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Polizei zieht Audi A4 mit Luftfahrwerk aus dem Verkehr

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Am Mittwoch (14. September 2021) musste durch die Polizei Kirchheimbolanden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund des Erlöschens der Betriebserlaubnis gegen Autofahrer eingeleitet werden.

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Das Luftfahrwerk war zu tief eingestellt

Bei dem 21-jährigen Audi-Fahrer stellten die Polizisten der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden am Nachmittag fest, dass mehrere sicherheitsrelevante Fahrzeugteile nicht zulässig waren. An dem Audi Avant war das Luftfahrwerk so niedrig eingestellt, dass keine gefahrlose Teilnahme am Straßenverkehr möglich erschien. Das Fahrzeug musste aufgrund der gravierenden Sicherheitsmängel sichergestellt werden. Ein amtliches Gutachten wurde angeregt.

Neben einem Ordnungswidrigkeitenverfahren mit einem empfindlichen Bußgeld muss der Fahrzeugführer sein Fahrzeug nun bei einer amtlichen Prüfstelle vorführen und überprüfen lassen.

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Fünf Trends dominieren bei den Give Aways von Unternehmen

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Die Corona-Pandemie war und ist auch für die Werbeartikelindustrie eine Herausforderung: Weniger Events auf der einen Seite führen zu weniger persönlichen Begegnungen. Auf der anderen Seite erlebten hochwertige Give Aways einen deutlichen Aufschwung in Zeiten der sozialen Distanz. Diese für die Branche spannende Zeit bringt einige neue, vielleicht auch langanhaltende Trends mit sich:

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1. Fokus auf Nachhaltigkeit

Die Corona-Pandemie hat das Thema Klimaschutz nur kurzzeitig überlagert, jetzt rückt diese Thematik wieder verstärkt in den Fokus. Unternehmen produzieren zunehmend ressourcenschonend und sensibilisierte Verbraucher erwarten dies auch. Mit nachhaltigen Give Aways lässt sich ökologisches Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen sehr gut nach außen transportieren – eine große Chance zur Imagebildung.

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2. Qualität spielt eine große Rolle

Hochwertige Give Aways drücken Wertschätzung aus – ein wichtiges Zeichen in Zeiten von weniger Gelegenheiten zum persönlichen Treffen. Zudem trägt hochwertiges Werbematerial zur positiven Gesamtwahrnehmung des Unternehmens bei. Es ist daher kein Wunder, dass auch immer mehr Markenartikel als Werbemittel verwendet werden. Die klassischen Streuartikel hingegen werden oft weniger gekauft, sind aber natürlich nach wie vor ein wichtiger Bestandteil im Werbeartikelmix.

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3. Individualisierbarkeit bei hohen Stückzahlen

Die größtmögliche Individualisierbarkeit bei sehr hohen Stückzahlen ist entscheidend. So ist es beispielsweise kein Problem, den Weihnachtsgrußkarten ausgewählte Give Aways beizulegen und diese dann an 1.500 verschiedene Adressen zu versenden. Bei stylebutton.de können beispielsweise kleine Unternehmen Buttons schon ab einem Stück individuell bedrucken lassen, aber auch große Bestellungen sind kein Problem.

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4. Werbeartikel mit Nutzwert

Es liegt auf der Hand: In einer Konsumgesellschaft gibt es vieles im Überfluss. Wenn Give Aways ihren Zweck erfüllen sollen und Markenbindung und Kundentreue erhöhen sollen, müssen sie einen bestimmten Mehrwert bieten. USB-Sticks, Sicherheitswesten, Eiskratzer oder Regenschirme erleichtern den Alltag und werden daher gerne genutzt. Sind diese Artikel auch noch langlebig und wertig, werden die „Werbemittelklassiker“ zu Marken-Botschaftern. Dem gegenüber steht der zunehmende Verdruss über nutzlose Werbegeschenke, die häufig im Müll landen oder ungenutzt bleiben.

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5. Lieferketten und Lieferfähigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet unter anderem auch, dass Produzenten bei ihren Lieferketten soziale und ökologische Standards überwachen. Ein weiteres Kriterium, das insbesondere seit der Corona-Pandemie aufgekommen ist: Wie sind die Produkte lieferbar? Eine schnelle und zuverlässige Lieferung ist das A und O

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Die richtige Säuglingsnahrung auswählen und zubereiten

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Muttermilch ist das Beste für Babys. Darin sind sich Experten einig. Noch nicht immer klappt das Stillen problemlos. Natürlich gibt es auch Mütter, die sich bewusst gegen das Stillen entscheiden und dafür meist ganz individuelle Gründe haben. In solchen Fällen können die Kleinen natürlich auch mit der richtigen Säuglings-Nahrung gesund groß werden. Hier ein paar Tipps für die optimale Auswahl und Zubereitung einer gesunden und sicheren Babynahrung aus dem Fläschchen.

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Die Herstellung sollte den Profis überlassen werden

Mütter, die nicht stillen können oder möchten, sollten sich vor dem Kauf von Baby Nahrung gut informieren. Vor allem sollten sie aber auf industrielle Säuglingsnahrung zurückgreifen. Denn diese unterliegt strengsten Sicherheitsauflagen in Sachen Qualität und Hygiene. Zudem entspricht die Zusammensetzung dem neuesten Stand der Forschung, um die optimale Versorgung des Babys sicherzustellen. Das gilt auch für hypoallergene Nahrung, die für Babys mit erhöhtem Allergierisiko die einzig sichere Option neben der Muttermilch darstellt.

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Unbedingt die Zubereitungsanleitung beachten

Baby Nahrung versorgt die Kleinen optimal mit den wichtigsten Nährstoffen. Damit das funktioniert, muss man bei der Zubereitung der natürlich auf eine genaue Dosierung achten. Dafür ist es wichtig, immer den Messlöffel aus der Packung zu verwenden und diesen stets abzustreifen. Denn wenn zu viel Pulver in das Fläschchen gerät und dem Kind verabreicht wird, kann das zu Bauchschmerzen, Verstopfungen oder Blähungen beim Baby führen. Ist die Milchnahrung zu dünn, wird das Kind nicht satt und kann sich somit nicht altersgemäß und gesund entwickeln.

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Das richtige Wasser nutzen

Leitungswasser ist in Deutschland das am strengsten überwachte Lebensmittel und für die Zubereitung von Säuglingsnahrung daher bestens geeignet. Allerdings kann es örtlich auch immer mal zu Problemen mit dem Trinkwasser kommen. Sicherheitshalber ist es daher sinnvoll, beim örtlichen Wasserversorger nachzufragen, ob der Nitratgehalt unterhalb des Grenzwertes von 50 Milligramm pro Liter liegt. Besonders in Gegenden mit intensiver Landwirtschaft kann dieser Wert hin und wieder erhöht sein. Vorsicht ist zudem auch dann geboten, wenn im Haus noch alte Bleirohre verwendet werden oder wenn das Wasser aus Hausbrunnen stammt, die nicht kontrolliert werden.

Wenn sich das zur Verfügung stehende Leitungswasser nicht zur Zubereitung der Baby Nahrung eignet, sollte Wasser aus Flaschen verwendet werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Wasser ausdrücklich für die Zubereitung von Babynahrung geeignet ist. Häufig ist der Salzgehalt im herkömmlichen Mineralwassers für Babys zu hoch. Entsprechende Hinweise finden sich auf den Flaschen.

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Bei der Zubereitung auf die Hygiene achten

Natürlich sollte bei der Zubereitung auch der hygienische Aspekt im Blick behalten werden. Das Bundesamt für Risikobewertung rät, in den ersten Lebensmonaten abgekochtes Wasser für die Zubereitung von Babynahrung zu verwenden. Um Verbrühungen zu vermeiden, sollte es vor dem Anrühren auf 40 Grad Celsius abgekühlt sein. Fläschchen und Sauger sollten gründlich bei 65 Grad in der Spülmaschine oder mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt und an der Luft getrocknet werden. Wichtig ist es, das Fläschchen immer frisch zuzubereiten. Nicht getrunkene Reste sollten niemals aufgewärmt sondern weggeworfen werden. Als praktische Lösung für nachts oder unterwegs gibt es mittlerweile auch trinkfertige Säuglingsnahrung im Schraubfläschchen.

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Kreis Groß-Gerau hebt die Allgemeinverfügung auf

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Nachrichten Kreis Groß-Gerau

Die Allgemeinverfügung zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus im Landkreis Groß-Gerau vom 4. September 2021 wird ab dem 16. September 2021, 0:00 Uhr, aufgehoben. Ab diesem Zeitpunkt gilt allein die neue Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen.


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Inzidenz nicht mehr entscheidend

Anlass dafür sind die Entscheidungen des hessischen Corona-Kabinetts, die die Landesregierung am Dienstag bekanntgegeben hat.

Der Kreis hatte seine Allgemeinverfügung Anfang dieses Monats erlassen, weil bei den Neuinfektionen die 7-Tages-Inzidenz über 100 gestiegen war. Allerdings ist diese Inzidenz ab Donnerstag, 16. September, in Hessen nicht mehr der Maßstab für Corona-Regeln.

Vielmehr werden Hospitalisierungsinzidenz und die Auslastung der Intensivbetten in den Kliniken wesentliche Indikatoren; aus den jeweiligen Werten ergeben sich zwei hessenweite Eskalationsstufen. Diese Werte werden nicht für einzelne Kreise ermittelt.

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Gedruckte 3D-Elektronik aus dem Laser

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3D MID 3D Druck r vs Spritzguss l 1
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3D-MID (Molded Interconnect Device) steht für dreidimensionale, spritzgegossene Schaltungsträger. Also räumliche elektronische Bauelemente, die auf einem Kunststoffteil als Grundkörper basieren. Die Kunststoffspritzgussteile werden mit elektrischen oder mechanischen Funktionselementen veredelt und können so als mechatronische Baugruppen verwendet werden.

Die 3D-MID-Technologie ist keineswegs neu. Das LDS-Verfahren zur Herstellung der dreidimensionalen Schaltungen wurde von der Firma LPKF Laser & Electronics AG in Garbsen bei Hannover entwickelt und patentiert. Das ist mittlerweile über 20 Jahre her. In der Zwischenzeit erlebte die LDS-Technologie Ihren Durchbruch in der Fertigung von Smartphone-Antennen, bei denen die Metallbahnen, um Bauraum zu sparen einfach direkt auf die Innenseite des Gehäuses aufgebracht wurden.

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Was ist das LDS-Verfahren?

Beim LDS-Verfahren werden spezielle Kunststoffe mit dem Laser bearbeitet und später metallisiert. So entstehen Leiterbahnen und ermöglichen elektronische Funktionen. Durch diese Modifikation, also das Verschmelzen von einem mechanischen Bauteil und der Elektronik eröffnen sich viele spannende Anwendungsmöglichkeiten, z. B. in Kommunikation, Automotive, Industrie oder Medizin.

Mit der innovativen 3D-Technologie lassen sich Produkte verkleinern, also miniaturisieren. Bei den immer weiter steigenden Anforderungen an unsere Elektronik und den daraus folgenden Platzbedarf stellt die Technologie eine gute Option dar, weitere Funktionen zu integrieren und die Bauteilgröße zu verringern.

Außerdem kann mit Hilfe der 3D-MID-Technologie der Aufbau von Produkten vereinfacht werden. Wo in der klassischen Bauweise mehrere Komponenten gefertigt und mit aufwändigen Verbindungstechniken zusammengefügt werden mussten, lassen sich viele Funktionen in einem einzelnen 3D-MID-Bauteil zusammenfassen.

Dadurch können die Kosten für die Baugruppenendmontage reduziert und die Risiken in der Fertigungskette optimiert werden. Neben Antennen für kabellose Kommunikation und RFID-Anwendungen lassen sich durch 3D-MID mechanische und elektrische Schnittstellen für Sensoren und Aktoren direkt am oder im Gehäuse realisieren.

Bauteile können individuell codiert oder mit Seriennummern versehen werden. Durch moderne Spritzgussverfahren, wie z. B. Kernzug- oder Kernschmelzverfahren bieten sich vielfältige Möglichkeiten auch für fluidische Sensorikanwendungen.

Gedruckte 3d-elektronik aus dem laser
MID als kompakter Sensorträger | Quelle: teprosa.de

Herausforderungen & Chancen der 3D-MID Technologie

Eine Herausforderung im Hinblick auf die Technologie waren bisher vor allem die langen Entwicklungszeiten und die hohen Kosten für die benötigten Spritzgusswerkzeuge. Diese bilden die „Backform“ für die Grundkörper der dreidimensionalen Bauteile.

Durch die Entwicklung der 3D-Druck-Technik kam bereits vor einigen Jahren die begründete Hoffnung auf, dieser Herausforderung begegnen zu können und sowohl den zeitlichen als auch den finanziellen Aufwand für das Prototyping im Bereich 3D-MID zu verringern.

Allerdings hat es nochmal ein paar Jahre gedauert, die 3D-Druck-Technik für die speziellen Kunststoff zu entwickeln. In der Zwischenzeit wurden herkömmlich gedruckte Kunststoffteile modifiziert, z.B. indem man sie mit einem speziellen Lack bearbeitete, um sie für die LDS-Technologie nutzbar zu machen. Leider haben derartig gefertigte 3D-Mid-Prototypen aber wenig mit den spritzgegossenen Serienteilen gemein.

Aktuelle Entwicklung

Zuletzt gab es aber einen Durchbruch. So wurde relativ zeitgleich mit gleich mehreren 3D-Druck-Verfahren das Ziel erreicht, LDS-fähige Kunststoffe zu drucken, die sich direkt, also ohne weitere Modifikation für den LDS-Prozess eignen. So konnten die Kosten für 3D-MID-Prototypen auf wenige hundert Euro reduziert werden. Noch größer als der Durchbruch bei den Kosten, ist der zeitliche Vorteil, der gedruckten Prototypen. Muss man für die Fertigung eines Spritzgusswerkzeugs allein bereits mehrere Wochen bis Monate einplanen, liegt die Fertigungszeit von 3D-gedruckten MIDs inklusive aller Prozessschritte bei zwei bis drei Wochen.

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RheinCleanUp in Ingelheim: Über 40.000 Zigarettenkippen und einen Automotor eingesammelt

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Am vergangenen Samstag (11.09.2021) stand der Rhein ganz im Mittelpunkt der mittlerweile bekannten Müllsammelaktion RhineCleanUp. Mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern soll der Rhein am Ufer von der Quelle bis zur Mündung gesäubert werden.

Rheinufer und Selz im Visier der Müllsammler

Selbstverständlich engagierten sich auch in diesem Jahr wieder Ingelheimerinnen und Ingelheimer, die das Rheinufer und die Selz von Müll und weggeworfenen Zigarettenkippen befreiten. Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll begrüßte die Helferinnen und Helfer an der Mole: „Unsere Stadt beteiligt sich bereits zum vierten Mal am RhineCleanUp. Ich danke allen, die heute hier, in Heidenfahrt und an der Selz unterwegs sind und sich aktiv für unsere Natur und unsere Erholungsflächen einsetzen! Wir machen mit dieser Aktion auch auf die Verschmutzung unserer Gewässer und Böden aufmerksam.“

Petra Lescher, die als Umweltpädagogin den Säuberungstag begleitete, führte die Teilnehmenden in die Routen ein. Schnell waren Müllzangen und Müllbeutel vergeben und die Helfer verteilten sich in ihre Einsatzgebiete.

Automotor trauriges Highlight

Die Müllbeutel füllten sich mit Plastikmüll, Glasflaschen und anderem kleinen Unrat, aber auch zahlreiche Plastikeimer, Autoreifen und sogar ein Automotor waren unter den Fundstücken. Insgesamt kamen so 1.000 Kilogramm Müll zusammen, der vom städtischen Bauhof eingesammelt und entsorgt wurde. „Insgesamt war es erfreulicherweise weniger Müll als sonst. Unsere Aktionen sowie insbesondere auch die Freiwilligenarbeit vom Auenservice und die regelmäßige Leerung der Müllbehälter durch den Bauhof zeigen Wirkung“, fasst Petra Lescher das Ergebnis des RhineCleanUp zusammen.

Über 40.000 Zigarettenkippen eingesammelt

Neben dem Müllsammeln liegt der Stadt besonders das Einsammeln von Zigarettenstummeln am Herzen. Denn es sind die achtlos weggeworfenen kleinen Kippen, die einen großen Umweltschaden anrichten. Eine Zigarette kann laut der Weltgesundheitsorganisation bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen.

Die von den Helferinnen und Helfern gesammelten Zigarettenstummel wurden in eine dafür bereitgestellte Plexiglas-Säule gefüllt und werden bei einer Spezialfirma recycelt. Das Organisationsteam um die Dezernentin, bestehend aus Janette Goldmann, Petra Lescher und Silvia Müller zeigt sich hinterher zufrieden. „Über 4.000 Zigarettenkippen wurden heute gesammelt“, berichtete Lescher. Damit kamen rund 39.000 Kippen in diesem Jahr im Behälter zusammen.

Die Stadt Oppenheim sucht ehrenamtliche Fahrer für Einkaufsfahrten für Senioren

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Mit dem Seniorenfahrdienst für Einkäufe der Stadt Oppenheim, in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtmission, existiert seit fast 15 Jahren ein gern genutztes Angebot, das von den älteren Menschen gerne angenommen wird.

Gelegentliche Springer-Fahrten

Nun sucht die Stadt Oppenheim ehrenamtliche Fahrer und Fahrerinnen für die wöchentlich am Freitag stattfindende Einkaufsfahrt mit dem Stadtbus. „Mit dem Neustart der Fahrten im Juli haben wir jetzt festgestellt, dass die Nachfrage stetig steigt und wir nur noch sehr mühsam hinterherkommen, diese zu befriedigen. Es handelt sich dabei auch nicht um eine regelmäßige Tätigkeit, sondern um gelegentliche Springer-Fahrten, die auf Zuruf bei steigender Nachfrage erfolgen“, so die zuständige Sozialbeigeordnete Ulrike Franz.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Tätigkeit ist der Nachweis über den Status als vollständig geimpft oder genesen im Sinne der als immunisiert geltenden Personen.

Wer Interesse an der beschriebenen Tätigkeit hat, meldet sich bitte bei Ulrike Franz unter 06133 – 4909-16 oder per E-Mail an franz@stadt-oppenheim.de.

Großeinsatz der Polizei nach Schüssen in Wiesbaden-Frauenstein

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Spezialeinsatzkommando Polizei, Symbolbild
Spezialeinsatzkommando Polizei, Symbolbild

In der Nacht zum Sonntag (12.09.2021) sorgte ein 52-jähriger Mann in Wiesbaden-Frauenstein für einen größeren Polizeieinsatz, bei dem auch Spezialkräfte der Polizei zum Einsatz kamen.

Schussgeräusche vom Nachbaranwesen

Gegen 00:50 Uhr meldeten sich besorgte Nachbarn bei der Polizei und teilten mit, dass sie soeben aus dem Bereich den Nachbarhauses Schussgeräusche wahrgenommen hätten. Da in dem betroffenen Haus ein 52-Jähriger wohnt, auf den mehrere Schusswaffen registriert sind, begaben sich mehrere Einsatzfahrzeuge auf den Weg und umstellten bis zum Eintreffen der verständigten Spezialkräfte das Anwesen.

Schüsse im Garten

Nach Aufklärungsmaßnahmen konnte der 52-Jährige schließlich gegen 04.30 Uhr aus dem Haus gesprochen und widerstandlos sowie unverletzt festgenommen werden. Der Festgenommene gab an, dass er zuvor in seinem Garten mit seinem Luftgewehr geschossen habe. Hierbei bestand ersten Erkenntnissen zufolge keine Gefahr für andere Personen.

Mehrere Schusswaffen und BTM gefunden

Nach der Festnahme erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft noch eine Durchsuchung des Wohnhauses. Hierbei wurden mehrere Schusswaffen aufgefunden. Da bei der Durchsuchung auch noch eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden wurde und der 52-Jährige angab, unter Betäubungsmitteleinfluss zu stehen, wurden die aufgefundenen Waffen zwecks einer Prüfung durch die Waffenbehörde präventiv sichergestellt.

Emilia ist das 500. Baby – Geburtenzahl im Krankenhaus St. Marienwörth wächst stetig

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500. Baby 2021 Emilia Klein
500. Baby 2021 Emilia Klein

Mit Emilia Marianne Klein ist am 12. September 2021 um 9.30 Uhr das 500. Baby im Krankenhaus St. Marienwörth in diesem Jahr geboren worden. Für die Eltern Annette und Nikolaus Klein aus Bad Sobernheim ist es das erste gemeinsame Kind. Aber zuhause warten schon die großen Brüder Samuel (12), Leonas (11) und Joel (10) aus früheren Beziehungen sehnsüchtig auf die kleine Schwester.

5 Tage Verspätung

Emilia hatte den errechneten Geburtstermin verstreichen lassen und kam mit einem Gewicht von 3740 Gramm und einer Größe von 51 Zentimeter mit fünf Tagen Verspätung zur Welt. Auch in diesen speziellen Zeiten der Corona-Pandemie konnte Papa Nikolaus von Anfang an bei der Entbindung dabei sein und seine Frau Annette unterstützen, selbstverständlich unter Einhaltung aller erforderlichen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen.

Wenige Stunden nach der Geburt Klinik verlassen

Annette Klein fühlte sich nach der Entbindung so fit, dass sie schon wenige Stunden nach der Geburt die Klinik verlassen hat: „Ich habe mich hier sehr, sehr gut aufgehoben gefühlt mit dem gesamten Team der Geburtshilfe. Es war für mich eine große Hilfe, dass mein Mann die ganze Zeit dabei sein konnte. Und da er ja selbst ausgebildeter Krankenpfleger ist, habe ich zuhause auch die nötige Sicherheit“, erklärte die 29-jährige, die ursprünglich aus der Nähe von Bielefeld stammt.

Vor 14 Jahren Auszubi im Krankenhaus St. Marienwörth

Und nicht nur das: Nikolaus Klein hat seine Ausbildung zum Krankenpfleger vor mehr als 14 Jahren sogar im Krankenhaus St. Marienwörth absolviert und danach noch einige Zeit auf der Intensivstation gearbeitet. Der gebürtige Spabrücker hat diese Zeit in guter Erinnerung: „Ich habe mich damals ebenfalls sehr wohl gefühlt und diese alte Verbundenheit war auch einer der Punkte, warum wir uns für das Krankenhaus St. Marienwörth entschieden haben. Ein herzliches Dankeschön auch an Hebamme Manuela Schindler und Abdullah Al-Khazraji für die ärztliche Betreuung. Wir sind sehr glücklich, dass unsere kleine Prinzessin gesund bei uns ist.“

500. Baby bereist vier Wochen früher als 2020

Auch Gudrun Grosenick, Leitende Hebamme im Kreißsaal des St. Marienwörth, freute sich mit der Familie: „Es ist immer wieder schön, dieses Abenteuer Geburt mit jedem einzelnen Elternpaar zu durchleben. Und die Tatsache, dass wir in diesem Jahr schon vier Wochen früher als im Jahr 2020 das 500. Baby begrüßen konnten, freut uns sehr. Denn es zeigt uns, dass Eltern gerne hier entbinden und unsere Arbeit schätzen.“

Wer sich über das Thema Geburt im Krankenhaus St. Marienwörth informieren möchte, kann entweder am digitalen Elterninfoabend an jedem ersten Dienstag im Monat teilnehmen oder die virtuellen Rundgänge auf der Website www.storchenteam-marienwoerth.de nutzen.

Bau im Kreis Mainz-Bingen bietet der Krise die Stirn

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Der Bau im Landkreis Mainz-Bingen hat sich im Pandemie-Jahr 2020 erfolgreicher als andere Branchen gegen die Krise gestemmt: Die Zahl der Baubeschäftigten lag am Jahresende bei 4.471. Damit gab es im ersten Corona-Krisen-Jahr im Landkreis Mainz-Bingen 101 Bauarbeiter mehr – ein Plus von 2,3 Prozent.

Gute Jobperspektive

Das ist das Ergebnis einer Analyse der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zur Beschäftigung in der Corona-Zeit. „Der Bau hat in der Pandemie für Stabilität gesorgt. Er hat der Krise die Stirn geboten wie kaum eine andere Branche. Vom Wohnungs- bis zum Straßenbau hat der Bau eine gute Job-Perspektive geboten“, sagt Rüdiger Wunderlich. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz sieht die Bauwirtschaft als „Motor in der Krise“.

Bau deutlich besser entwickelt

Der Bau im Landkreis Mainz-Bingen habe sich deutlich besser entwickelt als die übrigen Wirtschaftszweige zusammengenommen: Ohne den Bau gerechnet stieg dort die Zahl der regulär Beschäftigten bis Ende 2020 auf 53.823. Gegenüber dem Vorjahr – und damit der Zeit vor Corona – ist dies immerhin noch ein Zuwachs um 188 Beschäftigte und damit ein Plus von 0,4 Prozent.

Auch Mini-Jobber haben zugenommen

„Besonders stark hat die Krise bei den Mini-Jobs reingehauen“, so Rüdiger Wunderlich. Außerhalb der Baubranche sei die Zahl der Mini-Jobber im ersten Corona-Krisenjahr im Landkreis Mainz-Bingen um 964 auf 15.874 Ende 2020 gesunken – ein Rückgang um 5,7 Prozent. Auf dem Bau dagegen gab es Ende des vergangenen Jahres 870 Mini-Jobber – ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und das, obwohl der Bau „alles andere als eine typische Mini-Job-Branche“ sei. Rüdiger Wunderlich beruft sich dabei auf eine regionale Arbeitsmarkt-Analyse, die das Pestel-Institut (Hannover) mit Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der IG BAU gemacht hat.

Bauwirtschaft wichtige Rolle im Landkreis

„Die Bauwirtschaft spielt im Landkreis Mainz-Bingen eine wichtige Rolle. Und das wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern: Der Bau braucht künftig wieder mehr Leute. Vor allem Fachkräfte“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. Bauindustrie und Bauhandwerk müssten sich hier „ins Zeug legen“ und für Nachwuchs sorgen. Der Bau habe eine Mammutaufgabe vor sich: „Allein beim Wohnungsbau schiebt die Branche einen enormen Berg von genehmigten, aber noch nicht gebauten Wohnungen vor sich her: Über 780.000 Wohnungen – so groß ist der aktuelle Bauüberhang. Allein in Rheinland-Pfalz stehen rund 37.000 Wohnungen auf der ‚Bau-Warteliste‘“, so Feiger.

Einstellung auf Jahrzehnt der Sanierungen

Darüber hinaus müsse sich die Baubranche auf ein „starkes Jahrzehnt der Sanierungen“ einstellen. Die neue Bundesregierung werde alles daransetzen müssen, deutlich mehr Klimaschutz-Sanierungen zu schaffen. „Auch der seniorengerechte Umbau von bestehenden Wohnungen drängt enorm. Es werden künftig viel mehr Seniorenwohnungen gebraucht als heute schon. Denn bald geht die Baby-Boomer-Generation in Rente“, sagt IG BAU-Chef Robert Feiger.

Arbeitsbedingungen und Lohn anpassen

Auf den Bau komme eine Menge Arbeit zu. „Und dafür brauchen wir ordentliche Regeln: Die Arbeitsbedingungen und der Lohn müssen passen“, fordert Feiger. Die IG BAU setze sich genau dafür am Tariftisch ein. Trotzdem sei hier auch der Staat gefordert: Von den Arbeitszeiten über den Arbeitsschutz bis zum Kampf gegen Lohn-Dumping – die neue Bundesregierung habe wichtige Instrumente in der Hand, um „Wildwuchs im Arbeitsalltag“ zu bekämpfen.

Appell der Gewerkschaft

„Damit das passiert, ist eine Botschaft wichtig: Gute und faire Arbeit fängt beim Wählen an“, so Feiger. Der Gewerkschaftsvorsitzende appelliert deshalb, „einen kritischen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen und genau zuzuhören, was von denen kommt, die in den Bundestag und ins Kanzleramt wollen“. Die Ziele der Parteien seien sehr unterschiedlich. Manche ließen Themen, die für Beschäftigte enorm wichtig seien, sogar komplett unter den Tisch fallen: „Das gilt zum Beispiel für einen höheren Mindestlohn, also für die unterste, noch erlaubte Lohnkante. Genauso wie für ein bundesweites Tariftreuegesetz, das Firmen vorschreibt, den fairen Tariflohn zu bezahlen, wenn sie einen öffentlichen Auftrag wollen“, sagt Robert Feiger.

Wahlclip als Lockruf wählen zu gehen

Die IG BAU rührt deshalb jetzt die Werbetrommel für die Bundestagswahl: „Gute und faire Arbeit kann man wählen. Bezahlbare Wohnungen und eine ordentliche Rente übrigens auch“, so Feiger. Dazu hat die Gewerkschaft einen „Lockruf in die Wahlkabine“ gemacht – Wahl-Clips mit der Aufforderung: „… iXen gehen!“. Es sind Film-Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charaktertypen – wie dem „Unglücksraben“ auf einer Baustelle, der als absoluter Dilettant in Sachen Arbeitsschutz tragisch heikel mit einer Kettensäge hantiert.

Die IG BAU will damit einen „Weckruf zur Wahl“ machen: „Es geht darum, die Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, klar auf den Punkt zu bringen – mit einem Augenzwinkern. Ob per Briefwahl am Küchentisch oder am 26. September in der Wahlkabine: Wichtig ist, dass die Menschen wählen gehen“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

Die Entscheidung über den real-Standort in Ingelheim ist gefallen

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2021 09 13 15.57.26 thorsten luettringhaus ingelheim real markt
2021 09 13 15.57.26 thorsten luettringhaus ingelheim real markt

Während um den real-Standort in Mainz-Bretzenheim noch hart gekämpft wird, ist für den Standort gut 20 Kilometer weiter westlich im rheinhessischen Ingelheim nun die Entscheidung gefallen.

EDEKA hält Einzug

Aus dem Markt im Ingelheimer Gewerbegebiet Nahering wird in Zukunft EDEKA, so berichtet aktuell die Lebensmittelzeitung. Erst Ende August hatte die EDEKA-Kette bei der Behörde den Antrag beim Bundeskartellamt eingereicht. Keine 14 Tage später erfolgte nun die Freigabe. Unklar ist noch, ab welchem Zeitpunkt EDEKA am Nahering Einzug hält.

Kunden erleichtert

Lange Zeit war die Zukunft des Standortes Ingelheim unklar. Spekulationen gingen sogar dahin, dass der real Ingelheim zu den Standorten gehören sollte, der komplett geschlossen werden könnte. Doch nachdem nun die Entscheidung gefallen ist, sind auch viele Kunden erleichtert. So auch Maria (47) aus Ingelheim, die BYC-News vor Ort sagte: „Jetzt bin ich erleichtert, dass ich hier auch in Zukunft weiter einkaufen kann“. Eine andere Kundin aus Gau-Algesheim hatte sich eigentlich einen anderen Anbieter erhofft. „Wir haben doch nur wenige Kilometer weiter in Gau-Algesheim einen EDEKA-Markt, da wäre Kaufland oder ein REWE-Markt besser gewesen“

Ungewisse Zukunft für Kleinunternehmen

Nachdem für die Kunden nun gesichert ist, dass sie an diesem Standort auch in Zukunft weiter einkaufen können, beginnt für die kleineren Geschäfte, die im real-Markt angesiedelt sind oder die Imbissbetreiber vor dem Markt die Ungewissheit wie ihre Zukunft aussieht. Ob sie ihre Artikel oder Dienstleistungen auch unter Zeichen von EDEKA weiter anbieten können, wird wohl von dem Konzept des neuen Marktbetreibers abhängig sein.

Nach der Renaturierung des Entenbaches – Ein grünes Kleinod für Bingen-Büdesheim

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Topthema 20210913 2017  Ententeich c Stadt Bingen
Topthema 20210913 2017 Ententeich c Stadt Bingen

Formal ist der Büdesheimer Entenbach ein „Gewässer III. Ordnung im Stadtgebiet“ dessen Pflege und Instandhaltung der Stadt Bingen unterliegt. Doch für viele ist er die „Byrtze“, wie der Ursprungsname ist (und nach dem sich auch der Verein der Heimatfreunde benannt hat und der seit 2002 die Bachpatenschaft übernommen hat), der einst für Büdesheim lebenswichtige Bach, dessen Wasser seit dem frühen Mittelalter die Kepps- und Bachmühle antrieb.

Hauptquelle Ententeich

Mit der Anlage des Ententeiches wurde die Hauptquelle des Baches außerhalb der Ortsbefestigung gefasst. Noch Mitte des letzten Jahrhunderts war der Bach mit seiner begleitenden Gewässeraue ein prägendes und verbindendes Element von der Ockenheimer Schwelle über die Büdesheimer Ebene bis zur Nahe.

Andere nennen ihn heute den „Stinkebach“, da seit dem technischen Ausbau in den Jahren 1967-1973 im östlichen Teil mit periodisch wiederkehrenden Einspeisungen aus der Kanalisation zu rechnen ist. Für die Mehrheit ist er einfach „der Entenbach“ für den sie sich schon im Stadtentwicklungsplan von 1994 eine Renaturierung des Bachlaufes wünschten.

Renaturierung zentrales Element für den Hochwasserschutz

Die Renaturierung von Gewässern in der freien Landschaft ist seit den ungewöhnlichen Hochwasserereignissen im Winter 1993/94 ein zentrales Element für den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie. Innerorts verbindet sich mit der Gewässerrenaturierung ein zusätzlicher Mehrwert für Stadtentwicklung, Naherholung und Tourismus. Die innerörtliche Lage des Entenbaches, eingebettet in einen Grünzug sowie sein dauerhaftes Wasserangebot bieten ideale Voraussetzungen für eine naturnahe Gewässerentwicklung verbunden mit der Schaffung attraktiver Naherholungs- und Erlebnisräume für die Bürgerinnen und Bürger Büdesheims.

Nach der renaturierung des entenbaches - ein grünes kleinod für bingen-büdesheim 1
Der Ententeich vor der Renaturierung im Jahr 2015 | Foto: Stadt Bingen

Einen Bach innerorts zu renaturieren ist nicht sehr alltäglich, doch die naturnahe Entwicklung, die hier im Bereich zwischen den Straßen Am Entenbach und Saarlandstraße geschaffen wird, ist die Anstrengungen und Mühen wert.

„Aktion Blau Plus“

Mit der Renaturierung des Ententeiches konnte bereits 2017 der erste Bauabschnitt eingeweiht werden. „Mit dieser Maßnahme, für die wir dankenswerter Weise Fördermittel aus der „Aktion Blau Plus“ miteinrechnen konnten, haben wir die Naherholung im Stadtteil nachhaltig verbessert. Es ist hier ein beliebter Treffpunkt für die Büdesheimerinnen und Büdesheimer entstanden“, so Oberbürgermeister Thomas Feser. Er sieht auch dem geplanten zweiten Bauabschnitt freudig entgegen.

Gewässerstrecke von 350 Meter

Auch in diesem nun anstehenden Abschnitt, der eine Gewässertrecke von rund 350 Meter Länge und eine Gesamtfläche von gut 12.000 m² betrifft, soll durch die naturnahe Gestaltung des Gewässers eine ökologische wie gestalterische Aufwertung erreicht werden. Das neue Bachbett wird naturnah und mit leicht windendem Verlauf – dem ursprünglich vorhandenen Flachlandbach nachempfunden – angelegt. Das strukturreiche ausgebildete Gewässer, die begleitende standorttypische Vegetation und die flach ausgeprägten Böschungen werden zu einer deutlichen Verbesserung der Vernetzung von Gewässer und Gewässerumfeld beitragen und neue Lebensräume für die gewässertypische Fauna und Flora bieten.

Naturnahe Spiel- Erlebnisräume

Durch die Anhebung des Bachs aus dem tiefen Trapezprofil auf nahezu vorhandenes Niveau wird er unmittelbar erlebbar. Naturnahe Spiel- und Erlebnisräume mit Sitzblöcken und Bänken werden Plätze zum Genießen für Jung und Alt. Die Gestaltung der umliegenden Flächen als naturnahe Wiesen, die Pflanzung von Büschen und Bäumen sowie von Obstgehölzen als Reminiszenz an die kleingärtnerische Nutzung werden zum Verweilen einladen. Die durchgängige Wegeverbindung entlang den Lindenbäumen wird durch Furten, Trittsteine und Fußgängerstege ergänzt werden. Gestaltete Plätze bereichern das Areal und schaffen attraktive Naherholungsräume am Gewässer.

Die Umweltabteilung der Stadt Bingen setzt mit dieser Maßnahme einen wichtigen Baustein zur Klimaanpassung im Stadtteil Büdesheim um.

Unseriöse Notdienste nutzen die Notlage skrupellos aus

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FalscherHandwerker3
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Wer an Wochenenden, Feiertagen oder in Notsituationen einen Handwerkernotdienst benötigt, läuft schnell Gefahr, abgezockt zu werden. Vorsicht ist bei Suchergebnissen aus dem Internet und 0800-Telefonnummern geboten. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt geben Tipps zum Vorbeugen.

Vorsicht bei der Auswahl

Ein Rohrbruch in der Wohnung, ein von innen steckender Schlüssel in der zugefallenen Tür oder ein Wespennest auf dem Balkon – und das meistens auch noch am späten Abend oder am Wochenende: Dann muss schnell Hilfe her. Doch bei der Auswahl des Notdienstes ist Vorsicht geboten, denn unseriöse Anbieter schlagen beim Preis ordentlich drauf.

Fall aus der Beratung: Rohrreinigungsdienst

Frau P. musste einen Rohrreinigungsdienst beauftragen. Im Internet stieß sie auf eine Anzeige, die damit warb, keine An- und Abfahrt zu berechnen. Der Handwerker kam umgehend und veranschlagte nach einem kurzen Blick auf die Verstopfung einen Barpreis von rund 800 Euro. Auf ihren Einwand, nicht so viel Bargeld im Haus zu haben, erwiderte dieser, er würde warten, bis sie das Geld bei der Bank besorgt hätte. Eingeschüchtert durch die Drohung des Handwerkers, dass sie keinen anderen Klempner in so kurzer Zeit finden würde, ließ Frau P. die Arbeit ausführen und zahlte letztlich 518 Euro in bar.

Fall aus der Beratung: Schlüsseldienst

Frau W. musste einen Schlüsseldienst kommen lassen, weil die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen war und der Schlüssel von innen steckte. Trotz Ersatzschlüssel konnte sie ihre Tür nicht aufschließen. Während des Anrufs beim Notdienst versuchte sie erfolglos einige Eckpunkte vorab zu klären. Ihre Fragen wurden ignoriert und sofort ihre Adressdaten abgefragt. Die Frage nach den voraussichtlichen Kosten konnte sie gar nicht mehr stellen, weil das Telefonat schnell beendet wurde. Am Abend erschien ein Mitarbeiter, der direkt 260 Euro per Sofortüberweisung verlangte, weil er sonst gar nicht erst mit der Türöffnung anfangen würde. Die Verbraucherin hatte keine wärmende Jacke und wusste so sich nicht anders zu helfen, als der Aufforderung nachzukommen. Nach Durchsicht der ausgestellten Rechnung stellte sie fest, dass der Arbeiter die Uhrzeit falsch angegeben und einen Nachtaufschlag von 70 Euro berechnet hatte.

Unseriöse Notdienste nutzen Notlage skrupellos aus

„Immer wieder versuchen unseriöse Notdienste, die in Hektik und eine gewisse Hilflosigkeit geratenen Menschen skrupellos abzuzocken“, so Kaiser. „Vor allem an Wochenenden und Feiertagen verlangen sie oft bis zu mehrere Tausend Euro von ihren gestressten Kunden.“ Wer sich präventiv nach ortsansässigen Firmen umschaut und diese für den Ernstfall griffbereit hat, kann sich solche bösen Überraschungen ersparen. Auf keinen Fall sollte vorschnell ein Anbieter aus dem Internet beauftragt werden. Vorsicht ist auch bei 0800er Rufnummern geboten.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben Tipps, um im Notfall nicht an einen unseriösen Notdienst zu geraten:

Absichern gegen Aussperren

Es ist ratsam, einen Zweitschlüssel bei Freunden oder vertrauenswürdigen Nachbarn zu deponieren. Das schafft Sicherheit. Bestenfalls wohnen die Hüter des Schlüssels in der Nähe und sind häufig zu Hause oder gut zu erreichen.

Seriösen Notdienst suchen

Vorbeugend ist die vorsorgliche Recherche nach einem seriösen Anbieter am Wohnort hilfreich. Bietet er Dienstleistungen auch außerhalb der Geschäftszeiten zu transparenten Preisen an, sollte die Nummer notiert werden. Im Handy gespeichert, als Notiz im Portemonnaie und unter der Fußmatte vor der Tür ist die Rufnummer im Ernstfall immer griffbereit.

Kosten am Telefon klären

Ein lokaler Notdienst hat kürzere Anfahrtszeiten als ein überregionales Unternehmen. Deshalb ist gleich beim ersten Anruf die Frage entscheidend, woher der Monteur kommt. Wer einen Notdienst unter der örtlichen Vorwahl erreicht, zahlt nur für die An- und Abfahrt innerhalb der Ortsgrenzen. Wird dann doch eine längere Anfahrt berechnet, können darüberhinausgehende Beträge von der Rechnung gestrichen werden. Die beste Lösung ist ein verbindlicher Komplettpreis für alle Arbeiten, der auch Anfahrtskosten und eventuelle Zuschläge enthält. Wenn möglich, sollte man zum Telefonat einen Zeugen hinzuziehen und auf laut stellen.

Rechnung nur unterschreiben, wenn alles verstanden wurde Nur wenn die einzeln aufgeführten Positionen und die in Rechnung gestellten Beträge nachvollziehbar sind, sollte ein vorgelegtes Formular unterzeichnet werden. Bei Einwänden oder Ungereimtheiten sollte nichts quittiert werden.

Eine gültige Rechnung verlangen

Eine rechtskonforme Rechnung enthält die Firmenangabe, die Steuer- und die Rechnungsnummer. Die Rechnung muss nicht sofort beglichen werden. Die Drohung mit der Polizei oder einem Inkassounternehmen ist haltlos.

Nur zahlen, was vereinbart wurde

Vor der Unterschrift unter eine Rechnung ist ein kritischer Blick auf die einzelnen Posten wichtig. Zu prüfen ist, ob die aufgeführten Leistungen auch ausgeführt wurden. Niemand ist gezwungen, nicht vereinbarte Positionen zu akzeptieren. In einer Rechnung kann man vor dem Unterschreiben ggfls. Passagen streichen bzw. auch Text hinzufügen, beispielsweise „am Telefon vereinbart war ein Betrag von xxx Euro.“ Dienstleister können nur dann auf eine Barzahlung bestehen, wenn dies vorher vertraglich vereinbart wurde. Eine Fahrt mit dem Monteur zum nächsten Geldautomaten ist nicht zu empfehlen.

Selbstsicher und bestimmt auftreten

Wer bedroht wird, sollte die Polizei unter 110 rufen. Wenn möglich sollten Nachbarn hinzu gerufen werden, die den Vorfall bezeugen und bestärken können. Denn: Nötigung ist strafbar.

Weitere Informationen der Verbraucherzentrale
Weiter Informationen der Polizei

Passt ein tierischer Begleiter in mein Leben?

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pressemitteilung passt tierischer begleiter ins leben TASSO
pressemitteilung passt tierischer begleiter ins leben TASSO

Tierische Familienmitglieder schenken Freude und Zuneigung, nehmen Fürsorge dankbar an und teilen mit uns ihr Leben. Auch wenn die positiven Gedanken überwiegen, sollten Tierfreunde die Verpflichtungen und Kosten, die ein jedes Haustier mit sich bringt, nicht außer Acht lassen. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, rät daher, den Wunsch nach einem Haustier genau zu prüfen und nichts zu überstürzen.

Nachfrage nach Haustieren deutlich gestiegen

Die Nachfrage nach Haustieren ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Doch war die Aufnahme des Tieres auch immer gut durchdacht? Wer sich für ein Tier entscheidet, übernimmt ein Tierleben lang Verantwortung dafür, dass der tierische Begleiter alles erhält, was er für ein möglichst artgerechtes Leben benötigt.

Das gilt nicht nur für Hunde und Katzen, auch Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Wellensittiche brauchen Aufmerksamkeit und Zeit und kosten Geld. Letztere benötigen beispielsweise viel Auslauf, Rückzugsorte, einen individuellen Speiseplan und andere Artgenossen. Aufgrund der Unwissenheit über die artgerechte Haltung fristen die kleinen Weggefährten leider oft ein trauriges Leben im Käfig.

Haustier – ja oder nein?

„Prinzipiell freuen wir uns, wenn sich Menschen nach reiflicher Überlegung für ein Tier entscheiden und gemeinsam dann Freude und eine schöne Zeit miteinander haben. Wir warnen allerdings davor, sich gerade in diesen Zeiten überstürzt für die Aufnahme eines Tieres zu entscheiden, da ein solcher Schritt zum Wohle des Tieres genau überdacht werden sollte“, sagt TASSO-Leiter Philip McCreight.

Damit das Tier wegen Gedankenlosigkeit oder Überforderung am Ende nicht im Tierheim landet, vernachlässigt oder ausgesetzt wird, sollten Tierinteressierte vorab unter anderem folgende Fragen kritisch prüfen: Passt das Tier in die eigene Lebenssituation, auch nach der Pandemie, wenn das Arbeiten von Zuhause aus nicht mehr auf der Tagesordnung steht? Ist ausreichend Zeit vorhanden, um mit dem Hund regelmäßig ausgiebig spazieren zu gehen oder um das Kleintiergehege täglich zu reinigen? Ist die Tierhaltung in der Wohnung erlaubt? Was soll mit dem Tier während der Urlaubszeit geschehen? Und nicht zu vergessen: Ist die Haltung eines Tieres finanziell auch über viele Jahre lang wirklich leistbar?

Gerade der finanzielle Aspekt wird häufig unterschätzt. Denn es sind nicht nur die Kosten für einen Züchter oder die Adoption aus dem Tierheim, sondern vor allem die Folgekosten, die dauerhaft ins Geld gehen. Neben der Ausstattung und Futter muss auch an Versicherungen und Tierarztkosten gedacht werden. Sollte das Tier im Laufe seines Lebens einmal ernsthaft erkranken, kommen für die angemessene Versorgung schnell hohe Summen zusammen.

Wo finde ich einen tierischen Partner?

Ist die Entscheidung ein Haustier aufzunehmen gefallen, dann sollten sich Tierfreunde unbedingt an einen seriösen Züchter oder an ein Tierheim wenden. Dort warten viele Tiere auf ein neues Zuhause, auch sogenannte Notfalltiere, die es oft schwerer haben, adoptiert zu werden, weil sie entweder ein Handicap haben, krank oder alt sind. Viele Tierheime stellen ihre Schützlinge im Internet entweder auf ihren eigenen Seiten oder zum Beispiel im Online-Tierheim shelta von TASSO vor.

TASSO-Prinzip: Schutz durch Kennzeichnung und Registrierung

Ist der tierische Begleiter in sein neues Zuhause eingezogen, sollten Halter unbedingt daran denken, ihr Tier mit einem Transponder beim Tierarzt kennzeichnen zu lassen und es anschließend kostenlos im Haustierregister von TASSO zu registrieren. Auf dem Transponder ist eine 15-stellige Nummer, die gemeinsam mit den Tier- und Halterdaten in der TASSO-Datenbank hinterlegt wird. Im Falle des Entlaufens hat der Halter die besten Chancen, seinen tierischen Liebling schnell wiederzufinden.

Audi-Fahrer verursacht hohen Sachschaden in Mainz-Finthen

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Am späten Montagabend (13. September 2021) kam es in Mainz-Finthen zu einem Polizeieinsatz in der Uhlerbornstraße. Gegen 21:20 Uhr verursachte ein 68-jähirger Mainzer mit seinem Audi Q5 Fahrer einen hohen Sachschaden mit versuchter anschließender Unfallflucht.


Der Audi-Fahrer beschädigte fünf Fahrzeuge

Der Audi-Fahrer wollte nach ersten Angaben in der Uhlerbornstraße in eine größere Parklücke auf der rechten Straßenseite einfahren. Beim Rückwärtsfahren kam er mit erhöhter Geschwindigkeit auf den schmalen Bordstein und fuhr in den dahinter befindlichen Holzzaun, dabei schob er drei ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeuge zusammen und beschädigte diese teilweise erheblich.

Nach dem ersten Zusammenstoß legte der Audi-Fahrer den Vorwärtsgang ein und beschleunigte stark, hierbei schob er zwei weitere Fahrzeuge auf der rechten Straßenseite zusammen und beschädigte auch diese. Durch den zweifachen Aufprall wurde der Audi an beiden Fahrzeugseiten sowie der Front und am Heck stark beschädigt.

Augenzeugin hinderte den Fahrer an der Weiterfahrt

Durch den Lärm aufmerksam geworden, begibt sich eine 78-jährige Anwohnerin direkt zum Wagen des 68-jährigen Unfallverursachers und hindert ihn an der Weiterfahrt. Durch die verständigte Polizeistreife vom Mainzer Lerchenberg kann der Mann, noch kurz vor seine Haustür angetroffen werden.

Ein Atemalkoholtest bestätigt den ersten Eindruck der Polizeistreife, der 68-Jährige erreicht einen Wert von über einem Promille. Er wird anschließend für eine Blutentnahme zur Polizeiinspektion Mainz 3 gebracht.

Bilanz der Alkoholfahrt: insgesamt sechs beschädigte Autos sowie ein beschädigter Gartenzaun. Die Polizei schätzt den Schaden nach ersten Erkenntnissen im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich. Den 68-jährige Fahrer des Audis erwartet neben dem Entzug der Fahrerlaubnis nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Verletzte gab es bei dem Einparkversuch keine. Der Einsatz war für die Polizei in der Uhlerbornstraße gegen 22:15 Uhr beendet.