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Sperrung vom Fußgängertunnel in der Landeshauptstadt Mainz

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Stadtverwaltung Mainz. Wegen der Baumaßnahme an der Maria-Ward-Schule wurde in jüngster Zeit bereits eine Querungshilfe in der Weißliliengasse errichtet. Ab Freitag, 04.06. wird es zudem in der Maria-Ward-Straße einen Fußgängertunnel für die Schüler geben, der direkt am Schuleingang endet. Die Straße bergauf in Richtung Willigisplatz bleibt weiterhin ein gemeinsamer Rad- und Fußweg. Bergab können nur noch Fußgänger die Straße nutzen. Radfahrende in Richtung Ballplatz werden ab dem Stefansberg über die Willigisstraße, dann über die Querungshilfe in der Weißliliengasse, durch die Eppichmauergasse in Richtung Ballplatz umgeleitet. Die Renovierungsarbeiten der Schule dauern voraussichtlich bis Ende 2022

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Wer kennt die Frauen? Junge Frauengruppe hilft schwer verletzten Mann

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Polizeiabsperrung, Symbolbild
Polizeiabsperrung, Symbolbild

Am vergangenen Freitagabend um 23.00 Uhr wurde ein 57-jähriger Mann von mehreren Tätern in der Nähe des Günthersburgparks in Frankfurt am Main angegriffen und niedergeschlagen. Eine kleine Gruppe junger Frauen kam dem Mann anschließend zur Hilfe.

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Wer kennt die junge Frauen?

Doch genau diese etwa vier weiblichen Personen im Alter von ca. 16-18 Jahren sind bislang unbekannt und kommen als Zeuginnen des Übergriffs in Betracht. Sie halfen dem 57-Jährigen, als dieser blutend am Boden lag. Zuvor war der Mann im Günthersburgpark gewesen. Gegen 23.00 Uhr verließ er den Park über die Wetteraustraße. Im Bereich des Kreisels zur Hallgartenstraße kamen plötzlich mindestens zwei Jugendliche auf ihn zu und pöbelten ihn an. Nur wenige Sekunden später versetzten die Täter dem 57-Jährige mehrere Schläge ins Gesicht. Der Mann fiel zu Boden und wurde bewusstlos. Als er erwachte standen etwa vier jungen Damen jugendlichen Alters bei ihm und boten ihm Hilfe an. Der 57-Jährige bedankte sich und ging erst einmal nach Hause. Am Folgetag wurde ihm klar, was passiert war und er begab sich zur medizinischen Behandlung seiner Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die unbekannten Täter. Möglicherweise gibt es Zeugen, die Hinweise zur Tat und/oder den Tätern geben können. Insbesondere die Helferinnen werden gebeten, sich mit dem 6. Polizeirevier unter der Rufnummer 069/755-10600 in Verbindung zu setzen.

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Lolli-Tests in ausgewählten Kitas im Kreis Groß-Gerau

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Kindergarten Maedchen
Kindergarten Maedchen

Seit dem 10. Mai sind im Kreis Groß-Gerau die Kindertagesstätten wieder für alle Kinder geöffnet. Die Betreuungsangebote werden mittlerweile nahezu von allen Eltern genutzt. Nun gilt es, analog zu den Schulen auch in diesem Bereich alle Kinder und das Kita-Personal bestmöglich vor COVID-19 zu schützen.

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Lolli-Tests sind als PCR-Tests verlässlich

Bisher gibt es für alle dort Beschäftigten die Möglichkeit, sich zweimal in der Woche auf Corona testen zu lassen. Dies möchte der Kreis jetzt auch für die Kinder anbieten. Dabei kam eine Methode aus Nordrhein-Westfalen gerade zur rechten Zeit. Die sogenannten Lolli-Tests sind als PCR-Tests verlässlich, kinderleicht in der Anwendung und gesundheitlich völlig unbedenklich.

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Testungen auf freiwilliger Basis zweimal wöchentlich

Die Testungen sollen auf freiwilliger Basis zweimal wöchentlich als Pooltests in der Kindergruppe stattfinden. Im morgendlichen Ritual führen die Kinder ihren Lolli-Test selbst aus, entweder im gemeinsamen Morgenkreis oder beim Ankommen in der Einrichtung. Unter Anleitung und gemeinsam mit den Erzieherinnen lutschen sie 30 Sekunden an einem Tupfer wie an einem Lutscher. Danach werden alle Proben in ein Röhrchen gepackt und mit einem Transportdienst an das Labor geschickt.

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Im Falle eines positiven Ergebnisses:

Im Labor werden dann die Poolproben ausgewertet. Nur wenn der Sammeltest positiv ausfällt, wird die Kitaleitung umgehend informiert. In diesem Fall müssen alle Kinder und Fachkräfte der betroffenen Kitagruppe in Quarantäne, um weitere Infektionen zu verhindern. Alle Kinder aus dem positiven Pool sollen dann zuhause einen separaten Lolli-Test machen; das entsprechende Testmaterial bekommen die Eltern vorab von der Kita mit nach Hause. Diese Einzelprobe geben die Eltern wieder in der Kita ab.

Im Labor kann dann festgestellt werden, wer aus der Gruppe mit dem Corona-Virus infiziert ist. Die Eltern des betroffenen Kindes, die Kitaleitung sowie das Gesundheitsamt werden über das Ergebnis unterrichtet. Über alle weiteren Maßnahmen informiert das Gesundheitsamt.

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Start in den Modellkommunen

Die Pilotphase beginnt am 15. Juni in den Modellkommunen Büttelborn und Rüsselsheim am Main (dort in mehr als 20 ausgewählten Kitas). Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg, die zunächst ebenfalls Interesse bekundet hatte Modellkommune zu werden, hat zurückgezogen. Dennoch sind für den Modellversuch im Kreis Groß-Gerau ausreichend Kitas beteiligt. Landrat Thomas Will dankt den beiden beteiligten Kommunen ausdrücklich für ihr Mittun bei diesem wichtigen Projekt und hebt zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Sonderstatus-Stadt Rüsselsheim am Main hervor. „Die in der Pilotphase bis zu den Sommerferien gewonnenen Erkenntnisse können in Zukunft als Blaupause dienen, falls sich die Corona-Lage noch einmal verschärfen sollte“, betont Thomas Will.

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Finanzielle Unterstützung der Tests

Das Land Hessen bietet an, die Tests in den Kitas mit der Hälfte der Kosten finanziell zu unterstützen. Der Kreis mit seinen Kommunen möchte alle Eltern ermutigen, das freiwillige Testangebot zu nutzen. Da Kinder oft asymptomatische Corona-Verläufe haben, können im Zweifel Infektionsketten schneller unterbrochen und weitere Infektionen in den Familien verhindert werden.

„Die Lolli-Tests in Kitas sind somit ein weiterer sinnvoller Baustein in der Pandemiebekämpfung und bietet allen Beteiligten im Kita-Alltag mehr Sicherheit“, so Landrat Thomas Will.

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Mit dem Eventschiff „Jules Verne“ auf den Spuren des Weins durchs Mittelrheintal

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Jules Verne Anleger Foto Partyschiffe.de GmbH
Jules Verne Anleger Foto Partyschiffe.de GmbH

Seit vielen Jahren sind die eleganten Event-Schiffe unterwegs auf dem Wasser. Bisher war der Zustieg nur ausgewählten Gästen erlaubt, die im Rahmen einer Veranstaltung auf Einladung an Bord kamen und hier nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurden. Jetzt öffnen sich die Schiffstore für alle unternehmungslustigen Landratten, die nach entbehrungsreicher Zeit Lust auf eine kleine Auszeit mit professioneller Weinbegleitung auf dem Wasser haben.

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Bis August auf dem Rhein unterwegs

Am 2. Juli geht’s los. Gecruised wird immer an den Wochenenden ab 18.00 Uhr. Nach derzeitigem Planungsstand soll die „Jules Verne“, vielleicht eines der schönsten Schiffe der Reederei, bis August auf dem Rhein unterwegs sein. Eventuell sogar länger. Da ist man heute noch flexibel. Und genau diese Offenheit für neue Ideen ist es, die das Unternehmen auszeichnet. „Wir bauen Brücken, denn Wein verbindet“ sagt der Holländer Constant Geerling. Er ist Chef der „Partyschiffe.de GmbH“ und freut sich auf die Erweiterung des Portfolios, auf neue Partnerschaften und auf viele erlebnishungrige Gäste. Schließlich steht auch der Schiffsname „Jules Verne“ für Vision und Vertrauen in die Zukunft.

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Durch das romantische Mittelrheintal

Die kulinarische Entdeckungsreise durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands – das romantische Mittelrheintal – ist bis ins kleinste Detail geplant und wartet mit vielen genüsslichen Highlights an Bord auf. Zustieg im Rheingau ist Oestrich-Winkel. Linksrheinisch legt die „Jules Verne“ in Bingen an. Man operiert ganz bewusst über die Landesgrenzen hinweg. Der Rhein, der sonst oft trennt, soll hier verbinden. Und was wäre da besser als „Bindemittel“ geeignet, als die genialen Weine, die rechts und links des Rheines wachsen. Für den vino-kulinarischen Brückenschlag hat man gemeinsam mit den Erzeugern interessante flüssige Begleiter ausgesucht, die während der Fahrt verkostet werden. Sie kommen aus den Rheingauer Betrieben Fritz Allendorf und vom Bioweingut Hamm, beide beheimatet in Oestrich-Winkel, der größten Weinanbaugemeinde der Region. Linksrheinisch sind die Weingüter Hemmes und Dreikönigshof aus Bingen auf dem Schiff vertreten. Insgesamt 12 Weine kommen ins Glas, und die persönlichen Favoriten begleiten dann das Menü des Abends, das in drei Gängen serviert wird.

Übrigens: Auch bei der Präsentation der Weine setzt man auf Teamwork. Deshalb hat man Studenten des Fachs Weinbau der Hochschule Geisenheim University mit eingebunden. Für die Weingüter sind die genussreichen Ausfahrten auf der „Jules Verne“ eine zusätzliche Chance, neue Kontakte aufzubauen und Weinfreundschaften in entspannter Atmosphäre zu schließen.

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Erprobtes Hygienekonzept sorgt für höchsten Komfort und maximale Sicherheit

Die „Jules Verne“ ist für 600 Passagiere ausgelegt. Im Hinblick auf die aktuelle Situation ist die Gästezahl auf 150 Passagiere begrenzt. Sie werden mit dem gebotenen Ab-stand auf zwei Decks in stilvollen Lounges an platziert. An Bord kommt ein erprobtes Hygiene Konzept zum Einsatz, das für Komfort und Sicherheit Sorge trägt.

Um 22.00 Uhr gehen die Lichter auf der festlich beleuchteten „Jules Verne“ aus. Ein kleines Abschiedsgeschenk und Infomaterial der Weingüter halten die Erinnerung an die schönen Stunden wach. Das Arrangement „Wein und Genuss“ ist pro Person für EUR 109,- inkl. MWST zzgl. VVK Gebühren buchbar.

Auf Wunsch bringt ein Shuttle Bus, der ab Mainz und Wiesbaden im Einsatz ist, die Gäste zum Schiff und wieder zurück nach Hause. Die Fahrt mit dem Shuttle Bus kostet 18 Euro pro Fahrgast.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – Vip-Status für alle Gäste

Die Idee, sich für eine breite Zielgruppe zu öffnen, die nur darauf wartet an Bord eines exklusiven Liners eine gute Zeit zu verbringen und das Leben in vollen Zügen zu genießen, treibt Geerling schon lange um. Corona hat bei ihm für den letzten Kick gesorgt und ihn darin bestärkt, mutig neue Wege zu gehen. „Die Zeit ist reif“ sagt Constant Geerling und fügt hinzu: „Unser Angebot ist die Entschädigung für viele sorgenvolle, einsame Stunden, die nun endlich der Vergangenheit angehören“ so Geerling. „Corona hat überall Spuren hinterlassen, und ich bin froh, dass man beim Thema Wellen jetzt wieder mit gutem Gewissen an Wasser, Sonne, Wind und in diesem Fall natürlich auch an Wein denken kann“ fügt er hinzu.

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Neues Wohnquartier entsteht in Heidesheim

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20210525 PM Grundstueckskauf WBI
20210525 PM Grundstueckskauf WBI

Ein für die Menschen in der Region Rheinhessen wichtiges Projekt ist angestoßen: Im Stadtteil Heidesheim soll ein gemeinschaftliches Quartier entstehen, in dem Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf gut leben können. Dafür hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim (WBI) vom Land nun ein Grundstück erworben.

Günstige Mieten durch Förderungen

Den Kaufvertrag mit dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) unterzeichnete sie am 27. Mai. 2021. 200 moderne Wohnungen soll das neue, inklusive Quartier auf 5,23 Hektar bieten. Mindestens 30 Prozent der Wohnungen werden öffentlich gefördert, so dass der Mietpreis entsprechend günstig wird. „Damit kommen wir unserem Auftrag nach, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen – eine unserer wichtigsten Aufgaben“, erklärt Franz Göbel, Geschäftsführer der WBI.

Gut 7,7 Millionen Euro hat die WBI für den 3,68 Hektar großen Grundstücksanteil bezahlt, auf dem sich auch denkmalgeschützte Backsteinbauten befinden. Diese sollen saniert werden. „Das kann ein interessanter Mix aus Alt und Neu werden“, freut sich Göbel: „Wir planen ein lebendiges, attraktives Quartier, das ein Gewinn für alle ist, die dort leben.“

Bürger sollen beteiligt werden

Geplant ist auch, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen und nach ihren Ideen und Bedarfen zu fragen. Auf dem großen Gelände ist seit 1984 das Evangelische Diakoniewerk Zoar ansässig. Die WBI wird bei der Quartiersentwicklung eng mit Zoar zusammenarbeiten. „Wir wollen Wohnen für Jedermann bieten“, kündigt Martina Leib-Herr, Vorstand des Diakoniewerks, an. Begeistert wirft sie einen Blick in die Zukunft des Quartiers: Junge und alte Menschen, Familien, Singles, Studenten, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung können im Quartier zusammenleben; die Kinder besuchen die Zoar-Kindertagesstätte.



Selbstständiges Wohnen, auch bei Pflegebedürftigkeit

Die Voraussetzungen für selbstständiges Wohnen, auch bei Pflegebedürftigkeit und mit Assistenzbedarf, sind erfüllt. Dazu zählen Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, im Wohnumfeld und in der Wohnung, wohnortnahe Versorgung, haushaltsnahe Dienstleistungen, ambulante Pflege und Quartiersmanagement zum Aufbau sozialer Netze. „So entsteht ein gemeinschaftliches Quartier, das den Menschen in allen Lebensabschnitten gerecht wird und eine gute Nachbarschaft ermöglicht“, erklärt Leib-Herr.

„Für diesen zukunftsweisenden Vertragsabschluss haben alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang gezogen“, berichtet Dr. Petra Wriedt, stellvertretende Geschäftsführerin des Landesbetriebs LBB, der den Grundstückstransfer gemanagt hat. Beim Kaufpreis hat der Landesbetrieb einen Nachlass abgezogen, der laut Landeshaushaltsgesetz bei der Schaffung von 30 Prozent Wohnraum in der Sozialen Wohnraumförderung gewährt wird. „Wir wünschen WBI und Zoar viel Erfolg bei der Entwicklung des inklusiven Quartiersprojekts und freuen uns, dass wir zu seinem Zustandekommen beitragen konnten.“

Heidesheimer Ortsvorsteherin, Dr. Silvia Klengel dazu

Auch die Heidesheimer Ortsvorsteherin, Dr. Silvia Klengel, begrüßt das Vorhaben: Aus dem geschichtsträchtigen, teils mit einer unrühmlichen Vergangenheit belegten Areal werde ein lebendiges und vielschichtiges Wohnquartier entstehen. Die Entwicklung des Quartiers, das an ein Naturschutzgebiet angrenzt, setze Sensibilität voraus – auch, weil es als Eintrittstor nach Heidesheim einladend gestaltet sein solle. „Im gesamten Gebiet wird auch geförderter Wohnraum entstehen“, so Klengel, „das ist angesichts der sich entwickelnden Mietpreisspirale eine wichtige Entscheidung.“

Dass die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine der dringlichsten Aufgaben und eine große Herausforderung ist, betont Oberbürgermeister Ralf Claus. „Hierfür leistet das Grundstück einen wichtigen Beitrag“, sagt das Ingelheimer Stadtoberhaupt „Dass gerade bei dieser Quartiersentwicklung neue Wohnformen umgesetzt und dank der vorhandenen Angebote von Zoar auch Wohnraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf entstehen können, ist ein Glücksfall.

Über 700.000 Euro für Projekte an Schulen im Kreis Mainz-Bingen

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schule
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Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die Förderung und Finanzierung verschiedener Projekte im schulischen Bereich beschlossen. Darunter Mittel, um die Hauptschulabschlussprojekte der Kreisvolkshochschule in Ingelheim und der Volkshochschule Bingen zu unterstützen.

70.000 Euro für nachholende Hauptschulabschlüsse

Insgesamt 70.000 Euro werden für nachholende Hauptschulabschlüsse sowie den dazu gehörenden Vorbereitungskursen für das Jahr 2021/2022 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fördert der Kreis auch Sprachförderkurse an zahlreichen Grund- und weiterführenden Schulen im Landkreis, die gerade von Kindern mit Migrationshintergrund gut besucht werden.

Möbel für das Sebastian-Münster-Gymnasium

Für die „Lernlandschaft zwei“ des Sebastian-Münster-Gymnasiums (SMG) werden Gelder in Höhe von 75.000 Euro bereitgestellt. Damit sollen Möbel angeschafft werden. Bereits im vergangenen Jahr wurde dort eine erste Lernlandschaft geschaffen. Hierbei handelt es sich um ein offenes Lehr- und Lernkonzept mit speziell dafür konzipierten Möbeln. Das Pilotschulprojekt wird mit der Lernlandschaft zwei fortgesetzt.

Über 65.000 Euro hat der Kreisausschuss zudem für die Anschaffung mobiler Sportgeräte im Zuge des Neubaus der Zweifeldsporthalle der IGS Oppenheim bereitgestellt.

Erweiterung der Förderschule Oppenheim

Für die Erweiterung der Förderschule Oppenheim hat der Kreisausschuss knapp 161.500 Euro für Landschaftsbauarbeiten sowie über 70.000 Euro für die Regenwasserbewirtschaftung bewilligt. Des Weiteren wurden insgesamt rund 330.422 Euro in Zusammenhang mit der Generalsanierung an der BBS Bingen für den Baugrubenverbau sowie Abbruch- und Erdarbeiten bereitgestellt. Für den Neubau der Vierfeldsporthalle am Gymnasium Bingen stehen Mittel in Höhe von über 119.000 Euro für Estrich- und Prallschutzarbeiten zur Verfügung.

 

Impftage im GPR Klinikum Rüsselsheim

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MVZ Impfzentrum 03
MVZ Impfzentrum 03

Seit dem 26. Mai finden im Bewegungsforum (alte Kapelle) des GPR Klinikums jeweils mittwochs Covid-Impftage statt. Von 8:00 Uhr bis 13:30 Uhr werden dort Patienten der Hausarztpraxen von der GPR Medizinische Versorgungszentrum Rüsselsheim gemeinnützige GmbH (MVZ) geimpft, die auf den Wartelisten standen. Diese Impftage sollen die Praxen entlasten, die neben den täglichen Sprechstunden durch die Impfungen teilweise eine deutlich erhöhte Belastung erfahren.

Achim Neyer, der Geschäftsführer der GPR Klinik dazu

„In einigen der Praxen fielen vermehrt Überstunden an, um das erhöhte Patientenaufkommen zu bewältigen. Zudem werden die Patienten auf den Wartelisten zentral über das GPR Klinikum telefonisch kontaktiert und die Termine vergeben. Dadurch werden in den Praxen keine Fachkräfte für Telefonate gebunden. Die Patientinnen und Patienten sind sehr froh, wenn wir ihnen einen Impftermin anbieten können. Die angebotenen Termine sind immer von Patienten besetzt“, erklärt Achim Neyer, der Geschäftsführer des GPR.

Seit die Hausärzte an den COVID-Impfungen teilnehmen dürfen wurden von den GPR MVZ Praxen insgesamt 1.653 Impfdosen verimpft. Am ersten Impftag (26. Mai 2021) wurden im GPR Klinikum 63 und am zweiten Impftag (3. Juni 2021) 75 Patienten geimpft. An den Impftagen im GPR Klinikum können bis zu 100 Impfdosen verimpft werden.

Fußgängerin in Mainz von Lastwagen erfasst

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Polizei Mainz
Polizei Mainz

Am Mittwochvormittag (2. Juni 2021) kam es zu einem Einsatz für Polizei und Rettungsdienst in der Lotharstraße in Mainz. Eine 80 Jahre alte Frau wurde dort von einem Müllfahrzeug erfasst und schwer verletzt.

Der Rollator der Frau verhinderte Schlimmeres

Wie eine Sprecherin der Polizei Mainz auf Anfrage von BYC-News mitteilte, ging die Erstmeldung bei der Polizei um 10:10 Uhr ein. Der Fahrer des Müllwagens war rückwärts gefahren und stieß dabei mit der 80-jährigen Frau zusammen. Durch den Aufprall stürzte die Fußgängerin zu Boden und blieb unter dem Auflieger des Lastwagens liegen. Ihr Rollator geriet unter das Hinterrad des Müllfahrzeugs und verhinderte dadurch vermutlich Schlimmeres. Trotzdem wurde die Frau bei dem Unfall schwer verletzt.

Die Frau wurde zunächst vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus in Mainz gebracht. Nach ersten Kenntnissen der Polizei und des Rettungsdienstes vor Ort besteht für die Frau keine Lebensgefahr. Über den Gesundheitszustand des LKW-Fahrers ist der Polizei bislang nichts bekannt.

Vollsperrung der Großen Bleiche

In der Zeit von etwa 10:20 bis 11:10 Uhr musste die Große Bleiche im Bereich zwischen der Zanggasse und der Heidelberger Fassgasse für die Unfallaufnahme vollgesperrt werden. Gegen 11:15 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Die Mainzer Polizei sucht nun nach Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Mainz unter der Rufnummer 06131 – 654 110 in Verbindung zu setzen.

Freiwillige Feuerwehr Ingelheim bezieht die neue Feuerwache

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csm Feuerwehr neues Gebaeude 372fa3d2f3
csm Feuerwehr neues Gebaeude 372fa3d2f3

Die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim bezieht das neue Feuerwehrhaus Am Großmarkt 6 in Ingelheim. Ab der kommenden Woche rücken die Wehrleute der bisherigen Standorte Nieder-Ingelheim und Frei-Weinheim von dort aus gemeinsam in den Einsatz aus.

Mit vereinten Kräften

Der neue Standort befindet sich in direkter Nachbarschaft des städtischen Bauhofes und der Polizeiinspektion. Mit dem Umzug ins neue Haus gibt die Ingelheimer Feuerwehr nicht nur den bisherigen Standort in der Georg-Scheuing-Straße auf, sondern vereint auch die Fahrzeuge, Geräte und Kräfte der bisherigen Frei-Weinheimer Dependance unter einem Dach. Dies sahen bereits erste Überlegungen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zum Neubau eines zentralen Feuerwehrhauses im Jahr 2007 vor.

Engagement der Feuerwehrkräfte

Bei den weiteren Planungen von Räumen und technischen Anforderungen an deren Nutzung brachten sich die Feuerwehrleute aktiv mit ein. Speziell dafür wurden neun Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit den einzelnen Funktionsbereichen wie beispielsweise der Schlauchwerkstatt, der Kleiderkammer und der Feuerwehr-Einsatzzentrale beschäftigen. Bis Mitte 2018 wurden Planungen angestellt, überprüft und mit Fachplanerinnen und Architekten rückgekoppelt.

„Hervorzuheben ist das große Engagement der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrkräfte, die innovative Ideen und gut durchdachte Umsetzungsvorschläge in den Planungsprozess eingebracht haben“, lobt die Beigeordnete und Feuerwehrdezernentin Dr. Christiane Döll.

Nachdem vor ziemlich genau fünf Jahren der Bauhof seinen neuen Standort bezogen hatte, konnten die bisherigen Bauhofsgebäude abgerissen werden und die ersten Grundstücksvorbereitungen für den Feuerwehrneubau erfolgen. Der Spatenstich erfolgte im März 2019, die Grundsteinlegung im Juni und schließlich das Richtfest im Dezember. Die geplante Einweihungsfeier wird, sobald die Pandemie-Lage es zulässt, nachgeholt.

Wehrleiter Mirko Gauer dazu

„An ein Feuerwehrhaus sind besonders vielfältige und technisch-komplexe Anforderungen zu stellen. Diese ergeben sich einerseits aus ihren zumeist zeitkritischen Abläufen und Prozessen einschließlich der Gerätewartung und -pflege, andererseits auch aus Ausbildung und Übung der aktiven Feuerwehrangehörigen“, erläutert der Wehrleiter Mirko Gauer. Zur Ingelheimer Feuerwehr zählen neben den rund 180 ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden zwölf hauptamtliche Feuerwehrkräfte und drei Verwaltungsangestellte.

Das Gebäude ist bereits in Nutzung

„Das neue Feuerwehrhaus bietet für die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr die notwendige Infrastruktur für die Sicherheit von uns allen. Bereits jetzt wird das Gebäude als Übungs- und Wartungsstandort für die drei Feuerwehreinheiten Ingelheim, Heidesheim und Wackernheim genutzt“, freut sich die zuständige Dezernentin Dr. Döll.

Wasserrettung auf dem Rhein bei Mainz

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Am Dienstagmittag (1. Juni 2021) kam es gegen 14:00 Uhr zu einer Wasserrettung auf dem Rhein zwischen der Kaiserbrücke und der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz. Anrufer hatten den Notruf gewählt und mitgeteilt, dass sich eine hilflose Person im Wasser befindet.

Wohnwagen versperrte den Weg der Einsatzkräfte

Die Einsatzkräfte machten sich umgehend auf dem Weg zur Einsatzstelle und begannen sowohl von der Wiesbadener als auch von der Mainzer Rheinseite aus mit der Suche nach der Person. Ebenfalls alarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehr Budenheim. Diese fuhr zur Nato-Rampe in Budenheim, um dort das Feuerwehrboot zu Wasser zu lassen. Allerdings versperrte ein Wohnmobil, das im Halteverbot an der Nato-Rampe parkte, zunächst die Zufahrt. Es kam daher zu Verzögerungen, bis das Feuerwehrboot zu Wasser gelassen werden konnte. Kurz nachdem die Freiwillige Feuerwehr Budenheim das Boot im Wasser hatte und gerade auf dem Weg zur Einsatzstelle war, erreichte sie die Meldung, dass die Person gerettet werden konnte.

Polizisten warfen dem Mann Hilfsmittel zu

Denn in der Zwischenzeit hatten mehrere Polizeistreifen den 36-jährigen Mann im Rhein feststellen können, der sich an der Kaimauer festhielt. Die Polizisten hatten ihm ein Hilfsmittel zugeworfen, um ein Abtreiben durch die Strömung zu verhindern. Der 36-Jährige konnte jedoch kurze Zeit später selbstständig wieder an Land gehen. Bis auf kleinere Schürf- und Schnittwunden blieb der betrunkene Mann unverletzt. Der Einsatz konnte daher gegen 14:30 Uhr beendet werden.

Wie sich schließlich herausstellte, befand sich der Mann zuvor am Rheinufer und ging sich vermutlich zum Abkühlen ins Wasser. Nun wird geprüft, ob die Kosten des Einsatzes dem Mann in Rechnung gestellt werden. Denn wie die Polizei mitteilt, ist das Baden im Rhein am Mainzer Rheinufer nicht erlaubt. Die erheblichen Gefahren, die mit dem Baden in natürlichen Gewässern hervorgehen, werden auch von geübten Schwimmern schnell unterschätzt.

Im Einsatz waren:

  • Berufsfeuerwehr Mainz
  • Berufsfeuerwehr Wiesbaden
  • Freiwillige Feuerwehr Budenheim
  • Rettungsdienst
  • Polizei Mainz
  • Wasserschutzpolizei

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall im Taunus schwer verletzt

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Christoph Mainz 77
Christoph Mainz 77

Am Dienstagnachmittag (1. Juni 2021) kam es gegen 16:30 Uhr auf der Bundesstraße B54 zwischen Bad Schwalbach und Taunusstein zu einem Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.

Vollsperrung der Bundesstraße für mehrere Stunden

Der 19 Jahre alte Motorradfahrer aus Oberursel war mit seiner Yamaha auf der Bundesstraße unterwegs. In einer Linkskurve kam es plötzlich von der Fahrbahn ab und krachte dort in die Leitplanke. Der junge Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Frankfurt geflogen werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße bis etwa 19:00 Uhr vollgesperrt werden. Wie die Polizei mitteilt, soll der Motorradfahrer zuvor mehrere Fahrzeuge auf der kurvenreichen Strecke überholt haben.

Die Polizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und das Motorrad sichergestellt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Schwalbach unter der Rufnummer 06124 – 70780 zu melden.

Feuerwehreinsatz im Impfzentrum Ingelheim

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Feuerwehreinsatz am Impfzentrum Ingelheim3
Feuerwehreinsatz am Impfzentrum Ingelheim3

Am Dienstagabend (1. Juni 2021) kam es zu einem Feuerwehreinsatz am Impfzentrum in der Konrad-Adenauer-Straße 51/5 in Ingelheim. Die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim wurde um 21:00 Uhr alarmiert. BYC-News war vor Ort.

Der Einsatz konnte zeitnah beendet werden

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, erfolgte die Alarmierung über eine Brandmeldeanlage. Als die Feuerwehr gegen 21:10 Uhr vor Ort eintraf, stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Einsatzkräfte mussten daher vor Ort nicht tätig werden und konnten den Einsatz bereits um 21:20 Uhr wieder beenden.

Das Impfzentrum wurde für die Dauer des Einsatzes evakuiert, sodass es zu Verzögerungen bei den Terminen kam. Vor Ort im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim, die Polizei Mainz sowie das Deutsche Rote Kreuz.

Starke Rauchentwicklung und Evakuierung in Mainz-Bretzenheim

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WhatsApp Image 2021 06 01 at 17.16.32
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Am Dienstagnachmittag (1. Juni 2021) gegen 16:15 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz in der Marienborner Straße in Mainz-Bretzenheim. Dort kam es im ersten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses zu einer starken Rauchentwicklung. BYC-News war vor Ort.

Das Gebäude wurde evakuiert

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, wurde das Gebäude zunächst vollständig evakuiert. Da der Bewohner der betroffenen Wohnung die Tür nicht öffnete, wurde diese von der Feuerwehr geöffnet. Anschließend wurde ein sogenannter Rauchvorhang gesetzt, um die weitere Ausbreitung des Rauchs einzudämmen.

Der Bewohner war nicht zuhause

In der Wohnung konnten die Einsatzkräfte angebranntes Plastik auf dem Herd feststellen und dieses von der Kochstelle entfernen. Der Bewohner befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung. Die Katze des Bewohners hatte sich auf dem Balkon in Sicherheit gebracht.

Gegen 17:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Vor Ort waren insgesamt 11 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz, die Polizei Mainz, der Rettungsdienst sowie die Mainzer Netze.

Sohn sticht mit Schere auf Mutter und Nachbar ein

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Symbolbild Polizei
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Am Montagvormittag (31. Mai 2021) gegen 10:50 Uhr kam es zu einem Angriff in einem Mehrfamilienhaus der Borkumer Straße in Wiesbaden. Dort hatte ein Sohn zunächst seine Mutter und im weiteren Verlauf auch einen Nachbarn angegriffen.

Mit einer Schere auf die Mutter losgegangen

Der Junge Mann hatte zunächst seine eigene Mutter in der Wohnung mit einer Schere attackiert. Die Frau flüchtete in das Treppenhaus, wohin ihr Sohn ihr folgte. Im Treppenhaus schlug er seine Mutter und attackierte sie weiter mit der Schere. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte sie Situation und wollte der Frau zur Hilfe eilen. Der Sohn attackierte daraufhin auch den Nachbarn. Schließlich konnte sich die Mutter in eine benachbarte Wohnung retten und auch der Nachbar konnte aus dem Treppenhaus fliehen.

Als die in der Zwischenzeit verständigte Polizei vor Ort eintraf, konnten sie den Angreifer vor dem Mehrfamilienhaus antreffen und festnehmen. Der Nachbar sowie die Mutter wurden wegen ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Sohn wurde zunächst im Krankenhaus untersucht und anschließend bei einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt.

Worms | Auftraggeber schlägt Handwerker mit Dachlatte Zähne aus

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Polizei Mainz
Polizei Mainz

Am gestrigen Montagnachmittag (31.05.2021) kam es in der Martinsgasse in der Wormser Innenstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Handwerker und seinem Auftraggebern.

Der 37-jährige Handwerker aus Worms hatte Fliesen bei dem 54-jährigen Mann im Badezimmer verlegt. Da der Bewohner nicht mit der Arbeit zufrieden war, kam es zum Streit zwischen den beiden Männern.

In dessen Verlauf schlug der jüngere dem älteren Mann mittels einer Zahnspachtel, welche zum Auftragen des Fliesenklebers dient, gegen die Wange. Daraufhin schlug der 54-jährige seinem Kontrahenten eine ca. 1m langen Dachlatte gegen den Kopf. Der 37-jährige verlor hierdurch seine oberen Schneidezähne. Der 54-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Versorgung ins Klinikum Worms verbracht. Gegen beide Männer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.