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Flüchtlingswelle belastet Landkreis Mainz-Bingen weiter

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Die Zahl der zugewiesenen Flüchtlinge steigt auch im Landkreis Mainz-Bingen weiter an. Vom für die Verteilung zuständigen Land Rheinland-Pfalz wurden alleine für den November 130 Zuweisungen angekündigt: „Die dezentralen Aufnahmekapazitäten sind damit fast allesamt erschöpft“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer. Laut der zweiten Beigeordneten Almut Schultheiß-Lehn suchen damit seit Anfang des Jahres weit mehr als 600 geflüchtete Menschen Zuflucht im Landkreis.

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Wie die ADD aktuell mitteilte, sind die Zahlen der Asylsuchenden und geflüchteten Menschen gegenüber 2022 erneut rapide gestiegen

Demnach werden wir in diesem Jahr so viele Menschen aufnehmen, wie seit den Fluchtwellen 1992/93 und 2015/16 nicht mehr. Für die kommenden Monate ist hier zunächst keine Entlastung zu erwarten. „Diese Personen hier bei uns menschenwürdig unterzubringen, ist unser oberstes Ziel. Gleichzeitig nehmen wir die angespannte Stimmung vor Ort aufgrund der hohen Anzahl an zugewiesenen Asylsuchenden sehr wohl wahr. Um die Akzeptanz für Migration in der Bevölkerung nicht zu verlieren, bedarf es einer dringenden Reduzierung der Flüchtlingsaufnahme“, so Schäfer und Schultheiß-Lehn.

Wer dem Landkreis zugeteilt wird – aus welchem Land, welches Geschlecht oder welches Alter – darauf hat der Landkreis keinerlei Einfluss. Es gibt also am Ende keinen Spielraum bei der Entscheidung, wen der zuständige Fachbereich Asyl und Integration wo unterbringen muss. Dabei setzt der Landkreis verstärkt auf Notunterkünfte, wie etwa das ehemalige Krankenhaus in Ingelheim und den kreiseigenen Kreuzhof in Nieder-Olm. Die Suche nach Wohnraum und Platz für weitere Notunterkünfte gestaltet sich nach wie vor schwierig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen dabei bis an ihre Belastungsgrenze und darüber hinaus.

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In einem Schreiben an die Orts- und Stadtbürgermeister hat die Beigeordnete Almut Schultheiß-Lehn nun einmal mehr um Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach Wohnraum gebeten.

„Wir sind alle gefragt, Wohnraum in Ihren Gemeinden zu finden oder Grundstücke, die wir für größere Einrichtungen benötigen“, schreibt sie und gibt einen Einblick in den engen Austausch, den die Kreisverwaltung vor allem seit Beginn des Krieges in der Ukraine mit den Kommunen, den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Bürgermeistern sowie den Verwaltungen und Räten pflegt – in persönlichen Gesprächen, Telefonaten, bei Bürgermeisterdienstbesprechungen, bei Besuchen in Räten, auf dem Dienstweg zwischen den zuständigen Fachbereichen: „Wir haben zahlreiche Gebäude und Grundstücke angefragt und verschiedene Alternativen für eine Nutzung als Flüchtlingsunterkunft geprüft. Neben den Informationen in den Bürgermeisterdienstbesprechungen, in Kreistags- und Kreisausschusssitzungen haben wir einzelne Gespräche mit Bürgermeistern, Maklern und Besitzern verschiedenster Immobilien geführt“, informiert sie: „Die lange Dauer von Vertragsverhandlungen, kurzfristige Absagen, extrem hohe Mietpreisforderungen und lange Bauvorbereitungen sind nur die greifbaren Hindernisse bei der Schaffung von Unterbringungsmöglichkeiten.“

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Bei der Integration der geflüchteten Menschen ist der Landkreis auch auf die Mithilfe von Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Gruppen vor Ort angewiesen:

„In Ingelheim haben sich bereits einige hilfsbereite Anwohner gefunden, die sich im ehemaligen Krankenhaus engagieren wollen“, freut sich die Beigeordnete. Die von der Stadt Ingelheim angemietete Notunterkunft wird im Dezember bezogen – am Ende mit bis zu 100 Personen. Im Nieder-Olmer Kreuzhof, der sich im Besitz des Landkreises befindet, hat der Kreis bereits Kontakt mit Gruppierungen vor Ort aufgenommen. Ziel ist auch hier, neben den Angeboten von Integrations- und Sprachkursen, noch weitere Unterstützungsangebote machen zu können. Zudem läuft über eine Kooperation mit der Handwerkskammer Rheinhessen bereits seit einiger Zeit eine Initiative des Kreises, um die geflüchteten Menschen über Praktika und viele Informationstreffs in Arbeit zu bringen.

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Mainz-Neustadt: Legitimer Stromableser und Wachsamer Nachbar

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Polizeieinsatz in Bad Kreuznach
Symbolbild Polizei

Am Dienstagnachmittag (14. November 2023) meldete der Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Mainzer Neustadt einen vermeintlichen Stromableser im Gebäude in der Kurfürstenstraße. Der Mann erfuhr von anderen Bewohnern, dass ein angeblicher Mitarbeiter eines Stromanbieters bereits bei mehreren Menschen im Mehrfamilienhaus geklingelt und um Einlass gebeten hatte.

Verdächtiger in Wohnung angetroffen

Da der Melder erfuhr, dass der Ableser nun angeblich in der Wohnung einer über 80-jährigen Nachbarin sei, informierte er die Mainzer Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung traf den bisher „Verdächtigen“ tatsächlich in Anwesenheit der 82-jährigen Nachbarin in deren Wohnung an.

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Mitarbeiter kann sich legitimieren

Vor Ort stellte sich heraus, dass der Mann tatsächlich im Auftrag eines Energieanbieters unterwegs war und legitim handelte. Dennoch hat der Melder und aufmerksame Nachbar alles richtig gemacht und angemessen reagiert. Im Zweifelsfall hätte er seine Nachbarin vor möglichen Schäden bewahrt.

Bei Unsicherheit Stromanbieter kontaktieren

Falls Sie unsicher sind bezüglich der Authentizität des „Ablesers“, öffnen Sie im Zweifelsfall nicht die Tür und vergewissern Sie sich telefonisch über die Ihnen bekannte Nummer Ihres Anbieters. Oft können Ablesedaten auch online oder mittels Ablesekarte übermittelt werden.

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Checkliste für die Überprüfung einer neuen Wohnung vor dem Umzug: Worauf sollte man bei der Besichtigung einer Wohnung oder eines Hauses achten?

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Umzug, Umzugskisten,
Foto: pexels.com

Ein Umzug in Munchen in ein neues Zuhause ist ein aufregendes und oft stressiges Unterfangen. Einer der wichtigsten Schritte vor dem Umzug ist die gründliche Überprüfung des neuen Wohnortes. Ein umfassender Check vor Ort kann zukünftige Probleme vermeiden und sicherstellen, dass das neue Zuhause alle Erwartungen erfüllt. Hier ist ein nützlicher Leitfaden, der Ihnen hilft, beim Betreten der neuen Wohnung oder des neuen Hauses keinen kritischen Punkt zu übersehen.

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Allgemeiner Zustand des Gebäudes

Bevor Sie ins Detail gehen, verschaffen Sie sich einen Überblick über den allgemeinen Zustand des Gebäudes. Prüfen Sie die Außenwände, das Dach und die Fenster auf sichtbare Schäden oder Anzeichen von Vernachlässigung. Achten Sie auch auf Risse in den Wänden oder dem Fundament, da diese auf strukturelle Probleme hindeuten können.

Innenraum und Raumaufteilung

Beim Betreten der Wohnung oder des Hauses sollten Sie den Innenraum genau unter die Lupe nehmen:

Wie ist die Raumaufteilung?
Gibt es genug Stauraum?
Funktionieren alle Türen und Fenster einwandfrei?
Prüfen Sie die Wände auf Feuchtigkeit, Schimmel oder Risse.
Achten Sie auf den Zustand von Böden, Teppichen und anderen Oberflächen.

Küche und Badezimmer

Diese Räume sind besonders wichtig und sollten sorgfältig überprüft werden. In der Küche sollten Sie alle elektrischen Geräte testen und sicherstellen, dass die Wasserhähne und der Abfluss einwandfrei funktionieren. Im Badezimmer ist es wichtig zu überprüfen, ob es Anzeichen von Wasserschäden oder Schimmel gibt.

Technische Einrichtungen

Ein weiterer wesentlicher Punkt sind die technischen Einrichtungen der Immobilie:

Heizsystem: Funktioniert die Heizung einwandfrei?
Elektrik: Gibt es genug Steckdosen? Funktionieren alle Lichtschalter?
Sanitär: Überprüfen Sie die Rohre auf Undichtigkeiten.
Belüftung: Stellen Sie sicher, dass die Lüftungssysteme funktionieren und keine Verstopfungen vorliegen.

Lage und Umgebung

Nicht nur die Wohnung oder das Haus selbst, sondern auch die Umgebung kann einen erheblichen Einfluss auf Ihre Wohnzufriedenheit haben. Achten Sie auf die Nachbarschaft, die Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln und Einkaufsmöglichkeiten, die Nähe zu Schulen oder Kindergärten und eventuelle Lärmquellen.

Vertragliche Aspekte

Bevor Sie den Miet- oder Kaufvertrag unterzeichnen, sollten Sie diesen sorgfältig durchlesen und alle Details klären. Gibt es beispielsweise Einschränkungen für Renovierungen oder Haustiere? Welche Nebenkosten sind zu erwarten und wie werden sie abgerechnet?

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Abschlussgedanken

Ein sorgfältiger Check des neuen Wohnortes vor dem Umzug kann viele unangenehme Überraschungen vermeiden. Nehmen Sie sich die Zeit, alle Aspekte gründlich zu überprüfen, und zögern Sie nicht, Fragen zu stellen oder einen Experten hinzuzuziehen, wenn Sie unsicher sind. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie sicher sein, dass Ihr neues Zuhause all Ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

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Feiern für den guten Zweck mit der Spassmacher Company in Partenheim

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Am Freitagabend (17. November 2023) findet ab 19:33 Uhr die Kick Off-Veranstaltung der Spassmacher Company in Partenheim (Landkreis Alzey-Worms) statt. Mit einem bunten Programm laden die Karnevalisten zu einem Abend voller Spaß, guter Laune und Livemusik ein.

Erlöse der Veranstaltungen gehen als Spende an den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V.

Seit Jahren ist die Spassmacher Company aktiv in der Mainzer Fastnacht. Aber auch in der Kneipenfastnacht in Partenheim, Ober-Olm, Dautenheim, Alzey und an weiteren Auftrittsorten unterstützen sie gemeinnützige Projekte und sind aus der Fastnacht nicht mehr weg zu denken.

Als feste Institution in der 5. Jahreszeit ist es den Aktiven besonders wichtig, nicht nur Freude zu bereiten, sondern gleichzeitig auch noch etwas Gutes zu tun. So wie jedes Jahr, werden daher auch dieses Mal wieder alle Erlöse, die an diesem Abend generiert werden, zu 100 % an den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder Mainz e.V. gespendet.

Programmpunkte sind unter anderem:

  • Dunnerschbejer Wildsaufetzer
  • Die Kapellmainzer
  • Just Dance Part
  • Maulwerk
  • Revived Generation
  • Spassmacher Company
  • Finale mit Aktiven und die Spenden Übergabe

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Den Ausschank der Getränke übernehmen die Vereine selbst und auch kleine Häppchen werden vor Ort angeboten.

Eine Doppelkarte (Eintrittskarte gültig für zwei Personen) kostet 11 Euro. Die Tickets sind im Online-Shop der Spassmacher Company oder telefonisch bei der Sportgemeinde Partenheim unter der Rufnummer 06732 – 62721 erhältlich. Eine Abendkasse steht für kurzentschlossen bereit.

Adresse:
St. Georgen Halle
Am Sportplatz
55288 Partenheim

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Klein-Winternheim: Einweihung des Familie-Abraham-Platzes und der Gedenkstele

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Einweihung des Familie-Abraham-Platzes und der Gedenkstele | Foto: TPMedia

Die Ortsgemeinde erinnerte mit der Widmung des Platzes und einem Gedenkstein an die Gräueltaten bei den nationalsozialistischen Pogromen vor 85 Jahren und an das Schicksal und Leid der Familie Abraham, die einst hier wohnte und, rassistisch verfolgt, nach Übersee fliehen musste.

Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Einweihung des Platzes und der Stele teil, die vom Saxophon-Quartett des Musikvereins würdig umrahmt wurde

Ortsbürgermeisterin Ute Granold sprach davon, dass das Verbrechen der Novemberpogrome damals ein staatlich gelenktes Programm war. Jetzt, nach den 7. Oktober, sähen wir wieder ein Pogrom, diesmal in Israel, und auch bei uns wachsenden Antisemitismus. „Mehr denn je sind wir als Deutsche verpflichtet, jetzt an der Seite der Juden zu stehen, sie zu schützen, die Menschen, ihre Gemeinden und Einrichtungen. Antisemitismus ist in keiner Gestalt zu tolerieren – in KEINER“

Rabbi Vernikovsky von der jüdischen Kultusgemeinde aus Mainz wollte angesichts der Gedenkstele nicht von Dank, sondern vielmehr von Wertschätzung sprechen: für die Erinnerungsarbeit, die in Klein-Winternheim geleistet werde. Es sei der Versuch, eine Lehre aus der Geschichte zu ziehen. Was mit regionalem Blick in diesem Ort getan werde, müsse überall für alle Orte auf der Welt gelten, wo Juden leben. Er ging auch auf den Hamas-Terror in Israel ein: „Wenn wir in Deutschland sagen: Nie wieder, dann sagen wir Juden in Israel: Wir sorgen dafür, dass es nicht wieder geschieht!“ Das „Nie wieder“ in Deutschland müsse auch für Israel gelten. Und zu der Gedenkstele sagte er: „Die Stele erinnert an die Menschen, die nicht mehr hier leben, aber etwas ist hier.“

Landrätin Dorothea Schäfer dankte in ihrem Grußwort der Gemeinde dafür, dass sie ein Zeichen gesetzt habe

„Nie wieder“ dürfe es solches Leid geben. Sie mahnte auch, dass man heute die Jüngeren mitnehmen müsse, damit sie sich einsetzen für eine Gesellschaft, in der niemand bedroht wird.

Dekan Andreas Klodt vom evangelischen Dekanat forderte, auch Schuld zu benennen, denn damals habe es eine Zustimmungsdiktatur gegeben, die Allermeisten kamen mit den Geschehnissen zurecht oder profitierten. Wenn Jüdinnen und Juden heute in Deutschland wieder Angst hätten – nicht etwa gefühlte, sondern berechtigte Angst – dann gelte aus der Vergangenheit die Verpflichtung: Keiner dürfe mit Angst in unserem Land leben müssen.

Das griff Pfarrer Ulrich Dahmer von der hiesigen Evangelischen Kirchengemeinde auf:

Mehr denn je müsse sich jeder angesichts der aktuellen Entwicklung fragen: „Was kann ich tun?“ Man dürfe nicht schweigen angesichts des heutigen Antisemitismus, auch dem unter Migranten oder in linken Kreisen.

Pfarrer Michael Leja von der Katholischen Pfarrgruppe brachte dies in einem Gebet zum Ausdruck: „Allmächtiger Gott“, begann er, „Gib uns den Mut und die Courage dort einzutreten, wo die Würde von Menschen verletzt wurde und Hilf uns, wenn wir uns für soziale Gerechtigkeit, den Dialog und Frieden in allen Ländern der Welt einsetzen.“

Freigabe der Bahnunterführung in Gustavsburg erneut verschoben

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Gustavsburg1
Gustavsburg1

Eigentlich war das Ende der halbseitigen Sperrung der Bahnunterführung in Gustavsburg bereits absehbar. Ende November 2023, sollte die Unterführung für Fuß- und Radfahrer freigegeben und die halbseitige Sperrung der bereits bestehenden Unterführung aufgehoben werden. Die Freigabe soll nun aber auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

„Kaum zu glauben aber wahr“

Der CDU Stadtverband Ginsheim-Gustavsburg teilte am Mittwochabend (15. November 2023) auf den sozialen Medien mit: „Kaum zu glauben aber wahr. In der gestrigen Sitzung des Bauausschusses wurde mitgeteilt, dass die Freigabe der Bahnunterführung in Gustavsburg wieder auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Hintergrund sind wohl erhebliche Mängel an der Fußgängerunterführung, die deshalb nicht freigegeben werden kann. Hieran trägt weder die Stadtverwaltung noch der Bürgermeister die Schuld, sondern ganz alleine die Deutsche Bahn.“

Auto auf den Winter vorbereiten: So kommen alle sicher durch die kalte Jahreszeit

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Schnee
Schnee

Schnee, Matsch und eisglatte Straßen können eine Herausforderung für Autofahrer sein. Mit einem Fahrzeug, das Autohalter vor Winterbeginn gut ausrüsten, lassen sich jedoch alle Witterungen bestmöglich bewältigen. Neben Winterreifen gilt es, ein paar weitere Hinweise zu beachten. Somit steht einer sicheren Autofahrt im Winter nichts im Wege.

Mit dieser Checkliste machen Autofahrer ihr Fahrzeug winterfest

Spätestens im Oktober denken viele Autofahrer über Winterreifen nach – es sei denn, sie fahren das ganze Jahr über mit Allwetterreifen. Für einen Reifenwechsel in der Fachwerkstatt ist es sinnvoll, sich zeitnah um einen Termin zu kümmern. Die meisten Werkstätten sind heillos ausgebucht und können oft nur Termine zum Reifenwechsel mit langen Wartezeiten von zwei bis drei Wochen anbieten. Mit Fachpersonal, einer hochwertigen Reifenmontiermaschine und guten Materialien erfolgt der Austausch von Sommer- auf Winterreifen jedoch schnell und unkompliziert.

Autohalter, die einen Reifenwechsel selbst vornehmen möchten, sollten vor dem Umstecken der Bereifung auf die Qualität und Profiltiefe achten. Sind die Winterreifen noch intakt, kann ein Wechsel erfolgen. Wichtig ist, die Radmuttern und Radbolzen nach dem Austausch immer gut wieder anzuziehen. Nach einer Fahrt von rund 50 Kilometern sind die Muttern und Bolzen nochmals zu kontrollieren und bei Bedarf nachzuziehen.

Sind die Reifen ausgetauscht, ist es sinnvoll, noch weitere Bereiche des Autos zu kontrollieren. Neben dem Auffüllen von Frostschutzmitteln für die Scheibenwasch- und Kühleranlage ist auch ein Check der Scheinwerfer und Blinklichter empfehlenswert. Alle Lichter sollten reibungslos funktionieren und gut sichtbar sein. Ist ein Leuchtmittel nicht mehr funktionstüchtig, ist ein Austausch erforderlich. Wer sich diese Maßnahme nicht selbst zutraut, kann auch eine Werkstatt des Vertrauens bemühen. Der Austausch der Leuchtmittel gelingt binnen kurzer Zeit und ist auch nicht kostenintensiv.

Auch die Autobatterie ist vor dem Winter nochmals zu kontrollieren. Eine Autobatterie hat in der Regel eine Lebensdauer von fünf bis acht Jahren. Steht der Winter vor der Tür, muss die Batterie Schwerstarbeit leisten – das fällt vor allem altersschwachen Batterien sehr schwer. Durch die Kälteeinwirkung verlieren Autobatterien konstant an Energie. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann es zu Schwierigkeiten kommen. Viele Batterien müssen dann häufig ein Drittel ihrer Leistung einbüßen. Bei Gefriergraden unter minus 20 Grad steht sogar nur noch die Hälfte der Leistungskapazität zur Verfügung. Daher ist ein Austausch von älteren Batterien im Winter immer eine gute Idee.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen ist es nicht verkehrt, sich eine Winterausrüstung aus Frostschutz, Eiskratzer und Handschuhen ins Auto zu legen. Somit sind Autofahrer auch bei plötzlichem Wintereinbruch gut gerüstet und können Vorkehrungen tätigen. Wichtig ist, dass die Scheiben zu jederzeit frei sein sollten, um eine gute Sicht während der Fahrt zu ermöglichen. Gleichzeitig soll nicht nur der Autofahrer gut sehen können – er muss auch von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden können. Es empfiehlt sich, immer mit Licht zu fahren. Selbst dann, wenn es noch nicht komplett dunkel ist.

Was ist während der Fahrt im Winter zu beachten?

Durch Regen, nasses Laub, Eis oder Schnee herrschen auf den Fahrbahnen andere Fahrverhältnisse als im Sommer. Diese müssen Autofahrer erkennen und darauf reagieren können. Eine vorsichtige und vorausschauende Autofahrt ist somit wichtig, um sich selbst und andere Menschen nicht zu gefährden. Ebenso ist es hilfreich, das Auto, wann immer es geht, auch mal stehen zu lassen. Das ist vor allem bei Blitzeis, Starkregen und enormen Schneefällen sinnvoll.

Winterzauber in Nieder-Olm: Circus Hallygally präsentiert magisches Familienspektakel

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Freuen Sie sich auf ein zauberhaftes Erlebnis für die ganze Familie: Von Freitag (17. November 2023) bis zum Sonntag (26. November 2023) kommt der Circus Hallygally für ein ganz besonderes Gastspiel nach Nieder-Olm. Der Familiencircus lädt ein zum Winterzauber, in der für alle kleinen und großen Gäste märchenhafte Shows geboten werden.

Der Familiencircus verspricht mehrere Tage unvergessliche Unterhaltung für Jung und Alt

Die Magie beginnt, sobald die Manege betreten wird und die Gäste in eine märchenhafte Welt entführt werden. Mit dabei sind die beliebten Figuren Anna, Elsa und Olaf, die live für strahlende Augen und begeisterte Gesichter sorgen werden.

Das vielseitige Programm bietet eine gelungene Mischung aus Schauspiel, Gesang, Comedy und atemberaubender Artistik. Die Zuschauer dürfen sich auf fesselnde Darbietungen freuen, bei denen ihre Träume und Fantasien lebendig werden. Ein beeindruckendes Feuerwerk artistischer Darbietungen wird die Besucher in Staunen versetzen und für unvergessliche Momente sorgen.

Winterzauber in nieder-olm: circus hallygally präsentiert magisches familienspektakel 7

Der Circus Hallygally legt besonderen Wert darauf, dass die Gäste aktiv in das Erlebnis eingebunden werden. Selbstverständlich können die Gäste auch ein Fotoshooting mit den Darstellern machen. Eine einzigartige Gelegenheit, die Magie der Manege hautnah zu erleben und bleibende Erinnerungen festzuhalten.

Freuen Sie sich auf eine Auszeit vom Alltag und tauchen Sie ein in die zauberhafte Welt des Circus Hallygally. Das Zelt ist gut geheizt, sodass man trotz der einzigartigen Winterzauberwelt nicht frieren muss.

Vorstellungen:

  • Freitags: 17 Uhr
  • Samstags: 15 Uhr
  • Sonntags: 15 Uhr
  • Montag bis Donnerstag: Spielpause

Preise & Ermäßigungskarte:

  • Loge: 23 €
  • Alle weiteren Plätze: 18 €

Der Circus Hallygally freut sich darauf, Sie in Nieder-Olm begrüßen zu dürfen und verspricht ein Winterzauber-Spektakel, das Herzen höherschlagen lässt. Die Tickets erhaltet ihr vor Ort an der Kasse oder vorab unter der Telefonnummer 0178 – 4572464.

Adresse:
Circus Hallygally
Parkplatz am Schwimmbad
55268 Nieder-Olm

Beim Vorzeigen der folgenden Ermäßigungskarte erhalten Sie an der Kasse vor Ort einen Rabatt in Höhe von 3 Euro Rabatt auf die Logen-Preise und 5 Euro Rabatt auf alle weiteren Plätze: (Einfach Ermäßigungskarte als Bild speichern)

Winterzauber in nieder-olm: circus hallygally präsentiert magisches familienspektakel 8

Zeugen nach Einbruch in Mainz-Drais gesucht

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

Im Mainzer Stadtteil Drais kam es am Dienstag in den Nachmittags- bzw frühen Abendstunden zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße am Römerquell. Der oder die bislang unbekannten Täter nutzten vermutlich die früh einsetzende Dunkelheit und Abwesenheit der Bewohner aus und hebelten nach derzeitigem Kenntnisstand unbemerkt ein Fenster im Erdgeschoss des Hauses auf. Sämtliche Räumlichkeietn im Inneren wurden durch die unbekannten Täter nach Geld und Wertgegenständen durchsucht, diverse Gegenstände wurden entwendet. Durch die Mainzer Kriminalpolizei wurde der Tatort aufgenommen und Spuren gesichert. Der Tatzeitraum kann auf 16.45 – 18.15 Uhr eingegrenzt werden. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann und in oben genannten Zeitraum in Mainz-Drais Feststellungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Shuttle-Service zum Weihnachtsmarkt in Rüdesheim und Sonderfahrten der Fähre

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Die Stadt Rüdesheim am Rhein unterstützt in diesem Jahr den Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen mit zwei logistischen Angeboten, in Kooperation mit Partnern. Die Empfehlungen dafür stammen vom Tourismusbeirat.

Shuttle-Service

Die Rüdesheimer Besichtigungsfahrten GmbH & Rundfahrten KG bietet während des Weihnachtsmarktes vom 20. November bis 23. Dezember einen kostenfreien Shuttle-Service vom Hafenpark in die Innenstadt und zurück an. Haltestelle 1: Im Hafenpark neben der Schwarzpappel zwischen den Anlegestellen 1 und 2. Haltestelle 2: Im Hafenpark im Bereich der Anlegestelle 6 auf Höhe des Goethestrands. Haltestelle 3: Auf der Rheinstraße im Bereich Jakobstal während der Hinfahrt. Haltestelle 4: Auf der Rheinstraße vor der Nassauischen Sparkasse während der Rückfahrt. Die Fahrtroute vom Hafenpark bis zur Haltestelle NASPA dauert etwa 45 Minuten.

Zusätzliche Fährzeiten

Die Bingen-Rüdesheimer Schifffahrtsgesellschaft mbH bietet während des Rüdesheimer Weihnachtsmarktes 2023, vom 20. November bis 23. Dezember, immer freitags und samstags von 22:00 bis 23:30 Uhr einen zusätzlichen Fährbetrieb von Rüdesheim am Rhein nach Bingen und zurück an. Pro Tag werden sechs zusätzliche Fährfahrten eingesetzt. „Mit den zusätzlichen Fährfahrten möchten wir insbesondere unseren Gästen aus Bingen und Rheinhessen die Gelegenheit geben, den Weihnachtsmarkt der Nationen und die Altstadt länger zu besuchen“, erklärt Bürgermeister Klaus Zapp. „Der Shuttle-Service wiederum ermöglicht es uns, mehr Gäste von den anlegenden Schiffen in die Altstadt zu bringen“, ergänzt der Rüdesheimer Stadtchef. Weitere Informationen zum Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen finden Sie auf der Website des Veranstalters: www.ruedesheimer-weihnachtsmarkt.de

Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose in Wiesbaden

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In Wiesbaden stehen kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten für wohnsitz- und obdachlose Menschen zur Verfügung, die unabhängig von Ansprüchen auf Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern genutzt werden können.

Angesichts der aktuellen Jahreszeit erinnert Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher an die Übernachtungsmöglichkeiten gemäß der sogenannten Wiesbadener Winterregelung und betont:

„Jeder Mensch hat das Recht auf Wärme und Sicherheit. Wir setzen uns mit der Wiesbadener Winterregelung dafür ein, dass diese Angebote für alle Menschen in Wiesbaden verfügbar sind; deshalb bestehen für wohnsitz- oder obdachlose Menschen bei Minustemperaturen gesonderte Übernachtungsmöglichkeiten.“

Sowohl für Männer als auch für Frauen stehen kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Männerwohnheim der Heilsarmee in der Schwarzenbergstraße können mittelose Menschen kostenlos übernachten. Insgesamt stehen hier 70 Plätze bereit. Für Frauen stehen eigens zwölf Plätze in einer gesonderten Unterkunft bereit.

„Insbesondere während der kalten Monate ist es uns ein zentrales Anliegen, dass keine Person in Wiesbaden im Freien übernachten muss“, so die Sozialdezernentin.  „Die Wiesbadener Winterregelung, die wir nicht nur auf den Winter begrenzen, sondern fortlaufend aufrecht erhalten, bietet bedürftigen Menschen jederzeit eine Zuflucht vor den Widrigkeiten der Straße“. Ferner kennen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßensozialarbeit sowie der Polizei- und Ordnungsbehörden die Übernachtungsmöglichkeiten und kommunizieren diese offensiv gegenüber betroffenen Menschen.

Die Teestube des Diakonischen Werks, Dotzheimerstraße 9, fungiert als generelle Anlaufstelle für obdachlose Menschen

Zu den Angeboten der Teestube gehören beispielsweise eine umfassende Beratung, eine medizinische Versorgung und Notübernachtungsmöglichkeiten. „Ein besonderer Dank gilt der Diakonie als Trägerin der Wohnungslosenhilfe inklusive der Teestube, der Heilsarmee, den kirchlichen Angeboten, der Tafel als auch den Wohlfahrtsverbänden und Rettungsorganisationen. Diese sind seit Jahren als zuverlässige Partnerinnen und Partner bei der Umsetzung der Wiesbadener Winterregelung tätig“, sagt Dr. Becher.

Des Weiteren ist es der Sozialdezernentin ein wichtiges Anliegen, den zahlreichen privaten Initiativen sowie Spenderinnen und Spendern zu danken. „Die Solidarität der Wiesbadener Stadtgesellschaft ist seit Jahren überwältigend“, stellt Dr. Becher fest. Sachspenden, Essensverteilungen, Geldspenden und andere Formen der Unterstützung hätten gezeigt, dass die Menschen in Wiesbaden zusammenstehen. „Dieses herausragende Maß an Mitmenschlichkeit macht Wiesbaden zu einem Ort, an welchem Solidarität nicht nur eine Vokabel ist, sondern gelebte Realität“, so die Sozialdezernentin.

Darüber hinaus existiert in Wiesbaden die Arbeitsgemeinschaft #WOHiN. In der Kooperation sind soziale Träger, wie das Diakonische Werk, der Caritasverband, das Suchthilfezentrum und der Malteser Hilfsdienst e. V. vertreten. Der Arbeitsgruppe gehören auch Fachbereiche städtischer Ämter an, deren Zuständigkeiten wohnsitzlose und obdachlose Personen im öffentlichen Raum betreffen. Ziel ist es, obdachlosen und wohnungslosen Menschen dabei zu helfen, die eigenen Lebensumstände zu verbessern.

„Mit #WOHiN ist uns eine bessere Vernetzung aller relevanten Akteurinnen und Akteure gelungen. Hierdurch werden betroffene Menschen zielorientiert unterstützt und Konflikte im öffentlichen Raum reduziert“, erklärt Ariane Würzberger, Leiterin des Sozialleistungs- und Jobcenters, unter deren Federführung die Arbeitsgruppe im Jahr 2021 ins Leben gerufen wurde.

Hinweise auf bedürftige Personen im öffentlichen Raum können jederzeit an wohin@wiesbaden.de oder telefonisch an die Koordinierungsstelle #WOHiN (0611) 318236 gemeldet werden. Weitere Informationen stehen unter www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/arbeit-beruf/wohin.php zur Verfügung.

Weihnachtstraktoren fahren nicht durch Rheinhessen

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Die beliebte Tour der weihnachtlich geschmückten Traktoren durch Rheinhessen wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das teilte der LVS (Land schafft Verbindung) Rheinhessen am Mittwochmorgen (15. November 2023) mit. In den vergangenen Jahren haben die rheinhessischen Landwirte mit ihrer „Ein Funken Hoffnung“-Tour zahlreiche Augen zum strahlen gebracht.

Die Landwirte erklären dazu:

Wir Landwirte aus Rheinhessen haben unsere Ernte zum größten Teil eingefahren, das Getreide, die Kartoffeln, die Trauben, das Obst, Gemüse und die Zuckerrüben sind weitestgehend geerntet. Jetzt wird der Grundstein für die nächstjährige Ernte gelegt. Die Aussaat der Wintergetreide ist in vollem Gange.

Ernährungssicherheit! Vielen ist dieser Begriff nicht mehr bewusst. Wie auch, angesichts schier unerschöpflich voller Regale in unseren Discountern. Die deutsche Landwirtschaft wird zunehmend durch politischen und gesellschaftlichen Druck zurückgedrängt. Die gesetzlichen Vorgaben passen nicht mehr zur Praxis. Wir erzeugen hier im Lande unsere Lebensmittel zu höchsten Standards und Qualitäten. Umweltschutz und Tierwohl werden hier großgeschrieben. Medien berichten überwiegend das Gegenteil. Und was macht der Lebensmitteleinzelhandel?

Er kauft weltweit zum günstigsten Preis ein. Standards spielen dann kaum eine Rolle mehr und Regionalität auch nicht, nur die Marge zählt. Der Verbraucher hat oft keine Wahl.

Aus diesen Gründen gehen wir Landwirte seit Jahren auf die Straße. Mainz, Bonn, Berlin, Koblenz, kein Weg war uns zu weit, um auf unsere Nöte und Probleme aufmerksam zu machen. Doch nur die Wenigsten haben sie verstanden.

Dann kam die Coronazeit…

Kontaktverbote, Ausgangssperren, Isolation! Eine düstere Zeit. Die Idee der “Ein Funken Hoffnung Touren” wurde geboren und kam bei Vielen sehr gut an. Mit vielen unterschiedlichen Slogans auf Schildern und Bannern machten die Landwirte auf sich und ihre Lage aufmerksam. Überall im Land wurden diese friedlichen Trecker-Demos angemeldet und durchgeführt.

In dieser Zeit den Leuten eine Freude machen, mit den Traktoren und der weihnachtlichen Beleuchtung einen Funken Hoffnung rüberbringen und gleichzeitig auf uns und unsere prekäre Situation aufmerksam zu machen, das war das Ziel. Außerdem wurden viele Spenden gesammelt und an regionale, soziale Einrichtungen übergeben. Kurzum, eine gelungene Aktion die bei den Zuschauern und den Akteuren sehr gut ankam. Aber wurde unsere Botschaft verstanden? Wie geht es weiter mit unseren Lichterfahrten?

Aufgrund weiter zunehmender Auflagen, politischen Entscheidungen, Zwangsstilllegungen und Versiegelungen von Ackerflächen, u.v.m. wird unsere heimische Erzeugung immer weiter zurückgefahren! Das alles führt schon seit längerer Zeit zum rasanten Höfesterben in Rheinhessen und Deutschland!

Unsere bisherigen Demonstrationen durch die Lichterfahrten haben an diesen Missständen bisher nicht viel geändert. Daher haben wir uns dieses Jahr zum stillen Protest entschlossen und setzen die Fahrten dieses Jahr in unserer Region aus!

Eure Landwirte und Winzer aus Rheinhesse
LSV RLP e.V. ruft Sie trotz allem weiter zu sozialen Spenden in Ihrer Region auf!

UPDATE VOM 17.11.2023: Jetzt sollen doch Traktoren fahren

Weihnachtstraktoren in Rheinhessen: Einzelne Landwirte nehmen das Steuer selbst in die Hand

Mainz: Die Verkehrswende und die städtischen Bedürfnisse

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Mainz
Mainz3 1

„Nachdem die Landeshauptstadt Mainz im Juni dieses Jahres zur Teilnahme an der Mobilitätsbefragung 2023 aufgerufen hatte, liegen nun die ersten Ergebnisse der Erhebung vor. Dank dieser Erfassung können die bisherigen Daten zum Mobilitätsverhalten in Mainz aktualisiert werden. Diese ermöglichen Aussagen über die Mobilitätsbedürfnisse in den Stadtteilen und dienen zugleich als Grundlage für weitere Untersuchungen und Konzepte zur Verkehrsentwicklung.

Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger

„Ich freue mich besonders über die hohe Beteiligung an der diesjährigen Befragung. Bei einer üblichen Quote von etwa 12 % sind schon gute repräsentative Aussagen möglich. Unsere Zahlen zeigen jedoch einen Rücklauf von 17,6%, was fundierte Bewertungen des Mainzer Verkehrs ermöglicht. Die zahlreichen Rückmeldungen erlauben es uns außerdem erstmalig, die Fortbewegung in den Stadtteilen zu analysieren.“

Durch die Vielzahl ausgefüllter Fragebögen können Stärken und Schwächen im Verkehrssystem identifiziert sowie weitere Entwicklungen aufgezeigt werden. Neben Angaben zu den Personen wurden auch Wegeprotokolle erhoben und Zusatzfragen ausgewertet. „Durch das breite Feedback aus Mainzer Haushalten wissen wir nun beispielsweise, dass sich die Anzahl der Haushalte mit mindestens einem Pkw seit 2019 von 78% auf 73% reduziert hat. Der Anteil derer mit zwei oder mehr Pkw lag damals bei 27% und liegt heute bei nur noch 18%.

Mainz: die verkehrswende und die städtischen bedürfnisse 9
Quelle: Stadt Mainz

Ein deutlicher Trend zur Mobilitätswende zeigt sich auch am Anstieg des Radverkehrs, der nun 26% am Gesamtverkehr ausmacht im Vergleich zu 20% im Jahr 2019“, erklärt Steinkrüger. Zudem ist eine zunehmende Nutzung von Pedelecs bzw. E-Bikes erkennbar. Auch der Besitz von Lastenrädern und E-Tretrollern sowie die Nutzung von Homeoffice-Plätzen wurden ermittelt. Weiterhin haben die Mainzer:innen Gründe genannt, die sie davon abhalten, Bus, Straßenbahn, Fahrrad oder zu Fuß zu gehen. Die Erhebung enthält zudem Angaben zur Verkehrsmittelnutzung für verschiedene Zwecke wie Arbeit, Einkauf, Bring- & Holverkehr oder Freizeit, sowie zu den jeweiligen zurückgelegten Distanzen.

„Die Mobilitätsbefragung liefert uns wichtige Einblicke in den Stand der Verkehrswende. Wir erkennen eine Verschiebung von der Autonutzung hin zum Fahrrad in den Entwicklungen der letzten Jahre“, betont die Verkehrsdezernentin. „Auch die Zunahme im Fußverkehr zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Ausbau des Straßenbahnnetzes wird in den kommenden Jahren dazu beitragen, den ÖPNV und seine Kilometerleistungen nachhaltig zu stärken.““

BYC-Leser vergaben Schulnoten an die Stadt Mainz

Einer aktuellen Umfrage von BYC-News zufolge hat sich das Meinungsbild der Leserschaft in Bezug auf Mainz in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Die Umfrage, die vom 23. Oktober 2023 bis zum 8. November 2023 durchgeführt wurde, gibt Aufschluss darüber, dass die Stadt in den Bereichen Shopping, Attraktivität und Sauberkeit an Anziehungskraft verloren hat. Insgesamt haben 5731 Personen an der Umfrage teilgenommen, die sowohl an Leser in Mainz selbst als auch in einem Umkreis von 5 Kilometern durchgeführt wurde. Hier geht es zu den Schulnoten der Stadt Mainz.

Tipps für einen stressfreien Umzugstag

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Umzug, Umzugskartons, Quelle: unsplash.com

Ein Umzug kann schnell in Stress ausarten. Man muss viele Dinge planen, organisieren und erledigen, bevor man sich in der neuen Wohnung oder dem neuen Haus wohlfühlen kann. Doch wie kann man den Umzugstag so reibungslos wie möglich gestalten? In diesem Artikel gibt es einige praktische Ratschläge, die Ihnen helfen können, den Umzugsstress zu reduzieren und den Tag zu meistern.

Planen Sie im Voraus

Eine gute Planung ist das A und O für einen erfolgreichen Umzug. Bereits einige Wochen vor dem Umzugstermin sollten Sie sich überlegen, welche Möbel und Gegenstände Sie mitnehmen wollen, welche Sie entsorgen oder verkaufen wollen und welche Sie eventuell einlagern müssen.

Je nachdem, wie viel und wie weit Sie umziehen wollen, müssen Sie sich überlegen, wie Sie den Transport organisieren wollen. Wenn Sie nur wenige Sachen haben oder nur über eine kurze Strecke umziehen, können Sie vielleicht einen Freund oder Verwandten mit einem großen Auto um Hilfe bitten.

Wenn Sie jedoch viele oder sperrige Möbel haben oder eine längere Strecke zurücklegen müssen, sollten Sie lieber einen professionellen Umzugsservice beauftragen und beispielsweise günstig umziehen mit Wichtel Umzüge. Vergleichen Sie verschiedene Angebote und buchen Sie rechtzeitig, um böse Überraschungen zu vermeiden. Informieren Sie sich auch über die Parkmöglichkeiten an Ihrem alten und neuen Wohnort und beantragen Sie gegebenenfalls eine Halteverbotszone für den Umzugstag.

Erstellen Sie eine Liste mit allen Dingen, die Sie einpacken müssen, und sortieren Sie sie nach Räumen oder Kategorien. Besorgen Sie sich ausreichend Umzugskartons, Klebeband, Beschriftungsmaterial und Füllmaterial. Packen Sie nicht alles auf den letzten Drücker, sondern beginnen Sie frühzeitig mit dem Einpacken der Sachen, die Sie nicht mehr brauchen. Beschriften Sie die Kartons deutlich mit dem Inhalt und dem Zielraum, damit Sie beim Auspacken Zeit sparen.

Effizientes Packen: Tipps zur optimalen Nutzung von Umzugskartons

Doch wie kann man Umzugskartons effizient und sicher packen? Die folgenden Tipps können Ihnen helfen.

Die richtigen Kartons wählen

Nicht alle Kartons sind gleich. Es gibt verschiedene Größen, Formen und Qualitäten von Umzugskartons, die sich für unterschiedliche Zwecke eignen. Generell gilt: Je schwerer der Inhalt, desto kleiner sollte der Karton sein. So vermeidet man, dass der Karton reißt oder zu schwer zum Tragen wird.

Außerdem sollte man darauf achten, dass die Kartons stabil und sauber sind. Man kann neue oder gebrauchte Kartons kaufen oder leihen, oder auch alte Kartons von Freunden oder Geschäften verwenden. Wichtig ist, dass die Kartons keine Löcher oder Risse haben und trocken sind.

Geeignetes Verpackungsmaterial verwenden

Um den Inhalt der Kartons zu schützen, sollte man geeignete Materialien verwenden, die Stöße abfedern und Kratzer vermeiden. Dazu gehören zum Beispiel Luftpolsterfolie, Zeitungspapier, Handtücher oder Kleidung. Diese Materialien kann man zwischen die Gegenstände legen oder um sie wickeln, um sie zu polstern. Besonders empfindliche Gegenstände wie Geschirr, Gläser oder Spiegel sollte man sorgfältig einpacken und mit einem Hinweis wie „Vorsicht Glas“ oder „Zerbrechlich“ kennzeichnen.

Die richtige Packtechnik

Um Platz zu sparen und die Kartons optimal zu nutzen, sollte man einige Techniken anwenden, die das Packen erleichtern. Zum Beispiel:

  • Die schwersten Gegenstände zuerst in den Karton legen und die leichteren obendrauf.
  • Die Gegenstände möglichst eng aneinander packen, um Lücken zu vermeiden.
  • Alles nach Räumen oder Kategorien sortieren und entsprechend beschriften.
  • Die Kartons nicht überfüllen oder unterfüllen, sondern so packen, dass sie gut verschlossen werden können.
  • Alle Kartons gleichmäßig beladen, damit sie nicht kippen oder verrutschen.

Tipps für einen stressfreien umzugstag 10

Bereiten Sie sich auf Unvorhergesehenes vor

Auch wenn Sie alles gut geplant haben, kann es immer zu unvorhergesehenen Problemen oder Verzögerungen kommen. Seien Sie daher flexibel und bereit, Ihre Pläne anzupassen. Gerade Haustierhalter müssen einiges beachten. Packen Sie eine Notfalltasche mit wichtigen Dokumenten, Medikamenten, Kleidung und Toilettenartikeln für die erste Nacht in der neuen Wohnung.

Nehmen Sie auch etwas Bargeld, Snacks und Getränke mit, falls Sie unterwegs Hunger oder Durst bekommen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Handy aufgeladen ist und dass Sie alle wichtigen Nummern griffbereit haben. Überprüfen Sie vor der Abfahrt noch einmal alle Räume und Schränke auf vergessene Gegenstände und schließen Sie alle Fenster und Türen ab.

Home Sweet Home: Die neue Umgebung erkunden und sich einleben

Nachdem man den Umzug geschafft hat, wartet eine spannende Aufgabe auf einen: die neue Umgebung erkunden und sich in seinem neuen Zuhause einleben.

Warum ist das wichtig? Weil es die Lebensqualität und das Wohlbefinden erhöht, wenn man sich mit seiner neuen Nachbarschaft vertraut macht und Kontakte zu den Menschen knüpft, die dort leben. Außerdem kann es helfen, Heimweh oder Einsamkeit vorzubeugen, die nach einem Umzug auftreten können. So kann man sich am besten an seinem neuen Wohnort einleben:

  • Machen Sie einen Spaziergang oder eine Radtour durch die Gegend. Schauen Sie sich die Architektur, die Grünflächen und die Sehenswürdigkeiten an. Entdecken Sie, wo sich der nächste Supermarkt, die Apotheke, die Post oder die Bank befinden. Vielleicht finden Sie auch ein gemütliches Café, ein leckeres Restaurant oder eine interessante Buchhandlung, die Sie ausprobieren möchten.
  • Informieren Sie sich über lokale Angebote. Die meisten Städte und Gemeinden haben eine eigene Website oder einen Newsletter, in dem sie über aktuelle Veranstaltungen, Kurse, Vereine oder Initiativen informieren. Vielleicht gibt es ein Sportzentrum, eine Bibliothek, ein Museum oder ein Theater in Ihrer Nähe, das Sie besuchen können. Oder vielleicht gibt es einen Wochenmarkt, einen Flohmarkt oder ein Fest, das Sie nicht verpassen möchten.
  • Nehmen Sie an Gemeinschaftsaktivitäten teil. Eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und sich in die Gesellschaft zu integrieren, ist es, an Aktivitäten teilzunehmen, die Ihren Interessen entsprechen. Ob es sich um einen Sportverein, einen Chor, einen Sprachkurs oder eine Freiwilligengruppe handelt, es gibt sicher etwas für jeden Geschmack und jedes Alter. Sie können auch nach Nachbarschaftsgruppen suchen, die sich online oder persönlich austauschen und gegenseitig unterstützen.
  • Seien Sie offen und freundlich. Schließlich ist es wichtig, eine positive Einstellung zu haben und bereit zu sein, neue Erfahrungen zu machen. Lächeln Sie Ihre Nachbarn an, grüßen Sie sie und stellen Sie sich vor. Laden Sie sie vielleicht auf einen Kaffee oder ein Glas Wein ein. Oder bieten Sie ihnen Ihre Hilfe an, wenn sie etwas brauchen. Sie werden sehen, wie schnell Sie sich willkommen und zu Hause fühlen. Aufmerksame Nachbarn achten aufeinander.

Ein Umzug ist eine große Veränderung im Leben, aber auch eine Chance für einen Neuanfang. Wenn Sie die Tipps aus diesem Artikel befolgen, werden Sie nicht nur einen stressfreien Umzugstag haben, sondern sich auch schon bald in Ihrer neuen Umgebung einleben können.

Balkonkraftwerke – Beitrag zur Energiewende

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Balkonkraftwerk

Solaranlagen sind eine Schlüsseltechnologie für die regenerative Energiewende. Lange Zeit war die Beteiligung fast ausschließlich den Immobilieneigentümern vorbehalten. Doch in den letzten Jahren haben Mieter die Möglichkeit, Teile ihres Strombedarfs ebenfalls durch eine PV-Anlage zu decken. Die Politik hat erhebliche Erleichterungen für den Betrieb von Balkonkraftwerken beschlossen. Wir stellen die Balkonkraftwerke vor, zeigen die effektivsten Wege der Nutzung und klären, ob sich der Aufbau für Mieter lohnt.

Was sind Balkonkraftwerke?

Balkonkraftwerke bestehen aus einem Modul oder zwei Modulen mit mehreren Solarzellen. Diese fangen das Sonnenlicht ein und gewinnen dadurch Energie. Jedes Modul bietet in der Regel eine Energieleistung von 300 (jetzt 400) Watt, sodass eine Solaranlage mit zwei Solarmodulen üblicherweise auf eine Energieleistung von 600 (jetzt 800) Watt kommt. Auf der Rückseite des Gestells ist ein Wechselrichter angebracht, um den gewonnenen Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom umzuwandeln.

Die Balkonkraftwerke sind steckerfertig, das heißt, sie können über einen Stromanschluss denkbar einfach in Betrieb genommen werden. Aufstellen lassen sie sich über einen Ständer oder eine Halterung. Die Solaranlagen können über den Online-Handel bei Anbietern wie greensolar.de erworben werden.

Was sind die Vorteile von Balkonkraftwerken?

Mit den steckerfertigen PV-Anlagen können auch Mieter einen Beitrag für die Energiewende leisten. Sie tragen damit zur Nachhaltigkeit bei und schonen nicht nur unsere Ressourcen, sondern auch ihren Geldbeutel. Dabei weist die Popularität dieser Art von Energiegewinnung darauf hin, dass diese wesentlich erfüllender ist als die Beschränkung auf das Stromsparen. Es ist ein Schritt zur Selbstversorgung, zur Autarkie. Dieser Wunsch scheint tief in der menschlichen DNS verwurzelt zu sein.

Im Vergleich zu den wesentlich größeren PV-Anlagen, die immer mehr Hausdächer von Eigentumshäusern zieren, fallen Balkonkraftwerke als Plug-and-Play-Anlagen durch eine einfache Installation auf, die im Handumdrehen erledigt ist. Die Mini-Kraftwerke bieten Kunden damit einen äußerst niedrigschwelligen Einstieg für den Status zum Selbstversorger von Strom. Die steckerfertigen Anlagen sind günstig und kosten lediglich wenige Hundert Euro. Mit dem Einsatz setzen Mieter ein Zeichen, das andere Mieter zum Nachahmen motivieren kann.

Mit welchem Verdienst ist zu rechnen?

Unter Experten kursiert die Faustregel, dass ein Balkonkraftwerk jährliche Einsparungen von etwa 200 Euro bewirkt, was in etwa einem Zehntel der jährlichen Stromkosten entspricht. Diese Orientierungsmarke bezog sich allerdings auf Balkonkraftwerke mit einer Leistung von 600 Watt pro Jahr. Wie erwähnt, ist das Limit inzwischen auf 800 Watt angehoben worden, was den eingesparten Betrag weiter nach oben schraubt.

Wie beliebt sind Balkonkraftwerke inzwischen?

Es ist nicht übertrieben, bei Balkonkraftwerken von einem Boom zu sprechen. Gab die Bundesnetzagentur für 2021 noch die Anzahl von 20.745 in Betrieb befindlichen Balkonkraftwerken in Deutschland an, so explodieren die Zahlen seitdem, sodass für 2022 99.902 und für 2023 300.203 Balkonkraftwerke verzeichnet wurden. Die Politik unterstützt den Trend zu Balkonkraftwerken durch Lockerungen bislang bestehender rigider Regelungen sowie weitere Erleichterungen. Wichtige Beispiele für Reformen in dieser Richtung sind die folgenden:

  • Erhöhung des Leistungslimits von Balkonkraftwerken von 600 auf 800 Watt
  • Legalisierung von Rücklaufzählern
  • Abschaffung des Zwangs zum Wieland-Stecker
  • Verdienste aus Balkonkraftwerken sind nun steuerfrei
  • Anmeldungszwang beim Netzbetreiber entfällt (nur noch bei Bundesnetzagentur erforderlich)

Solarzellen: monokristallin oder polykristallin?

Die meisten PV-Anlagen enthalten entweder monokristalline oder polykristalline Solarzellen. Optisch sind sie aufgrund ihrer typischen Farbgebung auf einen Blick auseinander zu halten, da die monokristallinen Solarzellen schwarz und die polykristallinen Solarzellen blau sind. Diese Farben haben im unterschiedlichen Herstellungsverfahren ihre Ursache. So bestehen monokristalline Solarzellen aus reinem Silizium, während polykristalline Solarzellen nach dem Blockgussverfahren unterschiedliche Kristallstrukturen bilden.

Über die Leistungsfähigkeit beider Arten von Solarzellen kann ein eindeutiges Urteil gesprochen werden, da der Energieausschöpfungsgrad bei monokristallinen Solarzellen zwischen 22 und 24 Prozent und der von polykristallinen Solarzellen lediglich zwischen 15 und 18 Prozent liegt. Aufgrund des 800-Watt-Limits ist dieser Aspekt allerdings weniger entscheidend als bei PV-Anlagen für das Dach, deren Installation nicht an eine entsprechende Obergrenze gebunden ist. Dafür sind Balkonkraftwerke mit polykristallinen Solarzellen günstiger und arbeiten aufgrund der farblich bedingten geringeren Wärmeabsorption bei hohen Temperaturen effizienter.

PV-Anlage: mit oder ohne Akku?

Eine Batterie ist bei PV-Anlagen ein beträchtlicher Vorteil. Derzeit nicht benötigte Energie kann gespeichert und beim nächsten Anlass genutzt werden. Dieser Effekt ist enorm, da allein in den Mittagsstunden durch Solaranlagen die meiste Energie gewonnen wird. Nach einer Studie von Finanztip erhöht sich der Eigenverbrauch der durch PV-Anlagen genutzten Energie bei einer Kraftanlage mit Akkumulator um 60 Prozent.

Für Eigentümer ist deshalb eine PV-Anlage mit Akku uneingeschränkt zu empfehlen. Bei Mietern fällt die Antwort differenzierter aus. Hierbei müssen Besitzer berücksichtigen, dass der Preis für die Komponenten, die für die Integration der Batterie in die PV-Anlage nötig sind, angesichts der geringen Größe der Balkonkraftwerke deutlich stärker ins Gewicht fällt. Weitere Probleme sind der Platzbedarf für die Batterien und die Schwierigkeiten, für die Batterien in einer Mietwohnung geeignete Bedingungen in puncto Belüftung und Lagerung herzustellen.

Stecker: Wieland oder Schuko?

Bis vor Kurzem war der Betrieb eines Wieland-Steckers für die Inbetriebnahme eines Balkonkraftwerks noch Pflicht. Zwar haben sich nur wenige Nutzer an diese Vorgabe gehalten, denn in einer 2022 veröffentlichten Studie der HTW in Berlin wurde enthüllt, dass 77 Prozent aller Nutzer von Balkonkraftwerken einen haushaltsüblichen Schuko-Stecker nutzten.

Dennoch bietet der in der Industrie bewährte Wieland-Stecker Nutzern ein höheres Maß an Sicherheit und Wetterbeständigkeit. Eine praktische Notwendigkeit für den Wieland-Stecker besteht allerdings nicht, und Nutzer, die mit dem Wieland-Stecker auf Nummer sicher gehen möchten, müssen in die Rechnung einbeziehen, dass für die Installation der speziellen Einspeisesteckdose der Besuch eines Elektrikers gesetzlich vorgeschrieben ist.

Tipps zum Aufbau des Balkonkraftwerks

Anders, als der Name vermuten lässt, werden Balkonkraftwerke lediglich in der Minderheit aller Fälle am Balkon angebracht. Eine Studie, die in Zusammenarbeit der EuPD und Verbraucherzentrale NRW 2022 durchgeführt wurde, ergab mit Blick auf den Aufstellungsort des Balkonkraftwerks die folgenden Ergebnisse:

  • Boden: 44 Prozent
  • Balkon: 29 Prozent
  • Schrägdach: 22 Prozent
  • Fassadenwand: 5 Prozent

Balkonkraftwerke bringen den Zenit an Leistung, wenn die Sonnenstrahlen einen Einfallswinkel von 90° auf die Solarzellen haben. In unseren Breitengraden wird dies bei einer Südausrichtung der PV-Anlage und einem Neigungswinkel von 36° erreicht. Verschattungen und Laubbefall sind nach Möglichkeit zu meiden, um die Leistungsfähigkeit der PV-Anlage nicht zu beeinträchtigen.