Ein piepsender Rauchmelder in einer Wohnung in der Robert-Koch-Straße in Gustavsburg führte am Dienstagmorgen (18. August 2026) gegen 08:15 Uhr zu einem unerwarteten Drogenfund durch Feuerwehr und Polizei.
Mehr als zwei Kilogramm Marihuana und Anbau-Equipment in Gustavsburg sichergestellt
Da auf wiederholtes Klopfen und Klingeln an der betroffenen Wohnung niemand öffnete, musste die Tür von den Einsatzkräften gewaltsam geöffnet werden, um einen möglichen Entstehungsbrand auszuschließen. Beim Betreten der Räumlichkeiten trafen die Beamten jedoch nicht auf Rauch oder Flammen, sondern auf intensiven Marihuanageruch.
In der Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte mehr als zwei Kilogramm Marihuana. Zudem stießen die Beamtinnen und Beamten auf verschiedene Gerätschaften, die den dringenden Verdacht begründen, dass in den Räumlichkeiten Drogen im professionellen Stil angebaut und für den Weiterverkauf vorbereitet wurden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft führte die Kriminalpolizei eine umfassende Durchsuchung der Wohnung durch. Sämtliche Drogen sowie das gefundene Equipment wurden als Beweismittel sichergestellt.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Gegen die Bewohner der Wohnung wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen führt das Kommissariat 30 der Kriminalpolizei in Rüsselsheim.







