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Fahndung Ingelheim: Frau in Heidesheim brutal zusammengeschlagen

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Fahndung Polizei
Fahndung Polizei

Die Kriminalpolizei Ingelheim sucht dringend Zeugen. Gegen 06:10 Uhr am Dienstagmorgen (22. Februar 2022) wurde eine 56-Jährige Frau in der Fußgängerunterführung zwischen den Straßen „Am Bachacker“ und „Bahnhofstraße“ am Bahnhof in Heidesheim am Rhein überfallen. Der unbekannte Täter sprach das Opfer von hinten an und forderte die Tasche der Frau zu erhalten. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, schlug der Täter mehrfach auf die 56-jährige Dame ein und versuchte die Handtasche mit Gewalt zu entreißen. Durch die Schläge fiel die Frau letztendlich zu Boden. Als die Geschädigte am Boden liegend um Hilfe schrie, ließ der Täter von ihr ab.


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Die Kriminalpolizei sucht Zeugen

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingelheim soll sich noch ein zweiter Täter im Bereich der Fußgängerunterführung befunden und Schmiere gestanden haben. Beide Täter flohen im Anschluss in Richtung „Am Bachacker“ in Heidesheim.

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Die Personen werden wie folgt beschrieben:

  • Beide männlich
  • Ca. 1,70m – 1,80m groß
  • beide dunkel gekleidet mit Mütze
  • beide trugen eine dunkle Mund-Nasen Bedeckung
  • Täter sprach deutsch mit Akzent

Die Polizei sucht nach Zeugen, die zwischen 05:20 Uhr bis 06:10 Uhr im Bereich des Bahnhofs/Umgebung des Bahnhofs zwei Personen festgestellt haben, auf die die Personenbeschreibung zutrifft. Möglicherweise hatte ein Zeuge beim Einsteigen in den Zug RB25367 von Heidesheim nach Mainz mit den Tatverdächtigen Kontakt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Ingelheim unter der Rufnummer 06132/65-510 in Verbindung zu setzen.

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Ostukraine: Evakuierung von Familien aus Luhansk

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Die SOS-Kinderdörfer in der Ukraine mussten aufgrund der andauernden Bedrohungslage sowie intensivem Beschuss entlang der Demarkationslinie erste Familien aus dem SOS-Kinderdorf Luhansk evakuieren. 20 Kinder und sieben Betreuer sind am Freitag aus der Ostukraine zunächst nach Lemberg im Westen des Landes gebracht worden, wo sie zwei Wochen bleiben werden. Orientiert an einem Notfallplan, den die SOS-Kinderdörfer als eine der ersten Nichtregierungsorganisationen entwickelt haben, sollen alle ausreisewilligen Familien des Kinderdorfs Luhansk anschließend im SOS-Kinderdorf Browary nahe Kiew unterkommen.

Bereits am Donnerstag hatte die Hilfsorganisation ihr Sozialzentrum und ihr Büro in Luhansk geschlossen und das Team nach Sjewjerodonezk umgesiedelt. „Wir versuchen, unsere Hilfe für Kinder und Familien von dort aus fortzusetzen – so gut und so lange es geht“, sagt Nothilfekoordinator Julian Erjautz.


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Der Notfallplan der Hilfsorganisation sah drei mögliche Szenarien vor:

Das erste Szenario ging von keiner bis zu einer minimalen Eskalation aus, sodass keine dauerhafte Umsiedlung notwendig ist. Diese Stufe wurde aber bereits überschritten.

Die Umsiedlung der Kinderdorffamilien nach Browary ist Teil der Maßnahmen aufgrund der deutlichen Eskalation – Szenario zwei. Erjautz erklärt: „Da wir selbst keine ausreichenden Transportmöglichkeiten haben, sind wir in Kontakt mit anderen Hilfsorganisationen, staatlichen Stellen und Unternehmen, um diese zu organisieren.“ Aktuell plane man, 60 Kinder und Erwachsene aus dem Kinderdorf Luhansk in Browary unterzubringen. „Aber im Notfall können wir weiteren hundert Schutzbedürftigen Platz bieten“, sagt Erjautz. Man habe bereits Lebensmittelreserven angelegt und Pläne erstellt, um im Ernstfall umgehend Schlafsäcke, Hygieneartikel oder Decken organisieren zu können.

Szenario Nummer drei tritt ein, wenn sich der Konflikt massiv ausweiten und auch die Hauptstadt Kiew erreichen würde. „In diesem Fall müssten wir auch das SOS-Kinderdorf Browary evakuieren“, sagt Erjautz. Die Familien würden dann dabei unterstützt, an einen sicheren Ort in der Westukraine umzusiedeln. Denkbar sei, dass Ausrüstungsgegenstände wie Computer oder pädagogisches Material zurückgelassen werden müssten, „auch, wenn das unsere weitere Arbeit erheblich erschweren würde“, ergänzt Erjautz.

Zusätzlich schult die Hilfsorganisation derzeit die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten: „Wir empfehlen den Familien, Notfalltaschen bereitzustellen unter anderem mit Lebensmitteln, Wasser, persönlichen Dokumenten, Kleidung, Erste-Hilfe-Kasten, Kommunikationsgeräten und Ersatzbatterien. Und sie sollten alle wissen, wo der nächste Luftschutzbunker ist“, sagt Erjautz. Um das weitere Vorgehen abzustimmen, sind die SOS-Kinderdörfer in engem Austausch mit staatlichen Stellen und anderen Hilfsorganisationen.

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Kinder und Familien in der Ukraine seit 2003. Nach Ausbruch des Donbass-Konfliktes 2014 hat die Organisation ihre Arbeit in Luhansk ausgeweitet, um auf die wachsende Not der Bevölkerung zu reagieren.

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Mini Cooper überschlägt sich mehrfach

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Die Fahrerin eines Mini Coopers hat sich am frühen Dienstagmorgen (22. Februar 2022) auf der Landstraße L465 zwischen Langwieden und Martinshöhe mehrfach überschlagen. Laut Polizeibericht der Polizeiinspektion Landstuhl, verlor die Dame aufgrund winterlicher Witterung und Straßenglätte die Kontrolle über ihren Mini, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich im abschüssigen Straßengraben mehrfach. Das Fahrzeug kam anschließend auf den Rädern zum Stehen. 

Bei dem Unfall zog sich die Fahrerin leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte die Fahrerin nach ambulanter Behandlung vor Ort, für die weitere medizinische Untersuchung, in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Kleinwagen musste durch einen Abschleppdienst mit einem Kran aus dem abschüssigen Graben gehoben werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.  

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Sicherheit am Arbeitsplatz – Warum ESD-Kleidung so wichtig ist

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In den vergangenen Jahrzehnten hat die Sicherheit am Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung gewonnen. Unternehmen achten in der heutigen Zeit immer mehr auf die Sicherheit ihrer Mitarbeiter. Doch nur mit schnittfesten Handschuhen, einem Helm und einer Schutzbrille ist es nicht immer getan. In einigen Bereichen sind auch sogenannte ESD-Materialien bei Kleidung und Arbeitsmaterial wichtig, um Gefahren durch elektrostatische Ladung zu verhindern.

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Das Phänomen ist sehr bekannt

Ein Großteil der Menschen kennt das Phänomen: Beim Laufen über einen Teppich, beim Autofahren, beim Überziehen eines Pullovers und überall, wo Reibung stattfindet, entstehen elektrostatische Ladungen. Wer dann einen anderen Gegenstand berührt, bekommt einen kleinen elektrischen Schlag und erfährt damit die „Electro Static Discharge“ (ESD) am eigenen Leib. Dieses Phänomen ist im Alltag ungefährlich. In anderen Bereichen sieht das jedoch ganz anders aus. So kann es beispielsweise bei der Herstellung oder auch im Labor zu teilweise sehr gefährlichen Situationen kommen.

Wird diese elektrostatische Spannung nicht über den Boden abgeleitet, entlädt sich die Spannung schlagartig, sobald man einen leitenden Gegenstand berührt oder nur in dessen Nähe kommt. Passiert das bei empfindlichen elektronischen Bauteilen, kommt es zu einer Überlast, sodass Ausfälle und Schäden an der Elektronik die Folge sind. Das muss man selbst nicht mal mitbekommen. Ohne ESD-Schutz ist es also möglich, dass unwissentlich beschädigte Ware ausgeliefert wird, was zu einer hohen Retourenrate und einem verschlechterten Ruf der Produkte führt. Denn mit ESD-Schäden sind die Produkte möglichen Dauerbelastungen nicht gewachsen oder versagen nach kurzer Zeit.

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Verheerende Folgen beim Umgang mit leicht entzündlichen Materialien

Doch die Folgen können noch viel verheerender sein, beispielsweise beim Umgang mit Gasen oder anderen leicht entzündlichen Materialien. Hier kann es sogar zu Explosionen kommen, was natürlich eine große Gefahr für die Mitarbeiter darstellt. Mit dem ESD-Schutz trägt ein Unternehmen also in einem solchen Arbeitsumfeld nicht nur zum Schutz der Arbeitsmittel, sondern auch zur Sicherheit der Mitarbeiter bei.

Weil sich die elektrische Aufladung nicht verhindern lässt, muss man sich also die Entladung genauer anschauen. Denn wird die Spannung kontrolliert abgeleitet, entstehen keine Funken. Um das zu erreichen, müssen Ladungen permanent in den Boden abgeleitet werden. Sind Menschen, Möbel und Arbeitsmittel permanent geerdet, ist der ESD-Schutz wirksam und es entstehen keine Funken, was wiederum den Arbeitsschutz sicherstellt. Dies erreicht man, wenn man in einem ESD-Schutzbereich die richtigen Materialien verwendet.

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Dazu gehört unter anderem spezielle ESD-Kleidung

Um zu vermeiden, dass sich die elektrische Ladung unkontrolliert entlädt, ist die Kleidung ein wesentlicher Schutz. Denn der Mensch baut beim Laufen mehrere tausend Volt Spannung auf, welche sich nicht in der Kleidung binden darf. ESD Kleidung verhindert durch ihre leitfähigen Fasern genau das. Der Kleidung, die zumeist zum Großteil aus Baumwolle, Polyester oder einem entsprechenden Gemisch besteht, werden die leitfähigen Fasern wie beispielsweise Karbon zugesetzt, um die Leitfähigkeit zu ermöglichen.

Neben der Kleidung sind natürlich auch die entsprechenden Schuhe enorm wichtig, denn sie sind im Normalfall die einzige Verbindung vom Mensch zum Boden und damit auch die einzige Möglichkeit die elektrische Ladung abzuleiten. Entsprechende Schuhe bestehen vollständig aus ableitfähigen Materialien.

Für Arbeitgeber gibt es aber gute Nachrichten:

Die richtige ESD Kleidung zu finden, ist nicht schwer, denn diese ist an einem gelben ESD-Siegel zu erkennen. Trägt die Kleidung dieses Siegel, kann sie ohne Bedenken in einem ESD-Schutzbereich verwendet werden.

Neben der Kleidung ist es in bestimmten Bereichen auch möglich, Zubehör, Arbeitsmaterialien oder ganze Arbeitsplätze entsprechend auszustatten. Auch für diese Arbeitsmittel und Möbel sind die richtigen Materialien nötig. Es sind die sogenannten ableitfähigen Materialien mit einem Oberflächenwiderstand zwischen 106 und 109 O, die für einen ESD-Schutzbereich die idealen Eigenschaften besitzen.

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Schrittweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Hessen

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Die Hessische Landesregierung hat auf Basis der Beschlüsse der vergangenen Ministerpräsidentenkonferenz die Coronavirus-Schutzverordnung erneuert und darin schrittweise Lockerungen der Maßnahmen festgelegt. Hintergrund sind die sinkenden Infektionszahlen sowie die derzeit stabile Lage in den Krankenhäusern.


Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier dazu

„Die Expertenkommission des Bundes hat hinterlegt, dass die Omikron-Welle nun ihren Scheitelpunkt überschritten hat. Daran orientieren wir uns. Vor diesem Hintergrund ist es uns möglich, wieder ein großes Stück zu unserem normalen Leben zurückzukehren – Schritt für Schritt und mit Bedacht, denn die Pandemie ist noch nicht vorbei“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. „Mit den bundesweit vereinbarten Öffnungsschritten verschaffen wir gerade den Bereichen, die in den vergangenen beiden Jahren besonders und immer wieder unter den Einschränkungen zu leiden hatten, eine klare Perspektive: dem Gaststätten- und Hotelgewerbe, der Veranstaltungsbranche in Kultur und Sport sowie den Clubs und Discotheken.“

Hessens Gesundheitsminister Kai Klose warnte vor Fahrlässigkeit:

„Wir alle sehnen uns danach, die Beschränkungen hinter uns zu lassen. Wenn wir jetzt aber leichtsinnig werden und alle Vorsicht aufgeben, kann uns ein Jojo-Effekt im Herbst drohen. Es ist die Zeit der behutsamen Lockerungen – Maske, Abstand und Hygienemaßnahmen begleiten uns weiter, weil uns Corona weiter begleiten wird. Eine möglichst hohe Impfquote ist der wichtigste Schlüssel: Deshalb lassen Sie sich bitte alle impfen! Das ist der beste Schutz vor einem schweren Infektions-Verlauf – für Sie selbst und für alle anderen. Noch immer gibt es an zahlreichen Stellen in ganz Hessen, auch in Arztpraxen und Apotheken, unkomplizierte Impfangebote. Nutzen Sie diese, damit wir alle mit dem bestmöglichen Schutz dem Frühjahr entgegenblicken können.“

In einem Drei-Stufen-Plan sollen nun nach und nach bestimmte Einschränkungen aufgehoben werden.

Im ersten Schritt gilt ab dem 22. Februar:

  • Die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene im öffentlichen Raum entfallen. Bisher waren Treffen mit höchstens 10 Personen erlaubt. Die Kontaktbeschränkungen für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene bleiben zunächst bestehen.
  • Geändert werden auch die Testvorgaben in Schulen. Nach einem positiven Coronafall in einer Klasse werden die Schülerinnen und Schüler derzeit zwei Wochen lang täglich getestet. In Zukunft finden diese täglichen Tests nur noch eine Woche lange statt. In der übrigen Zeit bleibt es bei drei verpflichtenden Tests pro Woche für ungeimpfte Schülerinnen und Schüler. Vollständig geimpften oder genesenen Schülerinnen und Schülern wird weiterhin eine freiwillige Teilnahme an den Testungen angeboten.

Im zweiten Schritt gilt ab dem 4. März:

Bei Veranstaltungen werden wieder mehr Teilnehmende bzw. Zuschauende zugelassen. Für Veranstaltungen unter freiem Himmel bzw. in Hallen gelten dabei weiterhin unterschiedliche Vorgaben:

Im Freien:

  • max. 25.000 Teilnehmende/Zuschauende
  • ab dem 500. Platz max. 75 Prozent Auslastung
  • 3G-Regel bei mehr als 10 Teilnehmenden/Zuschauenden
  • 2G-Plus-Regel bei mehr als 500 Teilnehmenden/Zuschauenden

Innenräume:

  • max. 6.000 Teilnehmende/Zuschauende
  • ab dem 500. Platz max. 60 Prozent Auslastung
  • 3G-Regel bei mehr als 10 Teilnehmenden/Zuschauenden
  • 2G-Plus-Regel bei mehr als 500 Teilnehmenden/Zuschauenden

In den meisten Innenbereichen ist dann ein 3G-Nachweis ausreichend. Das heißt, der Zugang ist für Geimpfte, Genesene und Personen mit tagesaktuellem Test möglich. Konkret betrifft dies folgende Innenräume:

  • Sporthallen, Fitnessstudios, Saunen und Hallenbäder
  • Innenräume von Zoos, botanischen Gärten und Freizeitparks
  • Spielbanken und Spielhallen
  • Schlösser, Museen, Galerien und Gedenkstätten
  • alle körpernahen Dienstleistungen

Wichtig: Die Vorgaben zum Tragen medizinischer Masken bleiben bestehen. Die 3G-Regel betrifft zudem ausschließlich die Innenbereiche. Im Freien sind dort weiterhin keine Test- bzw. Geimpft- oder Genesenen-Nachweise erforderlich.

  • Auch für den Zugang zur Gastronomie sowie zu Hotels und weiteren Übernachtungsbetrieben ist dann ein 3G-Nachweis ausreichend.

Wichtig: In der Gastronomie gilt die 3G-Regel auch im Außenbereich.

  • Diskotheken können auch die Innenbereiche mit 2G-Plus-Regel wieder öffnen.
  • In der Schule entfällt die Maskenpflicht am Sitzplatz (gilt ab Montag, 7. März)

Der Ministerpräsident warnte zugleich vor einer fehlenden rechtlichen Grundlage für Corona-Schutzmaßnahmen ab dem 20. März

„Wenn das am 19. März auslaufende Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene nicht verlängert wird, fallen auf einen Schlag alle Regeln weg“, so Bouffier. Auf Länderebene gebe es dann keine Möglichkeit, zum Beispiel eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen fortzuführen. Es müsse jedoch auch weiterhin eine Möglichkeit geben, vulnerable Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen. „Dafür brauchen wir eine Rechtsgrundlage für Basis-Schutzmaßnahmen. Dafür kann nur der Bund sorgen“, erklärte er.

Abschließend unterstrich Bouffier: „Es ist gut, dass die Expertenkommission die Einschätzung abgibt, dass die Omikron-Welle überschritten ist und wir aufgrund der leichten Verläufe den Menschen nun auch wieder Freiheit zurückgeben können. Wir müssen aber weiterhin vorsichtig und besonnen bleiben. Die Öffnungsschritte dürfen nicht vergessen lassen, dass wir in einer Pandemie mit einem hochansteckenden Virus leben.“

Vollsperrung zwischen Mainz-Gonsenheim und Heidesheim wegen Sturm „Antonia“

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Baum auf der Strasse in Mainz Gonsenheim7
Baum auf der Strasse in Mainz Gonsenheim7

Am Montagabend (21. Februar 2022) kam es zu einem Feuerwehreinsatz auf der Heidesheimer Straße in Mainz-Gonsenheim. Grund dafür war ein wegen des Sturmes „Antonia“ umgestürzter Baum, der quer über der Straße lag. Die Straße musste voll gesperrt werden. BYC-News war vor Ort.


Autofahrer waren noch unter dem Baum hindurch gefahren

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, wurden die Einsatzkräfte um 18:10 Uhr alarmiert. Als sie vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass ein Baum in Richtung der Straße gekippt war und sich in den Bäumen auf der anderen Straßenseite verhakt hatte.

Trotz der massiven Gefahr, dass der Baum auf die Straße hätte stürzen können, fuhren noch Fahrzeuge darunter hindurch. Feuerwehr und Polizei richteten daher als erste Maßnahme eine Vollsperrung ein. Anschließend fällte die Feuerwehr den Baum mit Hilfe einer Drehleiter und einer Kettensäge. Im weiteren Verlauf wurde der Baumstamm in mehrere rund drei Meter große Stücke zerkleinert und auf die Grünfläche am Straßenrand geräumt.

Zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte

„Der andauernde Wind ist natürlich auch für uns während des Einsatzes immer eine zusätzliche Gefahr. Daher müssen wir auch im Auge behalten, dass nicht noch weitere Bäume oder Äste herunterfallen, denn der Wald hier ist auch sehr trocken“, erklärte der Einsatzleiter.

Gegen 19:20 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Heidesheimer Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz und zwei Polizeibeamte.

Mainz: Beamter mit Polizeimotorrad auf Einsatzfahrt verunfallt

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Polizei Symbolbild

Montagmittag (21. Februar 2022) wurde ein Polizist und ein Fahrradfahrer bei einem Zusammenstoß auf der Rheinallee in Mainz verletzt. Beide Beteiligten wurden nach ambulanter Behandlung vor Ort in umliegende Krankenhäuser verbracht.


Mit Blaulicht und Martinshorn verunfallt 

Ein 27-jähriger Kradfahrer der Polizeiinspektion 1 Mainz war gegen 12:25 Uhr wegen eines Einsatzes in Budenheim mit Sonder- und Wegerechten auf der Rheinallee in Richtung Mainz-Mombach unterwegs. Auf Höhe der Frauenlobstraße in der Mainzer Neustadt musste der Beamte wegen der aktuellen Baustelle verkehrsbedingt abbremsen, die Ampel an der Einmündung Frauenlobstraße Ecke Rheinallee zeigte für den Beamten grün. 

Rotlichtmissachtung eines 18-Jährigen Radfahrers verursachte Sturz 

Beim Anfahren mit dem 136 PS starken Motorrad überquerte ein 18-Jähriger Radfahrer die Rheinallee aus Richtung Taunusstraße, in Richtung Raimundisstraße im Eiltempo. Die Ampel zeigte für den Radfahrer in diesem Moment Rot. Da der Motorradfahrer der Polizei gerade wieder angefahren war, probierte er noch auszuweichen, verlor jedoch die Kontrolle über sein über 320 Kilogramm schweres Motorrad, kollidierte mit dem Radfahrer und stürzte zu Boden. Der Radfahrer stürzte ebenfalls. Ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Mainz, welches zufällig an der Unfallstelle vorbeikam, sicherte die Unfallstelle ab und die Feuerwehrmänner leisteten umgehend erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.  

Beide Beteiligten in medizinischer Behandlung 

Der 27-Jährige Beamte, sowie der 18-Jährige Radfahrer verletzten sich bei dem Unfall. Der Kradfahrer mittelschwer, der Radfahrer leicht. Sie wurden nach ambulanter Notärztlicher Versorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Am Motorrad sowie am Fahrrad entstand nicht unerheblicher Sachschaden. Das Polizeimotorrad musste nach der Unfallaufnahme abgeschleppt werden.  

Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden Gebeten sich bei der Polizeiinspektion 2 unter der 06131 – 65 42 10 zu melden.  

Corona Test Mainz spendet an Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main

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Auf dem Gelände der Pyramide in Mainz-Hechtsheim eröffnete Anfang Februar ein weiteres Drive-In-Testcenter von Corona Test Mainz. Dort durfte sich Nicole Sieben, Vorsitzende von Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V., über einen gigantischen Spendenscheck freuen. 5.000,- € überreichten ihr die drei „pfe“ von Corona Test Mainz, David Wilk, Markus Hefner und Dr. Cornelius Doniga.


Testen für einen guten Zweck

Durch eigene Betroffenheit selbst Mitglied bei Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V. sagte Markus Hefner „Es ist mir eine Herzensangelegenheit die wichtige Arbeit, die der Verein macht, den ich selber aus eigener Erfahrung gut kenne, zu unterstützen.“ Auf große Zustimmung traf dies bei seinen beiden Mitstreitern, so dass einer Übergabe in Laufnähe zur Geschäftsstelle des Vereins, nichts im Wege stand. „Im Namen der betroffenen Eltern und Kinder die uns aufsuchen, bedanke ich mich von Herzen bei Ihnen“, sagte Nicole Sieben. „Dieser wunderbare Betrag ist eine großartige Wertschätzung für unsere Arbeit und wird dringend benötigt. Die Anzahl der benötigten Beratungsstunden für die betroffenen Eltern und Kindern steigt, auch bedingt durch Corona“, sagt die Vorsitzende.

Corona Test Mainz betreibt seit Dezember mehrere Test Stationen in Mainz und in RheinhessenDen Betreibern ist es wichtig, monatlich einen Teil des Umsatzes an gemeinnützige Organisationen zu spenden. „Eine wunderbare Geste, an der sich auch andere ein Beispiel nehmen sollten“, findet Nicole Sieben.

Über den Verein Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V.

Der Verein, der 2022 sein 25-hriges Jubiläum begeht, bietet Eltern, Geschwistern, Jugendlichen und Kindern aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet professionelle Trauerbegleitung, in Form von Einzelbegleitung und Gruppenangeboten an und ist zu über 90 % spendenfinanziert. In der Geschäftsstelle des Vereins (Carl-Zeiss-Str. 32) nehmen pro Jahr über 400 Trauernde die dortigen Angebote in Anspruch. Der Verein ist Mitglied im Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.

„Xandra, Ylenia, Zeynep und Antonia“: Feuerwehren im tagelangen Dauereinsatz

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Es war und ist eine außergewöhnliche Wetterlage, bei der ein starkes Sturmtief auf das nächste folgte: „Xandra“, „Ylenia“ und Zeynep“ hielten die Feuerwehren tagelang in Atem. Sturmtief „Antonia“ beschäftigt die Einsatzkräfte in einigen Teilen Deutschlands auch weiterhin.


Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes

Abgedeckte Dächer, auf Fahrzeuge, Stromleitungen und Straßen gestürzte Bäume, durch Hochwasser überflutete Gebiete und weitere Sturmfolgen führten zu tausenden Einsätzen in ganz Deutschland. „Ich danke allen Kräften für ihren teils tagelangen Dauereinsatz! Das flächendeckende System der Feuerwehren in Deutschland und die Personalstärke vor allem der Freiwilligen Feuerwehren haben sich einmal mehr bewährt“.

Bei Unfällen mit Feuerwehrfahrzeugen im Landkreis Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) und im Landkreis Coburg (Bayern) wurden mehrere Feuerwehrangehörige verletzt. Aus dem Landkreis Stendal (Sachsen-Anhalt), dem Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg) und der Stadt Bochum (Nordrhein-Westfalen) gab es Meldungen über Feuerwehrangehörige, die beim Beseitigen von Sturmschäden verletzt wurden. „Der Einsatz in der Feuerwehr ist vor allem bei solchen Extremlagen nicht immer ohne Risiko. Allen verletzten Kräften wünsche ich rasche und vollständige Genesung“, so Banse.

In Berlin wurden zudem zwei ehrenamtliche Feuerwehrangehörige von zwei alkoholisierten Personen angegriffen, als sie einen auf einen Pkw gestürzten Baum abtrugen. Eine Einsatzkraft wurde verletzt. „Der Deutsche Feuerwehrverband verurteilt Gewalt gegen Einsatzkräfte aufs Schärfste! Menschen, die anderen in Notlagen helfen wollen, anzugreifen, ist perfide und auch nicht durch den alkoholisierten Zustand der Angreifer zu entschuldigen“, stellt der DFV-Präsident klar.

In Deutschland sind knapp 35.000 Personen hauptberuflich in einer der 111 Berufsfeuerwehren tätig

Mehr als eine Million Menschen sind in den gut 22.000 Freiwilligen Feuerwehren aktiv. Diese sind Tag und Nacht in Einsatzbereitschaft und verlassen Arbeitsstelle, Familie oder Schule, wenn sie alarmiert werden. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit des Lohnersatzes, so dass die durch den Feuerwehreinsatz ausgefallenen Verdienste der Arbeitsstelle kompensiert werden können. „Arbeitgeber, die den Einsatz von Feuerwehrangehörigen in ihren Reihen fördern, können als ,Partner der Feuerwehr‘ ausgezeichnet werden“, erläutert der DFV-Präsident.

Deutsche Polizeigewerkschaft fordert den Einsatz des Verfassungsschutzes

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Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert die Beobachtung von Mitgliedern der Organisation „Letzte Generation“, die in den vergangenen Wochen massive Störungen und Gefährdungen im Straßenverkehr durch rechtswidrige Blockaden ausgelöst hatten, durch den Verfassungsschutz. Die Ankündigung, möglicherweise auch Flughäfen und andere kritische Infrastrukturen zu blockieren, müssen die Politik alarmieren. Verfassungsorgane sollen durch die Straftaten genötigt werden.


In Berlin erklärte der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt

„Bislang hat sich der Rechtsstaat als eher hilflos und wenig ambitioniert gezeigt, was die Verhinderung der kriminellen Handlungen einer kleinen Gruppe angeht, die den Staat offen herausfordert und Menschenleben gefährdet. Mit ihren Aktionen verbinden sie Forderungen auf konkretes Handeln gewählter Volksvertretungen und anderer Verfassungsorgane, das allein ist schon strafbar und muss unterbunden und verfolgt werden.

Mit der Ankündigung, weitere kritische Infrastrukturen, etwa Flughäfen oder Bahnhöfe zu blockieren, wird eine neue Dimension dieser Aktionen angesteuert. Das Leben vieler Menschen könnte konkret in Gefahr geraten und das öffentliche Leben noch mehr gestört werden. Diese Delikte müssen nicht nur rasch und konsequent geahndet werden, vielmehr müssen die Sicherheitsbehörden in die Lage kommen, es dazu gar nicht erst kommen zu lassen.

Der Einsatz des Verfassungsschutzes zur gezielten Beobachtung dieser Gruppierung ist deshalb angemessen und auch dringend geboten.

Hier geht es nicht nur um ein paar junge Spinner, die man wegtragen kann, sondern um konkret staatsfeindliches Handeln, das unterbunden werden muss. Die Bundespolizei, in deren Zuständigkeit der Schutz von Verfassungsorganen gehört, braucht diese Informationen, um ihre Aufgabe durch gezielten Kräfteeinsatz auch wahrnehmen zu können.

Dazu muss auch der Unterbindungsgewahrsam ausgebaut und konsequent angewendet und selbstverständlich alle anderen rechtsstaatlichen Register gezogen werden, etwa die Kostentragungspflicht für diejenigen, die hier glauben, politische Entscheidungen nicht durch gewählte Parlamente treffen zu lassen, sondern durch Nötigung und Gewalt zu erzwingen.“

Neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe im Kreis Mainz-Bingen

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Wertstoffhof
Wertstoffhof

Vom 1. März bis zum 31. Oktober 2022 gelten auf den Wertstoffhöfen und Grünschnittsammelplätzen im Landkreis Mainz-Bingen wieder die Sommeröffnungszeiten. Ab März sind die Plätze freitags von 12:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.


Weitere Informationen

Zusätzlich sind die Wertstoffhöfe in Bingen-Büdesheim, Bodenheim, Guntersblum, Heidesheim, Ingelheim, Nieder-Olm, Oppenheim, Sprendlingen und Undenheim sowie die Grünschnittsammelplätze in Bingen-Kempten und Welgesheim mittwochs von 12:00 bis 18:00 Uhr offen.

Die Öffnungszeiten und Adressen der Wertstoffhöfe und Grünschnittsammelplätze sind auch im Abfallkalender 2022 (Seite 7) abgedruckt oder können im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de, nachgelesen werden.  Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung unter der Telefonnummer 0 61 32- 787 70 80.

Raubüberfall mit Schusswaffe an der Immanuel-Kant-Schule in Rüsselsheim

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Osthang
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Am Donnerstag (17. Februar 2022) kam es gegen 21:40 Uhr zu einem Raubüberfall an Immanuel-Kant-Schule in Rüsselsheim. Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren wurden im Evreuxring von zwei Angreifern unter Vorhalt von Schusswaffen zur Herausgabe einer Umhängetasche samt Smartphone aufgefordert.


Die Angreifer gaben Schuss ab

Bei dem Raubüberfall wurde aus einer der Waffen auch ein Schuss abgegeben. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten anschließend zu Fuß mit ihrer Beute vom Tatort. Die Überfallenen erkannten nun, dass es sich nicht um eine „scharfe“ Waffe handelte und nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Sie konnten die beiden 21 und 22 Jahre alten Flüchtigen schließlich im Ostpark überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Das Duo wurde vorläufig festgenommen, zwei Schreckschusswaffen wurden von der Polizei sichergestellt.

Die beiden Tatverdächtigen wurden am Samstag (19. Februar 2022) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen die Männer Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes erließ. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Mehrere Fahrzeuge im Dienstgebiet der Polizei Oppenheim zerkratzt

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Zeugenaufruf Polizei
Zeugenaufruf Polizei

Nackenheim: In der Nacht von Freitag (18. Februar 2022) auf Samstag (19. Februar 2022) kam es in der Birkenstraße in Nackenheim zu einer Sachbeschädigung an einem geparkten Auto. Der Täter zerkratze die Beifahrerseite vom PKW mit einem spitzen Gegenstand. Bereits in der vergangenen Woche kam es zu gleichen Vorfällen in der Birkenstraße. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Oppenheim unter der Rufnummer 01633-9330.

Guntersblum: In der Nacht von Samstag (19. Februar 2022) auf Sonntag (20. Februar 2022) wurden in der Mühlstraße in Guntersblum drei Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand beschädigt. Der Sachschaden beträgt bei jedem Auto etwa 1.000,- Euro. Hinweise zu Beobachtungen oder den Tätern nimmt die Polizei Oppenheim unter der Telefonnummer 06133-9330 entgegen.

Schäden an der neuen Hauptstraße in Mainz-Mombach

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Baustelle Strasse
Baustelle Strasse

Stadtverwaltung Mainz: Die Umgestaltung der Hauptstraße im Stadtteil Mainz-Mombach und der angrenzenden Plätze ist ein Projekt des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt |Sozialer Zusammenhalt“. Der vierte und letzte Bauabschnitt wurde im Januar fertiggestellt.


Die Bauarbeiten wurden notwendig, da das schmale, dörfliche Straßenprofil der Hauptstraße in die Jahre gekommen war

Durch die Umgestaltung konnten in mehrfacher Hinsicht vielfältige Verbesserungen erzielt werden. So können auf dem neu gestalteten Heinz-Schier-Platz vor der Ortsverwaltung Veranstaltungen stattfinden, wie der wöchentliche Markt oder der „Dämmerschoppen“. Eine bessere Anbindung an den Mombacher Bahnhof wurde durch die neu errichtete Bushaltestelle „Am Bahnhof“ erzielt. Tempo 30 bzw. 20 im zentralen Stadtteilkern sorgt für mehr Verkehrssicherheit. Für Jung und Alt gibt es mehr Sitzgelegenheiten und speziell für Kinder stehen neue Spielelemente zur Verfügung.

Mittlerweile kann die Hauptstraße wieder in ihrer ganzen Länge befahren werden

Allerdings hat sich bedauerlicherweise gezeigt, dass im dritten Bauabschnitt (nach Einmündung Schönbergstraße bis Einmündung Floßstraße) Schäden im Oberflächenbelag auftreten. Die Ende 2020 fertiggestellte Strecke weist an mehreren Straßeneinmündungen, bei denen im Rahmen der Neugestaltung Pflastersteine verlegt wurden, Mängel auf.

Die Schäden in der Hauptstraße Mombach sind der Stadt Mainz bekannt. Bereits im September des letzten Jahres wurden erste Reparaturen durchgeführt, die jedoch nicht den gewünschten Effekt hatten. Im Zuge von turnusmäßigen Begehungen, die im ganzen Stadtgebiet durchgeführt werden, wurden weitere Fehler festgestellt. Diese wurden gegenüber der ausführenden Baufirma innerhalb der Gewährleistungsfrist gerügt, verbunden mit der Aufforderung, die Mängel zu beseitigen. Als Frist für die Beseitigung wurde der 28.02.22 gesetzt.

Die Mängelbeseitigung erfolgt auf Kosten der ausführenden Baufirma und führt nicht zu zusätzlichen Kosten für die Bürger oder die Stadt Mainz. Bis zur Behebung der Mängel werden die Verkehrsflächen regelmäßig durch den Bauhof begangen und durch Regulierungen die Verkehrssicherheit gewährleistet.

Kryptoindustrie ist wieder auf dem Vormarsch

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trading g1badcf7e2 1920
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Kryptoindustrie bedeutet etwas mehr als einfach Bitcoin. Gamer, Banken und soziale Medien lassen die Kryptoindustrie in den Alltag einfließen. Wie kann man auf diesem Markt Geld verdienen?

Ende November 2021 zahlte ein Nutzer von Axi Infinity rund 2,5 Millionen Dollar in der Kryptowährung Ethereum für ein virtuelles Stück Land. Was war der Sinn dieses Geschäfts? Im Jahr 2021 ist GameFi oder Game+Finance – Spieleplattformen, die auf Blockchain laufen und es ermöglichen, auf Play-to-Earn-Basis zu verdienen – zu einem wichtigen Trend in der Kryptoindustrie geworden. Das Herzstück der Innovation ist die NFT-Technologie, die Anfang 2020 in Betrieb genommen wurde. In Blockchain-Spielen pumpen die Nutzer Charaktere, ihre Gegenstände und verschiedene Objekte auf und erstellen daraus nicht austauschbare Token. Der nächste Schritt besteht darin, sie in Kryptowährung umzutauschen oder zu verkaufen.

Virtuelle Vermögenswerte auf der Blockchain sind eine Ware, die leicht untereinander übertragen werden kann, und die Eigentumsverhältnisse können auch außerhalb des Spiels festgestellt werden. Außerdem kann man mit Kryptowährungen dank Bitcoin Bank handeln und Geld verdienen, auch wenn Sie sich in diesem Bereich noch nicht genug gut auskennen.

Im Jahr 2021 hat die Kryptoindustrie ihren Status als vielversprechende Technologiebranche, die für institutionelle Anleger interessant ist, gefestigt. Es gibt immer mehr Krypto-Projekte mit praktischen Anwendungen. Der Wert und die Kapitalintensität des Marktes werden von der Makroökonomie beeinflusst.

Der GameFi-Boom auf den Philippinen und in Taiwan hat dazu geführt, dass junge Menschen die traditionellen Industrien verlassen haben, um in der Spielebranche zu arbeiten – es gibt einfach mehr Geld zu verdienen. Große Krypto-Fonds richten spezielle GameFi-Abteilungen ein, und auch klassische Spielestudios investieren in diesen Bereich.

Ein weiteres Trendthema auf Basis der Blockchain-Infrastruktur sind Meta-Universen. Im Gegensatz zu GameFi geht es hier nicht nur um Unterhaltung. Diese Sphäre wird es den Menschen ermöglichen, ganz bequem von zu Hause aus zu arbeiten und ein soziales Leben zu führen. Es könnte sich als ein Hype herausstellen, der sich verflüchtigt, aber was davon übrig bleibt, wird die Grundlage für eine neue Industrie bilden. Früher oder später werden wir in einer virtuellen Welt leben.

Die berühmteste Metawelt wird von Mark Zuckerberg auf der Grundlage von Metaplattformen aufgebaut. Momentan befindet sich das Programm in der Beta-Phase. Derjenige, der als Erster ein metavirtuelles Triple-A-Universum mit Krypto und NFT schafft, wird wahrscheinlich sofort reich werden.

Im Jahr 2022 wird es neue Möglichkeiten zur Nutzung von NFT geben. Dazu gehören 3D-Spiele, geschäftliche Interaktion mit der Community und Tools, die Fans, Kunstliebhaber und andere interessierte Nutzer anziehen. Das Problem ist nach wie vor die übermäßige Komplexität. Wir brauchen Produkte und Lösungen, die den Markt für ein Massenpublikum vereinfachen. Solche Lösungen könnten Anwendungen von Banken sein.

Der traditionelle Kryptowährungsmarkt bleibt extrem volatil. Bitcoin begann das Jahr 2021 mit Notierungen unter 30.000 USD und erreichte im Frühjahr und Herbst Spitzenwerte von 64.000-66.000 USD. Die erste Kryptowährung beendete das Jahr im Korridor von 45.000-50.000 USD/BTC. 2022 beginnt die erste Kryptowährung das Jahr in einem breiten Korridor von 42.000 – 48.000 USD/BTC. Im Jahr 2022 ist der Bitcoin bereits auf 34.326 USD gefallen und wieder auf 46.262 USD gestiegen.

Es gibt einige Voraussetzungen für den Beginn eines neuen Abwärtszyklus. Bedeutet dies, dass der Krypto-Börsenmarkt schrumpfen wird? Experten erwarten im Jahr 2022 noch mehr Krypto-Assets und einen Zustrom neuer Investoren. Das Investitionsvolumen wird definitiv zunehmen.

Bitcoin könnte seinen Status als kapitalintensivste Kryptowährung im Jahr 2022 verlieren. Der Grund dafür ist die bevorstehende Änderung des Mining-Algorithmus von Ethereum. Das neue Proof-of-Stake (PoS)-Prinzip macht es überflüssig, ETH mit speziellen Geräten zu minen. Dadurch wird sie weniger energieintensiv, was den Umwelttrends der letzten Jahre entgegenkommt.

Dies wird die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Ethereum seine Position stärken und im Preis steigen wird. Der Spitzenreiter unter den Kryptowährungen könnte sich ändern.