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Modernes Diagnostikzentrum entsteht auf dem Mainzer Lerchenberg

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Am Donnerstag, 25. November fand der Spatenstich für ein modernes Diagnostikzentrum am Forschungsstandort Mainz statt. Auf dem Lerchenberg, in der Erich-Dombrowski-Straße entsteht unter der Federführung der Karrié Projektentwicklung GmbH & Co. KG der Neubau für die GANZIMMUN Diagnostics. Das Gebäude soll 2024 bezugsfertig sein. BYC-News war vor Ort.

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Über 370 Mitarbeiter sind bei GANZIMMUN tätig

Seit über 20 Jahren ist die GANZIMMUN Diagnostics eine feste Mainzer Größe im medizinischen Diagnostikbereich. Mit drei Angestellten gestartet, beschäftigt das heute international tätige Unternehmen inzwischen über 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Räumlichkeiten in Mainz-Bretzenheim sind viel zu klein geworden, wir mussten dringend handeln“, erklärt Dr. Patrik Zickgraf, Geschäftsleiter der GANZIMMUN Diagnostics.

Als fruchtbar und zielführend entpuppte sich die Zusammenarbeit zwischen dem Diagnostikzentrum und den beiden Projektentwicklern, der Karrié Projektentwicklung GmbH & Co. KG sowie der Ralphs Immobilien GmbH. „Wir konnten dabei unsere gemeinsame Erfahrung in der Projektentwicklung gewinnbringend einsetzen. Es ist nun ein weiteres gemeinsames Projekt im Laborbereich“, sagt Carsten Müller, geschäftsführender Gesellschafter der Karrié Projektentwicklung GmbH & Co. KG. Von großer Bedeutung für die GANZIMMUN Diagnostics: „Uns war es wichtig einen Geschäftspartner zu finden, der eine ausgewiesene Expertise in Planung und Bau solcher anspruchsvollen Bauwerke besitzt“, erklärt Zickgraf.

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Nachhaltiger Baustein zum Forschungs- und Technologie-Standort Mainz

Obwohl Grundstücke derzeit rar gesät sind, konnte Müller 8.000 Quadratmeter Baufläche im Mainzer Stadtteil Lerchenberg erwerben. Im Sommer 2020 begannen schließlich die Vorplanungen für den mit 30 Millionen Euro veranschlagten Neubau mit 7.000 Quadratmetern Labor-, Büro- und Praxisräumen. Nachhaltig, energie- und ressourceneffizient wird das sogenannte KfW-Effizienzhaus 55 in Nachbarschaft zum VRM-Medienverlag sowie zum ZDF-Enterprises-Gebäude entstehen. Für Mainz ist das Projekt in zweierlei Hinsicht bedeutend: Einerseits werden hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt erhalten. Andererseits wird ein weiterer nachhaltiger Baustein zum Forschungs- und Technologie-Standort Mainz ausgebaut.

Jetzt rollen die Bagger an. „Heute können wir uns wirklich freuen. Wir haben einen wichtigen Zwischenschritt erreicht“, sagt Müller, der mit einer Übergabe an den Laborbetreiber im zweiten Quartal 2023 rechnet. Danach steht der Innenausbau an, den die GANZIMMUN Diagnostics federführend begleitet. „Wir gehen davon aus, dass etwa ein Jahr später die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das neue Gebäude beziehen können. Darauf freuen wir uns schon heute“, erklärt Zickgraf.

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Spatenstich für GANZIMMUN Diagnostics auf dem Mainzer Lerchenberg
(v.l.n.r. Christian Weiler, Marc Barber, Peter Karrié, Carsten Müller, Dr. med. Patrik Zickgraf, Dirk Ralphs, Josef Terbille), Foto: Katja Dachs
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Ideale Voraussetzungen für den Standort

Die Lage auf dem Lerchenberg bietet für die GANZIMMUN Diagnostics und ihrem Kooperationspartner, dem MVZ Labor Dr. Kirkamm, ideale Voraussetzungen. Eine Haltestation der Mainzelbahn liegt in unmittelbarer Nähe ebenso wie Fahrradwege und eine perfekte Autobahnanbindung.  Im Gegensatz zum gegenwärtigen Standort, bietet der neue Standort der GANZIMMUN Diagnostics ausreichend Parkplätze direkt am Gebäude. Das Projektvolumen beträgt 30 Millionen Euro.

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Zutritt im Arbeitsamt nur noch für Geimpfte und Genesene

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Die Arbeitsagenturen bleiben auch in Zeiten hoher Infektionszahlen weiterhin geöffnet. In den Häusern gelten zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.


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2G-Regel in den Gebäuden

Zusätzlich haben die Arbeitsagenturen bundesweit die 2G-Regel eingeführt. Für persönliche Gespräche ist dann der Nachweis erforderlich, geimpft oder genesen zu sein. Es wird empfohlen, für diese persönlichen Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren.

Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen. Die persönliche Arbeitslosmeldung ist auch weiterhin für alle Kundinnen und Kunden am Notfallschalter möglich.

Alle Kundinnen und Kunden können auch weiterhin viele Anliegen einfach und unkompliziert über die digitalen e-Services der BA oder telefonisch erledigen.

Ausführliche Informationen zu den e-Services finden Sie online bei der Arbeitsagentur. 

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Pferde verursachen Vollsperrung auf der Autobahn A61

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Am Freitagnachmittag (26. November 2021) musste die Autobahn A61 vollgesperrt werden. Grund dafür waren zwei Pferde, die auf Höhe der Abfahrt Worms-Mörstadt in Fahrtrichtung Koblenz unterwegs waren.


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Die Pferde liefen über die Autobahn und auf einen Parkplatz

Die Polizei wurde um 17:27 Uhr über den Notruf alarmiert und darüber informiert, dass sich die Tiere auf der Autobahn befinden. Kurze Zeit später wurde gemeldet, dass die Pferde zwischenzeitlich zu einem nahegelegenen Parkplatz gelaufen waren. Die Polizei richtete daher in diesem Bereich eine Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen ein, um eine Gefahr für die Tiere und Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Dadurch entstand ein langer Rückstau.

Die Polizisten suchten teilweise auch zu Fuß den Bereich nach den beiden Pferden ab. In der Dunkelheit konnten die Beamten das Wiehern der Pferde hören, woraufhin sie dem Geräusch folgten. Schließlich konnten die Tiere in einem Feld in der Nähe der Autobahn unverletzt angetroffen und eingefangen werden. Zwischenzeitlich wurde auch die Halterin informiert, sodass die Pferde an sie übergeben werden konnten. Nachdem die Tiere gesichert waren, wurde die Autobahn wieder freigegeben. Im Einsatz waren die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim, die Polizei Alzey sowie die Polizei Worms.

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Ehrenamtliche Wahlhelfer in Oppenheim gesucht

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Rathaus Oppenheim
Rathaus Oppenheim

Am Sonntag, den 09. Januar 2022 findet in Oppenheim die Wahl zur Stadtbürgermeisterin / zum Stadtbürgermeister statt. Hierfür sucht die Stadt Oppenheim freiwillige Wahlhelfer für die Besetzung der Wahlvorstände.


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Die Tätigkeiten sind ehrenamtlich

Die Wahlvorstände sind zuständig für die Durchführung der Urnenwahl und die anschließende Ergebnisermittlung. Der Einsatz ist am Abend nach der Ermittlung der Wahlergebnisse beendet. Die Tätigkeiten sind ehrenamtlich.

Bei Interesse erteilt Ihnen unser Wahlamt, Herr Manz (06133 4901 283 ) oder Herr Pfuhl (06133 4901 223) weitere Auskünfte. Wir bitten um Rückmeldung unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse und Kontaktdaten (vollständige Adressdaten und Telefonnummer) an hendricks@stadt-oppenheim.de sofern Sie sich als Wahlhelfer zur Verfügung stellen möchten. Für Ihre Bereitschaft, in einem Wahlvorstand mitzuwirken, bedanken wir uns bei Ihnen im Voraus herzlich.

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Mehrere Verstöße bei Corona-Kontrollen in Mainzer Gaststätten festgestellt

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Ganztagsschulen in Mainz
Mainz

Ordnungsdezernentin Manuela Matz teilt mit, dass das Ordnungsamt am vergangenen Dienstag (23. November 2021) und Mittwoch (24. November 2021) erneut mehrere Gaststättenkontrollen zur Überprüfung der Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen im Stadtgebiet durchführte. Im Rahmen dessen wurden insgesamt 14 Betriebe aufgesucht.


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Vollzugsdienst untersagte in manchen Fällen den weiteren Betrieb

Hervorzuheben sind dabei zwei Betriebe, bei denen sowohl mehrere Verstöße gegen die 2G/3G Regel, als auch die Pflicht zur Kontakterfassung festgestellt wurden. Der Vollzugsdienst untersagte zunächst deren weiteren Betrieb, um weitere Verstöße zu verhindern und übergab die Fälle an die Gaststättenbehörde zur weiteren Prüfung. In fünf weiteren Fällen verstießen die Betreiber gegen die Pflicht zur Kontakterfassung, in einem Fall wurden Impfzertifikate der Gäste nicht ordnungsgemäß kontrolliert.
Auf die Betreiber der Gaststätten kommen nun Ordnungswidrigkeitenverfahren mit voraussichtlichen Bußgeldern im vierstelligen Bereich zu.

„Das Ergebnis der Kontrollen, bei denen lediglich bei sechs Betrieben keine Beanstandungen festgestellt wurden, zeigt, dass noch nicht alle Gaststättenbetreiber verstanden haben, welche enorme Bedeutung die konsequente Einhaltung der notwendigen Schutzmaßnahmen hat. Das Ordnungsamt wird auch weiterhin kontrollieren, damit der Gaststättenbesuch in Mainz auch weiterhin guten Gewissens erfolgen kann“, so Matz.

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„Es reicht! Politik boykottiert die Impfkampagne“

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impfstoff Warnung
impfstoff Warnung

Mit völligem Unverständnis, großem Ärger und ernster Sorge um den weiteren Erfolg der laufenden Impfkampagne nehmen der Deutsche Hausärzteverband und die Landesverbände zur Kenntnis, dass neben dem Impfstoff von BioNTech nun auch der Impfstoff von Moderna nicht vollumfänglich ausgeliefert wird. Das BMG hatte in den letzten Tagen und Wochen stets versichert, dass zumindest der Impfstoff von Moderna unbegrenzt ausgeliefert wird. „Das ist innerhalb von weniger als einer Woche die zweite Hiobsbotschaft für die Impfkampagne in den hausärztlichen Praxen! Es reicht! Politik boykottiert die Impfkampagne“, sagt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes.


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An den Rand des organisatorischen Kollapses getrieben

Jetzt werden die hausärztlichen Praxen und alle anderen Beteiligten der Impfkampagne von Großhandel und Politik an den Rand des organisatorischen Kollapses getrieben: Nachdem aufgrund der Meldung der Kontingentierung von BioNTech letzten Freitag viele Praxen unter hohen Aufwänden die Impfprozesse umgestellt hatten, muss die Impforganisation nun erneut umgestaltet werden. Wieder müssten Impftermine verschoben oder abgesagt und Patientinnen und Patienten, die mühsam auf den Impfstoff von Moderna umgestellt wurden, kontaktiert werden. Wieder wird die gerade Fahrt aufnehmende Impfkampagne in Deutschland fundamental ausgebremst.

„Es grenzt an vollständiges Organisationsversagen: Erst wird völlig unabgestimmt die ganze Bevölkerung zum sofortigen Impfen und Boostern aufgerufen, die Praxen werden überrannt und stellen unter größten Anstrengungen und widrigen Umständen kurzfristig eine neue Impfkampagne auf die Beine und dann geht nach kürzester Zeit der Impfstoff aus!“ stellen Weigeldt und die Landesvorsitzenden fest. Gleichzeitig werden auf den Intensivstationen die Plätze knapp.

Die Verteilung des Impfstoffs muss sich am Bedarf ausrichten und nicht nach Marktanteilen über den Großhandel ausgeben werden. Hausärztinnen und Hausärzte, die viele Patientinnen und Patienten versorgen, benötigen einfach mehr Impfstoff!“ fordern Weigeldt und die Vorsitzenden der Landesverbände. Ferner ist es jetzt an der Zeit, dass diejenigen, die letztlich die Impfkampagne stemmen, also die Hausärztinnen und Hausärzte, ihre Expertise mit in die Organisation der Impfstoffverteilung einbringen und frühzeitig in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden“

Auch Pflegekräfte haben bereits gefordert: „Sagt den Leuten endlich die Wahrheit und steht zu euren Fehlern“

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Brennende Batterien für Elektroautos sorgen für Großeinsatz in Bischofsheim

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Am Donnerstagabend (25. November 2021) kam es gegen 21:40 Uhr zu einen Großeinsatz der Feuerwehr im Industriegebiet „Schindberg“ in Bischofsheim. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort.


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Brand in einer Halle eines Logistikomplexes

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, dass in einer Halle eines Logistikomplexes starke Rauchentwicklung und Flammen waren. Glücklicherweise konnte schnell ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen im Gebäude befanden. Erst nach längerer Zeit war klar, dass mehrere Paletten mit Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge in Brand geraten waren. Diese wurden aufwändig gelöscht.

Um den Rauch aus dem Gebäude zu leiten musste ein Spezialfahrzeug der Berufsfeuerwehr Frankfurt angefordert werden. Die Feuerwehren in Darmstadt und Rüsselsheim führten Wannen herbei, um die Batterien zwischenzulagern und kühlen zu können.

Insgesamt 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bischofsheim, Rüsselsheim, Nauheim, Trebur, Groß-Gerau, Frankfurt und Darmstadt vor Ort. Unterstützt wurden sie durch das THW Groß-Gerau, das DRK Mainspitze und die Polizei. Gegen 4:15 Uhr am Freitagmorgen konnte der Einsatz beendet werden.

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Zahlreiche Mängel wurden festgestellt

Wie die Gemeinde Bischofsheim mitteilte, war im Rahmen des Einsatzes auch aufgefallen, dass widerrechtlich im Gebäude Menschen wohnten. Zudem hatte die komplette Brandschutztechnik des Gebäudes nicht funktioniert und es wurden weitere eklatante Verstöße gegen das Baurecht festgestellt.

Bürgermeister Ingo Kalweit nahm deswegen bereits um 8:00 Uhr Kontakt zur Bauaufsicht des Kreises auf, um schnellstmöglich eine Nutzungsuntersagung für den Komplex zu erreichen. Noch am Freitag war die Kreisbauaufsicht vor Ort und sprach die Nutzungsuntersagung aus.

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Gesundheitsminister Jens Spahn fordert sofortige Absage von Veranstaltungen

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Auf einer Pressekonferenz am Freitag (26. November 2021) erklärten Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler, wie ernst die Corona-Lage sei und forderten schnelle Konsequenzen.


„Es braucht deutlich mehr Kontaktbeschränkungen“

Spahn erklärte: „Es ist mittlerweile halb eins, aber der Weckruf ist noch immer nicht überall angekommen.“ Weiter appellierte er: „Die Zahl der Kontakte muss runter, deutlich runter. Es braucht deutlich mehr Kontaktbeschränkungen.“

Aus diesem Grund forderte Spahn „mindestens das Absagen von Großveranstaltungen und Feiern“. Außerdem müsse es eine weitere Sitzung der Ministerpräsidenten geben, denn „die letzte war drei Wochen zu spät.“

RKI-Chef: „Wir stehen an einer Kreuzung“

RKI-Präsident Wieler betonte in seiner Rede die drohende Überlastung von Intensivbetten. Aktuell würden mehr als 4000 Covid-Patienten intensivmedizinisch behandelt und die Zahlen steigen in allen Bundesländern, erklärte er. Innerhalb von lediglich sieben Tagen seien rund 2.000 Patienten erstmalig auf einer Intensivstation aufgenommen worden. Etwa 85 Prozent aller Intensivpatienten benötigen eine Form der Beatmung. Zudem seien die meisten der Corona-Patienten auf Intensivstationen zwischen 50 und 79 Jahre alt, berichtet Wiehler.

Was die drohende Überlastung angeht, erklärte er: „Wir stehen an einer Kreuzung. Wir haben eine Wahl: Wir können den Weg wählen, der ins Chaos führt und zu einem schlechten Ende“ Oder aber den Weg, der das Gesundheitssystem entlastet und vielleicht ein friedliches Weihnachtsfest ermögliche. Er mahnte: „Wir können schwere Verläufe, die Überlastung der Kliniken und Todesfälle nur dann verhindern, wenn wir verhindern, dass sich Menschen anstecken“

Appell des Gesundheitsministers

Jens Spahn mahnte, dass man diese Welle jetzt sofort stoppen müsse: „Sonst erleben wir genau das, was wir immer vermeiden wollten: eine Überlastung des Gesundheitssystems.“ Je länger man das nun laufen lasse, umso dramatischer werden am Ende die notwendigen Maßnahmen sein

Alle hätten sich einen anderen Winter erhofft, dafür hätte man allerdings „deutlich früher gegensteuern müssen“, kritisiert er.

Spahn appelliert und fordert: „Massive Einschränkung von Kontakten. Und wenn regional erforderlich, dann eben auch eine vollständige.“ Es brauche jetzt das klare Signal: „Es ist ernst, Leute.“

Rückkehrer aus Südafrika werden um freiwillige Quarantäne gebeten – neue Virusvariante ist sehr besorgniserregend

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In Südafrika wurde eine neue Virusvariante entdeckt, die sich in der betroffenen Provinz Gauteng schnell ausbreitet und die bisher dominierende Variante Delta verdrängt. Die bisher bekannten Mutationen in dieser Variante bereiten Anlass zur Sorge. England und Israel haben bereits gestern Reiserestriktionen erlassen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für Freitag (26. November 2021) eine Sondersitzung einberufen. Die EU-Kommission will den Mitgliedstaaten eine vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit Südafrika und angrenzenden Ländern vorschlagen.


Restriktionen ab Samstag

Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn teilte am Freitagmorgen mit, dass unter anderem Südafrika zum Virusvariantengebiet erklärt wird. Weitere Länder könnten folgen. „Mit Inkrafttreten heute Nacht dürfen Fluggesellschaften nur noch Deutsche nach Deutschland befördern, außerdem gelten 14 Tage Quarantäne für alle, auch Geimpfte.“

Gesetzliche Bestimmungen greifen nicht rückwirkend

Da gesetzliche Bestimmungen nicht rückwirkend greifen, können Reiserückkehrer der letzten Wochen nicht zu Quarantäne und Tests verpflichtet werden. Auch am Freitag landen noch Passagierflugzeuge aus Südafrika an deutschen Flughäfen.

Dringende Bitte um Test und freiwillige Quarantäne

Daher appellierte Jens Spahn in der Pressekonferenz am Freitag eindringlich an alle, die sich in den letzten bis zu 20 Tagen in Südafrika aufgehalten haben, sich freiwillig in Quarantäne zu begeben, einen PCR-Test zu machen und sehr aufmerksam auf Symptome zu achten. Angesichts der bereits bestehenden Überlastung des Gesundheitssystems und der täglichen Negativ-Rekordmeldungen, sagte Jens Spahn „Das Letzte, was uns jetzt noch fehlt, ist eine eingeschleppte neue Variante, die noch mehr Probleme macht.“ Zudem forderte er auch die Absage von Veranstaltungen.

SCHOTT Mainz erhält Förderung in Höhe von 4.5 Millionen Euro

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Im Herbst 2020 verkündete der Mainzer Spezialglashersteller SCHOTT, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen. In einem vierteiligen Aktionsplan spielt der Technologiewandel eine zentrale Rolle. Nun erhielt SCHOTT von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 4,5 Millionen Euro, um die Entwicklung von klimafreundlichen Glasschmelzprozessen zu unterstützen. Die Fördermittel stammen aus dem Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ des Bundesumweltministeriums.


Gelder fließen in zwei Projekte

Die Fördergelder fließen in zwei Entwicklungsprojekte mit dem Ziel, die Glasschmelzaggregate künftig nahezu vollständig oder zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Energien anstelle des fossilen Energieträgers Erdgas zu beheizen. Mit den neuen Technologien will SCHOTT die CO2-Emissionen weitgehend vermeiden.

Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG

„Die technologische Transformation ist die größte Herausforderung auf unserem Weg zur Klimaneutralität. Sie erfordert einen massiven Umbruch in der Glasproduktion mit zum Teil bahnbrechenden Innovationen. Wir setzen dabei vor allem auf die Elektrifizierung auf Basis von Grünstrom und die Wasserstofftechnologie. Ein solcher Kraftakt kann nur mit Unterstützung staatlicher Forschungsförderung gelingen. Deshalb sind wir für die bewilligten Fördermittel sehr dankbar“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer

„Wir arbeiten in Rheinland-Pfalz mit voller Kraft an unseren Klimazielen. Klimawandel und Klimafolgen sind drängende Herausforderungen, die gemeinsames Handeln von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfordern. Ich bin froh über das Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ des Bundesumweltministeriums, das Unternehmen eine gute Chance zum Umrüsten bietet. Wir haben mit der SCHOTT AG ein innovatives Vorzeigeunternehmen, das auch beim Thema Nachhaltigkeit Maßstäbe setzt. Es erfüllt mich mit Stolz, dass erstmals zwei Forschungsprojekte gefördert werden, die Alternativen zum Einsatz von fossilen Energien in der Glasindustrie erproben“, so die Ministerpräsidentin.

Bei einem Entwicklungsprojekt geht es um den Schmelzprozess für Pharmaglas, aus dem zum Beispiel Fläschchen für COVID-19-Impfstoffe hergestellt werden. Hier liegen die zugesagten Fördermittel bei rund 784.000 Euro. Beim zweiten Projekt geht es um den Schmelzprozess für Spezialgläser für technische Anwendungen. Hier liegen die Fördermittel bei 3,72 Millionen Euro.

Spezialgläser werden bei Temperaturen von bis zu 1.700 Grad Celsius geschmolzen. Die Glasschmelze ist ein hochkomplexer Prozess. Daher ist die Entwicklung neuer Technologien mit großen Herausforderungen verbunden.

SCHOTT will das ambitionierte Ziel Klimaneutralität mit einem Aktionsplan auf vier Handlungsfeldern erreichen. Neben dem Technologiewandel zählen die weitere Verbesserung der Energieeffizienz, der Umstieg auf 100 Prozent Grünstrom und die Kompensation nicht vermeidbarer Restemissionen dazu.


Pioneering – responsibly – together

Diese Attribute charakterisieren SCHOTT als Hersteller von High-Tech-Werkstoffen rund um Spezialglas. Gründer Otto Schott gilt als dessen Erfinder und wurde Wegbereiter einer ganzen Industrie. Mit Pioniergeist und Leidenschaft immer neue Märkte und Anwendungen zu erschließen – das treibt die #glasslovers von SCHOTT seit über 130 Jahren an. Präsent in 34 Ländern ist das Unternehmen kompetenter Partner für Hightech-Branchen: Gesundheit, Hausgeräte & Wohnen, Consumer Electronics, Halbleiter & Datacom, Optik, Industrie & Energie, Automotive, Astronomie, Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2020 erzielten die 16.500 Mitarbeiter einen Umsatz von 2,24 Milliarden Euro. Mit den besten Teams, unterstützt durch die besten digitalen Tools, will der Konzern weiter wachsen. Die SCHOTT AG gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, einer der ältesten Stiftungen in Deutschland. Mit der Dividende des Konzerns fördert sie die Wissenschaft. Als Stiftungsunternehmen hat SCHOTT die Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt tief in seiner DNA verankert. Ziel ist es, bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden.

Betrunkener Autofahrer ohne Führerschein kracht in Leitplanke auf der Mainzer Straße

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In der Nacht zum Freitag kam es gegen 1:00 Uhr zu einem Unfall auf der Mainzer Straße in Worms. Ein Audi-Fahrer war auf der Mainzer Straße unterwegs und kam nach rechts von der Straße ab. Der Fahrer krachte mit seinem Fahrzeug in die Leitplanke.


Alkohol und Drogen waren im Spiel

Durch den starken Aufprall wurde an dem Audi A6 der vordere rechte Reifen abgerissen. An dem Audi entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der 35-jährige Autofahrer und sein 33-jähriger Beifahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.

Bei dem 35-Jährigen Fahrer aus der Verbandsgemeinde Rhein-Selz wurde deutlich Alkoholgeruch wahrgenommen. Die vor Ort anwesenden Polizeibeamten ordneten deshalb eine Blutentnahme an. Zudem stellten die Polizisten bei ihm ein Tütchen mit einer Substanz sicher, bei der es sich nach Testergebnis um Amphetamin handeln dürfte. Der Fahrer war auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen den Mann ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden und er musste mit zur Dienststelle nach Worms.

Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V.: Bessere Vorbereitung auf Extremhochwasser

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Die diesjährige Mitgliederversammlung der HWNG konnte, nach einer letztjährigen Sitzung im virtuellen Format, in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden. Sie sollte vornehmlich dem 25jährigen Bestehen der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. (HWNG), die am 16. November 1996 in Köln gegründet wurde und heute rund 60 Rheinanliegerkommunen und Initiativen vereint, gewidmet sein. Unausweichlich stand sie jedoch unter den schrecklichen Eindrücken der Flutkatastrophe im nördlichen Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen am 14. und 15. Juli 2021, den verheerenden Schäden und der vielen Verstorbenen.


Wahl des Vorstandes

Im Rahmen der internen Mitgliederversammlung berichtete Dr. Karl-Heinz Frieden, Geschäftsführer der HWNG und geschäftsführender Vorstand des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, über die im laufenden Jahr Corona-bedingt eingeschränkten Aktivitäten.

Als wichtiger Tagesordnungspunkt fand die turnusgemäße Wahl des gesamten Vorstandes statt. Als 1. Vorsitzender wurde Achim Hütten, Oberbürgermeister der Stadt Andernach, in seinem Amt bestätigt. Ulrike Franzke, neue Vorständin der Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB), wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie tritt damit im Vorstand die Nachfolge von Otto Schaaf, ihrem Vorgänger im Amt bei der StEB, an. Weiterhin wurden als stellvertretender Vorsitzender Thomas Feser, Oberbürgermeister der Stadt Bingen.

Als weitere Vertreter wurden in den Vorstand gewählt:

  • Dr. Julia Gerz, Stabsstelle Hochwasser- und Starkregenmanagement der Stadt Bonn
  • Dr. Peter Wyborny, 1. Vorsitzender Hochwassernotgemeinschaft Remagen/Kripp e.V.
  • Gerd Eckers, Bereichsleiter Tiefbaumanagement der Stadt Neuss Deichgräf (Deichverband Uedesheim)
  • Peter Belusa, Geschäftsbereichsleiter Infrastruktur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR
  • Elke Strede, Fachbereichsleiterin Bauen und öffentliche Ordnung der Stadt Rees
  • Michael Paulus, Abteilungsleiter Neubauabteilung/Hochwasserschutz der Wirtschaftsbetriebe Mainz AöR
  • Peter Unkel, Bürgermeister Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein
  • Heinz Scholl, Ratsmitglied der Stadt Braubach
  • Bert Flöck, Baudezernent der Stadt Koblenz und Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied

Ziele der HWNG wurden angepasst

Zudem beschlossen die Mitglieder, die Satzung zu erweitern. Dabei wurden die Ziele der HWNG in der Präambel an den fortschreitenden Klimawandel, den Paradigmenwechsel vom Hochwasserschutz zur Hochwasservorsorge, und an die Ziele des Programms „Rhein 2040“ der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR)“, für die die HWNG ebenfalls eintritt, angepasst. Weiterhin ist nun die Möglichkeit von digitalen Sitzungen der Gremien und der Mitgliederversammlung vorgesehen. Damit wird die Satzung sozusagen „krisenfest“.

„Nach der Flutkatastrophe ist vieles auf den Prüfstand zu stellen, angefangen von der Frühwarnung und Vernetzung der Warnsysteme bis hin zu Vorsorge- und Schutzmaßnahmen und insbesondere die Sensibilisierung die Bevölkerung“, stellte Dr. Frieden in seiner Begrüßung im Rahmen der öffentlichen Mitgliederversammlung fest. Alle Beteiligten müssen sich möglichst schnell auf Extremsituationen einstellen, denn extreme Wetterlagen seien infolge des Klimawandels häufiger, vielfältiger und intensiver zu erwarten. In allen folgenden Beiträgen wurde deutlich, dass die Arbeit und das Engagement und besonders die Netzwerkfunktion der HWNG sehr hilfreich bei der Bewältigung der Probleme seien.

William Wolfgramm, Beigeordneter der Stadt Köln, appellierte in seiner Begrüßungsrede an Mitglieder und Gäste: „Auch bei der Stadtplanung ist darauf zu achten, dass wir dem Fluss wieder mehr Raum geben und hochwasserangepasst bauen. Auch wenn es einen starken Konkurrenzkampf um Flächen entlang der Bäche und Flüsse gibt, sollten uns die Ereignisse u. a. aus den 90er Jahren am Rhein nicht vergessen lassen, dass nicht nur wir Menschen, sondern auch der Fluss Raum braucht.“


„Kann man sich überhaupt gegen ein Katastrophenhochwasser schützen?“

Ulrike Franzke stellte die Frage: „Reicht der vorsorgende und bauliche Hochwasserschutz aus und kann man sich überhaupt gegen ein Katastrophenhochwasser schützen?“ „Die Grenzen des technisch Machbaren müssen aufgezeigt und das Gefahren- und Risikobewusstsein gestärkt werden.“ betonte sie und hob hervor, dass die Kommunen eine zentrale Rolle spielen, wenn Hochwasser- und Überflutungsschutz gelingen soll. Ober- und Unterlieger-Konflikte könnten jedoch nicht auf kommunaler Ebene, sondern müssten überregional diskutiert und gelöst werden.

Dr. Horst Büther, Bezirksregierung Köln, der sich stellvertretend für Umweltministerin Heinen-Esser, Nordrhein-Westfalen, an die Mitglieder wandte, betonte, dass das Land zukünftig auf eine klimaresistente Planung setze. Im Rahmen von zehn Handlungsbereichen der Hochwasservorsorge, in die die Ereignisse vom Juli 2021 einbezogen werden sollen, wolle sich das Land künftig besser vorbereiten. „Jeder muss sich der Verantwortung bewusst sein!“, so Dr. Büther. Unter anderem sehe das Land eine Aktualisierung der Hochwasserrisikomanagementrichtline für Gewässer, die bislang nicht berücksichtigt werden, vor.

„Vorhandene Systeme müssen verstärkt und zielgerichtet eingesetzt werden“

Dr. Lother Kirschbauer, Hochschule Koblenz, warf einen genaueren Blick auf die Wetter- und Bodenbedingungen, die im Juli 2021 zu der verheerenden Flut an der Ahr und in der Eifel geführt haben. Unter dem Titel „Hochwasser- und Starkregenvorsorge im Klimawandel – Verbesserung der Frühwarnung“ beleuchtete er insbesondere, wo die Defizite der Frühwarnung zu sehen sind und welche Möglichkeiten zur Verbesserung, auch mit schon vorhandenen Systemen, bestehen. „Sehr wichtig ist die Schulung im Katastrophenschutz und der Gefahrenabwehr sowie die richtige Auswertung und Interpretation von Informationen und Gefahrenwarnungen!“ Im Hinblick auf die Bevölkerung sieht er eine Abstumpfung bei Warnungen und Unsicherheiten hinsichtlich Handlungsnotwendigkeiten. „Vorhandene Systeme müssen verstärkt und zielgerichtet eingesetzt werden!“, so sein Resümee.

Die notwendige Umsetzung der Strategien erfordert hohe Investitionssummen. Bund und Länder sind daher gefordert die finanziellen Rahmenbedingungen herzustellen.

Feierlicher Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war der abschließende Empfang auf Einladung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit Eintragung in das Gästebuch der Stadt Köln. Im Rahmen einer unterhaltsamen Rede erläuterte Bürgermeister Andreas Wolter die Konzeption und den Ausbau des Hochwasserschutzes aus Sicht der Stadt Köln und beglückwünschte die HWNG zum 25jährigen Bestehen. Dr. Frieden rundete die gelungene Veranstaltung unter anderem mit einem Rückblick auf die Entstehungsgeschichte und die erfolgreiche Arbeit der HWNG Rhein ab. Diese war auf Initiative von Riku Vogt, Ehrenvorstandsmitglied und ehemaliger Leiter der Hochwasserschutzzentrale Köln, aus der 1990 gegründeten HWNG Mittelrhein hervorgegangen. Ein Gründungsmitglied war damals die Hochwassernotgemeinschaft Braubach, die durch ihren Vorsitzenden Heinz Scholl vertreten wurde.

Vier Verletzte bei Frontalzusammenstoß zwischen Monsheim und Pfeddersheim

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Verkehrsunfall zwischen Monsheim und Pfeddersheim

Am Donnerstagabend (25. November 2021) kam es gegen 18:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B47 zwischen Monsheim und Pfeddersheim. Vier Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt.


Beim Abbiegen entgegenkommendes Auto übersehen

Ein 43 Jahre alter Mann aus Worms befuhr mit seinem Renault Twingo die B47 und bog an der Einmündung zur Landstraße L455 nach links in Richtung Hohen-Sülzen ab. Der Fahrer übersah die entgegenkommende 51-jährige in ihrem Audi wegen eines vor ihr fahrenden Autos. Dieser bog jedoch vor dem Audi nach rechts in Richtung Hohen-Sülzen ab. Hierdurch habe der 43-Jährige den Audi nicht gesehen uns stieß mit diesem frontal zusammen.

Alle Insassen wurden in Krankenhäuser gebracht

Mit im Fahrzeug der 51-jährigen saßen ihre beiden 17-jährigen Zwillinge. Der Twingofahrer war alleine unterwegs. Alle vier Personen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Die B47 musste zwischen der Anschlussstelle B271 bei Monsheim und der Abfahrt Pfeddersheim für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen für zwei Stunden voll gesperrt werden.

Audi-Fahrer auf Abwegen in Mainz-Gonsenheim – Fluchtversuch vor Polizei gescheitert

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Kurz vor Mitternacht am späten Donnerstagabend (25. November 2021) landete der Fahrer eines Audi A5 gegen 23:45 Uhr in Mainz-Gonsenheim im Gleisbett der Straßenbahn. BYC-News war vor Ort.


Mit Audi ins Gleisbett gefahren

Aus noch ungeklärter Ursache fuhr der Fahrer der dunkelblauen Limousine an der Gabelung der Elbestraße in Mainz-Gonsenheim geradeaus in die Bahnhaltestelle der Elbestraße. Das Fahrzeug setzte mit seinen 1,5 Tonnen auf den Gleisen auf, sodass die Räder keine Traktion mehr hatten und die Fahrt somit beendet war. Ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt.

Fahrer versuchte zu Flüchten

Der Fahrer versuchte offenbar trotzdem seinen PKW aus der misslichen Lage zu befreien, dies bestätigten die tiefen Krater, die unter den vorderen Reifen zu sehen waren. Da kurz nach dem Vorfall ein Straßenbahnfahrer der Mainzer Mobilität den Unfall bei der Polizei meldete, waren die Beamten blitzschnell an der Unfallstelle. Nach Informationen die dieser Online-Zeitung vorliegen, zeigte sich der Fahrer uneinsichtig und versuchte zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten schnell eingeholt und nach kurzer Rangelei festgenommen werden.

Bahnschienen und Audi blieben unversehrt

Nach Überprüfung durch einen Mitarbeiter der Mainzer Mobilität konnte der Bahnverkehr, nachdem der Audi von einem Abschleppunternehmen aus Wiesbaden abgeschleppt wurde, wieder rollen. Die Schienen wurden durch den Vorfall nicht beschädigt. Am Audi entstanden lediglich Kratzer an Stoßstange und am Unterboden.

Verspätungen im Bahnverkehr der Mainzer Mobilität

Da die Verbindung zwischen der Haltestelle Hugo-Eckener-Straße und Wilhelm-Raabe-Straße unterbrochen war, wurde kurzfristig ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Betroffen waren die Linien 50 und 51, bei denen die Fahrgäste rund zwei Stunden auf die Bahn verzichten mussten.

Wie die Polizei mitteilt:

Die Polizei teilte am Freitagvormittag (26. November 2021) gegen 11:00 Uhr mit, dass am Donnerstagabend mehrere Notrufe eingingen. Anrufer teilten mit, dass im Stadtteil Gonsenheim ein Pkw auf den Straßenbahnschienen stehe und diesen blockiere.

Neben dem Audi konnte die Polizei zwei Personen angetroffen werden, die zunächst behaupteten nichts gesehen zu haben und auch nicht zu wissen wem der Pkw gehöre oder wie er dorthin gekommen sei. Im Laufe der Sachverhaltsaufnahme konnten die Polizisten unabhängige Zeugen ermitteln, die den Vorfall beobachtet hatten. Die Zeugen konnten die zuvor angetroffenen Personen als Insassen des Audi benennen und eine der beiden Personen auch zweifelsfrei als Fahrer des Audi und Unfallverursacher identifizieren. Hierbei handelt es sich um einen 36-jährigen Mann aus Wiesbaden, der deutlich alkoholisiert war.


Der Fahrer zeigte sich äußerst aggressiv und griff die Polizisten an

Als der Mann mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, reagierte er äußerst aggressiv, warf seinen Autoschlüssel auf ein angrenzendes Grundstück, versuchte die eingesetzte Polizeibeamtin und den Polizeibeamten wegzuschubsen und zu flüchten. Da der Mann sich nicht beruhigte und gegen die Beamten vorging mussten ihm die Handschellen angelegt werden. Hiernach trat er nach der Polizeibeamtin und ging mehrfach mit gezielten Kopfstößen gegen den Polizeibeamten vor. Auch auf dem Weg zur Polizeidienststelle und auf der Dienststelle selbst, ging der 36-Jährige weiterhin so massiv gegen die Polizeibeamten vor, dass ein Distanzelektroimpulsgerät gegen den Mann eingesetzt werden musste. Dem Mann wurde durch einen Arzt eine Blutprobe zur Feststellung der Alkoholisierung entnommen. Während der gesamten Maßnahmen und auch noch beim Verlassen der Polizeidienststelle bedrohte der 36-Jährige die eingesetzten Polizeikräfte.

Verkehrsbehinderungen im ÖPNV

Der Audi, dessen Unterboden durch den Unfall beschädigt wurde, musste durch einen Abschleppdienst aus dem Gleisbett entfernt werden. Die Gleisanlage wurde nicht beschädigt. Es kam zu kürzeren Störungen im ÖPNV.

Leblose Person bei Feuerwehreinsatz in Wiesbaden-Erbenheim aufgefunden

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Am Donnerstag (25. November 2021) kam es gegen 20:00 Uhr zu einem Wohnungsbrand in Wiesbaden-Erbenheim. Hausbewohner eines Mehrfamilienhauses in der Bahnstraße hatten einen Rauchwarnmelder im Erdgeschoss wahrgenommen und Polizei sowie die Wiebadener Feuerwehr alarmiert.


Die Kriminalpolizei ermittelt

Die stark verrauchte Erdgeschosswohnung, aus der auch leichter Brandgeruch kam, wurde durch die Feuerwehr geöffnet. Unter Atemschutz verschafften sich die Einsatzkräfte im inneren der Wohnung einen Überblick. In einem der Zimmer wurde eine leblose Person tot aufgefunden. Im gleichen Zimmer flammte nach Angaben der Feuerwehr, vermutlich durch die nun zugeführte Frischluft, der zuvor scheinbar beinahe erstickte Brand erneut auf und wurde gelöscht.

Die anderen Hausbewohner konnten während des Einsatzes in ihren Wohnungen bleiben. Es entstand nur geringer Sachschaden am Mobiliar der Wohnung. Die Wiesbadener Kriminalpolizei ist mit der Brandursachenermittlung beschäftigt. Von einem Fremdverschulden ist nach derzeitigem Ermittlungsstand aber nicht auszugehen.