Start Blog Seite 458

Tausende vor dem Aus: Insolvenzen in der Gastronomie explodieren

0

Die wirtschaftliche Lage in der deutschen Gastronomie bleibt weiterhin kritisch. Laut aktuellen Prognosen des Informationsdienstleisters CRIF könnten im Jahr 2024 rund 1.190 Insolvenzen in der Branche anstehen – ein alarmierender Anstieg von über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schon 2023 stieg die Zahl der Insolvenzen um 35 Prozent auf 906 Fälle, nach 670 Insolvenzen im Jahr 2022.

Ursachen des Anstiegs

Verschiedene Faktoren tragen zu dieser prekären Lage bei. Vor allem die anhaltend hohe Inflation, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Speisen sowie der Trend zum Homeoffice setzen vielen Betrieben stark zu. Besonders das Mittagsgeschäft leidet unter dem veränderten Arbeitsverhalten, wodurch zahlreiche Restaurants empfindliche Einnahmeverluste hinnehmen müssen.

Die Gastronomiebranche zeigt sich dabei stark gespalten: Während einige beliebte Restaurants in der Lage sind, die gestiegenen Kosten an ihre Gäste weiterzugeben und somit ihre finanzielle Stabilität nach der Coronakrise wiederherstellen konnten, kämpfen andere Betriebe ums Überleben. „Gastronomiebetriebe, die bereits vor der Pandemie finanziell angeschlagen waren, zögern oft, die Preise zu erhöhen, aus Angst, noch mehr Gäste zu verlieren. Für diese Gastronomen wirkt die aktuelle Mischung aus steigenden Kosten und einer Konsumflaute wie ein Verstärkungseffekt“, erklärt Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland.

-Werbeanzeige-

Finanzielle Stabilität verschlechtert sich

Trotz einer leichten Verbesserung des Bonitätsindex der Branche – einem Maßstab für die finanzielle Stabilität – hat sich der Anteil der insolvenzgefährdeten Betriebe seit Januar 2020 erhöht. Während der Indexwert von 3,02 auf 2,80 sank, stieg der Anteil gefährdeter Unternehmen von 10,7 Prozent auf 11,7 Prozent. Dies entspricht laut CRIF 13.852 Betrieben, die im Juni 2024 als insolvenzgefährdet eingestuft wurden.

Zudem zeigt sich ein Trend zu stillen Geschäftsaufgaben: Viele Betreiber schließen ihre Lokale, ohne eine offizielle Insolvenz anzumelden. Auf jede gemeldete Insolvenz kommen rund zehn stille Geschäftsaufgaben, was das tatsächliche Ausmaß der Krise verdeutlicht. Zwischen 2020 und 2022 sank die Anzahl der Gastronomiebetriebe in Deutschland um etwa 20.000, während in diesem Zeitraum 2.280 Insolvenzen verzeichnet wurden.

Regionale Unterschiede

Ein regionales Gefälle in der Insolvenzgefährdung ist ebenfalls erkennbar. Betriebe in Berlin sind mit 14,6 Prozent am stärksten gefährdet, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (14,5 Prozent) und Sachsen (14,1 Prozent). in Rheinland-Pfalz liegt der Wert bei 12,8 Prozent und in Hessen bei 12,5 Prozent.

Die deutsche Gastronomiebranche steht somit vor großen Herausforderungen. Trotz einzelner Erfolgsgeschichten kämpfen viele Betriebe mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen. Für zahlreiche Restaurants könnte 2024 das Schicksalsjahr werden.

-Werbeanzeige-

Gaffer an Unfallorten: Asoziales Verhalten, das Konsequenzen haben muss

0

Kommentar von Meikel Dachs: Gaffer – ein Begriff, der leider allzu oft in Zusammenhang mit Unfällen, Katastrophen und anderen tragischen Ereignissen fällt. Gemeint sind Menschen, die sich an Unfallorten zusammenfinden, nicht um zu helfen, sondern um zu glotzen, zu filmen und die Dramatik des Geschehens in ihren sozialen Netzwerken zu teilen. Dieses Verhalten ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern in höchstem Maße asozial.

-Werbeanzeige-

Geschichte der Menschheit

Es ist nicht zu leugnen, dass Menschen von Natur aus neugierig sind. In der Geschichte der Menschheit spielte diese Neugierde oft eine positive Rolle, sie war der Motor für Erfindungen, Entdeckungen und das Streben nach Wissen. Doch wenn diese Neugierde in Form von Gaffen an Unfallorten ausgelebt wird, nimmt sie eine dunkle und abstoßende Wendung. Denn hier wird die Grenze zur Empathielosigkeit überschritten: Das Leid anderer wird zur Sensation, zur persönlichen Unterhaltung, ohne Rücksicht auf die betroffenen Menschen.

Der erste Punkt, der das Verhalten der Gaffer als zutiefst asozial klassifiziert, ist die offensichtliche Respektlosigkeit gegenüber den Opfern. Während Menschen in Not sind, womöglich schwer verletzt oder in einer emotionalen Ausnahmesituation, drängen sich Schaulustige heran, um sich an ihrem Leid zu ergötzen. Sie zücken ihre Handys, filmen blutige Szenen und verbreiten diese womöglich sogar in den sozialen Medien. In diesem Moment scheinen die Grundwerte der Menschlichkeit – Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Respekt vor dem Leid anderer – völlig außer Kraft gesetzt zu sein. Für die Betroffenen muss es entwürdigend sein, dass ihr Unglück zur Schau gestellt wird, oft sogar in einer besonders demütigenden und schockierenden Weise.

Zweitens behindern Gaffer oft aktiv die Arbeit von Rettungskräften. Sie blockieren Zugänge, halten Einsatzfahrzeuge auf und sorgen für zusätzliche Gefahren an ohnehin kritischen Orten. Rettungskräfte berichten immer wieder davon, dass sie an Unfallorten mehr Zeit damit verbringen müssen, Gaffer auf Abstand zu halten, als den Opfern zu helfen. Es kommt sogar vor, dass Menschen Rettungskräfte körperlich behindern, um einen besseren Blickwinkel für ihre Videos zu haben. In diesen Momenten wird deutlich, wie weit das asoziale Verhalten der Gaffer geht: Der Drang nach Sensation ist wichtiger als das Leben anderer Menschen.

Gaffer an unfallorten: asoziales verhalten, das konsequenzen haben muss
Polizei kontrolliert Gaffer nach tödlichem Unfall in Ingelheim | Foto: BYC-News

Persönliche Integrität

Das Argument, dass Gaffer „nur neugierig“ seien oder „aus Schock“ handeln, zählt hier nicht. Jeder Mensch weiß, was richtig und was falsch ist, und es ist eine Frage der persönlichen Integrität, wie man sich in solchen Situationen verhält. Anstatt einen Moment innezuhalten, um zu reflektieren, ob das eigene Verhalten angemessen ist, entscheiden sich viele Gaffer bewusst für das Handeln und stellen ihre Sensationsgier über das Wohlergehen anderer.

Besonders verwerflich wird dieses Verhalten, wenn man bedenkt, dass Gaffer heute oft nur mit dem Ziel vor Ort sind, Inhalte für ihre sozialen Medien zu sammeln. Sie wollen „Likes“, „Shares“ und „Follows“ generieren, und der schnellste Weg dazu scheint über Schockbilder zu führen. Das Leid anderer wird kommerzialisiert, und der Unfallort wird zur Bühne für das eigene Ego. Das ist nicht nur eine moralische Bankrotterklärung, sondern offenbart eine zutiefst egozentrische und unempathische Geisteshaltung.

In den letzten Jahren haben sich Polizei und Politik zunehmend damit auseinandergesetzt, wie man gegen Gaffer vorgehen kann. Es wurden Gesetze erlassen, die das Filmen und Fotografieren von Unfallopfern unter Strafe stellen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch die Tatsache, dass solche Gesetze überhaupt notwendig sind, spricht Bände über den Zustand unserer Gesellschaft. Der Staat muss eingreifen, weil der gesunde Menschenverstand und die Moral bei vielen nicht ausreichen, um sich angemessen zu verhalten.

Dabei darf man nicht vergessen: Gaffen ist keine neue Erscheinung. Schon immer gab es Menschen, die das Unglück anderer für ihre eigene Unterhaltung ausnutzen wollten. Neu ist allerdings, dass moderne Technik es einfacher denn je macht, diese Schaulust in eine globale Öffentlichkeit zu tragen. Heute können Gaffer ihre Aufnahmen binnen Sekunden einem weltweiten Publikum präsentieren, was die Tragweite ihres asozialen Verhaltens noch verstärkt.

-Werbeanzeige-

Respektlosigkeit gegenüber den Opfern

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Gaffer nicht nur störend oder unhöflich sind – sie sind asozial. Ihr Verhalten ist nicht nur eine Respektlosigkeit gegenüber den Opfern, sondern auch eine Gefahr für die Gesellschaft als Ganzes. Es untergräbt die Werte des Zusammenhalts, der Solidarität und der Hilfsbereitschaft. Um dem Einhalt zu gebieten, braucht es nicht nur strengere Gesetze, sondern auch eine gesellschaftliche Ächtung dieses Verhaltens. Denn letztlich geht es um die Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? In einer, die auf Sensationsgier und Empathielosigkeit basiert, oder in einer, die das Leid anderer respektiert und gemeinsam nach Lösungen sucht?

Gaffen muss als das erkannt werden, was es ist: Ein zutiefst asoziales Verhalten, das keine Entschuldigung verdient. Nur durch klare gesellschaftliche und rechtliche Grenzen kann dieses Phänomen eingedämmt werden.

-Werbeanzeige-

Vollsperrung der K672 bei Heidenrod für mehrere Wochen

0
Vollsperrung in Wöllstein
Vollsperrung / Umleitung

Die Kreisstraße 672 wird voraussichtlich ab Montag, 16. September, erneuert. Deshalb muss die Straße nach dem Abschluss aller vorbereitenden Maßnahmen zwischen der Landesstraße 3035 und Heidenrod-Hilgenroth bis voraussichtlich Mitte November voll gesperrt werden. Die Umleitung auf die L 3035 von und nach Hilgenroth erfolgt über den Angschieder Weg zum Sportplatz Nauroth.

Die Bushaltestelle „Altes Rathaus“ in Hilgenroth wird für den Bauzeitraum an die Turmstraße 1 in Hilgenroth verlegt. Die Bushaltestelle „Waldhof“ in Nauroth in Fahrtrichtung Dickschied um zirka 50 Meter in Richtung Dickschied verlegt.

-Werbeanzeige-

Busverkehr betroffen

Durch die Baumaßnahme kommt es zu Änderungen bei den Linien 202 und 205. Hiervon ist auch der Schülerverkehr zur NAOS in Bad Schwalbach und zur Grundschule in Kemel betroffen. Die Schulen haben die betroffenen Eltern bereits dementsprechend informiert.

Die Änderungen auf der Linie 202 und im Rufbusverkehr auf der Linie 205 sind dem Baustellenfahrplan zu entnehmen. Diese sowie weitere  Informationen zum Ersatzverkehr sind auf der Webseite der RTV zu finden: www.rtv.de

Fragen zur Baumaßnahme werden im Fachdienst Verkehr von Karl-Heinz Gamber unter TEL. 06124 510-460 oder von Torsten Pfeifer unter TEL. 06124 510-9564 beantwortet.

-Werbeanzeige-

Der Frankfurter Zoo vor dem größten Umbau seiner Geschichte

0

Der Frankfurter Zoo steht vor einer umfassenden Umgestaltung. Mit dem kürzlich vorgestellten Masterplan „Zookunft 2030+“ sollen nicht nur veraltete Anlagen modernisiert werden, sondern auch ein neues, nachhaltiges Konzept für die Tierhaltung umgesetzt werden. Ziel ist es, den Zoo als internationalen Vorreiter im Artenschutz zu positionieren.

-Werbeanzeige-

Ein Zoo im Wandel der Zeit

„Die Zeiten der kacheligen Tiergehege sind vorbei“, erklärt Zoodirektorin Christina Geiger bei der Präsentation des Masterplans. Doch obwohl sich der Zoo seit seiner Eröffnung im Jahr 1858 stark verändert hat, zeigen zahlreiche rote Markierungen auf der Karte des Geländes den dringenden Sanierungsbedarf. Über 20 Bereiche, darunter das Nashorn- und Affenhaus sowie die Vogelhallen, sind veraltet und müssen grundlegend erneuert werden. „Mehr als die Hälfte des Zoos muss neu gestaltet werden“, betont auch Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD).

Ein Zoo, der Emotionen weckt

Im Zentrum des neuen Konzepts steht das Erlebnis: „Die Faszination für Wildtiere soll die Besucher emotional berühren und ein Bewusstsein für den Artenschutz schaffen“, so Geiger. Die Architektur der neuen Anlagen wird es den Gästen ermöglichen, den Tieren näher zu kommen und ihre natürliche Umgebung intensiver zu erleben. Eine klimaneutrale Betriebsweise, inklusive Solaranlagen und Fernwärme, ist fest in den Plan integriert. Der erste Schritt wird der Anschluss an das Fernwärmenetz sein.

Naturerlebnis hautnah

Die Tierarten des Zoos sollen weitgehend bestehen bleiben, einige neue Bewohner werden jedoch hinzukommen. Besonders die Nationalparks Serengeti, Lomami und Manú, in denen die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) bereits Naturschutzprojekte betreut, werden als Inspirationsquelle dienen. Giraffen, Zebras und Antilopen werden in der Serengeti-Zone vergesellschaftet, während Okapis und Bongos im Lomami-Bereich einen neuen Lebensraum finden. In der Manú-Zone, die an den südamerikanischen Nationalpark angelehnt ist, sollen Jaguare und Riesenotter als Botschafter der bedrohten Regenwälder fungieren.

Nachhaltigkeit und Artenschutz im Fokus

Ein besonderes Merkmal des Masterplans ist die nachhaltige Gestaltung der neuen Gehege. Netze, die Vögel und Landtiere gleichzeitig nutzen können, sowie Futterautomaten, die das natürliche Fressverhalten simulieren, sind nur einige Beispiele für die geplanten Neuerungen. Der Zoo wird als internationales Artenschutzzentrum ausgebaut, in dem der Erhalt der biologischen Vielfalt im Fokus steht.

Ein Zoo für die Stadt

„Der Frankfurter Zoo ist ein integraler Bestandteil unserer Stadt“, erklärt Geiger. Das Projekt „Zookunft 2030+“ soll nicht nur den Zoo selbst, sondern auch die Stadt Frankfurt stärken. Mit dem geplanten Frankfurt Conservation Center (FCC) wird zudem ein internationales Artenschutzzentrum errichtet, das maßgeblich von der ZGF unterstützt wird. „In Frankfurt zeigen wir, was möglich ist“, betont ZGF-Geschäftsführer Christof Schenck und appelliert an die Dringlichkeit des Artenschutzes.

Ein ambitioniertes Vorhaben

Die Umsetzung des Masterplans wird nicht nur Zeit, sondern auch Geld kosten. Wie viel genau, ist derzeit noch unklar. Als Vergleich nennt Kulturdezernentin Hartwig die kürzlich eröffnete Pinguinanlage, die rund 7,2 Millionen Euro gekostet hat. Trotz der hohen Kosten überwiegt die Zuversicht, dass der Umbau den Zoo in eine neue Ära führen und einen wichtigen Beitrag zum globalen Artenschutz leisten wird.

Mann bewusstlos geprügelt: Täter auf der Mauchenheimer Kerb flüchtig

0
Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Alzey-Worms: In der Nacht auf Samstag kam es bei der Mauchenheimer Kerb zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Anwesenden. Ein 34-jähriger Mann aus Rheinhessen stürzte dabei zu Boden. Mehrere Personen sollen anschließend auf ihn eingetreten haben. Nachdem der Mann aufgestanden war, wurde er erneut geschlagen, wodurch er fiel und mit dem Kopf auf den Boden aufschlug. Er blieb für einige Minuten bewusstlos liegen. Die Polizei konnte im Zuge der Ermittlungen einen der Tatverdächtigen identifizieren. Ein weiterer Verdächtiger soll etwa Anfang 20, kurze dunkle Haare und einen Oberlippenbart haben. Er trug eine gelbe Jacke und ein Basecap. Die Polizei Alzey (Tel. 06731 9110) sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf weitere Tatverdächtige geben können.

BMW setzt auf Wasserstoff: Brennstoffzellen-Auto angekündigt!

0
Neben batteriebetriebenen Elektroautos soll der BMW iX5 Hydrogen den Beweis antreten, dass Wasserstoff eine Option ist. Foto: BMW

Der deutsche Automobilhersteller BMW hat einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft unternommen. Ab 2028 will das Unternehmen ein Fahrzeug mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. BMW-Chef Oliver Zipse betonte bei der Ankündigung die zentrale Rolle von Wasserstoff für die zukünftige Mobilität: „Jetzt ist die Zeit, das ganze Potenzial des Wasserstoffs freizusetzen.“

Wasserstoff als Klimaretter?

Wasserstoff gilt seit Jahrzehnten als eine vielversprechende Alternative zu fossilen Brennstoffen, doch die Technologie konnte sich bislang nicht durchsetzen. Die Hoffnung ist, dass Brennstoffzellen dazu beitragen könnten, den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. BMW sieht in der Technologie eine wertvolle Ergänzung zur Elektromobilität, die helfen könnte, den Verkehr klimafreundlicher zu gestalten.

Kooperation mit Toyota

Für die Umsetzung dieses ambitionierten Projekts arbeitet BMW mit dem japanischen Autohersteller Toyota zusammen. Michael Rath, Leiter der Wasserstofffahrzeuge bei BMW, erklärte, dass Toyota die Brennstoffzellen liefern werde, während die Entwicklung der einzelnen Komponenten gemeinsam vorangetrieben wird. Über konkrete Details wie den Preis oder das Fahrzeugsegment bleibt BMW jedoch noch bedeckt.

Herausforderungen der Wasserstoff-Technologie

Trotz der neuen Initiative bleibt die Einführung von Wasserstoff-Fahrzeugen nicht ohne Herausforderungen. Die Infrastruktur ist bisher kaum vorhanden – Tankstellen, die Wasserstoff anbieten, sind rar. Auch die Herstellung von Wasserstoff ist derzeit mit hohen CO₂-Emissionen verbunden. Zudem sind die Kosten für Wasserstoff-Fahrzeuge und die zugehörige Infrastruktur noch immer sehr hoch.

Wasserstoff gegen Elektroantrieb

In den letzten Jahren hat sich der Fokus der Industrie stark auf Elektrofahrzeuge verlagert, die als Hauptalternative zu Verbrennungsmotoren gelten. E-Autos haben sich inzwischen deutlich weiterentwickelt und bieten bereits eine etablierte Alternative. Doch BMW und Toyota sehen weiterhin Potenzial in der Wasserstofftechnologie, insbesondere durch die kürzere „Tankzeit“ im Vergleich zum Aufladen von Elektroautos.

Wie geht es weiter?

Laut BMW-Experte Michael Rath liegt der Schlüssel für den Erfolg von Wasserstofffahrzeugen in der Kooperation und dem Ausbau der Infrastruktur. „Wir kümmern uns mit Toyota um den gemeinsamen Ausbau der Infrastruktur“, erklärte Rath. BMW selbst werde jedoch keine Wasserstoff-Tankstellen bauen, sondern sich auf die Fahrzeugentwicklung konzentrieren. Ob der Vorstoß diesmal von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten – die Konkurrenz durch die Elektromobilität ist groß, doch BMW setzt auf eine Zukunft, in der beide Technologien nebeneinander existieren können.

NFL-Geschichte geschrieben: Prescott sichert sich größten Deal aller Zeiten

0

Wenige Stunden vor dem mit Spannung erwarteten Saisonauftakt gegen die Cleveland Browns haben die Dallas Cowboys und ihr Star-Quarterback Dak Prescott den größten Vertrag in der Geschichte der NFL unter Dach und Fach gebracht. Ab der Saison 2025 wird Prescott unfassbare 240 Millionen Dollar für vier Jahre erhalten – davon sind 231 Millionen Dollar garantiert. Der durchschnittliche Jahresverdienst beläuft sich auf 60 Millionen Dollar und setzt damit einen neuen Maßstab für Quarterbacks in der Liga.

Lange Verhandlungen mit historischem Ergebnis

Die Verhandlungen zwischen Prescott und der Cowboys-Franchise dauerten den gesamten Sommer an. Noch vor wenigen Wochen schien es möglich, dass Prescott seinen Vertrag auslaufen lassen und im kommenden Sommer zum Free Agent werden könnte. Doch nun ist der Deal perfekt: Mit diesem Mega-Vertrag überflügelt der Quarterback seine Konkurrenten in puncto Gehalt deutlich. Zum Vergleich: Die bisher führenden Quarterbacks in der „Kohle-Liste“ – Joe Burrow, Trevor Lawrence und Jordan Love – verdienen jeweils 55 Millionen Dollar pro Jahr. Selbst der Superstar Patrick Mahomes, der als Gesicht der NFL gilt, kommt „nur“ auf 45 Millionen Dollar pro Jahr, allerdings bei einem 10-Jahres-Vertrag.

Der Druck auf Prescott steigt

Trotz seines Status als einer der besten Quarterbacks der regulären Saison, wartet Prescott weiterhin auf den großen Durchbruch in den Playoffs. Bisher konnte er nur zwei von sieben Playoff-Spielen gewinnen – ein enttäuschender Wert für das als „America’s Team“ bekannte Franchise, das große Erwartungen in seinen Star-Quarterback setzt.

Der neue Rekordvertrag bringt nicht nur Anerkennung, sondern erhöht auch den Druck auf Prescott, endlich in der entscheidenden Phase der Saison zu glänzen. Die Cowboys-Fans hoffen, dass der Quarterback mit dem Vertrauen, das ihm durch diesen Vertrag entgegengebracht wird, auch die langersehnte Playoff-Glorie bringen kann.

NFL-Gehaltsspitze neu definiert

Mit seinem neuen Vertrag ist Prescott nun der bestbezahlte Quarterback der Liga. Vor wenigen Wochen hatte Prescott bezüglich der Vertragsverhandlungen zuversichtlich erklärt: „Es finden gute Gespräche statt, das kann ich sagen. Es gibt viele gute Dinge, die dort passieren. Eine Menge Vertrauen.“ Seine Geduld hat sich nun ausgezahlt, und die Cowboys dürfen sich freuen, ihren Anführer langfristig gesichert zu haben – mit dem höchsten Vertrag, den die NFL je gesehen hat. Nun liegt es an Prescott, die Erwartungen zu erfüllen und die Cowboys zurück zu altem Glanz zu führen.

Veranstaltung Wiesbaden: Know-How für Start-ups und Jungunternehmer

0

Die Veranstaltungsreihe für Gründungsinteressierte, Start-ups und Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer findet jährlich an vier Nachmittagen im November statt. Sie kann kostenfrei besucht werden.

Inhalte und Ziele

In der kostenlosen Veranstaltungsreihe kommen Praktikerinnen und Praktiker sowie Expertinnen und Experten zu Wort. Sie liefern Antworten auf die häufigsten Fragen zum Gründungsprozess. An vier Spätnachmittagen im November, jeweils am Mittwoch, gibt es Gelegenheit, sich rund um das Thema Selbständigkeit mit aktuellen Praxisinfos und Tipps fit zu machen. Eingeladen sind alle Interessierten, unabhängig davon, ob sie noch in der Gründungsüberlegung sind oder mit ihrem Unternehmen bereits am Markt.

Themen & Termine

Teil 1: Grundwissen Gründung – der spannende Weg in die Selbständigkeit

Termin: 5. November 2024, 16 bis 19 Uhr
Thema: Basiswissen zum Gründen

Referentin: Christine Littek-Pohl – Geschäftsführerin EXINA GmbH, Dipl. Betriebswirtin und systemischer Coach
Christine Littek-Pohl vermittelt Wissenswertes zum Start der Selbständigkeit, Trends, Do’s and Don’ts, Best Practice und praktische Tipps, um erfolgreich zu gründen.

Referentin: Christine Gediga – Geschäftsführerin Berufswege für Frauen e.V.
Christine Gediga gibt Einblicke in die Voraussetzungen für eine Gründung, Eigenschaften einer Gründungs-Persönlichkeit, Marketing, Netzwerken sowie Chancen und Risiken von Gründungen im Nebenerwerb.

Referentin: Ana Meuer – Nations Business Training GmbH
Ana Meuer unterstützt Unternehmen im Ausbau ihrer globalen Kompetenz, insbesondere in den Bereichen Sprachkenntnisse und interkulturelles Verhalten.

Teil 2: Businessplan, Finanzierung & Förderprogramme

Termin: 12. November 2024, 16 bis 19 Uhr

Referentin: Lilia Donhauser – Nassauische Sparkasse
Lilia Donhauser, Gründungsberaterin bei der Nassauischen Sparkasse, erläutert die Bedeutung des Businessplans und gibt Einblicke in Finanzierungsmöglichkeiten.

Referentin: Julia Fäth – Industrie- und Handelskammer Wiesbaden
Julia Fäth berät zu den ersten Schritten einer Gründung, geeigneten Rechtsformen sowie Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen.

Referentin: Nina Braun – Heidi Pharma GmbH

Teil 3: Agile Methoden: Werkstatt für Gründungsinteressierte

Termin: 19. November 2024, 16 bis 19 Uhr

Referent: Melito van der Ende
Melito van der Ende vermittelt den Einsatz agiler Methoden wie Business Model Canvas und Empathy Map zur Entwicklung eines bedürfnisorientierten Produkts. Die Teilnehmerzahl für diesen Workshop ist begrenzt.

Teil 4: Kunden finden & binden – LinkedIn, Instagram & TikTok

Termin: 26. November 2024, 16 bis 19 Uhr

LinkedIn Referentin: Lina Bonda – Projektmanagerin von YBG Hessen
Lina Bonda gibt wertvolle Einblicke, wie Gründer erfolgreich auf LinkedIn durchstarten können.

Instagram Referent: Maximilian Lukasik – Geschäftsführer Lukasik Marketing

TikTok Referentin: Carina Schilling
Carina Schilling zeigt, wie Unternehmen auf TikTok erfolgreich Kunden gewinnen können.

Veranstalter und Ort

Veranstalterin ist die Landeshauptstadt Wiesbaden, Gründerservice & junge Unternehmen im Referat für Wirtschaft und Beschäftigung, gemeinsam mit der Hochschule RheinMain, LehrLernZentrum. Die Veranstaltungen finden in Präsenz an der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, statt.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. Die Termine sind voneinander unabhängig und können auch einzeln besucht werden. Anmeldungen sind über den untenstehenden Link möglich. Hier geht es zur Anmeldung.

Vollsperrung der K9 zwischen Ockenheim und Bingen-Büdesheim

0
Bauarbeiten Worms
Baustelle Symbolbild

Die freie Strecke der Kreisstraße 9 (K 9) zwischen Bingen-Büdesheim und Ockenheim (VG Gau-Algesheim) wird ab Mittwoch, den 11. September, bis voraussichtlich Freitag, den 20. September, voll gesperrt. Grund für die Sperrung sind dringend notwendige Straßenbauarbeiten zur Erneuerung des Fahrbahnbelags.

Die betroffene Strecke erstreckt sich über etwa 850 Meter zwischen dem Ortsausgang von Ockenheim und dem Ortsausgang von Bingen-Büdesheim. Um die Verkehrssicherheit und Qualität nachhaltig zu verbessern, wird die alte Fahrbahndecke abgefräst und durch einen neuen Asphaltbelag ersetzt. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 130.000 Euro.

Vollsperrung unvermeidbar

Aus bautechnischen Gründen sowie im Sinne der Arbeitssicherheit ist eine Vollsperrung der K 9 während der Bauarbeiten unvermeidbar. Die zuständigen Behörden haben bereits eine Umleitung eingerichtet, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Der Verkehr wird über die Landesstraße L 414 (Dromersheimer Chaussee) und die L 420 (Mainzer Straße) in beide Richtungen umgeleitet.

Hintergrund der Bauarbeiten

Die Erneuerung des Fahrbahnbelags ist Teil eines laufenden Programms zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Region. Der neue Asphalt soll die Strecke nicht nur sicherer machen, sondern auch zu einem besseren Fahrkomfort beitragen. Die Bauarbeiten sollen, sofern die Wetterbedingungen es zulassen, pünktlich bis zum 20. September abgeschlossen sein.

Umleitungsstrecken und Verkehrsbeeinträchtigungen

Verkehrsteilnehmer sollten sich auf leichte Verzögerungen einstellen und die ausgeschilderten Umleitungsstrecken nutzen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.

Daten und Fakten:
– Ausbaulänge: ca. 850 Meter
– Auftragssumme: 130.000 Euro
– Bauzeit: 11. bis 20. September 2024

Anwohner und Pendler werden um Verständnis gebeten und dafür, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten, um einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten zu gewährleisten.

McDonald’s plant große Expansion und Veränderungen in Deutschland

0

McDonald’s bleibt Deutschland als wichtiger Standort treu und kündigt eine massive Expansion an. „Wir werden hier stark wachsen“, erklärte Christoph Gehrig, Finanzvorstand von McDonald’s Deutschland, gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Allein in diesem Jahr sollen 25 neue Restaurants eröffnet werden, was rund 1250 neue Arbeitsplätze schafft. Doch das ist erst der Anfang: In den kommenden drei Jahren plant das Unternehmen, das Expansionstempo zu verdreifachen und jährlich 75 neue Filialen zu eröffnen. Bis 2027 sollen so über 10.000 neue Jobs entstehen.

Insgesamt sind mittelfristig 500 neue Schnellrestaurants in Deutschland geplant, wobei besonders hochfrequentierte Standorte wie Autobahnen oder Bahnhöfe im Fokus stehen. Gehrig betonte, dass McDonald’s vor allem auf Drive-in-Standorte setzt: „Deutschland ist immer noch ein Autoland. Ich sehe nicht, dass sich dies kurzfristig ändert.“

Ausbau der E-Mobilität und schnellere Drive-ins

Parallel zur Expansion investiert McDonald’s in die Infrastruktur der E-Mobilität. An 600 der insgesamt 1050 Drive-in-Restaurants sollen bereits Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert sein. Ein weiteres Novum: In Zukunft sollen Drive-ins mit zwei Spuren ausgestattet werden, um den Bestellprozess zu beschleunigen und den Kunden eine noch schnellere Abwicklung zu ermöglichen.

Herausforderung: Personal- und Franchise-Partner-Suche

Die Gewinnung von Mitarbeitern für die geplanten neuen Stellen stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Gehrig fordert daher den Abbau bürokratischer Hürden, insbesondere bei der Einstellung von Geflüchteten. „Wir beschäftigen Menschen aus mehr als 160 Ländern. Bei der Einstellung von Geflüchteten sehen wir allerdings noch Ausbaupotenzial, was das Reduzieren von bürokratischen Hürden betrifft“, so Gehrig.

Auch die Suche nach neuen Franchise-Partnern sei nicht immer einfach. „Wir haben viele Bewerbungen, die Marke ist attraktiv – aber die Bewerber stehen nicht Schlange“, erläuterte Gehrig. Dennoch verzeichnet McDonald’s einen erfreulichen Trend: Immer mehr Frauen interessieren sich für die Rolle als Franchise-Nehmerinnen.

Zukunft des Bestellvorgangs

In Bezug auf den Service in den Restaurants setzt McDonald’s zunehmend auf digitale Bestellmöglichkeiten. Aktuell bestellen bereits 80 Prozent der Gäste über SB-Terminals, sechs Prozent nutzen die App und 14 Prozent geben ihre Bestellung noch direkt am Tresen auf. Dennoch versprach Gehrig: „Solange unsere Gäste es möchten, wird es weiterhin möglich sein, am Tresen zu bestellen und bar zu bezahlen.“

Neben den digitalen Bestellmöglichkeiten plant McDonald’s auch eine Anpassung des Innendesigns der Restaurants, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Tödlicher Unfall zwischen Mainz-Mombach und Budenheim

0

Am Sonntagvormittag (8. September 2024) kam es gegen 10:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L423 zwischen Mainz-Mombach und Budenheim. Beim Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fahrrad wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. BYC-News war vor Ort.

Reanimation wurde eingestellt

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort mitteilte, kam zum Zusammenstoß zwischen einem silbernen VW Polo und dem 74 Jahre alten Fahrradfahrer, als dieser die Mainzer Landstraße überqueren wollte. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren bereits zwei Ersthelfer vor Ort und reanimierten den Radfahrer. Dies übernahmen umgehend die Feuerwehrkräfte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte konnten sie nichts mehr für den Mann tun, sodass die Reanimation schließlich eingestellt werden musste.

Wie es zu dem Unfall kam, wird abschließend durch einen Gutachter geklärt, welcher auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz hinzugezogen wurde. Ebenfalls angefordert wurde die Notfallseelsorge, welche sich vor Ort um die am Unfall beteiligten Personen und Ersthelfer kümmerte.

Polizei sucht nach Zeugen

Die Landstraße musste für die Dauer des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131 – 654210 zu melden.

Im Einsatz waren:

  • die Polizei
  • der Rettungsdienst
  • ein Notarzt
  • die Feuerwehr
  • ein Gutachter
  • die Notfallseelsorge

 

Kostenfreie Fahrradcodierung bei der Polizei in Groß-Gerau

0
Fahrradcodierung

Die Polizei führt am Donnerstag, den 19. September, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr, auf dem Gelände der Polizeistation im Europaring 15 eine Fahrradcodierung durch. Für die Codierung ist eine Voranmeldung erforderlich.

Interessierte können sich bei den Schutzleuten vor Ort der Polizeistation Groß-Gerau werktags zu den üblichen Bürozeiten unter der Telefonnummer 06152/175-19 oder -22 anmelden.

Damit die Besitzer ihr Rad mit einem individuellen Code vor potentiellen Dieben schützen können, wird ein Identifikations-Dokument und ein Eigentumsnachweis bei der Codierung benötigt. Außerdem gilt, Batterieschlüssel von E-Bikes oder Pedelecs nicht zu vergessen. Carbon-Räder sind für die Codierung nicht geeignet.

Neues Außengelände für das Gymnasium Nackenheim

0

Für Abwechslung im anstrengenden Lernalltag ist im Gymnasium Nackenheim gesorgt: Für rund 700.000 Euro hat der Landkreis Mainz-Bingen im ersten Halbjahr 2024 das Außengelände der Schule fit gemacht für abwechslungsreiche Pausen. Dabei ist sowohl an Bewegungsangebote als auch an Ruhezonen gedacht.

Gesamtfläche von etwa 1800 Quadratmeter umgestaltet

Der für den Schulbereich zuständige Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf nahm gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Gebäudemanagement, Susanne Matthes, den in den Sommerferien fertiggestellten Umbau in Augenschein: „Das ist wirklich toll, was hier entstanden ist. Da möchte man fast nochmal Schüler sein“, sagte Wolf. Es wurde eine Gesamtfläche von etwa 1800 Quadratmeter umgestaltet.

Ein Street-Basketballplatz, vier Tischtennisplatten und ein Parcours mit Holzstämmen zum Balancieren, Trampolin und einer Reckstange stehen für diejenigen bereits, die in den Pausen Bewegung brauchen. Hinter dem Schulgebäude wartet dagegen der Ruhebereich mit Sitzflächen, die auch als grünes Klassenzimmer genutzt werden können, sowie ein Schulgarten. Schulleiterin Antje Schwebler und ihr Stellvertreter Frank Zinecker sind begeistert: „Für unsere Schülerinnen und Schüler bietet dies den optimalen Ausgleich zum Unterreicht. Für jeden ist hier etwas dabei.“ 110.000 Euro der Gesamtkosten wurden in die Möblierung und die Spielgeräte investiert.

Die Ideen zur Umgestaltung gab es schon seit längerem, jetzt hat es dann geklappt. „Was lange währt, wird dann sehr, sehr gut“, sagte Antje Schwebler, die auch Stephan Bickmann vom gleichnamigen Planungsbüro und dem Garten- und Landschaftsbauer Aedhem Serhan für die reibungslose Bauausführung dankte. „Wir freuen uns sehr freuen, dass so viele der Grundideen unserer Schülerinnen und Schüler, die bei der Planung der Gestaltung miteinbezogen wurden, so ansprechend umgesetzt wurden“, sagte Antje Schwebler.

Weitere Neuerung wurde ebenfalls in dem Projekt umgesetzt:

Entlang der Turnhalle gibt es jetzt bereits seit 2023 einen kleinen Weg, mit dem das gerade im Entstehen befindliche Neubaugebiet angeschlossen wurde. Auch aus Bodenheim und Laubenheim können die Schulkinder nun per Rad schneller in den Unterreicht gelangen.  Zudem wurde die Arbeiten genutzt, um einerseits einen etwa 45 Meter langen Regenwasserkanal zu erneuern, der wiederholt zu Rückstauproblemen geführt hatte, sowie andererseits, um alte Stromleitungen im Außenbereich zu erneuern.

Das Gymnasium Nackenheim ist nun im dritten Jahr wieder ein G9-Gymnasium und hat aktuell insgesamt 679 Schülerinnen und Schüler. Für das Schuljahr 2024/25 haben sich insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler angemeldet, von denen 137 aufgenommen werden konnten.

Hundeschwimmen im Kallebad Wiesbaden

0

Für Zweibeiner geht die Schwimmsaison im Kallebad bald zu Ende, doch für Vierbeiner beginnt der Spaß erst richtig. Zum wiederholten Mal findet am Sonntag, 15. September, von 10 bis 17 Uhr im Freibad Kallebad, Wörther-See-Straße, das beliebte Hundeschwimmen statt. Die große Nachfrage der vergangenen Jahre zeigt, dass auch Hunde das Element Wasser lieben.

Planschen und toben für Vierbeiner

Das Nichtschwimmerbecken, das mit einer breiten Treppe für den einfachen Ein- und Ausstieg ausgestattet ist, wird an diesem Tag ausschließlich für Hunde geöffnet sein. Hier können die Hunde planschen oder sich auf der Liegewiese austoben.

„Wir sorgen dafür, dass das Wasser an diesem Tag nicht mehr gechlort ist, damit die Hunde unbesorgt baden können,“ erklärt Betriebsleiter Thomas Baum. „Im Frühjahr werden die Filter, Pumpen und Becken gründlich gereinigt und mit frischem Wasser befüllt, sodass für die kommende Badesaison 2024 alles bereit ist. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass es weder für die Hunde noch für die Badegäste hygienische Bedenken gibt.“

Voraussetzungen für den Eintritt

Beim Einlass müssen die Hundehalter einen Impfausweis mit einer gültigen Tollwutimpfung sowie eine Hundehaftpflichtversicherung vorlegen und eine Hundemarke besitzen. „Diese Anforderungen müssen erfüllt sein, damit die Hunde am Schwimmen teilnehmen dürfen“, betont Baum. „Zudem empfehlen wir, dass die Hunde ein Geschirr tragen, falls ihre Besitzer ihnen einmal aus dem Wasser helfen müssen.“

Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Halter für ihre Hunde und die Beseitigung der Hinterlassenschaften selbst verantwortlich sind. Entsprechende Kotbeutel sind in ausreichender Menge an der Kasse erhältlich.

Der Eintrittspreis beträgt 0,50 Euro pro Fuß und Pfote. Tickets können im Webshop über www.mattiaquacard.de oder direkt an der Kasse des Bades erworben werden. Die Eintrittsgelder werden in Gänze an eine Tierschutzeinrichtung gespendet.

Ein Geheimtipp für Weinkenner – Elegante „Cool Climate“-Weine

0
Lagenfotografie des Staatsweingutes Schloss Wackerbarth in Radebeul. Foto: Oliver Killig

Wer deutschen Wein schätzt, hat die Qual der Wahl: Über 1.100 Erzeuger in 13 Anbaugebieten sowie mehr als 100 Rebsorten stehen zur Auswahl. Darunter befinden sich auch echte Raritäten wie die Weine aus Sachsen. Diese Region, die sich rund um Dresden, Radebeul und Meißen erstreckt, bringt nur etwa jede 300. Flasche des deutschen Weins hervor. Dennoch lohnt es sich, gerade diese Weine zu entdecken – am besten bei einem Besuch der Sächsischen Weinstraße, die nicht nur edle Tropfen, sondern auch eine faszinierende Geschichte und ein einzigartiges Landschaftsbild bietet.

Erbe von über 850 Jahren

Die sächsische Weinbaugeschichte reicht mehr als 850 Jahre zurück. Entlang der Elbe findet sich eine der kleinsten, aber zugleich charmantesten Weinregionen Deutschlands. Auf einer relativ geringen Fläche von rund 500 Hektar wachsen hier fast 70 verschiedene Rebsorten – eine Vielfalt, die deutschlandweit einzigartig ist. Besonders markant sind die terrassierten Weinberge, die das Landschaftsbild prägen. Diese Bauweise wurde im 17. Jahrhundert von Winzern aus Württemberg eingeführt und ermöglichte es, den Weinbau auch in den steileren Hängen des Elbtals zu etablieren. Heute sind diese Weinberge nicht nur Produktionsstätten, sondern auch beliebte Ausflugsziele.

Eine Tradition unter Königen

Wein aus Sachsen war bereits bei den sächsischen Kurfürsten und Königen hochgeschätzt. Besonders August der Starke, der für seine ausschweifenden Feste bekannt war, wusste die Weine der Region zu schätzen. Gemeinsam mit seinem Vertrauten August Christoph Graf von Wackerbarth gründete er eine Gesellschaft, die sich scherzhaft der „Bekämpfung der Nüchternheit“ verschrieben hatte. In diesem exklusiven Kreis wurden so manche diplomatischen Verhandlungen bei einem Glas des edlen Elbtal-Weins gelöst – was die besondere Rolle des Weins in der sächsischen Geschichte unterstreicht.

Elegante „Cool Climate“-Weine

Das Elbtal ist nicht nur für seine Geschichte und Kultur bekannt, sondern auch für seine besonderen klimatischen Bedingungen, die den Weinbau beeinflussen. Die Region profitiert vom sogenannten „Cool Climate“, was den Weinen eine besondere Frische und Eleganz verleiht. Diese Weine, die durch das milde Klima und die Handwerkskunst der Winzer entstehen, sind nicht nur in Deutschland, sondern auch international geschätzt. Regelmäßig erhalten sächsische Weine nationale und internationale Auszeichnungen, was die Qualität und das Können der lokalen Winzer bestätigt.

Schloss Wackerbarth – Ein Erlebnisweingut der besonderen Art

Ein besonderer Ort, um die sächsischen Weine zu erleben, ist Schloss Wackerbarth in Radebeul. Die barocke Anlage wurde ursprünglich von Graf von Wackerbarth als Altersruhesitz errichtet und liegt malerisch zu Füßen der Weinberge. Heute ist Schloss Wackerbarth als erstes Erlebnisweingut Europas bekannt und bietet Weinliebhabern eine außergewöhnliche Umgebung. Eine gläserne Manufaktur lädt Besucher ein, den Herstellungsprozess hautnah zu erleben. Zwischen Mai und Oktober bietet das Weingut im Rahmen des „Weinsommers“ eine Kombination aus Kulinarik, Musik und Wein. Im September beginnt die Weinlese, und im Winter verwandelt sich das Gelände in eine zauberhafte Lichterwelt.

Ein Besuch wert – zu jeder Jahreszeit

Ob Sommer oder Winter, die Sächsische Weinstraße bietet zu jeder Jahreszeit ein einzigartiges Erlebnis. Während in den warmen Monaten die Weinberge in voller Pracht erstrahlen und zum Verweilen bei einem Glas Wein einladen, verzaubert im Winter das Licht und die Stimmung die Besucher. Die Region ist nicht nur für Weinliebhaber ein Genuss, sondern auch für Kulturinteressierte und Naturliebhaber. Die Kombination aus historischem Erbe, landschaftlicher Schönheit und kulinarischem Genuss macht Sachsen zu einem der bestgehüteten Geheimtipps der deutschen Weinwelt.