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Die Heidesheimer Kerb mit Kettenkarussell und Autoscooter

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Von Freitag, 06. Mai bis Dienstag, 10. Mai 2022 findet endlich wieder die Kerb im Ingelheimer Stadtteil Heidesheim statt. Nach zwei Jahren coronabedingter Ausfälle kann nun wieder gefeiert werden. Auf dem Freien Platz werden Fahrgeschäfte, Essen, Getränke und vieles mehr angeboten.

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Spiel und Spaß für Groß und Klein

Auf dem Kerbeplatz wird neben einem Autoscooter diesmal auch ein Kettenkarussell für Spaß sorgen. Am Automatenwagen „Monte Carlo“ kann man sein Glück herausfordern, genauso wie am Glücksgreifer. Für die kleineren Besucher steht das Kinderkarussell „Magic World“ bereit, auf dem die Kinder ihre Runden auf Goofy, Mickey Mouse und Co. drehen können.

Bei „Fang den Fisch“ können die geangelten Punkte im Anschluss gegen tolle Preise eingetauscht werden, ebenso wie am Schießstand. Auch die beliebten Luftballons, die auf keinem Fest fehlen dürfen, wird es an diesen fünf Tagen in Heidesheim geben.

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Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt

Auf einer Kerb gehören Currywurst und Pommes natürlich zum Programm. Aber auch viele andere leckere Speisen werden am Imbiss-Stand angeboten. Dazu gibt es kühle Getränke in reichlicher Auswahl am Getränkestand. Für den Hunger auf Süßes gibt es Crepes in zahlreichen Varianten, sowie Popcorn, Zuckerwatte und vieles mehr an Leckereien am Süßwarenstand.

Die Schausteller freuen sich, dass die vor Kurzem begonnene Volksfest-Saison wieder unter gewohnten Bedingungen stattfinden kann und freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Adresse:
Freier Platz (am Rathaus)
Binger Straße 2
55262 Ingelheim-Heidesheim

Öffnungszeiten:
Die Öffnungszeiten sind Freitag bis Dienstag täglich von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr

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Schulen aus Sprendlingen und Nieder-Olm als Modelleinrichtung ausgewählt

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Das Projekt JuLiS hat sich zum Ziel gesetzt, Beratungs- und Bildungsangebote zum Thema „Sexualität und Selbstbestimmung“ speziell für Schul-Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und geistigen Behinderungen sowie deren Angehörige und Fachkräfte zu entwickeln. JuLiS steht für Jugend, Liebe und Selbstbestimmung und ist ein Projekt der Mainzer Beratungsstelle Liebelle.


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Schutz vor sexueller Gewalt

Durch die neuen Angebote sollen bestehende Ängste, Unsicherheiten und Vorurteile beim Thema Sexualität, Liebe und Partnerschaft abgebaut und Kompetenzen erweitert werden. Den Kindern und Jugendlichen soll so eine nachhaltige, sexualfreundliche und möglichst selbstbestimmte Sexualentwicklung ermöglicht werden. Sie sollen zudem über ihre Rechte aufgeklärt werden. Durch diese Stärkung und Aufklärung will das Projekt Kinder und Jugendlichen auch vor sexualisierter Gewalt schützen und einen Beitrag zur Prävention leisten.

Im Rahmen des Projektes wurden aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg drei Modelleinrichtungen ausgewählt. Zwei davon liegen in Rheinhessen: Die Elisabethenschule aus Sprendlingen und die Liesel-Metten-Schule aus Nieder-Olm. Mit beiden Schulen wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Eine weitere Einrichtung kommt aus Rheinfelden in Baden-Württemberg.

„Mit den Fachkräften der Modelleinrichtungen wollen wir im Laufe der nächsten Monate anhand der konkreten Bedarfe Beratungs- und Schulungsangebote entwickeln und evaluieren. Wir wollen so direkt in der Praxis prüfen, welche Formate sich bewähren und wo es Anpassungsbedarf gibt. Das Feedback der Kinder, Jugendlichen, Angehörigen und Fachkräften ist uns sehr wichtig“, erläutert die Liebelle-Leiterin Petra Hauschild. „Anschließend werden wir die Angebote in ganz Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland durchführen. Wir schließen damit eine bestehende Beratungslücke.“

Das Projekt wird von der Herzenssache e.V., der Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank für drei Jahre mit 250.000 Euro im Aufbau gefördert. Die Liebelle ist eine Beratungsstelle der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration.

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Coface Mainz: Weitere Risiken eines Handelsstopps mit Russland

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Coface Mainz1
Coface Mainz1

Ein Handelsembargo gegen Russland würde sich bei den Importen deutlich stärker auf die deutsche Wirtschaft auswirken als exportseitig. Bei den Einfuhren könnte es neben dem Wegfall von Öl- und Gasimporten besonders im Bereich kritischer Rohstoffe zu Engpässen kommen, was unter anderem die deutschen Klimaziele gefährden würde. In einer Analyse für den Kreditversicherer Coface skizziert Prof. Dr. Mario Jung (Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken) die Folgen eines generellen Handelsstopps mit Russland.


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Mario Jung, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Kaiserslautern: „Die Risiken sind vielfältig“

Einen Importstopp für russisches Öl und Gas unterstützen im April laut ARD-Deutschlandtrend 40 Prozent der Befragten, der Druck auf die politischen Akteure steigt. Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick auf mögliche Folgen eines Handelsstopps mit Russland. „Die Risiken sind vielfältig, von noch höheren Teuerungsraten über Arbeitsplatz- und Wohlstandsverluste bis hin zu Problemen bei der Erreichung der Klimaziele“, sagt Mario Jung, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Kaiserslautern.

Nur knapp zwei Prozent der deutschen Ausfuhren im Jahr 2021 hatten das Ziel Russland und nur in wenigen Branchen wie Pharma (2,6%) oder dem Getränkesektor (3,1%) war der Anteil Russlands leicht erhöht. Sollten die Exporte in Höhe von insgesamt 26 Milliarden Euro auf null zurückgehen, würde das nominale Bruttoinlandsprodukt lediglich um rund 0,7% zurückgehen. „Allerdings ist es in diesem Extrem-Szenario sehr unwahrscheinlich, dass deutsche Unternehmen komplett auf ihren Waren sitzen bleiben würden“, sagt Mario Jung.

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Klumpenrisiken: Russland hat kritische Rohstoffe im Angebot

Auf den ersten Blick erscheint die Bedeutung Russlands bei den deutschen Einfuhren mit einem Anteil von 2,7% ebenfalls überschaubar. Auf den zweiten Blick wird jedoch deutlich, dass es bei den Importen große Klumpenrisiken gibt. So hat Russland einen Anteil von fast 50% an den deutschen Kohleimporten, fast 27% des importierten Erdöls und Erdgases kommen aus Russland. Darüber hinaus nimmt die Russische Föderation auch bei anderen wichtigen Grundstoffen gerade für einen rohstoffarmen Staat wie Deutschland eine zentrale Lieferantenrolle ein. So kommen zwar nur zwischen 5% und 6% der importierten Metalle und Erze aus Russland, hierunter sind jedoch einige kritische Rohstoffe, die für das Funktionieren wichtiger Schlüsselindustrien genauso notwendig sind wie für den Umbau der Volkswirtschaft in Richtung Klimaneutralität.

Laut EU-Kommission sind von insgesamt 25 wichtigen Rohstoffen 18 kritisch in Bezug auf das Angebot – angeführt von Seltenen Erden. Russland hat für sieben dieser kritischen Rohstoffe eine wichtige Position auf den globalen Märkten inne und ist für weitere wichtige Rohstoffe ein bedeutsamer Lieferant oder verfügt über größere Reserven.


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Palladium für Katalysatoren, Platin für Brennstoffzellen

Mit fast 40 Prozent hält Russland einen dominanten Anteil an der globalen Produktion von Palladium, das ein wichtiger Bestandteil zur Produktion von Katalysatoren in Benzinmotoren ist. „Ein Importausfall aus Russland hätte kurzfristig gravierende Folgen für die wichtige Automobilbranche“, sagt Mario Jung. Beim Schwestermetall Platin, wichtig für Zukunftstechnologien wie Brennstoffzellen, Robotik und Informationstechnologien, zeichnet Russland für gut 10 Prozent der Weltproduktion verantwortlich. Im Rahmen des ökologischen Umbaus der europäischen Volkswirtschaften wird besonders die Nachfrage nach Lithium, Graphit, Kobalt, Nickel und Seltenen Erden steigen. Diese Rohstoffe werden für die Produktion von Batterien, Brennstoffzellen sowie Windkraft- und Photovoltaik-anlagen benötigt. Die EU-Kommission erwartet, dass bis zum Jahr 2050 ungefähr 60 Mal so viel Lithium gebraucht wird, bis zu 15 Mal mehr Graphit und Kobalt und bis zu vier Mal mehr Nickel gegenüber dem heutigen Bedarf.

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Russland wird Position bei Seltenen Erden ausbauen

Auch bei Seltenen Erden, bedeutend unter anderem in der Produktion von E-Autos und Smartphones, sind starke Wachstumsraten zu erwarten. Die Nachfrage nach dieser wichtigen Rohstoffklasse soll sich bis 2050 bis zu verzehnfachen. Der Produktionsanteil Russlands ist mit 1% derzeit nicht vergleichbar mit der Rolle Chinas. Aber: Die Produktion von Seltenen Erden wird in Russland seit einigen Jahren besonders gefördert. „Fast ein Fünftel der bekannten Weltreserven kommen dort vor. Dadurch wird Russland seine Position und seinen Einfluss auf die Handelpreise in den kommenden Jahren ausbauen“, sagt Mario Jung.

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Klimaziele vs. Unabhängigkeit: ein klassisches Dilemma

Ein Dilemma offenbart sich beim Blick auf zwei zentrale politische Ziele vieler europäischer Staaten: Einerseits soll Klimaneutralität bis 2045 in Deutschland bzw. bis 2050 (EU) erreicht werden, weshalb der Ausbau erneuerbarer Energien und CO2-neutraler Technologien Priorität besitzt und für diese Produktionsausweitungen bereits heute und künftig ein massiver Bedarf an speziellen Rohstoffen besteht. Dabei spielt Russland als Lierferant eine tragende Rolle. Andererseits ist es erklärter politischer Wille, die Abhängigkeit von Russland zu verringern oder im Extremfall Handelsembargos zu verhängen. „Beide Ziele gleichzeitig zu erreichen, wird nicht möglich sein. Deshalb kommen auf die Volkswirtschaften in Europa, und somit auch auf Deutschland, ökonomische Kosten zu“, sagt Mario Jung.

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Die Feuerwehr Biebesheim über Einsätze auf dem Rhein und dreiste Gaffer

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Feuerwehr Biebesheim am Rhein17
Feuerwehr Biebesheim am Rhein17

Teil 6 der Interview-Reihe mit der Freiwilligen Feuerwehr Biebesheim | Immer wieder wird vor den Gefahren gewarnt, die das Schwimmen im Rhein birgt. Doch diese Warnungen werden regelmäßig von einigen ignoriert, was auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Biebesheim immer wieder für Einsätze sorgt. BYC-News sprach mit Gunther Wienold, dem Gemeindebrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Biebesheim, und mit Andreas Wondra, Gruppenführer und Medienbeauftragter der Freiwilligen Feuerwehr Biebesheim.

 

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Oft sind es Menschen, die nicht am Rhein wohnen

Einsätze auf dem Rhein wegen Personen im Wasser haben deutlich zugenommen, berichten die Feuerwehrleute im Interview. „Wir hatten beispielsweise im vergangenen Jahr zahlreiche Einsätze wegen einem älteren Schwimmer aus Gernsheim, der einfach ein mal in der Woche über den Rhein schwimmt und mit der Fähre zurück fährt. Das ist ja grundsätzlich nicht verboten. Ich finde es nur schlimm, wenn man dann die Kinder an den Rhein mitnimmt, bei der massiven Strömung und den Strudeln. Das sind aber auch oft Menschen, die selbst nicht am Rhein wohnen. Die meisten unterschätzen das. Wir, die hier am Rhein wohnen kennen die Gefahren und bringen unseren Kindern meist von klein auf bei, dass sie vom Wasser wegbleiben sollen.“, so Gunther Wienold.

„Wenn wirklich jemand von der Strömung mitgerissen wird, dann habe ich persönlich es in den letzten 20 Jahren noch nicht erlebt, dass wir da jemanden retten konnten. Ich finde es absolut unverantwortlich, wenn man ohne darüber nachzudenken im Rhein schwimmen oder baden geht. Man muss einfach ganz klar sagen: Das Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich. Ich lasse meine Kinder auch nicht auf der Autobahn oder an einer Zugstrecke spielen und damit ist es absolut vergleichbar“, betont Wienold.

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Gaffer werden immer dreister

„Was auch immer mehr auffällt, ist das respektlose Verhalten einiger Bürger. Wir hatten schon den Fall, dass wir einen Toten aus dem Wasser holen wollten und zehn Meter weiter bauen Menschen ihren Grill auf. Ich bin dann hingegangen und habe die Personen informiert, dass wir gleich eine Leiche aus dem Wasser holen werden. Als Antwort bekam ich nur, dass das Grillen geplant sei und sie sich nicht stören lassen“, berichtet Wienold.

Doch damit sei das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht gewesen: „Nur einen Tag später hatten wir ein ertrunkenes Kind aus dem Rhein geholt. Da kam ein Vater, der seine beiden Kinder an der Hand hatte auf uns zu. Ich habe ihn dann gebeten mit ihnen wegzugehen, weil wir ein totes Kind aus dem Rhein holen. Der Vater antwortete mir, dass sie das wüssten und genau deshalb da seien, weil sie mal schauen wollten. Solche Vorfälle haben in der letzten Zeit zugenommen“, ergänzt Wondra.

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Weitere Teile der BYC-News Serie

BYC-News hat in dem Interview mit der Freiwilligen Feuerwehr Biebesheim noch über weitere Themen gesprochen, welche die Arbeit der Einsatzkräfte betreffen. Die Berichte werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Teil 1: Die Freiwillige Feuerwehr Biebesheim am Rhein besteht seit 1936

Teil 2: Freiwillige Feuerwehr Biebesheim – Es werden immer weniger Aktive

Teil 3: Sich engagieren und Großartiges erleben bei der Jugendfeuerwehr Biebesheim

Teil 4: Die Freiwillige-Feuerwehr Biebesheim als passives Mitglied unterstützen

Teil 5: Freiwillige Feuerwehr Biebesheim: Einsätze die im Gedächtnis bleiben

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16-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt bei Unfall im Rheingau-Taunus

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Rettungsdienst
Rettungsdienst

Am Freitagnachmittag (29. April 2022) kam es gegen 16:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B54 bei Hohenstein im Rheingau-Taunus. Bei dem Unfall wurde ein 16 Jahre alter Jugendlicher schwer verletzt.


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Autofahrer konnte nicht ausweichen

Der 16-Jährige Wiesbadener befuhr mit seinem Leichtkraftrad die B54 aus Richtung Aarbergen. In einer Rechtskurve, im Bereich Burg Hohenstein, kam der junge Fahrer mit seinem Bike nach links auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende 52 Jahre alte Mann konnte mit seinem Hyundai nicht nach rechts ausweichen, da die Fahrbahn dort durch eine Leitplanke begrenzt wird.

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Jugendliche schwere Verletzungen erlitt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Wiesbaden gebracht. Der Autofahrer kam bei dem Unfall mit dem Schrecken davon und wurde nicht verletzt.

Das Leichtkraftrad und der Pkw wurden durch den Unfall beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf 12.000 Euro geschätzt

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Schuldig in vier Anklagepunkten – Boris Becker muss in den Knast

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Boris Becker

Am Freitagnachmittag (29. April 2022) wurde gegen 16.45 Uhr deutscher Zeit das Urteil gegen die Tennis-Legende, Boris Becker, verkündet. Becker ist im Rahmen des Prozesses wegen Insolvenzverschleppung gegen ihn zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Bei guter Führung kann er allerdings die Hälfte der Strafe auf Bewährung absitzen.


Schuldig in vier Anklagepunkten

Dass Becker schuldig ist, entschied die Jury am Southwark Crown Court in London bereits am Freitag, den 8. April 2022. Die Geschworenen sprachen den Tennis-Star in vier von 24 Anklagepunkten schuldig.

Für diese Vorwürfe wurde Boris Becker schuldig gesprochen:

Anklagepunkt 4: Becker soll nach seiner Bankrotterklärung am 21. Juni 2017 große Summen auf andere Konten überwiesen haben.

Anklagepunkt 10: Becker soll der Insolvenzbehörde eine Immobilie mit der Adresse „Im Schilling“ in seiner Heimatstadt in Leimen verheimlicht haben. Dabei handelt es sich um sein Elternhaus.

Anklagepunkt 13: Becker soll ein Darlehen der Bank Alpinum in Lichtenstein in Höhe von 825 000 Euro für das Haus „Im Schilling“ in Leimen verschwiegen haben.

Anklagepunkt 14: Becker soll 75.000 Aktien der Firma Breaking Data Corp verschwiegen haben.

Kleiner Eimer und großer Aufwand in Mainz-Gonsenheim

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Katja Dachs1
Katja Dachs1

Am Freitagnachmittab (29. April 2022) sorgte gegen 15:30 Uhr eine kleine Dose Farbe für viel Aufwand in der Straße „An der Krimm“ in Mainz-Gonsenheim. Ordnungsamt, der Abschleppdienst Reuter und die Feuerwehr waren im Einsatz. BYC-News war vor Ort.


Farbe auf rund 150 Metern verteilt

Ein Fahrradfahrer hatte eine kleine Dose Farblack auf seinen Gepäckträger verstaut. Während der Fahrt muss sich die Dose geöffnet haben und lief aus, auf den Hinterreifen des Fahrrads und die Straße. Der Radfahrer setzte seine Fahrt noch rund 150 Meter weit fort, ehe er das Malheur bemerkte. Daraufhin stoppte er, allerdings fuhren noch mehrere Fahrzeuge durch die Farbe und verteilten diese dadurch noch weiter.

Aufwendige Reinigungsarbeiten

Das Ordnungsamt der Stadt Mainz, sowie die Feuerwehr Mainz und eine Reinigungsmaschine der Firma Reuter mussten anrücken und sich um die aufwendigen Reinigungsarbeiten kümmern.

Verkehrsteilnehmer, die durch die weiße Farbe gefahren sind, und Lackrückstände an ihrem Fahrzeug feststellen, werden gebeten, sich beim Ordnungsamt der Landeshauptstadt Mainz zu melden.

Vollzugsdienst der Stadt Mainz stoppt Fahrradfahrer in der Neustadt

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Vollzugsdienst Mainz

Dem Recht und Ordnungsamt Mainz fiel auf ihrer Streifenfahrt in der Nacht von Donnerstag (28. April 2022) auf Freitag (29. April 2022) in der Mainzer Neustadt ein junger Mann auf, welcher offensichtlich nicht so ganz sicher mit dem Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs war. Sie alarmierten die Kollegen der Polizei.


Vollzugsdienst alarmierte Polizei

Gegen 2:00 Uhr wurde die Mainzer Polizei durch die Mitarbeiter des Vollzugsdienstes darüber informiert, dass ein Radfahrer, welcher vermutlich einen über den Durst getrunken hatte, von den Mitarbeitern in der Taunusstraße festgehalten wird. Die Beamten der Polizeiinspektion Mainz 2 eilten daraufhin zur Unterstützung hinzu. Sie führten einen Atemalkoholtest mit dem 26-jährigen Mann durch. Der Test ergab einen Wert von knapp 2,5 Promille, sodass der junge Mainzer die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe auf die Dienststelle zum Valenciaplatz begleiten musste.

Promillegrenze für Radfahrer

Auf den 26-jährigen kommen neben einer Geldstrafe sowie zwei Punkten in Flensburg, die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zu. Sollte diese mit negativem Ergebnis verlaufen, so kann auch einem Radfahrer die Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge entzogen werden. Nicht nur für PKW-, sondern auch für Radfahrer gilt es nämlich Promillegrenzen zu beachten. Ab einem Wert von 1,6 Promille gelten Radfahrer als absolut fahruntüchtig und begehen damit eine Straftat.

Die Polizei appelliert daher auch an die Vernunft aller Zweiradfahrer: Bitte lassen Sie Ihre Fahrräder im Zweifelsfall stehen und steigen auf den ÖPNV, ein Taxi oder andere Alternativen um.

Flutkatastrophe: Ehemaliger Landrat Jürgen Pföhler zur Befragung vorgeladen

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Der Untersuchungsausschuss „Flutkatastrophe“ hat am (29. April 2022) in nicht-öffentlicher Sitzung einen Antrag auf Ausschluss des stellvertretenden Mitgliedes der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bernhard Braun, abgelehnt. Des Weiteren wurde beschlossen, den ehemaligen Landrat des Kreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler, zur Zeugenbefragung vorzuladen. Den entsprechenden Beweisantrag dazu hatten die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP eingebracht. Pföhler wird voraussichtlich für eine Sitzung im Juli geladen. Zuvor werden in weiteren Sitzungen auch Mitglieder der Technischen Einsatzleitung des Kreises Ahrweiler befragt.


Zur Ablehnung des Ausschluss-Antrages sagten die Obleute der Ampel-Koalition Nico Steinbach (SPD), Carl-Bernhard von Heusinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Philipp Fernis (FDP):

„Laut Untersuchungsausschussgesetz des Landes hat ein Mitglied dann auszuscheiden, wenn es an den zu untersuchenden Vorgängen beteiligt ist oder war. Bernhard Braun hat in seiner schriftlichen Stellungnahme ausführlich dargelegt, dass er nicht im Sinne des Gesetzes beteiligt war oder ist. Die Forderung der Oppositionsparteien nach einem Ausschluss Brauns ist für uns daher nicht nachvollziehbar.“

In Bezug auf die kommende Vernehmung des Landrats führten Steinbach, von Heusinger und Fernis aus:

„Die bisherigen Aussagen von Zeugen und Sachverständigen haben wiederholt und übereinstimmend ergeben, dass es in der Flutnacht im Kreis Ahrweiler zu folgenschweren Versäumnissen gekommen ist. Hinzu kommen schwerste Vorwürfe in den Medien zum Agieren des ehemaligen Landrats. Es ist daher höchste Zeit aufzuklären, was der von Gesetzes wegen zur Katastrophenbewältigung berufene Einsatzleiter am 14. und 15. Juli unternommen hat, um die Folgen der Flut abzuwenden. Diese Fragen werden nun im Untersuchungsausschuss geklärt.

Wir wissen bislang, dass der Landrat trotz des Hochwassers 2016 an Katastrophenübungen quasi vor seiner Bürotür nicht teilgenommen hat, dass er seine Aufgaben im Katastrophenfall in rechtlich fragwürdiger Weise wegdelegiert hat, dass trotz vorliegender Warnungen des Landes der Katastrophenalarm erst sehr spät ausgerufen wurde. Wir wissen aber nicht, was über diese Verfehlungen hinaus noch vorgefallen ist. Das bekannte Verhalten wirft ebenso wie das Studium der Akten massive Fragen auf. Diese werden wir stellen, um herauszufinden, warum es im Kreis Ahrweiler – anders als in anderen Kreisen im Land – zur Katastrophe gekommen ist.“

Erfolgreiche Fahndung der Polizei Rüsselsheim in Groß-Gerau

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Polizei Hessen1
Polizei Hessen1

Am Donnerstag (28. April 2022) kam es gegen 7:30 Uhr in der Darmstädter Straße in Groß-Gerau zu einem Fahrzeugaufbruch an einem Lastwagen. Der Täter zerstörte zunächst eine Scheibe am Führerhaus und hatte es wohl auf ein im Innenraum abgelegtes Tablet abgesehen.


Passanten bemerkten den Diebstahl

Als der Täter von aufmerksamen Passanten bei der Tat ertappt wurde, flüchtete er ohne Beute zu Fuß. Eine Augenzeuge, der dem Mann noch verfolgte und ihn festhalten wollte, wurde von ihm bedroht und ließ den Flüchtigen daraufhin wieder laufen. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung nahmen die Polizeibamten wenig später in der Gernsheimer Straße einen 26-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt und wird sich nun in einem Strafverfahren wegen versuchten schweren Diebstahls zu verantworten haben.

Die Ermittler des für Eigentumsdelikte zuständigen Kommissariats 21/22 der Rüsselsheimer Kriminalpolizei prüfen nun, ob der 26-Jährige möglicherweise noch für weitere, gleichgelagerte Taten in jüngster Vergangenheit in Betracht kommt.

Schnuppertag bei der Feuerwehr Mainz – Mit der Drehleiter in die Höhe

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Girls Day 2022 e1651225200174
Girls Day 2022 e1651225200174

Feuerwehr Mainz: In diesem Jahr war es für die Feuerwehr Mainz endlich wieder möglich am bundesweiten Girls‘ und Boys’Day teilzunehmen. Am Donnerstagvormittag, 28. April 2022, konnten 16 Mädchen und zwei Jungen im Alter von 10 bis 16 Jahren in den Feuerwehrberuf reinschnuppern.


Blick über Mainz

Im Laufe des Vormittags wurden sie über die Einstellungsvoraussetzungen und den Ausbildungsablauf einer Berufsfeuerwehrfrau bzw. eines Berufsfeuerwehrmannes informiert. Im Anschluss konnten sie die Feuerwache 1 und die dortigen Einsatzfahrzeuge genau unter die Lupe nehmen und sich ein eigenes Bild von der Arbeit der Feuerwehr machen. Den Teilnehmenden wurde die persönliche Schutzausrüstung, der Chemikalienschutz- und Hitzeschutzanzug vorgestellt. Auch hatten sie die Gelegenheit über die Atemschutzübungsstrecke zu klettern. Und wer wollte, der wurde mit der Drehleiter in Schwindelerregende Höhe gebracht, um den wundervollen Blick über Mainz zu genießen.

Schnuppertag bei der feuerwehr mainz - mit der drehleiter in die höhe

Als immer wieder gern erlebtes Highlight wurde eine Spraydose zur Explosion gebracht und die Teilnehmenden konnten sich im Zielschießen mit dem Strahlrohr üben. Frau Brandoberinspektoranwärterin Jasmin Blaschke, die die Mädchen und Jungen durch den Tag begleitete, zeigte den Teilnehmenden, dass der Feuerwehrberuf für jeden das Richtige sein kann, unabhängig von Geschlecht und Herkunft .

Klimaaktivisten sperren Autobahn A3 zwischen Wiesbaden und Medenbach

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Stauprognose
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Am Freitag (29. April 2022) kam es gegen 9:15 Uhr zu einer Protestaktion auf der Autobahn 3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Rastanlage Medenbach. In Folge dessen musste die Fahrbahn in Richtung Köln voll gesperrt werden.


Vier Personen legten den gesamten Verkehr lahm

Im Zuge einer Protestaktion haben sich zwei Personen mit Unterstützung zweier weiterer Personen gegen 9:15 Uhr von einer Brücke über die Fahrbahn abgeseilt und ein Transparent aufgespannt. Kurz nach 10:00 Uhr kletterten die Personen selbstständig wieder hoch und beendeten die Aktion, sodass der Verkehr wieder freigegeben werden konnte.

Die Personen wurden vorläufig festgenommen und für weitere Maßnahmen auf die Dienststelle gebracht. Durch die Sperrung staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf sechs Kilometern Länge.

Begegnungsstätte für ukrainische Flüchtlinge in Bad Münster am Stein

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Herzlich eingeladen sind ukrainische Flüchtling aus dem Stadtteil Bad Münster am Stein- Ebernburg und Feilbingert zum ersten Treffen am Dienstag, 3. Mai, von 14.30 Uhr bis 16:00 Uhr in die Begegnungsstätte Vielfalt. Bei diesem Kennenlernnachmittag werden die Ortsvorsteherin von Bad Münster am Stein-Ebernburg, Dr. Bettina Mackeprang, und ihr Stellvertreter, Michael Dal Magro, anwesend sein.

Stadtteilkoordinatorin Simone Dengel lädt ab Mai an jedem Dienstag in die Kurhausstraße 43 ein, Erwachsene und Kinder sind willkommen. Bei Kaffee und Kuchen werden Kontakte geknüpft, weiterführende Hilfsangebote besprochen und wichtige Informationen ausgetauscht.

Um Anmeldung für das erste Treffen wird gebeten bis zum 29. April an Stadtteilkoordinatorin Simone Dengel, mobil (0151) 72800025, Email: kh-bme@franziskanerbrueder.org, für alle nachfolgenden Treffen bis jeweils zum Ende der Vorwoche.

Es gelten die jeweils aktuellen Corona- und Hygieneregelungen!

Stadtteilkoordination Bad Münster am Stein-Ebernburg
Begegnungsstätte Vielfalt
Kurhausstr. 43
55583 Bad Kreuznach

Ehrengrabfeld für die Gefallenen des 1. Weltkriegs auf dem Hauptfriedhof umfassend saniert

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Vorstellung saniertes Ehrengrabfeld 27.04.2022
Vorstellung saniertes Ehrengrabfeld 27.04.2022

Stadtverwaltung Bad Kreuznach: Auf dem Bad Kreuznacher Hauptfriedhof wird auf verschiedenen Anlagen in der Mitte des 13 Hektar großen Areals den Gefallenen und Opfern der Kriege und des Faschismus (1870/71, 1914-18, 1939-45) gedacht. Eines der Ehren- und Kriegsgräber ist speziell den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet. Da das Ehrengrabfeld nicht mehr schön aussah, wurde es durch die städtischen Friedhofmitarbeiter umfassend saniert.


Trotz intensiver Pflege machte sich immer mehr Unkraut auf den Beeten breit

„Zugleich wurde der immergrüne Bodendecker zunehmend spärlicher“, berichtet Markus Foos von der Friedhofverwaltung. Daher baggerten die Friedhofmitarbeiter den Boden 20 bis 30 Zentimeter tief aus und füllten ihn mit neuer Erde auf. Dann wurde der Boden mit Dauerdünger versehen und planiert. Anschließend folgte die Bepflanzung mit Zwergmispeln (Cotoneaster), einem anspruchslosen, aber wertvollen Bodendecker, der mittlerweile gut angewachsen ist. Foos ist sich sicher: „Mit ihrem geschlossenen Bewuchs wird sie eine erneute Verunkrautung verhindern.“

Die Erneuerung des Ehrengrabfelds kostete inklusive Arbeits- und Maschineneinsatz rund 25.000 Euro

Die Kosten werden durch die jährlich zugewiesenen Pauschalbeträge für die Ehren- und Kriegsgräber des Landes durch die Aufsichts- und Dienstleitungsdirektion gedeckt. Die Behörde in Trier ist landesweit für die Betreuung der Kriegsgräber mitverantwortlich.

Ehrengrabfeld für die gefallenen des 1. Weltkriegs auf dem hauptfriedhof umfassend saniert 1Der Hauptfriedhof zählt zu den schönsten Grünanlagen der Stadt Bad Kreuznach. Damit das so bleibt, muss die gesamte Anlage fortlaufend gepflegt und, wenn nötig, erneuert werden. Eine würdige Erscheinung der Gedenkstätten ist man zudem den Opfern der Kriege, deren Nachkommen und der Erinnerungskultur schuldig.

Auf dem sanierten Ehrengrabfeld Erster Weltkrieg fanden 256 Opfer zwischen 18 und 35 Jahren ihre letzte Ruhe

„Die Gräber sind stumme Zeugen für die Grauen des Krieges und Mahnmale für den Frieden. Durch die umfassende Neugestaltung leisten die Stadt als Friedhofsträger und die ADD Friedensarbeit, die gerade in dieser Zeit so wichtig ist“, betont Raimund Schneider von der ADD, der sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bedankt.

Auf den verschiedenen Kriegsgräberstätten der Stadt Bad Kreuznach sind insgesamt 3281 Kriegstote bestattet.

Geldautomatensprenger aus dem Rhein-Main-Gebiet festgenommen

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Polizei, Handschellen
Polizei, Handschellen

In einem gemeinsamen Ermittlungskomplex der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) ist am 26. April 2022 ein mutmaßlicher Geldautomatensprenger festgenommen worden. Dem Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit wird das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, schwerer Bandendiebstahl und Sachbeschädigung vorgeworfen.


Beschuldigter soll an zwei Geldautomatensprengungen beteiligt gewesen sein

Bei dem 41-jährigen Beschuldigten soll es sich um den Angehörigen einer Tätergruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet handeln, die sich auf Sprengungen von Geldautomaten spezialisiert hat. Der Beschuldigte steht im Verdacht, sich an zwei Geldautomatensprengungen der Gruppierung beteiligt zu haben, für die er hochexplosive Gassprengsätze vorbereitet haben soll.

Über 230.000 Euro erbeutet

Die von dem Beschuldigten zur Verfügung gestellten Gassprengsätze sollen vor rund zwei Jahren in der Nacht vom 20. Mai 2019 auf den 21. Mai 2019 bei der Sprengung eines Geldautomaten in einer Bankfiliale in Friedberg und in der Nacht vom 23. Mai 2019 auf den 24. Mai 2019 bei der Sprengung eines Geldautomaten in einer Bankfiliale in Schlüchtern zum Einsatz gekommen sein. Anders als in Friedberg, gelang es den Tätern in Schlüchtern Bargeld in Höhe von über 230.000 Euro zu entwenden. Bei den Taten entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt über 70.000 Euro.

Wegen der Sprengungen in Friedberg und Schlüchtern sowie weiterer Taten verurteilte das Landgericht Gießen im April und Juni 2021 drei weitere Angehörige der Tätergruppierung zu Freiheitsstrafen in Höhe von 1 Jahr bis zu 6 Jahren.

Am Dienstagmorgen (26. April 2022) wurde der Beschuldigte von Ermittlern des HLKA in seiner Wohnung in Eschborn (Main-Taunus-Kreis) festgenommen. Er wurde im Anschluss an die Festnahme dem Haftrichter beim Amtsgericht Offenbach am Main vorgeführt, der gegen ihn die Untersuchungshaft angeordnet hat.

Weitere Hintergrundinformationen zum Kriminalitätsphänomen:

Im Jahr 2021 ist die Anzahl der Geldautomatensprengungen in Hessen gestiegen. Es wurden 56 Geldautomatensprengungen statistisch erfasst, in jedenfalls 27 Fällen konnten Täter an das Bargeld in den Automaten gelangen. Demgegenüber wurden im Jahr 2020 30 Fälle festgestellt, wobei es in 24 Fällen bei einem Versuch blieb. Die Sprengungen von Geldautomaten haben in Hessen im Jahr 2021 zu einem Sachschaden von insgesamt rund 2,6 Mio. Euro geführt. Die Täter entwendeten aus den gesprengten Geldautomaten Bargeld in Höhe von über 2,5 Mio. Euro. Im Jahr 2022 kam es in Hessen bislang zu 13 Sprengungen von Geldautomaten.