Am Vorabend zum 1. Advent (30.11.2019) löste bei einem Routineeinsatz des Rettungsdienstes in der Mainzer Eissporthalle der mitgeführte Warnmelder für Kohlenmonoxid (CO) aus. Daraufhin wurde um ca. 21:30 Uhr die Feuerwehr Mainz nachgefordert.

Vor Ort wurden erhöhte CO-Werte in der Eissporthalle festgestellt. Die Feuerwehr räumte die Halle, in der sich ca. 150 Personen befanden. Erst nachdem die Halle längere Zeit belüftet wurde, sanken die Werte wieder auf ein normales Niveau.

Durch Kräfte der Schnell-Einsatz-Gruppe „SEG Betreuung“ unter Führung der Abschnittsleitung Gesundheit wurden ca. 100 Personen vor Ort auf Symptome hin untersucht. Bei sieben Personen wurden erhöhte CO Werte im Blut festgestellt.

Foto: Feuerwehr Mainz / Stadtverwaltung

Die Ursache für die erhöhten Werte konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Für den gestrigen Samstagabend bleibt die Halle vorerst geschlossen.

In den Einsatz eingebunden waren die Feuerwehr Mainz mit 13 Einsatzkräften, die Abschnittsleitung Gesundheit mit der SEG-Betreuung mit ca. 30 Einsatzkräften sowie die Polizei mit 8 Einsatzkräften.  Der Einsatz war gegen Mitternacht beendet.

-Werbeanzeige-
Vorheriger ArtikelMainz | 1,4 Promille – Unfall mit vier Verletzten
Nächster ArtikelMultimeter „Fluke 325“ – Das Universalgenie in der Messtechnik
Chiara Forg ist seit 2020 für BYC-News tätig und begleitet die Entwicklung des Online-Nachrichtenportals seither maßgeblich. Als Redakteurin ist sie fest in der Region Rhein-Main verwurzelt und befasst sich täglich mit den Themen, die die Menschen in Mainz, Ingelheim, dem Kreis Groß-Gerau und der weiteren Umgebung bewegen. Ihren Hintergrund bildet eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sowie eine anschließende mehrjährige Tätigkeit bei Coface in Mainz. Der Werdegang bildet heute das Fundament für ihre Arbeit in der Nachrichtenredaktion, bei der die verlässliche Aufbereitung lokaler Themen im Mittelpunkt steht. Ihr redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der Berichterstattung für die gesamte Rhein-Main-Region. Ihr Themenspektrum ist dabei bewusst breit gefächert: Es reicht von der Begleitung lokaler Projekte und Ereignisse über die Blaulicht-Berichterstattung bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, die Dynamik der Region in ihrer Berichterstattung abzubilden sowie komplexere Hintergründe für die Leserinnen und Leser verständlich und nahbar aufzubereiten.