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Kreppelbude in Mainz-Gonsenheim eröffnet wieder

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Besonders zur Fastnachtszeit dürfen gefüllte Kreppel nicht fehlen und auch wenn es in diesem Jahr etwas ruhiger zugehen wird, möchten viele nicht auf die süßen Leckereien verzichten. Wie bereits im vergangenen Jahr gibt es daher auch in diesem Jahr wieder eine Kreppelbude in Mainz-Gonsenheim.


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Vom Eisstand zur Kreppelbude

Noch vor kurzem hatte die Schaustellerfamilie Kroczek in der jetzigen Kreppelbude noch Eis verkauft. Nun gibt es dort bereits seit Donnerstag (13. Januar 2022) leckere und selbstgemachte Kreppel. Die Kreppel werden komplett selbst hergestellt – vom Teig bis zur Füllung. Kunden können vor Ort die gewünschte Füllung wählen, welche im Anschluss ganz frisch in die Kreppel eingebracht wird.

Auch Apfel- und Kirschtaschen werden vor Ort frisch hergestellt und in der Kreppelbude verkauft. „Wer möchte, kann bei der Herstellung der Kreppel sowie der Apfel- und Kirschtaschen sogar zuschauen“, berichtet Constanze Kroczek gegenüber BYC-News.

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Hygienemaßnahmen vor Ort

Aufgrund der aktuellen Situation ist es natürlich weiterhin notwendig, einige Hygienemaßnahmen einzuhalten. Die Speisen und Getränke werden daher ausschließlich To-Go angeboten. Vor Ort steht ein Desinfektionsmittelspender für die Kunden bereit und die Mindestabstände können ohne Probleme eingehalten werden. Klebestreifen auf dem Boden und das Ein- und Ausgangsystem erleichtern die Einhaltung der Abstände zusätzlich. Das Tragen einer medizinischen Maske ist in der Warteschlange und beim Bestellen verpflichtend. Vor Ort hängen Hinweisschilder aus, die auf die Hygienemaßnahmen aufmerksam machen.

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Kontaktdaten:

Gonsenheimer Kreppelbude
Grabenstraße / Ecke Ölwiesenstraße
55124 Mainz
Telefon: 0177 – 6828954
Facebook: Gonsenheimer Kreppelbude

Öffnungszeiten: 
Donnerstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr (Auch an Feiertagen geöffnet)

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Die aktuellen Corona-Fallzahlen in Rheinland-Pfalz

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Seit Freitag (14. Januar 2022) gibt es 1.222 neue bestätigte Corona-Fälle, keine weiteren Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz beträgt 362,7 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 362,9).

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Werte in der Übersicht:

Stand: 15. Januar 2022 | Quelle: Landesregierung RLP
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Folgende Werte ergeben sich daraus:

  • Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 233,8 pro 100.000 geimpfte Personen (Vortag: 231,3) und bei 690,8 pro 100.000 ungeimpfte Personen (Vortag: 696,2).
  • Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 2,90 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 2,76).
  • Der Anteil von Omikron an den besorgniserregenden Corona-Virusmutationen liegt in Rheinland-Pfalz jetzt bei 81,9 Prozent.
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Anmerkungen zur Tabelle

Dargestellt sind ausschließlich mittels PCR laborbestätigte Meldefälle. Genesen wurde wie folgt definiert:

  • nicht-verstorben, nicht-hospitalisiert und vor mehr als 21 Tagen ab Datenstichtag erkrankt
  • nicht-verstorben, hospitalisiert gemeldet und vor mehr als 28 Tagen ab Datenstichtag erkrankt
  • nicht-verstorben, Hospitalisierung unbekannt und vor mehr als 28 ab Datenstichtag Tagen erkrankt

Sofern kein Erkrankungsdatum vorliegt, wird das geschätzte Erkrankungsdatum aus Meldedatum minus mittlerem Meldeverzug von derzeit 5 Tagen verwendet.

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Rentner missachtet Vorfahrt: Drei Verletzte auf der L400 bei Gensingen

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Am frühen Freitagmittag (14. Januar 2022) kam es auf der Landstraße L400 bei Gensingen in der Verbandsgemeinde Sprendlingen gegen 13:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.


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Vorfahrt missachtet

Der 81-jährige Fahrer einer Mercedes A-Klasse fuhr die Verlängerung der Alzeyer Straße aus Richtung Gensingen kommend nach links auf die Landstraße L400 auf. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines herannahenden 33-jährigen Audifahrers, der auf der Umgehungsstraße aus Sprendlingen in Richtung Gensingen unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall drehte sich der Mercedes des Unfallverursachers um die eigene Achse und blieb entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der Fahrbahn stehen. Bei dem Audi A3 lösten alle Airbags aus. Die Landstraße zwischen Sprendlingen und Gensingen wurde für die Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme für knapp eine Stunde voll gesperrt.

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Drei verletzte Personen

Bei dem Unfall wurden der 81-jährige Unfallverursacher, seine Ehefrau und der 33-jährige Unfallgegner leicht verletzt. Alle drei Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in Krankenhäuser in Bingen und Bad-Kreuznach transportiert.

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Totalschaden beider Fahrzeuge

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem ortsansässigen Unternehmen abgeschleppt werden. Der Sachschaden konnte von der Polizei nicht beziffert werden. Im Einsatz waren neben des Regelrettungsdienstes, mit zwei Rettungswagen, die Freiwilligen Feuerwehren aus Gensingen und Sprendlingen. Diese sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um die Unfallbeteiligten.

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Deutsche Wirtschaft erholt sich trotz andauernder Pandemie und Lieferengpässen

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Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020 (auch kalenderbereinigt). „Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen“, sagte Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2021“ in Wiesbaden. „Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat“, so Thiel weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger.


Industrie und Dienstleistungen leicht erholt

Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. So nahm die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister, zu denen Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros zählen, um 5,4 % zu. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhaltener aus. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4 % zurück.

Trotz der Zuwächse im Jahr 2021 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. So lag die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe 2021 noch 6,0 % unter dem Niveau von 2019. Die sonstigen Dienstleister, zu denen neben Sport, Kultur und Unterhaltung auch die Kreativwirtschaft zählt, waren besonders stark von der anhaltenden Corona-Pandemie beeinträchtigt. Hier lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2021 sogar noch 9,9 % unter dem Vorkrisenniveau. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2021 nahezu kompensiert. Das Baugewerbe und der Bereich Information und Kommunikation konnten sich in der Pandemie behaupten und ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2019 merklich steigern.

Erholung im Außenhandel und bei Investitionen, Staatskonsum weiter gestiegen

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres und sind damit noch weit von ihrem Vorkrisenniveau entfernt. Die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen trotz des bereits hohen Vorjahresniveaus im zweiten Jahr der Corona-Pandemie preisbereinigt um weitere 3,4 %. Der Staat gab vor allem mehr Geld aus, um die im Frühjahr 2021 flächendeckend eingeführten kostenlosen Antigen-Schnelltests und die Corona-Impfstoffe zu beschaffen sowie Test- und Impfzentren zu betreiben.

Die Bauinvestitionen legten im Jahr 2021 aufgrund von Engpässen bei Arbeitskräften und Material nur noch um 0,5 % zu, nachdem sie zuvor fünf Jahre in Folge stärker gewachsen waren. In Ausrüstungen – das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurde im Jahr 2021 preisbereinigt 3,2 % mehr investiert, allerdings nach einem starken Rückgang im Krisenjahr 2020.

Der Außenhandel erholte sich 2021 von den starken Rückgängen im Vorjahr. Deutschland exportierte preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 8,6 % zu. Damit lag der Außenhandel Deutschlands 2021 nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019.


Arbeitsmarkt in weiterhin schwierigem Umfeld robust

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen als zuvor. Beschäftigungsgewinne gab es im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+2,2 %), im Bereich Information und Kommunikation (+2,4 %) sowie im Baugewerbe (+1,2 %). Dagegen kam es im Handel, Verkehr und Gastgewerbe wie schon im Jahr zuvor zu Beschäftigungsverlusten (-1,8 %). Die Zahl geringfügig Beschäftigter und Selbstständiger nahm 2021 weiter ab, während mehr Erwerbstätige sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren.

Corona-Pandemie führt erneut zu hohem Finanzierungsdefizit des Staates

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2021 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 153,9 Milliarden Euro. Das war noch etwas mehr als im Jahr 2020 mit 145,2 Milliarden Euro und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung. Das Defizit des Bundes stieg beträchtlich und war im Jahr 2021 mit 155,3 Milliarden Euro sogar noch etwas höher als das Defizit des Staates insgesamt. Dagegen waren die Finanzierungssalden der Länder (-1,6 Milliarden Euro) und der Sozialversicherungen (-0,1 Milliarden Euro) nur leicht im Minus. Die Gemeinden schlossen das Haushaltsjahr sogar mit einem kleinen Überschuss von 3,1 Milliarden Euro ab. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2021 eine Defizitquote von 4,3 %

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Wege zum Berufsabschluss für junge Erwachsene

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employment office 2157225 1920
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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Verwaltungsrat der BA haben sich darauf verständigt, die Anstrengungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung junger Erwachsener mit verstärktem Engagement fortzusetzen. Die Initiative „Zukunftsstarter“ wird ab Januar 2022 bis Ende2025 fortgeführt.


Das Ziel der Initiative ist, dass junge Erwachsene im Alter zwischen 25 und unter 35 Jahren ihren Berufsabschluss nachholen können

Während der bisherigen Laufzeit der Initiative wurden von August 2016 bis Ende Dezember 2020 135.000 junge Erwachsene bei einer abschlussorientierten Weiterbildung gefördert. Darüber hinaus haben über 36.000 junge Erwachsene im Rahmen der Initiative eine ungeförderte Ausbildung begonnen. In der Nachfolgeinitiative soll nun beispielsweise der Anteil an Umschulungen in Betrieben gesteigert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei u.a. auf schwerbehinderten Menschen, Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie Geflüchteten.

Lebenslanges Lernen und berufliche Weiterbildung werden durch den umfassenden Strukturwandel und die demografische Entwicklung immer wichtiger. Zudem werden immer häufiger Fachkräfte gesucht, während die Nachfrage in Helferberufen sinkt. Die Nachqualifizierung junger Erwachsener ohne Berufsabschluss ist eine wichtige Stellschraube, um den Bedarf an Fachkräften zu sichern.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

„Es gibt leider zu viele Erwachsene, die keinen Berufsabschluss haben. Das Risiko arbeitslos zu werden, ist für diese Gruppe gut viermal höher als bei Personen mit Berufsabschluss. Das Nachholen eines Berufsabschlusses ist daher der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig werden wichtige Fachkräfte gewonnen, die Deutschland dringend braucht. Die Zukunftsstarter-Initiative ermöglicht mit dem Rechtsanspruch auf Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung die individuelle Unterstützung der Menschen. Und mit Prämien für erfolgreiche Zwischen- und Abschlussprüfungen werden Motivation und Durchhaltevermögen gestärkt. Das ist der richtige Weg, um junge Menschen auf dem Weg zu einem Berufsabschluss zu unterstützen.“

Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied

„Das Programm der Bundesagentur ist zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden. Gibt es für junge Menschen die Chance auf eine Ausbildung, nutzen die allermeisten sie auch. Der nächste wichtige Schritt muss die verlässliche verstetigte Förderung benachteiligter Jugendlicher auf dem Weg von der Schule in die Ausbildung sein. Der Anspruch auf Förderung eines Schulabschlusses ist geregelt, und mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ auch das Nachholen eines Berufsabschlusses. Nun braucht es endlich auch einen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz. Denn immer noch bleibt eine große Zahl von jungen Menschen ohne Ausbildung. Wir nehmen die neue Bundesregierung beim Wort: Die angekündigte Ausbildungsgarantie muss zügig umgesetzt und die arbeitsmarktpolitische Förderung von Ausbildung ausgebaut werden.“


Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit

„Wir wollen junge Erwachsene für eine Qualifizierung gewinnen und ihnen damit einen Berufsabschluss – als besten Schutz vor Arbeitslosigkeit – möglich machen. Betriebe brauchen diese Talente. Für sie bietet die Initiative „Zukunftsstarter“ die große Chance, dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen. Mit „Zukunftsstarter“ gelingt es, dass junge Erwachsene mit Lebenserfahrung ihre neue Chance anpacken und aus dieser Motivation heraus die Idealbesetzung für eine Stelle sind.“

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit

„Aufgrund der demografischen Entwicklung werden uns in Zukunft Fachkräfte fehlen. Gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt durch den strukturellen Wandel, auch getrieben von Digitalisierung und Dekarbonisierung, immer schneller. Die Arbeit wird uns nicht ausgehen, sie wird jedoch anspruchsvoller werden. Qualifizierung und berufliche Weiterbildung gewinnen damit zunehmend an Bedeutung, um auch künftig auf dem Arbeitsmarkt mithalten zu können. Ein Berufsabschluss ist dabei die wichtigste Säule für eine erfolgreiche Erwerbsbiographie. Denn Unternehmen suchen in erster Linie Fachkräfte und nicht im Helferbereich. Ich möchte junge Erwachsene, die noch keinen Berufsabschluss haben, ermutigen, den Schritt in Richtung Berufsausbildung nochmal zu wagen. Es ist noch nicht zu spät, mit einem Berufsabschluss die eigene berufliche Zukunft zu festigen. Dieser Schritt lohnt sich und wir werden auch als Bundesagentur für Arbeit im Rahmen der Initiative unterstützen.“

Kurioser Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg

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Feuerwehr Ginsheim Gustavsburg7
Feuerwehr Ginsheim Gustavsburg7

Am Mittwochmittag (13. Januar 2022) kam es gegen 13:45 Uhr zu einem kuriosen Einsatz für die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg. Ausgelöst wurde der Einsatz vom automatischen Notrufsystem eines Fahrzeugs.


Die Einsatzkräfte suchten die Umgebung nach dem Notfall ab

Der Notruf kam vom Gelände eines Recycling-Unternehmens im Haagweg im Stadtteil Gustavsburg. Als die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort eintrafen, schienen die Mitarbeiter des Unternehmens sehr überrascht, von einem Verkehrsunfall oder einem Notfall im Betrieb hätten sie selbst nämlich nichts mitbekommen.

Um sicherzugehen, dass nichts übersehen wurde, suchten die Einsatzkräfte das Gelände sowie die angrenzenden Parkplätze ab. Fündig wurden sie dabei allerdings nicht. Wie die Feuerwehr mitteilt, liegt der Verdacht nahe, dass sich das elektronische Bauteil im Elektroschrott befand, und hier den Alarm auslöste.

Nach rund 45 Minuten konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden und den Rückweg zur Feuerwache antreten. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg war auch der ASB Ortsverein Mainspitze sowie ein Notarzt vor Ort.

Über 1,3 Millionen Euro für die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim-Nackenheim

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Förderbescheid für Feuerwehr Bodenheim-Nackenheim
Foto: VG Bodenheim-Nackenheim

Staatssekretär Randolf Stich hat Robert Scheurer, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bodenheim im Landkreis Mainz-Bingen, einen Förderbescheid in Höhe von 1.362.000 Euro für die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim-Nackenheim überreicht. Die Förderung kommt dem neuen Feuerwehrhaus zugute.


Staatssekretär Randolf Stich dazu

„In Rheinland-Pfalz leisten mehr als 51.000 Ehrenamtliche bei der Freiwilligen Feuerwehr einen unverzichtbaren Beitrag zur inneren Sicherheit und sorgen für schnelle Hilfe im Ernstfall. Daher ist es wichtig, dass unsere Feuerwehren gut und modern ausgestattet sind. Das neue, gemeinsame Feuerwehrhaus der Feuerwehr Bodenheim-Nackenheim erfüllt diese Vorgaben und ermöglicht eine zeitgemäße Feuerwehrarbeit vor Ort“, so Staatssekretär Stich bei der Bescheidübergabe.

Im Zusammenhang mit der freiwilligen Fusion der örtlichen Feuerwehreinheiten Bodenheim und Nackenheim im Dezember 2016 begann die Verbandsgemeinde Bodenheim mit dem Bau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses. Dieses wurde bereits im Januar 2020 eingeweiht und ist barrierefrei.

„Die Förderung des Feuerwehrwesens hat für die Landesregierung einen hohen Stellenwert“, betonte Stich. Das Land fördere daher regelmäßig neben dem Bau von Feuerwehrhäusern und Feuerwachen insbesondere die Beschaffung von Feuerwehreinsatzfahrzeugen.

Stadt Bad Kreuznach reagiert mit Allgemeinverfügung auf Spaziergänger

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Demo2
Demo2

Stadtverwaltung Bad Kreuznach: Die rasant steigenden Corona-Fallzahlen auch und besonders in Bad Kreuznach, die aktuell über dem Landesdurchschnitt liegen, schränken weiter das gesellschaftliche Leben ein. Die Stadtverwaltung sieht es daher als geboten an, als Versammlungsbehörde in enger Abstimmung mit der Polizei mit einer Allgemeinverfügung auf die nicht angemeldeten Versammlungen, die sogenannten „Spaziergänge“, zu reagieren.


Allgemeinverfügung

Mit der Allgemeinverfügung, die sich an die Teilnehmer der nicht angemeldeten und somit nicht genehmigten Versammlung richtet, wird noch einmal explizit auf die wichtigen Regelungen für Teilnahmen an öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel hingewiesen. Diese sind das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder einer FFP-Maske und das Abstandsgebot zu anderen Teilnehmern von 1,5 Metern. Verstöße werden mit Bußgeld geahndet.

Das Versammlungsrecht als eines der höchsten Verfassungsgüter soll auch in der aktuellen Krisensituation wahrgenommen werden, allerdings besteht auch ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. „Es sind immer schwierige Abwägungsprozesse, aber hier gilt für die Behörden – gerade wegen der rasanten Ausbreitung der aktuell vorherrschenden Corona- Variante – dieses Grundrecht zu gewährleisten“, sagt Ordnungsdezernent Markus Schlosser. Die weitere Duldung von Verstößen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen des Staates führten zur weitern und rasanten Ausbreitung, was das Gesundheitssystem überlaste, aber auch die sicherheitsrelevante Infrastruktur bei Polizei, Feuerwehr und öffentlichen Stellen.

Weißer BMW in Rüsselsheim gestohlen – Polizei sucht Zeugen

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Am Montagmorgen (10. Januar 2022) wurde ein weißer 3er BMW in der Georg-Treber-Straße in Rüsselsheim am Main gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.


Die Täter sind bislang unbekannt

Der weiße 3er BMW mit schwarzen Felgen wurde vor einem Wohnhaus in der Georg-Treber-Straße geparkt. Bislang noch unbekannte Täter sollen den Wagen im Wert von rund 20.000 Euro gegen 6:45 Uhr gestohlen haben.

An dem Fahrzeug waren die Autokennzeichen für die Stadt Krefeld (KR-DQ 99) angebracht. Ob sich diese aktuell noch immer am Fahrzeug befinden ist nicht bekannt.

Weißer bmw in rüsselsheim gestohlen - polizei sucht zeugen
Gestohlenes Fahrzeug | Quelle: Privat

Der BMW soll in Mainz, Bingen und Rüsselsheim gesehen worden sein

Wie der Besitzer des Fahrzeugs gegenüber BYC-News mitteile, wurde der Wagen in den vergangenen Tagen sowohl in Rüsselsheim, als auch in Mainz und Bingen gesichtet. Ein Taxifahrer sei sich absolut sicher gewesen, dass er den Wagen mit Krefelder Kenntzeichen in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofes gesehen habe, berichtet er weiter.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder weiß, wo sich der BMW befindet, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.

Finanzielle Förderung für die Rheumaklinik in Bad Kreuznach

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ACURA Rheuma Akutzentrum Bad Kreuznach Header e1642158473981
ACURA Rheuma Akutzentrum Bad Kreuznach Header e1642158473981

Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, Dr. Denis Alt, hat der Rheumaklinik Bad Kreuznach einen Bewilligungsbescheid in Gesamthöhe von 390.771 Euro überreicht. Die Einrichtung will mit den Mitteln ihre Informationssicherheit ausbauen.


Staatssekretär Denis Alt dazu

„Die bewilligten Digitalisierungsmittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds sind ein wichtiger Beitrag zur zukunftsweisenden Stärkung des Krankenhausstandorts – konkret hier vor Ort und somit natürlich für die Patientinnen und Patienten im ganzen Land. Nicht erst die Pandemie hat uns allen deutlich gemacht, wie wertvoll unsere Krankenhäuser im Land sind. Wir schreiben die Krankenhausversorgung auf hohem Niveau fort, damit die Menschen im Land bedarfsgerecht, schnell und umfassend versorgt werden können“, sagte Staatssekretär Alt bei der Übergabe des Bescheids. Hochwertige und moderne Gesundheitsversorgung sei ein zentraler Punkt der Regierungsarbeit dieser Legislaturperiode.

Mit dem Inkrafttreten des Krankenhauszukunftsgesetzes am 29. Oktober 2020 wurde der Krankenhauszukunftsfonds geschaffen, um die Krankenhäuser zu modernisieren. Der Fonds umfasst elf verschiedene Fördertatbestände. Gefördert werden hierbei u.a. Investitionen in moderne Notfallkapazitäten und eine bessere digitale Infrastruktur, z. B. Patientenportale, elektronische Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen, digitales Medikationsmanagement, Maßnahmen zur IT-Sicherheit sowie sektorenübergreifende telemedizinische Netzwerkstrukturen. Die Maßnahmen werden zu 70 Prozent aus Bundesmitteln gefördert. Für Rheinland-Pfalz stellt der Bund hierfür rund 140 Millionen Euro bereit. Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt diese Förderung in voller Höhe und stellt daher rund 60 Millionen Euro für die Ko-Finanzierung zur Verfügung. Dadurch verbleibt den Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz kein Eigenanteil. Verwaltet wird der Krankenhauszukunftsfonds durch das Bundesamt für Soziale Sicherung.

Antragsverfahren für rheinland-pfälzische Krankenhäuser festgelegt

Das Land Rheinland-Pfalz hat für das Antrags- und Bewilligungsverfahren zur Umsetzung des Krankenhauszukunftsfonds auf Basis und in Ergänzung der „Richtlinien zur Förderung von Vorhaben zur Digitalisierung der Prozesse und Strukturen im Verlauf eines Krankenhausaufenthaltes von Patientinnen und Patienten“ des Bundesamtes für Soziale Sicherung und des Bundesministeriums für Gesundheit sehr schnell eigene Verfahrensregelungen ) aufgesetzt, die das Antragsverfahren für die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser festlegen. In diesen wurde das Antragsverfahren zum Krankenhauszukunftsfonds in Rheinland-Pfalz in zwei Abschnitte unterteilt:

  • Hauptantragsverfahren 01.04.2021 bis 31.05.2021
  • Nachverteilungsverfahren 15.09.2021 bis 15.10.2021

Rheinland-Pfalz hatte alle 247 als förderfähig bewerteten Anträge aus dem Hauptantragsverfahren bereits bis zum 20. August 2021 beim Bundesamt für Soziale Sicherung gestellt.

Gestohlener Labrador aus Kelsterbach wurde gefunden

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Polizei Wiesbaden
Symbolbild Polizei

Am Donnerstagabend (13. Januar 2022) zwischen 20:15 und 20:30 Uhr entwendete ein unbekannter Täter einen am Geländer vor dem Tegut Kelsterbach in der Mörfelder Straße 22 angebundenen hellen Labrador-Rüden. Anschließend entfernte sich der Dieb mit dem Hund, vermutlich ohne Hundeleine, in unbekannte Richtung.


Wie die Polizei am Montag (17. Januar 2022) mitteilt:

Am späten Freitagabend (14. Januar 2022) erhielten die Beamten der Polizeistation Kelsterbach den Anruf eines Mannes, der mitteilte, dass der gesuchte Hund im Bereich der Polizeistation angebunden sei. „Charlie“ wurde von den Polizisten anschließend tatsächlich zwischen Rathaus und Wache angetroffen und von den Ordnungshütern an den überglücklichen Hundebesitzer übergeben.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat sowie zu möglichen Tatverdächtigen dauern derweil an.

BMW überschlägt sich mehrfach – Ersthelfer retten Mann aus dem Fahrzeug

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Am Donnerstag (13. Januar 2022) kam es auf der Bundesstraße B48 zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem BMW. Wie die Polizei Kaiserslautern berichtet, kam es aufgrund eines Überholmanövers zu dem Unfall. Eine Person wurde verletzt.


Drei Fahrzeuge und ein Motorrad waren beteiligt

Nach den derzeitigen Ermittlungen der Polizei waren gegen 16:30 Uhr drei Fahrzeuge und ein Motorrad hintereinander auf der Bundesstraße von Johanniskreuz in Fahrtrichtung Hochspeyer unterwegs. Der 22-jährige BMW-Fahrer wollte kurz vor einer Rechtskurve zum Überholen der beiden vor ihm fahrenden Fahrzeuge ansetzen und beschleunigte mit seinem Fahrzeug stark. Nach dem Überholvorgang wollte der Fahrer die Fahrspur wieder wechseln und kam dabei mit seinem BMW ins Schleudern.

Ersthelfer befreiten den Mann aus dem Fahrzeug

Er kam mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und überschlug sich mehrfach. Der Wagen prallte gegen einen Baum und kam dann in der abschüssigen Böschung zum Stehen. Ersthelfer befreiten den BMW-Fahrer aus seinem Fahrzeug. Der 22-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon. Er wurde von einem alarmierten Rettungsdienst in eine umliegende Klinik gefahren. Der BMW musste abgeschleppt werden und hat einen Totalschaden. Im Einsatz war die Feuerwehr, die Polizei, der Rettungsdienst und ein Notarzt.

Mann befummelte Jugendliche in Bingen – Polizei musste Elektroschocker einsetzen

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Polizei Kirchheimbolanden Tuningkontrolle 022 1900x1069 1
Polizei Kirchheimbolanden Tuningkontrolle 022 1900x1069 1

Am Donnerstag (13. Januar 2022) kam es in Bingen zu einem Sexualdelikt und einer körperlichen Auseinandersetzung am Freidhof. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:05 Uhr. Die Polizei nahm den Übeltäter in Gewahrsam und musste einen Elektroschocker einsetzen.


Die Polizei wurde über einen Augenzeugen alarmiert

Ein Augenzeuge meldete der Polizei Bingen über den Notruf eine Gruppe Jugendlicher, die auf einen älteren Mann einschlagen soll. Mehrere Polizeibeamte suchten die Örtlichkeit auf und konnten den Sachverhalt schnell aufklären. Der auf dem Boden liegende Mann war anscheinend vorher bei mehreren jungen Mädchen äußerst zudringlich gewesen und hatte diese unsittlich berührt. Trotz mehrfacher Hinweise durch die Jugendlichen, hat der Mann nicht von den Mädchen abgelassen. Wie die Jugendlichen gegenüber der Polizei berichten, warf der stark alkoholisierte Mann seine Jacke auf den Boden und wollte eine Schlägerei anzetteln.

Angriff abgewehrt und zugeschlagen

Der Betrunkene griff einen der Jugendlichen aus der Gruppe an, der den Schlag abwehren konnte. Dabei verlor der Mann das Gleichgewicht und fiel zu Boden. Bei Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich der Tatverdächtige weiter uneinsichtig, suchte immer wieder die Nähe der Mädchen (12 – 16 Jahre) und befummelte diese auch im Beisein der Polizei erneut. Der Mann, der einem mehrfach ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam und aggressiv reagierte, wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Hierfür mussten ihm Fesseln angelegt werden.

Alkoholtest ergab 2,2 Promille

Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. In Gewahrsam zeigte sich der Mann am frühen Abend dann kooperativ und bat um ein privates Telefonat. Im Büro wechselte er dann von der deutschen in eine andere Landessprache und wollte auch nicht mehr telefonieren. Im weiteren Verlauf schrie der Mann die Polizisten an. Als die Beamten ihn in seine Zelle zurückbringen wollten, griff er nach einem Tacker, führte damit Schlagbewegungen in Richtung Beamten aus, schrie und zeigte sich äußerst aggressiv. Letztendlich musste ein Elektroschocker zum Einsatz kommen. Erst dann konnte der Beschuldigte wieder in seine Zelle gebracht werden.

Fahrzeugbrand sorgt für Feuerwehreinsatz in Bodenheim

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Fahrzeugbrand Symbolbild

Am Donnerstagmorgen (13. Januar 2022) kam es gegen 9:00 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Obergasse in Bodenheim. Grund dafür war ein Fahrzeug, das dort in Brand geraten war.


Löschversuche des Eigentürmers verhinderten Schlimmeres

Wie die Feuerwehr Bodenheim / Nackenheim mitteilt, wurden die Einsatzkräfte um 8:56 Uhr alarmiert. Durch die ersten Löschversuche des Fahrzeug-Eigentümers konnte ein Übergreifen auf den Rest des Wagens verhindert werden, sodass lediglich die Front in Flammen stand.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr übernahmen nach Eintreffen die Löschmaßnahmen und konnten den Brand zeitnah unter Kontrolle bringen. Durch die enorme Hitzeentwicklung war ein Großteil des Motorraums geschmolzen. An dem Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

Gegen kurz nach 10:00 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden. Vor Ort war die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim / Nackenheim mit insgesamt 19 Einsatzkräften.

Weltneuheit in der Uniklinik Mainz im Einsatz

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Neuer Computertomograph Uni-Klinik Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz hat am Mittwoch (12. Januar 2022) in ihrer Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie in Anwesenheit des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministers Clemens Hoch den aktuell innovativsten Computertomographen in Betrieb genommen. Es handelt sich um ein Dual-Source-Gerät mit zwei Röntgenquellen und einem neuartigen Detektorprinzip. Der neue Computertomograph ermöglicht eine wesentlich genauere und schonendere Diagnostik. Insbesondere in den klinischen Bereichen Herz- und Gefäßbildgebung und in der Onkologie sind die Auswirkungen weitreichend.


Clemens Hoch dazu

Der Wissenschafts- und Gesundheitsminister des Landes Rheinland-Pfalz, Clemens Hoch, betont: „Dieser hochmoderne Computertomograph stärkt unsere Universitätsmedizin sowohl in der Krankenversorgung als auch in der Forschung. Er wird nicht nur den Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Mainz in den kommenden Jahren nutzen. Er wird mit innovativer Bildgebung auch den Forschenden dabei helfen, die medizinische Entwicklung weiter voranzutreiben und so an der Verbesserung der Versorgung weit über Mainz hinaus mitzuarbeiten. Diese Verbindung aus exzellenter Versorgung und Forschung ist zentraler Gedanke der Hochschulmedizin und die ganz besondere Stärke unseres medizinischen Wissenschaftsstandortes Mainz.“

Weltneuheit in der uniklinik mainz im einsatz 1
Quelle: Universitätsmedizin Mainz

Bilder aus dem Inneren des menschlichen Körpers

Die Computertomographie (CT) ist eines der wichtigsten Verfahren, um Bilder aus dem Inneren des menschlichen Körpers zu gewinnen. Die dreidimensionalen Aufnahmen zeigen feine Unterschiede oder Veränderungen an Organen, Gefäßen und Knochen und helfen, Erkrankungen oder Verletzungen zu erkennen. Vor rund fünfzig Jahren hat die Computertomographie Einzug in die medizinische Diagnostik gehalten. Nun steht eine innovative Technik zur Verfügung, die eine neue Ära einleitet: ein CT-Gerät mit zwei rotierenden Röntgenquellen und einem neuartigen Detektorprinzip.

Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, erklärt: „Der photonenzählende Computertomograph ist aktuell das innovativste CT-Gerät. Es war für den Deutschen Zukunftspreis 2021 des Bundespräsidenten nominiert und wurde von der Jury in den ‚Kreis der Besten‘ des Deutschen Zukunftspreises aufgenommen. Dies belegt den hohen wissenschaftlich-technischen Innovationsgrad des CT-Gerätes sowie das Potenzial, diese Leistung in moderne medizinische Diagnostik umzusetzen. In der Universitätsmedizin Mainz steht eines der ersten Geräte weltweit. Wir sind uns sicher, dass die Universitätsmedizin Mainz durch dieses ausgezeichnete Gerät als Ort der Spitzen-medizin für Patientinnen und Patienten sowie für Ärztinnen und Ärzte noch attraktiver wird.“


Deutlich verbesserte räumliche Auflösung

Bei der neuen Detektor-Technologie werden einzelne Röntgenphotonen und ihre Energieniveaus anders als bisher direkt und ohne Umweg registriert. Dadurch entstehen eine deutlich verbesserte räumliche Auflösung und die Möglichkeit, Gewebe differenzierter zu analysieren. Der neue Computertomograph „Naeotom Alpha“ ist darüber hinaus schonender für die Patienten, da mit einer um bis zu 45 Prozent geringeren Strahlendosis gearbeitet werden kann. Weltweit sind bislang erst rund zwanzig Exemplare dieses photonenzählenden Computertomographen im Einsatz.

Der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, ergänzt: „Das innovative CT-System stellt nicht nur die medizinischen Diagnosen und Therapieentscheidungen auf eine sichere und verlässlichere Basis, sondern verbessert auch die Grundlagen für die Forschung und die Translation ihrer Ergebnisse.“

PD Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, freut sich über den Innovationsschub, den das Gerät für die Universitätsmedizin darstellt: „Die Medizin lebt von Innovationen. Daher ist es insbesondere für universitäre Einrichtungen wie der unseren sehr wichtig, in diese zu investieren.“

Univ.-Prof. Dr. Christoph Düber dazu

„Die Detektoren der bisherigen CT-Geräte bündeln die Röntgenphotonen unterschiedlicher Energieniveaus im Paket und wandeln das Signal in Lichtblitze um – dies benötigt mehr Zeit und gewährt weniger und ungenauere Einblicke in den menschlichen Körper. Mit dem neuen CT-Gerät und seiner höchst innovativen Technik spielt die Radiologie an der Universitätsmedizin Mainz fortan in der Champions-League der Medizinischen Bildgebung“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Christoph Düber, Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Mainz.

Die Herstellerfirma Siemens Healthineers hat den photonenzählenden Computertomograph „Naeotom Alpha“ im November 2021 beim Nordamerikanischen Radiologiekongress (RSNA) erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Mit der Universitätsmedizin Mainz verbindet das Unternehmen eine Jahrzehnte lange Forschungs- und Entwicklungstradition in der Bildgebung.