Die Stadt Oppenheim stärkt das ehrenamtliche Engagement und das Vereinsleben vor Ort: Der Stadtrat hat eine neue Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen von Vereinen beschlossen. Über die neue Vereinsförderung werden Initiativen unterstützt, die das soziale Miteinander stärken, öffentlich zugänglich sind oder einen innovativen und nachhaltigen Ansatz verfolgen.
„Unsere Vereine sind ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Oppenheim. Mit der neuen Vereinsförderung möchten wir engagierte Menschen dabei unterstützen, gute Ideen auch tatsächlich umzusetzen“, betont der Erste Beigeordnete Stephan Arnold. Dabei gehe es explizit nicht nur um Großprojekte, sondern auch um kleinere Maßnahmen für das lokale Vereinsleben.
Bis zu 2.500 Euro pro Oppenheimer Verein und Jahr
Für die Vereinsförderung stellt die Stadt insgesamt 10.000 Euro pro Kalenderjahr bereit. Die finanziellen Rahmenbedingungen im Überblick:
- Maximalbetrag pro Verein: Bis zu 2.500 Euro jährlich.
- Maximalbetrag pro Maßnahme: Bis zu 2.000 Euro pro Einzelprojekt.
- Eigenmittel: Eigen- oder Drittmittel sind erwünscht, aber keine Voraussetzung.
Antragsberechtigt sind eingetragene Vereine mit Sitz in Oppenheim. Ausgenommen von der Förderung sind laufende Betriebskosten, rein vereinsinterne Veranstaltungen ohne öffentlichen Bezug sowie bereits abgeschlossene Projekte.
Antragsfristen und Entscheidungsprozess
Anträge müssen vor dem Beginn der jeweiligen Maßnahme eingereicht werden. Dafür stellt die Stadt ein niederschwelliges Antragsformular zur Verfügung. Die Einreichung kann schriftlich oder per E-Mail an info@stadt-oppenheim.de erfolgen.
Die Fristen für die Antragstellung sind jährlich der 31. März sowie der 30. September. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Sozialausschuss der Stadt anhand von Kriterien wie Nutzen für die Allgemeinheit, Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit. Die Richtlinie sowie das Antragsformular stehen auf der Website der Stadt bereit.







