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Motorradfahrer kämpfte bei Unfall um sein Leben – Gaffer erwartet nun Anzeige

Tragisch genug, wenn es zu einem Unfall mit Personenschaden kommt. Wie der schwere Motorradunfall am Aschermittwoch auf der L523 zeigt, kann allerdings beobachtet werden, dass Gaffer neugierig das Geschehen fotografieren oder filmen.

Mit ihren Kraftfahrzeugen fahren sie besonders langsam am Unfallort vorbei, um eine bessere Sicht zu haben. In der Regel geht es dabei um reine Sensationslust, wenn Menschen leiden, oder wie in diesem Fall, um ihr Leben kämpfen.

Mit Smartphones fotografiert

Zwei Autofahrer (18 und ein 29 Jahre) bremsten ihre Fahrzeuge an der Unfallstelle fast zum Stillstand ab, um mit ihren Smartphones Fotos vom Unfallgeschehen einzufangen. Beide wurden kontrolliert und Anzeigen gefertigt.

Ob ihnen bewusst war, dass sie Gefahr laufen, durch dieses Verhalten eine Straftat zu begehen? Nämlich dann, wenn sie unbefugt Bildaufnahmen fertigen, die die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau stellt und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person verletzen.

Küchenmesser als Tatwaffe – 22-jährigen Tunesier erwartet nun Anklage wegen Mordes

Nach dem Tötungsdelikt vom Aschermittwoch im Wormser Nordend ist der Beschuldigte am Donnerstagvormittag, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz einem Haftrichter vorgeführt worden. Antragsgemäß hat dieser nach Prüfung der Gesamtumstände die Untersuchungshaft wegen Mordes zur Sicherung des Strafverfahrens angeordnet. Der Beschuldigte wurde unmittelbar nach der Vorführung in eine Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz gebracht.

In der Begründung des Haftbefehls führt das Gericht § 112 Absatz 2 Nr. 2, Fluchtgefahr und Schwerkriminalität an. Weiterhin ist der Beschuldigte ohne festen Wohnsitz und seit Montag, 04.03.2019 zur Festnahme zwecks Abschiebung durch die zuständige Ausländerbehörde in Baden-Württemberg ausgeschrieben.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen tunesischen Staatsangehörigen. Dieser ist im Oktober 2017 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist und hat einen Asylantrag bei einer Außenstelle des BAMF in Baden-Württemberg gestellt. Er verfügt derzeit über eine Duldung.

Mehrere Straftagen bereits im Vorfeld

Der Beschuldigte ist bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

Er verbüßte im Oktober 2018 eine dreiwöchige Haftstrafe wegen Diebstahls.
Darüber hinaus ist er bereits wegen zwei Körperverletzungsdelikten sowie im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Bedrohung und Nötigung auffällig geworden.

Straftaten gegenüber der 21-jährigen Getöteten sind polizeilich nicht bekannt geworden. Die 21-jährige lebte in ihrem Elternhaus, indem sich auch der Tatort befindet. Der Tatort ist durch Fachkräfte der Kriminaldirektion Mainz aufgenommen worden.

Küchenmesser als Tatwaffe

Am Tatort konnte auch die vermeintliche Tatwaffe, ein langes Küchenmesser sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet. Das Opfer wies mehrere Stichverletzungen auf, die als todesursächlich eingestuft werden.

Durch das Kommissariat K11 der Kriminaldirektion Mainz, zuständig für Kapitalverbrechen, werden umfangreiche Ermittlungen geführt um die Gesamtumstände der Tat lückenlos aufzuklären.

Dringender Appell der Polizei nach weiterem Sprengstofffund im Fall „Graumann“

Nachdem ein weitere Sprengsatz in einem Holzscheit am Aschermittwoch in einem einem Haus in Fischbach gefunden wurde, richtet die Polizei im Fall Bernhard Graumann nochmal dringend einen Appell an die Öffentlichkeit:

Wenn Sie privat oder geschäftlich Streit mit dem Landschaftsgärtner Bernhard Graumann hatten, setzen Sie sich bitte mit der Polizei in Verbindung. Unter der Telefonnummer 0631 / 369-2660 ist rund um die Uhr ein das Hinweistelefon der Sonderkommission erreichbar.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Graumann weitere Sprengsätze deponiert hat, um Menschen, die mit ihm ein problematisches Verhältnis hatten, zu töten oder schwere Verletzungen zuzufügen.

Die Sonderkommission arbeitet auf Hochtouren, um das Leben des Bernhard Graumann hinsichtlich Gefahrenerkenntnissen zu durchleuchten und weitere gefährdete Personen zu identifizieren. Bis heute gingen bei den Ermittlern mehr als 100 telefonische Hinweise zum Fall Graumann ein.

Die Informationen werden ausgewertet und von den Beamten überprüft. Die Polizei ist mit Spezialhunden im Einsatz, um an möglicherweise gefährdeten Objekten weitere Sprengvorrichtungen ausfindig zu machen.

Rachefeldzug des Landschaftsgärtners

Das Polizeipräsidium Westpfalz arbeitet dabei eng mit den Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz (LKA) und den Fachleuten des Bundeskriminalamts (BKA) zusammen. Das BKA verfügt beispielsweise über eine mobile Röntgentechnik, mit der es möglich ist, manipulierte Holzscheite in einem Brennholzstapel zu erkennen. Weitere Unterstützung erhält die Sonderkommission von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik.

Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass Graumann gezielt an Menschen, mit denen er Streit hatte, Rache nehmen wollte. Die Todesursache des Landschaftsgärtners steht aktuell nicht fest. Derzeit steht ein toxikologisches Gutachten aus, das nächsten Woche erwartet wird.

Quelle: Videobeitrag SWR

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen beabsichtigen Staatsanwaltschaft und Polizei, die für Ende dieser Woche angekündigte Pressekonferenz im Verlauf der nächsten Woche durchzuführen und die Öffentlichkeit umfassend über den aktuellen Stand der Ermittlungen zu informieren.

Junge Mainzerin mit Herz kauft verwahrlosten Welpen von dubiosen „Hundevermittlern“

Eine 20 jährige Mainzerin findet auf der Verkaufsplattform Ebay-Kleinanzeigen einen Golden Retriever Welpen. Der kleine Hund wird für 800 Euro, angeblich 8 Wochen alt, gechipt und geimpft inklusive Impfpass angeboten.

Der Kontakt mit den Verkäufern findet zunächst über das Chat-Portal von Ebay-Kleinanzeigen und später über Telefon statt. Dabei tritt mindestens ein Mann als Vermittler und später eine Frau auf, die den Welpen persönlich zu der Hundeliebhaberin bringt, auf.

Als die junge Mainzerin den Welpen aber übergeben bekommt, stellt sie fest, dass dieser völlig eingekotet, verwahrlost, verletzt und unterernährt ist. Dennoch kauft sie ihn. Eine kurze Zeit später hinzugezogene Tierärztin schätzte den Welpen auf ein Alter von höchstens 4 Wochen, zudem sei er völlig verwurmt, nicht geimpft und auch unterernährt.

Der Impfpass sei dazu noch eine Fälschung, die eingetragenen Impfstoffe gebe es nicht. Ob der kleine Welpe überlebensfähig sei, ist laut Tierärztin fraglich. Woher der Welpe stammt ist zurzeit noch nicht bekannt.

Rechtliche Informationen zu Welpen

Die Ein- und Durchreise von Welpen unter 15 Wochen ist verboten. Welpen dürfen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland einreisen bzw. Deutschland im Transit passieren.Das bedeutet, dass Welpen frühestens im Alter von 15 Wochen ein- bzw. durchreisen können.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Bitte informieren sie sich rechtzeitig bei den zuständigen Veterinärbehörden über die zu beachtenden tiergesundheitsrechtlichen Vorschriften. Weiterführende wichtige Informationen, u.a. auch zu den für die Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen zugelassenen Einreiseorten, erhalten sie beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, bei den zuständigen veterinärrechtlichen Grenzkontrollstellen in Deutschland oder bei den für den Wohnsitz zuständigen Veterinärbehörden

Unfallverursacher war am frühen Vormittag mit 2,36 Promille unterwegs

Mit 2,36 Promille hat am Aschermittwoch, morgens um 08:43 Uhr, ein 57-Jähriger auf der Theodor-Heuss-Brücke einen Unfall verursacht, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.

Auf dem Weg von Mainz auf die hessische Seite musste ein Audi-Fahrer aufgrund stockendem Verkehr sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen. Der 57-jährige Fahrer eines BMW bemerkte dies zu spät und fuhr auf das stehende Fahrzeug auf, wodurch auch seine Airbags ausgelöst wurden.

Sowohl der Unfallverursacher als auch die Beifahrerin des Audi wurden durch den Unfall leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem BMW-Fahrer Alkoholgeruch fest. Ein entsprechender Atemalkoholtest ergab erstaunliche 2,36 Promille. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Internationaler Frauentag 2019 in Wiesbaden am 08.März

Die Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag am Freitag, 8. März, stehen unter dem Motto „Schöne neue (Frauen-)Welt?“. Vom 8. bis 20. März gibt es unter anderem zwei Ausstellungen zu diesem Motto im Rathaus.

Die Veranstaltungen des Kommunalen Frauenreferates, der AG Wiesbadener Mädchen- und Fraueneinrichtungen sowie des Arbeitskreises Mädchenpolitik zum Internationalen Frauentag am Freitag, 8. März 2019, stehen unter dem Motto „Schöne neue (Frauen-)Welt?“. Dahinter verbirgt sich das diesjährige Schwerpunktthema – die allgegenwärtige „digitale Revolution“, die mit zunehmender Geschwindigkeit fortschreitet, in alle Lebensbereiche hineinwirkt und unsere Gesellschaft nachhaltig verändert, auch für Mädchen und Frauen.

Empfang im Rathaus

Nach einer Begrüßung um 17 Uhr durch Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, Stadtrat Christoph Manjura sowie der Vorsitzenden des Ausschusses für Frauen, Wirtschaft und Beschäftigung, Gabriela Schuchalter-Eicke, erwartet die Gäste ein mit digitalen Elementen gespickter Vortrag von Gastreferentin Katja Holzhey zum Thema, die mit ihrer Unternehmensberatung Firmen im digitalen Wandel begleitet. Den musikalischen Beitrag gestaltet der Wiesbadener Mädchenchor unter der Leitung von Danilo Tepša.

Vernissage der Ausstellungen

Die Vernissage der Arbeiten verschiedener Künstlerinnen aus der Region zum Motto, kuratiert von Petra Ehrnsperger, sowie Collagen und Statements von Bürgerinnen und Einrichtungen aus der Mädchen- und Frauenarbeit findet direkt im Anschluss an den Empfang gegen 18.15 Uhr im Großen Festsaal des Rathauses statt. Ein Ausstellungsrundgang mit den Künstlerinnen im Foyer schließt sich an. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 20. März im Rathaus am Schlossplatz zu sehen.

Zum Abschluss des Tages zeigt die Film Bühne Caligari um 20 Uhr den Film über die bekannte Richterin am Supreme Court in den USA „RBG – ein Leben für die Gerechtigkeit“. Die „Snap Box“, mit der Gelegenheit für originelle Fotos unter dem Motto „Ich bin ECHT schön!“ , ist von 14 bis 17 Uhr wieder im Luisen Forum im Einsatz.

Weitere Infos gibt es im Büro der Kommunalen Frauenbeauftragten, dort ist auch eine Anmeldung für den 8. März möglich.

22-jähriger Tunesier tötet seine Freundin und stellt sich der Polizei

Ein 22-jähriger Tunesier hat in der Nacht auf Aschermittwoch (06.03.2019) in Worms seine 21-jährige Freundin umgebracht. Nach der Tat stellte er sich am Mittwochmorgen bei der Wormser Polizei.

Gegenüber den Beamten hat der 22-jährige angegeben, dass er seine Freundin in einem Beziehungsstreit getötet habe. Die Einsatzkräfte haben die junge Frau kurz danach in ihrer Wohnung tot aufgefunden.

Das Kommissariat K11 der Kriminaldirektion Mainz, zuständig für Kapitalverbrechen, hat die Ermittlungen aufgenommen. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz werden diese intensiv vorangetrieben, um die Umstände der Tat schnellstmöglich aufzuklären.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz ist beabsichtigt, den Tatverdächtigen am Donnerstag dem Haftrichter in Mainz vorzuführen.

54-jähriger Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß lebensgefährlich verletzt.

Bei einem schweren Unfall auf der L523 in Worms wurde am heutigen Mittag (06.03.2019) ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt. Gegen 12:40 befuhr der 54-jährige Motorradfahrer die L523 aus Richtung Rheinbrücke kommend, in Richtung Bobenheim-Roxheim.

In Höhe der Klosterstraße kam ihm ein 78-jähriger Wormser entgegen und wollte nach links in die Klosterstraße abbiegen.Hierbei übersah er das entgegenkommende Motorrad und stieß mit ihm frontal zusammen.

Der Biker erlitt herbei lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Ludwigshafen geflogen. Der 78-jährige Unfallverursacher erlitt einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, ca. 20.000 Euro. Die Landstraße war zeitweise komplett gesperrt.

Bei mehreren Einbrüchen in Mommenheim geht die Polizei von Bandenkriminalität aus

In der Zeit von Rosenmontag (04.03.2019), 08:00 Uhr und Dienstag (05.03.2019) 21:00 Uhr kam es im rheinhessischen Mommenheim gleich zu drei Wohnungseinbrüchen in frei stehende Einfamilienhäuser. Da sich bei allen drei Einbrüchen die Methode ähnelt, geht die Polizei davon aus dass eine Bande für die Taten verantwortlich ist.

In der Straße „Im Rosengarten“ wurden gleich drei freistehende Einfamilienhäuser die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befanden, von der frei zugänglichen Gebäudeseite heimgesucht.

Täter durchsuchten mehrere Zimmer

Im ersten Fall begaben sich der oder die Täter auf die umzäunte Gebäuderückseite des freistehenden Einfamilienhauses und verschafften sich mittels Spannungsbruch eines Fensters Zutritt zum Haus.

Die Mehrzahl der Zimmer wurde durchsucht. Das entwendete Gut und die entstandene Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.

Im zweiten Fall versuchten der oder die Täter zunächst ein auf der Gebäuderückseite des freistehenden Einfamilienhauses gelegenes Souterrainfenster aufzuhebeln, öffneten das Fenster aber schließlich durch Herbeiführen eines Spannungsbruchs.

Schmuck in unbekannter Höhe erbeutet

Hierdurch wurde sich Zutritt zu dem Wohngebäude verschafft. Es wurden sämtliche Räume und Behältnisse durchsucht. Es wurde Schmuck in noch nicht bekannter Höhe entwendet. Der oder die Täter verließen das Gebäude vermutlich auf dem Einstiegsweg.

Aufgrund der ähnlichen Vorgehensweise dürfte ein Tatzusammenhang zwischen den drei Taten bestehen. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten oder den Tätern geben können, sich bei der Polizei in Oppenheim (06133-933-0) zu melden.

WhatsApp und andere Messenger-Dienste planen eine eigene Kryptowährung

Mehr als 50 Entwickler sind zurzeit damit beschäftigt eine „Kryptowährung“ für WhatsApp zu entwickeln. So zumindest berichtet es die „New York Times“. Mit dieser neuen „Währung“ soll es in Zukunft möglich sein, Geld via WhatsApp zu verschicken.

Auch wenn noch andere Unternehmen an einer eigenen Kryptowährung arbeiten, hätte der zur Facebook Familie gehörende Messenger-Dienst einen großen Vorteil. Millionen von aktiven Nutzer in der ganzen Welt könnten für eine schnelle Verbreitung und Akzeptanz der Digitalen Währung sorgen. Über alle Ländergrenzen hinaus, würde für die Nutzer der Vorteil bestehen, schnell und günstig Geld zu transferieren.

Vorteile können auch zur Gefahr werden

Wie die Computerzeitung „Chip“ berichtet, müssen jedoch erst noch einige Hindernisse überwunden werden damit sich solche Features für den Messenger durchsetzen kann. Das der Zahlungsverkehr nicht durch eine zentrale Autorität einer Bank kontrolliert würde, sei von Vorteil. Jedoch gerade hierdurch können auch Kriminelle einen Nutzen ziehen.

Nach Informationen der amerikanischen Zeitung „New York Times“, arbeiten derzeit auch andere große Messenger-Dienste, wie die in Asien beliebten und populären Apps „Kakao“ und „Line“, an einer eigenen digitalen Währung.

Auch die Alternative zu WhatsApp, der als sicher geltende Messenger-Dienst „Telegram“ plane eine eigene digitale Währung. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern, soll die Kryptowährung bei Telegramm sogar schon fast fertig sein. Die eigene Währung, mit Namen „Gram“ sei zu 90 Prozent fertig.

27-jähriger aus Wöllstein von Zug erfasst und ums Leben gekommen

Zu Verspätungen und Zugausfällen kam es heute Morgen auf der Zugstrecke von Mainz nach Alzey. Bei Armsheim wurde ein 27-jährige Mann aus Wöllstein von einem Zug erfasst und getötet.

Warum sich der 27-jährige am frühen Morgen auf der Zugstrecke befand, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Es sei der erste Zug gewesen, der am heutigen Morgen auf der Strecke unterwegs gewesen war.

In dem Zug selbst, befanden sich zum Glück nur sechs Reisende. Diese sowie der Zugführer mussten jedoch zunächst im Zug verharren, da sich die Unfallstelle in unwegsamen Gelände befand. Nach Abschluss der Unfallaufnahme konnte die Bahnstrecke am Vormittag wieder frei gegeben werden.

Zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf der L439

Viel Glück hatten am gestrigen Dienstagabend (04.02.2019) die Beteiligten eines Verkehrsunfalls auf der L439. Bei einem Frontalzusammenstoß wurden nur zwei Personen leicht verletzt.

Ein 31-jähriger Familienvater befuhr mit seiner Frau und der 4-jährigen Tochter die Landstraße aus Worms-Herrnsheim kommend in Richtung Osthofen. Vom Autobahnzubringer L425 kommend, wollte eine 56-jährige Autofahrerin nach links in Richtung Herrnsheim abbiegen. Hierbei missachtete sie die Vorfahrt des von links kommenden PKW, indem sie über die Haltelinie fuhr.

Um eine Kollision mit dem einbiegenden PKW zu verhindern, wich der Fahrer nach links auf die Gegenfahrbahn aus und prallte frontal mit dem entgegenkommenden PKW eines aus Osthofen kommenden 62 Jährigen zusammen. Hierbei wurden der Familienvater und seine 29-jährige Frau leicht verletzt und vorsorglich ins Klinikum gebracht, die Tochter blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden von ca. 30.000,- Euro. Während der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn war die L439 im Bereich der Auffahrt zur L425 für ca. eine Stunde gesperrt.

Mysteriöser Kriminalfall – Polizei warnt die Bevölkerung – „Gefahr aus dem Jenseits“

Einer der wohl mysteriösesten Kriminalfälle der jüngeren Geschichte bereitet aktuell der Kriminalpolizei in Kaiserslautern große Sorgen. Zwar ist der mutmaßliche Täter, ein 59-jähriger Mann aus Mehlingen (Kaiserslautern), am Freitag verstorben, doch schätzt die Polizei die Situation auch weiterhin mehr als gefährliche ein. So gefährlich, dass sie nun die Bevölkerung vor weiteren Attacken warnt – quasi als „Gefahr aus dem Jenseits“

Die Polizei sucht Zeugen, die Kontakt zu Bernhard Graumann aus Mehlingen hatten. Der 59-jährige Betreiber einer Landschaftsgärtnerei ist am 1. März 2019 verstorben und steht im Verdacht, an der Tötung eines Arztes aus Enkenbach-Alsenborn am vergangenen Freitag beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei hat Erkenntnisse, dass auch andere Personen, die in geschäftlicher oder persönlicher Beziehung zu Graumann standen, gefährdet sein könnten.

Graumann ist in der Nacht zum Freitag in seinem Wohnhaus in Mehlingen verstorben. Die Todesumstände sind zurzeit ebenfalls Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Arzt durch Sprengstofffalle getötet

Am Freitagvormittag wurde ein 64-jähriger Arzt in Enkenbach-Alsenborn tot vor seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass eine absichtlich herbeigeführte Explosion zum Tod des 64-Jährigen führte. Sie nimmt an, dass der Arzt durch eine Sprengfalle ums Leben kam. Die Ermittler gehen zwischenzeitlich davon aus, dass der Täter eine Sprengvorrichtung an der Eingangstür der Arztpraxis deponierte. Vermutlich wollte der getötete Arzt die getarnte Vorrichtung vom Boden aufheben. Dadurch brachte er den Gegenstand zur Explosion. Zum dem Gegenstand kann die Polizei aktuell noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an.

In Otterberg kam es am Sonntagmorgen zu einer weiteren Explosion. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Ein mit Sprengstoff manipuliertes Holzscheit war in einem Kaminofen explodiert. Vermutlich deponierte der Täter das Holzstück zuvor am Wohnanwesen der Geschädigten. Eine Bewohnerin legte das Stück unbemerkt mit ins Kaminfeuer.

Wer hatte geschäftliche Verbindung zu dem 59-Jährigen?

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass in beiden Fällen Bernhard Graumann tatverdächtig ist. Er hatte mit den Geschädigten eine persönliche beziehungsweise geschäftliche Verbindung. Graumann stand zu den Personen in keinem guten Verhältnis. In beiden Fällen war es in der Vergangenheit bereits zu Konflikten gekommen.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass der Verstorbene vor seinem Tod Vorbereitungen getroffen hat, die andere Menschen an Leib und Leben gefährden könnten. Insbesondere Personen, die mit Graumann in problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung standen, werden dringend gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Unter der Telefonnummer 0631 369 2660 hat die ermittelnde Sonderkommission ein Hinweistelefon eingerichtet.

Wiesbadener Kinder Kultur Tage ab dem 7.März

Die Freude und das Erleben von Theater und Kultur stehen auch 2019 wieder im Mittelpunkt des dreiwöchigen Programms der Wiesbadener KinderKulturTage, die vom 7. bis 21. März stattfinden. Der Kartenvorverkauf läuft.

Vor bereits 40 Jahren wurden die Wiesbadener KinderKulturTage 1979 aus Anlass des „Internationalen Jahres des Kindes“ ins Leben gerufen. Seitdem sorgt das Kindertheaterfestival dafür, dass alle Kinder in Wiesbaden preiswert und ortsnah in den Genuss von professionellen und pädagogisch wertvollen Theatervorstellungen kommen können. Die Freude und das Erleben von Theater und Kultur stehen im Mittelpunkt.

KinderKulturTage: 7. bis 21. März 2019

Die Wiesbadener KinderKulturTage 2019 werden vom  7. bis 21. März zauberhafte Theaterluft in verschiedene Stadtteile in Wiesbaden pusten. Fantasievolles Spiel, interessante Geschichten und gefühlvoll dargestellte Charaktere werden bis zu 2.000 Kinder und Eltern begeistern.

Zum Auftakt wird das bekannte Kinderbuch „Das Traumfresserchen“ vom Theater HERZeigen in einer Mischung aus Schauspiel, Tanz, Musik und Puppenspiel umgesetzt. Das KleXs Theater spielt für die jüngeren Zuschauer „Die kleine dicke Raupe wird nie satt!“. Wie immer ist auch der Wiesbadener Kinderzirkus Flambolino im Programm. Die neue artistische Produktion begibt sich in die Wasserwelt zum „Zirkus Atlantis“.

Programm & Altersangaben

Das Programmheft mit allen weiteren Vorstellungen wird ab Ende Januar an allen Wiesbadener Kindertageseinrichtungen und Schulen verteilt und kann untenstehend heruntergeladen werden.

Die Vorstellungen sind hauptsächlich für die jeweils im Programmheft angegebene Altersgruppe geeignet, aber auch ältere Besucherinnen und Besucher werden von den abwechslungsreichen und lustigen Theaterstücken fasziniert sein. Es wird darum gebeten, keine jüngeren Kinder mitzubringen, um Überforderung und Unruhe zu vermeiden.

Tickets

Der Kartenvorverkauf läuft, die Tickets gibt es in der Wiesbaden Tourist Information am Marktplatz, Telefon 0611 / 1729-930. Auf der unten verlinkten Facebook-Seite der KinderKulturTage werden die Kartenbestände ab 11. Februar regelmäßig aktualisiert und nähere Informationen veröffentlicht.

Die regulären Karten (nicht Ermäßigung/Gruppe) für die Nachmittagsvorstellungen können auch unter dem untenstehenden Link online gebucht und ausgedruckt werden. Hier fällt eine Buchungsgebühr von 60 Cent pro Ticket an.

Bitte beachten Sie, dass der Vorverkauf nur bis zwei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung möglich ist.

Eintrittspreise

  • Vormittags: drei Euro
    Nachmittags: 4,50 Euro
  • Für Gruppen aus Kindertageseinrichtungen oder mit Wiesbadener Familienkarte: drei Euro
  • Für den Film am 12. März in der Caligari FilmBühne: 3,50 Euro
    10er-Karte Kinderkino: 30 Euro
    Vorverkauf bei Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, Telefon 0611 / 315050 (18.30 bis 19:30 Uhr), reservierung-caligari@wiesbaden.de

Die Vorstellungen am Vormittag sind vorerst für Kindertagesstätten und Schulen reserviert, die hierfür einen gesonderten Vorverkaufsstart haben. Die Informationen dazu sind im untenstehenden Anmeldeformular zu finden.

Wörrstädter Feuerwehr stinkesauer nach unschönen Vorkommnissen beim Fastnachtsumzug

Leider schon trauriger Alltag, dass Einsatzkräfte bei Einsätzen beleidigt oder gar körperlich angegriffen werden. Aber dass, was sich am Samstag in Wörrstadt beim Fastnachtszumzug abgespielt hat, übertrifft so Vieles.

Wie jedes Jahr, stand auch am gestrigen Samstag der Fastnachtsumzug in Wörrstadt auf dem Plan, der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt. Mit insgesamt 20 Personen und sechs sechs Fahrzeugen war die Wehr Bestandteil des närrischen Lindwurmes. Unter anderem war auch die Jugendfeuerwehr mit ihrem Jugendfeuerwehrfahrzeug mit am Start

Foto: Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

Doch was die Ehrenamtler erleben mussten übertrifft alle Vorstellungen.

Leider spannen einige „Spaßkameraden“ unseren Geduldsfaden mittlerweile bis zum Anschlag.

Die Fahrzeuge der Feuerwehr wurden mit Flaschen und Dosen beworfen und die Einsatzkräfte, die als Zugteilnehmer mit dabei waren, zum Teil schwer beleidigt. In einer Situation wurden die Einsatzkräfte sogar körperlich angegangen, so dass die Polizei hinzugezogen werden musste.

„Wir sind es ja gewohnt beschimpft und beleidigt zu werden, jedoch sinkt, allem Anschein nach, die Hemmschwelle immer weiter ab“, so Wehrleiter Andreas Schmitt.

Doch wer denkt das wäre schon alles gewesen, der irrt.

Ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, welches am Zugende zur Absicherung gefahren ist, wurde von Idioten beschädigt.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

So wurde an der Heckklappe die Aufkleber abgerissen. Erst vor Kurzem wurden die Wörrstädter Fahrzeuge für mehrere Tausend Euro aufwändig neu beklebt. „Leider prüften einige Besucher des Zuges die Beklebung auf ihre Haftung und rissen Teile davon ab“, so formuliert es die Wörrstädter Wehrführung.

Einsatzfahrzeug mutwillig beschädigt

Solche hirnlosen Vorgänge fördern bei den ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften natürlich nicht die Motivation, zukünftig an solchen Veranstaltungen weiter teilzunehmen und die Zugbegleitung aufrechthalten zu können.

Den Umzug gab es quasi schon immer, leider helfen Glasverbot, Alkoholkontrollen, das Aufstellen von Zäunen, Sperrung des Grabens und die starke Präsenz von Ordnungsdienst scheinbar nicht aus.

„Das finden wir äußerst schade.“, so die Wehr aus Wörrstadt

Noch während des Umzuges wurden die Einsatzkräfte, quasi nebenbei, wieder einmal zum Wörrstädter Bahnhof alarmiert. Hier gab es wieder einmal Probleme mit den Aufzügen.

Quasi nebenbei wurden wir wieder einmal zum Bahnhof an die Aufzüge gerufen, auch hier sollte langsam Abhilfe geschaffen werden.