Start Blog Seite 1023

Über 1 Millionen Euro Förderung für die Stadt Osthofen

0
osthofen luftbild 1200x630 crop
osthofen luftbild 1200x630 crop

Innenminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass die Stadt Osthofen im Landkreis Alzey-Worms für die Entwicklung der Innenstadt in diesem Jahr weitere 1.014.000 Euro als Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ erhält. Land und Bund unterstützen die Entwicklung des Fördergebiets seit 2014 und haben seither 2,47 Millionen Euro bereitgestellt.


-Werbeanzeige-

Projekt ‚Neue Mitte‘ weiter vorantreiben

„Die Stadt will die Mittel dafür einsetzen, das Projekt ‚Neue Mitte‘ weiter voranzutreiben. So werden beispielsweise neue Platzflächen gestaltet, die auch mit weiteren Parkplätzen verbunden sein sollen. Die Maßnahmen stärken die Innenstadt insgesamt und sind Teil einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um den Bereich langfristig voranzubringen und für die Zukunft zu stärken“, so Lewentz.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln.

Die Städtebauförderung umfasst verschiedene Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Mit den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Innenstädten sowie sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung. Das Angebot wird durch ein Investitionsprogramm für Sportstätten abgerundet.

-Werbeanzeige-

Innenstädte aufwerten und attraktiver machen

„Das Fördersystem der Städtebauförderung hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten und sie zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten insbesondere für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur zu entwickeln“, so Minister Lewentz.

Im Programmjahr 2021 können in der Städtebauförderung insgesamt wieder rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 780 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

-Werbeanzeige-

Ersthelfer rettet 83-Jährige aus brennendem Wohnhaus im Taunus

0
Feuerwehr Frankfurt

Am Freitagnachmittag (19 November 2021) kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in Orlen, einem Ortsteil von Taunusstein. Dort war ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen.


-Werbeanzeige-

Zwei Personen wurden verletzt

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen zwei Zimmer im Hochparterre des zweistöckigen Gebäudes bereits im Vollbrand. Als das Feuer ausbrach, war lediglich eine der fünf Hausbewohner zuhause. Ein Ersthelfer hatte den Brand bemerkt, war in das bereits stark verrauchte Haus gegangen und half der 83-jährigen Bewohnerin nach Draußen. Dabei zogen sich beide Personen Verletzungen durch Rauchgas zu. Beide wurden vom Rettungsdienst nach Wiesbaden ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr leitete derweil die Löschmaßnahmen ein und konnte dadurch eine Ausbreitung des Brandes verhindern und das Feuer schließlich löschen. Zwei Zimmer wurden allerdings völlig zerstört, das gesamte Gebäude ist zunächst nicht mehr bewohnbar. Drei der Bewohner kamen bei Verwandten unter, einer Person wurde durch die Stadt Taunusstein eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt.

Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Wie es zu dem Brand kam, ist bislang noch unklar. Die Brandermittler der Polizei Wiesbaden haben die Ermittlungen aufgenommen.

-Werbeanzeige-

Vater und Tochter bei Unfall in Rüsselsheim schwer verletzt

0
Notarzt Gross Gerau5
Notarzt Gross Gerau5

Am Freitag (19. November 2021) kam es gegen 16:20 Uhr zu einem Unfall mit zwei verletzten Personen in Rüsselsheim. Ein 45-jähriger Radfahrer befuhr mit seiner 4-jährigen Tochter die Liebigstraße. Aus bislang unbekannter Ursache kam er mit seinem Fahrrad in Höhe des dortigen Einkaufszentrum zu Fall. Bei dem Sturz wurde er und seine Tochter zum Teil schwer verletzt. Beide mussten mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Unfallzeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Rüsselsheim unter Telefonnummer 06142-6960 zu melden.

-Werbeanzeige-

Neue verschärfte Corona-Regelungen in Hessen

0

Die Hessische Landesregierung hat am Freitag (19. November 2021) in einer Sondersitzung Eckpunkte für die neue Corona-Schutzverordnung verabschiedet, die Mitte der kommenden Woche in Kraft treten wird. Beschlossen wurden zum einen neue länderspezifische Maßnahmen, weitere neue Regelungen wird es in Hessen außerdem vor dem Hintergrund der von Bundestag und Bundesrat festgelegten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes geben.


-Werbeanzeige-

Ministerpräsident Volker Bouffier dazu

„Die Pandemie ist nicht überwunden. Die zuletzt konstant gestiegenen Zahlen der Neuinfektionen sowie die äußerst ernste Lage in den Krankenhäusern zeigen uns, dass wir handeln und alles dafür tun müssen, um vulnerable Gruppen zu schützen und unser Gesundheitssystem zu entlasten. Um die Pandemie einzudämmen, braucht es einen gesamtgesellschaftlichen Kraftakt“, betonte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. In der neuen Verordnung setzt Hessen auch jetzt schon Änderungen um, die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen wurden und von den Ländern bundesweit einheitlich ab einer bestimmten Hospitalisierungsrate (Schwellenwerte 3, 6 und 9) ergriffen werden sollen. Aktuell liegt der Wert für Hessen bei 4,81.

-Werbeanzeige-

Dank an das Pflegepersonal

„Wir danken zuvorderst allen, die sich seit zwei Jahren für die Eindämmung der Pandemie einsetzen, alle Maßnahmen mittragen und sich an die Regelungen halten. Ganz besonders hervorheben möchten wir den großartigen Einsatz des Pflegepersonals in den Krankenhäusern, das unter schwierigsten Bedingungen arbeitet und unser Gesundheitssystem am Laufen hält“, sagten der Regierungschef und Gesundheitsminister Kai Klose.

Die Bekämpfung der Pandemie setze sich aus mehreren Bausteinen zusammen, der wichtigste davon sei das Impfen. „Die Impfung ist und bleibt gerade jetzt der beste Weg aus der Pandemie“, sagte Bouffier.  „Mit der Impfallianz aus Ärzte- und Apothekerschaft, Kommunen und Land werden wir die Impfkapazität weiter deutlich steigern“, ergänzte Sozialminister Kai Klose. „Die Stiko empfiehlt mittlerweile allen Personen ab 18 Jahren, deren Impfung sechs Monate zurückliegt, diese auffrischen zu lassen. Wir bitten jedoch auch alle Bürgerinnen und Bürger, solidarisch zu sein und bei den Auffrischimpfungen im Moment noch denen den Vortritt zu lassen, deren Impfschutz sich relativ schnell reduziert: Menschen über 70, Vorerkrankten und Immunsupprimierten bzw. mit Johnson & Johnson und ausschließlich mit Astrazeneca Geimpften.“ Alle anderen Personen verfügten mit einer vollständigen Impfserie auch nach einem halben Jahr noch über einen ausreichenden Schutz vor schweren Verläufen, so der Sozialminister.

Klose führte weiter aus: „Es sind weiterhin fast ausschließlich Ungeimpfte, die mit schweren Krankheitsverläufen auf den Intensivstationen versorgt werden müssen – und das mittlerweile nah am Rande der Kapazität.“

-Werbeanzeige-

Appell an alle Ungeimpften

Bouffier und Klose appellierten nochmals an alle Ungeimpften, so schnell wie möglich die Chance zur Impfung zu ergreifen. „Überall dort, wo sich viele Bürgerinnen und Bürger impfen lassen, kann sich das Virus weniger leicht verbreiten. Vor allem aber: Wer geimpft ist, hat einen deutlich höheren Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf und schützt zugleich auch andere besser vor einer Ansteckung. Nutzen Sie deshalb die Impfangebote – tun Sie es für sich selbst und tun Sie es für Ihre Mitmenschen.“


Das sind die neuen Regelungen:

  • 3G am Arbeitsplatz: Der Zutritt zur Arbeitsstätte ist künftig nur Beschäftigten mit 3G-Status erlaubt. Der Arbeitgeber darf den Geimpft-, Genesen- oder Getestet-Status zur Erfüllung der Kontroll- und Dokumentationspflichten einsehen und verarbeiten, aber nicht langfristig speichern. Ungeimpfte müssen im Zweifel selbst für Testnachweise an allen Arbeitstagen sorgen. Beschäftigten muss Homeoffice ermöglicht werden – es sei denn, dies ist aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Beschäftigte müssen das Homeoffice-Angebot annehmen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Im Fernverkehr und im öffentlichen Nahverkehr gilt künftig eine 3G-Regel und eine einheitliche FFP2-Maskenpflicht. Die Einhaltung wird mit stichprobenartigen Kontrollen überprüft.
  • Zutritt zu medizinischen Einrichtungen: Alle Mitarbeitenden und Besucher von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Arztpraxen, Reha-Kliniken oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen entweder geimpft oder genesen sein oder aber einen Nachweis über einen negativen, höchstens 24 Stunden alten Schnelltest (PCR-Test: 48 h) vorlegen. Das gilt ausdrücklich nicht für Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohner. Die Einrichtungen sind zu einem Testangebot vor Ort verpflichtet – ein überwachter Selbsttest ist dabei zulässig. Es kann jedoch auch ein Test in einer anerkannten Teststelle gemacht werden. Zusätzlich müssen auch geimpfte und genesene Mitarbeitende zweimal pro Woche getestet werden. Hintergrund sind die Erkenntnisse, dass auch geimpfte und genesene Personen das Virus übertragen können – und dieses Risiko soll durch ergänzende Tests reduziert werden.

Landesweit geltende Regelungen im Überblick:

  • Testempfehlungen für private Treffen auch für Geimpfte und Genesene
  • Verschärfung der Maskenpflicht: einheitliche Maskenpflicht auch an den Sitzplätzen in Schulen, Hochschulen, sonstigen Bildungseinrichtungen, Übernachtungsbetrieben, bei Veranstaltungen, in Kinos, Theatern sowie in entsprechenden Arbeitsplatzsituationen etc.; in der Gastronomie kann die Maske weiterhin an Sitzplätzen abgenommen werden
  • Anordnung von FFP2-Masken (oder vergleichbar) für Kunden körpernaher Dienstleistungen
  • Positiv getestete asymptomatische geimpfte und genesene Personen können sich künftig nach 5 Tagen Isolation mit PCR-Test freitesten (entsprechend RKI-Empfehlung)
  • Flächendeckende 3G-Regel an Hochschulen, Akademien und außerschulischen Bildungseinrichtungen
  • Verschärfung der Regelung für Veranstaltungen (über 25 Personen) und Kulturbetrieb:
  • in geschlossenen Räumen künftig 2G (bisher 3G+PCR) nur mit Abstand und Maske
  • bei Großveranstaltungen in Innenräumen künftig Genehmigungsvorbehalt ab 1.000 Teilnehmer (statt bisher ab 5.000)
  • bei Volksfesten und anderen Veranstaltungen mit hoher Fluktuation künftig Stichprobenüberprüfungen bezüglich der Einhaltung der geltenden Regelungen
  • 2G in den Innenräumen (mit Maske und Abstand) von Freizeiteinrichtungen, Sportstätten, Kulturstätten, Gaststätten, Spielbanken und Spielhallen (bisher 3G+) sowie bei körpernahen Dienstleistungen (soweit nicht medizinisch notwendig oder Grundversorgung, wie z.B. Frisöre)
  • 2G in Übernachtungsbetrieben
  • Ausnahme für beruflich bedingte Übernachtungen: 3G mit täglichen Tests
  • 2G für die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen (Speisesäle, Schwimmbäder pp.)
  • 2G plus Test in Innenräumen von Diskotheken sowie in Prostitutionsstätten: Eintritt nur für geimpfte oder genese Personen plus tagesaktuellem Schnelltest
  • 2G für die Außenbereiche von Diskotheken
  • 2G+ – Optionsmodell (beispielsweise für die Gastronomie) in geschlossenen Räumen ohne Maske und Abstand: Eintritt nur für geimpfte oder genesene Personen plus tagesaktuellem Schnelltest, dann kann auf Abstand und Maske verzichtet werden
    • keine Anwendung für die Grundversorgung

Definition von 3G, 2G und 2G+:

  • 3G = Genesen, geimpft oder getestet
  • 2G = Geimpft oder genesen. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre & Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können
  • 2G+ = Geimpft oder genesen und zusätzlich mit Antigen-Schnelltest getestet. Ausgenommen sind Kinder unter 18 Jahren und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können

Die Regelungen sind abhängig vom Inkrafttreten des neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes ab Mitte der kommenden Woche, spätestens ab dem 25. November 2021, gültig.

-Werbeanzeige-

Ab dem 1. Januar 2022 gibt es einige Gesetzesänderungen in Deutschland

0

2G, 3G, Maskenpflicht und Abstandsgebote: Blickt man auf die vergangenen zwei Jahre zurück, kommt schnell das Gefühl auf, die Politik habe sich ausnahmslos mit neuen Pandemie-Regelungen befasst. Doch weit gefehlt: Am 1.1.2022 treten einige neue Gesetzesänderungen in Kraft, die so gar nichts mit Corona zu tun haben. ROLAND-Partneranwalt Hennig Meyersrenken von der Kanzlei Meyersrenken & Rheingantz kennt die neuen Regelungen und erklärt die Hintergründe.


Altgeräte zurück zu Aldi & Co

Wohin mit dem alten Rasierer oder dem aussortierten Handy? Ab dem Jahreswechsel gibt es hierauf eine einfache Antwort: beim Discounter oder im Supermarkt abgeben! Voraussetzung ist, dass die Ladenfläche größer als 800 Quadratmeter ist und in dem Geschäft mehrmals im Jahr Elektrogeräte verkauft werden. „Für Kleingeräte mit einer Länge von bis zu 25 Zentimetern hängt die Rücknahme nicht davon ab, ob die Kunden auch ein neues Gerät kaufen. Größere Geräte wie Fernseher oder Waschmaschinen müssen vom Händler jedoch nur angenommen werden, wenn der Kunde bei ihm ein neues Gerät erwirbt“, erklärt Henning Meyersrenken. Das gilt übrigens auch für Online-Händler: Sie müssen Elektroaltgeräte unkompliziert und kostenlos zurücknehmen. Die Gesetzesneuerung sieht auch vor, dass alle Sammelstellen künftig mit einer einheitlichen Kennzeichnung versehen werden, damit Verbraucher sie schnell erkennen.

Flaschenpfand: Jetzt zählen die inneren Werte

Änderungen gibt es auch für die Rückgabe von Pfandflaschen: Während bisher der Inhalt einer Flasche bestimmte, ob und wie sie recycelt wird, gelten ab Januar einheitliche Regelungen für Kunststoffflaschen, so der Rechtsexperte: „Auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff mit einem Volumen von bis zu drei Litern wird künftig Pfand erhoben. So gilt das Flaschenpfand in Höhe von 25 Cent künftig auch für Säfte, Smoothies, Energydrinks und alkoholische Mischgetränke. Lediglich Milchgetränke werden von dieser Regelung vorerst noch ausgenommen.“ Für Getränkedosen gilt ab Januar eine vollständige Pfandpflicht ohne Ausnahmen. Wer Anfang Januar noch die eine oder andere Saftflasche ohne Pfand entdeckt, muss den Kioskbesitzer nicht direkt anschwärzen: „Zunächst gilt eine Übergangsfrist. Alle Getränkeverpackungen, die dann schon im Verkehr sind, können noch bis zum 1. Juli 2022 pfandfrei verkauft werden.“ Ab 2024 sollen übrigens dann auch Plastikflaschen mit Milchgetränken mit Pfand versehen werden.

Ab in die Tüte? Das war einmal…

Wer seine Pfandflaschen immer noch in Plastiktüten transportiert, muss ab dem kommenden Jahr zu einer Alternative greifen. An Supermarktkassen dürfen keine Plastiktüten mehr angeboten werden. Doch keine Regel ohne Ausnahme, wie uns der ROLAND-Partneranwalt erklärt: „Komplett verboten sind die üblicherweise an den Kassen ausliegenden Plastiktüten mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometern. Stabile Mehrweg-Tüten, Taschen für Gefriergut, sowie die ultradünnen Plastikbeutel, die man etwa in der Obst- und Gemüseabteilung findet, dürfen weiterhin angeboten werden.“


Mehr Geld für Geringverdienende

Geringverdienende können sich 2022 auf gleich zwei Lohnerhöhungen freuen: Denn der gesetzliche Mindestlohn, der zurzeit bei 9,60 Euro pro Stunde liegt, wird zum 1. Januar auf 9,82 Euro angehoben. Ab dem 1. Juli 2022 schreibt der Gesetzgeber dann eine weitere Erhöhung auf 10,45 Euro pro Stunde vor. „Der gesetzliche Mindestlohn gilt unabhängig von Arbeitszeit oder Umfang der Beschäftigung – und damit auch für Minijobberinnen und Minijobber“, erklärt Rechtsanwalt Henning Meyersrenken. Auch Azubis haben demnächst mehr Geld im Portemonnaie, denn die seit 2020 festgelegte Mindestvergütung wird erhöht: Für Lehrverträge, die ab dem 1. Januar 2022 beginnen, gilt jeweils für das erste Ausbildungsjahr eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung von 585 Euro. Für das zweite, dritte und vierte Ausbildungsjahr gibt es Aufschläge. Auszubildende erhalten 18 Prozent, 35 Prozent beziehungsweise 40 Prozent über den Einstiegsbetrag des ersten Ausbildungsjahres.

Mehr im Portemonnaie dank Pflege-Reform

Gute Nachrichten gibt es auch für Bewohner:innen von Pflegeheimen: Durch das neue Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung werden sie ab dem 1. Januar 2022 einen Zuschlag bekommen, der mit der Pflegedauer steigt. Dadurch sinkt der Eigenanteil für die reine Pflege deutlich: im ersten Jahr im Heim um 5 Prozent, im zweiten um 25 Prozent, im dritten um 45 Prozent und ab dem vierten Jahr sogar um 70 Prozent. Mit der neuen Pflege-Reform sollen auch Pflegebedürftige, die zuhause versorgt werden, finanziell stärker entlastet werden: Ab Januar 2022 werden die Pflegesachleistungen um 5 Prozent erhöht. Um das Ganze zu finanzieren, steigt der Beitrag zur Pflegekasse für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte. „Mit dem neuen Gesetz werden nicht nur Pflegebedürftige entlastet, sondern auch der Pflegeberuf soll besser entlohnt und mit mehr Verantwortung und Entscheidungsbefugnissen versehen werden. Unter anderem werden ab September nur noch Pflegeeinrichtungen für die Abrechnung mit der Pflegeversicherung zugelassen, die ihre Pflegekräfte nach Tarif bezahlen“, erläutert Rechtsanwalt Henning Meyersrenken.

Ab geht die Post – aber zu höheren Preisen

Wie heißt es doch so schön: „Das zahl ich aus der Portokasse!“ Diese wird ab Januar allerdings stärker geschröpft, denn das Porto in Deutschland wird teurer. Ab Januar werden verschiedene Briefprodukte um jeweils fünf Cent teurer. Ein Standardbrief kostet dann 85 statt bisher 80 Cent, ein Kompaktbrief einen Euro (derzeit: 95 Cent). Bei der Postkarte fällt die Erhöhung noch üppiger aus: Diese kostet ab Januar 70 Cent und ist damit zehn Cent teurer als bisher. Gut, dass zumindest die Weihnachtskarten ja noch im alten Jahr verschickt werden…

Weihnachtsmarkt im Stadtteil Ginsheim abgesagt

0
79098892 152267016114062 4961972564562804736 n e1637321677719
79098892 152267016114062 4961972564562804736 n e1637321677719

Der Weihnachtsmarkt im Stadtteil Ginsheim, der am 3. Adventswochenende hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. BYC-News sprach mit Klaus Metzger, dem 1. Vorsitzenden der Sport- und Kulturgemeinschaft Ginsheim e.V. darüber.


„Das Risiko wollten wir nicht eingehen“

„Wir haben uns am Mittwoch intern unterhalten und haben am Mittwochabend alle beteiligten Vereine eingebunden. Schließlich ist die Entscheidung dann gestern Abend gefallen. Die aktuelle Infektionslage gibt es unseren Erachtens einfach nicht her, einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Der Weihnachtsmarkt hätte ja erst in drei Wochen stattgefunden und bis dahin wird der exponentielle Anstieg der Zahlen auch Ginsheim-Gustavsburg nicht verschonen. Das Risiko wollten wir nicht eingehen, sowohl zum Schutz unserer Vereinsmitglieder als auch der Besucher“, erklärt Metzger.

Die Planung für den Weihnachtsmarkt war bereits abgeschlossen. Im Außenbereich am Altrheinufer hätte die 3G-Regelung gegolten. Im Innenbereich des evangelischen Gemeindehauses, wo einige Kunsthandwerker ihre Waren verkauft hätten, wäre die 2G-Regelung geplant gewesen. Insgesamt waren 20 Kunstaussteller sowie 11 Essens- und Getränkestände geplant.

„Finanzielle Folgen sind noch tragbar“

„Die unmittelbaren Kostenfolgen sind aktuell für die Vereine als auch für die SKG noch tragbar. Natürlich ist es aber schade, dass die Vereine jetzt keine Einnahmen generieren können, welche die Vereinskassen etwas aufgepeppt hätten. Auch die Kunsthandwerker haben ihre Waren natürlich weitestgehend fertig gehabt. Die bleiben jetzt auf ihren Waren sitzen“, so Metzger.

Die Entscheidung sei einvernehmlich durch einen Ausschuss bestehend aus Mitgliedsvereinen des SKG, Kirchengemeinden und Pfadfinderbeteiligten getroffen worden. „Alle waren sich einig, dass wir den Weihnachtsmarkt unter den gegebenen Bedingungen absagen müssen“, erklärt er abschließend.

Special Eisdisco mit vielfältigem Programm in der Eishalle Mainz

0
Eishalle am Bruchwegstadion
Eishalle am Bruchwegstadion

Am Samstag, 20. November 2021 ab 19:30 Uhr startet in der Eishalle am Bruchweg in Mainz eine ganz besondere Eisdisco. Außer angesagter Musik von einem DJ wird es auch jede Menge Programm an diesem Abend geben.


Schnellste, längste und lustigste Pirouette wird gekürt

Seit einigen Wochen sucht der Förderverein Eissport für Mainz e.V. und die Ice Academy Mainz e.V. bereits Deutschlands schnellste, längste und lustigste Hobbypirouette. Hierzu gab es auf Instagram einen Aufruf und viele Videos wurden dazu hochgeladen. Nun soll am Samstag nach der Online-Aktion in einem Live-Event der Sieger der Challenge durch eine Jury gekürt werden.

Während auf einem abgesperrten Teil der Eisbahn die Teilnehmer der Challenge ihre Pirouetten nochmals live vorführen, können auf der restlichen Eisfläche die Besucher ihre Runden drehen. Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz, Ortsvorsteherin Mainz-Hartenberg/Münchfeld, Christin Sauer und die Eiskunstlauf-Landestrainierin Frau Christina Noky-Weber werden den Gewinnern die Preise überreichen. Auch Kurzentschlossene sind herzlich eingeladen, ihre Pirouetten vorzuführen.

Ice Freestyler, Eisshowtanzgruppe und Quadstaffel werden zu sehen sein

Nach der Siegerehrung werden die Ice Freestyler Offenburg waghalsige Sprünge auf dem Eis zeigen und eine Eisshowtanzgruppe aus Dinslaken wird an diesem Abend auftreten. Außerdem werden Quads der Quadstaffel auf dem Eis zu sehen sein. Dabei wird aber die Laufzeit für die Besucher nicht zu kurz kommen, damit alle bei angesagten Beats und coolem Licht Schlittschuhlaufen können. Für Essen und Trinken sorgt die neue Gastronomie „Costas Bistrorante“ – Cafe der Eishalle.

Neben all dem Spaß soll aber auch etwas sehr Wichtiges nicht vergessen werden. Der Förderverein Eissport für Mainz e.V. und die ICE Academy Mainz e.V. sammeln an dem Abend Spenden zum Erhalt und der Förderung des Eissports in Mainz. Dafür werden vor Ort entsprechende Spendenboxen aufgestellt. Weitere Informationen zum Eissport in Mainz und Spendenmöglichkeiten gibt es auf der Seite Eissport für Mainz.

Adresse:

Eishalle am Bruchweg
Dr.-Martin-Luther-King-Weg 19
55122 Mainz
Tel.: 06131 – 320 050

Triell der Bürgermeisterkandidaten in Ginsheim-Gustavsburg abgesagt

0
Ginsheim-Gustavsburg

Das Triell der Bürgermeisterkandidaten am 25. November 2021 wurde von Seiten der Veranstalter abgesagt. Sollte eine Anmeldung erfolgt sein, erhalten die betroffenen Personen eine separate Absage, teilten die Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg mit.

Unter dem Eindruck der fortschreitenden Pandemie-Entwicklung haben die Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg entschieden, das für den 25.11.2021 geplante Triell der Bürgermeisterkandidaten abzusagen.

„Wir bedauern das sehr, da wir den Bürgerinnen und Bürgern gerne die Möglichkeit gegeben hätten, die Kandidierenden und ihre Inhalte näher kennenzulernen. Das hohe Infektionsgeschehen und die hohe Zahl der ungeimpften Personen lässt uns aber keine andere Wahl.“ so der erste Vorsitzende Udo Kraft. Auch wenn eine Veranstaltung unter 2G-Plus Bedingungen grundsätzlich möglich wäre, sieht auch die zweite Vorsitzende Anja Nillius die latente Infektionsgefahr: „Aktuell kann man eine solche Veranstaltung nicht guten Gewissens durchführen. Dennoch appellieren wir an die Wählerinnen und Wähler am 5.12. zur Bürgermeister- und Landratswahl zu gehen oder vorher schon per Briefwahl abzustimmen – am besten natürlich nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts geimpft!“

Erster Weihnachtsmarkt vor dem Schloss in Wiesbaden-Biebrich abgesagt

0
Schloss Biebrich

Eigentlich hätte am Freitag (26. November 2021) der erste Biebricher Weihnachtsmarkt am Schloss beginnen sollen. Doch wie die Arbeitsgemeinschaft Biebricher Vereine und Verbände e.V. am Donnerstag (18. November 2021) mitteilte, wurde der Weihnachtsmarkt abgesagt.


Die Hütten waren bereits aufgebaut

Die AG Biebricher Vereine und Verbände teilt hierzu mit: „Die Hütten stehen seit Anfang der Woche, heute sollten die Betreiber sie übernehmen und mit der Bestückung beginnen können, damit wir am 26.11. startklar sind.“

Weiter heißt es: „Aber aufgrund der aktuellen Entwicklung, die uns alle in die Mitverantwortung nimmt, haben wir soeben vor Ort mit den beteiligten Vereinen beschlossen, den Weihnachtsmarkt nicht durchzuführen. Es ist eine gemeinsame Entscheidung und es herrscht Einigkeit, dass es die Richtige ist. Wir gehen dann mal in die Planung für den Ersten Biebricher Weihnachtsmarkt am Schloss 2022.“

Bericht: Der Weihnachtsmarkt im Stadtteil Ginsheim wurde ebenfalls abgesagt.


 

Mainz: Sperrungen in Binger Straße, Alicenstraße und Alicenplatz

0
Hochheim
Symbolbild Baustelle Absperrung

Wie die Stadtverwaltung Mainz mitteilt, wird es zwischen Dienstag (23. November 2021) und Donnerstag (25. November 2021) zu Sperrungen in der Binger Straße, der Alicenstraße und dem Alicenplatz kommen.


Der Grund für diese Maßnahmen sind Tiefbauarbeiten

In der Binger Straße wird die rechte Fahrspur stadteinwärts (Höhe Hausnummer 17) bis zur Hinteren Bleiche gesperrt. Der Verkehr stadteinwärts wird in dieser Zeit einspurig am Baufeld vorbei geführt.

In selben Zeitraum wird es zur Sperrung der Rechtsabbiegerspur von der Alicenstraße in die Binger Straße kommen. Der Verkehr in der Alicenstraße, in Fahrtrichtung Innenstadt, wird zweispurig an der Baustelle vorbei geleitet, wobei die rechte Fahrspur als Rechtsabbieger in die Binger Straße führt.

Zudem wird es ebenfalls vom 23.11. bis 25.11. zur Sperrung der beiden rechten Fahrspuren auf dem Alicenplatz aus Richtung Saarstraße kommen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Innenstadt wird in dieser Zeit durch Ummarkierung des Verkehrsraums zweispurig am Baufeld vorbeigeführt. Für den Rad- und Fußverkehr bestehen keine Umleitungen.

Der Grund für diese Maßnahmen sind Tiefbauarbeiten sowie die Öffnung von Schächten für Kabelzugarbeiten durch das Stadtplanungsamt Mainz, Abteilung Verkehrstechnik.

Aktuell: Verkehrsbehinderungen durch Unfall auf der Autobahn A61 bei Alzey

0
LKW auf Leitplanke aufgefahren

Am Freitagmorgen (19. November 2021) kam es gegen 7:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 bei Alzey in Fahrtrichtung Ludwigshafen. Dort war ein Silozug auf die Fahrbahnbegrenzung des Baustellenbereichs gefahren. Aktuell kommt es dadurch noch zu Verkehrsbehinderungen.


Der Verkehr wird umgeleitet

Wie die Polizei mitteilt, war der 51 Jahre alte Fahrer des Silozuges vermutlich aus Unachtsamkeit auf die Fahrbahnbegrenzung gefahren. Der rechte Fahrstreifen durch die Baustelle ist derzeit blockiert und gesperrt, weshalb der Verkehr umgeleitet wird. Die Autobahnmeisterei Gau-Bickelheim sichert die Situation vor Ort ab.

Ein Kranunternehmen ist beauftragt, um den Silozug von dem Fahrbahnteiler zu heben. Diese Arbeiten haben noch nicht begonnen und werden im Laufe des Freitagvormittags anlaufen.

Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Verletzt wurde dabei niemand und auch zum Austritt der Ladung ist es nicht nicht gekommen. Über die genauen Schadenshöhen am LKW und im Baustellenbereich können noch keine Angaben gemacht werden. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Mehr Nachhaltigkeit im Unternehmensalltag

0
online g1cb73c30c 1920
online g1cb73c30c 1920

Das Klima ist heutzutage in aller Munde und nicht jeder weiß, an welchen Schrauben man drehen soll, um in allen möglichen unternehmerischen Bereichen nachhaltiger tätig zu sein. Spätestens seit der Corona-Krise steht fest, wie produktive, aber gleichzeitig digitale Zusammenarbeit gehen kann. Sowohl bei Produkten als auch bei Unternehmen geht es um zusätzliche Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. 50 Prozent aller Kunden wählen beim Einkauf ausschließlich Waren aus, die ökologisch wertvoll sind, wobei sich dieser Trend weiter fortsetzen wird.

Unternehmen müssen zwangsläufig immer mehr in das Thema Nachhaltigkeit involviert werden, durch das sie sich bei ihren Kunden ein besseres Image und eine höhere Kundenzufriedenheit schaffen können. Zudem ist es möglich, das Produktportfolio zu erweitern und seine Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Moderne Unternehmen sollten die Themen der Zeit für einen guten Ruf annehmen. Schließlich geht es darum, dass soziale und ökologisch handelnde Anbieter für sich neue Märkte erschließen und Wachstumsmöglichkeiten umsetzen können.

Studien zufolge ist es gerade die junge Generation, die den Stein ins Rollen bringt. Unternehmen sollten nie vergessen, dass es sich hierbei um ihre zukünftigen Kunden handelt. Jugendliche engagieren sich aktiv und wollen wissen, wie digitale Nachhaltigkeit gefördert werden kann und welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen das Internet in Zukunft haben wird. Die digitale Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges Thema, das nur in einem kooperativen Ansatz aller Interessenten angegangen und umgesetzt werden kann.

Ein Beispiel – die (internationale) Kommunikation

Gerade die Kommunikation lässt sich mittlerweile gut digital abwickeln, ohne dass es zu Problemen oder zu Störungen kommt. Um selbst die Mitarbeiter aus dem Ausland oder kurzfristig auf Zuruf an den Tisch zu bekommen, hilft die Organisation von einer Videokonferenz. Damit können selbst multinationale Teams zusammenzuarbeiten. Sie holt alle an einen Tisch, wobei sowohl die Mimik als auch die Gestik betrachtet wird. Mittlerweile ist die Technik auch so weit entwickelt, dass die Ton- und Übertragungsqualität hoch genug ist, dass das Meeting problemlos stattfinden kann.

Wer an einer solchen Videokonferenz teilnimmt, spart Emissionen von CO² und handelt damit nachhaltig. Unternehmen profitieren gleich in mehrfacher Hinsicht – sie sparen Geld durch weniger Geschäftsreisen und können Konferenzen kurzfristig ansetzen. Gleichzeitig können sie an ihrem Image feilen, eine nachhaltig arbeitende und ökologie-freundliche Firma zu sein. Im unternehmerischen Sinne ist es jedoch immer notwendig, sich nach außen ein positives Image zu geben. Sie werden als nachhaltig wahrgenommen.

Um eine Videokonferenz zu organisieren, braucht es eine hochwertige Kamera und eine moderne Sprachsoftware wie Zoom, Skype oder Google Hangouts. So können die Teams sowohl national als auch international zusammenarbeiten – selbst wenn sie physisch nicht in der Firma sind. Auch rein praktische Gründe können Relevanz haben, gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die nicht so viel Büroflächen zur Verfügung haben.

Nachhaltigkeit perfekt organisieren

Jedes Unternehmen sollte für sich ein individuelles Nachhaltigkeitskonzept entwickeln, wobei sie die drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales unter einen Hut bringen müssen. Dies liegt darin, dass nicht alle Ansätze für sich nutzbar sind oder zumindest nicht die gleiche Wichtigkeit für sie hat. Dabei ist es die Aufgabe der Unternehmensführung, herauszufinden, welchen der Kriterien Vorrang gewährt werden muss. Mittlerweile stellen sich die Unternehmen auch dieser Situation und streben nach mehr Umweltfreundlichkeit und versuchen, passende Lösungen für sich zu entwickeln.

Die Auswirkungen des Einhaltens nachhaltiger Kriterien müssen sich mit der Unternehmensstrategie vereinbaren lassen, denn sie haben kurz- und langfristige Auswirkungen bei der eigenen Leistung, wobei das Konzept auf lange Sicht angelegt sein muss, damit es nicht nur bei kurzen oder unmittelbaren Vorteilen verbleibt. Die Nachhaltigkeit in Unternehmen unterscheiden sich stark. Die einen bemessen den Faktor nicht so stark, viele andere – vor allem bei Großunternehmen – zeigen hingegen klar, dass das Thema längst in der Unternehmensspitze angekommen ist.

1. Mainzer Test Drive-In eröffnet wieder an neuem Standort

0
RZ scaled e1618995888298
RZ scaled e1618995888298

Seit Samstag (13. November 2021) werden Bürgertests wieder kostenfrei angeboten. Die JobCommunity HR GmbH eröffnet daher das erste Mainzer TestDrive-In, die „Covid-19 TestCommunity“ wieder. Allerdings wird das Testzentrum dann an einem neuen Standort in Mainz zu finden sein. Vor Ort können sowohl Bürgertests als auch PCR-Tests durchgeführt werden.

Bürgertests sind kostenfrei

Das kostenfreie Testangebot gilt für alle Bürger mit Hauptwohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Jeder Bürger kann mindestens einen Test pro Woche machen. Der Test bei der JobCommunity bietet viele Vorteile: Eine bequeme Anmeldung, kurze Wartezeiten, Flexibilität und ein schnelles Ergebnis.

So einfach ist es:

Bevor man sich im Test Drive-In auf Covid-19 testen lassen kann, muss man einen Termin vereinbaren. Das ist einfach und bequem über das Formular auf der Homepage der JobCommunity möglich. Kurzfristig noch für den gleichen Tag einen Termin zu erhalten, ist in der Regel kein Problem. Wenn man sich angemeldet hat, erhält man einen digitalen QR-Code, der zu dem Termin im Testzentrum mitgebracht und dort vorgezeigt werden muss.

Im Anschluss daran kann man bequem im Auto sitzen bleiben, bis man nach nur wenigen Minuten getestet wird. Der Nasenabstrich wird durch gut ausgebildetes Fachpersonal durchgeführt, ist angenehm und dauert nur wenige Sekunden. Man muss nicht vor Ort auf das Testergebnis warten sondern kann direkt weiter fahren. Nach rund 15 bis 30 Minuten erhält man das Testergebnis dann per SMS oder Mail, sodass man auch hier keine Wartezeit hat.

Selbstverständlich ist ein Auto keine Voraussetzung, um sich dort testen zu lassen. „Es darf jeder vorbeikommen, sei es mit dem Auto, dem Roller, einem Motorrad, Bobby-Car aber auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad“, berichtet Steffen Andreas, Geschäftsführender Gesellschafter der JobCommunity GmbH.

Spucktests für Kinder

Auch Kinder können sich bei in dem Test Drive-In in Mainz auf das Virus testen lassen. Hierfür werden vor Ort extra Spucktests angeboten, damit die Tests absolut angenehm sind.

Spezielles Angebot für Unternehmen:

Unternehmen können ab einer Personenzahl von zehn Personen feste Termine für die gesamte Belegschaft bei der JobCommunity buchen, um sich dort testen zu lassen. Diese Zeitfenster können nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten vereinbart werden. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter ein Mal wöchentlich zu einem von ihnen gewählten Termin in das Testzentrum kommen.

Ab 35 Personen kommt das Testmobil der JobCommunity auch zu Firmen, in Schulen und Kindergärten, um die Personen bequem und kostenfrei vor Ort zu testen. Auch hier werden für die Testungen in Kindertagesstätten die angenehmeren Spucktests verwendet. Termine für das Testmobil können vorab telefonisch oder per Mail mit der JobCommunity vereinbart werden.

PCR-Tests werden ebenfalls durchgeführt

In dem Testzentrum in Mainz werden neben den kostenfreien Bürgertests aber auch PCR-Tests angeboten. Sofern diese wegen eines positiven Bürgertests vom Gesundheitsamt angeordnet wurden, sind auch die PCR-Tests kostenfrei. Anderenfalls müssen die Testpersonen die Kosten dafür tragen. Weitere Informationen zu den Tests sind auf der Homepage der JobCommunity zu finden.

Kontaktdaten:

Die JobCommunity – Covid-19 TestCommunity
Zwerchallee
55120 Mainz

Der Platz sowie die Einfahrt zum Test Drive-In befindet sich auf dem Parkplatz der Schott AG, Einfahrt zum Wertstoffhof Mombach / Neustadt.

Telefon: 06131 – 4648830
E-Mail: info@schnelltest-corona-mainz.de
Homepage & Terminbuchung: www.die-jobcommunity.de/testcommunity/

Öffnungszeiten: 

Eröffnung am 19. November um 10:00 Uhr
Ab dann immer Montag bis Freitag 7:00 – 19:00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9:00 – 17:00 Uhr

Matthias Zimmerer: „Die Umgestaltung des Altrheinufers müssen wir uns leisten können“

0
BYC Bild zu4
BYC Bild zu4

Das Altrheinufer ist sicherlich einer der schönsten Plätze im Stadtteil Ginsheim, der aber auch noch sehr viel Potential hat. Dieses attraktiver zu gestalten ist eines der Ziele von Matthias Zimmerer, der als Bürgermeisterkandidat der CDU Ginsheim-Gustavsburg am 5. Dezember bei den Wahlen antritt. Ein weiteres Ziel von ihm ist der Klimaschutz. BYC-News sprach mit dem Kandidaten über die beiden Themen.


„Ich unterstütze die Planungen für ein attraktiveres Altrheinufer“

„Das Altrheinufer stelle ich mir irgendwann als Flaniermeile vor, ohne den Verkehr aber mit entsprechenden Anbindungen für Parkmöglichkeiten. Auch ein Radnetz ist wichtig, das nicht immer wieder die Fußgängerwege kreuzt. Denn aktuell teilen sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer den Platz. Dadurch kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, die eigentlich vermieden werden könnten. Durchaus kann das Altrheinufer dann auch für kleinere und größere Veranstaltungen genutzt werden,“ erklärt Zimmerer. Die Planung für ein schöneres Altrheinufer unterstütze er.

„Das Altrheinufer ist heute schon ein sehr schöner Platz, der natürlich weiter entwickelt werden muss. Die Sperrung für die Fahrzeuge war da ein guter erster Schritt, jetzt muss es aber auch weiter gehen. Für die Umsetzung von Plänen ist der richtige Zeitpunkt gekommen, wenn wir uns das als Stadt auch leisten können oder wenn es finanzielle Unterstützung aus Fördertöpfen gibt. Bis dahin müssen wir weiter im Austausch mit allen Interessenträgern an der Planung arbeiten und parallel unsere aktuellen Großprojekte abschließen und zusehen, dass wir Geld für das Altrheinufer übrig haben“, sagt er.

Beim Klimaschutz Konzepte auf Bundesebene nutzen

Matthias Zimmerer erklärt, dass er sich für den Klimaschutz einsetzen möchte und dies für ein wichtiges Thema hält: „Ich bin deshalb sehr gespannt auf die Ergebnisse des Klimamanagers, den die Stadt Ginsheim-Gustavsburg kürzlich angestellt hat. Der Klimamanager arbeitet aktuell an einem Konzept, um die Möglichkeiten der Stadt zum Klimaschutz aufzuzeigen. Sobald das geschehen ist, bin ich der erste der dabei ist, sinnvolle Projekte anzupacken und umzusetzen.“

Natürlich werde zur Zeit auch auf Bundesebene die Solarenergie mit Förderprogrammen in den Vordergrund gestellt. Das solle dann auch in Ginsheim-Gustavsburg mit aufgegriffen und genutzt werden. Dazu gehöre es auch, dass man die Bürger entsprechend darüber informiere und sie bei der Umsetzung unterstütze. „Ich halte die Förderkonzepte auf Bundesebene für sehr sinnvoll. Wenn es solche Konzepte schon gibt, dann sollt man diese nutzen und nicht noch parallel andere Konzepte auf eigene Kosten entwickeln,“ erklärt Zimmerer abschließend.

Rettung für die Opel-Werke in Rüsselsheim und Eisenach

0
Opel Ruesselsheim 0
Opel Ruesselsheim 0

Der Opel-Standort Eisenach verbleibt als selbstständiger Unternehmensteil unter dem Dach der Opel Automobile GmbH. Die vom Management geplante Ausgliederung des Standortes Eisenach und die geplante Ausgliederung des Stammsitzes von Opel in Rüsselsheim in die Stellantis-Gruppe sind vom Tisch. Die Produktionsbereiche bleiben damit bei Opel und die Mitbestimmung ist gesichert. Für den Standort Eisenach ist der Anlauf des Grandland exklusiv ab Jahresbeginn 2022 zugesagt.


Ausgliederung und Zerschlagung konnte verhindert werden

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, sieht in der erzielten tariflichen Einigung eine Haltelinie für Standorte und Beschäftigung: „Die Ausgliederung und Zerschlagung von Opel konnte verhindert und die Beschäftigung abgesichert werden. Ich hoffe, dass das Management in Zukunft das Unternehmen konstruktiver und transparenter lenkt und Opel ab jetzt nur noch mit innovativen Fahrzeugen die Beschäftigten und die Öffentlichkeit begeistert.“

Bernd Lösche, Betriebsratsvorsitzender bei Opel in Eisenach sagt: „Die Eisenacher Belegschaft hat gezeigt, dass sie bereit ist für ihre berechtigten Forderungen auch geschlossen einzustehen. Der Grandland exklusiv für Eisenach bringt nun die verbindliche Zusage, die wir in Eisenach brauchen, um mehr Zukunftssicherheit zu erlangen.“

Uwe Baum, Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzender dazu

„Die Werke in Rüsselsheim und Eisenach verbleiben in der Opel-Familie – das ist ein großer Erfolg! Der Widerstand der Betriebsräte und der IG Metall haben zusammen mit dem Engagement der Belegschaft und der Unterstützung der Politik Wirkung gezeigt. Damit haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Nun wird es darum gehen, auch für die noch offenen Themen gute Lösungen im Sinne der Beschäftigten zu finden.“

„Eine gewisse Ruhe für die Opel-Beschäftigten“

Ulrike Obermayr, Geschäftsführerin der IG Metall Darmstadt und Unternehmensbeauftragte der IG Metall bei Opel, betont: „Es ist ein gutes Signal, dass die geplanten Ausgründungen vom Tisch sind und sorgt für eine gewisse Ruhe für die Opel-Beschäftigten in Eisenach und Rüsselsheim.

Am 29. Oktober hatten Opel-Beschäftigte an den Standorten in Eisenach und Kaiserlautern für eine faire Transformation und gegen eine Zerschlagung des Unternehmens demonstriert. Opel-Beschäftigte aus Rüsselsheim beteiligten sich an einer entsprechenden Aktion in Frankfurt am Main.


Ministerpräsidenten sind erleichtert

Die Regierungschefs der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen begrüßen die Ankündigung des Opel-Mutterkonzerns Stellantis, die Opel-Werke in Rüsselsheim und Eisenach nicht auszugliedern und die Produktion am Standort Eisenach zum Jahresbeginn wieder aufzunehmen. „Die Opel-Werke sind wichtige Arbeitgeber und haben großen Einfluss auf den Wohlstand der betroffenen Regionen. Die geplante Ausgliederung sowie der viermonatige Produktionsstopp haben für Zweifel und Unsicherheit in der Bevölkerung gesorgt. Umso mehr begrüßen wir, dass Stellantis den Standorten eine klare Zukunftsperspektive gibt. Als Länder haben wir gute Rahmenbedingungen für Produktion, Entwicklung und Forschung geschaffen und damit die Zukunftsfähigkeit der Standorte in der Transformation gestärkt“, betonten Ministerpräsident Volker Bouffier, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerpräsident Bodo Ramelow.

„Standortsicherheit und Mitbestimmung stimmt uns zuversichtlich“

Beide Opel-Werke sollten zuletzt in die Stellantis-Gruppe ausgegliedert werden. Die Ministerpräsidenten Volker Bouffier und Bodo Ramlow und Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatten sich noch im Oktober in einem gemeinsamen Schreiben an den Geschäftsführer von Stellantis gewandt und konkrete Informationen zu den Plänen gefordert. Auch die IG Metall und die Betriebsräte hatten aus Sorge um ihre Mitbestimmungsrechte gegen eine mögliche Zerschlagung protestiert.

„Diese Zusage zu Standortsicherheit und Mitbestimmung stimmt uns zuversichtlich. Offene und transparente Kommunikation mit Stellantis ist den Regierungen der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen weiterhin ein großes Anliegen“, so Ministerpräsident Volker Bouffier, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerpräsident Bodo Ramelow.