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Weltdiabetestag: Männer sind häufiger von der Zuckerkrankheit betroffen

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Im Jahr 2021 sind insgesamt 12 380 Patientinnen und Patienten wegen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) in hessischen Krankenhäusern vollstationär behandelt worden. Davon war die Mehrheit männlich (60 Prozent bzw. 7 470 Fälle). Der Anteil der Patientinnen lag bei 40 Prozent (4 910 Fälle). Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Patientinnen und Patienten nahezu konstant (2020: 12 450 vollstationär behandelte Personen). Ein deutlicher Rückgang ist jedoch gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 festzustellen, als noch 14 730 Personen mit der Hauptdiagnose Diabetes mellitus vollstationär behandelt wurden (minus 16 Prozent). Dabei ist nicht nur bei Diabetes mellitus, sondern diagnoseunabhängig eine Abnahme der Behandlungszahlen gegenüber dem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie zu beobachten: Die Gesamtzahl der Patientinnen und Patienten in vollstationärer Behandlung in den hessischen Krankenhäusern ging 2021 im Vergleich zum Jahr 2019 insgesamt um 13 Prozent zurück.

Die Wahrscheinlichkeit einer notwendigen vollstationären Behandlung aufgrund der Diagnose Diabetes mellitus steigt mit zunehmendem Alter: 60 Prozent bzw. 7 430 der im Jahr 2021 behandelten Patientinnen und Patienten waren 60 Jahre und älter und damit die am häufigsten betroffene Altersgruppe.

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Autobahn GmbH West: „Wir sind bereit, der Winter kann kommen“

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Schneefall in Südhessen und Rheinhessen

Die 22 Autobahnmeistereien der zur Autobahn GmbH des Bundes zugehörigen Niederlassung (NL) West sind bereit für den anstehenden Winterdienst auf den Autobahnen in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Südhessen mit dem Rhein-Main-Gebiet. Die Mannschaft der „Flotte in Orange“ mit ihren insgesamt rund 720 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat den Auftrag, auch bei schwierigen Wetterverhältnissen die Befahrbarkeit von rund 1.550 Kilometern an Autobahnen und weiteren 1.200 Kilometern an Rampen, die durch Anschlussstellen und Autobahnkreuze führen, zu gewährleisten.

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Pünktlich zur Wintersaison sind die Meistereien organisatorisch und logistisch bestens für den Winterdienst gerüstet

„Wir sind bereit, der Winter kann kommen“, betont Markus Gerhards, zuständiger Geschäftsbereichsleiter Betrieb und Verkehr in der NL West der Autobahn GmbH mit Sitz in Montabaur. „Unsere Salzlager in unseren 54 Lagerstätten sind gefüllt, die Fahrzeuge sind für den Winterdienst aufgebaut, das heißt, alle Schneepflüge und Streubunker sind montiert“, so Gerhards.

Im Streckennetz der Region West sorgen die Meistereien rund um die Uhr dafür, dass die Autobahnen bei Schnee und Eisglätte geräumt und gestreut werden. „Im vergangenen milden Winter haben wir in unserem Zuständigkeitsgebiet rund 32.000 Tonnen Salz verbraucht, um die Verkehrssicherheit auf unseren Autobahnabschnitten zu gewährleisten. Da wir das Wetter nicht vorhersagen können, haben wir für den kommenden Winter rund 52.000 Tonnen Salz in unseren Salzhallen eingelagert“, erklärt Gerhards. Hinzu kommen noch rund 3.000 Tonnen Silo-Salz für die Sole-Herstellung. Damit ist der Betriebsdienst für die Region West auch für einen möglichen strengen Winter 2022/23 bestens gerüstet. Bei der Mengenermittlung für die Salzbeschaffungen werden jeweils die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren berücksichtigt. „Sollten die Vorräte bei einem überdurchschnittlichen Winter zur Neige gehen, kann der Mehrbedarf umgehend durch Nachbestellungen gedeckt werden“, sagt Gerhards.

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219 Fahrzeuge für den Winterdienst

Für den Winterdienst stehen den Meistereien aktuell insgesamt 219 Fahrzeuge zur Verfügung; in Hessen sind es 82, im Saarland 53, und in den neun rheinland-pfälzischen Autobahnmeistereien stehen 84 Fahrzeuge zur Verfügung. Die Niederlassung West investiert in den kommenden Jahren rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung des Fuhrparks, um auch weiterhin einen zuverlässigen Winterdienst leisten zu können. Allein bis Ende 2022 werden 12 neue Lkw in Betrieb genommen, die zusätzlich für den Winterdienst aufgebaut werden. „Die Neuanschaffungen werden unseren Fuhrpark weiter verjüngen“, erklärt Gerhards.

Im Autobahnnetz der Region West befinden sich insgesamt 118 Glatteismeldeanlagen, allein im Bereich der integrierten Außenstelle Montabaur sind es 49 Messstellen. Sie melden ständig Temperaturwerte der Fahrbahn und der Luft sowie Informationen über Fahrbahnnässen oder Schneebelag an den Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Dieser stellt im Gegenzug täglich Wettermeldungen und Prognosen zur Verfügung, die allen Meistereien zugänglich sind. Mit Hilfe des Straßenwetterinformationsdienstes planen die Meistereien ihre täglichen Einsätze sowie die Anzahl der Einsatzfahrzeuge und Einsatzzeiten und versetzen den Winterdienst werktäglich sowie vor dem Wochenende in Rufbereitschaft. „Wir bauen auf unseren routinierten Personalstamm und sind sicher, dass das Team das wie gewohnt zuverlässig meistert“, sagt Gerhards.

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Mehr zum Hintergrund

Zu Beginn des Winters mehren sich erfahrungsgemäß Anfragen von Verkehrsteilnehmenden und Medien, die sich nach Art und Umfang des geleisteten Winterdienstes erkundigen oder über scheinbar mangelhaft geräumte und gestreute Fahrbahnen klagen.

Dazu einige Hintergrundinformationen: Die verfügbaren Einsatzfahrzeuge können nicht überall gleichzeitig sein. Bei Räumeinsätzen auf Autobahnen soll rund um die Uhr sichergestellt werden, dass die Umlaufzeiten für die Bearbeitung der Hauptfahrbahnen einschließlich der Rampen, Parallelfahrbahnen und Anschlussstellen sowie der Aus- und Zufahrten von Rastplätzen maximal drei Stunden betragen. Hierbei haben die durchgehenden Fahrbahnen Vorrang. Für reine Streueinsätze ohne Schneeräumung gelten kürzere Zeiten. Hierbei soll die Umlaufzeit zwei Stunden nicht überschreiten. Unter Berücksichtigung der Umlauf- und Rüstzeiten kann insbesondere bei anhaltenden, massiven Schneefällen oder bei Glatteisbildung nicht gewährleistet werden, dass das vollständige Streckennetz ohne Beeinträchtigung befahrbar bleibt. An die Verkehrsteilnehmenden richtet die Autobahn GmbH daher die dringende Bitte, in der Winterzeit mit besonderer Vorsicht zu fahren und geeignete Bereifung aufzuziehen.

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Schwerer Verkehrsunfall am Flughafen Frankfurt

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Polizei Frankfurt0
Polizei Frankfurt0

Am Samstagabend (12. November 2022) kam es gegen 21:15 Uhr am Frankfurter Flughafen zu einem Verkehrsunfall. Eine 54 Jahre alte Motorradfahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Gegen 21.15 Uhr befuhr ein 30-jähriger Peugeotfahrer eine Abfahrtsrampe von „The Squaire“ kommend in Richtung Osten. Die Motorradfahrerin kam vom Airportring und befuhr den Hugo-Eckener-Ring in Richtung Terminal 2. Wie die Polizei mitteilt, missachtete der Autofahrer die Vorfahrtsregelung auf dem Hugo-Eckener-Ring und prallte mit der 54-jährigen Motorradfahrerin zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte die Bikerin und erlitt dabei schwere Verletzungen. Sie wurde vom Rettungsdienst schnellstmöglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen hinsichtlich des Unfallgeschehens und der Unfallursache aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag belaufen.

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Ausflugstipps für Mainz und Rheinhessen – auch bei schlechtem Wetter

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Schwellkoepp Mainzer Fastnachtsmuseum low c Kristin Berschet
Schwellkoepp Mainzer Fastnachtsmuseum low c Kristin Berschet

Das Leben ist zu kurz, um auf der Couch zu versacken. Auch bei schlechtem Wetter kann man Ausflüge machen und es sich gut gehen lassen. Zum Beispiel in Rheinhessen, dem weiten Land zwischen Bingen, Mainz und Worms. Hier gibt es viel zu entdecken. Also, nichts wie rein in die Regenjacke und los geht’s!

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Unterirdisch gut und immer eine Reise wert ist das „Oppenheimer Kellerlabyrinth“

Kaum zu glauben, aber wahr: Die gesamte Altstadt des Weinortes ist unterkellert. Zwei spannende Rundwege führen über mehrere Stockwerke hinweg durch historische Gänge, uralte Weinkeller und Lagerräume, die Rätsel aufgeben.  Die Stadt unter der Stadt kann im Rahmen von Führungen besucht werden. Sie geben Einblick in vergangene Zeiten und unglaubliche Geschichten machen die Runde. Ein echtes Erlebnis!

Die Welt bleibt draußen – das gilt auch für das Escape Room Spiel „Grape Escape“ im Rotweinkeller des Weinguts Domhof in Guntersblum. Hier müssen die Gäste das Geheimnis des Kellermeisters lüften und seinen neu kreierten Tropfen stehlen, der gut versteckt in den Tiefen des Fasskellers lagert. Und natürlich darf der Wein im Anschluss auch verkostet werden.

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Keller gehören zu Rheinhessen wie die Trauben zum Weinstock

Was uns die Menschen dazu aus ihrem Leben erzählen können, das erfährt man in der multimedialen Weinerlebnis-Ausstellung „Kellergenossen“ im Weingewölbe des Ingelheimer Winzerkellers. Mit Filmen, sensorischen Erfahrungen und interaktiven Exponaten lernt man das Handwerk Weinbau hautnah kennen – an historischem Ort. Denn der Winzerkeller ist ein Stück Ingelheimer Weinbaugeschichte. Er prägt bis heute das Gesicht der Stadt und ist ein Kulturdenkmal, das neben dem Hauptgebäude durch seine faszinierenden Keller beeindruckt.

Immer hoch hinaus geht’s in der Kletterhalle in Mainz. In der „Clip n‘ climb“ sind jede Menge aufregende Kletterabenteuer mit über 30 ausgefallenen Linien zu bewältigen.

„Schwarzlichthelden“ in der Mainzer Altstadt

Ein großer Spaß für Jung und Alt ist auch das Indoor-Einlochen bei den „Schwarzlichthelden“ in der Mainzer Altstadt. Neonlichter, eindrucksvolle Graffitis und 3D-Effekte, die durch Spezialbrillen erlebbar gemacht werden, beamen die Besucher in eine andere, faszinierende Welt. Da macht das das gute alte Minigolf plötzlich wieder so richtig Laune.

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Wir bleiben in Mainz, denn wo sonst könnte es ein Museum wie dieses geben?

Das im Magazin des Proviantamts beheimatete Fastnachtsmuseum erzählt die Geschichte der Meenzer Fassenacht, informiert über Symbole und Bräuche, Straßenfastnacht und Garden, Prinzen und Prinzessinnen. Es zeigt Schwellköpp, Narrenkappen, Zugplakettscher, Orden und alles, was zur fünften Jahreszeit gehört.

Im Nibelungenmuseum in Worms wird die berühmte Sage, die eng mit der Stadt Worms verbunden ist, lebendig

Geschickt integriert in die staufische Stadtmauer ist es allein schon deshalb einen Besuch wert. Als „begehbares Hörbuch“ konzipiert, begleiten Audioguides den Besucher treppauf und treppab. Als I-Tüpfelchen bringt kein Geringerer als Mario Adorf den Besuchern das Nibelungenlied nahe. Dann strahlen die Gesichter – selbst wenn es draußen Bindfäden regnet.

Wem das alles zu museal vorkommt, kann natürlich auch in einem der rheinhessischen Spas abtauchen, auf Vinothekentour gehen oder sich durch die Kuchentheken der kleinen Cafés naschen. Glückspilze, die sich auch mal wochentags frei machen können, bummeln durch die gemütlichen Städtchen, stöbern in den kleinen Geschäften, besuchen die Hofläden der Bauern oder fliehen in die Gewächshäuser des Botanischen Gar tens in Mainz und hören dort den Regentropfen zu, wie sie auf die Glasdächer prasseln.

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Rückruf von K-Classic-Produkt bei Kaufland

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Lebensmittelrückruf
Lebensmittelrückruf

Die Carl Wilhelm Clasen GmbH informiert über den Rückruf eines K Classic-Produktes, der Eigenmarke von Kaufland. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen von Routine Untersuchungen erhöhte Gehalte des Schimmelpilzgiftes Ochratoxin A festgestellt.

Da ein gesundheitliches Risiko bei langfristigem Verzehr nicht ausgeschlossen werden kann, sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.

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Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: K Classic Pistazienkerne ohne Schale, geröstet, ungesalzen
  • Inhalt: 100g
  • GTIN: 4063367131189
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 22.04.2023
  • Charge: 21029/220726001
  • Hersteller: Carl Wilhelm Clasen GmbH

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Kaufland hat sofort reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Die Produkte können in allen Kaufland Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Für Verbraucheranfragen steht unter der Nummer 04151-8329588 eine Hotline zur Verfügung.

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ÖPNV-Fahrpläne in Kreis Mainz-Bingen sollen weiter verbessert werden

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Bus2
Bus2

Über die Situation der Schulfahrten im Landkreis Mainz-Bingen nach der Umstellung des Fahrplans informierte der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf in einer Dienstbesprechung die Schulleiter aller kreiseigenen Schulen. Dabei wurde deutlich, dass es noch einigen Nachbesserungsbedarf gibt, der sich nach dem Schulstart gezeigt hat – wie unter anderem am Gymnasium Oppenheim. Dabei waren vor allem die Hinweise von Eltern hilfreich, deren Anregungen jetzt in die weiteren Planungen einfließen: „Wir schauen uns die Verbindungen zu den einzelnen Schulen an und werden prüfen, wo Verbesserungen nötig und möglich sind.“ Zudem wird in einem Elternbrief über die Situation und das weitere Vorgehen informiert.

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Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland steigt ungebremst

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Am Freitag (11. November 2022) stellte die Bundesinnenministerin, Nancy Faeser (SPD) den Jahresbericht der Deutschen Bundespolizei vor. Dem Bericht zufolge ist ein starker Anstieg der Feststellungen unerlaubter Einreisen nach Deutschland um circa 63 Prozent zu verzeichnen.

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Von der einfachen unerlaubten Einreise bis hin zu Schleusungen mit Todesfolge

„Jetzt bestätigt sich, wovor wir bereits seit Monaten warnen.“, mahnt der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft Heiko Teggatz. „Die Feststellungen meiner Kolleginnen und Kollegen reichen von der einfachen unerlaubten Einreise bis hin zu Schleusungen mit Todesfolge“, so Teggatz weiter. Die Gewerkschaft forderte das BMI bereits vor Monaten zum entschlossenen Handeln auf und sieht die Einführung von Grenzkontrollen als einzige wirksame Maßnahme im Kampf gegen international operierende Schlepperbanden. „Wer offensichtlich aus ideologischen Gründen versucht dieses Problem klein zu halten, trägt eine Mitschuld daran, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken oder in LKW ersticken.“

Weiter kritisiert Teggatz, dass ausweislich des Berichts, mehr als 50 Prozent der Rückführungen nicht vollstreckt werden können. Das liegt teilweise daran, dass es der Bundespolizei gerichtlich untersagt ist, in Griechenland registrierte Asylbewerber zurückzuführen. Nicht selten kommt es auch vor, dass Rückzuführende gar nicht erst der Bundespolizei auf den Flughäfen zugeführt werden. „Wer einem Menschen, der in seine Heimat abgeschoben werden soll, Tage oder Wochen vorher den Abschiebetermin mitteilt, muss sich nicht wundern, dass niemand mehr anzutreffen ist.“, so der Gewerkschaftschef. „Man teilt einem Tatverdächtigen doch auch nicht mit, dass bei ihm in 14 Tagen eine Hausdurchsuchung stattfinden soll.“

Es liegt in der Zuständigkeit der Bundesländer, Personen, deren Asylanträge rechtskräftig abgelehnt wurden, in Abschiebehaft zu nehmen, damit solche Rückführungen auch tatsächlich vollstreckt werden können. Die Bundespolizei könnte Personalressourcen für Rückführungen exakter planen und damit andere Dienststellen erheblich entlasten.

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Reparieren statt wegwerfen: RepairCafé in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen

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Nachhaltigkeit betrifft viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens. Dazu gehört auch, Dinge zu reparieren, anstatt sie bei einem kleinen Makel sofort wegzuwerfen. Im Rahmen der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“ veranstaltet der Abfallwirtschaftsbetrieb in Kooperation mit den Reparaturexperten des RepairCafés Mehrgenerationenhaus Ingelheim deshalb einen Reparaturnachmittag.

Bitte bringen Sie nur Haushaltskleingeräte wie Föhn oder Kaffeemaschine zum Reparieren mit. Das Team bietet eine kostenlose Fehleranalyse und, soweit möglich, eine Reparatur des Gerätes an.

Der Reparaturnachmittag findet am Donnerstag den 24. November 2022 von 15.30 bis 17.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Kantine im Erdgeschoss der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11 statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Interessierte bei der Abfallberatung unter der Telefonnummer 06132 / 787 7080, das RepairCafé ist unter repaircafe-ingelheim@web.de zu erreichen.

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Leichenfund und Festnahme in Bad Kreuznach

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Polizeiabsperrung, Symbolbild
Polizeiabsperrung, Symbolbild

Am Freitag (11. November 2022) wurde ein 73 Jahre alter Mann tot in seiner Wohnung in Bad Kreuznach aufgefunden. Wie die Polizei mitteilt, führten erste Ermittlungen zur Festnahme eines 31 Jahre alten Tatverdächtigen. Dieser wurde am Samstag (12. November 2022) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach dem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft anordnete.  Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Mainz.

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Bauarbeiten und Vollsperrungen in Gumbsheim

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Vollsperrung in Mainz
Baustelle Symbolbild

Witterungsabhängig werden ab Mittwoch (16. November 2022) bis voraussichtlich Mittwoch (30. November 2022) in Gumbsheim Straßen- und Tiefbaubauarbeiten an der Kreisstraße K6 (Wöllsteiner Straße und Hauptstraße) vorgenommen. Die Bauarbeiten müssen jeweils unter Vollsperrung der jeweiligen Straßen erfolgen.

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei getrennten Bauabschnitten:

Bauabschnitt 1: Wöllsteiner Straße vom 16. November bis 24. November – Das Baufeld liegt zwischen Wöllsteiner Straße Haus-Nr. 8 bis einschließlich der Einmündung Steingasse.

Bauabschnitt 2: Hauptstraße vom 24. November bis 30. November – Das Baufeld liegt zwischen Hauptstraße Haus-Nr. 16 bis zum Ortsausgang Richtung Eckelsheim.

Die Umleitung erfolgt über die Kreisstraße K6 (Wöllstein) und die K5 (Eckelsheim). Der Landesbetrieb Mobilität Worms bittet die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Frau erleidet schwere Verletzungen bei Unfall im Rheingau-Taunus-Kreis

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Symbolbild Unfall
Symbolbild

Am Samstagmorgen (12. November 2022) kam es gegen 9:45 Uhr auf der Bundesstraße B275 zwischen Bad Schwalbach und dem Kreisel Roter Stein zu einem Verkehrsunfall. Eine Frau erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Ein 32 Jahre alter Autofahrer aus Bad Schwalbach befuhr die Bundesstraße aus Bad Schwalbach kommend, in Richtung Kreisel Roter Stein. Trotz Gegenverkehr überholte er zwei hintereinander, auf seiner Fahrspur fahrenden Fahrradfahrer. Bei dem Überholmanöver berührte er zunächst den hinten fahrenden 55 Jahre alten Radfahrer aus Hude, welcher jedoch einen Sturz verhindern konnte. Im weiteren Verlauf erwischte der Autofahrer mit der rechten Fahrzeugseite die vorne fahrende 49-jährige Radfahrerin aus Hude. Die Frau stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Die umgehend alarmierten Einsatzkräfte des Rettungsdienstes eilten zur Unfallstelle und brachten die Schwerverletzte schnellstmöglich zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Erfolgreiche Rettungsaktion unter schwierigen Bedingungen im Rheingau-Taunus

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Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Dank moderner Notruftechnik und einer nahezu perfekt funktionierenden Rettungskette konnte einem Mann in der Nacht zu Samstag (12. November 2022) unter schwierigen Bedingungen das Leben gerettet werden. Mit einem Herzinfarkt brach er, von der Straße nicht sichtbar, auf einem Grundstück zusammen als er gerade den Notruf gewählt hatte.

Um 22:44 Uhr wählt der Mann den Notruf 112

Der Einsatzbearbeiter in der Rettungsleitstelle des Rheingau-Taunus-Kreises kann nur wenige undeutliche Worte wahrnehmen bis der Anrufer nicht mehr mit ihm spricht. Es ist weder klar, was der Mann vom Notruf möchte, noch wo er sich befindet.

Der Einsatzbearbeiter erkennt sofort anhand der schwächer werdenden Atemgeräusche, dass es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt. Dank der inzwischen möglichen automatischen Standortübermittlung über AML (Advanced Mobile Location) schafft er es, den Standort des Anrufers einzugrenzen. Aus den 811 Quadratkilometern des Landkreises kann er den Notfallort in Bad Schwalbach auf etwa fünf Meter genau lokalisieren und sofort Rettungskräfte auf die Suche schicken.

Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei

Während der Rettungsdienst auf der Straße und an Wohnhäusern sucht, bleibt der Einsatzbearbeiter am Telefon um möglicherweise Geräusche zu erkennen, die den Standort näher eingrenzen oder weitere Anhaltspunkte über den Zustand es Patienten geben. Parallel wird der Einsatz vom zweiten Einsatzbearbeiter der Leitstelle über Funk koordiniert, Unterstützung bei der Polizei angefordert und die Feuerwehr für eine mögliche Türöffnung alarmiert.

Nur fünf Minuten nach der Alarmierung kann der Notarzt den Mann auf einem Grundstück neben der Straße finden. Zu diesem Zeitpunkt hat er keinen Puls mehr. Er muss reanimiert werden. Mittels Defibrillator und Herz-Lungen-Wiederbelebung wird er reanimiert. Dabei unterstützen die Freiwillige Feuerwehr Bad Schwalbach sowie die Polizei.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde

Die schnelle Reanimation zeigt Erfolg, sodass der Mann 40 Minuten nach seinem Notruf wieder mit eigenem Herzschlag in ein Krankenhaus gebracht werden kann. Dort wird er bereits von einem Team aus Fachkräften erwartet und keine Stunde nach seinem Zusammenbruch direkt im Herzkatheterlabor behandelt, wo sein Zustand in der Nacht stabilisiert werden kann.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Wäre die automatische Ortung über das Smartphone nicht möglich gewesen oder hätten die Elemente der Rettungskette nicht so gut ineinandergegriffen, wären die Überlebenschancen deutlich geringer gewesen. Die frühestmögliche Herz-Lungen-Wiederbelebung, wie sie in jedem Erste-Hilfe-Kurs gelehrt wird, entscheidet oft über Leben und Tod.

Auto mit Kameras und Laserscanner in Ginsheim-Gustavsburg

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim-Gustavsburg

Die Stadtverwaltung informiert über die bevorstehende Befahrung der öffentlichen Straßen von Ginsheim-Gustavsburg durch die Firma CycloMedia Deutschland GmbH. Im Rahmen der Digitalisierung ihres Versorgungsgebietes nutzen die Mainzer Netze GmbH nach vier Jahren erneut das Know-How des Unternehmens, um hochauflösende und georeferenzierte 360°-Panoramabilder zu generieren. Die Mainzer Netze GmbH möchte mit den Aufnahmen Arbeitsprozesse wie Hausanschlussplanung, Beweissicherungen bei Bauarbeiten und Entstörungsarbeiten optimieren.

Ab dem 21. November bis voraussichtlich 9. Dezember erfolgt die Befahrung des Stadtgebietes mit einem weißen Ford Fiesta, der über einen entsprechenden Aufbau mit Kameras und Laserscanner verfügt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden Gesichter und KFZ-Kennzeichen unkenntlich gemacht. Die Nutzung der Bilddaten dient ausschließlich internen Zwecken.

Spende an 16.000 Helfer vom Technischen Hilfswerk

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Stiftung THW scaled
Stiftung THW scaled

Der Vorstand der Stiftung Technisches Hilfswerk (THW) hat am Donnerstag (10. November 2022) die ersten drei von insgesamt 16.000 THW-blauen Rucksack-Trolleys an eine Helferin und zwei Helfer im THW-Ortsverband Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf übergeben. Stellvertretend für alle haupt- und ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte erhielten sie die mit Spendengeldern finanzierten Spezial-Taschen für ihre unermüdliche Tatkraft und außergewöhnlichen Leistungen bei der Hochwasserkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. An der Spendenübergabe nahmen Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, sein Stellvertreter Albrecht Broemme und Vorstandsmitglied Dennis Fröhlen teil.

„Danke“ für persönlichen Einsatz und Spendengelder

„Diese Spende, die wir im Namen der vielen Tausend Spender übergeben, ist ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Helferinnen und Helfer des THW, die bei größeren und kleineren Katastrophen unter persönlichem Einsatz im In- und Ausland dort hingehen, wo ihre Hilfe dringend benötigt wird. Unser Dank gilt natürlich auch gleichzeitig allen Spendern, ohne die dies gar nicht möglich wäre. Um auch in Zukunft die wichtige Arbeit des THW finanziell zu fördern, sind wir weiterhin auf jede Geldspende angewiesen“, sagt Stephan Mayer, MdB und Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW, bei der Spendenübergabe.

Sein Stellvertreter und Ehrenpräsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme, ergänzt: „Unsere Stiftung unterstützt das THW dabei, Hilfe zu leisten, wo sie in Deutschland oder im Ausland erforderlich ist. Jeder Einsatz bedeutet eine enorme Kraftanstrengung und die Inkaufnahme von persönlichen Einschränkungen. Die Wahrung der Privatsphäre und der persönlichen Sachen ist deshalb essenziell. Mit den Taschen wollen wir den THW-Helden dies ermöglichen und uns bei ihnen gleichzeitig für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken.“

Neue THW-Einsatztaschen schützen ab sofort privates Hab und Gut

Während die THW-Einsatzkleidung der Helfenden bei der Hochwasserkatastrophe täglich über Nacht gereinigt wurde, war die persönliche Einsatzausstattung inklusive der privaten Kleidung in den Zelten schnell nass und durchgeweicht. Für zukünftige Einsätze erhalten die THW-Kräfte aus zweckgebundenen Spendengeldern der Stiftung THW 16.000 faltbare, regenfeste und extrem strapazierfähige Trolleys mit Profilrollen und Tragegurten, um ihre Kleidung und persönlichen Sachen vor Verschmutzung und Wasser zu schützen.

Spende trifft genau Bedarf der THW-Einsatzkräfte

„Danke für diesen praktischen Trolley, der speziell auf unsere Bedürfnisse im Einsatz ausgerichtet ist. Bedanken möchte ich mich aber vor allem für die großartige Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, ohne die wir Herausforderungen wie diese gar nicht bewältigen könnten. Ich möchte jeden ermutigen, sich ehrenamtlich beim THW zu engagieren, denn unsere Arbeit hilft Menschen in Notsituationen. Das ist ein wunderbares Gefühl“, meint Juliana Barg vom THW Ortsverband Berlin Treptow-Köpenick als erste Empfängerin der THW-Einsatztasche.

Jahrhunderthochwasser fordert größten Einsatz in der THW-Geschichte

Das Sturmtief „Bernd“ hatte im Juli 2021 den größten Einsatz in der Geschichte des THW ausgelöst – alle 25 Teileinheiten waren mit ihren Untertypen beteiligt. Zu Hochzeiten waren täglich mehr als 4.000 Kräfte aus allen 668 Ortsverbänden des THW vor Ort. Gemeinsam kämpften sie gegen die Folgen des Starkregens. Dabei kamen mehr als 2,6 Mio. Einsatzstunden zusammen, die alle Fachkompetenzen des THW forderten: von der Menschenrettung über Pumparbeiten, Strom- und Wasserversorgung bis hin zu Brückenbau, Deichverteidigung und Baufachberatung.

Über Monate hinweg sicherten mehr als 16.000 haupt- und ehrenamtliche THW-Helferinnen und Helfer die lokale Infrastruktur, pumpten Schlamm und Wassermassen ab und unterstützen die Flutopfer vor Ort. Dabei arbeiteten sie eng mit Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr und anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Über die Stiftung Technisches Hilfswerk:

Seit Gründung der Stiftung THW im Jahr 2004 unterstützt sie als unabhängige Institution die Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Mit der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender fördert die Stiftung beispielsweise besondere Maßnahmen der Katastrophenhilfe im Ausland, die Jugendarbeit des THW oder die Entwicklung neuer Ausstattung für den Schutz der Bevölkerung.

Die Arbeit des THW lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Die rund 80.000 Helferinnen und Helfer in ganz Deutschland sind hoch motivierte und engagierte Jugendliche, Frauen und Männer, Ältere und Jüngere, Menschen mit deutschen und ausländischen Wurzeln, mit verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründen. Sie helfen im Notfall schnell, unbürokratisch und unentgeltlich. Das Geld für die Einsätze wird zum überwiegenden Teil aus Steuermitteln finanziert.

Sowohl Einzelpersonen, Unternehmen, Fördervereine oder Stiftungen können die Arbeit der THW Stiftung unterstützen. Die Spenden sichern langfristig den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, die Nachwuchsarbeit und die technische Ausstattung des THW.

Neue Pop-up-Laubspielplätze in Bischofsheim

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03 Laubspielplatz scaled
03 Laubspielplatz scaled

Der Laubfall und dessen nachfolgende Entsorgung im Herbst, löst selten Begeisterung aus. Das wird ab sofort anders. Die Gemeinde Bischofsheim eröffnet zwei Pop-up-Laubspielplätze. Das einzige und äußerst umweltfreundliche Spielgerät: ein luftiger Haufen, bestehend aus bunten Blättern.

Das Laub wird jeden Tag frisch aufgehäuft

„Wer kennt das nicht? Kaum wird mühselig das Laub zusammengefegt und aufgetürmt, schon stehen Kinder davor, die am liebsten in den Blätterhaufen springen würden“, so die Beobachtung von Bauhofmitarbeiter und Fachvorarbeiter Jens Hartwig. Jetzt wird ein Wunsch Wirklichkeit. Am Brunnen in der Böckler-Siedlung liegt ein Blätterhaufen zum Herumwühlen und Spaß haben bereit. Ein Schild weist auf die neue Spielmöglichkeit hin. „Wir häufen jeden Tag das Laub frisch auf und schauen nach, dass kein Unrat dazwischen rutscht“, betont Hartwig. Neben der Böckler-Siedlung wird ein weiterer Laubspielplatz auf der Klinker-Wiese zu finden sein.

„Aber Achtung! Da es sich um einen Pop-up-Spielplatz handelt und der Herbst nicht ewig dauert, kann der Blätterspaß nur in den nächsten Wochen, je nach Witterung, genossen werden. Dann werden die Laubhaufen der Kompostierung zugeführt“, empfiehlt der Bauhofmitarbeiter schnell vorbeizuschauen.

Bürgermeister Ingo Kalweit freut sich, dass die Idee eines Laubspielplatzes, die im Gespräch mit seiner Frau aufkam, vom Bauhof-Team aufgegriffen wurde. Er sagt: „Das Team war ganz begeistert von dieser Idee. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen, sowie bei der Firma Traffeum, die die dazugehörigen Schilder gespendet haben.“