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Kriminalpolizei ermittelt nach Brand in Rüsselsheim

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Feuerwehr Symbolbild
Feuerwehr Symbolbild

Am Donnerstagnachmittag (30. September 2021) gegen 13:20 Uhr kam es zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr im Burgundenring in Rüsselsheim. Dort drang schwarzer Rauch aus einem Mehrfamilienhaus.


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Mehrere Gegenstände hatten gebrannt

Die Polizei wurde durch die Rettungsleitstelle verständigt, dass aus dem Keller des Mehrfamilienhauses schwarzer Rauch nach außen dringt. Eine Polizeistreife sowie die alarmierte Feuerwehr machten sich umgehend auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort eingetroffen konnten die Einsatzkräfte zwar einen Rauchgeruch wahrnehmen. Gebrannt hatte es jedoch nicht mehr. Wie die Polizei mitteilt, hatten mehrere Gegenstände in dem Kellerraum gebrannt.

Die genaue Ursache steht jedoch bisher nicht fest und wird von der Kriminalpolizei Rüsselsheim ermittelt. Ob der Vorfall mit einem ähnlichen Einsatz in dem gleichen Mehrfamilienhaus am 21. September in Zusammenhang steht, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Hier waren im gleichen Keller Zeitungspapier angezündet worden. Zudem konnte in der Nähe des Brandherdes ein Kinderfeuerwehrauto und weitere Kinderspielsachen aufgefunden werden. Zeugen, die Hinweise dazu geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei den Ermittlern zu melden.

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Randalierer zogen durch die Innenstadt von Wiesbaden

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (30. September 2021) gegen 2:30 Uhr zogen mehrere bislang noch unbekannte Randalierer durch die Marktstraße in Wiesbaden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


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Sachschaden von 1.000 Euro

Etwa fünf oder sechs Personen, von denen einer mit einem hellen Kapuzenpullover und die anderen mit dunklen Kapuzenpullovern bekleidet waren, zogen durch die Straße. Dabei traten sie Mülltonnen um und beschädigten Straßenschilder und Blumenkübel. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro.

Eine Anwohnerin hatte die Personen bemerkt und die Polizei verständigt. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten die Polizisten eine fünfköpfige Personengruppe im Alter von 19 bis 26 Jahren antreffen und kontrollieren. Diese Personen kommen als Tatverdächtige in Frage.

Das Haus des Jugendrechts hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0611 – 3450.

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Neuer Geschäftsführer bei der Kreiswohnungsbaugesellschaft Mainz-Bingen

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Vorsdtellung Roman Becker e1633014987663
Vorsdtellung Roman Becker e1633014987663

Roman Becker heißt der neue Geschäftsführer der Kreiswohnungsbaugesellschaft (KWBG) Mainz-Bingen. Die Gesellschafterversammlung hat den 40-Jährigen in dieser Woche gewählt, Landrätin Dorothea Schäfer und der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf stellten ihn jetzt der Öffentlichkeit vor. Roman Becker folgt damit auf Peter Patschicke. Der Abteilungsleiter Bauen und Umwelt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen hatte die Geschäftsführung der Gesellschaft nach der Gründung im Sommer interimsmäßig übernommen, bis jetzt eine Dauerlösung gefunden wurde.


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Landrätin Dorothea Schäfer

„Das Thema Wohnen ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Wir leben mitten im Rhein-Main-Gebiet, die Menschen ziehen hierher, Wohnungen sind rar und teuer“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer. Die Kreiswohnungsbaugesellschaft sei ein wichtiger Schritt, um dem zu begegnen: „Ich bin mir sicher, dass die KWBG einen großen Teil dazu beitragen kann, mehr bezahlbaren Wohnraum in den Kommunen des Kreises zu schaffen.“ Profitieren davon sollen vor allem junge Menschen, Familien und Senioren.

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Der Landkreis ist alleiniger Gesellschafter der KWBG

Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, in der Vertreter der Kreistagsfraktionen CDU, SPD, FWG und Grüne vertreten sind, fungiert der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf. Auch er betonte die Bedeutung der Wohnungsbaugesellschaft: „Wir haben knappe Wohnflächen und damit einhergehende hohe Bauland- und Mietpreise. Der Markt kann dies allein nicht regeln.“ Mit der Wohnungsbaugesellschaft mache der Landkreis den Kommunen ein Angebot, gemeinsam Projekte zu entwickeln und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mit Blick auf Roman Becker sagte er: „Für uns war es wichtig, dass wir einen kommunikativen Geschäftsführer finden, der die politischen Strukturen im Kreis und seinen Kommunen kennt, der mit den Bürgermeistern vor Ort reden kann, sie berät und vor allem überzeugend auftritt.“

Der neue Geschäftsführer sieht es als wichtigstes Ziel an, im Landkreis Mainz-Bingen eine sichere und sozial verantwortbare Wohnversorgung für breite Schichten der Bevölkerung zu ermöglichen: „Ich kenne die Menschen und die Region sehr gut und möchte durch meine Arbeit als Geschäftsführer denjenigen, die sich keinen Bauplatz für 400 Euro pro Quadratmeter und mehr leisten können die Möglichkeit eröffnen, in Ihrer Heimat zu bleiben.“ Sicherheit und Kontinuität im Bereich des Wohnens, somit auch ein durchgehender Besuch der Kita über die Grundschule bis zur weiterführenden Schule haben für ihn Priorität und spornen ihn an. „Wohnen für junge Menschen bezahlbar zu machen und eine Alternative für die Älteren unter uns zu schaffen, um nicht im hohen Alter umziehen zu müssen, sollten dabei besonders berücksichtigt werden.“ Zudem sieht er diese Projekte auch als gute Möglichkeiten für die Kommunen, ihrem eigenen Personal Wohnungen zur Verfügung stellen zu können.

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Vom Erfolg der Gesellschaft sind Schäfer, Becker und Wolf überzeugt

Bei der Kreisverwaltung liegt bereits eine Liste mit möglichen Projekten vor, die allesamt aus den verschiedenen Kommunen an den Kreis herangetragen wurden mit der Bitte, diese durch die KWBG zu realisieren: „Es hat hier schon ein Umdenken stattgefunden. In den Gemeinden setzt sich die Überzeugung durch, dass wir für bezahlbaren Wohnraum etwas tun müssen“, sagte Wolf. Romans Becker ergänzte: „Bis zur nächsten Gesellschafterversammlung werden wir diese Projekte prüfen und dann eine Liste mit Priorisierungen vorlegen.“


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Wichtig ist dabei der Schulterschluss und die enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen

„Das ist unumgänglich“, sagte Steffen Wolf und erläuterte das Vorgehen: Nachdem eine Kommune mit einer Projektidee bei der KWBG angeklopft hat, diese auf ihre Machbarkeit geprüft worden ist und letztlich realisiert werden soll, gründen die Kreiswohnungsbaugesellschaft und die Kommune eine eigene Gesellschaft. Nur für dieses eine Projekt. Die Kommune bringt als Einlage in diese Gesellschaft das Grundstück und hält 51 Prozent der Anteile sowie das Eigentum an dem entstehenden Gebäude. Finanziert werden die Projekte über den Kapitalmarkt, eingerechnet werden hierbei anteilig die Kosten für die Dienstleistungen und das Personal der KWBG, die sich auf diesem Wege finanziert. Zudem wird der Kreistag in seiner nächsten Sitzung eine Einlage in Höhe von vier Millionen Euro beschließen.

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Zur Person Roman Becker

Beruflich war Roman Becker seit Beginn seiner Ausbildung 1997 in verschiedenen Positionen bei der Mainzer Stadtwerke AG tätig. Zuletzt betreute er als Key Account Manager unter anderem Groß-, Gewerbe- und Sonderkunden der Stadtwerke, entwickelte Produkte für die Wohnungswirtschaft, war als Kommunalbeauftragter Ansprechpartner für Ortsvorsteher und baute kommunale Netzwerke auf. Zuvor war er 15 Jahre Mitglied im Betriebsrat der Stadtwerke, davon sieben Jahre als Vorsitzender und damit auch Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat des Unternehmens.

Zudem ist Roman Becker politisch aktiv: Seit 2004 ist er in Gemeinderäten tätig, zunächst in Klein-Winternheim, wo er aufgewachsen ist. Derzeit in seinem heutigen Wohnort Ober-Olm. Becker war zudem lange Jahre Mitglied im Verbandsgemeinderat Nieder-Olm und als Arbeitnehmervertreter auch Aufsichtsratsmitglied der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz (ZBM).

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„The Voice of Germany“ startet auf ProSieben in Staffel 11

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Sarah Connor, Johannes Oerding, Nico Santos und Mark Forster spitzen die Ohren für die besten Stimmen Deutschlands: „The Voice of Germany“ startet am Donnerstag, 7. Oktober auf ProSieben und am Sonntag, 10. Oktober in SAT.1 in die Blind Auditions von Staffel 11.


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Mit zwei Coach-Premieren in eine neue Dekade #TVOG

Coach-Premiere für Superstar Sarah Connor: In Staffel 11 von „The Voice of Germany“ nimmt die Soulsängerin und Songwriterin zum ersten Mal auf einem der roten Stühle Platz. „Ich fand das Konzept von ,The Voice of Germany‘ immer spannend. Am Ende ist es das gerechteste Format, das es gibt, weil wirklich nur die Stimme bewertet wird“, freut sich Sarah Connor auf ihre neue Aufgabe. Daneben feiert auch Sänger und Songwriter Johannes Oerding sein Debut am Buzzer: „TVOG ist eine Show, die Musikgeschichte schreibt. Hier entstehen viele großartige TV-Momente und ich bin sehr geehrt, jetzt ein kleiner Teil dieser Family zu sein.“

Sarah Connor und Johannes Oerding buhlen an der Seite von Mark Forster und Nico Santos um die Gunst der besten Talente – eine Konstellation, die auch für Mark Forster in seiner fünften Staffel der Musikshow herausragend ist. „Die vier Coaches in diesem Jahr sind an Relevanz und Größe auf dem deutschen Musikmarkt kaum zu überbieten“, stellt der Musiker fest. Nico Santos sagt voraus, dass die beiden neuen Coaches in seiner zweiten Staffel am Buzzer auch die berüchtigten Coach-Fights spürbar verändern wird: „Mit Sarah Connor als Coach-Konkurrentin wird das unfassbar schwer. Man muss mit den richtigen Argumenten, mit Know-How und Musik-Knowledge kommen.“ Lena Gercke und Thore Schölermann moderieren „The Voice of Germany“, Produzent ist Bildergarten Entertainment.

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Zwei Apps, eine Mission: Die User entscheiden mit

In der ProSieben- und in der SAT.1-App erhalten die Zuschauer mehr Entscheidungsgewalt als je zuvor. In allen Live-Shows können die User in diesem Jahr erstmals über die App abstimmen, welche Talente in die nächste Runde kommen. Unabhängig davon können die Fans unter „Dein Team“ parallel zur Ausstrahlung der Blind Auditions ihr eigenes Team zusammenbuzzern und den Weg ihrer Talente durch die weiteren Phasen der Show verfolgen. „Dein Team“ hat keinen Einfluss auf den Verlauf der TV-Show.

„The Voice of Germany“ ab 7. Oktober 2021 donnerstags auf ProSieben und ab 10. Oktober 2021 sonntags in SAT.1 sowie auf Joyn, jeweils um 20:15 Uhr

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Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zu Besuch bei integrativer Kindertagesstätte in Mainz

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Am Montag, 27.09.2021, besuchte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig die integrative Kindertagesstätte Rheinlinge in Mainz der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration. Gemeinsam mit Sozialdezernent und Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Eckart Lensch und Geschäftsführer Michael Huber machte sie einen Rundgang durch die Kita. Dabei erfuhr sie von den vielfältigen Aspekten der Integration von Menschen mit Behinderung im Alltag der Rheinlinge und tauschte sich über aktuelle Kita-Themen aus.


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Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig

„Hier gibt es Raum für kleine und große Menschen, für Eltern sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit und ohne Beeinträchtigung – und das alles mit sehr viel Engagement und Herz. Hier lernen und arbeiten Behinderte und Nicht-Behinderte miteinander und voneinander. Kurzum: Hier wird Inklusion auf allen Ebenen gelebt“, sagte die Bildungsministerin bei ihrem Besuch und betonte: „Die Arbeit der Kita Rheinlinge und der Schwesterkita Selzlinge in Nieder-Olm ist vorbildlich. Ich begrüße es deshalb sehr, dass sich die Kita als Konsultationskita bewerben will und wünsche ihr dafür alles Gute.“ Konsultationskitas sind Kindertagesstätten, die besondere Schwerpunkte haben und anderen Kitas im Land als Vorbild und als Ansprechpartner für ihre Themen dienen.

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Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb

„In höchst herausfordernden Corona-Zeiten für Kitas, nach Inkrafttreten des neuen Kita-Gesetzes und des damit verbundenen Systemwechsels für die integrativen Kitas kam der Besuch von Frau Ministerin Dr. Hubig für uns zu rechten Zeit. Unsere beiden integrativen Kitas Rheinlinge und Selzlinge sind besonders – und dieses Besondere wollten wir Frau Dr. Hubig vorstellen und mit ihr gemeinsam Impulse für die zukünftige Kita-Arbeit diskutieren.“

Beide integrative Kindertagesstätten stehen unter der freien und gemeinnützigen Trägerschaft der in.betrieb gGmbH und befinden sich jeweils auf dem Gelände des Sozialunternehmens. So profitieren Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderung gleichermaßen voneinander. Dieses Konzept ist einzigartig in Mainz und Umgebung.

Bei den Rheinlingen gibt es 90 Betreuungsplätze in vier kleinen, altersgemischten Gruppen für Kinder von 6 Monate bis 6 Jahre und zwei integrative Gruppen für Kinder ab 2 Jahren. In Nieder-Olm gibt es 30 Betreuungsplätze in zwei integrativen Gruppen.

Bildungsministerin dr. Stefanie hubig zu besuch bei integrativer kindertagesstätte in mainz
© in.betrieb gGmbH, Fotografin: Kristina Schäfer Von links nach rechts: Rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, Susanne Skoluda-Feldes, Erziehungswissenschaftlerin im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, und Praktikantin bei den Rheinlingen Leonie Schneider mit Kita-Kindern

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in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. An den derzeitigen Standorten Mainz und Nieder-Olm finden rund 600 Menschen mit Behinderungen berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt in.betrieb zurzeit 172 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung. 56 schwerst-mehrfachbehinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte der Tochtergesellschaft mittendr.in, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag. Im zeit.raum für Senior*innen mit Beeinträchtigung finden derzeit 10 Rentner*innen einen abwechslungsreichen Betreuungsalltag. Die Liebelle berät zu Fragen rund um die Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten.

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Zugang und Nutzung des Internets für ältere Menschen

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Der Internationale Tag der älteren Menschen steht unter dem Motto „Digitale Gerechtigkeit für alle Altersgruppen“. Während jüngere Generationen mit der digitalen Welt aufgewachsen sind und sich selbstverständlich in ihr bewegen, haben viele der heute Älteren das Internet erst später im Leben kennengelernt und nicht wenige ältere Menschen haben noch gar keinen Zugang zum Internet. Diese „digitale Spaltung“ zwischen Älteren und Jüngeren zeigt sich auch in den Daten des Deutschen Alterssurveys für Menschen in der zweiten Lebenshälfte.

Ältere Menschen ab 76 Jahren haben wesentlich seltener Zugang zum Internet

Ob zur Informationssuche, zur Pflege sozialer Kontakte, zur Unterhaltung und Kultur oder zum Online-Einkauf – für viele Menschen ist die Nutzung von Internetangeboten ein Bestandteil ihres Alltags. Aber das gilt nicht für alle Altersgruppen gleichermaßen. Zwar haben im Jahr 2020 insgesamt 86,4 Prozent der Menschen in der zweiten Lebenshälfte (46-90 Jahre) einen Zugang zum Internet – aber es gibt noch große Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen.

Ältere Menschen ab 76 Jahren haben wesentlich seltener Zugang zum Internet als Menschen zwischen 46 und 75 Jahren: Während in der jüngsten Gruppe der 46- bis 60-Jährigen eine nahezu vollständige Abdeckung erreicht ist und die mittlere Altersgruppe (61-75 Jahre) nicht weit davon entfernt liegt, verfügt knapp die Hälfte der Menschen in der höchsten Altersgruppe noch immer über keinen Internetzugang und kann somit nicht von digitalen Möglichkeiten profitieren.

Gerade in Zeiten der Pandemie hat sich aber gezeigt, wie hilfreich digitale Angebote sein können

z.B. zur Informationssuche oder zur Versorgung mit Dingen des täglichen Gebrauchs, aber auch zur Aufrechterhaltung von Kontakten. Und auch außerhalb der Pandemie bieten digitale Angebote Möglichkeiten der Teilhabe und Kommunikation, insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, aber auch zur Überbrückung von großen Wohndistanzen zwischen Angehörigen.

Dass digitale Gerechtigkeit aber nicht nur eine Frage des Alters ist, zeigen die bestehenden Geschlechter- und Bildungsunterschiede im Zugang zum Internet. So verfügen vor allem Frauen und Menschen mit niedriger Bildung im Alter seltener über einen Internetzugang als Männer und Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss. Bei den „älteren Menschen“ handelt es sich also nicht um eine homogene Gruppe, sondern die ungleiche Chancenverteilung zur digitalen Teilhabe in der zweiten Lebenshälfte stellt eine vielschichtige Herausforderung dar.

Es ist anzunehmen, dass die „digitale Spaltung“ zwischen den Generationen mittel- und langfristig abnehmen wird. Dennoch stellt sich aktuell die Aufgabe, die digitalen Kompetenzen und damit die Teilhabemöglichkeiten derjenigen älteren Menschen zu verbessern, die das Internet derzeit noch nicht nutzen. Hierzu sind Konzepte und Modelle zu digitaler Bildung und Teilhabe (weiter) zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse und Situation der Ältesten abgestimmt sind. Dabei könnten auch niedrigschwellige und nahgelegene Unterstützungsangebote durch die Kommunen, wie sie der Achte Altersbericht anregt, einen Beitrag leisten.

Ein zweiter Aspekt ist wichtig

Wenn es das Ziel ist, gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen, bleibt es bei der aktuell bestehenden digitalen Spaltung, die nicht nur entlang des Alters, sondern beispielsweise auch entlang von Bildung und Geschlecht verläuft, wichtig, auch analoge Angebote für diejenigen, die (noch) nicht über die Möglichkeiten zur Nutzung digitaler Angebote verfügen, vorzuhalten.

Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine repräsentative Quer- und Längsschnittbefragung von Personen in der zweiten Lebenshälfte. Im Rahmen der Studie werden seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen auf ihrem Weg ins höhere und hohe Alter regelmäßig befragt. Er wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Steinewerfer im Kreis Groß-Gerau – Polizei sucht Zeugen

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Steinewerfer
Steinewerfer

Am Mittwochabend (29. September 2021) gegen 19:00 Uhr haben bislang noch unbekannte Personen auf der Bundesstraße B43 bei Kelsterbach einen Stein auf ein fahrendes Auto geworfen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Stein landete auf der Windschutzscheibe

Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 39 Jahre alte Frau aus Kelsterbach mit ihrem grauen Skoda Fabia die B43 vom Flughafen kommend in Fahrtrichtung Kelsterbach. Als sie unter einer Brücke im Bereich der „Querspange“ hindurchfuhr, schlug ein Stein in ihre Windschutzscheibe. Glücklicherweise durchschlug dieser nicht das Glas, sodass Fahrerin und Beifahrer unverletzt blieben. Es entstand jedoch ein Sachschaden an dem Fahrzeug.

Trotz des Schocks konnte die Frau ihr Fahrzeug weiter lenken und an der nächsten Ausfahrt abfahren. Laut Zeugenaussage sollen sich mehrere Jugendliche im Alter zwischen 15 bis 17 Jahren auf der Brücke befunden haben.

Personenbeschreibung des mutmaßlichen Werfers:

  • etwa 1,80 Meter groß
  • lockiges schwarzes Haar mit abrasierten Seiten.
  • dunkelblaues langes Shirt
  • Eine der Begleitpersonen trug ein orangefarbenes T-Shirt

Eine Fahndung nach den beschriebenen Personen verlief ohne Erfolg. Die Beamten erstatteten Strafanzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06107 – 71980 bei der Polizei zu melden.

Nach Youtube-Sperre: Russland droht der Video-Plattform und deutschen Medien

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Die Video-Plattform YouTube hat die deutschsprachigen Kanäle des russischen Senders RT gesperrt. Der Kreml spricht nun von Zensur. Als Konsequenz droht die Regierung in Moskau nun Youtube und deutschen Medien mit Vergeltungsmaßnahmen.


Vorwurf: Russische Gesetze „in grober Weise“ verletzt

Nachdem die beiden Kanäle auf YouTube gesperrt wurden droht Russland der Videoplattform mit einem Verbot. Außerdem werde man Vergeltungsmaßnahmen gegen deutsche Sender in Erwägung ziehen. Das teilte das russische Außenministerium mit. Der Vorfall werde als einen „beispiellosen Akt der Medienaggression“ gewertet. In Russland vermutet man zudem eine Unterstützung der deutschen Behörden bei der Sperrung der Kanäle. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow warf Youtube „Zensur“ vor. Es gebe zudem einige Anzeichen dafür, dass russische Gesetze „in grober Weise“ verletzt worden seien.

Bundesregierung reagiert auf Vorwürfe

Die Aufsichtsbehörde für Medien Roskomnadsor teilte mit, sie habe die Youtube-Mutter Google aufgefordert, den Bann von RT aufzuheben und gewarnt, Russland könne im Fall einer Weigerung den Zugang zu Youtube beschränken oder ganz aufheben. „Hier handelt es sich um eine Entscheidung von Youtube“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Es handele sich hingegen nicht um eine Maßnahme der Bundesregierung oder staatlicher Stellen in Deutschland. Wer anderes behaupte, „der bastelt sich eine Verschwörungstheorie zurecht“.

Margarita Simonjan ist Chefredakteurin von RT. Sie schrieb auf Twitter über ein Verbot der Deutschen Welle und die Schließung der Korrespondentenbüros der Sender ARD und ZDF in der russischen Hauptstadt Moskau.

Falschmeldungen als Grund für die Sperre

Grund für die aktuelle Auseinandersetzung ist die Sperre der beiden RT-Kanäle „RT DE“ und „Der Fehlende Part“ am Dienstag (28. September 2021). Begründet wurde diese von YouTube mit einem Verstoß gegen die Nutzungs-Richtlinien. Demnach erhielt RT DE einen Verweis wegen der Verbreitung von Falsch-Informationen über die Corona-Pandemie.  Zunächst durften lediglich keine weiteren Beiträge hochladen. Allerdings sei die von RT umgangen worden, indem Videos in den anderen Kanal „Der fehlende Part“ hochgeladen wurde. Daraufhin habe YouTube die beiden RT-Kanäle dauerhaft gesperrt.

In mehreren Ländern verboten

Das Medienunternehmen RT hieß früher Russia Today und berichtet auch auf Englisch, Französisch, Spanisch und Arabisch. Es wird als Teil der internationalen Propagandabestrebungen des Kremls angesehen und wird staatlich finanziert. In mehreren Ländern ist RT verboten, darunter in Litauen und Lettland. Das Medienunternehmen beschreibt sich selbst als „autonome, gemeinnützige Organisation, die aus dem öffentlichen Haushalt der Russischen Föderation finanziert wird“.

Krach-Blitzer sollen Motorradfahrer in Hessen ausbremsen

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Motorrad
Motorrad

Hessenweit werden elf neue Krach-Blitzer auf viel befahrenen Strecken aufgestellt. Damit will das Land Hessen gegen das Kreischen, Knattern und Krachen von Motorrädern vorgehen.


Von vielen Bürger als belastend empfundener Lärm

Beliebte Motorradstrecken gibt es in Hessen viele. Um den von vielen Bürger als belastend empfundenen Motorradlärm wirkungsvoller zu reduzieren und Biker für eine angepasste Fahrweise zu sensibilisieren, werden hessenweit elf neue Krach-Blitzer mit Lärm-Displays auf viel befahrenen Strecken aufgestellt. Die Landesregierung wendet hierfür rund 200.000 Euro auf. Die Anzeigetafeln sollen insbesondere Motorradfahrer durch die Hinweise „langsamer“ oder „leiser“ dafür sensibilisieren, Rücksicht zu nehmen.

Lärm-Displays für rücksichtsvolles Fahren

„Gerade bei gutem Wetter nutzen vor allem Motorradfahrer die Gelegenheit, vorwiegend auf landschaftlich ansprechenden Strecken mit kurvenreichen Straßen ihrem Fahrspaß freien Lauf zu lassen. Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Erholungssuchenden macht der dröhnende Motorlärm durch hochtourige Fahrweisen und schnelle Beschleunigungen zu schaffen. Diese Lärmbelastung stellt eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität, mitunter sogar der Gesundheit dar. Dabei ist eine rücksichtslose Fahrweise auch regelmäßig eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer. Die neuen Lärm-Displays weisen präventiv auf dieses wichtige Thema hin. Sie haben sich bereits in anderen Bundesländern als eine wirksame Maßnahme im Kampf gegen Motorradlärm erwiesen“, so Innenminister Peter Beuth und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

Aufforderung „Leiser“ oder „Langsamer“ und Rückmeldung „Danke“

Das Lärm-Display besteht hauptsächlich aus zwei Komponenten – einem mit Solarstrom betriebenen Dialog-Display für die Text- und Bildanzeige und einem auf der Straße in einigem Abstand aufgestellten Erfassungsgerät. Das Erfassungsgerät erkennt die gefahrene Geschwindigkeit und die Lautstärke. Sollte ein Fahrzeug als zu laut oder zu schnell erfasst werden, erscheint im Display die Aufforderung „Leiser“ oder „Langsamer“.  Bei Einhaltung von Lautstärke und Geschwindigkeit erfolgt die Rückmeldung „Danke“. Durch die Kombination eines Verkehrszählgerätes, Phonmessgerätes und eines Dialogdisplays wird Fahrzeugführern nicht nur eine optische Rückmeldung bei zu übermäßiger Lärmentwicklung gegeben, es werden auch datenschutzkonform nichtpersonenbezogene Daten generiert, die Rückschlüsse darauf zulassen, wann und wo besonders hohe Lärmbelästigungen auftreten. Das wiederum kann zu verstärkten Kontrollmaßnahmen von besonders belasteten Strecken oder Zeiträumen führen.


Polizei erhält Kontrollmaßnahmen weiterhin aufrecht

„Jedes Jahr verzeichnen Polizei und Kommunen zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern. Mit den Lärm-Displays appellieren wir einmal mehr an die Rücksichtnahme und Vernunft der Verkehrsteilnehmer. Gleichwohl wird die hessische Polizei ihre bisherigen Kontrollmaßnahmen aufrechterhalten und weiterhin gezielte Kontrollen zur Einhaltung der Geschwindigkeit sowie der Überprüfung baulicher Veränderungen an Fahrzeugen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden“, so Innenminister Peter Beuth.

Zielgerichtete Kontrollen im Hinblick auf technische Veränderungen an Zweirädern und unter Beteiligung spezialisierter Kräfte finden an vielen Hauptmotorradstrecken statt, insbesondere an Wochenenden und bei günstiger Witterung. Dabei kommen auch zivile Maschinen der Videostreife zum Einsatz, mit denen gefährliche Fahrmanöver dokumentiert und dem Verhaltensverantwortlichen an einem am Koffersystem verbauten Display vorgespielt werden können.

„Mit den Lärm-Displays wollen wir an den Motorrad-Hotspots in Hessen zu einer lärmärmeren Fahrweise animieren“, sagte Verkehrsminister Al-Wazir. „Dabei appellieren wir an Vernunft und Einsicht. Wir wollen, dass genussvolles Motorradfahren in den reizvollen hessischen Landschaften möglich ist, ohne dass die Anwohnerinnen und Anwohner ihr Wohngrundstück wegen des Motorradlärms nicht mehr zur Erholung und Entspannung, etwa am Wochenende oder zum Feierabend, nutzen können. Rücksichtnahme ist dafür unerlässlich. Ich halte dieses Instrument für eine wichtige und sinnvolle Ergänzung zu behördlichen Instrumentarien wie verkehrsrechtliche Anordnungen und Verkehrsüberwachung.“

Lärm-Displays werden an Brennpunkten aufgestellt

Die Displays werden an fest definierten Aufstellorten angebracht. Diese Örtlichkeiten orientieren sich an den bisher vorliegenden Erkenntnissen über Brennpunkte und werden bei Bedarf angepasst. Dabei richten sich die Lärm-Displays nicht nur an Motorradfahrer, sondern grundsätzlich auch an andere Verkehrsteilnehmer. Teilweise sind sich die Fahrer der von ihnen veranlassten Geräuschbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner gar nicht bewusst. Daher sollen die Lärm-Displays an die Einhaltung der Verkehrsregeln und die gegenseitige Rücksichtnahme erinnern.

Standorte für die neuen Lärm-Displays:

  • Frankfurt am Main, Bereich Friedberger Anlage, Pfingstweidstraße / Grüne Straße
  • Hochtaunuskreis, Schmitten, L3004 (Kanonenstraße)
  • Rheingau-Taunus-Kreis, Stadt Bad Schwalbach, Bereich B54 (Exakter Standort steht noch nicht fest)
  • Landkreis Offenbach, Mainhausen, Ortsteil Zellhausen, L3065 (Babenhäuser Straße)
  • Vogelsbergkreis, Schotten, Ortsteil Eschenrod, B276
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg, Gemarkung Waldeck-West, L3086 (am Edersee)
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg, Gemeinde Diemelsee, L 3078, nahe OT Heringshausen
  • Lahn-Dill-Kreis, Bischoffen, OT Neiderweidbach / Oberweidbach, B255 (außerorts)
  • Landkreis Gießen, Laubach, B276, außerorts
  • Odenwaldkreis, Gem. Lindenfels, (Exakter Standort steht noch nicht fest)
  • Odenwaldkreis, Mossautal, Ortsteil Hiltersklingen, B460

Hintergrund

Mit der Präventionskampagne „Du hast es in der Hand – Überlasse nichts dem Unfall“, appelliert die Polizei Hessen an die Eigenverantwortung der Motorradfahrer sowie die Rücksichtnahme der Autofahrer aufgrund des hohen Unfall- sowie Verletzungsrisikos.

Forderungen vom Häusärzteverband in Rheinland-Pfalz

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Medizin, Arzt, Stethoskop
Medizin, Arzt, Stethoskop

Ab dem 1. Oktober 2021 startet mit der elektronischen Krankschreibung (eAU) die auch für Patientinnen und Patienten direkt sichtbare Umsetzung der weiterführenden Digitalisierung in der ärztlichen Versorgung. Zum Jahreswechsel soll das elektronische Rezept folgen.

Die bereits seit Jahresbeginn mögliche dritte große Massenanwendung der Telematikinfrastruktur, die elektronische Patientenakte, wird hingegen bisher erst von ca. 1 % der gesetzlich Versicherten in Anspruch genommen und spielt in der Versorgung bis heute faktisch keine Rolle.


Digitale Anwendungen in der Hausarztpraxis sind bereits status quo!

Elektronische Aktenführung, elektronische Praxisorganisation, Videosprechstunden oder Online-Termin-vergaben sind jetzt schon vielfach gelebter Alltag in der Hausarztpraxis. Nun wird die eAU folgen. Hierbei sprechen wir von ca. zwei Millionen Krankschreibungen PRO TAG, die bundesweit – ab 1.1.2022 verpflichtend – digital an die Krankenkassen weitergeleitet werden sollen. “Da können wir uns nicht auch nur einen einzigen Tag einer unausgereiften Technik mit einem hohen Ausfallsrisiko erlauben. Die Technik muss stehen und verlässlich funktionieren, wenn sie in die Massenanwendung geht“, so Barbara Römer. „Es kann doch nicht sein, dass wir noch dazu unter Sanktionsandrohung bei Nichtumsetzung im Praxisalltag erleben werden, dass ein Großteil der versandten eAUs nicht bei den Krankenkassen ankommt“, ergänzt Heidi Weber. Nach jetzigem Kenntnisstand sind weniger als 10% der gesetzlichen Krankenkassen technisch imstande, die eAU elektronisch entgegenzunehmen.

Zudem werden die Praxen dazu verpflichtet, den Patienten auf Wunsch oder bei erfolgloser Übermittlung zusätzlich einen Papierausdruck für die Krankenkasse mitzugeben. Die Bescheinigung für den Arbeitsgeber und die Versicherten werden unverändert auf Papier gedruckt- „Hier kann doch kein Mensch von einem Mehrwert für Patienten und Praxen sprechen, sondern ausschließlich nur von Mehrarbeit!“, beklagt Klaus Korte. „Die Praxen werden mit teuren, unausgereiften digitalen Anwendungen konfrontiert und die Patientinnen und Patienten hierüber noch nicht einmal von Seiten der Krankenkassen umfassend informiert und vorbereitet“, kritisiert Torsten Buchheit in aller Deutlichkeit.

Der Vorstand des Hausärzteverbands Rheinland- Pfalz fordert daher:

1. Verschiebung der eAU! Erst wenn die Technik verlässlich funktioniert, kann sie in den Massenrollout gehen!

2. Sanktionierungsfolgen auch für Krankenkassen, wenn diese ihrer Verpflichtung zur Umsetzung nicht fristgerecht nachkommen.

3. Sofortige Implementierung einer bundesweiten Meldeplattform für Performanceprobleme digitaler Anwendungen.

4. Sofortige Einbindung von Hausärztinnen und Hausärzten im BMG und in der gematik, um digitale Anwendungen mit einem echten Mehrwert für die Patientenversorgung zu entwickeln. IT muss dem Menschen dienen und nicht der Mensch der IT!

5. Digitalisierung kostet Zeit, Geld und braucht Fachpersonal! Wir fordern eine kostendeckende Anpassung der Vergütung für ALLE niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wegen rapide steigender IT-Kosten! Wer die Digitalisierung in der Arztpraxis anstrebt, muss diese auch finanziell absichern. Ansonsten liegt die Zukunft der ambulanten Versorgung im anonymen Netz und nicht mehr in der wertvollen und unabdingbaren persönlichen Arzt-Patienten-Beziehung!

Motorradfahrer flüchtet mit hoher Geschwindigkeit in Mainz und verunfallt

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Polizei Kirchheimbolanden Tuningkontrolle 022 1900x1069 1
Polizei Kirchheimbolanden Tuningkontrolle 022 1900x1069 1

Am Mittwochnachmittag (29. September 2021) gegen 17:20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Neustadt in Mainz. Dieser wurde von einem Jugendlichen verursacht, der auf seinem Motorrad vor der Polizei flüchten wollte.


Vor einer Kontrolle geflüchtet

Zivilbeamte der Kriminalpolizei Mainz wollten den stehenden Motorradfahrer in der Neustadt kontrollieren. Die Polizisten zeigten dem 17-Jährigen ihren Dienstausweis und kündigten die Kontrolle an. Der Jugendliche erkannte einen der Polizeibeamten und fuhr unbeeindruckt mit einem hoher Geschwindigkeit los, obwohl er aufgefordert wurde, stehen zu bleiben.

Der Jugendliche wurde leicht verletzt

Bei seinem Fluchtversuch verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Motorrad, fuhr in zwei geparkte Fahrzeuge und stürzte. Der 17-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht. Sein Motorrad wurde stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. An den beiden Autos, gegen die der Jugendliche gefahren war, entstanden leichte Schäden.

Im Rahmen der anschließenden Kontrolle konnte die Polizei ein Einhandmesser auffinden und sicherstellen. Nach den Kontrollmaßnahmen wurde der junge Mann an seine Angehörigen übergeben. Den 17-Jährigen erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen einem Verstoß gegen das Waffengesetz. Er ist in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.

Fastnachtskampagne in Bingen startet – Saalfastnacht mit Einschränkungen

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Die gute Nachricht vorweg: die Fastnachtskampagne 2021/2022 geht an den Start. Darauf verständigten sich die Vertreter der elf Binger Fastnachtsvereine, die auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Feser zu einem allgemeinen Austausch zusammenkamen.


2G-Regelungen bei der Saalfastnacht

Einvernehmlich haben sich die Vertreter aller Binger Fastnachtsvereine dafür ausgesprochen, dass alle Veranstaltungen in der Saalfastnacht nach der sogenannten „2 G-Regelung“ beziehungsweise unter Berücksichtigung der zum jeweiligen Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz durchgeführt werden sollen.

Die traditionelle Flaggenhissung aller elf Binger Fastnachtsvereine, unter der Federführung der Karnevalsgesellschaft Schwarze Elf 1927 e.V., ist für Samstag, 8. Januar 2022 auf dem Bürgermeister-Neff-Platz geplant. Im Rahmen der Flaggenhissung soll auch verdienten Mitgliedern der Vereine der Fastnachtsorden der Stadt Bingen am Rhein verliehen werden.

Ein Flyer mit den Fastnachtsveranstaltungen ist für die kommende Session nicht vorgesehen. Dafür werden stets aktuell alle Termine auf der Homepage der Stadt Bingen (www.bingen.de/fastnacht) veröffentlicht. Die Vereine können ab sofort unter der Adresse www.bingen.de/veranstaltung-melden ihre Termine einstellen.

„Ich freue mich wirklich sehr, dass wir diesen Weg gefunden haben, damit die Menschen gemeinsam und hoffentlich unbeschwert frohe Stunden an der Binger Fastnacht erleben können,“ begrüßt Oberbürgermeister Feser die gefundene Lösung.

„Wetten, dass..?“ mit Thomas Gottschalk kehrt zurück

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thomas gottschalk
thomas gottschalk

40 Jahre nach der ersten Ausgabe von „Wetten, dass…?“ im Jahr 1981 bringt das ZDF das TV-Highlight des Jahres wieder auf den Schirm. Skurrile Wettideen, große Maschinen, clevere Kinder und Superstars kommen Samstagabend zusammen. Und wie immer stellt sich am Ende die spannende Frage: Wer wird Wettkönig?


„Ein ‚Wetten, dass..?‘, wie wir es uns alle vorstellen“

Hollywoodstars fiebern mit, wenn es für die Wettkandidaten um alles geht. Michelle Hunziker ist selbstverständlich mit dabei und natürlich darf auch die beliebte Baggerwette nicht fehlen.

ZDF-Unterhaltungschef Dr. Oliver Heidemann dazu: „Es wird ein „Wetten, dass..?“, wie wir es uns alle vorstellen. Kein Blick zurück, sondern eine große Familienshow mit allem, was diese Sendung immer stark gemacht hat. Wir haben tolle Wetten, selbstverständlich auch eine spektakuläre Außenwette, nationale und internationale Musikacts und eine Couch voll mit großen Stars. Dazu ein Moderator, der sich riesig darauf freut, in sein altes Wohnzimmer zurückzukommen. Und wenn dann noch Michelle Hunziker die Bühne betritt, dann wissen alle, dass das der beste Platz für diesen Abend ist.“

„Eine fränkische Karriere: Erster Atemzug in Bamberg, jetzt der Höhepunkt mit „Wetten, dass..?“ in Nürnberg! Die ganze Welt der Show in 60 Kilometern!“, sagt Moderator Thomas Gottschalk.

Sendezeit: Live am Samstag, den 6. November 2021 um 20:15 im ZDF

Folgen des Klimawandels im Ober-Olmer Wald spürbar

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Waldweg
Waldweg

Vor den Folgen des Klimawandels wird nicht nur gewarnt, sondern sie sind spürbar – auch in unserer Region. Aber was kann jede Einzelne und jeder Einzelne ganz bewusst für den Klimaschutz tun? Der „Aktionstag Klimaschutz“ am 3. Oktober von 14 bis 17 Uhr soll diese Veränderungen in unserem natürlichen Umfeld deutlich machen, zum Nachdenken anregen und Handlungsoptionen aufzeigen.


Treffpunkt ist das Wald-Naturschutzzentrum am Forsthaus Ober-Olmer Wald: Am Wald 14 in 55270 Ober-Olm. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Aktion richtet sich sowohl an Kinder als auch Erwachsene und beinhaltet Informations- sowie aktive Mitmachangebote. Themen sind unter anderem nachhaltiges Kochen, Vermeidung von Plastikmüll oder das Bauen mit Holz. Ebenso werden Wege zur klimaneutralen Stadt oder Verwaltung aufgezeigt. Nach der Eröffnung des Ersten Kreisbeigeordneten Steffen Wolf um 14 Uhr erläutert Dr. Tilmann Sauer vom rheinland-pfälzischen Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen in einem Vortrag die Klimasituation und Perspektiven in Rheinland-Pfalz.

Beim Aktionstag Klimaschutz handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von Landesforsten Rheinland-Pfalz und der Volkshochschule Ober-Olm. Unterstützt wird dieses durch die Umwelt- und Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Mainz-Bingen Renate Wiedenhöft. Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel – also geimpft, genesen oder getestet.

Tornado in Deutschland- Mehrere Personen wurden verletzt

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Um ca. 18:00 Uhr ist in Teilen der Stadt Kiel ein Tornado durch die Straßen gezogen. Es gab mehrere Einsatzschwerpunkte über das Stadtgebiet für die Feuerwehren und Rettungsdienste verteilt. Ein Einsatzschwerpunkt war das Neubaugebiet in Kiel-Meimersdorf, in dem mehrere Dächer abgedeckt wurden. Desweitern wurden durch den Tornado in Kiel-Gaarden mehrere Dachziegel von Dächern gerissen.

Mehrere Personen wurden in das Wasser gespült

Zum größten Einsatz kam es in der Kieler Innenförde. Bei dem Versuch zwei 8er-Ruderboote aus dem Wasser zu retten, wurden mehrere Ruderer von der Windhose überrascht. Einige wurden durch herumfliegende Teile verletzt, andere wurden durch die Kraft der Windhose ins Wasser geworfen.

Die Kieler Berufsfeuerwehr war mit einem Großaufgebot von Löschfahrzeugen und Rettungsdienstpersonal vor Ort. Mit ca.60 Einsatzkräfte konnten die 4 Schwer, 3 Mittel und mehrere Leichtverletzte medizinisch versorgt und in Kieler sowie umliegende Krankenhäuser verteilt werden. Dieser Einsatz waren nach etwa 2 Stunden abgearbeitet.