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IMA 2024 in Hessen: Spektakuläres Motorrad Event kehrt nach Wiesbaden zurück

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Die Internationale Motorradausstellung Hessen (IMA) kehrt zurück und präsentiert sich vom 02. bis 04. Februar 2024 im Wiesbadener RheinMain CongressCenter. Als neues Kick Off Event zur Motorradsaison bietet die Messe eine breite Palette an Zweirad-Neuheiten, ein spektakuläres Rahmenprogramm und erstklassige Unterhaltung.

Die IMA schließt die Motorradmesse Lücke im Rhein-Main-Gebiet

Im Jahr 2024 setzt die IMA ihre Mission fort, alle Motorradfahrer und Enthusiasten im Rhein-Main-Gebiet mit einer anspruchsvollen Motorradmesse inklusive Industriebeteiligung vor der Haustür zu versorgen. Die neue Messe etabliert sich als Treffpunkt für alle Biker, unabhängig von ihrem Fahrstil – sei es Tourer, Racer, Crosser oder Rollerfahrer.

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Optimale Infrastruktur im Herzen von Wiesbaden

Das Wiesbadener RheinMain CongressCenter, nur 500 Meter vom Bahnhof entfernt und von Hotels und Parkhäusern umgeben, bietet eine optimale Infrastruktur für Aussteller, Besucher und Messebauer gleichermaßen. Diese zentrale Lage ermöglicht eine bequeme Anreise und Aufenthalt.

Vielfalt der Highlights und Show-Elemente

In den Hallen des RheinMain CongressCenter präsentieren namhafte Motorradhersteller ihre Highlights der kommenden Saison. Von Traumbikes bis zu Einsteigermodellen und Rollern für den kleinen Geldbeutel bietet die IMA eine breite Auswahl. Die Vielfalt zieht die Besucher an und sorgt für mehrere Stunden bestes Infotainment rund ums Bike. Zudem bieten Show- und Actionelemente mit hart am Limit bewegten Motorrädern und Quads Top-Unterhaltung.

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Johanniter mit Motorradstaffel und Erste-Hilfe-Workshop

Eine besondere Premiere erwartet die Besucher auf der diesjährigen IMA: Die Johanniter präsentieren sich erstmals mit einem Messestand und informieren über ihre deutschlandweiten Motorradstaffeln sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen für Biker. Interessierte haben die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen und wichtige Erste-Hilfe-Techniken wie die Helmabnahme oder die richtige Herz-Lungen-Wiederbelebung zu erlernen. Der Stand der Johanniter Rheinhessen befindet sich in Halle Nord am Stand HN-08.

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SPD-Mainz: „Politischen Fehlgriff ausgleichen“

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Mainz Hechtsheim Ortsverwaltung 20120120 scaled
Mainz Hechtsheim Ortsverwaltung 20120120 scaled

Als politischen Fehlgriff bewerten die beiden Mainzer SPD-Vorsitzenden Jana Schmöller und Ata Delbasteh das Verhalten der Ortsvorsteherin im Stadtteil Hechtsheim sowie der CDU und der Freien Wähler im dortigen Ortsbeirat. „Die Bitte der SPD, eine Resolution mit dem Titel ‚Für die Verfassung eintreten‘ nicht auf die Tagesordnung der letzten Ortsbeiratssitzung zu nehmen, zeugt von geringer Stärke und beachtlicher Gleichgültigkeit“, sagten Schmöller und Delbasteh.

„Das Thema, das die Resolution aufgreift, beherrscht in diesen Wochen die politische Diskussion in der Gesellschaft. Für Mainz kommt die Besonderheit hinzu, dass im Stadtteil Hechtsheim ein Begegnungszentrum für rechtsextremistisches Gedankengut tätig war.“

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Nach dem jetzt bekannt gewordenen Geheimtreffen hochrangiger Politiker der AfD und weiterer rechtsgerichteter Kreise in der Nähe von Berlin seien viele Menschen in Deutschland verunsichert.

„Wer auf einen Migrationshintergrund zurückblickt, macht sich jetzt verstärkt Sorgen über die persönliche Zukunft“, sagten Schmöller und Delbasteh. „Hier spielt es kaum eine Rolle, ob jemand einen deutschen Pass hat oder nicht. Die Unsicherheit aller Menschen mit Migrationsgeschichte hat zugenommen. Den Erklärungen, die die AfD abgegeben hat, ist kein Glauben zu schenken. Den Menschen ist klar: wenn diese Partei politische Gestaltungsmöglichkeiten bekommt, wird ihre persönliche Lage sofort unsicherer.“

Der Kritik am Verhalten der Ortsvorsteherin und der beiden Parteien CDU und Freie Wähler schloss sich die Hechtsheimer Ortsvorsteherkandidatin Ylva Dayan an. „Frau Cohnen ist nicht nur die gegenwärtige Amtsinhaberin im Stadtteil, sie ist auch die Nummer Zwei der Mainzer CDU für den Stadtrat“, sagte Dayan. „Angesichts dieser Stellung wären mehr Sorgfalt, mehr Verantwortungsbewusstsein und mehr Engagement zu erwarten gewesen. Diesen Anforderungen hat sie nicht genügt.“

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Die beiden Mainzer SPD-Vorsitzenden Schmöller und Delbasteh sowie die Hechtsheimerin Dayan forderten die Ortsvorsteherin sowie die beiden Parteien auf, sich ohne Wenn und Aber zum Grundgesetz zu bekennen.

„Das können die Bürgerinnen und Bürger erwarten, die in diesen Tagen zu Hunderttausenden die Demokratie unterstützen. Diese Unterstützung ist ein Auftrag für diejenigen, die politisch tätig sind. Das gilt auch für die lokale Ebene. Die SPD setzt alles daran, diesem Auftrag gerecht zu werden. Wir sind zuversichtlich, dass auch andere demokratische Parteien den Auftrag annehmen – auch wenn das einige in einem Mainzer Stadtteil in einem entscheidenden Moment versäumt haben. Noch kann dieses Versäumnis ausgeglichen werden.“

Stellungnahme von Ulrike Cohen (CDU) zu den Vorwürfen der SPD-Mainz

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Vollsperrung in Wiesbaden-Dotzheim für drei Wochen

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Vollsperrung

Die Adolfinenstraße wird im Bereich der Haus-Nummer 2 von Donnerstag, 15. Februar, bis Donnerstag, 7. März, voll gesperrt. Grund dafür sind Tiefbauarbeiten zur Störungsbeseitigung im Auftrag der Telekom.

Die Sperrung betrifft auch den Radverkehr. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege nutzen. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen. In Wiesbaden gibt es mehr als 5.000 Baustellen pro Jahr. Unter wiesbaden.de/baustellen ist eine Karte mit ausgewählten Maßnahmen abrufbar. Falls Busse davon betroffen sind, informiert ESWE Verkehr über Umleitungen von Bussen unter eswe-verkehr.de.

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Fahrerlaubnisbehörde Mainz am 29. und 30. Januar 2024 geschlossen

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Die Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Mainz (Führerscheinstelle / Elly-Beinhorn-Str. 16, 55129 Mainz) ist am Montag/Dienstag, 29/30. Januar 2024 wegen einer Schulung an beiden Tagen ganztägig für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir bitten, diese Schließung bei geplanten Behördengängen zu berücksichtigen. Die Zulassungsstelle der Landeshauptstadt Mainz hingegen ist von dieser Schließung nicht betroffen. Dort sind nach vorheriger Online-Terminvereinbarung wie gewohnt Vorsprachen möglich.

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Neustadt-Ortsbeirat beschließt Nordmolen-Ufer-Benennung nach Yılmaz Atalay

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„Die Neustadt wird ihre erste Straße erhalten, die mit Yılmaz Atalay nach einer Person mit Migrationsgeschichte benannt ist – gerade in diesen Zeiten, ist das ein sehr gutes Zeichen für eine bunte, vielfältige Neustadt“, freut sich Alexander Kleid, Sprecher der SPD-Ortsbeiratsfraktion in der Mainzer Neustadt. Der Ortsbeirat der Mainzer Neustadt hatte in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch (24. Januar 2024) einstimmig auf Antrag der SPD beschlossen, den Weg oberhalb des gerade entstehenden Ufers der Nordmole im Zollhafen nach Yılmaz Atalay zu benennen.

Yılmaz Atalay gilt als Begründer der heute jährlich stattfindenden „Interkulturellen Woche“ (damals „Ausländertag“), hat sich intensiv in der und für die migrantische Community in Mainz engagiert und wurde dafür auch vom damaligen Oberbürgermeister Jens Beutel im Jahr 2009 mit dem „Mainzer Pfennig“ geehrt. Er eröffnete 1978 in der Boppstraße das erste türkische Reisebüro in Mainz – dieses existiert dort auch noch heute.

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Alexander Klein weiter:

„Yılmaz Atalay ist zweifelsohne eine würdige Persönlichkeit und es ist aufgrund seiner herausragenden Lebensleistung absolut gerechtfertigt, eine Straße in unserem Stadtteil nach ihm zu benennen.“

Der Vorschlag eine Straße in der Neustadt nach Yılmaz Atalay zu benennen, wurde von Nurhayat Canpolat an die Neustadt-SPD herangetragen. „Wir bedanken uns bei Nurhayat Canpolat für diesen Vorschlag und die Initiative“, so Alexander Klein.

Der Antrag war schon einmal im Herbst 2022 auf der Tagesordnung des Ortsbeirats, wurde damals aber von den anderen Fraktionen vertagt und von der SPD-Fraktion nun wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Der Benennungsvorschlag wird im nächsten Schritt durch das Kulturdezernat geprüft und dann den Gremien zur weiteren Beratung vorgelegt. Die abschließende Entscheidung trifft der Stadtrat.

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Zur Person Yılmaz Atalay:

Yılmaz Atalay wurde am 1. Mai 1933 in Corum/Türkei geboren und starb am 15. Juni 2021.

Im April 1961 kam er als sogenannter „Gastarbeiter“ nach Deutschland und engagierte sich für seine zugewanderten Mitmenschen in vielfältiger Art und Weise: als hauptamtlicher Mitarbeiter in der deutschlandweit ersten Beratungsstelle für Türkinnen und Türken bei der AWO in Mainz, als ehrenamtlicher Übersetzer und auch in der Integrationshilfe. Außerdem war er Sprecher für Musliminnen und Muslime unterschiedlicher Nationalitäten.

1976 organisierte Yılmaz Atalay den ersten „Ausländertag“ in Mainz mit. Aus dem „Ausländertag“ ist später die jährlich stattfindende „Interkulturelle Woche“ entstanden.

Er gründete den Verein „Gesundheitsprävention in Mainz und Umgebung e.V.“, der sich aus der ersten Selbsthilfegruppe für türkische Diabetikerinnen und Diabetiker im Rhein-Mainz-Gebiet entwickelte. Yılmaz Atalay war Vorsitzender dieses Vereins und hat in dieser Rolle über die Grenzen unserer Stadt hinaus Anerkennung erworben.

Ebenso engagierte sich Yılmaz Atalay für die Einführung muslimischer Bestattungskultur in Mainz. So wurde 2011 eine rituelle Reinigungsstätte eingeweiht und ab 2014 Tuchbestattung ermöglicht.

Das Stadtbild der Mainzer Neustadt prägte Yılmaz Atalay mit dem von ihm im Jahr 1978 eröffneten ersten türkischen Reisebüro in Mainz, welches sich in der Boppstraße befindet und neu heute existiert. Für sein außerordentliches Engagement für die Integration türkischer und muslimischer Mitmenschen in Mainz wurde Yılmaz Atalay im Jahre 2009 durch den damaligen Oberbürgermeister Jens Beutel mit dem „Mainzer Pfennig“ geehrt. Noch kurz vor seinem Tod wurde Yılmaz Atalay durch die Stadt bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer für eine Landesehrung vorgeschlagen.

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Zukunft der Rettungswachen im Kreis Mainz-Bingen

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Sechs Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Mainz haben eine hohe Priorität für Neubau oder Modernisierung. Das ist das Ergebnis der Arbeit einer Projektgruppe, die sich seit dem vergangenen Sommer mit der Zukunftsplanung für die Wachenstandorte beschäftigt hat. Alle Wachen erfüllen derzeit die Anforderungen für eine gute Versorgung im Rettungsdienst. Mit Blick auf die Zukunft besteht jedoch an Standorten in Kirn, Nierstein, Bad Sobernheim, Bad Kreuznach, Worms und Stromberg dringender Handlungsbedarf. Nach der Priorisierungsliste besteht für acht weitere Wachen erheblicher Bedarf, für sechs weitere geringer und für eine kein Bedarf.

„Wir haben jetzt eine verlässliche fachliche Planungsgrundlage“, waren sich die Landrätinnen Dorothea Schäfer und Bettina Dickes, Landrat Heiko Sippel sowie die Oberbürgermeister Nino Haase und Adolf Kessel nach einer ersten Auswertung der Projektgruppenarbeit einig. Seit vergangenem Sommer beschäftigt sich die Gruppe intensiv mit der Zukunftsplanung für die Rettungswachen und hat nun ihre Empfehlung zur Priorisierung für Neubau oder Modernisierung für alle Rettungswachen und Fahrzeugstandorte in den Landkreisen Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Bad Kreuznach sowie den Städten Mainz und Worms vorgelegt.

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Landrätin besuchte alle Standorte

Landrätin Dorothea Schäfer hat im Sommer 2023 als Chefin der Rettungsdienstbehörde gemeinsam mit den jeweiligen Verwaltungsspitzen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Projektgruppe alle Standorte in der Region Rheinhessen-Nahe besucht. Dabei wurde deutlich, dass die Situation in den verschiedenen Wachen sehr unterschiedlich ist – nicht verwunderlich angesichts der Tatsache, dass die Baujahre zwischen 1985 und 2019 liegen. „Die Modernisierung und Optimierung der Rettungswachen ist eine wichtige Aufgabe, die Projekte werden uns einige Jahre beschäftigen“, sagte die Landrätin. Sie spart zusammen mit ihrer Amtskollegenschaft nicht an Lob für die gute und engagierte Arbeit der Einsatzkräfte, die aus jeder Wachensituation das Beste herausholen, damit die Bevölkerung gut versorgt werden kann.

Investitionsplan wird erstellt

Die fünf Hauptverwaltungsbeamten, die gemeinsam den Bau und die Erhaltung aller Rettungswachen im gesamten Rettungsdienstbereich als Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung verantworten, wollen die Empfehlungen der Projektgruppe nun politisch umsetzen. Sie haben die Gruppe beauftragt, die auf der operativen Ebene erarbeiteten Empfehlungen und Priorisierungen in einen Investitionsplan zu fassen, der vorgibt, welche Wachen am Ende tatsächlich wie, wann und in welchem Umfang modernisiert, neu gebaut oder an einen anderen Standort verlegt werden müssen. Dieser Investitionsplan soll im April dieses Jahres in den politischen Gremien der Gebietskörperschaften vorgestellt, diskutiert und möglichst im Mai verabschiedet werden, um am Ende eine breite Zustimmung für das weitere Vorgehen zu erreichen.

Dies ist auch erforderlich, weil die Baukosten für alle Standorte gemäß dem rheinland-pfälzischen Rettungsdienstgesetz von allen Gebietskörperschaften im Verhältnis zur Einwohnerzahl getragen werden. „Der Rettungsdienst ist eine zentrale Komponente in der Daseinsfürsorge und Gefahrenabwehr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes benötigen möglichst optimale Voraussetzungen, um die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten“, fasst Dorothea Schäfer die Herausforderungen zusammen.

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Weiße Flecken beseitigen

Darüber hinaus beschäftigt sich die Rettungsdienstbehörde intensiv mit der optimalen Versorgungsstruktur im gesamten Rettungsdienstbereich. In einem Gutachten wurde festgestellt, das in den Landkreisen Bad Kreuznach und Alzey-Worms die Versorgung der Bevölkerung durch zwei zusätzliche Fahrzeugstandorte optimiert werden kann. Dabei werden zwei sogenannte „weißen Flecken“ beseitigt, in denen die dortige Einwohnerschaft einen gesetzlichen Anspruch auf Versorgungsverbesserung hat. Hierfür setzen sich Bettina Dickes und Heiko Sippel als Vertreter der betroffenen Gebietskörperschaften besonders ein.

„Wir befinden uns in intensiven Verhandlungen mit Grundstückseigentümern und den Rettungsdienstorganisationen, um hier schnellstmöglich zu einer Lösung zu kommen, und hoffen, noch vor dem Sommer die in Osthofen und Pferdsfeld angedachten Standorte in Betrieb zu nehmen“, sagte Dr. Carsten Lott, der als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst die medizinische Verantwortung für den Rettungsdienstbereich trägt. Dass es nun länger dauert als zunächst angenommen, liegt an vertraglichen Fragen, die noch geklärt werden müssen.

Hintergrund: Die Rettungsdienstbehörde Mainz erstreckt sich über drei Landkreise (Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Bad Kreuznach) sowie die zwei kreisfreien Städte Mainz und Worms. Versorgt werden 847.000 Einwohner von 77 Rettungsmitteln aus 17 Rettungswachen und 4 Fahrzeugstandorten.

In der Projektgruppe arbeiteten neben der beim Landkreis Mainz-Bingen angesiedelten Rettungsdienstbehörde mit Landrätin Dorothea Schäfer an der Spitze noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fünf direkt betroffenen Gebietskörperschaften, der benachbarten Rettungsdienstbehörden, der Hilfsorganisationen sowie der Krankenversicherungen mit. Beratend war das rheinland-pfälzische Innenministerium dabei. Die baufachliche Bestandsaufnahme der 21 Standorte lieferte das Architekturbüro Kölling.

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Die Ergebnisberichte der Projektgruppe verstehen sich als grundsätzliche Empfehlungen zur räumlichen Konzeption und der Ausstattung von Rettungswachen

Sie basieren auf wissenschaftlichen und technischen Ergebnissen sowie Erfahrungswerten und sollen als Leitlinie bei der Planung zukünftiger Bau- und Modernisierungsvorhaben dienen.

Es kann im Rahmen eines Entscheidungskorridors notwendig werden, die Empfehlungen an den jeweiligen Einzelfall anzupassen, um regionale Besonderheiten zu berücksichtigen oder das Einvernehmen mit den an der Finanzierung Beteiligten zu erzielen.

Die Projektgruppe wird ihre Arbeit in 2024 fortsetzen, um den Umsetzungsprozess fachlich zu begleiten.

Zukunft der rettungswachen im kreis mainz-bingen


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Neue Regelung bei Unfallflucht und Trunkenheitsfahrt

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Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) zeigt sich zufrieden mit den Empfehlungen des 62. Deutschen Verkehrsgerichtstags: „Es ist sehr erfreulich, dass die Verkehrsjuristen in Goslar bei ihren Beratungen die Verkehrsunfallprävention hochgehalten haben“, kommentiert der Präsident des DVR, Manfred Wirsch.

„Sehr überzeugend waren die Argumente von Staatsanwältinnen und Staatsanwälten, Polizei und Bußgeldstellen zur Verkehrsunfallflucht: Eine Herabstufung der Strafbarkeit auf eine Ordnungswidrigkeit würde die Behörden nicht entlasten. Vor allem sollte der Bevölkerung nicht das Signal gesendet werden, ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort sei eine Bagatelle. Wer ein Kraftfahrzeug führt, übernimmt Verantwortung und muss auch bei Verkehrsunfällen für sein Verhalten einstehen.“

Sicherstellung vom Fahrzeug und weitere Punkte

Unfallverursacher, die sich unerlaubt vom Unfallort entfernen, sollen den Empfehlungen zufolge bei reinen Sachschäden allerdings glimpflicher davonkommen: Eine Entziehung der Fahrerlaubnis sollte dann nicht regelhaft angeordnet werden sondern nur, wenn Gerichte dies im Einzelfall für angemessen halten.

„So gilt bei schweren Personenschäden weiterhin, dass regelhaft die Fahrerlaubnis zu entziehen ist und die Eignung der Täter für das Führen von Kraftfahrzeugen gründlich überprüft werden muss“, begrüßt Wirsch die Empfehlung. Der Verkehrsgerichtstag forderte außerdem die Bundesregierung auf, das Freikaufen von Punkten durch sogenannten Punktehandel zu sanktionieren. „Das ist überfällig“, kommentiert Wirsch.

Zudem empfiehlt der Verkehrsgerichtstag, dass künftig nach wiederholten Trunkenheitsfahrten das Fahrzeug eingezogen werden kann. Wirsch: „Auch damit wird die Prävention gestärkt: Wer wiederholt betrunken fährt und damit andere Verkehrsteilnehmende gefährdet, muss damit rechnen, dass er sein Fahrzeug verliert. Das dürfte ein zusätzliches Signal der Abschreckung an eine besonders gefährliche Tätergruppe senden.“

Vollsperrung B270: Audi bei Unfall in zwei Teile gerissen

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Polizei Rheinland-Pfalz: Am Donnerstagmittag, gegen 15:45 Uhr, kam es auf der B270 in Höhe Schopp zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen bog ein 65-jähriger Mann mit seinem Mercedes von Schopp kommend auf die B270 in Richtung Waldfischbach ein.

Hierbei kollidierte er mit einem Audi, der auf der B270 in Richtung Kaiserslautern fuhr.

Durch den Zusammenstoß wurde der Audi in den Gegenverkehr geschleudert und prallte dort gegen einen Kia und einen Opel. Der Audi wurde in zwei Hälften gerissen. Der 20-jährige Fahrer wurde schwerverletzt und musste durch die Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden. Ein Hubschrauber flog ihn ins Krankenhaus. Die 47-jährige Kia Fahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Mercedesfahrer erlitt keine Verletzungen, der Opelfahrer leichte. Die Fahrbahn wurde für mehrere Stunden voll gesperrt.

Zur Rekonstruktion des Unfalls zog die Polizei ein Gutachter hinzu. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 100.000 Euro.

Im Einsatz waren:

  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Unfallgutachter
  • Abschleppdienst
  • Straßenmeisterei
  • Polizei
  • Notfallseelsorge

 

Neuer Spielplatz im Frankfurter Zoo

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Foto: v.L. Dr. Ina Hartwig, Astrid Kopp, und einige Kinder die das Spielgerät erobern. Auf der Wiese am Grzimekcamp im Zoo konnte mit Unterstützung der Leberecht-Stiftung ein inklusiver Kleinkind-Spielbereich eingerichtet werden. Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, und Zoodirektorin Dr. Christina Geiger übergeben den neuen Spielplatz am 24. Januar gemeinsam mit der LEBERECHT-Stiftung an die kleinen Besucherinnen und Besucher des Zoos. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Auf der Wiese am Grzimekcamp konnte mit Unterstützung der Leberecht-Stiftung ein inklusiver Kleinkind-Spielbereich eingerichtet werden. Am Mittwoch, 24. Januar, wurden die Spielgeräte an die kleinen Zoobesucherinnen und -besucher übergeben.

Ab sofort können die jüngsten Zoo-Fans einen neuen Spielbereich zwischen Vogelhallen und Affenanlagen in Beschlag nehmen. Ermöglicht wurde der inklusive Spielplatz, der besonders für Kleinkinder geeignet ist, dank der Unterstützung der Leberecht-Stiftung. Im Grzimekcamp können auf 140 Quadratmetern Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam in Bewegung kommen.

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft:

„Eine Spielplatzpause gehört für die allermeisten Familien mit Kindern und für Kindergruppen zu einem Zoobesuch dazu. Ich freue mich sehr, dass es nun im Zoo einen zweiten – und noch dazu inklusiven – Spielbereich gibt. Barrierefreiheit und Inklusion sind wichtige Aspekte bei der Zooentwicklung und haben auch im Masterplan, den wir aktuell erstellen, einen entsprechend großen Stellenwert. Mein Dank gilt der Leberecht-Stiftung für dieses großartige Engagement für unseren Zoo“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.

„Auch ich möchte mich herzlich bei der Leberecht-Stiftung bedanken, die den neuen Spielbereich mit einer Förderung von 48.000 Euro ermöglicht hat“, sagt Zoodirektorin Christina Geiger. „Ich freue mich sehr, dass wir damit die Aufenthaltsqualität im Zoo insbesondere auch für Kinder mit Beeinträchtigungen steigern können. Das Grzimekcamp, das gerne zum Verweilen sowie für Veranstaltungen genutzt wird, wird damit um eine Attraktion reicher und wir haben endlich einen zweiten Spielplatz im Zoo – etwas, das wir uns schon lange gewünscht haben“, sagt Geiger.

Neuer spielplatz im frankfurter zoo 1

„Seit über 70 Jahren ist es Ziel der Leberecht-Stiftung, benachteiligten und behinderten Kindern in Frankfurt und Umgebung ein Stück Lebensqualität zu schenken. Das wurde hier besonders farbenfroh und nachhaltig umgesetzt“, sagt Astrid Kopp, Beiratsmitglied der Leberecht-Stiftung. „Das schönste an dem Spielplatzprojekt ist, dass im gemeinsamen Spiel Freundschaften unter ganz unterschiedlichen Kindern entstehen, Gemeinsamkeiten entdeckt werden und die Spielgeräte vielen Familien aus der ganzen Region unbeschwerte Momente bereiten werden“, sagt Kopp.

Gestaltung und Ausstattung

Die Gestaltung des Grzimekcamps, das die Naturschutzarbeit der ZGF in der Serengeti thematisiert, wird in den farbenfrohen Spielgeräten der Firma Proludic aus Gingen an der Fils fortgeführt. Proludic war bereits Partner bei früheren Spielplatzprojekten der Leberecht-Stiftung und verfügt über große Erfahrung bei der Planung und dem Bau inklusiver Spielflächen.

Im Zoo Frankfurt wurde der neue Spielbereich mit einer Nestschaukel für Kleinkinder, einem Karussell und einem Federspielgerät ausgestattet. Das Highlight ist eine Federwippe in Form eines Jeeps mit Zebramuster als kleines Pendant zum großen Ranger-Fahrzeug, das auf dem Grzimekcamp für Safari-Atmosphäre sorgt.

Demo gegen Rassismus: Mehr als 15.000 Menschen in Wiesbaden

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SPD-FRAKTION IM RATHAUS WIESBADEN: Ein beeindruckendes Bollwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus wurde gestern Abend von über 15.000 Menschen in Wiesbaden errichtet. Der Zug der Demonstranten erstreckte sich vom Bahnhof bis vor das Rathaus, wo eine zentrale Kundgebung stattfand. Die Menschen versammelten sich, um gemeinsam ein starkes Signal für Demokratie und Freiheit zu setzen.

Die Vorsitzende der SPD Wiesbaden, Susanne Hoffmann-Fessner, äußerte sich begeistert nach der Demonstration: „Wir haben ein ganz deutliches Zeichen gesetzt. Das Bollwerk steht! Wiesbaden hat gezeigt, dass es sich klar gegen rechts und für Freiheit und Vielfalt positioniert.“

Auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im Wiesbadener Rathaus, Silas Gottwald, zeigte sich überwältigt von der Beteiligung:

„Dieses Aufstehen der Mitte der Gesellschaft ist genau das, was wir jetzt brauchen. Ich bin froh, dass so viele Menschen gekommen sind. Besonders in dieser Woche – mit dem anstehenden Gedenktag an die Opfer der Nationalsozialisten am Samstag – hat diese Demonstration eine doppelte Signalkraft. Nie wieder ist jetzt!“

Die beeindruckende Mobilisierung war das Ergebnis eines breiten Bündnisses aus Parteien, Gewerkschaften und Vereinen, das zur Demonstration aufgerufen hatte. Das Bündnis für Demokratie, dem auch die SPD angehört, konnte eine Vielzahl von Unterstützern mobilisieren. Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, selbst Mitglied der SPD, betonte bei der zentralen Kundgebung am Rathaus die Bedeutung eines vielfältigen Wiesbadens.

An der Demonstration nahmen zahlreiche Mitglieder der SPD-Fraktion im Rathaus, der Parteivorstand (mit Susanne Hoffmann-Fessner und Alexander Hofmann MdL), die künftige Bundestagsabgeordnete Nadine Ruf, Dezernentinnen der Stadt, die Jusos sowie viele Mitglieder und Sympathisantinnen teil.

Die eindrucksvolle Veranstaltung hat nicht nur die Geschlossenheit der Wiesbadener Gesellschaft demonstriert, sondern auch eine klare Botschaft gegen Rassismus und für die Werte der Demokratie und Freiheit gesendet.

Schwerer Unfall zwischen Alzey und Albig mit fünf Fahrzeugen

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Rettungsdienst und Feuerwehr
Rettungsdienst und Feuerwehr

Am Freitagmorgen, den 26.01.2024 gegen 07:00 Uhr kam es auf der L 401 zwischen Alzey und Albig zu einem schweren Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Der 19-jährige Pkw-Fahrer befuhr mit seinem Beifahrer die L401 aus Richtung Ensheim kommend in Fahrtrichtung Alzey und wollte über die Linksabbiegerspur in die Straße „Erbespfad“ in Richtung Albig abbiegen.

Frontal in Gegenverkehr

Hierbei ließ er den entgegenkommenden, aber bevorrechtigten 38-jährigen Pkw-Fahrer nicht durchfahren, sodass es zum Frontalzusammenstoß kam. Der 38-jährige wurde durch den Zusammenstoß gegen den 24-jährigen Fahrer geschleudert, der wiederum mit seinem Pkw am „Erbeskopf“ stand, um nach links auf die L 401 Richtung Alzey abzubiegen. Anschließend überschlug sich der 38-jährige. Der 19-jährige Fahrer wurde zurück auf seine Ursprungsfahrbahn geschleudert, auf der er allerdings mit dem zwischenzeitlich herangenahten Pkw eines weiteren 19-jährigen kollidierte.

Letztgenannter drehte sich durch den Aufprall und touchierte ein fünftes Fahrzeug, das an der gegenüberliegenden Einmündung stand. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Fünf von den sechs Unfallbeteiligten Personen wurden verletzt. Vier davon schwer, aber nicht lebensbedrohlich, einer davon leicht. Sie wurden alle in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Fahrbahn musste bis 11:20 Uhr vollgesperrt werden.

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Neue solarbetriebene DHL Packstation in Wiesbaden-Biebrich

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DHL knüpft das Packstationsnetz jetzt noch dichter und hat eine neue DHL Packstation in Wiesbaden-Biebrich in Betrieb genommen. Die neue Packstation ist solarbetrieben. Die Kapazität des neuen Automaten umfasst 66 Fächer. Kunden können dort rund um die Uhr ihre DHL Pakete abholen und vorfrankierte Sendungen verschicken. Die einzelnen Standorte der Packstationen findet jeder unter www.postfinder.de.

12.500 Packstationen mit über 23 Millionen registrierten Kundinnen und Kunden

Deutsche Post und DHL bieten ihren Kundinnen und Kundendeutschlandweit ein breites Netz an rund 36.300 stationären Annahme- und Verkaufsstellen für Post- und Paketdienstleistungen, bestehend aus Packstationen, Filialen, DHL-Paketshops, Verkaufspunkten und Poststationen. „Wir haben unser Angebot mit innovativen Konzepten und Formaten in den letzten 25 Jahren stetig optimiert und an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden angepasst. Die Erfolgsgeschichte der Packstation und Entwicklung unseres recht neuen Formats der Poststation sind eindrückliche Belege.“  Neben der einfachen Bedienbarkeit und der 24-Stunden-Verfügbarkeit ist es auch diese zentrale Lage an wichtigen Punkten des öffentlichen Lebens, die Packstationen so beliebt machen: Denn häufig können Kundinnen und Kunden ihren Paketempfang und -versand direkt mit dem Weg zur Arbeit oder dem Lebensmitteleinkauf verbinden.

Mittlerweile sind über 23 Millionen Kundinnen und Kunden bei DHL registriert. , erklärt Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland der DHL Group. Eine Anmeldung für den kostenlosen Packstation-Service ist unter www.dhl.de/packstation möglich zudem bietet die Webseite umfangreiche Informationen rund um das Thema Packstation. Für den Sendungsempfang an der Packstation benötigen Neukunden die DHL Paket App, die alle Services rund um das DHL Paket bequem bündelt. Für das Verschicken von Päckchen und Paketen an der Packstation ist keine vorherige Registrierung erforderlich.

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Südhessen: Vollsperrung A67 nach Unfall

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Unfall auf der A60
Symbolbild Polizei

Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 67 am Freitagmorgen (26.1.) musste die Fahrbahn für zwei Stunden voll gesperrt werden. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 29 Jahre alter Mann aus Flörsheim gegen sieben Uhr mit seinem Auto die Autobahn in Richtung Darmstadt, als er kurz vor der Raststätte Büttelborn aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und zunächst rechts gegen die Leitplanke prallte.

Anschließend stieß er auf der Fahrbahn mit dem Auto einer 53-Jährigen aus Mainz zusammen

Beide Personen erlitten bei dem Zusammenprall schwere Verletzungen. In der Folge touchierten zwei weitere Verkehrsteilnehmer das Fahrzeug des Flörsheimers. Aufgrund der Unfallaufnahme und Einsatz der Rettungskräfte musste die Strecke in Richtung Süden voll gesperrt werden. Der 29-Jährige kam mit einem Krankenwagen in eine Klinik, die Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die genaue Höhe steht derzeit noch nicht abschließend fest. Die Vollsperrung konnte gegen 9 Uhr wieder aufgehoben werden.

Erhöhung der Rundfunkbeiträge – Christian Baldauf (CDU) strikt dagegen

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Die Rundfunkkommission der Länder setzt heute ihr zweitägiges Treffen in Bingen fort, um sich mit dem „Bericht des Rates für die zukünftige Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ zu befassen. Dieser hatte in der Vorwoche seine Reformvorschläge vorgelegt. CDU-Landesparteichef Christian Baldauf formuliert mit Blick auf die Klausur seinerseits klare Anforderungen zur Neuaufstellung der Sendeanstalten und seine Erwartungen an die rheinland-pfälzische Landesregierung.

Eine Erhöhung der Rundfunkbeiträge lehnt Baldauf strikt ab:

„Statt wie von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen, die Beiträge ab 2025 zu erhöhen, gilt es jetzt erst einmal, die lange überfälligen Reformen anzugehen, Doppelstrukturen abzubauen und weitere Einsparungen zu prüfen. Ich erwarte, dass die Ministerpräsidentin sowie Heike Raab als Bevollmächtigte des Landes dafür in der Rundfunkkommission Sorge tragen. Wir können die Beiträge der Bürgerinnen und Bürger nicht immer weiter hochschrauben, ohne dass Klarheit über den zukünftigen Auftrag und den möglichen Umbau der Anstalten herrscht“, so Baldauf. Erst danach könne der Finanzierungsbedarf von ARD, ZDF und Deutschlandradio zuverlässig bewertet werden.

Zudem fordert Baldauf, dass Vorkehrungen zur Staatsferne der öffentlich-rechtlichen Medienhäuser getroffen werden – als Konsequenz aus den Einschüchterungsversuchen der SPD-Medienstaatssekretärin Raab und dem SPD-Landesvorsitzenden Roger Lewentz auf einen SWR-Landeskorrespondenten, die im vergangenen Jahr für einen medienpolitischen Skandal gesorgt hatten. Baldauf: „Die ‚Causa Raab‘ hat uns gelehrt, dass führende Regierungsmitglieder künftig im Sinne der Pressefreiheit keine einflussreichen Posten in den öffentlich-rechtlichen Landessendeanstalten mehr besetzen sollten. Hier braucht es Distanz und absolute Transparenz.“

Römische Mosaike aus Mainz – Vortrag von Dr. Jens Dolata im Landesmuseum Mainz

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Vortrag von Dr. Jens Dolata, stellvertretender Außenstellenleiter der Landesarchäologie Mainz, wirbt für Ausstellungsbesuch im Marstall des Landesmuseums Mainz. Es war der damals bedeutendste derartige Fund aus dem römischen Mainz: Bei Bauarbeiten in der Badergasse, im Herzen der Mainzer Altstadt, trafen Archäologen der damaligen Archäologischen Denkmalpflege 1995 auf die Überreste eines außergewöhnlichen Mosaikbodens einer römischen Stadtvilla des 2./3. Jahrhunderts, die in Teilen ausgegraben werden konnte.

Ausgehend vom Fund dieses Orpheus-Mosaiks, das aktuell im Marstall des Landesmuseums Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) ausgestellt wird, erforscht die Landesarchäologie gerade alle überlieferten Fundstellen römischer Mosaike aus Mainzer Stadtvillen. Zum Forschungsstand bietet Dr. Jens Dolata, stellvertretender Außenstellenleiter der Landesarchäologie Mainz, einen einführenden Vortrag an mit dem Titel „Pavimenta tessellata Mogontiacenses – Erste Einblicke in die archäologische Revision der Mosaikfunde aus dem römischen Mainz“.

Der Vortrag läuft am 30. Januar 2024 um 18 Uhr als Hybrid-Veranstaltung im Landesmuseum Mainz.

Für Dolata bietet die eingehende Beschäftigung mit den Fundorten und Befunden der Überreste stattlicher Schmuckfußböden neue und überraschende Einblicke in prächtige Wohnausstattungen im römischen Mainz. In seinem Vortrag beleuchtet er nicht nur Baukontexte, vergesellschaftete Funde und besondere Erhaltungssituationen, sondern erklärt auch Bildmotive und ordnet sie ein. Dabei sind die aus viereckigen Stückchen oder Würfelchen, lateinisch tessellae, erstellten Mosaike für Dolata „ganz besondere Fundstücke, die unseren Blick auf außergewöhnliche Häuser von Mogontiacum lenken.“

Die Präsentation von römischen Mosaiken im Marstall ist ein gemeinsam vom Landesmuseum Mainz und der Landesarchäologie Mainz durchgeführtes Projekt, das unter anderem aufzeigen soll, dass auch in Mainz in römischer Zeit repräsentative Stadtvillen vorhanden waren.

Der Vortrag wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Es besteht demnach die Möglichkeit, in Präsenz teilzunehmen oder der Veranstaltung in digitaler Form zu folgen. Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis 29. Januar 2024, 12 Uhr, per E-Mail unter anmeldung@gdke.rlp.de gebeten, die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Der Zugangslink wird den Teilnehmenden nach Anmeldeschluss per E-Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.