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Das Jubiläums US-Car Treffen am Autohof Nahetal in Bingen am Rhein

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Im August findet die Jubiläumsfeier der US Car Fans auf dem großen Gelände des Autohofs Nahetal in Bingen statt. Dort werden zahlreiche Oldtimer und US Cars zu finden sein. Die Gäste können sich auf rund 500 faszinierende Fahrzeuge bei dem markenoffenen Oldtimertreffen freuen.

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PS-starke Motoren und tolle Attraktionen

Erleben Sie gemeinsam mit den US-Car Fans und dem Autohof Nahetal einen unvergesslichen Tag inmitten von außergewöhnlichen Cadillacs, Corvettes, Mustangs, Dodges, Camaros und vielen US Cars mehr. Der Eintritt zum Event inklusive des „American Way of Life-Gefühls“ ist kostenfrei.

Glänzendes Chrom, überdimensionale Karosserien, PS-starke V8-Motoren und jede Menge Benzingeruch in der Luft werden auf über 23.000 Quadratmetern an diesem Tag für viel Begeisterung sorgen. Beim Starten des Motors spürt man die Vibration im ganzen Körper. Wer schon einmal in einem US Car saß, kennt das Gefühl purer Lebensfreude, das diese besonderen Fahrzeuge verleihen. Doch nicht nur die auf Hochglanz polierten Cars bringen den Autohof Nahetal zum Beben sondern auch tolle Mitmachaktionen und Attraktionen werden die kleinen und großen Besucher begeistern.

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Das Rahmenprogramm für die kleinen und großen Besucher

Auf dem Plan stehen viele verschiedene Aktionen. Ein besonderes Highlight ist eine tolle Hüpfburg, die alle Kinderaugen zum Strahlen bringt. Dort können sich die Kids mal so richtig auspowern.

Auch für die Erwachsenen gibt es neben den Fahrzeugen noch eine Menge zu entdecken. Interessante Gespräche mit den Autobesitzern warten an diesem Tag auf die Besucher. Bei den Aktionen rund um den amerikanischen Lebensstil findet garantiert jeder etwas, um das Herz höher schlagen zu lassen. Zum Rahmenprogramm geht es hier.

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Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Ob Schnitzel in vielen leckeren Variationen, saftige Steaks frisch vom Grill oder knackige und gesunde Salate, zu Essen gibt es bei der Veranstaltung für jeden etwas. Die deftigen XXL Burger werden extra für das Event im American Style serviert – Freuen Sie sich auch auf den extra für das Event kreierten US Car Burger. Auch Fisch in unterschiedlichen Varianten wird es im Autohof geben. Sämtliche Speisen und Getränke können entweder im Autohof verzehrt oder mitgenommen werden.

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Daniel Volz, Besitzer des Autohofs Nahetal über das Event

„Wir wollen die Menschen nach dieser für alle anstrengenden Zeit glücklich machen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“ erzählt Daniel Volz. Er freue sich auf nette Gespräche und darauf viele neue Menschen kennenzulernen. „An erster Stelle steht natürlich der Spaß und die Freude“, betont er.

Die Herzen der Besucher höher schlagen zu lassen und das gemeinsame Hobby zum Erlebnis zu machen sei sein Ziel. „Der Autohof Nahetal und das Event sollen den Gästen in besonderer und guter Erinnerung bleiben.“, sagt er abschließend.

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Auch der soziale Hintergrund ist wichtig

Nach der verehrenden Flutkatastrophe im Landkreis Ahrweiler ist es den Veranstaltern ein großes Anliegen, die Betroffenen nach Kräften zu unterstützen. Aus diesem Grund wird am Tag der Jubiläumsfeier eine Spendenbox bereitstehen. Besucher können, wenn sie das möchten, Geld für die Flutopfer spenden (bitte keine Sachspenden wie Kleidung, Lebensmittel etc.) Das Geld geht zu 100 % an die Betroffenen.

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Hygienemaßnahmen vor Ort

Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen vor Ort werden natürlich gewährleistet. Es gilt die 3-G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Die Unterlagen dazu sind in jedem Fall mitzuführen. Ein Testmobil wird von 10:00 bis 15:00 Uhr vor Ort sein.

Das Gelände ist umzäunt und es werden an den Eingängen Einlasskontrollen stattfinden. Falls möglich wird um Registrierung mit der Luca-App gebeten, alternativ kann man sich aber auch vor Ort schriftlich registrieren.

Solange auf dem Gelände der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, besteht keine Maskenpflicht. Sollte der Mindestabstand unterschritten werden, wie beispielsweise beim Besichtigen eines Fahrzeugs oder an einem Stand, gilt die Maskenpflicht. Desinfektionsmittelspender werden vor Ort natürlich zur Verfügung stehen.

Die Besucherzahl ist laut der aktuellen Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz auf 5.000 begrenzt. Sollte sich die Verordnungen bis zum Event nochmal ändern, könnte sich das Event in Anzahl und Größe verändern. Falls dieser Fall eintritt, werden wir darüber informieren.

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Mehr über die US Car Fans Gau-Algesheim

Im Frühjahr 2010 fanden sich die US Car Fans Rheinhessen aus Gau-Algesheim zusammen. Marita und Uwe Brilmayer sind die Gründer. Sie wollten Gleichgesinnte in der Region finden um das Hobby gemeinsam mit anderen US Car Fans zu (er)leben. Ziel war und ist es sich auszutauschen und eigene, wöchentliche Clubabende zu veranstalten.

Seit der Gründung treffen sich die Mitglieder mehrmals im Jahr um zusammen zu den unterschiedlichsten US Car Treffen zu fahren. Mitglied werden kann jeder, der den „American Lifestyle“ liebt – auch ohne eigenen Ami-Schlitten. Zum 10-Jährigen Jubiläum soll die Feier der US Car Fans Rheinhessen natürlich etwas ganz besonderes werden.

Das Event startet am Samstag, den 28. August 2021 um 10:00 Uhr (Anfahrt für US-Car Besitzer, die ihre Fahrzeuge ausstellen ist ab 9:30 Uhr möglich. Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr kann jedes weitere Fahrzeug, das ausgestellt werden soll ohne Anmeldung so lange noch ein Platz verfügbar ist kommen). FREIER EINTRITT

Anschrift:

Autohof Nahetal

Gustav-Stresemann-Straße 2

55411 Bingen am Rhein

Das Event startet am Samstag, den 28. August 2021 um 10:00 Uhr (Anfahrt für US-Car Besitzer, die ihre Fahrzeuge ausstellen ist ab 9:30 Uhr möglich. Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr kann jedes weitere Fahrzeug, das ausgestellt werden soll ohne Anmeldung so lange noch ein Platz verfügbar ist kommen)

Weitere Informationen auf Facebook: Jubiläumsfeier „10 Jahre US Car Fans“

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Zeugen gesucht nach Unfallflucht in Undenheim

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Körperverletzung in Mainz-Ebersheim

Am Dienstagvormittag (17. August 2021) zwischen 11:15 und 11:30 Uhr wurde ein Mitsubishi ASX auf dem Parkplatz des REWE-Marktes In der Römervilla in Undenheim beschädigt.

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Der Unfallfahrer entfernte sich unerlaubt

Eine 53 Jahre alte Frau aus Weinolsheim hatte ihren Mitsubishi während ihres Einkaufs auf dem Parkplatz abgestellt. Währenddessen muss ein anderes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken hinten links gegen das Fahrzeug gestoßen sein. Der Unfallfahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

An dem Mitsubishi entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Oppenheim unter der Rufnummer 06133 – 9330 zu melden.

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Illegal entsorgte Lebensmittel in Ingelheim

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Am Freitagnachmittag (20. August 2021) gegen 15:40 Uhr wurden BYC-News Leser auf illegal entsorgte Lebensmittel in Ingelheim aufmerksam. Unbekannte Personen hatten diese in der Sporkenheimer Straße in Richtung Ingelheim-Sporkenheim an den Glascontainern beim Kindergarten abgeladen.

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Die Lebensmittel wurden kurz zuvor dort entsorgt

Augenscheinlich handelte es sich dabei ausschließlich um Lebensmittel. Darunter Brötchen, Eier, Brotaufstriche, Salate und eine ganze Kiste voll Fleisch. Da das Fleisch nach Angaben des BYC-News Lesers noch vollständig gefroren war ist davon auszugehen, dass die Lebensmittel erst kurz vorher dort abgeladen wurden.

Abgesehen davon, dass durch die Verpackungen natürlich natürlich nicht biologisch abbaubar sind und dadurch die Umwelt belasten, sollten auch unverpackte Lebensmittel nicht einfach illegal entsorgt werden. Denn die entsorgten Lebensmittel locken Tiere wie beispielsweise Ratten an. Besonders in der Nähe eines Kindergartens ist dies nicht angebracht. Bei verfaulten Lebensmitteln besteht zudem eine Gesundheitsgefahr für Tiere, welche die Lebensmittel fressen.

 

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Inzidenz steigt – Weitere Beschränkungen im Kreis Groß-Gerau

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Final14 1
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Im Kreis Groß-Gerau stecken sich nach einer ruhigeren Phase zurzeit wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Am Freitag (20. August 2021) hat die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) den Wert von 50 überschritten. Sie liegt bei 53. Das hat zur Folge, dass der Kreis seine vor zwei Tagen erlassene Allgemeinverfügung zur Umsetzung des Eskalationskonzepts des Landes bereits anpassen muss.

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Landrat Thomas Will appelliert

„Halten Sie die Hygieneregeln ein, denken Sie an das regelmäßige Lüften der Innenräume und nehmen Sie unsere unkomplizierten Impfangebote wahr. Die Impfung ist der einzige wirksame Schutz vor einem schweren Verlauf bei einer Covid-Erkrankung.“, so Will

Als neue Einschränkung kommt nun zu den bereits am Mittwoch erlassenen Maßnahmen hinzu, dass die Zahl der Teilnehmenden für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (zuzüglich Geimpfte/Genesene) begrenzt ist. Größere Veranstaltungen bedürfen einer gesonderten Genehmigung. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss sich vermehrt zusätzlich testen lassen. Die 3G-Regelung (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) gilt weiterhin bei:

  • Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangeboten unabhängig von der Teilnehmerzahl in Innenräumen,
  • für Besucher*innen in Einrichtungen der Behindertenhilfe,
  • für Gäste der Innengastronomie,
  • für Gäste in Spielbanken und Spielhallen,
  • für Einlass in Innenräume von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie in Innenräume von Sportstätten, Fitnessstudios, Hallenbäder und Sporthallen (gilt nicht für Spitzen- und Profisport)
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • sowie in Hotels und Übernachtungsbetrieben: Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene müssen nicht nur bei der Anreise, sondern bei längeren Aufenthalten zweimal wöchentlich einen Negativnachweis vorlegen.
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Allgemeinverfügung gilt ab Samstag

Die neue Allgemeinverfügung, die wie üblich im kompletten Wortlaut auf der Homepage des Kreises veröffentlicht ist, tritt am Samstag, 21. August 2021 um 0 Uhr in Kraft und gilt vorerst bis zum 16. September 2021.

„Sofern die Inzidenz wieder fünf Tage in Folge unter 50 sinkt, wird unverzüglich die Möglichkeit geprüft, die Allgemeinverfügung wieder aufzuheben“, sagte Landrat Will. „Die Einschränkungen sind notwendig, um der Gefahr schwerer, gegebenenfalls tödlicher Krankheitsverläufe entgegenzuwirken“, so Will.

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Zeugen gesucht nach Fahrerflucht in Gustavsburg

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Unfall 1
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In der Zeit zwischen Donnerstagabend (19. August 2021) gegen 23:00 Uhr und Freitagvormittag (20. August 2021) gegen 10:40 Uhr kam es zu einer Fahrerflucht in der Schwedenschanze in Ginsheim-Gustavsburg.

Zeugen gesucht nach fahrerflucht in gustavsburg
Fahrzeugschaden | Foto: BYC-News

Die Polizei sucht nach Zeugen

Eine Frau hatte ihren orangefarbenen Ssangyong Korando am Donnerstagabend in der Schwedenschanze auf Höhe der Hausnummer 2-4 am Fahrbahnrand geparkt. Am Freitagvormittag bemerkte sie den Schaden linksseitig an der vorderen Stoßstange, der von einem bislang unbekannten Verursacher vermutlich beim Ein- oder Ausparken oder beim Rangieren verursacht wurde.

Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06144 – 96660 mit der Polizei Bischofsheim in Verbindung zu setzen. Alternativ können sich Zeugen auch per E-Mail bei unserer Redaktion melden unter redaktion@boostyourcity-wiesbaden.de

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KTM-Fahrerin bei Unfall auf der B9 zwischen Bodenheim und Nackenheim verletzt

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Am Freitagnachmittag (20. August 2021) gegen 15:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B9 bei Bodenheim in Fahrtrichtung Nackenheim. BYC-News war vor Ort.

Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht

Wie die Polizei mitteilte, war die Motorradfahrerin war mit ihrer KTM Duke in Richtung Nackenheim unterwegs und war gestürzt. Sie wurde dabei leicht verletzt. Ein weiteres Fahrzeug war an dem Unfall nicht beteiligt. Die Frau wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und im Anschluss daran in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die B9 müsste für die Dauer der Unfallaufnahme zweispurig gesperrt werden. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Ein Rückstau entstand dadurch jedoch nicht. Der Einsatz konnte gegen 16:30 Uhr beendet werden. Vor Ort im Einsatz war die Feuerwehr, der Malteser Rettungsdienst sowie zwei Streifen der Polizei Mainz.

Fahrerflucht: Fußgänger auf Peter-Altmeier-Allee in Mainz schwer verletzt.

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Die Polizei sucht aktuell mit Hochdruck nach dem Fahrer eines silbernen PKW mit Mainzer Kennzeichen der einem VW Golf ähneln könnte, nachdem dieser einen Fußgänger mit seinem E-Bike erfasst hatte und flüchtete.

Verkehrsunfall an der Theodor-Heuss-Brücke

Bereits am vergangenen Freitagabend (14. August 2021) überquerte ein 23-jähriger Mann aus Ginsheim-Gustavsburg gegen 23:00 Uhr die Peter-Altmeier-Allee. Der junge Mann schob dabei ein hochwertiges E-Bike links neben sich. Der Zusammenstoß ereignete sich ca. 100 Meter nach dem Hilton Hotel. Der Fußgänger wurde von dem PKW erfasst, obwohl er die Straße aus Richtung Rheinpromenade in Richtung Theodor-Heuss-Brücke fast vollständig überquert hatte. Bei dem Zusammenstoß zog sich der 23-jährige mehrere Schnittwunden und Verletzungen im Beckenbereich zu. Er musste zur weiteren Behandlung stationär aufgenommen werden.

Fahrerflucht: fußgänger auf peter-altmeier-allee in mainz schwer verletzt. 1
Fahrerflucht: Fußgänger auf Peter-Altmeier-Allee in Mainz schwer verletzt. | Foto: Polizei Mainz

PKW-Fahrer flüchtete

Der Fahrer des silbernen Fahrzeuges, was von Augenzeugen als VW-Golf oder ähnlich beschrieben wird, fuhr nach dem Zusammenstoß ohne jegliche Verzögerung weiter. Zu den Insassen konnte von den Zeugen jedoch keine Angaben gemacht werden. Das Fahrzeug muss im Frontbereich durch den Aufprall mit dem Fußgänger und seinem Fahrrad leichte Unfallspuren aufweisen. Auch das E-Bike des Unfallopfers wurde stark beschädigt. Die Schadenshöhe dürfte im mittleren vierstelligen Bereich liegen.

Ersthelfer reagierten vorbildlich

Da zu diesem Zeitpunkt reger Publikumsverkehr an der Rheinachse herrschte, kümmerten sich Ersthelfer umgehend um die angefahrene Person, alarmierten Polizei und Rettungsdienst. Die Polizei hofft demnach auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung, die sich zu diesem Zeitpunkt an der Rheinpromenade aufgehalten haben.

Zeugenaufruf der Polizei

Da die Ermittlungen und Vernehmungen bis dato nicht zielführend waren, bittet die Polizei Mainz weiter um Hinweise. Personen die Hinweise zum Unfall, oder dem Unfallbeteiligten PKW geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 in Verbindung zu setzen. Tel.: 06131 – 65 41 10

Verschiedene Berufsfelder für die neue Generation

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portrait of young man working with a laptop from home while woman talking on phone
portrait of young man working with a laptop from home while woman talking on phone

Inzwischen gibt es mehr verschiedene Arbeitsmöglichkeiten als jemals zuvor. Leute haben eine so große Auswahl, dass sie zum Teil gar nicht genau wissen, in welchem Feld sie überhaupt arbeiten möchten. Dies liegt teilweise auch daran, dass jedes Feld seine Vorteile und interessante Themenbereiche besitzt.

Viele Schüler und Abiturienten stehen vor genau diesem Problem. Sie befinden sich kurz vor ihrem Abschluss, aber wissen nicht genau, ob sie nach ihrem Abschluss ein Studium oder eine Ausbildung anfangen sollen. Selbst wenn diese Frage geklärt ist, kommt die Frage auf, für welchen Studiengang oder welche Ausbildung sie sich entscheiden. Dies ist in der heutigen Zeit wirklich nicht einfach und sollte von jeder Person selbst entschieden werden.

Studium

Das Studium ist vor allem für Theoretiker empfehlenswert. Im Studium lernen sie alle Grundlagen für den späteren Beruf. Nach dem Abschluss eines Studiums steht meist ein Beruf vor, der gut bezahlt wird und in der Hierarchie ziemlich weit oben steht. Das Studium an sich hat auch seine Vorteile. Im Studium lernen junge Erwachsene das Leben kennen und werden meistens selbstständig. Sie lernen zudem sich selbst kennen und bemerken, wo ihre Stärken und Schwächen liegen.

Deshalb ist das Studium ebenfalls für Leute empfehlenswert, die noch eine gewisse persönliche Entwicklung benötigen. Es ist auch zum größten Teil entspannter als eine Ausbildung, da sich jeder Student seine Zeiten selbst einteilen kann. Wenn zum Beispiel ein Semester ausgesetzt wird, dann ist dies nicht so schlimm.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass ein Auslandssemester mit ins Studium integriert wird. Diese Erfahrung ist sehr viel wert, da dadurch neue Ansichten und Perspektiven erlangt werden. Jobmöglichkeiten nach einem Studienabschluss bestehen in Schulen, einer Mediaagentur, im Krankenhaus etc.

Ausbildung

Eine Ausbildung hat ebenfalls seine Vorteile. Ein Vorteil ist zum Beispiel, dass aktuell vermehrt nach Azubis gesucht wird, da immer mehr Jugendliche mit einem Studium anfangen. Dadurch werden Azubis besser bezahlt und es wird mehr Wert in sie gelegt.

Die Ausbildung ist auch etwas, dass eher für Praktiker ist. Der Beruf und das Arbeiten werden direkt gelernt und wenn die Ausbildung irgendwann abgeschlossen ist, ist der Anschluss an den Beruf deutlich einfacher. Studenten haben damit meist Probleme, da sie meist nur ein kurzes Praktikum in ihrem Studium gemacht haben und sonst keine Berufserfahrung im Fach haben.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B59

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2108201
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Blaulicht Bundesweit. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei überholte am Freitag (20. August 2021), gegen 05:00 Uhr morgens, der Fahrer eines Mercedes auf der Bundesstraße 59 in Höhe von Sinsteden einen vor ihm befindlichen Sattelzug.

Die Fahrzeuge waren zum Unfallzeitpunkt in einer langgezogene Rechtskurve aus Rommerskirchen kommend in Richtung Grevenbroich unterwegs. Trotz durchgezogener Linie wechselte der Autofahrer auf die Gegenfahrbahn und stieß beim Überholvorgang frontal mit einem Richtung Rommerskirchen fahrenden Traktorgespann zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes gegen den überholten Lastwagen geschleudert. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Der 62 Jahre alte Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen, konnte sein nahezu vollständig zerstörtes Auto aber selbständig verlassen. Er wurde, ebenso wie der leicht verletzte 63-jährige Traktor-Fahrer in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Bundesstraße 59 musste zur Bergung der Fahrzeuge in beide Richtungen gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im gesamten Bereich.

Zeugenaufruf: Diebstahl an historischer Lok am Zollhafen in Mainz

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ok 20295 54
ok 20295 54

Am 17. August 2021 meldete sich ein Verantwortlicher der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG bei der Polizei Mainz und zeigte einen Diebstahl an. Es wurden an einer 75 Jahre alten Diesellokomotive im Mainzer Zoll- und Binnenhafen sechs Beleuchtungseinheiten demontiert und gestohlen.

Beleuchtungskörper demontiert

An der Lokomotive des Typs 100 201-3 (310 201-9) wurden sämtliche Beleuchtungskörper (drei nach vorne, drei nach hinten) demontiert und gestohlen. Leider kann der konkrete Tatzeitraum nicht eingegrenzt werden, da die Lokomotive aktuell wegen Bauarbeiten in einer umzäunten Baustelle in der Nähe der Mainzer Kunsthalle steht. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 6000 Euro.

Belohnung ausgesetzt

BYC-News sprach mit Peter Zantopp-Goldmann, dem Pressesprecher der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG. Er informiert uns, dass das Zugfahrzeug aus den 30er Jahren seit dem Jahr 2008 in Mainz verweilt. Sie steht seit ungefähr drei Jahren in einem eingezäunten Bereich mitten des Mainzer Zollhafens. Sie musste ihrem eigentlichen Platz, unweit der Mainzer Rheinstraße wegen Bauarbeiten weichen. Ebenfalls erzählt er uns, dass vor kurzem die Tür der Bahn aufgebrochen wurde, jedoch bei dieser Tat nichts gestohlen wurde. Die Scheinwerfer wurden Fachmännisch abgebaut, es wurden bei der Demontage keine weiteren Schäden an der Lok verursacht. Die Zollhafen Mainz GmbH & Co KG ruft für sachdienliche Hinweise zur Wiederbeschafftung der Beleuchtung oder zur Ergreifung des Täters eine Belohnung von 1000 Euro aus.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Mainz bittet um Hinweise. Wer etwas zum Verbleib der gestohlenen Scheinwerfer sagen kann, oder auffällige Personen im Mainzer Zollhafen gesehen hat kann sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Telefonnummer 06131 – 65 42 10 melden.

Bereits 800 Ford-Beschäftigte ehrenamtlich für Flutopfer unterwegs

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Helfer vor Helfer Shuttle
Helfer vor Helfer Shuttle

Bis heute waren fast 800 Ford-Beschäftigte ehrenamtlich für die Opfer der Flutkatastrophe unterwegs. Mehr als 6.300 Arbeitsstunden flossen bereits im Rahmen des Ford Programms „Community Involvement“, mit dem Ford das ehrenamtliche Engagement seiner Beschäftigten fördert, in die Hilfe für die Betroffenen vor Ort.

Entrümpeln und Entfernen von Schlamm

Die Belegschaft des Automobilherstellers war unter anderem im Ahrtal, in Erftstadt oder in Bad Münstereifel im Einsatz, hat mit Hand angelegt und Schutt abtransportiert, aufgeräumt, gereinigt, Archivmaterialien gesäubert und verpackt, bei der Säuberung der Weinstöcke geholfen oder Schulen wieder Instand gesetzt. Während zu Beginn der Hilfe eher Aufräumen, Entrümpeln und Entfernen von Schlamm im Fokus standen, geht es nun um Entkernungsarbeiten wie das Einreißen feuchter Wände oder das Entfernen von Putz und Estrich. Der nächste Schritt werden Wiederaufbaumaßnahmen sein. Gemeinsam mit einem lokalen Händler sorgten Ford Köche für das leibliche Wohl. In einer Feldküche wurden täglich bis zu 800 Essen gekocht und an die Helfer und Bewohner verteilt.

Mehr als 6.300 Arbeitsstunden flossen bereits im Rahmen des ehrenamtlichen Ford Programms „Community Involvement“ in die Hilfe für die Betroffenen vor Ort. Ford stellt seine Beschäftigten für zwei Tage pro Jahr bezahlt von ihrer eigentlichen Tätigkeit frei, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Das Ausmaß der spontanen Hilfsbereitschaft der Ford Belegschaft hat im Laufe der über 20 Jahre alten „Community Involvement“ Tradition alle bisherigen freiwilligen Aktivitäten bei weitem übertroffen.

Zusätzlich hat Ford einen „Helfer-Shuttle“ eingerichtet, damit alle Ford Beschäftigten gleichermaßen vor Ort schnell unterstützen können und so die Verkehrs- und Parkplatzsituation entlasten. Die Shuttlebusse sind ausgestattet mit Sicherheitsausrüstung, Werkzeugen und Verbrauchsmaterialien, so dass alle Einsätze unkompliziert und effektiv gestartet werden können.

Insgesamt wurden auch knapp 200 Fahrzeuge unentgeltlich an Hilfsorganisationen und Menschen, die ihr Fahrzeug in den Fluten verloren haben, übergeben.

Nicht nur mit Arbeitskraft und Fahrzeugen hilft der Hersteller. Die Ford-Werke unterstützen auch die große Benefiz-Show „Macht Stark“, die mit bekannten Künstlern in Köln stattfindet. Das rund vierstündige Event zugunsten von Flutopfern findet am Montag, 23. August, als Hybrid-Veranstaltung live im Volkstheater Köln und als Live-Stream statt. Sämtliche Künstler, beispielsweise die Bläck Fööss, treten ohne Gage auf. Als größtes privates Unternehmen in Köln leistet Ford auch hier seinen Beitrag und beteiligt sich an den Kosten für Technik- und Logistik. Alle Einnahmen gehen an die Aktion Lichtblicke eV sowie die stark von der Flut betroffene Stadt Schleiden.

SPD Mainz-Finthen: Die Tour de Finthen startet am 25. August

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Unter dem Motto #NachhaltigAuf2Rädern lädt die Finther SPD für den 25. August zur “Tour de Finthen” ein. Bei einer Rundfahrt per Fahrrad durch Finthen werden Ideen und Vorschläge gesammelt, wie die Radwege-Verbindungen verbessert werden könnten. Zur fachlichen Beratung wird der ADFC Mainz-Bingen dabei vertreten sein. Einschließlich der Zeit für Diskussionen an einigen verkehrs-kritischen Punkten sind etwa 90 Minuten für die Tour vorgesehen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb wird um Anmeldung an ortsverein@spd-finthen.de gebeten.

Die Fahrt beginnt am Mittwoch, dem 25. August, um 18.30 Uhr am Waldorfkindergarten, Flugplatzstraße 71. Zum Abschluss an der vom Katzenberg nach Gonsenheim führenden Brücke über die Autobahn wird die Möglichkeit geboten, mit OB Michael Ebling, dem neu gewählten Landtagsabgeordneten Patric Müller und dem Wahlkreiskandidaten der SPD für den Bundestag, Daniel Baldy, ins Gespräch zu kommen. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig. Man kann sich also hier auch noch hinzugesellen, ohne an der Rundfahrt teilgenommen zu haben.

Rettungshubschrauber in Saulheim im Einsatz

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ADAC Rettungshubschrauber
ADAC Rettungshubschrauber

Am Dienstag (17. August 2021) kam es in Saulheim zu einem schweren Unfall mit einem E-Scooter. Ein 41-Jähriger Mann aus Nackenheim befuhr gegen 13.00 Uhr, einen unbefestigten Wirtschaftsweg entlang der Bundesstraße B401 von der Aral-Tankstelle in Richtung Nieder-Olm. Der Mann kam mit seinem E-Scooter vermutlich mit dem Vorderrad in ein Schlagloch und stürzte dabei schwer. Hierbei wurde der Mann schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Über den Gesundheitszustand ist weiter nichts bekannt.

Von der Polizei Mainz in den Krisenstab nach Ahrweiler

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BYC-News-Serie Teil 1 | Rund vier Wochen ist die Flutkatastrophe im Ahrtal nun her. Rinaldo Roberto, Leiter der Pressestelle der Polizei Mainz, war vor Ort im Krisenstab eingesetzt. BYC-News sprach mit ihm darüber, wie es dazu kam und wie er persönlich die Situation im Krisengebiet erlebte.

„Wir waren direkt mit eingebunden“

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (15. Juli 2021) hatte sich die verheerende Katastrophe im Ahrtal ereignet, bei der viele Menschen alles verloren haben. Zum Teil sogar ihr Leben. „Als ich donnerstags ins Büro hier in Mainz kam, waren die Polizei direkt voll mit in den Einsatz involviert. Ich habe dann auch direkt von Anfang an gesagt, dass wir besser alle Aktionen, wie beispielsweise eine geplante große Verkehrskontrolle am Wochenende, absagen sollten. Das hätte für mich nicht gepasst und vermutlich auch den falschen Eindruck vermittelt, wenn wir in einer solchen Katastrophe 10 Streifenwagen abgestellt hätten, um Motorradfahrer zu kontrollieren. Die Aktionen wurden deshalb auch abgesagt.“, erklärt Roberto. Den gesamten Donnerstag und Freitag war er von Mainz aus mit in die Pressearbeit der Polizei bezüglich des Einsatzes im Ahrtal eingebunden.

Innerhalb von kurzer Zeit wurde im Ahrtal ein Krisenstab nach der Landesfeuerwehrvorschrift 100 (LFV100) aufgebaut. Darin ist genau geregelt, wie ein Krisenstab aufzubauen ist, wovon ein Teil natürlich auch das Pressezentrum betrifft. „Man hat dann geschaut, wer die Pressearbeit vor Ort übernehmen kann und geeignete Personen in verschiedenen Behörden angefragt, darunter auch mich“

Er erhielt dann die Anfrage vom Innenministerium, ob er im Krisenstab unterstützen könne, woraufhin er zusagte. „Samstag und Sonntag war ich dann von Mainz aus schon im Krisenstab im Einsatz, quasi als Schaltstelle, habe Fragen beantwortet, Anrufe weitergeleitet und einige Dinge koordiniert“, erklärt Roberto. Montags und dienstags sei er dann nochmal zwei Tage für die Pressestelle der Polizei Mainz tätig gewesen, bevor er schließlich am Mittwoch (21. Juli 2021) für insgesamt acht Tage ins Ahrtal fuhr, um dort direkt vor Ort im Krisenstab mitzuwirken. „Als ich im Krisenstab ankam war mein erster Gedanke: Verdammt, sind hier viele Menschen. Der Zweite war: Wo kommen die denn alle her? Es war überwältigend zu sehen, dass Menschen aus ganz Deutschland dort waren und natürlich immer noch sind, um zu helfen.“

„Da ich dann im Krisenstab Teil des von der ADD geleiteten Pressezentrums war, hat sich für mich einiges verändert.“, sagt Rinaldo Roberto und erklärt den Unterschied: „Die Aufgabe des Krisenstabs ist es, die Krise zu bewältigen, die Infrastruktur wieder aufzubauen, Hilfe zu organisieren und die Menschen zu versorgen. Die Polizei hingegen ist grundsätzlich für die Gefahrenabwehr und Verfolgung von Straftaten oder für den Schutz privater Rechte zuständig. Ich war zwar noch als Schnittstelle tätig, aber eben als Teil des Pressezentrums und nicht für die Polizei.“



Ein bunter Haufen, der gut zusammen funktionierte

Für ihn sei die Arbeit im Krisenstab sehr spannend und vor allem lehrreich gewesen. „Ich habe, glaube ich in den letzten fünf Jahren noch nie so viel so verdichtet gelernt und erlebt, wie in diesen acht Tagen im Krisenstab“, berichtet er. Vor Ort wurde zunächst ein Pressezentrum unter der Leitung der ADD (Aufsichtsdienstleistungsdirektion) aufgebaut. Gleichzeitig habe die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit (PUMA) des Landesfeuerwehrverbandes die Sozial Media Arbeit aufgebaut und wurde in das Pressezentrum integriert. „In dem Pressezentrum saßen neben anderen also Leute von Berufs- oder Freiwilligen Feuerwehren, vom THW und den Rettungsdiensten, die Pressestelle der ADD und ich als Polizist. Wir waren also ein sehr bunt zusammengewürfelter Haufen. Mich hat es daher sehr erstaunt, wie gut so unterschiedliche Menschen, die sich größtenteils noch nie gesehen haben, zusammenarbeiten können und das gleiche Ziel verfolgen“, berichtet er.

„Ich selbst konnte meine Erfahrung aus polizeilichen Einsätzen mit einbringen. Wir haben uns beispielsweise an den Strukturen der Polizei orientiert, was die Pressearbeit angeht. Da die Aufgaben dort sehr vielfältig waren, haben wir diese, wie auch bei der Polizei aufgeteilt. Von der Social Media Betreuung über Presseanfragen bis hin zur Vorbereitung der täglichen Pressekonferenzen war alles mit dabei. Ich habe während der Arbeit im Krisenstab aber auch selbst unglaublich viel gelernt, weil ich das Glück hatte, in den unterschiedlichen Bereichen im Pressezentrum mitwirken zu können. Ich war also nicht nur für eine bestimmte Tätigkeit zuständig. Dadurch habe ich vieles mitbekommen und konnte natürlich auch von der Erfahrung der anderen profitieren“

Im Pressezentrum des Krisenstabes habe es unglaublich viel zu tun gegeben. Jeden Tag seien mehrere hundert Anfragen reingekommen, die alle bearbeitet werden mussten. „Unser Anspruch war es, jede Anfrage zu beantworten. Das hat natürlich enorm viel Zeit gekostet. Manche Anfragen konnte man leicht und schnell beantworten. Aber es waren natürlich auch Anfragen dabei, für die viel Recherche notwendig war. Teilweise habe ich 50 Minuten lang mit Journalisten telefoniert. Da kann man sich vorstellen wie lange es dauert, bis hunderte Anfragen beantwortet sind. Ich selbst habe immer morgens um 6 Uhr angefangen und bis 21 oder 22 Uhr Pressearbeit gemacht. Dabei ist es natürlich wichtig, auch nach 15 oder 16 Stunden noch voll konzentriert zu sein“, erklärt er.

Zusammenarbeit zwischen den Helfern

Vor Ort treffen sehr viele unterschiedliche Helfer aufeinander. Darunter Berufsfeuerwehren, Bundeswehrsoldaten und Polizisten, die beruflich dort sind. Aber auch Ehrenamtliche, wie das THW oder die freiwilligen Feuerwehren. Hinzu kommen zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und Landwirte, die aus freien Stücken im Krisengebiet mithelfen. Was die Zusammenarbeit der einzelnen Parteien angeht, erklärt Roberto: „Im Großen und Ganzen hat dort jeder seine Aufgabe. Die Polizei ist für die Gefahrenabwehr da und hat mit privaten Helfern eigentlich wenig Kontaktpunkte, zumindest was unsere Hauptaufgabe angeht. Bei Rettungsdiensten, Soldaten, THWlern und Feuerwehren ist es im Prinzip nicht anders.“ Jeder habe seinen eigenen Aufgabenbereich um den man sich nach bestem Gewissen kümmere.

„Was es natürlich zu Hauf gibt, sind die unzähligen kleinen Geschichten einzelner Personen. Ich rede da von Polizisten, Rettungsdienstlern und Feuerwehrleuten und vielen Menschen mehr, die während Leerlaufzeiten schnell und unbürokratisch mit angepackt haben und vielen betroffenen Menschen beispielsweise bei den Aufräumarbeiten geholfen haben anstatt die Zeit ungenutzt zu lassen“, sagt er.



Die Kritik wird den massiven Erfolg überschatten

Immer wieder gibt es von unterschiedlichen Seiten neue Kritikpunkte an der Vorgehensweise der Politik, des Krisenstabes oder auch der Helfer. Dinge hätten anders laufen müssen. Besser. Schneller. Unbürokratischer. Sagen die Kritiker. Diese Kritik mag zum Teil berechtigt sein. Doch Rinaldo Roberto befürchtet: Diese Kritik wird den enormen Erfolg und die geleistete Arbeit überschatten.

„Niemand hat mit einer Katastrophe in einem solchen Ausmaß gerechnet. Natürlich kann man sich im Nachgang, nach ein paar Tagen, Wochen und Monaten darüber unterhalten, was alles hätte besser laufen können. Und bestimmt gibt es auch Dinge, die hätten besser gemacht werden können.“ Aber im Großen und Ganzen sei es sehr gut gelaufen. In den Tagen nach der verheerenden Flut sind keine Menschen mehr zu weiteren Schäden oder ums Leben gekommen, das sei das Allerwichtigste in seinen Augen und ein großer Erfolg. Ebenso die Zusammenarbeit der vielen Gruppen, die enorme Hilfsbereitschaft von Freiwilligen und der Zusammenhalt der Betroffenen seien unglaublich stark gewesen und seien es noch immer. Die Arbeit im Krisenstab habe sehr gut funktioniert auch in Anbetracht der enormen Einsatzgröße, die vorab überhaupt nicht zu erwarten war. „Ich hoffe, dass man im Nachgang nicht nur die Kritik in Erinnerung behalten wird, wobei ich fast schon davon ausgehe, aber es wurde so viel geholfen, gemacht und getan. Dass man nicht jedem sofort beim Auspumpen des Kellers helfen kann, ist klar, aber ich denke, das Wichtigste wurde gut gemacht“

Weitere Teile der BYC-News Serie

BYC-News hat in dem Interview mit Rinaldo Roberto noch über weitere Themen gesprochen, die seinen Einsatz im Ahrtal betreffen.

Teil 2: Rinaldo Roberto: „Die Eindrücke aus dem Ahrtal wird man nie wieder los“

Teil 3: Rinaldo Roberto: „Die Schicksale aus dem Ahrtal bleiben im Gedächtnis“

Offene vs. geschlossene Küche: Für wen sind sie geeignet?

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zac gudakov ZtQBm7Q1XWg unsplash
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Die Küche ist das Zentrum und das Herz einer jeden Wohnung oder Hauses. Für die Deutschen stellt sie einen der beliebtesten Räume dar. Kein Wunder, denn hier wird nicht nur gekocht, sondern auch gegessen, geredet, gefeiert, gelacht und manchmal auch geweint. Die Arten von Küchen sind jedoch so verschieden wie die Menschen selbst. Sehr im Trend liegt gerade die offene Küche, allerdings sind auch die Vorzüge einer geschlossenen Küche nicht zu unterschätzen. Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Varianten an dieser Stelle zusammengefasst.

Was ist eine geschlossene Küche?

Wie der Name schon sagt, kann die Tür zu diesem Raum einfach verschlossen werden. Diese Art der Küche hat sich über Jahrhunderte bewährt, da viele Menschen früher einfach alles, was mit der Zubereitung und Verarbeitung von Essen zu tun hatte, aus dem Sichtfeld haben wollten.

Dabei ist es möglich, dass die Küche nur als diese genutzt wird. Gegessen wird im Esszimmer oder im Wohnzimmer, in dem ein Esstisch aufgestellt ist. Allenfalls kann sich ein kleiner Küchentisch in dem Raum befinden, sofern ausreichend Platz vorhanden ist, um gegebenenfalls schnell einen kleinen Snack einzunehmen oder unter der Woche flott zu frühstücken.

Verschiedene Varianten

Wo wir auch schon bei den verschiedenen Varianten einer geschlossenen Küche wären. Wenn nur wenig Raum zur Verfügung steht, dann will so eine geschlossene Variante gut geplant sein. Hier kann sich beispielsweise eine klassische Küche in U-Form empfehlen.

Sie bietet auf kleinem Raum viel Platz und Fläche, da drei von vier Wänden genutzt werden. Durch eine kluge Anordnung der Geräte, werden die Wege so kurz wie möglich.

Eine weitere Beliebte Variante ist die L-Form. Hier werden nur zwei Wände genutzt, wodurch zwar weniger Platz zum Arbeiten geschaffen wird, dafür bleibt allerdings eine Wand frei, um einen kleinen Küchentisch aufzustellen.

Als dritte Variante bietet sich bei besonders kleinen Räumen noch die I-Form an. Hier wird für die Küche lediglich eine Wand benutzt.

Vor- und Nachteile

Egal für welche Variante man sich dabei entscheidet, die geschlossene Küche bietet so einige Vorteile:

  • Die Tür kann einfach geschlossen werden, wodurch sich keine lästigen Gerüche in dem Rest der Wohnung verteilen können.
  • Küchenchaos kann einfach hinter der Tür verschwinden, sodass die Gäste keine unaufgeräumten Flächen oder sich stapelndes Geschirr ansehen müssen.
  • Es lässt sich ganz ungestört arbeiten – Zumindest dann, wenn es von den Köchinnen und Köchen so gewünscht ist.

Eine geschlossene Küche hat jedoch nicht unbedingt nur Vorteile.

  • Diese Küchenform ist weniger kommunikativ, da der Gastgeber oder die Gastgeberin bei Partys nicht am Ort des Geschehens sein kann.
  • Wenn es sich nicht um einen größeren Raum handelt, kocht es sich eher beengt.
  • Gerüche und vor allem Wärme staut sich auf einem kleineren Raum.

Wegen dieser genannten Nachteile wünschen sich viele Menschen eine offene Küche.

Was ist eine offene Küche?

Die offene Küche hat auf jeden Fall Tradition. Man könnte fast sagen, dass offene Küchen auf das Leben in der Steinzeit zurückgehen. Damals war das Feuer der Lebensmittelpunkt. Hier wurden nicht nur Speisen zubereitet, sondern auch daneben gelebt und geschlafen. Später in der Antike griffen auch die Römer dieses Konzept wieder auf. Es gab im Haus einen großen Aufenthaltsraum, in dem das Leben und das Kochen stattfand.

Ab dem Mittelalter verschwand die offene Küche jedoch und die Gerätschaften verschwanden in einen separaten Raum, um sie aus dem Sichtfeld zu verbannen. Mittlerweile erfreuen sich offene Küchenkonzepte jedoch wieder großer Beliebtheit und lassen sich in ebenso vielen verschiedenen Varianten finden, wie geschlossene Küchen.

Verschiedene Varianten

Bei der offenen Küche werden mehrere Zimmer in einem Raum zusammengefasst. Neben der Küche gibt es hier das Wohnzimmer und das Esszimmer. Wenn in der Wohnung nur wenig Platz ist, dient der Raum zusätzlich auch noch als Schlafzimmer.

Auch hier lassen sich verschiedene Küchenkonzepte umsetzen, wie beispielsweise die vorhergenannten U- oder L-Formen. Ein wenig mehr Spielraum bieten zusätzliche Raumtrenner und auch Kücheninseln lassen sich in einem offenen Konzept mit mehr Platz besser unterbringen.

Vor- und Nachteile

Offene Küchenkonzepte bieten geschlossenen Küchen gegenüber ebenfalls einige Vorteile:

  • Offene Küchen bieten mehr Platz. Sie wirken großzügiger und können den Raum, in dem sie aufgestellt sind optisch vergrößern.
  • Wenn Gäste anwesend sind, dann sind die Gastgeberinnen und Gastgeber nicht vom Geschehen abgeschottet, sondern können mit daran teilnehmen.
  • Die Planung einer offenen Küche kann flexibler sein, da sie nicht auf einen kleinen Raum eingepasst werden muss.

Den Nachteilen einer offenen Küche sollte man sich ebenfalls bewusst sein:

  • Schmutz und Unordnung ist für alle sichtbar und kann störend sein, wenn man beispielsweise nur kurz auf der Couch entspannen will.
  • Unangenehme Essensgerüche verteilen sich leichter in der Wohnung.
  • Die Lautstärke eines offenen Küchenkonzepts ist nicht zu unterschätzen.

Kompromiss: Halboffene Küche?

Eine halboffene Küche könnte einen guten Kompromiss darstellen, für alle, die sich nicht entscheiden können oder möchten. Dabei spielen vor allem Schiebeelemente eine große Rolle, mit denen die Küche vom übrigen Wohnraum abtrennen lässt. Wichtig hierbei ist jedoch, dass sich die Küche L- oder U-förmig nur in einem Bereich des Raums befindet. Auch eine Küche mit Durchreiche kann hier eine mögliche Lösung sein.

Am Ende eine Geschmacks- und Typfrage

Wie man sich am Ende entscheidet, kommt auf die eigenen Vorlieben an. Wenn man sich gerne beim Kochen über die Schulter schauen lässt und es liebt sich dabei zu unterhalten, ist wohl die offene Küche das geeignete Konzept. Wer jedoch lieber seine Ruhe hat und den Rest der Wohnung vor Unordnung und Gerüchen schützen möchte, entscheidet sich für die geschlossene Küche.