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Verbrannte Frauenleiche gefunden – Wer kennt die Tote?

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Bereits am Samstag (11. September 2021) wurde gegen 13:00 Uhr eine Frauenleiche in einem Waldstück zwischen Kniebis und Freudenstadt (Baden-Württemberg) gefunden. Die Identität der Frau ist noch nicht geklärt, weshalb die Polizei sich nun mit einem Phantombild der Leiche an die Öffentlichkeit wendet.

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Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus

Ein Pilzsammler hatte die Tote nahe der Bundesstraße 28 etwa 800 Meter nach Kniebis auf Höhe einer Parkbucht gefunden. Aufgrund der Gesamtumstände geht die Polizei derzeit davon aus, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Der Leichnam war beim Auffinden teilweise verbrannt.

Phantombild der unbekannten Leiche und ihrer Tattowierung | Quelle: Polizei
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Personenbeschreibung der Frau:

  • etwa 160 – 165 cm groß
  • mindestens 20 Jahre alt
  • braunes mittellanges Haar

Mit der Veröffentlichung des Phantombilds der Toten, erhoffen sich die Ermittler Hinweise zur Identifizierung der Frau. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 07231 – 186 4444 in Verbindung zu setzen.

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Stellungnahme zur Ablehnung des Bürgerbegehrens durch die Stadt Mainz

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Symbolbild16
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Mit Erstaunen und Verwunderung haben die Initiatoren von MainzZero, die Bewertung der Stadt Mainz in einem Schreiben an MainzZero sowie die Pressemitteilung der Stadt vom 21. September zur Kenntnis genommen.

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Die Entscheidung der Stadt Mainz

Die Verwaltung der Landeshauptstadt Mainz hat das am 7. Juni 2021 an Oberbürgermeister Michael Ebling überreichte Bürgerbegehren „Klimaentscheid Mainz“ eingehend rechtlich und tatsächlich geprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass das vorgelegte Begehren aufgrund der Nichterfüllung der Voraussetzungen des §17a der Gemeindeordnung (GemO) als unzulässig abzulehnen ist. (Zum Gesamtbericht)


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Die Stellungnahme der Bürgerinitiative

„Wir bedauern sehr, dass sich Oberbürgermeister Michael Ebling erneut auf formale und juristische Gründe zurückzieht statt in die inhaltliche Diskussion einzusteigen“, so die einhellige Meinung in der Bürgerinitiative. Zumal die Initiatoren dem Oberbürgermeister bereits im Dezember 2020 mitgeteilt hatten, dass sie seine Auffassung zur Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens nicht teilen. Und dies auch nach Prüfung der Einschätzung durch das Rechtsamt der Stadt weiterhin vertreten.

Angesichts der einschneidenden Ereignisse seit dem Start des Bürgerbegehrens (Urteil des Bundesverfassungsgerichts, Bericht des Weltklimarates IPCC und Flutkatastrophe) ist es für MainzZero nur schwer erträglich, dass immer noch nicht schneller, konsequenter und mit umfassenderen Maßnahmen gehandelt werde. „Die Notwendigkeit einer sofortigen Transformation hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft ist doch überdeutlich und darf nicht mit formaljuristischen Argumenten, wie stichhaltig sie denn überhaupt sein mögen, ausgebremst werden“, betont Frischkorn. Dafür wird MainzZero weiter mit seiner ganzen Energie und dem Rückhalt durch die mehr als 13.500 geleisteten Unterschriften aus dem Bürgerbegehren arbeiten.

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Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen

Es wäre sehr bedauerlich, wenn mit dieser rein rechtlichen Bewertung keine inhaltliche Diskussion über die notwendige Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen in der nächsten Stadtratssitzung stattfinden soll, sondern ausschließlich eine formalrechtliche Entscheidung angestrebt werde. Frischkorn: „Das wird unserer Überzeugung nach der Bedeutung schnellen Handels im Klimaschutz, das alle Parteien im Bundestags-Wahlkampf versprochen haben, überhaupt nicht gerecht!“

Deshalb sehen die Initiatoren des Bürgerbegehrens für die Stadt Mainz keine Ansätze, auch nur annährend ihren Beitrag zur Erreichung des 1,5 Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens von 2015 zu leisten. Denn keine der elf Forderungen aus dem Bürgerbegehren von MainzZero wurde bisher zur Diskussion gestellt, um zumindest einen ersten Schritt in diese Richtung zu gehen.. Und darüber hinaus hätte die Stadt durch entsprechenden Beschluss des Stadtrates die Möglichkeit – analog zur Entscheidung beim Bibelturm 2018 – durch einen entsprechenden Antrag einen Ratsentscheid – unabhängig von der rechtlichen Bewertung – anzustoßen. „Der Stadtrat hat es jetzt in der Hand, sich hinter das Bürgerbegehren zu stellen und mutig für konsequenten Klimaschutz einzusetzen“ so Hans-Georg Frischkorn.

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Rechtliche Bewertung der Stadt fragwürdig

Die Stadt moniert in ihrem Schreiben, dass in „ein Bürgerbegehren auch immer eine oder mehrere konkrete Fragen zu einer entscheidenden Gemeindeangelegenheit voraus(setzt), die im Falle eines Bürgerentscheides mit ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ – also einer konkreten Sachentscheidung – zu beantworten ist. Im vorliegenden Fall ist dies gerade nicht der Fall, da die vorgelegten Fragen nicht hinreichend bestimmt formuliert sind und letztlich erst unter Zuhilfenahme der Begründung konkretisiert werden.“ Dazu Hans-Georg Frischkorn: “Mehr als 13.000 Bürger*innen von Mainz hatten keine Probleme, die Frage des Bürgerbegehrens eindeutig zu verstehen und mit Ihrer Unterschrift mit JA oder – ohne zu unterschreiben – mit NEIN klar zu beantworten. Insofern halten wir die rechtliche Würdigung der Stadt in diesem Punkt zumindest für sehr fragwürdig.“ Doch viel wichtiger ist den Initiatoren „der breite Rückhalt in der Bevölkerung für unser Bürgerbegehren, der uns sehr gefreut hat und klar zeigt, dass das Thema Klimaschutz mittlerweile für große Teile der Gesellschaft ein wichtiges Anliegen ist“, betont Frischkorn.

Auch der andere Grund, den die Stadt anführt, leuchtet den Initiatoren des Klimaentscheids nicht ein, denn die Beschlüsse der Stadt und Antrag von MainzZero widersprechen sich nicht. Aus diesem Grund sei das Bürgerbegehren keineswegs kassatorisch. „Und selbst wenn es dies wäre, würde die Frist mit der erneuten Stadtratsentscheidung vom 10. Februar 2021 neu beginnen. Kurz gesagt: wir teilen die rechtliche Bewertung der Stadt nicht“, so Frischkorn abschließend zur rechtlichen Bewertung.

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Inhaltliche Diskussion im Stadtrat notwendig

Eine inhaltliche Debatte im Stadtrat ist für MainzZero zwingend notwendig. „Deshalb werden wir unsere Sicht der Dinge im Stadtrat darstellen und versuchen, die Fraktionen zu überzeugen den Antrag der Stadt entsprechend abzuändern“ so Frischkorn und weiter: „Selbst wenn uns das nicht gelingt, können wir immer noch gegen diese Entscheidung Rechtsmittel einlegen. Davon unabhängig werden wir mit vollem Engagement daran weiterarbeiten, dass Mainz sich ambitioniertere Ziele im Klimaschutz setzt und schneller, konsequenter und umfassender handelt.“

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Freizeittipp: Die Eishalle in Mainz öffnet wieder ihre Türen

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Eishalle am Bruchwegstadion
Eishalle am Bruchwegstadion

In wenigen Tagen ist es soweit. Die Eishalle am Bruchweg in Mainz öffnet wieder. Dann können große und kleine Eisläufer wieder ihre Runden auf dem Eis drehen. BYC-News war vor Ort und hat mit dem ersten Vorsitzenden des Fördervereins „Eissport für Mainz e.V.“ Nick Pawolleck über die bevorstehende Eröffnung gesprochen.


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Die Vorbereitungen für die Eröffnung laufen in vollem Gang

Lange Zeit war es still in der Eishalle. Seit November 2020 musste die Halle geschlossen bleiben. Fast eine gesamte Saison ohne Schlittschuhlaufen. Doch nun sind die letzten Vorbereitungen in vollem Gange. In der gesamten Halle wird dafür gesorgt, dass am 01. Oktober alles bereit ist. Maschinen müssen in Gang gebracht werden, die Eisschicht muss aufgetragen werden, was etwa 10 Tage dauert, bis das Eis dann befahrbar ist. Ab Freitag, 01.10.2021 ab 09:30 kann dann wieder täglich Schlittschuh gelaufen werden. Und es gibt auch verschiedene Angebote.

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Disco on Ice

Jeden Samstag ab 19:30 Uhr bis Mitternacht gibt es die altbewährte Eisdisco, mit Musik von DJ Werni. Disco on Ice zu angesagten Beats und Lasershow. Die kleineren Besucher können dann sonntags von 14:00 bis 16:00 Uhr zur Familiendisco on Ice kommen. Außerdem gibt es mittwochs einen Familiennachmittag. An diesem Tag können Familien zu vergünstigten Preisen Schlittschuh laufen. Zusätzliche Veranstaltungen sind in Planung und werden entsprechend auf der Homepage der Eishalle bekannt gegeben.

In den vergangenen Wochen wurde viel für die Eröffnung getan. Es wurden neue Schlittschuhe für den Verleih angeschafft und die Mitarbeiter haben einen professionellen Schlittschuhschleifkurs absolviert, um den Läufern ein noch besseres Fahrgefühl geben zu können. Außerdem wurden weitere Pinguine angeschafft, die den kleineren Eisläufern, die noch etwas unsicher auf dem Eis sind, einen Halt zu geben.

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Neue Gastronomie in der Eishalle

Die Gastronomie in der Eishalle hat einen neuen Pächter, der ebenfalls zum 01. Oktober eröffnen wird. Mit Costa Spiridis konnte der Betreiber der Eishalle einen erfahrenen Gastronom gewinnen, der zuvor 14 Jahre lang in Gonsenheim ansässig war. In Costas Bistro und Restaurant wird es Pizza, Pasta, Schnitzel und vieles mehr geben. Und dies alles zu fairen Preisen, wie Costa gegenüber BYC-News mitteilte. Die Gastronomie wird ganzjährig auch außerhalb der Öffnungszeiten der Eishalle geöffnet sein. Weitere Infos hierzu wird es in Kürze bei BYC-News und auf der Seite der Eishalle geben.

Der Betrieb der Eishalle läuft unter Beachtung der 2G+ Regel, der Eintritt erfolgt nach Vorlage von entsprechendem Nachweis. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig, lediglich die Kontakterfassung vor Ort über die Luca-App oder ein entsprechendes Formular.

Öffnungszeiten:

Mo & Di: 09:30 – 15:30 Uhr
Mi & Do: 09:30 – 17:00 Uhr
Fr: 09:30 – 19:00 Uhr
Sa: 10:30 – 17:45 Uhr
&    19:30 – 24:00 Uhr (Disco)
So: 10:30 – 18:00 Uhr

Längere Öffnungszeiten während der Herbstferien. Infos hierzu gibt es auf der Homepage der Eishalle

Adresse:

Eishalle am Bruchweg
Dr. Martin-Luther-King-Weg 19
55122 Mainz
Tel. 06131 / 320 050
www.eishalleambruchweg.de

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CDU: „SPD-Abgeordneter instrumentalisiert Mord von Idar-Oberstein für Parteizwecke“

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CDU SPD
CDU SPD

CDU-Generalsekretär Jan Zimmer hat den Trierer SPD-Landtagsabgeordneten Sven Teuber vorgeworfen, den Mord von Idar-Oberstein für Wahlkampfzwecke zu instrumentalisieren. Das führe zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft.

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CDU-Generalsekretär Jan Zimmer

„Den Mord von Idar-Oberstein in Verbindung mit Armin Laschet und der CDU zu bringen, ist absolut geschmacklos und schäbig. Gerade im Fall von Idar-Oberstein müssen Demokraten zusammenstehen, anstatt den Mord für eigene parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren. Der SPD-Abgeordnete Sven Teuber bedient sich Methoden, wie man sie sonst nur von Rechtspopulisten kennt. Die Äußerungen führen zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft und sind eines Parlamentariers nicht würdig. Frau Dreyer und Herr Lewentz müssen ihren Parteifreund zur Raison bringen. Es hätte Herrn Teuber auch gut zu Gesicht gestanden, wenn er der Familie des Opfers sein Mitgefühl ausgedrückt hätte, anstatt Bilder des CDU-Kanzlerkandidaten zu posten. Dafür sollte er sich entschuldigen.“

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Sportboot geht in Flammen auf am Yachthafen in Worms

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ausgebranntes Sportboot

Am Dienstagnachmittag (22. September 2021) gegen 16:40 Uhr kam es zu einem Brand am Yachthafen in Worms. Nun ermittelt die Wasserschutzpolizei in Ludwigshafen wegen dem Vorfall.

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Das Sportboot fing sofort Feuer

Zwei junge Männer fuhren mit ihrem Sportboot aus dem Yachthafen Worms, als es plötzlich zu einem lauten Knall im Motorraum kam. Das Sportboot fing umgehend Feuer. Die beiden Männer begaben sich zum Bug ihres Bootes und wurden glücklicherweise von einem anderen Sportboot unverletzt gerettet.

Die Feuerwehren Worms und Lampertheim zogen das brennende Boot in den Floßhafen Worms. Dort konnte es von den Einsatzkräften vollständig gelöscht und vor dem Sinken bewahrt werden. Zu einer Gewässerverunreinigung kam es nicht. Dennoch ermittelt die Wasserschutzpolizei Ludwigshafen nun gegen einen der Männer wegen fahrlässigem Herbeiführen einer Brandgefahr.

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Kultur-Stiftung lädt zur Stifterversammlung in Ginsheim-Gustavsburg ein

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Buergerhaus Ginsheim0
Buergerhaus Ginsheim0

Am Dienstag (28. September 2021) um 19.00 Uhr findet die öffentliche Stifterversammlung der Kulturstiftung Ginsheim-Gustavsburg statt. Diese wird im Großen Saal im Bürgerhaus Ginsheim veranstaltet.


Kulturelles Rahmenprogramm und kostenfreie Getränke

Die Kulturstiftung lädt die Bürger der Stadt Ginsheim-Gustavsburg hierzu herzlich ein. Die Getränke für die Gäste kostenfrei, da die Kosten dafür von einem großzügige Stifter übernommen werden.

Bei der Stifterversammlung erwartet die Gäste ein kulturelles Rahmenprogramm mit Live-Musik durch die Stipendiatin Frau Barbara Wiebe. Sie wird auf verschiedenen Instrumenten und mit Gesang ihre musikalische Vielseitigkeit präsentieren. Freuen dürfen sich die Gäste außerdem auch auf das Impulsreferat „Schützen und fördern- Warum und wie?“ mit interessanten Überlegungen zum Kulturauftrag der Kommunen von Professor Dr. Wolfgang Schneider von der Universität Hildesheim.

Neben einem Rückblick auf die Aktivitäten der Stiftung im Jahr 2020/21 sollen an diesem Abend natürlich die im vergangenen Jahr geförderten Projekte im Mittelpunkt stehen und die Urkunde für das erstmals ausgelobte Merian-Stipendium überreicht werden.

Wegen der Pandemie ist das für den Veranstaltungsort gültige Hygienekonzept zu beachten. Abstands- und 3G-Regelungen gelten wie gewohnt. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei erreichbar.

Weltgesundheitsorganisation: Strengere Grenzwerte für Luftschadstoffe

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Luftverschmutzung ist neben dem Klimawandel eine der größten umweltbezogenen Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb nach mehr als 15 Jahren neue Leitlinien zur Luftqualität veröffentlicht. Sie enthalten Empfehlungen für neue Richtwerte bei verschiedenen Schadstoffen. Vor allem die Belastungen mit Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2) müssten demnach deutlich gesenkt werden.


Gesundheit der Bevölkerung schützen

Die neuen globalen Luftgüteleitlinien der WHO liefern eindeutige Nachweise für die gesundheitlichen Schäden, die die Luftverschmutzung bei noch niedrigeren Konzentrationen als bislang angenommen verursacht. Sie enthalten Empfehlungen für neue Luftqualitätswerte (AQG-Werte). Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung durch eine Senkung der Konzentrationen der wichtigsten Luftschadstoffe zu schützen, von denen einige auch zum Klimawandel beitragen. Das fordert nun auch die Deutsche Umwelthilfe.

Einhaltung der Werte könnte Millionen Leben retten

Seit der letzten globalen Aktualisierung der WHO aus dem Jahr 2005 haben sich die Belege für die negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung auf verschiedene gesundheitliche Aspekte deutlich gemehrt. Aus diesem Grund hat die WHO nach einer systematischen Bestandsaufnahme der derzeit vorliegenden Erkenntnisse nahezu alle AQG-Werte nach unten korrigiert. Dazu gibt sie den dringenden Hinweis, dass eine Überschreitung der neuen Richtwerte mit erheblichen Risiken für die Gesundheit verbunden ist. Zugleich könnte die Einhaltung dieser Werte jedoch Millionen von Menschenleben retten.

Dramatische Folgen durch Luftverschmutzung

Schätzungen zufolge verursacht die Belastung durch Luftverschmutzung jährlich 7 Millionen vorzeitige Todesfälle und den Verlust von noch mehr Millionen gesunden Lebensjahren. Bei Kindern kann dies eine Beeinträchtigung von Lungenwachstum und Lungenfunktion sowie Atemwegserkrankungen und verstärkte Asthmasymptome beinhalten. Bei Erwachsenen sind ischämische Herzkrankheit und Schlaganfall die häufigsten Ursachen für vorzeitige Todesfälle aufgrund von Außenluftverschmutzung. Zunehmend gibt es auch Hinweise auf andere Auswirkungen der Luftverschmutzung wie Diabetes und neurodegenerative Erkrankungen. Damit bewegt sich die durch Luftverschmutzung bedingte Krankheitslast inzwischen auf dem Niveau anderer wichtiger globaler Gesundheitsrisiken wie ungesunde Ernährung und Rauchen.

Luftverschmutzung ist neben dem Klimawandel eine der größten umweltbezogenen Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Die Verbesserung der Luftqualität kann auch dem Klimaschutz zugutekommen. Durch die Verringerung von Emissionen wiederum dürfte sich die Luftqualität verbessern. Indem sich die Länder darum bemühen, diese Richtwerte zu erreichen, tragen sie sowohl zum Schutz der Gesundheit als auch zum globalen Klimaschutz bei.


Luftqualitätswerte für sechs Schadstoffe

Die neuen Leitlinien der WHO enthalten Luftqualitätswerte für sechs Schadstoffe, bei denen der Erkenntnisstand zu den gesundheitlichen Auswirkungen der Belastung am weitesten vorangeschritten ist. Werden Maßnahmen gegen diese „klassischen“ Schadstoffe – Feinstaub (PM), Ozon (O₃), Stickstoffdioxid (NO₂), Schwefeldioxid (SO₂) und Kohlenmonoxid (CO) – ergriffen, so wirkt sich das auch auf andere gesundheitsgefährdende Schadstoffe aus.

Die durch Feinstaub mit einem Durchmesser von 10 bzw. 2,5 Mikrometern (µm) (PM₁₀ bzw. PM₂,₅) oder darunter bedingten Gesundheitsrisiken sind für die öffentliche Gesundheit von besonderer Bedeutung. Sowohl PM₂,₅ als auch PM₁₀ können bis tief in die Lunge vordringen, und PM₂,₅ kann sogar in den Blutkreislauf gelangen, was in erster Linie Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und die Atemwege hat, aber auch andere Organe beeinträchtigt. Feinstaub entsteht vor allem durch die Verbrennung von Brennstoffen in so verschiedenen Bereichen wie dem Verkehrswesen, der Energiewirtschaft, den Haushalten, der Industrie und der Landwirtschaft. 2013 wurden Außenluftverschmutzung und Feinstaubbelastung vom Internationalen Krebsforschungszentrum der WHO (IARC) als krebserregend eingestuft.

Zudem werden in den Leitlinien bewährte Verfahren für den Umgang mit bestimmten Arten von Feinstaub (zum Beispiel Black Carbon/elementarer Kohlenstoff, Ultrafeinstaub und Partikel aus Sand- und Staubstürmen) aufgezeigt, bei denen die quantitative Evidenz derzeit nicht für die Festlegung von Luftqualitätswerten ausreicht. Sie gelten weltweit sowohl für die Außenluft als auch für Innenräume und für alle Umfelder.

WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus dazu

„Luftverschmutzung stellt in allen Ländern eine Bedrohung für die Gesundheit dar, trifft allerdings am stärksten die Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen“, erklärte WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Die neuen Luftgüteleitlinien der WHO sind ein evidenzbasiertes und praktisches Instrument zur Verbesserung der Qualität der Luft, von der alles Leben abhängt. Ich fordere sämtliche Länder und alle, die sich für den Schutz unserer Umwelt engagieren, nachdrücklich auf, davon Gebrauch zu machen, um das Leid zu verringern und Leben zu retten.“

Eine ungleich verteilte Krankheitslast

Die Unterschiede hinsichtlich der Belastung durch Luftverschmutzung nehmen weltweit zu, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen sich die Luftverschmutzung infolge der starken Verstädterung und der weitgehend auf der Verbrennung fossiler Brennstoffe beruhenden wirtschaftlichen Entwicklung erhöht.


„Saubere Luft sollte ein grundlegendes Menschenrecht sein“

„Nach Schätzungen der WHO sterben jährlich Millionen von Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung, vor allem an nichtübertragbaren Krankheiten. Saubere Luft sollte ein grundlegendes Menschenrecht und eine unabdingbare Voraussetzung für gesunde und produktive Gesellschaften sein. Trotz einiger Verbesserungen der Luftqualität in den vergangenen drei Jahrzehnten sterben jedoch nach wie vor Millionen von Menschen vorzeitig, und häufig sind die schutzbedürftigsten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen betroffen“, stellte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Dr. Hans Henri P. Kluge, fest. „Wir kennen das Ausmaß des Problems und wissen, wie wir es beseitigen können. Mit diesen aktualisierten Leitlinien erhalten politische Entscheidungsträger gesicherte Erkenntnisse und das notwendige Instrument für die Inangriffnahme dieser langfristigen gesundheitlichen Belastung.“

Globalen Bewertungen zufolge gehen allein durch die Verschmutzung der Umgebungsluft weltweit Hunderte von Millionen gesunder Lebensjahre verloren, wobei die höchste dadurch bedingte Krankheitslast in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu verzeichnen ist. Je stärker die Menschen der Luftverschmutzung ausgesetzt sind, desto größer sind die gesundheitlichen Auswirkungen, insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen (wie Asthma, chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und Herzerkrankungen) sowie für ältere Menschen, Kinder und Schwangere.

Große Unterschiede zwischen den Regionen

2019 lebten mehr als 90% der weltweiten Bevölkerung in Gebieten, in denen die Konzentrationen den von der WHO festgelegten Luftqualitätswert für eine Langzeitbelastung durch PM₂,₅ aus dem Jahr 2005 überschritten. In Ländern, in denen die Luftqualität dank entschiedener politischer Maßnahmen stark verbessert wurde, ist die Luftverschmutzung oft deutlich zurückgegangen. Weniger spürbar war der Rückgang in den vergangenen 30 Jahren dagegen in Regionen mit bereits guter Luftqualität.

Der Weg zum Erreichen der empfohlenen Werte

Die Leitlinien sollen dazu beitragen, dass alle Länder die empfohlenen Richtwerte für die Luftqualität erreichen. Die WHO ist sich bewusst, dass dies für viele Länder und Regionen, die mit einer hohen Luftverschmutzung zu kämpfen haben, ein schwieriges Unterfangen sein wird. Aus diesem Grund hat sie Zwischenziele vorgeschlagen, die eine schrittweise Verbesserung der Luftqualität ermöglichen. Diese sollen allmähliche, aber bedeutsame gesundheitliche Vorteile für die Bevölkerung erbringen.

Weltweit ließen sich nahezu 80% der Todesfälle im Zusammenhang mit PM₂,₅ vermeiden, wenn die derzeitige Belastung durch Luftverschmutzung auf die in den Leitlinien vorgeschlagenen Werte gesenkt würde. Zu diesem Schluss kommt das Ergebnis einer von der WHO durchgeführten schnellen Szenarioanalyse. Zugleich würde das Erreichen der Zwischenziele zu einer Verringerung der Krankheitslast führen, deren größter Nutzen in Ländern mit hohen Konzentrationen von Feinstaub (PM₂,₅) und einer hohen Bevölkerungszahl zu beobachten wäre.

Untersuchungsausschuss des Landtags wird Flutkatastrophe aufarbeiten

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Phillip Fernis FDP
Phillip Fernis FDP

Der rheinland-pfälzische Landtag hat am Mittwoch (22. September 2021) die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 beschlossen.


Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Philipp Fernis

„Die Einsetzung von Untersuchungsausschüssen ist ein verfassungsmäßiges Recht parlamentarischer Minderheiten. Dass die CDU-Fraktion von diesem Recht Gebrauch macht, ist völlig legitim.

Die FDP-Fraktion wird sich in diesem Ausschuss konstruktiv einbringen. Wir haben ein großes Interesse daran, die vielfältigen Abläufe und Ereignisse rund um die verheerende Flutkatastrophe aufzuklären. Im Interesse der Menschen im Ahrtal hoffen wir, dass die Oppositionsfraktionen ebenfalls mit der gebotenen Sachlichkeit an der Aufarbeitung teilnehmen werden. Vor dem Hintergrund der schweren Schicksale in den betroffenen Regionen wäre parteipolitisch motiviertes Gezänk denkbar deplatziert.

Für die Freien Demokraten im Landtag ist auch der Blick nach vorne besonders wichtig. Daher wird sich parallel zum Untersuchungsausschuss die im August eingesetzte Enquete-Kommission zur Flutkatastrophe mit relevanten Fragen aus den Bereichen des Katastrophenschutzes, der Hochwasserprävention und der Bauplanung befassen. Neben dem Untersuchungsausschuss, der einen starken Fokus auf zurückliegende Ereignisse legt, wird sich die Enquete-Kommission mit Zukunftsperspektiven befassen.“

Ordnungsamt führte Corona-Kontrollen in Mainzer Betrieben durch

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Symbolbild1
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Am Dienstag (21. September 2021) führten Einsatzkräfte des Ordnungsamtes im Zeitraum von 11.00 bis 18.00 Uhr mehr als 60 Kontrollen in Gewerbe-, Dienstleistungs- und Gastronomie-Betrieben in Mainz durch, um dort die Einhaltung der Corona-Schutzvorschriften zu überprüfen.


Betriebe unterschiedlicher Branchen wurden kontrolliert

Die Kontrollen wurden schwerpunktmäßig im Innenstadtbereich durchgeführt, fanden aber auch in Vororten wie zum Beispiel in Hechtsheim oder Ebersheim statt. Es wurden dabei unter anderem vier Fitnessstudios, zehn Friseure, jeweils zwei Spielhallen und Nagelstudios sowie rund 20 Gastronomiebetriebe kontrolliert.

Hierbei lag der Fokus auf der Überprüfung:

  • der Einhaltung der notwendigen Kontaktnachverfolgung
  • der Masken- und Testpflicht und
  • der 3G Regeln

Manuela Matz dazu

Bei den Kontrollen wurden keinerlei Beanstandungen festgestellt, welche die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens notwendig gemacht hätten. Vereinzelt wurden noch offene Fragen der Betriebsinhaber beantwortet.

„Es ist von großer Bedeutung, dass durch die nun eintretenden Lockerungen und Schritte in Richtung Normalität keine Nachlässigkeiten bei den notwendigen Maßnahmen einreißen, damit wir die erzielten Erfolge nicht gefährden“, so Ordnungsdezernentin Manuela Matz. Sie bedankte sich auch bei den Mitarbeitern des Ordnungsamtes und kündigte weitere Kontrollen an.

 

Rheinland-Pfalz: 6000 Impfdosen für Ortskräfte aus Afghanistan

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Innenminister Roger Lewentz dazu

„Johnson&Johnson eignet sich besonders gut“

Deutsche Umwelthilfe fordert Sofortmaßnahmen zum Schutz der Menschen

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert von Bundesregierung, Ländern und Kommunen einschneidende Sofortmaßnahmen in Verkehr, Energiewirtschaft und Massentierhaltung zur Reduzierung von gefährlichen Luftschadstoffen. Hintergrund ist die heutige Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Grenzwerte für diese Stoffe drastisch abzusenken. Die DUH verlangt vom Gesetzgeber zudem, die neuen WHO-Werte umgehend in nationales Recht umzusetzen und ihre Einhaltung so schnell wie möglich sicherzustellen und zu überwachen. Das sei zwingend notwendig, um den Bürgerinnen und Bürgern ihr Recht auf Saubere Luft zu gewähren, sie vor schweren Erkrankungen zu schützen und zehntausende vorzeitige Todesfälle jährlich in Deutschland zu verhindern.


Belastungen würden schwere Krankheiten und vorzeitige Todesfälle auslösen

Die WHO hat heute nach mehr als 15 Jahren neue Empfehlungen herausgegeben und dringt auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf eine schnelle Reduzierung der Schadstoffe. Die derzeit gesetzlich noch erlaubten Belastungen würden schwere Krankheiten und vorzeitige Todesfälle auslösen. Der Grenzwert für Feinstaub (PM 2,5) müsse demnach halbiert werden (von 10 auf 5 µg/m3 im Jahresmittel), jener für Stickstoffdioxid (NO2) sogar auf ein Viertel der bisherigen Grenze gesenkt (von 40 auf 10 µg/m3 im Jahresmittel). Neu ist zudem die Einführung eines 24-Stundenhöchstwertes von 25 µg/m³ für NO2.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Die neuen WHO-Werte sind eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung und allen voran Verkehrsminister Scheuer, der noch vor zwei Jahren sogar die bislang geltenden, laxen NO2-Grenzwerte abschaffen wollte. Die Festlegungen heute sind die ultimative Warnung, dass sofort gehandelt werden muss für die Saubere Luft. Noch heute muss eine wirkliche Mobilitätswende eingeleitet werden mit unter anderem einer Halbierung der Anzahl der Autos und Verdopplung der Radwege, Holzöfen ohne Filter gehören verboten und die Massentierhaltung muss ökologisch umgebaut werden, damit weniger Ammoniak und damit Feinstaub entsteht. Nur so können Krankheit, Leid und zehntausende vorzeitige Todesfälle verhindert werden. Wir werden diesen Prozess begleiten und mit allen notwendigen Mitteln dafür sorgen, dass die Saubere Luft für Deutschland sichergestellt wird.“

Mehr als 400 Gemeinden überschreiten die Werte

Wie dringend notwendig schnelle Schritte zur realen Reduktion sind, zeigen die aktuellen Messwerte aus Deutschland. Bezugnehmend auf die zur Verfügung stehenden Jahresmittelwerte des Jahres 2020, überschreiten derzeit nachweislich mindestens 400 deutsche Gemeinden die neue WHO Empfehlung für Stickstoffdioxid (NO2) von 10 µg/m3 im Jahresmittel, bei Feinstaub (PM2,5) sind es mit Ausnahme von drei Orten alle Gemeinden, die den empfohlenen Grenzwert von 5 µg/m3 im Jahresmittel überschreiten.


Norbert Mülleneisen, Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde dazu

„Die Luft in unseren Städten ist nach wie vor zu dreckig. Wie sich das auf die Gesundheit der Menschen auswirkt und welches Leid dies verursacht, kann ich in meiner Praxis täglich sehen. Besonders betroffen sind Kinder, die aufgrund der NO2 Belastung an Asthma erkranken. Laut einer aktuellen Studie sind das etwa 16.600 Neuerkrankungen jedes Jahr allein in Deutschland! Eine weitere Langzeitstudie belegt schwere Erkrankungen wie Asthma, Lungenkrebs und Herz-Kreislauferkrankungen als Folge von Luftschadstoffbelastungen auch unterhalb der WHO Empfehlungen aus 2005 – ganz unabhängig vom Alter. Die neuen Empfehlungen der WHO sind ein Weckruf, ähnlich drängend wie die aktuellen Nachrichten zur Klimakrise und es ist höchste Zeit, endlich zu handeln“, betont Norbert Mülleneisen, Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde in Leverkusen.

Zum Hintergrund:

Die letzte Version der Luftqualitätsrichtlinie stammte aus dem Jahr 2005 und wurde nun auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst. Die WHO hat dazu eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien systematisch ausgewertet und Richtwerte abgeleitet, die für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger als Grundlage dienen soll. Seit 2005 hat sich die wissenschaftliche Evidenz durch zahlreiche Studien zur gesundheitlichen Gefährdung durch Luftschadstoffe deutlich erhöht. Erkenntnisse sowohl zu Kurzzeitwirkungen als auch Langzeitwirkungen dieser Luftschadstoffe haben sich mit der Zeit verdichtet. Daraus lassen sich die deutlichen Verschärfungen der WHO Empfehlungen ableiten.

Entsprechend aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse wurden die bisherigen Grenzwertempfehlungen für die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid (NO2) von 40 auf 10 µg/m3, Feinstaub PM 10 von 20 auf 15 µg/m3 und Feinstaub PM 2,5 10 auf 5 µg/m3 im Jahresmittel sowie für Ozon (O3) mit einem neuen Wert von 60 µg/m3 für die warme Jahreszeit deutlich verschärft.

Neu in der Luftreinhalterichtlinie aufgenommen sind Empfehlungen zu bewährten Verfahren für den Umgang mit bestimmten Arten von Feinstaub wie Ruß (Black Carbon, BC), Ultrafeinstaub (ultrafine particles, UFP) sowie elementarer Kohlenstoff und Partikel aus Sand- und Staubstürmen. Damit setzt die WHO einen Fokus auf das von diesen Stoffen ausgehende hohe Gesundheitsrisiko und den entsprechend dringenden Handlungsbedarf. Zudem verweist die WHO auf die Klimawirksamkeit von Ruß und den Zusammenhang zwischen Luftqualität und Klimawandel generell. Die DUH fordert deshalb, Ruß-Messungen inklusive Messung der Partikelanzahl in das bestehende Messnetz aufzunehmen.

44-Jähriger aus Mainz vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

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Der 44 Jahre alte Jens Christian W. aus Mainz wird seit Dienstagabend (21. September 2021) vermisst. Die Polizei wendet sich nun mit einem Bild des Vermissten an die Öffentlichkeit und bittet dringend um Hinweise, denn Jens Christian W. ist auf medizinische Hilfe angewiesen.


Persönliche Gegenstände wurden bereits gefunden

Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurden im Stadtgebiet Mainz persönliche Gegenstände von dem Vermissten aufgefunden gefunden. Sein letzter möglicher Aufenthaltsort könnte die Zitadelle in Mainz gewesen sein. Möglicherweise ist er mit einem schwarzen E-Mountainbike unterwegs.

Personenbeschreibung des Vermissten:

  • ca. 1,70 m groß
  • kurze graue Haare
  • trägt eine Brille
  • vermutlich bekleidet mit Turnschuhen
  • schwarzer Stoffhose
  • grauer Hoodie

Personen, die Jens Christian W. gesehen haben oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten sich an den Notruf der Polizei 110 zu wenden. Alternativ nimmt auch jede Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Demonstrationsmarsch von Kastel über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz

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IG Bau0
IG Bau0

Am Mittwochvormittag (22. September 2021) fand die Demonstration „Bauarbeiterprotest“ der IG BAU Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland statt. Treffpunkt der Demonstranten war um 11:30 Uhr der Bahnhof in Mainz-Kastel. BYC-News war vor Ort und hat die Demo begleitet.


Forderungen der IG BAU

Die IG BAU fordert für die Bauarbeiter 5,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Auch der Angleich der Löhne im Osten an das Westniveau gehört zu den Forderungen, den dort werden Bauarbeiter für die gleiche Arbeit noch immer schlechter bezahlt.

Außerdem wird eine Weiterentwicklung der im letzten Jahr vereinbarten Wegezeitentschädigung gefordert. Ziel hierbei ist eine angemessene Bezahlung der Baubeschäftigten für die vielen Fahrten zu ihren Einsatzorten, denn die Bauarbeiter haben oft sehr lange Anfahrtswege. Diese variieren sehr stark. Heute hier, morgen dort. Sie haben keinen Einfluss auf ihre Einsatzorte und bekommen dafür nichts entschädigt.

Die Demonstration verlief friedlich

Insgesamt nahmen rund 250 Personen an der Demonstration teil. Vom Kasteller Bahnhof aus liefen die Bauarbeiter gegen 12:00 Uhr im Demo-Zug über die Theodor-Heuss-Brücke, entlang der Rheinstraße, durch die Quintinstrase, die Schusterstraße und die Flachsmarktstraße bis zum Ernst-Ludwig-Platz. Dort fand gegen 13:15 Uhr abschließend noch eine Kundgebung statt.

Während des Demo-Zuges mussten teilweise Straßen auf der Theodor-Heuss-Brücke und in der Mainzer Innenstadt kurzzeitig gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es allerdings nicht. Der Marsch wurde begleitet und abgesichert von Streifenwagen, Motorrad- und Fahrrad-Polizisten. Die gesamte Demonstration verlief friedlich und ohne Vorfälle.

Bauarbeiter arbeiten überdurchschnittlich viel

Pro Kopf arbeiten Baubeschäftigte im Landkreis Mainz-Bingen im Schnitt 1.436 Stunden im Jahr. Das sind 164 Stunden und damit 12,9 Prozent mehr als Beschäftigte im Kreis Mainz-Bingen quer durch alle Berufe durchschnittlich bei der Arbeit verbringen…

Hier im Artikel können Sie weiterlesen: Bauarbeiter im Kreis Mainz-Bingen arbeiten 1.436 Stunden pro Jahr

Schwerverletzte Person nach Verkehrsunfall in Worms

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Am Dienstagabend (21. September 2021) gegen 19:15 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Worms-Rheindürkheim. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.

Der Fahrer wollte einem anderen Auto ausweichen

Ein 37 Jahre älter Mann befuhr mit seinem BMW die Bundesstraße B9 / Sommer Damm aus Richtung Mainz kommend. Ein Fahrzeug, das vor ihm fuhr, musste aufgrund der Verkehrslage abbremsen. Weil es dem 37-Jährigen nicht mehr gelang rechtzeitig anzuhalten, wich er nach rechts aus. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab und krachte gegen eine Hauswand.

Der schwer verletzte Fahrer wurde in ein Klinikum gebracht. An dem BMW entstand ein Totalschaden, der auf rund 12.000 Euro geschätzt wird. Die B9 war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 20:50 Uhr voll gesperrt.

Unfallflucht in Mörfelden-Walldorf mit Sachschaden

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Am Montag (20. September 2021) kam es in Mörfelden-Walldorf zu einer Unfallflucht. In der Zeit zwischen 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr wurde in der Annastraße ein geparkter grauer Volkswagen Golf an der linken Fahrzeugseite beschädigt. Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort und hinterließ auch keine Nachricht. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Mörfelden-Walldorf unter der Rufnummer 06105/ 4006-0.