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Urlaubszeit: Verreisen mit tierischer Begleitung

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PM Hund am Strand TASSO Plakette HP
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Sommer, Sonne, Urlaubsstimmung: Dank sinkender Corona-Zahlen ist Reisen innerhalb Deutschlands sowie im europäischen Ausland wieder weitestgehend möglich. Ob Campingurlaub an der Nordsee oder das Ferienhaus in Österreich, für viele Tierhalter ist es selbstverständlich, dass ihr tierischer Freund sie in den Urlaub begleitet. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, hat die wichtigsten Tipps für eine entspannte Reiseplanung mit Haustier zusammengefasst.

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Hunde sind tolle Reisebegleiter

Neue Wanderwege erkunden oder schöne Stunden am See verbringen – ein Urlaub verspricht für Mensch und Tier meist eine gelungene Kombination aus Entspannung und Abenteuern. „Grundsätzlich sind die meisten Hunde tolle Reisebegleiter, sie finden es spannend an der Seite ihrer Familie Neues zu entdecken“, weiß TASSO-Leiter und langjähriger Hundehalter Philip McCreight.

Dennoch müssen Urlaubsort sowie die Art der Reise für den Vierbeiner passend sein. Bei langen Flugstrecken, Großstadttrips oder Reisen in sehr heiße Länder ist es nicht unbedingt ratsam, den Vierbeiner mitzunehmen. Auch ein Kletterabenteuer ist für einen Hund eher nicht die richtige Wahl. Dann sind Tierhalter besser beraten ihren tierischen Liebling bei Bekannten oder Verwandten sicher unterzubringen oder ihn in die Obhut einer professionellen Betreuung zu übergeben.

Urlaubszeit: verreisen mit tierischer begleitung
Foto: Tasso e.V.
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Schutz durch Kennzeichnung und Registrierung

In jedem Fall sollte das Tier spätestens jetzt zur Urlaubszeit registriert werden. Ob am Urlaubsort oder zu Hause bei der professionellen Tierbetreuung: Wenn ein Tier entläuft, sind die Chancen, dass es schnell zu seiner Familie zurückkehren kann dann am größten, wenn die Daten des Transponders, den es unter der Haut trägt, zusammen mit den Daten des Tierhalters in der TASSO-Datenbank hinterlegt sind.

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Reisen in tierischer Begleitung – Darauf sollten Tierhalter achten

Sind sowohl die Reiseart als auch der Urlaubsort für den tierischen Begleiter geeignet und die Einreisebestimmungen mit Tier vorab geklärt, steht einem gemeinsamen Urlaub nichts mehr im Wege. Sehr viele Hotels, Ferienunterkünfte, Vermieter von Ferienhäusern und -wohnungen sowie Campingplätze sind auf Vierbeiner eingestellt. Wer bei der Suche nach einer Unterkunft gezielt darauf achtet, dass Hunde mit von der Partie sein dürfen, wird schnell fündig.

Besonders komfortabel reisen Hunde im Auto, da Tierhalter regelmäßige Pausen einplanen können. Natürlich muss der tierische Partner während der Fahrt korrekt gesichert werden, damit weder für ihn noch für andere Fahrgäste eine Gefahr entsteht. Auch im Zug dürfen Hunde mit auf Reisen gehen. Für ein Ticket ist hier häufig der halbe Fahrpreis fällig. Es gilt grundsätzlich Leinen- und oft auch eine Maulkorbpflicht. Wer mit dem Flugzeug in den Urlaub reist, kann seinen Vierbeiner nur dann mit an Bord nehmen, wenn er sehr klein ist und in eine Transporttasche passt. Die Bestimmungen hier sind von Fluglinie zu Fluglinie unterschiedlich. Ob Zug oder Flugzeug, es ist wichtig, dass sich Reisende frühzeitig über die jeweiligen Bestimmungen informieren.

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Checkliste für das tierische Reisegepäck

Bei der Urlaubsvorbereitung sollten Tierhalter unter anderem auch an den Heimtierausweis mit Informationen zu den letzten Impfungen sowie an wichtige Telefonnummern – wie die eines Tierarztes vor Ort oder eines Ansprechpartners der Haftpflichtversicherung – denken. Tierhalter sollten für Ihren Vierbeiner unbedingt eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abschließen, die auch im Ausland gilt. Zudem sollten Futter und Hygieneartikel, Transportbox, Maulkorb (wenn nötig), Leine, Decke und Spielzeug eingepackt werden. Nicht zu vergessen: die Reiseapotheke mit den Medikamenten, die das Tier benötigt, Mittel gegen Reiseübelkeit und Durchfall, Wund- und Desinfektionsspray sowie Verbandsmaterial.

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Feuerwehreinsatz in der Neuen Mainzer Straße in Mainz-Hechtsheim

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Wegen eines Brandes in einem leerstehenden Wohnhaus im Mainzer Stadtteil Hechtsheim, kam es am Montagabend (21. Juni 2021) gegen 21:15 Uhr für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der neuen Mainzer Straße zu einem Einsatz. BYC-News war vor Ort.

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Feuer durch Renovierungsarbeiten

Das Feuer wurde durch Renovierungsarbeiten ausgelöst, teilte der Einsatzleiter Jonas Hahn gegenüber BYC-News mit. Nachbarn nahmen vor dem Backsteinhaus in Mainz-Hechtsheim Rauch war, es roch verbrannt. Der Eigentümer hatte gegen 17:00 Uhr den Parkettboden geölt und die in Öl getränkten Lappen wohl achtlos auf einem Haufen im ersten Obergeschoss des Einfamilienhauses gelagert. Das Öl reagierte bei den aktuell hohen Temperaturen und entzündete die Lappen. Da das Zimmer im Anwesen in der neuen Mainzer Straße jedoch leer Stand, entzündeten sich glücklicherweise nur die Utensilien zur Pflege des Parketts.

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Türöffnung durch die Feuerwehr

Da bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte kein Verantwortlicher zugegen war, wurde kurzerhand der Schließzylinder der Eingangstür des betroffenen Hauses gezogen. Der Brandherd konnte schnell ausfindig gemacht werden und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Anschließend wurden die Räumlichkeiten maschinell belüftet. Der Einsatz war für die Berufsfeuerwehr Mainz, sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Hechtsheim, den Malteser Hilfsdienst und die Polizei Mainz gegen 22:00 Uhr beendet. Laut Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Mainz war die Feuerwehr mit 29 Kräften im Einsatz. Der genaue Sachschaden konnte nicht beziffert werden.

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Die Feuerwehr rät:

  • Wenn Sie ölgetränkte Lappen noch einmal verwenden möchten, stecken Sie diese in ein luftdicht verschlossenes und nicht brennbares Gefäß. Ein Glas mit Schraubverschluss ist dazu gut geeignet.
  • Lappen, die nicht mehr verwendet werden sollen, trocknen am besten ausgebreitet an der Luft. Sind sie nach etwa einem Tag trocken, können sie im Hausmüll entsorgt werden.
  • Ein brandsicherer Mülleimer, wie man ihn von Tankstellen her kennt ist eine gute Investition für die Werkstatt. Darin können ölgetränkte Lappen kein Feuer fangen, da sich entwickelnder Rauch wieder nach unten geleitet wird und den Brand erstickt.

 

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Neuer Termin für die Eröffnung der Bahnunterführung in Gustavsburg steht fest

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Bahnunterfuehrung Gustavsburg0
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Nachdem die Eröffnung der Bahnunterführung in Gustavsburg, die ursprünglich am 15. Juni geplant war, wegen einer eine Betriebsstörung an der Pumpenanlage verschoben werden musste, steht nun ein neuer Termin fest. Wie die Stadtverwaltung am Montagnachmittag (21. Juni 2021) mitteilte, findet die Eröffnung der Bahnunterführung am Mittwoch (23. Juni 2021) statt.

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Landwirt aus Hahnheim: „Die Allgemeine Zeitung sollte richtig recherchieren“

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Am Donnerstag (17. Juni 2021) veröffentlichte die Allgemeine Zeitung (AZ) einen Artikel, in denen Landwirten und Winzern vorgeworfen wird, entgegen geltender Regelungen auf öffentlichen Flächen Gras zu mähen. Thilo Ruzycki, Landwirt in Hahnheim, kann den im Artikel getroffenen Aussagen nicht zustimmen und wollte dies der Tageszeitung auch mitteilen. Von Einsicht oder Annahme der Kritik fehlte allerdings nach Angaben des Landwirtes jede Spur. BYC-News sprach mit Thilo Ruzycki darüber.

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Pflegeplan regelt, wo und wann gemäht werden darf

In dem Artikel der AZ geht es vor allem darum, dass laut einem Pflegeplan zwischen März und Oktober auf öffentlichen Flächen in Hahnheim kein Gras gemäht werden darf. Das diene dem Schutz der Wildtiere, die die Flächen in dieser Zeit als „Schutzraum und Kinderstube“ nutzen. Laut dem Artikel der Tageszeitung halten sich aber nicht alle Landwirte an diese Regelung, die gemeinsam von Landwirten, Winzern, Jägern, Naturschützern und der Gemeinde Hahnheim verfasst worden sei.

Wie Thilo Ruzycki mitteilt, sei dies aber etwas anders als geschildert der Fall gewesen. Der Pflegeplan wurde im Anschluss an die Gespräche mit den Landwirten noch mehrfach umgestellt und schließlich von einem Plenum beschlossen worden. Ob die Landwirte dann damit zufrieden waren, sei nicht mehr gefragt worden. Stattdessen habe man ihnen den Plan einfach vorgelegt. Man habe also schon mit den Landwirten gesprochen, allerdings wurde keine Einigung erzielt.



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„Die Zeitung fällt immer wieder durch schlechte Recherche auf“

„Hauptsächlich geht es mir aber darum, dass ich wie auch viele andere jetzt schon vermehrt festgestellt habe, dass die AZ vor allem in landwirtschaftlichen Themen viel zu einseitig berichtet. Die schlechte Recherche fällt immer wieder auf. Da lässt man sich ein Thema von einer Person vorkauen und übernimmt das Gesagte dann ohne weitere Prüfung oder ohne mal die andere Seite zu befragen“, sagt Thilo Ruzycki.

„Meine Mutter, die zudem örtliche Bauernvereinsvorsitzende ist, schrieb die AZ per Mail an und teilte mit, dass sie gerne angesprochen werden würde, wenn explizit Hahnheimer Landwirte in einem solchen Artikel gemeint werden. Als Antworte haben wir nur die Aussage erhalten, dass ja kein Landwirt direkt genannt wurde und alles total harmlos formuliert sei. Einsicht oder mal eine Entschuldigung kam dabei überhaupt nicht. Das ist zwar richtig, dass kein Landwirt direkt genannt wurde, allerdings befindet sich der auf dem Beitragsbild der AZ abgebildete Weg direkt vor unseren Weinbergen. Das wissen natürlich auch die Bürger. Zudem handelt es sich dabei um eine Wegefläche und keine Ausgleichsfläche. Vermutlich konnten sie kein Bild von einer gemähten Ausgleichsfläche nehmen, weil es diese überhaupt nicht gibt“, so der Landwirt.

Weil der Landwirt mit der Antwort auf die Mail seiner Mutter nicht einverstanden war, verfasste er daraufhin in den sozialen Medien einen Kommentar unter dem Beitrag der Tageszeitung. In diesem machte er auf die falschen Informationen im Artikel aufmerksam und Informierte über den Unterschied zwischen Wegeflächen und Ausgleichsflächen. Dieser Kommentar wurde daraufhin von der AZ gelöscht, da dieser angeblich gegen die Netiquette verstoßen hätte. „Ich habe jetzt schon von mehreren die Rückmeldung erhalten, dass der Kommentar gar nicht sachlicher hätte formuliert werden können. Es macht also den Eindruck, als könne man einfach nicht mit Kritik umgehen. Auf meine Rückfrage, gegen welchen Punkt der Netiquette ich denn verstoßen hätte, kam auch keine Rückmeldung.

 

Landwirt aus hahnheim: "die allgemeine zeitung sollte richtig recherchieren" 1
Thilo Ruzycki – Landwirt aus Hahnheim | Quelle: Thilo Ruzycki

Wegeflächen müssen freigehalten werden

Der Landwirt erklärt, den Unterschied zwischen Ausgleichsflächen und Wegeflächen nochmal ausführlich: In der Gemarkung gebe es verschiedene Flächen in öffentlicher Hand. Das seien zum einen Ökoflächen, die als Ausgleichsflächen angelegt werden. Zum anderen seien auch Wege- und Wendeflächen in öffentlicher Hand. Diese Wegeflächen zählen nicht zu den Ökoflächen. Diese Flächen werden sowohl von den Landwirten befahren aber auch von Bürgern genutzt, die beispielsweise dort mit den Hunden spazieren gehen. Diese Flächen werden von den Landwirten aus gleich mehreren guten Gründen gemäht. Zum einen gebe es eine sogenannte Wegesicherungspflicht. Darin werde geregelt, dass diese Wege sicher befahrbar sein müssen. In hohem Gras sieht man aber keine Steine, kein Holz aber auch beispielsweise kein Rehkitz, was dort liegt und dann totgefahren wird. Auch Bodenwellen werden nicht gesehen. Aus diesem Grund versucht man das Gras bei solchen Wegen kurz zu halten, um eben diese Gefahren auszuschließen.

„Vor allem Winzer fahren im Sommer häufig, also 15 bis 17 Mal, mit dem Traktor über die Wege. Zudem werden die Wege auch zu Fuß vom Winzer oder Spaziergängern besucht. Da macht es natürlich kein Spaß durch hohes Gras zu waten. Besonders Mäuse-Gerste verfängt sich oft in der Kleidung oder dem Fell von Tieren. Auch die Mitarbeiter kann ich da nicht drin rumlaufen lassen“, erklärt Thilo Ruzycki.

Feldrandhygiene wichtig für die Arbeit der Landwirte

Auch der Aspekt der Feldrandhygiene sei hier noch zu nennen. Dabei gehe es vor Allem um den Unkrautdruck und Pilzkrankheiten. Diese Pilzkrankheiten und auch Unkraut oder Wildkräuter können sehr schnell vom Feldrand auf das Feld gelangen. Landwirte haben dann einen hohen Arbeitsaufwand, um dieses Problem wieder in den Griff zu bekommen. Auch aus diesem Grund wird ein Mulchstreifen von rund einem Meter um das Feld herum sauber gehalten.

Ausgleichsflächen und Wegeflächen wurden nicht unterschieden

„Die Gemeinde hat diese öffentlichen Wegeflächen und die öffentlichen Ausgleichsflächen einfach in einen Topf geschmissen und da nicht differenziert in dem Artikel der AZ. Das sind aber zwei unterschiedliche Dinge. Und mir ist hier in der Gemarkung keine Ausgleichsfläche bekannt, die von einem Landwirt sinnloser Weise gemäht wurde. Das wird in dem Artikel zwar auch nicht explizit geschrieben aber es führt einfach bei vielen für Unmut, dass wir Landwirte wieder mal nicht gefragt wurden und wir mal wieder im schlechten Licht stehen“, sagt der Landwirt.

„Der Bürgermeister könnte uns auch einfach mal anrufen“

Auch was die Kommunikation von Seiten des Bürgermeisters angeht, wünscht sich Ruzycki ein anderes Vorgehen: „Der Bürgermeister könnte ohne Probleme einfach mal zum Telefon greifen und uns Landwirte anrufen und nachfragen warum etwas gemulcht wird. So würden wahrscheinlich viele Probleme direkt aus der Welt geschafft werden. Stattdessen aber direkt an die Presse zu gehen halte ich für etwas voreilig. Dass der Bürgermeister kein gutes Bild und keinen guten Draht zu den Landwirten hier hat, ist sowieso bekannt. Schade ist nur, dass die AZ sich dafür hernehmen lässt, das Bild noch weiter zu verschlechtern.“

Allen Landwirten sei letztendlich daran gelegen, dass die Natur ihren Raum hat und sich auch entfalten kann. Allerdings müsse dies auch mit der Arbeit der Landwirte zusammen passen. Auf Wegeflächen sei dies aber einfach nicht der Fall.

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Mindestens acht Fahrzeuge in Mainz-Weisenau beschädigt

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Polizei Mainz

In der Nacht von Sonntag (20. Juni) auf Montag (21. Juni 2021) wurden mehrere Fahrzeuge in Mainz-Weisenau mutwillig beschädigt. Die Fahrzeuge waren im Bereich des Tanzplatzes und des Parkhauses in der Hohlstraße abgestellt. Mindestens acht abgestellte Autos wurden durch vermutlich drei Jugendliche mutwillig beschädigt.

Die Polizei sucht Zeugen

Durch eine Zeugin wurden gegen 03:00 Uhr laute Geräusche aus dem Parkhaus in der Hohlstraße in Weisenau festgestellt. Die Augenzeugin konnte drei Jugendliche beobachten die sich vom Parkhaus entfernten und auf dem Tanzplatz hinter einem geparkten Transporter verschwanden. Auch von dort sind kurz darauf laute Geräusche zu hören.

Durch die informierten Polizeibeamten können schließlich insgesamt sieben beschädigte Pkw in dem Parkhaus und ein beschädigter Pkw auf dem Tanzplatz festgestellt werden. Durch die Täter wurden teilweise Außenspiegel abgetreten und ein Pkw zerkratzt. Es dürfte sich um eine männliche und zwei weibliche Personen handeln. Die männliche Person hatte blonde Haare und war mit einem grünen Oberteil und einer grünen Hose bekleidet. Eine der weiblichen Personen war recht groß, die zweite deutlich kleiner, trug die Haare zu einem Dutt gebunden und ein weißes T-Shirt.

Zeugen oder weitere geschädigte Personen melden sich bitte bei der Polizei Mainz.

Digitale Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung in Rheinland-Pfalz

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Digitale Angebote von Anfang an barrierefrei konzipieren

Notarzt Spezial: „Viele meiner Corona-Patienten waren in einem erbärmlichen Zustand“

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Notarzt Dr. Thilo Hartmann 0
Notarzt Dr. Thilo Hartmann 0

BYC-News Notarzt Serie Teil 3 | Die Corona-Pandemie begleitet uns nun schon seit rund 14 Monaten. Doch nicht nur für die Bürger hat sich einiges verändert, auch die Arbeit als Notarzt ist in Zeiten von Corona eine andere. BYC-News sprach mit dem Notarzt aus Rüsselsheim, Dr. Thilo Hartmann, darüber. Er ist Notarzt im Landkreis Groß Gerau und Geschäftsführer der Notarztgemeinschaft Rhein-Main GmbH.

Viele Corona-Patienten im erbärmlichen Zustand

Natürlich wird der Notarzt auch immer mal wieder zu Corona-Patienten gerufen, die einen schweren Verlauf haben. „Sehr viele dieser Patienten, die ich zuhause abgeholt und in die Klinik begleitet habe, waren in einem erbärmlichen zustand. Da war ich schon froh, wenn ich die lebend von der Wohnung bis in den Rettungswagen gebracht hatte. Es kam auch recht häufig vor, dass ich den Patienten dann noch auf dem Weg in die Klinik in ein künstliches Koma versetzen musste. Einige davon sind auch gestorben“, erklärt Dr. Hartmann. „Also wenn man mich fragt, muss ich ganz klar sagen ja, es gibt Corona. Und wenn man einen schweren Verlauf hat, stehen die Chancen nicht schlecht, daran auch zu sterben oder aber bleibende Folgen zu erleiden. Es sollte also wirklich niemand auf die leichte Schulter nehmen und unterschätzen“, ergänzt er.

Sauerstoffwerte an die er vor Corona nicht glaubte

Deshalb sei es besonders im ersten Lockdown ein Trugschluss gewesen zu denken, dass wir das mit ausreichend Beatmungsbetten überstehen. Denn wenn ein Patient schon beatmet werden muss, sei es meist schon zu spät. Als Dr. Hartmann Anfang 2020 seinen ersten Corona-Patienten hatte, glaubte er selbst zunächst nicht was er da sah. „Wenn ich beispielsweise einen Patienten mit einem schweren Astmaanfall behandele, dann kann es auch mal sein, dass dieser ins künstliche Koma versetzen muss. Sobald dann aber die künstlich Beatmung etabliert ist, und die Therapie greift, ist innerhalb von rund fünf Minuten die Sauerstoffsättigung im Blut ist wieder im grünen Bereich. Normal ist ein Wert von über 90%. Bei einem Wert unter 50 sind die Patienten meist schon bewusstlos und dem Tode nahe. Das ist bei Corona-Patienten anders. Bei meinem ersten Corona-Patienten hatte ich einen Wert von nur 28% was ich erstmal gar nicht glauben wollte aber der Wert stimmte. Vor einem Jahr hätte ich auch keinem Rettungssanitäter geglaubt, der mit einen solchen Wert bei einem Patienten genannt hätte. Diesen Patienten habe ich auch direkt bei ihm vor der Haustür ins künstliche Koma versetzt und beatmet. Aber die Werte wurden und wurden nicht besser. Erst rund eine halbe Stunde später, kurz vor der Klinik, hatte er einen Wert der nicht mehr so beunruhigend war. Wenn man sich dann ein Röntgenbild der Luge anschaut, versteht man auch, warum die Patienten sich so schwer tun, Sauerstoff ins Blut zu bekommen. Oft wird nur noch ein ganz minimaler Teil der Lunge mit Sauerstoff versorgt“, berichtet Dr. Hartmann.

Probleme einen Patienten unterzubringen

Nicht selten sei es auch so, dass es wirklich Probleme gäbe, intensivpflichtige Patienten unterzubringen, denn die Stationen seien doch häufig voll. Wenn er dann einen Patienten mit Herzinfarkt bringt, helfe ihm ein Corona-Bett natürlich auch nicht weiter. Genauso wenig könne er einen Corona-Patienten zu Intensivpatienten bringen, die wegen etwas anderem im Krankenhaus sind. „Die Stationen sind natürlich getrennt. Wenn also nur 5 Corona-Betten frei sind, bringt das meinem Schlaganfall-Patienten nichts. Wir sind da teilweise schon mit schwerkranken Patienten bis Bad Soden oder Firnheim bei Mannheim gefahren, weil es sonst keine freien Betten gab“, berichtet der Notarzt.

Entlastung auf den Stationen

Doch Corona bringe auch Entlastung auf den Stationen selbst, beispielsweise durch das Besuchsverbot. Das sei natürlich für die Patienten dramatisch, schaffe aber auch Entlastung beim Klinikpersonal. Er höre immer wieder von den Stationsleitungen oder Krankenschwestern, dass sie sich mittlerweile mehr auf die Medizin konzentrieren können, ohne ständig die Wünsche von Angehörigen erfüllen zu müssen, die Permanent im Weg rum laufen und beispielsweise nach Blumenvasen oder einer Tasse Tee fragen.

Von gesunkenen Einsatzzahlen spürt man nichts mehr

Im ersten Lockdown sanken die Einsatzzahlen des Notarztes um rund 40 Prozent. „Ich habe mich natürlich auch mit anderen Notärzten darüber unterhalten und es gibt da unterschiedliche Erklärungen für. Zum einen sind die Leute natürlich mehr zu Hause geblieben, sodass es beispielsweise weniger Unfälle gab. Auch die Einsätze auf Partys gab es natürlich nicht mehr wie zuvor. Zum anderen schienen die Menschen doch bedenken zu haben ins Krankenhaus zu fahren und sich dort mit Covid-19 zu infizieren“, vermutet Dr. Hartmann. Das habe natürlich auch zur Folge gehabt, dass einige vermutlich gar nicht oder zu spät angerufen haben, was nach Einschätzungen des Notarztes wohl das ein oder andere Leben gekostet hat. In der Zwischenzeit sei der Rückgang der Einsätze nicht mehr spürbar und die Anzahl sei wieder auf dem gleichen Stand wie vor Corona.

Manche Personen an Einsatzstellen seien recht uneinsichtig, was das Thema Masketragen angeht und würden sich zunächst weigern oder versuchen zu diskutieren. Was das angeht lässt der Notarzt aber von vorne herein keine Diskussionen zu. „Wenn ich solche Fälle habe, sage ich den Personen ganz klar, dass ich nur bleibe, wenn sie eine Maske tragen. Das ist auch kein Vorschlag, sondern ein Befehl. Meist fruchtet diese Aussage auch“, sagt der Notarzt.

Immer wieder hört man auch in den Medien, dass die häusliche Gewalt und die Suizide oder Suizidversuche in Zeiten von Corona zugenommen haben. Dr. Hartmann hat hingegen nicht festgestellt, dass sich seine Einsätze in diese Richtung verändert haben, dass er öfter als noch vor Corona zu solchen Patienten gerufen wurde.

Corona in sozialen Brennpunkten

Unbestritten sind die Inzidenzwerte in sozialen Brennpunkten höher. Und auch Notarzt Dr. Hartmann kann das bestätigen: „Ich habe seit Corona bislang 20 Patienten mit einem schweren Covid-19-Verlauf gehabt, die ich in die Klinik brachte. 19 davon mit Migrationshintergrund. Insgesamt 13 der 20 Patienten starben an der Krankheit. Oft war es so, dass ich gerufen wurde, weil es beispielsweise dem Familienvater schlecht ging. Als ich dann die Wohnung betrat begrüßten mich mehr als 15 Familienangehörige oder auch Freunde, die sich alle in der Wohnung befanden. Oder ich wurde in der Nacht alarmiert weil eine Person während des Fastenbrechens kollabiert war. Als ich in die Wohnung kam, standen 16 Teller auf dem Tisch. Das hat jetzt absolut nichts mit Rassismus zu tun und ich möchte das auch nicht negativ werten aber es ist einfach die Realität, die ich tagtäglich als Notarzt miterlebe“

Er habe in seinem Beruf und bei der Arbeit im GPR-Klinikum in Rüsselsheim schon häufig die Erfahrung gemacht, dass manche Menschen mit Migrationshintergrund der Auffassung seien, Deutsches Recht gelte für sie nicht. Dass dies nicht bei allen Personen der Fall sei, verstehe sich von selbst, betont der Notarzt. So etwas könne man natürlich nicht verallgemeinern. Aber in manchen Fällen sei es leider so. Während der Corona-Pandemie sorge das natürlich dafür, dass die Inzidenz in Rüsselsheim um ein vielfaches höher sind als beispielsweise in Biebesheim, Gernsheim oder Nauheim, wo es viel weniger Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Natürlich gebe es aber auch noch andere Faktoren, die dabei eine Rolle spielen.

Ein weiteres Problem bei der Arbeit stellen die fehlenden Deutschkenntnisse dar, erklärt der Notarzt: „Viele vor allem ältere Menschen leben seit Jahrzehnten in Deutschland und sind kaum dazu in der Lage, sich auf deutsch zu verständigen. Ich möchte den Patienten helfen aber das ist natürlich schwierig, wenn man mir nicht erklären kann welche Beschwerden man hat. Meist sind es dann die Kinder oder Enkel, die übersetzen. Aber jeder der schon mal Stille Post gespielt hat weiß, was da manchmal bei raus kommt. Das ist extrem schwierig, sowohl beim Einsatz vor Ort als auch bei der Behandlung im Krankenhaus. Im Krankenhaus macht es das nochmal schwieriger, weil zu Corona-Zeiten auch keine Familienangehörigen mit rein dürfen, die gegebenenfalls übersetzen könnten. Und es wird zwar nicht öffentlich thematisiert aber ich bin mir sehr sicher, dass schon viele Menschen gestorben sind, weil sie dem Rettungsdienst oder Notarzt aufgrund fehlender Deutschkenntnisse nicht erklären konnten, welche Beschwerden sie haben“, sagt der Notarzt mit Bedauern.

Weitere Teile der BYC-News Notarzt Serie

BYC-News hat in dem Interview mit Thilo Hartmann noch über weitere Themen gesprochen, welche die Arbeit eines Notarztes betreffen.

Teil 1: Notarzt Spezial: „Ich kann schnell viel für einen Patienten tun“
Teil 2: Notarzt Spezial: Einsätze die man als Retter nicht vergisst
Teil 3: Notarzt Spezial: „Viele meiner Corona-Patienten waren in einem erbärmlichen Zustand“
Teil 4: Notarzt Spezial: Welche Ausrüstung befindet sich im Notarztfahrzeug?

Notfallübung: Flugzeug kollidiert mit Kleinbus am Flughafen Frankfurt

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ICAO Volluebung 2021 1
ICAO Volluebung 2021 1

Die Fraport AG hat gemeinsam mit ihren Partnern die Notfallübung am Flughafen Frankfurt erfolgreich beendet. Neben dem Flughafenbetreiber nahmen die Branddirektion Frankfurt, Bundes- und Landespolizei, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) sowie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) an der Übung teil. Unter dem Namen „groundCOLLISON21“ überprüften die beteiligten Partner die Prozesse im Krisenfall.

Laut Übungsszenario kollidierte im Süden des Flughafens ein ankommendes Flugzeug aus ungeklärter Ursache mit einem Kleinbus. Dabei verletzten sich mehrere Personen teils schwer. Zudem stieg Rauch aus dem Flugzeugtriebwerk auf. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst trainierten die Bergung und die Versorgung der Verletzten.

Guido Zemp, Leiter Betrieb Unternehmenssicherheit der Fraport AG, zieht ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit den trainierten Abläufen. Alle Beteiligten haben eine hervorragende Leistung erbracht. Das zeigt uns einmal mehr: Unsere Prozesse funktionieren. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche innerhalb Fraports aber auch mit den externen Einsatzkräften lief reibungslos.“

An der Übung waren insgesamt 170 Personen beteiligt. Sie begann am 15. Juni 2021 um 16 Uhr und endete um 17:35 Uhr. Zemp: „Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie war die Umsetzung in diesem Jahr eine besondere Herausforderung. Umso mehr freut es uns, dass wir das Training mit einem umfangreichen Hygienekonzept durchführen konnten. Sicherheit hat für uns höchste Priorität. Die Erkenntnisse aus der Übung helfen uns dabei, unsere Prozesse weiter zu verbessern.“

Um einen möglichst realitätsnahen Übungscharakter zu wahren, kannten die Übenden die Inhalte des Trainings vorab nicht. Mit der Übung erfüllt Fraport die Vorgaben der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie der European Aviation Safety Agency (EASA). Diese schreiben ein solches Training turnusmäßig alle zwei Jahre vor, um die Betriebsgenehmigung eines Flughafens zu erhalten. Das Szenario hatte keinen Einfluss auf den regulären Flugbetrieb.

SPD-Finthen installiert zwei Hundekotbeutelstationen

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Der Hund hat ein Häufchen hinterlassen und Frauchen oder Herrchen hat keinen Beutel zur Beseitigung dabei? Auf dem Weg entlang des Aubachs hinter dem Finther Bürgerhaus ist das jetzt kein Problem mehr. Der Finther SPD-Ortsverein hat dort zwei Hundekotbeutel-Spender installiert. Man kann kostenlos einen Beutel entnehmen, um die tierische Hinterlassenschaft zu entsorgen.

Der Weg entlang des Aubachs wurde für diese Hilfestellung ausgewählt, weil er bisher besonders oft als Hundetoilette missbraucht wurde – zum Ärger von Anwohnern und Spaziergängerinnen. Die Finther GenossInnen hoffen, dem Ärgernis nun abhelfen zu können.

Ortsvorsteher Manfred Mahle weist im Übrigen darauf hin, dass in der Ortsverwaltung ebenfalls Hundekotbeutel kostenlos zu haben sind. Wer die Beutel benutzt, sollte sie dann samt Inhalt auch wirklich entsorgen. Das betont Yasmine Koch, Finther SPD-Vorsitzende und Hundehalterin. Denn: Es komme nicht selten vor, dass gefüllte Beutel in der Landschaft liegengelassen werden.

VW Golf landet im Altrhein in Ginsheim-Gustavsburg

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Bergungsarbeiten am Altrhein in Ginsheim60
Bergungsarbeiten am Altrhein in Ginsheim60

Am Sonntagnachmittag (20. Juni 2021) gegen 16:00 Uhr rollte ein Auto der Marke VW Golf in den Altrhein in Ginsheim. Für die Bergung des Fahrzeugs wurde schweres Gerät benötigt. BYC-News war bei den Bergungsarbeiten vor Ort.

Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr gesichert

Der Wagen war zuvor vom Besucherparkplatz am Altrhein über die Uferböschung in den Altrhein gerollt. Da sich bereits ein Großteil des Autos im Wasser befand, sicherte die hinzugerufene Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg das Fahrzeug mit Seilen, sodass dieses nicht weiter ins Wasser abrutschen konnte.

Ein zweiter Abschleppdienst musste bestellt werden

In der Zwischenzeit wurden die Eigentümer des Fahrzeugs informiert, die daraufhin umgehend von der Nonnenaue zu ihrem Fahrzeug eilten und einen Abschleppdienst bestellten. Da dieser das Auto allerdings nicht bergen konnte, musste ein anderer Abschleppdienst aus Frankfurt bestellt werden, der schließlich gegen 21:30 Uhr mit schwerem Gerät am Altrheinufer eintraf.

 Ein Strafverfahren wurde eingeleitet

Bevor das Auto vollständig aus dem Wasser herausgehoben werden konnte, musste zunächst ein Großteil des Wassers ablaufen. Hierfür wurde das Fahrzeug etwas angehoben und eine der Türen einen Spalt weit geöffnet. Anschließend konnte der VW geborgen werden. Die Abschleppmaßnahmen waren gegen 23:00 Uhr beendet. Wie der Wagen in den Altrhein rollen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt und wird durch die Polizei ermittelt.

Wie die Polizei vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, kam es zu keinen Sichtbaren Verunreinigungen des Altrheins, beispielsweise durch Benzin oder Öl. Da sich aber an jedem Fahrzeug Schmutzpartikel befinden, werde in solchen Fällen standardmäßig ein Strafverfahren eingeleitet. In diesem Fall geschah das durch die sachbearbeitende Wasserschutzpolizei Wiesbaden.

Die Badestelle Walldorfer See in Mörfelden-Walldorf öffnet

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badesse ente
badesse ente

Die Badestelle Walldorfer See öffnet am 1. Juli 2021 mit einem Online-Ticket-System. Ab dann können die Gäste dort täglich von 9:00 bis 21:00 Uhr den Sommer genießen. Eine Badeaufsicht im Sinne einer Wasseraufsicht findet nicht statt, das Baden ist auf eigene Gefahr.

Corona bedingt wird es nachfolgende Änderungen geben:

  • Die tägliche Besucherzahl ist auf 500 limitiert.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist einzuhalten.
  • Der Zugang ist nur mit einem Online-Ticket und medizinischen oder FFP-2 Maske möglich, welche am Eingang, am  Kiosk und in den Sanitären Anlagen getragen werden muss.
  • Die Tickets können maximal 3 Tage im Voraus gekauft werden.
  • Es können maximal 5 Tickets erworben werden.
  • Ein Erwerb von Dauer-Parktickets ist NICHT möglich.
  • Der unentgeltliche Ticketverkauf dient nur zur Erfüllung und Überwachung der Coronaregeln.
  • Das grillen ist nicht möglich.
  • Tiere dürfen nicht mitgebracht werden.
  • Die Bade- und Parkgebührenordnung sind einzuhalten.

Der Ticketverkauf beginnt am Montag (28. Juni 2021). Auf der Homepage des Walldorfer Sees wird ab diesem Datum ein Link für den Erwerb der Tickets zu finden sein. Des Weiteren können Online-Tickets bei jeder Vorverkaufsstelle, in Mörfelden-Walldorf beim Merfeller Shop in der Langgasse 30a, online oder persönlich erworben werden. Es können bei den Park-Tickets Vorverkaufsgebühren anfallen. Park-Tickets sind nur in Verbindung mit gleichzeitigen Zugangstickets je Person einlösbar. Die Zugangstickets sind Gebührenfrei.

Neue Pflanzen zieren die Stadt Oppenheim

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Seit wenigen Tagen sind die Verkehrsinseln rund um den nördlichen Kreisel auf der Friedrich-Ebert-Straße neu bepflanzt. Siebzehn unterschiedliche Staudenarten und Gräser sollen sich in der insgesamt mehr als 80 Quadratmeter großen Fläche etablieren.

Erste Beigeordnete Silke Rautenberg dazu

„Wir brauchen hier Pflanzen mit hoher Stresstoleranz, die auch mit extremer Hitze und Trockenheit gut zurechtkommen und einen dichten Bewuchs bilden. Zudem müssen sie im Winter das Streusalz aushalten“, erklärt Oppenheims Erste Beigeordnete Silke Rautenberg (AL).

Ein Bett aus kleinen Rheinkieseln bietet daher den robusten Pflanzen Schutz und unterdrückt unerwünschte Wildkräuter. Leuchtende Blüten von Mai bis September. Viele der Pflanzen sind nicht nur optisch reizvoll, sondern darüber hinaus auch für Insekten attraktiv und damit auch ökologisch sinnvoll. „Darunter Salbei, Schafgarbe, Nachtkerze und Katzenminze,“ nennt Rautenberg als Beispiele. Derzeit dominiert noch das Kiesbett das Gesamtbild, doch wer genauer hinschaut, kann schon leuchtende Blüten entdecken. Der Blütenflor zeigt sich von Mai bis September – vorrangig in den Farben Gelb, Weiß und Blau. Einige der Stauden sind durch ihre Struktur auch im Winter attraktiv. Erst im Februar steht ein Rückschnitt an.

Weniger Pflegeaufwand

Etwa zwei Jahre dauert es, bis die Stauden voll entwickelt sind. Kommt alles so wie geplant, bedeutet sie auch für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs eine Entlastung, dann muss nur noch gelegentlich unerwünschter Bewuchs entfernt werden. Das Gießen ist nur im Anfangsstadium erforderlich. Alle gärtnerischen Arbeiten für die Neuanlage wurden von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs erledigt. „Für diese tolle Arbeit gebührt dem Team um Wolfang Herzog ausdrücklicher Dank“, so Rautenberg abschließend.

Gebäudebrand im Gewerbegebiet Mainz-Mombach

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Feuerwehreinsatz in Mainz Mombach1
Feuerwehreinsatz in Mainz Mombach1

Am Sonntagnachmittag (20. Juni 2021) kam es zu einem Feuerwehreinsatz in der Industriestraße in Mainz-Mombach. Die Einsatzkräfte wurden um 15:20 Uhr alarmiert. BYC-News war vor Ort.

Der Brand hatte sich auf dem Dach ausgebreitet

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, kam es zu einem Brand auf dem Flachdach des Gebäudes. Zuvor befand sich in dem Gebäude der Roller-Markt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand zeitnah unter Kontrolle bringen und schließlich die Flammen löschen.

Photovoltaik-Anlage von dem Brand betroffen

Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Auf dem Dach befindet sich zudem eine Photovoltaik-Anlage, die nach Angaben des Einsatzleiters bislang noch nicht in Betrieb genommen wurde. Ein Teil der Anlage war von dem Brand betroffen und ist nun wahrscheinlich nicht mehr funktionsfähig. Der nicht betroffene Teil wird nach Einschätzung des Einsatzleiters noch funktionsfähig sein.

Im Einsatz waren beide Wachen der Berufsfeuerwehr Mainz und die Freiwillige Feuerwehr Mainz Stadt mit insgesamt 28 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst.

Friday for Future Rheinland-Pfalz befürwortet Bus-Streiks

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„Nur mit guten Arbeitsbedingungen kann es guten ÖPNV geben. Und nur mit einem guten ÖPNV können die CO2-Emissionen im Verkehr so stark wie nötig verringert werden. Wir unterstützen die Bus- und Bahnfahrer*innen in ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen: Volle Solidarität mit unseren Klimaretter*innen!“, so Greta Waltenberg von Fridays for Future Rheinland-Pfalz.

17 Euro Stundenlohn gefordert

Bei den seit 2019 laufenden Verhandlungen über einen Manteltarifvertrag für Rheinland-Pfalz im privaten Busgewerbe geht es genau darum: Die Gewerkschaft ver.di fordert die Durchbezahlung der Schichten und 17 Euro Stundenlohn, wie überwiegend in Baden-Württemberg, Hessen und Saarland schon etabliert. Der Arbeitgeberverband VAV muss diesen Forderungen nachkommen, das Sondierungsangebot annehmen und einen neuen Flächenvertrag mit guten Löhnen aushandeln, nachdem die Refinanzierung der aktuellen Tarifforderung seitens der Landesregierung weitestgehend geklärt ist.

Denn das Land Rheinland-Pfalz stehe in der Pflicht, zukunftsgerechte Mobilität und entsprechende Arbeitsbedingungen zu fördern. Im neuen Koalitionsvertrag ist das Ziel von Rheinland-Pfalz als Mobilitätsvorreiter festgeschrieben und, dass „Angebote des Nahverkehrs gestärkt und ÖPNV im Sinne einer sozial und ökologisch gerechten Mobilitätskultur ausgestaltet werden sollen“. Das gehe nur mit fairen Löhnen und guter Arbeit, so Fridays for Future. Die konkreten Verträge müssten jetzt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausgehandelt werden.

Smilla Friedel von Fridays for Future Rheinland-Pfalz dazu

„Wir brauchen gute Arbeit und Löhne für die Bus- und Bahnfahrer*innen, die täglich für klimafreundliche Mobilität und Teilhabe der Menschen sorgen. Der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs in Stadt und Land ist für das Einhalten des 1,5°C-Limits unbedingt notwendig. Gerade im ländlichen Raum sind Menschen ohne eigenes Auto und insbesondere junge Menschen auf einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr angewiesen.“ so Smilla Friedel von Fridays for Future Rheinland-Pfalz.

Als Klimagerechtigkeitsbewegung solidarisiere man sich mit den Arbeitnehmern des privaten Busgewerbes. Fridays for Future stehe im Streikfall, wie beispielsweise bei dem Busstreik ab Montag (21. Juni 2021) hinter allen Arbeitnehmern und unterstütze diese auch zukünftig in ihrer Tarifauseinandersetzung.

Demo unter dem Motto #Aufbruchsklima

Gleichzeitig zu diesen Verhandlungen protestierte Fridays For Future am Freitag, den 18. Juni deutschlandweit unter dem Motto #Aufbruchsklima gemeinsam mit vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren. 100 Tage vor der Bundestagswahl fordern Klimaaktivisten zusammen mit ver.di, Sportvereinen, Kirchen, Initiativen, und weiteren lokalen Gruppen die sozialgerechte Einhaltung der 1,5°C-Grenze, die von der breiten Mehrheit bereits unterstützt wird.

Busstreiks, Bahnausfälle und Vollsperrungen ab Montag im Rhein-Main-Gebiet

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Aufgrund eines erneuten Streiks bei DB Regio Bus Mitte, einem Subunternehmer der Mainzer Mobilität, entfallen auf den Linien 6, 33, 56, 58, 60, 63, 65, 66 & 78 ab Montag (21. Juni 2021) um 4:00 Uhr bis auf Weiteres einige Fahrten. Besonders aufgrund der aktuellen Sperrung der Salzbachtalbrücke, der Mainzer Straße und des Bahnverkehrs bei Wiesbaden kann das zu einem Verkehrschaos führen, denn auch Buslinien die nach Wiesbaden fahren oder von dort kommen sind betroffen. Dadurch werden die Verkehrsanbindung im Rhein-Main-Gebiet schwieriger.

Ausfälle werden erst spät gekennzeichnet

Aufgrund der Kurzfristigkeit werden die ausfallenden Fahrten in den Verbindungsauskünften auf der Unternehmens-Homepage und in der App erst am jeweiligen Tag mit „Ausfall“ gekennzeichnet. Auf den Anzeigen an den Haltestellen werden nur die stattfindenden Fahrten angezeigt. Wie die Mainzer Mobilität mitteilt, kann es dabei aufgrund der Kurzfristigkeit zu Fehlern kommen. Zu dem Streik hat die Gewerkschaft Ver.di aufgerufen

Ausfälle besonders in den Morgen- und Mittagsstunden

Hauptsächlich muss in den Morgen- und Mittagsstunden mit Ausfällen gerechnet werden. Nachmittags können einige Fahrten des Subunternehmers durch eigene Fahrzeuge und eigenes Personal der Mainzer Mobilität ersetzt werden. Ab 21.30 Uhr ist dann ein Ersatz von allen Fahrten möglich.

Vor Schulbeginn können Fahrten nach Nieder-Olm, Ingelheim und zur Peter-Härtling-Schule in Finthen ersetzt werden. Einzelne verstärkende Zusatzfahrten vor Schulbeginn werden allerdings nicht stattfinden. Die Klimagerechtigkeitsbewegung Fridays for Future Rheinland-Pfalz steht hinter den Streikenden.

Übersicht der betroffenen Linien und Fahrten gültig bis auf Weiters:

  • Linien 60, 63 & 65: Nur höchstens eine Fahrt je Richtung am Morgen entfällt, ansonsten keine streikbedingten Einschränkungen.
  • Linien 58 & 78: Entfall mehrerer Fahrten über den Tag verteilt. Entfall der ersten Fahrt am Morgen ab Bischofsheim/Treburer Straße (Linie 58).
  • Linie 56: Es entfallen einzelne Fahrten, auch die erste Fahrt am Morgen ab Wackernheim/Rathausplatz.
  • Linien 6, 33 & 66: Stark betroffen, ganztags Entfall zahlreicher Fahrten. Bei diesen Linien sind oft auch mehrere Fahrten hintereinander betroffen. Bei der Linie 6 kommt es zwischen Gonsenheim/Wildpark und Münchfeld zu Abständen von bis zu 100 Minuten zwischen den noch verkehrenden Fahrten. Entfall der ersten Fahrt am Morgen ab Gonsenheim/Wildpark (Linie 6) und Wiesbaden/Fasaneriestraße (Linie 33). Bitte steigen Sie zwischen Mainz und Wiesbaden auf den S-Bahn- und Regionalverkehr um. In Richtung Gonsenheim können Sie auf die Straßenbahnen ausweichen. Wenn Sie ins Münchfeld müssen empfiehlt die Mainzer Mobilität die Buslinien zum Friedrich-von-Pfeiffer-Weg. Ab 18:00 Uhr bringt Sie auch der MainzRIDER in viele Mainzer Stadtteile.
  • Linie 75: Linie 75 wird komplett durch die ORN selbst gefahren und ist daher nicht vom Streik betroffen.
  • Linie 91: Werden Montag bis Freitag mit eigenen Fahrzeugen der Mainzer Mobilität ersetzt, keine streikbedingten Einschränkungen im Fahrplan. Am Wochenende kann es zu Ausfällen kommen.

Die oben genannten Informationen gelten zunächst lediglich für Montag bis Freitag. Weitere Informationen werden im Laufe der kommenden Woche folgen.