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Winterurlaub: Ab Montag bundesweite 2G-Regelung in Österreich ohne Ausnahmen

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Österreich ist eines von zahlreichen europäischen Ländern, die derzeit steigende Fallzahlen verzeichnen. Die österreichische Bundesregierung hat bereits vor einigen Wochen einen Stufenplan implementiert. Dieser wird nun beschleunigt. Konkret: Ab Montag, 8.11. gilt in Gastronomie, Hotelbetrieben, Nachtgastronomie, Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen sowie in Seilbahnen die 2-G Regel („geimpft, genesen“).


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Diese konsequenten Regeln sind als Maßnahmen notwendig, um die Infektionszahlen einzudämmen

Sie werden gleichzeitig dazu beitragen, dass der Wintertourismus in Österreich stattfinden kann. Zudem stellte eine Umfrage der Österreich Werbung im September fest, dass die Impfquote bei jenen Urlaubern, die sich für einen Winterurlaub in Österreich interessieren, bei um oder über 80 Prozent liegt. (Umfragedaten aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Tschechien, Schweiz und Großbritannien)

Österreich hat schon im Sommer bewiesen, dass verantwortungsvoller Tourismus während der Pandemie möglich ist. Jetzt setzt Österreich als verantwortungsvolles Gastgeberland auch im Winter alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz seiner Gäste sowie der Gastgeberinnen und Gastgeber. „Mit strengen, klaren und planbaren Regelungen gehen wir mit großem Verantwortungsbewusstsein in die Wintersaison. Die Tourismus-Branche ist auf die Umsetzung sehr gut vorbereitet. Klar ist: Wer geimpft ist, wird auch weiterhin kaum Einschränkungen spüren. Das gilt selbstverständlich auch für den Tourismus und unsere Wintergäste aus dem Ausland“, sagt Lisa Weddig, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.

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Am Montag, den 8. November 2021 werden daher folgenden Regelungen in Kraft treten:

Hier gilt ab Montag die 2-G-Regel:

  • Beherbergungsbetriebe
  • Gastronomieeinrichtungen
  • Freizeit- und Sportbetriebe
  • Kultureinrichtungen
  • Seilbahnen
  • bei der Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen (z. B. Friseur)
  • bei Veranstaltungen ab 25 Personen
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Corona-Tests jeglicher Art (sowohl PCR- als auch Antigen-Tests) sind grundsätzlich nicht mehr als Eintrittsnachweise zulässig.

  • Für den 2-G-Nachweis gilt eine Übergangsfrist von vier Wochen. In diesem Zeitraum gilt die Erstimpfung in Kombination mit einem PCR-Test als Eintrittsnachweis – somit bedarf es in der Übergangsfrist noch keiner Vollimmunisierung.
  • In Handel, Museen und Büchereien ist das Tragen einer FFP-2-Maske verpflichtend.
  • Die Gültigkeit der Impfzertifikate reduziert sich auf neun Monate ab erfolgter Vollimmunisierung (bisher 12 Monate). Danach braucht es eine weitere Dosis (meistens die dritte) für ein gültiges Zertifikat. Es gilt eine Übergangsfrist von drei Wochen.
  • Kinder sind derzeit bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr von der Pflicht zur Vorlage eines Eintrittsnachweises ausgenommen. Diese Regelung soll auch künftig gelten. Für Minderjährige ab zwölf Jahren wird an einer praktikablen Regelung gearbeitet.
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Polizeigewerkschaften fordern Verbote an Silvester

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Feuerwerk Verbot
Feuerwerk Verbot

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordern an Silvester ein generelles Böllerverbot. Die Corona-Pandemie und die Sicherheit der Bevölkerung sollte an oberster Stelle stehen, teilten die Gewerkschaften mit. Alternativ wäre kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk an zentralen Orten jedoch möglich.


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Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG, Rainer Wendt, sagte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung

: „Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten.“ Wendt fügte hinzu: „Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona ist es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern.“

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Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“

„Eine Entscheidung, die unter dem Aspekt der Sicherheit total nachvollziehbar und aus unserer Sicht nachahmenswert ist“, sagte Radek. In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam dürfen Bürger an diesem Silvester das neue Jahr nicht mit Böllern und Raketen begrüßen. Der Gemeinderat hatte bereits Anfang Oktober ein Verbot der Knallerei festgelegt und als Gründe etwa die zahlreichen Verletzungen und auch Brände genannt.

Radek fügte hinzu, dass dies nicht ein absolutes Verbot von Böllerei bedeuten müsse: „Niemand will den Menschen die Feierfreude an Silvester nehmen.“ Die GdP befürworte aber ein „kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk an zentralen Orten“ – dies sei eine „sichere Alternative zur klassischen Böllerei“. Radek sagte: „Es muss ja nicht immer knallen. Eine Laser-Show mit musikalischer Untermalung ist auch eine denkbare Alternative.“

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Beim vergangenen Jahreswechsel 2020/2021 hatte es wegen der Corona-Pandemie ein deutschlandweites Verkaufsverbot von Feuerwerk gegeben.

Das Böllern auf öffentlichen und belebten Plätzen war verboten, und sämtliche öffentliche Feuerwerke wurden gestrichen. Das Ziel war, Ansammlungen von Menschen angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen zu verhindern. Da die einzelnen Länder und Gemeinden die Umsetzung in der eigenen Hand haben, gab es im vergangenen Jahr regional verschiedene Lösungen.

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Radarkontrollen zwischen Wörrstadt und Ober-Hilbersheim durch die Polizei Ingelheim

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Symbolfoto11
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Am Sonntag (7. November 2021) haben Polizeibeamte Radarkontrollen im Kreuzungsbereich der Landstraße 414 zur Kreisstraße K15 durchgeführt. Bei der zwischen Ober-Hilbersheim und Wörrstadt liegenden Kreuzung (Abzweigung Richtung Engelstadt und Jugenheim) kam es am 14.10.21 sogar zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Kradfahrer tödlich verletzt wurde. Durch die Beamten wurden insgesamt zehn Fahrzeuge gemessen. Unrühmlicher Spitzenreiter war eine Fahrzeugführerin, die bei den erlaubten 60km/h mit 93km/h gemessen wurde und die ein empfindliches Bußgeld erwartet.

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Fohlen verursacht Unfall mit sechs Fahrzeugen auf der Autobahn A61 im Kreis Bad Kreuznach

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Am Samstagabend (6. November 2021) kam es gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 etwa 500m vor Stromberg in Fahrtrichtung Koblenz. Ein Fohlen hatte den Unfall, an dem sechs Fahrzeuge beteiligt waren, verursacht.


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Mehrere Fahrzeuge überfuhren das junge Tier

Das Fohlen war auf der Autobahn A61 kurz vor Stromberg aus einem Pferdetransporter auf die Fahrbahn gesprungen und wurde dort von mehreren Fahrzeugen erfasst und überfahren. Insgesamt waren an dem Unfall sechs Fahrzeuge beteiligt. Personen wurden bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt, jedoch verstarb das junge Pferd noch an der Unfallstelle. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 30.000 Euro.

Wie das Fohlen aus dem geschlossenen Pferdeanhänger springen konnte, ist bislang noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Für die Bergungsarbeiten wurde der rechten Fahrstreifen im Bereich der Anschlussstelle Stromberg für rund drei Stunden gesperrt.

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Bürgermeister warnt vor Konsequenzen des Bürgerbegehrens in Mörfelden-Walldorf

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Mit einem Bürgerbegehren soll eine Parlamentsentscheidung aufgehoben werden, die erst am 28. September 2021 mit großer Mehrheit getroffen wurde. Bürgermeister Thomas Winkler warnt davor, den Beschluss zu der vertraglichen Vereinbarung mit der BG Ried zurückzunehmen. Denn dann gingen dringend benötigte Sozialwohnungen verloren und die Stadt hätte weniger Gestaltungsspielraum in der Mörfelder Innenstadt.


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„Wir sind zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis“

„Wir gewinnen Handlungsoptionen und können die Innenstadt von Mörfelden attraktiver machen“, betont Bürgermeister Thomas Winkler mit Blick auf die Entscheidung des Stadtparlaments. Konkret geht es dabei um den Ankauf der ehemaligen Kleinmarkthalle neben dem Mörfelder Rathaus und einen geplanten Verkauf eines langfristig verpachteten Grundstücks in der Parkstraße. Die dabei aufgerufenen Preise sind in marktüblichen Verfahren und objektiv kalkuliert. „Wir sind zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis und der geplanten Vereinbarung mit der BG Ried“, unterstreicht der Bürgermeister.

Kommt es zu dem Vertragsabschluss, kann die Stadt den Mörfelder Rathausplatz neugestalten. Der Rathauschef macht aber deutlich: „Ob und was sich am Dalles ändert, wird die weitere öffentliche Diskussion im Stadtparlament zeigen“. Außerdem soll die Bevölkerung in eine Entscheidung einbezogen werden. Im Fokus stehen derzeit die Belebung der Mörfelder Innenstadt sowie die Schaffung von Wohnraum. „Es wird keine schnelle Festlegung und keine ad hoc Entscheidung geben“, betont Thomas Winkler mit Blick auf diese beiden Punkte. Nicht vorstellen kann sich der Bürgermeister, dass an dem Cafébetrieb auf dem Dalles gerüttelt wird. „Das Café belebt die ganze Innenstadt“

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Im Gegenzug ein städtisches Grundstück an Baugenossenschaft verkaufen

Das entsprechende Grundstück, auf dem die frühere Kleinmarkthalle steht, ist im kommunalen Besitz. Eine Baugenossenschaft ist dagegen bisher Eigentümer des Gebäudes. Wenn die Stadt die Immobilie ankauft, ist im Gegenzug vorgesehen, ein städtisches Grundstück in der Parkstraße an das Unternehmen zu verkaufen. Dabei handelt es sich aber ausdrücklich nicht um das Gelände, auf dem derzeit das Feuerwehrgerätehaus und die Kita XII stehen.

Das betreffende Grundstück ist noch für 50 Jahre an die Genossenschaft verpachtet, die darauf Wohnhäuser errichtet hat. „Wir können das Grundstück sehr lange Zeit nicht selbst nutzen, daher bietet sich ein Verkauf an“, macht Thomas Winkler deutlich. Mit dem Verkauf verbunden ist die Verpflichtung der BG Ried zur Schaffung von weiterem bezahlbaren Wohnungen.


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Langfristig Sozialwohnungen anbieten

Über dieses Grundstücks- und Gebäudegeschäft hinaus hat das Parlament beschlossen, dass sich die Baugenossenschaft verpflichten soll, die Belegungsrechte von 24 Bestandswohnungen in der Parkstraße, die zum 31. Dezember 2021 enden, um maximal 15 Jahre zu verlängern. „Wir können diese Wohnungen dann weiterhin direkt vergeben und langfristig Sozialwohnungen anbieten“, sagt Thomas Winkler zufrieden. Ohne diese Vereinbarung gehen die Bestandswohnungen als Sozialwohnungen verloren. Die Fortführung des Belegungsrechts ist daher ein wichtiger Punkt für den Bürgermeister. Für diese Belegungsrechte ist ein entsprechender Abschlag auf den Kaufpreis vorgesehen, der pro Wohnung gerechnet deutlich unter dem sonst üblichen städtischen Anteil liegt.

Allerdings bedeutet der Parlamentsbeschluss noch keinen Vertragsabschluss mit der Baugenossenschaft. Entsprechende Vertragsverhandlungen müssen nun zu Ende geführt werden und die Genossenschaft den Punkten aus dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zustimmen. „Angesichts der Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren warten wir erst einmal ab und schauen, ob es die nötige Unterstützung geben wird. Bis dahin schaffen wir keine Fakten“, betont Thomas Winkler.

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Geplantes Geschäft bringe Vorteile mit sich

„Es ist schade, dass die Pläne einer Umgestaltung am Dalles schon in einem so frühen Stadium schlechtgemacht werden“, sagt der Bürgermeister mit Blick auf das Bürgerbegehen weiter. Denn das geplante Geschäft bringt sowohl für die Stadt als auch die Baugenossenschaft Vorteile. Einer entsprechenden Vorlage stimmten Magistrat und Stadtparlament daher auch bereits zu. Da es sich um ein Grundstücksgeschäft handelt, ist die Vorlage wie üblich im nichtöffentlichen Sitzungsteil behandelt worden. Die wesentlichen Punkte sind im Anschluss aber veröffentlicht worden. „Es ist alles transparent abgelaufen und alle Gremien wussten Bescheid.“ Die erste Magistratsvorlage zu diesem Thema ging bereits im Juli an die Stadtverordneten. Es folgten mehrere Beratungen im Ausschuss und Parlament. Darüber hinaus noch einen extra angesetzten Informationstermin für die Fraktionen.

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Rückblick zur Sprengung der Salzbachtalbrücke in Wiesbaden

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Salzbachtalbruecke5
Salzbachtalbruecke5

„Salzbachtalbrücke ade“ hieß es am 6. November 2021 um 12:01 Uhr nach erfolgreicher Sprengung der beiden 310 Meter langen Brückenteile. Die mit der Niederlegung beauftragte Firma Reisch Sprengtechnik hatte ganze Arbeit geleistet und die beiden Bauwerke mit rund 205 Kilogramm Sprengstoff in Form von Sprengschnüren (NITROCORD und gelatinöser Sprengstoff) und rund 1090 elektrischen Zündern planmäßig ein Stockwerk tiefer gelegt. BYC-News war bei der Sprengung vor Ort.


Sprengung verlief wie geplant

Zunächst fiel das südliche Brückenbauwerk (Fahrtrichtung Frankfurt) senkrecht nach unten und zwei Sekunden später kippte die Nordbrücke vom Klärwerk weg auf den Südüberbau. 28 Sprengberechtigte sorgten weiterhin mit 1160 elektronischen Zündern, 1124 Bohrungen, 17 Meter Schneidladung und 15.300 Meter Bus / Zündleitung für die erhoffte Punktlandung. Die Sprengung konnte im Live-Stream mitverfolgt werden.

140 Personen wurden evakuiert

Umfangreiche Schutzvorkehrungen wie etwa über 150 sogenannte Sprengschutzmatten (jeweils 1,3 Tonnen schwer) als Abdeckung an allen steinflugbildenden Stellen, teilweise sogar doppelt, sowie mehrere tausend Quadratmeter schweres Sprengvlies an erforderlichen Stellen wurden am Bauwerk angebracht. Zusammen mit 50.000 Kubikmeter Sand und Erde in Form verdichteter Erdwälle oder lockeren Sandbetten sorgten sie dafür, dass die unter der Brücke liegende Infrastruktur vor dem Aufprall der Brückentrümmer geschützt wurde. Die Evakuierung von rund 140 Personen, die in dem 250 Meter umfassenden Sicherheitsradius leben, sorgte für den gebotenen Schutz der Bevölkerung. Mit der Vorher-/Nachher- Beweissicherung an Anlagen und Gebäuden fand die Überwachung des Sprengvorgangs auf den Liegenschaften statt. Im Vorfeld des Abbruchs sind die Brückenbestandteile und die Böden für die Stützwälle und Fallbetten im Labor untersucht worden. Es wurden keine Schadstoffe gefunden. Die Laboruntersuchungen sind auf der Homepage der Autobahngesellschaft veröffentlicht. Weiterhin sind technische und organisatorische Maßnahmen getroffen worden, um Immissionen zu vermindern und zu überwachen. Dazu gehörte die Messung des Staubs nach Staubgröße und -menge. Eingesetzt wurde auch eine Staubbindungsanlage. Durch Wassernebel konnte der Staub gebunden und schnell niedergeschlagen werden, um dessen Ausbreitung zu minimieren.

Nach der Sprengung begannen umgehend die Arbeiten

Nach erfolgter Sprengung und Sicherheitsinspektion setzten sich direkt zehn 45-Tonnen-Kettenbagger, fünf 75-Tonnen-Kettenbagger sowie drei Radlader und drei Vorderkipper in Bewegung, um die gesprengte Betonbrücke zu zerkleinern. 15.000 Tonnen Abbruchmaterial (Beton + Stahl) müssen verarbeitet werden. Rund 25 Arbeiter werden an dem Wochenende in den ersten Einsatz gehen. Insbesondere die Bereiche der Bahngleise und der Bundesstraße B 263 stehen im Fokus der ersten Maßnahmen.

Ulrich Neuroth, Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH: „Ich bin froh und dankbar, dass wir jetzt zügig damit beginnen können die Bahngleise sowie die B 263 wiederherzustellen. Der Zugverkehr soll in Zusammenarbeit mit der Deutschen jetzt noch vor Weihnachten ermöglicht werden. Nach der Baufeldräumung startet sodann der Neubau des südlichen Brückenteils. Wir haben nun veränderte Bauabläufe, die wir mit der Baufirma optimierend angehen werden. Eine Vollendung von Süd noch in 2022 ist nicht realistisch, es wird 2023. Mein und unser Dank gilt allen Beteiligten für die außerordentlich gute Zusammenarbeit auf dem bisherigen Weg.“


Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende dazu

„Ich freue mich, dass bei der Sprengung alles wie geplant geklappt hat und bedanke mich dafür bei allen Beteiligten. Seit der Havarie der Salzbachtalbrücke musste Wiesbaden ein immenses Aufkommen an zusätzlichen Verkehren verkraften. Die erfolgreiche Sprengung ist jedoch nur ein Zwischenschritt, wenn auch ein wichtiger. Nun muss die Priorität darauf gelegt werden, dass die Bahngleise und die Zufahrt zur A 671 möglichst schnell wieder nutzbar sind. So bekommen wir zu mindestens eine dringend notwendige Teilentlastung für den Verkehr in Wiesbaden. Anschließend hoffe ich, dass die neue Südbrücke Anfang 2023 fertig gestellt wird. Weitere Verzögerungen wären für die Landeshauptstadt schwer verkraftbar. Das Projekt muss mit höchstem Nachdruck und Priorität vorangetrieben werden. Wiesbaden muss schnellst möglich wieder von den Umleitungsverkehren entlastet werden. “

„Tausende Brücken müssen in den nächsten 10 Jahren erneuert werden“

Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH: „Die Situation an der Salzbachtalbrücke zeigt es deutlich auf: Die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit der Autobahnbrücken sind entscheidende Faktoren für die Funktionsfähigkeit der Verkehrsnetze. Insbesondere die mancherorts nicht rechtzeitig erfolgte Instandsetzung der Brücken muss daher nun mit einem enormen Aufwand aufgeholt werden. Wir ziehen gerade Bilanz und gehen davon aus, dass tausende Brücken alleine in den nächsten 10 Jahren erneuert werden müssen. Hierfür sind zusätzliche finanzielle, personelle und materielle Kapazitäten unverzichtbar.“

Zum Hintergrund

Am 18.6.2021 kam es durch ein versagendes Rollenlager zu einem Absacken des Überbaus am südlichen Brückenbauwerk der 1963 erbauten Salzbachtalbrücke. Aus diesem Grunde musste die Brücke zwischen den Anschlussstellen Wiesbaden-Biebricher Allee und Wiesbaden-Mainzer Straße der A 66 gesperrt werden. Bis zu 90.000 Fahrzeuge passieren täglich das Bauwerk auf der A 66.

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40 Jahre alter Spielplatz in Ingelheim soll neugestaltet werden

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Spielplatz, Symbolbild

Die Beteiligung zur Neukonzeption des Spielplatzes Stevenagestraße als „Begegnungsstätte für Jung und Alt“ wird fortgesetzt. Der Spielplatz Stevenagestraße in Ober-Ingelheim, der 1974 gebaut wurde, soll unter Beibehaltung des inzwischen eingewachsenen Baumbestandes, als generationsübergreifende Spiel- und Freifläche grundsaniert und neugestaltet werden. Es wird damit an die bereits im Jahr 2019 erfolgten Begehungen mit Kindern, Jugendlichen, Senioren und Anwohnern angeknüpft.


Begehung und Beteiligung für alle Interessierten

Die Beigeordnete Dr. Christiane Döll lädt in ihrer Funktion als Grünflächendezernentin alle Anwohner und Interessierte, aktuelle und zukünftige Nutzer am 15. November 2021 um 13:00 Uhr zu einer örtlichen Begehung und Beteiligung ein.

Es sollen Anregungen, Wünsche und Kritik gesammelt werden, so dass diese in die Neukonzeption einfließen können. Hierbei werden die Interessierten Gelegenheit haben, sich mit der Beigeordneten Dr. Döll, den projektleitenden Ansprechpartnerinnen aus der Verwaltung sowie dem beauftragten Landschaftsarchitekturbüro auszutauschen. Die Umgestaltung des Spielplatzes ist laut des Spielplatzsanierungskonzeptes im Jahr 2022 vorgesehen.

Für Fragen und Anregungen stehen als Ansprechpartnerinnen Ursula Markert vom Umwelt- und Grünflächenamt telefonisch unter 06132 782-231 oder per E-Mail unter ursula.markert@ingelheim.de, Lisa-Marie Scholles von der Jugendabteilung, telefonisch unter 06132 782-405 oder per E-Mail lisa-marie.scholles@ingelheim.de sowie Christine Jacobi-Becker vom Seniorenbüro, telefonisch unter 06132 89804-19 oder per E-Mail christine.jacobi-becker@ingelheim.de zur Verfügung.

Getränke Schmidt in Wörrstadt liefert das Rundum-Paket für Kunden

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Getränke Schmidt Wörrstadt

Der etwas andere Getränkelieferant. In einer Branche, in der sich die Meisten ausschließlich auf die Lieferung von Getränken beschränken, bietet das Unternehmen Getränke Schmidt KG in Wörrstadt seinen Kunden mehr als nur das. BYC-News war vor Ort und sprach mit dem Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens, Michael Schmidt, darüber.


Rund 1.400 Artikel im Sortiment

„Unser Unternehmen ist ein in der dritten Generation geführter Familienbetrieb. Meine Großmutter hatte damit Ende des 2. Weltkrieges mal angefangen und in den 70ern hat mein Vater dann das Geschäft übernommen. Im Jahr 2001 folgte dann die Übernahme durch meinen Bruder und mich.“, berichtet Schmidt.

Schwerpunkt des Getränkelieferanten ist die Lieferung in Wörrstadt und einem Radius von rund 30 Kilometern, was den Heim- und Firmenservice betrifft. Für Veranstaltungen fährt der Getränkelieferant natürlich auch weitere Strecken, je nach Größe der Veranstaltung. Rund 1.400 Artikel führt das Unternehmen in seinem Sortiment. „Wir beliefern die Großmutter, die nicht mehr alleine einkaufen gehen kann genauso wie Arztpraxen, Kanzleien, Weingüter und Großunternehmen aber auch Feste vom 50. Geburtstag bis hin zu großen Jahrmärkten und Festivals.“

Dabei gibt es Touren, die jede Woche gefahren werden, die Kunden können also fest mit der zuverlässigen Lieferung planen. Veranstaltungen werden natürlich nicht im Rahmen der regelmäßigen Touren bedient, sondern separat.

Rundum-Service bei Veranstaltungen

Neben dem Getränke-Bringservice zählt auch die Ausstattung von Veranstaltungen, Festen, Feiern, Partys bis hin zu Großevents zu den Aufgabenfeldern von Getränke Schmidt. Bei Getränke Schmidt kann man daher auch Tischgarnituren, Zelte, Schirme sowie Schankanlagen, Theken, Gläser, Tassen und vieles weiteres Equipment für eine Veranstaltung mieten.

Getränke schmidt in wörrstadt liefert das rundum-paket für kunden
Michael Schmidt

Ein hoher Grad an Kundenservice ist dem Unternehmen besonders wichtig. Damit einher geht natürlich auch eine hohe fachliche Kompetenz sowie eine gute Beratung der Bestands- und Neukunden. Zuverlässigkeit wird bei Getränke Schmidt groß geschrieben.

„Bei Veranstaltungen kümmern wir uns um alles, was mit unserem Bereich zu tun hat. Wir bringen den Ausschankwagen nicht nur. Wir bauen ihn auf, schließen alles an und bereiten vor, sodass der Kunde schließlich direkt mit dem Ausschank beginnen kann und sich ansonsten um nichts mehr kümmern muss. Bei Veranstaltungen sind wir für die Kunden rund um die Uhr erreichbar. Wer um 21 Uhr am Samstagabend merkt, dass die Getränke knapp werden, kann uns also anrufen und wir bringen noch am gleichen Abend Nachschub. Nach der Veranstaltung wird von uns zum vereinbarten Zeitpunkt alles wieder abgeholt.“ erklärt der Unternehmer.

Von Getränken über frische Brötchen bis hin zur Grillkohle

Neben diesem Full-Service Paket bietet der Getränkelieferant seinen Kunden zusätzlich noch an, ihnen frische Brötchen vom Bäcker mitzuliefern. Auch Äpfel, Kartoffeln, Honig, Küchenrolle und vieles mehr wird auf Anfrage zusätzlich zu den Getränken zum Kunden gebracht. Im Sommer bietet das Unternehmen auch die Lieferung von Grillkohle an. Seit Corona wird auch Desinfektionsmittel zu Hotels, Restaurants, Arztpraxen & Co. geliefert. Dadurch möchte der Lieferdienst seinen Kunden einfach ein kleines Extra bieten und sich natürlich ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Wer hieran Interesse hat, kann sich direkt bei dem Unternehmen melden.

Adresse: 
Getränke Schmidt KG
Spiesheimer Weg 28–30
55286 Wörrstadt

Telefon: 06732 – 94 360
Mail: info@getraenke-schmidt.de
Homepage: Getränke Schmidt KG in Wörrstadt

Mann aus dem Rheingau bewusstlos geprügelt in Wiesbaden

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Symbolbild Polizei
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In der Nacht von Freitag auf Samstag (6. November 2021) wurde gegen 1:30 Uhr ein Mann auf dem Platz der Deutschen Einheit in der hessischen Landeshauptstad Wiesbaden bewusstlos geprügelt.


Zwei Personen attackierten das Opfer massiv

Zunächst kam es zwischen mehreren Personen im Bereich der Bleichstraße zu verbalen Streitigkeit. Im Anschluss daran verlagerte sich der Streit auf die Grünfläche des Platzes der Deutschen Einheit, wo es zu körperlich Auseinandersetzung kam. Hierbei wurde ein 24 Jahre alter Mann aus dem Rheingau von zwei männlichen Angreifern heftig attackiert. Anschließend flüchteten die Täter.

Der junge Mann war beim Eintreffen der Polizei nicht ansprechbar, kam aber zeitnah wieder zu sich. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Wiesbaden eingeliefert. Von den beiden Angreifern fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Die Polizei sichtete die Aufnahmen der dort installierten Videoüberwachung. Das führte dazu, dass einer der Täter in der Nähe angetroffen und festgenommen werden konnte. Es handelt sich hierbei um einen 38 Jahre alten Deutschen. Dieser wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

Ausstellung zum 75-Jubiläum von Hessen – Zeitreise durch sieben Jahrzehnte

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Plakatvorstellung Staatskanzlei
Plakatvorstellung Staatskanzlei

Welche Entwicklungen haben unser Land seit seiner Gründung im Jahre 1946 geprägt? Welche Ereignisse haben die Hessinnen und Hessen in den vergangenen Jahrzehnten bewegt? Wohin führt der Weg in Richtung Zukunft? Diese und viele weitere Fragen haben der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und die Präsidentin des Statistischen Landesamts, Dr. Christel Figgener, am Donnerstagnachmittag bei der offiziellen Eröffnung der Plakatausstellung zu „75 Jahre Hessen“ in der Staatskanzlei in Wiesbaden erörtert. Anlässlich des 75. Geburtstages des Landes zieht die Ausstellung auf mehr als 20 Plakaten ein statistisches Resümee der hessischen Zeitgeschichte.


„Ein starkes, wirtschaftlich prosperierendes und sicheres Land“

„Hessen hat sich in den vergangenen 75 Jahren in ein starkes, wirtschaftlich prosperierendes und sicheres Land entwickelt, in dem die Menschen gerne leben. Die Ausstellung zeigt die unterschiedlichen Etappen auf dem Weg dorthin und verknüpft Zahlen und Fakten zu einem eindrucksvollen Gesamtbild über den gesellschaftlichen Wandel Hessens im Lauf der Jahrzehnte“, sagten Wintermeyer und Dr. Figgener.

Angefangen bei Bevölkerungsdaten, die zeigen, wie sehr sich die „Durchschnittshessin“ bzw. der „Durchschnittshesse“ und die hessischen Haushalte im Laufe der Zeit verändert haben, über Themenposter zu Bildung, Wirtschaft, Energie, Preisen und Verdiensten bis hin zu brandaktuellen Themen wie Wohnen, Klima, Digitalisierung und Mobilität vergleichen die Plakate die Situation von damals und heute anhand anschaulicher Infografiken und prägnanter Kennzahlen.

So erfährt man unter anderem, dass sich die hessische Wirtschaft zur Dienstleistungsgesellschaft gewandelt hat, das Durchschnittsalter der Hessinnen und Hessen in den vergangenen 75 Jahren um fast zehn Jahre gestiegen ist, dass 95 Prozent der Haushalte in Hessen über einen Internetanschluss verfügen und sich der Anteil an erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung seit 2010 fast verfünffacht hat.

Staatsminister Axel Wintermeyer und Dr. Christel Figgener dazu

Axel Wintermeyer lobte in dem Gespräch das breite Informationsangebot: „Auf diesen Plakaten so facettenreich zu sehen, welche Meilensteine unser Land seit seiner Gründung erreicht und welche Herausforderungen es gemeistert hat, lässt uns einerseits mit Stolz auf die hessische Vergangenheit, andererseits aber auch zuversichtlich in Richtung Zukunft blicken.“

Dr. Christel Figgener betonte: „Das Statistische Landesamt ist genauso alt wie das Land Hessen. Seit 75 Jahren werden Daten erfasst, sodass wir heute über einen riesigen Schatz an Informationen zu nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens verfügen. Dass unsere Zahlen auf diesen Plakaten nun zu Zeitzeugen der Landesgeschichte geworden sind, ist ein schönes Beispiel dafür, wie umfassend und unmittelbar die amtliche Statistik die Lebensrealität der hessischen Bürgerinnen und Bürger über all die Jahrzehnte hinweg abbildet.“

Zum Hintergrund:

Die Plakatausstellung „75 Jahre Hessen“ ist noch bis Ende November 2021 auf dem Kranzplatz in Wiesbaden gegenüber der Staatskanzlei zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die Plakate stehen online auf der Internetseite des Hessischen Statistischen Landesamts zum Abruf und Download bereit. Die Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, ist mit Quellenangabe gestattet. Anbei erhalten Sie eine Auswahl der Plakate.

Neuer Schnelltest für Zuhause auf dem Markt zur Darmkrebsvorsorge

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NADAL FOB quant Test
NADAL FOB quant Test

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt allein in Deutschland bei jährlich rund 59.000, weltweit sind aktuell etwa 1,4 Millionen Menschen an Darmkrebs erkrankt. Wird Darmkrebs im frühen Stadium entdeckt, liegen die Heilungschancen bei mehr als 90 Prozent.


Der „NADAL FOB quant Test“ wird mit dem „Colibri“, dem kleinsten Analysegerät der Welt, ausgewertet und ist sofort verfügbar

Eine frühzeitige Diagnose ist daher einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine gute Prognose. Ein einfaches und zuverlässiges Hilfsmittel bei der Früherkennung sind Schnelltests auf okkultes (unsichtbares) Blut im Stuhl. Das Medizintechnik-Unternehmen nal von minden GmbH aus Moers hat jetzt den ersten quantitativen Schnelltest zur Darmkrebsvorsorge entwickelt: Erstmalig ist es nun möglich, innerhalb von nur fünf Minuten festzustellen, ob und vor allem wieviel Fäkal-Okkultes Blut (FOB) sich in einer Stuhlprobe befindet. Der „NADAL FOB quant Test“ wird mit dem „Colibri“, dem kleinsten Analysegerät der Welt, ausgewertet und ist sofort verfügbar.

Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Der neue Schnelltest des Medizintechnik-Unternehmens nal von minden GmbH aus Moers kann zur Früherkennung von Darmkrebs unterstützend eingesetzt werden. Roland Meißner, Geschäftsführer der nal von minden GmbH: „Der NADAL FOB quant Test weist geringste Mengen menschlichen Blutes im Stuhl nach – und zwar das sogenannte Fäkal-Okkulte Blut(FOB), das mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Da Darmtumore und ihre Vorstufen häufig bluten, kann der FOB-Schnelltest Hinweise auf versteckte Blutungsquellen im Darmbereich geben. Der Schnelltest eignet sich damit optimal zum Früh-Screening auf eine mögliche Darmkrebserkrankung und kann dadurch das Sterberisiko senken.“

Das Besondere und Einzigartige am NADAL FOB quant Test

Der Schnelltest zeigt nicht nur an, ob sich Fäkal-Okkultes Blut im Stuhl befindet oder nicht, sondern er wertet auch aus, wieviel FOB im Stuhl ist. Meißner: „Bisherige Schnelltests waren rein qualitativer Natur. Wir haben den qualitativen Test um den Faktor Quantität erweitern können, indem wir ihn mit unserem Analysegerät – dem Colibri – kompatibel machten.“

„Der NADAL FOB quant Test eignet sich für das Screening von Risikogruppen“, ergänzt Meißner. Dazu zählen beispielsweise symptomfreie Patienten, die auf Grund ihres Alters ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs haben. Oder bei bekannten Darmkrebserkrankungen in der Familie (erbliches Risiko).

Die Vorteile für Patienten

Der NADAL FOB quant Test ist nicht-invasiv. „Unser neuer Schnelltest erhöht bei vielen Menschen sicher die Bereitschaft, sich mit dem Thema Darmkrebsvorsorge zu beschäftigen“, hofft Meißner. „Denn es ist vermutlich leichter, sein Einverständnis für einen Schnelltest zu geben, als für eine Darmspiegelung.“ Außerdem liegt das Ergebnis sehr schnell vor. Innerhalb von nur fünf Minuten weiß der Patient oder die Patientin Bescheid. Meißner: „Bisher mussten solche Stuhlproben im Labor ausgewertet werden, was in der Regel mehrere Tage dauert.“ Die Kosten hierfür sind zweifellos auch höher als für einen Schnelltest.

Roland Meißner betont, dass die Darmspiegelung (Kolonoskopie) weiter der „Goldstandard“ bei der Diagnose von Darmkrebs sei. Das Problem sei jedoch, dass Darmkrebs im Anfangsstadium in der Regel keine oder kaum Beschwerden verursache. In der Folge gehen viele Menschen erst sehr spät zum Arzt – wertvolle Zeit ist dann oft schon verloren gegangen.


Der NADAL FOB quant Test beruht auf einer Antikörper-Reaktion gegen menschliches Hämoglobin im Blut.

Meißner: „Es handelt sich um spezielle Antikörper, die ausschließlich auf menschliches Blut ansprechen. Sofern Blut in einer Stuhlprobe vorhandeln ist, binden die Antikörper an den darin enthaltenen roten Farbstoff Hämoglobin.“ Der Messbereich reicht von 20 bis 750 ng/mL. So kann der Arzt – abhängig von Alter und Geschlecht des Patienten – eine Handlungsempfehlung gegeben. „Je höher der Wert an Hämoglobin im Stuhl, desto dringender wird eine Darmspiegelung zur Abklärung empfohlen“, erklärt Meißner.

Die quantitative Messung und Auswertung der Testergebnisse erfolgt mit dem kleinsten Schnelltest-Analysegerät der Welt: dem Colibri. „Der würfelförmige Colibri ist mit jeweils 4 cm Kantenlängedas optimale Tool für automatisierte und quantitative Analysen“, sagt Meißner. „Er liefert schnelle und präzise Ergebnisse und ist eine preisgünstige Lösung für jede Arztpraxis. Die Daten können über ein USB-Kabel an einen PC übertragen und dokumentiert werden.“

Der NADAL FOB quant Test wurde am Forschungs- und Produktionsstandort der nal von minden in Göttingen entwickelt. Der Test darf nur von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Patienten. Die Anwendung ist einfach, eine spezielle Schulung ist nicht notwendig.

Kosten für die NADAL FOB quant Testkassette: 5 Euro pro Test
Kosten für das Colibri-Analysegerät: 499 Euro

Unternehmensinformation

Die nal von minden GmbH. Die nal von minden GmbH (Hauptsitz in Moers) ist seit 38 Jahren Spezialist auf dem Gebiet der medizinischen Diagnostik. Das Portfolio umfasst Schnelltests und Labortests für verlässliche Diagnosen innerhalb der Toxikologie, Bakteriologie, Kardiologie, Gynäkologie, Infektionskrankheiten und Urologie. Die nal von minden GmbH hat insgesamt rund 230 Mitarbeiter an 9 europäischen Standorten. www.nal-vonminden.com

Strecke zwischen Langenlonsheim und Gensingen wird wieder freigegeben

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

Am 8. November 2021 wird die Bundesstraße B48 zwischen Langenlonsheim und Gensingen nach erfolgtem Abschluss der Brückeninstandsetzungsarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben. Die Deckenerneuerungsarbeiten auf der südlichen Fahrbahn der B 41 zwischen der Anschlussstelle (AS) KH-Nord/Winzenheim und der Nahebrücke sind soweit abgeschlossen, so dass ab dem 8. November 2021 vorbereitende Maßnahmen zur Umlegung des Verkehrs wegen Instandsetzung der Nordfahrbahn auf die fertiggestellte Südfahrbahn erfolgt. Die Umlegung des Verkehrs von der Nordseite der B 41 auf die Südseite der B 41 in diesem Abschnitt ist für den 10. November 2021 vorgesehen.


Hierdurch sind an den Anschlussstellen folgende Fahrbeziehungen nicht mehr möglich:

  1. B 41, AS B 48 Bretzenheim, von der Autobahn kommend in Richtung Bretzenheim und
  2. B 48, AS B 41, Auffahrt von Bretzenheim Richtung Idar-Obersten.

    Für diese beiden Fahrbeziehungen wird als Umleitungsstrecke die Nutzung der wieder freigegebenen B 48 zwischen Langenlonsheim und Gensingen empfohlen.

    Die Verkehrsbeziehung zwischen der B 48, Bretzenheim und der B 48 KH-Brückes ist in beiden Richtungen möglich.

  3. Die Abfahrt von der B 41, Fahrtrichtung Idar-Oberstein an der AS KH-Nord (Winzenheim) ist im Zuge dieser Bauphase ab dem 10. November 2021 ebenfalls nicht nutzbar. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert.

Der LBM Bad Kreuznach bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen.

Thorsten Siehr zur Sport- und Kulturhalle: „Wir müssen da dran bleiben“

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Die geplante Sport- und Kulturhalle ist für die Stadt Ginsheim-Gustavsburg von großer Bedeutung. Seit vielen Jahren in Planung stehen die Ausschreibungen nun kurz bevor. BYC-News sprach mit dem Bürgermeister-Kandidaten der SPD, Thorsten Siehr, darüber.


Rund 40 Prozent der Kosten abgedeckt

Bei der Sport- und Kulturhalle sei man auch durch das Zutun der SPD auf einem guten Weg. Die Bagger seien aber noch nicht da, also müsse man sich weiterhin für das Projekt stark machen. „Es wird sicherlich nochmal spannend, wenn die ersten Ergebnisse der Ausschreibungen vorliegen. Dann erfahren wir auch in welchen preislichen Regionen wir angesichts der rasant steigenden Baupreise da liegen. Es sind aber mit dem alten Bürgerhausgrundstück rund 40 Prozent der kalkulierten Kosten abgedeckt und damit auch eine solide Finanzierung vorhanden“, so der Bürgermeister-Kandidat.

Nachdem der Haushalt nun beschlossen wurde, heiße es nun ‚dranbleiben‘, denn die Sport- und Kulturhalle sei sehr wichtig für die Vereine. Und genau hier kritisiert Siehr auch die Arbeit von Thies Puttnins-von Trotha, dem aktuellen Bürgermeister.

„Den Vereinen vor den Kopf gestoßen“

„Dass ich die Arbeit des aktuellen Bürgermeisters etwas kritisch betrachte, dürfte klar sein. Gerade auch mit Blick auf die Sport- und Kulturhalle. Wenn ich überlege, wie lange der Weg war. Wir hatten 2014 eigentlich eine fertige und mit den Vereinen abgestimmte Planung. Damals noch für den Fritz-Bauer-Platz. Da hat es sicher noch Probleme gegeben, das möchte ich gar nicht abstreiten. Aber dass man dann auf dem weiteren Weg die Vereine nicht mehr mit eingebunden hat und ihnen dann mit der vorgelegten Planungsvariante so vor den Kopf gestoßen hat, das kann ich nicht nachvollziehen. Diese Variante hätte den Vereinen in keiner Weise geholfen. Es war daher richtig, die weitere Konzeption im Ausschuss Bürgerzentrum möglichst transparent und in großem Konsens anzugehen. Das ist mein Versprechen, da muss eine andere Kommunikation her, die die Beteiligten frühzeitig einbindet und wo nötig Kompromisse findet.“

Ausreichend Wohnraum und gesellschaftliches Leben

Abschließend erklärt er, was für ihn außerdem noch wichtig ist: „Ganz klar ist, dass wir mit dem Pfund unserer Wohnungsbaugesellschaften vor Ort wuchern müssen, um weiter für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, und zwar so, dass er möglichst bedarfsgerecht ist und man auch im Alter lange selbstbestimmt darin leben kann. Ich setze mich für einen Seniorentreff auch im Stadtteil Gustavsburg ein. Wenn Familien hierherkommen, haben die Kinder natürlich auch einen Betreuungsanspruch. Es muss also auch bei den Kindergärten weiter viel getan werden, damit gute Bedingungen für die Kinder und Betreuer herrschen. Es sind aktuell nicht ausreichend Plätze vorhanden und da müssen wir schnell handeln.

Nach Corona muss alles dafür getan werden, dass unser gesellschaftliches Miteinander, dass unsere Stadt ausmacht, wieder vorangebracht wird. Da sehe ich etwas mit Sorge auf das aktuelle Thema der ‚Nutzungsgebühren für Räume‘ für die Vereine. Ich hoffe, dass wir das in konstruktiven Gesprächen in die richtige Richtung bringen können. Denn was hilft es, wenn wir die Vereinsförderung einerseits verbessert haben und auf der anderen Seite den Vereinen über Nutzungsgebühren dieses Geld wieder aus der Tasche nehmen. Ich weiß aber, dass die Vereine da auch gesprächsbereit sind.

Das alles und noch mehr ist ein Strauß an Aufgaben, die es anzugehen gilt. Ich lebe und brenne für Ginsheim-Gustavsburg. Und nur was man mit dem Herzen macht, macht man auch gut. Ich glaube sagen zu dürfen, dass das bei mir der Fall ist.“

Teil 1: Thorsten Siehr – Bürgermeisterkandidat für Ginsheim-Gustavsburg

Teil 2: Thorsten Siehr: Ich sehe das Altrheinufer in Ginsheim als Naherholungsgebiet

Teil 3: Thorsten Siehr: Bestehende Verkehrsprobleme in Gustavsburg müssen in den Fokus

Teil 4: Thorsten Siehr: Mehr Sicherheit im Burgpark in Gustavsburg

Ausbau der Kreisstraße K786 in Wiesbaden-Delkenheim beschlossen

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vorsicht baustelle
vorsicht baustelle

Die Landwehrstraße (K 786) in Delkenheim soll zwischen Dekan-Lindenbein-Straße/Rathausplatz und Soonwaldstraße ausgebaut werden. In diesem Zuge sind auch der benutzerfreundliche Umbau der beiden Bushaltestellen „Rathausplatz“ sowie der barrierefreie Ausbau der bestehenden Fußgängerampeln vorgesehen. Dies hat der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden beschlossen.


Ziel des Ausbaus ist die Verbesserung der allgemeinen Verkehrsverhältnisse sowie der Verkehrssicherheit

Zudem sollen die Gehwege verbreitert und der ruhende Verkehr neu geordnet werden. Die Tragfähigkeit und die Oberflächenbeschaffenheit des Straßenabschnitts werden ebenfalls verbessert, was den Fahrkomfort erhöhen wird.

„Mit dem Ausbau der Landwehrstraße werden wir nicht nur den historischen Ortskern von Delkenheim aufwerten: Auch die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger und insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen wird dadurch deutlich verbessert“, ist sich Verkehrsdezernent Andreas Kowol sicher.

Die 300 Meter lange Strecke, befahren von den Linien 15 und 48 sowie der Nachtbuslinie 2, ist wichtiger Bestandteil des ÖPNV-Netzes. Zudem ist sie als überregionale Kreisstraße einer hohen Verkehrsbelastung ausgesetzt. Der Gesamtzustand sowohl der Fahrbahn als auch der Gehwege entspricht jedoch nicht dem Verkehrsanspruch einer als Kreisstraße klassifizierten Ortsdurchfahrt, obwohl in den letzten Jahren bereits punktuell Schadstellen beseitigt werden konnten. Die Einleitung baulicher Maßnahmen ist somit notwendig und unaufschiebbar.

Für das Vorhaben werden mit Kosten in Höhe von 1.678.000 Euro gerechnet, von denen vorbehaltlich eines positiven Bescheides rund 40 Prozent durch Landesmittel gefördert werden können. Die Maßnahme wurde bereits vom Ortsbeirat Delkenheim beschlossen und muss noch final von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.

Livestream der Sprengung Salzbachtalbrücke bei BYC-News

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Die Sprengung der Salzbachtalbrücke am Samstag, den 6. November, zieht viele Interessenten an. Aktuell laufen die Vorbereitungsarbeiten. Sicherheitsgründe machen allerdings eine weiträumige Absperrung notwendig, sodass Bürger das Ereignis nicht live vor Ort miterleben können. Aus diesem Grund findet ihr hier den Livestream der Sprengung, die um 12 Uhr stattfindet:

Livestream: