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91-Jähriger von Auto auf der Rheinstraße erfasst – Gutachter an der Unfallstelle

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Unfall auf der A 61
Symbolfoto Polizei | Foto: Dennis Weber

Polizei Worms: Am Donnerstag (26.01.2023) kam es in der Stadt Worms gegen 20:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Passanten. Der Unfall ereignete sich in der Rheinstraße. Wie die Wormser Polizei berichtet, wollte der 91-jährige Fußgänger die Rheinstraße überqueren und wurde dabei von einem 53-jährigen PKW-Fahrer aus Lampertheim erfasst. Der Autofahrer war von der Wormser Rheinbrücke kommend stadteinwärts unterwegs. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter zum Unfallort hinzugezogen. Der Verkehr in der Rheinstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme bis 22:30 Uhr umgeleitet.

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Was sind Backlinks und wofür sind sie gut? Seo Optimierung für Webseiten und Shops

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Wer heutzutage einen eigenen Shop eröffnen will oder generell eine Website oder Online-Zeitung ins Leben ruft, der muss sich früher oder später mit dem Thema SEO Optimierung auseinandersetzen. Denn nur wer seine Inhalte und Produkte auf die Suche von Google optimiert, kann am Ende auch von anderen gefunden werden. Für das Ranking selbst spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Neben einem inhaltlich sauberen Aufbau müssen Sie sich auch auf Backlinks konzentrieren. Allerdings stellen sich hier gleich mehrere Fragen. Was genau sind Backlinks und wofür sind sie gut? Mit all diesen Fragen und vielem mehr hat sich der folgende Artikel ausführlich beschäftigt.

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Was sind Backlinks?

Ganz zu Beginn sollte einmal kurz erklärt werden, was Sie sich unter diesem Link vorstellen können. Vom Deutschen ins Englische übersetzt bedeutet das Ganze so viel wie “Rückverweis”. Dabei handelt es sich um einen Link, der von einer anderen Website gesetzt wurde. Unterschieden werden in der Regel zwischen internen und externen Links. Dieser zählt zu den externen.

Geht es um das Thema SEO, so wird immer wieder dessen Wichtigkeit abgesprochen. Doch nach wie vor gehören solche Links zu einem wichtigen Instrument von Google, um die Seriosität einer Website genauer zu beurteilen. Jeden Tag entstehen tausende an neuen Seiten. Suchmaschinen können qualitativ hochwertige Seiten nur dann herausfinden, sofern diese ein positives Feedback von anderen Nutzern bekommen. Natürlich spielen noch zahlreich andere Faktoren dafür eine Rolle. Trotzdem muss der Rückverweis in jedem Falle ernst genommen werden.

Wichtigkeit von Backlinks

Wie bereits angesprochen darf die Wichtigkeit der Backlinks nicht unterschätzt werden. Generell ist aber nicht jeder Link gleich ein Link. Aber wo genau können die Links einem selbst weiterhelfen? Kurz zusammengefasst liegt der Fokus auf den drei folgenden Bereichen:

  • Ranking
  • Findbarkeit
  • Verweistraffic

Suchmaschinen wie zum Beispiel Google bewerten einen Link als Empfehlung. Je mehr Links eine Seite beziehungsweise eine bestimmte URL hat, umso besser für das allgemeine Ranking, sofern alles mit rechten Dingen läuft. Außerdem finden Suchmaschinen durch erneutes Suchen neue Inhalte. Je beliebter die Seite, umso häufiger schauen die Crawler beim Suchen und Erfassen neuer Inhalte vorbei. Ein ganz klarer Vorteil. Der letzte Punkt befasst sich mit der sogenannten Verweistraffic. Links dieser Art wurden ins Leben gerufen, um Menschen auf nützliche Inhalte hinzuweisen. Das kann mithilfe eines Gastartikels mit Ankertext stattfinden oder auf eine andere Weise.

Was macht einen guten Backlink aus?

Ebenfalls wichtig ist die Frage, welche Komponenten dem Link eine besonders gute Wirkung geben. Denn wie bereits angesprochen wird nicht jeder Link gleich gehandelt. Kurz und knapp verfügen hochwertige Links über folgende Kriterien:

  • Autorität
  • Relevanz
  • Traffic
  • Platzierung
  • Anchor-Text
  • nofollow / dofollow

Der Link sollte immer themenrelevant sein. Keiner möchte von einer Vergleichsseite von Akkuschraubern zu einer DIY-Anleitung für Servietten geleitet werden. Starke Seiten übertragen mit einem gesetzte Link Autorität. Zwischen organischem Traffic und Autorität der Seite stehen ganz klar Zusammenhänge.

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So lassen sich die Links prüfen

Letztendlich stellt sich noch die Frage, wie genau solche Links geprüft werden können. Dazu gibt es ebenfalls zwei Möglichkeiten. Entweder mithilfe der Google Search Console oder über einen Drittanbieter. Die Konsole von Google bietet bereits interessante Metriken. Jedoch wird für eine professionelle Nutzung ein Tool von Drittanbietern empfohlen, die weitere Infos darstellen können.

Wo solche Links integrieren?

Guest Posts und co. eignen sich prima, um Backlinks zu integrieren. Aber welche Stelle ist dafür am besten? Nicht zu empfehlen sind Links, die direkt im Footer enden. Auf diese Weise bekommt die Seite so gut wie keinen neuen Boost. Er sollte sich definitiv im Hauptartikel befinden und mit einer auffälligen Farbe betont werden. Je auffälliger, umso besser.

Fazit

Das Ranking von Google beeinflusst Websitebesitzer ihre Seiten anzupassen. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist das Thema Backlinks, die wie eine Art Rückverweis agieren. Doch mehrere Links davon bedeutet nicht gleich ein besseres Ranking. Sie müssen qualitativ hochwertig sein und dürfen beispielsweise nicht im Footer verschwinden. Dessen ungeachtet spielen noch andere Faktoren für den Erfolg eine Rolle wie Struktur, Keywords und ähnliches.

Wir haben für jedes Budget einen passenden Backlink oder Gastbeitrag verfügbar. Schreiben Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage an kontakt@gastberichte.de.

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Fachbeitrag: Soziales Geschlecht, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen in der Psychotherapie

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Geschlechtsidentität

Inwieweit sind soziales Geschlecht, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen in der Psychotherapie ein Thema? Beim Fachtag Gender & Psychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) diskutierten Experten und Psychotherapeutenschaft über eine geschlechtergerechte psychotherapeutische Versorgung.

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Unterschiede müssten zukünftig besser berücksichtigt werden

Dr. Dietrich Munz, BPtK-Präsident, unterstrich, dass die BPtK die fachliche Auseinandersetzung der Profession mit dem Thema Gender und Psychotherapie noch weiter intensivieren wolle. Geschlechtsbezogene Unterschiede in der Versorgung, aber auch in der Gesundheitsförderung und Prävention sowie der Forschung müssten zukünftig besser berücksichtigt werden. Gendergerechtere Entscheidungen könnten im Gesundheitswesen getroffen werden, wenn Frauen in die Entscheidungsfindung auch gleichberechtigt einbezogen würden.

Dem schlossen sich Ulrich Bestle und Juliane Sim, Sprecher der BPtK-Gleichstellungskommission, in ihrem Grußwort an. Ebenso müssten Ausgrenzungen sichtbar gemacht und benannt werden. Dies erfordere Engagement und müsse das Entwickeln von Lösungen zur Folge haben.

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Geschlechtsspezifische Aspekte der psychotherapeutischen Versorgung

BPtK-Vizepräsidentin Dr. Andrea Benecke stellte die geschlechtsspezifischen Aspekte in der psychotherapeutischen Versorgung heraus. In der Psychotherapeutenschaft seien drei Viertel Psychotherapeutinnen. Mit Blick auf die Patienten zeige sich, dass Frauen häufiger und anders als Männer von psychischen Erkrankungen betroffen sind und sich öfter psychotherapeutische Hilfe suchen.

Während im Kindesalter noch bei mehr Jungen als Mädchen eine psychische Störung diagnostiziert wird, kehrt sich dies ab dem Jugendalter um. Etwa jede dritte Frau, aber nur knapp jeder fünfte Mann ist von einer psychischen Erkrankung betroffen. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig wie Männer an Angststörungen oder Depressionen. Auch Essstörungen sind unter Frauen wesentlich häufiger verbreitet. Männer sind dagegen deutlich häufiger suchtkrank. Zudem entfallen drei Viertel der Suizide auf Männer. Es sei wichtig zu verstehen, was die Ursachen dafür sind und wie ein anderer Umgang mit Sex (biologisches Geschlecht) und Gender (soziales Geschlecht) zu mehr Gleichberechtigung, psychischer Gesundheit und einer besseren Versorgung beitragen kann.

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Frauen nehmen ungefähr doppelt so oft wie Männer psychotherapeutische Leistungen in Anspruch

Die unterschiedlichen Erklärungsversuche dieser geschlechterbezogenen Unterschiede schließen sich jedoch nicht aus, sondern können sich auch ergänzen, erklärte Frau Benecke. Neurobiologisch gesehen, kann ein Ungleichgewicht der chemischen Botenstoffe im Gehirn eine psychische Erkrankung auslösen, zum Beispiel bei postnatalen Depressionen. Psychologische Erklärungsansätze betonen einen unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Umgang mit Stress, wobei Frauen eher dazu neigen, ihre negativen Gefühle zu internalisieren, Männer dagegen eher externalisieren. Aus soziologischer Perspektive entspricht es der gesellschaftlich zugewiesenen Rolle der Frauen eher, dass sie ängstlich und depressiv sind und sich Hilfe suchen. Männer wiederum „kontrollieren“ ihre Emotionen – so der Stereotyp. Sie seien aggressiv, aktiv, abenteuerfreudig, unabhängig, durchsetzungsfähig und ehrgeizig. Sozioökonomisch betrachtet sind Frauen schlechter gestellt als Männer und schon dadurch mehr psychischen Belastungen ausgesetzt, die wiederum krank machen können.

All dies führt dazu, dass Frauen ungefähr doppelt so oft wie Männer psychotherapeutische Leistungen in Anspruch nehmen. In einer Befragung über Einstellungen zur Psychotherapie aus dem Jahr 2012 gaben fast drei Viertel der Frauen an, sich vorstellen zu können, bei Problemen selbst eine Psychotherapie zu absolvieren. Bei den Männern waren es weniger als 60 Prozent.

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Doing Gender in der Psychotherapie

Professorin Dr. Brigitte Schigl, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems, zeichnete nach, dass die Entwicklung der Psychotherapie und Frauenrechtsbewegungen korreliert: Während der Industrialisierung wurde die Rolle der bürgerlichen Frau als sorgende Hausfrau und Mutter, die sich selbst zurücknimmt, geprägt. Ihr wurde auch ihre Sexualität abgesprochen, was sich auch in der Freud’schen Theoriebildung widerspiegelte. In den 1960ern wurden Geschlechterrollen zunehmend kritisch hinterfragt. Dies geschah in einer Zeit, in der die Psychotherapie Eingang in die Versorgung fand und erste Ausbildungsmöglichkeiten in Europa entstanden.

Menschliches Handeln und Interagieren sei von Geschlechtszuweisungen überformt, erläuterte Schigl. Vorstellungen von Geschlecht und damit verbundene Normen prägten bereits, wie ein Kind erzogen und wie auf die unterschiedlichen Geschlechter reagiert werde. Was als typisch männlich oder weiblich gelte, seien Normvorstellungen, die von der gesellschaftlichen Sozialisation abhängen. Diese männlichen und weiblichen Stereotype seien Handlungsschablonen, auf die man zurückgreife, um sich zwischen den Geschlechterrollen zu verhalten. Genderstereotype herzustellen und zu reproduzieren sei ein aktiver Prozess. Eine zu starke Verwirklichung dieser Stereotype könne jedoch krank machen. Nicht immer sei das Kriterium Gender in sozialen Interaktionen vordergründig. Das soziale Geschlecht könne auch in den Hintergrund geraten, wenn andere Diversitätsvariablen dominierten und stereotype Verhaltensmuster anhand von Alter, Religion oder Herkunft geknüpft werden.

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„Doing Gender“ kann in der Psychotherapie ein wichtiger Ansatzpunkt sein

Das Konzept des „Doing Gender“, mit dem die Entstehung und Verfestigung des sozialen Geschlechts beschrieben werden kann, kann in der Psychotherapie ein wichtiger Ansatzpunkt sein, um psychisches Leiden anhand gesellschaftlicher Zuschreibungen erklären und gleichzeitig eine Vielfalt an Handlungsoptionen und eine größere Freiheit in Handlungsentscheidungen zu eröffnen. Doing Gender könne ein unterschiedliches Gesundheitsverhalten verursachen und erklären, und darüber Realitäten schaffen, in denen Männer und Frauen von bestimmten Krankheitsbildern unterschiedlich betroffen sind.

Doing-Gender spiele im gesamten Prozess der Psychotherapie eine Rolle. Das soziale Geschlecht beeinflusse beispielsweise, ob ein Patient in Eigeninitiative einen Psychotherapeuten aufsuche oder ihre Präferenz für das Psychotherapeutengeschlecht. Bei der Diagnostik und Zielvereinbarung in der Psychotherapie oder auch bei gender-konnotierten Themen wie Sexualität, Paarbeziehungen oder auch Risikoverhalten spiele Gender eine Rolle. In der Beziehungsdynamik werde dies beispielsweise durch gefühltes Gleich- oder Anderssein, körperliche Signale und emotionale Involvierung zum Ausdruck gebracht.

Forschungsergebnisse zeigten, dass Männer und Frauen gleich gute Psychotherapeuten seien. Psychotherapeuten therapierten umso erfolgreicher und ihre Patienten seien umso zufriedener, je weniger konservativ die von ihnen vermittelte Einstellung zu Geschlechterrollen seien. Bei psychischen Erkrankungen, die eng an Gender-Stereotypisierungen gebunden sind, könne eine Psychotherapie einseitig gelebte Verhaltensweisen abmildern. Auch für die Resilienz sei es günstig, wenn eher gender-untypische Vorbilder des eigenen Geschlechts erlebt werden.

In der Psychotherapie müsse Gender als maßgebliche soziale Kategorie erfasst, das Wissen um genderspezifische Besonderheiten gestärkt sowie gendersensible und genderspezifische Versorgungsangebote entwickelt und implementiert werden.

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Mutterschaft und Mütterlichkeit in der Psychotherapie

Mutterschaft und Mütterlichkeit würden bisher synonym verwendet. Es sei jedoch dringend notwendig, auch angesichts der fortschreitenden Reproduktionsmedizin, Mutterschaft auf die rein biologische Dimension zu beziehen und Mütterlichkeit als Beziehungs- und Fürsorgeverantwortung zu verstehen, erklärte Professorin Dr. Helga Krüger-Kirn, Universität Marburg. Würden Mutterrolle und Mutterliebe biologisch begründet, würden damit Erwartungen an Frauen gestellt, wie sie zum Wohle ihres Kindes zu handeln hätten.

Bis heute werde ein heteronormatives Familienverständnis und eine naturgegebene Mütterlichkeit in Elternzeitschriften reproduziert. Die moderne Mutter stehe in einem Konflikt zwischen Mutterrolle und emanzipierter Frau, die in einem Idealbild der „Do-it-all-Mother“ münde. Dies spiegle sich auch in der psychotherapeutischen Praxis wider, da Mütter zunehmend unter den Vereinbarkeitsansprüchen zusammenbrächen. Die Schwangerschaft gelte als Zeit der psychischen Verletzlichkeit, fokussiere das Kindeswohl durch eine Vielzahl an Schwangerschaftsregeln, die zu einer Instrumentalisierung der Schwangeren führe. Dabei verdecke dies auch, unter welchen negativen sozialen und reproduktionsmedizinischen Bedingungen eine Schwangerschaft stattfinden könne, wie Armut, Gewalt oder fehlender Versorgung. Schwangerschaft könne außerdem als Phase der Zwischenleiblichkeit verstanden werden, in der zwei Körper in einem leben, aber dennoch getrennt und als Individuen zu verstehen seien. Hier könne die zugeschriebene Passivität der Schwangeren in eine kreative Form des Selbstausdrucks umgeschrieben werden. Das „Doing Mothering“ erlaube, Vorstellungen von Mütterlichkeit kritisch zu hinterfragen und zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beizutragen. Mütterlichkeit brauche kein Geschlecht und folglich müssten daraus Konsequenzen für mehr elterliche Verteilungsgerechtigkeit gezogen werden – insbesondere in Zeiten, in denen tradierte patriarchale Familienmodelle wieder mehr Zustimmung gewinnen.

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Frauenfeindliche Einstellungen männlicher Communities: Incels und Pick-up-Artists

Leichter und schneller als in der realen Welt finden sich in der digitalen Welt Männer, die sich von Frauen sexuell zurückgewiesen fühlen und deshalb gegen Frauen hetzen. Diese Involuntary celibates („unfreiwillig Zölibatäre“, Incels) seien Männer, die sich durch eine extreme, bösartige Ausdrucksform von heteronormativer Männlichkeit und der strukturellen Ablehnung des Weiblichen auszeichnen, erklärte Professor Dr. Rolf Pohl, Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie an der Leibniz Universität Hannover. Ihre Hauptantriebskraft bestehe aus dem Hass und der Abscheu gegenüber Frauen und speist sich aus dem, was Frauen Männern angeblich antun. Dies müssten die Frauen büßen, bis hin zu ihrer Ermordung. Dabei verstünden sich Incels selbst nicht als bösartig, in ihren Augen liegt das Böse in der Frau und dem feministischen Zeitgeist. Dieses paranoide Feindbild, die Vorstellung einer Feminisierung der Kultur und Schwächung des europäischen Mannes, zeige sich auch in der Ideologie und den Rollenbildern der neuen Rechten. Aus Sicht der Incels seien Frauen ein kollektives sexuelles Objekt. Das auf Frauen gerichtete sexuelle Begehren des Mannes mache den Mann abhängig von der Frau und mache ihn dadurch schwach, da er einem unausweichlichen Dilemma unterliege: dem männlichen Autonomieanspruch versus der Abhängigkeit von der Frau. Die Feindseligkeit der Incels gegenüber Frauen richte sich daher auch auf das Bestrafen der Frau für die erzeugte Abhängigkeit des Mannes. Incels seien aufgrund ihres Gewaltpotenzials eine reale Gefahr für Frauen.

Zu den frauenfeindlichen männlichen Communities gehörten auch die Pick-up-Artists, eine sektenähnliche Gemeinschaft, die sich als Verführungskünstler verstehen. Sie teilen Frauen in Kategorien entsprechend ihrer Attraktivität ein und reduzieren Frauen darauf, welche den Pick-up-Artists würdig, unwürdig oder unerreichbar seien. Aus Sicht der Pick-up-Artists manipulierten Frauen die Männer, um sie an sich zu binden und auszubeuten. Für Frauen sei das Verhalten der Pick-up-Artists irritierend und hoch verunsichernd. Pick-up-Artists träfen sich in Gruppen, um ihre manipulativen Techniken anzuwenden und sich gegenseitig in ihrem sexistischen Verhalten gegenüber Frauen zu bestätigen. Nicht selten münde das in einem Wettbewerb, wer die meisten Frauen mit den höchsten Punktwerten verführt.

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Geschlechterungerechte Digitalisierung: Gender-Bias und Künstliche Intelligenz

Brigitte Strahwald, Koordinatorin der Pettenkofer School of Public Health an der Universität München, verdeutlichte, welche Bedeutung vollständige, unvollständige oder fehlende Daten für die genderungerechte Entwicklung von Künstlichen Intelligenzen in der Gesundheitsversorgung haben. Am Beispiel einer Roboter-Psychotherapeut in Form eines automatisierten Konversationsprogramms für das Internet (Chat-Bots) illustrierte sie, dass Sprachprogramme männliche und weibliche Zuschreibungen vornehmen. Diese könnten Stereotypen folgen, aber auch Annahmen von Gleichheit oder Unterschiedlichkeit treffen. KI-Algorithmen benötigten eine möglichst große Datenmenge, um daraus extrapolieren zu können und bei neuen Daten richtige Ergebnisse zu erzielen, indem sie kontinuierlich dazulernten. Wenn Daten jedoch nicht vollständig seien und Gender bei Diagnosen und Therapien nicht beachtet werde, könnten diese durch die KI nicht erkannt werden. So setzten sich Fehler fort und würden durch die Künstliche Intelligenz sogar „optimiert“ werden. Fehlende Studien mit Differenzierung nach Geschlecht, die Auswahl von Forschungsthemen und -fragen oder fehlende Genderspezifika in Klinik und Praxis trügen dazu bei, dass Algorithmen strukturelle Probleme reproduzierten.

Von der Idee, dass künstliche Intelligenz objektiver sei, könne derzeit nicht ausgegangen werden; momentan habe sie eher ein nicht zu unterschätzendes Potenzial der Verzerrung. Zudem gebe es für non-binäre Personen gar keine Daten. Dabei habe Künstliche Intelligenz grundsätzlich das Potenzial, Gendergerechtigkeit zu schaffen und Fehldiagnosen und -behandlungen zu reduzieren. Die Initiative „sheHealth“ setze sich daher dafür ein, das Gesundheitswesen auf allen Ebenen gendergerechter zu machen. Für gute Algorithmen sei die Berücksichtigung des Doing-Gender essenziell, aber auch kulturelle, soziologische Aspekte müssten einbezogen werden. Auch Psychotherapeuten müssten mitgestalten, um gute Künstliche Intelligenzen zu entwickeln.

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Psychotherapeutische Versorgung von Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung

Die deutsche Sprache sei sehr begrenzt, um geschlechtliches Erleben abzubilden, erklärte Dr. Katinka Schweizer, Professorin an der privaten Medical School Hamburg. Bei der Geburt sei das soziale Geschlecht nicht erkennbar, die Entwicklung der Geschlechtsidentität werde durch Einstellungen und Bewertungen der Gesellschaft stark beeinflusst. In den vergangenen Jahren sei die Gesellschaft schon ein Stück vorangekommen, in dem selbstbeschreibende Begriffe für Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung verwendet und abwertende Fremdbezeichnungen zunehmend abgelegt würden. Die Erarbeitung der Leitlinie zu Varianten der Geschlechtsentwicklung sei wegweisend gewesen, weil hier die Selbsthilfe- und Patientenorganisationen einbezogen worden seien. Eine Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht sei notwendig und ermögliche es, zwischen Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung zu differenzieren.

Was ist die Geschlechtsrolle und wie die Geschlechtsidentität? Wenn diese Frage in der Psychotherapie gestellt werde, erlaube dies den Patienten sich hierzu zu äußern. Bei einer von 2.000 bis 4.000 Geburten komme ein Kind mit einer von über 50 bekannten Varianten der Geschlechtsentwicklung auf die Welt. Für die psychotherapeutische Versorgung dieser Patientengruppe sei es notwendig, dass das Wissen um diese Varianten der Geschlechtsentwicklung gestärkt werde und mehr Experten zur Verfügung stünden. Die „optimal gender policy“ sei überholt, denn die Vorstellung von eindeutigen und stabilen Geschlechtsidentitäten sei nicht tragbar. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und die Entwicklung eines zunehmenden Verständnisses von sich selbst seien daher zentral. Für die Versorgung von Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung sei es auch wichtig, dass sie psychosoziale Versorgung ab der ersten Diagnostik erhalten. Dies sei bisher jedoch noch nicht ausreichend sichergestellt, obwohl dies Unterstützung für Personen böte, ihre Geschlechtsidentität zu entwickeln, als auch bei der Frage, ob und welche medizinischen Eingriffe die Person für sich wünscht und vornehmen lassen möchte. Psychotherapeuten könnten insbesondere auch im Rahmen der Kommission, die über medizinisch notwendige Eingriffe bei Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung entscheide, aktiv dazu beitragen, dass operative Eingriffe kritisch hinterfragt werden.

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Podiumsdiskussion: Wie kann der Gender Health Gap überwunden werden?

Dr. Christina Tophoven, BPtK-Geschäftsführerin, moderierte die Podiumsdiskussion, bei der Vertreter der Bundespolitik sowie Krankenkassen und Verbände debattierten, worin der Gender Health Gap sich äußere und wie dieser überwunden werden kann.

Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Grünen-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, kritisierte, dass in medizinischen Lehrbüchern grundsätzlich nur Männer abgebildet würden, mit Ausnahme der Reproduktionsmedizin. Deutlich werde der Gender Health Gap auch bei der Care- und Sorgearbeit, denn Frauen seien während der Corona-Pandemie häufiger und stärker belastet gewesen als Männer, was sich auch in einem Anstieg an Ängsten, Depressionen und Suiziden zeige. Genderstereotype engten Menschen ein, machten krank und müssten grundsätzlich überdacht werden. Eine verbindliche Quote in der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens sei wichtig, denn es mache einen qualitativen Unterschied, ob alle Geschlechter in allen Gremien abgebildet seien oder nicht. Für ein gendergerechteres Gesundheitswesen seien paritätisch besetzte Entscheidungsgremien und gendersensible Gesundheitsforschung notwendig.

Für Kristine Lütke, FDP-Bundestagsabgeordnete, zeige sich der Gender Health Gap nicht nur in der Versorgung, sondern auch in der Planung und Verwaltung des Gesundheitswesens. Hier blicke man noch auf eine Blackbox, wo genderspezifische Herausforderungen bestehen. Sehr spürbar seien Geschlechterungerechtigkeiten mit Blick auf die Altenpflege, in der mehrheitlich Frauen arbeiten und diese psychisch stärker belastet seien. Die paritätische Besetzung von Gremien im Gesundheitswesen sei im Koalitionsvertrag vereinbart, aber man müsse auch darüber hinaus strukturelle Ungerechtigkeit abbauen, etwa beim Gender Pay Gap oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Karrierepositionen. Das gesellschaftliche Bewusstsein müsse für Missstände weiter geschärft werden, damit echte Gleichstellung erfolgen könne. Auch Gleichstellungschecks bei der Gesetzgebung befürwortete Lütke.

Medizinische Leitlinien müssten gendersensibel erarbeitet werden

Gendergerechte Gesundheitsversorgung sei kein neues Thema, mahnte Ulrike Hauffe, stellvertretende Vorsitzende des BARMER-Verwaltungsrates. Es sei vielmehr eine Kontinuität, dass die Bedarfe und Bedürfnisse von Frauen missachtet und die Konsequenzen dieser Missachtung ignoriert würden. Quotierungen im Gesundheitswesen seien sinnvoll, denn es gebe Frauen, die diese Positionen besetzen könnten und auch wollten. Kritisch sei, dass in der Vergangenheit Wahlen vorgezogen worden seien, damit Männer ihren Machterhalt sichern konnten. Das freiwillige Aufgeben der Machtpositionen finde eindeutig nicht statt. Medizinische Leitlinien müssten gendersensibel erarbeitet werden und dazu müsse auch gendersensible Forschung stärker in den Fokus gerückt werden. Mehr Geschlechtergerechtigkeit könne nur durch konsequente Vorgaben erreicht werden, wie einer Quote. Die Geschlechterfrage müsse überall gestellt werden, vom Selbstverwaltungssystem bis zur Entwicklung von digitalen Gesundheitsanwendungen.

Dr. Christine Groß, Deutscher Ärztinnenbund, erläuterte, dass es männlichen Patienten häufig schwierig zu vermitteln sei, dass sie an einer Depression erkrankt seien, weil dies nicht in das Männlichkeitsbild passe. Aufklärung bedürfe es jedoch auch unter Medizinern, dass die Symptome einer Depression sich bei Männern und Frauen unterschiedlich äußerten. Zwar seien die Vorstände der Ärztekammern deutlich weiblicher geworden, für die Kassenärztlichen Vereinigungen würden sich jedoch noch zu wenig Frauen bewerben, was auch an der Mehrfachbelastung von Frauen läge. Häufig würde bei Wahlen auch auf die Erfahrung geschaut, die jemand schon im Amt erworben habe, was Wiederwahlen begünstige. Am Beispiel des Marburger Bundes zeige sich, dass über eine Quotierung auch Frauen in Spitzenpositionen gewählt würden, die dann bei den nächsten Wahlen auch bestätigt werden könnten. Der Gender Pay Gap zeige sich in den medizinischen Fächern insbesondere in der Pädiatrie und Psychiatrie (wo der Frauenanteil besonders hoch ist), die schlechter vergütet werden als hoch technologisierte Fächer wie die Labormedizin (wo der Männeranteil besonders hoch ist). Die Approbationsordnung der Ärzteschaft müsse Genderaspekte endlich besser abbilden und auch verpflichtende Weiterbildungsangebote müssten vorgesehen werden. Die medizinischen Leitlinien müssen gendersensibel werden.

Geschlechtsspezifische Normen und Rollenbilder seien immer noch mächtig

Mit der Erklärung, dass Männer nicht gut über Gefühle sprechen könnten und deshalb keine Psychotherapie beanspruchten, mache man es sich zu einfach, erklärte Dr. Andrea Benecke, BPtK-Vizepräsidentin. Geschlechtsspezifische Normen und Rollenbilder seien immer noch mächtig und fehlende Gendersensibilität führe über unterschiedliche Wege dazu, dass Patienten unterversorgt blieben oder fehl- wie auch überversorgt würden. Mit einem geschlechtersensiblen Blick böten sich Chancen, das Gesundheitssystem gerechter zu gestalten und dafür müssten Frauen einbezogen werden. In der neu verabschiedeten Musterweiterbildungsordnung seien geschlechts- und kultursensible Aspekte als verbindliche Inhalte niedergelegt. Eine gendersensible Psychotherapie müsse zukünftig der Versorgungsstandard sein. Mit Blick auf die Veränderung von Institutionen verwies sie auf die Erfahrungen der BPtK, wo es inzwischen kein Problem sei, Quoten zu erfüllen, da immer mehr junge Frauen für Ämter kandidierten. Viele Landespsychotherapeutenkammern hätten in ihren Satzungen eine paritätische Besetzung ihrer Organe festgelegt, was sehr zu begrüßen sei. In der Forschung sei es wichtig, dass die Perspektive von Frauen kontinuierlich stärkere Berücksichtigung erfahre. Analoge Erfolge der Gleichstellung müssten sich auch in der Digitalisierung des Gesundheitswesens widerspiegeln und dürften durch fehlende Daten und sich dadurch perpetuierende Fehler nicht wieder eingerissen werden.

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Leiche im Rhein bei Wiesbaden-Biebrich gefunden

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Worms
Polizei Symbolbild

Am Mittwochnachmittag (25. Januar 2023) wurde eine leblose Person im Rhein im Bereich von Wiesbaden-Biebrich entdeckt. Mehrere Personen fanden die Wasserleiche gegen 14.15 Uhr in Ufernähe und verständigten die Polizei.

Vermutlich handelt es sich um den 19 Jahre alten vermissten Mann aus Wiesbaden

Mit Unterstützung der Feuerwehr sowie der Wasserschutzpolizei konnte die Wasserleiche aus dem Rhein geborgen werden. Der Bereich um den Fundort wurde durch die Polizei abgesperrt. Außerdem wurde ein Linienbus bereitgestellt, in dem die anwesenden Personen von der Notfallseelsorge betreut und ärztlich versorgt wurden.

Die endgültige Identifizierung des Verstorbenen steht noch aus. Es ist nach Angaben der Polizei aber nicht ausgeschlossen, dass es sich bei dem Toten um den seit Anfang Januar vermissten 19-jährigen Mann aus Wiesbaden handelt. Eine Obduktion wird darüber Klarheit schaffen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei war vor Ort und hat die Ermittlungen übernommen. Bisher gibt es keine Hinweise auf einen strafrechtlichen Hintergrund.

Warnung der Polizei: Schockanrufe wegen tödlichen Unfall in Wiesbaden

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Warnung der Polizei
Warnung der Polizei

Am Dienstag wurde eine in Delkenheim wohnende Frau von Telefonbetrügern mit der Masche des sogenannten „Schockanrufs“ kontaktiert. Die Kriminellen gaukelten der Angerufenen vor, ihr Ehemann habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, befinde sich aufgrund dessen in Untersuchungshaft und komme nur gegen die Zahlung einer hohen Kaution wieder auf freien Fuß.

Kaution in bar zahlbar

Durch die Täuschung brachten die Betrüger die geschockte Geschädigte schließlich dazu, auf dem P&R Parkplatz im Bereich der Berliner Straße Wertsachen und Bargeld im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro an einen Abholer zu übergeben. Nach der erfolgten Übergabe erhielt die Geschädigte einen weiteren manipulativen Anruf, in welchem ihr mitgeteilt wurde, dass die gezahlte Kaution zu wenig gewesen sei. Die Frau solle sich daher zu ihrer Bankfiliale begeben und dort weiteres Bargeld abheben.

Die hochprofessionelle Vorgehensweise der Betrüger führte dazu, dass die Seniorin dieser Aufforderung erneut nachkam und sich zu ihrer Bank in der Bahnhofstraße begab. Dass die Betrüger letztendlich nicht noch ein zweites Mal Erfolg hatten, verdankt die Wiesbadenerin einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin. Diese schöpfte Verdacht und zog die Polizei hinzu, sodass der Schwindel aufflog und die Seniorin vor einem weiteren finanziellen Schaden bewahrt werden konnte. Bei dem Abholer soll es sich um einen kleinen, etwa 1,70 Meter großen Mann mit dunklen Haaren gehandelt haben.

Hinweise an die Kripo in Wiesbaden

Wie in vielen Fällen wurde die Angerufene in dem Telefonat von den rhetorisch äußerst geschickt agierenden Tätern so sehr geschockt und psychologisch stark beeinflusst, dass sie der Geschichte Glauben schenkte. Grundsätzlich gilt: In Deutschland wird eine Behörde von Ihnen niemals eine Kautionszahlung per Telefon verlangen! Beenden Sie solche Gespräche immer sofort, legen Sie auf und wählen anschließend den Notruf 110. Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

Alarmierende Zahlen der DLRG – Immer mehr Kinder können nicht schwimmen

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DLRG Presse forsa2022
DLRG Presse forsa2022

Die Zahl der Grundschulkinder in Deutschland, die nicht schwimmen können, hat sich verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage von forsa im vergangenen Jahr. Die Befragung hatte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nach zuletzt 2017 erneut in Auftrag gegeben. Damals konnten den Angaben der Eltern zufolge zehn Prozent der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren nicht schwimmen. Nun sind es 20 Prozent. „Der Unterschied ist gravierend, aber angesichts der Entwicklungen in den vergangenen zwei bis drei Jahren auch wenig überraschend“, sagte DLRG Präsidentin Ute Vogt.

Während der Corona-Pandemie hat über längere Zeiträume praktisch keine Schwimmausbildung stattfinden können

In der Folge haben aktuell 37 Prozent der Jungen und Mädchen im Grundschulalter noch kein Schwimmabzeichen – auch nicht das auf das Schwimmen vorbereitende Seepferdchen: Der Anteil der Kinder mit dem beliebten Abzeichen ist gegenüber 2017 von 69 auf 54 Prozent gesunken. „Dabei haben die DLRG und andere bereits ab dem Sommer 2021 vieles unternommen, um den Rückstand wieder aufzuholen“, gibt Vogt zu bedenken. Die DLRG Präsidentin mahnt deshalb ein weiteres Mal: „Wie Jungen und Mädchen lesen, schreiben und rechnen lernen, so müssen sie auch schwimmen lernen. Wir müssen dahin kommen, dass jedes Kind am Ende der Grundschule sicher schwimmen kann.“ Das gelte auch jetzt in der Energiekrise, in der eine ganze Reihe an Kommunen darüber nachdenken, ihr Bad zu schließen.

Viel mehr Nichtschwimmer in ärmeren Haushalten

Die von der DLRG beauftragte Umfrage zeigte zudem deutlich auf, dass Jungen und Mädchen in Familien mit einem geringen Haushaltseinkommen viel häufiger Nichtschwimmer sind. Die Hälfte (49%) der Kinder aus Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2.500 Euro kann nicht schwimmen. Hingegen sind es bei einem Haushaltsnettoeinkommen über 4.000 Euro zwölf Prozent. Dazu Vogt: „Schwimmen zu können darf keine Frage des Geldes sein. Umso wichtiger ist es, dass jede Schule in die Lage versetzt wird, das Schwimmen angemessen zu unterrichten.“ Da die Schulen alle Kinder erreichen, ließen sich so derartige Unterschiede verringern. Auch würde künftig vermieden, dass Menschen mit einem Hauptschulabschluss (14%) dreimal und Menschen mit einem Migrationshintergrund (9%) doppelt so oft Nichtschwimmer wie der Durchschnitt der Bevölkerung ab 14 Jahre (5%) sind.

Zahl der sicheren Schwimmer nahezu unverändert

Mit 57 Prozent ist die Zahl der Kinder, die von ihren Eltern als sichere Schwimmer eingestuft werden, in etwa gleichgeblieben (2017: 59%). Diese Einschätzung fällt vielen Eltern jedoch schwer. „Mütter und Väter sind noch allzu oft der Meinung, ihr Kind kann schwimmen, wenn es das Seepferdchen hat“, weiß der Leiter Ausbildung im DLRG Präsidium, Christian Landsberg. „Da sind sie jedoch auf dem Holzweg. Das Seepferdchen bescheinigt das Beherrschen von wichtigen Grundlagen. Sicher schwimmen kann erst, wer den Freischwimmer, also das Schwimmabzeichen Bronze, abgelegt hat“, so Landsberg weiter. Die DLRG gehe anhand der Angaben zu den abgelegten Schwimmabzeichen eher davon aus, dass derzeit sechs von zehn Kindern am Ende der Grundschule (58%) keine sicheren Schwimmer sind.

Die Hälfte der 2.000 Befragten ab 14 Jahren gab an, selbst gut oder sehr gut schwimmen zu können. Einen nennenswerten Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt es nicht. Von den Personen mit einem Hauptschulabschluss beurteilten sich nur 35 Prozent als gute Schwimmer (Abiturienten: 54%), von den Menschen mit Migrationshintergrund 38 Prozent (ohne: 52%). Und auch Menschen über 60 Jahre sind durchschnittlich weniger sicher im Wasser (37% gute Schwimmer). Die Befragung zeigte zudem, dass Ältere, Menschen mit Migrationshintergrund und Personen mit geringerer formaler Bildung auch erst später schwimmen lernen.

Anzeichen für weiter rückläufige Bäderversorgung

Immerhin 87 Prozent der Befragten haben ein Schwimmbad in der näheren Umgebung, das gut zu erreichen sei. Im Jahr 2017 waren es 92 Prozent. Bei Menschen aus Orten unter 5.000 Einwohnern ist der Wert von 90 auf 78 Prozent gesunken. „Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Trend bei der Bäderversorgung weiter in die falsche Richtung läuft“, sagt DLRG Chefin Ute Vogt und fordert: „Bund, Länder und Kommunen müssen nun endlich an einem Runden Tisch zusammenkommen.“ Dieser sollte eine bundesweite Bedarfsanalyse auf den Weg bringen, mit der die Grundlage geschaffen wird, um später die Mängel in der Bäderinfrastruktur systematisch zu beheben.

Über die DLRG

Die DLRG ist mit über 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die DLRG ist der größte private Anbieter in der Schwimmausbildung und die Nummer eins in der Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Von 1950 bis 2020 hat sie fast 23 Millionen Schwimmprüfungen und über fünf Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In rund 2.000 Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr rund 6,8 Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie der Wasserrettungsdienst. Rund 45.000 Mitglieder wachen jährlich fast 2,5 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.

Schäfer Textilservice spendet 3.000 Euro an Neugeborenenstation im Krankenhaus St. Marienwörth

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Schaefer 25012023 P1
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Seit Jahren unterstützt die Schäfer Textilservice GmbH die verschiedenen Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz mit einer Spende zum Jahresanfang. Für das Unternehmen mit Sitz in der Nikolaus-Otto-Straße ist es schon Tradition geworden, auf Weihnachtspräsente für Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen soziale Projekte in der Region zu unterstützen.

Vorstand Dr. Matthias Bussmann

„Wir sind sehr dankbar, dass wir auch in diesem Jahr mit einer großzügigen Spende bedacht sind. Wir haben in jedem Jahr Wünsche aus verschiedenen Abteilungen im Krankenhaus, die wir nur über Spenden realisieren können“, erklärt der medizinische Vorstand Dr. Matthias Bussmann.

In diesem Jahr haben die Geschäftsführer des Unternehmens, Sven und Udo Schäfer, den Betrag auf 3.000 Euro aufgestockt. Dieser wird verwendet zur Anschaffung einer speziellen Wärmeunterlage für Neugeborene mit beheizter Liegefläche. Isabella Liebig ist die stellvertretende Abteilungsleiterin auf der Neugeborenenstation und hat jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit den Kleinsten. Sie freut sich mit dem gesamten Team über die Neuanschaffung: „Für unsere Neugeborenen ist eine Umgebung, die Wärme und Geborgenheit vermittelt, unverzichtbar. In unser Gesamtkonzept passt dieses neuartige Wärmekissen sehr gut, denn es ist sehr wichtig, dass sich die Kleinen wohlfühlen. Mit der auf jeden Säugling speziell angepassten Wärme von unten ist das Kind viel entspannter.“ Die angenehme Temperatur der Gelmatratze erwärmt selbst unterkühlte Säuglinge schnell und effektiv. Sie wird in Stufen von 0,1 °C eingestellt, angezeigt und elektronisch überwacht. Alarme warnen bei Über- und Untertemperatur, Systemfehler oder Netzausfall.

„Wir sind eng mit den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz verbunden und freuen uns, dass wir jährlich mit unserer Spende direkt und unmittelbar helfen und unterstützen können“, erklärt Sven Schäfer, Inhaber und Geschäftsführer der Bad Kreuznacher Großwäscherei mit vielseitigen Angeboten.

Spiele-Nachmittag im Stadtteilbüro Rheinböllen

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Der nächste Spiele-Nachmittag mit Christel Meng findet am 8. Februar in der Begegnungsstätte im Stadtteilbüro Rheinböllen statt. An jedem zweiten Mittwoch im Monat sind alle Interessierten jeweils um 15 Uhr eingeladen. Auch neue Spiele oder Spielvorschläge sind willkommen. Der Spiele-Nachmittag ist ein Angebot der Stadtteilkoordination Rheinböllen in der Trägerschaft der Stadt Rheinböllen und der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz

Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden werden gerne entgegengenommen.

Informationen bei Stadtteilkoordinatorin Nadja Hoffmann
Bacharacher Str. 11
55494 Rheinböllen
Tel. (06764) 30498 690
Mobil (0160) 601 4000
Mail rheinboellen@franziskanerbrueder.org
Weitere Informationen unter www.zuhause-im-stadtteil.de

Innenminister Michael Ebling am 5. Februar in Bingen am Rhein

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Michael Ebling
Michael Ebling

Am Sonntag dem 5. Februar, 11:00 Uhr, wird Michael Ebling, Minister des Inneren und für Sport, im alten Rathaus Bingen-Büdesheim anlässlich des Jahresempfangs des Binger Stadtverbandes der SPD sprechen und gemeinsam mit Rouven Winter, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Bingen, Genossinnen und Genossen für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Partei und ihr Engagement ehren. Die SPD lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich ein, an diesem Tag mit Staatsminister Michael Ebling, MdL Michael Hüttner und der SPD Bingen über die aktuelle Politik im Land und in Bingen ins Gespräch zu kommen.

Neuer Geschäftsführer für Falstaff Deutschland: Philipp Magnus Froben

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Er blickt auf 30 Jahre Erfahrung im Mediengeschäft zurück. Falstaff steigerte den Umsatz im Jahr 2022 um zehn Prozent und wird seine Marktführerschaft in Deutschland stark ausbauen. Das führende Magazin für kulinarischen Lifestyle im gesamten deutschsprachigen Raum bekommt mit Philipp Magnus Froben (57) einen neuen Geschäftsführer in Deutschland. Der Experte für Markt- und Produktentwicklung bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung bei führenden Medienunternehmen wie Axel Springer, Gruner+Jahr oder Holtzbrinck sowie DuMont in seine neue Position mit.

Umsatzsteigerung auf 33 Millionen Euro

Die Falstaff-Mediengruppe konnte ihren Umsatz im zurückliegenden Jahr um zehn Prozent auf 33 Millionen Euro steigern und ist in der gesamten DACH-Region klarer Marktführer in den Segmenten Wein, Kulinarik und Genuss. Falstaff investiert 2023 deutlich in den deutschen Markt und baut auch das Event-Portfolio massiv aus. Bereits im Mai 2023 wird zum ersten Mal das „Baden-Baden Wein- & Gourmet-Festival“ mit internationalen Spitzenköchen und -winzern stattfinden.

„Mit seiner langjährigen Expertise in Print- und Digitalmedien sowie Fernsehen ist Philipp Magnus Froben die richtige Besetzung, um die nächsten Wachstumsschritte erfolgreich zu leiten“, kommentiert Herausgeber Wolfgang M. Rosam.

„Gemeinsam mit dem bestens aufgestellten Falstaff-Team werde ich die hervorragende Marktposition von Falstaff im Genuss- und Lifestylesegment weiterentwickeln. Die fantastische Entwicklung von Falstaff, sowohl in den IVW-geprüften Auflagen als auch im Werbeumsatz, werden wir in Zukunft ausbauen und auch weiterhin Wachstum gegen den Branchentrend generieren“, so Froben zu seiner neuen Aufgabe.

Wer ist Philipp Magnus Froben

Philipp Magnus Froben studierte Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin und startete seine berufliche Medienlaufbahn 1993 im Bereich Vertrieb und Special Advertising bei Axel Springer. 1996 wechselte er als Manager für das Sehermarketing zum Nachrichtensender n-tv. Ab 1997 war er als stellvertretender Marketingleiter und Leiter des Abonnementmarketings für unterschiedliche Gesellschaften und Medien von Gruner+Jahr tätig. 2002 wurde er bei der zu Holtzbrinck zugehörigen Mediengruppe Main-Post zum Mitglied der Geschäftsführung berufen.

Neuer geschäftsführer für falstaff deutschland: philipp magnus froben

Ab 2006 engagierte sich Froben als stellvertretender Geschäftsführer beim Berliner Verlag der Mecom Group aus London (UK). Ab 2008 bekleidete er die Geschäftsführerposition der Mediengruppe Oberfranken. 2013 berief ihn die Mediengruppe DuMont zum Geschäftsführer Regionalmedien Rheinland und 2018 zum Geschäftsführer ihrer Regionalmedienholding. 2021 folgte schließlich die Gründung seines Beratungsunternehmens mediaheartbeat mit Spezialisierung auf digitale Transformation, Business Development, Contentmanagement, B2C- und B2B-Marketing, Unternehmenskultur sowie Restrukturierungen und Sanierungen. Er engagiert sich als Vorstandsmitglied im Stadtmarketing Köln und ist im Beirat der Volksbank Köln.

Über Falstaff

Falstaff ist mit einer Auflage von rund 142.000 Exemplaren das größte Magazin für kulinarischen Lifestyle im deutschsprachigen Raum. Individuelle Länderausgaben für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie renommierte Wein- und Restaurant-Guides runden das Print-Portfolio des Verlags ab. Mit seinem breit gefächerten Digitalangebot bietet Falstaff hochwertigen Content rund um die Themen Wein, Kulinarik und Reisen. In Deutschland erscheint Falstaff zehn Mal im Jahr mit einer IVW-geprüften Auflage von rund 68.500 Exemplaren. Die Website erzielt monatlich rund 517.000 Visits und mehr als 1,7 Millionen Page Impressions. Rund 77.000 Abonnenten informieren sich im wöchentlichen Falstaff-Newsletter. Das Magazin ist im Handel, an Flughäfen und Bahnhöfen, in vielen Vinotheken sowie in der Spitzengastronomie und -hotellerie erhältlich. Über den Onlineshop kann das Magazin zudem als ePaper bezogen werden. Weitere Informationen auf falstaff.com

Straßenfastnacht: Open-Air-Veranstaltung am 5. Februar mit Musik, Tanz und Gesang

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Endlich darf wieder närrisch gefeiert werden. Wer sich vor den großen Fastnachtsumzügen bereits in Stimmung bringen will, ist am 5. Februar ab 13.33 Uhr auf dem Rüsselsheimer Fastnachts-Open-Air genau richtig. Musik, Tanz und Gesang bringen die Karnevalsvereine und andere Akteure aus Rüsselsheim und Umgebung auf die Bühne am Marktplatz.

Rüsselsheims Oberbürgermeister Udo Bausch

„Endlich wieder ausgelassene Stimmung und närrisches Treiben – darauf haben die Menschen nach der langen Corona-Pause sehnsüchtig gewartet. Bereits zum zweiten Mal laden wir die Region zu uns nach Rüsselsheim am Main ein, um mit uns beim Fastnachts-Open-Air zu feiern. Ich bin dankbar für das große Engagement der Interessengemeinschaft Rüsselsheimer Straßenfastnacht, die diese Veranstaltung ermöglicht. Schon die erste Veranstaltung im Jahr 2020 hat gezeigt, dass die Vereine ein kreatives Format für alle Fastnachtsbegeisterten gefunden haben, das einzigartig in Hessen ist und sich bewährt hat“, sagt Rüsselsheims Oberbürgermeister Udo Bausch.

Offiziell beginnt das Fastnachts-Open-Air um 13.33 Uhr. Davor heizt DJ Mario schon einmal den Gästen ordentlich mit passender Musik ein. Im Anschluss an die Eröffnung verleiht Oberbürgermeister Udo Bausch besonders verdienten Fastnachts-Aktiven des Rüsselsheimer Carneval-Vereins, der Bauschheimer Narrenzunft, des Clubs Schwarze Elf, des Großen Fastnachtsrats der Siedler 11 und der Interessengemeinschaft Rüsselsheimer Straßenfastnacht Orden der Stadt.

Auf der Bühne unterhalten anschließend bis 20 Uhr verschiedene Gruppen und Showacts die Besucherinnen und Besucher. Mit dabei sind die FNC Teenies aus Flörsheim, die Schwarzbach Trommler, die Altrheingarde Ginsheim, die große Garde der Bauschheimer Narrenzunft, Sänger Luca D´Acri, die Tanzgruppe des Clubs Schwarze Elf, die Cheerleader des American Football Club Rüsselsheim Crusaders und eine Band namens WANDA.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt

Durch den Verkauf von Getränke-Bechern finanzieren die Organisatoren das Fastnachts-Open-Air, für das darüber hinaus kein Eintritt fällig wird. So tragen die Besucherinnen und Besucher nicht nur zur Veranstaltung bei, sondern schonen auch die Umwelt.

Um zu der Veranstaltung zu kommen, empfiehlt die Stadt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Busse halten am Marktplatz oder auch am Bahnhof, der auch eine gute S-Bahnanbindung hat. Vom Bahnhof Rüsselsheim ist man in wenigen Minuten zum Open-Air gelaufen. Parkmöglichkeiten gibt es am Landungsplatz am Main sowie in den Parkhäusern an der Festung an der Frankfurter Straße oder in der Tiefgarage am Löwenplatz, die ebenfalls wieder über die Frankfurter Straße anfahrbar ist. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Interessierte unter http://www.fastnachts-open-air.de/.

Neue Parkplatzregelung am Rathaus in Ginsheim

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Ginsheim Rathaus
Ginsheim Rathaus

Die Stadtverwaltung informiert, dass an Werktagen das Parken auf dem Rathausparkplatz in Ginsheim nur noch zwei Stunden mit Parkscheibe möglich ist. Dies gilt zu folgenden Zeiten: montags bis donnerstags von 7.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.00 bis 12.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten, zu den Abendstunden und am Wochenende, kann auf dem Parkplatz wie gewohnt geparkt werden. Mit der Neuregelung soll gewährleistet werden, dass den Gästen und Mitarbeitenden des Rathauses ausreichend Parkraum zur Verfügung steht.

Aussichtsreiche Foto-Hotspots erwandern – Der besondere Skywalk

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p 71999bild1Foto djdTourismusbetrieb Oberharz am BrockenJan Reichel
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Urlaub in Deutschland: Oben im Harz reicht der Blick von den schönsten Aussichtspunkten im Winter und Frühjahr besonders weit. Die tief stehende Sonne taucht Wolken und Gipfel in dramatisches Licht, aus den Tälern steigt mystischer Nebel empor. Jetzt können Wanderer ihren Aufstieg mit eindrucksvollen Fotos krönen.

Hängebrücke und Aussichtsturm

Hundert Meter über dem Stausee spannt sich die Hängebrücke Titan RT quer übers Rappbodetal, mit gut 450 Metern die weltweit längste ihrer Art. Aus schwindelerregender Höhe eröffnen sich auf dem schwankenden Steg sagenhafte Ausblicke über die Harzer Berge. Noch höher hinaus, aber auf festem Grund geht es im neuen Aussichtsturm Solitair. Neben der Treppe führt ein Panorama-Glasaufzug hinauf und aus der Plattform ragen zwei Glasbugs hervor, die ein atemberaubendes Panorama eröffnen. Unter www.oberharzinfo.de sind beeindruckende Bilder, Wandertipps und interaktive Tourenplaner zu finden.

Der Hohe Kleef über Rübeland

Ein kurzer Aufstieg aus dem Bergdorf Rübeland oder ein Abstecher vom Fernwanderweg Harzer Hexenstieg führt zum Kalksteinfelsen Hoher Kleef. Der historische Pavillon auf der steilen Klippe wurde 1892 errichtet und hält heute eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel bereit. Er bietet einen Ausblick auf Rübeland, ins Tal der Bode und über die umliegenden Höhen bis zum Skigebiet am Wurmberg und zum Brocken, dem höchsten Gipfel in Norddeutschland. Zurück im Tal lohnt sich auch ein Besuch der Rübeländer Tropfsteinhöhlen.

Harzer Hochebenen

Typisch für den Harz sind neben hohen Klippen und steilen Schluchten, alten Bergbauorten und unzähligen Teichen auch seine ausgedehnten Hochebenen. Hier können die Wanderer bequem ausschreiten, frische Höhenluft und grenzenlose Fernsichten genießen.

Das Kreuz auf dem Kapitelsberg

Schon von Weitem grüßt das Gipfelkreuz auf dem Kapitelsberg, der auch als Tanner Hausberg bekannt ist. Mit 528 Höhenmetern ragt er zwischen Tanne und Königshütte empor und ist nur über Wanderwege zu erreichen, beispielsweise auf einem kurzen Abstecher vom Harzer Höhenvieh-Pfad. Neben dem Ausblick zum Wurmberg, Brocken und Hohenkamm erwarten die Wanderer auf dem Gipfel ein Stempelkasten der Harzer Wandernadel sowie ein Rastplatz mit Bänken und Feuerstelle.

 

Über der Talsperre Zillierbach

Der Granitfelsen Peterstein ragt über dem Zillierbachstausee empor, nahe der Staumauer zwischen den Harzorten Wernigerode und Elbingerode. Ein guter Ausgangspunkt zum Aussichtspunkt mit Picknickplatz und Stempelstelle der Wandernadel liegt am Ortsrand Elbingerode. Von dort führt der Weg über den Rastplatz „Am Hirschbrunnen“ bis zur Talsperre, wo der Peterstein mit Stempelstelle der Harzer Wandernadel ausgeschildert ist.

MThills Erfahrungen – Handel für den Privatanleger

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Trading für Privatanleger ist eine Fähigkeit, die man sich erst nach einiger Zeit aneignen kann. Abgesehen von der Fähigkeit müssen Privatanleger über die richtigen Werkzeuge verfügen, um das Beste aus den verfügbaren Vermögenswerten und Märkten herauszuholen, auf die sie zugreifen können. MThills bietet den Nutzern die notwendigen Werkzeuge und eine sichere Plattform für den Aufbau ihrer Portfolios. Die Plattform bietet Privatanlegern auch Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten, um ihr Geld reibungslos zu bewegen. Darüber hinaus müssen neue Nutzer bei der Eröffnung eines neuen Kontos keine Einlagen leisten.

Wir werden einige der Vorzüge und Nachteile der MThills-Plattform untersuchen. In diesem Leitfaden lernen Sie einige der besten Funktionen des Brokers kennen und erfahren, wie Sie von ihnen profitieren. Auf der anderen Seite werden Sie einige der Nachteile der Plattform kennenlernen. Hier sind die Merkmale der MThills Plattform.

Vorzüge

Kein Mindestguthaben

Mindestsalden sind zu einem festen Bestandteil der Maklerbranche geworden. In dieser Praxis wird von den Nutzern erwartet, dass sie bei der Eröffnung ihres Brokerage-Kontos einen gewissen Betrag einzahlen. MThills hat seine Politik geändert, um alle obligatorischen Gebühren zu entfernen. Mit dieser Änderung will MThills mehr Privatanleger auf seine Plattform locken.

Darüber hinaus möchte MThills die Chancen seiner Nutzer erhöhen, das meiste aus ihrem Geld herauszuholen. Neue Nutzer können sich anmelden und das Brokerage erkunden, bevor sie Kapital einsetzen. Darüber hinaus können sie lernen, wie sie die Werkzeuge nutzen können, die die Plattform für den Handel mit Vermögenswerten bereitstellt.

Fraktionskauf von Vermögenswerten

Nutzer, die nicht über genügend Mittel verfügen, um einen Vermögenswert zum vollen Wert zu erwerben, haben Glück. Aber auch diejenigen, die lieber einen Teil eines Vermögenswerts haben möchten, um zu sehen, wie gut er sich entwickelt, bevor sie einen großen Block kaufen, werden von dieser Funktion profitieren. Mit dem Kauf von Bruchteilen von Vermögenswerten können Nutzer Vermögenswerte in Teilen erwerben, da sie nicht verpflichtet sind, den gesamten Vermögenswert zu kaufen.

Es gibt zahlreiche Gründe, warum dies vorteilhaft ist, einschließlich der Unterstützung von Händlern mit kleinen Guthaben profitieren von Vermögenswert Upsides ohne den Kauf des gesamten Vermögenswertes. MThills ist für alle Arten von Händlern und ihre Fondsgrößen geeignet.

Lehrmaterial

Der Broker stellt seinen Nutzern Lerninhalte zur Verfügung. Bücher, Videos, Artikel und andere Lerninhalte, die von Top-Händlern kuratiert wurden, sind auf der Plattform verfügbar. Diese Materialien sind für alle Nutzer zugänglich und können jederzeit abgerufen werden. Darüber hinaus ist der Inhalt für alle Ebenen von Händlern geeignet, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen.

Mit diesen Materialien möchte MThills in seine Nutzer investieren und sicherstellen, dass sie effizient auf den Märkten handeln können. Die Händler auf der Plattform werden sich über diese Materialien freuen, weil sie ihnen helfen, zu wachsen und sich zu verbessern.

Demo-Handelskonten

Mit dem Wissen, das sie durch das Lesen und Betrachten der oben genannten Materialien erworben haben, können Händler ihre Fähigkeiten verbessern. Diese Fähigkeiten können mit Hilfe der Demokonten der Plattform getestet werden. Demokonten arbeiten in einer simulierten Umgebung, die den realen Märkten ähnelt, um die Fähigkeiten der Händler zu schärfen. In dieser Umgebung können Händler ihr Wissen testen und die Auswirkungen in Echtzeit sehen, ohne ihr Kapital zu riskieren.

Darüber hinaus können Nutzer ihre Strategien in verschiedenen Marktsituationen testen, um zu sehen, wie effektiv sie in realen Märkten sein werden. Die Demokonten ermöglichen es den Nutzern, sich ohne Risiko zu verbessern. Diese Funktion wird zum Wachstum der Nutzer beitragen.

Schwächen

Nicht in allen Regionen verfügbar

MThills ist nicht in allen Ländern verfügbar, da es Beschränkungen oder andere Gründe gibt, die den Zugang zur Plattform verhindern. Der zuverlässigste Weg, um zu überprüfen, ob Ihr Gebiet Zugang zu den Dienstleistungen hat, ist die Überprüfung der Website. Auf der Website erfahren die Nutzer, in welchen Ländern sie derzeit verfügbar sind und in welchen Ländern sie demnächst verfügbar sein werden. Daher können neue Nutzer mit der Anmeldung beginnen, wenn ihre Region bereits bedient wird. Personen, die keinen Zugang zu der Plattform haben, müssen warten, bis sie zugänglich wird.

Schlusswort

MThills ist ein Vorreiter bei verschiedenen Funktionen, die dem Einzelhandel zugute kommen. Diese Funktionen stellen sicher, dass Privatanleger bequem Gelder und Vermögenswerte innerhalb ihres Systems bewegen können. Besuchen Sie ihre Website für weitere Details.

Haftungsausschluss: Dies ist ein gesponserter Marketing-Inhalt.

61-jähriger Vermisster aus Wiesbaden gefunden

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Update 30. Januar 2023: Die 61-Jährige Wiesbadener, der seit Mittwoch (18. Januar 2023) vermisst wurde im europäischen Ausland angetroffen.

Erstmeldung vom 25. Janauar 2023: Seit Mittwoch (18. Januar 2023) wird Herr A. S. aus einer Wohneinrichtung in Wiesbaden vermisst. Die bisherigen Suchmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden Mannes. Er ist auf Medikamente angewiesen.

Personenbeschreibung des Vermissten:

  • 1,72 Meter groß
  • eine normale Statur
  • kurze graue Haare
  • dunkle Jacke
  • dunkle Jogginghose
  • führte zuletzt mehrere Taschen mit sich

Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.