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Rheingau-Taunus: Motoryacht versinkt im Rhein

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Wasserschutzpolizei auf dem Rhein
Wasserschutzpolizei auf dem Rhein

Am Sonntagabend (8. Mai 2022) kam es gegen 19:15 Uhr zu einem Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei in der Winkeler Bucht in Oestrich-Winkel. Dort war eine Motoryacht versunken.


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Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Rüdesheim dauern an

Rheingau-taunus: motoryacht versinkt im rhein
Foto: Freiwillige Feuerwehr Winkel

Durch bislang unbekannte Ursache versank ein etwa fünf Meter langes Kajütboot an seinem Liegeplatz nahezu vollständig. Die Einsatzkräfte der verständigten Feuerwehren Mittelheim und Winkel konnten das Boot auspumpen, sichern und heben. Im Anschluss daran wurde es auf eine Bootsrampe gebracht, damit ein erneutes Absinken der Motoryacht verhindert werden konnte.

Zu einem Austritt von Betriebsstoffen kam es nicht. Die Schadenshöhe lässt sich nach Angaben der Polizei zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht beziffern. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Rüdesheim dauern an.

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Zoll Frankfurt: 2752 Tatverdächtige, 183 Waffen und 21 Kilogramm Gold

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Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main präsentiert für das Jahr 2021 ein erfolgreiches Ergebnis. In 2.537 neu eingeleiteten Ermittlungsverfahren boten die Zollfahnderinnen und Zollfahnder der mittleren, schweren und Organisierten Zollkriminalität die Stirn. Dabei richteten sich die Ermittlungen in den Deliktsbereichen Betäubungsmittel, Verbrauchsteuern, Geldwäsche, Arznei- und Dopingmittel, dem Zoll- und Waffenschmuggel sowie Artenschutz gegen insgesamt 2.752 Tatverdächtige.


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241 Jahre Freiheitsstrafen verhängt

Durch die geleistete Arbeit der Frankfurter Zollfahnderinnen und Zollfahnder wurden durch die Gerichte 241 Jahre Freiheitsstrafen sowie Geldstrafen von über 316.000 Euro verhängt. Es konnten über 5,2 Tonnen Rauschgift, 14 Millionen unversteuerter Zigaretten sichergestellt sowie über 100 Haftbefehle und rund 350 Durchsuchungsmaßnahmen vollstreckt werden. Weiterhin wurden Steuern in Höhe von 1.388.756 Euro festgesetzt, die der Allgemeinheit durch Steuerstraftaten zuvor vorenthalten wurden.

„Diese Ergebnisse bilden den Rahmen um die vielfältigen und komplexen Ermittlungstätigkeiten des Zollfahndungsdienstes ab. Besonders die erfolgreiche Bekämpfung von grenzüberschreitenden Waffen- und Betäubungsmittelstraftaten im „Darknet“ sowie auf anderen Kommunikationsplattformen stellt einen Tätigkeitsschwerpunkt des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main dar“, konstatiert Behördenleiterin Cosima Schmidt.

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Im Einzelnen:

Stellvertretend für die zahlreichen Ermittlungserfolge des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main stehen die Identifizierung und Überführung mehrerer konspirativ im Darknet agierender Verkäufer, sogenannter Vendoren. Diese inserierten und verkauften illegale Betäubungsmittel, Waffen sowie Arzneimittel. Hierbei konnten u. a. 52.000 Tabletten zulassungspflichtiger, verschreibungspflichtiger und zum großen Teil nicht in Deutschland zugelassener Arzneimittel, zahlreiche Kilogramm verschiedener Rauschgiftarten sowie diverse verbotene Waffen dem illegalen Warenkreis entzogen werden.

Hand in Hand mit dem Einsatz gegen Cyberkriminalität geht die Bekämpfung der Geldwäsche durch das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main einher. „Straftaten dürfen sich nicht lohnen – so lautet unsere klare Botschaft. Daher ist der Abschöpfung und Sicherung von Vermögen, das Tatverdächtige durch die Begehung von Straftaten erwirtschaftet haben, ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, so Cosima Schmidt.

So haben Ermittler der Gemeinsamen Finanzermittlungsgruppe (GFG) des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Landespolizeipräsidiums Saarland beispielhaft in einem Verfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche u.a. mehr als 21 Kilogramm Gold, über 350 hochwertige Gold- bzw. Silbermünzen, fünf hochpreisige Oldtimer, wertvolle Briefmarken sowie 19 Bitcoins gesichert. Die beiden Hauptverdächtigen wurden verhaftet. Zuvor hatten die Beschuldigten im großen Stil unerlaubt verschreibungspflichtige Arznei- und Dopingmittel sowohl im Inland als auch im europäischen Ausland vertrieben. Die Herkunft der inkriminierten Einnahmen von mindestens 3,8 Millionen Euro versuchten sie mittels eines weltweiten Firmennetzwerks zu verschleiern.

Dass die Frankfurter Zollfahnder nicht nur in der virtuellen Welt ermitteln, verdeutlicht die Sicherstellung von beachtlichen zwölf Millionen unversteuerten Zigaretten in der Nähe von Wetzlar im September 2021. Allein der geschätzte Steuerschaden für diese zwölf Millionen Zigaretten beträgt 2,1 Millionen Euro. Die Zuführung der illegalen Tabakwaren in den Wirtschaftskreislauf haben die Ermittler durch ihr Einschreiten erfolgreich verhindert.


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Auszüge aus der Bilanz:

Verbrauchsteuern – Steuern für Deutschland:

Die Verbrauchsteuern stellen die bedeutendsten Einnahmen der Zollverwaltung dar und umfassen die sogenannten indirekten Steuern auf Genussmittel (Tabakwaren, alkoholische Getränke und Kaffee) sowie Energieerzeugnisse (Energieträger wie Mineralöl, Erdgas, Flüssiggas und Kohle) und elektrischen Strom.

Der illegale Handel mit diesen hochsteuerbaren Waren birgt durch die lukrativen, illegalen Gewinnaussichten ein enormes Betrugspotenzial. Dieses verursacht – neben erheblichen Steuerausfällen in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union – insbesondere auch Wettbewerbsverzerrungen. Bei Steuerstraftaten wie Steuerhinterziehung bzw. -hehlerei handelt es sich keinesfalls um hinnehmbare Kavaliersdelikte, sondern um Fälle, die der mittleren, der schweren und / oder der Organisierten Kriminalität zuzurechnen sind. Sie bedürfen einer konsequenten und effektiven Bekämpfung.

Durch das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main wurden im Jahr 2021 insgesamt 51 Ermittlungsverfahren in diesem Deliktsbereich geführt (2020: 62). Davon in 46 Fällen wegen des Handels und/oder Schmuggels von unversteuerten Tabakwaren.

Insgesamt über 14 Millionen unversteuerte Zigaretten wurden durch die Einsatzkräfte aus dem Verkehr gezogen. Dies entspricht einer Steigerung um nahezu dem Vierfachen im Vergleich zu 2020 und ist auf die enorme Einzelsicherstellung von 12 Millionen Zigaretten zurückzuführen. Ein starker Anstieg um rund 230 Prozent, auf ca. 11.000 Kilogramm, ist ebenfalls bei den Sicherstellungszahlen von unversteuertem Wasserpfeifentabak zu verzeichnen. Hierbei wurden maßgeblich illegale Herstellungsbetriebe in Wohnräumen, Kellern und Lagerhallen durch die Frankfurter Zollfahnderinnen und Zollfahnder ausgehoben. „Die Folgen der illegalen Herstellung und des Handels mit unversteuertem Wasserpfeifentabak enden nicht allein mit der Begehung von Steuerstraftaten. Oftmals erfolgt die Herstellung unter unhygienischen Bedingungen und birgt dadurch potenzielle gesundheitliche Risiken für den bzw. die Konsumenten“, so die Leiterin des Zollfahndungsamtes, Cosima Schmidt.

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Betäubungsmittel – dem Rauschgift auf der Spur

Nach wie vor nimmt die Bekämpfung des grenzüberschreitenden Schmuggels und illegalen Handels mit Betäubungsmitteln den zahlenmäßig größten Anteil der Ermittlungstätigkeit des Zollfahndungsamt Frankfurt am Main ein.

Die Beamtinnen und Beamten des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main, der Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift (GER) aus Zoll und den Länderpolizeien Hessens, Rheinland-Pfalz und des Saarlands führten zollseitig insgesamt 1.744 Ermittlungsverfahren. Verglichen mit den Zahlen aus 2020 bedeutet dies einen Verfahrenszuwachs um rund 50 Prozent. Hier schlagen sich u. a. die weiter zunehmenden Sicherstellungen von Postsendungen mit inkriminiertem Inhalt im örtlichen Zuständigkeitsbereich des Zollfahndungsamtes nieder. Daneben kommt es durch umfangreiche und komplexe Ermittlungen zu größeren Aufgriffen an den Flughäfen, auf den Straßen sowie bei Durchsuchungen von Wohn- und Geschäftsräumen.

Die Sicherstellungsmenge von kristallinem Methamphetamin („Crystal Meth“) steigerte sich von vier Kilogramm im Jahr 2020 auf 160 Kilogramm im Berichtszeitraum. Ein weiterer deutlicher Anstieg verzeichnen die Sicherstellungen von MDMA (ca. 108 Kilogramm) und sonstiger Methamphetamine (72 Kilogramm) um 374 und knapp 200 Prozent. Zudem zogen die Ermittler*innen rund 251 Kilogramm Amphetamin (Vorjahr 185 Kilogramm) aus dem Verkehr, während sich die Anzahl aufgefundener geschmuggelter Ecstasy-Tabletten um rund 60 Prozent reduzierte.

Bei den „klassischen“ Betäubungsmitteln bewegen sich die Aufgriffszahlen von Kokain im Jahr 2021 mit 438 Kilogramm weiterhin auf einem hohen Niveau. Ein erneuter starker Zuwachs der beschlagnahmten Schmuggelmengen auf 1.003 Kilogramm Marihuana (2020: 733 Kilogramm) und 2.955 Kilogramm der Kaudroge Khat (2020: 1.673 Kilogramm) ist zu verzeichnen. Ähnlich verhält es sich bei Opium und Heroin, deren Ausgangstoffe aus dem Schlafmohn gewonnen werden. Hier sicherten die Fahnder*innen rund 35 Kilogramm Opium (2020:0,053 Kilogramm) und mit 39 Kilogramm Heroin rund 20 Kilogramm mehr als in 2020. Neben den hier aufgeführten Sicherstellungsmengen führten Ermittlungen zur Aufdeckung des Handels mit weiteren zusätzlichen 375 Kilogramm Heroin, 138 Kilogramm Opium, 255 Kilogramm Kokain, 1.580 Kilogramm Marihuana und 306 Kilogramm Haschisch. „Für eine effektive und zielführende Bekämpfung der grenzüberschreitenden Betäubungsmittelkriminalität ist die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden im In- und Ausland essenziell, deshalb stehen wir untereinander in Austausch und leisten unseren Beitrag zu einem gelingenden Ganzen“, so Cosima Schmidt, Leiterin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.


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Verbote und Beschränkungen sowie Zölle – Einsatz für die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung

Einen weiteren großen Anteil nehmen die eingeleiteten Ermittlungsverfahren im Bereich der sonstigen Verbote und Beschränkungen mit 480 Fällen ein, die vor allem die Fachgebiete Waffen, Doping- und Arzneimittel, Artenschutz und gewerblicher Rechtsschutz umfassen. Im Bereich der Doping- und Arzneimittelkriminalität ist die Anzahl der im Jahr 2021 eingeleiteten Ermittlungsverfahren im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent gestiegen. Durch die Zollfahnderinnen und Zollfahnder wurden über 130.000 Tabletten verschreibungspflichtiger oder nicht zugelassener Arzneimittel, über 90.000 Tabletten Dopingmittel sowie rund 76 Kilogramm Arznei- und sieben Kilogramm Dopingmittel in Pulverform aus dem Verkehr gezogen. „Wir leisten mit unseren Ermittlungen im Bereich der Verbote und Beschränkungen einen erheblichen Beitrag zum Schutz und zur Sicherheit der Bevölkerung, indem illegale und ungeprüfte Waren aus dem Verkehr gezogen werden“, so Cosima Schmidt, Leiterin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.

Weiterhin wurden im letzten Jahr 140 erlaubnispflichtige Schusswaffen und 183 andere verbotene Waffen, wie zum Beispiel Wurfsterne, etc. sichergestellt. Die außergewöhnlich hohe Anzahl einbehaltener Munition (107.931 Stück) erklärt sich mit Transitsendungen, bei denen entsprechende waffenrechtliche Genehmigungen nicht eingehalten wurden.

Im Deliktsbereich der Zölle ist eine Steigerung der Ermittlungsverfahren um 50 Prozent zu verzeichnen. Der hier festgesetzte Steuerschaden durch Nichtanmeldung von maßgeblich hochpreisigen Luxusgütern wie Schmuck oder Uhren, beläuft sich auf über 1,1 Millionen Euro. Der durch die Ermittlungen belegte zusätzliche Steuerschaden beläuft sich auf rund 1,34 Millionen Euro.

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Zusatzinformationen

Das facettenreiche Aufgabenspektrum des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main umfasst als eines von acht Zollfahndungsämtern in Deutschland die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität, der Organisierten Kriminalität sowie die Aufdeckung und Verfolgung von Straftaten im Bereich der Verbrauchsteuern und hinterzogenen Einfuhrabgaben. Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main ermittelt ebenso bei grenzüberschreitenden Verstößen gegen rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Waffen, Sprengstoffen, Arznei- und Dopingmitteln, Produktpiraterie sowie Artenschutz. Der hiesige örtliche Zuständigkeitsbezirk umfasst geschätzt eine Fläche von 52.208 Quadratkilometern mit 12,535 Millionen Einwohnern und erstreckt sich von Ludwigshafen bis zur nordrheinwestfälischen Grenze sowie von Belgien/Luxemburg/Frankreich bis nach Aschaffenburg, Thüringen, Paderborn und Göttingen.

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Vollbrand in Mainz-Gonsenheim – Nachbarn und Feuerwehr retten Anwohner aus Flammen

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Am Sonntagabend kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Vierzehn-Nothelfer-Straße in Mainz-Gonsenheim. Dort war gegen 22:30 Uhr ein Feuer in einer Wohnung ausgebrochen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften mehrere Stunden die Flammen. BYC-News war in Gonsenheim vor Ort.


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Flammen schlugen aus dem ersten Stock

Wie der Einsatzleiter Michael Ehresmann von der Feuerwehr Mainz gegenüber BYC-News berichtet, kam es gegen 22:45 Uhr zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in einem Apartmenthaus im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Es wurden mehrere Notrufe von Nachbarn abgesendet, die mitteilten, dass bereits meterhoch die Flammen aus dem Obergeschoss schlagen würden. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr angekommen waren, bestätigte sich die Alarmierung. Der Brand hatte sich mittlerweile auf das Dach ausgebreitet.

Personen im Gebäude

Das gesamte Obergeschoss war mit dichtem Rauch durchzogen und es wurde von Anwohnern mitgeteilt, dass sich noch Personen im Gebäude befinden sollen. Nachbarn hatten bereits versucht, mehrere Bewohner aus den Flammen zu retten. Eine Person konnte sich nur noch mit einem Sprung aus dem ersten Obergeschoss retten. Die betroffene Person erlitt schwere Brandverletzungen durch das Feuer und weitere Verletzungen durch den Sprung aus dem ersten Stockwerk. Die Feuerwehr konnte mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz und der Drehleiter insgesamt vier Personen retten, die aus den verrauchten Apartments auf das Dach des Gebäudes geflüchtet waren. Insgesamt gibt es zehn verletzte Personen, vier davon mussten in umliegende Kliniken transportiert werden.


Die Kriminalpolizei ermittelt

Die Brandursache ist bislang unklar. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Ob es sich um Brandstiftung oder um einen technischen Defekt handelte, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Durch den Einsatz wurden zwei abgestellte Fahrzeuge vor dem Brandort beschädigt.

Gaffer am Einsatzort

Mehrere Schaulustige Personen kamen zum Einsatzort und stellten sich während der Rettungsmaßnahmen neben die betroffenen Personen. Die Mainzer Polizei musste mehrere Gaffer vom Einsatzort weg schicken. Der Einsatz der Feuerwehr konnte um 1:50 Uhr beendet werden. Das Gebäude wurde durch die Mainzer Polizei abgesperrt und verriegelt. Die nun obdachlosen Bewohner wurden von der Stadt Mainz vorübergehend in einem Hotel untergebracht.

Im Einsatz waren:

  • Berufsfeuerwehr Mainz Wache 1
  • Berufsfeuerwehr Mainz Wache 2
  • Freiwillige Feuerwehr Gonsenheim
  • Freiwillige Feuerwehr Drais
  • Rettungsdienste
  • Notarzt
  • Polizei Mainz
  • Ordnungsamt Mainz
  • Mainzer Netze
  • Für weitere Einsätze im Stadtgebiet wurden währenddessen die Freiwilligen Feuerwehren Bretzenheim, Marienborn und Stadt besetzt

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Straßenmeisterei Worms bekämpft Eichenprozessionsspinner

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Die Straßenmeisterei Worms des Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms bringt kommende Woche ab Montag, 09. Mai bis voraussichtlich Freitag, 13. Mai 2022 wirbellose Fadenwürmer –sogenannte Nematoden– an mit dem Eichenprozessionsspinner befallenen Baumbeständen an Straßen auf. Die für den Menschen und die meisten Lebewesen ungefährlichen Fadenwürmer werden in der Dunkelheit mit einem Sprühsystem, das auf einen Unimog montiert ist, aufgetragen.


Folgende Straßen sind betroffen:

  • Stadt Worms, Bundesstraße 9, Bereich Tiergarten / Kimmelhorstweg
  • Stadt Worms, Landesstraße 523, Höhe Klosterstraße / Schlachthof
  • Landesstraße 386 zwischen Osthofen und Westhofen

Eichenprozessionsspinner sollen verdrängt werden

Im genannten Zeitraum werden die Verkehrsteilnehmer in den Abendstunden auf einen Arbeitstrupp der Straßenmeisterei Worms treffen. Die Verkehrsteilnehmer werden bei Erkennen der gelben Rundumkennleuchte um umsichtige Fahrweise gebeten.

Ziel ist es, den Eichenprozessionsspinner aus dem Bereich der Straßen, Radwege und Parkplätze möglichst zu verdrängen, um den Gesundheitsschutz der Verkehrsteilnehmer und Straßenwärter zu optimieren.

Brennhaare sind gefährlich für den Menschen

In den vergangenen Jahren ist der Eichenprozessionsspinner vermehrt in Rheinland-Pfalz aufgetreten und hat sich sehr stark ausgebreitet. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners ernähren sich bevorzugt von Eichenblättern und sind daher grundsätzlich nur an Eichen anzutreffen. Sie bilden Brennhaare aus, die bei Kontakt und unmittelbarem Einatmen gesundheitliche Probleme bereiten können. Insbesondere Bedienstete der Straßenmeistereien sind bei der Erledigung ihrer Aufgaben durch Brennhaare und Nester des Eichenprozessionsspinners einer besonderen gesundheitlichen Gefährdung ausgesetzt.

Freilaufender Hund in Bad Kreuznach – Wem gehört das Tier?

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Am Sonntagmorgen (8. Mai 2022) wurden Beamte der Polizei Bad Kreuznach gegen 09:30 Uhr über einen dunklen freilaufenden Mischlingshund im Bereich der Charles-De-Gaulle-Straße informiert. Die Polizei bittet nun um Mithilfe.


Die eingesetzte Streife konnte das Tier antreffen

Der Hund lief jedoch in Richtung Innenstadt davon. Die beharrlichen Beamten gaben jedoch nicht auf und konnten den Hund im Bereich der Hasengasse einholen. Die eingesetzte hundeerfahrene und tierliebende Beamtin konnte den Rüde mit Leckerlis in den Streifenwagen locken. Das junge Tier, das vermutlich zwei bis drei Jahre alt ist, wurde im Anschluss an das hiesige Tierheim übergeben.

Der Rüde war gechipt, aber nicht registriert, sodass der Hundehalter nicht ermittelt werden konnte. Der Hund trug ein Anione Halsband in der Farbe khaki und hat eine Blesse im Bereich der Brust. Der Hundehalter kann sich bei dem Tierheim melden.

Erneut Unfall in der Binger Straße in Mainz – Jaguar landet auf den Schienen der Straßenbahn

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Erneut krachte es in der Binger Straße im Übergang zur Saarstrasse. Erneut war überhöhte Geschwindigkeit die Ursache. Diesmal raste ein Jaguar den Bordstein hoch, bretterte über den Grünstreifen, fuhr eine Ampel um. BYC-News war vor Ort.


Mit zu hoher Geschwindigkeit von der Straße abgekommen

Am Sonntagmorgen (8. Mai 2022) kam es gegen 6:54 Uhr zu einem Unfall, bei dem eine aktuell noch nicht ermittelte Person einen Jaguar XJ zu Schrott fuhr.
Anwohner hörten einen lauten Knall und alarmierten die Rettungskräfte.
Kurios: Bereits am vergangenen Samstag (7. Mai 2022) kam es gegen 15:20 Uhr an der selben Stelle zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Mercedesfahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Auch sie fuhr den Bordstein hoch, durch den Grünstreifen, riss die Ampel nieder.

Beim jetzigen Unfall wurde glücklicherweise keine Person verletzt, jedoch ist laut Polizei aktuell noch unklar, wer den Jaguar gegen die Ampel und anschließend in einen Mast der Oberleitung gesetzt hat. Alle Beteiligten, welche laut eigenen Angaben von einer polnischen Party im Karlson Club aus Frankfurt kamen, geben an, dass sie nicht gefahren seien.

Bitter für die Angestellten der Mainzer Stadtwerke, denn die hatten bis 1:00 Uhr in der Nacht auf Sonntag (8.05.2022) die neue Ampel aufgestellt.

Verdacht auf Fahren unter Alkoholeinfluss

Die Polizei lies alle vor Ort anwesenden Unfallbeteiligten pusten, bei fast allen wurde Atemalkohol festgestellt. Der Jaguar mit österreichischen Kennzeichen ist Schrott, hat den Ampelmast unter sich begraben. Eine ältere Mercedes-C-Klasse, welche offenbar zum Jaguar gehörte, wurde von den Beamten der Polizei durchsucht. Am Unfallort lagen halbleere Wasserflaschen verstreut. Es deutet alles daraufhin, dass die wilde Partynacht jetzt für einen der Beteiligten ein nicht so gutes Ende nehmen wird.

Zeugen, die den Unfall gesehen haben und sachdienliche Hinweise zum Unfall geben können, können sich bei der Polizei Mainz unter 06131 65 42 10 melden. Wir berichten weiter …


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Opel kracht unter Lastwagen auf der Autobahn A63

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Am Samstagmittag (7. Mai 2022) kam es gegen 12:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A63 zwischen Kirchheimbolanden und Göllheim. Dort war ein Opel auf einen Lastwagen aufgefahren und hatte sich dabei unter den Auflieger geschoben.


Fahrer konnten sich eigenständig befreien

Wie die freiwillige Feuerwehr Kirchheimbolanden berichtet, konnten sich die am Unfall beteiligten Fahrer eigenständig aus ihren Fahrzeugen befreien. Wie schwer sie verletzt wurden, ist nicht bekannt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten den Brandschutz sicher. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die rechte Fahrspur gesperrt.

Im Einsatz waren:

  • die Feuerwehr Kirchheimbolanden
  • die Feuerwehr Göllheim
  • der Rettungsdienst
  • die Autobahnpolizei

Neue Kita in Rüsselsheim wird gebaut

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Baustelle Kita Georg Jung Strasse e1651871630369
Baustelle Kita Georg Jung Strasse e1651871630369

An der Georg-Jung-Straße, Ecke Max-von-Laue-Straße, entsteht derzeit eine neue städtische Kita mit Betreuungsplätzen für 104 Kinder. Weil sie baugleich zur künftigen Kita an der Hans-Sachs-Straße ist, bezeichnete Stadtrat Nils Kraft sie bei einem Baustellentermin als „Geschwisterchen“.


Zu den Vorteilen zweier baugleicher Kitas sagte Kraft:

„Durch die fast identische Ausführung erhofft sich die Stadt bessere Preise und eine schnellere Projektdurchführung.“ Weil Rüsselsheim eine junge Stadt sei und großer Betreuungsbedarf von Kindern bestehe, habe er sich gemeinsam mit Bürgermeister Dennis Grieser in den vergangenen zehn Jahren auf den Weg gemacht, das Defizit an Betreuungsplätzen zu beseitigen.

Bürgermeister Grieser präzisierte: „Mit zehn Neu- und sechs Umbauten haben wir 873 neue Kitaplätze für Kinder unter und über drei Jahren geschaffen. Umgerechnet heißt das, dass alle 100 Stunden quasi ein neuer Kita-Platz entsteht – als städtisches Projekt oder in anderer Trägerschaft finanziert durch die Stadt oder geplant mit der Stadt.“ Das Ziel der Stadt sei es, bis Mitte des Jahrzehnts die 100-prozentige Versorgung mit Kita-Plätzen zu erreichen. Das bedeute, dass für jedes Kind ein Kita-Platz vorhanden sein soll, egal ob es bereits angemeldet ist oder nicht. „Dies sollte für eine gerechte frühkindliche Bildung selbstverständlich sein. Daher setzen wir alles daran, dieses Ziel zu erreichen“, führte Grieser aus.

Kraft wies darauf hin, dass der Zeitpunkt für den Neubau an der Georg-Jung-Straße eine Besonderheit sei

Denn in dem neuen Wohnquartier am Ostpark entstehe zuerst die Kita, bevor die Wohnbebauung erfolge. Somit werde die Kita fertig sein, wenn die neuen Bewohnerinnen und Bewohner in das Quartier ziehen würden. Auch Bürgermeister Grieser begrüßte es, dass zuerst mit einer Kita ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur sichergestellt werde, bevor das neue Wohnquartier entstehe.

Aktuell laufen die Rohbauarbeiten, und in Kürze wird die Bodenplatte für die zweigeschossige Kita gegossen. Die Fertigstellung der Kita an der Georg-Jung-Straße ist für den Sommer 2023 geplant, sodass nach erfolgter Abnahme und Möblierung der Kita die ersten Kinder eingewöhnt werden können. Sowohl in der Kita Georg-Jung-Straße als auch in der Kita Hans-Sachs-Straße verteilen sich die 104 neuen Betreuungsplätze auf je 24 Plätze für Kinder unter drei Jahren im Erdgeschoss und 80 Plätze für Kinder über drei Jahren im ersten Obergeschoss.

Auf dem großzügigen Grundstück in unmittelbarer Nähe zur Groß-Sporthalle wird es für die Kinder unter und über drei Jahren zwei separate Außenbereiche mit diversen Spielgeräten geben. Diese werden zwar durch einen Zaun getrennt sein, können bei Bedarf aber durch ein Tor verbunden werden. Das Gebäude selbst wird sehr hohe Energiestandards erfüllen und über eine Luft-, Wasser-Wärmepumpe verfügen.

Die KONEKT-Netzwerkmesse mit mehr als 100 Unternehmern in der Halle 45 Mainz

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KONEKT Messe 26 AUG 21 BildquelleNadine Tannreuther L1030521
KONEKT Messe 26 AUG 21 BildquelleNadine Tannreuther L1030521

Am 10. Mai, ab 16:00 Uhr, lädt die KONEKT zur größten Unternehmer-Netzwerkveranstaltung der Rhein-Main-Region in die Halle 45. Bei der diesjährigen Frühjahr-Ausgabe treffen 108 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen aufeinander. Zunächst steht das Netzwerken der Besucher und Aussteller im Vordergrund. Besucher finden spannende Ausschreibungen in der Suche-Biete-Area und zahlreiche offene Stellenangebote in der Stellenbörse. Nach vier Stunden des intensiven Austauschs schließt sich um 20:00 Uhr die After Work mit Live-Musik der Tonkombüse an. Der Eintritt für Besucher ist frei.


Kooperationen und eine effektive Zusammenarbeit im Rhein-Main-Gebiet

Um 16:00 Uhr eröffnet Dr. Hans-Christian von Stockhausen, Geschäftsführer der KONEKT GmbH, gemeinsam mit Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz und Stephan Gubi, Niederlassungsleiter Rhein-Main des diesjährigen Goldsponsors BEOS AG die Veranstaltung. Im Mittelpunkt der vierstündigen Messe steht das Thema Netzwerken. Miteinander sprechen, sich Kennenlernen. Hier geht es nicht nur um Neukundenakquise, vielmehr werden Kooperationen und eine effektive Zusammenarbeit im Rhein-Main-Gebiet angeregt. Eine Möglichkeit hierzu bietet die Suche-Biete-Area, die als Art schwarzes Brett dient und konkrete Gesuche und Angebote der teilnehmenden Unternehmen präsentiert. Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Stellenbörse, in der zahlreiche offene Stellenangebote zu finden sind. Interessierte Bewerber können diese zunächst in Ruhe durchforsten und dann direkt auf das oder die Unternehmen zugehen.

„Die Konekt ist die ideale Plattform für Unternehmen, Institutionen und Start-ups sowie Besucher und Interessierte aller Couleur. Kurz für jeden, ob Student, Arbeitnehmer oder Geschäftsführer. Ihr Ziel, die Menschen und die Persönlichkeiten hinter den Unternehmen zu zeigen. “, beschreibt Ilka Wassmann, Prokuristin der KONEKT GmbH, die nicht alltägliche Messe, „und jetzt ist sie umso wichtiger, weil sich in den vergangenen rund anderthalb Jahren viel Informations- und Gesprächsbedarf aufgestaut hat.“ Nach getaner Arbeit schließt sich ab 20:00 Uhr die After Work im neu gestalteten Außenbereich der Halle 45 an. Für einen entspannten Ausklang ist gesorgt: Unaufgeregter Live-Jazz der Band Tonkombüse trifft auf exklusive Rheinhessen-Weine des Weingut Kruppenbacher. Die Wiesbadener Kochwerkstatt sorgt für die kulinarische Finesse. Typisch KONEKT ist auch, dass die Genussgaranten des Tages auch gleichzeitig Aussteller sind.

Bühne frei für einen einzigartigen Branchenmix

Netzwerken ist das Gebot der Stunde und ist elementarer Bestandteil der KONEKT, nicht zuletzt dank des durch und durch bunten Aufeinandertreffens von Unternehmen und Branchen: Hier begegnen sich Firmen des Immobilien- und Bausektors, wie der diesjährige Goldsponsor BEOS AG oder der Projektentwickler Drees & Sommer aus Mainz, Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche wie die Mainzer Breitband, Marketing- und Eventagenturen, der Dienstleistungssektor, Food & Beverage wie die Kuehn Kunz Rosen Brauerei oder Einzelunternehmer und – unternehmerinnen sowie Verbände und Institutionen. Seit der Erstausgabe unterstützen die IHK Rheinhessen sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Mainz die KONEKT partnerschaftlich und sind ebenso live vor Ort anzutreffen. „In der Halle 45 treffen nicht nur 170 Jahre Historie und modernste Veranstaltungstechnik aufeinander, sondern auch unterschiedlichste Unternehmen aus der Region. 2017 kamen hier erstmals Menschen zum Networken auf Augenhöhe zusammen, die Industriehalle ist demnach Geburtsort der Messe“, erklärt Stephan Gubi, Niederlassungsleiter Rhein-Main der BEOS AG, die Beziehung der KONEKT zu ihrer Heimstätte, „Deshalb sind wir stolz, das Event nach einer pandemiebedingten Pause wieder unterstützen zu können und freuen uns auf zahlreiche alte und neue Gesichter in gewohnter Atmosphäre.“

Eintritt frei für Besucher. 3G Voraussetzung.

Der Eintritt für Besucher ist frei. Das 3G-Prinzip (genesen, geimpft, getestet) das Einlasskriterium. Alle Informationen zum Ablauf, die Übersicht der Aussteller sowie die Stellenangebote sind auch jetzt schon auf der Website www.konekt-deutschland.de zu finden. Hier können sich Besucher optional vorab registrieren.. Sowohl Aussteller als auch Besucher erhalten nur Zutritt mit einem Nachweis über die vollständige Corona-Impfung, der Genesung oder mit einem negativen Antigen-Test.  Eine Teststation wird vor der Halle 45 angeboten.

7. KONEKT Rhein-Main

  • Wann: Dienstag, 10. Mai 2022, Beginn 16:00 Uhr, ab 20:00 Uhr After Work
  • Programm: 16:00 Uhr Eröffnung durch Herrn Stephan Gubi, Niederlassungsleiter Rhein-Main BEOS AG und Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, ab 20:00 Uhr After Work
  • Veranstaltungsort: HALLE 45, Mainz
  • Weiterführende Informationen: www.konekt-deutschland.de

Fahndung: Mehrere Täter zwischen Oppenheim und Guntersblum flüchtig

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Pol1 1
Pol1 1

Aktuell ist die Polizei mit einem Großaufgebot in Oppenheim, Nierstein und Guntersblum vor Ort. Wie die Polizei Oppenheim auf Anfrage von BYC-News mitteilte, soll es in einem Weingut in der Mainzer Straße in Ludwigshöhe zu einem Einbruchsdelikt gekommen sein. Anschließend flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung der Weinberge. BYC-News ist vor Ort.


Bürger werden darum gebeten, keine Anhalter mitzunehmen

Die vermutlich bewaffneten Täter sind aktuell auf der Flucht. Die Großfahndung wird auch von einem Polizeihubschrauber und dem SEK unterstützt. Die Bahnhöfe in Guntersblum ud Oppenheim werden von der Bundespolizei abgesucht, Personen werden kontrolliert. Bürger werden darum gebeten, keine Anhalter mitzunehmen.

Einer der Geschädigten berichtete vor Ort gegenüber BYC-News, dass es sich um insgesamt fünf Täter handelte. Drei davon hätten sich auf der Straße platziert, zwei seien gegen 20:00 Uhr ins Haus eingedrungen. Die Einbrecher sollen sich äußerst aggressiv gegenüber den Hausbesitzern verhalten haben. Bereits am Freitag (6. Mai 2022) soll es dort zu einem Einbruch gekommen sein, bei dem ein Schreibtisch aufgebrochen wurde.


Vier Täter konnten festgenommen werden

Nach Informationen von dieser Online-Zeitung sollen vier Täter gegen 21:30 Uhr festgenommen worden sein. Der fünfte Täter soll allerdings weiterhin flüchtig sein. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung wurden Platzpatronen gefunden. Ob diese von den Tätern stammen, ist bislang nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei ist vor Ort eingetroffen und hat ihre Arbeit aufgenommen. Die Geschädigten wurden zwecks einer Gegenüberstellung mit den Beschuldigten auf die Dienststelle gebracht.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Oppenheim unter der Rufnummer 06133 – 933100 zu melden.


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Mercedes landet bei Unfall in Mainz auf den Gleisen

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Eine Mercedesfahrerin verlor am Samstagnachmittag (7. Mai 2022) an der Binger Straße in Richtung Saarstraße die Kontrolle über ihren Kombi. Der Bahnverkehr musste wegen des Unfalls vom Hauptbahnhof West in Richtung Universität gesperrt werden. BYC-News war vor Ort.


Kontrolle über Fahrzeug verloren

Die 55-jährige Fahrerin einer Mercedes-C-Klasse aus dem Kreis Kirchheimbolanden fuhr gegen 15:20 Uhr die Binger Straße stadtauswärts in Richtung Saarstraße. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr die Fahrerin mit dem Fahrzeug den sich am linken Fahrbahnrand befindlichen Kantstein nach oben, durch ein Gebüsch und rammte letztendlich einen Ampelmast. Der Ampelmast knickte um und kippte auf die Bahngleise der Straßenbahn auf der Saarstraße. Die Fahrerin wurde leichtverletzt und in Begleitung eines Notarztes in ein Mainzer Krankenhaus transportiert. Am Unfallfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden, es war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Verspätungen im ÖPNV durch Unfall

Durch den Unfall und den Umstand, dass der Ampelmast sowie das Unfallfahrzeug die Schienen der Straßenbahn blockierten, kam es zu Ausfällen und Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr. Betroffen waren die Linien 51,53 und 59. Die Mainzer Mobilität richtete kurzerhand ein Schienenersatzverkehr ein.

Bad Kreuznach feiert den Tag der Städtebauförderung

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Alte Nahebruecke Bad Kreuznach 5 changed
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Am Samstag, 14. Mai, feiern Städte und Gemeinden den „Tag der Städtebauförderung“. Unter dem Motto „Wir im Quartier“ finden deutschlandweit verschiedene Aktionen und Veranstaltungen zur Städtebauförderung statt. Auch die Stadt Bad Kreuznach beteiligt sich wieder an dem Aktionstag. Nach der Schaufensterausstellung im Stadtteilbüro ZAG in der Neustadt 2021 wird dieses Jahr zum ersten Mal in Bad Münster am Stein-Ebernburg gefeiert.


Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreie Getränke warten auf die Gäste

Los geht es ab 13 Uhr mit einem lockeren „get together“ rund um das Stadtteilbüro der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in der Begegnungsstätte Vielfalt (Kurhausstraße 43, am Mineral-Thermal-Freibad). Simone Dengel, die neue für die Städtebauförderung zuständige Stadtteilkoordinatorin der Franziskanerbrüder im Kernbereich Bad Münster, freut sich auf interessante und anregende Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Der Förderverein der Heil- und Schwimmbäder in Bad Münster am Stein-Ebernburg sorgt gegen Spende für das leibliche Wohl. Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreie Getränke warten auf die Gäste.

Um 14 Uhr wird der neue Mehrgenerationenpark gegenüber dem Freibad durch Ortsvorsteherin Dr. Bettina Mackeprang und den Leiter des Stadtbauamts, Klaus Christ, feierlich eingeweiht. Um 15 Uhr lädt die Stadtverwaltung zur Bürgerinformation zur Neugestaltung des Bad Münsterer Kurparks. Das Büro für Stadt- und Landschaftsplanung bbp aus Kaiserslautern wird einen ersten Entwurf vorstellen und Fragen beantworten. Auch besteht die Möglichkeit, sich direkt vor Ort mit Ideen und Anregungen in die Planung einzubringen.

Für alle kleinen und großen Rätselfreunde gibt es zum Tag der Städtebauförderung drei digitale Stadtrallyes

Dazu einfach die APP „Actionbound“ kostenlos aufs Handy herunterladen, einen der drei QR-Codes scannen und die digitale Schnitzeljagd durch eines der drei Bad Kreuznacher Fördergebiete kann beginnen. Wer bis zum 14. Mai mitmacht und am Tag der Städtebauförderung das richtige Lösungswort weiß, kann einen von 50 Wertgutscheinen für das Thermalfreibad in Bad Münster gewinnen. Die Preise werden durch die Sparkasse Rhein-Nahe zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Bad Kreuznach nimmt aktuell an den Bund-Länder-Programmen „Sozialer Zusammenhalt“ und „Lebendige Zentren“ teil. Gefördert wird die laufende Entwicklung der drei Fördergebiete „Pariser Viertel“, „historische Neustadt“ und „Kernbereich Bad Münster“.

Zum Tag der Städtebauförderung

Für starke Quartiere, ein attraktives Lebensumfeld und ein gutes Leben in der Nachbarschaft – die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente und zentrale Säule der Stadtentwicklung. Überall in Deutschland finden am 14. Mai Veranstaltungen unter dem Motto „Wir im Quartier“ statt. Städte und Gemeinden informieren an diesem Tag über ihre Projekte, Planungen und Erfolge – und laden dazu ein, an der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mitzuwirken.

Der bundesweite Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund.

Lebensgefährliche Verletzungen durch Grillunfälle vermeiden

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Jedes Jahr zu Beginn der Grillsaison passieren die ersten Grillunfälle durch die Verwendung von Spiritus. Häufig geht es nicht schnell genug, bis der Grill richtig glüht und schon ist der Griff zu Brandbeschleunigern wie Spiritus passiert. „Paulinchen“, die Initiative für Schwerbrandverletzte Kinder, warnt zusammen mit der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen vor unterschätzten Gefahren beim Grillen. Dieses Jahr im Fokus: Flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus, die lebensgefährliche Verletzungen zur Folge haben können, sowie weitere Tipps für ein sicheres Grillfest.


„Hände weg vom Spiritus!“

Susanne Falk, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. betont: „Durch die meterhohe und breite Flammenwand, die entsteht, wenn man Spiritus ins Feuer schüttet, kommt es zu schwersten Brandverletzungen. Paulinchen e.V. fordert: „Hände weg vom Spiritus!“

Dirk Aschenbrenner, Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., weiß: „Die Einsätze bei Grillunfällen mit schwerstverletzten Kindern sind auch für unsere Einsatzkräfte sehr belastend. Es sollte ein Verbot für den Verkauf von Spiritus in Zusammenhang mit Grillutensilien geben! Wir können die Forderung von Paulinchen e.V. nur unterstützen, Hände weg vom Spiritus beim Grillen.“

Kinder sind durch ihre geringe Körpergröße am meisten gefährdet

Dr. Kay Großer, Chefarzt der Kinderchirurgie am Klinikum Kassel und Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ konstatiert: „Kinder sind durch ihre geringe Körpergröße am meisten gefährdet. Sie stehen häufig zu dicht und auf Augenhöhe am Grill und werden frontal von der Flammenwand erfasst. Schwerste Verbrennungen von meist mehr als 50% der Körperoberfläche mit lebenslangen Konsequenzen für die Zukunft der Betroffenen sind die Folge.“

Prof. Dr. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) und Leiter des Schwerbrandverletztenzentrums Hessen ergänzt: „Insbesondere brandverletzte Kinder begleiten wir über viele Jahre. Da das Narbengewebe nicht elastisch mitwächst, sind mehrfache Eingriffe erforderlich, um die Beweglichkeit und damit auch die gesellschaftliche Teilhabe zu erhalten. Die DGPRÄC und auch ich persönlichen unterstützen daher seit Jahren die wichtige Arbeit von Paulinchen.“

Tipps zum sicheren Grillen:

  • Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
  • Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!
  • Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
  • Grill stets beaufsichtigen.
  • Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
  • Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
  • Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist.
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
  • Heiße Glut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß! Die Grillkohle mit Wasser löschen und abkühlen.
  • Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!
  • Hände weg vom Spiritus beim Grillen!

Grillunfälle sind zu 100% vermeidbar

Je mehr Menschen sich aktiv an der Aufklärungsarbeit beteiligen, umso weniger Grillunfälle wird es geben. Grillunfälle sind zu 100% vermeidbar! Der Präventionsfilm von Paulinchen e.V. gibt anschauliche Tipps zum sicheren Grillen. Paulinchen e.V. finanziert die Grillkampagne auch in diesem Jahr unter anderen mit einem Spendenlauf bei dem jeder mitmachen kann: „Gib mir 5“ am 5. Juni 2022.

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offenbleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen.

Wackernheim: Sperrungen und Einschränkungen im Busverkehr

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Ab Dienstag, 10. Mai 2022 wird die Heerstraße im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim aufgrund von Bauarbeiten für den Verkehr voll gesperrt. Durch die Vollsperrung wird es auch im Busverkehr einige Einschränkungen geben.

Umleitungen mit Ampelschaltungen werden eingerichtet

Im Rahmen des Straßenausbaus finden bereits seit 25. April 2022 sogenannte Schürfungsarbeiten statt. Die Arbeiten haben in der Großen Hohl begonnen. Ab dem 10. Mai muss deshalb für diese Bauarbeiten die Heerstraße für den Verkehr voll gesperrt werden. Eine Umleitung mit Ampelschaltung wird über die Kirchstraße erfolgen.

In der Woche darauf, voraussichtlich ab dem 16. Mai 2022, wird dann die Kirchstraße gesperrt und die Umleitung über die Heerstraße, ebenfalls mit einer Ampelschaltung erfolgen. Die Arbeiten sollen pro Straße jeweils eine Woche dauern. An den gekennzeichneten Häusern (grünes Kreuz) wird auf einer Fläche von einem Quadratmeter Erdreich ausgehoben und anschließend begutachtet. Dies ist für den geplanten Straßenausbau, der voraussichtlich im vierten Quartal 2022 beginnen soll, notwendig.

Einschränkungen im Busverkehr

Aufgrund der Sperrungen wird es auch zu Einschränkungen im Busverkehr kommen. Die Haltestelle „Rathausplatz“ entfällt für die Buslinie 56, die während der Arbeiten nicht durch den Ort fahren kann. Deshalb wird innerhalb dieser Zeit nur die Haltestelle „Große Hohl“ angefahren. Die Linie 80, die zwischen Ingelheim und Mainz, über Wackernheim und Heidesheim verkehrt, ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen und wird nach dem aktuellen Fahrplan fahren und auch am Rathausplatz halten.

Roger Lewentz: Polizei Rheinland-Pfalz wappnet sich für neue Einsatzlagen

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Die Vermessung eines Tatortes mittels Drohne, die Spurensicherung bei größeren Schadensereignissen oder der Umgang mit chemischen Substanzen: Innenminister Roger Lewentz und LKA-Vizepräsident Achim Füssel haben die Arbeit des landesweiten polizeilichen Expertengremiums „AG Sicherheit“ vorgestellt, das sich mit besonders herausragenden Einsatzlagen beschäftigt.


Innenminister Roger Lewentz dazu

„Die Polizei unterliegt in ihrer täglichen Arbeit einem ständigen Wandel. Für die Einsatzbewältigung ist es extrem wichtig, dass sie taktisch, technisch und organisatorisch jederzeit gut vorbereitet und so auch für neue Einsatzlagen gewappnet ist“, betonte Innenminister Roger Lewentz. 2017 habe er daher bei der Polizei Rheinland-Pfalz dieses landesweite Expertengremium eingerichtet.

„Kommt es zu neuen Kriminalitätsformen und -phänomenen, ist es auch die Aufgabe der AG Sicherheit, zeitnah Lösungsansätze und Einsatzstrategien für die Polizei am jeweiligen Ort des Geschehens zu entwickeln und die Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu unterstützen“, so Lewentz.

Einsatz von Super Recognizern

„Das Gremium stellt fortlaufend, immer den aktuellen Ereignissen angepasst, die Einsatzinstrumente auf den Prüfstand und begleitet auch innovative Projekte, die die Polizei für die Zukunft aufstellen. Eines dieser Projekte befasst sich mit dem Einsatz von Super Recognizern und ein weiteres mit ermittlungs- und einsatzunterstützenden Open Source Intelligence Recherchen“, führte Füssel aus. Super Recognizer sind Menschen, die die überdurchschnittlich ausgeprägte Fähigkeit besitzen, andere Menschen wiederzuerkennen. Bei Open Source Intelligence geht es darum, Informationen aus offenen Quellen so zusammenzutragen und zu analysieren, dass sie für die Arbeit der Sicherheitsbehörden nutzbar werden.

Weitere Investtionen in die Digitalisierung und die Ausstattung der Polizei

„Die Technik muss kontinuierlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Wir investieren daher weiter in die Digitalisierung und die Ausstattung der Polizei. Wir werden eine neue Generation von Funkstreifenwagen für die Autobahnen beschaffen, die Flotte der Wasserschutzpolizei weiter modernisieren und haben das Vergabeverfahren für zwei neue Hubschrauber gestartet“, so Lewentz. Die Polizei werde auch mit dem Haushalt 2022 gut ausgestattet sein. „Das spiegelt sich in einer erneuten Steigerung der Mittel für die Polizei von rund vier Millionen Euro wieder“, sagte der Minister.