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Glückliche Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg

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Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt zu einem großen Teil von den Mitarbeitern ab. Damit diese leistungswillig sind, muss aber ein ansprechendes Umfeld geschaffen werden. Es gilt, die intrinsische und extrinsische Motivation auf Dauer hoch zu halten. Dafür erfordert es oftmals etwas Kreativität, denn das Gehalt alleine ist heutzutage nur noch selten der Grund für hohe Einsatzbereitschaft.

Attraktive Boni auf die Belegschaft abstimmen

In nahezu jedem Unternehmen gibt es mittlerweile diverse Mitarbeiterboni, die den Angestellten etwas Wertschätzung vermitteln sollen. Dabei funktioniert kein Einheitsbrei und jedes Unternehmen muss seine Belegschaft genau unter die Lupe nehmen. Gibt es besonders viele Pendler im Betrieb, kann beispielsweise ein Rabatt beim Reifenkauf angedacht werden. Ist das Unternehmen hingegen gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, können Zuschüsse für ein Jahresticket ausgegeben werden. Was die Mitarbeitermotivation letzten Endes steigert, hängt auch von demografischen Faktoren ab. Auf dem Bau wird man mit kostenlosem Yoga nach Arbeitsende kaum jemanden begeistern. Gleichzeitig brauchen Mitarbeiter im Büro keine bequemen Sicherheitsschuhe und auch keine kostenlose Sonnencreme. Dennoch gibt es einige Punkte, die immer auf die Zufriedenheit einzahlen. Firmenfeiern, eine Gehaltserhöhung über dem Kollektivvertrag oder auch kostenlose Gesundheitsleistungen werden immer gerne gesehen.

Geld ist längst nicht alles

Die Zeiten, in denen man Mitarbeiter einfach mit einem hohen Gehalt zufriedenstellen konnte, sind längst vorbei. Viele Angestellte streben heute nach einem Sinn in ihrer Arbeit. Wer den ganzen Tag nur Daten in eine Excel-Datei eintippt, wird selbst bei einem überdurchschnittlichen Gehalt früher oder später den Dienst quittieren. Den Sinn der Arbeit zu vermitteln, ist in vielen Branchen aber schwierig. Ob am Fließband oder im Büro – eintönige Aufgaben führen in der Regel dazu, dass Mitarbeiter relativ schnell die Motivation verlieren. In diesem Fall gilt es, Awareness für das große Ganze zu schaffen. Auch Jobrotation und Projektarbeit können dazu beitragen, den Arbeitsalltag aufzulockern und immer wieder neue Aufgabengebiete einfließen zu lassen. Vielen Mitarbeitern ist heutzutage auch die persönliche Entfaltung sehr wichtig. Für volle Zufriedenheit sollten Unternehmen also regelmäßige Weiterbildungsangebote zur Verfügung stellen. Das zahlt aber nicht nur auf die Zufriedenheit, sondern auch auf die langfristige Bindung ein. Wenn ein Mitarbeiter seine Karriere in einem Unternehmen vorantreiben kann, ist es relativ unwahrscheinlich, dass er wegen etwas mehr Geld zur Konkurrenz wechselt.

Mitarbeiterzufriedenheit regelmäßig messen und Feedback umsetzen

Viele Unternehmen wissen eigentlich gar nicht, wie zufrieden ihr Personal tatsächlich ist. Oft werden nämlich nur alibimäßige Umfragen durchgeführt, die am Ende nicht wirklich Aufschluss über die aktuelle Stimmung geben. Daher ist es enorm wichtig, eine offene Feedbackkultur zu leben und relevante Vorschläge auch umzusetzen. Verlaufen die Projekte hingegen im Sand, wird das Feedback der eigenen Mitarbeiter schnell wieder weniger werden. Natürlich lassen sich nicht alle Rückmeldungen entsprechend umsetzen – in diesem Fall ist es dann aber wichtig, offen darüber zu sprechen, welche Gründe dagegensprechen. So fühlt sich der jeweilige Mitarbeiter dennoch gehört und sieht, dass zumindest versucht wurde, an einer Lösung zu arbeiten. In der Feedbackkultur spielt aber auch jeder Vorgesetzte eine entscheidende Rolle. Handelt es sich um eine cholerische und nicht teamfähige Person, wird die gesamte Abteilung unter der brodelnden Unzufriedenheit leiden. Nur, wenn Führungskräfte echtes Interesse zeigen und eher unterstützen als delegieren, wird sich auf Dauer eine gesunde Gesprächs- und Feedbackkultur im jeweiligen Team entwickeln.

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Lottoland Deutschland GmbH hat die Erlaubnis für den deutschen Markt erhalten

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Bildquelle: pixabay.com

Die im Jahr 2020 in Hamburg gegründete Lottoland Deutschland GmbH hat im März die offizielle Erlaubnis für den deutschen Markt erhalten. Damit darf das Unternehmen nun staatliche Lotterien sowie staatlich erlaubte Lotterien offiziell vermitteln. Das bedeutet für die Lotto-Fans hierzulande eine weitere Möglichkeit, seine Tipps abzugeben. Viele Lottospieler fragen sich jedoch weiterhin, ob es möglich ist, dem Glück in der Lotterie auf die Sprünge zu helfen. Gibt es Strategien, die Gewinnchancen zu erhöhen, oder gehört zum großen Lottogewinn einfach nur die nötige Portion Glück?

Lottoland Deutschland GmbH in der GGL-Whitelist

Die Lottoland Deutschland GmbH hat eine wichtige Hürde gemeistert: Das Unternehmen erhielt die deutsche Erlaubnis zur Vermittlung staatlicher Lotterien sowie staatlich erlaubter Lotterien.

Eine Reise durch die Geschichte des Lottos

Lotto blickt bereits auf eine sehr lange Tradition zurück. Der Ursprung lässt sich bis ins Jahr 1476 in Italien zurückverfolgen. In Genua war es damals üblich, die Senatoren durch das Los zu wählen. Aus insgesamt 90 wahlfähigen Männern wurden fünf per Zufall bestimmt. Diese Praxis animierte die Bevölkerung, Wetten auf die einzelnen Politiker abzuschließen. Bald traten an die Stelle der Namen Zahlen, und es entwickelten sich feste Spielregeln.

Diese frühe Form des Lottos gewann sehr rasch an Beliebtheit und verbreitete sich in großen Teilen Europas. In Deutschland gibt es das Lotterieangebot in der Form, in der wir es heute kennen, seit dem Jahr 1955. Seither hat sich das Spiel zu einem festen Bestandteil des deutschen Alltags entwickelt. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigt, dass rund sieben Millionen Menschen regelmäßig Lotto spielen. Die Spielgewohnheiten zwischen den jüngeren und älteren Generationen unterscheiden sich dabei deutlich. Während die ältere Generation den traditionellen Gang zum Kiosk bevorzugt, nutzen die jüngeren Spieler zunehmend das Internet, um ihre Tipps abzugeben. Jeder Dritte kauft heutzutage online ein. Dieser Trend macht sich auch beim Lotterieangebot bemerkbar und so steigt die Anzahl jener, die Ihren Lottoschein online abgeben, laufend. Was Jung und Alt vereint, ist jedoch die Frage, ob es möglich ist, dem Glück in der Lotterie auf die Sprünge zu helfen.

Clevere Lottospieler vermeiden Geburtstage, Jahrestage oder einfache Zahlenreihen

Eines vorneweg: Es gibt beim Lotto keine Garantie auf einen Gewinn. Allerdings existieren im Internet zahlreiche Tipps und Tricks, mit denen sich zumindest die Chancen auf die Höhe des Gewinns ein wenig verbessern lassen. Eines der wichtigsten Prinzipien dabei ist die Vermeidung von Mustern, Zahlenfolgen wie 1,2,3,4,5,6 oder 3,6,9,12,15,18 und bestimmten Daten wie Geburtstagen oder Jahrestagen.

Der Grund, warum diese Strategien nicht ratsam sind, liegt auf der Hand: Sie werden von vielen Menschen genutzt und sollte eine dieser Kombinationen tatsächlich gezogen werden, müsste der Gewinn dementsprechend mit zahlreichen anderen Spielern geteilt werden. Wer hingegen auf weniger offensichtliche Kombinationen setzt, hat im Gewinnfall eine wesentlich höhere Chance, den Gewinn für sich allein zu behalten. Besonders ratsam sind die Zahlen über 31, da sie außerhalb des Datumsbereiches liegen.

Mathematiker tüfteln seit Jahrzehnten an einem System

Viele Lottospieler fragen sich, ob ihnen die Mathematik dabei helfen kann, ihre Chancen auf einen Lottogewinn zu erhöhen. Zahlreiche Mathematiker haben sich bereits intensiv mit diesem Thema beschäftigt, unter anderem auch der Rumäne Stefan Mandel, der in den 1990er-Jahren eine Methode fand, um (angeblich) den Jackpot im australischen Lotto 14-mal zu knacken.

Mandel stellte fest, dass es Lotterien gab, bei denen der Jackpot höher war als die Anzahl der möglichen Zahlenkombinationen. Mithilfe von Investoren kaufte er Lottoscheine mit jeder möglichen Kombination und nutzte so eine scheinbar einfache, aber geniale Strategie, um zu gewinnen. Allerdings haben die Lotteriegesellschaften weltweit mittlerweile ihre Regeln angepasst, um solche Strategien zu verhindern. Heutzutage ist es praktisch unmöglich, eine ähnliche Methode erfolgreich anzuwenden, denn die Kosten für das Tippen aller Kombinationen übersteigen in der Regel die mögliche Gewinnsumme.

Lottoland deutschland gmbh hat die erlaubnis für den deutschen markt erhalten
Mathematiker tüfteln seit Jahrzehnten daran, die theoretischen Chancen auf einen Lottogewinn zu erhöhen. Bildquelle: pixabay.com

Ein vielversprechender Selbstversuch in der britischen Lotterie

In der britischen Lotterie wagten die Mathematiker David Cushing und David Stewart einen Selbstversuch, um die realistischen Gewinnchancen zu testen. Mit ihrer Studie wollten sie herausfinden, ob es möglich ist, durch den Kauf einer bestimmten Anzahl von Lottoscheinen garantiert zu gewinnen. Sie errechneten, dass man in der britischen Lotterie mit dem Kauf von 27 Scheinen garantiert einen Preis gewinnen würde. Am 1. Juli 2023 füllten sie in einem Selbstversuch 27 Lottoscheine entsprechend ihrer Berechnungen aus und erwarteten gespannt die Ziehung. Und tatsächlich gewannen sie auch drei Preise. Die Gewinne bestanden jedoch lediglich darin, dass sie erneut kostenlos spielen durften, und in den darauffolgenden Spielen gingen sie leer aus. Insgesamt kostete sie das Experiment 54 Pfund, ohne dass sie dabei nennenswerte Gewinne erzielten.

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Was bleibt, ist das Träumen und Hoffen

Irgendwie ist es ja auch gut, dass die Mathematiker noch keine absolute Lotto-Formel gefunden haben. Denn das wäre auch gleichbedeutend mit dem Ende des Lottos. Was bleibt, ist die einzigartige Mischung aus Hoffnung und Spannung, denn jeder einzelne Lotto-Tipp beinhaltet die Möglichkeit, das Leben eines Menschen auf einen Schlag zu verändern.

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Die Abgabe eines Lotto-Tipps versetzt die Spieler zumindest gedanklich für ein paar Tage in die Lage eines Millionärs. Wie wäre es beispielsweise mit einer „kleinen“ Motorjacht? Bildquelle: pixabay.com

Ein kleiner Einsatz erlaubt es wenigstens für ein paar Tage, von Luxus, Reisen und finanzieller Freiheit zu träumen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit auf einen tatsächlichen Gewinn mathematisch gering ist, bleibt Lotto deshalb ein beliebtes Spiel. Denn manchmal reicht schon die Vorstellung vom großen Glück, um den Alltag ein wenig aufregender zu machen.

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Strengere Cannabis-Regelungen im Straßenverkehr ab 22. August 2024

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Seit dem Donnerstag, 22. August 2024 gelten in Deutschland neue Regelungen für den Konsum von Cannabis im Straßenverkehr. Der Bundestag hat im Juni 2024 beschlossen, dass Autofahrer einen strikten THC-Grenzwert von 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blut nicht überschreiten dürfen. Bei Überschreitung drohen Bußgelder und Fahrverbote. Diese Änderungen traten nun offiziell in Kraft.

Verschärfte Strafen bei zusätzlichem Alkoholkonsum

Wer mit einem THC-Wert von 3,5 Nanogramm oder mehr am Steuer erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe von 500 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Sollte zusätzlich Alkohol konsumiert worden sein, erhöht sich das Bußgeld auf 1.000 Euro. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Konsum von Cannabis nicht die Verkehrssicherheit gefährdet.

Cannabis-Verbot für Fahranfänger

Für Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit sowie für junge Fahrer unter 21 Jahren gilt weiterhin ein vollständiges Cannabisverbot am Steuer. Für sie gelten die neuen Grenzwerte nicht, und bei Verstößen droht ein Bußgeld von 250 Euro. Diese Regelung orientiert sich an den bestehenden Vorschriften für den Alkoholkonsum bei jungen Fahrern.

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Umfassende Regelungen für alle Formen des Cannabiskonsums

Die neuen Bestimmungen betreffen den Konsum von Cannabis in jeglicher Form – sei es durch das Rauchen von Joints, den Verzehr THC-haltiger Lebensmittel oder die Verwendung von Ölen und Extrakten. Bisher führte schon ein Nachweis von 1 Nanogramm THC pro Milliliter Blut zu rechtlichen Konsequenzen. Mit der Anhebung des Grenzwertes wird nun versucht, nur diejenigen zu sanktionieren, deren Konsum in zeitlicher Nähe zum Führen eines Fahrzeugs stattfand.

Diskussion um neue THC-Grenzwerte im Straßenverkehr

Fachleute diskutierten bereits seit längerem über neue Regelungen. Bislang galt die strenge Vorgabe, dass bereits der Nachweis von Tetrahydrocannabinol (THC) zu Konsequenzen führen konnte. Obwohl es dafür keinen gesetzlichen Grenzwert gab, hatte sich in der Rechtsprechung ein Wert von einem Nanogramm pro Milliliter Blut etabliert. Beim Verkehrsgerichtstag sprachen sich Experten jedoch bereits 2022 für eine „angemessene“ Erhöhung dieses Wertes aus. Ihrer Meinung nach sei der aktuelle Wert so niedrig, dass viele Menschen sanktioniert würden, obwohl bei ihnen keine Beeinträchtigung der Fahrsicherheit nachweisbar sei.

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bigFM revolutioniert die Gamescom 2024 mit interaktiver KI-Moderatorin und DJ-Erlebnissen

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bigFM revolutioniert die Gamescom 2024 mit interaktiver KI-Moderatorin und DJ-Erlebnissen | Foto: Audiotainment Südwest

Gestern, Mittwoch, 21. August 2024 startete das größte deutsche Jugendradio bigFM mit einer Premiere: Auf der Gamescom 2024 in Köln präsentierte es das KI-Radio bigGPT. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand die KI-Moderatorin bigLayla, die den Besuchern der Messe erstmals die Möglichkeit bot, live auf Sendung zu gehen und sich in einem interaktiven KI-Quiz zu beweisen.

Interaktive Erlebnisse mit bigLayla und KI-Quiz

bigLayla zog gestern zahlreiche Besucher an, die mit der KI-Moderatorin interagieren und ihre Fähigkeiten im KI-Quiz testen konnten. Dieses interaktive Format war eine der Hauptattraktionen am Stand von bigFM und bigGPT in Halle 10.2, Standnummer B-057. Die Möglichkeit, von 9:00 bis 20:00 Uhr direkt mit einer KI zu kommunizieren, begeisterte die Gäste.

AI-Generated Audio Experience 2.0: Mensch und Maschine im Einklang

bigGPT sendet seit einem Jahr vollständig KI-generierte Inhalte, aber die AI-Generated Audio Experience 2.0 hat diese Innovation gestern auf ein neues Niveau gehoben. Erstmals arbeiteten Mensch und Maschine Hand in Hand, um die Leistungsfähigkeit und die Grenzen der Künstlichen Intelligenz zu erkunden. Diese Zusammenarbeit stellte die Besucher der Gamescom vor neue Herausforderungen und zeigte die Zukunft des Radios auf.

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DJ-Kurse und mitreißender Soundtrack

Neben den beeindruckenden KI-Features bot bigFM auch exklusive DJ-Kurse direkt auf der Messe an. Hier konnten Besucher die Grundlagen der DJ-Arbeit erlernen und selbst an den Turntables stehen. Unter Anleitung erfahrener bigFM-DJs verbesserten sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ihre Fähigkeiten. Der unverwechselbare Soundtrack von bigFM sorgte zudem für die richtige Partystimmung auf der Gamescom 2024.

bigFM als führende Medienmarke in Deutschland

bigFM, als führende nationale multimediale Medienmarke, präsentierte sich gestern erfolgreich auf der Gamescom 2024. Mit einem klaren Fokus auf junge, musikinteressierte Erwachsene bleibt bigFM eine feste Instanz in der digitalen Medienlandschaft Deutschlands. Das regionalisierte Programm, das Millionen von Hörern täglich erreicht, unterstreicht die Bedeutung von bigFM in der deutschen Radiolandschaft.

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Bingen: Alkoholisierte Fahrerin sorgt für gefährliche Verfolgungsjagd

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Symbolbild | Foto: BYC-News

Am Mittwoch, 21. August 2024, gegen 15:00 Uhr, meldete eine aufmerksame Autofahrerin ein Fahrzeug, das auf der A61 in Schlangenlinien unterwegs war. Bevor die alarmierte Streifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, verließ das betreffende Auto die Autobahn an der Abfahrt Bingen Ost und setzte seine Fahrt auf der Mainzer Straße in Bingen, stadteinwärts, fort.

Verkehrsunfall nach Fluchtversuch

Beim Erblicken der Polizeibeamten beschleunigte die Fahrerin und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten das Fahrzeug einholen. In der Hafenstraße verlor die Fahrerin die Kontrolle über den PKW, was zu einem Unfall mit Sachschaden führte. Dabei wurde ein Radfahrer gefährdet, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Nach dem Unfall versuchte die Fahrerin erneut zu fliehen, wurde jedoch von den Beamten gestoppt.

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Fahrerin stark alkoholisiert

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die 37-jährige Fahrerin stark alkoholisiert war. Sie wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein beschlagnahmt wurde.

Europameisterschaft im Schneepflugfahren in Rheinland-Pfalz

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Wer ist der beste Schneepflugfahrer Europas? Das entscheidet sich bei der „2. Europameisterschaft im Schneepflugfahren – Snow Plough Euro 24“, die am Donnerstag, 26. September 2024, von der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes auf dem Flugplatz Mendig ausgerichtet wird.

Amtierende Deutsche Vizemeister stammen aus den Reihen der Niederlassung:

Die beiden Rheinland-Pfälzer Matthias Rudolph und sein Co-Pilot Luca Assenmacher aus der Autobahnmeisterei Emmelshausen hatten sich bei der Deutschen Meisterschaft im Schneepflugfahren 2023 in Koblenz den zweiten Platz gesichert. Bei der Europameisterschaft in Mendig treten die beiden Straßenwärter nun gemeinsam mit den amtierenden Deutschen Meistern von 2023, Pilot Julian Scharf und Co-Pilot Noah Tröger aus der bayerischen Stadt Marktredwitz, sowie den drittplatzierten Fahrern Kevin Reusch und Remo Mai aus der Straßenmeisterei Rennerod als Team Deutschland gegen die Teams aus neun anderen europäischen Nationen an.

Im Jahr 2023 hatte die Autobahngesellschaft die Deutsche Meisterschaft in Koblenz mit Erfolg ausgerichtet und sich damit gleich für die Austragung der alle zwei Jahre stattfindenden Europameisterschaft unter Schirmherrschaft der internationalen Weltstraßenorganisation „PIARC – World Road Association“ qualifiziert. Als Ausrichter des Europawettbewerbes lädt die Autobahngesellschaft für Donnerstag, 26. September 2024, zwischen 8 und circa 19.30 Uhr auf den Flugplatz Mendig, Am alten Fort 110, in Mendig ein. Hier treten in der ersten Runde 29 Teams aus zehn europäischen Ländern in der Qualifikation gegeneinander an. Die 12 besten Teams kämpfen anschließend im Finale ab 15 Uhr um den Meistertitel. Es wird spannend.

Von der Autobahn GmbH ist das Team aus Emmelshausen dabei. Für den Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz ist die Straßenmeisterei Rennerod vertreten, aus Bayern ist der kommunale Bauhof der Stadt Marktredwitz mit dabei. Neben den deutschen Teams nehmen weitere 26 Fahrerteams aus den Betriebsdiensten von neun weiteren europäischen Ländern teil. Der amtierende Europameister und Titelverteidiger Daniel Luger aus Österreich ist mit einer „Wild Card“ dabei.

Schneepflugfahren im Sommer – das klingt zunächst nach einer Gaudi, hat aber einen ernsten Hintergrund

Die Meisterschaft würdigt die wertvolle Arbeit des Betriebsdienstes für die Gesellschaft. Die Straßenwärter und Straßenwärterinnen sorgen jeden Tag für ein funktionierendes Autobahn- und Straßennetz und leisten damit einen maßgeblichen Beitrag für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Im Fokus steht dabei der Winterdienst, der nur gut funktioniert, wenn Mensch und Maschine perfekt aufeinander eingespielt sind. Deshalb trainieren die Mitarbeitenden der Meistereien regelmäßig für den Winterdienst – auch im Sommer.

Markus Gerhards, Direktor der Niederlassung West: „Für die Verfügbarkeit unserer Autobahnen tragen maßgeblich unsere Autobahnmeistereien mit ihren Straßenwärterinnen und Straßenwärtern bei. Dabei ist der Winterdienst die am stärksten wahrgenommene Aufgabe des Betriebsdienstes. Hier sorgen die Kolleginnen und Kollegen dafür, dass die Autobahnen auch bei Schnee und Eis sicher und befahrbar bleiben. Dies gelingt jedes Jahr dank eines hochmodernen Fuhrparks und handwerklich wie technisch versierter Straßenwärter. Dieses besondere Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine können Sie bei dieser Schneepflugmeisterschaft bewundern.“

Dr. Horst Hanke vom organisatorisch zuständigen Ausschuss Winterdienst der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV): „Die Meisterschaften dienen dazu, der Öffentlichkeit den schwierigen Alltag und die bravourösen Leistungen der Männer und Frauen im Straßenbetriebsdienst nahezubringen, um nicht nur um Anerkennung, sondern auch um Rücksicht der Verkehrsteilnehmer zu werben, für deren Sicherheit das Personal unterwegs ist.“

Insgesamt 29 europäische Teams stellen sich dem rund 450 Meter langen Parcours

Bei der Schneepflug-EM stellen sich die 29 europäischen Teams einem rund 450 Meter langen Geschicklichkeitsparcours und absolvieren auf Zeit insgesamt 14 Wertungsprüfungen (15 Disziplinen), die realen Situationen im Arbeitsalltag eines Straßenwärters nachempfunden sind. So müssen die Piloten ihre Winterdienstfahrzeuge beispielsweise bei Schnee und Eis ohne Blechschäden durch enge Durchfahrten auf Rastplätzen, enge Rettungsgassen auf Autobahnen oder auf schmalen Land- und Ortsstraßen manövrieren. Diese Fertigkeit beweisen sie in den Disziplinen Slalomfahren, Durchfahren einer Gasse oder beim Passieren von eng gelegten Kanthölzern.

Wichtig im Arbeitsalltag ist auch ein auf den Zentimeter genaues Heranfahren an das Salz-Silo zum Beladen des Streugeräts. Diese Fähigkeit stellen die Wettbewerbsteilnehmer in der Disziplin „Anhalten an einem Hindernis bei Rückwärtsfahrt“ unter Beweis. Nicht zuletzt müssen die Kolleginnen und Kollegen des Betriebsdienstes größere Mengen an Schnee mit dem Pflug auch bei engen Platzverhältnissen präzise bis zur Abladestelle schieben. Und genau das findet sich im Geschicklichkeitsparcours wieder, wenn es gilt, drei PVC-Rohre oder ein Fass mit dem Schneepflug in ein markiertes Feld zu schieben. „Der Parcours und die Regeln sind so gestaltet, dass es sowohl auf Geschicklichkeit und fahrerisches Können als auch auf die Schnelligkeit ankommt. Nur wer beides beherrscht, hat eine Chance – ähnlich wie beim Biathlon, Springreiten oder Ski-Slalom“, erklärt Horst Hanke das Wettbewerbsreglement.

Keine leichte Aufgabe also, die Europas beste Schneepflug-Piloten am 26. September in Mendig meistern müssen. Hier sind Können, Präzision und Schnelligkeit gefragt. Dabei nutzen alle Teams denselben Unimog vom Typ U423 mit Schaltgetriebe. Das Benutzen von Rückwärts- oder Frontkamera ist laut Reglement dabei untersagt.

Für alle Interessierten, die am 26. September nicht vor Ort dabei sein können, wird es einen Livestream geben. So können Sie Ihr Team auch virtuell anfeuern!

Den Livestream sowie weitere Informationen zum Besucher- und Wettbewerbsprogramm u.v.m. finden Sie auf der Website der Autobahn GmbH.

Hochheim: Gemeinsame Aktion für eine saubere Stadt

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Museumstag in Hochheim

Am Samstag, den 14. September 2024, macht die Stadt Hochheim am Main bei der Aktion MainCleanUp mit, um den Main und sein Ufer – insbesondere von Plastik, aber auch Glas, Papier, Schrott und sonstigem Unrat, zu befreien.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Spielplatz am Mainufer

Die Hochheimer Stadtwerke stellen Greifzangen, soweit der Vorrat reicht, und Müllbeutel zur Verfügung. Die Teilnehmer sollten bitte möglichst eigene Handschuhe mitbringen.

Beteiligen kann sich jeder, ob als Familie, Verein oder Einzelperson, vom Ufer oder vom Wasser aus. Viele helfende Hände sind gesucht, damit in kurzer Zeit viel Müll eingesammelt werden kann. Zum Abschluss gegen 12.00 Uhr gibt es eine kleine Stärkung für die Helferinnen und Helfer.

Jedes gesammelte Abfallfundstück verhindert, dass der Müll durch Wind und Überschwemmungen in den Fluss und weiter in die Meere gespült wird. Jährlich gelangen weltweit 4 Millionen Tonnen Plastikmüll über die Flüsse in die Weltmeere.

Bei Fragen zu der Aktion können sich Interessierte gerne an die Klimaschutzmanagerin Stephanie Michel-Weilbächer per E-Mail an klimaschutz@hochheim.de oder telefonisch unter 06146 900-476 wenden.

„Trio Spätlese“ bringt Wein- und Rheinlieder erneut nach Oppenheim

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© Stadt Oppenheim

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „oppenheim365grad“ freut sich die Stadt Oppenheim auf das zweite Gastspiel des „Trio Spätlese“ am 5. Oktober um 19 Uhr (Einlass um 18 Uhr) im Rathauskeller (Merianstraße 2).

„Wein- und Rheinlieder“ mit viel Witz und Humor

Bereits im Januar hatten Stefan Stolle, Klaus Degreif und Uli Becker einen voll besetzten Keller mit vergnüglichem Liederprogramm unter dem Motto „Wein- und Rheinlieder“ begeistert. Das Trio besteht aus Stefan Stoll, Oppenheimer Bariton und auf vielen deutschen und europäischen Bühnen zuhause, der bekannte Oppenheimer Solist, Chorsänger und Bass-Bariton Klaus Degreif sowie das Oppenheimer Gitarren-Juwel Uli Becker mit ihrer sechssaitigen Begleitung und Altstimme.

Im Gepäck hat das Trio „Wein- und Rheinlieder“ mit viel Witz und Humor. Dabei bereitet das ungewohnte Repertoire nicht nur den Solisten viel Freude, sondern auch dem Publikum der Premiere des Programms im Oktober. Die Gäste dürfen sich lustige und humorvolle Liedtexte im gemütlichen Ambiente des Rathauskellers bei ausdrucksstarker Darbietung und imponierender Stimmfülle freuen.

Die Karten im Vorverkauf sind ab sofort zu je 16,00 € (freie Platzwahl) online unter www.stadt-oppenheim.de/buchen und in der Tourist-Info der Stadt Oppenheim, Merianstraße 2a (Mi-So 10.30 – 15.30 Uhr, 06133 4909 14/ -19, tourismus@stadt-oppenheim.de) erhältlich – Abendkasse: 18,00 €.

Alarmierende Prognose: Wohnungsnot im Landkreis Mainz-Bingen

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Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Es muss gebaut werden: Bis 2028 braucht der Landkreis Mainz-Bingen den Neubau von rund 1.180 Wohnungen – und zwar pro Jahr. Diese Wohnungsbau-Prognose für die kommenden vier Jahre hat das Pestel-Institut in einer aktuellen Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt ermittelt.

Bestehendes Defizit an fehlenden Wohnungen abbauen

„Der Neubau ist notwendig, um das bestehende Defizit an fehlenden Wohnungen abzubauen: Aber auch, um abgewohnte Wohnungen in alten Häusern nach und nach zu ersetzen. Hier geht es insbesondere um Nachkriegsbauten, bei denen sich eine Sanierung nicht mehr lohnt“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut.

Der Wissenschaftler erwartet, dass das Baupensum allerdings zurückgeht: Günther spricht von einem „lahmenden Wohnungsneubau, dem mehr und mehr die Luft ausgeht“. So gab es in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nach Angaben des Pestel-Instituts im ganzen Landkreis Mainz-Bingen lediglich für 301 neue Wohnungen eine Baugenehmigung. Zum Vergleich: In 2023 waren es im gleichen Zeitraum immerhin noch 398 Baugenehmigungen. „Damit ist die Bereitschaft, im Kreis Mainz-Bingen neuen Wohnraum zu schaffen, innerhalb von nur einem Jahr um 24 Prozent zurückgegangen“, sagt Matthias Günther.

Leerstehende Wohnungen ändern nichts am Bedarf

An dem Wohnungsbedarf im Kreis Mainz-Bingen ändere auch die Zahl leerstehender Wohnungen nichts: Der aktuelle Zensus registriert für den Landkreis Mainz-Bingen immerhin rund 4.800 Wohnungen, die nicht genutzt werden, so das Pestel-Institut. Das seien 4,6 Prozent vom gesamten Wohnungsbestand im Landkreis. Ein Großteil davon – nämlich rund 2.730 Wohnungen – stehe jedoch schon seit einem Jahr oder länger leer.

„Das sind immerhin rund 57 Prozent vom Leerstand. Dabei geht es allerdings oft um Wohnungen, die auch keiner mehr bewohnen kann. Sie müssten vorher komplett – also aufwendig und damit teuer – saniert werden“, sagt Matthias Günther.

Grundsätzlich sei ein gewisser Wohnungsleerstand aber immer auch notwendig. „Rund 3 Prozent aller Wohnungen, in die sofort jemand einziehen kann, sollten frei sein. Schon allein, um einen Puffer zu haben, damit Umzüge reibungslos laufen können. Und natürlich, um Sanierungen überhaupt machen zu können. Aber es wird nur selten gelingen, Wohnungen, die lange leer stehen, wieder zu aktivieren und an den Markt zu bringen“, so das Fazit von Matthias Günther.

Viele Hauseigentümer halten sich nach Beobachtungen des Pestel-Instituts mit einer Sanierung zurück:

„In ihren Augen ist eine Sanierung oft auch ein Wagnis. Sie sind verunsichert. Sie wissen nicht, welche Vorschriften – zum Beispiel bei Klimaschutz-Auflagen – wann kommen. Es fehlt einfach die politische Verlässlichkeit. Ein Hin und Her wie beim Heizungsgesetz darf es nicht mehr geben“, kritisiert der Leiter des Pestel-Instituts. Außerdem hapere es bei vielen auch am nötigen Geld für eine Sanierung.

Weitere Gründe, warum leerstehende Wohnungen nicht vermietet werden: „Immer wieder kommt bei Erbstreitigkeiten kein Mietvertrag zustande. Und oft scheuen sich Hauseigentümer auch, sich einen Mieter ins eigene Haus zu holen, mit dem sie sich am Ende vielleicht nicht verstehen“, sagt Matthias Günther. Für ihn steht deshalb fest: „Am Neubau von Wohnungen führt daher auch im Kreis Mainz-Bingen kein Weg vorbei.“

Das Pestel-Institut hat die Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) durchgeführt. Für dessen Präsidentin macht die Untersuchung eines deutlich: „Es ist eine Milchmädchenrechnung, die leerstehenden Wohnungen gegen den aktuellen Bedarf an Wohnungen gegenzurechnen. Das funktioniert so nicht. Politiker, die das gerade versuchen, betreiben Augenwischerei“, sagt Katharina Metzger. Sie erteilt damit der Aufforderung von Klara Geywitz (SPD) eine klare Absage. Die Bundesbauministerin hatte zuletzt den Menschen, die eine Wohnung suchen, geraten, aufs Land zu ziehen.

Einfacher bauen – und damit günstiger bauen

Für die Verbandschefin vom Baustoff-Fachhandel steht fest: „Der Wohnungsbau ist auch im Kreis Mainz-Bingen das Bohren dicker Bretter.“ Um voranzukommen, fordert Metzger, die Baustandards zu senken: „Einfacher bauen – und damit günstiger bauen. Das geht, ohne dass der Wohnkomfort darunter leidet. Andernfalls baut bald keiner mehr.“ Es müsse ein „starkes Abspecken“ bei Normen und Auflagen geben – im Bund, bei den Ländern und Kommunen. Katharina Metzger warnt: „Am Ende stoppen überzogene Förderkriterien, Normen und Auflagen den Neubau von Wohnungen – von hoch geschraubten Klimaschutzmaßnahmen, ohne die es keine Förderung gibt, bis zu Stellplätzen, ohne die erst gar nicht gebaut werden darf.“

Scharfe Kritik richtet Metzger an den Bund: „Es passiert zu wenig. Und was jetzt passiert, kommt zu spät. Wer 400.000 Neubauwohnungen – darunter 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen – im Wahlkampf verspricht und im Koalitionsvertrag festschreibt, der darf nicht erst ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl wach werden.“ Ohne eine deutlich stärkere staatliche Unterstützung würden weder der notwendige Neubau noch die Sanierungen von Wohnungen im erforderlichen Umfang gelingen.

Außerdem kritisiert Metzger gemeinsam mit den Wissenschaftlern vom Pestel-Institut den geplanten Bundeshaushalt für 2025: Darin fehlten dringend notwendige Fördermittel für den Wohnungsneubau – allen voran für den sozialen Wohnungsbau. Der benötigt nach Berechnungen des Pestel-Instituts mindestens 12 Milliarden Euro pro Jahr von Bund und Ländern. Der Bund stelle für 2025 jedoch lediglich 3,5 Milliarden Euro bereit.

Perspektive ist schlecht

Bis 2028 wolle die Bundesregierung Sozialwohnungen mit weniger als 22 Milliarden fördern. „Das reicht hinten und vorne nicht. Und es ist ein willkürlich gegriffener Zeitraum, um eine vermeintlich hohe Milliardensumme in den Raum zu stellen. Doch die Wahrheit dahinter ist: Der soziale Wohnungsbau wird bei dieser Bundesregierung auch weiter auf der Strecke bleiben. Das müssen die Menschen den heimischen Bundestagsabgeordneten im Landkreis Mainz-Bingen jetzt klarmachen. Nur wenn es massiven Druck vor Ort gibt, werden diese und die kommende Bundesregierung begreifen, wie ernst die Lage ist“, sagt Katharina Metzger.

Aktuell erlebe die Wohnungsbau-Branche „einen regelrechten Absturz“. Viele Unternehmen hätten bereits Kapazitäten abbauen müssen. „Die Neubau-Zahlen gehen in den Keller. Mauerstein-Hersteller zum Beispiel schließen Werke. Die Entlassungswelle rollt: Der Bau verliert Beschäftigte – darunter gute Fachkräfte. Dabei ist das das Letzte, was sich Deutschland jetzt erlauben darf“, so Katharina Metzger.

Die Verbandspräsidentin des Baustoff-Fachhandels warnt gemeinsam mit dem Pestel-Institut vor einer „Absturz-Spirale beim Wohnungsneubau“. Die Situation sei fatal: „Wohnungsnot trifft auf Nicht-Wohnungsbau. Diese toxische Entwicklung muss dringend gestoppt werden.“ Denn Wohnungsmangel schaffe soziale Spannungen. „Wenn sich Menschen wochen- und monatelang um eine neue Wohnung kümmern müssen, dann braut sich da etwas zusammen. Das ist Gift für das soziale Miteinander in der Gesellschaft“, so Katharina Metzger.

 

Wohnortnahe Versorgung und zertifizierte Kliniken sind entscheidend für die Zukunft

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Michael Simon (in der Mitte) im Gespräch mit dem ärztlichen Direktor Prof. Dr. med. Volker Schmitz (links) und dem Chefarzt Chirurgie PD Dr. med. Markus Paschold (rechts) zum Thema Darm-, Brust- u. Bauspeicheldrüsenkrebs. Foto: Joachim Kübler / Büro Michael Simon

Der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Simon besuchte kürzlich das Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach, um sich vor Ort ein Bild von den aktuellen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu machen. Im Rahmen seines Besuchs führte er intensive Gespräche mit dem Ärztlichen Direktor, Prof. Dr. med. Volker Schmitz, und Priv.-Doz. Dr. med. Markus Paschold, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Versorgungsbedarfe der Patientinnen und Patienten angesichts des demografischen Wandels, der unzureichenden Krankenhausfinanzierung und der geplanten Krankenhausreform des Bundes.

St. Marienwörth als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus

Prof. Dr. Schmitz betonte, dass der demografische Wandel eine zunehmende Belastung für das Gesundheitssystem darstellt. „Durch die steigende Lebenserwartung und die immer bessere medizinische Versorgung sehen wir uns mit einer Zunahme von komplexen Erkrankungen wie Karzinomen konfrontiert. Hier werden Kliniken wie das St. Marienwörth als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen,“ so Prof. Dr. Schmitz.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Besichtigung des neuen Endoskopie-Turms, der mit modernster Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist. Dieses hochmoderne Gerät unterstützt die Ärzte dabei, selbst kleinste Gewebeveränderungen zu erkennen und ermöglicht somit eine präzisere Diagnostik. „Durch den Einsatz der KI können wir mögliche Krankheiten viel früher erkennen. Gerade weit verbreitete Volkskrankheiten wie Darmkrebs lassen sich so effektiver vorbeugen,“ erklärte Prof. Dr. Schmitz.

PD Dr. Markus Paschold hob die Bedeutung der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft als Viszeralonkologisches Zentrum mit dem Darmkrebszentrum und dem Pankreaskrebszentrum hervor und betonte, dass die Ergebnisse nicht nur an das Landeskrebsregister gemeldet, sondern im Rahmen regelmäßiger bundesweiter Vergleiche der Behandlungs- und Prozessqualität durch die Deutsche Krebsgesellschaft nach strengen Maßstäben bewertet werden. Hier schneiden wir oft besser ab, als die meisten anderen Kliniken,“ so PD Dr. Paschold.

Neben der Diagnostik und Therapie betonte PD Dr. Paschold auch die Bedeutung der Nachsorge, insbesondere nach Operationen.

„Die Nachsorge ist ein entscheidender Faktor für die Genesung und die Aufrechterhaltung der Lebensqualität der Patienten. Leider nehmen längst nicht alle Patienten dieses Angebot wahr. Umso wichtiger ist es, dass diese wohnortnah stattfinden kann,“ erklärte er.

Kritisch äußerten sich die Ärzte zur geplanten Krankenhausreform. PD Dr. Paschold hinterfragte, ob die Verteilung der Mittel im System wirklich sinnvoll ist und kritisierte die bürokratischen Hürden, die oft wertvolle personelle Ressourcen binden. „Die Politik sollte die Dokumentationsanforderungen auf ihren tatsächlichen Mehrwert überprüfen, damit mehr Personal für die direkte Patientenversorgung zur Verfügung steht,“ forderte er. Skeptisch sieht er auch den neuen Bundes-Klinik-Atlas, der Patientinnen und Patienten über die Häufigkeit bestimmter Eingriffe in Kliniken informieren soll. „Die Anzahl der durchgeführten Operationen allein ist kein zuverlässiges Qualitätsmerkmal“ so PD Dr. Paschold.

Michael Simon zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt von der Arbeit des Krankenhauses und betonte die Wichtigkeit einer wohnortnahen Versorgung sowie die Rolle zertifizierter Kliniken. Er unterstützte die Forderungen der Ärzte nach einer Überprüfung der Dokumentationspflichten und sprach sich für eine größere Flexibilisierung im Klinikbetrieb aus. „Es geht um Menschen und nicht um Schraubengewinde,“ resümierte Simon.

Der Besuch verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig der Dialog zwischen Politik und medizinischen Einrichtungen ist, um die Gesundheitsversorgung in der Region auch in Zukunft sicherzustellen.

Mann am Hauptbahnhof Frankfurt erschossen

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Symbolbild Polizeiabsperrung
Symbolbild Polizeiabsperrung

Am Dienstagabend (20. August 2024) fielen gegen 21:00 Uhr mehrere Schüsse am Hauptbahnhof in der Mainmetropole Frankfurt am Main. An Gleis 9 wurde ein Mann mit einem Kopfschuss getötet. Anschließend hat der Täter noch mehrfach auf das Opfer geschossen.

Polizei konnte den flüchtenden Täter überwältigen

Im Anschluss an die brutale Hinrichtung versuchte der Täter zu flüchten. Glücklicherweise konnte der Mann noch im Bahnhof von Beamten der Bundespolizei überwältigt und festgenommen werden. Nach Abgaben der Polizei sind Täter und Opfer bereits identifiziert. Weitere Informationen können jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht mitgeteilt werden.

Update, 10:25 Uhr:

Nach derzeitigem Ermittlungsstand näherte sich der 54 Jahre alte Schütze gegen 21:00 Uhr dem 27-jährigen Opfer, welcher am Bahnsteig des Gleises 9 am Frankfurter Hauptbahnhof stand, von hinten und gab mehrere Schüsse aus einer Pistole auf ihn ab. Anschließend flüchtete der 54-Jährige und entledigte sich dabei der Tatwaffe. Kurz darauf stellten ihn Beamte der Bundespolizei an Gleis 7 und nahmen ihn widerstandslos fest. Für den 27-jährigen kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Tatort. Beide Männer sind türkische Staatsangehörige.

Im Rahmen der umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten, fanden die Ermittler die mutmaßliche Tatwaffe und stellten sie sicher.

Der 54-jährige Tatverdächtige wird im Laufe des Mittwochs durch die Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt werden, der über die Anordnung von Untersuchungshaft entscheiden wird.

Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an.

BYC-Network kündigt weitere Netzwerkveranstaltungen an

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Das Unternehmen BYC-Network, das sich auf die Organisation von B2B-Netzwerkveranstaltungen spezialisiert hat, kündigt neue Termine für seine beliebten Events im gesamten Rhein-Main-Gebiet an. Diese Veranstaltungen bieten Unternehmerinnen und Unternehmern die ideale Plattform, um sich auszutauschen, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und wertvolle Impulse für ihre Unternehmen zu erhalten.

Monatliche Events

Jeden Monat organisiert BYC-Network mindestens ein Netzwerktreffen, das gezielt auf die Bedürfnisse der Geschäftswelt abgestimmt ist. Dabei werden verschiedene Branchen und Themen abgedeckt, sodass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, relevante Kontakte zu knüpfen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Die Ticketpreise für die Veranstaltungen starten bereits bei 20 Euro, was die Teilnahme auch für kleinere Unternehmen und Start-ups attraktiv macht. Darüber hinaus besteht bei ausgewählten Events die Möglichkeit, zusätzliche Messestände zu buchen, um das eigene Unternehmen noch sichtbarer zu präsentieren und gezielt auf potenzielle Kunden und Partner zuzugehen.

Die Netzwerktreffen von BYC-Network sind für viele Unternehmerinnen und Unternehmer im Rhein-Main-Gebiet ein fester Bestandteil ihres Kalenders geworden. Sie schätzen die professionelle Organisation, die Vielfalt der Teilnehmer und die anregende Atmosphäre, die Raum für innovative Ideen und Kooperationen schafft.

Weitere Informationen zu den kommenden Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Webseite des Unternehmens unter BYC-Network.de. Hier können sich Unternehmerinnen und Unternehmer auch über aktuelle Themen und Schwerpunkte der einzelnen Treffen informieren, um die für sie passende Veranstaltung auszuwählen.

Die Netzwerkveranstaltungen von BYC-Network sind eine unverzichtbare Gelegenheit, um in der dynamischen Wirtschaftsregion Rhein-Main den eigenen Horizont zu erweitern und das Unternehmensnetzwerk kontinuierlich auszubauen. Nutzen Sie diese Chance, um Ihr Unternehmen nach vorne zu bringen!

Ingelheimer Rotweinfest mit einigen Neuheiten

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Rotweinfest Ingelheim
Quelle: Stadt Ingelheim

Der Herbst nähert sich mit großen Schritten und damit auch die Rotweinfestzeit. Am Samstag, 28. September, ist es wieder soweit: Dann öffnet das Ingelheimer Rotweinfest seine Tore. Bis Sonntag, 6. Oktober, präsentieren sich die Ingelheimer Weingüter mit ihren exquisiten Weinen in der außergewöhnlichen Kulisse des Burgkirchengeländes.

Weinerlebnis, Kulinarik, Unterhaltung und Kinderprogramm

Für das bevorstehende Event hat die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IkUM) ein abwechslungsreiches Paket geschnürt, das für jedes Alter und jeden Geschmack etwas bereithält. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen Mix aus Weinerlebnis, Kulinarik, bester Unterhaltung und einem spannenden Kinderprogramm freuen.

Neben Live-Musik auf mehreren Bühnen wird, wie immer beim Rotweinfest, ein großer Vergnügungspark mit Riesenrad, Kinderkarussell, Autoscooter und vielem mehr aufgebaut. Für Jugendliche ab zwölf Jahren gibt es auf dem Rotweinfestgelände mit dem „Green Room“ wieder einen alkoholfreien Chillout-Bereich mit Kicker, Karaoke spielen und Eistee-Bar.

Weinfest im historischen Ambiente

Das Rotweinfest im historischen Ambiente zu Füßen der Ober-Ingelheimer Burgkirche zählt zu den beliebtesten Weinfesten in Rheinhessen. Jahr für Jahr strömen nicht nur Ingelheimerinnen und Ingelheimer aus allen Stadtteilen auf das Festgelände, sondern auch zahlreiche feierfreudige Gäste von außerhalb, die das besondere Ambiente dieses einzigartigen Events schätzen. Dass das Rotweinfest zu den schönsten Weinfesten Rheinhessens zählt, ist seit zehn Jahren amtlich.

Seit 2014 trägt die Traditionsveranstaltung das Gütesiegel „Rheinhessen AUSGEZEICHNET“, das von „Rheinhessenwein e.V.“ vergeben wird. Damit kann sich das Rotweinfest zu der ausgewählten Riege von nur sieben Weinfesten zählen, die in Rheinhessen dieses Siegel führen dürfen.

Startschuss mit Krönung der neuen Rotweinkönigin

Der Startschuss für das traditionsreiche Volksfest fällt am 28. September, um 16 Uhr mit der Krönung der neuen Rotweinkönigin auf dem Ober-Ingelheimer Marktplatz. Um das Ereignis gebührend zu feiern, können die Gäste am Eröffnungstag zwischen 15 und 18 Uhr mit dem „Krönungspiffche“ auf die frisch gekürte Rotweinkönigin und ihre Prinzessinnen anstoßen. Wie im vergangenen Jahr wird das „Krönungspiffche“ (0,1 l) zum Preis von einem Euro angeboten. Der Krönungswein stammt vom Weingut Jochen Weitzel.

Im Anschluss an die Eröffnung auf dem Ober-Ingelheimer Marktplatz öffnet das Festgelände. Am Eröffnungstag sorgen drei Bands mit Live-Musik für Stimmung. Um 19 Uhr startet die Ed-Sheeran-Tribute-Band „Urban Fox“ auf der Bühne am Rotweinbrunnen. Ab 20 Uhr wird „Pock@Coffee“ mit Rock- und Pop-Klassikern die Freilichtbühne in Schwingung versetzen, und ebenfalls ab 20 Uhr wird im Festzelt die Cover-Band „Tschau Jonny!“ mit Rock, Pop, Blues und aktuellen Hits die Bühne rocken.

Viele weitere traditionelle Highlights

Natürlich stehen auch beim Rotweinfest 2024 wieder die traditionellen Highlights auf dem Programm – wie der verkaufsoffene Rotweinfestsonntag, der beliebte Seniorennachmittag, der Ingelheimer Abend, die Burgunderweinprobe des Oberbürgermeisters und als krönender Abschluss das Brillantfeuerwerk in den Weinbergen. Einen besonderen Leckerbissen serviert die IkUM am Dienstag, 1. Oktober, mit einem Konzert der Band „not P!nk“, die im Festzelt Songs der Pop-Ikone Pink authentisch auf die Bühne bringt. Ihre begeisternden Live-Arrangements verzücken nicht nur eingefleischte Fans der Pop- und Rock-Ikone.

Am Tag der Deutschen Einheit (Donnerstag, 3. Oktober) lädt die IkUM zum großen Familiennachmittag auf das Festgelände ein. „Clown Filou“ nimmt das Publikum (ab 15 Uhr im Festzelt) mit auf eine abenteuerliche Reise mit anschließender Luftballon-Show. Direkt im Anschluss (16 Uhr) bespielt Alex Schmeisser mit einem Koffer voller Musik im Gepäck die Freilichtbühne und inszeniert ein Mitmachkonzert für Groß und Klein.

Weintour mit dem Piffche-Pass

Wie im vergangenen Jahr wird es auch diesmal wieder einen „Piffche-Pass“ geben, den man an verschiedenen Weinständen einlösen kann. Der Pass, der am Rotweinbrunnen der Ingelheimer Vinothek erworben werden kann, bietet die Möglichkeit, verschiedene Weingüter kennenzulernen und dabei die eine oder andere Neuentdeckung zu machen. Auch das „Schoppe-Kärtsche“ ist beim Rotweinfest 2024 wieder am Start. Mit dem Stempelkärtchen bekommt man während der neun Festtage exklusiv am Rotweinbrunnen zehn Schoppen für insgesamt 40 Euro.

Der Rotweinbrunnen, der von der Ingelheimer Vinothek betrieben wird, fungiert einmal mehr als Schaufenster für die Ingelheimer Weine und lädt zum Probieren und Entdecken ein. Von Secco über Weißwein, von Rosé bis zum tollen Ingelheimer Rotwein ist eine große Bandbreite aus dem Sortiment der 25 Vinotheken-Weingüter ausgeschenkt. Es lohnt sich also auf alle Fälle, am Weinstand der Vinothek Station zu machen. Unweit des Rotweinbrunnens gibt es in diesem Jahr ein Novum: Philipp Weitzel, seit dem Hafenfest amtierender „Vater Rhein“, lädt die Besucherinnen und Besucher des Rotweinfests zum Hofausschank ein.

Vereinsweinstand und lokale Musikvereine

Und noch etwas Neues gibt es 2024: Erstmals schenken Ingelheimer Vereine für einen guten Zweck am „Vereinsweinstand“ am Rosengärtchen aus. Im täglichen Wechsel nutzen sieben Vereine von Montag, 30. September, bis Sonntag, 6. Oktober, den Weinpavillon, der zu Beginn des Rotweinfests vom Weinkomitee der Ingelheimer Partnerstadt San Pietro betrieben wird.

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr auch beim Musikprogramm: Die IkUM hat lokale Musikvereine zu Auftritten beim Rotweinfest eingeladen, um dem musikalischen Spektrum mit dem Genre der Blasmusik eine weitere Farbe zu geben. Diese bringen die Katholische Kirchenmusik Heidesheim und der Musikverein 1921 Weiler nun beim diesjährigen Rotweinfest mit ihren Konzerten auf der Freilichtbühne ein.

Erweitertes Nachtbusangebot

Für die Anreise zum Rotweinfest empfiehlt sich die Nutzung des ÖPNV. Im Rahmen des Festes gibt es ein erweitertes und teilweise kostenloses Angebot für Bus & Bahn. Mit der FAIRTIQ App kann man Freitagsabends und am Wochenende mit der Familie oder Freunden gratis per Bus & Bahn in der RNN-Wabe 320 (ohne Gau-Algesheim) zum Rotweinfest. Einfach die App FAIRTIQ downloaden und mit bis zu 5 Personen kostenlos durch Ingelheim fahren.

Auch gibt es ein erweitertes Nachtbusangebot: Die Ingelheimer Nachtbusse 6­8 und 6­9, die Linien 56, 9­ und 79 der Mainzer Mobilität, die Regionalbuslinien 625, 626, 640 und 654 sowie die Bahn bringen die Festgäste bis spät in der Nacht wieder nach Hause. Nähere Informationen zum kostenlosen ÖPNV & Fahrplänen unter www.e-ticket-ingelheim.de und www.rnn.info.

Das komplette Programm für das Ingelheimer Rotweinfest 2024 findet sich auf der Homepage der IkUM unter www.ikum-ingelheim.de/rotweinfest zum Download.

ÖFFNUNGSZEITEN FESTPLATZ

  • Samstag, 28.09.2024, 16.00 – 1.00 Uhr
  • Sonntag, 29.09.2024, 11.00 – 23.00 Uhr
  • Montag, 30.09.2024, 11.00 – 23.00 Uhr
  • Dienstag, 01.10.2024, 14.00 – 23.00 Uhr
  • Mittwoch, 02.10.2024, 14.00 – 1.00 Uhr
  • Donnerstag, 03.10.2024, 14.00 – 23.00 Uhr
  • Freitag, 04.10.2024, 14.00 – 1.00 Uhr
  • Samstag, 05.10.2024, 14.00 – 1.00 Uhr
  • Sonntag, 06.10.2024, 11.00 – 22.00 Uhr

Infoveranstaltung in Budenheim zum Ausbau vom Glasfasernetz

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Glasfaser
Glasfaser
Die Deutsche Telekom lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmer in Budenheim zu einer Informationsveranstaltung zum neuen Glasfasernetz ein. Im Rahmen des Abends wird Simone Remdisch, Regionalmanagerin der Telekom, das Ausbaugebiet vorstellen und erläutern, wie der Glasfaseranschluss direkt ins Haus kommt. Zudem steht sie für Fragen rund um die Möglichkeiten des Glasfaseranschlusses und die verfügbaren Tarifoptionen zur Verfügung. Auch Bürgermeister Stephan Hinz wird anwesend sein, um die Bedeutung des Glasfaserausbaus für Budenheim zu erläutern. Die Veranstaltung findet am Montag, den 26. August 2024, um 19:00 Uhr im Bürgerhaus, An der Waldsporthalle, in Budenheim statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich umfassend zu informieren.

Vollsperrung der Mainzer Straße in Kastel

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Die Mainzer Straße in Kastel wird von Montag, 26. August, bis voraussichtlich Freitag, 6. September, im Einmündungsbereich In der Witz/Admiral-Scheer-Straße voll gesperrt. Grund sind Arbeiten an den Versorgungsleitungen und am Kanal. Die Sperrung betrifft auch den Radverkehr. Fußgängerinnen und Fußgänger können die gewohnten Wege nutzen. Die geplante Vollsperrung der Neustraße im Einmündungsbereich In der Witz wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen.