Am Montagabend (29.06.2026) um 20:00 Uhr hat die Einsatzleitung offiziell beschlossen, die aufgrund des Waldbrandes notwendige komplette Evakuierung des Ortes Traisen mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Die rund 650 betroffenen Personen können somit wieder zurück in ihre Häuser.
Entspannung der Situation beim Waldbrand in Traisen
Hintergrund dieser Entscheidung ist eine spürbare Entspannung der Situation. Das Feuer war ursprünglich im Bereich des Rotenfels ausgebrochen, der die höchste Belastung an Weltkriegsmunition aufwies. Genau dort sind die Flammen jedoch auch als Erstes erloschen. Da diese Stelle nun seit mehr als 24 Stunden vollständig ausgebrannt ist und sich mittlerweile deutlich abgekühlt hat, konnte die Einsatzleitung nach einer intensiven und gemeinschaftlichen Lagebewertung grünes Licht für die Heimkehr der Bevölkerung geben.
Eigenständige Rückkehr ab sofort möglich
Für die Einwohner von Traisen sowie der umliegenden Aussiedlerhöfe bedeutet dies, dass sie ab sofort eigenständig in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können.
Für Bürger, die bei der Rückkehr oder dem Transport Unterstützung benötigen, hat die Kreisverwaltung ein Infotelefon eingerichtet. Unter den Telefonnummern 0671/803 1001 und 0671/803 1007 stehen Ansprechpartner für logistische Hilfestellungen bereit.
Teilweise Sperrungen und Waldorfkindergarten bleiben bestehen
Trotz der allgemeinen Entwarnung für den Ortskern ist der Einsatz für die Feuerwehren noch nicht vollständig beendet. Das eigentliche Waldgebiet rund um den Rotenfels bleibt weiterhin als aktive Einsatzstelle weiträumig abgesperrt, da im Unterholz nach wie vor vereinzelte Glutnester von den Einsatzkräften bekämpft werden müssen.
Aus diesem Grund bleibt auch die direkte Zufahrt zum Rotenfels inklusive der unmittelbar dahinterliegenden Anwesen sowie des Waldorfkindergartens bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr gesperrt.






