Ein Auffahrunfall zweier LKW im Hechtsheimer Tunnel sorgte am gestrigen Freitagnachmittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Rhein-Main Gebiet.

Gegen 14:55 Uhr fuhr ein 41-jähriger mit seinem offenen LKW-Kipper auf der rechten Fahrspur im Tunnel in Fahrtrichtung Bingen. In Höhe der Anschlussstelle Mainz Hechtsheim Ost fuhr er, vermutlich wegen zu geringem Abstand, einem vorausfahrenden, verkehrsbedingt abbremsenden Kippmulden-LKW eines 61-Jährigen, fast ungebremst auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des auffahrenden LKW stark beschädig, dass der 41-Jährige mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Foto: Polizei Mainz

Die Richtungsfahrbahn Bingen musste zunächst für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnte zunächst der linke, ab ca. 16.00 Uhr auch der mittlere Fahrstreifen geöffnet werden.

Da der Motor des auffahrenden LKW sich nach dem Aufprall nicht mehr abstellen ließ und lief mit Vollgas weiterlief, musste die Berufsfeuerwehr Mainz, mithilfe eines CO²-Löschers den Motor abwürgen. Hierdurch kam zu einer kurzfristigen Rauchentwicklung, was wiederum zur Auslösung der Brandmeldeanlage führte.

Der Tunnel wurde automatisiert für beide Fahrtrichtung gesperrt. Nach etwa 5 Minuten konnte die Richtungsfahrbahn Darmstadt jedoch wieder vollständig freigegeben werden. In Richtung Bingen bildete sich auf der A60 im Berufsverkehr ein erheblicher Rückstau bis zum Mainspitz-Dreieck.

Die Bergung des beschädigten LKW erwies sich als sehr schwierig und konnte erst gegen 17.50 Uhr abgeschlossen werden. Nach der Reinigung der Fahrbahn von ausgetretenen Betriebsstoffen ist die A60 in Fahrtrichtung Bingen seit ca. 18.30 Uhr wieder freigegeben.

 

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Chiara Forg ist seit 2020 für BYC-News tätig und begleitet die Entwicklung des Online-Nachrichtenportals seither maßgeblich. Als Redakteurin ist sie fest in der Region Rhein-Main verwurzelt und befasst sich täglich mit den Themen, die die Menschen in Mainz, Ingelheim, dem Kreis Groß-Gerau und der weiteren Umgebung bewegen. Ihren Hintergrund bildet eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sowie eine anschließende mehrjährige Tätigkeit bei Coface in Mainz. Der Werdegang bildet heute das Fundament für ihre Arbeit in der Nachrichtenredaktion, bei der die verlässliche Aufbereitung lokaler Themen im Mittelpunkt steht. Ihr redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der Berichterstattung für die gesamte Rhein-Main-Region. Ihr Themenspektrum ist dabei bewusst breit gefächert: Es reicht von der Begleitung lokaler Projekte und Ereignisse über die Blaulicht-Berichterstattung bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, die Dynamik der Region in ihrer Berichterstattung abzubilden sowie komplexere Hintergründe für die Leserinnen und Leser verständlich und nahbar aufzubereiten.