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Einbruchsserie in Mainz beschäftigt die Polizei

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Körperverletzung in Mainz
Polizei Mainz

Das Polizeipräsidium Mainz zieht die Zügel an: Als Reaktion auf eine aktuelle Einbruchsserie in Mainz und den Vororten wurden die Sicherheitsmaßnahmen massiv intensiviert. Ziel der Beamten ist es, den Verfolgungsdruck auf die Täter zu erhöhen und die Wohnviertel wieder sicher zu machen.

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Strategie und Erfolge der Polizei bei der Einbruchsserie in Mainz

Die Polizei hat ihre Strategie angepasst und zeigt nun verstärkt Präsenz in den sogenannten „tatrelevanten Zeitfenstern“. Das bedeutet konkret: Besonders in den Abend- und Nachtstunden sowie beim Übergang vom Tag zur Nacht sind mehr Streifen unterwegs. Es kommen sowohl uniformierte Beamte zur Abschreckung als auch zivile Streifen zur verdeckten Observation zum Einsatz.

Erste Erfolge: In den verstärkt bestreiften Sektoren wurden seit Beginn der Maßnahme keine weiteren Einbrüche mehr registriert. Die Strategie scheint als effektive Barriere zu wirken.

„Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe“

Trotz des erhöhten Aufgebots stellt die Polizei Mainz klar: Eine lückenlose Überwachung aller Wohngebiete ist allein durch polizeiliche Mittel nicht möglich. Der nachhaltige Erfolg hängt entscheidend von der Mithilfe der Mainzer Bürgerinnen und Bürger ab.

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Worauf Sie achten sollten

Die Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit und gibt konkrete Hinweise, bei welchen Beobachtungen der Notruf 110 sofort gewählt werden sollte:

  1. Fremde Personen: Wer interessiert sich auffällig für Häuser, Grundstücke oder studiert intensiv Klingelschilder?

  2. Unbekannte Fahrzeuge: Notieren Sie sich Kennzeichen und Merkmale von Autos, die langsam oder wiederholt durch Ihre Straße fahren.

  3. Keine Hemmungen beim Notruf: Haben Sie ein „ungutes Gefühl“ oder konkrete Beobachtungen? Wählen Sie ohne Zögern die 110. Lieber einmal zu viel angerufen als zu wenig.

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Betrüger in Bischofsheim unterwegs – Warnung der Polizei

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Betrüger in Trebur

Dank der schnellen Reaktion eines aufmerksamen Hausbesitzers konnte die Polizei am Montagvormittag (23.03.2026) eine mutmaßliche Betrügerbande dingfest machen. Die fünf Männer im Alter zwischen 19 und 46 Jahren hatten versucht, einen 63-Jährigen in Bischofsheim mit einer völlig überzogenen Rechnung für minderwertige Arbeit unter Druck zu setzen.

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Die Masche der Betrüger in Bischofsheim: Erst anlocken, dann abkassieren

Die Täter gingen nach einem bekannten Muster vor: Einige Tage zuvor boten sie dem Geschädigten an der Haustür an, einen Baum zurückzuschneiden und die Dachrinne zu reparieren. Als vereinbarter Preis standen 450 Euro im Raum.

Am Montag schritten die Betrüger in Bischofsheim zur Tat – jedoch nicht zur Reparatur: Sie demontierten die eigentlich voll funktionsfähige Dachrinne und forderten vom Hausbesitzer plötzlich 2.000 Euro.

Festnahme durch die Polizei

Der 63-Jährige ließ sich nicht einschüchtern und verständigte die Polizei. Beamte der Station Bischofsheim nahmen die fünf Verdächtigen noch vor Ort fest. Gegen die Gruppe wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

So schützen Sie sich

Die Polizei nimmt die Masche der Betrüger in Bischofsheim zum Anlass, erneut vor dubiosen Haustürgeschäften zu warnen. Oft geben diese Personen vor, „Mängel mit fachmännischem Auge“ erkannt zu haben, die sofort behoben werden müssten.

Die wichtigsten Tipps der Polizei:

  • Misstrauen bei Haustürgeschäften: Seriöse Firmen werben selten unangekündigt an der Haustür um Aufträge.

  • Keine Barzahlung: Lassen Sie sich niemals auf sofortige Barzahlungen ohne ordentliche Rechnung ein.

  • Angebote prüfen: Holen Sie bei größeren Reparaturen immer ein Gegenangebot einer lokalen Fachfirma ein.

  • Polizei rufen: Wenn Ihnen Handwerker verdächtig vorkommen oder Sie bedrängt werden, wählen Sie sofort den Notruf.

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An diesen Mainzer Gebäuden geht am 28. März das Licht aus

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Mainzer
Foto: BYC-News

Die Landeshauptstadt Mainz beteiligt sich auch dieses Jahr wieder an der „Earth Hour“ und folgt dem Aufruf der Umweltstiftung WWF Deutschland, ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen.

Mit der „Stunde der Erde“ engagieren sich Menschen, Städte und Unternehmen für den Schutz unserer Lebensgrundlagen und schalten weltweit am Samstag, 28. März, um 20:30 Uhr für eine Stunde unter dem Motto „Wir machen’s aus“ das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin oder der Mainzer Dom.  Umweltdezernentin Janina Steinkrüger: „Die Earth Hour erinnert uns daran, wie viel wir gemeinsam für unseren Planeten tun können. Ich lade alle Mainzer:innen herzlich ein, mitzumachen und für diese Stunde das Licht auszuschalten, um ein sichtbares Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen.“

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In Mainz werden zur Earth Hour die Beleuchtung von zahlreichen Gebäuden ausgeschaltet:

Kirchen:

  • Dom
  • Christuskirche
  • St. Christoph (Mahnmal)
  • St. Peter
  • St. Ignaz
  • St. Quintin
  • Karmeliterkirche
  • St. Stephan
  • Augustinerkirche
  • Kath. Kirche Bretzenheim
  • Kath. Kirche Ebersheim
  • Kath. Kirche Finthen
  • Kath. Kirche Gonsenheim
  • Kath. Kirche Laubenheim
  • Kath. Kirche Marienborn
  • Kath. Kirche Hechtsheim
  • Kath. Kirche Weisenau
  • Evangelische Kirchengemeinde Hechtsheim (Evangelisches Gemeindezentrum und Gemeindehaus Frankenhöhe)

Öffentliche Gebäude:

  • Zitadelle
  • Gonsenheimer Rathaus
  • Landtagsgebäude Rheinland-Pfalz
  • Kurfürstliches Schloss
  • Altes Zeughaus (Deutschhausplatz 8)
  • Rheingoldhalle
  • Osteiner Hof
  • Erthaler Hof
  • Bassenheimer Hof
  • Schönborner Hof
  • Staatstheater
  • Gutenberg-Museum
  • Römischer Kaiser
  • Alte Universität
  • Holzturm
  • Eisenturm
  • Stadthaus Große Bleiche (bis auf die Notbeleuchtung)

Rheinufer:

  • Theodor-Heuss-Brücke
  • Raimundi-Tor
  • Holztor
  • Weintor
  • Schlosstor

Unternehmen:

  • Mainz 05 Mewa Arena
  • Schott AG
  • Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)
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Tödlicher Verkehrsunfall in Lörzweiler

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Trauerkerze Symbolbild BYC-News
Trauerkerze Symbolbild BYC-News

Am Samstag, dem 21.03.2026, kam es gegen 13:37 Uhr zu einem folgenschweren Verkehrsunfall in Lörzweiler. An der Kreuzung der Bahnhof- bzw. Rheinstraße (K34) und der Mainzer Straße (K46) kollidierten ein Pkw und ein Motorroller. Ein 43-jähriger Pkw-Fahrer beabsichtigte, von der Mainzer Straße auf die K34 in Richtung Nackenheim abzubiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines 81-jährigen Rollerfahrers, der auf der K34 aus Richtung Nackenheim kommend unterwegs war. Es kam zu einer Berührung der Fahrzeuge, durch die der Senior zu Fall kam.

Unerwartete Verschlechterung des Gesundheitszustands

Unmittelbar nach dem Verkehrsunfall in Lörzweiler war der 81-Jährige ansprechbar. Auf die alarmierten Polizeibeamten sowie den Rettungsdienst wirkte der Mann zunächst nur leicht verletzt. Er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Am frühen Morgen des 23.03.2026 verstarb der Verunfallte jedoch infolge schwerer innerer Verletzungen in der Klinik. Aufgrund des tödlichen Ausgangs hat die Polizeiinspektion Oppenheim die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang intensiviert und bereits einen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt.

Suche nach wichtigem Zeugenfahrzeug nach Verkehrsunfall in Lörzweiler

Die Ermittler bitten nun direkte Zeugen, die den Verkehrsunfall in Lörzweiler beobachtet haben, sich bei der Dienststelle zu melden. Von besonderem Interesse ist hierbei ein Fahrzeug, das sich zum Unfallzeitpunkt unmittelbar hinter dem Pkw des 43-Jährigen befunden haben soll. Die Insassen dieses Wagens könnten entscheidende Beobachtungen zum Hergang der Kollision gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Oppenheim entgegen.

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Seniorenresidenz nach Wohnungsbrand in Essen-Kettwig evakuiert

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Wohnungsbrand in Essen-Kettwig
Brennende Wohnung Foto: Feuerwehr Essen

Am heutigen Montagabend gegen 19:00 Uhr kam es zu einem folgenschweren Wohnungsbrand in Essen-Kettwig. Das Feuer brach in einer Einrichtung für Servicewohnen für Senioren in der Kettwiger Altstadt aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr schlugen bereits deutlich sichtbare Flammen aus einem Fenster im vierten Obergeschoss. Eine massive Rauchentwicklung erschwerte die erste Phase des Einsatzes erheblich, während sich der betroffene Wohnungsinhaber und seine direkten Nachbarn bereits eigenständig ins Freie retten konnten.

Evakuierung und medizinische Versorgung

Aufgrund der sensiblen Nutzung des Gebäudes als Senioreneinrichtung wurde umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften nachalarmiert. In der Spitze mussten 30 Personen in einer provisorischen Sammelstelle in einem gegenüberliegenden Seniorenheim betreut werden. Zehn Bewohner wurden durch Notärzte gesichtet, wobei zwei Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert werden mussten. Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps unter Atemschutz gegen die hohe Brandlast vor, um die Ausbreitung der Flammen infolge vom Wohnungsbrand in Essen-Kettwig zu stoppen.

Warnung der Bevölkerung via NINA

Da der Brandgeruch in weiten Teilen des Stadtteils wahrnehmbar war und zahlreiche Notrufe auslöste, veranlasste die Einsatzleitung eine offizielle Warnung über die App NINA sowie über soziale Medien. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde festgestellt, dass insgesamt sechs Wohneinheiten vorerst nicht mehr bewohnbar sind. Die betroffenen Senioren konnten glücklicherweise bei Angehörigen oder in der benachbarten Pflegeeinrichtung untergebracht werden.

Ermittlungen zur Brandursache

Der Einsatz, an dem neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Kettwig und Mitte beteiligt waren, dauerte rund dreieinhalb Stunden an. Während der Maßnahmen blieb die Hauptstraße für den Verkehr voll gesperrt. Die Polizei Essen hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache für den Wohnungsbrand in Essen-Kettwig zu klären.

Dramatische Rettung in Emmendingen bei Wohnungsbrand

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Emmendingen
SYMBOLBILD

Blaulicht Bundesweit – Am späten Nachmittag des 23.02.2026 kam es gegen 17:40 Uhr zu einem folgenschweren Wohnungsbrand in Emmendingen. Über den Notruf der Integrierten Leitstelle meldeten Zeugen eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus im westlichen Stadtgebiet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Aus einem Obergeschoss drang dichter Qualm. Eine Familie hatte sich bereits auf den Balkon ihrer Wohnung geflüchtet, da der Fluchtweg durch das Treppenhaus abgeschnitten war. Die Feuerwehr leitete umgehend eine Rettungsaktion ein und konnte die Personen sicher vom Gebäude bringen.

Verletzte und medizinische Erstversorgung

Die Bilanz des Wohnungsbrand in Emmendingen fällt folgenschwer aus. Insgesamt erlitten fünf Bewohner leichte Verletzungen durch das Einatmen von Rauchgasen. Besonders schwer traf es einen 17-jährigen Jugendlichen, der neben einer Rauchgasvergiftung zusätzliche schwere Verletzungen durch die direkte Brandwirkung davontrug. Alle Verletzten wurden vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in umliegende Kliniken transportiert. Die Löscharbeiten der Feuerwehr verhinderten zwar ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude, konnten jedoch die massiven Schäden am betroffenen Objekt nicht abwenden.

Hoher Sachschaden und unbewohnbare Wohnungen nach Feuer in Emmendingen

Nach ersten Schätzungen der Experten entstand durch den Wohnungsbrand in Emmendingen ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich. Aufgrund der starken Rußablagerungen und der Einwirkung von Brandgasen wurde das komplette Gebäude mit insgesamt sechs Wohneinheiten für unbewohnbar erklärt. Die betroffenen Bewohner mussten für die Nacht anderweitig untergebracht werden. Die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache wurden vom Polizeirevier Emmendingen aufgenommen.

Warum die SPD in der Krise feststeckt und das ganze Land mitreißt

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Warum die SPD in der Krise feststeckt und das ganze Land mitreißt
SYMBOLBILD GRAFIK

Kommentar von Meikel Dachs zur SPD – Es ist ein Ritual, das sich in der deutschen Parteienlandschaft festgefressen hat. Der Montag nach einer Wahl ist in der Berliner Republik zum Tag der Realitätsverweigerung geworden. Man sieht die Verantwortlichen der Sozialdemokraten im Schatten der Willy-Brandt-Statue stehen, die Mienen versteinert, die Rhetorik defensiv. Doch dieses Mal ist etwas anders. Das übliche Narrativ, man habe eigentlich die richtigen Themen besetzt und sei nur nicht „durchgedrungen“, zieht nicht mehr. Die SPD hat einen Punkt erreicht, an dem selbst die Parteispitze um Bärbel Bas und Lars Klingbeil einräumen muss: Der Plan fehlt.

Die Ehrlichkeit, mit der man an diesem Nach-Wahl-Montag auftrat, war fast schon entwaffnend – und genau darin liegt das Problem. Wenn eine amtierende Regierungspartei, die einst den Anspruch einer Volkspartei erhob, auf der Mitleidsschiene landet, ist das Ende der politischen Relevanz nah. Das Bild der „begossenen Pudel“, die erklären, es habe eigentlich nicht geregnet, während sie knöcheltief im Wasser stehen, ist einer tiefgreifenden Ratlosigkeit gewichen. Die Deutschen haben das Interesse an einer Partei verloren, die sich scheinbar nur noch um sich selbst und ihre internen Kaderstrukturen dreht.

Stillstand in der Führungsetage

Bemerkenswert an der aktuellen Situation ist die personelle Starre. Es herrscht das Gesetz der geschlossenen Reihe – nicht aus Loyalität zur Sache, sondern aus Angst vor dem Dominoeffekt. Wenn ein Stein aus der Führungsriege fällt, droht das gesamte Konstrukt der Berliner Parteizentrale einzustürzen. So hat sich die einstige Volkspartei in eine Kaderpartei verwandelt.

In dieser SPD fehlen die Kanten, der Mut und vor allem das Charisma. Man verschließt sich zwar keinen Personaldebatten, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass keine echten Alternativen sichtbar werden. Wer in den letzten Jahren auf die realen Probleme der Menschen hinwies – sei es beim Stütze-Missbrauch, der Clan-Kriminalität oder der unkontrollierten Migration –, wurde von der Parteilinken oft reflexartig diffamiert. Das Ergebnis dieser Ausgrenzungspolitik nach innen ist ein programmatisches Vakuum nach außen.

Der Not-Parteitag am Freitag

Als Rettungsanker soll nun eine „Reformrunde“ am kommenden Freitag dienen. Es ist der Versuch einer Flucht nach vorn. Dass zu diesem Treffen neben der Parteispitze und den Ministern auch „erfolgreiche Oberbürgermeister“ geladen sind, ist ein spätes Eingeständnis. Es sind die Praktiker aus Städten wie Duisburg oder Fürth, die noch wissen, wo der Schuh drückt. Sie sind es, die seit Jahren ungehört ein Umlenken forderten, während die Berliner Blase sich in abstrakten Klimazielen für das Jahr 2040 verlor.

Diese Einladung der Kommunalpolitiker ist ein Hoffnungsschimmer, wirkt aber gleichzeitig wie ein improvisierter Not-Parteitag. Die Frage bleibt, ob die SPD in der Krise es schafft, die Industriearbeitsplätze und die drastisch hohen Energiepreise endlich wichtiger zu nehmen als die Befindlichkeiten ihres linken Flügels. Lars Klingbeil sprach von zehntausenden gefährdeten Stellen durch die wirtschaftlichen Verwerfungen und die Iran-Krise. Doch Worte allein schaffen keine Abhilfe, wenn die Programmatik der letzten Jahre konsequent in die entgegengesetzte Richtung lief.

Die Entfremdung von der arbeitenden Mitte

Das Kernproblem der Sozialdemokratie bleibt die soziale Schieflage ihrer eigenen Prioritäten. Unter Kanzler Merz ist die Partei zwar erste Schritte in Richtung Realpolitik gegangen, doch dies geschah unter heftigen inneren Kämpfen und stets zulasten echter, tiefgreifender Reformen. Für die Mehrheit der „Hart-Arbeiter“ in diesem Land war die SPD schon lange keine Heimat mehr. Die Nicht-Arbeiter schienen den Programmatikern näher zu stehen als diejenigen, die mit ihren Steuern das System am Laufen halten.

Dass man in der Parteizentrale ernsthaft überrascht über die Wahlergebnisse ist, offenbart die tiefe Entfremdung von der Lebensrealität der Bürger. Die SPD in der Krise ist zu einer Sammlungsbewegung für Randthemen verkommen. Bas und Klingbeil müssen nun den fast unmöglichen Spagat schaffen: Die Partei zurück zur arbeitenden Mitte führen, während die Jusos und der linke Flügel drohen, das Haus von innen anzuzünden.

Das Land als Geisel der Parteipolitik

Besonders bitter ist die Erkenntnis, dass das Schicksal der gesamten Koalition und damit das Reform-Wohl des Landes an dieser maroden SPD hängt. Wenn eine Regierungspartei ins Bodenlose stürzt, wird die Handlungsfähigkeit der gesamten Bundesregierung gelähmt. Deutschland befindet sich in einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise, die keinen Aufschub duldet. Doch statt entschlossener Führung erleben wir Macht- und Richtungskämpfe in einer Trümmer-Partei.

Bis Freitag bleibt das Land gewissermaßen eine Geisel der sozialdemokratischen Selbstfindung. Es bleibt abzuwarten, ob der große „Wende-Wurf“ gelingt oder ob die SPD lediglich eine weitere kosmetische Korrektur vornimmt, die am Ende niemanden mehr überzeugt. Das Überleben der Partei hängt davon ab, ob sie den Mut aufbringt, sich von ideologischen Altlasten zu befreien und sich den tatsächlichen Sorgen der Menschen bei Finanzen, Sicherheit und Arbeit zu stellen.

Basketball-Nachtaktion „Streetball Night Jam“ am Freitag

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Basketball-Nachtaktion „Streetball Night Jam“ am Freitag

Streetball Night Jam – Die Jugendförderung der Stadt Rüsselsheim am Main veranstaltet am Freitag (27. März) die erste Basketball-Nachtaktion in diesem Jahr. Diese findet in Kooperation mit dem Verein Auszeit e.V. und der Initiativgruppe Basketball Rüsselsheim in der Sporthalle der Max-Planck-Schule statt. Basketballinteressierte aus der Region, egal mit welchem Erfahrungslevel, sind eingeladen, ihre Spielkünste unter Beweis zu stellen. Neben Fairness und Spielspaß sind auch Tricks und Moves mit dem Basketball besonders gefragt.

Der Turnierabend „Streetball Night Jam“ wird von lokalen DJs und Rappern begleitet. Darüber hinaus wird es in diesem Jahr bei der sogenannten „Halftime-Show“ eine Überraschung geben. Das Turnier beginnt um 18:00 Uhr. Der Check-In und das Warm-Up starten bereits um 17:00 Uhr. Gespielt wird in zwei Kategorien: Juniorturnier (von 14 bis 18 Jahre) und Seniorturnier (ab 19 Jahre). Mädchen und Frauen können in beiden Altersgruppen in eigenen Teams oder in „Mixed-Teams“ antreten. Die Buckets der Damen zählen einen Punkt mehr. Gespielt wird jeweils auf einen Korb. Jedes Team besteht aus drei Feld- und ein bis höchstens zwei Auswechselspielerinnen und -spielern.

Die Teilnahme am Streetball Night Jam ist kostenlos. Teams können sich bei Özgür Bilgin unter 0177 3038642 oder streework@ruesselsheim.de bis zum 26. März für das Turnier anmelden.

GRÜNE Mainz ziehen mit drei Abgeordneten in den Landtag ein

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Landtag Mainz

Nach der gestrigen Landtagswahl werden die GRÜNEN Mainz mit drei Abgeordneten im nächsten Landtag vertreten sein. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate steigt die Anzahl der Abgeordneten insgesamt auf 105. Auf die GRÜNEN Rheinland-Pfalz entfallen entsprechend zehn Mandate.

Teresa Bicknell (Kreisvorsitzende GRÜNE Mainz) kommentiert:

„Es hatte sich bereits gestern Abend abgezeichnet, dass durch die Regelungen von Überhang- und Ausgleichsmandaten eine Vergrößerung des Landtags nötig sein könnte. Das vorläufige Endergebnis des Landeswahlleiter bestätigt diese Entwicklung. Für uns Mainzer GRÜNE ziehen entsprechend Katrin Eder, Katharina Binz und Fabian Ehmann in den Landtag ein.“

Der GRÜNE Mainz Kreisvorsitzende, Christoph Kozubek, ergänzt: „Mit unseren drei Abgeordneten werden wir im Landtag die wichtigen Impulse, die wir in den letzten Jahren Regierungsbeteiligung gesetzt haben, weiter fortsetzen. Auch aus der Opposition heraus werden Katrin, Katharina und Fabian unsere Errungenschaften im Klimaschutz, bei der Energiewende, bei der Gleichberechtigung und bei Kulturpolitik gegen den Rollback der großen Koalition verteidigen.“

Messerangriff und brennender Sperrmüll in Wiesbaden

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Polizei Trebur
Polizei

Polizei Westhessen – Am Sonntagabend gegen 21:00 Uhr kam es laut dem neuesten Polizeibericht Wiesbaden zu einer heftigen Auseinandersetzung im Bismarckring. Im Verlauf eines Streits zwischen vier Personen griff eine 38-jährige Frau eine 35-Jährige mit einer Fahrradkette an und trat zudem nach ihr. Die Geschädigte erlitt hierbei Verletzungen, lehnte jedoch eine stationäre Behandlung ab. Parallel dazu attackierte der 40-jährige Begleiter der Angreiferin einen 31-jährigen Mann mit Schlägen ins Gesicht und führte Stiche mit einem Messer in dessen Richtung aus. Glücklicherweise blieb der 31-Jährige durch das Messer unverletzt. Das Duo flüchtete anschließend in Richtung Goebenstraße; die Personalien der Täter sind der Polizei bereits bekannt.

Tätlicher Angriff auf Kind am Sportplatz

Ein weiterer Vorfall im Polizeibericht Wiesbaden ereignete sich bereits am Samstagnachmittag in der Diltheystraße. Gegen 16:20 Uhr geriet ein Junge auf einem dortigen Sportplatz mit zwei etwa 16 Jahre alten Jugendlichen in Streit. Die Situation eskalierte schnell: Einer der Jugendlichen versetzte dem Kind eine Ohrfeige, während der andere einen Kinnhaken ausführte. Die Täter, die als ca. 1,90 Meter groß, dünn und mit dunklen lockigen Haaren beschrieben werden, flüchteten nach der Tat. Einer trug ein weißes, der andere ein schwarzes T-Shirt zu schwarzen Jeans. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sperrmüllbrand beschädigt geparkte Fahrzeuge

In den frühen Morgenstunden des Sonntags musste die Feuerwehr zudem in die Schultheißstraße ausrücken. Gegen 04:10 Uhr wurde der Brand eines Sperrmüllhaufens gemeldet, der laut Polizeibericht Wiesbaden rasch gelöscht werden konnte. Dennoch sorgte die enorme Hitzeentwicklung dafür, dass zwei in der unmittelbaren Nähe geparkte Fahrzeuge beschädigt wurden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, weshalb die Kriminalpolizei mögliche Zeugen um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer (0611) 345-0 bittet.

Schusswaffe löst nächtlichen Polizeieinsatz in Raunheim aus

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Schusswaffe löst nächtlichen Polizeieinsatz in Raunheim aus
SYMBOLBILD

Raunheim News – In der Nacht zum Samstag (21.03.) führte die Mitteilung über einen bewaffneten Autoinsassen zu einem größeren Polizeieinsatz in Raunheim. Gegen 01:15 Uhr alarmierten Passanten die Beamten in die Flörsheimer Straße. Zeugen hatten beobachtet, wie ein Insasse eines mit vier Personen besetzten Fahrzeugs eine Schusswaffe zur Schau stellte und vor den Augen der Umstehenden das Magazin aus der Waffe entfernte.

Feststellung der Schreckschusswaffe

Die alarmierten Ordnungshüter konnten das beschriebene Fahrzeug im Rahmen vom Polizeieinsatz in Raunheim in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes antreffen und einer Kontrolle unterziehen. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten eine Schreckschusspistole nebst passender Munition. Nach ersten Ermittlungen besaß der 19-jährige Tatverdächtige zwar eine waffenrechtliche Erlaubnis für das Führen der Pistole, dennoch sorgte sein Verhalten für die Alarmierung der Einsatzkräfte. Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei Hessen wurden durch das Vorzeigen der Waffe keine Personen bedroht oder verletzt.

Sicherstellung und weitere Maßnahmen

Trotz der vorhandenen Erlaubnis stellten die Beamten die Waffe sowie die Patronen im Rahmen der Gefahrenabwehr sicher. Der Polizeieinsatz in Raunheim zieht für den jungen Mann nun weitere bürokratische Konsequenzen nach sich. Die zuständige Waffenbehörde wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, um die persönliche Eignung des 19-Jährigen zum Führen einer Waffe sowie weitere rechtliche Maßnahmen zu prüfen.

Neue Infos zur Sperrung der Pariser Straße in Klein-Winternheim

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A671 Hochheim
Baustelle Symbolbild

Autofahrer und Anwohner müssen sich auf der Pariser Straße in Klein-Winternheim weiterhin auf Behinderungen einstellen. Wie der Abwasserzweckverband „Untere Selz“ (AVUS) mitteilt, verzögern sich die laufenden Kanalarbeiten witterungsbedingt. Die aktuelle Sperrung bleibt deutlich länger bestehen als ursprünglich geplant.

Großprojekt Regenwasserkanal in Klein-Winternheim

Seit Anfang Februar wird in der Ortslage am 5. Bauabschnitt des Regenwasserkanals gearbeitet. Das Projekt ist umfangreich: Insgesamt werden rund 250 Meter Regenwasserkanal sowie 200 Meter Mischwasserkanal neu verlegt. Das Baufeld erstreckt sich dabei von der markanten Eisenbahnbrücke bis hin zum Nettomarkt.

Neue Fristen und Ampelregelungen

Aufgrund der feuchten Witterung der letzten Wochen konnten die Arbeiten im Bereich zwischen der Eisenbahnbrücke und der Einmündung Raiffeisenstraße nicht wie geplant abgeschlossen werden.

Das bedeutet konkret für den Verkehr:

Quelle: klein-winternheim
Quelle: Klein-Winternheim
  • Verlängerung der Sperrung: Der Abschnitt bleibt voraussichtlich bis zum 20. April 2026 voll gesperrt.

  • Zusätzliche Ampel: Ab dem heutigen 23. März 2026 wird der Verkehr im Bereich der Einmündung Raiffeisenstraße durch eine Baustellenampel geregelt.

  • Ausblick: Nach dem 20. April sollen die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung fortgeführt werden, wobei der Verkehr weiterhin mittels Ampel an der Baustelle vorbeigeführt wird.

Der Abwasserzweckverband ist sich der Belastung für die Verkehrsteilnehmenden und die Anlieger bewusst. Die Maßnahme sei jedoch zwingend notwendig, um die Entwässerungsinfrastruktur der Gemeinde nachhaltig zu modernisieren und für künftige Starkregenereignisse zu rüsten.

Insolvenz der GP Feinbeton GmbH beim Amtsgericht Darmstadt eingeleitet

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Insolvenz der CERAMIST One GmbH in Wiesbaden

Im Rahmen des Antragsverfahrens über das Vermögen der GP Feinbeton GmbH mit Sitz in Breuberg hat das zuständige Amtsgericht Darmstadt (Geschäfts-Nr.: 9 IN 126/26) am 23. März 2026 um 11:00 Uhr weitreichende Maßnahmen getroffen. Für das im Handelsregister unter HRB 101197 eingetragene Unternehmen wurde die vorläufige Verwaltung angeordnet. Die Geschäftsführung der Gesellschaft, vertreten durch Marcel Götze und Thorsten Pfister, unterliegt damit ab sofort den rechtlichen Einschränkungen, die das Insolvenzverfahren GP Feinbeton GmbH mit sich bringt. Gegenstand des Unternehmens: Die Herstellung und der Vertrieb von Betonmöbeln, Betonsanierung, Industrieböden und Sichtbeton

Einsetzung des vorläufigen Insolvenzverwalters

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Christoph Enkler aus der Kanzlei Brinkmann & Partner in Frankfurt am Main bestellt. Gemäß der gerichtlichen Anordnung nach § 21 Abs. 2 Ziff. 2 InsO sind Verfügungen der Antragsgegnerin ab sofort nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Herr Enkler wurde zudem ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen einzuziehen sowie ein spezielles Insolvenzsonderkonto einzurichten, um die spätere Insolvenzmasse im Rahmen vom Insolvenzverfahren GP Feinbeton GmbH zu sichern.

Auswirkungen auf Drittschuldner der GP Feinbeton GmbH

Der gerichtliche Beschluss beinhaltet ein striktes Zahlungsverbot an die Schuldnerin. Drittschuldner werden aufgefordert, Leistungen nur noch unter Beachtung der neuen Verwaltungsstrukturen zu erbringen. Darüber hinaus sind Finanzbehörden, Banken sowie das Kraftfahrt-Bundesamt angewiesen, dem vorläufigen Insolvenzverwalter umfassende Auskünfte über alle bestehenden Geschäftsbeziehungen zu erteilen. Diese Maßnahmen dienen der lückenlosen Aufklärung der Vermögensverhältnisse im laufenden Insolvenzverfahren GP Feinbeton GmbH.

Leichenfund in Balingen – Ermittlungen der Polizei dauern an

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Unfall auf der B460

Nach dem Fund einer weiblichen Leiche in der Nähe eines Firmengeländes am Montagmorgen hat das Kriminalkommissariat Balingen (Baden-Württemberg) die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 6.30 Uhr war die Polizei aus Balingen von einem Passanten alarmiert worden, der die Frau im Bachbett der Eyach entdeckt hatte. Zwischenzeitlich konnte die Frau als eine 44-Jährige aus einer Gemeinde des Zollern-Alb-Kreises identifiziert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den näheren Umständen aufgenommen. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Gordon Schnieder kündigt Gespräche und klare Ziele an

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Gordon Schnieder
Gordon Schnieder

„Ich will Ministerpräsident für alle Menschen in Rheinland-Pfalz sein.“ – Mit diesen Worten kommentierte Gordon Schnieder das Wahlergebnis nach dem Erfolg der CDU Rheinland-Pfalz bei den Landtagswahlen. Nach dem Wahlerfolg äußerte sich der Spitzenkandidat und CDU-Landesvorsitzende: „Gestern war ein besonderer, ein historischer Tag. Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden, dass die CDU wieder Verantwortung in Rheinland-Pfalz übernimmt. Dafür danke ich von Herzen.“

Schnieder betonte die gemeinsame Leistung der Partei im Wahlkampf: „Dieser Wahlkampf war eine Teamleistung – mit starker Unterstützung aus Berlin, einem großartigen Team und starken Kandidatinnen und Kandidaten.“ Die CDU habe in 39 Wahlkreisen die Direktmandate gewonnen. Auch in industriell geprägten Städten wie Ludwigshafen hätten die Menschen der CDU ihr Vertrauen geschenkt.

Gordon Schnieder: Respekt für den bisherigen Amtsinhaber

Zugleich würdigte Schnieder den bisherigen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer: „Mein Respekt und mein Dank gelten auch dem bisherigen Amtsinhaber. Er hat Verantwortung für Rheinland-Pfalz getragen und unserem Land gedient. Dafür gebührt ihm Anerkennung.“

Gordon Schnieder wandte sich ausdrücklich auch an diejenigen, die nicht die CDU gewählt haben: „Ich habe Sie gehört. Ihre Anliegen, Ihre Sorgen und Ihre Erwartungen gehören zu unserem Land. Sie werden Teil meiner Arbeit sein. Ich will Ministerpräsident für alle Menschen in Rheinland-Pfalz sein.“

Mit Blick auf die kommenden Tage kündigte Schnieder erste politische Gespräche an: „In den nächsten Tagen werde ich das Gespräch mit der SPD suchen, um die Voraussetzungen für Sondierungen zu schaffen. Wir tragen Verantwortung für stabile Verhältnisse in Rheinland-Pfalz.“

Klare politische Prioritäten

Für die Zukunft formulierte Schnieder zentrale Aufgaben: „Die Bürgerinnen und Bürger haben uns den Auftrag gegeben, Verantwortung zu übernehmen – für ein Rheinland-Pfalz, das funktioniert.“ Die Herausforderungen seien groß: eine verlässliche Gesundheitsversorgung, beste Bildung für Kinder, starke Unternehmen und sichere Arbeitsplätze, handlungsfähige Kommunen sowie mehr Sicherheit in Stadt und Land.

Abschließend betonte Schnieder die Bedeutung des gesellschaftlichen Miteinanders: „Rheinland-Pfalz ist stark, weil seine Menschen stark sind – in unseren Städten und Dörfern, in den Betrieben, in den Familien und in den Vereinen. Dieses Miteinander ist unsere größte Stärke. Ich werde alles dafür tun, dass das so bleibt. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit den Menschen in Rheinland-Pfalz zu gehen.“