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Richtfest des neuen BAUHAUS Fachzentrums in Wiesbaden

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V.l.: Reinhard R. P. Milferstedt (Projektierer und Geschäftsführer der Immobilien Treuhand Mainz GmbH), Levent Özer (regionaler Geschäftsführer bei BAUHAUS), Julian Budde (Bauleiter bei der Baumarkt GmbH), Sandra Siebenlist (Geschäftsleiterin BAUHAUS Wiesbaden) und Yorck Hartung (stellvertretender Geschäftsleiter BAUHAUS Wiesbaden)

Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten baut derzeit sein erstes Fachzentrum in Wiesbaden. Auf einer Gesamtfläche von über 18.000 Quadratmetern finden BAUHAUS Kunden künftig neben den mehr als 160.000 Qualitätsprodukten auch eine Reihe an Serviceleistungen. Das neue Fachzentrum im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel ergänzt die umliegenden Niederlassungen in Mainz-Mombach und Mainz-Weisenau und bietet so in der Rhein-Main-Region noch mehr Kundennähe. BAUHAUS setzt bei dem Neubau vor allem auf Nachhaltigkeit und eine ressourcenschonende Bauweise. Anlässlich des feierlichen Richtfests, zu dem zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Baugewerbe eingeladen waren, gab BAUHAUS Einblicke in die ersten Bauabschnitte des neuen Fachzentrums, welches im Frühsommer 2024 eröffnet wird.

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Bei seinem Neubau in der hessischen Landeshauptstadt setzt BAUHAUS einen zentralen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Bauweise

So nutzt das Unternehmen beispielsweise die über 18.000 Quadratmeter große Dachfläche des Haupthauses und der separaten DRIVE-IN Arena in zweierlei Hinsicht: erstens schützt die Begrünung des Flachdaches vor klimatischen Umwelteinflüssen wie Sonneneinstrahlung, die im Gebäudeinneren zu starker Erwärmung führt, zweitens bietet sie ökologisch wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und fördert so die Biodiversität im urbanen Raum. Durch ein spezielles Bausystem ist es möglich, dass zusätzlich zur Dachbegrünung ein flächendeckendes Photovoltaiksystem zum Einsatz kommt. So verfügt das neue Fachzentrum in Wiesbaden sowie die angrenzende DRIVE-IN Arena künftig über getrennt voneinander betreibbare Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von insgesamt bis zu 800 kWp (Haupthaus 580 kWp // DRIVE-IN Arena 220 kWp). Dadurch werden im Jahr durchschnittlich 800.000 kWh Strom erzeugt. Damit decken die beiden Anlagen einen wesentlichen Anteil des Strombedarfs des gesamten neuen Gebäudekomplexes ab. Weiterer Pluspunkt: Überschüssiger Strom kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Richtfest des neuen bauhaus fachzentrums in wiesbaden
Das feierliche Richtfest im neuen BAUHAUS Wiesbaden

Die technische Wärme- und Kälteversorgung erfolgt über mehrere ressourcenschonende und effiziente Wärmepumpen, Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung und moderner EC-Motor-Technologie, wodurch der Gebäudebetrieb nahezu energieautark erfolgen kann. Das BAUHAUS Wiesbaden ist außerdem die erste Niederlassung, die auch energieautark gekühlt werden kann. Nach Fertigstellung wird die Grünfläche zur Bundesstraße renaturiert und so zur Heimat für heimische Tier- und Pflanzenarten. Zudem werden auch im Fachzentrum flächendeckend energiesparende LED-Lampen verbaut. Extrabreite Tageslichtzonen helfen zusätzlich, elektrische Energie zu sparen.

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BAUHAUS Wiesbaden erfüllt höchste DGNB-Standards

Bei der Auswahl der Baustoffe setzt BAUHAUS auf von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geprüfte Materialien und trägt darüber hinaus signifikant zu einer besseren Innenraumluftqualität bei. Das Projekt setzt technisch, ökologisch, ökonomisch und funktional Maßstäbe. Dafür wurde das BAUHAUS Fachzentrum Wiesbaden als erstes seiner Klasse bereits mit dem renommierten DGNB-Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet.

Zum neuen BAUHAUS gehört auch eine fast 4.000 Quadratmeter große DRIVE-IN Arena, die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet. Sie ermöglicht es Kunden, sperrige Produkte direkt vom Regal ins Fahrzeug zu laden und ohne erneutes Abladen zu bezahlen.

Richtfest des neuen bauhaus fachzentrums in wiesbaden 1
V.l.: Reinhard R. P. Milferstedt (Projektierer und Geschäftsführer der Immobilien Treuhand Mainz GmbH), Levent Özer (regionaler Geschäftsführer bei BAUHAUS), Julian Budde (Bauleiter bei der Baumarkt GmbH), Sandra Siebenlist (Geschäftsleiterin BAUHAUS Wiesbaden) und Yorck Hartung (stellvertretender Geschäftsleiter BAUHAUS Wiesbaden)

Einfach und flexibel shoppen mit „Reservieren & Abholen“

Wie bei BAUHAUS bundesweit üblich, wird auch der Standort in Wiesbaden den besonders kundenfreundlichen Bereich für den Service „Reservieren & Abholen“ bieten. Kunden können dabei bereits vor Ladenbesuch die gewünschten Produkte online reservieren und nach der entsprechenden Bereitstellungszeit im Fachzentrum abholen. Die reservierten Produkte können zum gewünschten Zeitpunkt innerhalb von zwei Wochen im Fachzentrum mitgenommen werden. Besonders schnell und flexibel geht die Abholung über den kontaktlosen 24/7-Service der Abholstation, die sich vor dem Fachzentrum befindet und auch nach Geschäftsschluss und an Sonn- und Feiertagen frei zugänglich ist: Über die Eingabe eines PIN-Codes wird die zuvor reservierte und bezahlte Bestellung an der Station freigegeben. Der kontaktlose Pick-up Service ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die digitale Zukunft von BAUHAUS und verbindet so auf ideale Weise den Einkaufsgenuss des stationären Handels mit der Flexibilität des BAUHAUS Online-Shops.

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Der Dank gilt vor allem den Gewerken

„Wir freuen uns, dass wir künftig auch in Wiesbaden, verkehrsgünstig an der B 455 und Anschlussstelle zur A 671 gelegen, vertreten sein werden und lokal an unsere Fachzentren in Mainz anknüpfen. Unser Richtfest und somit auch der Dank gilt besonders unseren Handwerkern, die dieses Bauprojekt erst möglich machen und bei Wind und Wetter im Einsatz sind“, betont Levent Özer, regionaler Geschäftsführer bei BAUHAUS. „Wir möchten uns darüber hinaus bei allen Beteiligten auf kommunaler Ebene, der Stadtverwaltung, dem Bauamt und dem Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden für deren Unterstützung im Sinne des neuen Fachzentrums bedanken.“

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Erheblicher Anstieg der Straßenreinigungskosten in Alzey

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Verkaufsoffener Sonntag in Alzey
Alzey

Die Straßenreinigungsbeiträge für die werktägliche Reinigung in der Innenstadt werden erhöht. Bis zum Jahr 2026 steigt der Beitrag pro Frontmeter in den Bereichen Fischmarkt, Roßmarkt, Spießgasse, Antoniterstraße und St.-Georgen-Straße im Bereich der Fußgängerzone schrittweise von derzeit 5,76 Euro auf 14,52 Euro. Die erste Erhöhung der Straßenreinigungsbeiträge erfolgt zum 1. Januar 2024. Dann zahlen Hauseigentümer 8,71 Euro pro Frontmeter.

Ebenfalls erhöht werden die Beiträge in der sogenannten Reinigungsgruppe 2, zu der Kaiserstraße, Römerstraße, Nibelungenstraße, Berliner Straße, Mainzer Straße, Wormser Straße, Kreuznacher Straße, Friedrichstraße, Teile der Ernst-Ludwig-Straße, Dautenheimer Landstraße, Weinheimer Landstraße, Am Damm, Weinruf-, Bahnhof-, Ostdeutsche Straße sowie Karl-Heinz-Kipp-Straße, Schafhäuser Straße, Hospital- und Klosterstraße gehören, in denen einmal wöchentlich gereinigt wird. Hier steigt der Beitrag von derzeit 0,96 Euro auf 2,42 Euro pro Frontmeter im Jahr 2026.

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„Der Rechnungshof hat die Neukalkulation der Gebühren vorgeschrieben“, erklärt Bürgermeister Steffen Jung

Hintergrund ist, dass die Kommunen nach dem Kommunalabgabengesetz verpflichtet sind, die Kosten für die Straßenreinigung zu decken. Insgesamt belaufen sich die Kosten für saubere Straßen im Innenstadtbereich auf rund 132.000 Euro pro Jahr. 40 Prozent der Kosten im direkten Innenstadtbereich und 20 Prozent im Bereich der Reinigungsgruppe 2 trägt die Stadt. Die restlichen Kosten in Höhe von derzeit rund 86.000 Euro werden ab dem Jahr 2026 von den Grundstückseigentümern getragen.

Die bisher gültige Gebührensatzung stammt aus dem Jahr 2010. Mindestens seitdem seien die Gebühren in Alzey nicht erhöht worden, so der Stadtchef. „Dass wir jetzt erhöhen müssen, ist nicht schön“, betont Jung. Deshalb habe sich die Verwaltung für eine stufenweise Anhebung der Gebühren entschieden, um die Grundstückseigentümer in den betroffenen Reinigungsgruppen mit einer Erhöhung um den vollen Betrag nicht zu stark zu belasten. Zudem verzichtet die Stadt darauf, die höheren Straßenreinigungsbeiträge nachträglich einzufordern.

„Im Jahr 2026 erreichen wir die Kostendeckung“, erklärt Jung. Die Kosten für die Folgejahre werden dann neu kalkuliert, um möglichen Preissteigerungen zu begegnen und so die geforderte Kostendeckung auch in Zukunft zu gewährleisten. Der Stadtrat stimmte bei einer Gegenstimme für die neue Gebührensatzung.

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Südhessen: Betreuerin rettet vier Menschen aus Brandwohnung

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Symbolbild Feuerwehr - BYC-News
Symbolbild Feuerwehr - BYC-News

Lorsch (Südhessen): Am Dienstagabend gegen 22:20 Uhr ereignete sich in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung in der Mannheimer Straße ein Zimmerbrand, dessen Ursache noch ungeklärt ist. Das rasche Handeln einer Betreuerin verhinderte Schlimmeres. Durch den Rauchgeruch wurde eine Betreuerin auf den Brand aufmerksam und konnte das betroffene Zimmer schnell ausfindig machen. Trotz bereits offener Flammen gelang es ihr, alle vier Bewohner sicher ins Freie zu bringen. Zwei zufällig vorbeigehende Passanten schlossen sich der Betreuerin an und halfen maßgeblich bei der Evakuierung des Wohnheims. Dank des engagierten Eingreifens der Betreuerin, der Passanten und der schnellen Reaktion der Feuerwehr blieben alle Bewohner unverletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand am Entstehungsort eindämmen und löschen. Zum aktuellen Zeitpunkt sind noch keine Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens verfügbar. Die weiteren Ermittlungen werden vom Heppenheimer Kommissariat 10 durchgeführt.

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Sperrung für den Fahrzeugverkehr in der Großen Bleiche?

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Die Stadtverwaltung bringt über das von ihr durchgeführte „Forum Regierungsviertel“ unter anderem eine Sperrung der Großen Bleiche für den motorisierten Individualverkehr ins Spiel. Die CDU Mainz und ihre Stadtratsfraktion kritisieren den erneuten Versuch der Ampel-Koalition trotz Bürgerbeteiligung an den Bedürfnissen dieser vorbei zu entscheiden. „Für Mainz ist die Große Bleiche eine sehr wichtige Straße. Sollte hier kein Individualverkehr mit dem Auto mehr mög- lich sein, wäre das Chaos durch den zunehmenden Verkehr auf der Kaiser- straße vorprogrammiert.“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Ludwig Holle.

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Der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Gerster ergänzt:

„Es ist erstaunlich, dass in der Ampel-Koalition weiterhin an dem Glauben festgehalten wird, der Autover- kehr lasse sich durch immer mehr und immer stärkere Einschränkungen aus der Stadt verdrängen, obwohl man bereits gesehen hat, dass das nicht der Fall ist.“ „Die Mainzer müssen zur Arbeit, zur Uni, in die Kita oder zur Schule. Wenn man versucht, das zu ignorieren, indem man alle Tore der Stadt dicht macht, werden Verkehrssituationen entstehen, die weder dem Klimaschutz und der Wirtschaft noch der Verkehrssicherheit zuträglich sind.“, so Gerster.

Holle betont dennoch die Wichtigkeit von dem hier zur Anwendung gekommen Format der Bürgerbeteiligungsprozesse:

„Es ist sehr begrüßenswert, dass bei großen Projekten, wie der Umgestaltung des Regierungsviertels, mit Bürgerbe- teiligungsprozessen versucht wird, ein möglichst breites Spektrum an Meinun- gen und Anregungen abzubilden. Ideen, wie in diesem Fall die Gestaltung von Spielplätzen oder das Herausstellen der Historischen Denkmäler zeigen ja auch, wie sinnvoll eine breite Einbeziehung sein kann.“ „Nichtsdestotrotz muss auch der Stadt-Verwaltung klar sein, dass dieser Beteiligungsprozess vor allem von Personen genutzt wurde, die die Aufenthaltsqualität vor Ort verbessern möchten und weniger von Personen, die tagtäglich die Große Bleiche als Verkehrsroute nutzen und damit eine andere Sichtweise einbringen. Man kann die Ergebnisse solcher Prozesse nicht behandeln als stünden sie repräsentativ für die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger.“, so Holle abschließend.

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Probleme mit Elektroautos im Winter und im Stau?

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Nähern sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt, bekommen viele Elektroautofahrer sprichwörtlich kalte Füße: Mit sinkenden Gradzahlen steigt die Angst vor schwindender Reichweite – um dem entgegenzuwirken, wird häufig die Heizung runtergedreht. Aber ist das wirklich nötig? Und was passiert, wenn man im Winter mit dem Stromer in einen Stau gerät?

Der ADAC hat bereits mehrere Elektroautos auf ihre Kältetauglichkeit getestet und gibt Entwarnung

Kein E-Auto-Fahrer muss Angst haben, im Winter im Stau zu erfrieren oder überhaupt zu frieren. ADAC Tests haben ergeben, dass Elektroautos circa 1,5 bis 2 kW Leistung benötigen, um den Innenraum bei minus 10 Grad Außentemperatur konstant auf 20 Grad zu erwärmen. In einem zwölfstündigen Stau, was ja ein äußerst seltenes Szenario darstellt, wäre demnach mit einem Stromverbrauch von 18 bis 24 Kilowattstunden zu rechnen – die meisten Elektroautos haben heutzutage Akkus mit deutlicher größerer Kapazität verbaut.

Die Heizung kann also in einer staureichen Winternacht selbst ohne Sparmaßnahmen mehrere Stunden auf Wohlfühltemperatur laufen. Vorausgesetzt, der Akku ist bei Staubeginn noch ausreichend voll – das gilt aber auch für den Tank bei Verbrennerfahrzeugen. Benziner und Diesel brauchen übrigens im Stand rund 1 bis 1,5 Liter Kraftstoff pro Stunde. Wichtig für alle Antriebsarten: Aus Sicherheitsgründen sollte nachts im Stau nie an der Beleuchtung gespart werden und das Standlicht immer eingeschaltet sein.

Im Stau gibt es also keinen Grund zur Sorge

Viele Elektroauto-Fahrer haben darüber hinaus Bedenken wegen der im Winter geringeren Reichweite. Eine Sorge, die aus ADAC Sicht weitgehend unbegründet ist, da die maximale Reichweite ohnehin bei den meisten Fahrten nicht benötigt wird. Mit ein paar Tipps lässt sich aber auch im Winter der Aktionsradius des E-Autos erhöhen.

Grundsätzlich ausschlaggebend für den höheren Verbrauch von Elektroautos bei niedrigen Temperaturen ist das Heizen. Während Benziner und Diesel hierfür die Abwärme des Motors nutzen können, brauchen E-Autos Strom, um die Luft zu erwärmen. Diese Energie steht dann nicht mehr zum Fahren zur Verfügung. Bei E-Autos muss neben dem Innenraum bei niedrigen Außentemperaturen außerdem auch der Akku auf Wohlfühltemperatur gebracht werden; er arbeitet zwischen 20 und 40 Grad Celsius am besten. Im Schnitt steigt der Verbrauch von E-Autos im Winter deshalb um 20 bis 30 Prozent; im Kurzstreckenbetrieb ist im Extremfall deshalb eine bis zu 50 Prozent geringere Reichweite möglich.

Die gute Nachricht:

Alle E-Autos heizen schnell und verfügen über eine Standheizung, die sich in den meisten Fällen unkompliziert über eine Smartphone-App steuern lasst. Wer sein Auto vor Fahrtbeginn noch an der Ladesäule oder Wallbox vorheizt, verbraucht zumindest für das erste Erwärmen keinen Strom aus dem Akku und kann damit die Reichweite steigern.

Was für den Stau gilt, funktioniert auch während der Fahrt: Sitz- und Lenkradheizung sorgen für wohlige Temperaturen und arbeiten effizienter als die Luftheizung.

Weitere Winter-Tipps für E-Auto-Fahrer:

  • Wenn möglich in einer Garage parken, um ein extremes Auskühlen des Akkus zu vermeiden.
  • Türen und Fenster nicht länger offenhalten als notwendig.
  • Manche Elektroautos bieten eine Sparfunktion, bei der vorwiegend der Fahrerplatz beheizt wird.
  • Kurze Fahrten mit langen Standzeiten vermeiden, da der Innenraum und die Batterie abkühlen und immer wieder neu aufgeheizt werden müssen.
  • Viele Hersteller bieten ihre E-Autos mit einer Wärmepumpe als Extra an. Ist die Reichweite im Winter ein relevantes Kriterium, kann diese Investition sinnvoll sein.
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Deutliche Mehrheit spricht sich für Feuerwerksverbot an Silvester aus

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Feuerwerke verleihen festlichen Anlässen zweifellos eine beeindruckende Atmosphäre. Dennoch entflammt Jahr für Jahr die Diskussion über ein potentielles Verbot dieser Pyrotechnik. Die Befürworter eines Verbots argumentieren vielfältig und setzen ihren Fokus auf Aspekte wie Sicherheit, Umwelt- und Tierschutz.

Umfrage BYC-News zum Böllerverbot

In einer Umfrage, durchgeführt von BYC-News Rhein-Main zwischen dem 12. und 27. November 2023, sprachen sich 71 Prozent der Befragten für ein generelles Böllerverbot an Silvester aus. Dem gegenüber standen 21 Prozent, die dagegen waren, während 8 Prozent angaben, dass es sie „nicht interessierte“. An der Umfrage nahmen 5153 Personen teil. Es wurde anhand der IP-Adresse nur eine Stimmabgabe zugelassen und gewertet.

Sicherheit als höchste Priorität

Die Gefahr von Unfällen durch Feuerwerke ist unbestreitbar. Jedes Jahr verzeichnen Feuerwehr und Rettungsdienste zahllose Einsätze im Rhein-Main Gebiet während der Silvesternacht. Die Verwendung von Feuerwerkskörpern erfordert Verantwortung, die leider nicht immer gegeben ist. Ein Verbot könnte das Risiko von Unfällen drastisch reduzieren, besonders angesichts des zunehmenden Imports illegaler Feuerwerkskörper, die größer und lauter werden, ohne Rücksicht auf die Sicherheit.

Umweltaspekt: Schutz unserer Natur

Die Rückstände von Feuerwerken belasten die Umwelt erheblich. Chemische Rückstände und Kunststoffpartikel verschmutzen Böden und Gewässer. Ein Verbot könnte diesen negativen Einfluss deutlich mindern und helfen, unsere Ökosysteme zu schützen. In einer Zeit, in der wir auf Klimaneutralität hinarbeiten und umweltbewusster handeln, wäre Verzicht auf Feuerwerk ein Schritt in die richtige Richtung.

Tierwohl: Minimierung von Stress und Angst bei Tieren

Haustiere und Wildtiere leiden unter den lauten Geräuschen und der Helligkeit von Feuerwerken. Viele geraten in Panik und können verletzt werden. Ein Verbot könnte das Wohlbefinden von Tieren verbessern und ihre Angst in diesen Momenten minimieren. Die empfindliche Sensorik von Säugetieren wie Füchsen, Bibern und Fledermäusen macht sie anfällig für Gehörschäden. Jedes Jahr werden nach Neujahr regelmäßig tote oder verletzte Tiere aufgefunden. Sogar Tiere, die im Winterschlaf sind, wie der Igel, werden durch die lauten Feuerwerke gestört.

Alternative Feiermöglichkeiten

Ein Verbot von Feuerwerken würde nicht bedeuten, dass festliche Anlässe nicht mehr gefeiert werden könnten. Es würde die Notwendigkeit fördern, umweltfreundlichere und tierfreundlichere Alternativen zu finden. Lichtshows, umweltfreundliche Dekorationen oder künstlerische Darbietungen könnten genauso spektakulär und festlich sein, ohne die negativen Auswirkungen von Feuerwerken.

Rückruf von Lenovo – Brandgefahr bei Power Banks

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Lebensmittelwarnung Produktrückrüf
Lebensmittelwarnung Produktrückrüf

Lenovo, in Zusammenarbeit mit der US Consumer Product Safety Commission (CPSC), gibt einen Rückruf bestimmter Lenovo USB-C Laptop Power Banks bekannt, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren. Die Rückrufaktion erfolgt aufgrund der Entdeckung, dass sich bei einer begrenzten Anzahl dieser Power Banks interne Schrauben lösen können, was zu einem Kurzschluss und einer Überhitzung des Lithium-Ionen-Akkus führen kann, und somit eine potenzielle Brandgefahr darstellt.

Rückruf von lenovo - brandgefahr bei power banks 2Die betroffenen Power Banks tragen die Teilenummer 40ALLG2WWW und wurden in einem spezifischen Zeitraum hergestellt. Um festzustellen, ob Ihre Lenovo USB-C Laptop Power Bank von diesem Rückruf betroffen ist, können Verbraucher das Produktetikett auf der Rückseite des Geräts überprüfen und folgende Kriterien bestätigen:

  • Teilenummer (10 Ziffern): 40ALLG2WWW
  • Herstellungsdatum (JJ/MM): Januar 2022 bis Juni 2022

Es ist wichtig zu beachten, dass Lenovo USB-C Laptop Power Banks, die vor Januar 2022 oder nach Juni 2022 hergestellt wurden, nicht von diesem Rückruf betroffen sind und als sicher eingestuft werden.

Für Kunden, die möglicherweise betroffene Produkte besitzen, bietet Lenovo einen Kundenservice an. Dieser ist telefonisch unter den folgenden Nummern zu erreichen:

  • Deutschland: 0201-22099 888 (Montag bis Freitag, 8:00 – 18:00 Uhr, GMT +1)

Lenovo empfiehlt allen Kunden, deren Produkte von diesem Rückruf betroffen sind, dringend, sich an den Kundenservice zu wenden, um weitere Anweisungen zu erhalten und mögliche Schritte zur Lösung des Problems zu besprechen.

Die Sicherheit der Verbraucher hat für Lenovo oberste Priorität, und die Zusammenarbeit mit der CPSC verdeutlicht das Engagement des Unternehmens, potenzielle Risiken proaktiv anzugehen und die Sicherheit seiner Produkte zu gewährleisten.

Verkehrsunfall im Schneetreiben: Dramatische Rettungsaktion auf Landstraße 288

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Personenrettung aus dem im Graben befindlichen PKW

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person mussten am Montag, den 27.11.2023 um 16:59 Uhr im dichten Schneetreiben die Feuerwehren aus Gemünden, Winnen und Westerburg auf die Landesstraße 288, Gemünden Richtung Langendernbach ausrücken. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass es sich um einen Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und einem, mit Gasflaschen beladenen, LKW handelte.

Ein PKW befand sich im Graben, der Andere vor dem LKW auf der Straße

Die Fahrerin des im Graben befindlichen Fahrzeugs war in ihrem Gefährt eingeklemmt. Nach der Erstversorgung durch den mitalarmierten Rettungsdienst und Notarzt wurde sie von der Feuerwehr Westerburg mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit und nach weiterer Versorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Über den Grad der Verletzungen ist nichts bekannt.

Die Fahrerin des zweiten Fahrzeugs und der LKW Fahrer blieben unverletzt. Auch die Ladung des LKW nahm keinen Schaden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die L-288 von den Wehren aus Winnen, Gemünden und der nachalarmierten Wehr aus Langendernbach für den Verkehr voll gesperrt.

Im Einsatz waren:

  • FEZ Westerburg
  • FF Gemünden
  • FF Winnen
  • FF Westerburg
  • FF Langendernbach
  • Wehrleitung VG Westerburg
  • Presseteam FF VG Westerburg
  • DRK Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Polizei Westerburg
  • Straßenmeisterei
  • Abschleppdienst

Michael Ebling: 21,1 Millionen für den Brand- und Katastrophenschutz

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Michael Ebling
Michael Ebling

Innenminister Michael Ebling hat in Alzey die ersten Bescheide des sehr großen diesjährigen Förderpakets für den Brand- und Katastrophenschutz in Höhe von 21,1 Millionen Euro übergeben. Darin enthalten ist auch die Fortsetzung der Sonderförderung für wat- und geländegängige Fahrzeuge.

Innenminister Michael Ebling

„In diesem Jahr fördern wir zusätzlich zur jährlichen pauschalen Zuwendung an die Landkreise 53 Baumaßnahmen sowie 231 Beschaffungen von Fahrzeugen und Einsatzgeräten. Damit setzen wir konsequent unseren Weg fort, gemeinsam mit den kommunalen Aufgabenträgern die Ausstattung unserer Feuerwehren auf den neuesten Stand zu bringen“, so Ebling. Er erinnerte an die Sonderförderung in Höhe von zwei Millionen Euro im vergangenen Jahr, die speziell für wat- und geländegängige Fahrzeuge vorgesehen war. „Im Förderpaket ist auch die Fortsetzung der Sonderförderung in diesem Jahr enthalten, indem wir nochmals 2,26 Millionen Euro für die Beschaffung von Fahrzeugen für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung sowie für Katastrophenschutz-Löschfahrzeuge bereitstellen“, hob der Innenminister hervor.

Zum Förderpaket gehören unter anderem Förderungen für drei Katastrophenschutz-Löschfahrzeuge für den Landkreis Alzey-Worms. Die Verbandsgemeinde Monsheim hat einen Zuwendungsbescheid für ein Tanklöschfahrzeug mit 4000 Litern Fassungsvermögen zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden erhalten, die Verbandsgemeinde Wöllstein den Zuwendungsbescheid für einen Kommandowagen, der als Pickup auch in schwierigem Gelände genutzt werden kann. Der Zuwendungsbescheid für einen Teleskopgelenkmast war für Limburgerhof vorgesehen. Die entsprechenden Bescheide überreichte Innenminister Ebling in Alzey an die kommunalen Vertreterinnen und Vertreter. Für die Digitale Alarmierung sind in diesem Jahr weitere rund 660.000 Euro vorgesehen.

Zwei verletzte Personen nach Unfall zwischen Ober-Olm und Essenheim

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Polizei Kirchheimbolanden Tuningkontrolle 087 1900x1070 1
Polizei Kirchheimbolanden Tuningkontrolle 087 1900x1070 1

Polizei Mainz: Eine 55-jährige Essenheimerin verlor am Montag Nachmittag auf der L426 zwischen Ober-Olm und Essenheim witterungsbedingt die Kontrolle über ihren PKW und kollidierte frontal mit dem PKW einer Frau aus Schwabenheim, der im Gegenverkehr fuhr. Beide Fahrzeuge drehten sich um die eigene Achse, wobei ein Fahrzeug ins Feld geschleudert wurde, das andere quer auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Beide Fahrerinnen wurden dabei verletzt und mussten in die Universitätsklinik Mainz verbracht werden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus beiden PKW aus, die durch den Landesbetrieb Mobilität gebunden wurden. Die L 426 war im Rahmen der Unfallaufnahme für ca. vier Stunden gesperrt.

Ein Stück Heimat mit der Groß-Gerauer Weihnachtsbox verschenken

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Die festliche Jahreszeit naht und Groß-Gerau bereitet sich auf ein besonderes Highlight vor. Die Groß-Gerauer Weihnachtsbox, eine Initiative der Wirtschaftsförderung der Kreisstadt und dem Gewerbeverein Groß-Gerau, kehrt für ihre dritte Auflage zurück. Sie verspricht erneut ein zauberhaftes Fest für die Sinne – eine perfekte Gelegenheit, die Vorfreude auf Weihnachten zu steigern und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen.

„Die Groß-Gerauer Weihnachtsbox ist nicht nur ein Geschenk für die Sinne, sondern auch ein Zeichen der Solidarität mit unserer Gemeinschaft und den örtlichen Unternehmen. Wir sind stolz, diese erfolgreiche Tradition fortzusetzen und unseren Bürgerinnen und Bürgern eine wundervolle Weihnachtsüberraschung zu bereiten,“ betonen Sebastian Hauf von der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing sowie Jörg Leinekugel, 1. Vorsitzender des Gewerbevereins.

Was verbirgt sich in der diesjährigen Box?

Weihnachtlicher Tee von Feinkost Salamon, Stollenkonfekt von der Bäckerei Darmstädter, Schokolade mit Groß-Gerau-Motiv vom Kaufhaus Braun, ein Kaffeebecher to-Go vom Gewerbeverein, ein hochwertiges Windlicht aus Holz und nicht zu vergessen, der begehrte Stadtgutschein „GG-Scheck“.

Ein stück heimat mit der groß-gerauer weihnachtsbox verschenken 6Bürgermeister Erhard Walther unterstreicht die Bedeutung dieser Aktion für Groß-Gerau: „Die Groß-Gerauer Weihnachtsbox ist nicht nur eine großartige Geschenkidee, sondern auch eine Möglichkeit, unsere lokalen Geschäfte zu unterstützen. Ich bin stolz darauf, dass wir diese beliebte Aktion zum dritten Mal in Folge durchführen können und freue mich auf eine besinnliche Weihnachtszeit in unserer Stadt.“

Die Groß-Gerauer Weihnachtsbox ist nicht nur ein Geschenk für andere, sondern auch für sich selbst eine wunderbare Wahl. Die Bestellung ist über das Formular auf der Homepage der Kreisstadt unter www.gross-gerau.de oder per E-Mail möglich. Geben Sie einfach Ihre Kontaktdaten, die gewünschte Variante, Stückzahl und den Abholtermin an: weihnachts-box@gross-gerau.de.

Die Weihnachtsboxen starten bereits ab 20 Euro und enthalten neben den lokalen Produkten einen „GG-Scheck“ im Wert von 10 Euro

Zudem sind Varianten zum Preis von 25 oder 30 Euro verfügbar, die einen „GG-Scheck“ von 15 bzw. 20 Euro enthalten. Es besteht sogar die Möglichkeit, das Guthaben des GG-Schecks nachträglich aufzustocken. Aber zögern Sie nicht, denn die Stückzahl ist begrenzt.

Die vorab reservierten Weihnachtsboxen werden beim Stadtmuseum (Am Marktplatz 3 in 64521 Groß-Gerau) zur Abholung bereitstehen. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich in bar und kann zu den festgelegten Abholterminen erfolgen: Mittwoch, 20. Dezember, von 9.00 bis 12.00 Uhr oder Samstag, 23. Dezember, von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Die Groß-Gerauer Weihnachtsbox ist eine wundervolle Möglichkeit, lokale Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig die Festzeit mit liebevoll ausgewählten Produkten zu bereichern. Sichern Sie sich Ihr Exemplar und tauchen Sie ein in die festliche Atmosphäre Groß-Geraus!

Rheinland-Pfalz: Gesetzentwurf zur Förderung der Windenergie zugestimmt

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windmill g1fc2531a6 1280
windmill g1fc2531a6 1280

Rheinland-Pfalz plant, bis zum Jahr 2030, und damit zwei Jahre früher als vom Bund vorgesehen, 2,2 Prozent seiner Landesfläche für Windkraftanlagen vorzuhalten. Zur Umsetzung dieser ambitionierten Flächenziele sollen die Träger der Regionalplanung im ersten Schritt bis 2026 Windenergiegebiete im Umfang von mindestens 1,4 Prozent ihrer Regionsflächen planen. Bereits im Juni hatte der Ministerrat der rheinland-pfälzischen Landesregierung den von Innenminister Michael Ebling eingebrachten Entwurf eines Landeswindenergiegebietegesetzes (LWindGG) im Grundsatz gebilligt. Im weiteren Gesetzgebungsverfahren, nach Beteiligung und Anhörung von Kommunalem Rat, kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Trägern öffentlicher Belange, wurde dem Gesetzesentwurf nun durch den Ministerrat zugestimmt und kann in den Landtag eingebracht werden.

Innenminister Ebling

„Mit dem Landeswindenergiegebietegesetz setzen wir in Rheinland-Pfalz auf eine verantwortungsbewusste und zielgerichtete Weiterentwicklung der Windenergienutzung. Unserem Ziel, bis 2030 die Windenergie auf mindestens 2,2 Prozent der Landesfläche zu erzeugen – das sind ca. 20.000 Hektar zusätzlich –, sind wir seit Juni ein gutes Stück nähergekommen“, so Innenminister Ebling.

Ziel des Gesetzes ist es, weitere Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Förderung der Windenergienutzung und den Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz in den nächsten Jahren sukzessive voranzutreiben.

Der besondere Schutz sensibler Bereiche bei gleichzeitigem Ausbau von Windenergie sei zudem durch das fortgeschriebene rheinland-pfälzische Landesentwicklungsprogramm (LEP) sichergestellt, wovon auch die Kommunen bereits profitieren, so der Minister. „So vermeiden wir es, die sorgsam abgewogenen Maßgaben etwa zum Schutz des Welterbes Oberes Mittelrheintal, des Biosphärenreservats Pfälzerwald oder der Mindestabstände zu Siedlungen zu gefährden“, betonte Ebling.

Unter Einbeziehung valider Naturschutzdaten wird nun zügig ein landesweites Flächenportal entwickelt, um daraus die künftigen Flächenpotenziale in den einzelnen Regionen abzuleiten und zu bestimmen.

„Mit dem neuen Gesetz streben wir einen ausgewogenen und nachhaltigen Ausbau der Windenergie an, um unsere ambitionierten Klimaziele zu erreichen. Dabei ist es uns wichtig, einen verlässlichen und rechtssicheren Rahmen zu schaffen, der sowohl den Schutz bestimmter Gebiete als auch die Energiesicherheit gewährleistet. Wir sind zuversichtlich, dass die Regionen und Kommunen durch die erweiterten Möglichkeiten zur Planung von Windenergiegebieten einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten können“, so Innenminister Michael Ebling.

Doppelsieg für SCHOTT – Mainzer Technologiekonzern zweifach ausgezeichnet

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Koester Fotografie

Für seine Nachhaltigkeitsziele und sein Strategieprogramm „Klimaneutral 2030“ ist der Technologiekonzern SCHOTT bei der Gala des Deutschen Nachhaltigkeitstags in Düsseldorf mit dem 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Glas und Keramik ausgezeichnet worden. Gleichzeitig hatte sich der Mainzer Spezialglashersteller bereits im Vorfeld für den Sonderpreis „Transformationsfeld: Klima“ in der Spitzengruppe als einer der drei Finalisten qualifiziert.

Die unabhängige Jury des DNP hatte branchenübergreifend die Unternehmen ausgewählt, die besonders wirksame Beiträge durch ihre Produkte, Maßnahmen und Lösungen leisten und damit Motivation in die Breite tragen können.

Auf der Gala dann die Bekanntgabe der Gewinner – und eine Überraschung: Auch beim Sonderpreis „Transformationsfeld: Klima“ Platz 1 für SCHOTT.

Bei der Preisverleihung wurde das energieintensive Unternehmen als wichtiger Vorreiter der Transformation in der Deutschen Wirtschaft gewürdigt. Die Auszeichnung orientiert sich an den Nachhaltigkeitszielen der UN und damit an wesentlichen Transformationsfeldern für eine nachhaltigere Zukunft.

Doppelsieg für schott - mainzer technologiekonzern zweifach ausgezeichnet 7
Koester Fotografie

Ausgezeichnet wurden diejenigen Unternehmen die aus Sicht der Jury in ihren Sektoren besonders wirksame, erfolgreiche und beispielhafte Beiträge zur Transformation zeigen. Für den Sektor Glas und Keramikindustrie wurde SCHOTT hier für seine Nachhaltigkeitsaktivitäten ausgezeichnet.

Branchenübergreifend wurden zudem diejenigen vier Sieger gesondert geehrt, die besonders vorbildliche Leistungen in den Transformationsfeldern Ressourcen, Gesellschaft/Wertschöpfungskette, Natur und Klima geleistet haben. Auch hier erhielt SCHOTT für die begehrte Auszeichnung für das Transformationsfeld Klima.

„Möglich wurde dieser Erfolg durch ein engagiertes Team, das die Grenzen bisheriger Technologien immer wieder verschoben hat“, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Heinricht. „Die erfolgreichen Tests zur Beheizung unserer Glasschmelzwannen mit Wasserstoff und Strom haben bestätigt, dass die Transformation technologisch möglich ist. Was wir brauchen, sind politische Rahmenbedingungen, die die Machbarkeit durch entsprechende Förderung unterstützen und dafür sorgen, dass grüner Wasserstoff und Grünstrom künftig in ausreichenden Mengen und zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung stehen.“

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Großer Jubel und Freude bei SCHOTT. Das Team freute sich über gleich zwei silberne Kugeln bei der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP) am 23. November in Düsseldorf.

Als Hersteller von Spezialglas und anderen High-Tech-Materialien will SCHOTT seine Produktion bis 2030 klimaneutral stellen (Scope 1& 2 Greenhouse Gas Protocol). Im Fokus steht dabei der Technologiewandel mit neuen Schmelztechnologien auf Basis von Strom und Wasserstoff. In den letzten drei Jahren konnten nebenzahlreichen Energieeffizienz-Maßnahmen mehrere Forschungsprojekte gestartet werden, welche Pionierarbeit für die Glasindustrie leisten. Das große Ziel: Längerfristig will SCHOTT Glas ohne Erdgas schmelzen – soweit technologisch möglich. Auf seiner Transformationsreise konnte der Technologiekonzern bereits erste wichtige Etappenziele erreichen. Die klimaschädlichen Emissionen wurden in den letzten drei um mehr als 60 Prozent reduziert – vor allem durch die Umstellung auf 100 % Grünstrom. Letzter Schritt ist die Kompensation verbleibender Emissionen.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben, über 1.000 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

Vor der Verleihung in Düsseldorf war ein mehrmonatiger Prozess vorausgegangen. In allen Branchen wurden mithilfe von KI insgesamt ca. 5.000 Unternehmen recherchiert. Parallel bestand eine Bewerbungsmöglichkeit. 100 Fachjurys mit insgesamt ca. 150 Expert:innen kürten die Finalisten und Sieger.

Liste der Grünen Mainz für die Stadtratswahl am 9. Juni 2024

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Im Rahmen ihrer Wahlversammlung hatten die Mainzer GRÜNEN am 18. November Christin Sauer, Daniel Köbler und Sylvia Köbler-Gross zu ihrem Spitzenteam für den Stadtrat bei der
Kommunalwahl 2024 gewählt. Die Kreisvorsitzende der GRÜNEN, Christin Sauer, wurde 2019 zur Ortsvorsteherin von Hartenberg-Münchfeld und in den Stadtrat gewählt.

In ihrer Rede versprach sie den Mainzern eine Politik nah an den Menschen:

„Als Ortsvorsteherin darf ich eine große Vielfalt von Anliegen mit begleiten, die die Menschen in unserer Stadt wirklich umtreiben. Ich möchte keine politischen Grabenkämpfe um vermeintliche Prestigeprojekte führen, solange wir als Stadt kaum Antworten auf die elementarsten Sorgen der Mainzer*innen wie bezahlbaren Wohnraum, Kitaplätze und Aufenthaltsqualität für Jung und Alt an Hitzetagen haben.“

Der Landtagsabgeordnete Daniel Köbler setzte sich 2019 in der Stichwahl zum Ortsvorsteher der Mainzer Oberstadt durch und bringt die Erfahrung von fast 20 Jahren Stadtrat mit. Daniel Köbler:

Liste der grünen mainz für die stadtratswahl am 9. Juni 2024 9„Mainz wurde erneut als dynamischste Stadt Deutschlands ausgezeichnet. Das ist kein zufälliges Label, das uns in den Schoß gefallen ist, sondern das Ergebnis einer verantwortungsvollen und vorausschauenden Finanz- und Wirtschaftspolitik. Deswegen haben wir die Gestaltungsmöglichkeiten, um viele wichtige kulturelle und gesellschaftliche Projekte wie die Sanierung des Taubertsbergbad und den Bau einer Großsporthalle in Mainz zu stemmen.“

Christin Sauer ergänzt: „Mit der starken, paritätischen Liste, die wir gewählt haben, wollen wir die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortführen. Damit setzen wir ein klares Signal für eine progressive Politik und gehen gestärkt in die Kommunalwahl, um uns auch weiterhin für ein lebenswertes Mainz einzusetzen.“

Insgesamt wurden für den Wahlvorschlag für den Stadtrat gewählt:

  1. Christin Sauer
  2. Daniel Köbler
  3. Sylvia Köbler-Gross
  4. Gunther Heinisch
  5. Daiana Neher
  6. Dr. Brian Huck
  7. Stefanie Gorges
  8. Jonas König
  9. Teresa Bicknell
  10. David Nierhoff
  11. Beatrice Bednarz
  12. Tim Ott
  13. Vanessa Wild
  14. Ansgar Helm-Becker
  15. Marita Boos-Waidosch
  16. Fabian Ehmann
  17. Diane Cremille
  18. Christoph Hand
  19. Simay Dirmenci
  20. Christoph Kozubek
  21. Marie Dudzik
  22. Maurice Conrad
  23. Shiva Shafahi
  24. Hans-Helmut Ludewig
  25. Christin Fernholz
  26. Matthias Gill
  27. Ellen Kubica
  28. Marcel Ritter
  29. Tina Clüsserath
  30. Josef Aaron
  31. Sophie Uhlmann
  32. Markus Alvarez-Gonzalez
  33. Sonja Haug
  34. Prof. Thomas Münzel
  35. Anja Reichow-Hansen
  36. Sebastian Donner
  37. Musgana Tesfamariam
  38. Marco Neef
  39. Beverly Seebach
  40. Florian Kärger
  41. Luna König
  42. Benedikt Beer
  43. Lucia Potkowik
  44. Matthias Rösch
  45. Dr. Franziska Conrad
  46. Carl Dreibus
  47. Katrin Eder
  48. Markus Höffer-Mehlmer
  49. Tabea Rößner

    Platz 50 bis 71

  50. Marcel Kühle
  51. Katharina Binz
  52. Enrico Pereira-Krausch
  53. Ruth Jaensch
  54. Rupert Röder
  55. Sina Jansen
  56. Konstantin Fröhlich
  57. Julia Müller Klieser
  58. Christian Heitzmann
  59. Ann Kristin Pfeifer
  60. Alexander Grasshoff
  61. Anke Welzenheimer
  62. Harald Jaensch
  63. Christine Eckert
  64. Armin Schindler
  65. Hanna Thiele
  66. Tine Kuncke
  67. Paul Grünebach
  68. Martin Becker
  69. Alena Haub
  70. Sara Höffer-Mehlmer
  71. Martina Diezinger
  72. Ina Pfeifer

 

Neues Verkehrskonzept in Wiesbaden mit Tempo 30 und 40 Zonen

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Laermschutz 30er Zone
Laermschutz 30er Zone

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat ein differenziertes Konzept „Tempo 30/40“ vorgelegt. Es entlastet die Bevölkerung und Besucher der Innenstadt vom Verkehrslärm. Abgerundet wird es durch eine Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf 40 beziehungsweise 30 Kilometer je Stunde im historischen Fünfeck und rund ums Kureck. Hierzu wird Paragraph 45, 1(a), der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) angewandt. Er räumt Wiesbaden als anerkanntem Kurort bestimmte Befugnisse zum Schutz seiner Gäste ein.

Das Konzept basiert auf dem Lärmaktionsplan der hessischen Landesregierung für Wiesbaden sowie auf detaillierten Lärmberechnungen des Umweltamtes

Die Lärmberechnungen wurden mit dem standardisierten ODEN-Verfahren für jedes einzelne Haus durchgeführt. Im Ergebnis wurde in allen untersuchten Innenstadt-Straßen eine Überschreitung der Immissionsgrenzwerte (16. BImSchV) festgestellt.

„Wir haben es jetzt schwarz auf weiß: Mehrere tausend Wiesbadenerinnen und Wiesbadener in der dichtbesiedelten Innenstadt sind von zu großem Straßenverkehrslärm belastet. Das kann zu Schlaflosigkeit, Dauerstress und schlimmstenfalls zu ernsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Um die Gesundheit dieser Wiesbadenerinnen und Wiesbadener zu schützen, müssen wir handeln“, erklärt Verkehrsdezernent Kowol. „Lange genug haben wir über Lärmschutz geredet. Jetzt bringen wir ihn auf die Straße.“

Allein als direkte Anwohnerinnen und Anwohner dieser Straßen profitieren über 17.000 Menschen von der prognostizierten Lärmminderung, hinzu kommen tausende weitere aus benachbarten Nebenstraßen.

Die Ergebnisse haben für Wiesbaden eine Belastung gezeigt, die rechtlich eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf allen untersuchten Hauptverkehrsstraßen begründen würde

Im Gegensatz zu anderen Städten verzichtet Wiesbaden jedoch darauf, da hiermit unerwünschte Ausweichverkehre in Nebenstraßen drohen würden. Auch für den Busverkehr sowie die Kapazität an den Kreuzungen hat Tempo 40 gegenüber Tempo 30 Vorteile. Daher ist ein differenziertes Konzept für das Gebiet innerhalb des 2. Rings vorgesehen. Der 2. Ring selbst sowie der Rest des Stadtgebietes sind nicht betroffen.

Auf den großen für den Autoverkehr bedeutenden Hauptachsen wird Tempo 40 gelten, also auf dem 1. Ring, der Rheinstraße, Schwalbacher Straße, der äußeren Schiersteiner Straße, äußeren Dotzheimer Straße, Taunusstraße, Wilhelmstraße und Sonnenberger Straße. Ebenfalls Tempo 40 ist vorgesehen für die Bahnhofstraße wegen ihrer herausragenden Funktion für den Busverkehr. Man baue dabei auf den positiven Erfahrungen aus Frankfurt auf, wo bereits seit 2021 auf allen Hauptverkehrsstraßen innerhalb des Anlagenrings Tempo 40 gilt.

Das Konzept der Landeshauptstadt Wiesbaden sieht vor, auf den übrigen, weniger bedeutenden Innenstadt-Straßen die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer je Stunde abzusenken. „Wir haben heute Tempo 50 auf Straßen, auf denen kein vernünftiger Mensch 50 fahren würde. Denken Sie an die Neugasse, an die Röderstraße mit ihrer Steigung, an die enge Wörthstraße oder gar an den Kranzplatz. Eine Anpassung an die Realität ist hier überfällig. Gleiches gilt für die hochverdichteten Wohngebiete zum Beispiel an der Emser Straße, rund um die Ringkirche oder an der Moritzstraße. Auch hier ist 30 Kilometer je Stunde die angemessene, menschengerechte Höchstgeschwindigkeit, auch angesichts der vielen Familien mit Kindern in diesen Quartieren“, sagt Kowol.

Wirtschaftsverkehr als leistungsfähige Hauptzufahrt

Auf dem 2. Ring bleibt Tempo 50 durchgängig bestehen, das gleiche gilt für die Achse Mainzer-Straße-Friedrich-Ebert-Allee, die dem privaten Autoverkehr sowie dem Wirtschaftsverkehr als leistungsfähige Hauptzufahrt zur Innenstadt angeboten wird, weil hier keine bis wenig Wohnbevölkerung betroffen ist.

Der Magistrat hat am Dienstag der Bereitstellung der Finanzmittel für die nötigen rund 180 Schilder zugestimmt, die abschließende Beschlussfassung obliegt der Stadtverordnetenversammlung. Derzeit geplant ist, die Beschilderung Ende des 2. Quartals 2024 zu realisieren.

Weitere Lärmberechnungen werden demnächst für verschiedene Vororte durchgeführt. Auch hier gibt es zahlreiche Appelle aus den Ortsbeiräten und der Bevölkerung, mit dem Ziel, die Anwohnerinnen und Anwohner vielbefahrener Straßen zu entlasten.