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SCHOTT Mainz veranstaltete Online-Wettbewerb „Jugend forscht“

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20220211 Jugend forscht 2022 Alyssa Mori 007
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Der Regionalwettbewerb Mainz-Rheinhessen von „Jugend forscht“ / „Schüler experimentieren“ fand in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie erneut in einem virtuellen Format statt, nicht wie üblich in einer Präsenzausstellung. Die Jungforscherinnen und Jungforscher präsentierten ihre Projekte den Juroren online. Das Patenunternehmen SCHOTT AG schaffte hierfür die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen.


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Das Jahresmotto lautet „Zufällig genial“

Diesmal nahmen 74 Nachwuchsforscher von 10 bis 21 Jahren mit 48 Einzel- oder Gruppenprojekten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik teil. Aus organisatorischen Gründen gehörten dazu auch 18 Projekte aus benachbarten Regionen.

„Es ist beeindruckend, dass trotz der aktuell schwierigen Situation in den Schulen wieder so viele Schülerinnen und Schüler mitgemacht haben. Dies zeigt die hohe Motivation der Jugendlichen, sich mit naturwissenschaftlich-technischen Fragenstellungen zu beschäftigen“, erklärte die neue Wettbewerbsleiterin Anja Köstler, Biologie- und Chemielehrerin am Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz und Fachleiterin Biologie am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien in Mainz.

„Jugend forscht weiß jedes Jahr aufs Neue zu überraschen. Die Vielfalt der Projekte, von überraschend innovativ bis schlicht genial, kann beides: Die Welt ein Stück schöner und auch lustiger machen. Eines ist sicher: Mit diesen Nachwuchstalenten ist unsere Zukunft gesichert“, sagte Peter Schneider, Leiter Ausbildung beim Patenunternehmen SCHOTT, das den Regionalwettbewerb bereits seit 1970 unterstützt.

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Interessante Forschungsarbeiten

Die Jungforscherinnen und Jungforscher beschäftigten sich wieder mit einer Reihe von hochinteressanten oder gar brandaktuellen Themen. So erforschten Lale Memis und David Dühr vom Gymnasium Mainz-Oberstadt im Fach Biologie die Rolle eines bestimmten Proteins beim Wachstum von Leberkrebszellen. In Versuchen kamen sie zu erstaunlichen Ergebnissen, wie man dem schnellen Wachstum der Krebszellen entgegenwirken kann. Alyssa Mori vom Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim untersuchte in ihrem Chemie-Projekt den Zuckergehalt einer Tiefkühlpizza und fand dabei heraus, wie viel Zucker beim Verzehr einer solchen Pizza letztendlich ins Blut aufgenommen wird. Ihre Studie zeigt, wie nützlich eine Lebensmittelampel für ein bewussteres und gesünderes Essverhalten ist.

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Siegerehrung als Livestream-Event

Auch die Siegerehrung fand virtuell als Livestream-Event statt. Die drei Erstplatzierten in allen Fachgebieten erhielten Geld- und Sachpreise in Höhe von jeweils 75 Euro (1. Platz), 60 Euro (2. Platz) und 45 Euro (3. Platz). SCHOTT belohnte zudem vier besonders engagierte Betreuungslehrer mit zweckgebundenen Spenden für deren Schulen in einer Gesamthöhe von 700 Euro. Mit den meisten Arbeiten (14) waren wie im letzten Jahr Schülerinnen und Schüler des Otto-Schott-Gymnasiums im Wettbewerb vertreten. Auch hierfür spendete SCHOTT einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro.

Die Sieger des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ qualifizierten sich für den Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz, der im März stattfinden wird. Die Landessieger wiederum nehmen dann im Mai am Bundesfinale teil. Die Alterssparte „Schüler experimentieren“ endet mit dem Landeswettbewerb.

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Grundsteuererklärung: Das müssen Grund- und Immobilienbesitzer 2022 wissen

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Die Grundsteuerreform, die im Jahr 2025 in Kraft tritt, wird die Bürger schon dieses Jahr fordern. Denn 2018 hatte das Bundesverfassungsgericht das derzeitige Besteuerungssystem von Grundstücken und Bauwerken für verfassungswidrig erklärt. Die Einheitswerte von 1935 in Ost- und 1964 in Westdeutschland gehören Ende 2024 der Vergangenheit an. Bis dahin haben die Finanzämter einen riesigen Verwaltungsakt zu stemmen. Sie müssen rund 36 Millionen Datensätze erneuern, um jedes einzelne Grundstück neu bewerten zu können. Für alle Grund- und Immobilieneigentümer bedeutet das in Kürze einen zusätzlichen Aufwand. Sie müssen zwischen 1. Juli und 31. Oktober 2022 eine extra Grundsteuererklärung beim Finanzamt einreichen.


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Wer ist von der Grundsteuer betroffen?

Die Grundsteuer ist eine der ältesten Steuern überhaupt. Sie wird auf das Eigentum an Grundstücken und Gebäuden erhoben. In Deutschland verschafft sie den Gemeinden, und nicht den Ländern oder dem Bund, Steuereinnahmen in Höhe von rund 15 Milliarden Euro jährlich. Originär entrichten müssen sie die Eigentümer eines unbebauten Grundstücks, eines Wohnhauses oder einer Wohnung. Aber da Vermieter die Grundsteuer umlegen dürfen, sind auch Mieter im Rahmen ihrer Wohnnebenkostenabrechnung davor nicht gefeit.

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Reaktion des Gesetzgebers auf das Gerichtsurteil

Aufgrund des Urteils des höchsten Gerichts hat der Gesetzgeber Ende 2019 ein Gesetzespaket zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts verabschiedet. Das alte Prozedere wird allerdings wegen des gigantischen Umstellungsaufwands noch weitere fünf Jahre ab der Gesetzesverkündung angewendet. Um die neue Grundsteuer abschließend zu ermitteln, müssen im ersten Schritt alle dafür notwendigen Daten von den Eigentümern erhoben werden. Dies wird in diesem Jahr vollzogen, damit die neue Grundsteuer fristgerecht umgesetzt werden kann.

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Was ist bei der neuen Grundsteuer anders?

Mittels der Angaben aus der Grundsteuererklärung wird von den Finanzämtern im zweiten Schritt ein Grundsteuerwert berechnet. Neu ist, dass der Wert des Grundstücks jetzt anders ermittelt wird. Ihm wird künftig der Bodenrichtwert und eine statistisch ermittelte Nettokaltmiete anstatt des Einheitswertes zugrunde gelegt. Im dritten Schritt wird diese Kennzahl mit einer gesetzlich festgeschriebenen Steuermesszahl multipliziert, um den Grundsteuermessbetrag zu erhalten. Erhalten die Grundbesitzer vom Finanzamt einen Bescheid über den Grundsteuerwert oder den Grundsteuermessbetrag, ist erstmal noch nichts zu zahlen. Diese Mitteilungen dienen rein der Information der Steuerpflichtigen. Letztere Kennzahl wird von den Finanzämtern auch an die zuständigen Gemeinden weitergereicht. So wenden die Gemeinden und Städte im vierten Schritt ihren individuellen Hebesatz an und berechnen die Grundsteuer.


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Ist mit einer generellen Mehrbelastung zu rechnen?

Immobilienbesitzer stellen sich derzeit die Frage, was sich für sie ändert. „Es wird für den einen oder anderen zu Verschiebungen kommen. Manche werden mehr als zuvor berappen müssen, manche dafür weniger. Für die Gemeinden besteht jedoch die Vorgabe, dass die Einnahmen durch die Neuregelung insgesamt auf dem gleichen Niveau bleiben sollen“, so die Lohnsteuerhilfe Bayern. Der einzelne Eigentümer wird erst im Jahr 2025 erfahren, was die Reform für ihn persönlich bedeutet. Denn erst dann werden die neuen Grundsteuerbescheide durch die jeweilige Gemeinde oder Stadt mit der Zahlungsaufforderung verschickt.

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Die Bundesländer dürfen unterschiedlich regeln

Der Bund hat 2019 ein zentrales Modell zur Neuberechnung vorgelegt, aber den Bundesländern ist es gestattet, davon abzuweichen. Die Mehrheit der Länder, wie Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen, haben das Berechnungsmodell des Bundes vollständig übernommen. Sachsen und das Saarland weichen nur geringfügig bei der Höhe der Steuermesszahlen ab. Von der Öffnungsklausel Gebrauch gemacht haben Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen. Hier wird nicht nach der Art der Immobilie und dem Baujahr gefragt.

Grundbesitzer sind bald in der Pflicht

Obwohl die Reform erst 2025 rechtskräftig wird, sind alle Grundbesitzer dazu verpflichtet, zwischen Juli und Oktober 2022 ihre Grundsteuererklärung einzureichen. Sie müssen den Finanzbehörden im Vorfeld zuarbeiten, damit diese das neue Gesetz fristgerecht umsetzen können. Es ist zu erwarten, dass im März Briefe mit der Aufforderung zur Abgabe der „Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts“ verschickt werden. Diese ist zwingend elektronisch per ELSTER abzugeben. Steuerpflichtige, die sich noch nicht bei der Online-Steuersoftware der Finanzämter registriert haben, sollten Zeit für die Registrierung einplanen. Abgefragt werden Angaben zur Lage des Grundstücks (einschließlich Gemarkung und Flurstück), Grundstücksfläche, Bodenrichtwert, Wohnfläche und gegebenenfalls Grundstücks- oder Gebäudeart sowie das Baujahr.

Keine Beratungsbefugnis für Lohnsteuerhilfevereine

In den Medien wird vereinzelt berichtet, dass Lohnsteuerhilfevereine bei der Grundsteuererklärung beraten dürften. „Dies ist leider nicht richtig und gemäß Steuerberatungsgesetz für Lohnsteuerhilfevereine nicht zulässig“, kommentiert Tobias Gerauer, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern. Das Gesetz erlaubt es Lohnsteuerhilfevereinen nicht, bei der Erstellung zu helfen. Damit wäre es auch nicht getan, da die Bescheide geprüft werden sollten und vielleicht Einspruch eingelegt werden muss.

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Auf dem Weg in das digitale Personalwesen

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Die Digitalisierung ist schon weit vorangeschritten. Die Buchung von Reisen oder auch die Bankgeschäfte erfolgen längst online, doch gerade im HR Bereich sieht es häufig ganz anders aus. Viele Arbeitsprozesse werden weiterhin manuell und mit viel Mühe ausgeführt, was zu enormen Zeitproblemen führen kann. Die Digitalisierung bringt zahlreiche Herausforderung mit sich, doch sie birgt auch viele Chancen für unsere Gesellschaft.


Die Vorteile der Digitalisierung in der HR-Branche

Die Digitalisierung in der HR-Branche bringt zahlreiche neue Möglichkeiten der Organisation mit, dies wirkt sich positiv auf Unternehmen und ihre Mitarbeiter aus. Automatisierte Prozesse führen zu Zeitersparnis, einer höheren Effizienz und vor allem auch zu einer geringeren Fehlerquote. Wichtige Aufgaben wie die Lohnbuchhaltung, die Anlegung und Pflege von Personalakten oder auch die Organisation von Bewerbungsprozessen nehmen sehr viel Zeit in Anspruch.

Solche einfachen Aufgaben können auch von einer entsprechenden Software übernommen werden. Insbesondere der Umstieg von der „analogen Aktenverwaltung“ auf die digitale Personalakte ist lohnend. Es wird nicht nur Zeit gespart, sondern auch Platz und Papier.Die digitale Personalakte von Haufe lässt sich einfacher anlegen, schneller finden und auch besser verwalten.

Darüber hinaus ist die Digitalisierung Voraussetzung für einen zeitgemäßen Internetauftritt. In Zeiten der Social Media ist vor allem die Außendarstellung entscheidend, um als ein attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Die neue Generation ist digital-affin, durch die höhere Reichweite von Online-Bewerbungsformularen können offene Stellen deutlich schneller besetzt werden.

Vorteile der Digitalisierung für das Unternehmen

Aus den oben genannten Punkten lassen sich wesentliche Vorteile für Unternehmen und Management ableiten. Aufgrund der Entbindung von administrativen Aufgaben durch automatisierte Prozesse bleibt mehr Zeit für wichtigere Dinge: die Kommunikation mit Mitarbeitern oder Kandidaten und die Personalentwicklung. Die gewonnene Zeit kann für die Stärkung der inneren Zusammenarbeit genutzt werden und es lassen sich bessere Möglichkeiten finden, um Mitarbeiter weiterzubilden.

Die Digitalisierung vereinfacht auf diese Weise die Wahrnehmung des Arbeitnehmers als Menschen. Das Unternehmen kann so besser auf Mitarbeiter eingehen und die Work-life-Balance entscheidend verbessern. Zufriedene Mitarbeiter sind produktiver, legen eine höhere Motivation an den Tag und bleiben den Unternehmen länger erhalten.

Herausforderungen der Digitalisierung

Selbstverständlich bring die fortschreitende Digitalisierung auch zu bewältigende Schwierigkeiten mit sich. Anfangs ist die Anschaffung der betreffenden HR-Software eine kostspielige Angelegenheit, die sich häufig erst auf längere Sicht lohnt. Darüber hinaus sind nicht alle Tools hilfreich oder lösungsorientiert. Einige Softwares verändern zwar die Prozesse, doch sie vereinfachen nicht den Alltag.

Ein weiteres und entscheidendes Stichwort ist der Datenschutz im Hinblick auf die DGSVO. Bei den Umgang mit persönlichen Daten sind ein entsprechendes Bewusstsein und eine gewisse Sensibilität essentiell. Des Weiteren muss das Personal geschult werden für die richtige und effiziente Anwendung der Software. Eine HR-Software kann nicht besser sein als ihre Nutzer.

Die Digitalisierung und COVID-19

Das Corona Virus hat unseren Alltag dramatisch verändert, doch es war auch ein entscheidender Katalysator für die Digitalisierung in den letzten Jahren. Der Lockdown hat nicht nur zu Kontaktbeschränkungen geführt, sondern auch zum Service-Ausfall zahlreicher Kommunen. Schulen und Universitäten waren geschlossen, es fanden weder Unterrichtsstunden noch Vorlesungen statt. Aus diesem Grund hat uns die Pandemie vom Ausnahmezustand in eine neue Normalität hineingeführt.

In vielen Bereichen wurde das Budget für die Digitalisierung deutlich erhöht. Vorlesungen werden online durchgeführt, Videokonferenzen stehen an der Tagesordnung und interne Arbeitsabläufe werden optimiert. Das Homeoffice hat sich vielerorts etabliert, so dass später die Telearbeit zum Alltag werden wird.

Die Digitalisierung wird das Personalwesen und auch den zukünftigen Arbeitsalltag entscheidend verändern. Zeitaufwändige Arbeiten wie die Anlegung von Personalakten oder auch die Buchführung können voll automatisiert mithilfe einer HR-Software erfolgen.

Personalakten werden digital angelegt und das Recruiting neuer Arbeitskräfte lässt sich deutlich effizienter gestalten. Vor allem die Pandemie hat zahlreiche Anreize für eine Veränderung des Arbeitsalltags gesetzt und die Digitalisierung zusätzlich beschleunigt.

Bestimmte Prozesse laufen effizienter ab, kosten weniger Zeit und auf lange Sicht kann Geld gespart werden. Die neu gewonnene Zeit lässt sich auf diese Weise wertschöpfend nutzen: zwischenmenschliche Gespräche, die Entwicklung von Mitarbeitern oder auch die Lösung dringender Probleme. So kann die Digitalisierung zu einer erhöhten Zufriedenheit aller im Unternehmen steigern und die Arbeitsatmosphäre verbessern.

Rodungsarbeiten bei Mainz-Ebersheim – Beeinträchtigungen auf der Rheinhessenstraße

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Am 17. Februar 2022 werden am südlichen Fahrbahnrand der L 413 (Töngesstraße) in Höhe der Einmündung zur L 425 (Rheinhessenstraße) zwölf Bäume gefällt.
Die Fällungen der überwiegend noch jüngeren Bäume sowie die vorgesehenen Ersatzpflanzungen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Mainz abgestimmt. Während der Fällarbeiten finden Fahrbahneinengungen statt, so dass die Verkehrsteilnehmer mit geringfügigen Einschränkungen rechnen müssen.

Mörfelden-Walldorf bekommt ein neues Wärmequartier

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Der Baubeginn für das erste Wärmequartier in Mörfelden-Walldorf steht unmittelbar bevor. Ende Februar geht es los und die Heizzentrale an der Stadthalle wird errichtet. Von hier aus laufen zukünftig die Rohre der Nahwärmeversorgung unter der Okrifteler Straße entlang. Das Projekt ist eine Kooperation von Stadt und der Genossenschaft „BürgerEnergieRheinMain eG“.


Die Stadt wird damit ein Stück unabhängiger von Öl und Gas

„Es ist das bislang größte Projekt der BERMeG und ein Modell für die Zukunft“, sagt Thomas Otterbein, Vorsitzender der Genossenschaft. In einem ersten Schritt werden sieben städtische Gebäude versorgt. Außerdem wird ein mehrstöckiges privates Wohnhaus an das Nahwärmenetz angeschlossen. „Die Stadt wird damit wieder ein Stück unabhängiger von Öl und Gas und setzt auf einen regenerativen Brennstoff“, hebt Bürgermeister Thomas Winkler hervor.

Ab Beginn der Heizperiode 2022 liefert die Genossenschaft die Wärme für Stadthalle, Jugendzentrum, Kita, Sporthalle, die Feuerwehr, den Bauhof und ein städtisches Wohngebäude in der Okrifteler Straße. „Jedes Jahr möchten wir so 350 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen“, freut sich Thomas Winkler. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Stadt ihre veralteten Heizungsanlagen in den betroffenen Gebäuden nicht sanieren muss. In den nächsten Jahren hätte die Stadt dafür etwa 600.000 Euro bereitstellen müssen.

Das neue Wärmequartier aus der Luft | Foto: Sebastian Schwappacher

Holz, das nicht weiterverarbeitet werden kann, landet in der Heizzentrale

In dem zentralen Heizkraftwerk werden ein Holzhackschnitzelkessel und eine Solarthermieanlage installiert. Letztere übernimmt in der heizfreien Zeit einen großen Teil der Warmwasserversorgung. Die Holzhackschnitzel werden als Abfallprodukte aus der regionalen Land- und Forstwirtschaftspflege sowie dem holzverarbeitenden Gewerbe bezogen. Holz, das nicht weiterverarbeitet werden kann, landet in der Heizzentrale. Für die Nahwärmeversorgung werden keine Bäume gefällt und keine Wälder gerodet. Für das moderne Heizkraftwerk und den Anschluss der Gebäude investiert die BERMeG 2,7 Millionen Euro.

Sowohl Heizzentrale als auch Wärmeleitungen werden so konzipiert, dass eine spätere Ausweitung der Versorgung von Privathäusern im angrenzenden Wohngebiet möglich wird. Das gleiche gilt für Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmen und Vereine entlang der Okrifteler Straße und der Niddastraße. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass eine für einen wirtschaftlichen Betrieb ausreichende Anschlussdichte erreicht werden kann.

„Als Stadt sind wir von diesem Modell überzeugt und sehen große Chancen für die Zukunft“, so Bürgermeister Winkler. In Mörfelden wird daher bereits eine weitere Nahwärmeversorgung geplant.

Mögliche Unwetter in Hessen und Rheinland-Pfalz

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Unwetterwarnung
Unwetterwarnung

In den kommenden Tagen wird es sehr ungemütlich, denn eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential erreicht das Rhein-Main-Gebiet in der Nacht zum Donnerstag (17. Februar 2022). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab am Dienstagvormittag (15. Februar 2022) bereits eine Vorabinformation heraus und warnte stellenweise vor orkanartige Böen in Hessen und Rheinland-Pfalz.


Windgeschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern

Vom Atlantik her schwenken wiederholt die Ausläufer von Tiefs über Deutschland hinweg und sorgen für einen unbeständiges und stürmisches Wetter. Besonders in der Nacht zum Donnerstag ist mit schweren Sturmböen zu rechnen, mit einer Windgeschwindigkeit von stellenweise bis zu 120 Stundenkilometern. Auch wenn diese sich im Laufe des Tages etwas abschwächen sollen, ist für das kommende Wochenende von Freitag auf Samstag erneut eine Sturm- und Orkanlage vorhergesagt.

Das bedeutet für einige Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz, dass nicht nur in den Waldgebieten und in den Höhenlagen um besondere Vorsicht gebeten wird, sondern es kann bis in die tieferen Lagen sehr stürmisch werden.

Erster Spatenstich für Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten an der BBS in Bingen

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In der Binger Pennrichstraße wird bereits seit vergangenem Jahr abgerissen, gebaggert und betoniert. Über dem Gelände ragt ein großer Kran: Insgesamt rund 21,6 Millionen Euro nimmt der Landkreis Mainz-Bingen in die Hand, um in einer Bauphase bis 2024 die berufsbildende Schule (BBS) Bingen von Grund auf zu erneuern und zu erweitern. Nun haben Landrätin Dorothea Schäfer, der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf und Schulleiterin Alexandra Land das Großprojekt mit einem Spatenstich offiziell eingeläutet.


Investition in unsere Zukunft

Dazu sagt Landrätin Dorothea Schäfer: „Investitionen in Schulen sind immer auch Investitionen in unser aller Zukunft. Unser Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler beste Rahmenbedingungen für ihre Ausbildung vorfinden.“ Nach der Sanierung und Erweiterung werde die BBS Bingen zu einem modernen Lernort, der in jeder Hinsicht auf der Höhe der Zeit sei, so die Landrätin.

Sanierungsarbeiten für Erweiterung genutzt

Der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf ergänzt: „Eine besondere Herausforderung bei der BBS Bingen ist das stark abfallende Gelände. Die Bestandsgebäude müssen aufgrund von Schäden durch Feuchtigkeit ohnehin saniert werden – diese Gelegenheit nutzen wir, um durch die Erweiterung dringend benötigten Raumbedarf abzudecken und das Schulgebäude barrierefreier zu machen.“

Start bereits im Sommer 2021

Die Arbeiten haben bereits mit Beginn der Sommerferien vergangenen Jahres mit einem Teilabriss begonnen. Seit Ende 2021 laufen erste Rohbauarbeiten auf dem Gelände. Das Erweiterungsgebäude soll im Januar 2023 in Betrieb genommen werden. Im Anschluss werden die alten Gebäude bis voraussichtlich Juni 2024 saniert, danach erfolgen weitere Abrissarbeiten und die Wiederherstellung der Außenanlagen bis voraussichtlich Dezember 2024.

Erste Mängel bereits Ende 2018 festgestellt

BBS-Schulleiterin Alexandra Land berichtet: „Ein solches Bauvorhaben ist für die gesamte Schulgemeinschaft eine große Herausforderung, die allerdings auch Chancen bietet, eine moderne Schule mitgestalten zu können. Selbstverständlich sind wir in enger Abstimmung mit dem Schulträger. Alle sind bestrebt, etwaige Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“ Sie freue sich auf eine von Grund auf neu gestaltete Schule, die den modernen Anforderungen des Unterrichtens entspricht.

Hintergrund: Ende 2018 wurde aufgrund der Bildung von Schimmel und anschließend festgestellter Schäden an der Fassade ein Gutachten erstellt, welches ergeben hatte, dass die jetzige Sanierung notwendig ist.

Liebeskummer dauert im Schnitt 12,4 Monate – wer verlassen wird, leidet länger

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Eine Trennung zu überwinden, braucht seine Zeit. Im Schnitt dauert es gut ein Jahr, bis Singles über das Liebes-Aus hinweg sind – das zeigt die bevölkerungsrepräsentative ElitePartner-Studie 2021. Dafür wurden Singles, die schon mindestens eine Beziehung hatten, gefragt, wie ihre letzte Liebe auseinanderging – und ob bzw. wie lange sie im Anschluss Liebeskummer hatten. Interessant: Männer leiden ähnlich lange wie Frauen – und der Trennungsschmerz bleibt länger, wenn man verlassen wurde. Trennungsschmerz überwinden – Beziehungskonflikte lösen. Darum geht es in dem folgenden Artikel.

Knapp jede dritte Beziehung endet einvernehmlich – Frauen trennen sich häufiger

Wer macht öfter Schluss – Frauen oder Männer? Laut ElitePartner-Studie sind es eindeutig erstere: 44 Prozent der Frauen geben an, bei ihrer letzten Beziehung selbst aktiv Schluss gemacht zu haben. Unter den Männern sind es nur 28 Prozent. Insgesamt wird knapp jede dritte Beziehung einvernehmlich getrennt (29,7 Prozent), wobei Männer die Trennung häufiger einvernehmlich empfinden (37 Prozent) als das Frauen tun (23 Prozent).

Jeder Zweite hat nach der Trennung Liebeskummer – Männer leiden ähnlich wie Frauen

Etwa jede:r zweite Befragte hat nach der letzten Trennung unter dem Liebes-Aus gelitten. Die andere Hälfte (50 Prozent der Frauen / 58 Prozent der Männer) hatte dagegen keinen Liebeskummer. Wer den Trennungsschmerz überwunden hatte, gab an, dafür im Schnitt 12,4 Monate gebraucht zu haben. Dabei leiden Männer im Schnitt fast genauso lange wie Frauen:

Gesamt: 12.4 Monate
Frauen: 12,8 Monate
Männer: 11,9 Monate

Wer verlassen wurde, hat länger Liebeskummer

Die Ergebnisse der ElitePartner-Studie zeigen deutlich: Wer von seinem:r Partner:in verlassen wurde, leidet häufiger und auch länger unter der Trennung. So geben 51 Prozent der Verlassenen an, Liebeskummer gehabt, ihn aber überwunden zu haben. Weitere 26 Prozent der Verlassenen litten zum Zeitpunkt der Befragung sogar noch immer unter der Trennung. Und gerade einmal jede:r vierte Verlassene (24 Prozent) hatte gar keinen Liebeskummer. Nicht zuletzt dauert es länger, über eine Trennung hinwegzukommen, wenn der Partner einseitig Schluss gemacht hat – ganze 14,1 Monate.

Selbst den Schlussstrich zu ziehen schützt nicht vor Schmerz

Doch auch wer die Trennung selbst in die Hand nimmt und mit dem:r Partner:in Schluss macht, ist vor Liebeskummer nicht gefeit. Denn auch ein Drittel der Singles, die selbst aktiv Schluss gemacht haben, litt oder leidet danach unter Liebeskummer (zusammen 33 Prozent). Trotzdem leiden die aktiv Trennenden weniger. Zwei Drittel (67 Prozent) von ihnen hatten gar keinen Liebeskummer. Und unter denjenigen, die doch welchen hatten, dauerte er nur 11,7 Monate. Noch kürzer leiden nur diejenigen Singles, deren letzte Beziehung einvernehmlich geendet ist – mit 10,5 Monaten ist der Liebeskummer dann am kürzesten.

Wer sich aktiv oder einvernehmlich getrennt hat, ist als Single zufriedener

Interessant: Unzufriedene Singles sind häufiger auch diejenigen, die verlassen wurden. So geben 40 Prozent der unzufriedenen Singles an, dass ihr:e letzte:r Partner:in die Beziehung einseitig beendet hat. Unter den zufriedenen Singles wurden nur 20 Prozent verlassen. Befragte, die angaben, mit ihrem Leben als Single zufrieden zu sein, waren dagegen häufiger die aktiv Trennenden (39 Prozent) oder sind einvernehmlich auseinander gegangen (33 Prozent). Konnten die Befragten den Liebeskummer zum Zeitpunkt der Befragung schon überwinden, war er bei zufriedenen Singles deutlich schneller vorbei (11,5 Monate) als bei unzufriedenen (15,1).

Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner: „Gespräche können helfen, das Ende einer Liebe besser zu bewältigen“

„Das Ende einer Beziehung bedeutet immer auch das Scheitern einer Liebe“, gibt Psychologin und ElitePartner-Expertin Lisa Fischbach zu bedenken. „Selten lösen sich all die emotionalen Verbindungen, warum man sich geliebt hat, mit der Trennung plötzlich auf. Deshalb leiden die meisten unter dem Verlust der Partnerschaft und brauchen viele Monate, um den Kummer zu verarbeiten. Wird in Gesprächen das Ende der gemeinsamen Lebensentwürfe für beide Partner nachvollziehbar geklärt, fair über die Auflösung von gemeinsamem Besitz oder das Sorgerecht verhandelt, vermeidet das oft Selbstzweifel, Wut und Rachegedanken, die sehr hinderlich sind beim Überwinden von Liebeskummer und dem Erlangen persönlicher Zufriedenheit als Single.“

Hundewelpen massiv misshandelt und im Müll entsorgt – Kriminalpolizei sucht Zeugen

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Ober-Olmer Wald
Zeugenaufruf Polizei Warnschild

Am Montagabend (14. Februar 2022) machte ein Autofahrer einen grausamen Fund auf dem Parkplatz Hainbach-Süd an der Autobahn A3 bei Offenbach. Gegen 18:50 Uhr fand er dort zwei tote Hunde in einer Mülltonne.


Die Kriminalpolizei ermittelt

Nachdem der Autofahrer die leblosen Tiere in der Mülltonne gefunden hatte, verständigte er umgehend die Polizei, welche die beiden Kadaver sicherstellte und das zuständige Veterinäramt verständigte. Erste Hinweise deuten nach Angaben der Polizei darauf hin, dass die beiden gechipten Golden Retriever-Welpen zuvor massiv misshandelt wurden.

Die Kriminalpolizei in Offenbach ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen dieser Straftat. Wer gesehen hat, wann und durch wen die Tiere dort abgelegt worden sind, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 069 – 80981234 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Lebensmittelrückruf bei Kaufland wegen Gesundheitsgefahr

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Lebensmittelwarnung
Lebensmittelwarnung

Die RIZZI GROUP GMBH informiert über einen Rückruf von Steinpilzen. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Produkt eine erhöhte Rückstandmenge an Nikotin enthält. Der betroffene Artikel wurde über Kaufland-Filialen vertrieben. Da Nikotin zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann, sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.


Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Produkt: GETROCKNETE STEINPILZE
  • Inhalt: 15 g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.05.2022
  • Charge: L210800
  • abgepackt von RIZZI GROUP GMBH
Lebensmittelrückruf bei kaufland wegen gesundheitsgefahr
Produktabbildung: RIZZI GROUP GMBH

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Die „Getrockneten Steinpilze 15 g“ mit Mindesthaltbarkeitsdatum 31. Mai 2022 und Charge L210800 wurden bei Kaufland vertrieben.

Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses in allen Filialen gegen Rückerstattung des vollen Kaufpreises zurückgeben. Die Vorlage des Kassenbons ist dazu nicht erforderlich.

Neues Gebäude für das DRK Groß-Gerau wird gebaut

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Was lange währt: Vor gut 5 Jahren begannen unsere detaillierten Planungen, den im Jahr 1979 fertiggestellten und „in die Jahre“ gekommenen Gebäudekomplex des DRK Kreisverbandes in Groß-Gerau zu sanieren. Länge und Breite der Fahrzeughallen beispielsweise wurden geplant in der Zeit historischer Rettungsmittel wie VW Bully und VW LT.


Das Gelände wird gespiegelt

In der ersten Planungsphase erhielt das DRK das Angebot, unser Gelände „zu spiegeln“, die neue Fahrzeughalle Richtung Martin-Buber-Schule auszurichten. Dies ermöglicht dem Landkreis die Neuordnung und Nachverdichtung des Bereiches rund um die Kreisklinik und im Rahmen des „Masterplanes“ das Neuansiedeln von weiteren Gesundheitseinrichtungen.

Auch für das DRK war das „Spiegeln“ eine große Chance das Gelände noch besser an die Notwendigkeiten anzupassen und vor allem um auch für langfristige Erweiterungen besser gerüstet zu sein. Durch die Stadt Groß-Gerau wurde eine Bauleitplanung begonnen und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Groß-Gerau der Bebauungsplan „Nördlich der Kreisklinik“ erarbeitet. Parallel passte das DRK seine Planungen an und stimmten diese im Team mit den Mitarbeitern des Rettungsdienstes und des Ehrenamtes ab.

Der erste Bauabschnitt ist der Neubau der Fahrzeughalle

Während der Erstellung des Bebauungsplanes „Nördlich der Kreisklinik“ reichte das DRK den Bauantrag ein und konnte letztes Jahr das Baufeld roden. In der vergangenen Woche war dann endlich der Startschuss mit dem Einrichten des Baufeldes. Der erste Bauabschnitt ist der Neubau der Fahrzeughalle für Rettungsdienst und Katastrophenschutz und die Erweiterung und vollständige Neustrukturierung der Rettungs- und Notarztwache.

Bis Ende Februar wird der Oberboden abgetragen. Das Gelände muss im Anschluss etwa einen Meter aufgeschottert und befestigt werden, damit das zukünftige Straßenniveau erreicht wird. Dabei werden vermutlich rund 900 bis 1.000 LKW-Fuhren notwendig. Ab März beginnen dann die Arbeiten zum Aufbau der Bodenplatten für Fahrzeughalle und Rettungswache. Insgesamt sind für den Rohbau sechs Monate Bauzeit veranschlagt.

Verkehrsbehinderungen aufgrund von Rodungsarbeiten in Bad Kreuznach

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Hochheim
Symbolbild Baustelle Absperrung

Wegen Rodungsarbeiten ist die Bundestraße B48 / Saline Theodorshalle im Salinental in Höhe des Wahlparkplatzes am Samstag und Sonntag (19. Februar und 20. Februar 2022) halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Ampelschaltung geregelt. Bei der Fällung eines Baumes wird für kurze Zeit eine Vollsperrung notwendig. Die Zufahrt zum Waldparkplatz wird gesperrt. Die Arbeiten finden aus Verkehrssicherungsgründen statt. Die bei den Arbeiten gefällten Bäume werden im Rahmen eines Ausgleichskonzepts ersetzt.

Zwei Verletzte bei Frontalunfall im Kreis Alzey-Worms

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Symbolfoto: MANV

Am Montagmorgen (14. Februar 2022) kam es gegen 7:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L386 zwischen Westhofen und Gundersheim. Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt.


Frontalzusammenstoß auf der Landstraße

Ein 25 Jahre alter Autofahrer befuhr die die Landstraße in Richtung Westhofen und geriet mit seinem Wagen aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Zeitgleich befuhr ein 21 Jahre alter Autofahrer die Landstraße in entgegengesetzter Richtung.

Der 21-Jährige versuchte noch auszuweichen, was ihm allerdings nicht mehr gelang. Es kam zum frontalen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralle kam der 25-Jährige nach links von der Fahrbahn ab und krachte dort gegen einen Baum.

Beide Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme von der Feuerwehr in beide Richtungen vollgesperrt.

Wer ist ein Kryptohamster?

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Die Teilnehmer am Markt für digitale Währungen verwenden in ihrer Sprache viele Fachbegriffe. Einige von ihnen werden von traditionellen Anlegern nicht genutzt. Aus diesem Grund führen die meisten unbekannten Konzepte bei Neueinsteigern zu Missverständnissen. Einer der häufig verwendeten Begriffe ist „Kryptohamster“. Neuankömmlinge verstehen seine Bedeutung selten.

Der Begriff bezieht sich auf Neueinsteiger, die digitale Vermögenswerte nur an der Spitze des Charts kaufen. Wenn eine Korrektur (eine vorübergehende Änderung der Kursrichtung) eintritt, versuchen die Hamster in der Regel, einen Teil ihres Anlageportfolios zu verkaufen, um Verluste zu vermeiden. Infolgedessen verlieren die Neuankömmlinge einfach ihre Investitionen.

Hamster lassen die Preise von Kryptowährungen oft abstürzen. Anfänger haben Angst, sich auch nur von einem kleinen Teil ihrer Gewinne oder Investitionen zu trennen, so dass sie, wenn es zu Korrekturen kommt, in der Regel schnellstmöglich den verlustbringenden Vermögenswert verkaufen wollen. Der gleichzeitige Untergang von Münzen und Token durch viele Neueinsteiger löst einen Preisverfall aus. Aber auch von solchen Kursschwankungen kann man profitieren. Sammeln Sie Bitcoin Evolution Erfahrungen, um auf solche Weise Geld zu verdienen.

Sie können einen solchen Neuling daran erkennen, wie er sich auf dem digitalen Geldmarkt verhält. Kryptowährungs-Hamster unterscheiden sich von gewöhnlichen Anlegern nach folgenden Kriterien:

  1. Kryptowährungshamster haben Angst, auch nur einen kleinen Teil ihres Kapitals zu verlieren. Die Angst verleitet sie zu unüberlegten Handlungen, wie dem Verkauf digitaler Vermögenswerte während einer Korrektur. Der Haken an der Sache ist, dass sich der Aufwärtstrend (Preisanstieg) fortsetzen kann, sobald dieser Prozess abgeschlossen ist.
  2. Generell versuchen Kryptohamster, auch von fragwürdigen Geschäften zu profitieren. Die Gier hindert Neulinge daran, virtuelles Geld zu verdienen. Aus Gier können Hamster meist verlustbringende Geschäfte eröffnen – sie kaufen Krypto-Assets.
  3. Mangelnde Kenntnisse. Hamster haben fast nie eine Basis positiver Investitionserfahrungen. Da ihnen das Wissen fehlt, treffen sie schlechte Handelsentscheidungen. Der Handel von Krypto-Hamstern basiert häufiger auf Intuition als auf Marktanalysen.
  4. Keine Bereitschaft, Vermögenswerte mit Verlust zu verkaufen . Manchmal verkaufen erfahrene Händler während einer Korrektur absichtlich einen Teil ihres Anlageportfolios, um dieselbe digitale Währung zu einem niedrigeren Preis zu kaufen, ohne darauf vorbereitet zu sein, Vermögenswerte mit Verlust zu verkaufen. Kryptohamster hingegen vermeiden es, auch nur einen kleinen Teil ihrer Investition zu verlieren. Die Bereitschaft, Verluste zu begrenzen, gilt jedoch als Zeichen eines erfahrenen Händlers oder Anlegers.

Der Begriff „Hamster“ wurde aus dem Begriff „Lemming“ abgeleitet. So nennt man Menschen, die nicht kritisch denken und leicht zu manipulieren sind. Sie sind leichtgläubig und vertrauen auf ihre intellektuellen Fähigkeiten sowie auf ihre eigene Gerissenheit und Unabhängigkeit.

Im Juni 2021 begann die Erfahrung mit Kryptowährungen. Zwei nicht identifizierte Besitzer eines Hamsters namens Mr. Goxx bauten ein „Käfigbüro“ mit verschiedenen Geräten, darunter ein Rad der Absichten. Das Tier hat eine Auswahl an Kryptowährungen getroffen. Nach der Identifizierung eines Vermögenswerts würde Mr. Goxx durch einen von zwei Tunneln gehen. Im ersten Fall ging es um den Verkauf, im zweiten um den Kauf. Der Handel von Goxx begann bei 390 USD. Nach 4 Monaten war Goxx in der Lage, sein Anlageportfolio auf 580 USD zu erhöhen. Der Kapitalgewinn betrug 48,5 %.

Um nicht zum Kryptowährungs-Börsenhamster zu werden, sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Legen Sie Ihr Geld im Voraus gedanklich beiseite. Man kann nie zu 100 % sicher sein, dass die Entscheidungen, die man trifft, richtig sind. Es besteht immer die Möglichkeit, etwas Kapital zu verlieren.
  • Denken Sie daran, dass die Märkte zyklisch sind. Die Preise von Kryptowährungen werden regelmäßig angepasst. Die Geschichte des digitalen Geldes hat jedoch gezeigt, dass das Wachstum fast immer wieder einsetzt.
  • Machen Sie einen Plan im Voraus. Bevor Sie Vermögenswerte kaufen, müssen Sie Ihre Anlagestrategie festlegen. Sie können nicht darauf warten, dass die Kurse auf unbestimmte Zeit steigen. Das kann zu großen Verlusten führen. Es ist besser, einen Plan zu haben wie Münzen oder Token verkaufen, wenn ihr Preis um 10 % steigt.

SPD Mainz zur Autobahn A643: „Die Ausbaupläne sind überholt“

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a643 Mainz ausbau

Die Mainzer SPD bekräftigt ihre Haltung, die Autobahn A 643 nicht sechsspurig auszubauen. „Die Argumente sind ausgetauscht, die Sachlage ist klar: die Region verträgt diesen Ausbau nicht mehr“, erklärten der kommissarische SPD-Vorsitzende Dr. Eckart Lensch und das Vorstandsmitglied Christian Kanka aus Mainz-Mombach.


„Mobilität ist ein Grundpfeiler des Erfolgs“

„Mainz ist Teil des Rhein-Main-Gebiets, eine der leistungsstärksten Wirtschaftsräume in Europa“, sagte Lensch. „Mobilität ist hierbei ein Grundpfeiler des Erfolgs. Dies gilt es stetig zu verbessern. Aber es muss ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt gewahrt bleiben. Das gilt insbesondere mit Blick auf die Tatsache, dass die A 643 ein Naturschutzgebiet von europäischem Rang durchschneidet.“

Lensch reagierte damit auf Äußerungen aus der FDP und des Bundesverkehrsministers in dieser Sache. „Die Ausbaupläne für die A 643 sind überholt. Sie wurden in einer Zeit erarbeitet, als schon erste Zweifel erkennbar waren, sind aber dennoch in alter Tradition verfolgt worden. Inzwischen ist die Entwicklung weitergegangen, und es wird immer klarer, dass in der Mobilitätspolitik der Schwerpunkt auf dem Ausbau des Schienenverkehrs für Personen und Güter liegen muss. Es war Zeit genug, über Lippenbekenntnisse hinaus in diesem Bereich tätig zu werden. Wir erwarten von denen, die für die Planung der Mobilität Verantwortung tragen, ihre Kompetenz und Vorstellungskraft hier tatsächlich zum Tragen zu bringen.“

Kanka verwies darauf, dass es eine kluge Alternative zum starren sechsspurigen Ausbau gebe: Die Ertüchtigung und temporäre Nutzung der Standstreifen als weitere Fahrspuren. Dies sei eine im Rhein-Main-Gebiet vielerorts angewandte Technik. Kanka erinnerte daran, dass die SPD in Mainz-Mombach bereits seit vielen Jahren Mitglied im Bündnis „Nix in den Mainzer Sand setzen“ sei. „Ich freue mich, wenn jetzt auch die SPD Mainz dort beitritt“, erklärte er. „Jeder weitere Zentimeter bebautes Naturschutzgebiet bedeutet weniger Raum für eine einzigartige Landschaft. Eine Landschaft, die mit ihren seltenen Pflanzen und Tieren geschützt werden muss.“

Auch die FDP Mainz hat sich dazu geäußert: FDP Mainz: Ausbau der Autobahn A643 mit Priorität angehen