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Mainz: Klimaproteste von Fridays for Future zur Europawahl

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Symbolbild e Demo | Foto: Pixabay.com

Neun Tage vor der Europawahl will die Bewegung Fridays for Future am Freitag für Klimaschutz und Demokratie demonstrieren. In rund 100 Städten in Deutschland sind Proteste geplant, wie die Organisation mitteilte. Auch in 13 weiteren EU-Staaten sind bis zum 7. Juli Aktionen vorgesehen. In Mainz wird ab 16 Uhr auf dem Gutenbergplatz demonstriert, was zu Verkehrsbehinderungen führen könnte.

Forderungen der Bewegung

Fridays for Future fordert den EU-weiten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2035 sowie eine Verdopplung der Investitionen in erneuerbare Energien und klimaneutrale Industrien. Das neue EU-Parlament müsse sich klar für Klimaschutz und Demokratie entscheiden, erklärte Frieda Egeling, Sprecherin von Fridays for Future Berlin, in einer Mitteilung.

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Demonstrationen in Deutschland

Kurz vor der Europawahl gehen die Anhänger von Fridays for Future an diesem Freitag wieder auf die Straße. Neben Mainz finden auch in Darmstadt Demonstrationen statt. Größere Demonstrationen und Kundgebungen sind unter anderem in Berlin vor dem Brandenburger Tor sowie in Hamburg und München geplant. In Berlin sind 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. In Hamburg werden 15.000 und in München 8.000 Demonstrierende erwartet.

Ziel der Proteste

Mit den bevorstehenden Protesten möchten die Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten auf die Bedeutung der EU bei der Bewältigung der Klimakrise aufmerksam machen. In Deutschland findet die Europawahl am 9. Juni statt. Die Demonstrationen sollen das Bewusstsein für die dringende Notwendigkeit verstärkter Klimaschutzmaßnahmen und die Rolle der EU in diesem Prozess schärfen.

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Hauptfriedhof Worms – Lachen, kichern, weinen erwünscht

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Wormser Hauptfriedhof Hocheimer Höhe –Grabstätte mit Skulptur einer sitzenden Frau im Abendlich – Quelle: Stadt Worms / Marc Braner

Als Orte der Stille, der Trauer, der Einkehr und des Gedenkens – so werden Friedhöfe im Allgemeinen in unseren Kulturkreisen wahrgenommen. Sie umgibt eine Aura der Ernsthaftigkeit und des Unnahbaren. Lachen und fröhlich sein auf einem Friedhof? Das scheint unmöglich oder doch wenigstens unangebracht. Aber ist es das wirklich?

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Lachen, kichern und weinen erwünscht

Immerhin sind Friedhöfe doch die Orte, an denen liebe Menschen ihre letzte Ruhe gefunden haben. Neben der Sehnsucht nach der verstorbenen Person kommen dort auch Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse oder Situationen auf.

„Ich bitte Sie eindringlich, wenn Sie auf unseren Friedhöfen lachen, kichern, weinen möchten, dann tun Sie es! Erinnerungen an und die Trauer um liebe, verstorbene Menschen sind so vielfältig und sollen unbedingt gelebt werden“, so Christina Jung, die Leiterin des Integrationsbetrieb Friedhof (IBF).

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Friedhof von einer neuen Seite kennenlernen

Natürlich gilt dabei: Obwohl rund um das Thema Friedhof so ambivalente Emotionen im Spiel sind, sollte stets die Pietät gewahrt werden. Jung und ihr Team möchten jedoch Friedhöfen in angemessener Weise einen Teil der sie umgebenen Ernsthaftigkeit nehmen. „Friedhöfe sind sehr stark als Orte der Trauer und Erinnerung konjugiert. Vergessen wird dabei aber, dass es auch Orte voller Leben, Orte der Begegnung und des Aufenthaltes sind“, betont Jung.

Genau diese Aspekte möchte das Friedhofsteam künftig stärker betonen und lädt daher zu einer besonderen Führung über den Hauptfriedhof ein. Auf einem Abendspaziergang über die Hochheimer Höhe können Interessierte den Wormser Hauptfriedhof von einer neuen Seite kennenlernen.

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Führung, Austausch und Fragen

Am Dienstag, 4. Juni, zeigt die Leitung des Integrationsbetriebs Friedhof um 17 Uhr die Hochheimer Höhe in all ihren unterschiedlichen Facetten – als einzigartige Parkanlage, naturnaher Erinnerungsort und eben auch als Friedhof. Zur Führung gehört auch ein informativer Austausch mit der Möglichkeit Fragen zu stellen. Gefragt werden darf alles rund um den Friedhof, ob zu Bestattungsformen, dem Friedhof als Lebensraum für Flora und Fauna, zur Friedhofspflege: Was immer für die Teilnehmer relevant ist.

Interessierte können sich bis zum Mittwoch, 29. Mai, mit kompletter Anschrift und Telefonnummer unter friedhof@worms.de anmelden.

Treffpunkt für den Abendspaziergang ist der Haupteingang der Hochheimer Höhe an der Eckenbertstraße 114. Der Abendspaziergang dauert etwa 1,5 Stunden.

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Bingen: Jetski kentert aufgrund von Fahrunerfahrenheit

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Bingen: Jetski kentert aufgrund von Fahrunerfahrenheit |Foto: PP-ELT

Am Donnerstag, 30. Mai 2024 kenterte gegen 16:20 Uhr ein mit zwei Personen besetztes Wassermotorrad, ein sogenannter Jetski, aufgrund der Unerfahrenheit des Fahrers. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Anlegestegs im Bereich der Uferpromenade in Bingen. Trotz des Kenterns gelang es dem Fahrer, den Jetski am nahegelegenen Anlegesteg der örtlichen Fahrgastschifffahrt festzubinden.

Personen können sich selbst an Land retten

Nach dem Kentern retteten sich beide Personen auf den Anlegesteg. Der Jetski lief währenddessen weiter voll Wasser, sodass nur noch der Bug aus dem Wasser ragte. Dank des schnellen Handelns konnte eine schlimmere Situation vermieden werden. Die verständigte DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) wurde umgehend informiert und traf kurze Zeit später am Unfallort ein.

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Bergung des Jetskis durch die DLRG

Die DLRG begann sofort mit der Bergung des Jetskis. Vom Ufer aus konnte der Jetski über eine dortige Rampe an Land gezogen werden. Dies erwies sich als schwieriger, da der Jetski vollständig mit Wasser vollgelaufen war und daher erheblich an Gewicht zugenommen hatte. Der Motor des Jetskis war durch das eingedrungene Wasser nicht mehr betriebsfähig, was die Bergung zusätzlich erschwerte.

Keine Umweltgefährdung durch ausgelaufene Betriebsstoffe

Trotz des Vorfalls kam es zu keiner Umweltgefährdung, da keine Betriebsstoffe ausgetreten sind. Dies ist insbesondere wichtig, um eine Verschmutzung des Wassers und mögliche Umweltschäden zu vermeiden. Die beiden betroffenen Personen blieben unverletzt und es bestand zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr für andere Personen oder Schiffe in der Umgebung. Nach der erfolgreichen Bergung des Jetskis kümmerte sich der Fahrer eigenständig um den Abtransport. Es wurde sichergestellt, dass der Jetski sicher an Land gebracht und weitere Schäden vermieden wurden.

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Vollsperrung in Wiesbaden bis zum 9. Juni

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Klein-Winternheim
Baustelle Symbolbild

Die Walter-Hallstein-Straße in Wiesbaden ist weiterhin voll gesperrt, voraussichtlich bis Sonntag, 9. Juni. Grund dafür ist die Störung im Fernwärmenetz. Der ursprüngliche Zeitplan konnte nicht eingehalten werde, da weitere Störungen festgestellt wurden.

Die Sperrung betrifft auch den Radverkehr. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege nutzen. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen.

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Polizei Rheinland-Pfalz warnt: Tägliche Hundebisse erfordern mehr Rücksichtnahme

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Symbolbild Hund | Foto: Pixabay.com

Die Polizei Rheinland-Pfalz appelliert eindringlich an Hundehalter und Passanten, grundlegende Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden zu beachten. Täglich werden in Rheinland-Pfalz durchschnittlich zwei polizeiliche Einsätze registriert, bei denen Hunde Menschen oder andere Tiere verletzen. Obwohl keine validen Zahlen vorliegen, zeigt die Häufigkeit dieser Vorfälle, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Die Einsätze betreffen unterschiedlichste Hunde, vom kleinen Chihuahua bis zum großen Irischen Wolfshund.

Maßnahmen bei Beißvorfällen

Bei schwerwiegenden Beißvorfällen kontaktiert die Polizei das zuständige Ordnungsamt und kann den Hund beschlagnahmen, um weitere Gefahren zu verhindern. Das Ordnungsamt ergreift dann die notwendigen Maßnahmen, da es die zuständige Stelle für gefährliche Hunde ist. Es kann Verfügungen an den Hundehalter erlassen, wie beispielsweise eine Maulkorbpflicht oder Bußgelder.

Ursachen und Verantwortung der Hundehalter

In der Regel sind Vorfälle mit aggressiven Hunden die Folge von Fehlverhalten des Hundehalters, sei es aus Überforderung, Unkenntnis oder mangelndem Interesse. Halter ohne Mindestkenntnisse der Hundeerziehung sind oft nicht in der Lage, falsche Verhaltensweisen des Hundes zu korrigieren oder angemessen darauf zu reagieren.

Tipps für ein sicheres Zusammenleben

Gegenseitige Rücksichtnahme ist essentiell für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund. Das Landeskriminalamt gibt daher folgende Tipps:

Verhaltensregeln für Hundehalter:

  • Anleinen des Hundes: Viele Menschen haben Angst vor Hunden. Daher sollten Hundehalter ihre Hunde in öffentlichen Bereichen bei Personenkontakt stets anleinen, sofern keine ausgewiesenen Freilaufflächen vorhanden sind.
  • Kontrolle über den Hund: Hundehalter müssen ihre Tiere stets unter Kontrolle haben und sofort auf eventuelles gefährliches Verhalten reagieren.
  • Sozialisation und Erziehung: Eine gute Sozialisierung und Erziehung der Hunde kann das Risiko von Beißvorfällen erheblich reduzieren. Hundeschulen und Trainingsprogramme können hierbei wertvolle Unterstützung bieten.

Verhaltensregeln für Passanten:

  • Hunde nicht ungefragt streicheln: Passanten sollten niemals einen Hund ungefragt streicheln oder sich ihm nähern. Auch vermeintlich freundliche Hunde können in bestimmten Situationen unvorhersehbar reagieren.
  • Rücksicht und Vorsicht: Besonders in der Nähe von Kindern ist besondere Vorsicht geboten. Eltern sollten ihre Kinder darauf hinweisen, dass sie fremde Hunde nicht ohne Erlaubnis des Halters anfassen dürfen.

Durch das Einhalten dieser einfachen Regeln können viele Vorfälle vermieden werden, die nicht nur zu schwerwiegenden Verletzungen, sondern auch zu ernsthaften rechtlichen Konsequenzen für die Hundehalter führen können.

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Pride Month 2024: Warum Deutschland bei LGBTQIA+ Rechten gespalten ist

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Am 1. Juni beginnt der alljährliche Pride Month. Aus diesem Anlass hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos eine internationale Umfrage durchgeführt, bei der die Einstellungen gegenüber queeren Menschen untersucht wurden. In Deutschland zeigen sich – anders als in den meisten anderen Ländern – leichte Fortschritte, aber auch neue Brüche. Eine klare Mehrheit der Deutschen spricht sich gegen die Diskriminierung der LGBTQIA+-Community und für gleiche Rechte aus. Vor allem bei jungen Männern nehmen queerfeindliche Ansichten aber auch in Deutschland eher zu.

Drei von vier Deutschen für Antidiskriminierung und gleiche Rechte

73 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass lesbische, schwule oder bisexuelle Menschen vor Diskriminierung geschützt werden sollten. Bei trans Personen stimmen sieben von zehn Befragten (70 %) der Aussage zu. Etwa ebenso viele (71 %) befürworten, dass gleichgeschlechtliche Paare legal heiraten dürfen – drei Prozentpunkte mehr im Vergleich zum Jahr 2021. Nur 8 Prozent sprechen sich gegen jede Form der rechtlichen Anerkennung aus. Ähnlich sieht es beim Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare aus: Drei Viertel (73 %) der Deutschen finden, dass Homosexuelle bei der Adoption von Kindern die gleichen Rechte haben sollten wie heterosexuelle Paare – vier Prozentpunkte mehr als noch vor drei Jahren. Ein Fünftel (20 %) lehnt dies ab.

Neben Frankreich und Polen gehört Deutschland damit zu den wenigen Ländern, in denen sich die Akzeptanz queerer Lebensweisen in den letzten drei Jahren in mehreren Bereichen leicht positiv entwickelt hat. Sobald es um konkrete Maßnahmen geht, reagieren viele Bundesbürger allerdings nach wie vor verhalten. Nur knapp die Hälfte der Deutschen (47 %, -3 im Vgl. zu 2021) unterstützt Gesetze, die die Diskriminierung von LGBTQIA+-Personen verbieten. Und lediglich 29 Prozent haben sich schon mal aktiv gegen eine Person ausgesprochen, die Vorurteile gegenüber queeren Menschen hatte.

Weltweit starker Gegenwind für queere Menschen

In einer Vielzahl der untersuchten Länder ist die Stimmung gegenüber der LGBTQIA+-Community in den letzten Jahren ins Negative umgeschlagen. Nur noch jeder zweite Befragte weltweit (50 %) unterstützt LGBTQIA+-Personen, die offen mit ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität umgehen – 5 Prozentpunkte weniger als 2021. Am größten ist die Akzeptanz für offen gelebte Queerness derzeit in Spanien und Thailand (je 68 %), am niedrigsten in Südkorea (26 %) und der Türkei (21 %). In Deutschland wird der offene Umgang mit der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von 47 Prozent der Befragten unterstützt (+1 seit 2021), 13 Prozent sprechen sich dagegen aus.

Ähnlich sieht es bei der Frage nach Antidiskriminierungsgesetzen zum Schutz von queeren Menschen aus: Global gesehen werden solche Gesetze nur noch von 53 Prozent (-4) der Befragten befürwortet. In den Niederlanden (-11), Japan (-10) und den USA (-9) sind die Verluste weltweit am größten.

Akzeptanz von LGBTQIA+-freundlichen Marken sinkt

Auch das öffentliche Engagement von Marken für die LGBTQIA+-Community wird in vielen Ländern immer kritischer gesehen. Lediglich 44 Prozent der Befragten weltweit befürworten es, wenn Unternehmen und Marken aktiv die Gleichberechtigung von LGBTQIA+-Personen unterstützen – jeder Fünfte (20 %) lehnt dies entschieden ab. 2021 lag der Anteil der Unterstützer noch bei 49 Prozent. In Deutschland ist die Akzeptanz dagegen leicht gestiegen: 43 Prozent der Bundesbürger befürworten LGBTQIA+-freundliche Marken (+1), nur 15 Prozent lehnen sie ab.

Selbst offen lesbische, schwule oder bisexuelle Athletinnen und Athleten in Sportmannschaften werden derzeit nicht einmal mehr von jedem zweiten Befragten (2024: 49 %, 2021: 54 %) weltweit unterstützt. In 20 von 23 befragten Ländern ist die Unterstützung für queere Sportlerinnen und Sportler seit 2021 zurückgegangen, am stärksten in Argentinien (-14), Mexiko (-13), den Niederlanden (-11), Kanada (-11) und den USA (-11). Lediglich in Polen hat sich der Wert in den letzten drei Jahren verbessert (+5), Deutschland (47 %) gehört zu den wenigen Ländern, in denen sich die öffentliche Meinung in dieser Frage nicht verändert hat.

Die Bedeutung von Sexualität in der LGBTQIA+-Community

Sexualität ist ein zentraler Bestandteil der Identität und Selbstentfaltung jedes Menschen – insbesondere für die LGBTQIA+-Community. Sie ist nicht nur ein Ausdruck von Liebe und Intimität, sondern auch ein Bereich, in dem viele Mitglieder der Community lange Zeit mit Vorurteilen und Tabus kämpfen mussten. Der offene Umgang mit sexuellen Vorlieben und Bedürfnissen ist daher ein wichtiger Schritt zur Entstigmatisierung.

Ein wesentlicher Aspekt ist die Förderung sexueller Gesundheit und Selbstbestimmung. Die LGBTQIA+-Community setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Themen wie sexuelle Aufklärung, Prävention und individuelle Vorlieben offen und ohne Scham besprochen werden können. Hierbei spielen auch spezialisierte Plattformen wie Rump Pump eine wichtige Rolle, indem sie Produkte und Informationen bereitstellen, die auf die Bedürfnisse der Community zugeschnitten sind.

Indem wir die Sexualität als natürlichen und integralen Teil der menschlichen Erfahrung anerkennen, leisten wir einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz. Diese Offenheit hilft nicht nur dabei, Vorurteile abzubauen, sondern stärkt auch die Selbstbestimmung und das Wohlbefinden jedes Einzelnen.

Wertvorstellungen von jungen Frauen und Männern driften auseinander

Neben großen geografischen Unterschieden fallen auch Differenzen im Antwortverhalten zwischen Frauen und Männern bzw. jungen und älteren Befragten auf. Weltweit sinkt die Akzeptanz für die LGBTQIA+-Community vor allem bei jüngeren Männern. Insbesondere bei der Generation Z (1996-2012) streben die Wertvorstellungen zwischen den Geschlechtern zunehmend auseinander. Während bei jungen Frauen die Toleranz und Offenheit gegenüber queeren Menschen stetig zunimmt, werden LGBTQIA+-Rechte von den männlichen Gen Zlern deutlich seltener befürwortet – auch im direkten Generationenvergleich mit männlichen Millennials (1980-1995).

Ein Beispiel: Weltweit unterstützen mehr als die Hälfte (54 %) der weiblichen Befragten der Gen Z, wenn queere Personen in der Öffentlichkeit Zuneigung zeigen. Bei den männlichen Gen Zlern gibt dies nur etwa jeder Dritte an (36 %) – ein Abstand von 18 Prozentpunkten. In Deutschland sind die Unterschiede zum Teil noch gravierender: Hierzulande unterstützen zwei von drei jungen Frauen (65 %) der Gen Z queere Zuneigung in der Öffentlichkeit. Bei den jungen Männern in Deutschland liegt der Wert lediglich bei 30 Prozent.

Buntes Deutschland: Zwölf Prozent identifizieren sich als LGBTQIA+

Und das, obwohl sich immer mehr Menschen selbst als queer beschreiben. In Deutschland liegt der Anteil von LGBTQIA+ an der Gesamtbevölkerung bei 12 Prozent. 5 Prozent fühlen sich zum selben Geschlecht hingezogen, weitere vier Prozent sind laut eigener Aussage bisexuell. Jeweils ein Prozent der Bevölkerung definiert sich selbst als pan- oder omnisexuell bzw. als asexuell. Ebenfalls ein Prozent der Deutschen gibt an, sich nicht als männlich oder weiblich, sondern als transgender, nicht-binär oder genderfluid zu identifizieren.

Der größte LGBTQIA+-Anteil findet sich in den Niederlanden (17 %), Thailand (15 %) und Brasilien (14 %). In Japan, Peru, Südafrika, Südkorea und Ungarn (je 5 %) ordnen sich die wenigsten Menschen der queeren Community zu.

Methode

Die Ergebnisse stammen aus der Ipsos Global Advisor-Studie „LGBT+ Pride 2024“. Bei der Online-Umfrage wurden zwischen dem 23. Februar und dem 08. März 2024 insgesamt 18.515 Personen aus 26 Ländern über das Ipsos Online Panel-System interviewt. In Kanada, Irland, Südafrika, der Türkei und den USA waren die Befragten zwischen 18 und 74 Jahren alt, in Thailand zwischen 20 und 74 Jahren, in Singapur zwischen 21 und 74 Jahren und in allen anderen Ländern zwischen 16 und 74 Jahren.

In Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan, Mexiko, Singapur, Spanien, Südkorea, Thailand und den USA umfasste die Stichprobe etwa 1.000 Personen. In Argentinien, Belgien, Chile, Irland, Kolumbien, den Niederlanden, Peru, Polen, Schweden, Südafrika, der Türkei und Ungarn wurden jeweils etwa 500 Personen befragt.

In 16 von 26 untersuchten Länder ist die Internetdurchdringung ausreichend hoch, um die Stichproben als repräsentativ für die breitere Bevölkerung in den abgedeckten Altersgruppen zu betrachten: Argentinien, Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien, Südkorea, Ungarn und USA. Die verbleibenden 10 Länder weisen eine geringere Internetdurchdringung auf. Die Stichprobe dieser Länder ist städtischer, gebildeter und/oder wohlhabender als die Allgemeinbevölkerung und sollten so betrachtet werden, dass sie die Ansichten der stärker „vernetzten“ Bevölkerungsgruppe widerspiegelt.

Die Daten werden so gewichtet, dass die Stichprobenzusammensetzung jedes Marktes das demografische Profil der erwachsenen Bevölkerung gemäß den neuesten Volkszählungsdaten am besten widerspiegelt.

Der „Globale Länderdurchschnitt“ spiegelt das durchschnittliche Ergebnis für alle 26 Nationen wider, in denen die Umfrage durchgeführt wurde. Er wurde nicht an die Bevölkerungsgröße der einzelnen Länder angepasst.

Wenn die Ergebnisse sich nicht auf 100 aufsummieren, liegt das an Rundungen durch die computer-basierte Zählung, erlaubte Mehrfachnennungen oder dem Ausschluss von „weiß nicht/keine Angabe“ Nennungen.

Hauttyp erkennen: Welcher Sonnenschutz ist der Richtige?

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Symbolbild, Bildquelle: unsplash.com

Der Sommer kommt. Langsam, aber stetig wird es wärmer. Vielleicht ist auch schon ein Urlaub in die Sonne geplant? Aber auch in Rheinland-Pfalz und Hessen kann man es sich im Sommer gut gehen lassen und in den vielen Parks entspannen oder die Badestellen an der Mosel testen.

Ein täglicher Begleiter sollte hier ein entsprechender Sonnenschutz sein. Selbst an bedeckten oder nicht so warmen Tagen, kann die Sonne gefährlich sein. Leider nutzen noch viel zu wenige Deutsche einen ausreichenden Sonnenschutz. Um sich optimal zu schützen, sollte man seinen eigenen Hauttypen kennen. Doch was ist überhaupt ein Hauttyp und wie gilt es ihn zu schützen?

Alles zum Thema Hauttyp

So unterschiedlich wie jeder Mensch, ist auch unsere Haut. Von Person zu Person hat die Haut unterschiedliche Bedürfnisse. Deswegen ist es gerade im Sommer wichtig, seinen Hauttyp zu kennen, um sich optimal vor UV-Strahlung zu schützen. Um einen Hauttypen zu identifizieren, schaut man sich Hautfarbe, Neigung zu Verbrennungen, ihre Fähigkeit zu bräunen, sowie ihr allgemeines Aussehen und Empfindlichkeit an. Grundsätzlich teilt man in sechs Hauttypen ein, die aber nahtlos ineinander übergehen.

Hauttyp I: Menschen mit diesem Hauttypen haben sehr empfindliche Haut. Sie ist meistens sehr hell, begleitet mit blondem, rötlichen Haar und hellen Augen. Diese Haut bräunt nicht und ist sehr anfällig für Sonnenbrände.

Hauttyp II: Dieser Hauttyp bräunt sich langsam. Das Risiko für einen Sonnenbrand ist etwas geringer, aber dennoch hoch. Man erkennt diesen Hauttypen durch leichte Sommersprossen, helles Haar und helle Augenfarben wie blau, grün, grau oder blau.

Hauttyp III: Hier sieht man auch schon vor dem Sonnenbad eine leicht bräunliche Haut. Meist kommt dieser Hauttyp in Kombination mit dunkelblondem bis braunem Haar und etwas dunkleren Augen. Dieser Hauttyp kann sich etwas länger in der Sonne aufhalten, als die anderen beiden, ist jedoch trotzdem ohne Schutz den Gefahren der Sonne ausgesetzt.

Hauttyp IV: Menschen mit diesem Hauttypen haben von Natur aus mittel bis olivfarbene Haut. Sonnenbrände kommen eher selten vor und sie färbt sich schnell bräunlicher.

Hauttyp V: Dieser Hauttyp hat auch schon vor Sonneneinstrahlung deutlich gebräunte Haut. Die Augen sind dunkelgrau und das Haar dunkelbraun bis schwarz.

Hauttyp VI: Dieser Hauttyp ist dunkelbraun bis schwarz und hat dunkle Augen. Die Haare sind schwarz. Diese Haut bekommt fast nie einen Sonnenbrand.

Durch diese Anhaltspunkte können Sie im Handumdrehen Ihren eigenen Hauttypen bestimmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich dies durch einen Hautarzt bestätigen lassen.

Wie sollten sich die Hauttypen vor der Sonne schützen?

Grundsätzlich gilt, dass sich jeder Hauttyp vor der Sonne schützen sollte. Sonnencreme sollte täglich aufgetragen werden. Verbringt man viel Zeit in der Sonne, sollte er mindestens alle paar Stunden erneuert werden. Äußerst wichtig dabei ist, keine Stellen zu vergessen und Sonnencreme zu verwenden, die sowohl vor UVA, als auch UVB Strahlung schützt.

Empfindliche Hauttypen sollten zusätzliche Maßnahmen ergreifen. So sollten sie sich beispielsweise hauptsächlich im Schatten aufhalten. Die Haut sollte größtenteils mit Kleidung bedeckt sein.

Spezielle UV-Schutzkleidung könnte hier Sinn machen und ist eine gute Nachricht für alle, für die das Cremen zu aufwendig ist oder schnell vergessen wird. Das betrifft vor allem die Männer. Das hat eine Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbands ergeben. Ihr zufolge cremen sich Männer mit 58 % deutlich weniger regelmäßig mit Sonnencreme ein als Frauen mit 72 %. Häufig ist das unangenehme Gefühl der Creme auf der Haut oder der Geruch ein Grund. UV-Schutzkleidung bietet eine angenehme Alternative. UV Shirts für Herren von KER SUN beispielsweise sind luftig und leicht und bieten zusätzlich einen garantierten UPF 50+ Schutz. Marken wie KER SUN sind auf Kleidung, die vor UV-Strahlung schützt, spezialisiert. Sie bieten einen Rundum-Schutz den ganzen Tag und sind somit eine gute Alternative oder Ergänzung zu der traditionellen Sonnencreme.

Was kann man zusätzlich tun?

Verbringen Sie viel Zeit in der Sonne, empfiehlt es sich neben einem Sonnenschutz, viel zu trinken, Mittagssonne zu vermeiden und an schützende Accessoires, wie Hüte, Sonnenschirme etc. zu denken. Beobachten Sie Ihre eigene Haut und handeln Sie präventiv. Sind Sie in der Vergangenheit häufiger verbrannt? Dann denken Sie in diesem Jahr über zusätzlichen Schutz nach. Ein Besuch beim Hautarzt ist ebenfalls empfehlenswert, um die Haut nach Auffälligkeiten abzusuchen.

Neue Flüchtlingsunterkunft in Mainz-Weisenau für monatlich 100.000 Euro?

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BYC-Exklusiv: Der Redaktion von BYC-News wurde am 29. Mai 2024 ein anonymes Schreiben per E-Mail zugesendet. Nach dem Inhalt des Schreibens soll ab Januar 2025 im Mainzer Stadtteil Weisenau eine neue Flüchtlingsunterkunft für rund 100.000 Euro Mietkosten pro Monat entstehen. Wie aus dem Schreiben zu entnehmen ist, soll das Bristol Hotel in direkter Nähe des Sportplatzes vom SVW Mainz zur Unterkunft für rund 170 Geflüchtete genutzt werden.

Auf Anfrage bestätigte die Stadt Mainz die Echtheit des zugesendeten Schreibens. Bei dem Schreiben handelt es sich um eine Beschlussfassung der Stadt Mainz vom 18. April 2024. Gezeichnet wurde das Schreiben von der Wirtschaftsdezernentin (CDU) Manuela Matz und dem Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos).

Inhalt des Schreibens

„Der Ortsbeirat Mainz-Weisenau und der Wirtschaftsausschuss empfehlen, der Stadtrat beschließt die Anmietung der ca. 4.200 m² großen Liegenschaft Friedrich-Ebert-Straße 20 inklusive des zum Übergabetermins vorhandenen Inventars für bis zu 170 Flüchtlinge von der NPL Investment GmbH, Schmidtstr. 55, 60326 Frankfurt am Main für 10 Jahre.
Die Anmietung ist abhängig von der Erteilung einer entsprechenden Baugenehmigung sowie der Fertigstellung der für die Nutzung notwendigen Umbaumaßnahmen.
Das Mietverhältnis beginnt am Tage der Übergabe. Die Übergabe wird voraussichtlich zum 01.01.2025 erfolgen.“,

Weiter heißt es in dem Schreiben, dass die monatliche Gesamtmiete sich auf 100.000 EUR inklusive aller Nebenkosten sowie der Investitionskosten für die durch den Vermieter durchzuführenden Umbaumaßnahmen (diese werden monatlich auf die 10-jährige Mietzeit umgelegt):

  • Grundmiete 70.000 EUR
  • Investitionsmiete 23.000 EUR
  • Nebenkostenvorauszahlung 7.000 EUR
  • Die Kaltmiete von 16,67 EUR/m² liegt im Rahmen der bisher für Flüchtlingsunterkünfte angemieteten Objekte.
  • Jeweils zum 01. Januar eines jeden Jahres, erstmals zum 01.01.2026, erhöht sich die Miete nach oben oder nach unten und zwar in Höhe des Prozentsatzes, in dem sich der Stand des vom Statistischen Bundesamtes festgestellten Verbraucherpreisindex für Deutschland mit der Basis 2020 = 100 gegenüber dem Stand im Januar des Vorjahres ändert.
    Die entsprechenden Haushaltsmittel für die Mietzahlung wird sich das Amt für soziale Leistungen im Rahmen der Haushaltsplanungen zur Verfügung stellen lassen.

Anfrage von BYC-News

Ein SPD-Mitglied aus dem Mainzer Stadtrat teilte auf Anfrage von BYC-News mit, dass das Schreiben bzw. die Beschlussvorlage eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sei. Es sei auch zu beachten, dass das dortige Schwimmbad in der Vergangenheit für Schwimmkurse und weitere Aktivitäten für Kinder und Jugendliche genutzt wurde. Dies sei in Zukunft wohl dann nicht mehr möglich. Eine Alternative sei in der Stadt Mainz nicht geplant und auch nicht möglich. Aufgrund interner Parteiunstimmigkeiten bei der Mainzer SPD bat man BYC-News, den Namen des Informanten nicht bekannt zu geben.

Weiterhin wurde mitgeteilt, dass man aktuell weitere Unterkünfte für Geflüchtete in Mainzer Vororten plane. Weitere Details wollte das Stadtratsmitglied nicht mitteilen. Er wies jedoch darauf hin, dass das anonyme Schreiben an BYC-News nicht von ihm stamme und er mit der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Mainz-Weisenau nicht einverstanden sei. Er sehe das Ganze sehr kritisch und befürchte, dass es dort zu erheblichen Problemen kommen werde.

„Den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ist schwer zu vermitteln, dass pro Person rund 590 Euro monatliche Miete für ein Hotel gezahlt werden. Dies ergibt sich aus einer Gesamtmiete von 100.000 Euro für 170 Personen. Zudem wird erwartet, dass die Miete in Zukunft deutlich steigt. In den monatlichen Kosten von 100.000 Euro sind zudem zahlreiche weitere Belastungen noch nicht berücksichtigt,“ wurde abschließend mitgeteilt.

Bei weiteren Telefonaten und schriftlichen Anfragen bei anderen Stadtratsmitgliedern wurde darauf hingewiesen, dass man zu der Beschlussvorlage nichts mitteilen wolle.

Von der Stadt Mainz wurde gegenüber BYC-News bestätigt, dass es sich um eine „nicht öffentliche Beschlussvorlage“ handele und das Schriftstück echt sei. 

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Mann mit Schusswaffe in der Wilhelmstraße in Wiesbaden

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Symbolbild
Symbolbild

Am frühen Mittwochmorgen bedrohte ein Unbekannter in Wiesbaden zwei Personen mit einer Faustfeuerwaffe und forderte die Herausgabe der mitgeführten Handtasche. Gegen 4 Uhr waren die beiden Personen, eine 37-jährige Frau und ein 68-jähriger Mann, im Kreuzungsbereich Wilhelmstraße – Sonnenberger Straße zu Fuß unterwegs, als ein vermummter Mann sich von hinten näherte und unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe die Herausgabe der Handtasche forderte.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, gab der Täter Schüsse ab

Erste Erkenntnisse lassen auf eine Schreckschusswaffe schließen. Der 68-Jährige wehrte sich nun gegen den Angriff, woraufhin der Täter ohne Beute die Flucht in Richtung Prinzessin-Elisabeth-Straße ergriff. Der Vermummte war 1,75 m bis 1,80 m groß und sprach Deutsch mit einem Akzent. Er war mit einem schwarzen Hoodie mit aufgesetzter Kapuze, einer schwarzen Hose und schwarzen Schuhen bekleidet. Sein Gesicht war mit einem schalähnlichen Gegenstand vermummt. Der Angegriffene stürzte bei dem Übergriff zu Boden und verletzte sich leicht.

Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Bingen: Maßnahmen aus dem Innenstadt-Workshop kommen gut voran

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Innenstadt Speisemarkt hohe Aufnahme, Quelle Stadt Bingen, Foto Torsten Silz

Beim Workshop „Kräfte bündeln, Ideen sammeln“ wurden zahlreiche Vorschläge für die Binger Innenstadt entwickelt. Gut 40 Akteure aus Handel und Gastronomie/Hotellerie waren Mitte diesen Jahres der gemeinsamen Einladung der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, der Stadt Bingen und des Stadtmarketingvereins Bingen Unternehmen Zukunft (BUZ) gefolgt.

Große Bandbreite an Ideen

Die Bandbreite der Ideen reichte von Aktionen und Angeboten für Besucher über die Gestaltung der Geschäfte, den Umgang mit Leerständen, eine stärkere Sichtbarkeit der Hildegard von Bingen und Veränderungen im öffentlichen Raum wie zum Beispiel bei Fahrradbügeln, der Sauberkeit oder bei Blumenkübeln, um nur drei Beispiele zu nennen, aber auch solche, die von den Innenstadtakteuren selbst angegangen werden sollten.

„Wie andere Innenstädte steht auch die Binger Innenstadt vor den Herausforderungen der Zeit. Mit einer Bündelung der Kräfte kann nicht nur besser, sondern auch schneller auf den Wandel reagiert werden“, formulieren es die drei Initiatoren Stadt, IHK und BUZ als Veranstalter des Workshops.

Bereits Maßnahmen auf den Weg gebracht

Der aktuelle Fortschritt des Projekts belegt, dass das Ziel einer raschen Umsetzung konsequent verfolgt wird. Inzwischen haben die Veranstalter nicht nur die Fülle der Vorschläge aus dem Workshop nach Bereichen und Zuständigkeiten geordnet, sondern auch bereits erste Maßnahmen auf den Weg gebracht.

So werden in Kürze gemeinsame Werbeaktionen der TuK (Tourismus- und Kongress GmbH der Stadt) sowie der IHK Rheinhessen mit dem Stadtmarketingverein BUZ aufmerksamkeitsstarke Akzente setzen, eine Projektgruppe Weihnachtsmarkt ist gestartet und die Wirtschaftsförderung der Stadt wird gemeinsam mit den städtischen Ämtern an der Umsetzung weiterer Vorschläge arbeiten.

Parken und Fahrradbügel in der Innenstadt

Beim Parken in der Kapuzinerstraße hat die Stadt bereits am Tag nach dem Workshop nachjustiert. Bei anderen Themen wurden die Innenstadtbetriebe nun gebeten, ihre Vorschläge bis Ende Mai per Online-Eintrag zu konkretisieren. Wo sollen weitere Fahrradbügel aufgestellt oder Hundekotbeutelspender installiert werden? Wo fehlen Mülleimer oder Aschenbecher? Die Rückmeldungen werden anschließend auf ihre Machbarkeit geprüft, zum Beispiel im Hinblick auf Feuerwehr und Rettungsdienste.

Und dann geht es zügig weiter. Mitte des Jahres, noch vor den Sommerferien, ist ein weiteres Treffen im Kulturzentrum geplant.

Freier Eintritt für Kinder im Alzeyer Wartbergbad am Weltkindertag

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Wartbergbad in Alzey aus der Vogelperspektive | Quelle Stadt Alzey

Bei der Rathausstürmung zur Fastnacht hatte das närrische Prinzenpaar eine Forderung: Freier Eintritt ins Wartbergbad für alle Kinder. Eine Forderung, der Bürgermeister Steffen Jung gerne nachkommt. Anlässlich des Weltkindertages am Samstag, 1. Juni, haben alle Kinder bis 14 Jahre freien Eintritt ins Wartbergbad.

Kommt ins Wartbergbad und genießt den Tag

Die Forderung des närrischen Prinzenpaares nach der Stürmung des Rathauses in der Fastnachtszeit war eindeutig: Den Rathausschlüssel gibt es nur zurück, wenn die Alzeyer Kinder kostenlos ins Wartbergbad kommen. Eine Forderung, die nun eingelöst wird. Anlässlich des Weltkindertages am Samstag, 1. Juni, haben alle Alzeyer Kinder bis 14 Jahre sowie Schülerinnen und Schüler, die eine Alzeyer Schule besuchen, freien Eintritt ins Wartbergbad. „Die Argumente des Prinzenpaares waren so gut – da gab es im Aufsichtsrat der Wartbergbad- und Schwimmhalle mbH nichts zu diskutieren“, sagt Bürgermeister Steffen Jung. Das Stadtoberhaupt lädt daher alle Kinder ein, das Angebot wahrzunehmen. „Kommt ins Wartbergbad, genießt einen Tag im kühlen Nass und habt zusammen Spaß“, so Jung weiter.

Auch Falk Schuler, Geschäftsführer des Wartbergbads, freut sich über das Angebot für die Kinder. „Wir freuen uns, dass wir am Weltkindertag die Tore des Wartbergbades für den Alzeyer Nachwuchs öffnen können. Jetzt hoffen wir nur noch, dass das Wetter mitspielt, damit möglichst viele Kinder das Angebot nutzen“, so Schuler.

Auch die Minigolfanlage steht im Zeichen der Kinder

Doch damit nicht genug: Auch Minigolfanlagenbetreiber Karl-Heinz „Kalli“ Gauch hat sich zum Weltkindertag etwas einfallen lassen. „Alle Kinder, die an diesem Tag Minigolf spielen, erhalten eine Schnuckeltüte gratis“, kündigt Gauch an und lässt schon mal durchblicken, dass freundlich fragende Kinder, die gerade keine Lust auf Minigolf haben, am Weltkindertag sicher nicht leer ausgehen werden.

 

ASB Westhessen erhält neuen Baby-Notarztwagen

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ASB Baby-Notarztwagen

Seit fast 45 Jahren ist der Baby-Notarztwagen (Baby-NAW) des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) an den Helios HSK Wiesbaden stationiert. Zum 1. Juni wird ein neues, hochmodernes Fahrzeug an der Klinik in den Dienst gestellt. Der Baby-NAW dient zur Erstversorgung und Intensivverlegung von Säuglingen, Früh- und Neugeborenen.

Baby-Notarztwagen rückt ca. 300 Mal pro Jahr aus

„Der Baby-NAW und unser Level 1-Perinatalzentrum gehören einfach zusammen. Ohne dieses hochspezialisierte Fahrzeug könnten unsere kleinsten und verletzlichsten Patientinnen und Patienten nicht in unsere Klinik kommen oder verlegt werden. Die ‚fahrende Intensivstation‘ sichert ihnen in vielen Fällen das Leben. Mit dem neuen, top ausgestatteten Fahrzeug können wir noch mehr Sicherheit anbieten“, freut sich Sven Axt, Geschäftsführer der Helios HSK.

Tobias Kümper, Geschäftsführer des ASB Westhessen, ergänzt: „Manche Babys benötigen schon während oder nach der Geburt dringend hochspezialisierte ärztliche Hilfe. Die besondere Herausforderung bei der präklinischen Versorgung von Neugeborenen besteht darin, dass sie sich erst an ihr neues Leben außerhalb der akustisch und visuell abgeschirmten Welt des Mutterleibs gewöhnen müssen. So bedeuten starke Reize wie grelles Licht oder Lärm eine extreme Stressbelastung. Ebenso müssen für das Baby-Gehirn schädliche Schwingungen zwingend auf ein Minimum begrenzt werden.“

Der ASB Baby-Notarztwagen bringt beispielsweise das Neugeborene nach einer Risikogeburt von der Geburtsklinik in die Intensivstation der Kinderklinik der Helios HSK Wiesbaden, weil es dort intensivmedizinisch versorgt werden muss.

Dr. Christian Fremerey, Sektionsleiter Neonatologie an den Helios HSK, erklärt:

Asb westhessen erhält neuen baby-notarztwagen
v.l.n.r.: Tobias Kümper, Dr. Alex Veldmann, Dr. Christian Fremerey, Ahmed Sras, Jeff Mertens, Sven Axt

„Für den Transport bedarf es einer ganz speziellen medizinischtechnischen Ausstattung, die nur ein Baby-NAW mit dem hochspezialisierten Team aus Rettungs- und Notfallsanitätern des ASB, besonders ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten und ergänzend einer Fachpflegekraft der Neugeborenen-Intensivstation gewährleisten kann. So können wir sicherstellen, dass die Neugeborenen bereits auf dem Transport in die Kinderklinik eine optimale Versorgung und dadurch die größtmöglichen Chancen für eine erfolgreiche Behandlung erhalten.“

Das Fahrzeug verfügt im Vergleich zum Vorgängermodell über ein spezielles Luftfahrwerk, um die Erschütterungen noch geringer zu gestalten. Gleiches gilt für den Verbau eines PowerLoad Systems, sodass der Inkubator, in dem das Baby liegt, möglichst erschütterungsarm elektrohydraulisch ein- und ausgeladen werden kann. Das mildert Erschütterungen deutlich ab. Der Inkubator selbst wird nochmals schwebend auf einem luftgefederten Tragetisch im Fahrzeug fixiert.

Integrierter Erstversorgungsplatz

„Als absolutes Novum ist ein Erstversorgungsplatz im Baby-NAW integriert. Wir haben diesen analog zu klinischen Behandlungsplätzen konzeptioniert. Der Platz verfügt neben einer Wärmelampe über eine pädiatrische Absaugeinheit, sowie eine auf die Neonatologie und Pädiatrie ausgerichtete Beladung von medizinischen Materialien“, berichtet Jeff Mertens, Bereichsleiter Rettungsdienst im ASB Westhessen.

Ab dem 1. Juni 2024 wird das Fahrzeug für die Einsatzgebiete Wiesbaden, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg, Frankfurt, Gießen, Mainz, Diez und Nastätten zur Verfügung stehen. Finanziert wird das wichtige Versorgungsangebot nur zu Teilen durch die Krankenkassen, Helios HSK und ASB steuern einen beträchtlichen Teil dazu bei.

Daten und Fakten:

  • Einsätze: ca. 300 Einsätze pro Jahr mit einer Fahrleistung von ca. 8.000 km
  • Standort: Helios HSK Wiesbaden
  • Besatzung: ASB Team bestehend aus Notfallsanitäter und Rettungssanitäter, Facharzt für Pädiatrie und optional Fachpflegekraft der Neugeborenen-Intensivstation
  • regional einziges Fahrzeug seiner Art
  • im Einsatz seit 1980

1. Jugendfußballturnier in Mainz-Finthen – Jetzt als Mannschaft anmelden

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Symbolfoto | Sportplatz Mainz-Finthen

In Kürze geht es los: Dann findet die UEFA EURO 2024 im Herzen Europas statt. Kinder und Jugendliche wünschen sich Fußballturniere und fragen immer wieder bei den Streetworkerinnen des Kinder und Jugendschutzes und den Mitarbeitern der städtischen Kinder-, Jugend- und Kulturzentren danach. Trainer Winfried Schmitt vom VFL Fontana Finthen war sofort für ein gemeinsames Fußballturnier zu begeistern.

Ziel ist es, das Event regelmäßig durchzuführen

Das „1. Finther Jugendfußballturnier“ findet am Samstag, 29. Juni 2024, von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Sportplatz von Fontana Finthen (Waldthausenstraße 87, Mainz-Finthen) statt. Gespielt wird in 7er-Mannschaften (6 + 1 Spieler mit höchstens 4 Auswechselspielern) in den Altersgruppen 8 bis 12 Jahre und 13 bis 16 Jahre.

Ziel ist es, dieses Event auch in Zukunft und zwar einmal im Jahr mit dem Kinder- und Jugendschutz und dem städtisches Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum GoFi im Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz, VFL Fontana Finthen, Landessportbund Rheinland-Pfalz, GWH Wohnungsgesellschaft zu veranstalten. Die Spieler sollen bei den pädagogisch angeleiteten Turnieren Werte wie Respekt, Toleranz und Fairness erfahren und – nicht zu vergessen – dabei jede Menge Spaß haben.

Zu gewinnen gibt es Medaillen und nach der Siegerehrung gibt es für alle Pizza. Aus den Erfahrungen vergangener Turniere hat sich dies als gelungener Abschluss erwiesen, der die Kommunikation unter den Kindern und Jugendlichen stärkt.

Die Anmeldung kann mit dem Namen der Mannschaft per Mail an juz.gofi@stadt.mainz.de oder streetwork@stadt.mainz.de erfolgen.

Stadt Oppenheim bittet Bürger um Mithilfe

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Rathaus Oppenheim
Rathaus Oppenheim

Um den Zustand der Oppenheimer Straßen zu verbessern, ruft die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe auf. Konkret geht es darum, Fahrbahnschäden und fehlende Markierungen zu melden.

Meist beauftragt die Stadt einmal jährlich Fachfirmen mit den Arbeiten, die dann bei trockenem Wetter in den Sommermonaten erledigt werden.

Ziel ist es, die Schäden effizient abzuarbeiten

„Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass bei uns nicht alle Schäden bekannt sind und deswegen leide auch nicht alle Schlaglöcher beseitigt werden. Das wollen wir ändern. Schon heute bekommen wir immer wieder Hinweise aus der Bürgerschaft. Das hilft uns sehr. Mit dem aktuellen öffentlichen Aufruf wollen wir die Meldungen erstmals systematisch zusammentragen. Unser Ziel ist es, die Schäden effizient abzuarbeiten und möglichst vollständig zu beseitigen. Gleichzeitig entlasten wir so das Team des städtischen Bauhofs, dass die Schlaglöcher nur provisorisch schließen kann“, erklären Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg und der Beigeordnete für Verkehr, Philipp Schlaak.

Wer Straßenschäden und fehlende Markierungen feststellt, meldet diese möglichst bis zum 16. Juni unter Angabe des Schadens, des Schadensortes (Straße und Hausnummer) an das Rathaus der Stadt Oppenheim per E-Mail an buergermeister@stadt-oppenheim.de oder unter der Telefonnummer 06133 – 49091012.

Badespaß das ganze Jahr: Die Vorteile einer Schwimmbadüberdachung

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Pool, Bildquelle: pixabay.com

Ein eigenes Schwimmbad im Garten ist ein wahrer Luxus und bringt Freude und Entspannung. Doch oft ist die Nutzung auf die warmen Sommermonate beschränkt. Eine Schwimmbadüberdachung kann hier Abhilfe schaffen und den Badespaß auf das ganze Jahr ausdehnen. Sie schützt jedoch nicht nur vor Witterungseinflüssen, sondern bietet auch zahlreiche weitere Vorteile.

Diese Arten von Schwimmbadüberdachungen gibt es

Es gibt verschiedene Schwimmbadüberdachungen, die jeweils unterschiedliche Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten bieten. Je nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Anforderungen können also unterschiedliche Modelle für Ihren Pool infrage kommen. Zu den gängigsten Schwimmbadüberdachungen gehören folgende:

  • Teleskopüberdachungen: Teleskopüberdachungen bestehen aus mehreren Segmenten, die sich ineinander schieben lassen. Diese Art der Überdachung ermöglicht es Ihnen, den Pool an sonnigen Tagen offen zu nutzen und ihn bei schlechtem Wetter oder in den kälteren Monaten zu schützen. Zudem sind Teleskopüberdachungen in verschiedenen Höhen erhältlich – von niedrigen Modellen, die sich unauffällig in Ihren Garten integrieren, bis hin zu hohen Konstruktionen, die Ihnen sogar das Schwimmen unter der Überdachung ermöglichen.
  • Feste Überdachungen: Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei festen Überdachungen um dauerhafte Konstruktionen, die meist aus stabilen Materialien wie Aluminium oder Glas bestehen. Diese Überdachungen bieten Ihrem Pool einen besonders hohen Schutz vor Witterungseinflüssen und sorgen gleichzeitig für eine ästhetisch ansprechende Poollandschaft. Sie sind demnach ideal, wenn Sie eine dauerhafte Lösung suchen, die nicht nur vor Regen und Schnee schützt, sondern auch die Wärme im Poolbereich hält.
  • Aufblasbare Überdachungen: Aufblasbare Überdachungen sind eine kostengünstige und einfache Möglichkeit, Ihren Pool temporär zu schützen. Sie lassen sich schnell aufstellen und ebenso leicht wieder abbauen. Diese Überdachungen bestehen aus robustem, luftdichtem Material und werden mithilfe eines Gebläses in Form gebracht. Wenn Sie eine flexible und transportable Lösung benötigen, ist diese Art von Schwimmbadüberdachung besonders praktisch.
  • Schiebedächer: Schiebedächer sind eine elegante Option, die eine hohe Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit bietet. Sie bestehen aus mehreren Segmenten, die auf Schienen bewegt werden können. Dadurch lassen sich Teile Ihres Pools je nach Bedarf öffnen oder schließen. Schiebedächer kombinieren die Vorteile von festen und teleskopischen Überdachungen, da sie sowohl Schutz bieten als auch bei schönem Wetter geöffnet werden können.
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Infografik

Schutz, Effizienz und Sicherheit: So profitieren Sie von einer Schwimmbadüberdachung

1. Verlängerung der Badesaison

Eine Schwimmbadüberdachung ermöglicht es Ihnen, die Badesaison deutlich zu verlängern. Während die meisten Außenpools nur in den Sommermonaten genutzt werden können, sorgt eine Überdachung dafür, dass Sie auch im Frühjahr und Herbst angenehme Wassertemperaturen genießen können. Bei fest installierten Überdachungen oder solchen mit integrierter Heizung ist sogar ein Ganzjahresbetrieb möglich. So haben Sie mehr Freude an Ihrem Pool und können Ihre Investition optimal nutzen.

2. Schutz vor Witterungseinflüssen

Darüber hinaus bietet eine Schwimmbadüberdachung einen effektiven Schutz vor verschiedenen Witterungseinflüssen wie Regen, Wind, Schnee und UV-Strahlung. Dadurch bleibt das Wasser sauberer und die Wartungsarbeiten reduzieren sich erheblich. Auch die Pooltechnik wird vor Witterungsschäden bewahrt, was die Lebensdauer Ihrer Anlage verlängern und deren Wartungskosten senken kann.

3. Energieeinsparungen durch Wärmespeicherung

Ein oft unterschätzter Vorteil von Schwimmbadüberdachungen ist die Energieeinsparung. Durch die Überdachung bleibt die Wärme im Wasser besser erhalten, was besonders in den kälteren Monaten von Vorteil ist. Dies reduziert die Kosten für die Beheizung des Pools erheblich. Zudem wird die Verdunstung minimiert, wodurch weniger Wasser und Chemikalien nachgefüllt werden müssen. Die Energieeffizienz Ihres Pools wird durch eine Schwimmbadüberdachung somit deutlich verbessert.

4. Sicherheit für Kinder und Tiere

Auch die Sicherheit ist ein entscheidender Aspekt beim Besitz eines Pools – besonders, wenn Kinder oder Haustiere im Haushalt leben. Schwimmbadüberdachungen bieten einen zusätzlichen Schutz, da sie den Zugang zum Wasser erschweren. Viele Modelle sind abschließbar, sodass unbeaufsichtigte Kinder und Tiere gar nicht erst in den Poolbereich gelangen können. Dies gibt Ihnen als Poolbesitzer ein beruhigendes Gefühl und schützt Ihre Lieben vor möglichen Unfällen.

5. Leichte Bedienung und Wartung

Moderne Schwimmbadüberdachungen sind darauf ausgelegt, einfach zu bedienen und zu warten zu sein. Teleskopische und auf Schienen basierende Systeme lassen sich mühelos öffnen und schließen. Hochwertige Materialien und innovative Designs sorgen dafür, dass die Überdachungen langlebig und widerstandsfähig sind. Da viele Modelle nur einen minimalen Wartungsaufwand erfordern, bleibt Ihnen viel Zeit und Mühe erspart.

6. Ästhetische Aufwertung

Neben den funktionalen Vorteilen trägt eine Schwimmbadüberdachung auch zur ästhetischen Aufwertung Ihres Pools bei. Es gibt eine Vielzahl von Designs und Materialien, die sich harmonisch in Ihren Garten oder Ihre Terrasse integrieren lassen. Eine gut gewählte Überdachung kann nicht nur den Wert Ihrer Immobilie steigern, sondern auch ein optisches Highlight setzen, das Ihren Außenbereich verschönert und modernisiert.

So finden Sie die passende Schwimmbadüberdachung für Ihren Pool

Form und Größe Ihres Pools

Die erste Überlegung bei der Auswahl der passenden Schwimmbadüberdachung ist die Form und Größe Ihres Pools. Überdachungen gibt es in verschiedenen Standardgrößen und -formen, aber auch maßgeschneiderte Lösungen sind möglich. Messen Sie Ihren Pool genau aus und überlegen Sie, welche Teile des Poolbereichs zusätzlich abgedeckt werden sollen, wie beispielsweise Liegeflächen oder angrenzende Terrassen. Eine maßgeschneiderte Überdachung stellt sicher, dass sie perfekt zu Ihrem Pool passt und keine unnötigen Lücken oder Überstände entstehen.

Material der Schwimmbadüberdachung

Das Material der Überdachung spielt ebenso wie die richtige Größe eine entscheidende Rolle in Bezug auf Haltbarkeit, Pflegeaufwand und Optik. Häufig verwendete Materialien sind Aluminium, Polycarbonat und Glas. Aluminium ist leicht und korrosionsbeständig, während Polycarbonat robust und isolierend ist. Glas hingegen bietet eine elegante und hochwertige Optik, erfordert jedoch mehr Pflege. Überlegen Sie, welche Eigenschaften Ihnen am wichtigsten sind und wählen Sie das Material entsprechend aus.

Art der Öffnung der Schwimmbadüberdachung

Die Art der Öffnung Ihrer Schwimmbadüberdachung beeinflusst deren Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität. Teleskopüberdachungen lassen sich zusammenschieben und bieten die Möglichkeit, den Pool teilweise oder vollständig freizulegen. Feste Überdachungen bieten permanenten Schutz und sind ideal für ganzjährig nutzbare Pools. Schiebedächer auf Schienen lassen sich segmentweise öffnen und kombinieren Flexibilität mit Stabilität. Entscheiden Sie sich für die Öffnungsart, die am besten zu Ihren Nutzungsgewohnheiten und Anforderungen passt.

Design der Schwimmbadüberdachung

Nicht zuletzt spielt auch das Design eine wichtige Rolle. So sollte das Design der Schwimmbadüberdachung nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sein. Überdachungen gibt es in verschiedenen Stilen – von modernen, minimalistischen Designs bis hin zu klassischen, traditionellen Formen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl die Architektur Ihres Hauses und die Gestaltung Ihres Gartens, um eine Überdachung zu wählen, die sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Zudem können Sie aus einer Vielzahl von Farben und Oberflächenbeschichtungen wählen, um die Überdachung weiter an Ihre individuellen Vorlieben anzupassen.

Fazit

Eine Schwimmbadüberdachung ist eine lohnende Investition, die Ihnen zahlreiche Vorteile bietet – von der Verlängerung der Badesaison über den Schutz vor Witterungseinflüssen und Energieeinsparungen bis hin zu erhöhter Sicherheit und einfacher Wartung. Gleichzeitig trägt sie zur ästhetischen Aufwertung Ihrer Poollandschaft bei. Indem Sie sich eine Schwimmbadüberdachung zulegen, können Sie die zahlreichen Vorzüge genießen und das ganze Jahr über von einem sauberen und sicheren Pool profitieren.