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Einsatzreiche Nacht für die Feuerwehr in Bischofsheim

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Feuerwehr2
Feuerwehr2

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (19. August 2021) war die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim gleich zwei Mal im Einsatz. Grund war ein Ausfall der Stromversorgung in größeren Teilen Bischofsheims.

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Beide Alarmierungen erfolgten in der Nacht

Die erste Alarmierung erfolgte am späten Mittwochabend um 23:00 Uhr. Um wichtige Punkte in Bischofsheim zu besetzen und damit Ansprechpartner für die Bürger sein zu können, musste die Mannschaftsstärke erhöht werden. Daher wurden bis 23.40 Uhr weitere Kräfte nachalarmiert. Von den Kontrollpunkten wurde dann jeweils Mitteilungen an die Einsatzleitung gegeben. Um 0:50 Uhr war die Stromversorgung wieder komplett hergestellt.

Am frühen Donnerstagmorgen dann erneut das gleiche Szenario. Auch hier wurden nach Alarmierung um 5:45 Uhr wichtige Punkte im Ortsbereich angefahren, unter anderem der Seniorenpark in der Schulstraße. Bei beiden Einsätzen konnten Anfragen von besorgten Einwohnern beantwortet werden. Zu Notfällen oder Schadensereignissen aufgrund des Stromausfalls kam es glücklicherweise nicht.

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Kurzschluss im Bereich Trafostation Rathaus und Rheinstraße

Mitarbeiter des Überlandwerks Groß-Gerau waren dauerhaft damit beschäftigt, die Stromversorgung wieder vollständig herzustellen. Ein sogenannter Erdschluss hatte offensichtlich einen Kurzschluss im Bereich Trafostation Rathaus und Rheinstraße ausgelöst. Nachdem das Stromnetz wieder als stabil gemeldet wurde, konnte um 7:00 Uhr erneut die Rückfahrt angetreten werden.

Bei beiden Einsätzen wurden insgesamt 35 Feuerwehrkräfte und 6 Fahrzeuge eingesetzt.
Zudem waren auch Mitglieder des DRK Mainspitze während der jeweiligen Zeiträume im Feuerwehrhaus mit zwei Fahrzeugen in Bereitschaft gegangen.
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Längere Wartezeiten bei Personalausweisen in der Stadt Mainz

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Das Bürgeramt der Landeshauptstadt Mainz weist daraufhin, dass beantragte Personalausweise derzeit erst nach rund fünf Wochen, bei Abholung in den Ortsverwaltungen nach sechs Wochen, abgeholt werden können.

Bei der Abholung des Ausweises ist die Bestätigung über den Erhalt des PIN-Briefes erforderlich. Der Versand dieser PIN-Briefe verzögert sich gegenwärtig bundesweit. Ursächlich hierfür sind nach Mitteilung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat die Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe (hier bietet das Ministerium kurzfristige massive Hilfestellungen für zahlreiche Verwaltungen an, die durch Schäden in der technischen Infrastruktur kaum oder nur noch stark eingeschränkt handlungsfähig sind), die Covid 19-Pandemielage sowie die Umsetzung des Projekts „Personalausweis 2021″. Das Bürgeramt bittet um Beachtung und dankt für das Verständnis.

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Tabea Rößner und Daniel Köbler zu Besuch bei Mainzer Werkstatt für Menschen mit Behinderung

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IMG 6840
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Am Montag, 16.08.2021, empfing die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration Besuch von den BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Politiker Tabea Rößner MdB und Daniel Köbler MdL. Bei einem Rundgang durch die Werkstatt für Menschen mit Behinderung konnten sie sich ein Bild von dem Mainzer Sozialunternehmen machen und in den direkten Austausch mit den Menschen bei in.betrieb gehen.



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„Social Media Takeover“

„Ich freue mich sehr, über die persönlichen Gespräche. Bereits im Mai haben einige Beschäftigte von in.betrieb bei einem sogenannten „Social Media Takeover“ meine Instagram-Reichweite genutzt und während der „Aktionstage Barrierefreiheit“ berichtet, in welchen Situationen sich Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft nach wie vor benachteiligt fühlen. Ihre Aussagen haben mich damals und heute sehr bewegt,“ sagt Tabea Rößner MdB.

Auch Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb, zeigt sich begeistert zum Besuch. „Frau Rößner und Herr Köbler bei uns begrüßen zu dürfen ist eine tolle Möglichkeit mit ihnen ins offene Gespräch zu gehen. BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN legen im Kontext von WfbM (Werkstätten für behinderte Menschen) ihr Augenmerk auf die Qualifizierung der Menschen.

Hier haben wir in den letzten Jahren einen beachtlichen Weg zurückgelegt und vielen unserer Beschäftigten den Zugang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert,“ sagt Michael Huber. Dazu zählen die zahlreichen Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen, teils sogar in Kooperation mit der IHK, HWK oder LWK, die Vermittlung der Absolvent*innen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt über das Budget für Arbeit und nicht zuletzt der neue Geschäftsbereich in.arbeit. Kern dessen ist der Aufbau eines Kompetenzzentrums in der Mainzer Innenstadt.

Das Angebot richtet sich an Menschen mit geistiger Behinderung oder deutlichen Lernschwierigkeiten aufgrund kognitiver Beeinträchtigungen und bietet Hilfe beim Übergang von Schule zum Berufsleben oder bei längerfristigen Vermittlungshemmnissen auf dem Weg ins Arbeitsleben. Individuelle Vermittlungs-, Beratungs- und Begleitangebote werden die Menschen in Zukunft bei der Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen.

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in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. An den derzeitigen Standorten Mainz und Nieder-Olm finden rund 600 Menschen mit Behinderungen berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt in.betrieb zurzeit 170 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung. 57 schwerst-mehrfachbehinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte der Tochtergesellschaft mittendr.in, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag. Im zeit.raum für Senior*innen mit Beeinträchtigung finden derzeit 9 Rentner*innen einen abwechslungsreichen Betreuungsalltag. Die Liebelle berät zu Fragen rund um die Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten.

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Flutgebiet: Fünf Millionen Euro bei Spendenaufruf gesammelt

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Final 98
Final 98

Nach der Flutkatastrophe im Juli, die auch Landwirte im Westen Deutschlands hart getroffen hat, hat der Deutsche Bauernverband gemeinsam mit der Schorlemer Stiftung einen Spendenaufruf gestartet. Gemeinsam mit dem Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband und den Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA wird nun mit den ersten Auszahlungen an die schwerstbetroffenen Betriebe begonnen. Es stehen derzeit insgesamt über 5 Millionen Euro für die Soforthilfe zur Verfügung.



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Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes

Joachim Rukwied, ist sehr erfreut über die enorme Spendenbereitschaft, die den Landwirten aus der gesamten Branche, dem vor- und nachgelagerten Bereich und der Bevölkerung entgegengebracht wird. „Wir sind ausgesprochen dankbar, dass wir damit unsere Bauernfamilien in dieser schweren Situation schnell und unbürokratisch unterstützen können.“

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Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau

Michael Horper, ist sehr stolz auf die Berufskollegen, die mit enormen Einsatz allen Menschen an der Ahr und in der Eifel ohne Wenn und Aber geholfen haben: „Die Bauern und Winzer waren von Anfang an mit ihren Traktoren und Gerätschaften vor Ort und haben die Menschen zu keiner Zeit allein gelassen. Erneut hat sich gezeigt, dass unser Berufsstand der Bauern und Winzer für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.“

Der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands

Bernhard Conzen, unterstreicht die Bedeutung der Spenden für die Landwirtschaft: „Die von der Unwetterkatastrophe betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe brauchen unsere Solidarität. Wir sind sehr dankbar für die überwältigende Spendenbereitschaft an die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes. Sie versetzt uns jetzt in die Lage, finanzielle Unterstützung zu leisten, wo die Not am größten ist.“

An der Spendenaktion haben sich auch die Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA beteiligt. Für LandsAid ist es das erste akute Nothilfeprojekt in Deutschland. Die Vorstandsvorsitzende Gaby Breuckmann ergänzt: „LandsAid hilft seit Jahren überall auf der Welt, wo Menschen in Not geraten. Jetzt haben unsere internationalen Partner für die deutschen Bauernfamilien gespendet. Gemeinsam stellen wir sicher, dass die Gelder jetzt schnell bei den Betroffenen ankommen – unabhängig von Verbandsmitgliedschaft und über alle Regionen hinweg.“

Der geschäftsführende Vorstand von ADRA

Christian Molke, betont die Bedeutung der Landwirte für die Region: „Die landwirtschaftlichen Betriebe in den Hochwasserflutgebieten sind der maßgebliche Schlüssel für den erfolgreichen und nachhaltigen Wiederaufbau der gesamten Region. Unsere Soforthilfe von ADRA Deutschland e.V. soll dazu beitragen, den Maßnahmenkatalog aller Hilfen sinnvoll zu ergänzen und Folgeschäden möglichst abzuwenden.“

Der Deutsche Bauernverband hatte nach der Flutkatastrophe im Juli in Zusammenarbeit mit der Schorlemer Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet. Unterstützt wurde dies auch von den Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA, um die betroffenen Bauernfamilien in ihrer akuten Notlage möglichst schnell zu unterstützen. Für die Auszahlung der Hilfen gibt es klare Regeln und Kriterien. Die Betriebe stellen einen Antrag auf Soforthilfe bei ihren zuständigen Kreisbauernverbänden.

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Einbrecher machen Beute im Waldschwimmbad Mörfelden-Walldorf

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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (18. August 2021) gegen 2:30 Uhr waren bislang unbekannte Täter in das Waldschwimmbad in Mörfelden-Walldorf eingebrochen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Kiosk und Snackautomat ausgeräumt

Zwei Täter hatten sich zunächst Zutritt zum Waldschwimmbad verschafft. Anschließend öffneten sie gewaltsam das Fenster des Kiosks und drangen dort ein, wo sie Bargeld aus der Kasse klauten. Zudem brachen sie auch einen Snackautomaten auf, der sich vor dem Kiosk befand und klauten daraus ebenfalls Bargeld sowie Snacks.

Personenbeschreibung des 1. Tatverdächtigen: 

  • männlich
  • zwischen 20 und 30 Jahre alt
  • zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß
  • schlanke Statur
  • heller Jogginganzug
  • helle Kappe
  • weiß-schwarze Sneaker

Personenbeschreibung des 2. Tatverdächtigen: 

  • männlich
  • zwischen 20 und 30 Jahre alt
  • zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß
  • kräftige Statur
  • schwarz-weiße Jacke
  • Jeans
  • schwarze Kappe mit Aufschrift
  • schwarz-weiße Sneaker

Die Polizei Mörfelden-Walldorf haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0504 – 400 60 bei den Ermittlern zu melden.

Schwere Hygienemängel bei REWE-Fleischerei Wilhelm Brandenburg

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Schon seit geraumer Zeit werden der Fleischerei Wilhelm Brandenburg schwerwiegende Mängel in der Hygiene vorgeworfen. Doch scheinbar ist sehr lange nichts passiert. Das Fleisch der Metzgerei wird in ganz Deutschland in tausenden REWE- und Penny-Märkten verkauft.

1350 Tonnen Fleisch werden wöchentlich ausgeliefert

Rund 1350 Tonnen Fleisch werden von dem Metzgerei-Betrieb in Frankfurt am Main aus jede Woche in Supermärkte in ganz Deutschland geliefert. Die Hygienemängel in dem Betrieb sind schon seit längerem bekannt.  Doch wie als erstes der hr berichtete, haben Behörden nur sehr langsam auf die Mängel reagiert. Seit 2016 soll die Stadt Frankfurt trotz massiver Mängel lediglich zwei Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Bußgeldern gegen die Firma eingeleitet haben.

Beispielsweise wurde laut Prüfberichten der Lebensmittelkontrolle im Jahr 2018 ein Schimmelbefall in einem Kühlhaus der Firma festgestellt und bemängelt. In dem Kühlhaus wurde Leberkäse gelagert. Im Januar und November 2019 folgten dann weitere Kontrollen, bei denen die gleichen Mängel noch immer nachgewiesen wurden.

Massive Vorwürfe gegen die Rewe-Fleischerei

Die Liste der Vorwürfe gegen die Metzgerei ist lang. Darauf zu finden sind unter anderem Rost an Betriebsmitteln und der Bausubstanz, fehlende Waschmöglichkeiten für die Mitarbeiter, Mängel in der Arbeits- und Betriebshygiene sowie starke Verschmutzungen. Zudem soll auch die Notausgangstür nicht „Schädlingssicher“ sein.

Der ehemalige Lebensmittelkontrolleur und Metzgermeister erklärt, dass Mängel in einem Betrieb von einer solchen Größe normal seien, allerdings nicht in diesem Ausmaß. „Dass Ratten durch ein defektes Tor einfallen können, das muss der Betrieb vor dem Kontrolleur merken“, sagt er gegenüber dem hr.

Mängel werden verharmlost

Laut Medienberichten verharmlosen sowohl REWE als auch die Stadt Frankfurt die Mängel in dem Betrieb. Im Anschluss an die Kontrollen habe der Betrieb umfassende Bau- und Sanierungsmaßnahmen eingeleitet, so die Stadt. Auch die Supermarktkette REWE soll berichten, dass die Mängel behoben worden seien.

Allerdings sprechen die Vermerke der Lebensmittelkontrolle eine andere Sprache. Laut dieser bestehen noch immer Mängel aus früheren Kontrollen, die bislang noch nicht beseitigt wurden. Abgesehen von den beiden erwähnten Ordnungswidrigkeitsverfahren gab es dafür jedoch in den vergangenen Jahren keine Konsequenzen.

Nun reagiert die Metzgerei selbst auf die Vorwürfe. Und zwar mit einem Neubau in Erlensee (Main-Kinzig-Kreis). Sobald der Neubau fertiggestellt ist, soll der alte Betrieb in Frankfurt geschlossen werden. Dies könnte jedoch noch eine ganze Zeit lang dauern.

Bundestagsabgeordneter besucht das Tierheim in Bad Kreuznach

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten hat das Tierheim Bad Kreuznach
besucht und sich sehr erfreut über die gute Ausstattung und die intensive Betreuung
der Tiere geäußert: „Es ist spürbar mit welchem Elan und welch großer Zuwendung
sich die fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die vielen freiwilligen
Tierpaten und „Gassi-Geher“ um die Tiere kümmern,“ erklärte der Abgeordnete nach
dem Besuch.



„Das Tierheim Bad Kreuznach ist eine Institution in der Stadt“, betonte Weingarten.

Das zeige die hohe Zahl der Vereinsmitglieder: Mit rund 1.700 Mitgliedern freue sich
der Verein, der größte in Bad Kreuznach zu sein. Auch die große Unterstützung der
Stadt und von Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, von der die Leiterin des
Tierheims, Tanya Kelso-Diering und der Vorsitzende des Tierschutzvereins, Dr. Frank
Höhner berichteten, belege das.

Weingarten zeigte sich von den modernen und hellen Gehegen und Tierhäusern sehr
beeindruckt. „Die Tiere haben Platz, können sich artgerecht bewegen und haben zum
Teil sogar eigene Landschaften, in denen sie sich aufhalten können“, verwies er auf
das geräumige Nager-Freigehege. „Auch die Katzenhäuser mit ihren vielen Versteckund Spielmöglichkeiten sind großartig. Man sieht dort auch, welche hohe Bedeutung
Hygiene und eine gesunde Ernährung für die Tiere haben und wie intensiv kranke
Tiere versorgt und gepflegt würden, betonte der SPD-Abgeordnete.

Der Bundestagsabgeordnete hat bei seinem Besuch mit der Leitung des Tierheims und dem
Vorsitzenden des Tierschutzvereins auch über Tierschutzfragen im Allgemeinen und
tiermedizinische Fragestellungen im Besonderen gesprochen. Dr. Höhner bat
Weingarten, sich beispielsweise für eine differenzierte Betrachtung des Antibiotika-Einsatz von Nutz- und Haustieren einzusetzen. Weingarten sagte zu, das zu verfolgen.
Hohe Einigkeit bestand darin, dass dem Tierschutz in unserer Gesellschaft höhere
Priorität eingeräumt werden müsse, sowohl im privaten Bereich als auch in der
Landwirtschaft.

„Meine Linie dabei ist klar“ betonte der Bundestagsabgeordnete: “Wir brauchen im
Tierschutz, bei Privaten, aber vor allem in der Landwirtschaft, mehr klare politische
und rechtliche Vorgaben.“ Freiwillige und unverbindliche Empfehlungen reichten
hier nicht, betont Weingarten, die Politik müsse endlich gesetzliche Regelungen
schaffen, die das elendige Leben der Tiere in Teilen der industriellen Rinder-,
Schweine- oder Geflügelhaltung beende und eine verantwortungsvolle Tierhaltung
verbindlich vorschreibe

US-Armee bereitet Bomber und Kampfjets vor

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Die Situation in Afghanistan, vor allem in Kabul ist dramatisch. Aus diesem Grund hat das US-Militär nach eigenen Angaben bei Bedarf Zugriff auf zahlreiche Kampfflugzeuge, Bomber und Drohnen in der Region. Aktuell befinden sich zur Zeit außerdem mehr als 4500 US-Soldaten am Flughafen in Kabul.

US-Militär hat Kontrolle über den Flughafen übernommen

Der Generalstabschef Mark Milley erklärte am Mittwoch (18. August 2021) im Verteidigungsministerium, dass es eine „bedeutende Anzahl“  an Hubschraubern, darunter Kampf- und Transporthubschrauber gebe. Unter anderem stünden in Kabul einige Staffeln der Kampfflugzeuge Typ F-16 und F-18 und Langstreckenbomber Typ B-52 sowie die als „Reaper“ bekannten Drohnen Typ MQ-9 bereit.

In der Zwischenzeit hat das US-Militär auch wieder die Kontrolle über den Flughafen der afghanischen Hauptstadt übernommen. Ziel ist nun vor allem die Organisation der Evakuierung von Amerikanern, ehemaliger afghanischer Mitarbeiter der US-Behörden sowie der Streitkräfte. Schon bald sollen dort weitere Soldaten der US-Armee eintreffen, sodass sich dann dort rund 6000 US-Soldaten aufhalten sollen.

Kundgebung am 20. August in der Landeshauptstadt Mainz

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Demo Polizei
Demo Polizei

Die Fridays For Future-Bewegung ruft am 20. August ab 16:30 Uhr im Rahmen des bundesweiten Weststreiks zu einer großen Demonstration in Mainz auf. Thema des Weststreiks sind die Klimafolgen.

Die Wegstrecke

Start und Zielpunkt ist am Adenauer Ufer (Theodor-Heuss-Brücke), beginnend mit einer Laufdemo durch die Mainzer Innenstadt. Neben zahlreichen For Future-Initiatoren sind die Parents for Future (P4F) Mainz Partner dieser Klimademo.

Die Route verläuft vom Adenauer-Ufer aus über das Kaisertor auf die Rheinallee, Peter-Altmeier-Allee, Quintinsstraße, Alte Universitätsstraße, Schöfferstraße, Ludwigsstraße in die Große Langgasse, Umbach, Große Bleiche sowie Bauhof- und Kaiserstraße über das Kaisertor zurück zum Adenauer-Ufer/Höhe Theodor-Heuss-Brücke. Abschließend findet dort eine „Kunstgebung“ (Kundgebung mit Künstler*innen) statt. Es treten auf: Brass Riot, Mikio, Lilli Rubin.

Alle Mainzerinnen und Mainzer sind herzlich eingeladen für eine klare Klimapolitik zu demonstrieren.

Parents For Future (P4F)

Parents For Future (P4F) ist der Erwachsenen-Flügel der For Future-Bewegung, die von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg inspiriert wurde und die mit Fridays For Future die Schülerstreiks rund um die Welt initiiert hat. Seit dem Start Anfang 2019 ist sie rasant gewachsen und mittlerweile gibt es Hunderte von Gruppen und Tausende von Eltern und Erwachsenen, die in lokalen Gruppen in über 125 Ländern engagiert und aktiv sind. Als Teil der Klimaschutzbewegung organisieren und unterstützen die P4F verschiedene Aktionen, suchen den Kontakt zur Politik und sorgen für Aufklärung über Klimaschutz in der Öffentlichkeit.

Stadt Ginsheim-Gustavsburg erweitert ihr digitales Angebot

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim Gustavsburg

Die Bürgerbüros der Stadt Ginsheim-Gustavsburg erweitern im Hinblick auf das Onlinezugangsgesetz ihr digitales Angebot und werden noch bürgerfreundlicher. Ab sofort können einfache sowie erweiterte Meldebescheinigungen rund um die Uhr vollumfänglich online abgewickelt werden. Die Entrichtung der Gebühren erfolgt über den Zahldienst PayPal. Darüber hinaus können die Verlusterklärung eines Passes oder Personalausweises abgegeben sowie die Abmeldung einer Nebenwohnung vorgemerkt werden. Letztlich sind auch Übermittlungssperren ab sofort ganz bequem online möglich. Den Link für das Onlineangebot finden Bürger auf der Homepage der Stadt Ginsheim-Gustavsburg.

Mit diesem ersten Schritt zu einem echten Onlineservice erhalten Bürger*innen – insbesondere in der aktuellen Corona-Pandemie – eine weitere Möglichkeit auf eine persönliche Vorsprachen verzichten zu können. Das Online-Angebot der Stadt wird künftig ausgebaut und weitere Leistungen angeboten werden.

Frau attackiert Busfahrer und Fahrgäste in Wiesbaden

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Am Dienstagnachmittag (18. August 2021) gegen 15:00 Uhr attackierte eine 32 Jahre alte Frau in einem Linienbus mehrere Personen. Der Vorfall ereignete sich in der Luisenstraße in Wiesbaden.

Den Busfahrer und zwei Frauen angegriffen

Die 32-Jährige befand sich in dem Bus und war dort mit einer 35 Jahre alten Frau wegen Differenzen in der Vergangenheit in Streit geraten. Plötzlich zückte die jüngere der beiden ein Pfefferspray und attackierte damit ihre Kontrahentin. Die Auseinandersetzung zwischen den Frauen verlagerte sich im weiteren Verlauf in den vorderen Bereich des Linienbusses. Dort sprühte die Angreiferin mit dem Pfefferspray auch in Richtung des Busfahrers, welcher daraufhin den Bus anhielt und die Türen öffnete.

Das gesamte Geschehen verlagerte sich daher nach draußen, wo es dem Busfahrer schließlich gelang, die Angreiferin bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festzuhalten. Währenddessen attackierte die Frau ihn jedoch weiter mit dem Pfefferspray und mit Tritten.

Eine weitere, bislang unbeteiligte 32-Jährige Frau wollte dem Busfahrer zur Hilfe eilen, wurde jedoch ebenfalls von der Angreiferin körperlich angegangen. Als die Polizei schließlich vor Ort eintraf, nahmen sie die Frau fest. Sie wird sich künftig in mehreren Strafverfahren für ihr Verhalten verantworten müssen.

Kreis Groß-Gerau verschärft die Corona-Maßnahmen

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Groß Gerau
Groß Gerau

Der Landkreis Groß-Gerau sieht sich veranlasst, eine neue Allgemeinverfügung zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus zu erlassen. Der 7-Tage-Inzidenzwert lag am 18. August bei 39,5 – deutlich über dem im Eskalationskonzept des Landes genannten Schwellenwert von 35. Da bis 12:00 Uhr am Mittwoch, 18. August, bereits 38 neue Fälle mit einer Infektion an SARS-VoV-2 gemeldet wurden, wird die Inzidenz weiter deutlich in die Höhe gehen. Am 11. August 2021 betrug sie im Kreis Groß-Gerau noch 24,3.

Ähnliche Entwicklung wie in ganz Hessen

„Damit ist bei uns eine ähnliche Entwicklung zu beobachten, wie wir sie in ganz Hessen und auch in benachbarten Landkreisen sehen. Die Werte steigen wieder deutlich“, sagte Landrat Thomas Will bei der täglichen Besprechung mit den Fachleuten der Kreisverwaltung aus Gesundheits- und Rechtsamt.

Da die gemeldeten Fälle sich im Kreis verteilen und nicht auf einzelne kreisangehörige Kommunen beschränkt sind, weil sie nicht nur einzelne Einrichtungen und Betriebe betreffen oder ein sonstiges eng lokalisierbares oder klar abgrenzbares Infektionsgeschehen darstellen, ist die Allgemeinverfügung entsprechend der Landesvorgabe erforderlich. Sie gilt ab Donnerstag, 19. August, null Uhr und ist zunächst bis zum 16. September 2021 befristet.

Landrat Thomas Will

„Es geht uns darum, Gesundheit zu schützen, Infektionsketten zu unterbrechen, Kontaktpersonennachverfolgung weiterhin zu ermöglichen und letztlich die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 hervorgerufene Krankheit COVID-19 einzudämmen“, betont Landrat Thomas Will. Dazu bedürfe es adäquater Schutzmaßnahmen. Ziel ist immer, „der Ausbreitung und der damit einhergehenden Gefahr zahlreicher schwerer, gegebenenfalls tödlicher Krankheitsverläufe und einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems wirksam vorzubeugen und entgegenzuwirken“.

Für den Landkreis Groß-Gerau wird Folgendes angeordnet:

  1. Der Einlass in geschlossene Räume bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangeboten nach § 16 Abs. 1 Corona-Schutzverordnung (CoSchV) ist nur mit Negativnachweis nach § 3 CoSchV unabhängig von der Teilnehmerzahl (auch bei mehr als 25 bis einschließlich 100 Personen) zulässig. Dies gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen.
  2. Der Einlass als Besucher in Einrichtungen der Behindertenhilfe ist nur mit Negativnachweis nach § 3 CoSchV gestattet.
  3. Der Einlass in die Innenbereiche von Gaststätten ist nur für Gäste mit einem Negativnachweis nach § 3 CoSchuV gestattet (gilt nicht für Betriebsangehörige in Betriebskantinen).
  4. Der Einlass in Spielbanken, Spielhallen und ähnlichen Einrichtungen sowie zum Aufenthalt in Wettvermittlungsstellen ist nur für Gäste mit einem Negativnachweis nach § 3 CoSchuV gestattet.
  5. Der Einlass in die Innenräume von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie in die Innenräume von Sportstätten (Fitnessstudios, Hallenbäder oder Sporthallen) ist nur mit Negativnachweis nach § 3 CoSchuV gestattet (gilt nicht für den Spitzen- und Profisport).
  6. In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen ist die Vorlage eines Negativnachweises nach § 3 CoSchV bei Anreise und bei längeren Aufenthalten zweimal pro Woche erforderlich.
  7. Die Erbringung körpernaher Dienstleistungen ist nur für Kundinnen und Kunden mit einem Negativnachweis nach § 3 CoSchuV zulässig.

Insgesamt bedeutet diese Stufe des Eskalationskonzepts, dass die genannten Betätigungen nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen möglich sind. „Wir befinden uns in einer dynamischen Lage“, sagt Landrat Thomas Will. Daher ist eine inhaltliche Anpassung, Ergänzung oder Verlängerung der Allgemeinverfügung je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens immer möglich – zum Beispiel, falls die Inzidenz in Kürze auf einen Wert über 50 steigen und damit die nächste Eskalationsstufe erreichen sollte.

Brand in einem leerstehenden Gebäude im Gewerbegebiet Bodenheim

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Am Mittwochmorgen (18. August 2021) wurde die Feuerwehr in das Gewerbegebiet in Bodenheim alarmiert. Dort brannte es in einem leerstehenden Firmengebäude in der Straße „Am Kümmerling“.

Mehrere Brandstellen in dem Bürogebäude

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, stieg bereits Rauch aus dem Gebäude auf. Zunächst wurden zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um dieses abzusuchen. Es konnten mehrere kleine Brandstellen in einem alten Büroraum ausfindig gemacht werden. Dort brannten alte Unterlagen sowie zwei Bürotische.

Die Feuerwehr löschte den Brand unter Atemschutz mit einem C-Rohr. Einige Teile wurden ins Freie verbracht und dort weiter abgelöscht.

Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Einsatzkräfte beendet. Im Einsatz waren elf Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bodenheim / Nackenheim sowie die Polizei.

Einbrecher machen Beute in Mainz-Bretzenheim

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

In der Nacht von Montag auf Dienstag (17. August 2021) brachen unbekannte Täter in einen Baumarkt im Schleifweg in Mainz-Bretzenheim ein. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Die Täter klauten Baumaterialien

Die Täter waren zunächst über einen Stahlzaun geklettert und hatten sich so Zutritt zu dem Baustoffzentrum des Baumarktes verschafft. Dort klauten sie mehrere Baumaterialien und flüchteten anschließend unerkannt. Wer Wert des Diebesguts befindet sich im unteren vierstelligen Bereich.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131 – 653 633 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Helfende Hände beim Main CleanUp in Hochheim gesucht

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Jährlich landen acht Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren, wovon 80 Prozent über die Flüsse dorthin gelangen. Deshalb beteiligt sich die Stadt Hochheim am Main im Rahmen der Umweltkampagne „Main CleanUp“ an der diesjährigen Aktion.

Erstmals auch am Mainufer

Die Initiative CleanUp findet in diesem Jahr erstmalig auch am Mainufer statt. In den letzten Jahren gab es bereits CleanUps an den Ufern des Rheins, der Ruhr und der Mosel. Im vergangenen Jahr beteiligten sich insgesamt 40.000 Menschen, die über 300 Tonnen Müll sammelten. Das Ziel ist es, bei den Bürgern das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen und auf die Abfallvermeidung, aber auch die richtige Entsorgung aufmerksam zu machen.

Ausgerüstet mit Greifzangen, Handschuhen und Abfallsäcken werden am Samstag, 11. September 2021, zwischen 10 und 12 Uhr die Wege am Main von Abfällen befreit. Auch die Bachläufe und -wege vom Wickerbach und Käsbach können an diesem Tag gereinigt werden.

Hilfsmittel werden zur Verfügung gestellt

Die Ausgabe der Hilfsmittel und der Abfallsäcke findet am Clubhaus des Segelclubs ab 10 Uhr statt. Die zentrale Sammelstation des Mülls befindet sich im Mainweg in der Nähe des Clubhauses. Dort kann bis 12 Uhr der gesammelte Müll abgegeben werden. Nach der Reinigungsaktion sind alle Helfer ab 12 Uhr zu einer kleinen Stärkung am Clubhaus des Segelclubs eingeladen.

Interessierte melden sich bitte bei der Stadt Hochheim am Main. Auch wer nicht gut zu Fuß ist und gerne helfen möchte, ist herzlich willkommen. Es wird auch Unterstützung bei der Ausgabe der Utensilien oder im Anschluss beim Umtrunk benötigt. Anmelden können Sie sich telefonisch unter 06146-900107 oder per Mail an kristina.scheinhardt@hochheim.de.

Diese Aktion bildet auch gleichzeitig den Auftakt zu den diesjährigen fairen Wochen. Im Zeitraum vom 10.09.2021 bis 24.09.21 sind verschieden Aktionen der Steuerungsgruppe Fairtrade geplant, wie zum Beispiel ein Stand auf dem Feierabendmarkt oder eine faire Stadtführung.