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Massive Schäden auf der Rettbergsaue – Anlegestelle und Schwimmbad bleibt geschlossen

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Wie der Bäderbetrieb Mattiaqua mitteilt, sind die Schäden aufgrund der jüngsten Hochwasserlage auf der Rettbergsaue umfangreicher als zunächst angenommen. Auch das Freibad Maaraue ist betroffen. Die Anlegestege der Fähre Tamara waren am letzten Wochenende nicht oder nur eingeschränkt begehbar. Die Pumpstation unter der Schiersteiner Brücke ist derzeit nicht erreichbar, sodass das Abwasser nicht abgepumpt werden kann. Eine Wiedereröffnung der Rettbergsaue ist frühestens ab dem 23. Juni möglich.

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Freibad Maaraue ist stark betroffen

Die Planschbecken und die dazugehörige Technik wurden überflutet, was umfangreiche Reinigungs- und Wartungsarbeiten erfordert. Zudem wurden die Liegewiesen großflächig überflutet, sind teilweise noch nicht begehbar und müssen abtrocknen. Die Zufahrt zur Maaraue ist aufgrund des prognostizierten Anstiegs des Rheinpegels ab Donnerstag weiterhin nur für Anlieger befahrbar und nicht für den Individualverkehr freigegeben. Das Freibad Maaraue kann voraussichtlich frühestens wieder ab dem 17. Juni öffnen.

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„Hoffnungsspaziergang“ kommt nach Worms

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Die Einsamkeit gehört längst zum Alltag vieler, besonders älterer Menschen dazu. Ist die Einsamkeit erst einmal chronisch geworden, kann sie zahlreiche negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der Betroffenen, aber auch auf deren soziale Teilhabe und das gesellschaftliche Miteinander haben. Umso wichtiger ist es, Schritte aus der Einsamkeit aufzuzeigen und Angebote zu schaffen, die der Einsamkeit keine Chance geben. Hier setzt auch die die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ an, die der Bund ins Leben gerufen hat.

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Einsamkeit keine Chance geben

In Worms nimmt die Fachstelle für Senioren und Inklusion gemeinsam mit den Gemeindeschwestern plus die Aktionswoche zum Anlass, die Wanderausstellung „Hoffnungsspaziergang“ zu zeigen. Mit zwölf unterschiedlichen Bildern möchte die Ausstellung von Montag, 17. Juni, bis Donnerstag, 25. Juli, Erinnerungen und Gefühle in den Betrachtern wecken. Die Bilder regen dazu an, in den Dialog zu kommen und Geschichten zu erzählen. Natürlich kann man die Bilder auch gemeinsam schweigend genießen und auf sich wirken lassen. Konzipiert wurde die Ausstellung von Trierer Studenten des Studiengangs „Pflegewissenschaft – Klinische Pflege“ im Rahmen des Forschungsprojektes „HoPe – Das Konzept Hoffnung in der Pflege“.

Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 17. Juni, um 14.30 Uhr im Foyer der Volkshochschule (VHS, Willy-Brandt-Ring 11, 67547 Worms) durch die Gemeindeschwestern, Sarah Matzke und Inna Senn. Neben einer kurzen Geschichte laden auch Kaffee, Tee und Gebäck die Besucher zum Verweilen und Austauschen ein. Vom 18. bis 21. Juni begleiten die Gemeindeschwestern plus die Ausstellung von 10 bis 12 Uhr.

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Bundesweit auf das Thema Einsamkeit aufmerksam machen

Hintergrund: Die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ soll bundesweit auf das Thema Einsamkeit aufmerksam machen. Verschiedene Formate schaffen dabei Begegnungsorte und sorgen so für eine Sichtbarkeit des Themas. Ziel der Aktionswoche ist es, die Einsamkeit zu enttabuisieren, Menschen zusammenzubringen und ihnen Unterstützungsangebote aufzuzeigen. Das Projekt HoPe steht für „Das Konzept Hoffnung in der Pflege“ und wird von der Nikolaus-Koch-Stiftung gefördert. Geleitet wird das Projekt an der Universität Trier von Prof. Dr. Margit Haas. Das Konzept Hoffnungsspaziergang wurde 2017 von Prof. Dr. Angelika Zegelin entwickelt. Ein großer Dank geht an Prof. Dr. Haas und ihre Studenten, die die Wanderausstellung zur Verfügung gestellt haben.

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Mainz: Zwei Männer bei Messerangriff in Leibnizstraße verletzt

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Symbolbild Polizei | Foto: BYC-News

Am Montagabend, 10. Juni 2024 gegen 20:30 Uhr ereignete sich eine gewalttätige Auseinandersetzung in der Leibnizstraße in Mainz, bei der zwei Männer verletzt wurden. Die Opfer sind ein 54-jähriger Mann aus Ingelheim und ein 52-jähriger Mann aus der Mainzer Neustadt. Beide wurden von einem Täter angegriffen, der dabei ein Messer benutzte.

Eskalation vor dem Kiosk

Der Vorfall begann, als der 35-jährige Täter, der sowohl alkoholisiert als auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, vor einem Kiosk in Streit mit den beiden Cousins geriet. Die beiden Männer, die dem Täter nicht bekannt waren und ebenfalls alkoholisiert waren, gerieten in eine hitzige Auseinandersetzung. Plötzlich und ohne Vorwarnung griff der Täter die beiden Männer an, schlug und trat sie. Während des Angriffs benutzte er ein Cuttermesser, von dem er ein Stück der Klinge abbrach. Er fügte einem der Männer eine Schnittwunde am Hals zu. Glücklicherweise wurde die Verletzung von medizinischem Fachpersonal als nicht lebensgefährlich eingestuft.

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Zeugen halten Täter fest

Zeugen des Vorfalls reagierten schnell und hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die beiden verletzten Männer wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo sie medizinisch versorgt wurden. Der Angreifer wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und aufgrund seiner Gefährlichkeit für sich selbst und andere an das Rechts- und Ordnungsamt übergeben. Auf Anordnung des Bereitschaftsstaatsanwalts wurde bei dem Täter eine Blutprobe entnommen, um seinen Alkohol- und Drogenkonsum offiziell festzustellen. Der Grund für den plötzlichen Angriff ist bislang unbekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen.

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Grundschule Armsheim möchte ökologischen Handabdruck vergrößern

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Der Klimawandel ist in aller Munde, ebenso wie der ökologische Fußabdruck. Die Grundschule Armsheim möchte nun aber ihren ökologischen Handabdruck vergrößern. Es reicht nicht aus, nur an Emissionen zu sparen, im Mai mal nicht zu mähen oder diverse andere Dinge nicht mehr zu tun. Es muss auch ein Gegengewicht her. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Die Auswirkungen zu reduzieren ist aber nach wie vor möglich. Dafür steht der ökologische Handabdruck – was kann jeder von uns tun, damit es uns selbst und unseren Mitmenschen bessergeht.

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Durchgrünung des Schulhofes

Die Schüler der Ganztagsbetreuung haben hier eine ganz klare Meinung: sie erhöhen die Durchgrünung ihres Schulhofes mit klimawandelangepassten Stauden und Sträuchern. Dieses Projekt soll durch Verdunstung den Schulhof und damit auch das Gebäude kühlen, dabei auch noch hübsch anzusehen sein, Wasser zurückhalten und im Boden speichern und nutzbar für die heimischen Tiere sein – ob Insekten, Säuger oder Vögel, im Boden, am Boden oder in der Luft. Die Verbandsgemeinde Wörrstadt hat ein Budget von 3.000 € für die Anschaffung entsprechender Pflanzen bereitgestellt. Die Pflanzen werden von den Schülern in der Ganztagsbetreuung eingepflanzt und gepflegt.

Vorbildliches interdisziplinäres Projekt

„Es ist wichtig, dass die Kinder bereits in der Schule praxisnahe Beispiele kennenlernen, wie sie den Klimawandel aktiv gestalten und sich darauf einstellen können. Sie lernen, dass wir schon mit kleinen, einfachen Dingen alle etwas tun können“, so Bürgermeister Markus Conrad. Daher habe die Verbandsgemeinde dieses Projekt gerne unterstützt.

Für die Verbandsgemeinde ist dies ein vorbildliches interdisziplinäres Projekt, das viele aktuelle Aufgabenstellungen wie Klimawandelanpassung, Nachhaltigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Naturerfahrung und einiges mehr verbindet.

Nilgänse sorgten für Vollsperrung der Autobahn A60

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Eine Nilgansfamilie hat am Montagvormittag (10. Juni 2024), gegen 11.30 Uhr, für eine kurzzeitige Sperrung der Autobahn A60 gesorgt. Die Eltern waren mit ihren 11 Küken gerade im Begriff die A60 in Höhe der Anschlussstelle Rüsselsheim-Königstädten zu überqueren. Beunruhigte Autofahrer verständigten daraufhin die Ordnungshüter.

Die Polizei gab eine Rundfunkwarnmeldung heraus. Die Autobahn wurde für die anschließende Rettungsaktion wenige Minuten vollgesperrt. Die Verkehrsteilnehmer zeigten sich geduldig und hatten Verständnis für die Rettung der Gänse. Alle Familienmitglieder erreichten wohlauf die andere Straßenseite und verschwanden wohlauf in der Böschung.

Fahrplanänderung für Wackernheim und Heidenfahrt ab Mitte Juni

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Voraussichtlich im Juni 2024 starten in Wackernheim die Straßenbauarbeiten in der Großen Hohl (K18). Während der gesamten Bauzeit, die voraussichtlich sich über zwei Jahre hinzieht und in sieben Bauabschnitte untergliedert ist, wird die K18 voll gesperrt sein.

Betroffen von der Sperrung ist auch die Linienführung der Stadtbuslinie 614 sowie der  beiden Linien 56 und 80 der Mainzer Mobilität.

Wackernheim statt Heidenfahrt

Die Buslinie 80, die von Heidesheim über Wackernheim nach Ingelheim fährt, wird  während der gesamten Bauzeit nicht mehr wie gewohnt durch Wackernheim fahren können. Damit eine Verbindung zwischen Heidesheim und Wackernheim dennoch angeboten werden kann, wird die Stadtbuslinie 614 umgelegt und wird ab 17. Juni 2024 anstelle nach Heidenfahrt nun den Unterort von Wackernheim anfahren.

Heidenfahrt wird für den Zeitraum der Bauarbeiten nur noch stündlich durch die Linie 79 (Budenheim – Heidesheim – Heidenfahrt – Ingelheim) der Mainzer Mobilität angefahren. Ab 17. Juni 2024 besteht für den Oberort von Wackernheim ebenfalls nur noch eine stündliche Verbindung nach Ingelheim und zurück über die Linie 56 der Mainzer Mobilität. Die halbstündliche Verbindung von Mainz und Wackernheim bleibt vorerst bestehen.

Fahrplanänderung, obwohl Bauarbeiten noch nicht starten

Da die Verkehrsunternehmen eine gewisse Vorlaufzeit benötigen, wird ab 17. Juni 2024 nach den geänderten Fahrplänen gefahren, auch wenn mit der Baumaßnahme noch nicht begonnen wurde.

Die geänderten Fahrpläne können hier heruntergeladen werden

Vorsicht! Neue Betrugsmasche bei PayPal Bezahldienst

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Der Online-Bezahldienst PayPal hat sich längst als einfacher Weg etabliert, Geld zu versenden. Doch gerade diese Einfachheit macht den Dienst anfällig für Betrügereien. Eine neue Masche zielt auf das Vertrauen der Nutzer ab und kann schnell zu finanziellen Verlusten führen.

Unterschiedliche Zahlungsarten bei PayPal

Bei PayPal gibt es zwei gängige Zahlungsarten: „Für Freunde und Familie“ und „Für Waren und Dienstleistungen“. Die erste Option wird verwendet, um Geld an Bekannte zu senden, während die zweite für geschäftliche Transaktionen vorgesehen ist und Käuferschutz bietet. Dieser Käuferschutz bedeutet jedoch Gebühren für den Verkäufer, weshalb manche Händler ihre Kunden bitten, die gebührenfreie „Freunde und Familie“-Option zu wählen. Dies mag harmlos erscheinen, doch ist Vorsicht geboten.

Die neue Betrugsmasche

Laut dem ZDF-Magazin „Wiso“ häufen sich derzeit Fälle, in denen PayPal-Nutzer vermeintlich irrtümlich Geldsendungen erhalten. Kurz darauf folgt eine Nachricht mit der Bitte, den Betrag über die „Freunde und Familie“-Option zurückzusenden, da angeblich eine falsche E-Mail-Adresse verwendet wurde. Der Betrugsversuch liegt darin, dass die ursprüngliche Überweisung mit der geschützten „Waren und Dienstleistungen“-Option durchgeführt wurde. Die Betrüger ziehen diese Zahlung zurück, während das Opfer den Betrag über die ungeschützte „Freunde und Familie“-Option zurückschickt und so sein eigenes Geld verliert.

So können Sie sich schützen

Die Verbraucherzentrale warnt vor der unbedachten Nutzung der „Freunde und Familie“-Funktion im geschäftlichen Kontext. Diese Option sollte ausschließlich für private Geldsendungen genutzt werden, da hier kein Käuferschutz besteht. Verkäufer auf Online-Plattformen versuchen oft, Kunden zur Nutzung dieser Option zu überreden, doch dies birgt große Risiken.

Um sich vor Betrug zu schützen, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  1. Überprüfen Sie unerwartete Geldsendungen: Seien Sie misstrauisch bei Geldsendungen, die Sie nicht erwarten. Prüfen Sie sorgfältig die Nachrichten und die Absenderadresse.
  2. Nutzen Sie die richtige Zahlungsart: Verwenden Sie bei Käufen immer die „Für Waren und Dienstleistungen“-Option, um vom Käuferschutz zu profitieren.
  3. Lassen Sie sich nicht drängen: Betrüger setzen oft auf schnellen Handlungsdruck. Nehmen Sie sich Zeit, bevor Sie auf Zahlungsaufforderungen reagieren.
  4. Informieren Sie sich: Bleiben Sie über aktuelle Betrugsmaschen informiert und teilen Sie Ihr Wissen mit Freunden und Familie.

Im Falle der neuen Betrugsmasche könnte es schon ausreichen, nicht sofort zu reagieren. In vielen Fällen werden die Betrüger die falsch gesendete Zahlung zurückziehen, wenn sie keine schnelle Rückmeldung erhalten. Seien Sie stets wachsam und vorsichtig, um Betrügern keine Chance zu geben.

Betrüger in Mörfelden-Walldorf unterwegs – Warnung der Polizei Südhessen

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Warnung der Polizei

Unter dem Vorwand die Stromzähler ablesen zu müssen, verschaffte sich ein Krimineller am Samstagmittag (8. Juni 2024) gegen 13.30 Uhr, Zugang in die Wohnung einer Seniorin in der Dreihäusergasse in Mörfelden-Walldorf. Er entwendete anschließend diversen Schmuck. Die Polizei warnt vor der Masche und gibt Tipps.

Personenbeschreibung des Täters:

Der flüchtige Kriminelle ist 35 bis 40 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß. Er trug eine dunkle Jacke, eine dunkle Hose und Sonnenbrille. Er hielt ein dunkles Klemmbrett in der Hand.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Mörfelden-Walldorf unter der Rufnummer 06105/4006-0 zu melden.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens warnt die Polizei vor falschen Handwerkern und rät:

  • Lassen sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung
  • Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben
  • Bitten Sie gegebenenfalls darum, vor der Wohnungstür zu warten, bis Sie sich mit einer Vertrauensperson, zum Beispiel einem Nachbarn oder Angehörigen, beraten haben
  • Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu alarmieren. Die Beamten können schnell erkennen, ob es sich um Kriminelle handelt.

Schwerer Unfall im Kreisverkehr bei Gau-Algesheim: Zwei Kinder verletzt

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Am Samstagmittag 08. Juni 2024, gegen 13:04 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall am Kreisverkehr der Shell-Tankstelle in Gau-Algesheim. Eine Autofahrerin, die auf der Binger Straße in Ingelheim in Richtung Gau-Algesheim unterwegs war, übersah die Vorfahrt eines bereits im Kreisverkehr fahrenden PKWs. Trotz der Kollisionsgefahr fuhr die Fahrzeugführerin weiter und touchierte den anderen PKW. Dieser Zusammenstoß führte dazu, dass die Unfallverursacherin ungebremst über den Kreisverkehr hinausfuhr und frontal mit einem Baum kollidierte, der sich neben der Fahrbahn befand.

Leichte Verletzungen bei Kindern am Unfallort

Besonders tragisch war die Anwesenheit von zwei Kindern in der Nähe des Baums. Sie saßen am Baum und konnten dem herannahenden Fahrzeug gerade noch rechtzeitig ausweichen. Trotzdem wurden sie durch den umstürzenden Baum leicht verletzt. Die Unfallverursacherin selbst erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst  brachten sie zur weiteren medizinischen Versorgung in die Uni-Klinik nach Mainz.

Umfangreiche Ermittlungen und Zeugenaufruf

Im Anschluss an den Unfall wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde zur Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Um die genauen Umstände des Unfalls zu klären, wurde der Unfallverursacherin eine Blutprobe entnommen und ihr Fahrzeug sichergestellt. Die Polizeiinspektion Ingelheim bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06132 65510 bei der Polizei zu melden. Diese Hinweise könnten entscheidend sein, um den genauen Ablauf des Unfalls zu rekonstruieren und die Verantwortlichkeit vollständig zu klären.

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Mainz startet den 0-Euro-Samstag: Kostenlose Nutzung von ÖPNV als Schritt zur Verkehrswende

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Am ersten Samstag jedes Monats können Bewohner und Besucher von Mainz den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen. Dieses neue Angebot, bekannt als der „0-Euro-Samstag“, gilt für alle Linienbusse und Straßenbahnen im Stadtgebiet von Mainz sowie in den umliegenden Gebieten von Wackernheim und Zornheim. Die Initiative startet am 6. Juli 2024 und ist vorerst für ein Jahr geplant.

Ein Schritt zur Verkehrswende: Betonung auf einem attraktiven ÖPNV

Die Einführung des 0-Euro-Samstags ist Teil der Bemühungen der Stadt Mainz, eine Verkehrswende einzuleiten. Oberbürgermeister Nino Haase und Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger betonen die Bedeutung eines attraktiven und nachhaltigen öffentlichen Nahverkehrs für die Stadt. Sie sehen darin einen zentralen Schritt, um den Individualverkehr zu reduzieren und die Umweltbelastung zu verringern.

Neue Nutzer ansprechen und den ÖPNV stärken

Das kostenlose Samstagsangebot ergänzt das bestehende Deutschlandticket, das bereits eine signifikante Anzahl von Nutzern angezogen hat. Dennoch zielt der 0-Euro-Samstag darauf ab, gezielt neue Fahrgäste anzusprechen, die den öffentlichen Nahverkehr bisher nicht oder nur selten genutzt haben. Die Verantwortlichen hoffen, dass diese Aktion dazu beiträgt, die Akzeptanz und Nutzung des ÖPNV langfristig zu steigern.

Belebung der Innenstadt und Stärkung des Einkaufsstandorts

Die Einführung des 0-Euro-Samstags wird von Stadtmanagerin Sandra Klima und lokalen Geschäftsleuten begrüßt. Sie erwarten eine Belebung der Innenstadt und eine erhöhte Besucherfrequenz, was wiederum den lokalen Handel stärken soll. Diese Initiative wird als bedeutender Schritt zur Förderung der Attraktivität und wirtschaftlichen Dynamik der Stadt Mainz betrachtet.

Geplante Evaluation und wissenschaftliche Begleitung

Die Einführung des 0-Euro-Samstags ist vorerst auf ein Jahr begrenzt. Während dieser Zeit soll die Nutzung und der Nutzen der Aktion evaluiert und bewertet werden. Die erste Phase über den Sommer 2024 hinweg wird wissenschaftlich begleitet von Studierenden im Fachbereich Mobilitätsmanagement der Hochschule Rhein-Main. Diese Evaluierung soll Erkenntnisse liefern, um das Angebot gegebenenfalls anzupassen und zu verbessern.

Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz: Opel feiert 125 Jahre Automobilbau in Rüsselsheim

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Bundeskanzler Olaf Scholz, der hessische Ministerpräsident Boris Rhein sowie die Führungskräfte von Stellantis, John Elkann und Carlos Tavares, besuchten Opel in Rüsselsheim. Zu den Ehrengästen des Festaktes im Adam Opel Haus zählten auch Xavier Chéreau, Stellantis Chief Human Resources & Transformation Officer und Opel-Aufsichtsratschef, sowie Opel CEO Florian Huettl. Gemeinsam besichtigten sie das Produktionswerk, wo der Bestseller Opel Astra und der DS4 der Schwestermarke DS Automobiles in allen Antriebsvarianten gefertigt werden. Scholz betonte dabei die Bedeutung der Mitarbeiter für den Erfolg von Opel und lobte die beispielhafte Umstellung des Unternehmens auf Elektromobilität.

Vorstellung des nachhaltigen grEEn-campus

Ein zentrales Thema des Besuchs war die Präsentation des Zukunftsprojekts grEEn-campus durch Xavier Chéreau. Der grEEn-campus soll die zukünftige Stellantis Deutschland-Zentrale und die neue globale Opel-Zentrale an der Mainzer Straße in Rüsselsheim werden. Das moderne, effiziente und urbane Firmengebäude wird einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des Standorts leisten. Der gesamte Strombedarf wird durch eine Photovoltaik-Anlage mit rund 7.000 Panels gedeckt, wodurch der Betrieb ohne fossile Energieträger möglich ist. Weitere nachhaltige Maßnahmen umfassen die Nutzung von Regenwasser, eine effiziente Wärmepumpentechnik und die Begrünung von Bauteilen, die die Biodiversität verbessern. Für die Mitarbeiter wird eine zeitgemäße Arbeitsumgebung mit viel Tageslicht und hochwertigen Materialien geschaffen. Ein Landschaftspark bietet Erholungsräume und eine umfangreiche Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt die Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens.

Festakt zum 125-jährigen Jubiläum

Unter dem Motto „Forever forward since 1899“ feierte Opel am Stammsitz in Rüsselsheim das Jubiläum von 125 Jahren Automobilbau. Bundeskanzler Olaf Scholz hob in seiner Rede die beeindruckende Geschichte von Opel hervor und betonte die Rolle der Mitarbeiter, die das Unternehmen zu einer großen Marke gemacht haben. Scholz lobte den Mut und das Selbstbewusstsein, mit dem Opel sich der Elektromobilität zuwendet, und bezeichnete das Unternehmen als beispielgebend. Ministerpräsident Boris Rhein betonte die strategische Bedeutung der Automobilindustrie für Deutschland und Hessen und sprach sich für die Förderung von Schlüsseltechnologien wie autonomes Fahren, Hybridtechnik, Leichtbau sowie Antriebs- und Batterietechnik aus.

Publikumspremiere neuer Modelle

Ein weiteres Highlight des Festes war die Publikumspremiere der neuen Opel-Modelle Grandland und Frontera. Beide Fahrzeuge wurden komplett neu entwickelt und sollen noch in diesem Jahr in rein elektrischen Varianten erhältlich sein. Opel bestätigte sein Engagement, Elektromobilität und innovative Technologien einem breiten Käuferspektrum zugänglich zu machen. Der Opel Frontera Hybrid wird ab rund 24.000 Euro und der Frontera Electric ab rund 29.000 Euro angeboten. Ab dem kommenden Jahr wird Opel in Europa nur noch batterie-elektrische Modelle neu vorstellen.

Tag der offenen Tür mit vielfältigem Programm

Der Tag der offenen Tür rund um das Adam Opel Haus bot den mehreren tausend Besuchern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Opel präsentierte eine Jubiläums-Ausstellung mit automobilen Meilensteinen und öffnete anlässlich seines 60-jährigen Bestehens das Opel Design Center, wo richtungsweisende Studien der Firmengeschichte gezeigt wurden. Besucher erhielten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Fertigung zu werfen. Rallyefans konnten Demo-Fahrten des Opel Corsa Rally Electric erleben und Teenager freuten sich über Probefahrten mit dem Rocks Electric, einem innovativen City-Stromer für junge Menschen ab 15 Jahren. Für die jüngsten Gäste bot die Kids Corner mit einem Kettcar-Parcours spannende Unterhaltung.

Radfahrer auf der Autobahn 643 in Mainz: Polizei sucht Zeugen für riskantes Manöver

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Am Samstag, den 8. Juni 2024, gegen 8:00 Uhr befuhr ein 52-jähriger Mann mit seinem Fahrrad einen längeren Abschnitt der Autobahn 643 von der Anschlussstelle Mainz-Gonsenheim in Richtung Autobahndreieck Mainz. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten dies über den Notruf.

Polizei greift ein und sucht Zeugen

Die Kräfte der Autobahnpolizei konnten den Fahrradfahrer schließlich antreffen und sicher von der Autobahn begleiten. Es stellte sich heraus, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Zeugen, die die Fahrweise des Fahrradfahrers beobachtet haben oder durch ihn in ihrer Fahrt beeinträchtigt oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Heidesheim zu melden. Die Telefonnummer lautet: 06132/9500.

Verkehrschaos in Mainz: Blockaden der „Letzten Generation“ und „Free Palestine“-Protest

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Symbolbild e Demo | Foto: Pixabay.com

Am Samstagmittag, 08. Juni 2024, gegen 12:00 Uhr versammelten sich etwa 70 Personen auf dem Grünstreifen zwischen der Kaiserstraße und der Boppstraße. Diese Versammlung, organisiert von Amnesty International, verlief zunächst ohne besondere Vorkommnisse.

Spontane Protestaktion der „Letzten Generation“

Um 14:39 Uhr lösten sich etwa 30 Personen aus der Versammlung, offenbar Aktivisten der „Letzten Generation“, und marschierten mit Transparenten und Bannern auf der Kaiserstraße in Richtung Mainzer Hauptbahnhof. An der Kreuzung Kaiserstraße/Boppstraße blockierten sie den Verkehr, woraufhin die Mainzer Polizei die Blockade für 10 Minuten als Versammlung duldete. Da sich die 17 verbliebenen Aktivisten trotz Aufforderung nicht entfernten und sich auf den Boden setzten, löste die Polizei die Versammlung auf und trug die Aktivisten von der Fahrbahn. Ihnen wurde anschließend ein Aufenthalts- und Betretungsverbot für Teile der Mainzer Innenstadt erteilt.

Weitere Blockadeaktion am Nachmittag

Gegen 17:30 Uhr kam es zu einer erneuten Blockadeaktion auf der Kaiserstraße. Sieben Personen, erneut Aktivisten der „Letzten Generation“, bewegten sich mit Transparenten in Richtung Rheinallee und setzten sich an der Kreuzung Kaiserstraße/Schießgartenstraße auf die Fahrbahn. Auch hier griffen die Einsatzkräfte unmittelbar ein und trugen die Aktivisten von der Straße. Insgesamt wurden 24 Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet und 19 Aufenthalts- und Betretungsverbote ausgesprochen.

Demonstration unter dem Motto „Free Palestine“

Im Rahmen einer Versammlung unter dem Motto „Free Palestine“ nahmen bis zu 700 Personen an einem Demonstrationszug durch die Mainzer Innenstadt teil. Während der Veranstaltung zeigten einige männliche Passanten den Hitlergruß in Richtung der Demonstrationsteilnehmer, wofür Strafverfahren eingeleitet wurden. Die Versammlung endete nach einer Abschlusskundgebung auf dem Mainzer Markt gegen 18:30 Uhr ohne weitere Zwischenfälle. Die Versammlungen führten zu Verkehrsbehinderungen im gesamten Innenstadtbereich.

Entscheidung zu Kaufhof in Mainz gefallen

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Gute Nachrichten für Kaufhof in Mainz: die Filiale bleibt, auch alle Arbeitsplätze in Mainz können erhalten werden. Diese Nachricht überbrachten Oberbürgermeister Nino Haase, Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz sowie die neuen Eigentümer der Immobilie in Mainz, der Immobilieninvestor RFR, vertreten durch Alexander Becker, der regionale Vertriebsleiter von Galeria Karstadt Kaufhof, Thorsten Beineke, und der Filialgeschäftsleiter Mainz, Torsten Außem am Freitagnachmittag, nachdem sich die beiden Parteien zum neuen Mietvertrag zu deutlich reduzierten Mietkonditionen einig geworden waren. Die Stadt Mainz hat diesen Prozess in vielen Gesprächen in den letzten Wochen eng und intensiv begleitet. Der Erhalt von Galeria Kaufhof in Mainz ist ein wichtiges und starkes Signal für den Einkaufsstandort Mainz, sind sich Oberbürgermeister Nino Haase und Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz einig:

Oberbürgermeister Nino Haase:

„Kaufhof in Mainz hat jetzt die Perspektive, die wir uns alle gewünscht haben und ich freue mich sehr, dass wir nun heute diese Lösung verkünden konnten. Wir haben in Mainz eine hohe Kaufkraft, es lohnt sich, um unsere schöne Innenstadt und den Einkaufsstandort zu kämpfen. Auch das neue Angebot der Mainzer Verkehrsgesellschaft, an jedem ersten Samstag eines Monats (ab 6. Juli 2024) kostenlos mit unseren Bussen und Straßenbahnen im Stadtgebiet zu fahren, setzt einen wertvollen Impuls für die Belebung unserer Innenstadt. Dazu passt, dass Kaufhof im Rahmen unseres Tripol-Konzeptes erhalten bleibt und wir mit einer gesunden und lebendigen Innenstadt bei Einheimischen und Gästen punkten können. Über die nun gesicherten Arbeitsplätze bei Kaufhof freue ich mich ebenso wie über das Signal, das davon in unseren Handelsstandort gesendet wird. Denn zum Mainzgefühl gehört eben neben Weck, Worscht, Woi und Kultur auch ganz klar ein wertiges Shoppingerlebnis in einer gepflegten Innenstadt.“

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz:

„Heute ist ein guter Tag für die Stadt Mainz. Dass Galeria Kaufhof erhalten bleibt, ist eine tolle Nachricht für unsere Innenstadt und ihre Attraktivität. Besonders freue ich mich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben als Stadt in den letzten Wochen sehr vertrauensvolle, konstruktive Gespräche geführt, die letztlich zu einem guten Ergebnis geführt haben. Ein Dank geht deshalb an alle Beteiligten – gerade auch an die Insolvenzverwalter, den Herren Denkhaus und Prof. Martini. Das ist nicht selbstverständlich. Jetzt gilt es, gemeinsam die Zukunftsperspektive weiterzuentwickeln.“

Unfall mit Verletzten auf der A63 bei Klein-Winternheim

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A60 Ingelheim
Symbolbild Polizei

Am 07.06.2024 kam es gegen 10.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen im Bereich der A63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern kurz vor der Anschlussstelle Klein-Winternheim. Die 50jährige Unfallverursacherin kam aus bislang ungeklärten Gründen mit ihrem PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte hierbei einen stehenden Anhänger zur Sicherung von Grünschnittarbeiten am Fahrbahnrand. Durch den Aufprall verlor ihr Fahrzeug leicht den Bodenkontakt und landete anschließend auf dem Hecks des in gleicher Richtung fahrenden Cabrios eines 57jährigen.

Durch den Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Der Fahrer des Cabrios blieb glücklicherweise unversehrt.

Die Fahrzeuge waren in Folge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der Absicherung der Unfallstelle, dem Einsatz von Rettungskräften und Feuerwehr, sowie des großen Trümmerfeldes musste die Autobahn für den Zeitraum von eineinhalb Stunden vollgesperrt werden. Der Verkehr wurde bereits in Höhe des Autobahnkreuz Mainz-Süd umgeleitet.

Verkehrsunfallzeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Heidesheim unter der Nummer 06132 9500 zu melden.