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Granatapfel: Studien belegen Wirkung bei Prostatakrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

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Granatäpfel werden seit Tausenden von Jahren im Orient und in Indien medizinisch genutzt. Auch in Europa erfreut sich der Granatapfel zunehmender Beliebtheit als gesunder Snack und echtes Gesundheitsprodukt. Rund 3.000 wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit der Schutzstoffe des Granatapfels gegen oxidativen Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Demenz, überschießende Entzündungsreaktionen und Prostatakrebs.

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Klinische Studien bestätigen die erhebliche Wirkung

Es ist schon lange bekannt, dass die natürlichen Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse vor Krebs schützen können. Der Granatapfel gilt dabei als derjenige mit der besten wissenschaftlichen Evidenz, da er sich sowohl in präklinischen als auch in mehreren klinischen Studien mit Prostatakrebspatienten bewährt hat.

Prostatakrebs ist mit 25 % aller Tumorfälle die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland, gefolgt von Darm- und Lungenkrebs. Weitere vorklinische Studien deuten darauf hin, dass der Granatapfel auch gegen Darm-, Lungen- und Brustkrebs sowie Leukämie positive Wirkungen zeigt (Kawaii und Lansky, 2004; Khan et al., 2007; Kim et al., 2002; Núñez-Sánchez et al., 2016).

In einer Studie mit 48 Prostatakrebspatienten zeigte sich, dass Granatapfelsaft die Zeit bis zur Verdoppelung des PSA-Spiegels (PSA = Prostata-spezifisches Antigen) um 39 Monate verlängerte (Pantuck et al., 2006). Diese Verdopplungszeit des PSA ist der wichtigste Marker für den Verlauf der Krankheit, wobei langsameres Wachstum bessere Aussichten und eine längere Lebenserwartung bedeutet.

Alle Studienteilnehmer hatten noch keine Hormontherapie erhalten und trotz früherer Operation oder Bestrahlung wieder erhöhte PSA-Werte, was auf ein Fortschreiten der Krankheit hinweist. Vor Beginn der Studie betrug die durchschnittliche PSA-Verdopplungszeit der Patienten 15 Monate. Während der Studie verlängerte der tägliche Konsum von 240 ml Granatapfelsaft (aus Konzentrat, 570 mg Polyphenole pro Portion) diese Spanne auf 54 Monate. Dies berichtete das Team um Allan Pantuck von der University of California in Los Angeles im Juli 2006 im Journal “Clinical Cancer Research”. Obwohl keine Heilung erreicht wurde, hatte der Saft offenbar großen Einfluss auf das Tumorwachstum, betonte Studienleiter Pantuck. Keiner der Studienteilnehmer entwickelte während der 33-monatigen Studiendauer Metastasen. Das im Labor auf Prostatakrebszellen aufgetragene Serum der Patienten reduzierte die Zellproliferation um 12 % und erhöhte die Apoptose (programmierter Zelltod) um 17 %.

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Granatapfelsaft zeigte bei über 80 Prozent der Studienteilnehmer eine Wirkung

Eine Maskierung des PSA-Werts, also die Neutralisierung des prostataspezifischen Antigens durch Granatapfel-Inhaltsstoffe, ist unwahrscheinlich: Granatapfelsaft hatte bei gesunden Männern ohne Prostatakrebs keinen Einfluss auf die PSA-Werte. Besonders erfreulich war, dass in der sechsjährigen Langzeit-Beobachtungsphase (Pantuck et al., 2009) die PSA-Verdopplungszeit von 15 auf 60 Monate anstieg. Der mittlere PSA-Anstieg sank um 60 %. Diese Werte waren deutlich günstiger als bei Männern, die die Studie vorzeitig verlassen hatten. Die Ergebnisse legen nahe, dass Granatapfelsaft das Fortschreiten eines erfolglos behandelten Prostatakarzinoms effektiv verzögern kann, so das Resümee von Dr. Christopher Amling, Sprecher der Jahrestagung der American Urological Association.

Eine Doppelblindstudie der John-Hopkins-Universität bestätigte erneut die Wirksamkeit von Granatapfel-Polyphenolen bei Prostatakrebs (Paller et al., 2013). Nach Versagen der Primärbehandlung nahmen 104 Studienteilnehmer sechs Monate lang täglich Granatapfelextrakt ein. Die mittlere PSA-Verdopplungszeit erhöhte sich von 11,9 auf 18,5 Monate. Bei 43 % der Teilnehmer konnte diese Zeitspanne im Vergleich zum Ausgangswert verdoppelt werden, bei 13 % wurden fallende PSA-Werte festgestellt. Nebenwirkungen traten keine auf. Die tägliche Dosis von 600 mg Granatapfel-Polyphenolen (als Gallussäure-Äquivalent) erwies sich als ebenso wirksam wie die dreifache Dosis.

In einer weiteren doppelblinden, randomisierten Studie von Thomas et al. (2013) erhielten 203 Prostatakrebspatienten über sechs Monate entweder ein polyphenolreiches Nahrungsergänzungsmittel, bestehend aus Extrakten von Granatapfel, grünem Tee, Brokkoli und Kurkuma, oder ein Placebo. Grüner Tee, Brokkoli und Kurkuma gelten ebenso wie Granatapfel als natürliche Antikrebsmittel. Von den Studienteilnehmern befanden sich 59 % zum Zeitpunkt der Studie unter “aktiver Überwachung” (active surveillance), 41 % hatten nach einer erfolglosen Primärtherapie erneut erhöhte PSA-Werte (watchful waiting). Nach sechs Monaten stieg der PSA-Wert in der Polyphenol-Gruppe durchschnittlich um nur 14,7 %, während er in der Placebo-Gruppe um 78,5 % zunahm. Am Ende der Studie hatten 61 Teilnehmer (46 %) der Nahrungsergänzungsgruppe stabile oder sogar sinkende PSA-Werte, verglichen mit nur 9 Patienten (14 %) der Placebogruppe. Nach Beendigung der Studie konnten in der Nahrungsergänzungsgruppe 114 Teilnehmer (92,6 %) das bisherige nebenwirkungsfreie Verfahren (active surveillance oder watchful waiting) fortführen, während dies nur auf 38 Teilnehmer (74 %) der Placebogruppe zutraf. Es traten keine Nebenwirkungen aufgrund der Supplementierung auf.

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Vielversprechende Forschungsergebnisse bei neuen Studien

Der Granatapfel ist reich an Polyphenolen, die ihm sein einzigartiges, etwas herbes Aroma verleihen. Diese Schutzstoffe umfassen Phenolcarbonsäuren (wie Ellagsäure, Gallussäure, Kaffeesäure und Chlorogensäure), Ellagitannine (einschließlich des Hauptpolyphenols Punicalagin) und Flavonoide (wie Catechin, Quercetin, Rutin, Kaempferol, Luteolin und sechs Anthocyane).

In der Frucht und im Saft sind die Polyphenole überwiegend an Zuckermoleküle gebunden. Um resorbiert zu werden und ihre Wirkung entfalten zu können, müssen diese Zuckerbindungen gespalten und die großen Moleküle zu kleineren abgebaut werden. Besonders die Ellagitannine, die in großen Mengen im Granatapfel vorkommen, müssen enzymatisch zerlegt werden. Dieser Prozess hängt stark von der Fermentationsaktivität der Dickdarmflora ab (Cerdá et al., 2004). Dabei entstehen auch sogenannte Urolithine, eine Gruppe natürlicher Phenole.

Klinische Studien mit Granatapfelsaft und -Extrakt zeigen, dass ein Teil der Teilnehmer besonders gut ansprach, was die entscheidende Rolle der Fermentation der Granatapfel-Polyphenole durch die individuelle Darmflora unterstreicht.

Forschungen deuten darauf hin, dass Urolithine die gesundheitlichen Vorteile des Verzehrs von ellagitanninreichen Quellen wie Granatäpfeln, Walnüssen und Erdbeeren erklären können. In einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2022 in der Zeitschrift “Molecular Nutrition and Food Research” beschreiben García-Villalba et al. bemerkenswerte Fortschritte bei der Erforschung der Sicherheit, Bioaktivität und der ersten Interventionen am Menschen sowie die Mechanismen von Urolithin A, einem Haupt-Urolithin.

Besonders Urolithin A fördert die Umwandlung von tumorbekämpfenden T-Zellen zu T-Gedächtnisstammzellen, die das Immunsystem durch ihre Teilungsfähigkeit mit T-Zellen versorgen (Denk et al., 2022). Forscher der Goethe-Universität Frankfurt und des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute zeigten, dass Urolithin A in T-Zellen die Mitophagie auslöst, einen Prozess, bei dem alternde und beschädigte Mitochondrien entfernt und durch neue, funktionsfähige Mitochondrien ersetzt werden. Dies scheint das genetische Programm von T-Zellen zu verändern und ihre Fähigkeit, Tumore zu bekämpfen, zu verbessern.

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Granatapfelsaft ist nicht gleich Granatapfelsaft

Zwei Probleme, die häufig bei Granatapfelsäften auftreten, sind Verfälschungen und ein zu geringer Anteil an gesunden Polyphenolen. Viele als 100 % Granatapfelsaft deklarierte Getränke enthalten tatsächlich Zusätze von Zucker, Farbstoffen und minderwertigen Fruchtsäften. Dies spart Produktionskosten, ist jedoch ungesund. Auch bei echten Granatapfelsäften variieren die Polyphenolkonzentrationen erheblich, je nach Herstellungsverfahren und den verwendeten Rohstoffen. Eine Studie hat zudem gezeigt, dass Biosäfte in Bezug auf den Polyphenolgehalt nicht besser abschneiden als konventionelle Säfte – im Gegenteil (Cano-Lamadrid et al., 2016).

Eine Doppelblindstudie aus der Schweiz (Stenner-Liewen et al., 2013) hat die Bedeutung des Polyphenolgehalts von Granatapfelsaft und des Tumorstadiums für die Studienergebnisse untersucht.

In dieser Studie wurde ein Mischgetränk aus 27,5 % Granatapfelsaft, anderen Fruchtsäften, Agavendicksaft und Weißteeextrakt verwendet. Dass es sich nicht um reinen Granatapfelsaft handelte, wird erst bei genauer Betrachtung der Studie deutlich. In der Zusammenfassung und im Text der Studie wird das Getränk fälschlicherweise als Granatapfelsaft bezeichnet, obwohl es korrekt als Granatapfelsaft-haltiges Getränk benannt werden müsste. Vier Wochen lang wurden täglich 500 ml des Mischgetränks verabreicht, was 138 ml Granatapfelsaft mit insgesamt 50 mg Punicalagin und 50 g Zucker entspricht. Angesichts der geringen Wirkstoffmenge, des hohen Zuckergehalts und des kurzen Zeitraums ist es erstaunlich, dass dennoch drei Patienten in der Versuchsgruppe einen PSA-Abfall von über 30 % verzeichneten, während dies in der Placebogruppe nur bei einem Patienten der Fall war. In der zweiten Studienhälfte (weitere vier Wochen) wurde die Dosis überraschenderweise um die Hälfte reduziert, was einen so geringen Gehalt an Granatapfel-Polyphenolen zur Folge hatte, dass keine Wirkung mehr erwartet werden konnte. Diese Dosierungen sind nicht mit den Studien von Pantuck et al. (2006, 2009) und Paller et al. (2013) vergleichbar.

Weiterer wichtiger Punkt:

In der Schweizer Studie wurden 94 Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs behandelt, davon hatten 68 % einen hormonrefraktären Prostatakrebs, der auf klassische Behandlungen nicht mehr anspricht. Diese Art von Prostatakrebs gilt als tödlich und wird nur noch palliativ behandelt. Hier von einem Getränk eine deutliche Wirkung zu erwarten, ist von vornherein eigentlich ausgeschlossen.

Dennoch zeigten präklinische Studien auch bei fortgeschrittenem Prostatakrebs tumorhemmende Effekte. Zwar sind diese bei der Schwere und Aggressivität der Erkrankung begrenzt, doch möglicherweise kann der Krankheitsverlauf verlangsamt werden. Besonders wirkungsvoll im Kampf gegen Krebs scheinen fermentierte Granatapfel-Polyphenole zu sein.

Durch eine Vorfermentation von Granatapfel-Produkten kann die Bioverfügbarkeit der Polyphenole gesteigert werden. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass sowohl die Fermentation als auch die Gefriertrocknung des Extrakts die Wirkung im Organismus verbessern. Fermentierter und nicht-fermentierter Granatapfelsaft sowie fermentierte Schalenpolyphenole zeigten eine deutliche Hemmung der Tumorproliferation und -invasion bei hormonsensitiven und hormonrefraktären Prostatakarzinomzellen (Albrecht et al., 2004; Lansky et al., 2005a und b). Die Wirkung der fermentierten Polyphenole war hierbei am höchsten und konnte die Krebsausbreitung um bis zu 90 % verringern sowie in vivo signifikant das Wachstum von hormonrefraktären PC-3-Prostatakarzinomzellen hemmen (Albrecht et al., 2004).

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Prostatakrebszellen benötigen Androgene für ihr Wachstum

Daher wird bei Prostatakrebs häufig die Wirkung der Androgene durch bestimmte Medikamente (Anti-Androgene) unterdrückt. Diese Methode hat jedoch nur zeitlich begrenzten Erfolg, da die Prostatakrebszellen selbst vermehrt Androgene synthetisieren und/oder überexprimierte, mutierte Androgenrezeptoren entwickeln. Dadurch wird der Prostatakrebs hormonrefraktär und spricht nicht mehr auf die Hormonentzugstherapie an. Dies stellt ein großes therapeutisches Problem dar, da hormonrefraktärer Prostatakrebs als unheilbar gilt. Daher darf man von keinem Pflanzenstoff in diesem Krebsstadium Wunder erwarten.

Bereits 2005 berichteten Wissenschaftler der Universität von Wisconsin, dass ein gefriergetrocknetes Granatapfelsaftextrakt das Wachstum von hormonrefraktären Prostatakrebszellen (PC3-Zellen) wirkungsvoll hemmt. Bei androgenabhängigen Krebszellen wurde sowohl die Expression des Androgenrezeptors als auch die PSA-Produktion um 90 % reduziert. Dies ist besonders interessant, da der Androgenrezeptor im hormonrefraktären Stadium häufig überexprimiert ist (Malik et al., 2005). Granatapfel-Polyphenole verringern zudem die Bildung von Androgensynthese-Enzymen in hormonrefraktären Krebszellen (Hong et al., 2008). Wahrscheinlich können Granatapfelsaft-Polyphenole auch durch spezifische antientzündliche Mechanismen (Aktivierungshemmung von NF-kappaB) die Wirksamkeit von Chemo- und Strahlentherapie erhöhen.

Bei der Lebendfermentation von Granatäpfeln wirken speziell ausgewählte probiotische Mikroorganismen mit ihrem natürlichen Enzymspektrum auf die Granatapfel-Polyphenole ein und setzen diese frei. Auf diese Weise wird der natürliche Prozess im Dickdarm außerhalb des Körpers nachgeahmt und die Granatapfel-Polyphenole quasi vorverdaut. Besondere Gerbstoffe, vor allem die Punicalagine als Hauptpolyphenole im Granatapfel, verleihen einem guten Granatapfelsaft oder -konzentrat seinen typischen adstringierenden, fruchtig-herben Geschmack als wichtiges Erkennungsmerkmal.

Die in präklinischen Studien häufig eingesetzten Saftextrakte sind ebenfalls empfehlenswert. Diese echten Saftextrakte werden im Gegensatz zu Schalenextrakten durch Gefriertrocknung hergestellt. Empfehlenswert sind 600 mg Granatapfel-Polyphenole pro Tag (gemessen als Gallussäure-Äquivalent nach Folin-Methode), wobei fermentierte Polyphenole eine höhere Bioaktivität aufweisen.

Konsequenzen für die praktische Anwendung

Eine abschließende Beurteilung der Studienlage ist in der Wissenschaft selten möglich, und auch hier ist dies nicht der Fall. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch vielversprechend, und Nebenwirkungen traten in den Studien keine auf. Besonders Männer, die keine kurative Behandlung wünschen, sondern lieber eine abwartende Überwachung (active surveillance) bevorzugen, können durch eine solche Maßnahme in Verbindung mit einer gesunden Lebensweise aktiv Verantwortung für den Verlauf ihrer Erkrankung übernehmen. Je nach individueller Tumorbiologie kann eine deutliche Verlangsamung der Krebsprogression und positive Effekte auf Herz und Gefäße erwartet werden, was bei älteren Patienten entscheidende zusätzliche Lebensjahre bedeuten kann.

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Herausforderung Körperpflege: Tipps für pflegende Angehörige

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Viele Angehörige helfen pflegebedürftigen Menschen bei der Körperpflege – eine Aufgabe, die weit mehr als eine selbstverständliche Kleinigkeit ist. Der neue Ratgeber des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet Grundwissen und praktische Tipps für diese wichtige Tätigkeit in einfacher Sprache. Er basiert auf aktuellem Pflegefachwissen und richtet sich an pflegende Angehörige.

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Sensible Unterstützung: Körperpflege bei Pflegebedürftigen

Ältere pflegebedürftige Menschen sind besonders anfällig für Hautprobleme und -schädigungen und benötigen oft Unterstützung bei der Körperpflege. Angehörige übernehmen häufig diese sensible und verantwortungsvolle Aufgabe. „Jemandem bei der Körperpflege zu helfen oder diese gar komplett zu übernehmen, ist eine sehr persönliche und zugleich für die Gesundheit der pflegebedürftigen Person äußerst relevante Unterstützung“, erklärt Daniela Sulmann, Pflegeexpertin und Geschäftsleiterin im ZQP. Neben Einfühlungsvermögen, Verständnis und Geduld ist fundiertes Wissen über Hautgesundheit und -pflege sowie das richtige Vorgehen erforderlich.

Der ZQP-Ratgeber „Körperpflege“

Der ZQP-Ratgeber „Körperpflege“ bietet pflegenden Angehörigen verständlich aufbereitetes Basiswissen und illustrierte Praxistipps. Er behandelt Themen wie Haarwäsche im Bett, Duschen, Eincremen, Rasur, Nagelpflege, Intimpflege und den richtigen Einsatz von Hilfsmitteln wie Badewannenliftern. Der Ratgeber gibt wertvolle Hinweise, wie die Körperpflege im Alltag gut vorbereitet und durchgeführt werden kann.

Wichtige Aspekte der Hautpflege

Im Alter und bei Pflegebedürftigkeit ist ein verstärkter Hautschutz und besondere Pflege notwendig, um Hautreizungen, Hautverletzungen, Infektionen und schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden vorzubeugen. Hygiene bei der Unterstützung der Körperpflege ist grundlegend. Die Haut sollte vor schädigenden Einflüssen geschützt und mit geeigneten Produkten gereinigt und eingecremt werden. Es ist wichtig, die Haut trocken zu halten, insbesondere in den Hautfalten, und bei Veränderungen pflegefachlichen oder ärztlichen Rat einzuholen.

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Spezielle Herausforderungen: Inkontinenz und Diabetes

Einige Gesundheitsprobleme, wie Inkontinenz oder Diabetes, stellen besondere Risiken für die Hautgesundheit dar. „Gerade Inkontinenz ist bei vielen pflegebedürftigen Menschen ein Thema, da längerer Kontakt mit Ausscheidungen die Haut schädigen und Infektionen verursachen kann“, erklärt Sulmann. Es ist wichtig, Inkontinenzmaterial rechtzeitig zu wechseln und die Haut gründlich zu reinigen. Hautschonende Waschtücher und Schutzcremes, wie Vaseline oder spezielle Hautschutzcremes, sind hierfür besonders geeignet.

Selbstbestimmtheit fördern

Bei aller Hilfsbereitschaft sollte die Körperpflege nicht über den Kopf der pflegebedürftigen Menschen hinweg oder gegen ihren Willen erfolgen. Es ist wichtig, im Vorfeld zu besprechen, was geplant ist und was die pflegebedürftige Person möchte. Jeder Pflegeschritt sollte ruhig angekündigt werden. Ziel ist es, dass die pflegebedürftige Person so viel wie möglich selbst tut und dabei entsprechend unterstützt wird. Dies kann zwar mehr Zeit in Anspruch nehmen, fördert aber ihre Selbstbestimmtheit, Fähigkeiten und Gesundheit.

Expertenwissen im Ratgeber

Die Informationen und Tipps zur Hautgesundheit und -pflege basieren auf dem neuen Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege“ des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Unterstützt wurde das ZQP-Team bei der Erstellung des Ratgebers durch Prof. Dr. Jan Kottner, Direktor des Instituts für Klinische Pflegewissenschaft an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

 

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Übergewicht in der Jugend: Einfluss auf Multiple Sklerose-Risiko

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Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Ursachen weitgehend unbekannt sind. Forschende der NAKO Gesundheitsstudie, unter der Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), haben nun untersucht, welche Besonderheiten in Kindheit und Jugend das Risiko für die Entwicklung von MS beeinflussen könnten. Die Analyse der Daten von 204.273 Teilnehmenden ergab unter anderem, dass Übergewicht in der Jugend die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, an MS zu erkranken.

Prävalenz von MS in Deutschland

Im Jahr 2019 waren schätzungsweise 337 von 100.000 Menschen in Deutschland von MS betroffen. Die Krankheit äußert sich durch verschiedenste neurologische Symptome, wobei Empfindungsstörungen, Sehstörungen und Muskellähmungen zu den häufigsten Frühzeichen gehören. Genetische Faktoren, Umwelt- und Lebensstilfaktoren, virale Infektionen sowie Vitamin-D-Mangel werden derzeit als mögliche Ursachen für die Autoimmunerkrankung diskutiert.

Einfluss von Kindheit und Jugend auf das MS-Risiko

„Frühere Studien haben Hinweise darauf gegeben, dass Einflüsse aus Kindheit und Jugend die Entstehung von MS begünstigen können. In unserer Publikation haben wir die Angaben der NAKO-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus der Basisuntersuchung der NAKO Gesundheitsstudie zu Ereignissen und gesundheitlichen Besonderheiten in jungen Jahren analysiert. Dazu gehörten unter anderem das Geburtsgewicht, das Gewicht im Alter von zehn Jahren und im Jugendalter, die Art der Geburt, Stillzeit und die Anzahl der Geschwister“, berichtet Professor Dr. Heiko Becher vom Institut für Global Health am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD). Von den 204.273 befragten Personen hatten 858 vor der NAKO-Basisuntersuchung die Diagnose MS erhalten.

Erkenntnisse der Studie

Die Untersuchung zeigte, dass Personen, die als Säuglinge gestillt wurden, später ein verringertes MS-Risiko haben im Vergleich zu denen, die nicht gestillt wurden. Übergewicht im Alter von 18 Jahren im Vergleich zu Normalgewicht war mit einem erhöhten Risiko für MS verbunden. Für die anderen untersuchten Faktoren und geschlechtsspezifischen Analysen ergab sich kein Hinweis auf einen Zusammenhang mit dem MS-Risiko.

„Unsere Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen Übergewicht im Jugendalter und einem erhöhten MS-Risiko stimmen mit den Erkenntnissen anderer Forschender überein. Wie bereits in früheren Studien beobachtet, haben auch wir keinen Effekt von höherem Geburtsgewicht oder höherem Gewicht im Alter von zehn Jahren im Vergleich zum Durchschnittsgewicht auf das MS-Risiko festgestellt. Das lässt vermuten, dass auch der Zeitpunkt des Übergewichts einen Einfluss auf das MS-Risiko haben könnte. Die körperliche Aktivität der Kinder und Jugendlichen spielt dabei sicherlich ebenfalls eine wichtige Rolle und sollte in zukünftigen Studien genauer untersucht werden“, sagt Anja Holz, Erstautorin und Wissenschaftlerin am Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie am UKE

Heizöl LKW kracht in Hauswand – Trucker schwer verletzt

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Bild 2 LKW Vu

Am Samstag Morgen, 07.07.2024 gegen 08:00 Uhr kam es in Ilbesheim in der Oberdorfstraße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall beim Versuch, Heizöl anzuliefern. Der 36-jährige Fahrer hielt mit seinem LKW an einem abschüssigen Standort an und verließ das Führerhaus, um das Heizöl anzuliefern. Als der Fahrer sich außerhalb der Fahrerkabine befand, rollte der LKW los und kollidierte mit einem Anbau, der sich am Haupthaus befand.

Dabei wurde der Fahrer zwischen Hauswand und LKW eingeklemmt.

Heizöl lkw kracht in hauswand - trucker schwer verletzt

Der Fahrer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er wurde in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Der Anbau stürzte nach dem Aufprall mit dem LKW ein. Insgesamt entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 150000.- EUR. Die Unfallursache ist aktuell noch unklar. Der LKW wurde polizeilich sichergestellt, es wird u.a. untersucht, ob ein technischer Defekt ursächlich für den Verkehrsunfall ist.

Alarmsignal Kopfschmerz: Warum das Pochen und Hämmern im Kopf oft unterschätzt wird

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Kopfschmerz

Rund 54 Millionen Menschen in Deutschland kennen das Szenario: Jeder noch so gute Tag wird zum Albtraum, sobald ein leichtes Drücken im Kopf einsetzt. Oft entwickelt sich dieses Drücken zu einem anhaltenden, stechenden Schmerz. Kopfschmerzen treten häufig und in verschiedenen Formen auf, sie können den gesamten Kopf betreffen oder nur in bestimmten Regionen auftreten. Mediziner unterscheiden rund 250 Arten von Kopfschmerzen, die je nach Stärke und Häufigkeit die Lebensqualität enorm beeinträchtigen. Viele Patienten neigen dazu, ihr Leiden zu banalisieren oder auf eigene Faust mit Medikamenten zu behandeln, hinterfragen aber selten, warum keine langfristige Besserung oder Heilung eintritt.

Kopfschmerzen als Alarmsignal des Körpers

Benjamin Börner vom Tübinger Zentrum für Integrative Medizin weiß, dass Kopfschmerzen oft ein Alarmsignal des Körpers sind und weit mehr als eine lästige Begleiterscheinung darstellen. „Kopfschmerzen haben in der Regel stoffwechselbedingte Ursachen, liegen körperlichem oder emotionalem Stress oder sogar Erkrankungen des Bewegungsapparats zugrunde, die im medizinischen Alltag nicht immer sofort diagnostiziert werden“, erklärt der Spezialist für biologische Medizin. Es ist wichtig, das Bewusstsein für die Komplexität von Kopfschmerzen zu schärfen und sie nicht zu unterschätzen.

Hoher Anteil an Betroffenen

Ein Alltag, der von Schmerzen geprägt ist, zermürbt nicht nur körperlich, sondern hat auch langfristig psychische Auswirkungen. Vier bis fünf Prozent der Deutschen leiden an täglich wiederkehrenden Kopfschmerzen, bei etwa 70 Prozent der Betroffenen sind diese mit starken Anfällen verbunden. Damit gehören Kopfschmerzen neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Vor allem drei Formen des Kopfschmerzes dominieren: Clusterkopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Migräne. Spannungskopfschmerz tritt bei 53,6 Prozent aller Kopfschmerzpatienten auf, während Migräne 38,4 Prozent aller Kopfschmerzdiagnosen ausmacht.

Unterschiede und richtige Behandlung

„Der Spannungskopfschmerz entsteht durch eine veränderte Haltung der oberen Nackengelenke, was zu einer Kontraktion der Muskulatur von der Schädelbasis bis zu den Schultern führt“, erläutert Börner. „Dann kommt es zu unangenehmen Schmerzen im Hinterkopf und im Augenhintergrund. Der Clusterkopfschmerz gehört hingegen zu den vaskulären Kopfschmerzen, die bei Blutdruckschwankungen infolge von Stresssituationen auftreten. Oftmals sind sie einseitig, hinter dem Auge liegend, und die Betroffenen klagen über pochende Schmerzen und Lichtempfindlichkeit.“

Migränekopfschmerzen sind eher stoffwechselbedingt und haben meist eindeutige Auslöser wie Schlafmangel oder die Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel. Sie belasten den Kopf helmförmig, und teilweise tritt eine Aura auf, die mit heftiger Übelkeit und neurologischen Störungen einhergeht. Insgesamt beeinträchtigt Migräne den Allgemeinzustand der Patienten massiv.

Behandlung und Prävention

Benjamin Börner behandelt das Alarmsignal Kopfschmerz zunächst symptomatisch – etwa mit Techniken wie Akupunktur und Neuraltherapie. Es sei wichtig, das Symptom nicht zu banalisieren oder selbst zu medikamentieren. „Der Patient muss beurteilt und die Ursache des Symptoms ermittelt werden. Stellen Sie sich ein Gerät mit blinkender Fehlerlampe vor, die mit dunklem Klebeband abgedeckt ist. Nach einer Weile läuft das Gerät Gefahr zu explodieren, weil die Warnungen ignoriert wurden“, veranschaulicht Börner. Es ist daher entscheidend, den eigenen Körper zu kennen und frühzeitig auf ihn zu hören.

Langfristig genesen

Vor allem Migränepatienten wünschen sich nichts sehnlicher als eine dauerhafte Linderung ihrer Beschwerden. Bei ihnen führen hauptsächlich stoffwechselbedingte sowie immunologische Reaktionen und Veränderungen in der Mikrovaskulatur zu den belastenden Symptomen. Börner rät Betroffenen daher, ihren Lebensstil kritisch zu hinterfragen. Essenziell sind Ruhe- und Schlafzeiten, da Störungen des Schlafverhaltens nachweislich zu Kopfschmerzen führen können. „Die Unfähigkeit des Körpers, sich auszuruhen, führt in einen Teufelskreis: Schmerz fördert die Müdigkeit, was zu einem anhaltenden Anstieg von Cortisol führt. Dieser löst nicht nur Schlaflosigkeit aus, sondern erhöht auch das Stressniveau und führt letztendlich zu chronischer Müdigkeit – auch bekannt als Chronisches Fatigue-Syndrom“, so Börner. Um dieses Worst-Case-Szenario zu vermeiden, empfiehlt er eine ausgewogene, hauptsächlich zuckerfreie Ernährung sowie ausreichende körperliche Betätigung. So können auch Kopfschmerzpatienten endlich ein neues, gesundes Leben beginnen.

Oberpfalz: Wandern in stiller Natur zu kulturellen Kleinoden

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Die Natur einer Region aktiv erleben, dabei Stress abbauen, den Alltag vergessen und die ein oder andere Sehenswürdigkeit am Wegesrand besichtigen – laut einer Online-Umfrage aus dem Jahr 2018 lassen sich Wanderer unter anderem von diesen Motiven dazu motivieren, ihre Bergschuhe zu schnüren. In ursprünglichen und geschichtsreichen Regionen wie dem Oberpfälzer Wald können sie sich alle diese Wünsche erfüllen. Die Mittelgebirgslandschaft im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet bietet weitläufige Wald- und Wasserwelten mit Burgruinen, Klöstern und Kirchen sowie beschaulichen Orten und historischen Kleinstädten. Hier wandert man teilweise auf uralten Pfaden, die einst von Salzhändlern, Pilgern und Schmugglern genutzt wurden.

Goldsteig und Geisterpfad

Auf dem „Grünen Dach Europas“ verschmelzen Naturerlebnis und Kulturgenuss auf besonders spannende und gleichzeitig sehr entspannte Art und Weise. Nicht nur Goldsteig und Nurtschweg, zwei der beliebtesten Fernwanderwege der Region, locken mit stillen Wäldern, ausgedehnten Teich- und Seenlandschaften sowie weiten Ausblicken. Auch die „Kultouren“, sechs bis 15 Kilometer lange Rundwege, führen gezielt zu kulturellen Highlights und zu manch verstecktem Kleinod.

Der „Marterlweg Waldeck“, der „Ikonenweg“ im Waldnaabtal oder der „Ritter- und Geisterpfad“ zur Burgruine Stockenfels ermöglichen Wanderern tiefe Einblicke in die bewegte Geschichte und die heimischen Traditionen. Unter www.oberpfaelzerwald.de/kultouren geht es zu diesen und vielen weiteren Wanderungen, die viel Raum für Fantasie und Spiritualität bieten.

Kappl und Friedrichsburg

Staunen und innehalten können Wanderer etwa auf der Kultour „Zur Kappl“ bei der Klosterstadt Waldsassen. Ziel ist die barocke Dreifaltigkeitskirche Kappl aus dem 17. Jahrhundert. Mit seinem kleeblattförmigen Grundriss, den drei Zwiebeltürmen, drei Konchen und drei Altären versinnbildlicht der imposante Zentralbau in allen Bauteilen die göttliche Dreieinigkeit. Der „Pfalzgraf-Friedrich-Weg“ rund um Vohenstrauß verläuft direkt auf den Stadtgrenzen aus dem 15. Jahrhundert und entführt als naturkundlich historischer Lehrpfad in eine Zeit fernab der heutigen Schnelllebigkeit. E

in idealer Ausgangs- und Endpunkt für die rund 16 Kilometer lange Kultour ist das Renaissanceschloss Friedrichsburg, das heute als Spielort für Konzerte und Theateraufführungen genutzt wird. Auch die Geschichte(n) am Ritter- und Geisterpfad in Nittenau erwachen als Festspiel zum Leben: „Die Geisterwanderung“ führt die Zuschauer zu den Schauplätzen der Sagenwelt um die Burgen Stockenfels, Hof am Regen und das Schloss Stefling.

Brutaler Angriff in Wiesbaden – Ohr des Opfers zum Teil abgerissen

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Wörrstadt Tötungsdelikt
Zeugenaufruf Polizei Warnschild

In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ist ein Mann auf dem Heimweg von einer Bar angegriffen worden, dabei wurde ihm ein Stück seines Ohres abgerissen. Der Vorfall ereignete sich zwischen 1 Uhr und 2 Uhr in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (5. Juli 2024) in der Rheinstraße/Oranienstraße.

Polizei sucht nach Zeugen

Der Rettungsleitstelle wurde gegen 2 Uhr ein am Boden liegender, blutender Mann gemeldet. Umgehend machten sich daraufhin Polizei und Rettungsdienst auf den Weg zu der Örtlichkeit. Die Polizeibeamten stellten vor Ort die Identität des Verletzten fest und fanden ein Stück seines Ohres am Boden, während dieser im Rettungswagen behandelt wurde.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen habe der 26-jährige Mann gegen 1 Uhr eine Bar in der Schwalbacher Straße verlassen, die er zuvor mit Freunden besucht hatte. Auf seinem Heimweg sei er von zwei oder drei ihm unbekannten Männern angegriffen und dadurch am Ohr und an der Hand verletzt worden. Er wurde zur weiteren Versorgung in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert.

Wie die Polizei mitteilt, waren die etwa 1,80 Meter groß gewesen und hätten „schlechtes“ Deutsch gesprochen. An weitere Details der Täter konnte sich der 26-Jährige nicht erinnern. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer (0611) 345-2140 um Hinweise zu dem Vorfall.

Tödlicher Verkehrsunfall in Gensingen

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Tödlicher Unfall in Gensingen | Foto: BYC-News

Am frühen Freitagnachmittag (5. Juli 2024) kam es gegen kurz vor 15:00 Uhr zu einem tragischen Verkehrsunfall in der Alexander-Bretz-Straße in Gensingen. Bei dem Unfall kam ein 23 Jahre alter Radfahrer ums Leben.

Unfallopfer verstarb noch vor Ort

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, wurde der Radfahrer aus bislang noch unbekannter Ursache von einem Bus erfasst. Vor Ort eingetroffen kämpften die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr gemeinsam um das Leben des Mannes. Zeitgleich wurde die Einsatzstelle abgesperrt und ein Sichtschutz errichtet.

Trotz aller Bemühungen konnte der 23-Jährige nicht mehr gerettet werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Wie es zu dem Unfall kam und wie genau der Hergang war, ist bislang noch nicht bekannt und wird noch ermittelt. Hierzu wurde ein Gutachter zur Örtlichkeit bestellt.

Mehrere Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in dem Bus befanden, wurden vor Ort durch die Notfallseelsorge betreut.

Renitente Autofahrer missachten Absperrung

Die Straße ist derzeit (Stand 17:00 Uhr) noch voll gesperrt. Einige Autofahrer schienen sich jedoch nicht sonderlich für die Absperrung Unfallstelle, an der kurz zuvor ein Mensch ums Leben kam, zu interessieren. Sie durchfuhren die aufgestellten Pylonen und zeigten sich uneinsichtig, als die Einsatzkräfte sie darauf ansprachen.

Im Einsatz sind:

  • die Freiwillige Feuerwehr Gensingen
  • die Polizei
  • der Rettungsdienst Corneli
  • ein Notarzt
  • die Notfallseelsorge

American Songwriter Rock in Bodenheim bei SONGS AM TURM

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SOUTHLANDSTADION

SOUTHLAND STATION sorgt für Americana-Sound beim Weinausschank am Reichsritterstift im Bodenheimer Leben: Seit etwas mehr als einem Jahr veranstaltet die Gemeinde Bodenheim gemeinsam mit den Landfrauen die „Tourist Info am Turm“ – ein sonntäglicher Weinausschank mit mobilem Weinstand und Panoramablick über das Rhein-Main-Gebiet.

Letzte Veranstaltung vor der Sommerpause mit besonderem Highlight

Die letzte Veranstaltung vor der Sommerpause am Sonntag, 7. Juli hat ein besonderes Highlight: die Band SOUTHLAND STATION bringt American Songwriter Rock mit.

SOUTHLAND STATION ist eine fünfköpfige Band aus dem Südwesten Deutschlands, die Musik aus dem Südwesten der USA spielt. Die Band beschreibt den Mix aus Rock, Blues, Country, Soul und Roots als “american songwriter rock”. Vorbilder sind Little Feat, John Hiatt, Brothers Landreth, The Band of Heathens und andere.

Im Zentrum der Musik von SOUTHLAND STATION stehen die Songs von Gitarrist und Sänger Markus Frieauff, der sich mit der stimmgewaltigen Co-Frontfrau Patricia Lösch die Leadvocals teilt. Der Sound der fünfköpfigen Band ist geprägt von erdigen Gitarrensounds und dem virtuosen Klavier- und Hammond-Spiel von Keyboarder Mark Schwarzmayr.

Der Weinausschank in Bodenheim hat von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Die Band in SOUTHLAND STATION beginnt mit der Live Musik gegen 17:30 Uhr. Der Eintritt ist natürlich frei!

Adresse: 
Am Reichsritterstift (am Turm des ehemaligen Reichsritterstiftes an der Albansstatue)
55294 Bodenheim

Mehr Verkehrstote bei Unfällen auf deutschen Straßen

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Unfall auf der A60

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in der Pressemitteilung Nr. 261 vom 5. Juli 2024 mitteilt, sind im Jahr 2023, in Deutschland 2 839 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen, 1,8 % oder 51 Getötete mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der im Straßenverkehr verletzten Personen stieg im Vergleich zu 2022 ebenfalls, und zwar um 1,5% auf 366.557 Verletzte. Pro Tag wurden damit im Jahr 2023 durchschnittlich 8 Menschen auf deutschen Straßen getötet, 145 schwer- und 859 leichtverletzt.

Zahl der Alkoholunfälle gegenüber 2022 gesunken, aber langfristig gestiegen

Besonderes Interesse gilt der Entwicklung von Unfällen, bei denen mindestens eine unfallbeteiligte Person alkoholisiert war. Ihre Zahl schwankte von 2014 bis 2019 jährlich zwischen 34.000 und 36.000 Unfällen und sank in den Jahren der Corona-Pandemie 2020 und 2021 auf unter 33.000 Unfälle pro Jahr. Im Jahr 2022 registrierte die Polizei 38.771 Alkoholunfälle, 2023 waren es 37.172. Die Zahl der Alkoholunfälle sank damit 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,1 %, lag aber über dem Niveau der Jahre 2014 bis 2021.

Deutlicher Anstieg von Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen

Auf Landstraßen wurden 24 % aller Unfälle mit Personenschaden, aber 58 % der Verkehrstoten gezählt. Innerorts lag die Zahl der Unfälle mit Personenschaden 2023 ebenso wie im Vorjahr bei rund 203.000. Auf Landstraßen stieg ihre Zahl um 1,2 % auf knapp 70.000. Deutlich gestiegen ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden auf Autobahnen, und zwar um 7,5 % auf 19 000 Unfälle.

Auf Landstraßen kommen weitere Risikofaktoren wie die fehlende Trennung zum Gegenverkehr, schlechte Überholmöglichkeiten oder ungeschützte Hindernisse wie Bäume neben der Fahrbahn hinzu. Dies zeigt auch die Zahl der Verkehrstoten, Innerorts kamen nahezu 32 % der bei Unfällen im Straßenverkehr Getöteten ums Leben, auf Landstraßen waren es knapp 58 % und auf Autobahnen knapp 11 %.

Insgesamt 78 % der Getöteten auf Landstraßen waren mit Pkw oder Kraftrad unterwegs

Infolge von Unfällen auf Landstraßen starben im Jahr 2023 insgesamt 1.635 Personen. Die meisten von ihnen waren Pkw-Insassen (54 % oder 879 Getötete), gefolgt von Menschen auf Krafträdern wie Mofas, Motorrädern und -rollern (25 % oder 403 Getötete). 189 oder 12 % der auf Landstraßen tödlich Verunglückten waren mit dem Fahrrad unterwegs. Im Gegensatz zum Innerortsverkehr starben auf Landstraßen mehr Menschen, die mit einem Pedelec unterwegs waren, als mit einem Fahrrad ohne Elektroantrieb (100 beziehungsweise 89 Getötete).

Rund ein Drittel aller Verkehrstoten auf Landstraßen (33 % oder 535 Getötete) kamen bei Unfällen ums Leben, bei denen mindestens eine beteiligte Person die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte oder für die Straßen- oder Witterungsverhältnisse zu schnell fuhr.

Insgesamt starben 302 Menschen bei Unfällen auf Autobahnen

Darunter waren 162 Pkw-Insassen und 74 Insassen von Güterkraftfahrzeugen (zum Beispiel Lkw, Sattelzugmaschinen oder Kleintransportern). Auch auf Autobahnen ist zu schnelles Fahren eine der Hauptunfallursachen. Bei Geschwindigkeitsunfällen auf Autobahnen starben 130 Menschen, das entspricht 43 % aller bei Unfällen auf Autobahnen Getöteten.

66 % der Verkehrstoten innerorts waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs
Innerhalb von Ortschaften findet der größte Teil des Rad- und Fußgängerverkehrs statt. Dies wirkt sich auf die Unfallzahlen aus: Im Jahr 2023 starben innerorts 902 Menschen. 66 % von ihnen waren mit einem Fahrrad mit und ohne Elektroantrieb (257 Menschen) oder zu Fuß (335) unterwegs. Nur 17 % beziehungsweise 151 der Getöteten waren Pkw-Insassen. Rund ein Drittel der innerorts auf Fahrrädern Getöteten war mit dem Pedelec, häufig auch als E-Bike bezeichnet, unterwegs, zwei Drittel mit einem Fahrrad ohne Elektroantrieb (167 beziehungsweise 90 Menschen).

Auch E-Scooter-Unfälle sind ein überwiegend innerörtliches Phänomen: 16 der insgesamt 21 Menschen, die im Jahr 2023 mit dem E-Scooter tödlich verunglückten, kamen innerhalb geschlossener Ortschaften ums Leben. Ihr Anteil an den innerorts Getöteten insgesamt blieb mit 1,8 % vergleichsweise gering.

Innerhalb von Ortschaften ereigneten sich die meisten Unfälle mit Personenschaden

Mit fast 70 % ereigneten sich 2023 damit die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb von Ortschaften. Auf Landstraßen entfielen rund 24 % und auf Autobahnen knapp 7 % dieser Unfälle. Allerdings haben Unfälle auf Straßen außerhalb von Ortschaften unter anderem wegen der höheren Fahrgeschwindigkeiten oft schlimmere Folgen als auf Straßen innerorts.

Anstieg bei getöteten Fußgängern gegenüber 2022, Rückgang bei getöteten Fahrradfahrern

1.192 Personen kamen im Jahr 2023 in einem Pkw ums Leben, das waren 42,0 % aller Verkehrstoten. 550 Menschen verunglückten auf einem Kraftrad tödlich (19,4 % aller Verkehrstoten), 446 mit dem Fahrrad (15,7 %) und 437 waren zu Fuß unterwegs (15,4 %). Unter den getöteten Fahrradnutzer waren 190 mit einem Pedelec unterwegs. 115 Getötete (4,1 % aller Verkehrstoten) waren Insassen eines Güterkraftfahrzeugs. Gegenüber 2022 sank die Zahl der auf Fahrrädern Getöteten um 28 oder 5,9 %, bei Fußgängern waren es dagegen 69 oder 18,8 % mehr. Die Zahl der Menschen, die in einem Pkw oder auf einem Kraftrad ums Leben kamen, blieb nahezu unverändert.

Seit 2010 gut ein Fünftel weniger Verkehrstote, aber mehr auf Fahrrädern Getötete
In den Jahren von 2010 bis 2023 ging die Zahl der Verkehrstoten insgesamt um 22,2 % zurück. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede: Während die Zahl der getöteten Pkw-Insassen um 35,2 % zurückging, stieg die Zahl der auf Fahrrädern Getöteten um 17,1 %. Bei Menschen, die mit einem Kraftrad oder zu Fuß unterwegs waren, wurden 22,4 % beziehungsweise 8,2 % weniger Getötete gezählt.

Schadstoffmobil kommt nach Groß-Gerau – Sonderabfälle und Schadstoffe richtig entsorgen

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Der bisherige Standort für das Schadstoffmobil in der Schützenstraße in Groß-Gerau ist aktuell nicht nutzbar. Als Ersatzstandort dient daher auch im Juli der Parkplatz des EDEKA-Centers in der Mainzer Straße 50. Dabei wird im östlichen Teil des Parkplatzes (von der Kirchgartenstraße kommend) der hintere Bereich des Parkplatzes für das Schadstoffmobil reserviert. Der nächste Termin hierfür ist am Samstag (6. Juli 2024) von 12.30 bis 14.30 Uhr.

Nicht alle Abfälle dürfen im Hausmüll entsorgt werden

In Kooperation mit der Abfall-Wirtschafts-Service GmbH aus Büttelborn fährt das Schadstoffmobil im Jahresverlauf acht Mal die Kreisstadt Groß-Gerau an. Dort können alle Bürger Sonderabfälle und Schadstoffe abgeben.

Problemstoffe sind Abfälle, die wegen ihrer stofflichen Eigenschaften nicht zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen, da sie die Gesundheit gefährden und beziehungsweise oder schädliche Wirkungen auf die Umwelt haben können. Weiterführende Regelungen zu Problemstoffen/Schadstoffen sind in den einzelnen Abfallentsorgungssatzungen sowie Gebührensatzungen festgeschrieben.

Welche Schadstoffe können abgegeben werden?

  • Fotochemikalien, ölverschmutzte Betriebsmittel, lösungsmittelhaltige Abfälle
  • Holz- und Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel
  • Laborchemikalien, Säuren, Laugen (maximal in Zehn-Liter-Gebinden)
  • Fette, Öle
  • PCB-haltige Lampenkondensatoren, Quecksilberthermometer
  • Leime, Klebemittelmasse, Spachtel
  • Kitte, Fleckentferner, Reinigungsbenzin
  • Verdünner, Reinigungsmittel, Frostschutzmittel
  • Kaltreiniger, Bremsflüssigkeit, Unterbodenschutz

Die Sonderabfälle sollten verschlossen und möglichst in den Originalgebinden abgegeben werden (maximal 20 Liter oder 20 kg je Behälter).

Welt der Kryptowährungen: Hedera setzt neue Maßstäbe

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Trading, Aktien, Krypto, Börse, Quelle: unsplash.com

In der dynamischen und sich ständig weiterentwickelnden Welt der Kryptowährungen und dezentralen Anwendungen gibt es einen neuen Vorreiter, der mit seiner bahnbrechenden Technologie die Branche revolutioniert: Hedera. Diese dezentrale, öffentliche Netzplattform, die auf der innovativen Hashgraph-Technologie basiert, verspricht eine neue Ära der Geschwindigkeit, Sicherheit und Effizienz.

Eine neue Technologie im Fokus

Hedera verwendet den Hashgraph-Konsensalgorithmus, entwickelt von Leemon Baird. Im Gegensatz zu traditionellen Blockchain-Technologien, die Blöcke von Transaktionen linear aneinanderreihen, nutzt Hashgraph einen gerichteten azyklischen Graphen (DAG). Dies ermöglicht es dem Netzwerk, Transaktionen simultan zu verarbeiten, wodurch eine beispiellose Geschwindigkeit und Effizienz erreicht wird.

Geschwindigkeit und Effizienz als Hauptmerkmale

Ein Hauptmerkmal von Hedera ist seine Fähigkeit, Tausende von Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten. Diese hohe Transaktionsgeschwindigkeit, gepaart mit niedrigen Latenzzeiten, stellt sicher, dass Hedera eine der schnellsten und effizientesten Plattformen auf dem Markt ist. Dies macht Hedera besonders attraktiv für Anwendungen, die eine hohe Skalierbarkeit erfordern, wie etwa Finanztransaktionen und dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi).

Sicherheit auf höchstem Niveau

Hedera bietet nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Sicherheit. Das Netzwerk nutzt eine asynchrone byzantinische Fehlertoleranz (aBFT), um sicherzustellen, dass es resistent gegen böswillige Angriffe und Manipulationen ist. Diese hohe Sicherheitsstufe ist entscheidend für das Vertrauen der Nutzer in die Plattform und ihre Anwendungen.

Governance durch globale Unternehmen

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt von Hedera ist seine Governance-Struktur. Das Netzwerk wird von einem Governance-Rat überwacht, der aus führenden globalen Unternehmen und Organisationen besteht. Zu diesen gehören Schwergewichte wie Google, IBM und Boeing. Diese Unternehmen bringen nicht nur ihre Expertise und Ressourcen ein, sondern gewährleisten auch eine stabile und transparente Führung des Netzwerks.

Anwendungen und Anwendungsfälle

Hedera ist vielseitig einsetzbar und unterstützt eine Vielzahl von Anwendungen. Von Finanztransaktionen über Identitätsmanagement bis hin zu Lieferkettenmanagement – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Entwickler können auf der Plattform dezentrale Anwendungen (DApps) erstellen, die von der hohen Geschwindigkeit und Sicherheit profitieren.

Die Rolle von HBAR

Die native Kryptowährung des Hedera-Netzwerks, HBAR, spielt eine zentrale Rolle. HBAR wird verwendet, um Transaktionen und Anwendungen im Netzwerk zu bezahlen. Dies fördert die Nutzung und Akzeptanz der Plattform und trägt zur Stabilität und Sicherheit des Netzwerks bei.

Fazit

Hedera steht an der Spitze einer neuen Welle von Innovationen im Bereich der Kryptowährungen und dezentralen Technologien. Mit seiner einzigartigen Hashgraph-Technologie, der hohen Transaktionsgeschwindigkeit und der robusten Sicherheitsarchitektur setzt Hedera neue Maßstäbe. Unterstützt von einem starken Governance-Rat aus globalen Unternehmen, ist Hedera bereit, die Zukunft der dezentralen Anwendungen zu gestalten.

Für weitere Informationen und Updates über Hedera besuchen Sie bitte die offizielle Website oder folgen Sie den aktuellen Entwicklungen in den sozialen Medien.

Hinweis: Dieser Artikel dient Informationszwecken und stellt keine finanzielle Beratung dar. Kryptowährungen sind volatil und Investitionen sollten mit Vorsicht und nach eingehender Recherche getätigt werden.

Frankfurt: Sperrung der meistgenutzten U-Bahn-Strecke für mehrere Wochen

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Quelle: Wikipedia | Pedelecs

Mit Beginn der Sommerferien stehen zehntausende U-Bahn-Nutzer in der Mainmetropole Frankfurt vor einer großen Herausforderung und müssen viel Geduld aufbringen. Ab dem 15. Juli 2024 wird die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) für drei Wochen die älteste und meistfrequentierte U-Bahn-Strecke der Stadt sperren.

Massive Einschränkungen im ÖPNV

Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Hügelstraße und Südbahnhof werden die Linien U1, U2, U3 und die U8 von Montag, 15. Juli, ca. 2 Uhr, an bis Montag, 5. August, ca. 3 Uhr zwischen den Stationen „Hügelstraße“ und „Südbahnhof“ eingestellt. Die Linien U1, U2 und U3 fahren ab der vorübergehende eingerichteten Endstation „Hügelstraße“ zu ihren jeweiligen regulären Zielstationen.

Linie U8 fällt aus, Linie U9 übernimmt Teil der Strecke

Die Linie U8 fährt nur im Nachtverkehr ab Nieder-Eschbach bis Hügelstraße und zurück. Ansonsten ist ihr Betrieb eingestellt. Die Linie U9 übernimmt die Strecke sowie die Takt- und Betriebszeit der Linie U8 zwischen Nieder-Eschbach und Ginnheim.

Schienenersatzverkehr zwischen Heddernheimer Landstraße und Konstablerwache

Zwischen Heddernheim und Konstablerwache wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Weiterfahrt zum Südbahnhof ist mit der S-Bahn ab der Konstablerwache oder den Straßenbahnlinien 15 und 16 ab Schweizer Straße möglich. VGF und traffiQ bitten darum, etwas mehr Reisezeit einzuplanen. Über die RMV-App und auf www.rmv-frankfurt.de können sich Fahrgäste über die Fahrpläne und ihre besten Verbindungen informieren. Auch die Mitarbeitenden am RMV-Servicetelefon 069 24 24 80 24 sind rund um die Uhr erreichbar und beraten gerne.

Folgende Arbeiten werden durchgeführt:

Die am stärksten befahrene und älteste Strecke in Frankfurt erhält auf der gesamten Strecke zwischen Hügelstraße und Südbahnhof rund 3,2 Kilometer neue Schienen. Um bei Störungen die Streckenabschnitte besser voneinander trennen zu können, werden zudem vier Isolierstöße eingebaut. Zusätzlich müssen einige Weichen saniert werden. Rund um diese Arbeiten nutzt die VGF die dreiwöchige Sperrung, um Wartungen der Signalanlagen durchzuführen und zum Beispiel Lichtblöcke auszutauschen. Kleine Arbeiten in den Stationen wie Malerarbeiten und Deckenreparaturen werden ebenfalls in dieser Zeit umgesetzt.

Offene Ateliers bei SmitH-ART in Mainz-Weisenau

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Einblicke: die Galerie der Künstlergemeinschaft Smith-Art in Mainz-Weisenau

Am letzten Wochenende im Juli öffnen Hildegard Müller und Susan Geel wieder die Türen ihrer Ateliers in Mainz-Weisenau. Seit 2019 besteht hier, in der Elisabethenstr. 5, ihre Atelier-und Galeriegemeinschaft SmitH-ART. Der Name macht die Gemeinschaft der beiden noch deutlicher, denn SmitH und setzt sich aus Susan mit Hildegard zusammen.

Die beiden Künstlerinnen haben zwar unterschiedliche Schwerpunkte, aber auch viele Gemeinsamkeiten.

Hohlaufbau aus Ton

Susan Geel ist Bildhauerin. In ihrer Werkstatt entstehen aus Ton kleine und große Skulpturen, die sie in der speziellen Technik des Hohlaufbaus anfertigt. Ihre Werke werden in Ausstellungen in Deutschland und international präsentiert.

Malerische, abstrakte Werke

Hildegard Müller arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich als Illustratorin, Autorin und Grafikdesignerin. Ihre Bilderbücher und die von ihr illustrierten Bücher sind vielfach ausgezeichnet und weltweit erschienen. Unter dem Namen Hilkka Myy widmet sie sich inzwischen verstärkt freien, malerischen und oft abstrakten Werken.

Atelier und Galerie im alten Backsteingebäude

Im alten Backsteingebäude befinden sich nicht nur die Ateliers der beiden Künstlerinnen, sondern auch eine Galerie, in der regelmäßig Ausstellungen, Lesungen und Veranstaltungen stattfinden.

An den beiden Tagen im Juli erhalten Besuchende spannende Einblicke in die Ateliers und aktuellen Projekte. Die Künstlerinnen freuen sich auf Gespräche und den Austausch mit den Gästen. Haus und Garten laden zum Verweilen ein.

Offene ateliers bei smith-art in mainz-weisenau 13

Offene Ateliers

Samstag 27. Juli und Sonntag 28 Juli 2024, jeweils von 11 bis 17 Uhr

Atelier- und Galeriegemeinschaft SmitH-ART
Elisabethenstraße 5
55130 Mainz-Weisenau

 


 

Spatenstich zur Erweiterung der Grundschule in Wackernheim

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Rabenkopf Grundschule Wackernheim

Bei trockenem und vor allem sonnigem Wetter fand am vergangenen Donnerstag  (4. Juli 2024) der symbolische Spatenstich für den Erweiterungsbau der Rabenkopf Grundschule im Ingelheimer Ortsteil Wackernheim statt. In einer kleinen Feierstunde versammelten sich neben Oberbürgermeister Ralf Claus und Bürgermeisterin Eveline Breyer ehemalige und neu gewählte Vertreter des Ortsbeirates, dem Amt für Bauen und Planen, der Schulleitung sowie dem beauftragen Planungsbüro und der ausführenden Bauunternehmen.

Zahlreiche Vorteile durch den Erweiterungsbau

Die bereits vor der Fusion begonnenen Überlegungen der Ortsgemeinde zur Sanierung der Schule wurden durch das städtische Gebäudemanagement weiterentwickelt, sodass mit der Baumaßnahme eine barrierefreie Erschließung des Schulgebäudes und der Sporthalle möglich wird.

Auf dem Schulgelände entstehen mit dem Erweiterungsbau im Untergeschoß neben einem Umkleide- und Duschbereich für die Nutzer der angrenzenden Sporthalle weitere Lager und Abstellräume sowie eine neue Personenaufzugsanlage. Integriert werden darüber hinaus neue Toilettenanlagen für die Schüler und für Menschen mit Behinderungen. Im Erdgeschoss sieht die Planung neben dem Lehrerzimmer ein zusätzliches Büro, einen Besprechungsraum sowie weitere Räume für die Technik und Lagerung vor.

Im Bestandsgebäude werden die elektrischen- und sanitären Anlagen erneuert, die Klassenräume erhalten neue Beleuchtungsanlagen und es werden umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik umgesetzt.

Schulbetrieb kann ohne größere Beeinträchtigungen weiterlaufen

Für die Interimsphase werden der Schule im ehemaligen Lehrerwohnhaus Räume zur Verfügung gestellt. So kann der Schulbetrieb ohne größere Beeinträchtigungen fortgeführt werden.

Die Ausführung des Bauwerks erfolgt im Untergeschoss in Stahlbeton – Massivbauweise, im Obergeschoß im Holzrahmenbau. Die geplante Bausumme für dieses Projekt beläuft sich aktuell auf 3,1 Millionen Euro. Anhängig ist noch eine Landesförderung aus Zeiten der Ortsgemeinde Wackernheim mit einer Zuwendung in Höhe von rund 450.000 Euro.

Die Baugenehmigung wurde im April erteilt, der Baustart erfolgt mit Ferienbeginn am 15. Juli, die voraussichtliche Bauzeit soll zwölf Monate betragen, so dass zum neuen Schuljahr 2025/2026 das Gebäude wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen kann.

Oberbürgermeister Ralf Claus und Bürgermeisterin Eveline Breyer zeigten sich erfreut über den Beginn der Arbeiten und hoffen auf einen positiven, vor allem aber unfallfreien Verlauf aller nun kommenden Bautätigkeiten.