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Bauarbeiter im Kreis Mainz-Bingen arbeiten 1.436 Stunden pro Jahr

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Pro Kopf arbeiten Baubeschäftigte im Landkreis Mainz-Bingen im Schnitt 1.436 Stunden im Jahr. Das sind 164 Stunden und damit 12,9 Prozent mehr als Beschäftigte im Kreis Mainz-Bingen quer durch alle Berufe durchschnittlich bei der Arbeit verbringen. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz beruft sich dabei auf den aktuellen Arbeitsmarkt-Monitor des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Wissenschaftler haben darin eine Arbeitszeitanalyse für 2019 – dem Jahr vor der Corona-Pandemie – gemacht.


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Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz

„Der Bau gehört demnach zu den Branchen mit einem Spitzenpensum bei der Arbeitszeit“, sagt Rüdiger Wunderlich. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz geht davon aus, dass die Zahl der Arbeitsstunden, die Bauarbeiter leisten, aktuell eher sogar noch zugenommen hat: „In der Pandemie hat es einen enormen Auftragsstau im Baugewerbe gegeben. Für viele Baubeschäftigte sind Überstunden ohnehin an der Tagesordnung.“

Der Arbeitsmarkt-Monitor des WSI liefert auch den Vergleich mit dem öffentlichen Dienst, dem Erziehungsbereich und dem Gesundheitssektor: Demnach werden auf dem Bau im Landkreis Mainz-Bingen sogar 291 Stunden pro Kopf im Jahr mehr gearbeitet als in diesen Branchen. „Das liegt vor allem daran, dass auf dem Bau gilt: entweder ganz oder gar nicht. Vollzeit plus Überstunden – das ist die Regel: Den ‚Halbtagsmaurer‘ gibt es nicht. Bei oft langen Anfahrten zur Baustelle von 60 Kilometern und mehr funktioniert kein Teilzeitmodell“, so Rüdiger Wunderlich.

Das bedeute, dass Baubeschäftigte „enorm lange und enorm hart am Stück arbeiten“. Die körperliche Belastung im Laufe eines Berufslebens sei auf dem Bau gewaltig: „Kaum ein Dachdecker schafft es bis zur Rente. Nur jeder Zehnte arbeitet noch zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr. Im Schnitt müssen Bauarbeiter vor 59 in Rente gehen, obwohl sie eigentlich bis 67 durchhalten müssten. Sie sind körperlich einfach Jahre früher am Ende und müssen dann zum Teil starke Abstriche bei der Rente in Kauf nehmen“, sagt Rüdiger Wunderlich von der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz.

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Zur geringeren Rente komme dann auch noch eine geringere Lebenserwartung

Bei Männern sei dies besonders drastisch. So lebe ein Beamter statistisch zum Beispiel 5,6 Jahre länger als ein Arbeiter. Entsprechend länger bekomme er auch seine Pension. Das gehe aus einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. „Hart arbeiten und dann am Ende für eine kürzere Zeit weniger Rente bekommen – damit muss Schluss sein“, fordert Rüdiger Wunderlich.

„Der Bau im Landkreis Mainz-Bingen ist typisch für das hohe Pensum an Arbeitsstunden, das im Baugewerbe geleistet wird. Wer mehr und härter arbeitet, sollte am Ende allerdings auch eine höhere Rente bekommen als heute. Die neue Bundesregierung muss deshalb die Rente ab Herbst anpacken und auf neue Füße stellen: Wir müssen endlich Altersarmut effektiver verhindern. Und auch eine geringere Lebenserwartung muss ausgeglichen werden“, fordert der Bundesvorsitzende der IG BAU, Robert Feiger. Er spricht sich für eine „grundlegende Rentenreform“ aus: „Bei der Rente muss die Reset-Taste gedrückt werden. Notwendig ist eine Rentenkasse, in die alle einzahlen – Arbeiter, Angestellte, Selbständige, Beamte, Parlamentarier und Minister: der Polier genauso wie die Professorin und der Politiker.“

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Damit das passiere, sei eine Botschaft wichtig

„Eine sichere und gute Rente kann man wählen“, so Feiger. Der IG BAU-Chef appelliert deshalb, „einen kritischen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen und genau zuzuhören, was von denen kommt, die in den Bundestag und ins Kanzleramt wollen“. Die Ziele der Parteien zur Rente seien sehr unterschiedlich. Die Gewerkschaft hat deshalb jetzt einen „Lockruf in die Wahlkabine“ gemacht – Wahl-Clips mit der Aufforderung: „… iXen gehen!“. Es sind Film-Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charaktertypen – wie dem „Marathon-Schufter“ auf einer Baustelle, der mit 78 Jahren noch Säcke auf dem Bau schleppen muss. Dazu der Kommentar: „Deutschland, deine Rentner. Solange sie noch atmen, sollen sie auch arbeiten.“

Die IG BAU macht damit einen „Weckruf zur Wahl“: „Es geht darum, die Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, klar auf den Punkt zu bringen – mit einem Augenzwinkern. Ob per Briefwahl am Küchentisch oder am 26. September in der Wahlkabine: Wichtig ist, dass die Menschen wählen gehen“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

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26 Pflegefachpersonen starten ins Berufsleben in Bad Kreuznach

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153 Examensfeier in BK
153 Examensfeier in BK

Nach drei Jahren Ausbildung an den Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe ist es geschafft: Für 24 Frauen und zwei Männer beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Im Rahmen der Feierlichkeiten erhielten die Absolventen ihre Zeugnisse.

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Die Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, Sandy Ott, lobte die Schüler in höchsten Tönen

„Wir sind stolz, dass wir 26 überaus kompetente Pflegefachpersonen in die Berufswelt entlassen können und sie in unserer Ausbildung erfolgreich auf den Dienst am Menschen vorbereitet haben. Besonders schätzen wir ihr Durchhaltevermögen in der aktuellen Zeit und ihre dennoch so große Freude am Job.“ Noch nie war es so wichtig wie heute, junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass fast alle Absolventinnen und Absolventen der Stiftung kreuznacher diakonie erhalten bleiben und auch in Zukunft dort beschäftigt sein werden, sei es in Krankenhäusern oder anderen sozialen Bereichen.

26 pflegefachpersonen starten ins berufsleben in bad kreuznach

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Der Neustart steht vor der Tür

Zum 1. Oktober 2021 beginnen 20 Frauen und fünf Männer mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung. Hierbei haben sie die Möglichkeiten, unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen. 14 von ihnen gehen zur Vertiefung in die Akutpflege ins Krankenhaus, sechs haben sich für die Langzeitpflege in Senioreneinrichtungen und fünf für die pädiatrische Versorgung entschieden.

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Die Perspektiven sind sehr gut

Neue Fachkräfte werden in allen Arbeitsbereichen der Pflege gesucht. Bereits heute können sich Interessenten für April und Oktober 2022 bewerben. Die Zugangsvoraussetzung ist ein guter mittlerer Bildungsabschluss oder eine Fachhochschul- beziehungsweise Hochschulreife. Gleichzeitig beginnt zum 1. April 2022 die einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe. Interessierte können ihre Bewerbung per Mail an bewerbung-generalistik@kreuznacherdiakonie.de richten.

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Vom Hauptbahnhof Mainz direkt nach Rohrbach in das Gefängnis

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Am Sonntagmorgen (19. September 2021) wurde durch die Bundespolizei im Mainzer Hauptbahnhof ein 57-jähriger Mann kontrolliert. Dieser war den Beamten durch sein nervöses Verhalten am Hauptbahnhof aufgefallen.


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Der Mann wurde direkt in das Gefängnis gebracht

Bei der Kontrolle wurden seine Personalien überprüft und festgestellt, dass ein Haftbefehl gegen den 57-jährigen Mann von der Staatsanwaltschaft Mainz erlassen wurde. Der Mann hatte einen Diebstahl des besonders schweren Falls begangen. Ein Teil der Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten resultierte aus der Verurteilung aufgrund besonders brutaler Aufbrüche von Fahrausweisautomaten im Bereich Alzey und Kirchheimbolanden.

Die Ermittlungen hierzu führte die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern, weshalb der „Fang“ die Beamten umso mehr freute. Zusätzlich führte der Mann bei seiner Festnahme diverse Betäubungsmittel mit sich. Er wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach gebracht, in welcher er seine Freiheitsstrafe jetzt verbüßen wird.

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SEK stürmt Reisebus und beendet Geiselnahme auf der A9

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Aktuell kommt es zu einem Großeinsatz auf der Autobahn A9 zwischen Hilpoltstein und Greding in Mittelfranken (Bayern). Das Sondereinsatzkommando der Polizei ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.


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Es soll zu einer Explosion gekommen sein

In einem Reisebus aus dem Ausland soll ein bewaffneter Mann drei Geiseln genommen haben. Auslöser soll laut Medienberichten ein zuvor eskalierter Streit gewesen sein. Die Polizei hat den Bus in der Zwischenzeit gestoppt, allerdings soll sich der Geiselnehmer mit seinen Geiseln noch im Bus befinden. Die Polizei hat die Autobahn mehrere Kilometer weit abgesperrt. Alle übrigen Passagiere konnten sich wohl nach draußen retten und befinden sich auf dem Seitenstreifen.

Gegen 21:25 Uhr soll das Sondereinsatzkommando (SEK) einen Zugriff gestartet haben, woraufhin es zu einer Explosion gekommen sein soll. Aktuell wird der Bereich von einem Polizeihubschrauber ausgeleuchtet. Eine Verhandlungsgruppe der Polizei soll im Einsatz sein.

Im Einsatz sind mehrere Polizeistreifen, das SEK, Notärzte und Rettungskräfte sowie Seelsorger. Die Autobahn ist in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Update 21:50 Uhr: Das SEK hat den bewaffneten Geiselnehmer gegen 21.50 Uhr festnehmen können. Die genauen Hintergründe der Geiselnahme sind noch unklar. Der Bus soll bereits gegen 17:00 Uhr schon an der A9 auf dem Seitenstreifen gestanden haben. Der Großteil der Fahrgäste konnte kurz danach aus dem Bus eigenständig fliehen. Auch der Zugverkehr wurde kurzzeitig lahmgelegt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Informationen gibt es keine verletzten Personen.

 

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Bienenhonig aus Mainz-Zahlbach wird versteigert

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Am 3. Oktober 2021 um 15:00 Uhr findet beim TV Mainz-Zahlbach 1862 eine besondere Veranstaltung statt. Seit gut einem halben Jahr stehen auf dem Gelände des TV Zahlbach Bienenstöcke. Eine limitierte Anzahl des TV Zahlbach Honigs wird beim Bienentag versteigert. Zudem wird ein Film der Honiggewinnung gezeigt. Fachgespräche mit dem Imker sind ebenfalls vor Ort an diesem Tag möglich.

Außerdem wird an diesem Tag die neue Boule-Anlage des TV Zahlbach eingeweiht. Diese wurde in Eigenarbeit durch Vereinsmitglieder erstellt. Beim Rahmenprogramm gibt es Kaffee und Bienenstich und weitere Kuchenspezialitäten, alles aus eigener Produktion. Die Veranstaltung ist für alle Mainzer zugänglich und wird Corona-konform durchgeführt.

Veranstaltung: Bienentag TV Zahlbach
Anschrift: Mühlweg 92, 55128 Mainz
Datum: 3. Oktober ab 15:00 Uhr


 

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Bahn-Mitarbeiter riskiert sein Leben und rettet Jugendlichen

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Symbolbild Zug
Symbolbild Zug

Am Montagmittag (21. September 2021) gegen 12:15 Uhr kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Mitarbeiter der Bahn einem Jugendlichen in Frankfurt-Rödelheim das Leben rettete.


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Der Jugendliche rannte auf die Gleise zu

Der Bahn-Mitarbeiter hatte einen 16 Jahre alten Jugendlichen bemerkt, der im Bereich der Eschborner Landstraße vor einem Gleisbett ständig hin und her lief. Plötzlich legte der 16-Jährige sein Handy in einer Grünfläche ab und ging einige Meter davon weg.

Als sich eine S-Bahn näherte, rannte der Jugendliche direkt in Richtung der Gleise. Der Mitarbeiter der Bahn konnte den 16-Jährigen gerade noch mit einem beherzten Griff festhalten, bevor er die Gleise erreichte. Der Mitarbeiter warf den Jugendlichen zu Boden und rettete ihm damit das Leben. Beide blieben glücklicherweise unverletzt.

Nachdem die Bahn an den beiden vorbeigefahren war, verständigte der Retter die Polizei. Im späteren Verlauf wurde der suizidgefährdete 16-Jährige in eine psychiatrische Klinik gebracht.

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Stadt Mainz bewertet angestrebtes Bürgerbegehren als unzulässig

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Die Verwaltung der Landeshauptstadt Mainz hat das am 7. Juni 2021 an Oberbürgermeister Michael Ebling überreichte Bürgerbegehren „Klimaentscheid Mainz“ eingehend rechtlich und tatsächlich geprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass das vorgelegte Begehren aufgrund der Nichterfüllung der Voraussetzungen des §17a der Gemeindeordnung (GemO) als unzulässig abzulehnen ist.


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Es wurde zwar eine ausreichende Anzahl an Unterschriften vorgelegt und das Quorum der notwendigen Unterschriften (derzeit 8.116) wurde erreicht

Allerdings setzt ein Bürgerbegehren auch immer eine oder mehrere konkrete Fragen zu einer entscheidenden Gemeindeangelegenheit voraus, die im Falle eines Bürgerentscheides mit „Ja“ oder „Nein“ – also einer konkreten Sachentscheidung – zu beantworten ist. Im vorliegenden Fall ist dies gerade nicht der Fall, da die vorgelegten Fragen nicht hinreichend bestimmt formuliert sind und letztlich erst unter Zuhilfenahme der Begründung konkretisiert werden. Die anerkannte Aufklärungsfunktion der Begründung entbindet nicht von der Verpflichtung, die später zu Abstimmung zu stellende Frage selbst hinreichend bestimmt zu formulieren.

Ein Beschluss durch einen Bürgerentscheid, so die Verwaltung, bedingt weiterhin, dass sich dessen Gegenstand als so konkret darstellt, dass er nicht eine „Bindung ins Blaue hinein“ bewirkt, etwa weil Vorgaben für eine Vielzahl künftiger, in ihrer jeweils maßgeblichen Fallgestaltung nicht überschaubare Angelegenheiten gemacht werden. Genau darauf aber stellt die eingereichte Formulierung des Bürgerentscheids ab. Auch daher widerspricht sie formal den Anforderungen des § 17a GemO.

Darüber hinaus ist das Bürgerbegehren unzulässig, da es zeitlich verfristet ist

Die GemO sieht vor, dass ein Bürgerbegehren, welches sich gegen den Beschluss eines Gemeinderates richtet, binnen vier Monaten nach der Beschlussfassung eingereicht sein muss. Dies ist im vorliegenden Fall nicht gegeben. Das Begehren richtet sich nämlich gegen einen Votum des Stadtrates vom 25. September 2019, in dem die Feststellung des Klimanotstandes mehrheitlich beschlossen wurde.

Da dem Bürgerbegehren die dort beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, zielt es letztlich auf eine Abänderung bzw. Verschärfung dieses Klimanotstandsbeschlusses aus dem Jahr 2019 ab und stellt somit ein sog. „kassatorisches Bürgerbegehren“ dar. Derartige Bürgerbegehren müssen jedoch innerhalb von vier Monaten nach der Beschlussfassung eingereicht sein, was hier nicht der Fall war. Damit ist das Begehren verfristet, was den Vertrauenspersonen auch bereits zu Beginn des Jahres 2021 schriftlich durch die Verwaltung mitgeteilt wurde.

Die Sichtweise der Verwaltung in Bezug auf die Unzulässigkeit des Begehrens hat Herr Oberbürgermeister Michael Ebling der Initiative „Mainz Zero“, bereits schriftlich übermittelt. Der Oberbürgermeister: „Letztlich wird der Mainzer Stadtrat am 29.09.2021 nach Anhörung der das Bürgerbegehren vertretenden Personen als demokratisch gewähltes Gremium der Landeshauptstadt Mainz über das weitere Vorgehen mit diesem Begehren abschließend entscheiden.“

Die Inintiatioren von MainzZero haben dazu eine Stellungnahme abgegeben: Stellungnahme zur Ablehnung des Bürgerbegehrens durch die Stadt Mainz

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Änderung der Corona-Verordnung in Rheinland-Pfalz

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Durch die „Erste Landesverordnung zur Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz“ wird das Warnstufensystem für Kinder und Jugendliche im Sport-, Jugendverbands- und Kulturbereich flexibler gestaltet.


Gesundheitsminister Clemens Hoch

„Kinder und Jugendliche mussten in Zeiten der Pandemie zurückstecken und viele Einschränkungen in ihrem Lebensalltag akzeptieren. Sie haben sich im hohen Maß solidarisch mit den Erwachsenen und insbesondere gegenüber älteren Menschen verhalten. Durch die Anpassung möchten wir ihnen ein Stück Normalität in ihrem Lebensalltag zurückgeben und gemeinsame Aktivitäten wieder ermöglichen“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch.

„Unser Anliegen ist es, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Angebot in der Jugendarbeit, im Sport und der Kultur, auch außerhalb des Schulbetriebs möglich zu machen. Dies gelingt auch gut. Wir haben aber auch zahlreiche Hinweise und Sorgen, insbesondere die aus dem Kinder- und Jugendbereich und aus dem Sportbereich, übermittelt bekommen, dass weniger Teilhabe drohe, wenn im Land die Warnstufen 2 oder 3 ausgerufen werden müssten, obwohl Kinder und Jugendliche noch nicht so lange geimpft werden können“, so der Gesundheitsminister.

Lockerung der Verordnung

Die aktuell geltende Höchstgrenze von maximal 25 nicht-immunisierten Personen in Warnstufe 1 wird im Bereich des Amateur- und Freizeitsports für Kinder und Jugendliche übergangsweise auch in den Warnstufen 2 und 3 nicht weiter eingeschränkt. Konkret bedeutet dies, findet die Sportausübung in einer Gruppe statt, die aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre besteht, können unabhängig von der erreichten Warnstufe stets bis zu 25 nicht-immunisierte Personen und darüber hinaus eine unbegrenzte Anzahl an genesenen, geimpften oder diesen gleichgestellten Personen teilnehmen. Die Kategorie der gleichgestellten Personengruppen umfasst Kinder bis einschließlich elf Jahren. Zudem entfällt für Veranstaltungen im Freien die bislang geltende Vorausbuchungspflicht.

Mit der Aktualisierung der STIKO-Empfehlung vom 19. August haben Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ein Impfangebot in Rheinland-Pfalz erhalten

Da dies noch nicht so lange her ist und aufgrund des medizinisch notwendigen Abstands zwischen Erst- und Zweitimpfung, haben das Gesundheitsministerium und der organisierte Sport eine Anpassung der Verordnung zeitlich befristet bis zum 30. November vereinbart. In den kommenden Wochen wollen Land, Sport und Kultur gemeinsam weiter für mehr Impfungen – nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern insbesondere auch für Erwachsene – werben. In Rheinland-Pfalz liegt die Erstimpfquote, der 12-17-Jährigen bei über 40 Prozent. Vollständigen Impfschutz haben bereits 28 Prozent. „Eins sollten wir nicht vergessen: Die Lage ist auch weiterhin ernst und angespannt. Wir befinden uns immer noch in einer Pandemie. Deshalb kann ich nur appellieren sich auch weiterhin zu schützen und darüber hinaus die Impfangebote anzunehmen. Je mehr Erwachsene geimpft sind, desto sicherer können auch unserer Kinder Sportangebote wieder wahrnehmen“, betonte Hoch.


Anregungen aus dem Sportbereich aufgegriffen

„Sportliche und kulturelle Aktivitäten sind für die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen von Bedeutung und außerdem ein weiterer Schritt in Richtung Normalität“, so der Gesundheitsminister. „Der organisierte Sport hat für die Landesregierung eine sehr große Bedeutung, denn die sportliche Betätigung in unseren Vereinen ist nicht nur für eine gesunde Gesellschaft unverzichtbar. Das Vereinsleben sorgt für den Zusammenhalt in unserem Land, wurde aber durch Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Jetzt gilt es, insbesondere Kinder und Jugendliche wieder an den Sport und die Vereine heranzuführen. Sie müssen trotz der anhaltenden Einschränkungen die Möglichkeit haben, gemeinsam in ihren Mannschaften und Teams Sport zu treiben. Deshalb haben wir die Anregungen aus dem Sportbereich gerne aufgegriffen und die Corona-Bekämpfungsverordnung sehr schnell und pragmatisch angepasst“, sagte Sportminister Roger Lewentz. Christof Palm, Hauptgeschäftsführer des Landessportbunds Rheinland-Pfalz, betont: „Der Landessportbund freut sich sehr, dass die Stimme des organisierten Sports seitens der Landesregierung gehört und wertgeschätzt wird und wir so im sehr konstruktiven Austausch mit dem Innen- und dem Gesundheitsministerium gemeinsam schnell eine gute Lösung für die gesellschaftliche Teilhabe und eine gute und gesunde Entwicklung der 12- bis 17jährigen Kinder und Jugendlichen – auch über den Sport hinaus – gefunden haben. Getreu dem Motto unserer Mitgliedergewinnungskampagne „Comeback der Gemeinschaft“ ist somit in den 6000 Sportvereinen des Landes der Trainings-, insbesondere aber auch der Spielbetrieb in den Mannschaftssportarten für die nächsten Wochen und Monate nahezu vollständig sichergestellt.“

Unabhängig von der jeweils geltenden Warnstufe

Die vorgenommene Anpassung gilt neben dem Sport auch für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, des außerschulischen Musik- und Kunstunterrichts sowie für Angebote der Breiten- und Laienkultur. Unabhängig von der jeweils geltenden Warnstufe können bis zu 25 nicht-immunisierte Personen und im Übrigen genesene, geimpfte oder gleichgestellte Kinder und Jugendliche am Unterricht und an Proben teilnehmen, sofern die Gruppe ausschließlich aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren besteht. „Wir brauchen jetzt Verlässlichkeit für Jugendliche. Bei Angeboten für Jugendliche in den Bereichen Sport, Jugendverbandsarbeit und Kultur gelten bis zum 30. November 2021 immer die Regelungen der Warnstufe 1. Das schafft Planungssicherheit und gibt Jugendlichen Zeit, sich impfen zu lassen. Das ist gerade deswegen wichtig, weil Jugendliche Begegnungen brauchen. Außerdem hat die STIKO die Impfung für Jugendliche sehr spät, am 19. August 2021, empfohlen“, unterstrich Jugend- und Kulturministerin Katharina Binz.

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Rüsselsheim aufgrund von Bauarbeiten

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

Die Bauarbeiten zur Fahrbahnerneuerung an der Bundesstraße B43 (Rugbyring) in der Ortsdurchfahrt Rüsselsheim verlaufen weiter wie geplant. Am kommenden Wochenende vom 24. bis 27. September werden nun die Bauarbeiten in den Bauabschnitten 11 und 12 an der sogenannten Aldi-Kreuzung durchgeführt.


Zufahrt zum Aldi-Parkplatz nicht möglich

Aus baulichen und logistischen Gründen werden außerdem, die ursprünglich für später geplanten Arbeiten in Bauabschnitt 8 (Knotenpunkt Darmstädter Straße / Rugbyring) ebenfalls schon am kommenden Wochenende ausgeführt. Der Knotenpunkt wird damit schon am kommenden Wochenende von Freitagabend bis Montagmorgen in alle Fahrtrichtungen gesperrt.

Die Arbeiten beginnen an beiden Knotenpunkten am Freitagabend (24. September 2021) gegen 18:00 Uhr und enden am Montagmorgen gegen 5:00 Uhr. Die Bauarbeiten an der Aldi-Kreuzung beginnen am Freitagabend gegen 18:00 Uhr zunächst in Fahrtrichtung Wiesbaden. Am Samstagabend gegen 18:00 Uhr werden dann die Arbeiten in Fahrtrichtung Frankfurt fortgeführt.

Die Zufahrt zum Aldi-Parkplatz ist von Rüsselsheim kommend ist daher nur bis Samstagabend gegen 18:00 Uhr möglich, anschließend kann der Parkplatz bis Montagmorgen weder angefahren noch verlassen werden.

Die Umleitung erfolgt, wie gehabt über:

  • Kurt-Schumacher-Ring
  • Evreuxring
  • Lucas-Cranach-Straße
  • Waldweg

Nach Abschluss der Arbeiten am kommenden Wochenende stehen noch die Bauabschnitte 4, 5 und 13 aus, zudem werden noch die Bushaltestellen „Stadion (Ost und West)“ fertiggestellt. Die gesamte Baumaßnahme dauert voraussichtlich noch bis Dezember 2021 an.

Weitere Informationen zur Baumaßnahme:

Im Rahmen der Baumaßnahme werden die Deckschichten der vierstreifigen Bundesstraße auf einer Länge von rund 2,2 Kilometer erneuert und teilweise verstärkt. Der zu sanierende Streckenabschnitt am westlichen Ortseingang und endet am östlichen Ortsausgang von Rüsselsheim.

Hierfür wird die Fahrbahn etwa 13 Zentimeter abgefräst und mit neuen Asphaltschichten überbaut. Bereiche, die tiefergehende Schadstellen aufweisen werden entsprechend tiefer gefräst. Dort wird zusätzlich eine Lage Asphalttragschicht eingebaut. Im Rahmen der Baumaßnahme werden zudem die zwei Bushaltestellen „Stadion (Ost und West)“ im Zuge des Rugbyrings barrierefrei ausgebaut.

Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Rund 210.000 Euro davon trägt die Stadt Rüsselsheim für den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen.

Corona-Leugner nutzen Mord in Idar-Oberstein für ihre perfiden Zwecke

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Rettungsdienst an Tankstelle

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz

Gewalttat wird für Propaganda genutzt

Forscher entdecken neue Möglichkeit Corona-Viren zu bekämpfen

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Corona-Viren haben offenbar eine große Schwachstelle. Ein Forschungsteam der Uni Kassel hat eine neue Möglichkeit gefunden, die Viren zu bekämpfen. Die Methode scheint vielversprechend.


Strom gegen das Virus

Elektrische Felder können das Coronavirus unschädlich machen. Denn mithilfe elektrischer Felder lässt sich das typische Spike-Protein, also die Stacheln auf der Oberfläche, inaktivieren, denn das Protein reagiert sehr empfindlich auf elektrische Spannung. Das Spike-Protein ist sehr wichtig für das Virus, um menschliche Zellen befallen zu können. „Dieses Protein bindet spezifisch an einen Rezeptor namens ACE2 auf der Oberfläche menschlicher Zellen. Das Virus kann dann mit der Zellmembran verschmelzen, sein Erbgut ins Zellinnere entlassen und sich weiter vermehren. Deshalb ist das Spike-Protein Angriffspunkt für Therapien und Impfungen“, schreibt die Universität Kassel.

Schwachstrom reicht aus

Seit Anfang 2020 erforscht der Physik-Professor, Martin Garcia von der Universität Kassel,  mit seinem Forschungsteam das Verhalten von Corona-Viren in elektrischen Feldern und hat wochenlange, aufwendige Computer-Simulationen erstellt. In dieser Simulation durchlaufen die Viren ein elektrisches Spannungsfeld, das zwischen zwei Metallplatten entsteht. Diese Technik wird beispielsweise in der Lebensmittelindustrie zur Desinfektion verwendet. Jedoch wird bei Bakterien Hochspannung benötigt, während die Methode aus Kassel mit Schwachstrom, wie zum Beispiel bei Batterien, funktioniert.

„Unsere Computersimulationen zeigen, dass das Spike-Protein sehr anfällig für elektrische Felder moderater Stärke ist, die mithilfe einer einfachen Batterie erzeugt werden können. Dabei ist es sogar mehr als tausendmal empfindlicher als andere Proteine“, erklärt Garcia.

Er erklärt, dass Corona-Viren „extrem instabil“ seien und durch eine geringe Spannung ihre Struktur veränderten und dadurch inaktiv würden. Das bedeutet, dass die Viren zwar weiterhin bestehen bleiben, aber nicht mehr an andere Zellen andocken können. Das würde sie unschädlich machen. „Es ist kein Problem, wenn man das Virus einatmet“, erklärt Garcia.

Luftfilter mit Spannungsfeld gegen das Virus

In der Praxis könnten die Erkenntnisse helfen, neue Luftfilter gegen das Virus zu entwickeln. Denn die Luftfilter könnten ohne großen Aufwand mit einem Spannungsfeld aufgerüstet werden, so der Professor. Es sei keine neue Anlage notwendig und die Methode sei auf Dauer auch günstiger, weil sie nur wenig Energie brauche, erklärt er weiter.

Ein Filter, der die Viren aus der Luft zieht, müsse natürlich auch regelmäßig ausgetauscht werden. Dieses Austauschen entfalle bei der Spannungsfeld-Methode. Wie genau der Einbau gelingt und wie eine solche Vorrichtung aussehen könnte, erforschen zur Zeit Ingenieure der Uni Kassel.

Bald auch Masken mit Spannungsfeld?

Der Physik-Professor sieht aber neben den Luftfiltern noch eine andere Möglichkeit. Man könnte eine Mini-Vorrichtung für ein solches Spannungsfeld in Masken einzubauen: „Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, zum Beispiel in Diskotheken, kann ich mir das vorstellen, für den Alltag eher nicht.“ Aktuell könne er aber noch nicht einschätzen, was eine solche Maske kosten würde.

Garcia hat bereits ein Patent seine Spannungsfeld-Idee angemeldet. Es fehle ihm nun nur noch ein Unternehmen, das die Methode in Luftfiltern ausprobieren möchte. Denn bislang basieren die Erkenntnisse auf physikalischen Modellen. Diese müssen natürlich noch in der Praxis überprüft werden. Garcia und sein Forschungsteam sind aber optimistisch.

Impfaktion für Baubeschäftigte am Terminal 3 in Frankfurt

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Die Industriegesellschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Sitz in Frankfurt hat am Dienstag (21. September 2021) auf der Baustelle vom Terminal 3 am Flughafen Frankfurt eine Impfaktion für alle Beschäftigten durchgeführt. Diese richtete sich an alle Baubeschäftigten, auch an Bautrupps aus dem Ausland, die am Terminal 3 arbeiten. BYC-News war bei dem Termin vor Ort und sprach mit Gerhard Citrich, Leiter der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz der IG BAU darüber.


Alle die in Deutschland arbeiten, können sich impfen lassen

„Alle Arbeitnehmer sind berechtigt, sich impfen zu lassen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der oder die Beschäftigte einen Arbeitsvertrag mit einem inländischen Unternehmen hat oder Mitglied einer Krankenkasse ist“, sagte Gerhard Citrich: „Wir haben das Problem, dass viele entsendete Arbeitnehmer, ob beispielsweise Bulgaren, Rumänen oder Polen nicht geimpft sind. Der Arbeitgeber ist natürlich dazu verpflichtet eine Gefährdungsbeurteilung zu machen. Deshalb muss man zum Beispiel auch einen Helm tragen, wegen der Gefahr durch herabfallende Teile. Während der aktuellen Pandemie kann man sagen, dass die Ungeimpften ebenfalls eine Gefahr darstellen. Deshalb haben wir mit der Flughafenleitung und dem Gesundheitsamt gesprochen und eine solche Impfaktion vorgeschlagen. Die haben alle zugesagt und so ist das heute entstanden.“

Die Baufirma Züblin hat die Räumlichkeiten für die Impfungen zur Verfügung gestellt und bei der Organisation der Aktion unterstützt. Durchgeführt wurden die Impfungen unter Leitung und Aufsicht einer Ärztin der Malteser, die gemeinsam mit einem Team aus Helferinnen vor Ort war.

Impfung mit BioNTech und Johnson

Rund 1200 Arbeitnehmer gibt es derzeit auf Deutschlands größter Baustelle. Zwischen 60 und 100 wurden zu dem Impftermin am Dienstag erwartet. Pro Stunde wurden 20 Personen mit BioNTech oder Johnson & Johnson geimpft. Für die meisten von ihnen war es die Erstimpfung, einige hatten jedoch bereits in ihrem Heimatland eine Impfung und ließen sich nun ein zweites Mal impfen. „Wir haben natürlich vorher Überzeugungsarbeit geleistet“, erklärt Citrich. Ausgeführt hat die Impfkampagne das Frankfurter Gesundheitsamt.

Ende Oktober wird ein weiterer Impftermin dort stattfinden, damit Personen, die nun ihre Erstimpfung erhalten haben, auch die Zweite bekommen. Weitere Termine am Terminal 3 sind in Planung, sodass auch weitere Arbeiter auf der Baustelle noch die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen. „Wenn Privatpersonen hier vorbei kommen, die nachweisen können, dass sie hier in Deutschland leben oder arbeiten, impfen wir diese natürlich auch“, so Citrich.

„Ich bin froh, dass wir diese Aktion machen, denn jeder neu geimpfte reduziert das Risiko, dass auf Baustellen die Pandemie wieder ausbricht“, sagt Carsten Burckhardt, im Bundesvorstand der IG BAU zuständig für das Bauhauptgewerbe.

Es hatten sich bereits Arbeiter mit Covid infiziert

Im vergangenen Sommer hatte die IG BAU von 15 Bauleuten auf der Baustelle berichtet, die positiv auf das Covid-19-Virus getestet wurden. Sie wies eindringlich auf die Abstands- und Hygiene-Regeln hin.

Mit dem Terminal 3 entsteht im Süden des Frankfurter Flughafens eines der größten Infrastrukturprojekte Europas. 19 Millionen Passagiere werden hier nach der Fertigstellung von drei Flugsteigen an- und abreisen. In der Spitze sind dort bis zu 4.000 Bauarbeiter beschäftigt.


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Friday for Future | Demo zum internationalen Klimastreik auch in Mainz

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fridays for future
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Am kommenden Freitag (24.09.2021) ruft Fridays for Future Mainz unter dem Motto “Alle fürs Klima” zur Demonstration für konsequente und sozial gerechte Klimapolitik auf. De Demonstration ist Teil des internationalen Klimastreiks und beginnt um 14:00 am Rheinufer bei der Theodor-Heuss-Brücke. Parallel wird allein in Deutschland in über 400 Orten für das Klima gestreikt.

Vielfältige Unterstützer

Den schriftlichen Aufruf zur Mainzer Demonstration unterstützen über 30 unterschiedliche Akteure mit ihrem Logo – darunter der Umweltbeirat des Bistums Mainz, der Stadtverband des DGB, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V., der Stadtjugendring, das House of Engineers, das evangelische Dekanat, der Kulturclub Schon Schön, diverse soziale und ökologische Initiativen und viele mehr.

Klimagerechtigkeit

“Wir zeigen am 24. September wieder, dass sich eine immer größer werdende Mehrheit für Klimagerechtigkeit einsetzt. Es werden Unternehmer, Ärzte, Christen, Landwirte, Gewerkschafter, Eltern, Kinder, Großeltern und so viele mehr dabei sein. Wir sind wirklich ‘alle fürs Klima’ und das macht mich hoffnungsvoll.”, sagt Greta Waltenberg von Fridays for Future Mainz.

Gesellschaftlicher Auftrag an neue Regierung

Maurice Conrad ergänzt bezüglich der zwei Tage später stattfindenden Bundestagswahl: “Mit unserem generationenübergreifenden Protest erteilen wir jeder neuen Regierung den gesellschaftlichen Auftrag: Geht die Klimakrise in dieser entscheidenden Legislaturperiode endlich konsequent an. Wir sind das Sprachrohr junger Menschen, die mit dieser Krisenpolitik nicht einverstanden sind – und das heute mehr denn je.”

Nach Havarie eines Tankmotorschiff auf dem Rhein nahe Bingen droht Sperrung der Schifffahrt

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Havarist003
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Ein mit rund 800 Tonnen beladenes Tankmotorschiff hat sich am gestrigen Montagabend (20.09.2021) auf dem Rhein zwischen Bingen und Bacharach, in Höhe der Ortslage Lorch nach einem Motorschaden außerhalb der Fahrrinne festgefahren. Aufgrund eines Defekts der Antriebsmaschine muss das Schiff zunächst frei gezogen und dann in die nächste Werft geschleppt werden.

In Kürze tagt hierzu ein Gremium aus Sachverständigen, Bergungsunternehmen, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie der Hessischen Wasserschutzpolizei. Sollte die Bergung noch am heutigen Dienstag möglich sein, wird ab etwa 13:00 Uhr die Schifffahrt auf dem Rhein zwischen Bingen und Niederheimbach für die Dauer der Maßnahme gesperrt. Sofern eine Entnahme der Gefahrgutladung notwendig ist, findet die Bergung erst am morgigen Mittwoch statt.

Update 21.09.2021 | 15:40 Uhr

Schneller als erwartet ging die Bergung des auf Rhein fest gefahrenen Tankmotorschiffs am heutigen Dienstag vonstatten. Bereits nach kurzer Zeit kam der Havarist frei und wird nun im Schiffsverband nach Bingen geschleppt, wo er repariert werden kann.

Die Schifffahrt auf dem Rhein ist nach kurzzeitiger Sperre wieder frei gegeben.

55 neue Fahrradstellplätze am Bahnhof in Worms geplant

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Fahrrad in Stadt

Worms erhält neue Fahrradparkplätze am Bahnhof. Die Stadt Worms setzt diese Maßnahme in Zusammenarbeit mit dem Bahnhofsmanagement um. Alle Stellplätze werden nacheinander in drei Bauphasen neu eingerichtet. Für die Überdachung müssen Fundamentplatten eingebaut werden, so dass diese Plätze für jeweils zirka drei Wochen nicht genutzt werden können.

Start an bereits überdachten Fläche

„Begonnen wird mit der bereits überdachten Fläche unter dem Gewölbedach. Sobald hier die ersten „Doppelstockparker“ installiert sind und wieder genutzt werden können, sollen die Stellflächen, die unmittelbar neben dem Zentralen Omnibusbahnhof liegen in der ersten Bauphase gesperrt und umgebaut werden“, führt Baudezernent Uwe Franz aus.

„In der zweiten Bauphase werden die weiteren Flächen unter dem Gewölbedach für die Fundament- und Installationsarbeiten gesperrt und zum Schluss in der dritten Bauphase werden auf der Westseite neben der Unterführung 30 weitere überdachte Stellplätze auf diese Weise entstehen“, erläutert Franz weiter.

„Bike+Ride-Offensive an Bahnhöfen“

Für die Sperrung der einzelnen Stellflächen, die kurzzeitig nicht zur Nutzung zur Verfügung stehen, bittet die Stadt Worms um Verständnis. Auf die jeweilige Sperrung der Stellflächen wird drei Wochen lang durch Beschilderung hingewiesen. Danach werden alle Fahrräder, die nicht abgeholt wurden, durch das Ordnungsamt der Stadt entfernt und eingelagert.

Für die gesamte Maßnahme werden rund 100.000 Euro veranschlagt, die zu 90 Prozent gefördert werden. Dies ermöglichen die Kampagne „Bike+Ride-Offensive an Bahnhöfen“, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, die Nationale Klimaschutz Initiative und die DB Netze.

Bis Ende nächsten Jahres sollen demnach zusätzlich mindestens 100.000 Bike + Ride-Plätze in Deutschland vorhanden sein. Im Wormser Bahnhof entstehen so rund 55 zusätzliche Stellplätze, die zudem alle überdacht werden, damit die Pendlerinnen und Pendler auch bei schlechter Witterung das Fahrrad geschützt abstellen können.