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10 Dinge, die Sie immer bei sich tragen sollten

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Wer kennt es nicht: Man ist unterwegs und bemerkt plötzlich, dass etwas Wichtiges in der Tasche fehlt. Sei es nun das Ladekabel, um das Handy unterwegs aufzuladen, oder eine Flasche Wasser, wenn einen unerwartet der Durst überfällt. Damit Sie diese und ähnliche Situationen in Zukunft vermeiden können, geben wir Ihnen die optimalen Tipps, welche zehn Gegenstände in Ihrer Tasche auf gar keinen Fall fehlen sollten.

1. Hand-Desinfektionsmittel

Ein Hand-Desinfektionsmittel sollte stets mitgeführt werden, um sicher und hygienisch unterwegs zu sein. Zwar empfiehlt es sich, die Hände wenn möglich immer mit Seife zu waschen, allerdings ist dies unterwegs nicht immer möglich. Für diese Situationen eignet sich ein Hand-Desinfektionsmittel herrvorragend – insbesondere in Zeiten von Corona – und sollte daher immer mit sich getragen werden.

2. Handy-Ladekabel

Wenn der Handy-Akku unterwegs leer geht, kann das nicht nur nervig sein, sondern in vielen Situationen auch problematisch. So haben viele Menschen ihre Termine auf dem Smpartphone eingespeichert, nutzen es als Kommunikationsquelle und zur Navigation. Um für einen leeren Akku gewappnet zu sein, sollte das Handy-Ladekabel daher immer in der Tasche dabei sein. Aufladen ist in vielen Cafés möglich, sowie oft auch im Zug oder im Auto.

3. Powerbank

Sollte der Handy-Akku sich dem Ende neigen, allerdings weit und breit keine Steckdose in Sicht sein, kann ein Powerbank weiterhelfen. Damit lässt sich das Handy jederzeit und überall aufladen, und man kommt im Normalfall problemlos durch den Tag. Wichtig: Nicht vergessen, auch die Powerbank zwischendurch aufzuladen.

4. Taschentücher

Taschentücher sind besonders bei kalten Temperaturen unabdingbar, in denen man schnell einmal mit einer laufenden Nase zu kämpfen hat. Doch auch zu anderen Jahreszeiten kann es sinnvoll sein, stets Taschentücher bei sich zu tragen – zum Beispiel, wenn man im Zug den Kaffee verkippt hat oder ein Freund oder Kollege nach einem Taschentuch fragt.

5. Portemonnaie

Wer nur auf einen kurzen Spaziergang nach draußen geht, nimmt oft kein Portemonnaie mit. Es kann jedoch hilfreich sein, dieses immer bei sich zu tragen – z.B., wenn man spontan einen Einkauf tätigen will oder sich spontan mit Freunden zum Eisessen verabredet.

6. Personalausweis

Entgegen der Annahme vieler, ist das stetige Mitführen des Personalausweises in Deutschland keine Pflicht. Hilfreich sein kann es dennoch, zum Beispiel dann, wenn man in eine ungeplante Verkehrskontrolle gelangt oder beim Supermarkteinkauf eine Flasche Wein einkaufen möchte.

7. Trinkflasche

Wasser unterwegs zu kaufen ist oft teuer und verbraucht unnötige Ressourcen. Um umweltschonend und praktisch unterwegs zu sein, sollte man stets seine eigene gefüllte Wasserflasche dabei haben. An vielen Orten gibt es mittlerweile auch Trinkstationen, an denen sich die eigene Trinkflasche kostenlos auffüllen lässt.

8. Kopfhörer

Kopfhörer sind vor allem ein Muss für Menschen, die oft öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Doch auch für Autofahrer kann es sich auszahlen, Kopfhörer bei sich zu tragen. Ob für den Spaziergang im Park oder beim Warten auf einen Termin – mit Köpfhörern können wir nicht nur überall Musik hören, sondern ebenso Podcasts hören oder unsere Lieblingsserie gucken.

9. Sonnenbrille

Insbesondere Autofahrer kennen die Situation, wenn plötzlich die Sonne aus den Wolken hervorbricht und der Sonnenschutz heruntergeklappt werden muss. Ein anderes Mittel, das Abhilfe verspricht: Die Sonnenbrille! Besonders bei wechselhaftem Wetter kommt man immer wieder in Situationen, in denen eine Sonnenbrille sich als außerordentlich praktisch erweist – zum Beispiel für den spontanen Spaziergang im Park. 

10. Stift

Obwohl in der heutigen Zeit vieles digital stattfindet, kommt man immer mal wieder in Situationen, in denen ein Stift hilfreich sein kann. Da dieser zudem klein und platzsparend ist – ein absolutes Muss für unterwegs!

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Mehrere verletzte Personen in Wiesbaden – Mann mit Stichwunde in Klinik

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Polizeibericht Wiesbaden
Polizei Hessen

Am Montag (28. März 2022) kam es in Wiesbaden-Biebrich gegen 18:45 Uhr zu einer Streitigkeit in einer Personengruppe. Bei der Auseinandersetzung in der Rathausstraße wurden mehrere Personen verletzt. Passanten alarmierten die Polizei Wwesthessen über den Notruf.


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Eine Person erlitt Stichverletzungen

Bei der Auseinandersetzung soll auch ein Messer im Spiel gewesen sein, teilte die Polizei am Abend mit. Die Wiesbadener Polizei rückte kurz nach der Alarmierung mit mehreren Streifenwagen aus. Die Rathausstraße musste für eine Stunde gesperrt werden.

Im Umfeld des Tatortes sammelte sich eine größere Gruppe unbeteiligter Personen an. Bei der Auseinandersetzung wurde ein 49-jähriger Mann aus der Landeshauptstadt Wiesbaden mit einem Messerstich ins Bein verletzt. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Er konnte nach der medizinischen Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Weitere drei Personen wurden ebenso vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei Wiesbaden hat die Ermittlungen zu den Hintergründen und den Beteiligten aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Wiesbaden zu melden.

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Feuerwehr: Meterhohe Flammen im Rheingau und hoher Sachschaden

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Am Samstagabend (26. März 2022) kam es gegen 21:00 Uhr unterhalb der Siedlung Rebhang auf der Hallgarter Platte (Rheingau-Taunus-Kreis) zu einem Feuerwehreinsatz. Dort war auf einem Gartengelände ein Brand ausgebrochen, der einen hohen Sachschaden anrichtete.


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Unterstand wurde vollständig zerstört

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass ein Unterstand in Brand geraten war. Zwei Angriffstrupps unter Atemschutz begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen. Dabei setzten die Feuerwehren 8.200 Liter Löschwasser und für die Nachlöscharbeiten zusätzlich Netzmittel ein, um die Flammen zu löschen. Der Unterstand und die dort untergestellten Gerätschaften wurden durch das Feuer komplett zerstört.

Ein Übergreifen des Feuers auf einen Wohnwagen und einen Wasser-Tankanhänger konnte glücklicherweise verhindert werden. Der Wohnwagen wurde durch die enorme Hitzeentwicklung dennoch beschädigt. Eine Gartenhütte auf dem Nachbargrundstück begann ebenfalls schon Feuer zu fangen, konnte aber umgehend abgelöscht und vor den Flammen gerettet werden.

Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist bislang noch unklar und wird von der Polizei ermittelt.

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Im Einsatz waren über 40 Einsatzkräfte von:

  • der Feuerwehr Hallgarten
  • der Feuerwehr Mittelheim
  • der Feuerwehr Winkel
  • der Polizei
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Finale der Wanderausstellung „Schätze des Landes“ in Mainz eröffnet

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Die für das kulturelle Erbe des Landes zuständige Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß hat die letzte Station der Wanderausstellung „Unsere Heimat: Schätze des Landes Rheinland-Pfalz“ eröffnet. BYC-News war vor Ort.


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Passend zum 75-jährigen Jubiläum von Rheinland-Pfalz feiert die Schau vom 31. März bis 29. Mai 2022 ihr großes Finale im Landesmuseum Mainz

Seit fünf Jahren zieht die Wanderausstellung der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) durchs Land und präsentiert an unterschiedlichen Orten ausgewählte Objekte, kombiniert mit Fotografien von Bürgerinnen und Bürgern – sogenannten Kulturerbinnen und Kulturerben – aus der jeweiligen Region. Dadurch entstehen neue, ungewöhnliche und sehr individuelle Bezüge zum gemeinsamen kulturellen Erbe des Landes.

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Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß

Finale der wanderausstellung „schätze des landes“ in mainz eröffnet
Foto: Chiara Forg

„Auch wenn das Land Rheinland-Pfalz erst 75 Jahre jung ist, so sind seine Regionen dennoch Teil einer der bedeutendsten europäischen Kulturlandschaften mit einer über viele Jahrtausende währenden kontinuierlichen Geschichte. Die Wanderausstellung zeichnet gewissermaßen diese reiche Kultur-, Wirtschafts- und Industriegeschichte nach. Beim krönenden Abschluss im Landesmuseum Mainz können dabei in vielen Fällen erstmals auch Originalexponate gezeigt werden. Die Ausstellung ermöglicht einen neuen Blick auf die Geschichte unseres Landes, die voller Schätze ist, die es zu entdecken gilt“, sagte Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß, die als Kulturerbin selbst in der Ausstellung vertreten ist.

Oberbürgermeister Michael Ebling schlug die Brücke zu den aktuellen Bezügen: „Vertrautheit, Verwandtschaft, Zugehörigkeit – das sind nur einige der vielen positiven Assoziationen, die wir mit dem Begriff Heimat verbinden. Doch gerade in diesen Wochen erleben wir auch mindestens ebenso stark, was es heißt, die Heimat zu verlieren, sie zerstört und verwüstet zu sehen. Die schrecklichen Bilder aus der kriegsversehrten Ukraine, sie haben sich uns allen eingebrannt. Ich wünsche mir sehr, dass die Menschen aus der Ukraine, aber auch aus vielen anderen Ländern dieser Welt, welche in Mainz Zuflucht gefunden haben, hier zumindest eine Heimat auf Zeit finden“, so Ebling.

In der Ausstellung „Unsere Heimat: Schätze des Landes Rheinland-Pfalz“ werden ausgewählte Objekte aus verschiedenen Bereichen wie Archäologie, Kunst, Architektur oder Technik präsentiert und teils mit Bürgerinnen und Bürgern aus Rheinland-Pfalz in Verbindung gebracht, die wiederum mit Objekten ihrer Heimat eine Beziehung aufgebaut haben. Sie treten dabei auf ganz individuelle Art und Weise in einen Dialog mit ihrem persönlichen Kulturerbe und werden so auch selbst zu einem Stück Kulturerbe. Die Ausstellung richtet ihren Blick auf das reichhaltige kulturelle Erbe in all seinen Facetten, Gattungen und zeitlichen Einordnungen. Sie macht neugierig auf einzigartige Schätze und will die Menschen von heute berühren und ansprechen, denn sie sind die Erbinnen und Erben der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz.

„Heimat kann ein Ort sein, eine Region oder ein kleines Waldstück – Heimat kann auch Sprache sein, ein Stück Sehnsucht oder ein Wiedersehen, der Bäcker an der Ecke, die Silhouette einer Stadt sowie eine typische Landschaft oder eine außergewöhnliche Kulturstätte. Heimat ist so viel, für jeden etwas anderes und vor allem so alt wie die Menschheit“, verdeutlichte die Generaldirektorin der GDKE, Dr. Heike Otto, den Ansatz der Ausstellung.


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Gestartet war die Wanderausstellung am Rheinland-Pfalz-Tag im Juni 2019 in Annweiler

Zuvor konnte die „Basis-Ausstellung“ mit knapp 15 Stationen bereits im Herbst 2018 in Xi’an in China und in Kigali im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda gezeigt werden. Nach dem Auftakt in Annweiler hatte sie 2019 noch die Orte Kaub und Mayen sowie im Jahr 2020 Idar-Oberstein, Boppard, Andernach, Oberwesel, Neustadt an der Weinstraße und Koblenz besucht. Zuletzt war die Ausstellung zu Gast in Landau.

Im Landesmuseum Mainz werden erstmals alle bisherigen Stationen und Orte zusammengeführt und gemeinsam präsentiert. Anhand von insgesamt 40 Stationen wird damit die kulturelle Vielfalt von Rheinland-Pfalz mit ihren Kulturpatinnen und Kulturpaten an zahlreichen Beispielen deutlich. Begleitend zur Ausstellung wird im Landesmuseum Mainz eine Vortragsreihe ausgerichtet. Den Auftakt übernimmt Dr. Heike Otto, die Generaldirektorin der GDKE. Anschließend werden die Direktorinnen und Direktoren der einzelnen GDKE-Direktionen sowie der drei rheinland-pfälzischen Landesmuseen in Trier, Koblenz und Mainz zu Vorträgen erwartet.

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Einsatz für die Polizei Mainz – Schusswaffe und Schlagstock im Auto

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Auf einer Streifenfahrt am Samstag (26. März 2022) bemerkten zwei Mainzer Polizeibeamte gegen 22:00 Uhr einen BMW Geländewagen, der mitten auf der dreispurigen Fahrbahn stand. Die Fahrertür stand offen und am Heck des Fahrzeugs befanden sich zwei männliche Personen. Einer der Männer begab sich im nächsten Moment zur Fahrertür. Beim Einsteigen bemerkten die Beamten, wie der Fahrer sich eine silberfarbene Schusswaffe in den Hosenbund steckte und in Richtung Hauptbahnhof losfuhr.


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Kontrolle an der Boppstraße

Die Polizisten verfolgten den BMW und alarmierten weiteren Einheiten. Schließlich wurde der Geländewagen auf Höhe der Boppstraße durch die Polizisten angehalten und der Fahrer aufgefordert, mit erhobenen Händen aus dem Fahrzeug auszusteigen und sich auf den Boden zu legen. Der Fahrer, ein 32-jähriger Mainzer, verhielt sich kooperativ und kam der Aufforderung nach.

Nachdem er gefesselt war, wurden er und sein Fahrzeug durchsucht. Unter dem Beifahrersitz fanden die Beamten die Schusswaffe und einen Teleskopschlagstock in der Fahrertür. Beide wurden sichergestellt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Schusswaffe um eine Druckluftpistole handelte, die der 32-Jährige, berechtigt durch einen kleinen Waffenschein, verdeckt tragen durfte.

Was es mit dem zweiten Mann an dem Fahrzeug auf sich hatte, ist Teil der gegenwärtigen Ermittlungen. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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Verkehrsänderungen in Nierstein im April 2022

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

In Nierstein beginnen die Vorbereitungen für die Umstellung in die nächste Verkehrsführungsphase. Dazu wird der Verkehr auf der B9 (Rheinallee) aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit am Montag, den 4. April 2022, in der Zeit von 8.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr, halbseitig mit einer Baustellenampel an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. Hintergrund ist, dass die Verkehrsinsel in Höhe des Bahnhofes zurückgebaut wird. Nachfolgend werden am Dienstag, 5. April in der Zeit von 8.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr, ebenfalls im Schutz einer halbseitigen Verkehrsführung die Fahrspuren der B 9 (Rheinallee) wenige Meter stadtseitig verlegt. Damit kann das notwendige Baufeld für den Neubau der Notentlastung mit Pumpwerk des Zweckverbandes Abwasserentsorgung Rheinhessen (ZAR) geschaffen werden. Die Verkehrsführung bleibt bis zum Herbst 2022 bestehen.

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Verkehrskonzept für die Landeshauptstadt Mainz vorgestellt

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Der Saal im Wolfgang-Capito-Haus in der Mainzer Neustadt ist gut gefüllt – das Thema Verkehrswende bewegt die Menschen in Mainz. Auch einige Vertreter der Mainzer Politik sind unter den gut 50 interessierten Zuhörern, unter anderem Christoph Hand, Ortsvorsteher der Neustadt, sowie Siegfried Aubel, Mitglied im Ortsbeirat Neustadt.


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„Konsequenten Klimaschutz weiter vorantreiben“

Zunächst beschreibt Eva Legner von MainzZero die Bedeutung der Verkehrswende für den Klimaschutz und geht auf Sicherheit und Lebensqualität einer Stadt ein, die wesentlich von der Verkehrsgestaltung beeinflusst werden. Eine wesentliche Forderung im Bereich Verkehr des Bürgerbegehrens von MainzZero war, die Anteile von Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) sowie Fuß- und Radverkehr an den in Mainz zurückgelegten Wegen bis 2030 von 60% auf mindestens 80% zu steigern. Im Stadtratsbeschluss der regierenden Ampel-Koalition zu „Konsequenten Klimaschutz weiter vorantreiben“, der als Reaktion auf das Bürgerbegehren im November 2021 gefasst wurde, gibt sich die Stadt ebenfalls dies 80%-Ziel, ohne jedoch einen konkreten Zeitpunkt zu benennen. Das von MainzZero vorgelegte Konzept „Verkehrswende jetzt! Bausteine für ein Mobilitätskonzept“ beschreibt Maßnahmen, die kurz-, mittel- und langfristig getroffen werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen.

Armin Schulz, ehemals Stadt- und Verkehrsplaner bei ‚Hessen mobil‘ und bei MainzZero aktiv, macht anhand der Strecke von Gonsenheim zur Ludwigsstraße in der Innenstadt anschaulich deutlich, wie die Situation für die verschiedenen Verkehrsmittel in Mainz aussieht: Während den Pkws auf dem Großteil der Strecke zwei Spuren in jede Richtung zur Verfügung stehen, bietet sich den Radfahrenden wenig Komfort und vor allem Sicherheit. Zahlreiche nicht ausreichend abgesenkte Bordsteine, Engstellen mit Kontakt zum Fußverkehr und im Winter nicht geräumte Wegestrecken sind auf dem Weg in die Innenstadt zu überwinden. „Spätestens den neuen Anforderungen durch den Verkehrsmittelmix aus E-Bikes, Lastenrädern und E-Scootern sind diese Wege nicht mehr gewachsen. Überholen ist hier praktisch nicht möglich“, so Armin Schulz.

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Autoverkehr wird höher bewertet als Rad- und Fußverkehr

Im Bereich des neu gebauten Hotels in der Binger Straße macht Schulz sehr anschaulich klar, dass der Radverkehr – zumindest bislang – in Mainz stets hinter dem Autoverkehr und wirtschaftlichen Interessen zurückstecken musste. Das Investoreninteresse zum Bau hätte angesichts der fehlenden Breite des Gehweges dezernatsübergreifend zu einer verträglichen Lösung führen müssen. Der Hotelbau wurde genehmigt, obwohl damit auf dieser hoch frequentierten Strecke zwischen Universität und Hauptbahnhof für Fußgänger nur 1,25 m (statt der gesetzlich vorgeschriebenen 1,50 m) zur Verfügung stehen. Auch der danebenliegende Radweg, der zudem in beide Richtungen genutzt wird, entspricht nicht den heutigen Regelmaßen im Straßenbau.

Dabei es handelt sich hier nach Einschätzung des Verkehrsexpert*innen von MainzZero um die Strecke mit dem höchsten Radpotential (8 bis 10.000 / Tag) in ganz Rheinland-Pfalz. Nach kurzfristig zu realisierenden Fahrbahnmarkierungen zum Radweg könnte diese Strecke von der Innenstadt zu Universität, dann als Südumgehung um Finthen, von dort auf dem bestehenden Radweg nach Wackernheim und ab dort auf einem neuen Radweg bis Ingelheim führen. Ein solcher Radschnellweg sei zu großen Teilen förderfähig aus Mitteln des Bundes, so Schulz.


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Klare Forderungen für das Gelingen der Verkehrswende in Mainz

Auch für die Naherholung in Form von Spazierwegen – wie bereits in zahlreichen großen europäischen Städten realisiert – hat das Verkehrskonzept von MainzZero eine Vision. Mittels verkehrsberuhigter, begrünter Straßen, sogenannter Grünachsen, die durch Rad- und Fußgängerbrücken ergänzt werden und die einzelnen Park- und Grünflächen in Mainz verbinden sollen, entstehen lange Spazierwege, die sich für Ausflüge etwa aus den Stadtteilen zum Rhein eignen. Das Thema Grünachsen wird ein eigener Schwerpunkt in der Arbeit von MainzZero in diesem Jahr sein.

Verkehrskonzept für die landeshauptstadt mainz vorgestellt 2Das Verkehrskonzept formuliert klare Forderungen: Die Verkehrswende muss zum Leitziel in der Stadtverwaltung werden. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und umfassende Weiterbildungsmaßnahmen, die die Verwaltungsmitarbeitenden beim Umdenken unterstützen, müssen selbstverständlich sein. Die Anforderungen des Kfz-Verkehrs dürfen nicht mehr auf die täglich eine Stunde Spitzenbelastung ausgelegt sein, sondern müssen sich am Normalverkehr des gesamten Tages orientieren.

Für einen sicheren, attraktiven Radverkehr braucht es ein umfassendes und langfristig angelegtes Radnetz für die ganze Stadt inklusive Anbindung an das Radfernnetz und vor allem an die sogenannten Oberzentren wie Wiesbaden und Frankfurt. Verschiedene Gruppen aus der Bürgerschaft haben hier bereits detaillierten Input gegeben: das Mainzer Radfahrforum mit der Initiative ‚Mapathon – Radwegenetz für Mainz‘ oder ‚Gonsenheim setzt auf’s Rad“,– bislang sind sie alle unbeantwortet durch die Stadt geblieben.

Der Wille von Politik und Verwaltung sind entscheidend

Ein besonderes Leuchtturmprojekt stellt Matthias Borsdorf von MainzZero vor: die der Neustadt zugewandte Seite der Kaiserstraße soll verkehrsberuhigt werden, nur Busse Rad- und Fußverkehr sollen die Straße benutzen dürfen. „So wäre die Kaiserstraße wieder die Prachtstraße, als die sie vor 150 Jahren erdacht und gebaut wurde und die Grünfläche wäre endlich als solche nutzbar“, beschreibt er – selbst Bewohner der Neustadt – diese Vision.

Armin Schulz betont zum Anschluss erneut, dass viele dieser Vorschläge ohne große bauliche Maßnahmen, die mit langen Genehmigungsverfahren verbunden wären, kurzfristig umsetzbar sind. „Die Politik muss es einfach wollen. Das ist der entscheidende Punkt – und natürlich auch die Menschen müssen die damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität erkennen und wollen.“

Um diesen Punkt drehte sich die anschließende Diskussion. Wie können die Mainzer Politiker*innen von dieser Vision überzeugt werden? Welchen Nutzen können sie für ihr politisches Wirken im Sinne der Bürger*innen aus deren Umsetzung ziehen? Wenn die Umsetzung gut gelänge und die Bevölkerung anspräche, werde auch die Politik davon profitieren, so das Fazit nicht nur bei MainzZero.

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Förderverein Cramer-Klett-Siedlung Gustavsburg bittet um Unterstützung

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Die Interessengemeinschaft und Förderverein Cramer-Klett-Siedlung Gustavsburg e.V. lädt in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Arbeitseinsatz am Samstag (7. Mai 2022) ab 9:30 Uhr auf den Gustavsburger Cramer-Klett-Platz ein.


Hochbeete sollen verschönert werden

Auch in diesem Jahr sollen die Hochbeete vor dem Osterfest wieder richtig gepflegt und teilweise noch bepflanzt werden. Die Hochbeete sollen nach Angaben des Vereins zum Osterfest wieder richtig erstrahlen. Die blühenden Pflanzen tragen gerade auch in der schwierigen Zeit zu einem freundlichen Ortsbild bei. „Wir brauchen jede helfende Hand!“, so die stellvertretende Vorsitzende Susanne Seebeck.

„Selbstverständlich wird es auch wieder unser traditionelles gemeinsames Frühstück mit Weck und Worscht geben“, so der Vereinsvorsitzende Matthias Welniak.

Wenn möglich bittet der Verein um das Mitbringen von eigenen Gartenhacken, Eimern, Besen und anderen benötigtem Gartenwerkzeug. Es wird außerdem um eine Vorabanmeldung zu einer besseren Planung. Hierzu bitte bis zum 30. April eine kurze E-Mail an vorstand@cramer-klett-siedlung.de oder telefonisch unter 0163 – 7171162.

Bowlingcenter Bad Kreuznach: Mehr als nur eine normale Bowlingbahn

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Gemeinsam Spaß haben, gemeinsam Feiern oder aber auch einfach nur mit Freunden zusammen in einer coolen Location was Trinken gehen: Die meisten verbinden damit Clubs, Partys oder Diskotheken. Das dieses aber auch mit einer im Durchschnitt 5 Kilo schweren Kugel und 10 weißen Pins in Verbindung zu bringen ist, haben die wenigsten auf dem Schirm. Bowling ist nicht immer gleich Bowling, sondern kann auch zu einem großen Partyevent werden.

Disco-Bowling

So auch im Gewerbegebiet in Bad Kreuznach. In der Planiger Straße lädt Buddies Bowlingcenter immer wieder zu den verschiedensten Mottotagen und Events ein. Jeden Freitag und Samstag wird Buddies Bowlingcenter in eine Diskothek verwandelt. Ab 20 Uhr können die Gäste in dieser besonderen Atmosphäre zu rockigen Klängen und Discosounds auf Punktejagd gehen.

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Buddies Bowling Bad Kreuznach | Foto: Thorsten Lüttringhaus

In Clubs und Diskotheken spielen häufig an bestimmten Tagen die Getränke eine Rolle. So startet der Donnerstagabend im Buddies unter dem Motto „Shotday“. Beliebt bei Jung und Alt ist auch die Jagd nach Punkten bei den berühmten „Event-Partys“, die in regelmäßigen Abständen auf der Bowlingbahn veranstaltet werden.

Familientag und Kindergeburtstage

Doch nicht nur für das feiernde Partypublikum ist das Buddies ein beliebtes Ziel. Auch für Familien wird auf den sechs Bahnen einiges geboten. So ist der Sonntag als Familientag ausgeschrieben, bei dem bis 19:00 Uhr Familien gemeinsam bei guter Laune ihren Spaß haben können.

Ein ganz besonderes Ereignis ist für viele Kinder der eigene Geburtstag, der für viele Eltern mit zunehmendem Alter der Kinder eine große Herausforderung bei der Gestaltung stellt. Hier bietet Buddies allen Geburtstagsgästen eine Feier in besonderer Atmosphäre. Ganz ohne Stress und Chaos in den eigenen vier Wänden. Damit die Kiddies auch altersgerecht ihren Spaß und Erfolg haben können, hält Buddies extraleichte Bowlingkugeln und auch passende Schuhe für Kinder bereit. Auch können die seitlichen Rinnen der Bahnen geschlossen werden, so dass die Kugeln immer die Pins am Ende der Bahnen erreichen werden. Natürlich ist auch die entsprechende Partyverpflegung für die Kleinsten nach Abstimmung mit den Eltern gesichert.

Firmenevents

Dass gemeinsame Freizeitgestaltung auch für das betriebliche Klima von Vorteil sein kann, ist bekannt. Diese gemeinsame Freizeitgestaltung bietet Buddies Bowlingcenter Unternehmen an. Egal ob Weihnachtsfeier oder eine Betriebsfeier – Buddies bietet neben einem modernen Gastrobereich den richtigen Rahmen für ein lockeres Miteinander. Neben Spaß und Action steht bei solchen Firmenevents die Förderung der Teamfähigkeit im Vordergrund.

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E-Dart Stadtmeisterschaften

Ein Highlight im Jahresterminkalender ist das groß angelegte Event der „offenen Bad Kreuznacher E-Dart Stadtmeisterschaften“. Hierzu werden die Bowlingbahnen extra mit Platten abgedeckt, so das dort wo sonst die Kugeln ihr Ziel suchen, 16 E-Dart Geräte ihren Platz finden.

Die Meisterschaften finden, nach zwei Jahren Corona-Pause, in diesem Jahr unter dem Motto „lets Dart & lets Dance“ in der Zeit vom 15. bis 17. April statt. Freitags starten diese mit den Damenmeisterschaften und den Meisterschaften in der Doppelkonkurrenz. Am Sonntag werden dann die Offenen Meisterschaften sowie die Meisterschaften im Einzel in der C-Klasse ausgetragen.

DJ-Partys

Zwischen den beiden Wettkampftagen geht es dann hoch her. Am Samstag, 16. April, sorgt DJ Jonny ab 20.00 Uhr für mega Partystimmung. Mit solchen oder ähnlichen Events wie z.B. Gastauftritten von Sängern und Sängerinnen oder anderen Künstlern sorgt das Team von Buddies Bowling ständig für Abwechslung.

Termine

  • Happy Easter Day am Ostermontag (18.04.2022) – Hier öffnet das Buddies bereits ab 11:00 Uhr
  • Nach dem Osterfest öffnet das Buddies unter dem Motto „Ferienzeit gleich Bowlingzeit“ in der Zeit vom 19.04.2022 – 21.04.2022 bereits ab 15 Uhr
  • Am Freitag 22.04.2022 legt ab 19:00 Uhr DJ Anthony auf. Einlass ist bereits ab 17:00 Uhr

Öffnungszeiten:

Dienstag: 17:00 – 22:00 Uhr
Mittwoch: 17:00 – 22:00 Uhr
Donnerstag: 17:00 – 22:00 Uhr
Freitag: 17:00 – 00:00 Uhr
Samstag: 14:00 – 00:00 Uhr
Sonntag: 11:00 – 22:00 Uhr

Adresse:

Buddies Bowling
Buddies Erlebnisgastronomie GbR
Planiger Str. 106
55543 Bad Kreuznach
Telefon: 0671-97020091
E-Mail: info@buddies-bowling.de
Homepage: Buddies Bowling
Facebook-Seite: Buddies Bowling
Instagram: Buddies Bowling

Ostermarkt mit über 50 Ständen und verkaufsoffenem Sonntag

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Marktkirche WIesbaden
Marktkirche WIesbaden

Wiesbaden: Der traditionelle Ostermarkt mit rund 50 Ständen findet 2022 von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. April, in der Fußgängerzone statt. Im historischen Fünfeck gibt es Live-Musik sowie einen Stoff- und Künstlermarkt. Der Sonntag ist verkaufsoffen.


Über 50 Stände

Die Besucherinnen und Besucher erwartet an über 50 Ständen eine Vielzahl an Geschenken und Deko-Artikeln rund um die Themen Ostern und Frühling sowie kulinarische Spezialitäten. Angeboten werden Kunstgegenstände aus Holz, Heufiguren, Mineralien, Filz- und Wollprodukte sowie individuelle Keramik, Naturbürsten und Schmuck. Insgesamt 19 neue Ständen sind mit von der Partie.

Programm Ostermarkt

Auch beim diesjährigen Ostermarkt verteilen die „Osterhasen“ in der Fußgängerzone kleine Ostergrüße und auch Stelzen-Walkacts sind dort unterwegs. Auf der Bühne am Mauritiusplatz treten von Freitag bis Sonntag unter anderem „Forty Two Years“, „Ben Kyle“, „Marcus Wolf“, „Pasi der Pogo“ sowie „Colin Frost“ auf. Am Mauritiusplatz ist neben Kunsthandwerker- und Gastronomieständen auch das Kinderkarussell zu finden.

Öffnungszeiten

  • Freitag von 11 bis 20 Uhr
  • Samstag von 10 bis 20 Uhr
  • Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag und Stoffmarkt

Das Dern’sche Gelände wird am Sonntag, 3. April, 10 bis 18 Uhr, dann einmal mehr Schauplatz des beliebten Stoffmarktes sein. Hier werden Kreative eine Fülle von Anregungen rund ums Thema Selbstschneidern und -nähen finden. Eigens zum Stoffmarkt werden dann auch auf dem Dern’schen Gelände gastronomische Stände zu finden sein.  Traditionell wird am Sonntag, 3. April, der innerstädtische Einzelhandel zum verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr öffnen und seine Kunden im historischem Fünfeck gerne begrüßen.

Fahrrad sicher abstellen

Wer zum Ostermarkt am Samstag und Sonntag mit dem Fahrrad in die Innenstadt fährt, muss sich um die Sicherheit seines Rades keine Gedanken machen. Auf dem Dern’schen Gelände befindet sich die Fahrrad-Garderobe des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), bei der man das Fahrrad am Samstag und Sonntag von 11 bis 18.30 Uhr gegen ein Märkchen abgeben kann.

Keine Automobil-Ausstellung und kein Weinverkauf

Die Wiesbadener Automobilausstellung sowie den Weinverkauf der Hochschule Rhein-Main beziehungsweise Hochschule Geisenheim University wird es in diesem Jahr in Folge der Corona-Bedingungen nicht geben.

Betrunkener läuft nach Funzelfahrt auf der Autobahn A61 nach Hause

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Symbolbild Polizei

Am Sonntag (27. März 2022) wurde der Polizei gegen 22.00 Uhr von mehreren Autofahrern ein Fußgänger auf der Autobahn A61 gemeldet. Der Mann soll sich in Fahrtrichtung Koblenz, kurz vor dem Parkplatz Langwiese, befunden haben.


Die Polizei traf den Mann an

Durch die alarmierte Autobahnpolizei konnte, auf dem neben der Fahrbahn befindlichen Grünstreifen, eine männliche Person angetroffen werden. Seinen Angaben zufolge befand er sich zu Fuß auf dem Nachhausweg von einer „Funzelfahrt“. Warum er trotzt eingeschaltetem Navigationssystem auf dem Mobiltelefon den Weg über die Autobahn genommen hat, konnte er nicht erklären.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,82 Promille. Der Mann wurde einer Polizeistreife der Polizei Alzey übergeben und nach Hause gefahren.

Gutachten für den Notarztstandort Ingelheim am Rhein

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Notarzt
Notarzt

Ein differenziertes Bild ergab die Anhörung zur notärztlichen Versorgung im Landkreis Mainz-Bingen. Elf Sachverständige gaben im Kreistag ihr Statement ab und beleuchteten aus ihrer jeweiligen Perspektive die Frage, ob die Besetzung des Notarztstandortes Ingelheim von täglich 7:00 bis 19:00 Uhr bedarfsgerecht ist. Diese Regelung gilt seit dem 1. Januar 2022, nachdem die Krankenkassen als Kostenträger den 24-Stunden-Betrieb nicht mehr weiter finanzieren wollten. Im Gegensatz zu einer ersten Sondersitzung im Januar, die einen rein informativen Charakter hatte, waren bei dieser Anhörung nun auch die Fraktionen aufgefordert, Sachverständige zu benennen.


Simulation von Einsätzen

Ein zentraler Punkt war der „Ergebnisbericht Notarztstandort Bingen – Ingelheim“, verfasst vom Projekt OnePlan des Fachbereichs Mathematik der Technischen Universität Kaiserslautern. In einer sogenannten „eventbasierten Simulation“ hat die Projektgruppe hier auf Basis der tatsächlichen Notarzteinsätze aus dem Jahre 2020 die Auswirkungen auf den Raum Ingelheim/Bingen simuliert, wenn der Standort Ingelheim nur noch tagsüber besetzt ist. Diese Simulation diente als Grundlage für die Entscheidung der Behörde.

Laut Andreas Hitzges, für den Rettungsdienst zuständiger Referatsleiter im Mainzer Innenministerium, erfüllt die Berechnung fachlich hohe Ansprüche: „Mit dem, was wir hier machen, liegen wir bundesweit an der Spitze“, sagte der Experte. Dabei stellte er klar, dass OnePlan das strategische Analyse- und Planungstool, mit dem der Bericht erstellt wurde, im Auftrag des Landes entwickelt hat. Künftig werden darüber landesweit Bedarfsberechnungen vorgenommen.

Sein Fazit: Die Lösung mit 1,5 Standorten für Bingen und Ingelheim „erscheint mir eine Vernünftige zu sein“

Detaillierte Informationen über das wissenschaftlich fundierte Vorgehen beim Erstellen der Bedarfsberechnung gaben ihre Macher Prof. Sven O. Krumke und Dr. Manuel Streicher preis. In deren Arbeit stecke viel Mühe und Aufwand, sagte der Notfallmediziner Dr. med. Thomas Luiz vom Fraunhofer-Institut für experimentelles Software Engineering Kaiserslautern: „Hier wurde mit großer Sorgfalt wissenschaftlich gearbeitet“, sagte er. Es seien mehrere Varianten berechnet und gegenübergestellt worden. Sein Fazit: Die Lösung mit 1,5 Standorten für Bingen und Ingelheim „erscheint mir eine Vernünftige zu sein“.

Für die Gegner der Entscheidung der Rettungsdienstbehörde Rheinhessen ist es dagegen nicht genügend, wenn nur die benachbarten Standorte zum Beispiel in Bingen und Mainz nachts besetzt sind. In diese Richtung argumentierten der Notarzt Dr. med. Mathias Umlauf, Dr. med. Olaf Lühker (Heilig-Geist-Krankenhaus Bingen), der Statistiker Prof. Dr. Peter Schulze, Dr. med. Klaus Reue, der Notfallsanitäter Andreas Zang und Dr. med. Susanna Roll. Bei Notfällen zwischen 19 und 7 Uhr sei die Gefahr groß, dass kein Notarzt zur Verfügung stünde, wenn mehrere Einsätze zur gleichen Zeit disponiert werden müssten. Besonders im Hinblick auf das nicht einfach erreichbare Mittelrheintal oder die Gemeinden im Selztal sei dies ein hohes Risiko. Sie fordern daher die Rückkehr zum 24-Stunden-Betrieb.

Ob eine Mitfinanzierung grundsätzlich kommunalrechtlich möglich ist, hatte vor einigen Wochen Landrätin Dorothea Schäfer das Land per Brief gefragt

Eine entsprechende Antwort konnte sie jetzt den Fraktionen vorlegen. In dem Schreiben teilt die Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde (ADD) mit, dass sowohl die Stadt Ingelheim als auch der Landkreis mitfinanzieren dürfen – im Falle des Kreises sei dabei aber wichtig, dass der Standort auch positive Auswirkungen auf andere Regionen außerhalb Ingelheims haben muss. Zudem müsse im Haushalt des Kreises dafür Geld vorhanden sein – es handele sich um eine freiwillige Leistung, die nicht über eine Kreditaufnahme finanziert werden darf.

Für das DRK, das seit dem 1. März den Standort Ingelheim betreibt, war Uwe Frohn bei der Sitzung in der Mensa des Sebastian-Münster-Gymnasiums in Ingelheim dabei

Er verwies auf den deutschlandweiten Notarztmangel, der es insgesamt erschwere, die Standorte zu besetzen. In dem Zusammenhang sei es ein Trugschluss, dass es für Notärzte attraktiver sei, wenn diese 24 Stunden Dienst machen könnten. Für Ingelheim sei er aber zuversichtlich, dass der Standort gut laufe. Auch eine Ausweitung auf 24-Stunden-Betrieb hält er für machbar – wenn die Finanzierung steht und die Perspektive mittelfristig – in seinen Augen sind dies zwei Jahre – haltbar ist.

Moniert wurden in der Debatte auch fehlende klare gesetzliche Regelungen, innerhalb welcher Fristen Notärzte vor Ort sein müssten – eine Hilfsfrist für Notärzte gibt es im Landesrettungsdienstgesetz nicht. Hier sei der Gesetzgeber aufgefordert, Abhilfe zu schaffen.

„Wir haben nun noch einmal die verschiedenen Aspekte zu diesem komplizierten Thema komprimiert gehört und aufgenommen. Dies werden wir nun bewerten und gemeinsam mit den Fraktionen diskutieren“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer. Über das weitere Vorgehen wird dann der Kreisausschuss in seiner nächsten Sitzung Ende April beraten.

16.000 Bäume für Rheinhessen – Pflanzaktion auf dem Mainzer Lerchenberg

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Der Vorstand der Mainzer Volksbank (MVB) hat gemeinsam mit der Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, und Vertretern der Stiftung Wald zum Leben die bundesweite Klima-Initiative „Morgen kann kommen“ für Rheinland-Pfalz gestartet. Bei der initialen Baumpflanzaktion wurden Bäume auf dem Mainzer Lerchenberg gepflanzt und über die weiteren Vorhaben der Mainzer Volksbank in ihrem Jubiläumsjahr informiert.


Biodiversität und Klimawandel im Fokus

Das Thema Nachhaltigkeit spielte für die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken schon immer eine bedeutende Rolle, weil sie seit ihrer Gründung auf wirtschaftliche Stabilität ausgelegt, dem Wohl ihrer Mitglieder verpflichtet und in der Region verankert sind. Als Genossenschaften sind sie solidarisch und sozial orientiert. Mit der Klima-Initiative „Morgen kann kommen“ bündeln und erweitern die Volksbanken und Raiffeisenbanken das vielseitige Umweltengagement der rund 800 Genossenschaftsbanken in Deutschland und nehmen sich der Verantwortung an, nachhaltige Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fördern und umzusetzen. Geplant ist, im Umkreis der der jeweiligen Geschäftsgebiete der Genossenschaftsbanken pro Jahr rund 500.000 Bäume zu pflanzen. Ziel ist es, den deutschen Wald als Deutschlands wichtigstes Ökosystem und größten CO2-Speicher klimafest zu machen. Für 2022 sind bereits 570.000 Setzlinge durch Mitglieder der genossenschaftlichen FinanzGruppe bestellt. Die Mainzer Volksbank beteiligt sich mit insgesamt 16.000 Bäumen in den nächsten beiden Jahren für Rheinhessen und greift dabei auf die fachliche Unterstützung der Stiftung Wald zum Leben zurück, die sowohl Flächen als auch Know-how für die Bäume langfristig bereitstellt.

Gemeinsam vor Ort Klimaschutz betreiben

Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Volksbank, sieht in der Aktion einen wichtigen Beitrag: „‘Was einer nicht schafft, dass schaffen viele‘, so lautet das Gründungsmotto der Volks- und Raiffeisenbanken. Die Klima-Initiative ist eine sichtbare und zukunftsorientierte Aktion, die das lebendig werden lässt. Mit 16.000 Bäumen hier in unserem unmittelbaren Wirkungsbereich können wir aktiv dabei unterstützen, die Region mit Blick auf die große Aufgabe der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Und die Bäume sind nur ein Teil. Aufbauend darauf planen wir zum Beispiel auch Schulwälder und Baumpatenschaften für Neugeborene. Die Mainzer Volksbank nimmt, wie in vielen anderen Bereichen auch, beim Thema Nachhaltigkeit ihre Verantwortung sehr ernst.“

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Gruppenbild mit Vertretern der Mainzer Volksbank und der Stiftung Wald zum Leben – Foto: Stephan Dinges

Marija Kolak, Präsidentin des BVR, hat am 21. März in Berlin den ersten Spatenstich zur bundesweiten Klima-Initiative der Volksbanken und Raiffeisenbanken gegeben und erläutert die damit verbundenen Ziele: „Mehr denn je ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft gemeinsame Kraftanstrengungen für den Klimawandel aufbringen. Wir möchten mit unserer Klima-Initiative, die auf mehrere Jahre angelegt ist, unseren ökologischen Beitrag leisten und in der Bevölkerung Impulse setzen, Klimaschutz zu betreiben. Daher freue ich mich, nach dem bundesweiten Auftakt zur gemeinsamen Klima-Initiative in Berlin, nun auch bei den Kolleginnen und Kollegen der Mainzer Volksbank zu sehen, wie in ihrer gemeinschaftlichen Aktion mit Partnern vor Ort neue Bäume gepflanzt werden und ein ganz konkreter Beitrag zum Klimaschutz auch hier in der Region geleistet wird. Für uns als Genossenschaftsbanken, die schon immer auch in ökonomischer und sozialer Hinsicht Nachhaltigkeit leben, ist die ökologische Komponente zu unterstützen ein ebenso wichtiges Anliegen.“

Den Wald als CO2-Speicher und Ökosystem erhalten

Die Klima-Initiative hat im Kern zwei wesentliche Bestandteile. Zum einen das Baumpflanzprojekt „Wurzeln“ und darauf aufbauend das Projekt „Schulwälder“. Das Ziel des Baumpflanzprojekts „Wurzeln“: den Wald als CO2-Speicher und Ökosystem erhalten und für zukünftige Generationen bewahren. Das ist auch ein wesentliches Nachhaltigkeitsziel der Europäischen Union. Die gesamte deutsche Waldfläche entlastet die Atmosphäre jährlich um 62 Millionen Tonnen CO2. Das entspricht 7 Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen. Rund 277.000 Hektar davon sind dem Waldbericht 2021 der Bundesregierung zufolge jedoch bereits so geschädigt, dass sie aufgeforstet werden müssen. Hier setzt die Baumpflanzaktion „Wurzeln“ an, bei der jede Volksbank und Raiffeisenbank die Wiederbewaldung ihrer Region aktiv unterstützen kann. Umgesetzt wird die Aktion bundesweit unter der Mitwirkung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

In Rheinhessen übernehmen die Expertinnen und Experten der Stiftung Wald zum Leben die Bewertung und Zuordnung der aufzuforstenden Flächen. Außerdem organisieren sie die Baumpflanzaktionen. Hans Steinbronn, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Wald zum Leben, über die Aktion: „Mehr Wälder bedeuten mehr Lebensqualität. Daher pachten oder erwerben wir nicht mehr landwirtschaftlich genutzte Flächen in Rheinhessen, um durch Aufforstungen einen nachhaltigen Beitrag für Natur- und Klimaschutz zu leisten. So wurden bereits ca. 40 Projekte realisiert und auf über 25 ha mehr als 60.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Das verlangsamt langfristig nicht nur den Klimawandels, sondern fördert auch auf die Biodiversität. Unser Ziel ist ein Netzwerk von Biotopen. Daher ist es für uns mit den genossenschaftlichen Partnern zusammen eine tolle Chance, hier einen wesentlichen Fortschritt zu machen.“


Schulwälder als nächste Stufe

Im nächsten Schritt der Klima-Initiative steht die Bildung rund um das Thema Klimaschutz im Fokus. Verschiedene pädagogische Angebote für Jung und Alt sollen für den Schutz des Klimas sensibilisieren. So schlägt zum Beispiel das Projekt „Schulwälder“ den Bogen zu Schulen und macht für Kinder und Jugendliche den nachhaltigen Umgang mit unserem Ökosystem spielerisch erlebbar. Gemeinsam mit der „Stiftung Zukunft Wald“ sollen Schulwälder entstehen, die örtliche Schulen als grünes Klassenzimmer nutzen können. Dabei werden bislang unbepflanzte Flächen neu bewaldet, die dann mindestens 30 Jahre bestehen bleiben und aktiv für den Unterricht genutzt werden. Die Klima-Initiative „Morgen kann kommen“ wird von ökologischen und pädagogischen Projekten und Veranstaltungen begleitet und laufend erweitert.

Baumpatenschaften für Neugeborene

Die Mainzer Volksbank will darüber hinaus bereits bei den Kleinsten beginnen. Im Jubiläumsjahr sollen daher alle Neugeborenen an Mainzer Kliniken einen Gutschein für eine Baumpatenschaft erhalten und somit von Beginn an mit dem Wald und Umweltschutz verbunden werden. Statistisch werden in Mainz innerhalb eines Jahres circa 5.000 Kinder geboren.

160.000 Euro für nachhaltige Projekte

Als weitere Aktion für das Jubiläumsjahr plant die MVB insgesamt 160.000 Euro für nachhaltige Projekte zu vergeben. Ab Mai 2022 sollen sich dann gemeinnützige Vereine und Institutionen für 160 Tage bewerben können. Die Projekte werden dann sowohl von einer Jury als auch über ein Publikumsvoting bewertet. Weitere Aktionen sind für das Jubiläumsjahr in Vorbereitung.

Hessen: Neue Regelungen zu Maskenpflicht und Testungen

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Die Hessische Landesregierung hat notwendige Anpassungen der Corona-Regeln beschlossen. Ab dem Wochenende ermöglicht das Bundesinfektionsschutzgesetz nur noch so genannte Basisschutzmaßnahmen.


Die Basisschutzmaßnahmen sehen Maskenpflicht und Testvorgaben nur noch in eng begrenzten Bereichen vor

Für die meisten Übergangsregeln, die seit dem 19. März 2022 in Hessen gelten, gibt es dann keine Rechtsgrundlage mehr. Sie laufen entsprechend in weiten Teilen aus. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Das Coronavirus wird uns auch noch weiter beschäftigen. Umso wichtiger ist es, dass nun jeder und jede Einzelne darauf achtet, unnötige Infektionsrisiken zu vermeiden und sich selbst und andere bestmöglich zu schützen. Die neuen Regeln bedeuten mehr Freiheiten, aber somit auch mehr Eigenverantwortung in der Hand unserer Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Die Basisschutzmaßnahmen sehen Maskenpflicht und Testvorgaben nur noch in eng begrenzten Bereichen vor

„Die Schutzmaßnahmen, die das Bundesgesetz noch ermöglicht, nutzen wir bestmöglich aus. Masken sind und bleiben das beste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu verringern: Vor allem in Innenräumen ist es weiter sinnvoll, bei Begegnungen Maske zu tragen und sich vorher zu testen. Das gilt ganz besonders, wenn man ältere oder vorerkrankte Personen trifft, die bei einer Infektion mit einem schweren Verlauf rechnen müssen“, so Klose. Auch das regelmäßige Lüften von Innenräumen bleibe eine einfache und effektive Maßnahme, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Die im Bundesgesetz beschriebenen Hotspot-Regelungen sind nach Auffassung der Landesregierung derzeit nicht umsetzbar. „Die Vorgaben sind so hoch bzw. diffus, dass sie faktisch ins Leere laufen. Eine rechtssichere Regelung ist nicht möglich. Wir beobachten deshalb intensiv den weiteren Verlauf der Pandemie, um soweit möglich und notwendig weitere Regelungen zu treffen“, so der Ministerpräsident und der Gesundheitsminister.


Folgendes gilt in Hessen ab dem 2. April     

Maskenpflicht:

  • in Arztpraxen und Krankenhäusern (nicht für stationäre Krankenhauspatienten)
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • bei Pflege- und Rettungsdiensten
  • in Bussen und Bahnen (ÖPNV und Fernverkehr)
  • in Sammelunterkünften wie bspw. Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften.

Testpflichten:

  • für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften.
  • Ausnahmen durch Einrichtungsleitung für Geimpfte, Genesene sowie aus sozialethischen Gründen möglich.
  • Bewohnertestungen (insbes. in Pflegeheimen) können bei einem Ausbruchsgeschehen ggf. anlassbezogen vom zuständigen Gesundheitsamt angeordnet werden
  • In Schulen werden Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler weiterhin dreimal wöchentlich getestet.
  • Justizvollzugs- und Abschiebehaftanstalten etc. können selbst über die Anordnung von Testpflichten entscheiden.

Die bisherigen Verpflichtungen zur Isolation bzw. Quarantäne bleiben auf Basis der RKI-Empfehlungen bestehen.

Inkrafttreten am 2. April 2022 (Samstag). Außerkrafttreten am 29. April 2022

Die Hospitalisierungsinzidenz liegt am 28. März 2022 bei 6,61; 181 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten (inkl. 12 Verdachtsfälle) belegt. Auch beim Infektionsgeschehen bewegt sich Hessen deutlich unterhalb des Bundesschnitts (Sieben-Tage-Inzidenz von 1.533 in Hessen gegenüber 1700 bundesweit am 28. März 2022).

Unfall mit eingeklemmter Person bei Nauheim im Kreis Groß-Gerau

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Feuerwehr Nauheim e1648465569715
Feuerwehr Nauheim e1648465569715

Am Sonntag (27. März 2022) wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nauheim gegen 22:35 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Landstraße L3482 in Höhe der Kreuzung Schillerstraße alarmiert. Von der Leitstelle wurden ebenfalls ein Notarzt und zwei Rettungswagen, sowie der örtliche Ortsverein des DRK Nauheim alarmiert.


Beim Eintreffen des Einsatzleiters stellte sich die Lage wie folgt dar

Im Kreuzungsbereich war es zu einem Verkehrsunfall zwischen drei PKW gekommen. Eine Person konnte aufgrund ihrer Verletzungen das Auto nicht eigenständig verlassen. Nach einer ersten Erkundung waren fünf Personen durch das Ereignis betroffen.

Durch den eintreffenden Rüstzug der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt, der Brandschutz sichergestellt und der Rettungsdienst bei der Sichtung und Versorgung der Verletzten unterstützt. Hierzu wurde auch ein weiterer Rettungswagen sowie im späteren Verlauf ein zweiter Notarzt zur Einsatzstelle nachgefordert.

Hydraulisches Rettungsgerät im Einsatz

Zur Befreiung eines der Fahrer wurde durch die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt und die Person nach ihrer Rettung aus dem PKW an den Rettungsdienst übergeben. Die beteiligten Fahrzeuge wurden durch einen Abschleppdienst geborgen. Ausgetretene Betriebsstoffe wurden gebunden und der Abschleppdienst bei der Räumung der Unfallstelle unterstützt.

Von den fünf Betroffenen wurden vier bei diesem Unfall verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Vollsperrung der Landstraße konnte nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei um 00:20 Uhr wieder aufgehoben werden. Im Einsatz befanden sich 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr Nauheim. Nach Aufrüst- und Reinigungsarbeiten konnte um 00:55 Uhr Einsatzende gemeldet werden.