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Ausbau des P+R-Parkplatzes Kahle Mühle in Wiesbaden beginnt im Januar

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Baustelle

Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Park-and-Ride-Parkplatzes „Kahle Mühle“ beginnen, sofern die Witterungsverhältnisse es zulassen, am Montag, 9. Januar. Die Kapazität des Parkplatzes, der sich unter der Autobahnbrücke an der Kreuzung Saarstraße/Erich-Ollenhauer-Straße befindet, soll durch den Ausbau der Seitenstreifen von derzeit 185 auf künftig 250 Stellplätze erhöht werden.

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Andreas Kowol, Dezernent für Bauen und Verkehr

„Der P+R-Parkplatz Kahle Mühle ist für den Berufspendelverkehr und zur Entlastung der Innenstadt sehr bedeutsam. Viele Buslinien gewährleisten eine schnelle und komfortable Anbindung an verschiedene Ziele in der Stadt. Der Ausbau der Parkfläche um 65 weitere Stellplätze ist deshalb wichtig und richtig“.

Bevor die neuen Park- und Fahrbahnflächen hergestellt werden können, müssen Kanalleitungen in verschiedenen Tiefenlagen und eine Rückhalteanlage gebaut werden, damit das anfallende Niederschlags- bzw. Oberflächenwasser ordnungsgemäß abgeleitet werden kann. Zusätzlich werden Erdarbeiten zur Verlegung von neuen Strom- und Telekommunikationsleitungen durchgeführt. Zur Erhöhung der Sicherheit soll der Parkplatz in Zukunft besser ausgeleuchtet werden. Deshalb werden im Rahmen der Baumaßnahme die vorhandenen Beleuchtungsmasten entfernt und durch neue Lichtmasten mit energiesparender LED-Beleuchtung ersetzt.

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Bauarbeiten dauern etwa sechs Monate

Der Ausbau des P+R-Parkplatzes ist sowohl Teil des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) als auch des Luftreinhalteplans für die Stadt Wiesbaden. Die genannten Verbesserungen und die damit verbundenen umfangreichen Bauarbeiten haben zu Folge, dass der Parkplatz für die Dauer der Bauzeit vollständig gesperrt werden muss und somit nicht nutzbar ist.

Die veranschlagte Bauzeit beträgt sechs Monate. Unvorhersehbarkeiten während der Bauausführung können Veränderungen in der geplanten Terminschiene zur Folge haben. Die an dem Projekt beteiligten Firmen und Personen sind jedoch bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

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Aktuell: Geldautomatensprengung im Kreis Bad Kreuznach – Großaufgebot der Polizei

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Ein lauter Knall am Mittwochmorgen gegen 4:25 Uhr in Simmertal im Landkreis Bad Kreuznach. Mehrere Anwohner alarmierten umgehend die Polizei über den Notruf und konnten beobachten, wie maskierte  Täter mit einem dunklen Fahrzeug vom Tatort flüchteten.

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Geldautomat in die Luft gesprengt

Das auf einem Supermarktparkplatz freistehende Geldautomatenhäuschen wurde durch die Sprengung komplett zerstört. Ob die Täter Bargeld aus dem Geldautomat erbeuten konnten ist bislang noch unklar, teilt die Kriminalpolizei Mainz mit.

Ebenfalls unklar ist, ob sich in den Trümmern des Geldautomaten noch restlicher Sprengstoff befindet. Um dies zu ermitteln wurde eine Spezialeinheit des Landeskriminalamts (LKA) hinzugezogen. Der Bereich um den Geldautomaten muss voraussichtlich noch für mehrere Stunden gesperrt bleiben. Weitere Informationen folgen, sobald erste Ergebnisse vorliegen.

Es wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, in denen auch Kräfte der Polizeipräsidien Trier und Koblenz eingebunden waren. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

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Sharing Economy – gemeinschaftlicher Konsum und Austausch von Ressourcen

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Die gemeinschaftliche Nutzung und der Austausch bereits produzierter Güter sind smarte Ideen. Das Prinzip der Sharing Economy setzt genau an diesem Punkt an und hat sich ein ressourcenschonendes Wirtschaften auf die Fahnen geschrieben.

Hier sind ein paar Beispiele, wie dieses Wirtschaftskonzept genau funktioniert und welche praktischen Beispiele dafür existieren.

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Was ist Sharing Economy?

Die Sharing Economy, mitunter auch als Share Economy oder Peer-to-Peer-Economy bezeichnet, ist ein wirtschaftliches Konzept, bei dem die Nutzung von Waren und Dienstleistungen gemeinschaftlich organisiert wird. Im Gegensatz zum klassischen Wirtschaftssystem, bei dem der Besitz im Vordergrund steht, geht es in der Sharing Economy darum, Ressourcen effektiver zu nutzen und Güter zu teilen.

Geschichte und Entwicklung der Sharing Economy

Das Konzept der Sharing Economy hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und sich von einem reinen Nischenphänomen zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt. Erste Ansätze einer gemeinschaftlichen Nutzung von Ressourcen gab es bereits in der Antike, etwa als Landwirte ihre Pferdegespanne teilten, um Kosten zu sparen.

In den 1950er-Jahren entstand in den Vereinigten Staaten die Car-Sharing-Bewegung, bei der Privatleute ihre Autos für kurze Zeit an andere vermieteten. In den 1980ern wurde das Konzept dann auf andere Güter ausgedehnt. Zum Beispiel entstanden damals erste Büchertauschbörsen – ein Vorgängermodell der Plattformen, die heute online gebrauchte Bücher kaufen und verkaufen.

Generell fand mit dem Aufkommen des Internets und der Möglichkeit, Dienstleistungen und Güter online zu vermitteln, innerhalb der Share Economy in den letzten Jahren zunehmend eine Professionalisierung statt. Es gibt mittlerweile zahlreiche Plattformen und Unternehmen, welche die Vermittlung von Wohnungen, Autos, Werkzeugen und vielen anderen Gütern und Dienstleistungen anbieten.

Sharing-Economy-Modelle

Es gibt verschiedene Modelle der Sharing Economy, die sich nach den Beteiligten und dem Geschäftsmodell unterscheiden:

B2B (Business-to-Business): Bei diesem Modell tauschen Unternehmen Güter oder Dienstleistungen untereinander aus. Beispiele sind die gemeinsame Nutzung von Büroflächen oder Maschinen.

B2C (Business-to-Consumer): Von B2C spricht man, wenn Unternehmen die zu nutzenden Waren oder Dienstleistungen direkt Endverbrauchern anbieten. Beispiele sind Car-Sharing-Dienste, Coworking-Spaces oder Vermittlungsplattformen für Ferienwohnungen.

P2P (Peer-to-Peer): Hier bieten Privatpersonen Güter oder Dienste Gleichgesinnten direkt an. Beispiele hierfür sind Büchertauschbörsen, die Vermittlung privater Mitfahrgelegenheiten oder Plattformen für Couchsurfing.

Es existieren jedoch auch Mischformen, bei denen Unternehmen als Vermittler fungieren, aber die Ressourcen von Privatpersonen bereitgestellt werden. In diesem Fall könnte man von einem B2P-(Business-to-Peer) oder P2B-Modell (Peer-to-Business) sprechen.

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Praktische Beispiele der Share Economy

Es gibt verschiedene Arten der Shared Economy, die sich nach dem Geschäftsmodell und der Art der vermittelten Güter und Dienstleistungen unterscheiden. Zu den bekanntesten Beispielen gehören:

Car-Sharing

Beim Car-Sharing werden Autos für kurze Zeiträume vermietet. Die Abrechnung erfolgt in der Regel auf Minutenbasis. Dies ist besonders für Menschen interessant, die nur gelegentlich ein Auto benötigen, aber nicht die Fixkosten tragen möchten, die ein eigener Wagen verursacht. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die Kurzzeitvermietung von Rollern oder Fahrrädern.

Coworking-Spaces

Coworking-Spaces sind zur Arbeit genutzte Gemeinschaftsräume. Sie werden von Einzelpersonen, Freiberuflern oder kleinen Unternehmen genutzt, die keine eigenen Büroräume haben oder remote arbeiten möchten.

Gemeinschaftsgarten-Projekte

Ein Gemeinschaftsgarten ermöglicht es Menschen, im Kollektiv landwirtschaftlich tätig zu werden und sich den Anbau von Obst und Gemüse zu teilen, ohne einen eigenen Garten zu haben.

Lesezirkel

Die in den Wartezimmern von Arztpraxen, Friseuren oder Massagesalons ausliegenden Zeitschriften werden über sogenannte Lesezirkel mehrfach vermietet.

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Sharing Economy – Ressourcen gemeinsam nutzen

Das Prinzip der Sharing Economy – Ressourcenschonung, der Austausch von Gütern und gemeinschaftlicher Konsum – können vielleicht auf den ersten Blick nach Verzicht klingen. Car-Sharing, Coworking-Spaces oder der An- und Verkauf von Büchern sind allerdings schöne Beispiele dafür, wie dieses Konzept unser Leben bereichern kann.

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Einbrecher in Mainz-Gonsenheim – Kripo Mainz hat Spurensuche durchgeführt

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mik Spurensicherung Fenster Fingerabdruck
mik Spurensicherung Fenster Fingerabdruck

Einbrecher verschafften sich zwischen dem 24. Dezember und 25. Dezember 2022 Zutritt in ein Einfamilienhaus im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Wie die Polizei mitteilt, betraten der oder die Täter das Wohnhaus in der Luisenstraße über die Terrasse hinter dem Haus. Hier zerstörten sie die Glasscheibe und gelangten so in das Innere des Hauses, wo sie die Zimmer und Einrichtungsgegenstände nach Wertgegenständen durchsuchten, die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt der Tat im Urlaub. Die Mainzer Kriminalpolizei hat eine Spurensuche durchgeführt, die Ermittlungen dauern an.

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Autofahrer stirbt bei schwerem Unfall in Biebesheim

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Tödlicher Unfall auf der A6

Am Dienstagmorgen (27. Dezember 2022) kam es gegen kurz vor 9.30 Uhr zu einem tragischen Verkehrsunfall in der Rheinstraße in Biebesheim am Rhein. Bei dem Unfall kam ein 72 Jahre alter Mann ums Leben.

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Mit dem Wagen gegen Wohngebäude gekracht

Der Autofahrer verlor aus bislang noch unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß in der Folge gegen zwei Wohngebäude sowie zwei dort geparkte Autos. Der 72-Jährige wurde anschließend von Passanten aus seinem Fahrzeug gezogen und reanimiert. Jedoch kam jede Hilfe für ihn zu spät, er verstarb noch am Unfallort.

Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand von einer medizinischen Ursache aus, die zu dem Unfall führte. Hinweise auf weitere an dem Unfall beteiligte Verkehrsteilnehmer liegen nicht vor.

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Leichenfund in Frankfurt-Heddernheim – Polizei sucht nach Zeugen

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Worms
Polizei Symbolbild

Am Montagmorgen (26. Dezember 2022) wurde gegen 9:30 Uhr eine leblose Person im U-Bahntunnel an der Station „Heddernheimer Landstraße“ im Frankfurter Stadtteil Heddernheim gefunden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Die Ermittler gehen von einem Unfall aus

Ein Schienenbahnführer hatte die männliche Leiche entdeckt und meldete den grausigen Fund umgehend bei der Polizei. Die Beamten machten sich auf den Weg zur gemeldeten Örtlichkeit und konnten vor Ort einen männlichen Leichnam neben dem Gleisbett auffinden. Wie die Polizei mitteilt, wird aktuell von einem Unfallgeschehen ausgegangen.

Um den genauen Hergang des Vorfalls zu ermitteln, der zum Tod des Mannes führte, sucht die Polizei nach Zeugen. Personen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang, insbesondere im Zeitraum zwischen 08:00 – 09:30 Uhr, machen können, werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069/ 755 – 11400 in Verbindung zu setzen. Alternativ nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

14-Jähriger in Mainz-Weisenau mit Messer ausgeraubt – Kriminalpolizei ermittelt

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Am Montag (26. Dezember 2022) wurde gegen 21:00 Uhr ein 14 Jahre alter Jugendlicher Opfer eines Raubes in der Friedrich-Ebert-Straße im Mainzer Stadtteil Weisenau. Die Kriminalpolizei sucht nun nach den unbekannten Tätern und bittet um Hinweise.

Die Täter schienen gezielt Streit zu suchen

Der Jugendliche befand sich zusammen mit einem ebenfalls 14-jährigen Bekannten in einem Bus der Linie 62 in Richtung Mainz-Weisenau. Im Bus wurden die beiden von den bislang unbekannten Tätern angesprochen, die augenscheinlich gezielt Streit suchten und versuchten die 14-Jährigen zu provozieren. Nachdem einer der 14-Jährigen den Bus bereits verlassen hatte, stieg der zweite 14-Jährige in der Friedrich-Ebert-Straße aus dem Bus aus.  Die beiden Täter im Alter zwischen 15 und 17 Jahren verließen dort ebenfalls den Bus und folgen dem 14-Jährigen.

Einer der Täter zog plötzlich ein Messer, bedrohte den 14-jährigen und durchsuchte ihn und den Inhalt seiner Taschen. Die Täter erbeuteten letztlich Bargeld aus dem Portemonnaie und den Jackentaschen des 14-Jährigen und flüchten anschließend in Richtung Portlandstraße.

Personenbeschreibung 1. Täter (mit Messer):

  • ca. 180 cm groß
  • ca. 70 kg schwer
  • schlanke normale Figur
  • sprach deutsch mit leichtem Akzent
  • blaue Jeans
  • hellgraue offen getragene Jacke
  • schwarze kurze Haare mit auffälligem Scheitel
  • geringer Bartwuchs

Personenbeschreibung 2. Täter:

  • ca. 170-175 cm groß
  • ca. 100 kg schwer
  • dickliche Figur
  • sprach deutsch mit leichtem Akzent
  • Adidas Jogginghose (drei weiße Streifen ab ca. Kniehöhe)
  • Beiger Pullover
  • Auffälliger Mittelscheitel und schwarze mittellange lockige Haare

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz erhält Förderung „European University Initiative“

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Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz kann das Projekt FORTHEM im Rahmen der „European University Initiative“ in einer zweiten, vierjährigen Förderphase (2022-2026) mit einem Budget von 14,4 Millionen Euro fortsetzen. Um auch die Leitung des Mainzer Büros des Europäischen Hochschulnetzwerks FORTHEM finanziell abzusichern, erhält die Universität eine Begleitfinanzierung seitens des Landes für Personalkosten in Höhe von 245.522 Euro

„Die ‚European University Initiative‘ trägt dazu bei, die Qualität, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Hochschullandschaft in Europa weiter zu steigern

Eine Auswahl an europäischen Hochschulen, darunter auch die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, arbeiten zusammen um Lehre, Forschung, Innovation und Wissenstransfer noch stärker miteinander zu verknüpfen. Dank der Förderung kann die erfolgreiche Arbeit der Mainzer, mit nun acht Partneruniversitäten, fortgesetzt werden. Ihre Sichtbarkeit in der europäischen Perspektive wird dadurch deutlich gestärkt“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Die Europäische Kommission hat im Juni 2019 insgesamt 17 europäische Hochschulnetzwerke ausgewählt, die mit Visionen und Ideen den Europäischen Hochschulraum neu denken, gestalten und mit Leben füllen sollen. Eines dieser Netzwerke ist die FORTHEM Alliance unter Federführung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Die Intention der FORTHEM Allianz ist das europäische Modell der offenen Gesellschaft und des Austauschs von Wissen. Kernziele von FORTHEM sind unter anderem:

  • Physische und virtuelle Mobilität für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie wissenschaftsstützendes Personal zu stärken.
  • Gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, ehrenamtliches Engagement von Studierenden zu fördern sowie Angebote für die Bevölkerung im Sinne des lebenslangen Lernens anzubieten.

In FORTHEM (Fostering Outreach within European Regions, Transnational Higher Education and Mobility) kooperieren neun europäische Partneruniversitäten:

  • Université de Bourgogne, Frankreich (uB)
  • Jyväskylän yliopisto, Finnland (JYU)
  • Uniwersytet Opolski, Polen (UO)
  • Universita‘ degli Studi di Palermo, Italien (UniPa)
  • Latvijas Universitāte, Lettland (LU)
  • Universitat de València, Spanien (UV)
  • Universitetet i Agder Norwegen (UiA)
  • Universitatea Lucian Blaga din Sibu.Rumänien (LBUS)
  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland (JGU)

Unfallflucht in der Nauheimer Straße in Trebur

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Unfallflucht
Unfallflucht

Im südhessischen Trebur kam es zwischen Samstag 14:00 Uhr und Sonntag 8:00 Uhr (25. Dezember 2022) zu einer Unfallflucht mit Sachschaden. Ein Renault-Transporter in der Nauheimer Straße in Höhe der Bäckerei Abels wurde auf dem dort befindlichen Parkplatz beschädigt. Nach Informationen der Polizei ist ein Verkehrsteilnehmer gegen den Transporter gefahren und geflüchtet. Der Renault wurde an der hinteren linken Stoßstange und der Rücklichter beschädigt. Aufgrund des Spurenbildes liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Verursacher um einen LKW oder um ein vergleichbares Fahrzeug handelt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten sich bei der Polizeistation Groß-Gerau zu melden.

Raubüberfall mit Schusswaffe in Ginsheim-Gustavsburg – Täter auf der Flucht

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Am Freitagabend (23. Dezember 2022) kam es gegen 20:10 Uhr zu einem Raubüberfall im Stadtteil Ginsheim. Bei dem Überfall wurden zwei Personen verletzt. Die Kriminalpolizei Rüsselsheim sucht dringend Zeugen die etwas beobachtet hatten. Täterbeschreibung unten im Artikel.

Der Tathergang

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich am Freitagabend (23. Dezember 2022) gegen 20.10 Uhr, unter dem Vorwand eine Bestellung abholen zu wollen, Zugang in eine Backfiliale in der Rheinstraße. Er sprühte einer 39-jährigen Angestellten unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht und schlug sowohl die Frau und auch ihre 36 Jahre alte Kollegin mit einer Schusswaffe gegen den Kopf.

Der Kriminelle flüchtete anschließend mit den Tageseinnahmen zu Fuß in Richtung Gerhart-Hauptmann-Straße. Die beiden Frauen wurden bei dem Angriff verletzt. Die 39-Jährige wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bislang ergebnislos

Personenbeschreibung:

  • etwa 1,80 Meter groß
  • schwarze Kleidung
  • weiße FFP2-Maske
  • kleine schwarze Schusswaffe
  • Nach Einschätzung der Geschädigten könnte es sich bei der von dem Mann zum Teil verwendeten Sprache um Polnisch gehandelt haben.

Hinweise in diesem Zusammenhang werden erbeten an die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 10) unter der Rufnummer 06142/6960.

Kontrollen von Feuerwerk in Südhessen – Regierungspräsidium überwacht den Verkauf

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Bild zu PM Silvester Feuerwerk
Bild zu PM Silvester Feuerwerk

Trotz aller Appelle zum Verzicht, wird an Silvester wieder vielerorts geböllert werden. Die Sehnsucht nach einem Jahreswechsel mit Feuerwerk ist bei vielen doch zu groß und auch die Tradition spielt vermutlich eine große Rolle. Damit es bei dem bunten, lautstarken Spektakel um Mitternacht sicher zugeht, wacht das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt über den Verkauf der Pyrotechnik.

Die Landesbehörde kontrolliert in Südhessen die Lagerung und den Verkauf von Raketen, Böllern und Co.

Die Kontrollen finden schon im Vorfeld bei den Händlern statt. Hierbei legen die Fachleute besonderes Augenmerk auf eine sichere Lagerung: Werden die vorgegebenen Mengen eingehalten? Gibt es im Verkaufsraum Feuerlöscher und geeignete Fluchtwege? Befinden sich möglicherweise andere brennbare Gegenstände in unmittelbarer Nähe zum Verkaufsbereich der Feuerwerksartikel?

Alle im Einzelhandel angebotenen Artikel müssen mit ‚CE‘ gekennzeichnet sein, was ausdrückt, dass diese nach EU-Standards hergestellt wurden. Werden Verstöße in Verkaufsstellen festgestellt, geht das RP gegen die Händler mit Bußgeldern und gegebenenfalls Strafverfahren vor. Böller, Raketen und Feuerwerksboxen (sog. Kategorie 2) dürfen nur an Personen ab 18 Jahren verkauft werden. Dies wird von den Ordnungsämtern kontrolliert.

Der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern führt bei aller Freude über die bunten Knalleffekte leider jedes Jahr aufs Neue zu schweren Unfällen – mit teils irreparablen Schäden an Händen und im Gesicht – besonders gefährdet sind das Gehör und die Augen.

Die wichtigsten Verhaltensregeln beim Abbrennen von Silvester-Feuerwerk lauten daher:

  • Lassen Sie Feuerwerkskörper nicht unbeaufsichtigt, lesen Sie vorher die Hinweise auf der Verpackung und halten Sie nach dem Anzünden genug Sicherheitsabstand ein!
  • Tragen Sie beim Böllern eng anliegende Kleidung und zünden Sie Raketen nicht aus lose herumstehenden Flaschen. Haben Sie brennbares Material in der Nähe im Auge!
  • Zündet ein Feuerwerkskörper nicht, sollte mindestens 30 Sekunden in ausreichender Entfernung gewartet werden. Und: Solche Fehlzünder nicht nochmal anzünden!

Der Feuerwerksverkauf beginnt in diesem Jahr am Donnerstag, 29. Dezember, und endet am Samstag, 31. Dezember. Das Abbrennen der Böller und Raketen ist jedoch nur am Silvestertag und an Neujahr erlaubt – also rund um den Jahreswechsel.

Neuaufstellung des Katastrophenschutzes in Rheinland-Pfalz

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Michael Ebling

Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass das Land bereits ein Millionenpaket auf den Weg gebracht habe, um den Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz neu aufzustellen und nachhaltig zu stärken. Den Feuerwehren und dem Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienst im Katastrophenschutz wurden damit weitere 12,73 Millionen Euro für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Innenminister RLP Michael Ebling

„Das Wirken der Einsatzkräfte in den rheinland-pfälzischen Feuerwehren sowie im Katastrophenschutz ist für die Gesellschaft von unschätzbarem Wert und ein zentrales Element der Gefahrenabwehr in unserem Land. Dieses erfolgreiche und kostbare System der Hilfeleistung gilt es zu erhalten und zu stärken. Mit der Millionen-Förderung können bereits konkrete Maßnahmen angepackt werden, um den Katastrophenschutz der Zukunft aufzustellen“, so Minister Ebling.

Von den Mitteln steht unter anderem ein Bewilligungsrahmen in Höhe von 9,87 Millionen Euro für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen zur Verfügung. Landesweit sollen aus diesem Budget 22 Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 53 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen gefördert werden.

„Im Zuge der Neuausrichtung des Katastrophenschutzes in Rheinland-Pfalz sollen durch ein Sonderförderprogramm außerdem 35 geländegängige und watfähige Einsatzfahrzeuge mitfinanziert werden. Alleine für diesen Zweck werden zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt“, sagte der Minister.

Bereits im Laufe des Jahres hatten die kreisfreien Städte und die Landkreise eine jährliche Pauschalförderung von rund zwei Millionen Euro für die Beschaffung von kleineren Feuerwehrfahrzeugen sowie technischer Ausstattung erhalten. Zusätzlich wurden für die Förderung der digitalen Alarmierung weitere 2,9 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt hat das Land die rheinland-pfälzischen Feuerwehren in diesem Jahr mit 16,82 Millionen Euro unterstützt.

Die rheinland-pfälzischen Landkreise und Kommunen erhielten für Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienste im Katastrophenschutz 860.000 Euro. Die Förderungen sollen für die Beschaffung von 19 neuen Fahrzeugen, wie beispielsweise Mannschaftstransportfahrzeuge, Gerätewagen Verpflegung und Kommandowagen, eingesetzt werden.

„Wir sind stolz auf die starke Arbeitsgemeinschaft der im Katastrophenschutz tätigen Hilfsorganisationen in Rheinland-Pfalz. Sie ist der zentrale Ansprechpartner des Ministeriums und bündelt gleichzeitig den Sachverstand und die Interessen der Organisationen vor Ort. Mit den neuen Fahrzeugen sollen unsere Hilfsorganisationen noch besser für die Zukunft aufgestellt werden, um auch auf künftige Herausforderungen reagieren zu können“, so Ebling.

Einen besonderen Dank richtete der Minister in Richtung der Feuerwehren und an die im Einsatzdienst der Hilfsorganisationen tätigen ehrenamtlichen Einsatzkräfte

„Wir sind genauso stolz auf die engagierten Feuerwehrleute wie auch auf die Helferinnen und Helfer bei Arbeiter-Samariter-Bund, Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutschem Roten Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst. Aus einem starken Netz von Land, Kommunen und Organisationen kann ein noch stärkerer und noch leistungsfähigerer Katastrophenschutz erwachsen. Die nun bewilligten Fördermittel zeigen, dass es uns mit der Neuaufstellung des Katastrophenschutzes ernst ist und das Land fest an der Seite der Kommunen und Landkreise steht“, betonte der Minister. Ergänzt werde dieses Netzwerk zusätzlich durch die ärztlichen, katastrophenmedizinischen Expertinnen und Experten der Notfallmedizinischen Zentren im Land.

Neue Öffnungszeiten der ESWE Mobilitätszentrale ab 1. Januar 2023

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csm ESWE Verkehr Mobilitaetszentrale Abo Betreuer dcf20de123

Zum 1. Januar 2023 ändern sich die Öffnungs- und Servicezeiten der Mobilitätszentrale sowie der Mobilitätsinfos von ESWE Verkehr.

Die vollständigen Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in der Marktstraße 10 lauten ab 1. Januar 2023:

  • Montag bis Freitag: 8:00 bis 18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 bis 17:00 Uhr

Die vollständigen Öffnungszeiten der Mobilitätsinfos an Hauptbahnhof (Bussteig A) und Luisenplatz (Bussteig B) lauten ab 1. Januar 2023:

  • Montag bis Freitag: 7:00 bis 18:00 Uhr
  • Samstag: geschlossen

Die Erreichbarkeit der Service-Hotline von ESWE Verkehr unter der Rufnummer (0611) 450 22-450 lautet ab 1. Januar 2023:

  • Montag bis Freitag: 7:00 bis 18:00 Uhr
  • Samstag: 9:00 bis 17:00 Uhr

Messerangriff am Hauptbahnhof mit Verletzten – Der Bundespolizei liegen Überwachungsvideos vor

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Die Bundespolizei in Frankfurt am Main ermittelt gegen zwei bislang unbekannte Täter nach einer gefährlichen Körperverletzung am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember 2022) gegen 06:30 Uhr. Am Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs kam es zwischen den beiden späteren Tätern und einer 5-köpfigen Personengruppe zunächst zu einer verbalen Streitigkeit.

Verbale Streitigkeit endet mit Messerstich

Diese entwickelte sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung bei der ein 21-Jähriger aus Hanau eine Stichverletzung an der Hand und ein weiterer 22-jähriger Hanauer eine Platzwunde am Hinterkopf erlitt.

Der Polizei liegen Überwachungsvideos vor

Aufgrund der vorliegenden Videodaten von der Tat lässt sich für die Platzwunde am Hinterkopf ein Baseballschläger als Tatmittel und aufgrund des Verletzungsbildes der Stichwunde ein Messer vermuten. Die Ermittlungen hierzu dauern jedoch an.

Die Verletzungen wurden vor Ort ärztlich versorgt und die Geschädigten konnten nach Abschluss der Befragung entlassen werden.

Zum Tathergang sowie zu den weiterhin flüchtigen Tätern sucht die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main Personen, die Angaben hierzu machen können. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer: 069/130145- 1100 entgegengenommen.

Feuerwehr Mainz veranstaltet Silvesterschwimmen im Rhein

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Die Feuerwehr Mainz knüpft an eine Tradition aus Vorpandemiezeiten an und schickt am 31. Dezember 2022 um 10 Uhr Taucherinnen und Taucher aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet ins nasse Kühl des Rheins. Zum 50. Mal wird das Abschwimmen der Feuerwehr dieses Jahr zelebriert, rund 250 erwartete Teilnehmer starten um 10 Uhr auf der Höhe des Fischtorplatzes auf die gut zwei Kilometer lange Strecke bis zum Feldbergtor.

Bürgermeister Günter Beck wird um 10 Uhr vom Feuerwehrboot aus den Startschuss geben. Veranstaltungsbeginn am Fischtor ist um 9.15 Uhr

Das Abschwimmen weist auf die besondere Aufgabe der Feuerwehr – die Wasserrettung – hin, aber auch darauf, dass die Feuerwehr gemeinsam mit Polizei, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr für die Bürger der Stadt da ist. Durch die Silvesterveranstaltung wird auch der Kontakt mit anderen Organisationen der Wasserrettung gefördert und gepflegt.

Wie in den Jahren vor der Coronapandemie wird auch dieses Jahr wieder der Erlös aus der begleitenden Spendenaktion für einen guten Zweck gestiftet. Die Spende geht dieses Jahr an Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz. Der Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz wurde 1984 von betroffenen Eltern, Pflegekräften und Ärzten gegründet. Er hat sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und Hilfsprojekte für die Station und die betroffenen Familien initiiert und umgesetzt. So konnten bislang über neunzig Förderprojekte realisiert werden. Viele der betroffenen Eltern engagieren sich seit Jahren für den Verein. Besonderes Augenmerk richtet der Verein auf die psycho-soziale Betreuung der betroffenen Kinder und deren Angehöriger ab der Diagnose bis in die Nachsorge.