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Die aktuellen Corona-Fallzahlen in Rheinland-Pfalz

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Die Fallzahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz und die Leitindikatoren für die Warnstufen: Seit gestern gibt es 349 weitere bestätigte Corona-Fälle, 4 weitere Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

Quelle: Landesregierung RLP

Folgende Werte ergeben sich: 

  • Die landesweite 7-Tages-Inzidenz (+USAF) sinkt auf 70,6 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 72,3).
  • Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz sinkt auf 1,6 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,8).
  • 4,52 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit COVID-19-Erkrankten belegt (Vortag: 5,01 Prozent).
Quelle: Landesregierung RLP

Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verändert sich eine Warnstufe, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen.

Es ist dann die Aufgabe der Kommunen, den Zeitpunkt zu kommunizieren, ab dem die jeweilige Warnstufe in ihrem Gebiet gilt. Die tabellarische Darstellung des Landesuntersuchungsamtes RLP verzichtet deshalb bewusst darauf, Warnstufen für einzelne Gebietseinheiten auszuweisen.

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Mehrere Polizeieinsätze in der Landeshauptstadt Wiesbaden

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Am Wochenende kam es in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zu mehreren Polizeieinsätzen. Die Polizei Westhessen veröffentlichte dazu folgende Fahndungen und Informationen. Zeugen melden sich bitte bei den angebenen Polizeistationen oder der Kriminalpolizei.


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Die Einsatzberichte der Polizei Westhessen

Polizeieinsatz 1:
Am Samstag (18. September 2021) kam es gegen 20:00 Uhr zu einer sexuellen Belästigung in der Schwalbacher Straße in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Eine 23-jährige Frau wurde durch einen bislang unbekannten Tatverdächtigen von hinten angefasst und im weiteren Verlauf auch geküsst. Der Mann ließ zuerst nicht von der jungen Frau ab und berührte sie noch im Intimbereich.

Täterbeschreibung:

  • ca. 1,75 Meter groß
  • etwa 25 Jahre alt
  • schlank
  • kurze, schwarze Haare
  • schwarz-weißes T-Shirt
  • schwarzen Pullover
  • blaue Jeans

Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.


Polizeieinsatz 2:
In der Parkanlage „Warmer Damm“ in Wiesbaden kam es am Freitagabend zu einem gewalttätigen Angriff. Ein 20-Jähriger wurde von drei unbekannten Tätern angegriffen und geschlagen. Zu dem Angriff, bei welchem der Geschädigte leicht verletzt wurde, soll es gegen 22.25 Uhr gekommen sein.

Täterbeschreibung:

  • Einer der Angreifer soll 15-18 Jahre alt gewesen
  • ca. 1,85 Meter groß
  • Oberlippenbart
  • Die beiden anderen Täter konnten nicht näher beschrieben werden.

Hinweise zu dem Vorfall nimmt das Haus des Jugendrechts unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.


Polizeieinsatz 3:
Unbekannte Täter sind am Samstag (18. September 2021) in eine Gaststätte in der Frankenstraße in Wiesbaden eingestiegen. Die Einbrecher drangen zwischen 00.15 Uhr und 13.30 Uhr in den Gastraum ein und machten sich anschließend an zwei Spielautomaten zu schaffen. Nachdem es ihnen gelang, einen der Automaten aufzubrechen, ließen sie das darin befindliche Bargeld mitgehen. Bei dem Einbruch wurde darüber hinaus auch noch eine im Kassenbereich liegende Schale mit Kleingeld entwendet. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.


Polizeieinsatz 4:
In der Gaußstraße wurden am Samstagabend die Seitenscheiben von drei geparkten Autos beschädigt. Unbekannte zerstörten jeweils die hintere rechte Dreiecksscheibe der betroffenen Pkw und verursachten hierdurch einen Gesamtschaden von rund 1.000 Euro. Entwendet wurde aus den angegangenen Fahrzeugen offensichtlich nichts. Hinweise nimmt das 5. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2540 entgegen.


Polizeieinsatz 5:
Am Freitagabend brannten in der Rathausstraße in Biebrich gegen 18.50 Uhr mehrere neben einer Hauswand herumliegende Spraydosen. Durch die brennenden und zum Teil explodierenden Spraydosen wurde die Fassade des Hauses beschädigt und ein geschätzter Sachschaden von rund 5.000 Euro verursacht. Eine vorsätzliche Brandlegung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Wiesbadener Kriminalpolizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

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12 wichtige Tipps für die Steuererklärung damit es nicht teuer wird

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Ja, die Steuererklärung für 2020 ist aufgrund etlicher Corona-Sonderregeln für viele komplexer als sonst – und gleichzeitig machen unzählige Steuerzahler immer wieder dieselben folgenschweren Fehler und verlieren dadurch Geld. Immerhin muss die Einkommensteuererklärung erst Ende Oktober beim Finanzamt sein, denn die Bundesregierung hat die Abgabefrist verlängert. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) zeigt zwölf teure Steuerfehler.


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Steuerfehler Nummer 1: Nachweise verschlampen

Die Rechnung für den Handwerker, der Nachweis über die Zahn-OP, die Quittungen zu den Fachbüchern, das Fahrtenbuch für den Dienstwagen: Wer im Laufe des Jahres keine Nachweise und Belege für seine Ausgaben sammelt, der wird die Kosten schwerlich absetzen können. Denn ohne entsprechende Belege fehlen die exakten absetzbaren Beträge sowie die erforderlichen Nachweise für das Finanzamt, falls das Finanzamt nachfragen sollte.

Der einfachste Weg aus dem Chaos: Sammeln Sie alle Quittungen und Belege übers Jahr in einem Ordner oder noch einfacher in einem Schuhkarton. Sitzen Sie an Ihrer Steuererklärung, können Sie die Nachweise sortieren und den richtigen Ausgaben zuordnen – nämlich Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnlichen Belastungen – und dann an der richtigen Stelle in den Formularen der Steuererklärung eintragen.

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Steuerfehler Nummer 2: Dauerzulagenantrag für die Riester-Rente vergessen

Nicht für jeden rentabel, aber immerhin über 16 Millionen Deutsche haben einen Riestervertrag (Stand erstes Quartal 2021; „Anzahl der abgeschlossenen Riester-Verträge von 2001 bis zum 1. Quartal 2021“, Statista 2021). Die Beiträge für die Riester-Rente lassen sich von der Steuer absetzen. Damit das geschieht, müssen Sie als Riester-Versicherter eine Einwilligung zur Übermittlung Ihrer Einkommensteuerdaten ausfüllen, unterschreiben und an den Anbieter Ihrer Riester-Rente zurückschicken. Das erfolgt meist mit dem sogenannten Dauerzulagenantrag beim Anbieter, womit auch die Zulagen vom Staat beantragt werden.

Wichtig ist das Ganze deshalb, weil die Versicherung erst mit Ihrer Einwilligung Ihre Daten an das zuständige Finanzamt sendet. Und erst mit diesen Daten wird das Finanzamt Ihre Riester-Beiträge als absetzbar anerkennen – egal, ob und was Sie selbst in Ihrer Steuererklärung in puncto Riester-Rente eintragen.

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Steuerfehler Nummer 3: Rechnungen bar zahlen

Es ist einer der häufigsten Fehler in Sachen Steuererklärung: Handwerker, Putzfrauen oder auch Au-pairs bar bezahlen. Dabei lassen sich die Rechnungen dafür in vielen Fällen von der Steuer absetzen – entweder als sogenannte Handwerkerleistung oder als haushaltsnahe Dienstleistung. Die Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie die Kosten nicht bar bezahlen, sondern überweisen. Nur mit Rechnung und Überweisungsträger können Sie alle Steuervorteile in Bezug auf Handwerkerleistungen und haushaltsnahe Dienstleistungen ausschöpfen.

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Steuerfehler Nummer 4: Kosten aus der Jahresverbrauchsabrechnung vergessen

Sie sind Mieter oder Eigentümer? Dann können Sie Handwerkerkosten und haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen, die in Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung angegeben werden. Dazu gehören z.B. die Kosten für die Gartenpflege oder die Hausreinigung, aber auch Gerätewartungen zum Beispiel am Brandmelder, dem Aufzug oder der Heizung. Bei Mietern, die in einem Mehrfamilien- bzw. Hochhaus wohnen, kann da einiges zusammenkommen.

Die entsprechende Aufstellung solcher Kosten finden Sie in der Regel in Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung unter einer Überschrift wie „Nachweis Aufwendungen gem. § 35a EStG“. Denn die einzelnen Hausverwaltungen bzw. Energiedienstleister sind gesetzlich dazu verpflichtet, Ihren Mietern eine Auflistung aller Handwerkerleistungen bzw. haushaltsnahen Dienstleistungen während eines Jahres zur Verfügung zu stellen.

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Steuerfehler Nummer 5: Außergewöhnliche Belastungen nicht angeben

Bislang galt: Nur die Krankheits- oder Pflegeheimkosten, die über Ihrer eigenen zumutbaren Belastungsgrenze liegen, können Sie absetzen. Wie hoch die Grenze für jeden Einzelnen ausfällt, richtet sich momentan vor allem nach dem Einkommen: Je mehr Sie verdienen, desto mehr Ausgaben gelten derzeit als zumutbar. Viele sammeln deshalb erst gar keine Nachweise für die Brille oder die Zahn-OP, weil sie denken, dass sie mit den Kosten sowieso nicht über die Zumutbarkeitsgrenze kommen.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) prüft allerdings derzeit die Frage, ob bei außergewöhnlichen Belastungen die Regel zur zumutbaren Eigenbelastung gegen das Grundgesetz verstößt. Deshalb sind Pflege- und Krankheitskosten in den Vorläufigkeitskatalog aufgenommen – heißt: Die Steuer wird nicht endgültig festgesetzt. Der Steuerbescheid kann später noch durch das Finanzamt geändert werden, und der Steuerpflichtigen muss nicht zwingend notwendig ein Einspruchsverfahren einlegen.

VLH-Tipp: Während das Verfahren läuft, tragen Sie jeden Cent Ihrer außergewöhnlichen Belastungen in die Steuererklärung ein. Sollte Ihr Finanzamt Ihre außergewöhnlichen Belastungen im Steuerbescheid nicht aufführen und der Vorläufigkeitsvermerk fehlen, legen Sie Einspruch gegen den entsprechenden Steuerbescheid ein mit Hinweis auf das laufende Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht (Aktenzeichen: 2 BvR 1936/17) und beantragen Sie das Ruhen des Verfahrens. Werden die Richter die Belastungsgrenze tatsächlich kippen, sichern Sie sich damit größere Steuervorteile. Denn dann könnten die vollen Kosten für z.B. das Zahnimplantat oder die Brille nachträglich anerkannt werden.


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Steuerfehler Nummer 6: Energetische Sanierungsmaßnahmen nicht fördern lassen

Insgesamt 40.000 Euro Steuerersparnis für energetische Sanierung lassen sich erzielen und zwar verteilt über drei Jahre: In dem Jahr, in dem die energetische Gebäudesanierungsmaßnahme erfolgt, sowie im darauffolgenden Kalenderjahr sind sieben Prozent der Kosten von der Steuer absetzbar; im dritten Kalenderjahr noch einmal sechs Prozent der Aufwendungen. Die maximale Steuerersparnis beträgt in den 1. beiden Jahren bis zu 14.000 EUR und im 3. Jahr bis zu 12.000 Euro. Als energetische Sanierungsmaßnahmen gelten zum Beispiel die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen oder Geschossdecken, die Erneuerung von Fenstern oder Außentüren oder die Erneuerung einer Heizungsanlage bzw. die Optimierung bestehender Heizungsanlagen.

Wer eine energetische Gebäudesanierungsmaßnahme von der Steuer nach Paragraf 35c Abs. 1 Einkommensteuergesetz absetzen will, benötigt dafür eine Rechnung. Darin muss die förderungsfähige energetische Maßnahme, die Arbeitsleistung des Fachunternehmens und die Adresse des Gebäudes in deutscher Sprache beschrieben sein. Außerdem muss die energetische Sanierungsmaßnahme durch eine Bescheinigung des Fachunternehmens oder eines Energieberater (eine Person mit Ausstellungsberechtigung nach § 21 Energieeinsparverordnung) bestätigt sein. Für die Bescheinigung ist ein amtliches Muster zu verwenden, das der Einkommenssteuererklärung beigefügt werden muss. Das Finanzamt erkennt lediglich per Überweisung gezahlte Rechnungen an, keine Barzahlungen.

Wichtig: Eine Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen kann nur gewährt werden, wenn für die Maßnahme nicht bereits andere steuerfreie Zuschüsse oder öffentlich geförderte Darlehen in Anspruch genommen wurden.

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Steuerfehler Nummer 7: Corona-Sonderregeln ungenutzt lassen

Interessant ist auch die Wirtschaftshilfe zum Corona Lockdown. Homeoffice-Pauschale, steuerfreie Corona-Sonderzahlungen, Kurzarbeitergeld: Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung einige Maßnahmen beschlossen, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Steuererleichterungen zu verschaffen. So können Arbeitnehmer, die in den heimischen vier Wänden am Esstisch oder in der Arbeitsecke arbeiten, mit der im letzten Winter neu beschlossenen Homeoffice-Pauschale bis zu 600 Euro im Jahr steuerlich geltend machen. Konkret darf ein Arbeitnehmer pro Arbeitstag im Homeoffice eine Pauschale von fünf Euro von der Steuer absetzen, allerdings höchstens 600 Euro im Jahr. Das entspricht 120 Tagen Homeoffice: 120 Tage x 5 Euro = 600 Euro.

Ebenfalls neu sind die Corona-Bonuszahlungen: Demnach können Arbeitgeber ihren Beschäftigten entweder eine finanzielle Unterstützung bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Die Regel gilt für Sonderleistungen, die Beschäftigte zwischen 1. März 2020 und 31. März 2022 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Sonderzahlungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Zudem muss der Arbeitgeber die steuerfreien Leistungen im Lohnkonto aufzeichnen.

Nicht ganz neu, aber seit 2020 verbessert worden sind die Regeln für das Kurzarbeitergeld. Seither bekommen Arbeitnehmer schneller, leichter und teilweise auch etwas mehr Kurzarbeitergeld, und zwar zunächst befristet bis 31. Dezember 2021. Das Kurzarbeitergeld gehört zu den sogenannten Lohnersatzleistungen, die grundsätzlich steuerfrei sind. Die Leistung hat jedoch Auswirkung auf die Steuer(belastung) für das übrige Einkommen. Wichtig: Wer in einem Jahr Kurzarbeitergeld von mehr als 410 Euro erhält, ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

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Steuerfehler Nummer 8: Einträge vertauschen

Sie haben eine Fortbildung selbst bezahlt, die Kosten dafür aber nicht bei Weiterbildung, sondern bei den Sonderausgaben in der Steuererklärung angegeben? Oder Sie haben Handwerkerleistungen bei den außergewöhnlichen Belastungen eingetragen? So etwas passiert Laien immer wieder. Das Finanzamt streicht dann zwar die geltend gemachten Kosten aus den falschen Zeilen raus, trägt sie aber nicht in die richtigen ein. Die Rückzahlung, die Ihnen zustehen würde, bleibt einfach aus.

Steuerfehler Nummer 9: Mietvertrag mit Angehörigen nicht wasserdicht gestalten

Vermietungen unter Verwandten sind nicht ungewöhnlich. Der Mieter bekommt eine Immobilie zum günstigen Preis, der Vermieter kann – trotz geringerer Miete – seine Kosten für das Objekt voll absetzen. Das geht bis zum Veranlagungszeitraum 2020 aber nur, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens, die monatliche Miete beträgt mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete. Das heißt so viel wie: Zu günstig geht nicht. Zweitens, die Handhabung des Mietvertrags hält einem Fremdvergleich stand. Das bedeutet: Die Miete wird überwiesen und nicht bar ausgezahlt, sie wird außerdem pünktlich überwiesen, es gibt eine jährliche Nebenkostenabrechnung und ähnliches mehr. Sind derlei Bedingungen nicht erfüllt, kann das Finanzamt den Steuervorteil für den Vermieter aberkennen.

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Steuerfehler Nummer 10: Fristen verstreichen lassen

Das Finanzamt schickt Ihnen den Steuerbescheid und Sie sind froh, dass Sie keine Steuern nachzahlen müssen? Oder Sie bekommen eine Rückzahlung, die aber geringer ausfällt als von Ihnen errechnet? Statt innerhalb eines Monats nach Eingang des Bescheids Einspruch einzulegen, unternehmen die meisten in solchen Fällen nichts. Das könnte allerdings ein teurer Fehler sein, schließlich sollten Sie prüfen, weshalb das Ergebnis im Steuerbescheid von Ihren Berechnungen abweicht. Nehmen Sie den Bescheid genauer unter die Lupe oder engagieren Sie einen Profi, der nachträglich für Sie gegenüber dem Finanzamt eintritt und etwaige Fehler behebt.

Steuerfehler Nummer 11: Bankverbindung falsch angeben

Sie haben die Bank gewechselt, ohne auf Ihrer Steuererklärung die neuen Daten anzugeben? Sie haben sich scheiden lassen, doch beim Finanzamt ist noch die Konto-Nummer Ihres Ex-Gatten hinterlegt? Oder es hat sich ganz einfach ein Zahlendreher in Ihre BIC- bzw. IBAN- Angaben eingeschlichen? Dann werden Sie Ihre Steuerrückerstattung verspätet oder gar nicht erhalten. Prüfen Sie deshalb genau Ihre Angaben zu Ihrer Bank- und Kontoverbindung.

Steuerfehler Nummer 12: Steuererklärung nicht machen

Eine Steuererklärung lohnt sich – und wer keine macht, verschenkt sein Geld. Wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat, erhielten im Jahr 2017 insgesamt 12,3 Millionen Steuerbürger eine Steuerrückerstattung, nämlich durchschnittlich 1.051 Euro. Im Vergleich dazu mussten mehr als 1,5 Millionen Deutsche an den Staat nachzahlen, im Schnitt 1.175 Euro. Mitglieder der VLH erhalten in Erstattungsfällen durchschnittlich 1.300 Euro vom Finanzamt zurück.

Arbeitnehmer und Rentner müssen ihre Steuererklärung 2020 regulär bis 31. Juli, coronabedingt bis zum 01. November 2021 abgeben. Wer einen Steuerprofi – Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein – beauftragt, hat mehr Zeit. Dann kann die Steuererklärung bis zum 31. Mai 2022 abgegeben werden.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

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Staatsanwaltschaft gibt neue Details zum Massencrash auf der A5 bekannt

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Symbolbild Polizei Hessen / Wiesbaden
Symbolbild Polizei Hessen

Am frühen Sonntagmorgen (19. September 2021) gegen 4:40 Uhr kam es zu einem tragischen Unfall auf der Autobahn A5 Friedberg und Ober-Mörlen. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.


Vier Tote und zwei Schwerverletzte

Gegen 4.40 Uhr krachten insgesamt vier Autos auf der A5 in Richtung Kassel ineinander. Bei dem Verkehrsunfall starben eine 19-Jährige, ein 19-Jähriger und ein 33-Jähriger aus dem Landkreis Gießen sowie ein 68-Jähriger aus Frankfurt. Eine weitere 19-Jährige und ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Gießen wurden schwerst verletzt und vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Dabei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. 52-Jähriger aus dem Rhein-Taunus-Kreis erlitt leichte Verletzungen.

Durch umherfliegende Trümmerteile kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu mehreren Folgeunfällen, bei denen jedoch nur Sachschaden entstand.

Vollsperrung dauerte mehrere Stunden an

Die Unfallstelle erstreckte sich über mehrere hundert Meter. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden an und die Autobahn musste zeitweise in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Neben Polizei und Rettungskräften kamen auch Feuerwehr, Notfallseelsorge und Straßenmeisterei zum Einsatz. Nachdem die Vollsperrung aufgehoben wurde, löste sich der Rückstau gegen 12.25 Uhr auf.

Die Ermittlungen dauern an

Wie es zu dem Verkehrsunfall kam und, ob ein kurz vor dem Unfall gemeldeter Falschfahrer damit in Zusammenhang steht, sollen die Untersuchungen eines beauftragten Sachverständigen ergeben. Zudem ist auch die Staatsanwaltschaft Darmstadt an den  Ermittlungen beteiligt.

Falschfahrer vermutlich schuld am Unfall

Am Montagnachmittag (20. September 2021) teilte die Polizei folgendes mit: „Derzeit gehen Staatsanwaltschaft und Polizei von folgendem Unfallhergang aus: Der 33-jährige Fahrer eines Opel Astras benutzte gegen 4:40 Uhr als Falschfahrer die Fahrbahn der A5 Richtung Kassel, um in Richtung Süden zu fahren. Zwischen der Auffahrt Friedberg und der Raststätte Wetterau prallte der im Landkreis Gießen lebende Mann frontal gegen einen Renault. Zwei der vier Insassen des Renaults verstarben noch an der Unfallstelle, zwei 19-jährige Mitfahrende erlitten schwerste Verletzungen – ihr Gesundheitszustand ist weiterhin unverändert. Der Fahrer des Opels verstarb in einer Frankfurter Klinik. Ein dem Renault folgender Opel und ein Aston Martin prallten anschließend in die Fahrzeuge. Der 68-jährige Fahrer dieses Opels verstarb ebenfalls an der Unfallstelle. Der 52-jährige Fahrer des Aston Martins trug leichte Verletzungen davon. Die Polizei spricht allen Ersthelfern ihren Dank aus, die sich dieser belastenden Situation gestellt haben. Ein Kriseninterventionsteam betreute Ersthelfer und Zeugen auf der Raststätte Wetterau.“

Die Polizei sucht nun nach Zeugen und fragt: Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet? Wer kann Angaben zu dem falsch fahrenden Opel Astra machen? Hinweise erbittet die Polizeiautobahnstation Mittelhessen unter der Rufnummer 06033 – 70435010. Weitere Angaben zum Unfallgeschehen können zum aktuellen Zeitpunkt nicht gemacht werden.

Polizistin in Mörfelden-Walldorf attackiert und verletzt

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Polizei Hessen
Symbolbild

Am Samstagabend (18. September 2021) gegen kurz nach 20:00 Uhr wurde eine Polizeibeamtin während eines Einsatzes am Bahnhof in Mörfelden angegriffen und dabei verletzt.


Betrunkene Frau im Wartehäusschen

Zeugen hatten sich zuvor bei der Polizei gemeldet und berichteten von einer stark betrunkenen Frau, die in einem Wartehäuschen am Bahnhof Mörfelden auf dem Boden lag. Eine Streife der Polizeistation Mörfelden-Walldorf machte sich daraufhin auf den Weg und konnte die betrunkene 60-Jährige vor Ort antreffen.

Ein Alkoholtest war bei der Frau war nicht möglich, zudem verhielt sie sich zunehmend aggressiv und schlug schließlich auch nach den Polizisten. Nachdem sie einer Polizistin ins Gesicht geschlagen hatte, wurde sie überwältigt und festgenommen. Auch während ihrer Festnahme leistete die Betrunkene noch erheblichen Widerstand und trat die Polizistin, die dabei leichte Verletzungen erlitt.

Die 60-Jährige wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Anschließend wurde die Frau in eine Ausnüchterungszelle gebracht, wo sie die Nacht in Polizeigewahrsam verbrachte. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Die Polizistin konnte ihren Dienst glücklicherweise fortsetzen.

Schott Mainz investiert in regionale Schulen und fördert den Klimaschutz

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schott mainz
schott mainz

Vor über einem Jahr hat der Mainzer Spezialglashersteller SCHOTT verkündet, dass er bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen werden will. Ihre eigenen Anstrengungen zum Klimaschutz will die SCHOTT AG nun verbinden mit dem Förderprojekt „Schule und Klimaschutz“.


Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Heinricht

„Wir möchten die Schulen darin unterstützen, bei Schülerinnen und Schülern das Problembewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und junge Menschen zu motivieren, selbst Lösungen für mehr Klimaschutz in ihrer Schule zu erarbeiten“

SCHOTT gibt 120.000 Euro für Klimaschutz an Schulen

Zu diesem Zweck hat SCHOTT über 90 Schulen im regionalen Umfeld seiner sechs deutschen Standorte zur Teilnahme an diesem Förderprojekt eingeladen. Es zielt auf die Klassenstufen 5 bis 13 an weiterführenden Schulen in den Regionen Mainz, Grünenplan, Jena, Landshut, Mitterteich und Müllheim. Mit Beginn des neuen Schuljahres kann nun die Projektarbeit an den Schulen beginnen. Bis Ende November haben die Schüler*innen mit Unterstützung ihrer Lehrer die Möglichkeit, Projektideen zu erarbeiten und einzureichen. Die jeweils besten Ideen an den sechs Standorten honoriert SCHOTT mit bis zu 20.000 Euro. Mit diesem Förderbetrag sollen dann die „Siegerideen“ realisiert werden.

„Wir sind schon sehr gespannt, welche kreativen Ideen die Schülerinnen und Schüler entwickeln werden“, sagt SCHOTT Mitarbeiterin Sara Castellano-Pfaff, bei der die Fäden für das Förderprojekt zusammenlaufen. Zum Projektteam gehören auch Mitarbeiter*innen von jedem deutschen Standort, die vor Ort das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens koordinieren.

 

Polizisten treten Tür ein und retten Bewohnerin das Leben

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Symbolbild

Am Sonntag (19.September 2021) kam es gegen 19:50 Uhr zu einem Notruf in Osthofen (Kreis Alzey-Worms). Ein aufmerksamer Bürger bemerkte eine Rauchentwicklung an einem  Einfamilienhaus. Der Augenzeuge nahm auch eine Person im 3.Obergeschoss an einem Fenster war.

Polizei traf vor der Feuerwehr ein

Die eingesetzten Polizeibeamten treffen noch vor der ebenfalls alarmierten Feuerwehr an der Örtlichkeit ein und handeln geistesgegenwärtig. Sie überklettern das verschlossene Hoftor, treten die Haustür ein und begeben sich in das verrauchte Haus. Im 3.Obergeschoss kann die Bewohnerin gefunden werden. Sie wird ins Freie gebracht und kann dort durch den eintreffenden Rettungsdienst versorgt werden.

Weder die Bewohnerin noch die eingesetzten Beamten erleiden einen bleibenden Schaden. Auslöser des Rauches war angebranntes Essen auf dem Herd.

Umfrage: Olaf Scholz ist der klare Gewinner beim Triell

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forsa umfrage olaf scholz gewinnt klar das finale triell auf prosieben in sat 1 und bei kabel eins
forsa umfrage olaf scholz gewinnt klar das finale triell auf prosieben in sat 1 und bei kabel eins

Olaf Scholz setzt sich durch: Laut einer repräsentativen Zuschauerumfrage von Forsa im Auftrag von ProSieben, SAT.1 und Kabel Eins hat der Kanzlerkandidat der SPD das letzte Triell klar gewonnen.

Wer hat alles in allem das TV-Triell gewonnen?

  • 42 Prozent der Befragten sahen Olaf Scholz als Gewinner
  • 27 Prozent sahen Armin Laschet (CDU) vorn
  • 25 Prozent war Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) die Siegerin
  • 6 Prozent nannten keinen Gewinner.

Wen fanden Sie am glaubwürdigsten?„:

  • 37 Prozent nannten Olaf Scholz
  • 29 Prozent Annalena Baerbock 2
  • 8 Prozent Armin Laschet.

Hat die TV-Debatte Ihre persönliche Wahlentscheidung verändert?

  • 12 Prozent mit „Ja“
  • 24 Prozent der Befragten sagten, sie hätten „in der TV-Debatte neue Informationen zu einzelnen Sachthemen erhalten, die sie vorher noch nicht kannten“.

Fahndungserfolg: Mord in Aral-Tankstelle

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Rettungsdienst an Tankstelle

Ein großes Aufgebot an uniformierten und zivilen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten fahndet aktuell nach einem Mann, der am späten Samstagabend in der Aral-Tankstelle in der Hauptstraße in Idar-Oberstein einen Mann getötet haben soll (Stand September 0:45 Uhr)


Streitigkeiten zwischen dem Flüchtigen und einem Angestellten

Vorangegangen war gegen 21.20 Uhr ein Wortgefecht zwischen dem Flüchtigen und einem Angestellten der Tankstelle. Derzeit dürfte der Täter im Stadtgebiet Idar-Oberstein zu Fuß unterwegs sein. Der Mann ist bekleidet mit einer dunklen Hose und einem weißen T-Shirt. Er ist mit einer Pistole bewaffnet. Das Foto zeigt den Mann.

Dringender Appell der Polizei

Die Polizei bittet die Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet keine Anhalter mit zu nehmen. Verdächtige Personen sollen sofort der Polizei gemeldet werden. Sprechen Sie den Mann nicht an und nähern Sie sich ihm unter gar keinen Umständen, sondern wählen sie bitte sofort den Notruf. Personen, die den Mann erkennen, werden gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Festnahme des Tatverdächtigen

Die Polizei teilte am Sonntag gegen 10:00 Uhr mit: Der Tatverdächtige wurde gegen 08.45 Uhr durch Spezialeinheiten der Polizei widerstandslos festgenommen. Es handelt sich um einen 49-jährigen Deutschen aus dem Kreis Birkenfeld. Zu seinem Motiv gibt es aktuell keine Erkenntnisse.

Die Polizei Trier bedankt sich für die vielfältigen Hinweise aus der Bevölkerung und das besonnene Verhalten der Menschen in Idar-Oberstein. Mit der Festnahme des Tatverdächtigen besteht keine Gefahr mehr.

Das Fachkommissariat 11 der Kriminaldirektion Trier hat eine Sonderkommission eingerichtet, um die Hintergründe der Tat sowie den Tatablauf mit Hochdruck aufzuklären.

Erfolgreicher Pflanzenflohmarkt der SPD Ginsheim-Gustavsburg bei sonnigem Wetter

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Pflanzenflohmarkt
Pflanzenflohmarkt11

Am Samstagnachmittag (18. September 2021) ab 14:00 Uhr fand der Pflanzenflohmarkt auf dem Ballou-Platz im Stadtteil Ginsheim statt. Veranstaltet wurde dieser, wie in jedem Jahr, von der SPD Ginsheim-Gustavsburg. BYC-News war vor Ort.


Austausch zwischen Hobby- und Freizeitgärtnern

Insgesamt elf Stände waren von Privatpersonen auf dem großen Platz aufgebaut worden. Sukkulenten über Gartenkräuter und Obststräucher bis hin zu Klassikern wie dem Fliegenden Holländer aber auch Gartendeko waren auf dem Flohmarkt zu finden.

Bei tollem Wetter und strahlendem Sonnenschein waren zahlreiche Besucher vor Ort. Hobby- und Freizeitgärtner konnten nicht nur Pflanzen kaufen und verkaufen, es wurden auch wertvolle Tipps und Tricks für den heimischen Balkon oder Garten ausgetauscht. Die SPD verteilte Kaffee an die Besucher und Anbieter und stand vor Ort für Gespräche mit den Bürgern zur Verfügung. Unter anderem dabei waren der Groß-Gerauer Landrat Thomas Will, die SPD-Bundestagskandidatin Melanie Wegling und der Bürgermeisterkandidat für Ginsheim-Gustavsburg, Thorsten Siehr.

Thorsten Siehr dazu

„Wir veranstalten den Pflanzenflohmarkt schon seit mindestens 15 Jahren. Für heute hatten wir 12 Anmeldungen und es sind auch bis auf einer alle erschienen. Ich finde es toll wie viel Betrieb hier ist. Wir hatten es schon oft wenn schlechtes Wetter war, dass die Verkäufer fleißig ihre Stände aufgebaut haben es aber eher wenig besucht war. Aber heute ist es toll besucht und die Sonne lockt die Leute nach draußen“, so Siehr: „Die Rückmeldung, die ich von den Besuchern und Anbietern bekommen habe ist durchweg positiv und ich glaube es ist auch wichtig, dass wir das hier machen. Die Leute möchten einfach raus und sich unterhalten“

Eine Verkäuferin, die bereits zum wiederholten Mal bei dem Flohmarkt dabei ist, berichtet gegenüber BYC-News: „Ich bin gerade dabei meinen Garten komplett umzustrukturieren. Da bietet es sich der Flohmarkt natürlich besonders an, um einiges los zu werden. Natürlich schaue ich mich hier aber auch mal um, vielleicht finde ich ja auch etwas für meinen neuen Garten. Ich bin auf jeden Fall froh wieder hier zu sein und das Wetter spielt ja auch mit“

Ersthelfer retten Schwerverletzten nach Unfall bei Bad Kreuznach

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Am Samstagabend (18. September 2021) gegen 17:30 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K53 zwischen Weinsheim und Hüffelsheim bei Bad Kreuznach.


Eine Person wurde schwer verletzt

Ein 56-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Kreuznach befuhr mit seinem Cabrio die K53 in Richtung Hüffelsheim. Auf einer Geraden zwischen den Ortschaften beschleunigte der Fahrer stark. Er fuhr zu schnell in die darauffolgende Linkskurve und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach im angrenzenden Grünstreifen und kam dort schließlich auf den Rädern zum Stehen.

Der Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Augenzeugen wählten den Notruf, leisteten erste Hilfe und versorgten den Fahrer. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf übernahmen die Einsatzkräfte die Versorgung des noch im Fahrzeug befindlichen Fahrers bis zur Ankunft des Rettungsdienstes. In Absprache mit dem Notarzt wurde der Verletzte durch die Feuerwehren mit Hilfe eines Spineboards aus dem Autowrack gerettet. Nach der weiteren medizinischen Versorgung wurde der Mann in eine Klinik nach Koblenz geflogen.

Die Kreisstraße musste vollgesperrt werden

Die Feuerwehr stellte zudem vor Ort den Brandschutz sicher, entfernte ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützte bei der Reinigung der Fahrbahn.

Die K53 muss für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen und der Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Im Einsatz waren die Polizei Bad Kreuznach, 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hüffelsheim, Rüdesheim und Waldböckelheim sowie der Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber.

Aktuelle Corona-Zahlen in Rheinland-Pfalz

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Die Fallzahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz und die Leitindikatoren für die Warnstufen: Seit gestern gibt es 175 weitere bestätigte Corona-Fälle, keine weiteren Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Folgende Werte ergeben sich: 

  • Die landesweite 7-Tages-Inzidenz (+USAF) sinkt auf 68,4 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 73,9)
  • Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz sinkt auf 1,7 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 2,0)
  • 5,19 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit COVID-19-Erkrankten belegt (Vortag: 4,95 Prozent)
Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verändert sich eine Warnstufe, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen.

Es ist dann die Aufgabe der Kommunen, den Zeitpunkt zu kommunizieren, ab dem die jeweilige Warnstufe in ihrem Gebiet gilt. Die oben gezeigte tabellarische Darstellung des Landesuntersuchungsamtes RLP verzichtet deshalb bewusst darauf, Warnstufen für einzelne Gebietseinheiten auszuweisen.

Rettungshubschrauber im Einsatz – Schwerverletzter Motorradfahrer im Kreis Bad Kreuznach

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Am Samstagmittag (18. September 2021) gegen 13:45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K32 bei Dörrebach im Kreis Bad Kreuznach. Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.

Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht

Ein 32 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Landkreis Bad Kreuznach befuhr die K32 vom Forsthaus Opel kommend in Fahrtrichtung Dörrebach. In einer Linkskurve verlor er aufgrund der zu hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Es gelang ihm, noch kurze Zeit mit deinem Bike im Straßengraben weiter zu fahren, bevor er sich schließlich im angrenzenden Feld überschlug und dort liegen blieb.

Durch den Sturz wurde der Motorradfahrer schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine nahegelegene Klinik geflogen werden. Die K32 musste für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden.

Klimastreik in der Innenstadt von Bingen am Rhein angekündigt

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Am Freitag, den 24.09.2021 und damit zwei Tage vor der Bundestagswahl findet der nächste internationale Großstreik von Fridays for Future statt, wofür allein in Deutschland über 300 Ortsgruppen Demonstrationen angekündigt haben. Unter dem Motto „Alle fürs Klima“ ruft Friday for Future als Ortsgruppe Bingen zum lauten Protest gegen die bisherige Klimapolitik auf und lädt zur Demonstration in die Binger Innenstadt ein.


Friday for Future teilt mit

„Wir fordern eine Politik, die sich nicht nur mit Worten zum Pariser Klimaabkommen bekennt, sondern auch Taten folgen lässt und dadurch den Weg für eine lebenswerte Zukunft aller Menschen bereitet. Die Lage ist ernst und sie ist eindeutig: Wir müssen unsere Gesellschaft ganzheitlich transformieren und zwar schnell, wenn wir überhaupt noch eine Chance haben wollen, das 2-Grad-Ziel einzuhalten.“

„Unsere Bitte und Forderung an die wahlberechtigten Bürger*innen dieses Landes lautet: geht wählen und seid Euch bewusst, wie entscheidend diese Bundestagswahl ist. Und denkt dabei bitte auch an die 13 Millionen Minderjährigen, die noch nicht wählen dürfen, aber über deren Zukunft Ihr diesen Sonntag aktiv mitentscheiden könnt.“

Datum: Freitag 24.09.2021
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Startpunkt: Speisemarkt in Bingen am Rhein

Flughafen Frankfurt: 82000 Quadratmeter neue Deckschicht und LED-Befeuerung

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2021 09 17 Bild PM Centerbahn
2021 09 17 Bild PM Centerbahn

Ab 19. September wird für rund zwei Wochen die Start- und Landebahn Center (25C/07C) nicht für Starts- und Landungen genutzt. Grund dafür ist der Austausch der Asphalt-Deckschicht auf einer Länge von 1.450 Metern. Die Erneuerung der vier Zentimeter dicken Asphaltoberfläche und der darunter liegenden Binderschicht ist etwa alle zehn Jahre aufgrund von Abnutzung und witterungsbedingter Beschädigungen notwendig. Die Arbeiten an der Centerbahn starten am Sonntag, den 19. September um 23 Uhr. Geplantes Ende der Maßnahme ist in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober. Am 4. Oktober gegen sechs Uhr werden die ersten Flugzeuge wieder auf der Centerbahn starten und landen.


Die Maßnahme ist eine herausfordernde technische Aufgabe

Die Fraport AG erneuert in 14 Tagen rund 82.000 Quadratmeter der Oberfläche. Das entspricht in etwa der Größe von zehn Fußballfeldern. Baufahrzeuge bewegen rund 27.000 Tonnen Asphalt, so viel wie etwa 19.000 VW-Golf wiegen. Dazu arbeiten 100 Personen im Mehrschichtbetrieb.

Der Flughafenbetreiber nutzt die Sperrung, um 750 Halogenleuchten der angrenzenden Rollbahnen und Centerbahn gegen stromsparende und langlebige LED-Leuchten auszutauschen. Allein durch den flughafenweiten Einsatz energieeffizienter LED-Leuchten spart das Unternehmen bereits jährlich etwa
5.000 Tonnen CO2 ein. Die Befeuerung im Rollbahnsystem und den Start- und Landebahnen besteht bereits zu rund 70 Prozent aus LED-Leuchten. Der Einsatz der energiesparenden LED-Lampen auf dem Vorfeld sowie in den Terminals und Parkhäusern trägt dazu bei, dass die Fraport AG ihre Klimaschutzziele am Standort Frankfurt erreicht. Mit dem Gesamtprogramm senkt Fraport in Frankfurt den CO2-Ausstoß bis 2030 auf 80.000 Tonnen. Langfristiges Ziel der Fraport AG ist es, bis spätestens 2050 am Frankfurt Airport CO2-frei zu sein.

Die pandemiebedingt niedrigeren Verkehrszahlen und das Ende der Sommerreisespitze erlauben es, die Centerbahn für die Dauer der Arbeiten außer Betrieb zu nehmen. Dazu war eine umfassende Vorausplanung aller operationellen Abläufe nötig. Daran beteiligt waren neben Fraport die Airlines, zuständige Behörden und die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS). Die Start- und Landebahn Süd (07R/25L) bleibt während der Bauarbeiten in Betrieb. Ebenso wie die Landebahn Nord (07L/25R) und die Startbahn 18 West.