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Einladung zum Klimaspaziergang durch die Mainzer-Neustadt

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Symbolbild14
Symbolbild14

Die Bürgerinitiative MainzZero lädt für Samstag (2. April 2022) zu einem Klimaspaziergang in der Mainzer Neustadt ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr an der Feuerwache, Rheinallee 131. Das Angebot richtet sich vor allem an Anwohner und die Ortspolitik. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Auf die geltenden Coronaschutzregeln wird Rücksicht genommen.


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Klimarelevante Stellen werden gezeigt

Entlang des kurzweiligen Spaziergangs wird es mehrere Stationen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten geben, so z.B. das Miteinander von Fußgängern, Fahrrad und Auto, das Erkennen geeigneter Dachflächen für Sonnenenergie (Photovoltaik und Solarthermie), Begrünung in dicht bebauten Vierteln weitere, für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung wichtige Themen. Hierbei soll aufgezeigt werden an welchen konkreten Stellen entlang des Weges städtische Politik klimarelevant ist und welche Auswirkungen, aber auch welcher Mehrwert sich aus Veränderungen für alle ergeben können.

Belebt wird der Spaziergang durch persönliche Schilderungen, praktische Beispiele sowie Erzählungen und Beiträge von Experten. Fragen können gerne gestellt und diskutiert werden.

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Klimaentscheid Mainz: Wer wir sind

‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz` ist ein Zusammenschluss von Bürger*innen, der aus der For Future-Bewegung hervorgegangen ist. MainzZero versteht sich als überparteiliche Initiative im Bündnis mit weiteren Vereinen, Verbänden und Initiativen aus Mainz. Unterstützt durch GermanZero organisierte MainzZero 2021 ein Bürgerbegehren und hat mehr als 13.300 Unterschriften gesammelt, damit sich das Stadtparlament mit der Frage beschäftigt, ob und mit welchen Maßnahmen die Stadt Mainz bis 2030 klimaneutral werden kann.

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An 14 Stationen in Deutschland ab sofort Teslas mieten

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Tesla Panorama
Tesla Panorama

Angesichts der stark steigenden Spritpreise überlegen viele Autofahrer, auf ein E-Auto umzusteigen. Bei vielen Interessenten stellt sich dabei zunächst die Frage, ob ein Elektroauto überhaupt in ihren Alltag passt. Bei der ADAC Autovermietung kann man dies nun risikolos und kurzfristig testen, indem man einen Tesla Model 3 zunächst als Mietwagen ausprobiert.


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Bis zu 27 Tage einen Tesla mieten

„An 14 Stationen in Deutschland können ADAC Mitglieder ab sofort einen Tesla für einen Zeitraum von bis zu 27 Tagen mieten und Elektromobilität somit ohne großen Aufwand in der Praxis erfahren“, so Tobias Ruoff, Geschäftsführer der ADAC Autovermietung. „Über das Laden braucht man sich dabei keine Gedanken machen – das ist am Tesla-Supercharger inklusive.“

Da das Angebot noch begrenzt ist, gilt eine Vorausbuchungsfrist von 48 Stunden. Der Tesla kann dann an teilnehmenden Avis-Stationen abgeholt werden:

  • Berlin
  • Bremen
  • Düsseldorf
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Hannover
  • Koblenz
  • Köln
  • München
  • Stuttgart

Vollkasko- und Diebstahlschutz mit Selbstbehalt, 250 Freikilometer pro Tag, Navigationssystem und ein Zusatzfahrer, der auch ADAC Mitglied sein muss, sind für 183,13 Euro pro Tag inklusive. Aufgrund des hohen Fahrzeugwerts liegt das Mindestalter für interessierte Fahrerinnen und Fahrer bei 21 Jahren, und der Führerschein muss seit mindestens 12 Monaten gültig sein.

Anders ist auch die „Tankregelung“ bei der Miete eines E-Autos: Die Batterie muss vor Rückgabe nicht geladen werden, der Batteriestand sollte bei Rückgabe jedoch mindestens 10 Prozent betragen. Bei Verbrennern, die bei der Rückgabe nicht vollgetankt sind, muss man hingegen mit hohen Tankpauschalen rechnen.

Wer nach der Miete von Elektroautos überzeugt ist, sich aber auf Grund des hohen Anschaffungspreises immer noch nicht über einen längeren Zeitraum binden möchte, kann auch auf eines der Angebote für Elektroauto Leasing der ADAC Fahrzeugwelt zurückgreifen.

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Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 26 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien. Im Geschäftsjahr 2020 hatte die ADAC SE rund 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,026 Mrd. Euro.

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der B42 bei Eltville am Rhein – BMW rast in Gegenverkehr

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Schwerer Crash am Freitagmorgen (25. März 2022) im Rheingau-Taunus-Kreis. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber aus Mainz wurde an die Einsatzstelle alarmiert. Ein BMW stieß frontal in einen Betonmischer. Eine Person verstarb noch an der Unfallstelle. BYC-News war vor Ort.


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Aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr gefahren 

Die Rettungskräfte wurden gegen 9:02 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B42 bei Eltville-Erbach alarmiert, bei dem nach ersten Meldungen eine Person eingeklemmt wurde. Laut Zeugenaussagen, welche gegenüber den Einsatzkräften berichteten, war der schwarze 5er BMW kurz nach der Einmündung zu Eltville-Erbach in Richtung Rüdesheim mit hoher Geschwindigkeit aus aktuell noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr gekommen. Zwar versuchte der LKW-Fahrer des Betonmischers noch geistesgegenwärtig auszuweichen, in dem er seinen 32-Tonner in Richtung Leitplanke steuerte, jedoch konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Dies zeigen auch die Unfallspuren, welche ein Gutachter der DEKRA nach Anordnung durch die Staatsanwaltschaft Wiesbaden an der Unfallstelle sicherte. Der 60-jährige Fahrer des BMW wurde in seiner Limousine massiv eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Eltville mit starkem Gerät befreit werden. 

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Fahrzeugteile über 100 Meter verstreut 

Die Wucht des Zusammenstoßes muss gewaltig gewesen sein. Fahrzeugteile, wie zum Beispiel die Vorderachse des BMWs waren abgerissen und lagen inmitten der Bundesstraße, Trümmerteile flogen sogar auf den parallel verlaufenden Radweg. Die Unfallstelle erstreckte sich über mehr als 100 Meter. Die Feuerwehr musste das Dach der Mittelklasselimousine abnehmen, um den 60-Jährigen Fahrer in einer sogenannten Crash-Rettung aus dem Fahrzeug zu befreien, berichtet der Pressesprecher der Feuerwehr Eltville Andreas Graf vor Ort. 

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Unfallfahrer stirbt noch an der Unfallstelle 

Nachdem die Feuerwehr den Unfallfahrer aus seinem Fahrzeugwrack befreite, konnte der hinzugerufene Notarzt nur noch den Tod des Mannes mittleren Alters feststellen. Der 59 Jahre alte Fahrer des weißen Betonmischers, welcher einer Firma Mainz zuzuordnen ist, wurde bei dem Unfall mittelschwer verletzt und anschließend mit dem Rettungswagen in eine Wiesbadener Klinik transportiert. 

Nicht der erste schwere Unfall auf der Bundesstraße B42 

Wie Andreas Graf von der Freiwilligen Feuerwehr Eltville gegenüber BYC-News vor Ort mitteilte, kam es in diesem und vergangenen Jahr zu mehreren Unfällen mit Verletzten und sogar Toten auf diesem Streckenabschnitt. Als Unfallursache wird sehr oft überhöhte Geschwindigkeit sowie Unachtsamkeit ermittelt. Auch Alkohol spielt bei den Unfällen auf der Schnellstraße oft eine Rolle.  

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Eltville, die Freiwilligen Feuerwehren aus Eltville-Erbach und Eltville-Hattenheim. Der Regelrettungsdienst mit drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und der Rettungshubschrauber Christoph 77. Insgesamt waren laut Pressesprecher der Feuerwehr 50 Einsatzkräfte vor Ort. 

Weiterlesen: Betonmischer stürzt Böschung hinab – Feuerwehr rettet Insassen in letzter Minute!


 

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SPD Hartenberg-Münchfeld: Vorsitzender Robert Herr im Amt bestätigt

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robertherr
robertherr

Die SPD Hartenberg-Münchfeld hat auf ihrer Generalversammlung am Mittwoch (23. März 2022) den Vorsitzenden Robert Herr im Amt bestätigt. „Ich bedanke mich für das große Vertrauen und sehe das deutliche Votum auch als Bestätigung unserer erfolgreichen gemeinsamen Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. Ich freue mich sehr, auch in den kommenden zwei Jahren als Vorsitzender für unseren Ortsverein arbeiten zu dürfen.“, sagte der 32-Jährige.


Die neuen stellvertretenden Vorsitzenden

Zu den neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurden die Grundschullehrerin Emanuela Santin und Daniel Reißmann gewählt, der Politikwissenschaft und öffentliches Recht studiert. Auch die Kassiererin Kathleen Herr und die Schriftführerin Livia Köppl wurden im Amt bestätigt. Außerdem wurden als Beisitzende in den Vorstand gewählt: Gerald Fischer, Roswitha Maillet, Paul Hansen, Marco Galle, Oliver Schopp-Steinborn, Brunhilde Resch, Karin Balder und Sascha Bell.

Spd hartenberg-münchfeld: vorsitzender robert herr im amt bestätigt
Robert Herr

In den kommenden zwei Jahren will der Ortsverein die Sozialdemokratie in Hartenberg-Münchfeld für die Kommunalwahl 2024 aufstellen und sich auch weiterhin Themen wie der Neugestaltung des Hartenbergparkes widmen, welche in den vergangenen zwei Jahren ein Herzensanliegen der SPD in Hartenberg-Münchfeld war.

 

Ehrung für Roswitha Maillet

Bei der Sitzung ehrte Marianne Grosse, die auch durch die Versammlung leitete, außerdem die ehemalige Ortsbeirätin Roswitha Maillet für ihr 25-jähriges, Monika Reiser und Richard Köppen für ihr 40-jähriges und Martin Wenke für sein 50-jähriges Parteijubiläum. Neumitglied Anna Refke bekam feierlich ihr Parteibuch überreicht.

Die SPD Hartenberg-Münchfeld bedankt sich ausdrücklich bei der Stadt Mainz und den örtlichen Vereinen, welche die Nutzung der Sporthalle für die Generalversammlung ermöglicht haben.

Bürgergespräche mit der CDU GiGu zur Verkehrssituation in Gustavsburg

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Ginsheim Gustavsburg 13
Ginsheim Gustavsburg 13

Am Samstag (26. März 2022) findet um 10:00 Uhr die nächste Veranstaltung der Reihe „CDU GiGu – mit de Leit“, diesmal im Stadtteil Gustavsburg statt. Treffen möchten sich die Christdemokraten gerne mit allen interessierten Bürgern an der Einfahrt zur Bahnunterführung in der Herman-Löns-Allee.


Parken und Verkehr im Stadtteil Gustavsburg

Themen sind hier die Sperrung der Bahnunterführung für den Schwerlastverkehr und die Parksituation im Stadtteil Gustavsburg. Danach soll es gegen 11.00 Uhr weiter an die Gustavsburger Seite der Kostheimer Mainbrücke gehen. Hier wird die Sperrung der Kostheimer Mainbrücke für den überörtlichen Schwerlastverkehr ein Thema sein.

Es gibt zudem eine Anfrage der CDU an den Magistrat, ob die Situation durch die Erweiterung des Containerterminals mit einem Gefahrgut-Umschlagplatz noch mehr Verkehr bringen wird, und/oder zukünftig möglicherweise Gefahrguttransporte durch den Stadtteil Gustavsburg fahren werden.

Die CDU freut sich ganz nach dem Motto „Mit de Leit“ über jede Anregung der Bürgerinnen und Bürger.

Ausgedehnter Flächenbrand mit Altreifen zwischen Ingelheim und Wackernheim

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25. März 2022) wurde die Feuerwehr der Stadt Ingelheim am Rhein zu einem Flächenbrand alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten einen hellen Feuerschein in der Gemarkung zwischen Wackernheim und Ingelheim an der Landstraße L419. BYC-News Rheinland-Pfalz war vor Ort.


Mirko Gauer, Wehrleiter Freiwillige Feuerwehr Ingelheim

„Wir wurden um 00:11 Uhr zu einem Brand in der Nähe vom „Restaurant beim Ivan“ alarmiert. Schon bei der Anfahrt über die Landstraße war ein Feuerschein mit starker Rauchentwicklung zu vernehmen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte haben wir einen Flächenbrand mit etwa 20 Quadratmeter Altreifen vorgefunden. Diese haben bereits in voller Ausdehnung gebrannt.“

„Wir haben diesen als erstes eingedämmt und mit Wasser abgelöscht. Im weiteren Verlauf wurde das Brandgut von den Kameraden unter Atemschutz auseinandergezogen, um die Glutnester ablöschen zu können. Das Feuer war schnell unter Kontrolle gebracht. Für die Nachlöscharbeiten wurde eine leichte Schaumdecke aufgebracht, um auch die letzten Glutnester abzulöschen. Verletzte Personen gab es keine.“, teilte der Wehrleiter vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung abschließend mit.

Die Brandursache ist noch unklar

Der Einsatz konnte gegen 2:00 Uhr beendet werden. Es kam in den vergangenen Monaten immer wieder zu Flächenbränden im Bereich der Stadt Ingelheim. Ob es sich um Brandstiftung handelt, kann nicht benannt werden. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, die Ermittlungen übernimmt die Polizei.

Im Einsatz war

  • Freiwillige Feuerwehr Ingelheim Stadt mit 7 Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften
  • Polizei Ingelheim mit zwei Streifenwagen

 

Wohnwagen explodiert – Einsatz für die Feuerwehr Bodenheim

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Feuerwehr Bodenheim am Rhein5
Feuerwehr Bodenheim am Rhein5

Am Donnerstagabend (24. März 2022) wurden die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bodenheim zum Brand einer Freifläche am Dollesplatz in Bodenheim alarmiert. Das Feuer breitete sich rasch aus, sodass ein Wohnwagen, Bäume sowie ein Pavillon in Mitleidenschaft gezogen wurden. BYC-News war vor Ort.


Feuer bei Übung bemerkt

Die Jugendfeuerwehr, welche auf dem Dollesbergplatz eine Übung absolviert hatte, bemerkte gegen 19:26 Uhr das aus noch ungeklärter Ursache entstandene Feuer und setzte die Alarmierung an die aktiven Feuerwehrkräfte ab. Das Feuer breitete sich aufgrund der aktuellen Trockenheit blitzschnell über den Brandort, eine etwa Parzelle, auf der ein Wohnwagen und ein Pavillon standen, aus. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr-Einsatzkräfte, die kurze Zeit später am Einsatzort eintraf, konnte das Feuer rasch eingedämmt und letztendlich gelöscht werden. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit waren für die Wehrleute umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Hierzu wurde eine Löschwasserversorgung von einem nahen gelegenen Hydranten aufgebaut.

Wohnwagen flog in die Luft

Durch das Feuer brannte ein Wohnwagen, welcher auf dem Grundstück stand, völlig aus. Im Wohnwagen waren laut Einsatzleiter und stellvertretenden Wehrführer Andreas Haub vier Gasflaschen, die durch die Hitze explodierten. Glücklicherweise war zum Zeitpunkt des Brandes niemand im oder am Wohnwagen anwesend. Es kam bei dem Einsatz erfreulicherweise keine Person zu schaden. Da die Brandursache ungeklärt ist, ermittelt die Kriminalpolizei.

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren

Die Feuerwehr Bodenheim|Nackenheim sowie die Freiwillige Feuerwehr Gau-Bischofsheim waren mit 25 Feuerwehrkräften im Einsatz. Der Regelrettungsdienst des DRK war mit drei Mann im Einsatz, die Beamten der Polizeiinspektion Oppenheim waren mit 2 Beamten im Einsatz. Der Einsatz wurde gegen 21:30 Uhr beendet.

Die Feuerwehr bittet:

Auch wenn es so kurz nach dem Winter vielleicht nicht so aussieht: Aktuell herrscht eine hohe Waldbrandgefahr der Stufe 3 bis 4 von 5. Die Feuerwehr weist daher eindringlich darauf hin, kein Risiko im Wald oder in der Nähe des Waldes einzugehen. Rauchen, offenes Licht und Lagerfeuer sollten derzeit tabu sein, lautet der eindringliche Appell der Feuerwehr.

Feuerwehr im Einsatz zwischen Dalheim und Weinolsheim – Kriminalpolizei ermittelt

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Am Donnerstagabend (24. März 2022) kam es gegen 18:00 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz zwischen Dalheim und Weinolsheim. Dort war auf einer Anhöhe rund 200 Meter von der Kreisstraße K39 entfernt auf einer Grünfläche ein Brand ausgebrochen. BYC-News war vor Ort.

Die Kriminalpolizei ermittelt

Die Feuerwehr konnte den brennenden Wingertsschützenturm sowie das Gestrüpp um den Turm zeitnah ablöschen. Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, sei zur Zeit noch unklar, weshalb der Brand ausgebrochen war. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen.

Im Einsatz waren:

  • die Feuerwehr Guntersblum
  • die Feuerwehr Weinolsheim-Uelversheim
  • die Feuerwehr Dexheim
  • die Feuerwehr Dalheim

Deutsche Multiple Sklerose Rheinland-Pfalz erhält Förderbescheide

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Clemens Hoch e1639914699620
Clemens Hoch e1639914699620

Gesundheitsminister Clemens Hoch hat dem Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband RLP (DMSG) e.V. einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 20.000 Euro sowie deren Selbsthilfegruppen in Höhe von 9.275 Euro überreicht.


„Der Landesverband und seine vielen Selbsthilfegruppen sind seit vielen Jahren wichtige und kompetente Ansprechpartner für die vielen Betroffenen und ihre Angehörigen aber auch für die Gesundheitspolitik im Land. Das ehrenamtliche Engagement hier in Rheinland-Pfalz ist unverändert groß. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch während der Pandemie sind die Anstrengungen ungebrochen, um für Betroffene weiterhin ansprechbar zu sein“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Multiple Sklerose ist eine chronische, entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark. Laut DMSG sind in Deutschland mehr als 250.000 Menschen betroffen. Weiterführende Informationen finden Sie hier bei dem DMSG-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Mainz-Finthen: Landesweit jüngster CDU-Vorstand kündigt Neustart an

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Mainz Finthen
Mainz Finthen

„Ich kann es kaum erwarten, mit dem landesweit jüngsten CDU-Vorstand den Grundstein für den Sieg bei der nächsten Kommunalwahl zu legen“, kündigt am 17. März der fast einstimmig gewählte Vorsitzende, ehemaliger Schatzmeister und RCDS-Vorsitzende Nikolas v. Stillfried-Rattonitz bei der Mitgliederversammlung der CDU-Finthen an. „Denn die entschiedene Bereitschaft, gemeinsam und geschlossen endlich in Finthen ordentlich anzupacken wird bei dem neuen Vorstand definitiv das tragende Motto werden“, ergänzt der 22-Jährige zuversichtlich in die Zukunft blickend.


Semih Cavlak, der mit selbiger Eindeutigkeit zu seinem Stellvertreter gewählt wurde, betont in seiner Rede an die Mitglieder

„Es ist ein Neustart, ein Generationswechsel. Wir möchten heute als Mannschaft gewählt werden.“ Der 21 Jahre alte Jugendpolitiker und ehemalige Beisitzer, der neben seinem jugendpolitischen Engagement nicht nur den Fraktionsvorsitz des RCDS im Studentenparlament der Uni Mainz innehat, sondern auch im Kreisvorstand der CDU sowie der Jungen Union aktiv ist, setzt fort: „Wir alle sind zwar noch sehr jung, dennoch bringen wir die unterschiedlichsten Erfahrungen und Expertisen mit.“

Beide bedanken sich ausdrücklich bei den Mitgliedern für das Ihnen hoffnungsvoll geschenkte Vertrauen. Mit dem verantwortungsvollen Amt des Schatzmeisters wurde außerdem Herbert Lengfeld ebenso unstrittig betraut. Neuer Mitgliederbeauftragter wird Fabian Kalz, welcher in seiner Ansprache ausdrücklich versprochen hat, jedem zur Seite stehend „ein offenes Ohr für jederlei Kritik, Wünsche und Ideen“ zu haben. Natürlich habe die Bemühung um Neumitglieder und das Wohlbefinden der bereits Bestehenden oberste Priorität.

Zwei neue Gesichter bei der CDU Mainz-Finthen

Einen sehr zuversichtlichen Vertrauensvorschuss gab es seitens der Mitglieder auch an Sergej Alexandrov – den neuen Schriftführer des Vorstandes ebenso wie an Claudia v. Stillfried-Rattonitzals Beisitzerin. Somit gibt es zwei neue Gesichter in der CDU-Finthen, die darauf brennen, endlich mit anpacken zu dürfen. Laut Alexandrov sei dies in erster Linie eine Chance für Finthen. Herbert Lengfeld führt dazu aus: „Dadurch, dass unser Team auch aus vielen neuen und weniger bekannten Gesichtern besteht, haben wir den Vorteil, dass wir uns ganz unbefangen den Aufgaben und Problemen, die auf uns zukommen, stellen können. So wird es uns leichter fallen, eine eigene Art und Weise zu finden, mit der wir die CDU-Finthen führen möchten.“

Zweiter Beisitzer wird zu guter Letzt ebenfalls mit einem sehr starken Ergebnis Joshua Frenz, welcher in der Vergangenheit immer wieder für eine stärkere innerparteiliche Zusammenarbeit geworben hatte. Die Arbeitsweise des neuen Vorstandes wird mit einem generationsübergreifenden Stil vorangetrieben werden. Der Vorsitzende v. Stillfried-Rattonitz äußert sich zu diesem Punkt und schließt mit folgendem Appell ab: „Wir laden alle Mitglieder und Interessierte dazu ein, ihre Erfahrung in unsere politische Arbeit mit einzubringen, um mit uns neue Wege der Politik für alle Generationen zu schaffen und zu bestreiten.“

Neues Gymnasium wird in Mainz-Mombach errichtet

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Kanka
Kanka

Ortsvorsteher Christian Kanka teilt mit, dass nun dem Ortsbeirat und dem Schulträgerausschuss ein aktueller Sachstandsbericht vorliegt, der bestätigt, dass zum Schuljahr 2023/2024 ein neues Gymnasium in der Landeshauptstadt Mainz, und zwar in Mainz-Mombach, errichtet wird.


Wir sehen darin eine große Chance für die Entwicklung des Mombacher Schulstandorts

„Die Erweiterung des Schulstandorts Mombach ist schon seit vielen Jahren ein Thema im Ortsbeirat. Wir freuen uns sehr darüber, dass der Start des neuen Gymnasiums zum Schuljahr 2023/2024 erfolgen soll“, so Kanka.

Die Entwurfsplanung für den Realschul- und den Grundschulbau sind noch nicht gestartet, so dass noch keine verlässliche Zeitschiene mitgeteilt werden kann. Aber: derzeit wird die Entwurfsplanung für den Neubau des Gymnasiums und der notwendigen Interimsanlage zum Schulstart des Gymnasiums erstellt.

„Wir freuen uns sehr, dass es vorangeht, auch wenn wir uns einen zügigeren Verlauf gewünscht hätten“, so Horst Böcher, Sprecher der SPD-Fraktion im Ortsbeirat.
Seit vielen Jahren verfolgt der Ortsbeirat geschlossen die Weiterentwicklung des Schulstandorts Mombach; schon unter Kankas Vorgängerin und Stadtratsmitglied, Dr. Eleonore Lossen-Geißler, war dieses Projekt ein gemeinsames Anliegen der Fraktionen, aber auch insbesondere des SPD Ortsvereins.

Myriam Lauzi, Vorsitzende des Ortsvereins und schulpolitische Sprecherin der Stadtratsfraktion, ist besonders erfreut, dass das neue Gymnasium, wie von der Fraktion vorgeschlagen, zur Schule mit inklusivem Schwerpunkt und als Clusterschule errichtet wird. Nach Aussage der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin wird das Gymnasium geplant als „Schule mit einem besonderen inklusiven Profil“ für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, für Schülerinnen und Schüler mit motorischen, Seh- und Hörbehinderungen sowie mit Autismusstörungen.

Eine pädagogische Arbeitsgruppe (bestehend aus Lehrerinnen und Lehrern, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und Fachdienststellen der Verwaltung wie bspw. Schulamt, Gebäudewirtschaft und Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen) ist derzeit mit der Erarbeitung des pädagogischen Konzepts beschäftigt.

„Wir begrüßen es sehr, dass das Ministerium für Bildung der Auffassung ist, dass sich die spätere Schulgemeinschaft „auch mit der Frage der Weiterentwicklung…hin zu einer Schwerpunktschule und zieldifferentem Unterricht auseinandersetzen“ wird“, so die Mombacher SPD-Politiker, „wir sehen darin eine große Chance für die Entwicklung des Mombacher Schulstandorts.“


SPD-Fraktion begrüßt Einrichtung der ersten Schule mit besonderem inklusivem Profil in Mainz-Mombach

Das Land Rheinland-Pfalz hat auf das Schreiben des Mainzer Schuldezernenten Dr. Eckart Lensch positiv reagiert, das neue Gymnasium in Mainz-Mombach perspektivisch als Schwerpunktschule weiterzuentwickeln. Die Mainzer SPD-Stadtratsfraktion freut sich über die wegweisende Entscheidung. „Wir würden begrüßen, dass inklusives Lernen an allen Schulformen in Mainz möglich ist“, erklärt Myriam Lauzi, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

So würde das neu zu errichtende Gymnasium in Mombach die erste Schule im Land mit einem besonderen inklusiven Profil sein, das einen Beitrag dazu leistet, Bildungsgerechtigkeit auf allen Ebenen zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass Schüler mit motorischen, Hör- und Sehbehinderungen sowie mit Autismusspektrumsstörungen auf Dauer unterrichtet werden könnten. „Dabei ist die Funktionsstelle zur Koordinierung inklusiver Angelegenheiten besonders wichtig und herauszuheben, da sie sicherstellen wird, dass Inklusion im gesamten Schulkonzept weiter und voran gedacht wird“, erläutert die schulpolitische Sprecherin.

Die ersten Schritte seien nun gemacht, weitere müssten aber folgen, um das Konzept und die Akzeptanz inklusiver Schwerpunktschulen stetig voranzutreiben und zu entwickeln. „Wir hoffen sehr und sind uns sicher, dass die Schulgemeinschaft ihren Auftrag, den Inklusionsgedanken mit Leben zu füllen, aufnehmen und erfolgreich fortführen wird“, so Myriam Lauzi. „Zugleich möchten wir der Stadtverwaltung auch nochmals herzlich für ihr Engagement und ihre Weitsicht danken, die sie in dem ganzen Entstehungs- und Planungsprozess bewiesen hat.“

Bilanz vom Kontrolltag „Speedmarathon“ in Hessen

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Polizei Westhessen4
Polizei Westhessen4

Seit 06.00 Uhr haben hessische Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiter der teilnehmenden Kommunen Raser im Visier. Polizei und Kommunen gaben ihre Blitzstellen im Vorfeld zum Speedmarathon bekannt. BYC-News war auf der Autobahn A3 mit unterwegs und begleitete die Polizei Westhessen.


Die hessischen Geschwindigkeitsmesser ziehen zur Halbzeit des heutigen Speedmarathons eine Zwischenbilanz

Offensichtlich hatten sich die Fahrerinnen und Fahrer gut über die Messstellen der Polizei und der Kommunen informiert. An vielen Blitzstellen hielten sich die Gemessenen weitestgehend an die vorgegebenen Tempolimits. Das Gros der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer drückte deutlich weniger auf das Gaspedal. Wenn sie dennoch die geforderten Tempolimits überschritten, dann in der Mehrheit nur in geringem Maße.

Einige der Erwischten ärgerten sich über sich selbst, da sie sich nach eigenen Angaben zwar vorher über den Speedmarathon und die Blitzstellen informiert hatten, aber trotzdem erwischt wurden. Viele der mit geringen Überschreitungen gemessenen Autofahrerinnen und Autofahrer führten ihre moderate Fahrweise auf die kürzlich erhöhten Bußgeldsätze für Geschwindigkeitsüberschreitungen zurück. Zudem wurden die aktuellen Spritpreise als Grund dafür angegeben, sich beim Druck auf das Gaspedal deutlich zurückzunehmen.

Allerdings gab es auch Raser, die jetzt mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Auf der A3 bei Bad Camberg zum Beispiel ignorierte ein in Neuwied am Rhein lebender Audifahrer das dort bestehende Tempolimit von 120 km/h. Er fuhr mit 175 Sachen in die Messstelle des Polizeipräsidiums Westhessen.

In Hanau, in der Maintaler Straße, beschleunigte ein BMW-Fahrer auf 83 km/h. Auf der Innerorts gelegenen Straße sind maximal 50 km/h erlaubt.


Abschlussbericht der Polizei:

Am Donnerstagabend um 22.00 Uhr endete der diesjährige Speedmarathon. Mit dem Ziel, das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig zu senken und damit Verkehrsunfälle mit Toten und Schwerverletzten zu reduzieren, beteiligten sich an knapp 300 Messstellen in Hessen über 800 Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiter teilnehmender Kommunen.

Mit dem Aktionstag rief die Polizei das Thema Geschwindigkeit und seine Folgen ins Bewusstsein der Autofahrerinnen und Autofahrer. Geschwindigkeit ist der entscheidende Faktor bei einem Verkehrsunfall, wenn es um die Schwere der Folgen geht. Die Polizei appelliert daher an alle sich bei jeder Fahrt und zu jeder Zeit an die Regeln zu halten, um so selbst einen Beitrag für mehr Sicherheit und damit für mehr Lebensqualität zu leisten.

Die Hessische Polizei setzt bei der Aufklärung über die Gefahren zu schnellen Fahrens auf einen Mix aus verschiedenste Präventionsaktionen und gezielten Geschwindigkeitskontrollen. Darum wird die Hessische Polizei weiter Geschwindigkeitsmessungen durchführen, auch ohne die Messstellen vorher über die Medien bekanntzugeben.

Zur Zwischenbilanz bei „Halbmarathon“ gestern Nachmittag zeichneten sich schon erste Tendenzen ab, die die Messzahlen bis 22.00 Uhr bestätigten: Die meisten Verkehrsteilnehmer hatten sich eingehend mit dem gestrigen Speedmarathon befasst und waren offensichtlich gut informiert über die polizeilichen und kommunalen Blitzstellen. Am Ende des Tages zeigte sich, dass die große Mehrheit der Autofahrer sich an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen an den Messstellen hielt. Wenn sie dennoch die geforderten Tempolimits überschritten, dann in der Mehrheit nur in moderatem Maße.

In den Gesprächen der Polizistinnen und Polizisten mit den gestoppten Schnellfahrern deuten viele der Erwischten an, dass sie sich zuvor über Messstellen informiert hätten, aber aus vielerlei Gründen, wie beispielsweise Ablenkung oder Routine auf der gewohnten Fahrstrecke, den Speedmarathon nicht mehr auf dem Schirm hatten. Erhöhte Verwarnungs- und Bußgelder und gestiegene Kraftstoffpreise motivieren den Angaben der Verkehrsteilnehmer zufolge zu einer regelkonformeren Fahrweise.

Fast 9.000 Fahrzeuge waren zu schnell

Insgesamt passierten in Hessen etwa 320.000 Fahrzeuge die im Vorfeld über die Medien bekannt gegebenen Messstellen. Fast 9.000 Fahrzeuge waren zu schnell. Dies entspricht einer Beanstandungsquote, das Verhältnis aller gemessenen Fahrzeuge zu denjenigen die zu schnell fuhren, von 2,7 Prozent. Über 5.000 Fahrzeugführer wurden mit Überschreitungen bis zu 20 km/ gemessen, was ein Verwarnungsgeld bis zu 70 Euro zur Folge hat. Mit einem Bußgeld zwischen 100 und 200 Euro sowie einem Punkt müssen rund 1.700 Fahrer rechnen. Negative Ausreißer gab es allerdings auch. Die Polizistinnen und Polizisten erwischten 139 Raser. Die fuhren so schnell, dass sie für mindestens vier Wochen auf ihren Führerschein verzichten müssen.

Im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis, auf der Bundesstraße 277 zwischen Dillenburg und Herborn, drückten drei Pkw-Fahrer deutlich aufs Gaspedal. Bei erlaubten 100 km/h „blitzte“ es bei 173, 150 und 146 km/h. Für den schnellsten Raser werden 700 Euro Bußgeld, drei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrerverbot fällig.

Auf der Bundesstraße 47 im Landkreis Bergstraße besteht zwischen Lorsch und Bürstadt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h. Hier rauschte ein Raser mit 147 „Sachen“ in die Messstelle des Polizeipräsidiums Südhessen.

Auch in Nordhessen mussten die Kolleginnen und Kollegen gegen Raser einschreiten. Auf der B 7 bei Vellmar erreichten zwei Autofahrer 189 km/h sowie 160 km/h bei erlaubten 100 km/h. Auf der Ihringshäuser Straße in der Kasseler Innenstadt fuhr ein Pkw mit 85 km/h in die Messtechnik. An der Messstelle der Landstraße 3214 bei Schauenburg beschleunigte ein Pkw-Fahrer bei einem Tempolimit von 100 km/h auf 164 „Sachen“. Wenig Erfolg hatte ein 26-jähriger Autofahrer im Stadtgebiet Eschwege, der sich nach einer Geschwindigkeitsmessung aus dem Staub machen wollte. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und stellte ihn in einer Sackgasse. Mit einem Blick auf die anschließend eingeleiteten Strafverfahren wird klar, warum er sich von der Polizei nicht erwischen lassen wollte: Zulassungsrechtliche Verstöße, Urkundenfälschung, Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis sowie Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Besonders eilig hatte es ein in den Niederlanden lebender Autofahrer gestern auf der A 3 bei Idstein. Der Raser ignorierte offensichtlich das Tempolimit von 120 km/h in Fahrtrichtung Köln und passierte die Messstelle des Polizeipräsidiums Westhessen mit Tempo 180. Der Niederländer musste einen hohen dreistelligen Euro-Betrag als Sicherheitsleistung hinterlegen.

Haftbefehl und Durchsuchung nach versuchten Mord in Mainz

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Polizeieinsatz10
Polizeieinsatz10

Der Messerangriff durch einen Somalier in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs am Dienstag (22. März 2022) stand in Zusammenhang mit der Fahrschule, vor der der Angriff stattfand. Wie die Mainzer Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten, ging der 32 Jahre alte Mann somalischer Herkunft am Dienstagnachmittag gezielt auf einen der Fahrlehrer los – offenbar aus Wut, weil er mehrfach durch die Fahrprüfung gefallen war. Ein Polizist stoppte den Angreifer schließlich mit mehreren Schüssen, sowohl der Fahrlehrer als auch der Somalier mussten in der Nacht notoperiert werden.


Ein mehrfach durch praktische Prüfungen durchgefallener Fahrschüler

Der Angriff des Mannes geschah gegen 15:00 Uhr genau vor der Fahrschule am Alicenplatz und offenbar gezielt auf die sich dort versammelnden Fahrlehrer. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass um 15.00 Uhr regelmäßig ein Wechsel der Fahrschüler vor dieser Fahrschule stattfinde und Fahrlehrer dort anwesend seien, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwochnachmittag mit. Der Beschuldigte sei ein mehrfach durch praktische Prüfungen durchgefallener Fahrschüler, er habe diese Situation genutzt, um einen der Fahrlehrer mit einem Messer anzugreifen.

Fahrlehrer erlitt schwerste Verletzungen

Der 48 Jahre alte Fahrlehrer erlitt dabei schwere Verletzungen im Kopf-, Hals- und Schulterbereich und habe noch in der Nacht notoperiert werden müssen. “Sein Zustand wird als kritisch bewertet, er ist aber mittlerweile ansprechbar”, heißt es weiter. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehe die Staatsanwaltschaft Mainz mittlerweile von einem versuchten Mord aus Heimtücke aus. Dem 48-jährigen Fahrlehrer kamen während des Angriffs zwei weitere Fahrlehrer – 28 und 48 Jahre alt – zu Hilfe, sie wurden durch den Angreifer ebenfalls leicht verletzt, konnten nach erster medizinischer Versorgung die Klinik aber noch am Dienstagabend wieder verlassen.


Der Angreifer reagierte nicht auf die Ansprache der Polizei

Zeugen des Angriffs hatten am Dienstag umgehend einen Polizeibeamten alarmiert, der nur wenige Meter entfernt an der Parcusstraße, Ecke Bahnhofstraße mit der Aufnahme des Unfalls beschäftigt war, bei dem ein dreijähriges Kind getötet wurde. Der 24 Jahre alte Polizeibeamte habe sich sofort zum Tatort begeben und dort den “andauernden Angriff auf einen am Boden liegenden Mann” gesehen. Der Angreifer habe aber auf die klare Ansprache, den Angriff sofort abzubrechen und das Messer aus der Hand zu legen, nicht reagiert, heißt es im Polizeibericht weiter. Der Polizeibeamte habe deshalb von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht, und mehrere Schüsse auf den Beschuldigten abgegeben. Der Somalier sei von mehreren Kugeln getroffen worden, auch er habe in der Nacht notoperiert werden müssen. Sein Zustand ist derzeit stabil, hieß es am Mittwoch.

Bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten

Es handele sich um einen 32-jährigen somalischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Mainz, teilte die Polizei weiter mit. Der Mann sei im Besitz einer bis zum 22. August 2023 befristeten Aufenthaltserlaubnis, ausgestellt durch die Stadt Mainz.

“Der Beschuldigte ist bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten”, betonte die Polizei weiter, dem Polizeipräsidium Mainz lägen keine staatsschutzrelevanten oder sonstigen polizeilichen Erkenntnisse zu dem Mann vor.

Die Polizei Mainz teilt am 24. März mit:

Im Ermittlungsverfahren gegen einen 32-jährigen Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes ordnete der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mainz, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz die Untersuchungshaft an. Der Haftbefehl wurde dem Beschuldigten im Krankenhaus eröffnet. Sein Zustand ist weiterhin stabil. Die Bewachung wird fortgeführt.

Weiterhin wurde ebenfalls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt und bereits am gestrigen Mittwoch die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Darüber hinaus finden fortwährend Vernehmungen weiterer Zeugen statt.

Erneut versuchter Messerangriff in Mainz – Pfefferspray im Einsatz

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Hauptbahnhof Mainz e1616109286841
Hauptbahnhof Mainz e1616109286841

Polizei Mainz: Am gestrigen Mittwoch um 19:30 Uhr eskalierte ein Streit zwischen einem 35-jährigen Mann aus Bischofsheim und einem 17-jährigen Mainzer. Im Verlauf des Streits zog der 17-Jährige ein Messer und bedrohte den 35-Jährigen. Durch das Einschreiten von Dritten konnte eine weitere Eskalation aber verhindert werden.


Polizei nimmt Personen fest

Als der Mainzer die eintreffende Polizei erblickte, versuchte er zu fliehen, konnte jedoch von Polizeibeamten festgenommen werden. Nun wollte der 35-Jährige wiederum den 17-Jährigen angreifen. Da er sich nicht beruhigen ließ und zuvor bereits massive Bedrohungen ausgestoßen hatte, wurde er mit einem kurzen Einsatz von Pfefferspray angriffsunfähig gemacht und anschließend ebenfalls gefesselt. Ihm wurden durch einen alarmierten Rettungsdienst die Augen ausgewaschen. Das Messer wurde sichergestellt.

Beide Personen müssen sich nun strafrechtlich Bedrohung verantworten. Auf den 17-Jährigen kommt darüber hinaus ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu.

Knochenfund in Mainz-Laubenheim – Kriminalpolizei ermittelt

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Polizeiabsperrung, Symbolbild
Polizeiabsperrung, Symbolbild

Am Mittwoch (23. März 2022) fanden Spaziergänger Knochen am Rheinufer in Mainzer Stadtteil Laubenheim. Die eventuell von einem Menschen stammenden Knochen wurden am Naturstrand Mainz-Laubenheim im Rhein entdeckt. Der blanke und bereits verwitterte Knochen wurde durch die um 14:38 Uhr alarmierte Polizei sichergestellt. Dem Anschein nach ähnelt das Fundstück einem menschlichen Oberschenkelknochen. Der Knochen wird in der Folge durch Kriminaltechniker und Wissenschaftler des Landeskriminalamtes untersucht. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.