Grausame Entdeckung in England | 39 Menschen tot in einem LKW

Der 25-jährige aus Irland stammende Fahrer wurde festgenommen

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Ein 25-jähriger LKW-Fahrer aus Nordirland wurde von der englischen Polizei wegen Mordverdacht an 39 Menschen festgenommen. In einem LKW-Container haben Rettungskräfte heute Nacht einen grausigen Fund gemacht: 39 Leichen verbargen sich hinter den Türen des Containers.

Der LKW, der vermutlich aus Bulgarien stammt, wurde in der Nacht gegen 1.40 Uhr Ortszeit im Waterglade-Industriegebiet in Gray, östlich von London, entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Toten um 38 Erwachsene und einen Jugendlichen.

Ob der 25-jähjrige irische Fahrer absichtlich eine Umwegroute gewählt hatte, um sich strengeren Kontrollen zu entziehen ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass das Fahrzeug schon seit vergangenem Samstag in Großbritannien ist. Erst Mutmaßungen deuten darauf hin, dass die Fähre von Frankreich nach Irland genutzt wurde und von dort aus die Fahrt weiter nach Holyhead in Wales ging.

Sollte das Fahrzeug tatsächlich aus Bulgarien stammen, bezeichnen Frachtexperten die gewählte Route als absolut ungewöhnlich. Möglicher Hintergrund könnte jedoch sein, dass bei diesem Umweg die Kotrollen nicht so streng seien, als wenn der Fahrer den direkten und wesentlich kürzeren Weg von Calais (Frankreich) nach Dover (England) genommen hätte.

Über die Identität und Herkunft der Opfer gibt es derzeit noch keine gesicherten Informationen. So kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um Flüchtlinge handelt.

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Chiara Forg ist seit 2020 für BYC-News tätig und begleitet die Entwicklung des Online-Nachrichtenportals seither maßgeblich. Als Redakteurin ist sie fest in der Region Rhein-Main verwurzelt und befasst sich täglich mit den Themen, die die Menschen in Mainz, Ingelheim, dem Kreis Groß-Gerau und der weiteren Umgebung bewegen. Ihren Hintergrund bildet eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sowie eine anschließende mehrjährige Tätigkeit bei Coface in Mainz. Der Werdegang bildet heute das Fundament für ihre Arbeit in der Nachrichtenredaktion, bei der die verlässliche Aufbereitung lokaler Themen im Mittelpunkt steht. Ihr redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der Berichterstattung für die gesamte Rhein-Main-Region. Ihr Themenspektrum ist dabei bewusst breit gefächert: Es reicht von der Begleitung lokaler Projekte und Ereignisse über die Blaulicht-Berichterstattung bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, die Dynamik der Region in ihrer Berichterstattung abzubilden sowie komplexere Hintergründe für die Leserinnen und Leser verständlich und nahbar aufzubereiten.