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Weitere Erhöhung des Rentenalters gefordert

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Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, sorgt aktuell für Diskussionen. Denn er fordert, das Renteneintrittsalter von aktuell 67 auf 70 Jahre zu erhöhen.

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Mehr Rentner, weniger Beitragszahler

„Wir werden in den nächsten Jahren über ein Renteneintrittsalter von 69 bis 70 Jahren reden müssen“, sagte Stefan Wolf der gegenüber den Medien. Sollte dies nicht geschehen drohe der Rentenkasse ein echtes Finanzierungsproblem. Mit dieser Meinung scheint er nicht allein zu sein.

Denn auch Jochen Pimpertz vom Forschungsinstitut IW erklärt gegenüber Medien: „Die Politik darf die Realität nicht länger ignorieren“ Es gebe immer mehr Rentner und die Rentenkasse stehe aus diesem Grund vor einem großen Loch. „Kinder, die nicht geboren werden, können morgen keine Beiträge zahlen.“, so Pimpertz weiter. Die Zahl der Rentner werde bis Ende der 2030er Jahre um rund 4 Millionen ansteigen. Die Zahl der Beitragszahler jedoch sinke im selben Zeitraum um rund 2,5 Millionen, was für große Belastungen und finanzielle Probleme bei der Rentenkasse sorgen wird.

Diese Lücke müsse geschlossen werden. Das könne erreicht werden, wenn die Beitragssätze bis 2040 von aktuell 18,6 auf mehr als 22 Prozent angehoben werden würden. Gleichzeitig würde das Rentenniveau von fast 49 Prozent auf unter 46 Prozent sinken. Aus diesem Grund ist Pimpertz der Meinung: „Uns bleibt gar nichts anderes übrig, als über ein Renteneintrittsalter mit 70 zu diskutieren!“

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Urlaub im Ferienhaus in Hessen

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Als Reiseziel hat Hessen viel zu bieten und nicht umsonst wirbt es mit dem Slogan „An Hessen führt kein Weg vorbei“. Das Bundesland bietet etwas für jeden Geschmack, egal ob Reisende moderne Großstädte, wie zum Beispiel Frankfurt am Main und Wiesbaden, besichtigen wollen oder einen entspannten Urlaub im Ferienhaus inmitten von einer ruhigen Landschaft verbringen möchten. Wir verraten hier unsere Top-Reiseziele für einen Urlaub im Ferienhaus in Hessen.

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Entspannter Urlaub in der Mitte Deutschlands

Die landschaftliche Vielfalt Hessens macht das Bundesland zu dem idealen Reisegebiet für die Anmietung von einem Ferienhaus. Rund 350 Burgen und Schlösser gibt es hier zu besichtigen und laden dazu ein, in das mittelalterliche Zeitalter einzutauchen. Wer auf der Suche nach Aktivitäten ist, findet hier viele Wanderwege und Naturgebiete. Doch auch pulsierende Städte wie Frankfurt mit Europas größtem Flughafen und Wiesbaden sind eine Reise wert und lassen sich von vielen Ferienhäusern aus problemlos mit dem Auto oder der Bahn erreichen.

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Die schönsten Reiseziele in Hessen

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee gehört zu den dichtesten Wäldern Deutschlands und beeindruckt mit einem beachtlichen Buchenbestand. Verschiedene Pflanzen- und Tiersymbole finden sich entlang der vielfältigen Rundwege im Nationalpark, die ihn zu einem populären Wandergebiet machen. Übrigens beginnt der Park an den südlichen Ufern des Edersees, in dessen Nähe sich auch ein Urwaldsteig befindet. Das 5738 Hektar große Waldgebiet gehört seit 2011 zum Weltnaturerbe, denn der Park führt durch unberührte Wälder und Urwaldrelikte. Ebenfalls zu empfehlen ist eine Reise in die Michelstadt im Odenwaldkreis. Die Kleinstadt mit vielen Fachwerkhäuschen und Gemäuern sowie einem mittelalterlichen Kern ist nur eine Stunde von den großen Städten wie Frankfurt, Mainz und Wiesbaden entfernt. Zu den Top-Sights in Michelstadt gehört das romantische Schloss des Grafen zu Erbach-Fürstenau sowie der an das Gemäuer angrenzende englische Garten.

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Geschichtsträchtige Region in der Mitte Deutschlands

Für viele Besucher und Besucherinnen gehört der Rheingau im Rheingau-Taunus-Kreis zu den beliebtesten Gebieten in Hessen. Hier reihen sich romantische kleine Dörfer an die Weinberge des Rheingaus. Die Gegend ist ebenfalls bekannt für ihren Weinanbau. Auch diese Region wurde, aufgrund der vielen Burgen entlang des Rheinufers, zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Zu den sehenswertesten Orten im Rheingau gehören die Rosen- und Sektstadt Eltville, das Kloster Eberbach und Rüdesheim am Rhein. Die Kleinstadt Rüdesheim am Rhein ist bekannt für die Drosselgasse, einer mittelalterlichen Passage mit vielen Fachwerkhäusern. Im Sommer reisen Touristen aus aller Welt in den kleinen Ort, um zahlreichen Gemäuer aus dem Mittelalter zu erkunden.

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Fazit

Viele Gründe sprechen für die Anmietung von einem eigenen Ferienhaus für einen entspannten Urlaub in Deutschlands Mitte. Im Lokalgebiet zu leben bietet die Möglichkeit, mit Zeit und Ruhe den Ort in eigener Geschwindigkeit zu erkunden. Die Anmietung von einem Ferienhaus in Hessen ist ideal für alle, die ihren Urlaub nach eigenen Tempo und nach persönlichen Wünschen gestalten wollen. Auch für junge Familien mit Kindern bietet ein Ferienhaus die beste Möglichkeit für eine Reise. An allen hier vorgestellten Orten gibt es auch die Möglichkeit, Ferienhäuser für einen entspannten Urlaub in Hessen anzumieten. Hier finden Sie eine große Menge von Ferienhäusern in Hessen.

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Der Indoor-Spielplatz Tobolino Mainz sucht Verstärkung

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Damit sich die kleinen und großen Gäste schon bald wieder in dem beliebten und bekannten Indoor-Spielplatz Tobolino in Mainz austoben können, werden ab September 2021 neue Mitarbeiter eingestellt. Gesucht werden Servicekräfte sowie Küchenhilfen (m/w/d) auf Minijob-Basis.

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Als Voraussetzung solltest du:

  • freundlich im Umgang mit Kindern und Kunden sein
  • pflichtbewusst und zuverlässig sein
  • gegen Stress nicht allergisch sein
  • dich schnell auf neue Situationen einstellen können
  • gerne im Team arbeiten
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Hier kannst du dich bewerben:

Du hast Interesse an dem Minijob, Spaß an der Arbeit und möchtest dich gerne dafür bewerben? Dann schicke deine Bewerbung ganz einfach per E-Mail an: info@tobolino-mainz.de

Adresse:
Tobolino Mainz
Dammweg 11
55130 Mainz
E-Mail: info@tobolino-mainz.de
Homepage: https://tobolino-mainz.de

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Wiesbadener SoKo im Einsatz gegen Kinderpornografie – Auch zwei jugendliche Tatverdächtige

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Logo polizei kinderpornografie1
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Einer Schülerin und einem Schüler aus dem Main-Taunus-Kreis werden die diesjährigen Sommerferien wohl in besonderer Erinnerung bleiben. Der Grund: Am vergangenen Donnerstag stellten Ermittlerinnen und Ermittler der BAO FOKUS die Smartphones der 14 und 16 Jahre alten Jugendlichen wegen Kinderpornografie sicher. Sie sollen ein Video, auf dem eine ihnen bekannte Jugendliche beim Masturbieren zu sehen ist, an andere Personen mittels Messenger weitergeleitet haben.

173 Beamte im Einsatz

Die Sicherstellung des Smartphones des jungen Mannes fand im Rahmen von Schwerpunktmaßnahmen der BAO FOKUS statt, die ihr Augenmerk auf die Bekämpfung von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen gerichtet hat. Insgesamt 173 Beamtinnen und Beamte der hessischen Polizei waren dabei in der vergangenen Woche im Einsatz. Sie durchsuchten insgesamt 39 Wohnungen, stellten 132 Speichermedien sicher und führten vier Vernehmungen durch.

45 der Beschuldigten werden Herstellung, Besitz und Verbreitung von Kinder- oder Jugendpornografie zur Last gelegt, einem von ihnen sexueller Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen. Die 40 Männer und sechs Frauen im Alter von 12 bis 62 Jahren stehen nach jetzigem Kenntnisstand untereinander nicht in Kontakt.

Über 50 Prozent der Tatverdächtigen sind jünger als 21 Jahre

Bei dem jüngst in Blick genommenen 14- und 16-Jährigen aus Westhessen handelt es sich nicht um einen Einzelfall: Bereits in der Vergangenheit hatten die hessischen Ermittlerinnen und Ermittler der BAO FOKUS es mit jugendlichen und heranwachsenden Beschuldigten zu tun. 2020 registrierte die Polizei in Hessen in den Deliktsbereichen Verbreitung, Besitz und Herstellung von Kinder- und Jugendpornografie insgesamt 1.564 Fälle. Bei 45,6 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen handelte es sich um Erwachsene. Die restlichen 54,4 Prozent verteilten sich auf rund 8,0 Prozent Heranwachsende (unter 21 Jahren), 35,7 Prozent Jugendliche (unter 18 Jahren) und 10,6 Prozent Kinder (unter 14 Jahren).

Cybercrime-Berater: Wegsehen ist keine Option

„Vielen, aber längst nicht allen Jugendlichen ist die Tragweite ihres Handelns bewusst“, sagt Johannes Bittner, Cybercrime-Berater des Polizeipräsidiums Osthessen. Manchmal führe Leichtsinn, die Gewohnheit alles mittels Smartphone unreflektiert weiterzuleiten oder schlicht Unkenntnis dazu, dass junge Menschen sich strafbar machen. „Es ist wichtig zu wissen, dass bereits der Besitz eines einzigen kinderpornographischen Bildes verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird. Dabei ist es erst einmal egal, ob ein solches Bild oder Video gewollt oder ungewollt in den eigenen Besitz gelangt ist.“

Doch wie verhält man sich korrekt, wenn man ein solches Bild gesendet bekommen hat? Bittner: „Am besten ist es, man distanziert sich sofort von den Inhalten und informiert unverzüglich die Polizei. Wegsehen ist keine Option, hinter den Aufnahmen stehen echte Kinder, echte Opfer. Auf keinen Fall darf man solche Bilder oder Videos weiterleiten, auch nicht an Eltern, Lehrer oder andere Vertrauenspersonen. Wirklich an niemanden.“

Appell an Lehrer und Eltern

Alles andere als spaßig sei es auch, Pornos an Freunde oder Mitschüler unter 18 Jahren zu schicken, sagt Bittner. „Das ist ebenfalls strafbar und kann als sexueller Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen geahndet werden.“ Sein Appell an Eltern und Lehrer: „Mit den Kindern offen über das Thema reden, in einen Dialog treten, enttabuisieren, aufklären und Grenzen deutlich machen. Wichtig ist, Kinder bei den ersten digitalen Gehversuchen und darüber hinaus aktiv zu begleiten.“ Weitere Informationen – etwa zur Aufklärung und Strafbarkeit – hat das Polizeipräsidium Osthessen auf der Homepage https://digitalnativehessen. de/ zusammengestellt.

Ermittlungen in jedem der sieben hessischen Polizeipräsidien

Die BAO FOKUS (Besondere Aufbauorganisation für fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern) bündelt seit Oktober 2020 landesweit die polizeilichen Maßnahmen im Bereich der Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen. Sie ist im Hessischen Landeskriminalamt angesiedelt. In jedem der sieben hessischen Polizeipräsidien wurden Regionalabschnitte eingerichtet.

Alle sieben Regionalabschnitte waren bei den jüngsten Maßnahmen beteiligt. Durchsucht wurde unter anderem bei vier Beschuldigten in Frankfurt am Main, bei jeweils zwei in Gießen, Rüsselsheim und Wiesbaden sowie jeweils einem Beschuldigten in Kassel, Fulda und Offenbach.

Bei den beiden in Wiesbaden durchgeführten Durchsuchungen kam es zu insgesamt 28 Sicherstellungen. Ermittelt wird zum einen gegen einen 30-jährigen Mann wegen Kinderpornografie und zum anderen gegen einen 26-jährigen Mann wegen Jugendpornografie.

17-Jährige wurde in Wiesbadener Parkanlage gleich zwei Mal Opfer eines Angriffs

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Zeugenaufruf 1

In der Parkanlage „Warmer Damm“ wurde eine 17-jährige Jugendliche in der Nacht zum Samstag innerhalb von circa 1 ½ Stunden von einem etwa gleichartigen Mädchen sogleich zweimal angegriffen.

Erster Angriff kurz nach Mitternacht

Der erste Angriff, bei welchem die Geschädigte ins Gesicht geschlagen worden sein soll, ereignete sich um kurz nach Mitternacht. Gegen 01.30 Uhr sei die 17-Jährige in der Parkanlage erneut auf die vorherige Angreiferin getroffen und von dieser nochmal geschlagen und getreten worden.

Hierbei habe die Täterin jedoch nicht allein agiert, sondern noch Unterstützung von einer weiteren bislang noch unbekannten Jugendlichen erhalten.

Die an beiden Fällen beteiligte Angreiferin soll

  • etwa 17-18 Jahre alt
  • 1,65 Meter groß sowie kräftig gewesen sein
  • und lange, braune Haare gehabt haben.
  • Getragen habe sie ein schwarzes Oberteil und eine blaue Hose.

Die noch beim zweiten Vorfall beteiligte Jugendliche soll

  • dünn und auch zwischen 17 und 18 Jahre alt gewesen sein
  • Sie habe blonde, lange Haare und ein Nasenpiercing gehabt.

Mögliche Zeuginnen oder Zeugen der Vorfälle sowie Hinweisgeberinnen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Haus des Jugendrechts unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.

Topp die Wette gilt – Bingen ruft seine Bürger zur Klimawette auf

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Topthema 20210812 Klimawette
Topthema 20210812 Klimawette

Topp, die Wette gilt: Anfang August fiel mit dem Besuch von Dr. Michael Bilharz vom Verein „3 fürs Klima“ in Bingen der Startschuss für „Die Klimawette“. Bilharz, der Initiator der bundesweiten CO2-Sparaktion „Die Klimawette“, radelt diesen Sommer 100 Tage und 6.000 km für den Klimaschutz quer durch Deutschland.

„Kickt die Tonne“

Das Ziel: ambitionierter Klimaschutz! Unter dem Motto „Kickt die Tonne“ machte er mit Lastenrad und einer Tonne CO2 auch in Bingen halt, um die Binger Bürgerinnen und Bürger für besseren Klimaschutz zu mobilisieren. So sollen bis zur UN-Weltklimakonferenz in Glasgow am 1. November 2021 insgesamt 1 Million Menschen gewonnen werden, die jeweils mindestens 1 Tonne CO2 einsparen.

Im Alltag selbst aktiv werden

Für Bingen bedeutet das konkret, bis November mindestens 388 Einwohner dazu bewegen, das Einsparziel gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen: 1 Tonne CO2-Einsparung pro Einwohner. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, ruft Bingen jeden dazu auf, im Alltag selbst aktiv zu werden und sich der Aktion anzuschließen.

Attraktive Preise als Ansporn

Zum Ansporn werden im November unter den Teilnehmenden, die im Aktionszeitraum am meisten CO2 eingespart haben, attraktive Preise verliehen. Sollte die Stadt scheitern, verspricht Dezernent Jens Voll zum Ausgleich 100 Setzlinge zu bezahlen und eigenhändig einzupflanzen.

Wie kann man mitmachen?

Wer die Aktion unterstützen möchte, hat auf der Website www.dieklimawette.de zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man selbst im Alltag CO2 einsparen und für die Klimawette erfassen. Aus einer Liste mit 20 Vorschlägen aus dem CO2-Avatar kann man hierzu einen eigenen Vorsatz für den Klima-Sommer heraussuchen: vom LED-Lampentausch über den fleischfreien Monat oder den autofreien Arbeitsweg bis hin zum solaren „Balkonkraftwerk“. Zum anderen kann man konkrete wirkungsvolle Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Kompensationsdienstleistern durch eine Spende möglich machen und damit tonnenweise CO2 vermeiden. Zur Auswahl stehen Solar- und Effizienzprojekte ebenso wie Aufforstungs- und Pflanzenkohle-Projekte.

Um sich für die Preise zur qualifizieren, werden die Teilnehmenden gebeten, bei geleisteter Spende eine Bestätigungsmail der Klimawette oder ihre Maßnahmen aus dem CO2-Avatar abfotografieren und an Klimaschutzmanagerin Lisa Christmann, lisa.christmann@bingen.de zuzuschicken. Sie beantwortet auch gerne eventuelle Fragen.

Worms unterstützt mit mobilem Schwimmbecken Schwimmunterricht an Schulen

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Pressefoto Schwimmunterricht fuer Grundschulkinder Quelle Stadt Worms 4b0a070f 924f645a@1100w
Pressefoto Schwimmunterricht fuer Grundschulkinder Quelle Stadt Worms 4b0a070f 924f645a@1100w

Mit einem mobilen Becken unterstützt die Stadt Worms eine Initiative für Schwimmunterricht an den Schulen: aktuell in den Ferien, danach soll es auf Schul-Tour gehen.

Damit die Kleinen sich über Wasser halten können

Nicht nur Mathe, Deutsch oder Ethik sind im Lockdown liegengeblieben, auch beim Schwimmen besteht Nachholbedarf bei Grundschulkindern. Deshalb unterstützt die Stadt Worms eine Initiative für Schwimmunterricht an den Schulen: In den Schulferien bereiten noch auf dem Platz des Wassersportverein Worms e.V. Übungsleiterinnen die Kinder auf ihr erstes Schwimmabzeichen vor. Danach soll das Becken dann an die Wormser Grundschulen weiterziehen.

Schwimmunterricht kann Leben retten

„Bedauerlicherweise ist die Schwimmfähigkeit nicht bei allen Kindern in der Grundschule bereits gegeben. Sie kann im Ernstfall aber Leben retten. Deshalb bleiben wir da hartnäckig und wollen mehr Kinder ins Wasser kriegen“, ist das Projekt Waldemar Herder, Schuldezernent, ein besonderes Anliegen. Die Vereine 1. SC Poseidon Worms e.V. und der Wassersportverein Worms e.V. organisieren das Angebot.

Angebot um mobiles Schwimmbecken erweitert

Neben den vereinseigenen Angeboten in den Freibädern, hat die Stadtverwaltung Worms das Angebot um ein mobiles Becken erweitert. 15 Kinder auf zwei Gruppen verteilt lernen in diesem Becken bereits auf dem Gelände des Wasserportvereins am Floßhafen in ihren Ferien Schwimmen. Erfahrene Übungsleiterinnen helfen ihnen dabei.

Nach diesem erfolgreichen Testlauf sollen der Schwimmunterricht und das Becken auch direkt zu den Schulen kommen und damit noch mehr Kinder erreichen. Mit Carina Zöll, Wormser Triathletin und Lehrkraft, haben der Präsident des 1. SC Poseidon Worms e.V. und Sportkreisvorsitzender, Manfred Pfeiffer, sowie der Vorsitzende des Wassersportverein Worms e.V., Rudolf Schöpwinkel, ein Bindeglied zwischen Schule und Sport an ihrer Seite. Zöll stellt die wichtigen Kontakte zu den Lehrkräften her. „Diese brauchen wir, um noch mehr Kinder vom Schwimmen zu begeistern“, macht Schuldezernent Herder klar.

Schwimmbecken kann jeder Zeit auf- und abgebaut werden

Damit das Wasser zu den Kindern kommen kann, hat der städtische Schulsportreferent Gerd-Jürgen Vogt bereits im vergangenen Winter in das Aufstellbecken investiert. Das rund zehn Meter lange, fünf Meter breite und 1,30 Meter tiefe Schwimmbecken ist ideal für Nichtschwimmer und kann jeder Zeit auf- und abgebaut werden, was mit öffentlichen Schwimmbädern so nicht funktioniert.

Bestens geeignet also für die anstehende Tour zu den Wormser Grundschulen, dann soll aus dem Ferienangebot auch wieder eine schulnahe Unterrichtseinheit werden und im besten Fall im ersten Schwimmabzeichen für viele Wormser Kinder gipfeln.

Webseminar zu Abzockmaschen und unseriösen Gewinnversprechen

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webinar 2636738 1920
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Seit vielen Jahren werden immer wieder ältere Menschen Opfer von Betrügern am Telefon oder per Post. Die miesen Maschen der Täter ändern sich – das Ziel bleibt immer dasselbe: an Geld, Wertgegenstände oder persönliche Daten der Opfer gelangen.

Wer die Maschen jedoch kennt, der ist geschützt

Hierzu lassen sich die Täter immer raffiniertere Lügengeschichten einfallen, etwa vom Enkel in Not oder dem falschen vermeintlich hilfreichen Polizeibeamten. Wer die Maschen jedoch kennt, der ist geschützt. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz gibt gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen in einem Webseminar Tipps, wie man sich vor diesen Maschen schützen kann. Dazu sind Michael Krausch vom LKA Rheinland-Pfalz und Rayk Schomburg vom Polizeipräsidium Rheinpfalz als Referenten im Netz.

Leider keine Seltenheit

Max Heitkämper von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geht darüber hinaus auf Betrugsmaschen bei Gewinnspielversprechen ein. Ohne dass Sie an einem Gewinnspiel teilnehmen, landet die Benachrichtigung über einen Gewinn in Ihrem Briefkasten. Leider keine Seltenheit. Auch bei Ihnen bekannten Gewinnspielen kommen versprochene Gewinne aber manchmal nicht an. Viele Firmen nutzen falsche Gewinnbenachrichtigungen, um neue Kunden zu gewinnen. Dazu gibt der Referent Tipps und Hinweise, wie man sich vor den Betrugsmaschen schützen kann.

Kostenloses Web-Seminar

Das Webseminar findet am 19. Augst 2021 ab 14 Uhr statt und dauert ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist möglich unter folgendem Link: https://www.edudip.com/de/webinar/gewinnversprechen/1567424

Bitte beachten Sie, dass pro Person und E-Mail-Adresse nur eine Anmeldung möglich ist und der personalisierte Link, den Sie erhalten, nicht mit anderen geteilt werden kann.

Für die Teilnahme am Web-Seminar werden ein Computer/Laptop mit Internetzugang und ein Lautsprecher benötigt. Ideal ist ein Kopfhörer. Als Browser sollte man Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Google Chrome verwenden. Weitere Informationen und der Link zum Web-Seminarraum werden nach der Anmeldung zugeschickt.

Großer landesweiter Ehrenamtstag am letzten Augustwochende in Bad Kreuznach

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Der 18. Landesweite Ehrenamtstag findet auf Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Sonntag, 29. August, in Bad Kreuznach statt. Er ist die zentrale Veranstaltung, um den 1,7 Millionen ehrenamtlich Engagierten in Rheinland-Pfalz Danke zu sagen, und wird gemeinsam von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Stadt Bad Kreuznach unter Mitwirkung der beiden landesweiten Rundfunksender SWR und RPR1. veranstaltet.

Freiluftveranstaltung in der Innenstadt

Sofern es das Infektionsgeschehen Ende August zulässt, wird der Ehrenamtstag als Freiluftveranstaltung in der Bad Kreuznacher Innenstadt rund um die historischen Brückenhäuser stattfinden. Das Hygienekonzept wird an die dann geltenden Regelungen angepasst. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher ist auf 5000 begrenzt.

Der Zugang zum Festgelände ist nur möglich mit vorheriger Registrierung und mit einem Impf- oder Genesungsnachweis oder einem aktuellen negativen Corona-Test.

Testmöglichkeiten für die Veranstaltung

Die Kreisverwaltung teilt mit, dass folgende Teststationen in der Innenstadt am Veranstaltungstag von mindestens 9 bis 17 Uhr geöffnet haben:

  • Testzentrum RheinNahe, Neuruppiner Platz/Salinenstraße 4a, Sparkasse Rhein-Nahe
  • Praxis Dr. Duddy, Mannheimer Straße 148
  • Salinas, Salinenstraße 15
  • Faust Apotheke, Mannheimer Straße 144
  • DRK-Kreisverband Bad Kreuznach, Rüdesheimer Straße 38
  • Praxis Dr. Duddy, Planiger Straße 23.

Es gibt keine Teststationen an den Eingängen.

Mittelpunkt ist der „Martkplatz Ehrenamt“

Besucherinnen und Besucher sowie Ausstellerinnen und Aussteller, Gewerbetreibende, Dienstleister und auch Anwohnerinnen und Anwohner können sich ab sofort ihr kostenfreies „Ticket“ für das Festgelände in Bad Kreuznach sichern: https://wir-tun-was-rlp.ticket.io/

Mittelpunkt des Ehrenamtstages ist der „Marktplatz Ehrenamt“ rund um den Mühlenteich, auf dem rund 60 Organisationen, Projekte, Einrichtungen und Initiativen aus ganz Rheinland-Pfalz ihr Engagement präsentieren und sich austauschen können. Die thematische Bandbreite reicht von Sport, Kultur, Gesundheit und Selbsthilfe über Natur, Umwelt und Tierschutz bis zu Soziales, Kinder, Jugend- und Demokratiebildung oder Flucht und Asyl.

Aufbauarbeiten beginnen am 24. August

Für Ehrenamtstag sind umfangreiche Aufbauarbeiten notwendig. Daher fällt der Wochenmarkt am Freitag, 27. August aus, da der Kornmarkt ein zentraler Veranstaltungsort ist. Dort steht die SWR-Fernsehbühne, auf der ab 18 Uhr die Sendung „Ehrensache 2021“ live übertragen wird.

In der Rossstraße ist die sogenannte Blaulichtmeile, in der sich Polizei und Rettungsorganisationen präsentieren. Für den Aufbau sind die dortigen Parkbuchten ab dem 24. August gesperrt.

Eine Bühne und 50 Pavillons für den Marktplatz „Ehrenamt“ stehen in der Kurhausstraße und am Mühlenteich. Daher sind die Kurhausstraße ab Bonhoeffer-Haus und die Geesebrigg ab dem 26. August gesperrt.

Des Weiteren sind gesperrt:

Die Mühlenstraße hinter der Einmündung Fährgasse/Kirschsteinanlage, die Schlossstraße/Rossstraße aus Richtung Salinenstraße am 29. August, ab 7 Uhr. Der Verkehr aus der Klappergasse und der historischen Neustadt wird ab dem 26. August über die Poststraße umgeleitet.

Die Parkplätze in der Beinde 2-4 sind am 29. August gesperrt

Erfolgsgeschichte im Kreis Groß-Gerau | Wiedersehen nach 755 Tagen mit vermisstem Kater Loki

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PM Erfolgsgeschichte Kater Loki TASSO
PM Erfolgsgeschichte Kater Loki TASSO

Als ihr Vater im Mai 2019 unerwartet verstarb, war es für die Katzenfreundin Lioba Bitsch selbstverständlich, seinen Kater Loki zu sich nach Klein-Gerau (Kreis Groß-Gerau) zu holen. Nach einer sechswöchigen Eingewöhnungsphase ließ sie den Kater, der nur ungern auf seinen Freigang verzichtet hatte, endlich wieder nach draußen. Doch danach gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Erst 755 Tage später konnte Loki dank einer tierlieben Familie sowie der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, im rund 35 Kilometer entfernten Urberach gefunden werden – just am Geburtstag der Halterin.

Umzug von Sachsen nach Klein-Gerau

Als ihr Vater im Jahr 2019 plötzlich starb, war es für die Tierfreundin klar, dass sie seinen geliebten Kater aus dem 600 Kilometer entfernten Ebersbach-Neugersdorf in Sachsen zu sich nach Klein-Gerau holt. Der damals fünfjährige Kater Loki lebte sich auch schnell ein und wurde sehr zutraulich. Auch die Hunde akzeptierte er, da der Vater einen Schäferhund besessen hatte. Allerdings war Loki Freigänger und es gefiel ihm gar nicht, Tag und Nacht eingesperrt zu sein. Dies tat er auch lauthals kund. Aus diesem Grund beschloss Lioba Bitsch, ihm nach sechs Wochen seinen ersten Freigang zu gönnen.

Loki hielt sich zunächst im eigenen Garten auf, doch dann suchte er das Weite. Als der Kater auch nach mehreren Stunden nicht nach Hause kam, machten sich Lioba Bitsch und ihr Freund auf die Suche nach ihm. Sie informierten einige Nachbarn, gingen ihr großes Grundstück und die nahegelegenen Feldwege ab.

Immer wieder in umliegenden Gären gesichtet

„Als Loki auch am zweiten Tag nicht nach Hause kam, meldeten wir ihn bei TASSO als vermisst und bestellten Suchplakate, die wir überall in der Umgebung aufhängten“, erzählt die Tierhalterin. In den darauffolgenden zwei Wochen wurde die Samtpfote immer wieder von Nachbarn in umliegenden Gärten gesichtet, doch als Lioba Bitsch am Ort der Sichtung ankam, fehlte jede Spur von Loki.

„Wir wussten zu dieser Zeit nicht, dass sich bei uns im hinteren Teil des 1.600 Quadratmeter großen Grundstücks zwei herrenlose Streunerkatzen mit Nachwuchs aufhielten, die sozusagen ihr Revier verteidigten. Meiner Meinung nach war das auch der Grund, warum Loki unseren Garten mied und sich nicht mehr nach Hause traute“, berichtet Lioba Bitsch. Trotz der großen Sorge um Loki, zögerte die Katzenfreundin nicht lange und nahm sich der herrenlosen Tiere an. Nach der Kastration konnte sogar ein Großteil der Katzen vermittelt werden.

Wiedersehensfreude nach über 2 Jahren

Um Loki wurde es jedoch lange Zeit still. Die Tierfreundin gab aber nie die Hoffnung auf, Loki irgendwann wiederzusehen. Sie sollte Recht behalten! Nach genau 755 Tagen kam von TASSO die gute Nachricht: Loki wurde im rund 35 Kilometer entfernten Urberach gefunden. Eine tierliebe Familie hatte den Kater entdeckt und ihn zum Tierarzt gebracht. Loki hatte ein stark geschwollenes Auge, aus dem der Tierarzt einen langen und harten Grashalm herauszog. Dank seiner Transpondernummer und der Registrierung bei TASSO konnte der Tierarzt auch sofort ermitteln, dass es sich um den vermissten Kater Loki handelt.

„Dass Loki genau an meinem Geburtstag gefunden wurde, war für mich ein Zeichen aus dem Himmel, das mein Vater mir gesendet hat“, sagt Lioba Bitsch freudestrahlend. Das Wiedersehen nach mehr als zwei Jahren war unbeschreiblich. Loki war sofort wieder zutraulich. Die ersten Tage war er allerdings noch so erschöpft, dass er nur schlief, fraß und sich ausgiebig streicheln ließ. „Noch fordert Loki seinen Freigang nicht ein, sondern beobachtet alles aus der sicheren Entfernung. Ich bin überglücklich, dass Loki wieder da ist. Danke Papa, für dieses tolle Geburtstagsgeschenk“, sagt Lioba Bitsch abschließend.

Kita-Kinder in Bingen erliefen 2.300 Euro bei Spendenlauf für Flutopfer

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Topthema 20210816 KIta Spendenlauf
Topthema 20210816 KIta Spendenlauf

Unmittelbar nach den drei Wochen Sommerferien ertönte gegen 9 Uhr der Startschuss und die 57 Kinder der Kita „Mondschaukel“ starteten zu ihrem eineinhalbstündigen Spendenlauf für die Hochwasseropfer im Landkreis Ahrweiler.

Familienangehörige als Sponsoren

Im Vorfeld fragten die Kinder ihre Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten, Nachbarn und Freunde der Familie, ob diese bereit seien, diese zu sponsern und pro zurückgelegte Runde eine Spende zu entrichten.

Die Strecke lief durch die umliegenden Felder und Weinberge in Bingen-Sponsheim, eine Runde war ungefähr 600 Meter lang. Erlaubt waren Laufen, Dreirad-, Roller-, Laufradfahren und im Krippenwagen geschoben werden.

Jüngste Teilnehmerin 1 Jahr alt

Dank vieler anwesender Mütter, Väter, Onkel, Omas, Opas und älterer Geschwister konnte die Strecke sehr gut gesichert und gerade den älteren Kindern der Weg gezeigt werden, so dass sie alleine laufen oder fahren und ihr Tempo selbst bestimmen konnten.  Zudem wurden die kleinen und großen Läufer und Fahrer beklatscht und bejubelt, wodurch eine richtig tolle Atmosphäre entstand. Es wurde viel gelacht. Die jüngste Teilnehmerin ist ein Jahr und hat gerade laufen gelernt. Zusammen mit ihren etwas älteren fünf Freunden legte sie die Strecke im Krippenwagen zurück.

Das von den Eltern und der Kita gemeinsam organisierte Obst-Buffet war bestückt mit Bananen, Äpfel, Pflaumen, Johannis-, Him- und Heidelbeeren sowie Melone und wurde von den Kindern zusehends geplündert!

Unfälle in Form von Stürzen oder Zusammenstößen ereigneten sich nur wenige und auch nur leichte und ein Wackelzahn fiel einer Honigmelone zum Opfer.

176 Kilometer liefen 293 Runden

Insgesamt traten 57 Kinder und eine Mama zum Spendenlauf an und drehten 293 Runden! Somit legten die Kinder ungefähr 176 km zurück. Sieben Kinder liefen ohne „Sponsorenvertrag“ – ganz nach dem Motto: Dabei sein ist alles!

Bezüglich der vorliegenden „Sponsorenverträge“ haben die Kinder eine großartige Leistung vollbracht und sage und schreibe 2287,50 Euro gesammelt. Das ist eine großartige Leistung und die Verantwortlichen der Kita freuen sich, dass diese Aktion so viel Anerkennung und Lob im Stadtteil Bingen-Sponsheim erfahren hat.

Viele waren informiert und so wollten auch zwei ehemalige Kindergartenkinder und eine Familie teilnehmen, deren Kind erst im September aufgenommen wird.  Zusätzlich hat der Spendenlauf in der Stadtverwaltung Anklang gefunden und wird nachträglich von einigen Beschäftigten unterstützt. Und der Förderverein „Freunde und Förderer der KITA Mondschaukel“ kündigte bereits im Vorfeld an, den Betrag abschließend aufzurunden.

Spende für Kita im Landkreis Ahrweiler

Gespendet soll der Betrag zu 100 Prozent für eine Kindertagesstätte in einer Gemeinde im Landkreis Ahrweiler.

Das Team der Kita „Mondschaukel“ sagt an alle Kinder und deren Familien, Freunde und Förderer: Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!

Diesem Dank schließt sich Oberbürgermeister Thomas Feser gerne an: „Eine tolle und beispielhafte Aktion, die zeigt, dass schon die Jüngsten gerne etwas Gutes tun und anderen helfen.“

Mehr als 100 Einzeldenkmäler in der Altstadt von Oppenheim

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Vorstaedter Str1
Vorstaedter Str1

Mehr als 100 Gebäude in Oppenheim sind Einzeldenkmäler. Weite Teile der Altstadt sind aufgrund ihrer wertvollen historischen Bausubstanz als Denkmalszone eingestuft. Um dieses kulturelle Erbe zu sichern und für nachfolgende Generationen zu erhalten, hat sich die Stadt Oppenheim eine Erhaltungs- und Gestaltungssatzung gegeben, nach der sich alle Bauherrn in ihrem Geltungsbereich zu richten haben.

Zuschüsse für private Grundstückbesitzer

Doch der Grundbesitz in Oppenheim ist nicht nur mit Auflagen verbunden, seit vielen Jahren gewährt die Stadt Oppenheim Sanierungswilligen, deren Grundstück im Sanierungsgebiet liegt, finanzielle Unterstützung. Insgesamt 150.000 Euro hat die Stadt in den letzten fünf Jahren an rund 30 private Bauherren ausgezahlt. Die Zuschüsse liegen meist zwischen 10 und maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Höhe richtet sich zum einen nach den Gesamtinvestitionskosten und zum anderen nach der städtebaulichen Relevanz der Maßnahme. Diese wird über einen Kriterienkatalog fachlich ermittelt.

Sicherung des historischen Stadtbildes

Aus Sicht der Ersten Beigeordneten, Silke Rautenberg (AL), sind die städtischen Zuschüsse gut angelegtes Geld: „Denn in den Genuss kommt nur, wer sich an die gestalterischen Vorgaben hält. Dazu bekommen die Bauherrn eine fachliche Beratung gratis“. Aus ihrer Sicht ein Konzept, dass sich seit vielen Jahren bewährt hat. „So sichern wir die bauliche Substanz und erhalten unser historisches Stadtbild“, erklärt Rautenberg.

Besonders in der Oppenheimer Vorstadt hat sich in den letzten zwölf Monaten viel getan. In vielen Häusern dort gibt es mit dem Besitzer- auch einen Generationenwechsel, so dass dort zahlreiche Sanierungen am Laufen und auch bereits erfolgt sind.

Kostenlose Führung für Interessierte

In einem Stadtrundgang möchte die Stadt Oppenheim interessierten Bürgerinnen und Bürgern die verschiedenen Projekte vorstellen und dabei zu Möglichkeiten und Grenzen der Sanierung aufklären. Die Führung erfolgt unter der Leitung von Architektin und Stadtplanerin Anita Broghammer-Conrads von der Firma GSW, Worms sowie dem Sanierungsberater Stefan Lösch von MAP Consult, der Auskunft zu Fördermöglichkeiten erteilen wird.

Die Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist am Mittwoch, 18.8., 20.00 Uhr am Wasserspiel vor der ehemaligen Gaststätte „Zum Grünen Baum“.

Angela Merkel zum gescheiterten Afghanistan-Einsatz: „Es bleibt bitter“

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Im CDU-Präsidium hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel über die dramatische Situation in Afghanistan geäußert. Laut Medienberichten soll sie das Scheitern zugegeben und auf eine mögliche Flüchtlingswelle hingewiesen haben.

„Nicht so funktioniert wie wir uns das gedacht haben“

„Wir wollten ein Land aufbauen mit demokratischer Struktur, das ist nicht gelungen. Es gab keine Bindung der afghanischen Streitkräfte zum Volk, es hat nicht so funktioniert wie wir uns das gedacht haben“, soll Merkel erklärt haben.

Zur Situation am Flughafen in Kabul soll sie gesagt haben, dass die Sicherung nur mit US-Truppen möglich sei. Die Lage zeige deutlich „was wir können und was wir nicht können“ Die Entscheidung, aus Afghanistan abzuziehen, sei von den Amerikanern getroffen worden, was unter anderem auch innenpolitische Gründe gehabt haben soll. Denn ohne die USA hätte Deutschland einen solchen Einsatz nicht gewährleisten können. „Wir haben immer gesagt: wenn die Amerikaner dort bleiben, dann bleiben wir dort auch. Die Amerikaner haben dort viele Leben geopfert. Es bleibt bitter.“

Merkel betonte: „Die Entscheidung des Rückzuges hat eine Dynamik entfacht. Für Viele, die an Demokratie und Freiheit geglaubt haben, vor allem für Frauen, sind das bittere Ereignisse.“

Mögliche Flüchtlingswelle kommt auf uns zu

Zudem habe sich die Kanzlerin auch zu einer möglichen Flüchtlingswelle geäußert. Es hänge zur Zeit von den Taliban ab, ob Afghanen das Land verlassen könnten. Eins jedoch scheint sicher: „Viele Menschen werden versuchen, das Land zu verlassen“, so Angela Merkel. Deutschland habe Interesse daran, dass die Menschen vor Ort versorgt würden. Man müsse zudem nun eng mit der Türkei zusammenarbeiten.

„Jetzt heißt es: So viele Menschen wie möglich in Sicherheit bringen und den Organisationen helfen, die Menschen retten“, so Merkel.

Schwerer Unfall mit gestohlenen Motorrad in Mainz-Mombach

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Am Sonntag (15. August 2021) gegen 2:15 Uhr kam es zu einem Einsatz von Rettungsdienst und Polizei in der Industriestraße in Mainz-Mombach. Ein Motorradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. BYC-News war vor Ort.



Von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gekracht

Nach ersten Kenntnissen war Motorradfahrer von Budenheim kommend auf der Industriestraße unterwegs. Aus bislang noch unbekannter Ursache kam er mit dem Motorrad der Marke KTM Duke vermutlich nach links von der Fahrbahn ab, prallte dort gegen einen Baum und krachte schließlich in einen Zaun gegenüber vom Holzfachzentrum Hamm. Der Fahrer wurde nach Angaben der Rettungskräfte vor Ort schwer verletzt.

Rettungssanitäter, der privat unterwegs war, übernahm die Erstversorgung

Nach dem Unfall kam ein mit vier Personen besetzter Tesla an der Unfallstelle vorbei. Glücklicherweise war der Tesla-Fahrer selbst Rettungssanitäter, sodass er anhielt und die Erstversorgung vor Ort übernahm. Die Ersthelfer alarmierten zudem den Rettungsdienst und sicherten die Unfallstelle ab. Wie die Einsatzkräfte vor Ort gegenüber BYC-News mitteilten, lief das Motorrad noch als die Ersthelfer eintrafen, der Fahrer war jedoch nicht ansprechbar. Wie lange der Fahrer zu diesem Zeitpunkt schon dort lag, ist noch nicht bekannt.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Mann vom Rettungsdienst unter Notarztbegleitung in die Uniklinik Mainz gebracht. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste mit Hilfe eines Abschleppunternehmens von der Unfallstelle entfernt werden. Das Profil vom Hinterreifen des Bikes war nahezu komplett abgefahren. Die Industriestraße musste in Fahrtrichtung Budenheim vollgesperrt werden. Vor Ort im Einsatz waren der ASB Rettungsdienst, ein Notarzt vom DRK und die Polizei.

Mit einem gestohlenen Motorrad unterwegs

Wie die Polizei am Montagmittag (16. August 2021) mitteilte, handelte es sich bei dem Motorradfahrer um einen 29 Jahre alten Mann. Über die Unfallursache und die Höhe des Sachschadens liegen bislang noch keine Erkenntnisse vor. Allerdings soll das Motorrad nach Angaben der Polizei gestohlen gewesen sein und zudem auch geklaute Kennzeichen getragen haben. Die Ermittlungen der Polizei dauern weiterhin an.

Mobiler Freizeitpark in Mainz-Mombach gestartet

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Mombacg Kern
Mombacg Kern

Am Freitag, 20. August 2021 begann in Mainz-Mombach das Sommervergnügen in Form eines mobilen Freizeitparks. Pünktlich zum eigentlichen Mombacher Kerbewochenende gibt es dort zehn Tage lang Attraktionen und Angebote für große und kleine Besucher. Der Eintritt ist kostenfrei.

Kinderkarussell, Fische angeln und Glücksgreifer

Auf dem Gelände der Herz-Jesu-Kirche gibt es wie bereits im vergangenen Jahr ein Kinderkarussell, auf dem die kleinen Besucher ihre Runden drehen können. Wer sein Glück auf die Probe stellen möchte, ist am Glücksgreifer genau richtig. Mit etwas Glück und Geschick kann man dort tolle Preise rausholen. Fische angeln kann man am Stand „Fang den Fisch“ und die geangelten Punkte anschließend gegen eine große Auswahl an Preisen eintauschen.

Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt

Und auch für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt. Am Imbissstand finden sich zahlreiche Angebote wie Currywurst und Pommes, verschiedene Burger, Steaks und Nierenspieße, und vieles mehr. Eine große Auswahl an frisch belegten Paninis gibt es bei Panini Paula und auch die Getränkeauswahl ist reichlich. So gibt es neben frisch gezapftem Allgäuer Büble Bier auch verschiedene Weine aus der Region. Auch Long-Drinks wie Aperol-Spritz und Hugo werden angeboten, genauso wie verschiedene Softgetränke.

Am Crepes-Stand gibt es zahlreiche Variationen an süßen und herzhaften Crepes. Und auch für süße Leckereien ist gesorgt. Am Süßwarenstand gibt es neben Mandeln, Popcorn und Zuckerwatte auch Softeis. Und natürlich gibt es dort auch die von einer Kerb gewohnten Süßigkeiten in großer Vielfalt.

Adresse:
An der Herz-Jesu-Kirche
Hauptstraße 65
55120 Mainz-Mombach

Öffnungszeiten:
20. August 2021 bis 29. August 2021
täglich von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Der Eintritt ist kostenfrei