Nach zweijähriger „Durststrecke“ ist es soweit: an diesem Samstag (9. April 2022) startet das Markfrühstück wieder nach der zwangsbedingten Coronapause. Das traditionelle Marktfrühstück findet am 9. April 2022 von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr am Liebfrauenplatz vor dem Römischen Kaiser statt.
-Werbeanzeige-
Das Marktfrühstück wird ausgeweitet
Da erfahrungsgemäß gerade am ersten Wochenende mit sehr hohem Andrang zu rechnen ist, wird es zeitgleich dazu an zwei weiteren „rund um den Markt“ gelegenen Plätzen ein Eröffnungsmarktfrühstück geben – nämlich auf dem Gutenbergplatz (Theaterseite) und auf dem Leichhof. Dort werden die Mainzer Winzer am 9. April 2022 von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr ebenfalls mit einem Weinstand vertreten sein. Es besteht am Eröffnungswochenende also die Möglichkeit, auch auf diesen Plätzen einen Schoppen zu genießen.
-Werbeanzeige-
Appell an die Besucher des Marktfrühstücks
Die Stadt appelliert dringend an die Besucher des Marktfrühstücks, sich an die geltenden Regelungen zu halten, etwaige Abfälle in den bereitgestellten Müllgefäßen zu entsorgen und insbesondere beim Marktfrühstück am Liebfrauenplatz Rücksicht auf die ab einem gewissen Zeitpunkt abfahrenden Beschicker des Wochenmarktes zu nehmen. Es wird auch wieder ein Sicherheitsdienst vor Ort sein, der die Flucht- und Rettungswege freihalten wird.
Darüber hinaus starten die Mainzer Winzer am nächsten Wochenende, 9. April und 10. April 2022, ebenfalls mit ihrem Weinstand am Mainzer Rheinufer. Nachdem dieser beim letzten Mal noch vor dem Rathaus zu finden war, wandert der Stand in diesem Jahr an einen weiteren attraktiven Ort am Rhein: zum Kurfürstenbrunnen.
Dort werden die Gläser ab sofort an den Wochenenden samstags von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr und sonntags von 13.00 Uhr bis 20.00 Uhr mit Mainzer Wein von den Winzern befüllt werden.
-Werbeanzeige-
Manuela Matz: „Ein weiteres Stück Normalität und Mainzer Lebensfreude“
Wirtschafts- und Ordnungsdezernentin Manuela Matz blickt dem kommenden Wochenende mit großer Vorfreude entgegen. „Mit dem Start des Marktfrühstücks kehrt endlich wieder ein weiteres Stück Normalität und Mainzer Lebensfreude zurück. Ich freue mich sehr, dass die Mainzer:innen und unsere Gäste von Nah und Fern ab dem 9. April 2022 wieder jedes Wochenende gemeinsam am Dom Mainzer Wein und das Leben genießen können.“
Da jedoch gerade am ersten Wochenende erfahrungsgemäß mit einem starken Besuchsaufkommen zu rechnen sei, habe man sich entschieden, zum Start mit zwei weiteren Weinständen für eine Entzerrung zu sorgen. „Toll ist auch, dass es wieder einen Weinstand am Rheinufer gibt und die Bürger:innen dort in den kommenden Monaten samstags und sonntags ein gutes Glas Wein genießen können. Ich danke den Mainzer Winzern für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit und wünsche der Premiere einen guten Verlauf. Wir alle hoffen, dass es sowohl für das Marktfrühstück als auch für den Weinstand am Rheinufer zu keinen coronabedingten Einschränkungen mehr kommt“, so Manuela Matz.
-Werbeanzeige-
Sigrid Lemb-Becker, 1. Vorsitzende der Mainzer Winzer dazu
Auch die Mainzer Winzer freuen sich auf den Start des Marktfrühstücks und des Weinstands am Rheinufer. „Endlich dürfen wir den Mainzern und unseren Gästen wieder unsere Weine präsentieren. Ein Stück Lebensqualität kehrt zurück“, erklärt Sigrid Lemb-Becker, 1. Vorsitzende der Mainzer Winzer.
Den Appellen der Stadt an die Gäste, die Regelungen zu beachten, Rücksicht zu nehmen, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und sich verantwortungsvoll zu verhalten, schließe man sich an. „Auch wir bedanken uns bei der Stadt für die gute Zusammenarbeit und sind voller Vorfreude, dass es wieder losgeht“, so Lemb-Becker abschließend.
Am Montagabend (4. April 2022) kam es gegen 21:10 Uhr zu einem bewaffneten Raubüberfall in dem Edeka-Markt im Scheck-In-Center im Mainzer Stadtteil Weisenau. Der Täter ist flüchtig.
-Werbeanzeige-
Kassiererin mit Schusswaffe bedroht
Wie die Polizei mitteilt, betrat ein maskierter männlicher Täter die Getränkeabteilung eines Supermarktes und bedrohte die Kassiererin mit einer Schusswaffe. Der bislang noch unbekannte Täter erbeutete einen Geldbetrag in unbekannter Höhe und flüchtete anschließend zu Fuß.
Die Polizei leitete umgehend eine groß angelegte Fahndung mit Funkstreifen aller Mainzer Polizeidienststellen sowie der Autobahnpolizei Heidesheim nach dem flüchtigen Täter ein. Sämtliche Suchmaßnahmen verliefen allerdings bislang erfolglos.
-Werbeanzeige-
Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
Männlich
20-25 Jahre alt
ca. 185 cm groß
blaue Augen
schwarze Jogginghose
schwarzer Pulli
schwarze Turnschuhe
schwarze OP-Maske
sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent oder Dialekt
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und die erste Spurensicherung am Tatort durchgeführt. Zeugen, die etwas entsprechendes beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Mainz unter der Rufnummer 06131 – 653633 zu melden.
Das wirklich Tolle an der pittoresken Modelleisenbahn-Landschaft rund um den berühmten Loreley-Felsen und im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal ist auch ihre Dreidimensionalität: Wem der Wechsel zwischen flachen Straßen direkt am Rheinufer und den mitunter steilen Wegen zwischen den hochaufragenden Weinbergen auf dem regulären Mountainbike zu anstrengend ist, entscheidet sich am besten für ein E-MTB – passende Routen gibt es zur Genüge
-Werbeanzeige-
Attraktives, kostenfreies Schnupper-Angebot:
An fünf freitäglichen Terminen (ab dem 15. April) lädt die Loreley Touristik zu einer spannenden Tour mit faszinierenden Aus-, Weit- und Tiefblicken. Und ob Anfänger oder ambitionierter Hobbysportler – die rund 2,5-stündigen Ausfahrten werden an das Können der Teilnehmer angepasst. Der Guide ist hier natürlich zuhause, kennt alle Ecken und zeigt den Teilnehmer die schönsten Touren und Aussichtspunkte auf fantastische Naturkulissen. Geheimtipps zum Einkehren, für das Abendprogramm oder weitere Sehenswürdigkeiten abseits des Mainstreams gibt’s gratis dazu.
-Werbeanzeige-
Fünf feste Starttermine – und es geht noch mehr
E-Mountainbiker können an fünf Freitagen gemeinsam in die Pedale treten. Vom 15. April bis 20. Mai trifft man sich jeweils um 14.00 Uhr am Besucherzentrum auf dem Loreley-Plateau. Wichtig: Das eigene E-MTB, Helm und Fahrradhandschuhe müssen mitgebracht werden, eine vorherige Anmeldung bei der Loreley Touristik – telefonisch unter 06771-9100 oder -599093 oder per E-Mail an info@loreley-touristik.de – ist erforderlich. Und wer bei seiner ersten Schnupper-Tour Lust auf mehr bekommt, kann auch spezielle Themen-Touren exklusiv buchen: Angeboten werden die „Foto-Hotspot-Tour“, die „Welterbe-Tour“, die „Early Morning Tour“, die Tour „Auf den Spuren der Nassauischen Kleinbahn“ oder für Promi-Begeisterte die „DSDS-Route“.
Die Stadt Bad Kreuznach wird ab Donnerstag (5. Mai 2022) mit einem „kleinen Markt“ als Feierabendangebot auf dem Kornmarkt starten. Bürgerinnen und Bürger werden dazu herzlich eingeladen.
-Werbeanzeige-
Kleine Events auf dem zentralen Platz von Bad Kreuznach
Um die Innenstadt nach den Einschränkungen der vergangenen beiden Pandemiejahre neu zu beleben, werden im Sommerhalbjahr (April bis Oktober) donnerstagnachmittags zwischen 16:00 und 20:00 Uhr Wochenmarkt- und Weinstände angeboten.
Zudem werden kleine Events auf dem zentralen Platz von Bad Kreuznach veranstaltet. Die Verwaltung setzt mit dem neuen Angebot einen entsprechenden Beschluss des Ausschusses für Messen und Märkte um.
Zukunftsfähig durchstarten, das haben viele Unternehmerinnen und Unternehmer pandemiebedingt getan oder tun müssen. Entstanden sind zukunftsweisende Ansätze, was aus Krisen entstehen kann. Das macht Hoffnung, auch wenn wir aktuell in eine neue Krise geraten sind, die uns allen bewusst macht, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Wir können dennoch gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und Gutes voranbringen – hier vor Ort, in Europa und darüber hinaus.
In unserer mehrteiligen Serie „Zukunftspotenziale von Unternehmen in unserer Region“ zeigen die Interviewpartnerinnen und -partner wie sie trotz aller Herausforderungen, mit Tatkraft –immer wieder- zukunftsfähig durchstarten.
In dieser Folge sprachen wir mit Christian Wunsch, dem Gründer von The Pier, über neue Formen der Zusammenarbeit und Zukunftstrends
Mitten in einer Pandemie ein neues Unternehmen zu gründen, welches mit enormen Investitionen verbunden ist, ist für die meisten Menschen undenkbar. Nicht jedoch für Christian Wunsch. Zum 01. Februar 2021 startete er mit seinem Projekt „The Pier“ auf der Großen Bleiche in Mainz. Auf 3.000qm vermietet er 60 Büros in unterschiedlichen Größen, aber auch virtuelle Büros und Meetingräume.
Planung und Umbau begannen 2019, da war an Corona noch nicht zu denken. Doch dann der Start mitten im härtesten Lockdown der Pandemie. Da half nur positives Denken und die Veränderungen als Chance zu sehen.
Was hat sich aus Ihrer Erfahrung bei den Unternehmen in der Region in den letzten zwei Jahren verändert?
Das ganze Thema Büro ist seit dem ersten Lockdown auf dem Prüfstand. Wird das große Headquarter in der aktuellen Weise und Größe überhaupt noch benötigt? Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Muss ich täglich zwei Stunden aufwenden, um zu meinem Arbeitsplatz und zurückzupendeln?
Ich hatte hier große Mainzer Unternehmen am Tisch sitzen, die gesagt haben, dass sie kein Büro mehr wollen, was es denn bei uns für Möglichkeiten gibt. Die größte Company, mit 94 Mitarbeitern, hatte 2.000qm Bürofläche, der Mietvertrag lief aus, und den wollten sie nicht mehr verlängern. Die Mitarbeiter sind viel auf Projekten, im Home-Office, krank oder im Urlaub, sodass der Bedarf neu bewertet wurde, auch unter dem Aspekt, keine Mietvertragslaufzeit von 5 Jahren mehr akzeptieren zu wollen.
Man hat gemerkt, dass sich alle auf einmal mit diesem Thema beschäftigen. Home-Office galt vor der Pandemie noch als böses Wort, da man einen Kontrollverlust befürchtete. Aber die Leute sind 6-8% produktiver geworden. Und die Unternehmen haben sich von der „Das muss ich Besitzen Mentalität“ gelöst. Die sagen, ich brauche jetzt erstmal für ein Jahr Büroflächen, da das Projekt ein Jahr dauert und danach schaue ich weiter. Die wollen keine langfristigen Mietverträge abschließen und sind happy, dass sie sich hier um nichts kümmern müssen. Büroausstattung, High-Speed Internet, Nebenkosten, tägliche Reinigung, Community, gute Laune, Service und natürlich guter Kaffee, hier ist alles vorhanden, dass sich unsere Mieter wohlfühlen und gerne arbeiten.
Was hat sich für Sie konkret verändert?
Ich bin ganz froh, dass ich meinen Business Plan so geschrieben habe, dass wir wirtschaftlich recht unabhängig vom Bereich Co-Working und auch Meetingraum-Geschäft sind. Natürlich merke ich, dass wir keinen Umsatz durch die Buchung von Meetingräumen haben, aber diese Einbußen lassen sich verschmerzen und werden zum Teil von den Gästen aufgefangen, die in dieser Zeit gemerkt haben dass sie im Home-Office nicht arbeiten konnten, da es häufig von der räumlichen und familiären Situation nicht machbar war. Die haben nun Ihr neues Büro am Pier gefunden.
Welche Veränderungen sehen Sie kurz- oder auch langfristig?
Im Bereich Meetings gibt es zurzeit einen extremen Stau. Die Leute sind so satt, was das Thema Video-Call angeht und wollen sich auch wieder mehr persönlich sehen. In dem Moment, wo man sich gemeinsam an einen Tisch setzen muss, um gemeinsam Sachen zu besprechen oder kreativ zu arbeiten, ist digital nicht immer das Beste. Da wird dieses Jahr viel mehr passieren, da das im letzten Jahr noch sehr verhalten war.
Im Bereich Büro habe ich immer Veränderung. Die Einen gehen raus, die Anderen erweitern. Das ist das Spannende, da sich dadurch auch die Community verändert, ergänzt und erweitert. Das andere Thema, was wir letztes Jahr noch gar nicht spielen konnten, ist der Event-Bereich. Wir haben im letzten November noch die Eröffnungsveranstaltung für die Gründungswoche mit knapp 80 Teilnehmern machen können, was ich hier sehr viel mehr sehen möchte. In ganz unterschiedlichen Formationen und für unterschiedliche Branchen. Ich möchte für die Mieter hier im Haus mehr Informationsaustausch anbieten, um noch mehr Miteinander zu schaffen.
Das Miteinander ist ein ganz großes Thema, was sich im Geschäftsbereich verändert hat und was sich auch weiter entwickeln wird. Jedes Unternehmen kann vom anderen profitieren und da findet gerade eine Veränderung statt. Die Mentalität in Mainz ist auch was ganz Besonderes, das erlebt man woanders eher selten. Das Miteinander ist hier einfach großartig. Auch die Bereitschaft etwas Neues dem Anderen mit Enthusiasmus einfach weiterzuempfehlen, habe ich in anderen Städten so noch nicht erlebt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass sich Co-Working durchsetzen wird. Auch auf dem Land. Die Notwendigkeit, Räumlichkeiten zum Arbeiten zu schaffen wird immer größer, da die Leute nicht mehr auf die Arbeit fahren wollen. Da wird der Ein oder Andere, der auf einmal freie Büroflächen hat, sich kurz- oder langfristig mit Anderen zusammentun und so die Flächen sinnvoll nutzen. Auch im Handwerks-Bereich beginnt es, dass Werkstätten von mehreren Betrieben genutzt werden. KFZ-Mechaniker teilen sich Hebebühnen mit Anderen, Schreiner teilen sich Werkbänke und andere Maschinen, die nicht ständig benutzt werden.
Dieser Trend wird sich klar verstärken. Man wird immer irgendwo Standorte haben, an denen das Headquarter sitzt, aber das Thema mit den geschlossenen Abteilungen wird es langfristig immer weniger geben. Es wird mehr Richtung Open-House gehen und Begegnungsstätten geschaffen.
Was können Sie anderen Unternehmern für die Zukunft empfehlen?
Qualität und guter Service zahlt sich aus und wird auch bezahlt, wenn man seine Dienstleistung mit Qualität und Passion erbringt und sich selbst treu bleibt. Baut Euch ein Team auf und traut diesem alles zu, was ihr Euch selbst zutraut, denn gemeinsam klappt es immer besser.
Kommentar von Anke Schiffer-Chollet
Anke Schiffer-Chollet, Coach bei Restart
„Im Interview stellt Christian Wunsch heraus, dass sich das Mit-Einander-Arbeiten im Wandel befindet. Die neu etablierten Remote-Arbeitsweisen und eine nachlassende Besitz-Mentalität öffnen die Möglichkeiten, neue Formen der Zusammenarbeit auch räumlich auszuprobieren.
The Pier und das Team um Christian Wunsch haben auf den richtigen Trend gesetzt. Ihr Erfolg in dieser unbequemen Zeit hat aber auch mit Ihrem „Geheimrezept“ zu tun: Qualität bieten in dem, was man gut kann. Chapeau, vor so viel Mut und Weitsicht!“
Über Restart
Sie sind selbständig oder haben ein kleines Unternehmen und stecken gerade auch mitten in Veränderungen oder Schwierigkeiten? Gerne sortieren wir mit Ihnen gemeinsam Ihre Fragen, Ideen und Themen und erarbeiten Wege, damit Sie (wieder) zukunftsfähig durchstarten können. Möchten Sie mitmachen? Sie erreichen das Team unter www.restart.vision, per Mail an restart@mki-ev.de oder telefonisch unter 06131 217 11 92.
Die Teilnahme an „Restart – zukunftsfähig durchstarten“ ist für Selbständige, Freiberufler/-innen und Kleinstunternehmen in Rheinland-Pfalz kostenfrei. Dies wird ermöglicht durch die Förderung im Rahmen der Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP. Sie wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des EU-Hilfsprogramms REACT-EU über den Europäischen Sozialfonds (ESF) umgesetzt.
Am Samstag (9. April 2022) findet das 3. Frühlingsfest und die Eröffnung der Marktfrühstück-Saison auf dem Obermarkt in Alzey statt. Bereits ab 7:00 Uhr können sich die Besucher auf dem Alzeyer Wochenmarkt wieder über ein großes Angebot an regionalem Obst und Gemüse, herzhaften und süßen Backwaren, frischen Fleisch- und Wurstwaren, Dosenwurst, Fisch-, Wein- und Käsespezialitäten, mediterraner Feinkost, Lavendel- und Kräuterprodukten, Honig und saftigen Quiches und Strudeln freuen.
Marktfrühstück in Alzey
Ab 10:00 Uhr starten die Alzeyer Marktwinzer mit den Weingütern Matheis, Biegler-Brand, Keller und dem Weingut der Stadt Alzey mit dem traditionellen Marktfrühstück wieder in die neue Saison. Bis Ende Oktober laden die Marktwinzer jeden Samstag ab 10 Uhr zum Verweilen auf dem Obermarkt ein.
Falls Sie noch auf der Suche nach schönen Dingen für Ihre Frühjahrs- oder Osterdekoration sind, bietet Michaela‘s Farbklecks, der Alzeyer Weltladen sowie die Tagesstätte Oase kreative Ideen für Ihr Zuhause. Die Fairtrade-Initiative Alzey wird mit ihrem „Alzfair Café“-Ausschank und der neuen Alzeyer Stadtschokolade fair-gehandelten Kaffee und Schokolade anbieten. Wer es eher deftig mag, der kann sich eine leckere Grillwurst von der Metzgerei Hardt aus Framersheim schmecken lassen.
Für alle Kinder sorgt eine Hüpfburg auf dem Obermarkt für großen Spaß. Von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr werden die Besucher musikalisch mit Gitarren Live-Musik von Philipp Wüstenhaus verwöhnt. Die teilnehmenden Markt-Händler, die Alzeyer Marktwinzer, die Stadt Alzey und die Deutsche Marktgilde eG freuen sich auf Ihren Besuch beim Frühlingsfest.
Aktuell kommt es zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr in Bischofsheim. Wie die Polizei gegen 20:45 Uhr auf Anfrage von BYC-News mitteilte, handelt es sich bei dem Einsatz um eine Personensuche. Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurde auch ein Polizeihubschrauber angefordert, der in der Zeit zwischen 18:55 Uhr und 20:35 Uhr die Gegend nach der Person absuchte.
Die Suchmaßnahmen wurden gegen 21:30 Uhr beendet. Nähere Informationen konnte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht mitteilen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (4. April 2022) waren Kriminelle in Ockenheim unterwegs und hatten es auf einen Geldautomaten in der Straße „In den Weiden“ abgesehen. Zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr kam es jedoch erst in den Mittagsstunden.
Der Sprengversuch der Kriminellen scheiterte
Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von BYC-News mitteilte, handelte es sich um einen Geldautomat der Sparkasse Rhein-Nahe, der sich in einer SB-Filiale im Ockenheimer Gewerbegebiet befindet. Die Täter haben bereits in der Nacht, gegen 3:00 Uhr versucht, den Geldautomaten zu sprengen, blieben jedoch erfolglos und flüchteten unverrichteter Dinge wieder vom Tatort.
Stundenlang blieb die Tat scheinbar unbemerkt, denn erst als ein Techniker die Manipulation an dem Automaten feststellte, wurde die Polizei gegen 12:15 Uhr informiert. Nachdem das Geldinstitut die Meldung an die Polizei übermittelt hatte, machten sich Beamte umgehend auf den Weg zu der SB-Filiale.
Vor Ort stellte die Polizei fest, dass die Kriminellen ein Loch in den Automaten gebohrt hatten, um dort Gas einzufüllen und eine Explosion herbeizuführen, was jedoch offensichtlich nicht gelang. Im Zeitraum zwischen dem Sprengversuch und dem Polizeieinsatz war die SB-Filiale frei zugänglich, sodass zu vermuten ist, dass einige Bürger die Örtlichkeit in der Zwischenzeit betreten hatten.
Der Bereich wurde abgesperrt
Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich nach Eintreffen der Polizei dennoch zunächst abgesperrt und zudem die Feuerwehr alarmiert, um die Örtlichkeit auf mögliche Gasrückstände zu überprüfen. Glücklicherweise wurde keine Explosionsgefahr mehr festgestellt, sodass die Feuerwehr ihren Einsatz gegen 14:00 Uhr wieder beenden konnte.
Der Tatort wurde anschließend an die Polizei übergeben, welche die Ermittlungen aufgenommen hat. Wer zur Tatzeit im Umfeld des Geldautomaten Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizei Ingelheim unter der Telefonnummer 06132 – 65510 zu melden.
Polizisten aus ganz Deutschland haben sich am Montagmittag (4. April 2022) ab 13:00 Uhr auf dem Ernst-Ludwig-Platz in Mainz versammelt und liefen zusammen durch die Mainzer Innenstadt. Gemeinsam haben sie den am 31. Januar 2022 bei Kusel getöteten Kollegen gedacht. Aufgerufen zu dem Trauermarsch haben die Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz, die Deutsche Polizeigewerkschaft Rheinland-Pfalz und der Bund Deutscher Kriminalbeamter Rheinland-Pfalz. BYC-News war vor Ort.
Gemeinsam durch die Mainzer Innenstadt
Nach einer Begrüßung auf dem Ernst-Ludwig-Platz liefen die Polizisten gemeinsam durch die Innenstadt. Die Route führte in der Zeit von etwa 13:00 bis 15:00 Uhr durch folgende Mainzer Straßen:
Große Bleiche
Bauhofstraße
Kaiserstraße
Gärtnergasse
Umbach
Große Langgasse
Ludwigsstraße
Gutenbergplatz
Schöfferstraße
Schusterstraße
Große Bleiche
Ernst-Ludwig-Platz
1 von 4
Mainz3
Mainz3
Mainz7
Mainz7
Mainz2
Mainz2
Mainz6
Mainz6
Die Organisatoren teilen mit:
„Der brutale Mord an unserer Kollegin Yasmin und an unserem Kollegen Alexander in den Morgenstunden des 31. Januar 2022 hat uns alle geschockt. Die Bilder des Tatortes, die Bilder in den Medien und die Vorstellung, was sich in den Minuten abgespielt haben muss, machen uns alle fassungslos und haben uns – weit über die Landes- und Bundesgrenze hinaus – tief ins Mark getroffen. Das Schlimmste, was Polizisten im Dienst erleben können, ist für uns alle traurige Realität geworden. Die schrecklichen Morde an Yasmin und Alexander haben die Gesellschaft, die Medien und die Politik für einen Moment wachgerüttelt.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im DGB, die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) im DBB und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) setzen sich seit Jahren für eine starke Demokratie und einen starken Rechtsstaat ein und stellen sich mit allen Mitteln der Thematik Hass und Hetze, insbesondere dem Thema „Gewalt gegen Polizeibeamte“ in den Weg. Wir stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Insofern wollen wir mit einer zentralen Kundgebung den im Dienst getöteten Kollegen – allen voran Yasmin und Alexander – gedenken und aber auch ein Zeichen für den inneren und äußeren Frieden setzen“
In ihrem Klimaschutzprogramm „Fit for 55“ schlägt die Europäische Kommission drei Instrumente für den Luftverkehr vor: die Einführung einer Kerosinsteuer, eine Verschärfung des Emissionshandels (ETS) sowie die Einführung einer ansteigenden Quote für nachhaltige Kraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels = SAF). Bis 2050 soll der Luftverkehr CO2-neutral werden.
Alle drei Unternehmen verfolgen eine klare Klimaschutzagenda
Die Lufthansa Group, Fraport und die Flughafen München GmbH unterstützen die ambitionierten Klimaschutzziele der Europäischen Union. Alle drei Unternehmen verfolgen eine klare Klimaschutzagenda und treiben die Dekarbonisierung ihrer Betriebe mit hohen Investitionen voran. Gleichzeitig fordern die drei deutschen Luftfahrtunternehmen eine Klimapolitik, die fairen Wettbewerb mit der Konkurrenz außerhalb Europas sichert und die Verlagerung von Verkehr und CO2-Emissionen ohne Nutzen für das Klima (Carbon-Leakage) verhindert.
Das erläuterten am Montag (4. April 2022) Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG, und Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt. Sollten die aktuellen Fit for 55-Pläne ohne Korrekturen umgesetzt werden, hätte das einseitige Kostensteigerungen für europäische Netzwerkairlines und Drehkreuze zur Folge. Konnektivität, Wertschöpfung und Beschäftigung in Europa würden spürbar geschwächt.
Gleichbehandlung zwischen Airlines und Flughäfen
Deswegen appellieren Lufthansa, Fraport und der Münchner Flughafen an Parlament und Rat, die Vorschläge der EU-Kommission nachzubessern und eine Regulierung auf den Weg zu bringen, die wirksamen Klimaschutz vorantreibt und dabei die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hubs und Airlines sichert. Entscheidend ist eine Gleichbehandlung zwischen Airlines und Flughäfen innerhalb der EU und ihren Wettbewerbern außerhalb der EU. Diese Balance fehlt bisher. Denn die vorgeschlagenen Klimaschutzvorgaben sind für Fluggesellschaften und Drehkreuze in der EU deutlich schärfer als für nicht-europäische Wettbewerber.
Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG dazu
„Es kann nicht im Interesse Europas und der EU sein, mit Fit for 55 die europäische Luftfahrt zu benachteiligen und im internationalen Wettbewerb zu schwächen. Der CO2-Ausstoß des Luftverkehrs würde sich mit den jetzt vorgesehenen Maßnahmen verlagern und nicht reduzieren. Dabei würde Europa verkehrspolitisch stärker von Drittstaaten abhängig. Das kann nicht politisch gewollt sein“, so Spohr.
Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG:
„Ja, wir brauchen mehr Anstrengung und Tempo beim Klimaschutz! Es geht nicht um das „Ob“, sondern um das „Wie“ ambitionierter Klimapolitik. Wir wollen aber die Gefahr von Carbon Leakage und Wettbewerbsverzerrungen vermeiden – also wirksame Maßnahmen für das Klima erreichen UND Konnektivität und Beschäftigung in Europa erhalten.“
Jost Lammers: „Wir brauchen eine faire und effektive Klimapolitik“
Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, ergänzt: „Wir brauchen eine faire und effektive Klimapolitik, die die europäischen Luftverkehrsunternehmen nicht schlechter stellt als ihre Wettbewerber. Eine Kerosinsteuer spart als reine Abgabe kein Gramm CO2, aber der Emissionshandel und die SAF-Quote sind – richtig umgesetzt – wirksame Instrumente für die angestrebte Dekarbonisierung des Luftverkehrs.“
Am Montagmorgen (4. April 2022) kam es zum Brand eines Schulbusses an einer Grundschule in Rheinhessen. Da der Gelenkbus direkt vor der Schule anfing zu brennen, wurde sicherheitshalber die komplette Grundschule evakuiert. Eine Person musste rettungsdienstlich behandelt werden.
Heckbereich des Gelenkbusses in Vollbrand
Die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim wurden gegen 8:20 Uhr über Notruf über einen Brand eines Schulbusses in der Kloppgasse in Appenheim informiert. Wie Milan Bogner, Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Ingelheim telefonisch gegenüber BYC-News mitteilte, hatte der Busfahrer während der Fahrt Rauch im hinteren Teil des Fahrgastraumes bemerkt, den Bus daraufhin angehalten und alle Kinder frühzeitig aussteigen lassen. Kurze Zeit später stand der Bus im Heckbereich in Vollbrand.
Umgehend machten sich die Freiwilligen Einsatzkräfte auf den Weg zu ihren Gerätehäusern, um ihre Einsatzfahrzeuge zu besetzen.
Brand eines Schulbusses an einer Grundschule in Rheinhessen | BYC-News | Foto: Freiwillige Feue...
An der Einsatzstelle im rheinhessischen Appenheim angekommen, bestätigte sich dann die gemeldete Lage. Ein Schulbus ging aus aktuell noch ungeklärter Ursache in Flammen auf und brannte im Bereich des Motors vollständig. Der Busfahrer sowie Lehrkräfte der Grundschule Welzbachtal in Appenheim handelten schnell und brachten alle Kinder aus dem Schulbus in Sicherheit.
Anschließend wurde die Welzbachtal-Grundschule aus Sicherheitsgründen evakuiert, da der Bus in direkter Umgebung des Schulgebäudes stand. Weil die Rauchentwicklung durch den Brand enorm war, wies die Polizei über Lautsprecherdurchsagen darauf hin, dass Anwohner in der unmittelbaren Umgebung bitte Türen und Fenster geschlossen halten sollen. Ein Kind wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung vorsorglich an den Rettungsdienst übergeben.
Löscharbeiten mit Löschschaum
Die Freiwilligen Feuerwehren Appenheim, Gau-Algesheim, Nieder- und Ober-Hilbersheim, welche mit rund 20 Einsatzkräften im Einsatz waren, hatten das Feuer glücklicherweise schnell unter Kontrolle. Sie löschten den Schulbus unter Atemschutz und mit Löschschaum ab. Es wurde mit Ölsperren verhindert, dass ausgelaufene Betriebsstoffe wie Öl und Benzin in die Kanalisation gelangen konnten.
Das Feuer konnte gegen 9:00 Uhr vollständig gelöscht werden. Anschließend wurde der ausgebrannte Schulbus durch ein Abschleppunternehmen aus Bad-Kreuznach mit einem Spezialfahrzeug von der Einsatzstelle abgeschleppt. Der Einsatz wurde für die Feuerwehr gegen 10:00 Uhr beendet.
Die Kloppgasse wurde für die Löscharbeiten und bis zum Abtransport des Busses voll gesperrt. Die Ursache für den Brand ist aktuell noch unklar, die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren:
die Freiwillige Feuerwehr Appenheim
die Freiwillige Feuerwehr Gau-Algesheim
die Freiwillige Feuerwehr Ober-Hilbersheim
die Freiwillige Feuerwehr Nieder-Hilbersheim
der Rettungsdienst Cornelli mit einem Rettungswagen
Am Freitag (1. April 2022) fand ein Ortstermin der CDU Ginsheim-Gustavsburg bei dem Unternehmen Rasenpartner Erlenhof GbR in Ginsheim statt, welches Rollrasen anbaut und verkauft. Die CDU-GiGu übte Kritik am Unternehmen und dem Anbau von Rollrasen. Die Monokultur hätte Auswirkungen auf die Flora und Fauna in der Stadt Ginsheim. BYC-News war vor Ort.
Anbau von Rollrasen seit 2006
Das Unternehmen Rasenpartner produziert seit dem Jahr 2006 Rollrasen im Stadtteil Ginsheim. Die Hauptkritik der CDU Ginsheim-Gustavsburg bezog sich auf den Wasserverbrauch bei der Produktion des Rasens, auf die Monokultur und auf den LKW-Verkehr, der durch das Unternehmen in Ginsheim zusätzlich entsteht. Um auch die Argumente des Unternehmens und der Bürger zu hören, hatte die CDU das Treffen initiiert. Ebenfalls bei dem Termin vor Ort war die Landtagsabgeordnete, Sabine Bächle-Scholz.
Im Rahmen des Termins kam es zu konstruktiven aber auch emotional aufgeladenen Diskussionen zwischen Bürgern, Landwirten, der CDU Ginsheim-Gustavsburg und den Rasenpartnern.
Franz-Josef Eichhorn, 1. Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Ginsheim-Gustavsburg erklärte im Anschluss an den Termin gegenüber BYC-News: „Ich habe auf jeden Fall aus dem Termin mitgenommen, dass es hier eine sehr ausführliche Diskussion gab und die Kollegen von der Firma Rasenpartner eine ausführliche Auskunft gegeben haben. Dabei haben sie auch eingestanden, dass die LKW-Fahrer nicht immer sehr nachbarschaftsfreundlich sind, was den Verkehr betrifft oder die anderen Landwirte. Aber ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass Angebot und Nachfrage den Bedarf regeln. Und hier ist klar, dass es ein Nischengeschäft ist bei dem natürlich auch viel Wasser gebraucht wird. Dafür müssen Lösungen gefunden werden. Ich persönlich sehe bei der Diskussion auch zwischen den Landwirten, dass ein Miteinander sehr gut möglich wäre aber dafür einige Verbesserungen notwendig sind.“
Hubert Hübner: „Wesentlich weniger Pflanzenschutzaufwand als in anderen Kulturen“
Hubert Hübner | Foto: BYC-News | Meikel Dachs
Hubert Hübner, Geschäftsführer bei der GbR erklärte: „Es war sehr interessant obwohl es natürlich schade war, dass wir aufgrund der Wetterverhältnisse nicht raus ins Feld konnten, um uns die Produktionsverhältnisse mal anzuschauen. Ich fand die kontroverse Diskussion aber sehr gut auch wenn es natürlich immer Menschen geben wird, die man nicht überzeugen kann. Zur Kritik zum Thema Monokultur muss ich sagen, dass unsere Flächen sehr weit verteilt sind und ein Weinbau da viel mehr Monokultur darstellt als wir. Zudem bauen wir ja auch unterschiedliche Grassorten an. Ein ganz großer Vorteil ist auch, dass der Rasen die Winderosion extrem verhindert, auch wenn er abgeerntet ist. Unsere Äcker werden also bei einem Sturm nicht abgetragen, ein Spargelfeld beispielsweise schon. Auch ist auffällig, dass es bei keinem der rund 60 Rollrasenbetriebe in Deutschland so viel Kritik gibt wie bei uns. Das ist etwas, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann. Wir machen ja nichts Verbotenes. Im Gegenteil, wir haben wesentlich weniger Pflanzenschutzaufwand als in anderen Kulturen und selbst beim Biowein ist der Verbrauch an Pflanzenschutzmitteln höher. Dann muss man auch dazu sagen, dass wir ja nur produzieren können, weil die Nachfrage auch entsprechend da ist“
Peter Schmitz: „Wir sind an konstruktiven Lösungen interessiert“
Peter Schmitz | Foto: BYC-News | Meikel Dachs
Peter Schmitz, ebenfalls Geschäftsführer der GbR: „Ich fand den Termin sehr gut, wir hatten rege Diskussionen mit interessierten Gästen. Ich habe ja teilweise die Kritiken der Bürger und der CDU auch selbst angesprochen und bin da auch sehr interessiert an konstruktiven Lösungen. Ich sehe unser Produkt aber in einem positiven Kontext und sehe, dass wir ein gutes Produkt hier für die Region produzieren und vermarkten. Die Probleme, die drum herum sind, müssen gelöst werden und die kann man auch lösen, wenn man zusammenarbeitet und nicht gegeneinander. Da ist ein großes Thema auch das Verkehrsproblem wo wir einfach auch nochmal gemeinsam mit Bürgern und der Politik mehr Druck auf die Bürgermeister machen müssen, um die Probleme um die Gemarkungsgrenzen zu lösen“
Mehrere Notrufteilnehmer meldeten am Mittwoch (30. März 2022) gegen 1:45 Uhr ein Feuer, welches sogar von der Autobahn A60 sichtbar war. Die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim war mit einer Vielzahl an Einsatzkräften und Fahrzeugen im Einsatz. Es kam in den letzten Monaten zu mehreren Bränden in der Gemarkung.
Mehrere Brandstellen in den Weinbergen
Der Führungsdienst stellte auf der Landstraße L419 fest, dass es in den Weinbergen auf wenigen hundert Metern verteilt zwei Brandstellen gab. Es brannte ein Haufen Holzreste und ein Haufen aufgeschichtetes Holz. Anschließend wurden die Anfahrten für die nachfolgenden Großlöschfahrzeuge geklärt, welche umgehend zu den Einsatzstellen nachrückten. Es wurde sofort mit der Brandbekämpfung unter Atemschutz und mit einem C-Strahlrohr begonnen.
Brandstiftung in den Weinbergen – Feuerwehr Ingelheim im Einsatz | BYC-News | Foto: Feuerwehr I...
1 von 8
einsatz 93 bild 8
einsatz 93 bild 8
einsatz 93 bild 7
einsatz 93 bild 7
einsatz 93 bild 6
einsatz 93 bild 6
einsatz 93 bild 5
einsatz 93 bild 5
einsatz 93 bild 4 e1649247201205
einsatz 93 bild 4 e1649247201205
einsatz 93 bild 3 e1649247212707
einsatz 93 bild 3 e1649247212707
einsatz 93 bild 2
einsatz 93 bild 2
einsatz 93 bild 1
einsatz 93 bild 1
Wackernheimer Landwirt unterstützt Feuerwehr
Die Einsatzkräfte zogen das Brandgut mit Dunghaken auseinander. Zudem wurden sie von einem Landwirt aus Wackernheim, welcher ebenfalls Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist, mit einem Frontlader an der Einsatzstelle unterstützt. Somit konnten die übriggebliebenen Glutnester gezielt abgelöscht werden.
Die Polizei sucht Zeugen
Die Polizeiinspektion Ingelheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Da es bereits am 25. März 2022 zu einem ausgedehnten Flächenbrand mit Altreifen und am 23. März 2022 zu einem Barackenbrand zwischen Bubenheim und Engelstadt kam, wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, welche unter der 06132 – 65510 entgegengenommen werden.
Es ist ein grauer, kalter Samstagnachmittag in der Mainzer Neustadt. Und trotzdem sind fast 30 Bürger der Einladung von MainzZero zum ersten Klimaspaziergang durch die Neustadt gefolgt. Von der Feuerwache aus führt der Weg zu sieben verschiedenen Stationen im Stadtteil, an denen unterschiedliche Experten zu Themen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung vortragen.
Photovoltaikanlage bei der Berufsfeuerwehr Mainz
Zunächst berichtet UrStrom von seinen jahrelangen Bemühungen, eine Fotovoltaikanlage auf der 2014 eingeweihten Feuerwache zu errichten. Nach vielen Verzögerungen und teils fadenscheinigen Begründungen, warum das Dach nicht geeignet wäre, habe die Stadt nun eine eigene Gesellschaft gegründet, um Projekte dieser Art in der Stadt umzusetzen. „Das kann man jetzt als gute Nachricht empfinden, aber acht lange Jahre ist auf diesem Dach kein klimafreundlicher Strom produziert worden – eine verpasste Chance“, so Klaus Grieger von der Mainzer Bürgerenergiegenossenschaft UrStrom, die Photovoltaikprojekte entwickelt und genossenschaftlich umsetzt und betreibt. Mit ihrem zweiten Standbein ‚UrStrom Mobil‘ betreibt die Genossenschaft ein CarSharing-Angebot mit neun Fahrzeugen in mehreren Stadtteilen und organisiert über seine App auch den kostenlosen Verleih des VCD-Lastenrades ELMA, das an der UrStrom-Station an der Pauluskirchengemeinde in der Neustadt steht.
Klimaverträglicherer Wohnungsbau
Am Beispiel der ehemaligen Kommissbrotbäckerei spricht Thorsten Noll über das Cradle-to-Cradle-Konzept, bei dem Baustoffe so designt werden, dass sie nach dem Abriss eines Gebäudes wieder in neuen Gebäuden zum Einsatz kommen können. Anschließend berichtet Eva Trost-Kolodziejski, Vorstand der Kulturbäckerei/Initiative für ein soziokulturelles Zentrum in der Neustadt e.V., über die Pläne zur Nutzung des Geländes. Neben einem größeren Wohnkomplex soll im Stadtteil Raum für Kulturschaffende und Begegnungen, Veranstaltungen sowie Gastronomie entstehen.
An der dritten Station, beim neuen Wohnkomplex Wallaustraße 93-97, wurde das Thema Versiegelung und Fassadenbegrünung besprochen. In Vertretung für den erkrankten Reinhard Tiemann von der Initiative ‚bgruenhochzwei‘ übernahm Sophia Georgopoulou von MainzZero diesen Part.
Verteilung des Straßenraums
Das lebhafteste Gespräch unter den Teilnehmern entstand an der nächsten Station in der Moltkestraße. Laut einem Stadtratsbeschluss vom Februar 2021 soll sie zur Fahrradstraße umgestaltet werden. In seinem Referat wunderte sich Matthias Borsdorf vom VCD, dass in diesem Jahr zunächst das Anwohnerparken in der Straße eingeführt wurde. Obwohl doch in einer Fahrradstraße keine parkenden Autos auf der Straße stehen, sondern alternative Parkmöglichkeiten – etwa die großen Tiefgaragen des neuen Wohnkomplexes oder auch der ab abends leerstehende Parkplatz der Polizei – genutzt werden sollen.
Hier berichtet Christoph Hand, Ortsvorsteher der Neustadt und ebenfalls unter den Teilnehmern des Klimaspaziergangs, dass die Initiative für die Fahrradstraße aus dem Ortsbeirat kam und er froh ist, dass der Stadtrat die Empfehlung aufgenommen hat. Nun müsse man warten, wie die Mühlen der Verwaltung mahlten.
Nächste Station des Klimaspaziergangs: die Feldbergstraße, eine Spielstraße auf dem Weg zur grünen Brücke, auf der viele Grundschüler der Feldbergschule auf den schmalen Bürgersteigen unterwegs sind. Doch die Feldbergstraße ist rechts und links, auf Bürgersteigen und Stellplätzen, so zugestellt, dass keine Übersichtlichkeit und somit keine Sicherheit für spielende Kinder gewährleistet ist.
Oase fürs Stadtklima
Abschluss und Highlight des Klimaspaziergangs bildete die Grüne Brücke über die Rheinallee. Der NABU hat dort eine Patenschaft für die Bepflanzung der Beete, wie Torsten Collet, stellvertretender Vorsitzender des NABU Mainz berichtet. Dabei wählt der NABU bewusst heimische, für die Artenvielfalt wertvolle Pflanzen aus – mit Erfolg, wie er an teils bereits in diesem Jahr fotografierten Bildern von verschiedenen Wildbienenarten auf der Brücke zeigen konnte.
Zum Vormerken: im Juni findet der nächste Klimaspaziergang in der Neustadt mit neuen Stationen und Experten statt, der ebenso wie der erste Teil im Februar coronabedingt ausfallen musste. Außerdem bereitet MainzZero Klimaspaziergänge in Bretzenheim und weiteren Stadtteilen vor.
Am Sonntagabend (3. April 2022) kam es an dem Bahnübergang in Kriftel erneut zu einem Bahnunfall, bei dem ein Mann und sein Hund ums Leben kamen. Bereits am 15. März 2022 verstarb dort ein 12-jähriger Junge bei einem tragischen Unglück.
Der Mann war mit seinem Blindenhund unterwegs
Wie die Polizei mitteilt, wollte der 74 Jahre alte und sehbehinderte Fußgänger gemeinsam mit seinem Blindenhund den halbbeschrankten Bahnübergang überqueren. Die Schranken seien zu dieser Zeit bereits geschlossen gewesen, berichtet die Polizei weiter. Als der Lokführer der einfahrenden S-Bahn den Mann und seinen Hund sah, leitete er umgehend eine Notbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß allerdings nicht mehr verhindern.
Der 74-Jährige und sein vierbeiniger Begleiter verstarben noch an der Unfallstelle. Zum jetzigen Ermittlungsstand geht die Polizei nach eigenen Angaben von einem tragischen Unglück aus. Mitfahrende der S-Bahn, die in Richtung Niedernhausen unterwegs war, wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Vor Ort wurde eine Notfall-Betreuung eingesetzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der weiteren Maßnahmen vor Ort musste der Zugverkehr in diesem Bereich für rund 2,5 Stunden voll gesperrt werden.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.