Am Freitagabend (19. November 2021) waren bislang noch unbekannte Täter gegen 18:00 Uhr in ein Wohnhaus in der Ringstraße eingebrochen. Die Kriminellen durchwühlten auf ihrer Suche nach Wertgegenständen sämtlich Räume des Hauses. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch ungeklärt und wird von der Polizei ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.
Polizei löscht Zimmerbrand in Ingelheim und verhindert Schlimmeres
Am Montagmorgen (22. November 2021) kam es gegen kurz vor 8:00 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Wackernheimer Straße in Ingelheim am Rhein. BYC-News war vor Ort.
Polizei traf zuerst vor Ort ein
Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, wurde bei der Alarmierung ein Zimmerbrand gemeldet. Da die Polizei als erstes vor Ort war, begannen die Beamten bereits mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen, was ihnen glücklicherweise auch gelang. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, musste diese dann schließlich nur noch die betroffene Wohnung entlüften und die Brandstellen kontrollieren. Es stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt an einem Küchengerät die Ursache war. Anschließend konnte die Wohnung wieder an die Eigentümerin übergeben werden.
Die Wohnung ist erstmal unbewohnbar
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Wohnung wird für die kommenden ein bis zwei Tage allerdings nicht bewohnbar sein, sodass die Eigentümerin in dieser Zeit wo anders unterkommen wird. Andere Wohnungen waren nicht gefährdet.
Vor Ort im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Feuerwehr Ingelheim mit zwölf Einsatzkräften, die Werkfeuerwehr von Boehringer Ingelheim mit sieben Einsatzkräften, die Polizei sowie zwei Rettungswagen des DRK sowie ein Notarzt.
Erneut massiver Wegfall von Intensivbetten – Operationen mussten bereits 2018 verschoben werden
Der Abbau von Intensivbetten in Deutschland setzt sich weiter fort. Einer der größten Faktoren sind fehlende Pflegekräfte in den Kliniken. Aktuell (20. November 2021) stehen in Rheinland-Pfalz zum Beispiel etwa 25 Prozent weniger Intensivbetten zur Verfügung als noch im Jahr 2020. Diese erschreckenden Zahlen meldete die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Klinikleitungen forderten bereits im Jahr 2018 die Bundesregierung zum Handeln auf und mahnten den Pflegepersonalmangel an.
Kliniken melden starken Personalmangel
Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin stehen in Rheinland-Pfalz, mitten in der vierten Corona-Welle, demnach nur rund 1.000 Betten auf Intensivstationen zur Verfügung.
Die Krankenhäuser melden kontinuierlich zunehmenden Personalmangel im laufenden Betrieb. Der Anteil der Intensivbereiche, die Einschränkungen durch Personalmangel meldeten, stieg steil von 11 Prozent (Anfang Oktober 2020) bis auf 55 Prozent (Januar 2021) an. Der Personalmangel hat starke Auswirkungen auf die Betreibbarkeit der Intensivkapazitäten. Eine Reduktion der freien Betten ist eine direkte Konsequenz, teilt die Deutsche Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin mit.
Höhere Belastung und weniger Personal

Es ist jedoch auch zu beachten, dass 85 Prozent der Covid-19-Patienten mit einer Beatmungsbehandlung auf der Station versorgt werden müssen. Je nach Schwere der Erkrankung benötigen Covid-19-Intensivpatienten einen unterschiedlichen Grad an Versorgung. Sie beanspruchen teilweise mehr Personal als andere Intensivpatienten. Das bedeutet, dass der Arbeitsaufwand und die Auslastung auf den Stationen mit steigender Covid-Belegung überproportional ansteigen. In Konsequenz nimmt die Anzahl der freien betreibbaren Betten gleichzeitig zunehmend ab. Es spielen folglich mehrere Faktoren eine Rolle, welche die Anzahl der betreibbaren Betten beeinflussen. Der entscheidende Faktor für die Betreibbarkeit eines Bettes ist und bleibt das medizinische Fachpersonal, das nicht ausreichend vorhanden ist.
Es müssen Betten freigehalten werden
Auf einer Intensivstation mit Akutversorgung wird stets eine gewisse Anzahl an freien Betten benötigt, um Notfälle wie Unfallopfer schnell intensivmedizinisch versorgen zu können. Im Durchschnitt verfügt eine Intensivstation über 10 bis 12 betreibbare Betten. Eine Verfügbarkeit von 10 Prozent bedeutet demnach ein freies Bett im Intensivbereich, das für die Behandlung eines Schlaganfalls, eines Herzinfarkts, eines Unfallopfers, eines Trauma-Patienten sowie für einen Covid-19-Patienten zur Verfügung steht. Dieses Bett muss also frei sein, um den nächsten Notfall versorgen zu können.
Mehr Belastung durch Covid-19 Patienten
Das Vorkommen eines freien Bettenanteils von nur 15 Prozent ist regional in einzelnen Intensivbereichen zu bestimmten Zeitpunkten nichts Ungewöhnliches. Problematisch wird jedoch ein freier Bettenanteil von unter 15 Prozent oder sogar unter 10 Prozent. Die lange Liegedauer und nötige Beatmungsbehandlung von Covid-19-Patienten hat daher besondere und bisher nicht da gewesene Herausforderungen in der Versorgung geschaffen. Das ist ein wichtiger Faktor und zeigt erneut, dass in Zukunft mehr Pflegepersonal verfügbar sein muss.
Operationen wurden bereits 2018 verschoben
Bereits im Jahr 2018 schrieb die Bundesregierung sich auf die Fahne, dass die Behebung des Pflegemangels eines der wichtigsten Ziele sei. Der Mangel in den Krankenhäusern war bereits 2017 stark spürbar. Helfen sollten Prämien für Berufsrückkehrer, mehr Ausbildungsanreize und die Übernahme heilkundlicher Aufgaben. Das sind die gleichen Ansätze, die nun auch 2021 wieder im Gespräch sind.
Der Pflegedirektor des Universitätsklinikums Münster, Thomas van den Hooven im Jahr 2018: „Wir können heute 120 der 2000 Vollzeitstellen im Pflegedienst nicht besetzen“. Weiter führte der Pflegedirektor aus, „Wir haben aktuell circa 50 Betten geschlossen. Zwölf Prozent unserer OP-Saal-Kapazitäten können wir nicht nutzen. Das hat natürlich auch Folgen für das wirtschaftliche Ergebnis.“
Der Vorstandsvorsitzende des Albertinen-Diakoniewerks aus Hamburg, Matthias Scheller, berichtete 2018 aus seinem Haus: „Wir mussten Betten schließen und wir mussten geplante Operationen absagen, weil wir nicht genügend Pflegekräfte haben.“ Durch den Personalmangel bei steigenden Intensivfällen komme es zu einer Arbeitsverdichtung, die wiederum noch mehr Pflegekräfte veranlasse, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder aus dem Beruf auszusteigen. „Dieses Problem wurde von vielen Vorständen unterschätzt, die gehofft haben, es werde sie schon nicht treffen“, meinte Scheller. Doch „ich befürchte, dass wir das Ende der Abwärtsspirale noch nicht erreicht haben.“
Klinikchefs warnten 2018 schon vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Die Experten mahnten Strukturveränderungen an, um dem Pflegemangel in Zukunft in den Griff zu bekommen. Man habe einen fantastischen Beruf, doch die Rahmenbedingungen sind nicht die, die man sich wünschen würde. Es benötige schnelle Veränderungen in der Struktur und eine deutliche Stärkung der Pflege. Bundesweit mussten viele Operationen verschoben werden, da in den Kliniken Personal fehlte. Man möchte sich nicht vorstellen was wäre, wenn es einen starken Anstieg an Intensivpatienten geben würde.
Die Pflegekammer Rheinland-Pfalz teilt mit:
Die flächendeckende Krankenhausversorgung ist erheblich gefährdet, weitere Belastung nicht verkraftbar. Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland bei einem Wert von über 300. Zudem verzeichnet das RKI 43 weitere Todesfälle. Dementsprechend spitzt sich die Situation in Kliniken und Einrichtungen weiter zu. Noch in dieser Woche will der Bundestag unter anderem über Regelungen zur Sicherung in der Krankenhausversorgung entscheiden.
Dazu erklärt Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz: „Die Lage ist in diesem Moment bereits deutlich angespannt und wird sich weiter zuspitzen, sodass wir erneut mit einem sehr harten Winter rechnen müssen. Das zeigt sich insbesondere in der beruflichen Pflege. Im formaljuristisch und ökonomisch total verkorksten Krankenhauswesen soll jetzt auch noch die Einführung einer Versorgungspauschale für die Versorgung von an Covid-19 erkrankten Patienten primär für eine Sicherung der Liquidität sorgen. Offensichtlich hat man in Berlin das Augenmaß für eine verantwortliche Finanzierung der Betriebskosten von Krankenhäusern verloren. Bei derartigen gesetzlichen Regelungen wird die mittlerweile bedrohliche Belastungssituation verkannt. Die angedachte Versorgungspauschale ist dabei nicht das Problem. Sie ist hilfreich zur Abfederung der Kosten bei der umfassenden Versorgung von Covid-Patienten. Sie reicht aber in keinem Fall aus, um der Belastung im Pflegeberuf entgegenzusteuern, die trotz der Ausgliederung in ein Pflegebudget bei anhaltendem Personalmangel weiter vorhanden ist.“
Krankenhäuser können nicht einfach heute Personal entlassen und morgen wieder einstellen
„Es muss jetzt dafür gesorgt werden, dass auch für die Corona-Versorgung freigehaltene Kapazitäten ausreichend finanziert werden, damit auch die Löhne überall gezahlt werden können. Wir sprechen uns in diesem Zusammenhang für eine zusätzliche Finanzierung – beispielsweise über eine deutliche Anhebung des Pflegeentgeltwertes – aus, weil nur dadurch die Leistungsdynamik begrenzt werden kann und die Einrichtungen auch sinnvoll Ressourcen für die Versorgung der zunehmenden Covid-Patienten vorhalten und auch bezahlen können. Krankenhäuser können nicht einfach heute Personal entlassen und morgen wieder einstellen. Letztlich fordern wir von der Politik die Überwindung des unsäglichen auf mengenorientierte Leistung bezogenen DRG-Systems zugunsten eines Systems, das Krankenhäuser und das bestehende Versorgungsumfeld als Einheit betrachtet“, so Mai.
Landesregierung Rheinland-Pfalz beantwortet Anfragen erneut nicht
Wie es zu dem massiven Wegfall von Pflegepersonal kam und wie man in Zukunft daran etwas ändern möchte, auf diese Fragen hatte die rheinland-pfälzische Landesregierung erneut keine Antworten. Wie bereits im Sommer 2021 blieben viele Anfragen von Medienvertretern unbeantwortet, auch Anfragen von dieser Online-Zeitung. Das Pflegepersonal in Rheinland-Pfalz sowie in weiteren Bundesländern fordert eine adäquate Bezahlung und strukturierte Rahmenbedingungen sowie bessere Ausstattungen.
Weitere News auch bei Facebook unter: Rhein-Main Nachrichten
Angesichts der sehr ernsten Lage wird der rheinland-pfälzische Ministerrat in seiner morgigen Sitzung eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beraten. Hier fließen auch die Beschlüsse der Bund-Länder-Schalte der letzten Woche mit ein. Die 28. Corona-Bekämpfungsverordnung soll am Mittwoch in Kraft treten. Weitere Informationen im Artikel: Lockdown in Rheinland-Pfalz für Ungeimpfte ab Mittwoch
Verkehrsunfall mit drei Verletzten im Kreuzungsbereich bei Bad Kreuznach
Am Sonntagvormittag (21. November 2021) kam es gegen 11:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B41 nahe Winzenheim bei Bad Kreuznach. Drei Personen wurden dabei verletzt.
Beim Abbiegen ein Fahrzeug übersehen
Ein 32 Jahre alter Autofahrer aus Bad Kreuznach befuhr mit seinem Wagen die Zufahrtsstraße „Hungriger Wolf“ in Winzenheim in Fahrtrichtung B41. An der Einmündung zur Anschlussstelle Bad Kreuznach-Nord wollte er nach links in Fahrtrichtung Bad Kreuznach-Winzenheim abbiegen. Dabei übersah er einen von links kommendes Fahrzeug, das Vorfahrt gehabt hätte. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Autos.
Beide Fahrer sowie eine Beifahrerin wurden durch den Verkehrsunfall leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, sodass diese abgeschleppt werden mussten. Während der Unfallaufnahme war die Zufahrt zur Anschlussstelle Kreuznach-Nord teilweise gesperrt.
Person kommt bei Wohnungsbrand ums Leben – Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (21. November 2021) kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsvollbrand in der Nordendstraße in Frankenthal (Rheinland-Pfalz). Eine dichte Rauchwolke war kilometerweit sichtbar. Die Feuerwehr wurde am Samstag um 23:45 Uhr alarmiert.
Die Feuerwehr durchsuchte das Wohnhaus nach der Person
Mehrere Hausbewohner retteten sich ins Freie, eine Person galt bei Eintreffen der Feuerwehr als vermisst. Schon auf Anfahrt rüsteten sich die ersten Trupps der Feuerwehr für eine Menschenrettung aus. Da der komplette Wohnbereich bereits in Brand stand, mussten die Einsatzkräfte sich über die Stockwerke verteilt zur Menschenrettung und Brandbekämpfung aufmachen.
Eine Einheit konnte eine leblose Person in der Brandwohnung finden, leider kam hier jede Hilfe zu spät. Rund eine halbe Stunde nach Alarmierung war das Feuer unter Kontrolle, zwei Kleintiere (Meerschweinchen) konnten gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 4.30 Uhr an. Viele kleine Glutnester loderten immer wieder auf. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das Technische Hilfswerk angefordert, um die Gebäudestandfestigkeit zu überprüfen und die Zugänge zum Gebäude zu verschließen. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit dem Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Angehörigen kamen bei Bekannten unter, das Gebäude ist zurzeit nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr Bobenheim-Roxheim unterstützte die Feuerwehr Frankenthal bei diesem Einsatz. Insgesamt waren 41 Feuerwehrkräfte mit 9 Fahrzeugen, sowie die Stadtwerke Frankenthal, der Rettungsdienst als auch die Polizei vor Ort. Die Malteser unterstützen mit einem Rettungswagen und versorgten die Einsatzkräfte. Auch das THW Frankenthal war vor Ort.
Zur Betreuung der Angehörigen war das Kriseninterventionsteam (KIT) aus Grünstadt zur Einsatzstelle gekommen. Noch während dieses schweren Einsatzes wurde die Feuerwehr in den Frankenthaler Süden zu einem weiteren Einsatz gerufen. In der Otto-Dill-Straße wurde gegen 01:38 Uhr ein häuslicher Rauchmelder gemeldet. Hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden.
Coronatests an der Golden Ross Kaserne in Mainz – Testen für einen guten Zweck
Seit dem 13. November werden die Bürgertests wieder kostenfrei angeboten, weshalb auch die Nachfrage nach Teststationen wieder angestiegen ist. Corona Test Mainz hat am Freitag, 19. November, eine Drive-In Teststation eröffnet, um sich ganz unkompliziert und bequem auf das Corona-Virus testen zu lassen. Die Anbieter wollen mit den Tests auch noch etwas Gutes tun und lokale Kinderhilfsorganisationen unterstützen.
Testung ganz bequem im Auto
Auf dem Parkplatz der Neuen Golden Ross Kaserne in Mainz können die Bürger ganz bequem mit dem Auto durch das Drive-In fahren und sich testen lassen, ohne aus dem Auto aussteigen zu müssen. So ist der Test auch bei schlechtem Wetter angenehm, da man nicht in der Kälte oder im Regen anstehen muss.
Vorab kann man auf der Homepage der Teststation einen Termin buchen und erhält dabei einen QR-Code. Mit dem QR-Code und seinem Ausweis kann man sich dann vor Ort anmelden und sich testen lassen. Aber auch wer spontan ohne Termin vorbeikommen möchte, kann sich in der Regel ohne lange Wartezeit testen lassen. Und selbstverständlich kann man auch ohne Auto in das Drive-In kommen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, Roller oder Motorrad, jeder ist vor Ort willkommen.
Für Kinder sind Lolli-Tests vorhanden
Nach dem Test, der mittels Nasenabstrich vorgenommen wird, kann man einfach weiterfahren und erhält nach 15-20 Minuten sein Ergebnis per E-Mail mitgeteilt. Für Kinder gibt es auch den Lolli-Test, der gerade für die Kleineren wesentlich angenehmer in der Durchführung ist und sehr gerne genutzt wird. Die Tests werden von gut ausgebildetem Personal durchgeführt und dauern nur wenige Sekunden.
Die Ergebnisse sind mit der Corona-Warn-App und der Luca-App automatisiert verbunden, sofern man das möchte und in der Buchung mit angibt. Außerdem wird ein digitales Covid-Zertifikat der EU erzeugt, was EU weit anerkannt und zugelassen ist. Dies ist unter anderem auch für Reisende interessant.
Bei Corona Test Mainz kann man sich auch eine Immune ID bestellen. Dies ist ein Impfnachweis in Kreditkartenformat. Dafür wird das Impfzertifikat gescannt und die Karte wird im Anschluss ganz bequem nach Hause geschickt.
Auch PCR-Tests möglich
In Kürze werden auch PCR-Tests vor Ort angeboten. Wenn diese vom Gesundheitsamt angeordnet wurden, sind sie ebenfalls kostenfrei. Wer den Test beispielsweise für eine Urlaubsreise benötigt, kann diesen dann über das Buchungsystem anmelden und abrechnen. Informationen dazu wird es demnächst auf der Homepage der Teststation geben.
Testen für einen guten Zweck
Die Anbieter von Corona Test Mainz möchten nicht nur den Menschen die Möglichkeit anbieten, sich wieder unkompliziert testen zu lassen, sie wollen damit auch noch etwas Gutes tun. So werden sie jeden Monat einen Teil des Erlöses an eine lokale Mainzer Kinderhilfsorganisation spenden. Das ist den Anbietern ein Herzensanliegen, mit dem Gesundheitsthema auch etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun.
Adresse:
Parkplatz der Neuen Golden Ross Kaserne
Mombacher Straße 68
55122 Mainz
E-Mail: info@corona-test-mainz.de
Homepage: corona-test-mainz.de
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag von 07:00 – 20:00 Uhr
Samstag, Sontag und Feiertag von 10:00 – 18:00 Uhr
Unternehmer aus Wiesbaden übernimmt das Graue Haus im Rheingau
Es war wohl Bestimmung – für das Graue Haus und für Dr. Manuel Stirn. Seit Jahren träumte der einst legendäre Tempel für Wein, Genuss und Lebensfreude vor sich hin. Ein massives Holztor versperrte zuletzt den Blick auf das älteste Steinhaus Deutschlands. Doch Dr. Manuel Stirn, Unternehmer aus Wiesbaden, hatte sich in die Immobilie verliebt. BYC-News war vor Ort im Grauen Haus.
Er kann sich noch gut an die großen Zeiten des Grauen Hauses erinnern. Jetzt, da es zum Verkauf stand, machte er seinen Traum wahr und erwarb die geschichtsträchtige Immobilie. Gefragt nach seiner Motivation kommentierte er seine Entscheidung mit den Worten: „Vielleicht bin ich verrückt. Ja, wirklich, ich bin verrückt nach diesem wundervollen Ort. Ich möchte ihn wachküssen. Er soll mein Meisterstück werden, denn er verdient es, dass endlich wieder Leben einzieht in die alten Mauern, dass wieder Gläser klingen und Menschen sich hier treffen, um gemeinsam eine schöne, genussvolle Zeit zu verbringen“.
Hochfliegende Pläne, vollmundige Versprechungen und sich rausziehen, wenn es hakt – das ist nicht Stirns Sache
Probleme sind da, um gelöst zu werden. Das passt besser zu ihm. Im Grauen Haus traf er laut eigener Aussage auf einen guten baulichen Zustand. Darauf hat er in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz aufgebaut. Immer das Ziel vor Augen, einen Treffpunkt für Genießer der verschiedensten Couleur zu schaffen: Gehoben, aber nicht abgehoben. In Gedanken greift er gerne nach den Sternen, doch wenn es um das Gastro-Konzept im neuen Grauen Haus geht, dann stehen die so begehrten Michelin Sterne nicht auf der Duty-Liste.
Im Einzelnen geplant sind mehrere gastronomische Einheiten, die gekonnt zu einem stil- und stimmungsvollen Ganzen verschmelzen
Dreißig Plätze gibt es im Fine Dining Restaurant, dem Herzstück des Grauen Hauses. Im Bistro mit 22 Plätzen trifft man sich ganz entspannt auf ein Glas Wein und leckere kleine Gerichte. In angrenzenden Feinkost Shop, der zu den üblichen Geschäftszeiten geöffnet sein wird, gibt feine Kost aus Deutschland, Frankreich und Italien zum Mitnehmen. In der kommenden Freiluft Saison soll auch der Garten wieder öffnen. Er wird im Stil einer Gutsschänke betrieben werden. Für kühlere Tage soll dazu noch ein verglaster Wintergarten in die Tat umgesetzt werden.
Die Gesamtfläche der Location umfasst rund 1000 qm, davon sind 386 qm den Innenflächen vorbehalten. Bei der Ausgestaltung der Räume hat man darauf geachtet, möglichst viel von der historischen Substanz zu erhalten. Neben den bestehenden Elementen wurden auch alte Bruchsteinmauern freigelegt. Die Fliesen in Bistro und Feinkost Shop empfinden das Alte nach und passen sich sensibel dem Gesamtkonzept an. Die Farbgebung im Restaurant setzt auf Rosé-, Grau- und Sand-Töne und nimmt damit die Farben des charakteristischen Sandsteins auf, wie man ihn aus den romanischen Bogenfenstern, die untrennbar mit dem Grauen Haus verbunden sind, kennt. Diese Bögen waren es auch, die einst Pate für bei der Entstehung der Charta Weine standen – ins Leben gerufen von einem Zusammenschluss der Top-Erzeuger des klassischen Rheingau Rieslings.
Im Bistro dominieren Grün- und Gelb-Töne und erinnern an die Farben der Natur und den Wein, der im gesamten Ensemble eine tragende Rolle spielt. Bei seiner Auswahl setzt Stirn auf die Verbindung zu den Charta-Winzern von heute. Und deshalb wird es im Grauen Haus künftig auch eine Extra-Charta-Weinkarte geben. Doch natürlich werden auch Weine aus Stirns Herzensheimat Italien angeboten. Der Mix entspricht dem Küchenkonzept – es soll für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas zu finden sein. Immer in bester Qualität.
Manuel Stirn freut sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit
Bis zu 15 neue Stellen will Stirn im Grauen Haus schaffen. Küchenchefs, Restaurantleiter und die Chefin des Feinkost Shops sollen im Team arbeiten und dafür sorgen, dass sich alle Gäste wohlfühlen. Björn Theiß und Sascha Müller führen die Küche in einer Doppelspitze. Neue Mitarbeiter, zum Beispiel im Service, die Freude an der Herausforderung haben, an einem besonderen Ort tätig zu sein, sind herzlich willkommen, sich zu melden. Manuel Stirn freut sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ohne Winterpause, wie sie im Rheingau in vielen Betrieben üblich ist. „Das Jahr hat 12 Monate, die wir füllen werden“ sagt er. Er selbst bringt viel Erfahrung aus der Praxis in Hotellerie, Gastronomie und der Lebensmittel-Branche mit. Zuletzt war das „Trüffel“ in Wiesbaden sein Lebensmittelpunkt.
Stirn ist Chef der Eichenwald Consulting, einer erfolgreichen Beratungsgesellschaft und seit vielen Jahren mit zahlreichen Anbietern von Premium-Produkten bestens vernetzt. Sein Herz schlägt (auch) für Italien, wo er studiert und promoviert hat. Wie die Eiche, die seiner Firma den Namen gab, so ist auch das Holz der Weinrebe stark und robust und dient als Inbegriff für Solidität, Langlebigkeit und Schönheit. Diese Grundwerte sollen den italophilen Rheingau-Fan jetzt auch bei seinem Herzensprojekt Graues Haus begleiten – ein Solitär, ein Trüffel, ein kostbares Stück Geschichte, das zu bewahren eine große Aufgabe ist. Dr. Manuel Stirn stellt sich ihr gerne.
Adresse: Graues Haus – Trüffel im Rheingau, Graugasse 10, 65375 Oestrich-Winkel
Feinkostgeschäft: Mo. – Fr. 9-00 bis 18.00 Uhr / Sa. 8.00 – 14.00 Uhr
Café-Bistro: Mo. – Sa. 8.30 bis 22.30 Uhr / So. 9.00 bis 15.00 Uhr
Restaurant: Mo. – Sa. 11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 22.30 Uhr / So. 11.30 – 14.30 Uhr
Autofahrer übersieht Fahrradfahrer bei Alzey – Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Samstagabend (20. November 2021) kam es gegen 18:00 Uhr auf der Landstraße L407 von Flonheim-Uffhofen nach Wendelsheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrradfahrer verletzt wurden.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Ein Autofahrer befuhr die L407 und übersah die vor ihm in gleiche Fahrtrichtung fahrenden Radfahrer. Durch den Zusammenstoß fielen beiden Radfahrer auf die Straße. Der 63- und 23-jähriger Mann wurden dabei verletzt. Die Besatzungen eines Rettungshubschraubers sowie zweier Rettungswagen behandelten die Verletzten zunächst vor Ort. Anschließend wurde der 63-Jährige Radfahrer mit einer Schulterfraktur sowie dem Verdacht auf innere Kopfverletzungen in das Krankenhaus nach Kirchheimbolanden gebracht, wo er stationär aufgenommen werden musste.
Sein Begleiter zog sich bei dem Sturz leichte Schürfverletzungen an den Händen zu und konnte das Krankenhaus in Bad Kreuznach nach ersten ambulanten Untersuchungen noch am selben Abend verlassen.
Bürger-Energiegenossenschaft in Budenheim gegründet
Nach fast zwei Jahren Vorbereitungszeit, wurde am Mittwoch (17. November 2021) die Bürgerenergie Budenheim eG gegründet. Eine Genossenschaft, deren Ziel es ist, vor Ort erneuerbare Energie zu gewinnen und Bürgerinnen und Bürger daran zu beteiligen.
Gründung der Genossenschaft
Angefangen hatte alles mit einer Idee von Jörg Gräf, dem Vorstandssprecher der Gemeindewerke. Durch die Gründung einer Genossenschaft wollte er den Ausbau erneuerbarer Energie in Budenheim ankurbeln. Im ersten Schritt sollten, wo möglich, öffentliche Gebäude, Gebäude der Wohnbau-Gesellschaft und Vereinsgebäude mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Der so erzeugte Strom soll an die Gemeindewerke als einzigem Abnehmer verkauft werden. Jörg Gräf konnte Rainer Datz, Magda Dewes, Alexander Lang, Klaus Neuhaus und Hans-Jürgen Veit davon überzeugen, diese Idee mit ihm zu realisieren. Mit viel Energie – aber zeitweise ausgebremst durch Corona – hat das sechsköpfige Team einen Satzungs-Entwurf erstellt, einen Geschäftsplan erarbeitet und Kontakte geknüpft.
Wohnbaugesellschaft hat zugesagt
Dabei gab es auch bereits Zusagen für die Bereitstellung von Dachflächen unter anderem von der Budenheimer Wohnbau-Gesellschaft. Die Gemeindewerke haben mittlerweile die Zusage gemacht, den erzeugten Strom zu 100% abzunehmen, erklärte Klaus Neuhaus, der die Versammlung leitete. Als wichtige Partner und Unterstützer der Bürgerenergie Budenheim konnten auch die Gemeinde, die Wohnbau-Gesellschaft und Budenheimer Volksbank gewonnen werden. Als Dach- und Prüfungsverband hat sich das Team für den Genossenschaftsverband, Verband der Regionen e.V. aus Neu Isenburg entschieden.
Viele Budenheimer sind der Einladung zur Gründung gefolgt. Nachdem Jörg Gräf die wichtigsten Punkte des Satzungs-Entwurfs und Rainer Datz den Geschäftsplan vorgestellt hatten, konnten die Anwesenden ihren Beitritt in die Genossenschaft erklären. Es waren 41 Budenheimer, die Gemeindewerke, die Budenheimer Volksbank, Urstrom Mainz und eine Mainzerin, die ihren Beitritt erklärt und Anteile erworben haben. Mit den neuen Mitgliedern konnte die erste Gründungsversammlung stattfinden.
Schaffung der Energiewende kann starten
Die Gründungsversammlung wählte Rainer Datz und Hans-Jürgen Veit in den Vorstand und Magda Dewes, Andreas Harschneck und Helmut Lauzi in den Aufsichtsrat der Bürgerenergie Budenheim eG. Daniela Watzke vom Genossenschaftsverband erklärte im Anschluss, was die nächsten Schritte seien, um den Eintrag ins Genossenschaftsregister zu erreichen. Erst wenn dieser Eintrag vom Amtsgericht vollzogen ist, sei die Bürgerenergie Budenheim mit ihrem Vorstand in vollem Umfang geschäftsfähig. Bis dahin ist der Vorstand allerdings nicht zur Untätigkeit verurteilt. Durch Ermächtigungen, die ihm die Generalversammlung erteilt hat, kann er zum Beispiel Gutachten und Angebote einholen und mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aufträge erteilen.
Jetzt also kann es losgehen mit dem Beitrag von Budenheim, die Energiewende zu schaffen. Ein Beitrag, an dem sich jeder unmittelbar beteiligen könne, freut sich der neue Vorstand. Je mehr es sind, desto größer der Beitrag Budenheims. Oder, mit Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
60-Jähriger bei Verkehrsunfall in Worms schwer verletzt
Am Samstagabend (20. November 2021) kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bensheimer Straße in Worms. Ein Mofafahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.
Drei Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt
Der 60 Jahre alte Mofafahrer befuhr die Bensheimer Straße und wollte nach links in die Friedensstraße abbiegen. Hinter ihm fuhr eine 20-jährige Autofahrerin. Sie übersah den Zweiradfahrer und fuhr ihm hinten auf. Dadurch stürzte der 60-Jährige und zog sich schwere Verletzungen zu.
Der hinter der Frau fahrende 28-jährige Mann konnte sein Auto nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr gegen den Wagen der 20-Jährigen. Die junge Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Am PKW der 20-Jährigen und am Mofa entstanden Schäden. Die Bensheimer Straße musste für den Zeitraum der Unfallaufnahme voll gesperrt werden, was zu einem geringen Rückstau und Verkehrsbeeinträchtigungen führte.
Thorsten Siehr: „Beschilderung der Bahnunterführung ist eine gute Übergangslösung“
Am Freitagnachmittag (19. November 2021) in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr fand ein Termin zum Austausch mit Thorsten Siehr statt. Er ist Kandidat der SPD Ginsheim-Gustavsburg bei der Bürgermeisterwahl am 5. Dezember. BYC-News war bei dem Treffen am Jugend- und Sportpark in Ginsheim vor Ort.
Gespräche mit den Bürgern
Vor Ort hatte die SPD Ginsheim-Gustavsburg einen Pavillon aufgebaut. Bei einem geselligen Beisammensein und einer Tasse Kaffee hatten Bürger die Gelegenheit, mit Thorsten Siehr ins Gespräch zu kommen und den Bürgermeisterkandidaten näher kennenzulernen und ihm ihre Fragen zu stellen.
„Mich wundert nicht, dass LKW-Fahrer vorsichtig sind“
BYC-News sprach mit ihm über das Thema, dass immer wieder LKW-Fahrer vor der Unterführung in Gustavsburg wenden und darüber, ob eine Beschilderung der Bahnunterführen, welche die zulässige Durchfahrtshöhe anzeigt, helfen würde. Hierzu erklärt er: „Ich beobachte das auch immer wieder. Es war ja von Anfang an Grundlage der Planung, dass die Unterführung für den Schwerlastverkehr gesperrt wird. Deshalb wundert es mich jetzt auch nicht, dass die LKW-Fahrer da mit großer Vorsicht ran gehen, anhalten und aussteigen, um sich die Sache erstmal anzuschauen.“
Hierfür gebe es zwei Gründe: Zum einen sei das der Kurvenradius, was vor allem dann knapp wird, wenn sich zwei LKWs in der Unterführung entgegen kommen. Zum anderen sei auch die Durchfahrshöhe nur schwer einzuschätzen.
„Wenn sich zwei Sattelschlepper begegnen, wird das sehr eng“
Zu dem Kuvenradius sagt Siehr: „Diese Trassierung in der Kurve war ja auch mit ein Grund, dass man bei der Planung schon gesagt hat, man sperrt die Unterführung für den Schwerlastverkehr. Die Feuerwehr zum Beispiel, die da mit Martinshorn durch fährt, nimmt man wahr. Da kommt auch nicht zeitgleich noch ein anderes Feuerwehrfahrzeug entgegen. Die Busse, die geplant sind, kann man auch so takten, dass die sich nicht in der Unterführung begegnen. Beim Schwerlastverkehr kann man das aber nicht ausschließen. Auch wenn es einigermaßen passt, wenn da zwei Sattelschlepper aneinander vorbei fahren, ist es sehr eng.“
Beschilderung der Unterführung als Übergangslösung
Um den LKW-Fahrern die Bedenken bezüglich der zulässigen Durchfahrtshöhe zu nehmen, hält Siehr eine entsprechende Beschilderung für sinnvoll: „Es ist natürlich so, dass die Höhe ausreichend ist, damit die Unterführung nicht begrenzt werden muss. Aber ich glaube auch, dass das als erste Maßnahme eine vernünftige Lösung wäre, um den vorsichtigen Fahrern die Angst zu nehmen. Natürlich muss Hessen Mobil beteiligt und angehört werden aber die zuständige Verkehrsbehörde ist schlussendlich der Bürgermeister. Ich sehe also auch hier kein Problem, eine solche Beschilderung als Bürgermeister vornehmen zu lassen“
Für Thorsten Siehr sei das allerdings nur eine Übergangslösung. Denn als Bürgermeister möchte er ohnehin die Sperrung der Unterführung für den Schwerlastverkehr anordnen.
Oppenheim wird Pilotgemeinde für bezahlbaren Wohnraum
Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, das ist Ziel der Förderinitiative „GUT WOHNEN IN DER REGION!“, die am 27. Oktober 2021 das Ministerium der Finanzen mit einer Auftaktveranstaltung gestartet hat. Oppenheim wird als eine von vier Pilotgemeinden in Rheinland-Pfalz dabei sein. Vorausgegangen war ein Interessensbekundungsverfahren, dessen Teilnahme Oppenheim (AL) der Oppenheimer Stadtrat auf Antrag der Alternativen Liste im März beschlossen hatte.
Erste Beigeordnete Silke Rautenberg dazu
„Pilotkommune der Förderinitiative zu sein, ist für uns eine Riesenchance. Wir bekommen bis März 2024 fachliche Beratung und finanzielle Unterstützung, um innerstädtisch bezahlbaren Wohnraum in einer hohen städtebaulichen Qualität zu schaffen“, freut sich Oppenheims Erste Beigeordnete Silke Rautenberg über die Aufnahme in das Programm. „Es gibt eine große Nachfrage nach Wohnraum in Oppenheim, gleichzeitig aber kaum noch freie Flächen. Potenzial bieten jedoch Bereiche der Oppenheimer Vorstadt sowie das Gewerbegebiet Kette-Saar“, schildert Rautenberg, die auch den Antrag für die Stadt auf den Weg gebracht hat.
Fachliche Beratung und finanzielle Unterstützung bis 2024
Oppenheim wird in den ersten beiden Projektphasen bis zum Sommer 2022 von der Nassauischen Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH bei ihren strategisch- konzeptionellen Überlegungen und bei der Konkretisierung umzusetzender Maßnahmen beraten. In der dritten Projektphase, der Umsetzungsphase, können die vorgesehenen Maßnahmen mithilfe einer Förderung des Landes umgesetzt werden. Die dabei entstehenden förderfähigen Kosten für nicht investive Maßnahmen können bis zu einem Anteil von 90 %, maximal bis 250.000 € je durch das Land übernommen werden.
Voraussetzung hierfür ist der Abschluss einer Vereinbarung mit dem Land, in der sich die Gemeinde zur Umsetzung von mindestens 20 % an gefördertem Mietwohnraum auf den zu entwickelnden Flächen verpflichtet sowie ein entsprechender Förderantrag zur Beschreibung der konkreten Einzelmaßnahmen. Die Förderinitiative läuft bis zum Herbst 2024 und wird von einer Projektassistenz, dem Büro Quaestio – Forschung & Beratung GmbH aus Bonn, begleitet und betreut.
Innenentwicklung vor Außenentwicklung
Bauministerin Doris Ahnen: „Ich freue mich deshalb sehr, dass wir insgesamt vier Städte als Pilotgemeinden auswählen konnten, bei denen die Entwicklung von Wohnbauland eine drängende Aufgabe ist und die sich dem Ziel einer qualitätvollen Stadt-, Orts- und Quartiersentwicklung unter Beachtung des Vorrangs der Innen- vor einer Außenentwicklung verschrieben haben.“ Neben Oppenheim werden Frankenthal und Wörth als Städte in dynamisch wachsenden Stadt-Umland-Bereichen (Förderkategorie A) und zudem die Stadt Bad Kreuznach als Gemeinde mit überörtlicher Wohnraumversorgungsfunktion (Förderkategorie B) in den nächsten drei Jahren bei der Aktivierung und gezielten Entwicklung von Wohnbauflächen unterstützt. Die Unterstützung schließt neben der Bereitstellung externer Fachexpertise eine umfangreiche Förderung aus dem Landesprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)“ ein.
Kühne & Henglein rufen Lebensmittel zurück
Die Carl Kühne KG (GmbH & Co.) informiert über den bundesweiten Rückruf eines Produktes. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen Kunststoffteile befinden. Auch die Hans Henglein & Sohn GmbH informiert über einen Rückruf. Hier teilte der Hersteller mit, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass in dem Lebensmittel blaue Plastikteile enthalten sind. Es handelt sich dabei um Teile eines gebrochenen Schabers, der bei der Produktion Verwendung findet.
Rückruf von Kühne:
Artikel: Kühne Sauerkraut mit Schwarzwälder Schinken Fix & Fertig
- Inhalt: 400g Standbeutel
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 7.05.2023
Vom Verzehr wird abgeraten
Verbraucher, die ein betroffenes Produkt gekauft und noch vorrätig haben, sollten es nicht verzehren und es gegen Kostenerstattung an die Verkaufsstelle zurückgeben. Alternativ können sie sich mit den Produktdaten und Fotos der Verpackung inklusive Mindesthaltbarkeitsdatum an den Kühne Verbraucherservice unter der Mail Adresse Verbraucherservice@kuehne.de wenden.
Rückruf von Henglein:
Artikel: Henglein Frische Knöpfle
- Inhalt: 400g
- Mindesthaltbarkeitsdatum 9.12.2021
- Chargennummern mit den ersten 5 Ziffern 42442
Das Produkt kann zurück gegeben werden
Andere Lebensmittel der Hans Henglein & Sohn GmbH sind nicht von dem Rückruf betroffen.
Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes nahmen die Händler das betroffene Lebensmittel sofort aus dem Verkauf. Das Produkt kann in allen Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Vollsperrung aufgrund von Baumaßnahmen am Kreisel bei Köngernheim
Seit Oktober ist die B420 zwischen Köngernheim und Einmündung B420 / L436 in Höhe Undenheim wegen Fahrbahnerneuerung voll gesperrt. Dieser erste Bauabschnitt ist bis auf Markierungs- und Schutzplankenarbeiten fertiggestellt. Die B420 ist ab Sonntag, 21. November 2021 für den Verkehr in Richtung Hahnheim (L432) wieder für den Verkehr frei gegeben. Die genannten Restarbeiten können halbseitig unter laufendem Verkehr mit Baustellenampel durchgeführt werden. Allerdings kommt es zu einer neuen Vollsperrung.
Fahrbahnerneuerung im Kreisel
Im ab dem 21. November 2021 beginnenden zweiten Bauabschnitt wird die Fahrbahn des Kreisels B420 / K36 bei Köngernheim und ein Teilabschnitt der B420 auf einer Länge von rund 200 Meter in Richtung Nierstein bis einschließlich der Zufahrt Neugasse/B420 erneuert. Die Zufahrt von der Neugasse auf die B420 ist nicht möglich.
Aus bautechnischen Gründen kann die Fahrbahnerneuerung im Kreisel nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Die großräumige Umleitung erfolgt wie bisher über die A61 Richtung Anschlussstelle Mörstadt – (L425) Worms-Nord – B9 Richtung Oppenheim/Nierstein bzw. über die B9, A60, A63 und umgekehrt.
Baukosten betragen rund 1,2 Millionen Euro
Die B420 weist im Kreisel als auch zwischen Köngernheim und Undenheim Fahrbahnschäden, Unebenheiten und Risse auf. Die Fahrbahn wird insgesamt auf einer Länge von rund 2.400 Meter erneuert. Das gesamte Bauvorhaben soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, bevor die Vollsperrung in Nierstein erfolgt. Die Baukosten betragen rund 1,2 Millionen Euro.
Da sich Behinderungen im Verkehrsablauf nicht vermeiden lassen, werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Umfahrung gebeten.
Der Weihnachtsmarkt in Gustavsburg wurde abgesagt
Nachdem am Donnerstagabend (18. November 2021) der Weihnachtsmarkt in Ginsheim abgesagt wurde, folgte nun auch die Absage des Weihnachtsmarktes in Gustavsburg. Der Sport- und Kulturbund (SKB) Gustavsburg e. V. hat sich in seiner Vorstandssitzung am Freitagabend (19. November 2021) für die Absage entschieden. BYC-News sprach mit Daniel Martin, dem 1. Vorsitzenden des SKB darüber.
Absage wurde einstimmig beschlossen
Eigentlich hätte der Weihnachtsmarkt vom 26. bis zum 28. November 2021 stattfinden sollen. „Aufgrund der gesamten Pandemielage haben wir natürlich eine Verantwortung gegenüber den Besuchern aber natürlich auch gegenüber den Standbetreibern, wo im Prinzip ehrenamtliche aus allen Altersgruppen geholfen hätten. Wir waren seit Donnerstagabend schon in Gesprächen mit den Vereinen und haben darum gebeten, dass die Vereine mit ihren Mitgliedern sprechen, damit wir Rückmeldungen dazu bekommen. Am Freitagabend im Rahmen der Sitzung haben wir uns dann gemeinsam mit den Verantwortlichen einstimmig für die Absage des Weihnachtsmarktes entschieden“, erklärt der erste Vorsitzende.
In der derzeitigen Situation müsse es das oberste Ziel sein, dass die Risiken durch hohe Inzidenzen gemindert werden. Gegenüber den aktuellen Entwicklungen sei der Verein machtlos, man könne und wolle aber einen Teil dazu beitragen, dass es in Zukunft besser wird.







































