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Festnahme nach Großeinsatz der Feuerwehr in Mainz-Gonsenheim

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Am Montag (14. Juni 2021) gegen 10:45 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Elsa-Brändström-Straße in Mainz-Gonsenheim. Eine Person wurde nun von der Polizei festgenommen.

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Brand soll vorsätzlich gelegt worden sein

Nach Informationen von BYC-News soll der Brand mit einem selbst gebastelten Sprengsatz vorsätzlich gelegt worden sein. Bei dem Festgenommenen soll es sich vermutlich um den Lebensgefährten der ehemaligen Bewohnerin der betroffenen Wohnung handeln. Diese war vor einigen Wochen verstorben.

Zudem soll sich eine Person zunächst geweigert haben, das Gebäude zu verlassen. Die Feuerwehr konnte die Person schließlich aber doch noch aus der Wohnung heraus holen und in Sicherheit bringen.

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Weitere Berichte zum Hochhausbrand in Mainz-Gonsenheim:

Teil 1: Großeinsatz der Feuerwehr in Mainz-Gonsenheim
Teil 2: Festnahme nach Großeinsatz der Feuerwehr in Mainz-Gonsenheim
Teil 3: Anwohnerin berichtet über den Hochhausbrand in Mainz-Gonsenheim
Teil 4: Weiterer Sprengsatz in Gonsenheim vermutet

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Klimaliste Deutschland kritisiert Wahlprogramm von Bündnis 90 / Die Grünen

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Die Klimaliste Deutschland kritisiert das Wahlprogramm von Bündnis 90 / Die Grünen. Mit dem auf dem Parteitag beschlossenen Programm verabschiedet sich nun auch die vermeintlich ökologische Partei Bündnis 90 / Die Grünen deutlich vom 1,5-Grad-Limit und damit vom Ziel, im Falle einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl im September eine wissenschaftsbasierte Klimapolitik im Bund umzusetzen.

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Jessica Martin von der Klimaliste

Bei anderen etablierten Parteien haben wir die Hoffnung fast schon aufgegeben, dass sie gerechte und wirksame Klimapolitik ins Auge fassen. Unsere Erwartungshaltung gegenüber den Grünen ist entsprechend hoch. Nun ist jedoch keine Partei im Bund vertreten, die ernsthaft wissenschaftsbasierte Klimapolitik verfolgt.

„Mit dem beschlossenen Wahlprogramm wird Deutschland seinen Beitrag zur Einhaltung des 1,5-Grad-Limits krachend verfehlen. Es ist ein bitteres Ergebnis für alle Klimaschützer*innen, die bislang noch auf die Grünen als ökologische Partei gesetzt haben, wenn es um Maßnahmen für wirksamem Klimaschutz geht.“ so Jessica Martin von der Klimaliste.

Enttäuschung machte sich bereits am Freitag breit. Denn die Delegierten erteilten der Forderung eine Absage, den CO₂-Preis im Wahlprogramm von 60 Euro auf 80 Euro pro Tonne CO₂ anzuheben. Ein entsprechender Änderungsantrag des Klimaaktivisten Jakob Blasel wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Dabei liegen laut Umweltbundesamt bereits heute die Folgekosten einer Tonne CO₂ bei 195 Euro. Die Entscheidung der Grünen bedeutet letztendlich, dass die Folgekosten zu ganz erheblichem Maße auf die jungen und künftigen Generationen abgewälzt werden. Mit Klimagerechtigkeit hat dies nichts mehr zu tun.



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Bekenntnis zur notwendigen vollständigen Klimaneutralität

Zudem findet sich im Wahlprogramm weiterhin kein klares Bekenntnis zur notwendigen vollständigen Klimaneutralität bis spätestens 2035. Bei einer Reduktion des deutschen CO2-Ausstoßes bis 2030 um lediglich 70 %, wie von Bündnis 90/Die Grünen nun verabschiedet, gesteht die Partei Deutschland pro Kopf in etwa den doppelten Ausstoß zu wie er für den Pro-Kopf-Durchschnitt weltweit gilt (vgl. Handbuch Klimaschutz, S. 25). Auch dies entspricht nicht den Maßstäben globaler Klimagerechtigkeit.

Außerdem wurde auf der Bundesdelegiertenkonferenz zwar ein CO2-Budget beschlossen. Mit den beschlossenen 6,6 Gigatonnen CO₂ ab 2020 orientieren sich die Grünen nun aber an dem 1,75-Grad-Szenario (67%) anstatt an dem 1,5-Grad-Szenario (50%) des Umweltrates.

„Wir sind bitter enttäuscht. Das Wahlprogramm der Grünen ist eine Absage an die Forderungen der Wissenschaft, an das 1,5-Grad-Limit und damit an unsere Zukunft.“ so Sebastian Hornschild von der Klimaliste. Die Klimaliste sehe ihre Befürchtungen bestätigt und werde im Wahlkampf klare, wissenschaftlich begründete Maßnahmen in den Fokus stellen, mit denen sich gerechter und wirksamer Klimaschutz erreichen lasse.

 

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Großeinsatz der Feuerwehr in Mainz-Gonsenheim

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Am Montag (14. Juni 2021) gegen 10:45 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Elsa-Brändström-Straße in Mainz-Gonsenheim. Dort brannte eine Wohnung im 14. Obergeschoss des Hochhauses. Die Feuerwehr wurde gegen 10:40 Uhr zu dem Einsatz alarmiert.

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Mehrere Explosionen waren zu hören

Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte, wurde bei der Alarmierung auch von mehreren Explosionen gesprochen. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten sie einen Wohnungsbrand im 14. Obergeschoss feststellen. Dadurch war bereits eine große, dunkle Rauchwolke entstanden. Auch die Stockwerke 15 bis 18 waren massiv verraucht.

Eine Person wurde durch den Brand verletzt und musste aus dem 14. Stock gerettet werden bevor der Rettungsdienst die Versorgung vor Ort übernehmen konnte. Zudem wurden rund 80 Personen aus dem Gebäude evakuiert und in die Betreuung des Rettungsdienstes übergeben. Alle Personen werden durch den Rettungsdienst untersucht und gegebenenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

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14. Stock ist unbewohnbar

Nachdem die Menschenrettung abgeschlossen war, begannen die Einsatzkräfte mit der Bekämpfung der Flammen. Als das Feuer weitestgehend gelöscht war, wurden die betroffenen Stockwerke entraucht und kontrolliert. Der 14. und 15. Stock ist aufgrund der massiven Brandschäden unbewohnbar. Über die Brandursache und die genaue Schadenshöhe ist aktuell noch nichts bekannt.

Die Nacharbeiten laufen aktuell noch und die Elsa-Brändström-Straße ist weiträumig abgesperrt (Stand 13:00 Uhr). Im Einsatz sind mehrere Einheiten der Polizei sowie 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz sowie Freiwilligen Feuerwehren, rund 40 Einsatzkräfte vom Rettungsdienst sowie die Schnelleinsatzgruppe und der Katastrophenschutz.

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Weitere Berichte zum Hochhausbrand in Mainz-Gonsenheim:

Teil 1: Großeinsatz der Feuerwehr in Mainz-Gonsenheim
Teil 2: Festnahme nach Großeinsatz der Feuerwehr in Mainz-Gonsenheim
Teil 3: Anwohnerin berichtet über den Hochhausbrand in Mainz-Gonsenheim
Teil 4: Weiterer Sprengsatz in Gonsenheim vermutet

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Beratungsangebot vom Förderverein der Cramer-Klett-Siedlung in Gustavsburg

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Für den Förderverein der Cramer-Klett-Siedlung ist es ein langer Weg als eine spezielle Form der Denkmalpflege populär zu werden. Der Förderverein wurde im September 2017 gegründet. Neben der Dokumentation, Führungsangeboten und der Pflege der Hochbeete, hat er die ehrenamtliche Aufgabe übernommen, das Heimatgefühl zu stärken und sich für den Erhalt der kulturhistorischen Arbeitersiedlung einzusetzen.

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Projekte wurden erfolgreich umgesetzt

Der Förderverein hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen können. Dazu gehört der in der denkmalgeschützten Siedlung jährlich stattfindende historische Hof- und Straßenflohmarkt. Aber auch die Anschaffung der beiden Tischtennisplatten auf dem Cramer-Klett-Platz, welche mit einer Teilnahme am Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ verwirklicht werden konnte.

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Mehr als ein Gartenverein

Oftmals wird der Verein nur als Gartenverein wahrgenommen. Jedoch ist der Förderverein viel mehr, er bietet als kompetenter Ansprechpartner vor Ort, ehrenamtliches Beratungsangebot für alle Fragen rund um das Thema Denkmalschutz und Denkmalpflege. Der Förderverein kann jederzeit kontaktiert werden, um bei einer denkmalschutzrechtlichen Baugenehmigung oder für eine eventuelle spätere Steuervergünstigung zu helfen. Der Förderverein Cramer-Klett-Siedlung Gustavsburg e.V.  sieht sich als unabhängiger Partner und Vermittler.

„Denn wer die Zukunft gestalten will, sollte seine Vergangenheit kennen. Wir brauchen die kulturellen Zeugnisse der Geschichte, um zu lernen und uns weiterzuentwickeln“, so die stellvertretene Vereinsvorsitzende Susanne Seebeck.

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Fragen rund um Sanierungs- und Restaurierungsvorhaben

Der gemeinnützige Förderverein hilft bei allen Fragen rund um Sanierungs- und Restaurierungsvorhaben. Der Verein begutachtet, berät und hilft bei geplantes Bauprojekten. Eigentümer müssen daran denken, dass alle verändernden oder instand haltenden äußerlichen Maßnahmen der Genehmigungspflicht durch die Untere Denkmalschutzbehörde der Kreisverwaltung Groß-Gerau unterliegen. Dazu gehören insbesondere Anstricharbeiten, Putz- und Maurerarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Reparatur von schadhaftem Fachwerk, Fassade oder Holzschindeln oder die Erneuerung von Holzfenster am Gebäude. Betreffende Maßnahmen am Grundstück wären die Hofeinfahrten, Terrassen, Gehwege, sowie die Gartenzäune.

„Meine Erfahrung bei der Restaurierung eines denkmalgeschützten Objektes, sowohl in der Bausubstanz als auch bei Bauelementen, verleiht mir ein recht umfangreiches Wissen“ so der Vereinsvorsitzende Matthias Welniak.

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Illegales Autorennen und Geisterfahrt in Wiesbaden

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Symbolbild Polizei
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Am Samstagabend (13. Juni 2021) gegen 21:10 Uhr kam es zu einem illegalen Autorennen in der Dotzheimer Straße in Wiesbaden-Dotzheim. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen.

Die Gegenfahrbahn zum Überholen genutzt

Eine Notarztwagenbesatzung war auf der Dotzheimer Straße unterwegs und bemerkte, wie ein grauer BMW 430i XDrive und ein weißer VW EOS aus Richtung Innenstadt kommend die vierspurige Straße in Richtung Dotzheim entlang rasten. Um andere Verkehrsteilnehmer zu überholen, fuhren sie teilweise auch auf die Gegenfahrbahn. Im weiteren Verlauf fuhren sie über die Wiesbadener Straße, die Rheintalstraße und die Aunelstraße in die Karl-Arnold-Straße.

Nachdem die Polizei darüber informiert wurde, leiteten sie umgehend eine Fahndung ein. Im Rahmen der Suchmaßnahmen konnte der beteiligte BMW und sein 22-jähriger Fahrer angehalten und kontrolliert werden. Die 21 Jahre alte Frau, die vermutlich den VW fuhr, konnte an der Halteranschrift ihres Autos in Wiesbaden angetroffen werden.

Die Polizei sucht Zeugen

Die Polizei stellte beide Fahrzeuge und deren Schlüssel sicher. Der Verkehrsdienst der Polizei Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, denen die zwei Fahrzeuge aufgefallen sind oder die durch die Fahrweise der beiden gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 zu melden.

Vollsperrung der Autobahn A60 nach Verkehrsunfall

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Am frühen Sonntagabend (13. Juni 2021) kam es gegen 19:30 Uhr zu einer Vollsperrung der Autobahn A60 zwischen den Ausfahrten Mainz-Lerchenberg und Mainz-Drais in Fahrtrichtung Bingen. Die Mainzer Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. BYC-News war vor Ort.

Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert

Aufgrund unterschiedlicher Meldungen durch Autofahrer, die zum Zeitpunkt des Unfalles auf der Autobahn A60 unterwegs waren, wurden durch die Rettungsleitstelle und die Feuerwehrleitstelle Mainz mehrere Rettungsmittel zur Unfallstelle entsandt. Darunter waren auch der Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz und der Rettungshubschrauber Christoph 66 aus Imsweiler. Glücklicherweise stellte sich nach Eintreffen der ersten Rettungskräfte heraus, dass es sich nicht wie zuerst gemeldet um einen Unfall mit einem Geisterfahrer handelte, sondern lediglich um einen Alleinunfall eines PKW, der nach dem Unfall entgegengesetzt zur Fahrtrichtung stand.

Fahrerin wurde leichtverletzt

Die 20-jährige Fahrerin des weißen Kia ProCeed kam aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte die Leitplanke und drehte sich um die eigene Achse. Sie kam leichtverletzt in ein Mainzer Krankenhaus. Die Feuerwehr Mainz wurde tätig, indem sie die Batterie des Fahrzeuges abklemmte. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Die Vollsperrung der Autobahn A60 wurde gegen 20:05 Uhr aufgehoben. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Mainz, der Johanniter Rettungsdienst, der ASB-Rettungsdienst, der Malteser-Hilfsdienst sowie die Polizei Mainz.

Unfallflucht in Nierstein – Opel Astra in der „Großen Fischergasse“ beschädigt

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Zeugenaufruf 1

Ein 28-jähriger Niersteiner hatte seinen silbernen Opel Astra in der großen Fischergasse in Nierstein am Fahrbahnrand zum Parken abgestellt. Ein zurzeit unbekannter Fahrer eines anderen Kfz und verursachte zwischen 07:40 Uhr und 15:39 Uhr eine Beschädigung mit gelbem Farbaufrieb an dem Pkw des Geschädigten, hinterließ einen Schaden von ca. 1000 Euro und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Sachdienliche Hinweise bitte der Polizeiinspektion Oppenheim unter der 06133-9330 melden!

Hahn Kunststoffe spendet Relaxliege für Pflegekräfte der Hunsrück Klinik

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092 Simmern Diakonie Bank CMYK
092 Simmern Diakonie Bank CMYK

Seit 14 Monaten wird in vielen Krankenhäusern am Limit gearbeitet. Dafür wollte die Firma HAHN Kunststoffe GmbH einfach Danke sagen. Sie schenkten den Pflegekräften der Hunsrück Klinik eine Liegebank „Aveto“, so der offizielle Produktname, im Wert von 750 Euro, die im Garten des Krankenhauses aufgestellt ist. Dort soll sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer wohlverdienten Wellness-Pause einladen.

Hahn kunststoffe spendet relaxliege für pflegekräfte der hunsrück klinik
Hahn Kunststoffe spendet Relaxliege für Pflegekräfte der Hunsrück Klinik

Krankenhausdirektor Rainer Frischmann freut sich über diese außergewöhnliche Spende

„Es ist schön, dass die Arbeit und Bedeutung der Pflegekräfte wahrgenommen wird und mit dieser Spende noch eine extra Wertschätzung erhält. Herzlichen Dank dafür.“ Seit Ausbruch der Corona-Pandemie und den damit verbundene verstärkten Hygiene- und Abstandsregeln, sind im Krankenhaus keine gemeinsamen Pausen der Mitarbeitenden mehr möglich. Der kollegiale, informelle Austausch fehlt. Mit der neuen Bank können die Kolleginnen und Kollegen nun zumindest zu zweit im Garten Pause machen und sich von der körperlichen und oft auch emotionalen Anstrengung erholen. Die neue Liege ist nicht nur ergonomisch geformt, sondern auch besonders nachhaltig. Sie besteht aus dem Recycling-Granulat „hanit“, das dank innovativer Technik aus Kunststoffabfällen gewonnen wird. Der Kunststoff bleibt so in einem geschlossenen System – das spart Ressourcen und schont die Umwelt.

Marco Bräuß, Geschäftsführer von Hahn Kunststoffe überreichte die Liegebank stellvertretend an Jennifer Thomas und Elena Schneider (Gesundheits- und Krankenpflegerinnen) und Rainer Frischmann: „Mit dieser Spende möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hunsrück Klinik für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Leider haben wir den Eindruck, dass dieses besondere Engagement und das Arbeiten am Limit in der öffentlichen Wahrnehmung schon fast als normal angesehen werden. Daher haben wir uns entschieden, unser Dankeschön, dass für eine kleine Auszeit im stressigen Alltag sorgt, direkt an das Personal zu richten.“

SPD Bingen setzt sich für Pflege des Grabens im Dromersheimer „Berfort“ ein

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SPD Bingen. „Der Graben des unterhalb des Dromersheimer Hörnchens gelegenen Gebiets „Im Berfort“ war seit einiger Zeit stark mit Gras und Wildpflanzen zugewachsen.“, erklärt SPD Stadtratsmitglied Corinna Brück.

Da das Gebiet in der Senke bei Starkregenereignissen sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und das Wasser dann auch in den Wirtschaftsweg und die oberen Ortsstraßen geschwemmt wird, hat sich die Binger SPD für die Pflege des Grabens eingesetzt. „Das Mähen ist hier unerlässlich, um es mit den vom Hörnchen kommenden Wassermassen aufzunehmen.“, ergänzt SPD Stadtratsmitglied Tom Schumacher.

Auf Anfrage beim zuständigen Servicebetrieb der Stadt Bingen wurde umgehend Abhilfe geschaffen und der untere Teil des Grabens noch am Folgetag durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemäht. Da das Mähen der Gräben generell in Intervallen von einer Fremdfirma durchgeführt wird, wird diese Arbeit auch im oberen Grabenverlauf von dieser erledigt.

Daher bedankt sich die SPD bei den städtischen Verantwortlichen für das rasche Handeln bei der Beseitigung des Problems im unteren Teil des Ablaufgrabens.

Vermisster 14-Jähriger aus dem Rheingau-Taunus-Kreis wohlbehalten angetroffen

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Update vom 13. Juni 2021: Der vermisste 14 Jahre alte Lukas K. aus Geisenheim konnte wohlbehalten angetroffen werden. Der Jugendliche wurde seit Montag (7. Juni 2021) vermisst.

Erstmeldung vom 11. Juni 2021:

Seit Montag (7. Juni 2021) wird der 14 Jahre alte Lukas K. aus Geisenheim vermisst.  Er kehrte am Morgen nicht wieder in seine Wohngruppe zurück und wird seitdem vermisst. Die Polizei schließt nicht aus, dass eine Gefahr für den Vermissten besteht.

Umfangreiche Suchmaßnahmen blieben erfolglos

Die Kriminalpolizei Wiesbaden hat bereits umfangreiche Suchmaßnahmen nach Lukas Klette eingeleitet, welche allerdings bislang erfolglos verliefen. Ermittlungen der Polizei zufolge wurde der Vermisste zuletzt im Bereich Bad Schwalbach / Taunusstein gesehen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Personenbeschreibung des Vermissten:

  •  ca. 1,68 Meter groß
  • schlanke Figur
  • dunkelbraune, lockige Haare
  • trug zuletzt eine blau-schwarze Daunenjacke der Marke North Face

Personen, die den Vermissten gesehen haben oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 bei der Kriminalpolizei Wiesbaden zu melden.

Fahranfänger landet mit Mercedes in der Böschung bei Flomborn

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Am Samstagabend (12. Juni 2021) befuhr ein 19-Jähriger mit seinem silbernen Mercedes die Landstraße L386 in Fahrtrichtung Westhofen. In seinem Fahrzeug befanden sich noch zwei weitere Personen im Alter von 18 und 20 Jahren.

Die L386 war während der Unfallaufnahme etwa eine Stunde vollgesperrt

In einer langgezogenen Linkskurve, zwischen den Abfahrten Flomborn, habe der junge Autofahrer plötzlich reflektierende Augen am Fahrbahnrand gesehen und vermutete ein Reh. Aus Schreck habe er dann das Lenkrad verrissen. Dadurch kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte noch einige Meter entlang der Böschung, bis es dort letztlich zum Stehen kam.

Glücklicherweise kamen alle Fahrzeuginsassen nach aktuellem Kenntnisstand mit relativ leichten Verletzungen davon, wurden jedoch vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Neue Leiterin für die Stadtbibliothek Oppenheim

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Neue Leitung Stadtbib Juni2021
Neue Leitung Stadtbib Juni2021

Alexandra Höhn heißt die neue Leitung der Stadtbibliothek. Gemeinsam mit Schulleiter Dr. Hendrik Förster sowie den betreuenden Lehrerinnen Tina Helmich und Johanna Quednau führte die zuständige Beigeordnete Susanne Pohl die jüngste Verstärkung des städtischen Teams in ihre neue Funktion ein.

Zuständige Beigeordnete Susanne Pohl dazu

„Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Frau Höhn, die bereits im Vorfeld mit jeder Menge frischer Ideen und viel Schwung pünktlich zur Wiedereröffnung der Ausleihe zu uns gestoßen ist“, so Pohl in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek, die einst ein Schwimmbad beherbergten.

„Sowohl der Standort als auch die einmalige win-win-Situation dank der erfolgreichen Kooperation und engen Vernetzung mit dem Gymnasium zu St. Katharinen machen diese Bildungseinrichtung einmalig in der VG“, so Pohl und Förster im Rahmen der Begrüßung von Alexandra Höhn. Dabei akzentuierten Pohl und Förster auch die Nähe zum Altenzentrum der Stiftung Zivilhospital, dessen Bewohner ebenfalls vom barrierefreien Angebot der Bibliothek profitieren.

Verabschiedung der ehemaligen Leiterin, Judith Stürtz

„Gleichwohl möchten wir die Gelegenheit nutzen, um die ehemalige Leiterin Judith Stürtz, die heute leider krankheitsbedingt nicht anwesend sein kann, zu verabschieden. Bei Frau Stürtz bedanken wir uns herzlich für zehn Jahre Leitungstätigkeit voller Engagement, Hingabe und dem steten Willen, die Bibliothek weiter nach vorne zu bringen. Das gelang ihr, unter anderem, bei der Beschaffung von Lese- und Multimediamaterial, der Öffnung während der Ferien, der Ausrichtung des Lesesommers, der Einrichtung der Jugendecke und, mit der eigenständigen Entwicklung der `Eule´ als Logo und Aushängeschild der
Einrichtung“, so Pohl abschließend.

Wormser zieht Messer und attackiert mehrere Polizeibeamte

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Polizei RLP / Mainz

Am Samstagabend (12. Juni 2021) kam es zu einer Sachbeschädigung und im Anschluss zu einem Angriff auf Polizisten. Ein 28-jähriger Mann aus Worms hatte in einem Geschäft in der Kämmererstraße in Worms eine Beschädigung verursacht. Er flüchtete vom Tatort zu Fuß.

Der Mann zog ein Messer

Im weiteren Verlauf wurde er in der Wormser Fußgängerzone durch Zeugen erkannt und durch mehrere Polizeibeamte bis zum Lutherring verfolgt. Dort kann eine 26-jährige Polizeibeamtin bis zum Beschuldigten aufschließen, doch bevor sie ihn endgültig stellen kann, dreht sich der Beschuldigte unvermittelt um und führt mit einem Messer Stichbewegungen in Richtung der Polizeibeamtin aus. Diese kann reflexartig durch einen Sprung genügend Distanz schaffen, so dass sie nicht verletzt wird. In der Folge führt der Beschuldigte mit dem Messer ebenfalls Stichbewegungen in Richtung eines 28-jährigen Polizeibeamten aus, welcher glücklicherweise auch nicht verletzt wird.

Durch das Ziehen der Dienstwaffe und Androhung des Schusswaffengebrauchs kann der Beschuldigte dazu bewogen werden das Messer wegzuwerfen. Bei der anschließenden Festnahme durch weitere eintreffende Polizeibeamte leistet der Beschuldigte fortwährend Widerstand, spuckt und tritt um sich und spricht Beleidigungen aus. Ihm wird auf der Dienststelle nach Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen. Aufgrund vorliegender Eigen – und Fremdgefährdung wird er im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Einrichtung verbracht.

Feuerwehreinsatz im Wald bei Mörfelden-Walldorf

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Am Samstagmorgen (12. Juni 2021) kam es gegen 6:00 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in einem Waldgebiet hinter der Straße „An den Eichen“ in Mörfelden-Walldorf. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, konnten die Einsatzkräfte einen brennenden Holzstapel im Wald zwischen der Forsthausschneise und der Oberwaldseeschneise lokalisieren. Die Feuerwehr startete umgehend mit dem Löschmaßnahmen und konnte so verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Kurze Zeit später konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden.

Wie die Polizei mitteilt, brannten rund 180 Festmeter Holz im Wert von etwa 6.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und schließt zur Zeit eine Straftat in diesem Zusammenhand nicht aus. Zeugen, die etwas Verdächtiges in diesem Bereich beobachtet haben, werden daher gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim zu melden.

Geänderte Sperrmüllregelung im Landkreis Mainz-Bingen

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Müll, Sperrmüll
Müll, Sperrmüll

Der Sperrmüll im Landkreis Mainz-Bingen wird ab Januar 2022 ausschließlich auf Abruf abgeholt. Dem hat der Werksausschuss zuletzt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zugestimmt.

Optimierung des logistischen Aufwands

Das Sperrmüllsystem auf Abruf hat sich in den letzten Jahren im Landkreis Mainz-Bingen bewährt und etabliert. Der Vorteil liegt in einer deutlichen Optimierung des logistischen Aufwands, wodurch sich auch die Kosten erheblich reduzieren werden. Außerdem soll so der oft über Tage andauernde ausufernde Sperrmülltourismus, die anonyme Beistellungen von unzulässigen Abfällen (wie zum Beispiel Autoreifen, Problemabfälle oder Kühlgeräte), die mitunter tagelange Beeinträchtigung des Straßenbildes und die erschwerte Aufnahme der getrennt zu erfassenden Abfallfraktionen aus unsortiert vorgefundenen Sperrmüllhaufen vermieden werden. Außerdem bieten die pro Haushalt vereinbarten Termine den Bürgern des Landkreises deutlich mehr Flexibilität.

Lediglich fünf Kommunen haben aktuell noch einen jährlichen Sperrmüllfixtermin (sowie zusätzlich einen Sperrmüllabruftermin je Haushalt). Ab 2022 entfallen die Fixtermine in den Kommunen, damit werden nun auch in Jugenheim, Sörgenloch, Dalheim, Mommenheim, Bingen und Ingelheim-Wackernheim ausschließlich auf Abruf Termine vergeben. Pro Haushalt und Jahr gibt es zwei Abrufmöglichkeiten (jeweils für Holz-/Rest- und Metallsperrmüll). Die Anmeldung des Sperrmülls können die Haushalte entweder über die Homepage des Abfallwirtschaftsbetriebes oder mit den Sperrmüllkarten des Abfallkalenders vornehmen. Eine Abholung erfolgt im Regelfall innerhalb von vier Wochen.