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Großes Aufgebot an Rettungskräften am Kisselberg in Mainz

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Am Sonntagmittag (03. Oktober 2021) mussten die Mainzer Rettungskräfte gegen 11:55 Uhr zum Mainzer Kisselberg ausrücken. Ein piepsender Rauchwarnmelder und Brandgeruch machte sich im Studentenwohnheim in der Isaac-Fulda-Allee bemerkbar. Eine Anwohnerin wählte darauf den Notruf.


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Angebranntes Essen und niemand in der Wohung

Grund für den Alarm war eine Bewohnerin des Studentenwohnheims, die ihr Essen hatte anbrennen lassen. Die Rettungskräfte verschafften sich gewaltfrei Zutritt zu einem Appartment im ersten Obergeschoss wo das angebrannte Kochgut vom Herd genommen werden konnte. Die Feuerwehr belüftete im Anschluss das erste Obergeschoss mit einem Hochleistungslüfter. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz konnte um 12:25 Uhr beendet werden. Neben der Berufsfeuerwehr, war die Freiwillige Feuerwehr Drais, der Regelrettungsdienst mit zwei Rettungswagen und die Polizei mit mehreren Streifenwagen im Einsatz.

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Ein Toter und zwei Verletzte bei Verkehrsunfall im Rheingau

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Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Am Samstagabend (2. Oktober 2021) gegen 20:30 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L3272 zwischen Stephanshausen und Presberg im Rheingau. Eine Person starb bei dem Unfall, zwei wurden verletzt.


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Ein Auto überschlug sich

Ein 44 Jahre alter Autofahrer aus Oestrich befuhr die Landstraße in Richtung Presberg. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort krachte er frontal gegen ein entgegenkommendes Auto eines 25 Jahre alten Mannes aus Rüdesheim, welches sich durch die Wucht des Aufpralls überschlug und auf dem Dach liegen blieb.

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Eine Frau musste aus dem Fahrzeug befreit werden

Der 25-jährige Fahrer des Wagens verstarb noch an der Unfallstelle. Die 22-jährige Freundin des Mannes, die als Beifahrerin in dem Auto saß, wurde schwer verletzt. Sie musste von den Einsatzkräften aus dem Fahrzeug befreit und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Wiesbaden gebracht werden. Der 44 Jahre alte Unfallverursacher wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus nach Wiesbaden gebracht. Da die Einsatzkräfte bei ihm einen deutlichen Atemalkoholgeruch feststellten, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Landstraße musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallrekonstruktion für rund fünf Stunden gesperrt werden.

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Neues Corona-Medikament vom Pharmariesen Merck

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Dem US-Pharmakonzern Merck ist laut einer Studie ein großer Schlag im Kampf gegen das Coronavirus gelungen. Das könnte vor allem für Risiko-Patienten und ungeimpfte Personen ein großer Lichtblick sein.


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Anzahl schwerer Verläufe halbiert

Das neue Corona-Medikament des Konzerns reduziert bei Risiko-Patienten deutlich die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe. Dieses Ergebnis hat eine Studie erbracht. Verabreicht wird das Medikament als Pille.

In der Studie hätten Corona-Patienten mit milden bis mittleren Symptomen, die mit einem Placebo behandelt wurden, in 14,1 Prozent der Fälle innerhalb von 29 Tagen ins Krankenhaus gemusst. Acht davon seien gestorben, wie Merck mitteile. In der Patienten-Gruppe, die mit dem neuen Medikament Molnupiravir behandelt wurde, hätten lediglich 7,3 Prozent ins Krankenhaus gemusst. In dieser Testgruppe habe es im Studienzeitraum keine Todesfälle gegeben.

Die Zahlen basieren auf einer Auswertung der Daten von insgesamt 775 Corona-Patienten. Alle Probanden hatten zumindest einen Risikofaktor aufgewiesen, der einen schweren Verlauf wahrscheinlich macht.

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Anträge sollen schnellstmöglich gestellt werden

Man wolle sich so schnell wie möglich um den Einsatz in den USA bemühen und auch entsprechende Anträge bei Behörden weltweit stellen, teilte der bekannte Konzern am Freitag (2. Oktober 2021) mit. Die Merck-Aktie stieg am Freitag im vorbörslichen Handel  zeitweise um rund acht Prozent an.

In der EU gibt es mit Remdesivir erst ein offiziell zugelassenes Medikament zur Behandlung von Covis-19. Einige andere werden aber dennoch schon eingesetzt. Darunter beispielsweise Dexamethason und Antikörper-Mittel.

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Neue regionale Produkte beim Nahkauf in Mainz-Kastel

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Am Samstagmittag (2. Oktober 2021) in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr fand beim Nahkauf von Paolo Pennella in der Steinern Straße in Mainz-Kastel ein Tag der offenen Tür statt. Direkt vor dem Supermarkt konnten die Kunden kostenfrei regionale Getränke testen. BYC-News war vor Ort.

Nahkauf Mainz-Kastel | Foto: BYC-News
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Schorle ONE

Vorgestellt wurde vor Ort unter anderem das Getränk ONE von dem Start-Up Schorlezeit.  Die zwei jungen Gründer hatten schon länger überlegt, gemeinsam ein Unternehmen zu auf die Beine zu stellen. Da die beiden im Rheingau leben, aber keine eigenen Weinberge haben, sei es schwierig, einen eigenen Wein zu produzieren, erklärt Karl Wiedenhofer, Mitgründer von Schorlezeit. Das naheliegendste sei also ein eigenes Weinmischgetränk gewesen.

„Das besondere an ONE ist, dass wir nicht nur Rheingau-Riesling und Wasser miteinander gemischt, sondern auch einen kleinen Schuss tropische Maracuja hinzugefügt haben. Außerdem ist der Weinanteil in unserem Getränk deutlich höher als bei einer klassischen Weinschorle, die ein Mischverhältnis von rund 60 zu 40 Prozent hat.“, so Wiedenhofer.

Schorle ONE | Foto: BYC-News | Chiara Forg
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Kaffeerösterei Kastel

Zudem hat auch Johannes Gammersbach von der Kaffeerösterei Kastel seine Produkte vor Ort vorgestellt, darunter auch Espresso und Cafe Crema aber auch der Kaffee „Babbeleck“. Das Unternehmen gibt es inzwischen seit mehr als zwölf Jahren.

„Ich röste in meinem Geschäft in der Mainzer Straße selbst. Der Kaffee ist bei mir in der Langzeitröstung, wodurch sich die Aromastoffe besonders gut entfalten. Ich röste nicht auf Fruchtsäuren. Es ist also ein bekömmlicher Kaffee. Ich fände es schön, wenn die Menschen wieder öfter bei kleinen Röstereien vorbeischauen würden. Es gibt genug Kollegen hier im Rhein-Main-Gebiet und in ganz Deutschland, die mit Herz und Blut dabei sind.“, sagt Gammersbach

Kaffee von der Kaffeerösterei Kastel | Foto: BYC-News | Chiara Forg
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AiLaike

Als drittes hatte auch das Unternehmen AiLaike mit Sitz in Mainz seine Produkte vor dem Nahkauf in Mainz-Kastel vorgestellt und zum Probieren ausgeschenkt. Darunter Eistees, Schorlen und Limonaden in unterschiedlichen Geschmäckern. Mit dabei sind Klassiker wie Pfirsich-Mango aber auch ausgefallene Kreationen, wie Zitrone-Rosmarin.

Das Besondere ist, dass die Basis der Eistees frisch aufgebrühter Tee ist. Gesüßt werden die Eistees mit Agavendicksaft statt Zucker. Alle Getränke sind Bio und zu 100 Prozent aus natürlichen Produkten gewonnen.

Schorlen, Limonaden und Eistees von AiLaike | Foto: BYC-News | Chiara Forg
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Der Fokus auf regionalen Produkten

„Die Nahkauf-Zentrale hat für diese Woche eine Herzens-Woche ins Leben gerufen. In der gesamten Woche kann man in allen Filialen an der Kasse aufrunden, das Geld wird dann an ‚Ein Herz für Kinder‘ gespendet. Zudem konnte jede Filiale eigene Aktionen gestalten wie sie es möchte. Dieses Jahr habe ich mich dazu entschieden das Thema Regionalität nochmal mehr in den Fokus zu stellen. So kam ich auf die Idee, dass natürlich auch regionale Partner hier eine Verkostung anbieten könnten.“, berichtet Pennella.

„Seit ich den Nahkauf-Markt am 1. Januar 2020 als selbstständiger Kaufmann übernommen habe, versuche ich das Thema immer wieder zu forcieren. Ich finde, dass die letzten Jahre zu wenig auf die Regionalität geachtet wurde. Wir haben hier in der Umgebung viele kleine Firmen, Start-Ups und natürlich Landwirte. Als Supermarkt bieten wir die beste Fläche, um regionale Produkte zu vertreiben und die Unternehmen zu unterstützten. Das ist mir wichtig.“, so Pennella: „Die Rückmeldung zu der Verkostung war von Seiten der Lieferanten und Kunden durchweg positiv. Vor allem die Kunden fanden es spannend, die Lieferanten auch mal persönlich kennenzulernen und zu sehen, wer hinter den Produkten steht, die sie tagtäglich hier kaufen.“

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Polizisten geschlagen, getreten und gebissen in der Fußgängerzone von Worms

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Polizei
Polizei

Am Samstagnachmittag (2. Oktober 2021) gegen 15:00 Uhr wurde eine Frau in der Fußgängerzone von Worms von einem Mann bedroht. Im Anschluss attackierte er die hinzugerufenen Polizisten.


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Die Polizei musste Verstärkung nachfordern

Wie die Polizei mitteilt, kannte die bedrohte Gaststätten-Mitarbeiterin den Mann der sie bedroht hatte, nicht. Die Polizisten, die daraufhin alarmiert und an der Gaststätte eintrafen, konnten den 34 Jahre alten Mann antreffen und kontrollieren. Dabei zeigte sich dieser äußerst aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Beamten mehrfach.

Weil der Mann schon einige Stunden zuvor aufgrund seines aggressiven Verhaltens aufgefallen war und bereits einen Platzverweis für die Fußgängerzone erhalten hatte, wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei trat, schlug und biss er die Polizisten, die aufgrund dieses Verhaltens Verstärkung nachforderten. Schließlich mussten die Beamten noch einen Taser gegen den Mann einsetzen und konnten ihn dann festnehmen und zur Polizeidienststelle bringen.

Gegen den 34-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung, Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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Die neuen Maßnahmen zur Belebung der Mainzer Innenstadt

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Die Landeshauptstadt Mainz erhielt heute aus den Händen von Finanzministerin Doris Ahnen einen Förderbescheid des Landes zur Unterstützung des Modellprojektes „Innenstadt-Impulse“ zur Belebung der Innenstadt mit sechs Schwerpunktvorhaben.


Finanzministerin Doris Ahnen

„Mit dem neuen Programm ,Innenstadt-Impulse‘ werden generell kreative, individuelle Maßnahmen der Städte gefördert, um die Stadtentwicklung – gerade auch nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie – wieder voranzubringen“, betont Finanzministerin Doris Ahnen. Voraussetzung hierfür sei grundsätzlich, dass die Maßnahmen in einem vorhandenen oder geplanten Fördergebiet liegen oder ein funktionaler Zusammenhang zu einem Gebiet der Städtebauförderung bestehe.

„Die von der Stadt Mainz vorgelegten Grundideen der sechs Teilprojekte haben uns in der Zielsetzung überzeugt, daher unterstützen wir die Impulsgebung gern“, so Ministerin Ahnen.

Michael Ebling freute sich über den Förderbescheid

Oberbürgermeister Michael Ebling dankte Ahnen für die Fördermittel, welche die Landeshauptstadt in die Lage versetzen, kurzfristig kreative und attraktive Maßnahmen für das coronabedingt über lange Zeiträume erlahmte Leben in der Innenstadt zu ergreifen: „Diese Zuwendung wird vieles anschieben. Wir bringen wieder Künstler auf Pop up-Bühnen in die Innenstadt an frequenzschwächeren Tagen und werden mit – teils beweglichen – Lichtinszenierungen zu Beginn der dunklen Jahreszeit neue Akzente in der Innenstadt setzen. Zugleich etablieren wir ein aktives Leerstandsmanagement, um mit einem effektiven Informationstransfer das schnelle Bespielen von entstandenen Leerständen zu erreichen. Hier werden wir zudem die Anmietung leerstehender Ladenlokale für neue Nutzungen – ob Pop-Up- Stores, Existenzgründer, Direktvertrieb oder City-Logistik – unterstützen. Ergänzend werden wir mit der Erweiterung der „MainzApp“ neue Funktionen etablieren, um die Erlebbarkeit der Mainzer Innenstadt und digitale und virtuelle Angeboten in den Bereichen Museen, Kultur, Stadtführungen und touristische Informationen in einer Art ,digitalem Schaufenster‘ zu bewerben. Wir wollen und müssen wieder mehr Schwung in die Innenstadt bringen, sie revitalisieren und danken dem Land daher für den finanziellen Rückenwind bei diesem wichtigen Vorhaben.“


Die Maßnahmen im Überblick

Förderung des Landes 90 %: 486.000 Euro
Städtischer Anteil 10%: 54.000 Euro

„Mainzer Sommer 2021 – Kultur und Wissenschaft erleben“
Vorgesehen sind sechs Aktionstage, an denen Künstler verschiedener Sparten auf Pop up-Bühnen in der Stadt auftreten.Die Auftrittstage werden bewusst auf Tage gelegt, mit einer eher schwächere Besucherfrequenz gelegt, um wirklich einen Impuls für den Innenstadt-Besuch zu geben.

Neben dem Staatstheater Mainz sollen zur besseren Vernetzung der verschiedenen Akteure vor Ort und zur Stärkung des Standort-Images als Wissensmetropole, die Institutionen der Mainzer Wissenschaftsallianz – mehr als 25 Hochschul-, Forschungs- und Bildungsinstitutionen – mit eingebunden werden.

„Mainz leuchtet – die Mainzer City wird illuminiert“
Vorgesehen ist ein neues Event-Beleuchtungskonzept für die Mainzer Innenstadt, bei dem mit Lichtinszenierungen zu Beginn der dunklen Jahreszeit neue Akzente in der Innenstadt gesetzt werden sollen. Die Aktion soll erstmals zum Mantelsonntag am 31.10.2021 starten und bis Ende Januar 2022 laufen. Mit Hilfe von besonders gestalteten Objekten wie Großkugeln oder leuchtenden Gärten sollen Lichtpunkte an ausgewählten Innenstadtplätzen gesetzt werden, auch eine bewegliche Illumination von geeigneten Gebäuden ist angedacht.

„Pop Up Museum/Open Space Museum“, „GWC” und „Gutenberg”
Die Innenstadt von Mainz soll erstmals zur „Museumsmeile“ werden. In leerstehenden Ladenlokalen werden Infotafeln und Installationen gezeigt, ggfs. auch durch die Beklebung von großen Schaufensterflächen. An mehreren Orten finden sich interaktive Mitmachelemente (bspw. Riechstation mit Weinaromen, Aromaverkostung mit schwarzen Gläsern), möglich ist auch die Verbindung zur Gastronomie (Präsentation ausgezeichneter Weine auf der Karte) oder zu Weinfachhandel, Vinotheken, Verkaufsstationen oder Probenevents.

Des Weiteren ist angedacht interessante Informationen über, sowie Exponate von Johannes Gutenberg in der Stadt auszustellen, dabei könnte der Gutenberg-Pfad, der mehrere Stationen seines Wirkens in der Innenstadt verbindet, integriert werden. Mit Hilfe von iBeacons etwa an Gebäudewänden oder der Innenseite von Schaufenstern werden Filme und Inhalte interaktiv präsentiert.

„Innenstadtkampagne“
Hierbei handelt es sich um eine umfängliche Innenstadtkampagne, die die Schwerpunkte Einzelhandel, Gastronomie, Verweilen und Kultur in den Mittelpunkt stellt. Ziel soll es sein einen attraktiven und jahreszeitlich abgestimmten Innenstadtauftritt sowie einen Baukastens verschiedener Maßnahmen zur Werbung für den (Einkaufs- und Touristen-) Standort Mainz zu entwickeln.

„Leerstandsplattform und -fonds“
Vorgesehen ist ein aktives Leerstandsmanagement, dabei soll neben der Beratung bei der Erhebung von Leerständen, auch eine digitale Plattform für die Kommunikation zwischen Gewerbevereinen, Citymanagement, Wirtschaftsförderung, Maklern und Bürgern aufgebaut werden, um einen optimalen Informationstransfer zu schaffen.
Um Leerständen aktiv zu begegnen, wird zudem die Anmietung leerstehender Ladenlokale für neue Nutzungen (z.B. Pop-Up- Stores, Existenzgründerinnen, Direktvertrieb, City-Logistik) unterstützt. Ziel ist die Wiederbelebung bereits länger leerstehender Geschäftsflächen in der Mainzer Innenstadt sowie die Unterstützung der lmmobilieneigentümer, um ihre Geschäftsflächen wieder in eine langfristig tragfähige Nutzung zu bringen.

MAINZ – das virtuelle Stadterlebnis (Erweiterung Mainz-App)
Vorgesehen ist die Entwicklung neuer Funktionen für die offizielle MAINZ-App mit Fokus auf die Erlebbarkeit der Mainzer Innenstadt, die Schaffung und Etablierung von digitalen und virtuellen Angeboten in den Bereichen Museen, Kultur, Stadtführungen und touristische Information sowie der Ausbau der App als „digitales Schaufenster“ mit rund um die Uhr abrufbaren Informationen.

Ungeklärter Unfall mit verletzter Person auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

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Am Samstagabend (2. Oktober 2021) gegen 19:15 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf in Fahrtrichtung Darmstadt. Ein Mann wurde dabei verletzt. Für die Polizei sind noch einige Dinge bezüglich des Unfalls ungeklärt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

Als die alarmierten Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, fanden sie einen im Frontbereich stark beschädigten Fiat Transporter vor. Wo das Fahrzeug dagegen gefahren war, ist unbekannt. Der verletzte Fahrer des Transporters wurde vor Ort durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in eine Klinik gebracht.

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf sicherte die Einsatzstelle ab. Ein weiteres Fahrzeug war nicht an dem Unfall beteiligt. Wie es zu dem Verkehrsunfall kam und wie hoch der dabei entstandene Sachschaden ist, ist aktuell noch nicht klar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und der Schadenshöhe aufgenommen.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf mit acht Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen.

Schwerverletzte Frau in Gustavsburg – Rettungshubschrauber im Einsatz

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Bahnhof Gustavsburg0 e1633193213262
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Am Samstagnachmittag (2. Oktober 2021) kam es zu einem Rettungseinsatz auf der Mainspitze in Gustavsburg. Eine 54 Jahre alte Frau war dort gegen 15:10 Uhr auf einen Strommast geklettert und hatte einen Stromschlag bekommen.

Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz

Sie hatte zunächst ihr Fahrrad neben den Gleisen abgestellt und war dann auf den Mast auf der Bahntrasse hinauf geklettert. Durch den Stromschlag, den sie bei diesem lebensgefährlichen Leichtsinn bekam, erlitt sie schwere Verbrennungen und fiel herunter.  Sie war noch bei Bewusstsein, musste aber mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Weshalb die Frau überhaupt auf den Mast geklettert war, ist bislang unbekannt. Aufgrund des Einsatzes musste der Bahnverkehr zwischen Bischofsheim und Mainz in beide Richtungen für rund 90 Minuten stillgelegt werden.

Alle Informationen zu „The Mystery of Banksy“ im Lulu Mainz –

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Mystery of Banksy Ma FOEntertainment
Mystery of Banksy Ma FOEntertainment

Die gefeierte Ausstellung zu Ehren der Kunst-Ikone Banksy hat nun ihre Tore in Mainz
geöffnet. Seit Freitag (1. Oktober 2021) ist „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ im lulu, dem ehemaligen Mainzer Karstadt Gebäude, zu sehen. Banksy, der in Bristol geborene
und bis heute anonyme Graffiti-Künstler und Maler ist weltberühmt und dennoch ein Mysterium. Er ist dafür bekannt die Grenzen des Kunstmarktes in Frage zu stellen und sorgt mit seinen Arbeiten seit Jahren für Furore.


Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke

Die Ausstellung zeigt dabei eine noch nie dagewesene Präsentation mit mehr als 100 Werken des gefeierten Street-Art-Superstars: Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke auf verschiedenen Materialien wie Leinwand, Stoff, Aluminium, Forex und Plexiglas wurden eigens für diese Sonderschau reproduziert und zusammengetragen. Abgerundet wird das Ganze durch eine spannende Videodokumentation, die die wichtigsten Stationen einer beispiellosen Karriere beleuchtet.

„The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ gibt dem Besucher in einem aufwändigen und einzigartigen Setting einen umfassenden Überblick und Einblick in das Gesamtwerk des Genies und Ausnahmekünstlers. Ganz nach Banksys Motto „Copyright is for losers ©TM“ sind diese Hommage und die dort gezeigten Werke aufgrund seines anonymen Status nicht offiziell autorisiert. Der Eintritt erfolgt unter den jeweils aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen der Stadt Mainz.

Wer ist Banksy?

Beim Thema Street-Art kommt man nicht an ihm vorbei: Banksy, der wahrscheinlich berühmteste und wohl auch mysteriöseste Graffiti-Künstler der Welt. Seine Identität hält der Schätzungen zu Folge etwa 45-jährige Brite bislang erfolgreich geheim. Seine Werke dagegen erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart. Banksy ist Untergrundkämpfer, Hotelbetreiber und ohne Zweifel der unumstrittene König der Straßenkunst, ein genialer Geist und Starkünstler, der mit seinen mal ironischen, mal politischen, aber stets poetischen Arbeiten die Menschen berührt und ihnen aus der Seele spricht. Als die Stadt Bristol 2009 ihre Bürger abstimmen ließ, ob Banksy-Arbeiten aus dem Stadtbild entfernt werden sollen, entschieden sich 97 Prozent dagegen. Ein eindeutiges Votum für seine Kunst. Banksy ist ein Star weit über die Grenzen des Kunstmarktes hinaus. Bereits 2010 setzte ihn das „Time Magazine“ erstmals auf eine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Bis heute weiß niemand, wer Banksy ist oder wie er wirklich heißt, aber jeder kennt seine Bilder, die überall über Nacht an den Wänden der Städte auftauchen und zum Teil provozierende Kommentare zum Weltgeschehen abgeben. Mittlerweile hat das Phantom der Kunstwelt längst Kunstgeschichte geschrieben. Millionen, darunter im klassischen Sinne auch weniger kunstaffine Menschen, kennen und bewundern seine Motive. Dabei sind es besonders seine jüngsten Werke wie das Gemälde „Game Changer“ als Widmung für das Krankenhauspersonal in Southampton oder seine Guerilla-Aktion mit den weltweit berühmt gewordenen Ratten in der Londoner U-Bahn, die ihn zuletzt immer populärer haben werden lassen. Zahlreiche seiner Bilder haben den Weg auch in den kommerziellen Alltag gefunden. Die Frage, ob Street-Art kommerzialisiert werden darf, steht auf einem anderen Papier. Und darf natürlich diskutiert werden. Darf seine Kunst ausgestellt werden oder darf Street-Art im Allgemeinen überhaupt im Museum oder in Galerien gezeigt werden? Denn schließlich ist Banksy ja auch ein Synonym für das Ablehnen von Kommerz. Und doch sollen seine Botschaften jeden erreichen.

Spektakuläre Auktionen

Mit seinen Straßenbildern schreibt Banksy auf seine ganz eigene Weise Kunstgeschichte: Er
sprayt verstörende Bilder und Texte immer wieder unvermittelt an Fassaden, U-Bahnen, öffentliche Plätze, Flächen und Gegenstände – logistisch raffiniert mit viel Vorarbeit, Spionieren und Schmiere stehen. Mit seinen verkäuflichen Werken werden derweil Millionenumsätze erzielt. Spektakulär und aufsehenerregend war 2018 die Versteigerung eines seiner bekanntesten Werke „Girl With Balloon“: Kurz nach dem Zuschlag bei der Auktion von Sotheby’s in London zerstörte sich das Bild vor Ort selbst, indem der untere Teil durch einen im Rahmen verborgenen Schredder in Streifen geschnitten wurde. Davor war das Original für umgerechnet 1,2 Millionen Euro versteigert worden. Bis zu diesem Zeitpunkt lag der Rekordpreis für ein Banksy-Werk bei umgerechnet rund 1,7 Millionen Euro, der 2008 bei einer Auktion in New York erzielt wurde. 2019 landete das aus dem Jahr 2009 stammende Ölgemälde „Devolved Parliament“, das britische Parlament von Affen bevölkert, wiederum bei Sotheby’s in London und erzielte eine Rekordsumme von 9,9 Millionen Pfund (11,1 Millionen Euro).

Banksy selbst schrieb daraufhin auf Instagram: „Schade, dass es nicht mehr mir gehört.“ Banksy hatte das Bild 2011 verkauft. Ein Triptychon zur Flüchtlingskrise mit dem Titel „Mediterranean Sea View 2017“ brachte 2020 immerhin umgerechnet 2,4 Millionen Euro und damit doppelt so viel als erwartet ein. Das Geld spendete der Künstler an ein palästinisches Krankenhaus.

„Show Me the Monet“, Banksys ironische Neuinterpretation eines Monet-Meisterwerks, wurde 2020 für 7,6 Millionen Pfund (8,4 Millionen Euro) versteigert und ist damit das bisher zweitteuerste Werk des Streetart-Künstlers. Die bei Monet vorherrschende Idylle um „Die japanische Brücke“ wird bei Banksy zum illegalen Müllablade-Platz, inmitten der Seerosen dümpelt weggeworfener Abfall. Banksy hatte das Ölgemälde bereits 2005 gemalt und in einer Galerie-Ausstellung gezeigt. Einen neuen Rekord stellte der Künstler im März 2021 auf: Sein Bild „Game Changer“, das er im Mai 2020 heimlich im Flur eines Krankenhauses in Southampton aufgehängt hatte und dem Krankenhaus-Personal widmete mit den Worten „Danke für all das, was ihr tut.“, kam beim Auktionshaus Christie’s unter den Hammer und erzielte einen sagenhaften Preis von knapp 17 Millionen Pfund (knapp 20 Millionen Euro). Der Erlös sollte, wie von Banksy ausdrücklich gewünscht, dem gesamten britischen Gesundheitsdienst NHS zugutekommen. Das Bild zeigt einen kleinen Jungen, der seine Superhelden-Figuren Batman und Spiderman in den Müll geworfen hat und nun mit einer neuen Lieblingsfigur spielt – einer Krankenschwester mit Mundschutz und Umhang. Während die Originale im Moment alle nicht öffentlich zugänglich sind, können in „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ die nicht weniger eindrucksvollen Reproduktionen bestaunt werden.


Kuratorin der Ausstellung

Diese außergewöhnliche Kunsterfahrung wird kuratiert von Virginia Jean. Die junge aus England stammende und in Berlin lebende Kuratorin und Galeristin ist eine vielseitige Gestalterin und unabänderliche Kreative. Nach ihrer langjährigen Arbeit im klassischen Kunstmarkt kreierte sie zahlreiche Projekte und Ausstellungen im Bereich der Street-Art. Banksy war aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Leidenschaft für Kreativität und freie Kunst als Kommunikationsmittel seit jeher ein großer Einfluss und eine Inspiration in ihrem Leben. Sie ist eine Expertin seiner Werke und Fachfrau der Street-Art Branche. „Banksy spricht mit seinen Schöpfungen signifikante Wahrheiten und Probleme in unserer Welt an, vor welchen wir nur allzu gerne die Augen verschließen. Ein Banksy-Werk berührt jeden und ist an jeden gerichtet, ob derjenige es will oder nicht. Genau deshalb ist es mir persönlich so wichtig Banksys Werke auszustellen, sie der Welt zugänglich zu machen und zu zelebrieren. Banksy schreibt mit seiner Kunst Geschichte – die Geschichte, die für uns gerade Realität ist. Die Ausstellung ist ein Muss für jeden der sich gerne mit Kunst, Politik, allgemeinem Weltgeschehen und vor allem sich selbst auseinandersetzt und einen Sinn für bitter-süße Ironie hat“, so die Kreativ-Direktorin der Ausstellung.

Vorverkauf

Um die Besucherströme optimal lenken und damit die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist dabei zeitlich unbegrenzt. Die Organisatoren empfehlen daher unbedingt den Ticketkauf im Vorverkauf, um Wartezeiten vor Ort zu vermeiden. Wer flexibel bleiben oder Tickets ohne zeitliche Bindung verschenken möchte, für den sind sogenannte Flex-/Geschenktickets die richtige Alternative. Mit ihnen ist der Zugang zur Ausstellung jederzeit möglich. Tickets sind unter www.mystery-banksy.com, an allen bekannten Eventim Vorverkaufsstellen und an der Tageskasse erhältlich. Im Ticketpreis inbegriffen ist eine umfangreiche und informative Multimedia-Führung, die die Besucher ganz einfach auf ihren Smartphones abrufen können.

Ausstellungsinformationen:

„The Mystery of Banksy – A Genius Mind”
Ausstellungszeitraum: 01. Oktober 2021 bis 16. Januar 2022

Öffnungszeiten: So-Mi 10.00 bis 18.00 Uhr
Do-Sa & Feiertage: 10.00 bis 20.00 Uhr
(letzter Einlass eine Stunde vor Schließung)
täglich geöffnet außer: am 24.12.2021, 25.12.2021 und 01.01.2022

Adresse:

lulu Mainz (ehemals Karstadt)
Ludwigsstraße 12
55116 Mainz

Audifahrer verliert Kontrolle über Fahrzeug in Mainz-Gonsenheim

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Am frühen Samstagmorgen (02. Oktober 2021) wurden Anwohner in Mainz-Gonsenheim gegen 5:30 Uhr durch quietschende Reifen und einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Kurz darauf ertönten Sirenen von Rettungsdienst und Polizei am Unfallort. BYC-News war vor Ort und sprach mit dem Anwohner.


Mit Audi in den Vorgarten gerast

Grund dafür war ein Autofahrer, der aus Richtung Mainz-Mombach kommend in der Weserstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, teilte uns der Anwohner mit. Im Kurvenbereich der Weserstraße auf Höhe der Canisiusstraße verlor der Mann die Kontrolle über seinen Audi, drehte sich um die eigene Achse, durchbrach ein Geländer samt Gartenzaun und kam im Vorgarten eines Einfamilienhauses zum stehen.

Audi Notrufsystem alarmierte die Rettungskräfte

Da der Audi A1 neueren Baujahres ein Notrufsystem verbaut hatte, aktivierte sich dieses bei dem Unfall selbstständig. Es wurde eine Verbindung zur Polizeileitstelle geschaltet, somit wurde die Rettungskette in Bewegung gesetzt.

Eine Person vorsorglich ins Krankenhaus transportiert

Beide Personen waren bei Eintreffen der Rettungskräfte ansprechbar und augenscheinlich unverletzt. Da unklar war, mit welcher Wucht der Audi in die Mauer des Anwesens in der Canisiusstraße krachte, wurden beide Insassen des Fahrzeuges vorsorglich durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Kleinwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Unfallursache unklar

Ob der Fahrer übermüdet, oder ob der Audi zu schnell im Mainzer Stadtteil Gonsenheim unterwegs war, ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen, die von der Polizei eingeleitet worden.

 

Opel Corsa überschlägt sich zwischen Mörfelden und Rüsselsheim

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Am Samstag (2. Oktober 2021) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B486 von Mörfelden in Fahrtrichtung Rüsselsheim. Die Feuerwehr in Mörfelden wurde über den Notruf um 11:41 Uhr alarmiert.


Zwischen dem Landgasthof Mönchbruch und der Stadt Rüsselsheim hatte sich ein Kleinwagen der Marke Opel überschlagen und blieb auf dem Dach liegen. Die Autofahrerin konnte sich eigenständig aus dem Opel Corsa befreien. Der anwesende Rettungsdienst übernahm die Versorgung der Frau.

Von der Feuerwehr wurde die Unfallstelle abgesichert, weitere Maßnahmen waren nicht notwendig. Wie es zu dem Alleinunfall kam ist bislang nicht bekannt. Von der Feuerwehr Mörfelden waren 13 Fahrzeuge mit 34 Einsatzkräften vor Ort.

 

Deutsche Umwelthilfe: Klimaklage gegen Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea eingereicht

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refinery 3613522 1920
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Die Geschäftsführenden der Deutschen Umwelthilfe (DUH) haben Klimaklage gegen den Kasseler Konzern Wintershall Dea eingereicht. Es ist der dritte von der DUH angestrengte Prozess gegen ein deutsches Unternehmen auf Basis des Klimaurteils des Bundesverfassungsgerichts und der erste gegen einen Energie-Riesen.

Führender unabhängiger Öl- und Gaskonzern Europas

Wintershall Dea ist nach eigenen Angaben der „führende unabhängige Öl- und Gaskonzern Europas“ und fördert sowohl in Deutschland als auch im Ausland in großem Umfang Erdöl und fossiles Erdgas. Er ist damit für Emissionen von 80 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich – mehr als beispielsweise das gesamte Industrieland Österreich.

Frist abgelehnt

Vor der Einreichung der Klage beim Landgericht Kassel hatten die Umweltschützer dem Konzern eine Frist gesetzt. Innerhalb derer sollte Wintershall Dea sich zur Einhaltung eines Paris-kompatiblen CO2-Budgets verpflichten und in Einklang damit spätestens ab 2026 keine neue Erdöl- bzw. Erdgas-Förderung mehr beginnen. Das Unternehmen lehnte das jedoch ab. Klägerinnen und Kläger in dem Zivilprozess sind die Geschäftsführenden der DUH Barbara Metz, Sascha Müller-Kraenner und Jürgen Resch.

Auch an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beteiligt

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Wintershall Dea ist ein fossiler Riese. Mit seinen jährlichen Treibhausgas-Emissionen von rund 80 Millionen Tonnen feuert der Konzern die Klimakrise an. Es ist überfällig, dass sich Konzerne mit solch schmutzigen Geschäftsmodellen der Realität der Klimakrise stellen: Wir brauchen verbindliche Reduktionspfade, mit denen die Klimaziele von Paris eingehalten werden können. Mit seiner Erdöl- und Erdgasförderung steht Wintershall Dea dagegen für eine Wirtschaftsweise, die nicht fortgesetzt werden darf, wenn wir die Grundrechte von jungen Menschen und künftigen Generationen schützen möchten. Der Konzern betreibt nicht nur Erdöl- und Erdgasprojekte weltweit, sondern ist auch an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, dem größten fossilen Projekt Europas, finanziell beteiligt. Wir fordern den Konzern dazu auf, sich aus diesem Geschäft zurückzuziehen, einen Ausstieg aus seiner Erdöl- und Erdgas-Förderung gemäß der Pariser Klimaziele einzuleiten und spätestens ab 2026 keine neue Erdöl- und Erdgas-Förderung mehr zu beginnen.“

Forderung der DUH abgelehnt

In einem Anspruchsschreiben hatten die Geschäftsführenden der DUH am 2. September 2021 Wintershall Dea aufgefordert, sich zu ausreichendem Klimaschutz zu verpflichten. Darauf hatte das Unternehmen reagiert, die Forderung der DUH nach Einhaltung eines CO2-Budgets jedoch abgelehnt. In seinem Schreiben behauptet Wintershall Dea, durch die Förderung von fossilem Erdgas einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Diese Darstellung weist die DUH entschieden zurück.

Wintershall dea will Produktion um 30 % steigern

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH: „Das Argument mit Erdgas klimaneutral zu werden, gleicht dem Versuch, sich mit Light-Zigaretten das Rauchen abzugewöhnen. Beides wird nicht funktionieren. Erdgas ist ein fossiler Energieträger, der maßgeblich zur Klimakrise beiträgt. Alle Projektionen zur Einhaltung der Klimaziele zeigen zudem: der Erdgas-Bedarf sinkt drastisch in den kommenden Jahren. Wintershall Dea plant jedoch das glatte Gegenteil: Der Konzern hat angekündigt, seine Erdöl- und Erdgas-Produktion alleine in den nächsten zwei Jahren um 30 Prozent steigern zu wollen. Damit wird ein massives Wachstum der CO2-Emissionen unvermeidlich. Zu alledem plant das Unternehmen eine Expansion der Förderung von fossiler Energie auch in besonders sensiblen Naturräumen wie im Nationalpark Wattenmeer und in der Arktis. Wir fordern Wintershall Dea auf, diese Pläne zu stoppen und einen Ausstieg aus dem Geschäft mit Erdöl und Erdgas einzuleiten.“

Weitere Klage gegen ein deutsches Unternehmen

Das Verfahren gehört zusammen mit den DUH-Klimaklagen gegen die Autobauer BMW und Mercedes-Benz zu den ersten Prozessen gegen deutsche Unternehmen, die auf dem wegweisenden Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts basieren.

Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in diesen Klagen vertritt: „Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts hat klargemacht: Klimaschutz ist Grundrechtsschutz. Mit diesem Gedanken ziehen wir nun Unternehmen wie Wintershall Dea zur Verantwortung, die für einen erheblichen Anteil der CO2-Emissionen in Deutschland und in Europa verantwortlich sind.“

Hintergrund:

Der Konzern Wintershall Dea ist eines der klimaschädlichsten Unternehmen Deutschlands und Europas. Das Unternehmen ist 2018 aus dem Zusammenschluss der Mineralöl- bzw. Erdgas-Sparten von BASF (Wintershall) und RWE (Dea) entstanden. Wintershall Dea gehört zu 67 Prozent der BASF SE, die übrigen 33 Prozent gehören dem russischen Oligarchen Michail Fridman. Der Konzern ist weltweit tätig, insbesondere in Russland, Europa, Nordafrika, Südamerika und dem Mittleren Osten. In die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, das größte fossile Projekt Europas, hat das Unternehmen eine Milliarde Euro investiert.

Die DUH fordert, dass Wintershall Dea seine Erdgas- und Erdöl-Förderung im Einklang mit dem verbleibenden CO2-Budget gemäß des Pariser Klima-Limits reduziert. Dazu darf Wintershall Dea spätestens ab 2026 keine neuen Erdgas- und Erdölfelder mehr entwickeln.

(Quelle: Pressemeldung DUH)

Diesen Herbst vermehrt Baumfällungen im Stadtgebiet Ingelheim

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Ingelheim
Ingelheim

In diesem Jahr werden in Ingelheim vermehrt Baumfällarbeiten durchgeführt. Die große Trockenheit der letzten Jahre konnte auch durch das feuchtere Jahr 2021 nicht ausgeglichen werden und macht vielen Bäumen zu schaffen, deren Wasserreservoirs nicht ausreichend aufgefüllt sind.

Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll

„Es wird immer deutlicher, dass sich einige Baumarten und -sorten nicht an die geänderten klimatischen Bedingungen anpassen können“, erklärt die Beigeordnete und Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll die aktuelle schwierige Situation.

Außerdem leiden viele Bäume an Sonnenbrand, der Stammschäden verursacht und somit das Eindringen von Pilzen erleichtert. Durch Pilze befallene Bäume sehen für den Betrachter oft gesund aus, können jedoch erheblich Schaden genommen haben und müssen dann gefällt werden. Von Sonnenbrand und den Folgeschäden sind besonders Hainbuchen betroffen. Neu gepflanzte Bäume werden deshalb seit einigen Jahren mit weißer Stammschutzfarbe geschützt. Zudem leiden Bäume oft an zu kleinen Baumgruben, die nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Solche Gruben werden in Ingelheim nach und nach saniert.

Streifenwagen vs. Motorroller: Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt von Worms

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Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild
Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild

Am Samstag (02. Oktober 2021) kam es gegen 07:00 Uhr zu einer Verfolgunsfahrt in der Stadt Worms. Ein mit zwei Personen besetzter Motorroller sollte durch die Polizei einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Rollerfahrer ignorierte die Anhaltesignale der Polizeibeamten im Streifenwagen und versuchte mit seinem Roller zu flüchten.

Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt von Worms

Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt durch die Wormser Innenstadt, bei der es auch zu einer kurzzeitigen Kollision zwischen dem Funkstreifenwagen und dem Motorroller kommt, konnte dieser schließlich über einen Fahrradweg flüchten. Bei einer unverzüglich eingeleiteten Fahndung konnte das Kleinkraftrad nicht mehr angetroffen werden.

Im Nachgang konnten der Fahrer und seine Beifahrerin ermittelt und der Motorroller aufgefunden werden. Der Fahrer war nicht im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Verkehrsunfall zwischen Audi und Straßenbahn in Mainz-Bretzenheim

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Verkehrsunfall zw. Straßenbahn und PKW

Am Freitagnachmittag (1. Oktober 2021) gegen 15:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Marienborner Straße in Mainz-Bretzenheim. Daran beteiligt war ein Audi A1 und eine Straßenbahn. BYC-News war vor Ort.

Es wurden keine Personen verletzt

Laut Informationen von BYC-News war es aufgrund von Unachtsamkeit des Audi-Fahrers zu dem Verkehrsunfall gekommen. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit der beiden Fahrzeuge kamen ersten Erkenntnissen zufolge keine Personen zu Schaden.

Aktuell ist die Unfallstelle noch gesperrt, wodurch es zu Verspätungen im Straßenbahnverkehr kommen kann (Stand 15:45 Uhr). Im Einsatz war eine Polizeistreife, ein Rettungswagen sowie die Berufsfeuerwehr Mainz.

Gegen 16:45 Uhr wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen dem Mainzer Hauptbahnhof und Mainz-Lerchenberg eingerichtet. Straßenbahnen fahren zur Zeit in Richtung Lerchenberg nur bis zur Haltestelle Kisselberg und zurück in Richtung Innenstadt.