Am Sonntag, den 20. September, findet eine Einsatzübung der Rettungskräfte auf der Bundesautobahn 60 statt. Der betroffene Abschnitt umfasst den Tunnel Mainz-Hechtsheim. Am Morgen wird dort ein Unfallszenario simuliert, um die Abläufe der beteiligten Organisationen zu überprüfen und zu trainieren.
Verkehrssperrung ab den frühen Morgenstunden
Für die Durchführung der Maßnahmen wird der Tunnel für den regulären Verkehr gesperrt. Die Vollsperrung der Autobahn in diesem Bereich beginnt gegen 4:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis 11:30 Uhr an. Während dieses Zeitraums werden Umleitungsstrecken eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf geänderte Verkehrsführungen einstellen.
Geplantes Unfallszenario für die Einsatzübung
Das Szenario im Tunnel Mainz-Hechtsheim ist darauf ausgelegt, einen Ernstfall abzubilden. Im Zentrum der Übung steht die Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Einsatzorganisationen. Die Rettungskräfte trainieren die Koordination, die Kommunikation sowie die vorgegebenen technischen Abläufe bei einem Verkehrsunfall innerhalb der geschlossenen Röhre. Derartige Tests dienen der Überprüfung bestehender Sicherheitskonzepte.
Sichtbare Rauchentwicklung erwartet
Während der aktiven Phase zwischen 8:30 Uhr und 11:30 Uhr kann es im Bereich der Tunnelanlage zu einer sichtbaren Rauchentwicklung kommen. Für die Simulation des Unfalls wird künstlich erzeugter, gesundheitlich unbedenklicher Übungsrauch verwendet. Die Bevölkerung wird darauf hingewiesen, dass es sich um einen geplanten Vorgang handelt und aufgrund des Rauches keine Notrufe abgesetzt werden müssen.






