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Straßeneinbruch in der Rheinallee in Mainz

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Aufgrund eines Straßeneinbruchs ist in der Rheinallee in Höhe Hausnummern 97-101 eine Fahrspur in Fahrtrichtung Mainz-Mombach zur Zeit gesperrt. Die voraussichtliche Dauer der Sperrung beträgt rund eine Woche. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbei geführt. Fußgänger und Radfahrer sind von dieser Sperrung nicht betroffen.

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Schwer verletzter Radfahrer mit Kopfverletzung in Ingelheim

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Verunfalltes Fahrrad

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (1. Oktober 2021) gegen 00:10 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Hans-Fluck-Straße in Ingelheim. Ein Radfahrer wurde dabei schwer verletzt.

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Mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe geknallt

Wie die Polizei mitteilt, bog der 21 Jahre alter Radfahrer parallel zur Selz auf die Hans-Fluck-Straße ein. Dabei missachtete er die Vorfahrt einer 29 Jahre alten Autofahrerin. Diese konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer wurde über die Motorhaube geschleudert und schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Autos.

Durch den Aufprall wurde der 21 Jahre alte Mann schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Unfallzeitpunkt trug der Radfahrer keinen Helm. Die Fahrerin des PKW erlitt durch den Unfall einen Schock, blieb aber körperlich unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.

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BioNTech testet neuen Krebsimpfstoff an Probanden

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BioNTech SE, gab am Freitag (1. Oktober 2021) bekannt, dass der erste Darmkrebspatient in einer klinischen Phase-2-Studie mit dem individualisierten mRNA-Krebsimpfstoff BNT122 (Autogenes Cevumeran, RO7198457) behandelt wurde. Die Studie wird in den Vereinigten Staaten, Deutschland, Spanien und Belgien durchgeführt. Die etwa 200 Patienten umfassende Studie untersucht die Wirksamkeit von Autogenem Cevumeran im Vergleich zu einer abwartenden Behandlungsstrategie („watchful waiting“) nach der operativen Entfernung des Tumors und Chemotherapie, was der derzeitige Behandlungsstandard bei diesen Hochrisikopatienten ist. Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung weltweit, der medizinische Bedarf an neuen Therapien ist daher nach wie vor hoch.


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Tumor tritt nach Operation mit erhöhter Wahrscheinlichkeit erneut auf

Die offene (open-label) Phase-2-Studie (NCT04486378) untersucht Autogenes Cevumeran bei Patienten mit Darmkrebs im Stadium II oder III nach chirurgischer Entfernung des Tumors und abgeschlossener adjuvanter Chemotherapie. Bei dieser Indikation gehört es zum Behandlungsstandard, im Anschluss an die Entfernung des Primärtumors und der adjuvanten Chemotherapie abzuwarten, ob sich erneut Tumore bilden. Diese Behandlungsstrategie nennt sich auch „watchful waiting“. Bei einem Teil der Patienten kann der Tumor innerhalb von zwei bis drei Jahren nach der Operation mit erhöhter Wahrscheinlichkeit erneut auftreten. In der klinischen Studie werden Patienten mit einem hohen Risiko für ein solches Tumorrezidiv frühzeitig durch einen hochempfindlichen, krebsspezifischen Bluttest identifiziert, der zirkulierende Tumor-DNA (circulating tumor DNA, „ctDNA“) im Blut erkennt. In der Phase-2-Studie wird die Wirksamkeit von Autogenem Cevumeran als Einzelwirkstoff im Vergleich zur abwartenden Standardtherapie in dieser Hochrisikopatientengruppe untersucht. Der primäre Endpunkt der Studie ist das krankheitsfreie Überleben (disease-free survival, „DFS“). Zu den sekundären Zielen gehören das rezidivfreie Überleben (relapse-free survival, „RFS“), das Gesamtüberleben (overall survival, „OS“) und die Sicherheit der Therapie. Der erste Patient in der Studie wurde an einem klinischen Standort in Europa behandelt.

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Özlem Türeci, Mitgründerin und Chief Medical Officer von BioNTech dazu

„Diese Studie ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Bestreben, Patienten individualisierte Immuntherapien zur Verfügung zu stellen“, sagte Özlem Türeci, M.D., Mitgründerin und Chief Medical Officer von BioNTech. „Viele Krebserkrankungen verlaufen so, dass der Patient nach der Operation zunächst tumorfrei erscheint. Nach einiger Zeit bilden sich allerdings wachsende Tumorherde, die zunächst nicht sichtbar waren und es kommt zu Metastasen. In dieser klinischen Studie bei Patienten mit Darmkrebs wollen wir die Hochrisikopatienten mit einem Bluttest identifizieren und evaluieren, ob ein individualisierter mRNA-Impfstoff solche Rückfälle verhindern kann.“

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Parallel wurde eine epidemiologische Studie eingeleitet

Die Phase-2-Studie basiert auf früheren Ergebnissen der Phase 1a/1b-Dosis-Eskalationsstudie, in der Autogenes Cevumeran als Einzelwirkstoff und in Kombination mit Atezolizumab, einem Anti-PD-L1-Antikörper, bei Patienten mit soliden Tumoren untersucht wurde (NCT03289962). Die Daten zeigten die Aktivierung von Neoantigen-spezifischen T-Zell-Antworten, ein kontrollierbares Sicherheitsprofil und objektive Reaktionen als Hinweis auf klinische Aktivität. Parallel zur laufenden Phase-2-Studie hat BioNTech eine epidemiologische Studie (NCT04813627) eingeleitet, um den ctDNA-Status bei Patienten mit Darmkrebs im Stadium II/III nach Resektion oder vor einer adjuvanten Chemotherapie zu untersuchen, um potenzielle Patienten für die Phase-2-Studie besser zu identifizieren. In Deutschland wird das Studienscreening durch das molekulare Register Colopredict Plus 2.0 (AIO-KRK-0413/ass), dem Verband für Internistische Onkologie (Association for Internal Oncology, „AIO“) der Deutschen Krebsgesellschaft und der Ruhr-Universität Bochum unterstützt.


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mRNA-basierte Krebsimpfstoffe seit 2016

Autogene Cevumeran ist eine individualisierte neoantigenspezifische Immuntherapie (iNeST) und der Haupt-Produktkandidat aus BioNTechs mRNA-basierter Krebsimpfstoff-Plattform. Seit 2016 hat BioNTech mRNA-basierte Krebsimpfstoffe, die auf Neoantigene abzielen, in Zusammenarbeit mit seinem Partner Genentech, einem Mitglied der Roche-Gruppe, weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit umfasst die gemeinsame klinische Entwicklung von BNT122 in einer Phase 1a/1b- Dosis-Eskalationsstudie bei soliden Tumoren und die randomisierte Phase-2-Studie einer Primärtherapie von Melanompatienten, die 2019 begonnen hat. BioNTech wird die Phase-2-Studie bei Dickdarmkrebs sponsern und durchführen. Die gemeinsame Entwicklung von Autogene Cevumeran mit Genentech in anderen Studien wird fortgesetzt. Die Unternehmen teilen sich zu gleichen Teilen die Entwicklungskosten und potenziellen Gewinne aus ihrer gemeinsamen Entwicklung von mRNA-basierten Krebsimpfstoffen, die auf Neoantigene zur potenziellen Behandlung verschiedener Krebsarten abzielen.

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Über iNeST (Individualisierte Neoantigen-spezifische Immuntherapie)

iNeST-Immuntherapien sind individualisierte Krebstherapien, die auf den Tumor eines bestimmten Patienten zugeschnitten sind. Sie enthalten unveränderte, pharmakologisch optimierte mRNA, die für bis zu 20 patientenspezifische Neoantigene kodieren. Neoantigene sind Proteine, die von Krebszellen produziert werden und sich von den Proteinen gesunder Zellen unterscheiden. Dadurch können sie von Immunzellen erkannt werden. Die mRNA wird in BioNTechs firmeneigener intravenöser RNA-Lipoplex-Kapsel eingeschlossen. Dies erhöht die Stabilität und ermöglicht den gezielten Transport zu dendritischen Zellen. Durch die Analyse des Tumors ist BioNTech in der Lage, die spezifischen Neoantigene eines jeden Patienten zu identifizieren. Jeder einzelne Krebsimpfstoff kodiert für spezifische Neoantigene die die höchste Wahrscheinlichkeit aufweisen, dem Immunsystem zu helfen, den Krebs zu erkennen. Zu diesem Zweck hat BioNTech den ersten On-Demand-Herstellungsprozess seiner Art entwickelt, der außerdem den guten Herstellungsbedingungen (Good Manufacturing Practice, „GMP“) entspricht.

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Mehr über BioNTech

Biopharmaceutical New Technologies ist ein Immuntherapie-Unternehmen der nächsten Generation, das bei der Entwicklung von Therapien für Krebs und andere schwere Erkrankungen Pionierarbeit leistet. Das Unternehmen kombiniert eine Vielzahl an modernen therapeutischen Plattformen und Bioinformatik-Tools, um die Entwicklung neuartiger Biopharmazeutika rasch voranzutreiben. Das diversifizierte Portfolio an onkologischen Produktkandidaten umfasst individualisierte Therapien sowie off-the-shelf-Medikamente auf mRNA-Basis, innovative chimäre Antigenrezeptor (CAR)-T-Zellen, bispezifische Checkpoint-Immunmodulatoren, zielgerichtete Krebsantikörper und Small Molecules. Auf Basis seiner umfassenden Expertise bei der Entwicklung von mRNA-Impfstoffen und unternehmenseigener Herstellungskapazitäten entwickelt BioNTech neben seiner vielfältigen Onkologie-Pipeline gemeinsam mit Kollaborationspartnern verschiedene mRNA-Impfstoffkandidaten für eine Reihe von Infektionskrankheiten. BioNTech arbeitet Seite an Seite mit weltweit renommierten Kooperationspartnern aus der pharmazeutischen Industrie, darunter Genmab, Sanofi, Bayer Animal Health, Genentech (ein Unternehmen der Roche Gruppe), Regeneron, Genevant, Fosun Pharma und Pfizer.

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Polizeieinsatz in der Mainzer Altstadt – Person mit Schusswaffe gemeldet

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Symbolbild6
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Wie die Polizei Mainz meldet, kam es gegen 21:15 Uhr am Donnerstag (30. September 2021) zu einem größeren Polizeieinsatz. Eine Person mit einer Schusswaffe wurde von Zeugen in der Mainzer Altstadt gemeldet. In einem Innenhof in der Klarastraße konnte beobachtet werden, wie eine männliche Person mit der Waffe auf eine andere Person zielt und sich beide Personen dann in einen Garagenkomplex begeben.


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Polizei mit Schutzausrüstung

Von den alarmierten Polizeibeamten wurde eine spezielle Schutzausstattung angelegt und eine besondere Bewaffnung mitgeführt. Nachdem der Garagenkomplex umstellt wurde, gelang es einem außergewöhnlich großen Polizeibeamten durch ein Oberlicht Einsicht in die geschlossene Garage zu nehmen. So konnten die Personen im inneren zu beobachten und eine günstige Gelegenheit zum Betreten der Garage durch die Einsatzkräfte abgewartet werden.

Letztlich stellte sich heraus, dass die vier jungen Männer im Alter von 16 bis 21 Jahren, scheinbar aus Langeweile, mit einer „Softair Pistole“, also einer echt aussehenden Spielzeugpistole zum Abschießen von Plastikkügelchen, hantiert hatten. Die Softair-Waffe wurde sichergestellt und die mit solchen Aktionen einhergehenden Gefahren wurden den jungen Männern erläutert.

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Vollsperrung aufgrund Wasserrohrbruch in Mainz

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Aufgrund eines Wasserrohrbuchs ist das Teilstück der Mombacher Straße zwischen Zwerchallee und Rheingauwall (unter der Hochtangente, etwa auf Höhe der Alten Lokhalle) seit 04:30 Uhr voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren, beispielsweise über die Saarstraße oder Rheinallee.

Wie die Polizei gegen 8:30 Uhr mitteilte, ist die Mombacher Straße aus Richtung Zwerchallee in Richtung Innenstadt wieder freigegeben. Es wird nun eine Ampelregelung eingerichtet. Wie es zu dem Wasserrohrbruch kam, ist aktuell noch unklar. Weitere Informationen folgen..

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Bewaffneter Raubüberfall auf offener Straße im Rheingau-Taunus-Kreis

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Polizei im Burgpark Gustavsburg

Am Donnerstagabend (30. September 2021) gegen 21:00 Uhr kam es zu einem bewaffneten Raubüberfall in der Aarstraße in Taunusstein-Hahn. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


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Vier vermummte Personen raubten einen Mann aus

Ein 22 Jahre alter Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis war seinen Aussagen der Polizei gegenüber zufolge vom Zentralen Omnibusbahnhof in Richtung eines Einkaufsmarkts gelaufen. Dabei sei er über die stillgelegte Bahngleise gelaufen. Nach eigener Auskunft sei er anschließend hinter einem Gebäude von vier maskierten Männern angesprochen worden. Unter Vorhalten von Waffen forderten die Täter den 22-Jährigen auf, ihnen Bargeld auszuhändigen. Dieser Aufforderung kam es nach und überreichte ihnen Bargeld im mittleren dreistelligen Bereich. Anschließend flüchteten die Täter mit der Beute in Richtung des Einkaufsmarktes. Der 22-Jährige blieb dabei glücklicherweise unverletzt.

Personenbeschreibungen der Tatverdächtigen:

Der 22-Jährige beschrieb die Täter wie folgt: Einer der Männer sei etwa 180 cm groß, habe einen roten Kapuzenpullover und eine blaue Hose getragen. Der zweite Täter sei etwa 190 cm groß und habe einen weißen Kapuzenpullover und eine schwarze Weste getragen. Die beiden anderen Täter seien jeweils mit schwarzen Kapuzenpullovern bekleidet gewesen. Alle vier sollen mit Masken vermummt gewesen sein.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, welche jedoch erfolglos verlief. Die Polizei in Bad Schwalbach hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06124 – 70780 bei der Polizei zu melden.

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Mit 244 km/h durch die Baustelle – Mercedes-Fahrer kassiert saftige Strafe

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Über dieses Foto dürfte sich der 53 Jahre alte Fahrer des Mercedes AMG nicht gefreut haben. Bereits am 21. November 2020 wurde er in einer Baustelle auf der Autobahn A3 bei Hattersheim in Fahrtrichtung Köln geblitzt. Nun erhielt er die Strafe dafür und die hat es in sich.


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Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet

Der gemessene Autofahrer hatte sämtliche Verkehrszeichen missachtet und wurde um 10:19 Uhr auf dem linken von drei Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von 244 Stundenkilometern in seinem Mercedes geblitzt. Erlaubt war eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern. Somit muss der Mann die Messstelle mit Vollgas und am absoluten Limit durchfahren haben.

Über das Foto konnte der 53-Jährige identifiziert werden. Es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Vor Gericht gab er zu, den Wagen gefahren zu sein. Weshalb er eine solche Geschwindigkeit an den Tag legte, erklärte er aber nicht weiter. Gegen ihn wurde eine Geldstrafe von 12.000 Euro zu 120 Tagessätze verhängt. Zudem verhängte das Amtsgericht Frankfurt am Freitag (1. Oktober 2021) eine Führerscheinsperre für die Dauer von zehn Monaten.

Fahrt wird als illegales Rennen gewertet

Rechtlich wurde die Schnellfahrt als ein verbotenes Fahrzeugrennen gewertet. Dem Urteil nach war die massive Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer in der unübersichtlichen Baustelle mit Kurven und Verengungen Grund für die Verurteilung des Mannes. Es müsse kein zweites Fahrzeug beteiligt gewesen sein, um es als verbotenes Fahrzeugrennen zu werten.

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Großbrand in einem Busdepot in Stuttgart – Auslöser war wohl ein Elektrofahrzeug

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Seit 20:00 Uhr am Donnerstagabend sind zahlreiche Einsatzkräfte im Busdepot des Stuttgarter Verkehrsbetreibers SSB in der Ulmer Straße im Einsatz. Dort war gegen 20:00 Uhr ein Brand ausgebrochen. Eine riesige schwarze Rauchwolke war über Stuttgart sichtbar. Die Feuerwehren aus den umliegenden Gebieten sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.


Elektrobus soll die Brandursache sein

Laut Angaben der Feuerwehr Stuttgart brennen mehrere Fahrzeuge und der Unterstand des Busdepots in Stuttgart-Ost. Genauere Angaben zum Brandherd oder der Brandursache hat die Feuerwehr bislang noch nicht gemacht. Allerdings soll ersten, bislang noch unbestätigten Informationen zufolge ein Elektrobus ursächlich für den Brand gewesen sein.

Mehrere Personen berichteten von Explosionsgeräuschen, die laut Feuerwehr auf platzende Reifen zurückzuführen sind. Anwohner werden gebeten, das Gebiet zu meiden. Zudem sollen Türen und Fenster geschlossen und Lüftungen ausgeschaltet werden.

Rund 150 Einsatzkräfte, darunter Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart sind im Einsatz. Zudem sind auch die Polizei, mehrere Hubschrauber und zahlreiche Rettungsdienste vor Ort. Die Löscharbeiten werden noch mehrere Stunden dauern. Verletzte soll es nach aktuellem Stand keine geben.

Update Donnerstag 23:30 Uhr

Aus bislang unbekannter Ursache sind am Donnerstagabend (30.09.2021) in einem Fahrzeugdepot an der Ulmer Straße mehrere Busse abgebrannt. Erste Meldungen gingen gegen 20.00 Uhr ein, woraufhin die Feuerwehr mit zahlreichen Kräften anrückte und mit den Löscharbeiten begann.

Gegen 22.00 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an. Anwohner werden deshalb weiterhin dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen und Lüftungen nicht einzuschalten. Verkehrspolizisten sperrten den Bereich um das Gelände herum ab, weshalb es auch auf den umliegenden Straßen zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Die Feuerwehr geht davon aus, die ganze Nacht mit Nachlöscharbeiten beschäftigt zu sein. Gegen 23.00 Uhr waren noch immer 150 Feuerwehrkräfte am Einsatzort. Insgesamt sind 30 Feuerwehrfahrzeuge vor Ort.


Während der Einsatzmaßnahmen war zeitweise auch der Polizeihubschrauber eingesetzt

Rettungskräfte versorgten vor Ort sechs Angestellte des Firmenbetriebes, zwei von ihnen kamen mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Gemäß vorläufiger Bilanz sollen über 20 Busse abgebrannt sein. Die leeren Feuerwachen wurden während des Einsatzes durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart besetzt um den Grundschutz im Stadtgebiet Stuttgart sicherzustellen.

Den Einsatzkräften der Feuerwehr halfen auch raupenbetriebene Löschfahrzeuge und der Löschroboter LUF 60

Durch die Feuerwehr wurden Messungen durchgeführt. Hierbei konnten keine erhöhten Messergebnisse und damit keine akute Gefährdung für die Bevölkerung festgestellt werden.

Ob der Auslöser tatsächlich ein Elektro,- oder Hybridbus war, steht noch nicht fest. Experten gehen anhand der Feuerentwicklung und der Explosionsgeräusche jedoch davon aus. Erst vor fast genau 1 Jahr, hatte der Betrieb neue E-Busse der Marke Volvo angeschafft.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache steht weiterhin noch nicht fest. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Telefonnummer: 0711/89905778

Der Busverkehr wird beeinträchtigt sein

Wie der Busverkehrs ohne das zentrale Busdepot bewerkstelligt werden soll, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Das Ausrücken der übrigen Busse muss teils neu organisiert werden. Der kaufmännische Vorstand der SSB, Mario Laube, erklärte in der Nacht, dass man das bis Freitag wohl hinbekomme. Andere Verkehrsunternehmen hätten hier ihre Hilfe angeboten, dies müsse koordiniert werden. Angesichts nunmehr fehlender 20 Fahrzeuge müssen Fahrgäste mit enormen Ausfällen rechnen.

Benefizspiel für die Flutopfer – FSV Mainz 05 gegen 1.FC Kaiserslautern

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Ahrtal Mainz 05
Ahrtal Mainz 05

Um den betroffenen Sportvereinen in Rheinland-Pfalz etwas Unterstützung zu geben, veranstaltet der FSV Mainz 05 gemeinsam mit dem 1. FC Kaiserslautern ein Benefizspiel.  Stattfinden wird das Fußballduell am 9. Oktober im Koblenzer Stadion Oberwerth.

Das Spiel läuft unter dem Motto „Gemeinsam für den Sport“ und die gesamten Ticketerlöse gehen an die Sportvereine aus dem Katastrophengebiet. Der SWR überträgt das Fußballspiel mit einer Live-Spendenaktion. Zuschauer können während der Übertragung per Telefon eine Spende abgeben. Eintrittskarten für das Benefizspiel gibt es seit Dienstag (28. September) im Online-Shop von Mainz 05 und in verschiedenen Vorverkaufsstellen. Bei der Veranstaltung dürfen nur Geimpfte oder Genesene teilnehmen. Kinder bis  11 Jahre dürfen unabhängig davon ins Stadion.

E-Scooter explodiert im Mehrfamilienhaus – Frau schwebt in Lebensgefahr

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Symbolfoto Feuerwehr0
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Am Donnerstag, den 30.09.2021 kam es gegen 20:40 Uhr zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus im Stadtbereich Eisenberg. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Explosion durch einen in der Wohnung gelagerten Akku eines Elektro-Rollers ausgelöst. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden drei Bewohner verletzt, eine Bewohnerin schwebt in Lebensgefahr. Am Gebäude entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.

Reparieren statt Wegwerfen – Repair-Café Budenheim ist wieder geöffnet

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Das seit Mitte 2018 beliebte Repair-Café in Budenheim ist nach der Coronapause nun wieder geöffnet. Jeden dritten Donnerstag im Monat rettet das aktuell siebenköpfige Team Geräte davor, entsorgt zu werden. Das freut nicht nur die Besitzer, es trägt auch zum Umweltschutz bei, da Ressourcen geschont werden.


Unterstützt von der Gemeinde Budenheim

Zoran Werner (†) rief die Idee des Repair-Cafés 2018 im Seniorenbeirat in Budenheim ins Leben und stieß damit auf Zustimmung. Mitstreiter konnten per Mundpropaganda gefunden werden und die Gemeinde unterstützte mit Geld und einem Raum. Von dieser Finanzierung konnten unter anderem Messgeräte, Werkzeug und ein Stahlschrank gekauft werden, sodass das Team im Werkraum der Schule (Eingang Gonsenheimer Str.) für Instandsetzungen und Reparaturen die Arbeit aufnehmen konnte.

Vom Plattenspieler bis zum Fahrrad

Umweltschutz heißt auch Schonung der Ressourcen, denn durch Reparatur kann Müll vermieden werden und neue Produkte müssen nicht gekauft werden. Auch den Geldbeutel schon diese Vorgehensweise.

Vom Staubsauger über die Kaffeemaschine bis zum Plattenspieler versucht das fachkundige Team alles wieder instand zu setzen. Nur bei elektronische Teile wird es schwierig, da hier häufig Spezialwerkzeug oder schwer erhältliche Ersatzteile benötigt werden. Auch für Fahrräder gibt es einen fachkundigen Helfer. Sei es der platte Reifen oder eine hakelige Schaltung, auch damit kann man zum Budenheimer Repair-Café kommen.

Das Team freut sich nun wieder über Kundschaft

Nach der langen, pandemiebedingten Pause freut sich das Team nun wieder über Kundschaft, teilte der ausgesprochen rüstige 80-jährige Volker Ochs gegenüber BYC-News mit.

Repair-café budenheim | foto: carolin schnarr
Repair-Café Budenheim | Foto: Carolin Schnarr

Ab sofort ist das Repair-Café jeden dritten Donnerstag im Monat in der Zeit zwischen 16:00 und 19:00 Uhr für seine Kundschaft da. Ehrenamtlich wird hier Menschen sehr freundlich geholfen. Durch Corona ist nun ein Besuch nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Herrn Veith (06139/8748) oder Herrn Ochs (06139-6599) möglich. Es gilt die 3G- und AHA-Regel, Kontaktdaten müssen erfasst werden. Je nachdem wie viele sich melden, werden auch Termine vergeben.

Das Team würde sich auch über die Unterstützung durch einen weiteren Elektriker freuen. Wer Interesse hat, kann sich gerne ebenfalls unter den angegebenen Telefonnummern melden.

Über 100 Heuballen im Vollbrand in der VG Rüdesheim

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Am Freitagnachmittag (1. Oktober 2021) gegen 16:15 Uhr kam es zu einem Brand auf einem Feld bei Boos in der Verbandsgemeinde Rüdesheim. Dort waren über 100 Heuballen in Brand geraten. Noch immer ist ein Großaufgebot der Feuerwehren im Einsatz (Stand 19:50 Uhr)


Die Feuerwehr erhielt Unterstützung

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt dass rund 120 Strohballen in Brand geraten waren. Mehrere Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Rüdesheim mit rund 60 Einsatzkräften konnten die Flammen zeitnah unter Kontrolle bringen und schließlich ablöschen. Hierzu mussten die Heuballen auch mit Hilfe eines Traktors auseinandergezogen werden, wobei die Feuerwehr Unterstützung von mehreren Radladern erhielt. Neben mehreren Tanklöschfahrzeugen erfolgt die Wasserversorgung auch über eine lange Wegstrecke, die von der Nahe aus verlegt wurde.

Die Polizei vermutet Brandstiftung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung war ein Großteil der Gemeinde Boos sowie die angrenzende Bahnstrecke betroffen. Der Bahnverkehr musste kurzzeitig gestoppt werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei vor Ort gehen die Ermittler aktuell von Brandstiftung aus. Wie die Feuerwehr mitteilt, wird der Einsatz noch bis in den späten Abend hinein andauern.

Zeugen gesucht nach Unfallflucht in Gernsheim

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Polizei Hessen
Polizei Hessen

Am Donnerstag (30. September 2021) fuhr gegen 17:45 Uhr der Fahrer eines silbernen Mercedes vor der Eulen-Apotheke beim rückwärts ausparken gegen das dort geparkte Apothekenfahrzeug, welches dabei beschädigt wurde. Der Mercedes-Fahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 06258 93430 bei der Polizei Gernsheim zu melden.

Die beliebte Eisbahn in Wiesbaden wird nicht öffnen

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Ab Mittwoch, 17. November, war die ESWE-Eiszeit am neuen Standort geplant, nun muss sie auf Grund der aktuellen Rahmenbedingungen zur Durchführung von Veranstaltungen unter den Auflagen der Corona-Schutzverordnung vom 16. September um ein Jahr verschoben werden.


Die Zusatzkosten seien zu hoch

Die Planungen zur Durchführung der ESWE-Eiszeit wurden nach Veröffentlichung der Verordnung erneut angepasst und in umfangreichen Beratungen zwischen dem Betreiber und der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH so gestaltet, dass eine operative Umsetzung der Veranstaltung unter 2G-Regeln möglich gewesen wäre. Allerdings seien die in diesem Zusammenhang entstehenden Zusatzkosten für die Betreiber der Eiszeit nicht zu erwirtschaften.

Es sei zudem nicht verlässlich planbar, wie sich die Impfquote bei den 12– bis 17-jährigen Jugendlichen bis zum Veranstaltungsdatum der Eiszeit entwickle und sich die Besucherfrequenz bei dieser – für die Eiszeit – wichtigen Personengruppe darstelle.

Betreiber und die Geschäftsführung der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH waren sich einig darüber, dass die Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung dem Konzept der ESWE-Eiszeit geschadet hätten und es besser sei, im nächsten Jahr eine Eiszeit hoffentlich ohne Einschränkungen durchführen zu können.

Ganz auf das Eislaufen muss man aber nicht verzichten. Denn ab Freitag (1. Oktober 2021) kann in der Eishalle in Mainz Schlittschuh gelaufen werden. 

Verkehrschaos und Unfälle auf der A60 zwischen Mainz und Bingen

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Am Donnerstagmittag (30. September 2021) ab 12:20 Uhr kam es durch mehrere Vorfälle zu einem großen Verkehrschaos auf der Autobahn A60 bei Mainz. Mehrere Stunden lang kam es zu kilometerlangen Rückstaus.


Zwei Sattelschlepper hatten Pannen

Zunächst hatte ein Sattelzug gegen 12:20 Uhr in der Baustelle am Autobahnkreuz Mainz in Fahrtrichtung Bingen eine Panne. Dadurch verringerte sich die Anzahl der befahrbaren Fahrspuren von drei auf zwei. Es kam zu einem Rückstau bis an die Anschlussstelle Hechtsheim-Ost. Der Sattelzug wurde gegen 16:30 Uhr abgeschleppt.

Noch bevor der erste Sattelzug abgeschleppt werden konnte, hatte gegen 15:10 Uhr ein weiterer Sattelzug eine Panne in Höhe der Autobahnausfahrt Weisenau. Dieser kam auf dem rechten der drei Fahrstreifen zum Stillstand. Auch hierdurch kam es zu einem erheblichem Rückstau im Feierabendverkehr. Der Sattelzug konnte gegen 18:45 Uhr abgeschleppt werden.

Schranken am Hechtsheimer Tunnel geschlossen

Durch den Stau im Mainzer Tunnel bei Hechtsheim-Ost wurde, vermutlich aufgrund der hohen Feinstaubbelastung, ein Brandalarm durch das Überwachungssystem ausgelöst. Aufgrund dessen wurde die automatische Ampel am Tunnel auf „rot“ geschaltet und die Schranken geschlossen. Durch den Brandalarm wurde die Berufsfeuerwehr Mainz alarmiert und fuhr zum Tunnel. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und stellte die Anlage wieder zurück. Eine der Schranken Fahrtrichtung Frankfurt öffnete sich allerdings nicht, weshalb lediglich ein Fahrstreifen freigegeben werden konnte. Wie die Polizei mitteilt, war vermutlich ein technischer Defekt der Grund dafür.


Zwei Verkehrsunfälle und ein verkeilter Sattelzug

Die beiden Schranken in Fahrtrichtung Bingen wurden zudem noch durch zwei Unfälle beschädigt. Dabei verkeilte sich ein Sattelzug mit der rechten Schranke, sodass diese nicht geöffnet werden konnte. Die Verkehrsunfälle selbst verliefen glimpflich, ohne verletzte Personen und mit geringem Sachschaden. Der Verkehr in Richtung Bingen konnte ab 17:40 Uhr auf einer Fahrbahn freigegeben werden.

Freigabe der Fahrbahn in Richtung Frankfurt

Gegen 18:20 Uhr konnte der Verkehr in Richtung Frankfurt wieder komplett freigegeben werden, nachdem der technische Defekt an der Schranke durch Fachkräfte der Autobahn AG des Bundes behoben werden konnte.

Freigabe der Fahrbahn in Richtung Bingen

Ab 18:30 Uhr konnte der Verkehr in Fahrtrichtung Bingen zumindest wieder zweispurig fließen. Gegen 18:50 Uhr gelang es auch die letzte Schranke wieder zu reparieren, sodass die gesamte Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.

Auf der A60 in Richtung Bingen kam es zu einem Rückstau von insgesamt rund 15 Kilometern Länge. In Richtung Darmstadt waren kam es zu einem Rückstau von sechs Kilometern. Dies wirkte sich auch auf die Mainzer Innenstadt aus, wo die Hauptverkehrsachsen ebenfalls stark überlastet waren.