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20. Fußballturnier der Mainzer Horte

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In diesem Jahr fand wieder das beliebte Fußballturnier der Mainzer Horte am vergangenen Mittwoch und Donnerstag (26. & 27. Oktober 2022) in der Halle am Großen Sand in Mombach statt. Es wurde 2001 erstmals von Erziehern der städtischen Kinderhorte organisiert und fand in diesem Jahr, coronabedingt nach zwei Jahren Zwangspause. zum 20. Mal statt. Das Orgateam 2022 bestand aus Sascha Brand, Dirk Klamp und Michael Jost, allesamt langjährige erfahrene Erzieher und Turnier-Organisatoren.

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Zum 20. Turnier Horte waren 14 Mannschaften angemeldet

Dies bedeutete eine Vorrunde mit 3 Gruppen (2 x 5 Mannschaften und 1 x 4 Mannschaften). Mit selbstgewählten Namen und selbstgebastelten Wimpeln ging es an den Start. In drei Vorgruppen spielten die Mannschaften um das Weiterkommen in die Finalgruppen am zweiten Tag. Die acht besten Mannschaften spielten dann um den Einzug in das Endspiel. Den begehrten Pokal trug die Mannschaft der Kita Römerquelle, Phönix United, nach Hause.

Den zweiten Platz belegten die Mainzer Wölfe (Zeughausgasse), den dritten Platz der FC Fußballfetzer der Kita Forsterstraße und den vierten Platz der FC Schweinegang der Kita Am Heiligenhaus. Gespielt wurde durchweg fair. Gelbe oder gar rote Karten brauchten die Schiris überhaupt nicht.

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Eine Überraschung gab es anlässlich des 20. Turniers auch:

Den Besuch von 05-Profis samt Maskottchen Johannes am ersten Tag. Aarón Martín und Edimilson Fernandez, Fußballprofis vom FSV Mainz 05 sowie der ehemalige Mainz-05-Profi Nejmeddin Daghfous standen den Nachwuchs-Kicker:innen Rede und Antwort. Dann ging’s zur Autogrammrunde mit Martin und Fernandez. Die Mainz-05-Profis verteilten Pokale und zeigten, wie sie vom 7-Meter Punkt ein Tor verwandeln. Aarón Martin ließ es sich auch nicht nehmen, ein Spiel zu pfeifen. Außerdem ließen die Spieler und ihr Team auch Preise für die Mannschaften da.

Für jede teilnehmende Mannschaft gab es (vom Amt für Jugend und Familie) einen kleinen Teilnahmepokal und Urkunden sowie einen Fußball. Unter den letzten acht Mannschaften wurden Schals der O5-er verteilt. Die Plätze 1-3 erhielten neben den Pokalen, Urkunden, Bälle Tickets der 05er für ein Heimspiel im Januar 2023. Und große Pokale für die Plätze 1-4 (vom Amt für Jugend und Familie) waren ohnehin ein Muss.

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Die Mannschaften

Gruppe A

  • Mombach City 2 – Kita Mombach West 2
  • Shark Weisenau – Kita Friedrich-Ebert-Straße
  • Mainzer Wölfe – Kita Zeughausgasse
  • Maler-Becker-Hort MBH – Kita Maler-Becker-Schule
  • Phönix United – Kita Römerquelle

Gruppe B

  • FC Schweinegang – Kita Am Heiligenhaus
  • Riedkicker – Kita Riedweg II
  • Blauer Blitz – Kita Mühlweg
  • Die Teufelsraser – Kita Eduard-Frank-Straße
  • Zahlbacher Hort – Kita Zahlbach

Gruppe C

  • Die Kings – Kita Neustadtzentrum
  • FC Fußballfetzer – Kita Forsterstraße
  • Dragonballers – Kita Zagrebplatz
  • Aubach-Blitzkicker – Kita Aubachstraße
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Tipps zum richtigen Lüften in der kalten Jahreszeit

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Fenster Lueften 6 2 scaled
Fenster Lueften 6 2 scaled

Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei. Auch im kommenden Winter wird eine ausreichende Lüftung in Innenräumen wichtig bleiben, um vor Ansteckungen im Büro, in der Schule oder in der Produktion zu schützen. Aber wie geht das zusammen mit der dringenden Notwendigkeit; Energie zu sparen, um Verbrauch und Kosten zu im Zaum zu halten? Die gesetzliche Unfallversicherung informiert.

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Um effektiv zu lüften, gibt es zwei Möglichkeiten

Arbeiten Menschen in schlecht oder nicht belüfteten Büros, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, selbst wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten eingehalten wird. Um effektiv zu lüften, gibt es zwei Möglichkeiten: Das freie Lüften und die technische Lüftung. Bei Letzterer gelangt über raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) kontinuierlich gefilterte Frischluft von außen in die Innenräume. „Bei der freien Lüftung ist die Stoßlüftung mit weit geöffneten Fenstern und am besten auch mit geöffneten Türen am effektivsten“, so Dr. Simone Peters, Leiterin des Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Stoßlüften belaste auch nicht die Energiebilanz. Peters: „Wenn im Winter in regelmäßigen Abständen für drei Minuten richtig stoßgelüftet wird, ist der Verlust an Heizenergie minimal.“ Eine Lüftung über ein dauerhaft gekipptes Fenster sei hingegen nicht empfehlenswert. Auch Luftreiniger können dabei helfen, die Luft sauber zu halten und die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Regelmäßiges Lüften ist auch wichtig, um der Schimmelbildung in Räumen vorzubeugen. An vielen Arbeitsplätzen wird in diesem Winter die Raumtemperatur abgesenkt werden. Je weiter diese sinkt, desto größer ist die Gefahr. „Bei zu kühlen Räumen kann sich Kondenswasser bilden. Dies kann wiederum zu Feuchteschäden oder Schimmelpilzbefall führen“, sagt Peters. „In Arbeitsräumen ohne technische Belüftung muss deshalb auf jeden Fall gelüftet werden, um für den notwendigen Luftaustausch zu sorgen. Das entspricht unserer Empfehlung zum infektionsschutzgerechten Lüften. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe.“

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Wichtige Information der Stadt Oppenheim an die Bürger

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Rathaus Oppenheim
Rathaus Oppenheim

Mit Eintritt des Herbstes erinnert die Stadt Oppenheim ihre Bürgerinnen und Bürger an die Reinigungs- und Räumpflicht. Neben dem allgemeinen Schmutz oder auch Müll müssen im Winter Gehwege, Straßen und Grundstücke von Schnee befreit werden. Im Herbst gilt dasselbe für herabgefallenes Laub.

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Wer die Kehrpflicht missachtet, muss mit einer Geldstrafe rechnen

„Nasses Laub kann genauso wie Schnee und Eis eine Unfallgefahr sein, daher sind alle Hausbesitzer dazu verpflichtet, den Gehweg entlang ihres Grundstücks bis zur Mittellinie der Straße zu reinigen und zu räumen“, verweist Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg (AL) auf die städtische Satzung zur Straßenreinigung. Dabei sei es egal, woher das Laub komme. Rechtlich verantwortlich ist immer die Person, auf deren Grundstück die Blätter liegen. Wenn viel Laub fällt, sollte dies alle paar Tage zusammengekehrt und entsorgt werden. Grundsätzlich können Hausbesitzer die Kehrpflicht auch auf ihre Mieter übertragen.

Das eingesammelte Laub kann in der Biotonne oder in speziellen Säcken über die Müllabfuhr entsorgt werden. In Oppenheim nimmt zudem der Wertstoffhof größere Mengen Laub entgegen. Das Entsorgen im Wald oder im Rinnstein ist nicht zulässig. Wer die Möglichkeit hat, sollte das Laub im eigenen Garten kompostieren. Laubhaufen helfen, Igel ein Winterquartier zu finden. Wer die Kehrpflicht missachtet, handelt ordnungswidrig und muss mit einer Geldstrafe rechnen.

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Lastwagen auf der Autobahn A61 umgekippt

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Am Mittwochmorgen (2. November 2022) wurde gegen 07:45 Uhr die Polizeiautobahnstation Ruchheim über einen Verkehrsunfall mit umgekipptem LKW auf der Überleitung der Autobahn A6 zur A61 im Autobahnkreuz Frankenthal informiert.

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Beide Richtungen mussten voll gesperrt werden

Vor Ort konnte festgestellt werden, dass der 44-jährige, saarländische LKW-Fahrer eines mit Sperrmüll beladenen LKWs infolge nicht angepasster Geschwindigkeit im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, umgekippt und auf der linken Fahrzeugseite zum Liegen gekommen war. Der geladene Sperrmüll wurde hierdurch im Bereich der Überleitung der A61 auf die A6 in Fahrtrichtung Frankenthal verteilt, wodurch beide Überleitungen für den Zeitraum der Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden mussten.

Der Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt, konnte sein Fahrzeug jedoch nach Öffnen der Windschutzscheibe durch die ebenfalls im Einsatz befindliche Berufsfeuerwehr Ludwigshafen selbstständig verlassen. Er wurde zur Behandlung durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Für die Bergung des Fahrzeuges wurde durch den Eigentümer ein Bergungsunternehmen beauftragt, welches den LKW mithilfe eines Krans aufrichten musste.

Die Überleitung der A6 auf die A61 blieb für den Zeitraum der Bergung ca. 5 Stunden lang voll gesperrt. Der Schaden wird auf ca. 60.000 EUR geschätzt. Im Einsatz waren die Autobahnpolizei Ruchheim mit 4 Kräften, die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen und die Freiwillige Feuerwehr Ludwigshafen Ruchheim mit 15 Kräften, der Rettungsdienst mit 2 Kräften die Autobahnmeisterei Wattenheim sowie ein Bergungsunternehmen.

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Stundenlanger Einsatz für die Feuerwehr in der Kreismülldeponie Büttelborn

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Feuerwehr
Feuerwehr

Am Mittwochabend (2. November 2022) wurde die Feuerwehr zum Gelände der Kreismülldeponie in Büttelborn alarmiert. Dort war ein Feuer ausgebrochen, welches die Einsatzkräfte bis in die frühen Morgenstunden beschäftigte.

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Rund 80 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen

Gegen 19.30 Uhr gingen die ersten Anrufe von Verkehrsteilnehmern ein, die den Brand bei der Leitstelle meldeten. Die eintreffenden Feuerwehren stellten auf dem Gelände fest, dass eine Sortierhalle brannte. Der Feuerschein und die Rauchsäule waren bereits aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar.

Die umfangreichen Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags hinein an. Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt. Zur Brandursache kann nach Angaben der Polizei derzeit noch nichts gesagt werden. Die Schadenshöhe könnte nach ersten vagen Schätzungen jedoch im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.

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Im Einsatz waren rund 80 Einsatzkräfte von:

  • Feuerwehr Büttelborn
  • Feuerwehr Groß-Gerau
  • Feuerwehr Worfelden
  • Feuerwehr Klein-Gerau
  • Feuerwehr Griesheim
  • Feuerwehr Nauheim
  • Polizei
  • Rettungsdienst
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Entlastungspaket beschlossen – Alle Details zu Gaspreisbremse, 49-Euro-Ticket & Co.

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Am Mittwoch (2. November 2022) haben Bund uns Länder sich in einer gemeinsamen Ministerpräsidentenkonferenz geeinigt. Das Entlastungspaket wird demnach kommen. Beschlossen wurde bei dem Treffen von Bund und Ländern folgendes:

Strom- und Gaspreisbremse:

Strompreisbremse: Mit der Strompreisbremse wird der Preis für die Kilowattstunde auf 40 Cent gedeckelt. Diese Deckelung greift jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge Strom, die verbraucht wird. Das bedeutet, die Strommenge für diese Entlastung orientiert sich „an einem Grundkontingent in Höhe von 80 Prozent der Jahresverbrauchsprognose, die der Abschlagszahlung für den September 2022 zugrunde gelegt wurde“.

Gaspreisbremse: Für Privatkunden soll der Gaspreis auf 12 Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs gedeckelt werden, der für Fernwärme auf 9,5 Cent pro Kilowattstunde. Die Gaspreisbremse soll zum 1. März 2023 eingeführt werden. Allerdings soll eine Rückwirkung zum 1. Februar 2023 angestrebt werden. Die Gaspreisbremse gilt bis April 2024.

49-Euro-Ticket, Soforthilfe und Härtefallregelung:

49-Euro-Ticket: Das 49-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr in ganze Deutschland wurde beschlossen. Dabei ist die Rede von einem „digitalen, bundesweit gültigen ‚Deutschlandticket’“. Noch ist unklar, ab wann es das Ticket geben wird, dieses soll jedoch so schnell wie möglich eingeführt werden.

Soforthilfe: Als Soforthilfe wird der Bund im Dezember 2022 die Abschlagszahlungen für Gas und Fernwärme übernehmen. Das gilt für Verbraucher sowie für kleine und mittelgroße Unternehmen.

Härtefallregelung: Für Bereiche, „in denen trotz der Strom- und Gaspreisbremse finanzielle Belastungen bestehen“, wird eine Härtefallregelung eingerichtet. Dafür stellt der Bund 12 Milliarden Euro zur Verfügung.

Krankenhäuser, Wohngeldreform und Flüchtlinge:

Milliardenhilfen für Krankenhäuser: Bundesminister Karl Lauterbach teilte mit, dass die angekündigten Milliardenhilfen für die Kliniken „sehr schnell“ kommen werden. „Es wird kein Krankenhaus in unmittelbare Not geraten auf der Grundlage gestiegener Energiepreise. Das kann ich ausschließen“, sagte er. Wann genau das sein wird, teilte er jedoch nicht mit.

Wohngeld: Die Kosten für Wohngeldreform werden sich Bund und Länder teilen. Es soll dabei bleiben, dass die staatliche Hilfe für Geringverdiener zur Hälfte von den Ländern finanziert wird.

Ausgaben für Flüchtlinge: Der Bund wird den Ländern für ihre Ausgaben für die Geflüchteten aus der Ukraine im Jahr 2023 einen Betrag von 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Für Flüchtlinge aus anderen Staaten sollen ab 2023 pro Jahr 1,25 Milliarden Euro hinzukommen.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein erklärte im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz:

„Mit den heutigen Beschlüssen von Bund und Ländern haben die Menschen in Deutschland endlich die lang ersehnte Planungssicherheit in unsicheren Zeiten. Sie müssen sich jetzt deutlich weniger Sorgen über den bevorstehenden Winter und eine kalte Wohnung machen. Und auch die Unternehmen, die Kommunen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie die Sozial- und Kultureinrichtungen sollen die Hilfe bekommen, die sie benötigen. Das ist die wichtigste Nachricht dieses Verhandlungstages. Die Politik in Deutschland hat damit bewiesen, dass sie handlungsfähig ist, wenn es darauf ankommt. Nun gilt es, die beschlossenen Hilfen so rasch wie möglich zu den Menschen zu bringen.

Ich sehe einen Erfolg der Länder insgesamt: Auf unseren Druck hin hat sich der Bund in wesentlichen Fragen etwa der Gas- und Strompreisbremse, aber auch bei den Regionalisierungsmitteln und bei den Flüchtlingen bewegt. Die Länder ihrerseits haben ebenfalls die Bereitschaft zum Kompromiss bewiesen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass Bund und Länder sich nicht gegenseitig blockieren dürfen, weil das niemandem nutzt – allerhöchstens den Rattenfänger der politischen Extremen.

Bei der Flüchtlingsfinanzierung ist es den Ländern gelungen, den Bund ab 2023 zu einer strukturellen Förderung von 1,25 Milliarden Euro im Jahr zu bewegen. Das begrüße ich, weil sich die Zahlung an die Länder damit verstetigt. Allerdings ist der Betrag angesichts der stark steigenden Flüchtlingszahlen insgesamt nicht hoch genug. Wir hatten uns da mehr erhofft, vor allem im Interesse unserer Kommunen. Deshalb haben die Länder mit der Bundesregierung vereinbart, über die weitere Entwicklung an Ostern 2023 abermals miteinander zu sprechen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Der Bund ist dazu verpflichtet, die Grenzen zu sichern.“

SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Joe Weingarten dazu:

„Mit der Abschlagszahlung für Gas und Fernwärme im Dezember 2022 leisten wir eine dringend benötigte Soforthilfe für Bürgerinnen und Bürger sowie kleine und mittlere Unternehmen. Das ist mir besonders wichtig.“ Zudem, so Weingarten weiter, werde die für März 2023 geplante Gaspreisbremse nun schon rückwirkend ab Februar 2023 angestrebt. Das helfe sowohl den Bürgern, als auch mittelständischen Betrieben besser über den Winter, zeigt sich Weingarten zuversichtlich.

Die Strompreisbremse soll zum 1. Januar 2023 wirken: Verbraucherinnen und Verbraucher sowie kleine Mittelständler werden durch eine Deckelung des Strompreises bei 40 Cent pro Kilowattstunde bis zu einem Grundkontingent in Höhe von 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs entlastet. Dazu Weingarten: „Es ist angesichts der stark gestiegenen Strompreise richtig, auch hier eine deutliche Entlastung zu schaffen.“

„Ich freue mich zudem, dass es Härtefallregelungen für Krankenhäuser und Kliniken geben wird. Dafür habe ich mich in Berlin mit Nachdruck eingesetzt, weil diese trotz Gas- und Strompreisbremse besonders durch steigende Energiepreise belastet sind.

Schließlich, so Weingarten abschließend, habe sich sein Einsatz in Berlin auch an anderer Stelle gelohnt. „Mit Blick auf Öl und Holzpallets werden wir sowohl für Mieterinnen und Mieter, als auch für selbstgenutztes Wohneigentum geeignete Entlastungen schaffen“, freut sich der Wahlkreisabgeordnete.

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DRK Hessen fordert Unterstützung von der Regierung

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Rettungsdienst
Rettungsdienst

Der DRK-Landesverband Hessen e.V. fordert vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise eine weiterhin bezahlbare Pflege. Die Gasrechnungen sind bis zum zehnfachen des Vorjahrespreises angestiegen. „Unvorhersehbare Kostensteigerungen in dieser Dimension erfordern eine Intervention der Politik, um die Folgen für pflegebedürftige Menschen abzumildern. Wir benötigen nun dringend einen Rettungsschirm, um die Pflegeeinrichtungen finanziell zu unterstützen“, fordert Wolfgang Giessl – Bereichsleiter Pflege und Behindertenhilfe im DRK-Landesverband Hessen e.V.

Forderung nach Sicherungsfonds

Das Deutsche Rote Kreuz schlägt zum Ausgleich der extremen Sachkostensteigerungen einen Sicherungsfonds vor, der die aktuellen Mehrbelastungen der Pflegeeinrichtungen ausgleicht. Nur so könne ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet werden, ohne pflegebedürftige Menschen finanziell zu überlasten.

Die vereinbarten Entgelte für die Einrichtungen basieren in der Regel auf Planzahlen aus dem Vorjahr. Die stark steigenden Energiepreise im Jahr 2022 waren darin noch nicht abgebildet.

Betrieb der Pflegeeinrichtungen ist bedroht

Wolfgang Giessl beschreibt folgende Situation: „Ohne Kompensation der Mehrkosten würde die wirtschaftliche Existenz von Pflegeeinrichtungen gefährdet: Die mit den Kostenträgern verhandelten Entgeltvereinbarung haben i.d.R. eine Laufzeit von 12 bis 16 Monaten. Können die Kostensteigerungen erst mit Ablauf der besehenden Vereinbarung umgesetzt werden, drohen deutliche Liquidationsengpässe und möglicherweise Insolvenzen.“

Anstieg an Sozialhilfeempfängern

„Die von den Pflegebedürftigen zu tragenden Eigenanteile steigen aufgrund der Umsetzung des sog. Tariftreuegesetzes aktuell in vielen Einrichtungen in Hessen um mehrere hundert Euro. Wenn jetzt noch die hohen Energiekostensteigerungen vollständig auf die Pflegebedürften umgelegt werden müssen, wird der Anteil der pflegebedürftigen Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, abermals deutlich steigen“, befürchtet Wolfgang Giessl. Die Pflegeversicherung wurde seinerzeit eingeführt, um genau das zu verhindern.

Die Politik ist gefordert

Der DRK-Landesverband Hessen e.V. setzt sich für entschlossenes politisches Handeln ein. Aus seiner Sicht könne die Bewältigung dieser Krise nur mit finanzieller Unterstützung der Pflegeeinrichtungen zu Gunsten der Pflegebedürftigen und dem dazu erklärten politischen Willen gelingen.

In Hessen werden insgesamt 72 stationäre Pflegeeinrichtungen und 49 ambulante Dienste durch das DRK betrieben.

Das Rote Kreuz in Hessen

Das hessische Rote Kreuz gliedert sich in 37 Kreisverbände und 424 Ortsvereine. Die fünf Gemeinschaften Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie das Jugendrotkreuz sind die Elemente des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen.
Wir haben 322 Bereitschaften, 177.173 Fördermitglieder, 17.676 aktive Helferinnen und Helfer, darunter 3.853 Jugendrotkreuzmitglieder in 260 JRK-Gruppen. Zudem arbeiten 9.669 hauptamtliche Mitarbeiter im DRK Hessen.

 

Sankt-Martins-Umzug durch das Pariser Viertel in Bad Kreuznach

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Bald ist es wieder so weit – für eine der schönsten Traditionen im Pariser Viertel. Am Freitag, den 11. November, startet um 16:45 Uhr der gemeinsame Sankt-Martins-Umzug durch das Viertel. Der Treffpunkt ist am Spielplatz in der Kilianstraße.

Lagerfeuer, Weckmännern und Kinderpunsch

Von hier aus beginnt der Laternen-Umzug durch das Pariser Viertel. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Interessierten sind eingeladen mit oder ohne Laterne mitzulaufen. Zum Abschluss des Umzugs finden sich alle am Pocket Park in der Planiger Straße ein, wo der Abend mit einem Lagerfeuer, Weckmännern und Kinderpunsch ausklingt.

Wie die Stadtverwaltung Bad Kreuznach mitteilt, gebührt großer Dank der Unternehmensgruppe der Kreuznacher Stadtwerke, die den Sankt Martins Umzug mit einer Geldspende von 500 Euro unterstützt. Der Kreuznacher Pfadfinderstamm der DPSG wird das Martinsfeuer anzünden; die KiTa Jungstraße bietet Kinderpunsch an. Für die stimmungsvolle Begleitung sorgt darüber hinaus der Musikverein „Musikfreunde Winzenheim“. Das Quartiersmanagement „Soziale Stadt – Pariser Viertel“ freut sich auf viele große und kleine Teilnehmenden und einen mit Licht erfüllten Abend.

13-Jähriger verstirbt nach tragischem Unfall mit Straßenbahn

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Symbolbild Polizeiabsperrung
Symbolbild Polizeiabsperrung

Am Mittwochmorgen (2. November 2022) kam es gegen 7:40 Uhr zu einem tragischen Verkehrsunfall auf der Mainzer Landstraße in Frankfurt. Bei dem Unfall kam ein 13 Jahre alter Junge, der von einer Straßenbahn erfasst wurde, ums Leben.

Der Fahrer der Bahn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen

Wie die Polizei mitteilt, war der 13-Jährige zu Fuß in Richtung der Straßenbahnhaltestelle „Birminghamstraße“ unterwegs. Im Bereich einer Fußgängerampel wollte er die Gleisen überqueren. Zeitgleich war eine stadteinwärts fahrende Straßenbahn auf den Gleisen unterwegs. Der Fahrer konnte die Bahn nicht mehr rechtzeitig stoppen. Die Straßenbahn erfasste den Jungen und überfuhr ihn. Er erlitt dabei so schwerwiegende Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit noch an. Zur Klärung der genauen Umstände wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. Die Mainzer Landstraße war für die Dauer der Maßnahmen voll gesperrt.

Schutzschirm für Stadtwerke in Deutschland gefordert

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architecture g4db8f9e2a 1920
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Austrocknende Terminmärkte und überbordende Sicherheitsforderungen – für viele Stadtwerke wird es zunehmend schwieriger, Unternehmen langfristig stabile Lieferverträge anzubieten. In einem offenen Brief haben der Bundesverband Der Mittelstand. BVMW und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die Politik nun aufgefordert, die Liquidität der Stadtwerke zu sichern und so die Versorgung der mittelständischen Wirtschaft zu gewährleisten. BVMW und VKU dringen auf einen Schutzschirm für Stadtwerke.

Markus Jerger, Vorsitzender des Bundesverbandes Der Mittelstand

„Eine verlässliche Infrastruktur und starke Daseinsvorsorge sind für den Mittelstand unerlässlich. Ohne sie können die Unternehmen weder sicher planen, geschweige denn seriös wirtschaften. Langfristig stabile Lieferverträge sind das, was die mittelständischen Betriebe in dieser akuten Lage dringend benötigen. Dafür brauchen wir starke kommunale Unternehmen an unserer Seite“, erklärt Markus Jerger, Vorsitzender des Bundesverbandes Der Mittelstand (BVMW)

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen

Stadtwerke kämen hingegen zunehmend an ihre Grenzen, wenn es darum gehe, die Bedarfe ihrer Gewerbe- und Industriekunden zu decken. Die exorbitant gestiegenen Energiepreise haben die Risiken in der Energiebeschaffung und im Energievertrieb stark erhöht. Das wirkt sich nicht nur auf die Stadtwerke aus, sondern hat Folgen für die gesamte Wirtschaft und Arbeitsplätze – und zwar langfristig, wie Berichte über Überlegungen der Wirtschaft zu Standortverlagerungen zeigen. „Deshalb geht es bei dem von uns geforderten Schutzschirm für Stadtwerke auch um Schutz und Versorgungssicherheit für die gesamte deutsche Wirtschaft“, so Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen.

Die Balance zwischen der Verantwortung für die historisch gewachsenen Lieferbeziehungen auf der einen Seite und ausbleibenden Angeboten seitens der Versorger sowie gestiegenen Beschaffungskosten auf der anderen Seite, sei für Stadtwerke zunehmend eine Herausforderung. „Auf Dauer ist dieser Kraftakt kaum zu stemmen. Hier muss die gesamtstaatliche Verantwortung greifen, um Kommunen, ihre Stadtwerke und deren Kunden in einer schwierigen Lage, in die sie unverschuldet hineingeraten sind, zu unterstützen“, macht Liebing deutlich. Der Bund dürfe die Kommunen mit ihren Stadtwerken nicht allein lassen. Kriegsfolgen dürften nicht kommunalisiert werden.

Ohne Schutzschirm wachse die Gefahr, dass Stadtwerke vielen gewerblichen Kunden keine neuen Lieferverträge anbieten könnten. Zur Minimierung dieses Risikos, sei die Initiative des Bundes gefordert.

Um schnell nachhaltige Erfolge erzielen zu können, empfehlen die Verbände daher drei konkrete Maßnahmen:

  • Einrichtung eines flächendeckenden Systems verfügbarer staatlicher Kreditlinien oder staatlich garantierter Kredite zur Erhöhung und Stabilisierung der Liquidität von Versorgungsunternehmen
  • Schaffung eines bürgschaftsgleichen Garantierahmens des Staates, um das Ausfallrisiko von Handelspartnern an der Börse und vor allem im außerbörslichen OTC-Handel umfassend abzusichern
  • Erweiterung der Regelungen der Insolvenzordnung im Sinne eines Insolvenzmoratoriums für Industrie, Gewerbe und Energieunternehmen

Verband kommunaler Unternehmen e.V.

Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) vertritt über 1.500 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit rund 283.000 Beschäftigten wurden 2019 Umsatzerlöse von 123 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 13 Milliarden Euro investiert. Im Endkundensegment haben die VKU-Mitgliedsunternehmen signifikante Marktanteile in zentralen Ver- und Entsorgungsbereichen: Strom 62 Prozent, Gas 67 Prozent, Trinkwasser 91 Prozent, Wärme 79 Prozent, Abwasser 45 Prozent. Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen durch getrennte Sammlung entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 67 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Immer mehr Mitgliedsunternehmen engagieren sich im Breitbandausbau: 203 Unternehmen investieren pro Jahr über 700 Millionen Euro. Beim Breitbandausbau setzen 92 Prozent der Unternehmen auf Glasfaser bis mindestens ins Gebäude. Wir halten Deutschland am Laufen – klimaneutral, leistungsstark, lebenswert. Unser Beitrag für heute und morgen: #Daseinsvorsorge.

Der Mittelstand. BVMW e.V.

Der Mittelstand. BVMW e. V. ist die größte politisch unabhängige und branchenübergreifende Interessenvereinigung der kleinen und mittleren Unternehmen. Im Rahmen der Mittelstandsallianz vertritt der Dachverband BVMW politisch zudem mehr als 30 mittelständisch geprägte Verbände mit insgesamt 900.000 Mitgliedern.

Neuer Biotechcampus entsteht in der Landeshauptstadt Mainz

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Symbolbild1
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Mainz lebt Biotechnologie. Seit der Entwicklung des ersten Impfstoffes gegen Covid-19 durch die Mainzer Firma Biontech erlebt die Stadt Mainz einen regelrechten Biotechaufschwung. Um diesem Rechnung zu tragen, wird auf dem sogenannten Hochschulerweiterungsgelände zwischen Mewa-Arena und Saarstraße auf rund 18 Hektar ein Biotechcampus entstehen, der Platz für Forschung und Lehre bieten wird. Die Landeshauptstadt Mainz hat nun mit der baulichen Erschließung dieses bisher als Ackerland genutzten, aber mit geltendem Baurecht belegten Gebietes begonnen.

Die ersten Arbeiten sind bereits in vollem Gange

Teil der Erschließungsmaßnahme ist die Verlegung von Kanälen, Trinkwasserversorgungsleitungen, Fernwärmeleitungen, Stromleitungen sowie Fernmeldekabeln. Auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern entstehen neue Straßenverkehrsflächen mit einer Gesamtlänge von über 1.000 Metern, insgesamt wird mit dieser Tiefbaumaßnahme ein Baugebiet von ca. 120.000 Quadratmetern erschlossen. Das Niederschlagswasser auf den öffentlich versiegelten Flächen wird über Mulden und Rigolen direkt zur Entwässerung gebracht. Die Fertigstellung mit den endgültigen Oberflächen von Straßen, Gehwegen und Parkplätzen erfolgt nach Abschluss der Hochbautätigkeiten, um eine Beschädigung während der Hochbautätigkeiten zu vermeiden.

Aktuell trägt die Firma Eiffage den Oberboden für Tief- und Straßenbau ab. Begleitet wird dieser Erschließungsabschnitt von der Direktion Landesarchäologie der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) des Landes Rheinland-Pfalz, da vorab durchgeführte Prospektionen im westlichen Baugebiet römische Überreste vermuten lassen. „In Mainz wundern wir uns nicht mehr über römische Funde, im Gegenteil, wir sind immer, wenn gegraben wird, voll darauf eingestellt, auf Spuren unserer Vorfahren zu treffen. So verhält es sich auch hier und wir arbeiten Hand in Hand mit den Kollegen der Landesarchäologie, um die gebotene Sorgfalt garantieren zu können,“ so Bürgermeister Günter Beck.

Einen Campus mit internationaler Strahlkraft

„Gemeinsam mit dem Land und privaten Investoren entwickeln wir hier einen Campus mit internationaler Strahlkraft. Die Entwicklung von Flächen, Gebäuden und Infrastruktur für das Wachstum von Unternehmen aus Biotechnologie und Life Science ist essenzielle, um etablierten Unternehmen am Standort, aber auch Startups von heute und morgen die Möglichkeit zu bieten, ihre volle Innovationskraft zu entfalten und die Translation von bahnbrechender Forschung in Produkte zu ermöglichen,“ so Beck weiter. Auch das von Stadt und Land gemeinsam getragene TZM wird auf dem sich nun in der Erschließung befindlichen Gebiet sein neues Zuhause finden.

Stadt Frankfurt schaltet verkehrssichernde Straßenbeleuchtungen ab

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Die Stadt Frankfurt am Main schaltet ab Dienstag, 1. November, Teile der verkehrssichernden Straßenbeleuchtung in den reduzierten Betrieb. Darüber hinaus werden die Außenbeleuchtung von Brücken und nicht sicherheitsrelevante Beleuchtungselemente, etwa am Mainufer, abgeschaltet. Die Sicherheits- und Notbeleuchtung bleibt weiter in Betrieb. Damit leistet die Stadt Frankfurt einen Beitrag zur Energieeinsparung und folgt anderen hessischen Kommunen, wie beispielsweise der Stadt Offenbach.

Dabei gilt: keine Regeln ohne Ausnahme

Die Leuchten an Fußgängerüberwegen bleiben durchgängig mit voller Leistung eingeschaltet, da es für die Verkehrssicherheit verpflichtend ist. Zudem bleiben ausgewählte Straßenzüge weiterhin in voller Stärke beleuchtet. „Wir wollen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen. Im Sinne der Kriminalitätsprävention ist die Beleuchtung in der Innenstadt innerhalb der Wallanlagen, im Bahnhofsviertel zwischen Münchener Straße und Mainzer Landstraße, sowie zwischen Hauptbahnhof und Galluswarte von den Sparvorgaben ausgenommen“, erläutert Mobilitäts- und Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Rund 32.200 Leuchtstellen werden schon seit Jahren in der Zeit von 22 bis 6 Uhr reduziert betrieben

Die neuen Vorgaben sehen nun vor, dass für diese Leuchten bereits zum Zeitpunkt der Einschaltung der leistungsreduzierte Betrieb (50 Prozent Sparmodus) angewendet wird. Technisch ist das nicht bei allen Leuchtstellen möglich, weitere ca. 29.300 Leuchten in rund 1900 Straßen können nicht in den Sparmodus wechseln.

Knapp 2500 Leuchten dienen der Illumination am Mainufer, einschließlich der Brückenilluminationen. Hinzu kommen Bodeneinbaustrahler an verschiedenen Plätzen der Stadt. Diese werden nun komplett abgeschaltet. „Es ist eine notwendige Maßnahme zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Wir hoffen, mit den beschlossenen Einsparungen einen wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten und zugleich den Menschen nicht zu viel zuzumuten“, sagt Majer.

Erneute illegale Müllentsorgung in Riedstadt

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oa illegale muellentsorgung erfelden scaled
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Auf Riedstädter Gemarkung kommt es in letzter Zeit wieder verstärkt zu Fällen illegaler Abfallentsorgung. So wurde auf der Zufahrt zum Erfelder Wertstoffhof ein Sammelsurium an Müll abgelagert. Ein ähnlicher Vorfall von Umweltverschmutzung, der auf Kosten der Allgemeinheit beseitigt werden muss, ereignete sich auch an der Crumstädter Grillhütte.

Wenn Beobachtungen in dieser Hinsicht gemacht werden, wäre die Stadtpolizei sehr dankbar für Hinweise, gerne auch Beweisfotos mit Vermerk, wo die Ordnungswidrigkeit aufgefallen ist. Hinweise an ordnungsamt@riedstadt.de. Alle Angaben werden anonym behandelt.

Wo Sie die besten Touristenorte in Deutschland finden

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florian wehde uFGi0 YciE0 unsplash scaled
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Deutschland ist ein reiches und altes Land mit einer unglaublichen Geschichte, köstlichem Essen und erstaunlicher Architektur, wohin man auch schaut. Wenn Sie jedoch noch nie dort waren, wissen Sie vielleicht nicht, welche Orte Sie besuchen sollten, um das wahre Deutschland zu entdecken. 

Ob Sie einen Roadtrip machen, auf dem Rhein schwimmen oder einen Privatjet-Charter, hier sind einige der besten Touristenorte, an denen Sie Deutschland in seiner ganzen Pracht sehen können. 

Wo sie die besten touristenorte in deutschland finden

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist eines der historisch bedeutendsten Bauwerke in ganz Deutschland. Das um 1700 erbaute Brandenburger Tor ist ein architektonisches Wunderwerk, wenn man bedenkt, dass es nach all den Schäden, die es im Zweiten Weltkrieg erlitten hat, immer noch steht.

Das Tor war in den vergangenen Jahrhunderten Schauplatz vieler guter und schlechter Ereignisse. Es gilt nicht nur als Symbol der deutschen Vergangenheit, sondern auch als Symbol für Frieden und Einheit in Europa. 

Kölner Dom

Der Kölner Dom ist mit Sicherheit eines der besten Beispiele für gotische Architektur nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Mit dem Bau wurde 1248 begonnen, und in den folgenden Jahrhunderten wurden weitere Bau- und Umbauarbeiten durchgeführt.

Der Kölner Dom hält auch mehrere Rekorde: Er ist die höchste zweischiffige Kirche der Welt, die zweithöchste Kirche Europas und die dritthöchste Kirche der Welt. 

Schloss Neuschwanstein 

Schloss Neuschwanstein befindet sich auf einem kleinen Hügel oberhalb der Stadt Hohenschwangau in Bayern. Obwohl es nie wirklich als Schloss diente, wird das unglaubliche Gebäude weithin als perfektes Beispiel für ein Märchenschloss angesehen. 

Das Schloss verfügt über mehr als 200 Zimmer, aber aufgrund von Bauproblemen und Geldmangel wurden zunächst nur 15 Zimmer fertig gestellt. Das Innere ist jedoch immer noch makellos und ein Paradebeispiel für deutsche Eleganz und Charme. 

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Die Berliner Mauer

Die Berliner Mauer ist eine der historisch bedeutendsten Stätten in ganz Deutschland. Mit ihrem Bau wurde 1961 begonnen, und sie sollte Berlin und Deutschland in zwei Hälften teilen. Ost- und West-Berlin wurden aufgrund des Kalten Krieges und der Ausbreitung des Faschismus in Europa geteilt. 

Als jedoch der Kalte Krieg zu Ende ging, forderten viele den Abriss der Mauer. Der 9. November 1989 war der erste Tag des Abrisses und signalisierte das Ende eines der am meisten geteilten Teile Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. 

Berghain

Das Berghain ist zwar keine historische oder natürliche Sehenswürdigkeit, aber einer der berühmtesten Nachtclubs der Welt. Es befindet sich in Berlin und ist berüchtigt dafür, dass es eine der strengsten Einlassbestimmungen hat. Kaum jemand kennt die genauen Anforderungen, um hineinzukommen, darunter viele Prominente aus der ganzen Welt.

Das hält jedoch Tausende von Menschen nicht davon ab, zumindest zu versuchen, hineinzukommen, denn der Club gilt als die „Welthauptstadt des Techno“, und allein die Tatsache, durch die berühmten Türen zu kommen, ist schon eine Auszeichnung!

Frauenkirche Dresden 

Die Frauenkirche Dresden wurde bereits im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt und blickt auf eine lange und reiche Geschichte zurück. Während des Zweiten Weltkriegs war sie Ziel einiger der tödlichsten Angriffe der Alliierten. Die Kathedrale wurde bei diesen Angriffen zerstört und anschließend Mitte der 1990er Jahre bis 2000 wieder aufgebaut. 

In den ersten drei Jahren nach der Fertigstellung des Wiederaufbaus kamen über sieben Millionen Besucher in die Frauenkirche Dresden. Heute ist sie ein Muss für Touristen und Einheimische, die die Gegend das ganze Jahr über besuchen. 

Aachener Dom

Der Aachener Dom ist vielleicht nicht die größte oder prächtigste Kathedrale der Welt, aber sicherlich eine der ältesten. Der erste Spatenstich erfolgte im Jahr 796. Der Dom wurde von Kaiser Karl dem Großen in Auftrag gegeben, der nach seinem Tod dort beigesetzt wurde. 

In der Pfalzkapelle, die zum Dom gehört, wurden zwischen 936 und 1531 mehr als 30 deutsche Könige gekrönt. Der Dom ist auch ein außergewöhnliches Kunstwerk und wurde 1978 aufgrund seiner unglaublichen Architektur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 

Nürnberger Christkindlesmarkt

Keine Reise nach Deutschland im Dezember ist vollständig ohne einen Besuch auf einem der vielen Weihnachtsmärkte, die es überall im Land gibt. Der berühmteste von allen ist der Nürnberger Christkindlesmarkt, auf dem die deutsche Kultur und das deutsche Essen so gefeiert werden, wie Sie es noch nie gesehen haben. 

Die Straßen sind gesäumt von weihnachtlich geschmückten Händlern und Geschäften, die alle Arten von Dekoration, deutschen Leckereien und Getränken sowie alles andere verkaufen, was man sich für das schönste Weihnachtsfest seines Lebens wünscht.

Lindau

Lindau ist eine einzigartige Stadt, die auf der Ostseite des Bodensees in Bayern zu finden ist. Dieser bemerkenswerte Ort wurde auf einer Insel erbaut, die nur durch eine Bahnlinie und eine Straße mit dem Festland verbunden ist. 

Die Stadt selbst mag modern sein, aber in der Altstadt ist der mittelalterliche Einfluss in der Art und Weise, wie die Gebäude angeordnet und gebaut sind, immer noch sehr deutlich. Wenn man bedenkt, dass die Insel seit Ende 800 bewohnt ist, ist sie ein kleines Stück alter deutscher Geschichte, das man nirgendwo anders finden kann. 

Oktoberfest

Schließlich gilt das Oktoberfest als eines der größten und besten Ereignisse, bei dem die deutsche Geschichte, das Essen und das Bier gefeiert werden. Jedes Jahr zwischen Mitte September und Anfang Oktober strömen Millionen von Besuchern zu diesem Spektakel nach München. 

Das Oktoberfest gibt es in irgendeiner Form seit den frühen 1800er Jahren. Das Fest umfasst Dutzende von Imbisswagen und Restaurants, Shows, Musik, Tanz und viele Stunden Unterhaltung. 

Community-Treffen zum Thema Energiewende in Heidesheim

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Heidesheim1
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Herausforderungen angehen und gemeinsam lösen: Mit dieser Intention treffen sich innerhalb der „Community klimaneutrale Gebäude“ regelmäßig Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mainz-Bingen zu verschiedenen Themenbereichen rund um die Energiewende.

Zu den Zielen der Gemeinschaft zählt auch, sich gegenseitig praktisch und konkret zu unterstützen

So wird als erste Aktion die Grundwasser-Wärmepumpe von Gerhard Schneider aus Heidenfahrt wieder funktionstüchtig gemacht. Gerhard Schneider – selbst Mitglied der Community – betreibt bereits seit 34 Jahren eine Grundwasser-Wärmepumpe und ist damit ein Pionier in Heidenfahrt. Inzwischen ist diese nicht mehr intakt und die Community soll rasch Abhilfe leisten.

Hintergrund der Aktion ist auch, dass mit der Energiewende die Suche nach Handwerkern derzeit immer schwieriger wird. Ganz nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ will die Community dahingehend unkompliziert unter die Arme greifen. Der Termin findet statt am Mittwoch, den 9. November um 9 Uhr in der Eltviller Straße 20 in 55262 Heidesheim (Heidenfahrt).

Hintergrund: Das Projekt 1000 klimaneutrale Gebäude zeigt in verschiedenen Schritten auf, wie kleine Wohnbauten im Bestand versorgungssicher und klimaneutral gemacht werden können. Einen Teil bilden die sognannten „Community-Treffen“, die es Interessierten ermöglichen, Teil dieses Prozesses zu werden und ihre Erfahrungen auszutauschen. Dazu gehört auch, sich durch Gemeinschaftsaktionen gegenseitig zu unterstützen. Initiatoren des Projektes 1000 klimaneutrale Gebäude sind der Schweizer Verein Energieeffektivität Community (EeC), die Transferstelle Bingen und das Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) der Kreisverwaltung Mainz-Bingen.