Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Mittwoch, den 16. September 2026, an zwei Bahnhöfen in Rheinland-Pfalz gesuchte Männer festgenommen. Sowohl am Hauptbahnhof Bad Kreuznach als auch am Hauptbahnhof Mainz klickten bei Routinekontrollen die Handschellen. Gegen beide Personen lagen rechtskräftige Haftbefehle vor, deren Vollstreckung nun durch die Beamtinnen und Beamten erfolgte. Jede Festnahme am Hauptbahnhof führte die Betroffenen direkt in die Justizvollzugsanstalt.
Offener Haftbefehl wegen Diebstahls in Bad Kreuznach
Der erste Zugriff erfolgte am Nachmittag gegen 17:35 Uhr am Hauptbahnhof Bad Kreuznach. Die Polizisten kontrollierten dort einen 62-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Bei dem Abgleich seiner Personalien im Fahndungssystem stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach mit einem offenen Haftbefehl wegen Diebstahls nach dem Mann fahndete.
Da der 62-Jährige die im Haftbefehl festgelegte Geldstrafe in Höhe von 792 Euro vor Ort nicht aufbringen und begleichen konnte, wurde er von den Bundespolizisten festgenommen. Er wurde im Anschluss zur Verbüßung einer ersatzweisen Freiheitsstrafe von 22 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach eingeliefert.
Weiterer Fahndungserfolg am Mainzer Hauptbahnhof
Spät am selben Abend folgte eine weitere Festnahme im Rahmen der verstärkten Präsenzmaßnahmen. Gegen 23:20 Uhr überprüfte eine Streife der Bundespolizei am Mainzer Hauptbahnhof einen 57-jährigen Deutschen. Auch in diesem Fall ergab die fahndungsmäßige Überprüfung einen Treffer: Gegen den Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Betrugs vor.
Da auch der 57-Jährige nicht in der Lage war, die geforderte Geldstrafe in Höhe von 450 Euro zu entrichten, traten die Einsatzkräfte die Ersatzfreiheitsstrafe an. Er wurde ebenfalls in die JVA Rohrbach überstellt, wo er nun eine 30-tägige Haftstrafe verbüßen muss.






