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Mainz: Robotik-assistierter Knie-Gelenkersatz im MKM

Seminar „Medizin verstehen“ zum Thema „Robotik-assistierter Knie-Gelenkersatz“ am Dienstag, 22. September, um 17 Uhr in der Cafeteria des Marienhaus Klinikum Mainz

Das Endoprothetikzentrum am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie des Marienhaus Klinikums Mainz (MKM) richtet sein Angebot neu aus. Mit der Robotik-assistierten Endoprothetik bietet es zukünftig eine noch präzisere, individuell an der Gelenkanatomie ausgerichtete Operationsplanung für aktive Patientinnen und Patienten mit hohen funktionellen Ansprüchen an.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Medizin verstehen stellt Prof. Dr. Pierre Kunz, Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, das Vorgehen bei der Implantation einer Kniegelenk-Endoprothese sowie die Vorteile des nun am MKM verfügbaren Robotik-assistierten Systems „CORI“ vor und demonstriert diese neue Operationsmethode live vor Ort an einem Kunstgelenk. Zu der Veranstaltung sind alle eingeladen, die sich für das Thema interessieren.

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Das MKM ist seit Jahren als Endoprothetikzentrum zertifiziert und auf den Einsatz sowie den Wechsel künstlicher Hüft-, Knie- und Schultergelenke spezialisiert

Mit dem hochmodernen Robotik-assistierten CORI-System erweitert das Zentrum seine Möglichkeiten unter anderem in der Robotik-assistierte Endoprothetik um eine digitale, intraoperative Planung. Das System erlaubt eine Erfassung der individuellen Gelenkanatomie mittels 3D-Mapping. Daran kann das Operationsteam die Implantat-Position virtuell simulieren, um das individuell bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Mainz: robotik-assistierter knie-gelenkersatz im mkm
Prof. Dr. med. Pierre Kunz, Direktor und Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienhaus Klinikum Mainz
Quelle: Joachim Gies

Erst nach dieser virtuellen Planung beginnen die entscheidenden Operationsschritte. Das handgeführte robotische Instrument begleitet hierbei die Knochenbearbeitung und gibt in Echtzeit Orientierung, ob die Umsetzung der festgelegten Planung entspricht. Die medizinische Beurteilung, die Planung und die operative Führung liegen dabei weiterhin stets beim chirurgischen Team.

Bei dem Seminar Medizin verstehen bringt Prof. Dr. Pierre Kunz ausreichend Zeit mit, um die Fragen der Teilnehmenden zu beantworten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Endoprothetikzentrum ist in das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienhaus Klinikum Mainz integriert; das Zentrum wird öffentlich als zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung geführt.

Das Marienhaus Klinikum Mainz ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz und verfügt über 597 Planbetten in 15 Hauptfachabteilungen. Diverse interdisziplinär agierende und zertifizierte Zentren, zum Beispiel für Orthopädie und Unfallchirurgie, Endoprothetik oder Brustkrebs, ein ambulantes OP-Zentrum und ein modernes da-Vinci-Roboter-OP-System ergänzen das breit gefächerte diagnostische und therapeutische Spektrum. Zudem kooperiert das MKM als Partner der Universitätsmedizin Mainz im gemeinsam geführten und überregional bekannten Lungenzentrum Mainz.

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Die Marienhaus-Gruppe (MKM)

Die Marienhaus-Gruppe ist einer der großen christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen sich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagtäglich um das Wohl der Menschen. Die Gruppe betreibt 10 Kliniken an 14 Standorten, 6 medizinische Versorgungszentren an 16 Praxis-Standorten, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 3 Kinder- und Jugendhilfe-Standorte, 14 stationäre und ambulante Hospize, die die Marienhaus-Gruppe mit Partner betreibt, 5 Bildungszentren an 9 Standorten sowie weitere 5 Einrichtungen.

In den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe werden jährlich mehr als 500.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 2.000 Menschen betreut. Die Marienhaus GmbH übernimmt dabei die Steuerung der Marienhaus-Gruppe. Die Geschäftsführung liegt bei Sebastian Spottke (Vorsitzender), Alexander Schuhler und Christoph Wagner.