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Unfallflucht mit 2000 Euro Sachschaden in Ingelheim

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Zeugenaufruf 1

Am Freitag (17. September 2021) kam es zwischen 6:00 Uhr und 17:00 Uhr zu eine Unfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht in Ingelheim am Rhein. Bei dem Unfall wurde ein ordnungsgemäß am Straßenrand geparktes Auto in der Hochstraße beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Unfallfahrer das abgestellte Fahrzeug beim Parkvorgang beschädigt.

Der Unfallverursacher verließ die Unfallörtlichkeit ohne sich um den entstanden Schaden in Höhe von ca. 2000 EUR zu kümmern. Wer kann Hinweise auf den Unfallverursacher geben? Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Ingelheim unter der Telefonnummer 06132/6551-0 zu melden.

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Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße bei Bad Kreuznach

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Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Am Samstagmorgen (18. September 2021) gegen 01:50 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B428 bei Bad Kreuznach. Ein Radfahrer wurde dabei schwer verletzt.


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Der Autofahrer konnte den Zusammenstoß nicht verhindern

Ein 58 Jahre alter Mann befuhr mit seinem Auto die B428 aus Richtung Bad Kreuznach-Bosenheim kommend in Fahrtrichtung B41 in Fahrtrichtung Kirn. Zeitgleich befuhr ein 17-Jähriger mit seinem Fahrrad die Auffahrt zur B41 entgegen der Fahrtrichtung. Der Radfahrer wollte die B428 zu überqueren und kreuzte dabei die Fahrbahn des Autofahrers  von rechts nach links. Der 58-Jährige bremste, konnte einen Zusammenstoß mit dem Radfahrer jedoch nicht mehr verhindern.

Der Radfahrer stürzte und prallte mit dem Kopf gegen den Wagen. Er trug zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Helm und wurde schwer verletzt. Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Mann zunächst vor Ort und brachten ihn dann in ein Krankenhaus.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme wurde die Unfallstelle durch die Freiwillige Feuerwehr ausgeleuchtet.

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Polizeigewerkschaft gratuliert der GDL zum Tarifabschluss

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Mit einem Glückwunschschreiben an die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) den Tarifabschluss bei der Deutschen Bahn begrüßt.


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DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt dazu

„Dieses Ergebnis steht nun am Ende eines erfolgreichen Arbeitskampfes, in dem Ihr alle gemeinsam zusammengestanden habt und sowohl dem medialen Sturm, als auch politischen Anfeindungen widerstanden habt!“ schrieb DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt. Er erinnerte auch daran, dass GDL-Chef Claus Weselsky im Verlaufe der letzten Wochen heftigen persönlichen Angriffen ausgesetzt war, Anfeindungen, Bedrohungen und üble Beleidigungen aushalten musste. Rainer Wendt: „Damit sind wir noch nicht fertig, das muss aufgearbeitet werden. Es darf nicht sein, dass ein freier Gewerkschafter in einem demokratischen Rechtsstaat auf diese Weise angegangen wird.“

Besonders geärgert hat den DPolG-Chef, dass sich der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann mitten in der Auseinandersetzung auf die Arbeitgeberseite geschlagen und ebenfalls die GDL heftig kritisiert hatte: „Das ist besonders übel und zeigt, dass der gewerkschaftliche Kampfgeist an der Spitze des DGB längst einer Hinwendung zum Establishment der Arbeitgeber gewichen ist.“

Die DPolG hat die Hoffnung, dass der erfolgreiche Arbeitskampf der GDL auch ein wichtiges Signal im Kampf gegen eine gesetzliche vorordnete Einheitsgewerkschaft in Deutschland ist. Wendt: „Gewerkschaftliche Pluralität und Wahlfreiheit von Beschäftigten statt gewerkschaftlichem Einheitsbrei gehören zu den Pfeilern unserer freiheitlichen Ordnung. Ich hoffe, dass diese Botschaft auch in den Volksparteien endlich einmal ankommt!“

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Tätergruppe attackiert Frau in Bingen am Rhein

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

Am Donnerstagabend (16. September 2021) gegen 20:10 Uhr wurde eine Frau in Bingen am Rhein von einer Gruppe von junger Männer angegriffen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

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Mit Pfefferspray besprüht

Die 30 Jahre alte Frau war mit einem Begleiter am Friedhof in Bingen und trank dort Alkohol. Plötzlich kamen etwa sechs männliche Jugendliche auf die beiden zu und sprühten ihr ohne erkennbaren Grund Pfefferspray ins Gesicht. Die Frau schrie vor Schmerzen auf, woraufhin die die Täter in Richtung Bingerbrück davon liefen. Der Begleiter der Frau verständigte einen Rettungsdienst, welcher die Geschädigte in ein Krankenhaus brachte.

Die Frau beschrieb die Täter gegenüber der Polizei als jugendliche Männer mit schwarzen Haaren und dunklem Teint. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06721 – 9050 bei der Polizei Bingen zu melden.

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Neue Details zum versuchten Terroranschlag in Hagen

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Polizei Symbolbild | shutterstock 1873476766
Polizei Symbolbild | shutterstock 1873476766

Offenbar haben Behörden knapp einen Anschlag auf eine Synagoge in Hagen verhindert. Es habe ernste Hinweise auf „eine islamistisch motivierte Bedrohungslage“ gegeben, so der Nordrhein-Westfälische Innenminister Reul.


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Sprengstoffhunde durchsuchten die Synagoge

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat möglicherweise einen Anschlag auf eine Synagoge in Hagen vereitelt. „Wir haben einen sehr ernstzunehmenden und konkreten Hinweis erhalten, dass es während Jom Kippur zu einem Anschlag auf die Synagoge kommen könnte“, sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul. Dieser habe auch die mögliche Tatzeit, den Tatort und den Täter umfasst. Laut Medienberichten hatte zuvor ein ausländischer Geheimdienst die deutschen Sicherheitsbehörden über einen mutmaßlichen Islamisten informiert. Dieser soll den Berichten zufolge in einem überwachten Chat einen Anschlag auf eine Synagoge angekündigt haben.

Die Polizei hatte daraufhin am Mittwochabend (15. September 2021) die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Synagoge verschärft, das Gebäude sowie die Umgebung evakuiert und mit Hilfe von Sprengstoffhunden abgesucht. Dabei sei jedoch nichts gefunden worden.

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Vier Personen wurden festgenommen

Im weiteren Verlauf wurde jedoch ein 16 Jahre alter Hagener mit syrischen Wurzeln vorläufig festgenommen und dessen Wohnung durchsucht. Bei ihm wurden zudem sein Vater und zwei seiner Brüder angetroffen, welche die Polizei ebenfalls vorläufig festnahm.  Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf teilte mit, dass bei den Durchsuchungen der Ermittler bislang keine Bombenbauteile gefunden wurden. Dafür seien Handys und andere Speichermedien sichergestellt worden, die untersucht werden.

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16-Jähriger soll Kontakt zu bekanntem Islamisten haben

Allerdings ergab sich nach Angaben der Polizei kein dringender Tatverdacht gegen den Vater und die Brüder des 16.Jährigen. Sie wurden deshalb am Donnerstag (16. September 2021) entlassen. Die Ermittlungen und die polizeilichen Maßnahmen gegen den 16-jährigen Jugendlichen dauern weiterhin an.

Die Nachrichtenagentur dpa berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Jugendliche habe Kontakt zu einem bekannten Islamisten im Ausland gehabt und sich mit der Frage beschäftigt, wie man eine Bombe baut.

In einer ersten kurzen Aussage habe der 16-Jährige zugegeben, dass er sich über den Messengerdienst Telegram von einem Kontaktmann namens Abu Hab den Bau einer Bombe habe erklären lassen, berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger unter Berufung auf Ermittlerkreise. Einen Anschlag auf die Synagoge habe er aber angeblich nicht geplant. Noch offen ist, ob gegen den 16-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen wird.


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Anwalt rechnet mit Freilassung

Der Anwalt des Jugendlichen rechnet mit der Freilassung seines Mandanten noch im Laufe des Freitags (17. September 2021). „Es hat sich kein Tatvorwurf erhärtet, der das rechtfertigen würde“, sagte der Hagener Strafrechtler gegenüber Medien. Zu der Vernehmung wollte er sich nicht äußern. Auch die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf vermeldete am Freitagmorgen zunächst keinen neuen Sachstand.

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Stimmen aus der Jüdischen Gemeinde

„Der Vorfall weckt schlimme Erinnerungen an den Anschlag an Jom Kippur vor zwei Jahren in Halle“, sagte der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Er dankte auch der Polizei: „Wir danken den Sicherheitsbehörden, die offenbar einen Anschlag auf die Synagoge in Hagen verhindert haben.“

Die frühere Präsidentin des Zentralrats, Charlotte Knobloch, erklärte, der mutmaßliche Anschlagsversuch zeige erneut, „dass jüdisches Leben ohne Angst in Deutschland noch immer nicht möglich ist, allen guten Worten zum Trotz.“ Ohne Polizeischutz sei das auch weiterhin undenkbar.

„Wer mit Kippa unterwegs ist, wer eine Davidsternkette trägt oder wer am Abend des höchsten jüdischen Feiertages zu seiner Synagoge aufbricht, der begibt sich in Gefahr – so denken inzwischen viele in der jüdischen Gemeinschaft“, sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München.

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Bundesinnenminister Horst Seehofer dazu

Für den Schutz jüdischer Einrichtungen müsse alles Menschenmögliche getan werden, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). „Nie wieder dürfen Jüdinnen und Juden in unserem Land in Angst leben.“ Für Antisemiten sei in der deutschen Gesellschaft kein Platz.

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„Der, der terroristische Taten plant, muss des Landes verbracht werden“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ging auch bei einem Wahlkampftermin auf die mutmaßlichen Anschlagspläne ein. „Wer sich hier integriert, soll sich integrieren, soll Deutsch lernen und soll auch einen Job ausüben und der darf auch bleiben. Aber der, der terroristische Taten plant, muss des Landes verbracht werden“, sagte der Kanzlerkandidat der Union im niedersächsischen Hittfeld. „Das muss klipp und klar sein. Und dafür steht die Union.“ Erhöhte Sensibilität sei gegenüber allen Extremisten erforderlich. „In Halle waren es die Rechtsradikalen, die einen Anschlag verübt haben. Anderswo sind es Islamisten. Am dritten Ort haben wir Linksextremisten“, sagte Laschet. „Alle Extreme müssen wir ohne Scheu, ohne blind auf einem Auge zu sein, bekämpfen.“

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Dreharbeiten für Mystery-Film in Mainz und Rheinhessen gestartet

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Drehtag1 Strand 35 von 42
Drehtag1 Strand 35 von 42

Am vergangenen Wochenende (10. bis 12. September 2021) fiel der Startschuss für die Dreharbeiten der deutschen Mystery-Fortsetzung von „WE WERE“. So haben die Film-Crew um Drehbuchautor und Regisseur Tobias Obentheuer sowie ein Teil des Casts die erste Szene in den Abendstunden am Oppenheimer Badestrand erfolgreich abgedreht.


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Dreharbeiten bis Ende Oktober

Bereits im August fand ein erstes Treffen des internationalen Casts ebenfalls in Oppenheim statt. Die Dreharbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober in Mainz, Alzey, Oppenheim und Worms stattfinden.

Darüber hinaus konnte eine große Anzahl an Kooperationspartnern und Sponsoren für das Filmprojekt begeistert werden. Darunter beispielsweise die renommierte Marketing- und Veranstaltungsagentur RheinEmotion. Neben regional ansässigen Unternehmen wird der Dreh auch von der Stadt Oppenheim unterstützt.

Die Premiere zum Film ist für 2022 geplant. Ein genaues Datum zur Fertigstellung und Veröffentlichung des Films ist noch nicht festgelegt.

Schon der erste Film wurde in Rheinessen gedreht

Der erste Teil „WE WERE – Die Zeit, die uns bleibt“ feierte seine Deutschlandpremiere bereits im Frühjahr 2021 und steht seither als Stream auf Prime Video zur Verfügung. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung auf der bekannten Streaming-Plattform und dem Medienecho durch Presse und Rundfunk, war es für die Macher von Teil 1 selbstverständlich auch den zweiten Teil wieder in Rheinhessen zu drehen.

Trailer zum 1. Teil:

Mehr über den ersten Teil

Der vom Leben gezeichnete Alexander findet ein verschlossenes Buch, das ihn vor viele Rätsel stellt. Zu allem Überfluss scheint in Gegenwart des Buches auch noch sein Verstand verrückt zu spielen Um der Sache auf den Grund zu gehen, stellt er einige Nachforschungen an, die sein Leben erschütternd verändern.

Gedreht wurde der erste Teil im vergangenen Jahr an insgesamt 10 Tagen an unterschiedlichen Locations in Rheinland-Pfalz, darunter beispielsweise in Oppenheim die Burgruine Landskron, das Kellerlabyrinth, das Alte Amtsgericht, die Altstadt sowie der Badestrand. Auch in der Wormser Buchhandlung Aquarius und im Fitnessstudio „Athletenschmiede“ fand ein Teil des Drehs statt.

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Landeshauptstadt sucht kreative Mainzer und Mainzerinnen

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Ganztagsschulen in Mainz
Mainz

Das Innovations-Camp „PunchOut.Tech – Mainz Edition“ geht in die zweite Runde. Vom 23. September bis zum 18. November 2021 tüfteln innovative Köpfe Lösungskonzepte für Herausforderungen von Mainzer Unternehmen aus. Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz verzahnt mit dem innovativen Programm „PunchOut.Tech“ des Founders Fight Clubs Studierende, Young Professionals, Ideengeber und Gründer mit dem Mainzer Mittelstand.


Das achtwöchige-Programm findet komplett digital statt

Mainzer Unternehmer stellen reale Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag, die im Team von PunchOut.Tech-Teilnehmer unter Anleitung von Expert gelöst werden. Dieses Jahr sind als Unternehmen und Institutionen u.a. die Mainzer Stadtwerke AG, Mainzer Volksbank e.G., Hier & Jetzt Projekte GmbH, Kaffeerösterei Müller GmbH, Say Hey Language School, Vinou GmbH – Connected Winebusiness und der Gutenberg Digital Hub e.V. dabei.

Die Teilnehmer ringen dabei mit Start-Up-Methoden um die besten Lösungen für einen „digitalen Weinberater“, „virtuelle Sprachtouren“, „neue Kaffeegetränke“, einen „Arbeitsplatznavigator“, „das Jobticket 2.0“ und viele weitere spannende Challenges.

Das achtwöchige-Programm findet komplett digital statt. Der große Showdown ist die „Founders Fight Night“ im Rahmen der Mainzer Gründungswoche: Hier kämpfen die Finalisten im rhetorischen Wortgefecht im virtuellen Boxring um die Gunst des Publikums. Im letzten Jahr räumte das Team der „BreakApp“ den Gewinn ab, die eine App für Hotelgäste zur Frühstücksbestellung entwickelten um Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

Die Teilnahme ist komplett kostenlos

Der Zeitaufwand für die Teilnehmer ist flexibel angelegt und kann auch neben einem Vollzeit-Job durchgeführt werden. Interessierte können sich bei der Wirtschaftsförderung (wirtschaftsfoerderung@stadt.mainz.de) informieren oder direkt unter anmelden. Der Kick-off findet am 23. September 2021 ab 18.30 Uhr digital auf Zoom statt.

Das Programm „PunchOut.Tech – Mainz Edition“ zur Förderung innovativer digitaler Ideen wurde 2020 von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz gemeinsam mit dem Founders Fight Club initiiert. „Einige Themen aus dem letzten Jahr wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns auch 2021 auf viele kreative Mainzer:innen und auf innovative Impulse für die Mainzer Wirtschaft. Ich bin sehr gespannt, welche digitalen Ideen entstehen“, so Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz.

Vollsperrung wegen unsachgemäßer Ladungssicherung auf der B47

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Am Donnerstag kam es zu einer Vollsperrung auf der Bundesstraße B47 bei Monsheim im Kreis Alzey-Worms. Ein LKW-Fahrer befuhr die Bundesstraße mit seinem Gespann. Der Lastwagen kam aus Fahrtrichtung Bockenheim und fuhr in Richtung Monsheim. An der Einmündung Landstraße L271 bog der Trucker nach rechts auf die B47 ab.

In der Abfahrt kippte plötzlich die etwa 9000 Kilogramm schwere Ladung nach links und durchbrach die Seitenwand. Aufgrund des Gewichts der Ladung wurde auch der Rahmen des LKW-Aufliegers teilweise stark verformt. Die Ladung fiel nicht aus dem Fahrzeug heraus, sodass kein anderer Verkehrsteilnehmer geschädigt wurde.

Da jedoch immer noch die Gefahr bestand, dass die Ladung aus dem Lastwagen herausfällt wurde die Bundesstraße durch die Polizei (zwischen Höhen-Sülzen und B 271) für rund fünf Stunden vollgesperrt. Durch ein, durch die Spedition beauftragten, Abschleppunternehmen wurde die Ladung mittels Kränen auf ein anderes Fahrzeug umgeladen. Durch den Bereitschaftsdienst der Straßenmeisterei wurde die weitere Absperrung im o.g. Bereich übernommen.

Schwerer Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen in Nauheim

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Verkehrsunfall Nauheim

Am Mittwochnachmittag (15. September 2021) gegen 14:40 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L3040 auf Höhe der Schillerbrücke in Nauheim im Kreis Groß-Gerau.

Zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden

Wie die Freiwillige Feuerwehr Nauheim mitteilt, waren vier Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt, wobei eines durch die Wucht des Aufpralls in den angrenzenden Wald geschleudert wurde. Insgesamt befanden sich fünf Personen in den Fahrzeugen. Zwei von ihnen mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Bergungsmaßnahmen dauerten längere Zeit an, sodass der Einsatz der Feuerwehr  nach der Reinigung und Desinfektion erst um 18:32 Uhr beendet werden konnte.

Union legt in Umfragen zu – Große Koalition aus SPD und Union möglich

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In der aktuellen Umfrage von infratest dimap im Auftrag der ARD holt Armin Laschet (CDU) leicht auf. In der neuesten Wahlumfrage kommt die Union jetzt auf 22 Prozent (plus zwei), die SPD legt ebenfalls zu und kommt auf 26 Prozent (plus eins). Der Abstand beträgt damit nur noch vier Prozentpunkte.


Ergebnisse der Wahlumfrage vom 16. September 2021

  • SPD 26 Prozent (plus eins
  • CDU/CSU 22 Prozent (plus zwei)
  • Grüne 15 Prozent (minus eins)
  • FDP 11 Prozent (minus zwei)
  • AfD 11 Prozent (minus eins)
  • Die Linke 6 Prozent (unverändert)
  • Die restlichen Parteien erreichen zusammen 9 Prozent (plus eins).

Anhand der aktuellen Wahlprognose würde es rechnerisch für eine Große Koalition aus SPD und Union reichen. Auch ein Parteien-Bündnis mit SPD, Grünen und FDP sowie mit Grünen und Linken wäre möglich. Möglich wäre auch eine CDU/CSU Koalition mit den Grünen und der FDP.

Mit Blick auf die gewünschte Regierungsführung zeigt die Umfrage folgende Ergebnisse

  • Rund 34 Prozent der Befragten spricht sich für Regierung unter Olaf Scholz aus
  • 29 Prozent der Befragten wären eher für ein weiterhin unionsgeführtes Kabinett
  • 12 Prozent spricht sich für eine Regierungsbildung unter Führung der Grünen aus
  • Für 25 Prozent kommt keine der drei Optionen infrage.

 

Mann bei Arbeitsunfall in Kelsterbach schwer verletzt

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Bei einem Arbeitsunfall am Donnerstagmittag (16. September 2021) in der Straße „Im Taubengrund“ in Kelsterbach hat sich ein 46 Jahre alter Mann schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilt, stürzte er gegen 11:30 Uhr bei Arbeiten auf einem Anwesen durch das Dach in die Tiefe. Hierbei zog er sich schwere Kopf- und Rückenverletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Die Rüsselsheimer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Hierbei werden sie von der Abteilung Arbeitsschutz beim Regierungspräsidium Darmstadt unterstützt.

Fahndungserfolg der Polizei Ingelheim – 41-jähriger Mann in Untersuchungshaft

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Am Mittwoch (15. September 2021) gelang der Polizei in Ingelheim am Rhein ein Fahndungserfolg. Nach einem Einbruch in ein Fahrradgeschäft konnten die Polizeibeamten einen Tatverdächtigen festnehmen.


Der Tatverdächtige ist kein Unbekannter

Der 41-jährige Tatverdächtige wurde durch die Beamten in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen und kontrolliert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hebelte der Einbrecher gegen 06:00 Uhr am frühen Mittwoch eine zum Fahrradgeschäft gehörende Garage auf und entwendete dort mehrere hochwertige E-Bikes. Auf seiner Flucht wurde er von aufmerksamen Augenzeugen beobachtet. Die Zeugen alarmierten umgehend die Polizei.

Im Nahbereich konnten mehrere Fahrräder, welche offensichtlich versteckt für eine spätere Abholung deponiert wurden, festgestellt werden. Der Beschuldigte ist bereits wegen ähnlicher Delikte mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Nach einer Vorführung wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen. Mögliche Zusammenhänge zu weiteren Einbruchstaten werden derzeit geprüft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Klimaentscheid Mainz: Offener Brief an die Landesregierung

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Rheinstraße Mainz
Rheinstraße Mainz

„Die neue Landesregierung will zwar Vorreiter beim Klimaschutz sein, auf kommunaler Ebene ist die finanzielle und personelle Situation in puncto Klimaschutz jedoch verheerend“, so Hans-Georg Frischkorn von der Bürgerinitiative MainzZero, die sich für mehr Klimaschutz in der Stadt Mainz einsetzt.


In einem offenen Brief wendet sich die Bürgerinitiative MainzZero zusammen mit zahlreichen weiteren Verbänden aus Rheinland-Pfalz an Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Finanzministerin Doris Ahnen, Umweltministerin Anne Spiegel sowie Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

„Die furchtbaren Überschwemmungen in diesem Sommer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und Hitzewellen im Mittelmeer zeigen, dass die Erderwärmung schreckliche Realität geworden ist. Die Folgen der Klimakrise sind nicht mehr zu übersehen. Deshalb ist jetzt tatkräftiges Handeln auf allen Ebenen erforderlich, um für unser Dasein und lebenswerte Bedingungen für unsere Kinder und Enkelkinder zu sorgen“, schreiben die Unterzeichner. Diese Daseinsvorsorge ist in all ihren Facetten Aufgabe der Kommunen.

Viele Kommunen in Rheinland-Pfalz sind bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen – aber oft fehlen die finanziellen und personellen Ressourcen, um die notwendigen Schritte in der Energie- und Wärmeversorgung, bei der Sanierung von Gebäuden sowie bei der Verkehrswende (für den Ausbau des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur) und der Klimabildung, – beratung und -information schnell und konsequent zu gehen. Ein Investitionsschub ist erforderlich, und der Abbau von Verwaltungsstellen muss in diesem Bereich zurückgedreht werden. Denn es fehlt vielen Kommunen an Personal. Es gibt lobenswert viele Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene, aber sie zielen ins Leere, wenn auf kommunaler Ebene Personal und Eigenmittel fehlen, diese Programme abzurufen und zu nutzen.

Voraussetzung für ein erfolgreiches und konsequentes Umsetzen von Maßnahmen ist es deshalb, die kommunale Ebene finanziell so auszustatten, dass Städte und Gemeinden ihre Planungs- und Entscheidungshoheit auch tatsächlich wahrnehmen können. Geradezu kontraproduktiv wirken Meldungen, dass Initiativen von finanzschwachen Kommunen zur Klimaanpassung oder Mobilitätswende von der Landesbehörde ADD (Aufsichts- ubnd Dienstleistungsdirektion) untersagt werden, weil es sich um freiwillige Leistungen handle. So wurde z.B. das in der Koalitionsvereinbarung beschriebene Ziel, den Radverkehr zu stärken, bereits unterwandert, weil Kommunen kein Personal für die Radverkehrsplanung einstellen durften.

Bundesverfassungsgericht bekräftigt grundsätzliche Schutzpflichten des Staates

Das Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 24. März 2021 hat die grundrechtlichen Schutzpflichten vor den Gefahren des Klimawandels und das von Deutschland unterschriebene Pariser Klimaschutzabkommen bekräftigt. Dies bedeutet: Art. 20 a GG verpflichtet den Staat zum Klimaschutz und zielt auf die Herstellung von Klimaneutralität mit einem Fokus auf entsprechende Maßnahmen vor 2030 ab“, betonen MainzZero und die Unterzeichner des offenen Briefes.

Der Weltklimarat IPCC warnt im ersten Teil seines neuen Sachstandsberichts vor einer deutlich rascheren globalen Erwärmung als bislang angenommen. So heißt es, dass sich die Erde bei der derzeitigen Entwicklung bereits gegen 2030 um 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmen wird – und damit zehn Jahre früher als noch 2018 prognostiziert. „Wir alle – die Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem Sie als politische Entscheidungsträger*innen – haben es in den nächsten, entscheidenden Jahren in der Hand, das Ruder entschlossen und vor allem aktiv herumzureißen“, mahnt MainzZero. „Wie viel sinnvoller wäre es, das Geld in Zukunft – statt zur Schadensbeseitigung – proaktiv in konsequenten und innovativen Klimaschutz und damit in die Vermeidung der weiteren langfristigen Erderwärmung zu investieren,“ so der Vorschlag von Hans-Georg Frischkorn.

Die teilweise schon auf kommunaler Ebene erarbeiteten und festgelegten Klimaleitziele erhielten dann auch innerhalb der Stadtverwaltungen die notwendige Rückendeckung für deren Umsetzung. „Den Zielen müssen jetzt endlich Taten folgen, bevor es zu spät zum Handeln ist!“, so die Unterzeichner und abschließend: „Das ist unserer Überzeugung nach ein überfälliges und notwendiges Signal für die Bedeutung, die Klimaschutz in Rheinland-Pfalz sicher auch für Sie als Vorsorge für nachfolgende Generationen hat! Dies hat auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts als klare Aufgabe an die Politik formuliert.“

Institutionen, Firmen und Privatpersonen können sich gerne diesem Apell anschließen und den Offenen Brief auch im Nachgang unterzeichnen. Interessiert? Mail an kontakt@klimaentscheid-mainz.de.


Der Brief an die Landesregierung

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Dreyer, Ministerin Ahnen, Ministerin Spiegel, Ministerin Schmitt,

immer mehr wird deutlich, dass die Umstellung unserer Gesellschaft auf ein Leben frei von Treibhausgasemissionen leider viel zu langsam vorankommt, um wirksam die zu erwartenden schrecklichen Folgen des von uns Menschen gemachten Klimawandels zu vermeiden oder zumindest noch beeinflussen zu können.

Das Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 24. März 2021 hat die grundrechtlichen Schutzpflichten gegenüber den Gefahren des Klimawandels und das von Deutschland unterschriebene Pariser Klimaschutzabkommen bekräftigt. Dies bedeutet: Art. 20 a GG verpflichtet den Staat zum Klimaschutz und zielt auf die Herstellung von Klimaneutralität mit einem Fokus auf entsprechende Maßnahmen vor 2030 ab.

Die furchtbaren Überschwemmungen in diesem Sommer in Rheinland-Pfalz und in benachbarten Regionen sind eine drastische und dramatische Vorwarnung für die absehbaren Folgen, die uns und unserem Planeten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten drohen. Wir alle – die Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem Sie als politische Entscheidungsträger*innen haben es in den nächsten, entscheidenden Jahren in der Hand, entschlossen das Ruder herumzureißen.

Die Hitzewelle in den Mittelmeeranliegerstaaten mit verheerenden Bränden spricht eine ebenso deutliche Sprache! Neben dem verursachten menschlichen Leid sind die Kosten enorm. Wie viel sinnvoller wäre es, das Geld in Zukunft – statt zur Schadensbeseitigung – proaktiv in konsequenten Klimaschutz und damit in die Vermeidung der weiteren langfristigen Erderhitzung zu investieren!

Der Weltklimarat IPCC warnt im ersten Teil seines neuen Sachstandsberichts vor einer deutlich rascheren globalen Erwärmung als bislang angenommen. So heißt es, dass sich die Erde bei der derzeitigen Entwicklung bereits gegen 2030 um 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmt haben wird – das ist zehn Jahre früher als noch 2018 prognostiziert.

Demnach wird es immer häufiger zu bislang selten auftretenden Wetterextremen kommen. Dieser Trend wird sich auch in einem „best case“-Szenario fortsetzen; die Erderhitzung ist schon jetzt nicht mehr umkehrbar. Bedrohliche Hitzewellen, die bisher etwa alle 50 Jahre auftraten, wird es laut IPCC in Zukunft einmal pro Jahrzehnt geben. Tropenstürme werden stärker, extreme Regen- und Schneefälle werden zunehmen. Es wird 1,7 mal so oft wie bisher zu Dürren kommen. Brände werden intensiver und länger andauernd. Genau das erleben wir in diesem Jahr!


Schnelles Handeln auf allen Ebenen ist dringend erforderlich

Auch das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil die Politik klar aufgefordert, im Sinne der Generationengerechtigkeit die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zu beschleunigen.

Heute wollen wir Sie als Landespolitikerinnen bitten, Ihren Fokus auf die kommunale Ebene zu lenken. Während EU, Bund und Land primär Rahmenbedingungen setzen, liegt die Umsetzung vieler Maßnahmen im Wesentlichen bei den Städten und Gemeinden. Viele Kommunen in Rheinland-Pfalz sind bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen – aber oft fehlen die finanziellen und personellen Ressourcen, um die notwendigen Schritte in der Energie- und Wärmeversorgung, bei der Sanierung von Gebäuden sowie bei der Verkehrswende (für den Ausbau des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur) und der Klimabildung, -beratung und – information schnell und konsequent zu gehen. Ein Investitionsschub ist erforderlich, und der Abbau von Verwaltungsstellen muss in diesem Bereich zurückgedreht werden. Denn es fehlt vielen Kommunen an Personal. Es gibt lobenswert viele Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene, aber sie zielen ins Leere, wenn auf kommunaler Ebene Personal und Eigenmittel fehlen, diese Programme zu nutzen.

Voraussetzung für ein erfolgreiches und konsequentes Umsetzen von Maßnahmen ist es deshalb, die kommunale Ebene finanziell so auszustatten, dass die Städte und Gemeinden ihre Planungs- und Entscheidungshoheit auch tatsächlich wahrnehmen können. Geradezu kontraproduktiv wirken Meldungen, dass Initiativen von finanzschwachen Kommunen zur Klimaanpassung oder Mobilitätswende von der Landesbehörde ADD mit der Begründung untersagt werden, dass es sich um freiwillige Leistungen handle. So wurde z.B. das in der Mainzer Koalitionsvereinbarung beschriebene Ziel, den Radverkehr zu stärken, bereits unterwandert, weil Kommunen kein Personal für die Radverkehrsplanung einstellen durften.

Auch für eine Entlastung von Aufgaben durch das Land – etwa durch Übernahme der Baulast von regionalen Radwegen oder die Definition der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum – gibt es nach wie vor kein Konzept.

Vor dem geschilderten Hintergrund muss Klimaschutz in Rheinland-Pfalz zur kommunalen Pflichtaufgabe werden. Diese kommunale Pflichtaufgabe wird jedoch nur dann wirksam, wenn Aufgabenfelder, Ziele und Ressourcen der Kommunen klar umrissen und abgegrenzt sind. Nur so kann vermieden werden, dass Klimaschutz als unbestimmter Rechtsbegriff zu neuen Unklarheiten insbesondere über Zuständigkeiten zwischen Land und Kommunen führt und die dringend erforderlichen Impulse ausbleiben bzw. aufgrund der Unklarheiten ins Leere laufen.

Die teilweise schon auf kommunaler Ebene erarbeiteten und festgelegten Klimaleitziele erhielten dann auch innerhalb der Stadtverwaltungen die notwendige Rückendeckung, um tatsächlich umgesetzt zu werden. Den Zielen müssen jetzt endlich Taten folgen, bevor es zu spät zum Handeln ist!

Das ist unserer Überzeugung nach ein überfälliges und notwendiges Signal für die Bedeutung, die Klimaschutz in Rheinland-Pfalz als Vorsorge für nachfolgende Generationen sicher auch für Sie hat! Eben dies hat auch das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil als klare Aufgabe an die heutige Politik formuliert.

Wir danken Ihnen für Ihr offenes Ohr und stehen Ihnen selbstverständlich auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Frischkorn – Vertrauensperson von ‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz

Wichtiger Hinweis der Stadt Mainz zur Impfung für Minderjährige

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Die Landeshauptstadt Mainz teilt mit: Die Corona-Schutzimpfung ist der Schlüssel, um die Pandemie dauerhaft unter Kontrolle zu bringen. Impfstoff ist mittlerweile in größeren Mengen vorhanden. Die Landeshauptstadt Mainz bietet daher im Rahmen ihrer Vor-Ort-Impfkampagne mit niedrigschwelligen Impfangeboten in den Stadtteilen Termine an.


Impfzentrum noch bis Ende September geöffnet

Das Team des Mainzer Impfzentrums kommt dafür mit medizinischen Personal vor Ort eigens in die Mainzer Stadtteile. Auch der Impfbus des Landes bietet Impfen vor Ort an. Außerdem kann man sich ohne Termin noch bis 30. September 2021 im Impfzentrum in Mainz-Gonsenheim impfen lassen. Ab 1. Oktober 2021, ist das Impfzentrum geschlossen.

Vollmacht reicht bei 16-17 Jährigen aus

Eine erziehungsberechtigte Person muss bei der Impfung von Minderjährigen (bis 16 Jahre) immer mit vor Ort sein. Eine Vollmacht reicht nicht aus!

Neu: 16-17 Jährige müssen nicht mehr in Begleitung eines Erziehungsberechtigten kommen. Hier reicht eine Vollmacht aus!

Sporthalle der „IGS An den Rheinauen“ Oppenheim eingeweiht

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Einweihung Sporthalle IGS Oppenheim

Nach 17 Monaten Bauzeit war es nun soweit: In einer Feierstunde wurde die neue Zweifeldsporthalle der „IGS An den Rheinauen“ Oppenheim offiziell eingeweiht. „Ich freue mich, in der neuen Halle zu stehen und diese als Bauherrin an Schule und Schülerschaft übergeben zu können“, so Landrätin Dorothea Schäfer. Auch Schulleiter Siegfried Käufer freute sich: „Die alte Sporthalle war mit den Jahren zu klein geworden. Mit der neuen Sporthalle können wir nun den Bedarf der Schule an sportlicher Aktivität decken.“


Nutzung von beiden Schulen

Die Baukosten für das Projekt beliefen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Genutzt werden soll die Halle von beiden Schulen, der IGS und der Förderschule Oppenheim. Die Tragkonstruktion der Halle wurde in Stahlbauweise gefertigt. Die Außenhaut besteht aus gedämmten Stahlsandwichpaneelen. Für den Sportboden wurde ein heller flächenelastischer Belag gewählt und die Wände mit einem textilen Prallwandbelag verkleidet. Teilen lässt sich die Halle mittels eines Trennvorhangs in zwei gleich große Teile, mit eigenen Eingängen und Fluchtwegen. Unterspannbahnen an der Hallendecke tragen zu einer guten Akustik bei. Dachlichtbänder sowie Fenster im Hallenbereich versorgen den Sportbereich mit ausreichend Licht und Luft. Lichtstreuendes Glas sorgt zudem für eine gleichmäßige und blendfreie Ausleuchtung mit Tageslicht. Die angebrachten LED-Leuchten sind ballwurfsicher abgehängt. Ausgestattet ist die Halle mit drei Geräteräumen und einem Regieraum, vier Umkleidebereichen mit Duschen und Sanitärbereich, einem Putzraum, zwei Lehrerumkleiden mit Duschmöglichkeit, einem barrierefreien WC mit Duschmöglichkeit, Sanitäranlagen für Besucher, einem Technikraum und einem Stuhllager.

10 Jahre „IGS An den Rheinauen“ Oppenheim

Die „IGS An den Rheinauen“ Oppenheim feiert in diesem Jahr zudem ihr 10-jähriges Jubiläum. Mit der Umsetzung des Schulentwicklungsplanes wurde die Schule 2011 am damaligen Standort der Realschule plus Oppenheim gegründet. Die Schule bietet ein Ganztagsangebot inklusive Mittagessen, auch für Tagesesser, und eine gymnasiale Oberstufe an. Angefangen mit 110 Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2011/2012, zählte die Schule im vergangenen Schuljahr bereits 882 Schülerinnen und Schüler, 24 Klassen, 14 Kurse und 97 Ganztagskinder. Knapp 200 Neuanmeldungen kamen in diesem Schuljahr hinzu.