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Alarmierende Höchstzahl: Feuerwehr Alzey verzeichnet Einsatzrekord

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Großbrände, Verkehrsunfälle, Tierrettung und ein Tag der offenen Tür in der neuen Feuerwache: Die Alzeyer Feuerwehr hatte im vergangenen Jahr alle Hände voll zu tun. Damit sie aber auch in Zukunft immer dann zur Stelle sind, wenn Hilfe gebraucht wird, ist die Bevölkerung gefragt, wie bei der Jahreshauptversammlung der Alzeyer Wehr deutlich wurde.

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350 Einsätze in einem Jahr. Davon 125 Brandeinsätze.

Vom Flächenbrand über Autobrände bis hin zu Gebäudebränden wie dem Großeinsatz Anfang Mai, als eine Gewerbehalle komplett ausbrannte und die Einsatzkräfte tagelang beschäftigte. 180 Hilfeleistungseinsätze von der Türöffnung über die Tierrettung bis zur Unfallabsicherung. Und 45 Mal rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alzey aus, weil Gefahrstoffe ausgelaufen waren. Das Jahr 2023 ist das einsatzstärkste Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Alzey. Dass die Zahl der gefahrenen Einsätze steigt, wundert Wehrleiter Joachim Ganz nicht. „Die Stadt wächst. Je mehr Einwohner und je mehr Gebäude, desto größer ist auch das Gefahrenpotenzial, das uns letztlich auf den Plan ruft. Das Problem ist: Alles um uns herum wächst, nur die Feuerwehr nicht“, stellt der Alzeyer Wehrleiter bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr unmissverständlich fest.

Auch der stellvertretende Wehrleiter Marcel Krusch hebt neben dem intensiven Ausbildungsjahr – allein sieben Ganztagsübungen, drei Gefahrstoff- und Objektübungen und zahlreiche Lehrgangsteilnehmer, die sich fort- und weitergebildet haben – die Zahl der gefahrenen Einsätze hervor: „350 Mal sind wir ausgerückt, das sind 71 Einsätze mehr als 2022. Das ist nicht wenig. Das ist sogar ziemlich viel. Vor allem, wenn man bedenkt, was jedes einzelne Mitglied sonst noch leistet“, so Krusch. Denn: „Die Einsätze finden neben Beruf, Schule und Familie statt“, weiß Krusch, der seinen Jahresbericht auch dazu nutzt, Danke zu sagen. „Wir sind eine junge und starke Truppe. Deshalb herzlichen Dank für alles, was im vergangenen Jahr 2023 geleistet wurde.“

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Am meisten zu tun hatten die Katastrophenschützer im August

Nicht weniger als 47 Mal wurde die Feuerwehr allein in diesem Monat gerufen. Insgesamt sieben Menschen wurden bei den verschiedenen Einsätzen, die von Unfällen bis hin zu Bränden reichten, im Laufe des Jahres gerettet. „Und genau dafür sind wir da – um Menschen zu helfen.“

Ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2023 der Feuerwehr Alzey war der erste Tag der offenen Tür in der neuen Feuerwache, die gar nicht mehr so neu ist, wie Wehrleiter Joachim Ganz erklärt. Schließlich ist die Feuerwehr schon seit 2019 in der Kreuznacher Straße 112 zu Hause. Und auch wenn aufgrund der neuen Gegebenheiten vor Ort der Ablauf der beliebten Veranstaltung etwas umorganisiert werden musste und das Wetter nicht ganz mitspielte, ist das Team um den Wehrleiter mit der Premiere sehr zufrieden. Mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher kamen zum großen Sommerfest der Feuerwehr. Nur: „Leider hat der Tag der offenen Tür kein neues Mitglied in die Wehr gebracht“, so Ganz.

Es ist die Entwicklung der Truppenstärke, die Ganz Sorgen bereitet. „Mit der neuen Wache haben wir mehr Platz, mehr Fahrzeuge, mehr Ausrüstung, um für alle Fälle und Herausforderungen gerüstet zu sein. Aber wir haben nicht mehr Leute. Das ist nicht gut“, macht der Wehrführer deutlich. Zwar sind im vergangenen Jahr fünf neue Aktive hinzugekommen, gleichzeitig sind aber acht Feuerwehrleute aus dem Dienst ausgeschieden. Die Alzeyer Wehr bestand zum Jahreswechsel aus 48 Feuerwehrmännern und -frauen. Die Zahl der Einwohner liegt bei mehr als 20.000.

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Gerade mit Blick auf die aktuelle Entwicklung verheißt die Personalentwicklung nichts Gutes.

„Die Einsätze werden nicht weniger“, ist Ganz überzeugt. Hinzu kommt, dass der Katastrophenschutz wieder in aller Munde ist. Naturereignisse von Flächenbränden bis Starkregen haben die Truppe in den vergangenen Jahren immer wieder gefordert und werden es auch in Zukunft tun. „Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren. Aber ohne die Bevölkerung geht es nunmal nicht“, macht Ganz deutlich.

Damit sind nicht nur die Alzeyerinnen und Alzeyer gemeint, die sich als Feuerwehrfrauen und -männer für die Bevölkerung einsetzen. „Die Bevölkerung muss wieder mehr lernen, sich selbst zu helfen“, sagt Ganz. Gerade im Hinblick auf Naturkatastrophen müsse sich die Zivilbevölkerung stärker selbst vorbereiten. „Sich für alles auf die Feuerwehr zu verlassen, funktioniert angesichts der Zahl der Einsatzkräfte nicht. Die Rundum-Sorglos-Mentalität der vergangenen Jahre ist nicht angebracht“, sagt Ganz. Dennoch versichert er: „Wer Hilfe braucht, bekommt Hilfe.“

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Ein Grundsatz, der für die Bevölkerung ebenso gilt wie für die gesamte „Blaulichtfamilie“ in der Stadt und darüber hinaus

„Wann immer Hilfe gebraucht wird, helfen und unterstützen wir uns gegenseitig“, sagt Ganz. Wie zum Beispiel beim Großbrand im Alzeyer Industriegebiet im Mai 2023. Denn ohne die Einsatzkräfte aus den Stadtteilen und Nachbarkommunen wäre der Einsatz so nicht zu bewältigen gewesen. „Wir sitzen alle in einem Boot und müssen alle in die gleiche Richtung rudern. Unsere Ziele sind klar: Der Schutz der Bevölkerung. Der Schutz der Stadt. Und der Schutz der Einsatzkräfte.“

Alarmierende höchstzahl: feuerwehr alzey verzeichnet einsatzrekordAuch die Politik kennt die Sorgen der Truppe. „Das Ehrenamt muss entlastet werden“, sagt der Beigeordnete Klaus Kübler. „Und das geht nur über mehr Schultern, auf die sich die Zahl der Einsätze verteilt.“ Ziel der Politik müsse es sein, die Menschen wieder mehr für das Ehrenamt im Allgemeinen, aber auch für die Feuerwehr im Besonderen zu begeistern, so der Beigeordnete. Eine Position, die auch Bürgermeister Steffen Jung vertritt. „Es ist wenig hilfreich, dass der Katastrophenschutz jahrelang Stück für Stück kaputtgespart wurde. Jetzt bauen wir ihn wieder auf. Das ist gut und wichtig. Aber was nützt die beste Ausrüstung für den Ernstfall, wenn die Leute fehlen“, so Jung. „Die wichtigste Aufgabe der nächsten Jahre ist es deshalb, wieder Menschen für das Ehrenamt Feuerwehr zu gewinnen“, so der Stadtchef weiter. „Die Alzeyerinnen und Alzeyer wissen, dass sie sich auf ihre Wehr verlassen können. Und das soll auch so bleiben. Dazu müssen wir aber weg von dieser Vollkaskomentalität. Nicht jedes Problem ist auch immer ein Fall für die Alzeyer Wehr“.

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Während man sich in der aktiven Mannschaft mehr helfende Hände wünscht, kann von Nachwuchsmangel in der Jugendfeuerwehr keine Rede sein, wie Jugendwart Erik Rinnus berichtet

Mit den derzeit 25 Kindern und Jugendlichen wurde auch im Jahr 2023 wieder viel unternommen, gelernt und geübt, so Rinnus weiter. Der Jugendwart ist sich sicher: Viele der Kinder und Jugendlichen werden auf diesem Weg für das Ehrenamt Feuerwehr begeistert und finden später den Weg in die aktive Wehr. Und so freuen sich Wehrleiter Joachim Ganz, der stellvertretende Wehrleiter Marcel Krusch und Bürgermeister Steffen Jung, dass gleich vier Beförderungen die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Alzey krönen. Kian Shahnematullahi, Philipp Biegler, Bennet Silinski und Erik Lumb wurden vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann befördert und verstärken nun die Alzeyer Wehr.

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Mehrere Einbrüche im Dienstgebiet der Polizei Mainz

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Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Die Polizei in Mainz bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe und sucht Personen, die Beobachtungen gemacht haben. In jüngster Zeit wurden im Einsatzbereich der Mainzer Polizei mehrere Einbrüche und Einbruchsversuche verzeichnet. Falls Sie relevante Informationen zu den erwähnten Vorfällen haben, werden Sie gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 bei der Kriminalpolizei Mainz zu melden.

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Einbruchversuch in Mainz-Drais

Am Donnerstagabend, gegen 19:00 Uhr, kam es in der Ober-Olmer-Straße in Mainz-Drais zu einem versuchten Einbruch in eine Erdgeschosswohnung. Ein bislang unbekannter Täter versuchte ein Fenster im Bereich der Eingangstür aufzuhebeln, was diesem jedoch misslang. Er entfernte sich daher von der Wohnung ohne etwas zu entwenden. Durch die Kriminalpolizei konnten während der Spurensuche entsprechende Hebelspuren festgestellt werden.

Einbruch in der Mainzer Stadt

In der Nacht vom 03.04.2024 – 04.04.2024 wurde in ein Restaurant in der Mittlere Bleiche in Mainz eingebrochen. Über ein Fenster verschafften sich der oder die Täter gewaltsam Zugang in das Restaurantinnere und konnten anschließend eine geringe Menge Bargeld entwenden.

Mainz-Weisenau

Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 03.04.2024, 16:00 Uhr und Donnerstag, 04.04.2024, 08:15 Uhr brachen unbekannte Täter einen in der Bleichstraße in Weisenau abgestellten Firmenwagen auf und stahlen hochwertige Arbeitsmaschinen. Der 67-jährige Geschädigte stellte das Fahrzeug am Mittwochnachmittag in der Bleichstraße ab. Als er am Folgetag zurückkehrte, war die Scheibe einer Hintertür eingeschlagen. Der oder die Täter stahlen aus dem Wagen eine Schleifmaschine und eine Bohrmaschine.

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Mainz-Gonsenheim

Am 2. April 2024  meldete ein Anwohner des Nachtigallenwegs, dass bei ihm eingebrochen wurde. Unbekannte Täter hatten sich offenbar Zugang zum Grundstück verschafft und waren über die Hausvorderseite gewaltsam ins Gebäude eingebrochen. Im Inneren durchwühlten sie sämtliche Schränke und entwendeten schließlich Schmuck. Nach ersten Angaben der Anwohner dürfte ein Schaden im unteren sechsstelligen Bereich entstanden sein. Seitens der Kriminalpolizei wurde eine Spurensuche vor Ort durchgeführt. Die Ermittlungen laufen.

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Polizei Mainz: Sperrung der A60 bei Bingen-Ost

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Sperrung A60 | Foto: Privat

Ein unerwarteter Zwischenfall hat heute in den frühen Morgenstunden für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Bundesautobahn 60 gesorgt. Gegen 03:55 Uhr ereignete sich ein größerer Ölverlust bei einem Baustellenfahrzeug, das im Rahmen einer Nachtbaustelle im Einsatz war. Die Unfallstelle erstreckte sich über die Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle Bingen-Ost sowie den angrenzenden Kreisverkehr an der L419.

Hydrauliköl auf der Fahrbahn

Erste Berichte deuten darauf hin, dass eine erhebliche Menge Hydrauliköl ausgetreten ist, was eine sofortige Reaktion der Autobahn GmbH des Bundes und der zuständigen Polizeidienststellen erforderlich machte. Aus Sicherheitsgründen wurden alle betroffenen Auf- und Abfahrten umgehend abgesperrt, was zu einem Stau in den frühen Morgenstunden führte.

Spezialfahrzeuge im Einsatz

Schnell wurde ein Team aus Spezialfahrzeugen und Fachkräften zusammengestellt, um die umfangreichen Reinigungsarbeiten zu bewältigen. Trotz der Komplexität der Situation und der damit verbundenen Herausforderungen gelang es den Einsatzkräften, die meisten Auf- und Abfahrten bis etwa 10:20 Uhr wieder für den Verkehr freizugeben. Die Auffahrt in Fahrtrichtung Darmstadt bleibt jedoch weiterhin gesperrt. Fachleute vor Ort arbeiten mit Hochdruck an der Behebung des Problems, doch ein genaues Ende der Reinigungsarbeiten ist derzeit noch nicht absehbar. Dies sorgt weiterhin für Verunsicherung unter den Pendlern und lokalen Anwohnern.

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstandenen Unannehmlichkeiten und empfiehlt, die betroffene Strecke weiträumig zu umfahren.

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Spiel und Spaß im Ginsheimer Heimatmuseum

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Der Heimat und Verkehrsverein Ginsheim Gustavsburg wird 70 Jahre alt. Aus diesem Grunde lädt der Verein ein, an den Museumsöffnungstagen das Museum hautnah zu erleben. Am Sonntag dem 14. April 2023 werden Blechspielzeuge und alte Brettspiele ausgestellt. Insbesondere für die Kinder ist diese Ausstellung gedacht.

Die Exponate sind nicht nur zum Anschauen da, es darf auch damit gespielt werden

Unter Anleitung können so die Kinder oder Enkel mit ihren Eltern oder Großeltern einen außergewöhnlichen Spielenachmittag im Museum erleben. Zwischendurch kann man sich bei Kaffee oder Tee mit Kuchen stärken. Natürlich lohnt sich auch ein Rundgang durch das Museum für die Jugend, die das eine oder andere Ausstellungsstück nur noch vom Hören und Sagen kennen. Die Öffnungszeit, bei freiem Eintritt, ist von 14:00 bis 17:00Uhr. Der HVV hofft für diesen Tag unsere Kleinen und Großen neugierig gemacht zu haben.

Adresse: 
Heimatmuseum Ginsheim
Hauptstraße 25
65462 Ginsheim-Gustavsburg

490.000 Euro für klimafreundliche Projekte in Gau-Algesheim

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„Ich freue mich sehr, dass aus dem KIPKI-Förderprogramm des Landes nun 490.000 Euro für Maßnahmen in der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim fließen. Der entsprechende Förderantrag wurde bewilligt, die Umsetzung der Projekte kann schnell starten“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Hüttner anlässlich der bewilligten Gelder aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, kurz KIPKI, der Landesregierung.

Damit soll in verschiedenen Orten der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim unter anderem die energetische Sanierung kommunaler Gebäude, die Umrüstung auf LED-Beleuchtung oder Fahrradabstellplätze finanziert werden.

„Im Rahmen des KIPKI-Programms fördert die rheinland-pfälzische Landesregierung mit insgesamt 250 Millionen Euro kommunale Klimaschutzinvestitionen in ganz Rheinland-Pfalz – das ist ein kräftiger Schub für den Klimaschutz in unserer Region und sorgt zugleich für eine regionale Wertschöpfung.“ KIPKI ist das bundesweit größte Finanzierungs- und Beratungsprogramm für Kommunen, es ist unbürokratisch gestaltet und die Kommunen müssen keinen einzigen Euro Eigenanteil erbringen.

„Wir als SPD-Landtagsfraktion haben uns bei der Entwicklung des KIPKI-Programms besonders dafür eingesetzt, dass es unter anderem einen Schwerpunkt für Investitionen in Kitas und Schulen sowie andere soziale Orte des Zusammenkommens wie beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser oder Sporthallen gibt. Es freut mich, dass unsere Politik umgesetzt wird und den Menschen in den Orten der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim konkret vor Ort zugutekommt“, so Hüttner. „Die Klimakrise ist eine große Herausforderung, die nur zu bewältigen ist, wenn alle zusammenwirken. KIPKI steht dabei als starkes und kraftvolles Beispiel für den engen Schulterschluss von Land und Kommunen.“

Leben oder Tod: Die Herausforderung versenkbarer Türgriffe

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Elektrisch ausfahrende Türgriffe, wie hier beim Tesla Model S, sind schick, können aber ein Sicherheitsrisiko sein

In den letzten Jahren haben sich versenkbare Türgriffe zunehmend in der Automobilindustrie etabliert, angeführt von Innovatoren wie Tesla und gefolgt von traditionellen europäischen Herstellern wie Mercedes und BMW. Diese Designinnovation, die sowohl aus aerodynamischen als auch aus ästhetischen Gründen begrüßt wird, birgt jedoch eine potenzielle Gefahr, die erst in Notfallsituationen offensichtlich wird: die erschwerte Zugänglichkeit für Ersthelfer und Rettungskräfte.

Kritische Situationen beim Unfall

Versenkbare Türgriffe, die sich bei Fahrt oder Parken bündig in die Karosserie zurückziehen, können insbesondere für Laien eine erhebliche Herausforderung darstellen, wenn es darum geht, in kritischen Situationen, wie beispielsweise nach einem Unfall oder bei einem Fahrzeugbrand, schnell Zugang zum Fahrzeuginneren zu erlangen. Selbst professionelle Rettungsdienste stoßen auf Verzögerungen, wenn die Türen nicht unmittelbar zu öffnen sind. Dies kann wertvolle Sekunden kosten, die über Leben und Tod entscheiden können.

Trotz ihrer Popularität und ihres futuristischen Erscheinungsbildes wirft die Praktikabilität dieser Türgriffe im Notfall ernsthafte Fragen auf. Während einige Modelle eine manuelle Auslösung ermöglichen, setzen viele auf elektrische Mechanismen, die im Falle einer Unterbrechung der Stromversorgung, wie sie bei Unfällen häufig vorkommt, versagen können. Dies kann dazu führen, dass der Türgriff im entscheidenden Moment nicht zugänglich ist.

Crashtest

Die Crashtests des Euro NCAP, eines europäischen Konsortiums zur Bewertung von Fahrzeugsicherheit, umfassen zwar die Überprüfung der Türöffnungskräfte und automatischen Entriegelung nach einem Unfall, jedoch haben versenkbare Türgriffe in dieser Hinsicht bisher keine Mängel aufgewiesen. Dennoch gibt es Berichte über realweltliche Szenarien, in denen solche Griffe Probleme verursachten.

Der ADAC plädiert daher für eine mechanische Lösung für das Ausfahren der Türgriffe, um auch ohne Stromversorgung den Zugang zu gewährleisten. Doch selbst robuste, mechanische Griffe bieten keine absolute Sicherheit, da starke Verformungen der Karosserie die Türen blockieren können. In solchen Fällen könnte ein widerstandsfähiger, fixierter Griff zumindest eine bessere Chance bieten, die Tür unter schwierigen Bedingungen zu öffnen.

Weitere Probleme

Neben den äußeren Türöffnungen weist der Mobilitätsclub auch auf die Problematik elektrischer Türöffnungssysteme von innen hin. Fahrzeugeigentümer sollten sich und ihre Mitfahrer mit den Notentriegelungsmechanismen ihres Fahrzeugs vertraut machen. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kann ein im Fahrzeug sicher verstauter Notfallhammer nützlich sein, obwohl auch dieser gegen moderne Verbundglasscheiben seine Grenzen hat.

Insgesamt unterstreicht die Diskussion um versenkbare Türgriffe die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes zwischen Designinnovation und Sicherheit. Während die Ästhetik eines Fahrzeugs zweifellos wichtig ist, sollte die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer immer Vorrang haben. Es bleibt abzuwarten, wie die Automobilindustrie auf diese Herausforderung reagieren wird, um sowohl die Designwünsche der Kunden als auch die unverzichtbaren Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.

Was ist der Crashtests des Euro NCAP

Der Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) ist eine Organisation, die sich der Bewertung der Sicherheit neuer Fahrzeuge widmet. Durchgeführt werden diese Bewertungen mittels einer Reihe von Crashtests und Sicherheitsbewertungen, um festzustellen, wie gut Fahrzeuge ihre Insassen und Fußgänger bei unterschiedlichen Unfallszenarien schützen. Der Euro NCAP wurde 1997 gegründet und hat seitdem maßgeblich dazu beigetragen, die Sicherheitsstandards von Fahrzeugen in Europa zu erhöhen.

Die Crashtests des Euro NCAP umfassen:

  1. Frontalaufprall-Test: Hierbei wird das Fahrzeug mit einem Teil der Front gegen eine deformierbare Barriere gefahren, um Kollisionen mit einem anderen Fahrzeug zu simulieren.
  2. Seitenaufprall-Test: Dieser Test simuliert Kollisionen an der Fahrzeugseite, beispielsweise durch ein anderes Fahrzeug oder einen Pfosten.
  3. Pfahl-Test: Hierbei wird die Seite des Fahrzeugs gegen einen festen, schmalen Gegenstand (wie einen Baum oder einen Pfosten) geschleudert, um die Schutzfähigkeit bei einem solchen Aufprall zu bewerten.
  4. Fußgängerschutz-Test: Bei diesem Test werden verschiedene Aspekte des Fahrzeugs bewertet, um festzustellen, wie groß das Verletzungsrisiko für Fußgänger bei einem Zusammenstoß ist.
  5. Insassenschutz für Kinder: Bewertet wird, wie gut Kindersitze und die damit verbundenen Rückhaltesysteme Kinder bei verschiedenen Aufprallarten schützen.

Neben diesen physischen Tests umfasst der Euro NCAP auch die Bewertung von Assistenzsystemen und Technologien zur Unfallvermeidung, wie beispielsweise Notbremsassistenten und Spurhalteassistenten.

Sperrung in Mainz-Kastel für mehrere Tage

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

Die Zehnthofstraße in Kastel wird voll gesperrt – von Montag, 8. April, bis voraussichtlich Freitag, 19. April, zwischen Marktstraße Hausnummer 10 und Zehnthofstraße Hausnummer 46b. Grund sind Oberflächenwiederherstellung und Deckeneinbau. Die Sperrung betrifft auch den Radverkehr. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege nutzen. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen.


 

Neue Fahrgeschäfte auf dem Mainfest in Rüsselsheim

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Mainfest in Rüsselsheim
Schausteller, Fest, Kirmes

Vom 26. April bis 1. Mai findet in Rüsselsheim am Main wieder das beliebte Mainfest mit einem abwechslungsreichen Vergnügungsprogramm auf dem Landungsplatz statt. Neu dabei ist in diesem Jahr das Fahrgeschäft „Swing Time“, ein rhythmisch springender Drehteller mit einem Durchmesser von sieben Metern, Wassereffekten und neuster LED-Technik. Ebenfalls Premiere beim Mainfest feiert der Musikexpress „Himalaya“, eine Berg- und Talbahn mit 24 Gondeln. In luftige Höhen von bis zu 18 Metern können sich die Besuchenden auf dem Riesenrad „König’s Radl“ begeben.

Weitere Attraktionen

Spaß für die Jüngsten versprechen der Kinderwellenflieger „Eddy’s Weltreise“, das Kinderkarussell „Kindertraum“ oder die Familien-Achterbahn „Ring Renner“. Erneut mit dabei sind außerdem die beliebten Kinderfahrgeschäfte „Traumlandreise“ und „Samba Balloon“. Weitere Angebote wie Delfinangeln, Schießwagen, Dosenwerfen oder Geschicklichkeitsspiele runden das Unterhaltungsangebot ab. Erstmals werden Korkenschießen und Clownwerfen angeboten. Besonders am Dienstag (30. April) lohnt ein Besuch mit Kindern. Dann locken im Rahmen des Familientages wieder ermäßigte Preise.

Reichlich Abwechslung bietet auch das kulinarische Angebot auf dem Mainfest. Für alle „Süßen“ stehen Zucker- und Mandelwagen mit einem klassischen Süßwarenangebot bereit. Hinzu kommen Spezialitäten wie Churros, Nüsse, Mandeln, Softeis, Frucht-Spieße mit Schokoladenüberzug, Crêpes, Waffeln sowie erstmals Galettes und Baumstriezel. Wer es lieber herzhaft mag, darf sich auf Grillspezialitäten, Pizza, Langos, Kartoffelchips, Maiskolben oder belegte Baguettes freuen. Ein neuer Pasta-Stand bietet diverse Nudelgerichte an. Zum Durststillen laden verschiedene Ausschankbetriebe mit alkoholfreien Getränken sowie Bier, Wein und Cocktails ein.

Öffnungszeiten

Geöffnet hat der Vergnügungspark am Freitag (26. April) von 14 bis 23 Uhr, Samstag (27. April) von 11 bis 23 Uhr, Sonntag (28. April) von 11 bis 23 Uhr, Dienstag (30. April) von 14 bis 23 Uhr und Mittwoch (1. Mai) von 11 bis 23 Uhr. Montags (29. April) ist Ruhetag und die Fahrgeschäfte haben geschlossen. Am Sonntag (28. April) findet um 10 Uhr der Schausteller-Gottesdienst am Autoscooter-Geschäft statt.

Parkmöglichkeiten und Anreise

Das Mainfest wird erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt locken. Die Stadtverwaltung empfiehlt daher allen, die nicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Wer dennoch mit dem Auto anreist, sollte die Parkhäuser oder Tiefgaragen nutzen. Solche stehen am Löwenplatz, an der Festung (Frankfurter Straße), im City Forum Eichsfeld und im F25 Parking (nur bargeldlose Bezahlung) zur Verfügung. Wegen des Mainfests ist der Landungsplatz gesperrt.

Polizei Hessen kündigt verstärkte Tempokontrollen auf der A66 an

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Blitzeranhänger
Blitzeranhänger

Südosthessen – In der kommenden Woche vom 8. April bis zum 14. April 2024 führt die Verkehrsdirektion Südosthessen eine Großaktion zur Überwachung der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen durch. Die Aktion zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit an bekannten Unfallschwerpunkten zu erhöhen und gleichzeitig den Lärmschutz zu verbessern. Die Polizeibeamten der Region werden verstärkt Präsenz zeigen und mit mobilen wie auch fest installierten Radargeräten die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer überwachen.

Geplant sind Messungen im Bereich folgender Örtlichkeiten:

08.04.2024:

  • K 903, Niedermittlau in Richtung Rothenbergen, vor den BAB-Auffahrten (Unfallschwerpunkt);
  • L 3445, Langenselbold in Richtung Neuberg BAB 66, Hanau in Richtung Fulda, Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster (Lärmschutz);

09.04.2024:

  • BAB 66, Hanau in Richtung Fulda, Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster (Lärmschutz);
  • K 903, Niedermittlau in Richtung Rothenbergen, vor den BAB-Auffahrten (Unfallschwerpunkt);

10.04.2024:

  • BAB 66, Fulda in Richtung Hanau, Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster (Lärmschutz);
  • K 859, Großauheim in Richtung Kleinauheim, an der Limesbrücke (Unfallschwerpunkt);

11.04.2024:

  • BAB 66, Fulda in Richtung Hanau, Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster (Lärmschutz);

12.04.2024:

  • BAB 66, Fulda in Richtung Hanau, Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster (Lärmschutz);

13. und 14.04.2024:

  • BAB 66, Fulda in Richtung Hanau, Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster (Lärmschutz).

Immer mehr Ehrenamtliche bei der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz

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Symbolbild Feuerwehr
Symbolbild Feuerwehr

Die Zahl der ehrenamtlich aktiven Feuerwehrleute ist in Rheinland-Pfalz gestiegen. Das hat Innenminister Michael Ebling im Innenausschuss bekanntgegeben.

„Für eine neue Feuerwehrstatistik haben wir gemeinsam mit den Kommunen die aktuelle Zahl der Feuerwehrleute erhoben. Im Ergebnis kommen wir in Rheinland-Pfalz auf rund 54.500 ehrenamtlich aktive Feuerwehrangehörige. Dieser erfreuliche Zuwachs ist das Zeugnis der guten Arbeit der Wehrführerinnen und Wehrführer vor Ort“, sagte Ebling.

Zahl der weiblichen Ehrenamtlichen fast verdoppelt

Besonders erfreulich sei auch, dass sich die Zahl der weiblichen Ehrenamtlichen bei der Feuerwehr von 2.900 in den letzten Jahren auf nun 5.300 fast verdoppelt habe. „Die intensiven Bestrebungen, vor allem auch des Landesfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz, zeigen Wirkung. Die Feuerwehr stellt sich breiter auf und das ist auch genau unser gemeinsames Anliegen“, so der Minister.

In den zurückliegenden Jahren war die Zahl der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte auf rund 51.000 beziffert worden. Diese Zahl geht auf eine Erhebung aus dem Jahr 2017 zurück.

„Ich bin froh, dass wir festhalten können: Die Bereitschaft, sich für ein Ehrenamt im Bereich Feuerwehr zu engagieren, steigt in Rheinland-Pfalz. Das ist ein Trend, der mich außerordentlich freut“, betonte Ebling. Um die Situation des Ehrenamtes Feuerwehr noch weiter zu beleuchten und die Rahmenbedingungen für ein freiwilliges Engagement noch weiter zu verbessern, werde nun auch eine Ehrenamtsstudie durchgeführt. Die Vorbereitungen für die große Ehrenamtsstudie zur Freiwilligen Feuerwehr in Rheinland-Pfalz seien im vergangenen Jahr begonnen worden. In dieser Woche wurde der Zuschlag erteilt. „Damit setzen wir ein wichtiges Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um“, sagte der Minister.

Mainz: 10.000 Euro für den Arbeitskreis Umwelt Mombach e. V.

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V.l.n.r.: Uli Walter, Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Umwelt, Thorsten Schmidt, Mitarbeiter im Kreditbestand der Landesbank Baden-Württemberg, Jürgen Weidmann, Mitbegründer und Vorsitzender des Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. mit Regionalvorstand LBBW Peter Hähner | Foto: Sandra Hauer

Die LBBW fördert den Mainzer Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. mit einer Spende von 10.000 Euro. Der im Sommer 1993 gegründete Verein hat das Ziel, Natur und Umwelt „direkt vor der Haustüre“ zu schützen.

Der Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. engagiert sich beispielsweise für den europaweit einzigartigen Mainzer Sand, für die Storchenwiesen in der Rheinaue zwischen Mainz-Mombach und Budenheim. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Schaffung von Nistmöglichkeiten für Gebäudebrüter.

Ein neuer Mäher soll angeschafft werden

Eines der primären Ziele des Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. ist die Schaffung und Erhaltung von ökologisch bedeutenden Bereichen, Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten; in diesem Sinne pflegt der Mainzer Verein fast 200.000 Quadratmeter Naturschutzflächen. Jürgen Weidmann, Mitbegründer und Vorsitzender des Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.: „Auch kurz vor dem 31. Geburtstag des Arbeitskreises sind wir auf Spenden angewiesen, um unsere Ziele tatkräftig voranzutreiben. Wir danken der LBBW daher sehr für ihren Beitrag. Wir freuen uns, dass wir nun mit Hilfe dieses Geldes einen dringend notwendigen, neuen Mäher anschaffen können, der uns hilft, unsere Flächen in Zukunft noch besser zu pflegen.“

Die LBBW unterstützt soziale Projekte im ganzen Land mit Spenden. Die Vorschläge dazu kommen dabei auch aus dem Kreis der Mitarbeitenden. Ende 2023 reichten LBBW Mitarbeitende insgesamt über 150 Vorschläge ein, von denen 15 ausgewählt und mit je 10.000 Euro unterstützt wurden. Peter Hähner, Regionalvorstand LBBW Region Nord/West: „Der Arbeitskreis Umwelt Mombach e. V. schützt Natur und Umwelt vor Ort. Sei es der Mainzer Sand, Naturschutzgebiet und europäisches Naturerbe, oder Nisthilfen für Störche und Fledermäuse – wir alle profitieren von einer intakten und lebenswerten Umwelt. Daher freue ich mich die Spende von 10.000 Euro zu übergeben.“ Den Arbeitskreis vorgeschlagen hat LBBW- Kreditbestand-Mitarbeiter Thorsten Schmidt. „Während der Corona-Zeit hat bei vielen von uns eine Änderung des Freizeitverhaltens stattgefunden. Genauso auch bei mir. Ich habe die Natur vor der Haustüre entdeckt, deshalb habe ich den Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. für die Spende vorgeschlagen.“

Die LBBW ist eine mittelständische Universalbank

„Wir von der LBBW nehmen unseren gesellschaftlichen Auftrag sehr ernst und unterstützen daher regionale Initiativen regelmäßig mit Spenden“, erklärt Stephan Schorn, Leiter Gesellschaftliches Engagement der LBBW. „Dies spiegelt sowohl die Unternehmensphilosophie der Landesbank als auch das persönliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen wider.“

Geschäftsschwerpunkte am Standort Mainz sind das Geschäft mit mittelständischen und großen Unternehmenskunden, Immobilienkunden und Sparkassen sowie das Private Vermögensmanagement. Darüber hinaus sitzen hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Fachbereiche, Zentraleinheiten und Tochterunternehmen. Zudem wird aus Mainz heraus das Unternehmenskundengeschäft der LBBW in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Schleswig- Holstein, Bremen, Hamburg und dem Saarland gesteuert.

Mainz: Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW auf der A60 löst Verkehrschaos aus

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Unfall auf der A60
Symbolbild Polizei

Am Donnerstagmittag, 04. April 2024 ereignete sich auf der Autobahn A60 bei Mainz-Finthen ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge involviert waren. Die örtliche Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei waren schnell vor Ort. Es kam zu größeren Verkehrsbehinderungen.

Gefahrgut-LKW stößt mit PKW zusammen

Gegen 14:30 Uhr kollidierte ein mit Etylacetat beladener Lastkraftwagen eines Transportunternehmens aus Bad-Sobernheim mit einem Ford Kuga an der Einfädelungsspur von der Saarstraße auf die Autobahn A60. Die Feuerwehr erhielt mehrere Notrufe und mobilisierte umgehend zahlreiche Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „H3.01 Verkehrsunfall LKW“, um zur Unfallstelle zu gelangen. Auch der Rettungsdienst und die Polizei wurden alarmiert.

Entwarnung nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte

Glücklicherweise stellte sich bei Ankunft der Rettungskräfte heraus, dass es lediglich zu einem Blechschaden gekommen war und keine Personen verletzt wurden. Beide Fahrzeuge wurden nur leicht beschädigt. Dennoch führte die Sperrung der betroffenen Fahrspur zu einem Rückstau bis zur Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg auf knapp vier Kilometern Länge. Auch die Kurmainzstraße in Mainz-Finthen war von Verkehrsstörungen betroffen, da viele Autofahrer aufgrund des Staus auf die Landstraße auswichen.

Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort

Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei konnten beide Fahrzeugführer ihre Fahrt fortsetzen. An dem Einsatz beteiligten sich neben der Berufsfeuerwehr Mainz mit den Wachen 1 und 2 auch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen, der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei. Letztere hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Große Immobilienfirma aus Wiesbaden meldet Insolvenz an

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Insolvenzmeldung - Bild: BYC-News

Die Anzeichen einer sich ausweitenden Insolvenzwelle, die bisher vor allem den Einzelhandel getroffen hat, zeigen nun auch im Immobiliensektor Deutschlands ihre Wirkung.

Verstärkt wird diese Entwicklung durch die anhaltende Krise im Baugewerbe, die sich zunehmend auf verwandte Branchen ausdehnt. Ein jüngster Fall ist die Insolvenzmeldung der „Deutsche Invest Immobilien AG (D.i.i.)“ mit Sitz in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Krise trifft Deutsche Invest Immobilien

Die „D.i.i.“, bekannt für ihre umfangreichen Wohnungsbauprojekte, sieht sich mit einer finanziellen Schieflage konfrontiert, die zu dem Insolvenzantrag geführt hat. „Die Zurückhaltung auf Seiten der Investoren und Käufer hat uns letztendlich die Luft zum Atmen genommen“, erklärt Frank Wojtalewicz, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, gegenüber dem Handelsblatt. Das Immobilienportfolio der „D.i.i.“, geschätzt auf einen Wert von etwa vier Milliarden Euro, umfasst Projekte in ganz Deutschland, darunter bedeutende Standorte wie Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Die Insolvenz betrifft auch diverse Tochtergesellschaften, was die Reichweite des Problems verdeutlicht.

Mitarbeiter und Bauprojekte in der Schwebe

Besonders prekär ist die Situation für die rund 280 Mitarbeiter, vor allem jene in der Zentrale in Wiesbaden, deren berufliche Zukunft nun ungewiss ist. Darüber hinaus sind zahlreiche Bauprojekte in Gefahr, darunter das Großprojekt „Acht Morgen“ in Wiesbaden-Bierstadt mit geplanten 140 Eigentumswohnungen, 20 Penthäusern und sechs Stadthäusern. Die Weiterführung dieser und weiterer Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 170 Millionen Euro ist nun Gegenstand des Insolvenzverfahrens, das nach Ostern durch ein Gericht eingeleitet wird.

Auswirkungen auf die Bau- und Immobilienbranche

Diese Insolvenz ist Teil einer besorgniserregenden Tendenz innerhalb der Bau- und Immobilienbranche. Ein Rückgang der Neuaufträge im Bauhauptgewerbe um 7,4 Prozent im Januar 2024, wie vom Statistischen Bundesamt berichtet, illustriert die breiteren Herausforderungen des Sektors. Diese Entwicklung hat bereits andere Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen, darunter einen deutschen Heizungsbauer sowie einen Matratzen- und Bettenhersteller, die beide ebenfalls Insolvenz anmelden mussten.

Feuerwehren in Hattersheim am Main präsentieren buntes Veranstaltungsprogramm

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Der Tag der offenen Tür der Feuerwehr Hattersheim am Main war im Jahr 2023 gut besucht. Foto: Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main

Auch dieses Jahr veranstalten die Feuerwehren in Hattersheim am Main wieder ein aufregendes Programm mit vielfältigen Events. Das Angebot reicht vom klassischen Grilltag bis hin zu Übungen zur Feuerwehrleistung und einer festlichen Jubiläumsfeier, sodass für jeden Geschmack etwas geboten wird.

Los geht es bereits im Mai

Am 25. und 26. Mai 2024 finden die 33. Hattersheimer Klassikertage mit Grillstand und Feuerwehr-Aktionen statt. Hier haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Feuerwehrfahrzeuge zu bestaunen und sich bei verschiedenen Aktionen rund um die Feuerwehr zu beteiligen.

Beim Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübung am 26. Mai am Katastrophenschutzlager des Main-Taunus-Kreises in Flörsheim-Weilbach verteidigen die Leistungsgruppen aus Eddersheim und Hattersheim die ersten beiden Plätze, die sie im vergangenen Jahr errungen haben.

Cocktailabend, Tag der offenen Tür & Co.

Am 28. Juni lädt die Feuerwehr Eddersheim zum Cocktailabend in der Mörikestraße 10 ein, während am 30. Juni ein Tag der offenen Tür die Tore für die Öffentlichkeit öffnet.

Ein weiteres Highlight erwartet uns am 24. August, wenn die Jugendfeuerwehr Okriftel ihr 50-jähriges Jubiläum in der Rossertstraße 9 feiert. Ein Ereignis, das nicht nur die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, sondern die gesamte Gemeinschaft zusammenbringt.

Für eine zünftige Feier lädt die Feuerwehr Hattersheim am 13. September zum Oktoberfest und am 15. September zum Tag der offenen Tür in der Schulstraße 35 ein.

Den Abschluss des Jahres bildet das Glühweinfest der Feuerwehr Okriftel am 7. Dezember in der Rossertstraße 9, bei dem man gemütlich das Jahr ausklingen lassen kann.

Die Hattersheimer Feuerwehren freuen sich auf zahlreiche Besucher und versprechen interessante Veranstaltungen für Jung und Alt.

Mörfelden-Walldorf: Waldschwimmbad erhöht die Eintrittspreise

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Die Vorbereitungen für den Saisonstart des Waldschwimmbades in Mörfelden-Walldorf sind in vollem Gange. Der Eröffnungstermin ist für den 11. Mai 2024 angesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das Bad, inklusive seiner ausgedehnten Liegeflächen, auf Hochglanz gebracht.

Jährlich werden kleinere Reparatur- und Sanierungsarbeiten durchgeführt, wobei viel Engagement und Liebe in die Pflege des Waldschwimmbades fließt. Trotz seines beachtlichen Alters – es wurde am Pfingstmontag des Jahres 1928 feierlich eröffnet – ist dem Bad seine lange Geschichte kaum anzusehen.

Preise werden ansteigen

Im Zuge der Vorbereitungen auf die neue Saison haben der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung Anpassungen bei den Eintrittstarifen und den Betriebstagen vorgenommen. So wurde der Preis für eine Zehnerkarte für Erwachsene von 36 Euro im vorherigen Jahr auf 48 Euro angehoben. Die Kosten für Zehnerkarten für Kinder und Jugendliche sind von 18 Euro auf 24 Euro gestiegen. Die Jahreskarte für Erwachsene kostet nun 120 Euro, ein Anstieg von den früheren 88 Euro, während die Jahreskarte für Kinder und Jugendliche jetzt 60 Euro statt zuvor 44 Euro kostet. Bis zum 15. Juni ist außerdem eine Familienjahreskarte für 284 Euro verfügbar, deren Preis zuvor bei 180 Euro lag. Die Preise für Einzeltickets bleiben unverändert, bei 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder und Jugendliche. Ebenso bleibt der Abendtarif nach 18.30 Uhr gleich, mit 3 Euro für Erwachsene und 1,5 Euro für Jugendliche. Mit diesen Preisänderungen rechnet man mit einem Mehrerlös von etwa 55.000 Euro, wobei die tatsächlichen Einnahmen stark vom Wetter und der Zahl der sonnigen Tage abhängen werden.

Hintergrund der Anpassungen ist, dass das Preisverhältnis von Dauer-, Zehner und Familienkarten zum regulären Eintritt nicht mehr angemessen ist. Bei einem Erwerb einer Dauerkarte entsprach der Preis bisher 14 Schwimmbadbesuchen. Da mit einer Dauerkarte deutlich mehr Besuche möglich sind, hat sich die Stadtverwaltung für eine Preisanpassung ausgesprochen.

Eine weitere Neuerung betrifft die Öffnungstage

Außerhalb der Sommerferien wird der Montag zum „Schließtag“. Nur innerhalb der Sommerferien kann das Waldschwimmbad auch montags besucht werden. Dienstags bis sonntags findet der Badebetrieb unverändert von 9 bis 20 Uhr statt.

Material- und Personalkosten steigen mit jedem Jahr und damit wächst der städtische Zuschussbedarf kontinuierlich an. Die Einnahmen reichen längst nicht zur Deckung der Betriebskosten. Um das Fortbestehen des Waldschwimmbades zu sichern, müssen immer wieder Möglichkeiten gefunden werden, um die Ausgaben zu reduzieren, ohne dass diese zu Lasten der Sicherheit oder Qualität des Bades gehen. Hierfür bietet es sich an, das Schwimmbad außerhalb der Sommerferien nur noch an sechs, anstatt bisher sieben Tagen in der Woche zu öffnen. Da der Montag in der Regel der schwächste Wochentag ist, wurde dieser als „Schließtag“ ausgewählt. Außerhalb der Sommerferien bedeutet dies zehn Schließtage.

Durch diesen Schritt rechnet die Stadt mit Einsparungen von knapp 60.000 Euro. Hinzu kommen hier noch Materialeinsparungen, die sich aber aktuell noch nicht genau beziffern lassen. Das jährliche Minus beim Waldschwimmbad bewegt sich je nach Besucherzahlen zwischen 500.000 Euro und 700.000 Euro. Diesen Betrag muss die Stadt aus dem laufenden Haushalt finanzieren, damit das Waldschwimmbad betrieben werden kann.